Nr. 212.
(1. Blatt.)
Freitag, den 12. September 1913.
78
45. Jahrgang.
genrö e 1888(Neueste Nachrichten.)
in Stadt und Amt Wattenscheid,
Sevinghausen, Westenfeld, Höntrop, Eppendorf, Munscheid, Eiberg, Freisenbruch u. a.
* Anzeigen pro Nonpareillezeile oder deren Raum 15 Pfg., auswärts § 20 Pfg., Reklamen 60 Pfg. pro Zeile. Bestimmte Platz= und Termin 1
* zusagen ausgeschlossen. Skonto(Rabatt) nur bei Zahlung sofort nach
Erhalt der Rechnung.
eee esssensssensessenessenn
Die Abonnenten der„Wattenscheider Zeitung" erhalten bei tödlichen Unfällen 425 Mk. Anfallunterstützung und haben jeden Monat 3 Zeilen Inserate gratis. S. Bestimmungen Telegr.=Adr.: Zeitung. Telefon 181. Rotationsdruck und Verlag Carl Busch, verantw. Redakteur Bernhard Scholten, beide Wattenscheid. Postscheck=Kto Köln 8566.
(General=Angeiger.)
Amtliches Blatt aller Behörden
weziell für die Orte Wattenscheid, welsenkrchen=Aeckendorf, Leithe, Günnigfeld, Hordel,
* Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage und kostet : inkl. Botenlohn monatlich 70 Pfg., vierteljährlich 2.10 Mk., im Postgebiet : 2.20 Mk., wenn frei ins Haus 2.60 Mk. voraus zahlbar. Wöchentliche ! Gratis=Beilage:„Illustriertes Sonntagsblatt“(Sseitig).
Wetteraussichten.
Wetter für Samstag.
Heiter, windig, nachts Reif, Nebel.
Niederrheinischen, Lustschiffervexein; von demselber Ver= Atmung ohne Nahrungsaufnahme verharrt, gibt “ ein startet„Continental 3“;„Braunschweig“ vom Braun=; Tiere, die im Wasser oder in Sümpfen leben, bei
Staot, Amt und Kreis.
Wattenscheid, 12. Sept.
Totenglocke.
* Die ehrwürdige Frau Oberin unseres MarienHospitals, Schwester Editha, hat gestern das Zeitliche gesegnet. Schwester Editha, deren bürgerlicher Name Josefine Balkenhol ist, wurde geboren am 9. Juni 1866 zu Assinghausen, Dekanat Medebach. Sie hat also nur ein Alter von 47 Jahren erreicht. Nach dem am 22. März 1901 erfolgten Tode der ehrwürdigen Frau Oberin Aniceta wurde Schwester Editha als Oberin unseres Marienhospitals berufen, welch hohes Amt sie am 1. April 1901 angetreten hat. Zu Anfang des Jahres 1890 trat sie als Novize in den Orden der barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul ein und legte am 4. Oktober 1893 die Gelübde ab. Sie hat mithin nahezu 20 Jahre dem Orden als Profeß angehört und davon volle 12 Jahre die schwere Bürde als Oberin des Marienhospitals auf ihren Schultern getragen. Während ihres Hierseins ist das Marien=Hospital nach gemeinsamen Plänen des Propstes und Ehrendomherrn Hausmann und des Stadtbaumeisters Wallraven bedeutend erweitert und vergrößert worden. Der Südflügel mit der Kapelle, sowie die Leichenhalle mit dem Obduktionsraum ist neu erbaut und die Anzahl der Betten ebenfalls erhöht worden. 