Amtliches Kreisblatt

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Druck und Verlag von Carl Braus in Schwerte.

Nr. 190.

Samstag, 3. Dezember 1898.

31. Jahrgang.

Die heutige Nummer umfaßt 8 Seiten.

Emscherkanal und Lippe­kanalisierung.

Die„Rh.=Westf. Pol. Nachr.“ schreiben:

Als vor bald 60 Jahren der alte Fritz Harkort die Herstellung eines von Holland unabhängigen Schiffahrtsweges aus Rein­land und Westfalen nach der Nordsee forderte, war er sich klar darüber, daß seine Anregung eine praktische Folge zunächst nicht haben würde. Seine Hoffnungen richteten sich auf

„das aufkeimende Geschlecht, welches mit einem größeren Maßstabe begabt sein werde, wie Elle und Silbergroschen, und einem Gesichtskreise, der über den Horizont des Brandenburger Thores und der Porta Westfalika hinausragt.“

Sechzig Jahre werden um die Wende des Jahrhunderts seit jener ersten Harkort'­schen Veröffentlichung verflossen sein, und endlich sind wir so weit, daß die Ideen des alten Praktikers und Volksmannes, nachdem das erste Stück des großen Kanalwerkes, der Dortmund=Emskanal, vor der Betriebs­eröffnung steht, auch in ihren weiteren Teilen der Verwirklichung nahe gerückt sind. Der Aufschwung, den in der Zwischenzeit die Industrie, speziell die Montanindustrie im niederrheinisch=westfälischen Revier genommen hat, ist derart, daß die Frage schon nicht mehr sein kann, ob der Kanal lebensfähig sein wird, sondern daß sie umgekehrt heute dahin lautet, ob für den westlichen Teil des neuen Wasserweges, für die Verbindung des Dortmund=Emskanals mit dem Rhein, nur ein Kanal überhaupt ausreichen wird. Es bestehen darüber in einem großen Teile des Publikums auch heute noch ganz und gar ungenügende Vorstellungen. Nach allem, was verlautet hat, wird es die Emscherthal­linie, im wesentlichen also die Linie III sein, die in der kommenden Landtagssession in Vorlage gebracht werden wird. Für diese Linie sind schon vor fünf Jahren in der amtlichen Denkschrift der Wasserbau­inspektoren Duis und Prüsmann Trans­portmengen vorgesehen worden von über 9 ½ Millionen Tonnen, wohlbemerkt ohne allen Durchgangsverkehr. An eine Zunahme der Kohlenförderung um 3¾ bezw. 3½ Millionen Tonnen, wie die beiden letzten Jahre sie aufzuweisen haben, ist damals noch nicht gedacht worden. Die durchschnittliche Zunahme der Fördermenge betrug damals rund 1,3 Millionen und nur mit einer solchen haben die amtlichen Schätzungen gerechnet. Schon jene 9½ Millionen Tonnen aber sind mehr, als der Kanal zu bewältigen imstande sein wird. In den Abmessungen des Dortmund=Ems­kanals, die auf Schiffe bis zu 600 Tonnen Tragfähigkeit berechnet sind, wird der Kanal in jeder Richtung 4 Millionen Tonnen, zusammnn 8 Millionen Tonnen zu befördern vermögen. Diese Leistungsfähigkeit von 8 Millionen Tonnen gegenübergestellt der allein im Lokoverkehr ohne Durchgangs­güter zu erwartenden Transportmenge von

9 ½ Millionen Tonnen läßt es vollkommen berechtigt erscheinen, wenn unabhängig von der jetzt zu gewärtigenden Vorlage auch das Projekt der Lippekanalisierung von Wesel bis Vinnum nicht aus dem Auge ge­lassen wird. Schon in der Denkschrift von Duis und Prüsmann wird auf den Bau eines zweiten Kanals hingewiesen, der neben dem sonstigen Nutzen auch noch den Vorteil brächte, daß im Falle einer Verkehrs­stopfung auf dem einen Kanal, wie er durch einen Unfall immer mal hervorgerufen werden kann, noch immer der andere Kanal zur Verfügung bliebe. Die Anhänger der Lippelinie verlangen gar nicht, daß der Staat diesen zweiten Kanal bauen soll; es ist auch nicht ihre Absicht, dem Zustande­kommen des Emscherthalkanals Schwierig­keiten zu bereiten; sie wollen nur, daß man die Provinz Westfalen nicht hindert, die Lippe von Wesel bis Vinnum bezw. Hamm und weiter nach Lippstadt auf eigene Kosten zu kanalisieren, und in diesem Verlangen muß man sie auf das allerlebhafteste unter­stützen.„Ich bin für jede Kanalanlage", sagte im Abgeordnetenhause gelegentlich der Beratung des Staatsvertrages mit Frank­reich wegen des Saarkanals der alte Fritz Harkort,„ich bin für jede Kanalanlage, welche den Verkehr durch billige Frachten fördert, und ich zeihe die Staatsregierung großer Unterlassungssünden, daß sie seit 50 Jahren nichts in dieser Weise gethan hat." Jetzt ist für Preußen und seine Volksvertretung die Zeit gekummen, wo sie die alten Sünden gut machen können.