1901 bei ihrem hiesigen Dienstantritt waren 175 Betten mit jährlich 880 Kranken, jetzt sind 200 Betten mit jährlich über 1000 Kranken vorhanden, obwohl das Krankenhaus durch das Knappschaftskrankenhaus in Ueckendorf entlastet wurde. Für das Krankenhaus und ihren Orden war die allzufrüh Entschlafene eine einfache, edle Persönlichkeit. Sie ging ganz in ihrem hohen Berufe auf, den leidenden und sterbenden Menschen zu dienen und ihnen das Los zu erleichtern. Persönlich war sie bei aller Liebenswürdigkeit und steten Hilfsbereitschaft zurückhaltend und selbstlos. Dank und Anerkennung hat sie immerdar abgelehnt, indem sie nur Gott pflichtgemäß zu dienen vermeinte. Ihre letzte Krankheit— eine böse Nierenentzündung— hatte sie seit dem 5. Sept. befallen; sie ertrug das schwere Leiden mit christlicher Geduld und Hingabe in Gottes hl. Willen. Ihren Verwandten, deren Besuch sie noch empfangen konnte, war sie trotz eigenen Leidens eine warmherzige Trösterin. Propstdechant und Ehrendomherr Hausmann, als Vorsitzender des Krankenhaus=Kuratoriums, widmet der lieben Toten in heutiger Nummer einen ehrenvollen Nachruf des Dankes und der treuen Anerkennung. Ihr Hintritt an Gottes Thron war ein stiller, friedlicher. Auf dem Antlitz der Verewigten ruht der Ausdruck der Verklärung und des Glückes. Wenn auch der große Andrang des Publikums zur Leiche vermieden werden soll, so wird doch den ganz besonderen Verehrern des Krankenhauses und ihrer ehrwürdigen Oberin, die an ihrer Bahre treten und sie noch einmal sehen wollen, gern gestattet, ihr den letzten stillen, kurzen Besuch zu weihen. Zu dem Zweck ist die Tote im unteren Hauptkorridor aufgebahrt. Die setzung durch Propst Hausmann findet Sonntag nachm.
3,30 Uhr vom Hospital aus auf der Schwesterngruft des kathol. Gottesackers an der Seite der verstorbenen Oberin Aniceta statt. Auch alle kathol. Vereine nehmen mit Fahne an dem Begräbnis teil, ebenso wird der Cäcilienchor mitwirken. Auch die Schüler und Schülerinnen sämtlicher kath. Oberklassen in Stadt und Amt Wattenscheid, ferner weißgekleidete Mädchen werden in dem Leichenzuge vertreten sein. Gott segne ihrer Hände Arbeit und belohne ihr reich alles Mühen und Walten in dem ihr so lieb gewordenen Krankenhaus R. i. p. s.
: Pegen Diebfahls eines Regenschirms imn Verte von 5 Mark erhielt der Kellnerlehrling Johann S. von Weitmar 1. Tag Gefängnis. Der Bestrafte wurde wegen seiner Jugend der bedingten Begnadigung empfohlen.— Die anderen Sachen wurden vertagt. Zum Festungsbau=Hauptmann befördert.
*<space> F e s t u n g s b a u= O b e r l e u t n a n t<space> W i l h.<space> W a r d e n b a c h<space> bei der Fortifikation der Feste Kaiser Wilhelm 2. zu Mutzig bei Straßburg im Elsaß, Sohn des Schichtmeisters Wardenbach von Zeche Centrum 2, wurde zum FestungsbauHauptmann befördert.
Vom Virteverein.... g Galkemnfcheh umd
* Der Wirte=Verein von Wattenscheid und Umgegend, welcher gestern im Restaurant Fischer(früher Wittkämper) in Westenfeld eine Versammlung abhielt, hat beschlossen, am Mittwoch, 17. d. M. einen Ausflug nach Bitter in Eppendorf zu unternehmen. Die Teilnehmer versammeln sich um 3 Uhr bei Knappmann in Höntrop. Ferner wurde in der gestrigen Versammlung vom Vorsitzenden H. Voortmann der hier stattgefundene Zonentag ausführlich erörtert.
Ballon=Wettfahrt.