Tages=Ereignisse.

Deutsches Reich.

Bei der Ersatzwahl zum preußi­schen Abgeordnetenhause im Ober=Taunus­kreis=Frankfurt am Main(Land) wurde an Stelle des Professors Friedberg, der die Wahl in Halle a. S. angenommen hat, Oberlandesgerichtsrat Dr. Göschen(ntl.) mit allen 196 abgegebenen Stimmen gewählt.

Der Bundesrat hat am vergangenen Donnerstag seine übliche Sitzung abgehalten, nachdem vorher die Ausschüsse für Rech­nungswesen, Handel, Eisenbahnen, Post und Telegraphie zu einer Beratung zusammen­getreten waren.

Bei der ersten Lesung des Etats im Reichstage wird der Reichsschatzsekretär Frhr. v. Thielmann Gelegenheit nehmen, den Stand der internationalen Zuckerfrage näher darzulegen. Er wird über den Gang der Brüsseler Konferenz eingehend berichten und die Notwendigkeit für die deutsche Reichsregierung darthun, in der Angelegen­heit weiter eine abwartende Haltung zu beobachten. Deutscherseits ist bekanntlich wiederholt die Bereitwilligkeit ausgesprochen worden, eine Ermäßigung oder selbst Auf­hebung der Zuckerprämien vorzunehmen, unter der Voraussetzung natürlich, daß die anderen Zucker produzierenden Mächte, nament­lich Frankreich, zu gleichen Maßnahmen bereit waren.

Schnellfeuergeschütze bei der

Feldartillerie. Noch vor Abschluß dieses Jahres werden, wie die„Schles. Volksztg.“ erfährt, auch die Feldartillerie­Regimenter der Armee, welche das neue Schnellfeuergeschütz bisher noch nicht in Händen hatten, damit ausgerüstet und somit die ganze Feldartillerie mit dem Schnell­feuergeschütz versehen sein, so daß die Aus­bildung der im Oktober eingetretenen Rekruten bei allen Regimentern mit dem neuen Geschütz erfolgen kann.

Die Ansprache, mit welcher unser Kaiser bei seinem feierlichen Einzuge in Berlin auf die Begrüßung des Bürger­meisters Kirschners erwiderte, hat überall einen hervorragenden Eindruck hervorgerufen. Deutlicher noch als je zuvor bekundete hierin der Kaiser, daß er nirgends auf seiner Orientfahrt politische Ziele verfolgt habe, die Eindrücke, die er von der schönen Reise empfangen, entstammen lediglich den Ge­bieten der Religion, der Kunst und der Industrie. Die Hervorhebung aber des Ansehens, das der deutsche Name und der deutsche Gewerbefleiß im ganzen Orient genießt, und der Ausdruck der Hoffnung, daß die dentsche Thatkraft sich im Morgenlande immer weitere Absatzgebiete schaffen würde, das war wieder einmal ein mächtiger An­sporn für alle, die es angeht. Daß aber auch diese Reise der Befestigung des Friedens gegolten und daß dieses höchste Ziel erreicht worden ist, diese Mitteilung aus dem Munde des Kaisers wird von jedermann hochwillkommen geheißen werden.

Die Gehaltsaufbesserung der Unterbeamten der Post und Telegraphie sowie aller übrigen Verwaltungen ist in dem neuen Etat vorgesehen. Dieselbe beschränkt sich nicht nur, wie man neuerdings wohl angenommen hatte, auf die Gewährung von Zuschüssen in besonders teuren Zeiten, son­dern erhöht die festen Gehaltsbezüge der betr. Unterbeamten nach den gestellten Wün­schen, wenn auch in Einzelheiten noch manches nachzuheben bleibt. Den Resolutionen des Reichstags wegen Erhöhung des End­gehalts der Landbriefträger von 900 auf 1000 Mk. und wegen der Erhöhung des Anfangssatzes in der Postschaffnerklasse von 800 auf 900 Mk. hat der Bundesrat für 1899 bereits zugestimmt. Gleichzeitig sind nun auch in allen übrigen Verwaltungen statt der Gehälter von 700—900 Mk. wie bei den Landbriefträgern solche von 700 bis 1000 Mk. und statt der mit 800 Mk. be­ginnenden Unterbeamtengehälter überall mit 900 Mk. beginnende Stufenfolgen vorgesehen. Auch bei einigen mittleren und höheren Be­amten hat sich die Notwendigkeit einer Gehaltserhöhung herausgestellt, der Rech­nung getragen worden ist. Bei der Post­und Telegraphenverwaltung ist durch die Auswerfung widerruflicher Stellenzulagen bis zu 300 Mk. für eine solche Heraus­hebung von 5000 Stellen gesorgt.

Frankreich.