* Samstag nachmittag 5 Uhr findet eine nationale Ballon=Wettfahrt vom Füllplatze der Zeche„Rheinelbe“ in Gelsenkirchen statt. Es werden folgende 14 Ballone starten:„Nieder=Schlesien“ vom Kaiserlichen Aeroklub; „Düsseldorf“ vom Luftfahrerklub;„Comtnental 2° vom
ein startet„Continental 3“;„Braunschweig“ vom Braunschweiger Lustschifferverein;„Magdeburg“ vom Niederrheinischen Verein;„Walraf“ vom Kölner Verein;„Koblenz“ vom Niederrheinischen Verein:„Barmen“ vom Niederrheinischen Verein;„Prinz Adolf=Ballon“ vom Niederrheinischen Verein;„S. S.“ vom Berliner Verein;„Gladbeck“ vom Niederrheinischen Verein;„Otto Lilienthal" vom Berliner Verein;„Essen" vom Niederrheinischen Verein. Die Ballone werden wie folgt geführt: Niederschlesien von Dr. jur. Henoch=Berlin, Crefeld von Dr. Momme=Düsseldorf, Continental 2 von H. Schulz=Gelsenkirchen, Continental 3 von B. Dickmann=Gelsenkirchen, Braunschweig von Architekt E. Leimkugel=Essen, Magdeburg von O. Dieckmann=Dortmund, Wallraf von Gustav Peter=Cöln, Coblenz von Ed. Raven, Gelsenkirchen, Barmen von Bruno Schmitz=Gevelsberg, Prinz Adolf von Wassermeyer=Bonn, S. S. von H. v. Wilcken=Halle a. S., Gladbeck von H. Ruthemeyer=Duisburg, Otto Lilienthal von Dr. Erich Korn=Berlin und Essen von W. RavenMülheim. Der Aufstieg erfolgt auf dem Gasplatze der Zeche Rheinelbe in Leithe. Bei ungünstiger Witterung findet die Fahrt am Sonntag morgen 11 Uhr statt.
sch=Westfälisches Kohlensyndikat.
In der gestrigen Sitzung des Beirates wurde auf den Antrag des Preisausschusses mit großer Mehrheit beschlossen, die Richtpreise für Hochofenkoks und Kokskohlen unverändert bestehen zu lassen. Diese Preisfestsetzung gilt nur vom 1. Oktober bis 31. Dez., also für 3 Monate. Eine grundsätzliche Festlegung, auch in Zukunft die Richtpreise für Hochofenkoks und Kokskohlen vierteljährlich festzusetzen, soll mit dem heutigen Beschlusse nicht erfolgen. Es soll vielmehr Zeit damit gewonnen werden, die Entwickelung der Marktlage abzuwarten. Anfang Dezember wird sodann eine neue Preisfestsetzung für Hochofenkoks und Kokskohlen erfolgen, da dann eine Uebersicht über die Lage im nächsten Jahre besser möglich ist. Die im Anschluß daran abgehaltene Versammlung der Zechenbesitzer setzte die Beteiligungsziffer für Oktober in Kohlen auf 95%(wie bisher), in Koks auf 65%(bisher 75%) sowie in Briketts auf 85%(wie bisher) fest. Die Ermäßigung der Beteiligungsanteile in Koks, so führt der Syndikatsbericht aus, ist zum großen Teil auf die am 1. Oktober in Kraft tretende Erhöhung der Beteiligungsziffern verschiedener Zechen zurückzuführen. Ferner nahm die Versammlung von den Ersatzbenennungen zum Beirat Kenntnis.
Unfall am rhein. Bahnhof.
* Gestern vormittag entgleiste an dem provisorischen Ueberweg am rhein. Bahnhofe Gelsenkirchen=Wattenscheid ein Kolliwagen eines rangierenden Güterzuges. Der Wagen stürzte um und wurde zertrümmert. Das Gleise über die neue Brücke war für einige Zeit gestört, sodaß der 12.07 Uhr=Zug von Bochum über Wanne=Gelsenkirchen nach Kray geleitet werden mußte. Auch die übrigen Züge erlitten Verspätungen.
Eigenartiger Unfall.
* Heute vormittag erlitt auf der Zeche Holland der Bergmann Arn. Brandt, Weststr. 77, hier, einen eigenartigen Unfall. Ein großer Szölliger Nagel fiel aus bedeutender Höhe senkrecht herab und traf den Knappen an der linken Schulter. Die Wucht des Falles war so stark, buß der Nügel bis über die Halste ins Fleisch blung und
Atmung ohne Nahrungsaufnahme verharrt, gibt es anvere
Tiere, die im Wasser oder in Sumpfen leben, bei denen eine entsprechende Erscheinung in der heißen und trockenen Jahreszeit eintritt. Es ist dies im Gegensatz zu der ersteren Lebenserscheinung— dem Winterschlaf— der sogenannte Sommerschlaf. Manche Reptilien, Amphibien oder Lurche und Fische der Tropen würden, wenn die größte Hitze und Trockenheit sich einstellt, ohne Nahrung sein und auch, abgesehen davon, der Verkümmerung anheimfallen, wenn sie sich nicht tief in den Schlamm eingraben würden, dessen obere Schichten zu harten Krusten eintrocknen. Auch bei ihnen ist alsdann der Lebensprozeß herabgesetzt. vor allem die Atmung auf das geringste Maß beschränkt. Dadurch findet nur ein geringer Verbrauch der Lebenssubstanz statt, sodaß ein Ersatz derselben durch Nahrungsaufnahme überflüssig wird. Wenn dann wieder die Regenzeit sich einstellt und das Erdreich aufweicht, kommen die betreffenden Tiere aus dem Schlamm hervorgekrochen und nehmen ihre alte Lebensweise wieder auf.
Nachrichten aus Westenfeld. Seatnammt
* Westenfeld, 12. Sept. Der Schützenverein der Jung= und ehemaligen Junggesellen(Vereinslokal Heinr. Streier) veranstaltet am kommenden Sonntag ein Preisschießen, für welches mehrere Preise gestiftet sind. Gleichzeitig feiert der Verein am Abend den Rekruten=Abschied durch Konzert und Ball.— Der Vereinswirt des Bürgerschützenvereins, Erlenkämper, arrangierte für den kommenden Sonntag ein Preisschießen. Es sind namhafte Geldbeträge ausgesetzt. Das Probeschießen findet heute Abend(Freitag) statt.— Gestern abend fand unter Leitung des 1. Chefs Schmidt eine Uebung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr statt. Die Uebung nahm 6,30 Uhr ihren Anfang und dauerte bis 7,30 Uhr. Noch der Uebung fand gemütliches Beisammensein im Vereinslokal Schmidt statt.
Volksbücherei in Höntrop.
* Höntrop, 12. Sept. Auch unsere Gemeinde hat, wie schon berichtet, eine Volksbücherei eingerichtet, die im Gemeindehause, Heinrichstr. 7 untergebracht ist und am Sonntag, 21. d. M., vormittags 11 Uhr eröffnet werden soll. Die Ausgabe der Bücher erfolgt Sonntags von 11—12 Uhr und zwar durch Rektor Hoos und Lehrer Jütte. Wir verweisen auf die diesbezügliche amtliche Bekanntmachung in der heutigen Nummer.
Neues aus Höntrop.
* Höntrop, 12. Sept. Sonntag, 5. Oktober ds. Is. veranstaltet der Dilettantenverein„Concordia“ im Restaurant Knappmann einen Theaterabend.— Aus Anlaß des am Sonntag hier stattfindenden technischen Feuerwehrtages fand gestern abend am Steigerturm in der Heinrichstraße eine Uebung der Frekwilligen Feuerwehr unter Leitung des 1. Chefs Robert Voß statt. Es wurde in allen Abteilungen geübt. Um 7 Uhr fand die Uebung ihr Ende. Man marschierte nun unter Vorantritt der Feuerwehrkapelle zum Vereinslokal.— Der Gesangverein „Schlägel und Eisen“(Vorsitzender Korn) unternimmt am Sonntag einen Ausflug nach Witten. Die Abfahrt erfolgt 942 ab Station Höntrop.
daß der Nagel bis sher die Hälfte ins Fleisch drang und Wegen Zechprellerei verurteilt.
nur mit großerMühe aus der Wunde entfernt werden konnte.* Eppendorf. 12. Sept. Der Bautechniker Ernst ### 9 hawnte vammfung. K., welcher schon verschiedentlich wegen Zechprellerei mit
Neue Knappschaftehauptversammingg. uni ghel
* Der Vorstand des Allgemeinen Knappschaftsvereins beruft auf Samstag, 11. Oktober, vormittags 11 Uhr, eine Generalversammlung ein. Die Tagesordnung enthält Abänderung der Satzung vom 1. Juli 1908 mit den Aenderungen durch die Beschlüsse des Oberbergamtes zu Dortmund vom 16. Dezember 1911 und 16. Februar 1912 und des Handelsministers vom 13. Dezember 1912, Ergänzungswahl des Vorstandes, Wahl des Ausschusses zur Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung, zur Ausübung der Befugnis, Ansprüche des Knappschaftsvereins gegen Vorstandsmitglieder und Beamte aus deren Geschäftsführung durch besondere Beauftragte zu verfolgen. Aus dem Vorstande scheiden auf Seiten der Werksverkreter und der Aeltesten je 5 ordentliche Mitglieder u. Ersatzmänner aus, ferner sind zu wählen, da die betreffenden Stellen durch Einberufung als ordentl. Mitglied erledigt sind, bei den Werksvertretern zwei Ersatzmänner, und bei den Aeltesten ein Ersatzmann.
Sonderzug zum Sanerlande... B burt#.#.
* Aus Anlaß der Einweihung des Robert Kolb=Turmes auf der Nordhelle im Ebbegebirge fährt am Sonntag, 21. September, vormittags 8.22 Uhr ein Sonderzug 2. Klasse nach Meinerzhagen. Der Zug hält in Bochum, Langendreer, Witten, Hagen und mehreren Stationen des Volmetales. Abends fährt der Sonderzug von Meinerzh agen wieder bis Essen. Der Fahrpreis ermäßigt sich für diesen Zug um ca. 40 Proz. Wegen der Manövertransporte war ein Sonderzug 3. Kl. nicht zu erlangen. Für ältere und nicht wanderkräftige Personen stehen in Meinerzhagen Automobile und Wagen gegen geringes Entgelt zur Verfügung.
Sommerschlaf.
* Sowie in unseren Gegenden eine Reihe von Veren, wenn die kalte Jahreszeit kommt und die Ernährungsmöglichkeit gering geworden ist, sich in geschützte Schlupfwinkel zurückzieht und hier bei völliger Ruhe und bei herabgemnoerter
den Gerichten in Konflikt kam, wurde von dem Schöffengericht Dortmund wegen desselben Vergehens zu Monaten Gefängnis verurteilt.
Neuer Rektor in Günnigfeld.
* Günnigfeld, 12. Sept. Lehrer B. Tinkloh, der seit 10 Jahren an der kath. Stadtschule in Arns
berg tätig ist, wurde als Rektor nach hier versetzt. Der neue Rektor, welcher 35 Jahre alt ist, tritt seine Stelle in Günnigfeld am 1. Oktober an.
Doppeltes Jubilkum.., geltuach Eierte Lur Gameirs.
* Eiberg, 12. Sept. Mittwoch feierte der Gemeinde. vorsteher Beckmann hier ein doppeltes goldenes Jubelfest, nämlich seine 50jährige Zugehörigkeit zur, Eiberger Gemeindevertretung(davon 34 Jahre als Gemeindevorsteher), und gleichzeitig sein goldenes Ehejubiläum. Beide Ehegatten sind noch recht frisch und gesund. Als Vertreter des Landrats überbrachte der Kreisdeputierte Hill aus Hattingen die Glückwünsche des Kreises, und der Amtmann Bock von Wülfingen überreichte eine schöne Festgabe. Pfarrer Diedrichs überreichte dem Jubelpaare die vom Kaisen geschenkte Ehejubiläumsmedaille, der M.=G.=V. Liederkranz brachte einen Fackelzug und ein Ständchen.
Tödlicher Unfall.
Ueckendorf, 12. Sept. Der 25jährige Bergmann R. Müller kam auf der Zeche„Alma“ beim Aufdrehen einer Spule Leitungsdraht der elektrischen Oberleitung für Grubenlokomotiven zu nahe. Durch die starke Stromübertragung fand der Bedauernswerte auf der Stelle seinen Tod.
Den Verletzungen erlegen.
* Wanne, 12. Sept. Das Kind der Familie Bieler, das schwere Brandwunden erlitt, ist gestern morgen gestorben
Weitere Lokalnachrichten siehe 2. Blatt.