Pariser Blätter behaupten, König Leopold von Belgien habe der spanischen Regierung den Ankauf der Kanarischen Inseln für den

Kongostaat vorgeschlagen. Eine Bestätigung dieser Nachricht liegt nirgends vor.

Spanien und Amerika.

Obgleich über alle wichtigen Bedingungen des Friedensvertrages volles Einvernehmen zwischen den beiderseitigen Delegierten besteht, so haben die Verhandlungen, die sich noch auf einige mehr formelle Fragen erstrecken, noch keinen endgültigen Abschluß gefunden. Da derselbe aber täglich zu erwarten ist, so will der geringfügige Aufschub thatsächlich nichts bedeuten. Auf den Philippinen haben die Amerikaner bereits mehrere Eingeborenen­Aufstände kennen gelernt und erst dieser Tage wieder einen solchen mit Waffengewalt zu unterdrücken gehabt. Aus Zentral­amerika wird gemeldet: Am 1. November hatte der neue Gesandte der größeren Re­publik von Mittelamerika in Washington den Vereinigten Staaten die Bildung des seit lange angestrebten Bundes angezeigt, der aus den Republiken Nicaragua, Salvador und Honduras bestehen sollte. Wenige Tage später wurde der Präsident von Salvador wegen Beitritts zu dieser staatlichen Grün­dung gestürzt und General Regelado, sein Nachfolger, verlangte dieser Tage von den beiden anderen Republiken Nicaragua und Honduras einfach auch als Präsident aner­kannt zu werden. Damit war das Schicksal des mittelamerikanischen Bundes besiegelt, dessen Auflösung soeben gemeldet wird. Jede dieser Republiken, in denen der Friede bisher nicht bedroht erscheint, nimmt wieder den Charak­ter eines völlig unabhängigen und selbstän­digen Staates an.— In Spanien fürchtet man gegenwärtig ernstlich den Aus­bruch einer stürmischen Karlistenbewegung. Es ist daher der Ausnahmezustand auch noch nicht aufgehoben worden; jedes die Karlisten­frage betreffende Telegramm wird zurückge­halten. Englische Blätter meinen, eine Karlistenbewegung in Spanien würde das Einschreiten der europäischen Mächte nach sich ziehen, denn ohne deren Dazwischentreten wäre es sicher, daß ein europäischer Konflikt herbeigeführt würde. In mehreren Orten wurden gegen die Karlisten fliegende Kolonnen organisiert.

Orient.

Prinz Georg von Griechenland wird nun in diesen Tagen seinen Gouverneurposten über­nehmen, er wird unter dem Schutze je eines Kriegsschiffes der 4 Kretamächte in Kanea eintreffen und in deren Auftrage wie unter deren Kontrolle sein Heil auf Kreta versuchen. Von einer selbständigen Verwaltung der

Insel durch den Prinzen kann also gar keine

Rede sein. Um den Sultan braucht er sich freilich nur insoweit zu bekümmern, als er dessen Oberhoheit über Kreta anerkennt. Das ist also lediglich eine Formenfrage, die nichts bedeuten will. Vor den Vertretern der vier Mächte aber hat er über sein Thun und Lassen Rechenschaft abzulegen und wird von ihnen für jeden Mißerfolg verantwortlich gemacht werden. Auf Rosen ist er als Gouverneur dennoch jedenfalls nicht gebettet. Die Notifikation der Mächte an die Pforte wegen der Einsetzung des Prinzen zum

Sinnsprüche, Denksprüche, Sprüchwörter 2c.

„Siehst du, daß einer trauert,

So geh’ und red' ihn an!

Kein Herz ist so vermauert,

Daß nichts ihm nahen kann.

Denn Red' und Antwort geben,

Das schließt der Menschen Bund.

Wie flüchtig ist das Leben!

Und bald verstummt dein Mund!

Der Mensch hat nichts so eigen,

Als Red' aus treuer Brust.

Dem Steine laß das Schweigen,

Es macht ihm wenig Lust.“

H. Kurz.

Schwarze Schatten.

Roman von H. Rosenthal=Bonin.

Nachdruck verboten.

36)(Fortsetzung.)

Der Schulze nickte.

„Das mit dem Paß werd' ich besorgen,“ äußerte er.

„Macht aber kein Aufhebens davon!“ rief Karl dem schon sich Entfernenden zu.

„Die haben's eilig,“ lächelte der Schulze; „ob sie sich drüben besser vertragen werden?

Hier scheint's ihnen nicht mehr zu gefallen.

sie sind auch in aller Leute Munde,“ setzte er sein Selbstgespräch fort.„Ich denk' nicht da­ran, jemandem etwas von der Auswanderungs­geschichte zu sagen, da fände sich mancher,

der dem Hof wohl nehmen wollte, und zum Gerichtlichen Anschlag ist er billig.... da gäb's gar viele Liebhaber,“ schloß der Schulze sein Ueberlegen.

Als Karl bei hereinbrechendem Abend auf dem Hof anlangte, fand er diesen dunkel.

Er blickte nach Gretens Zimmer hinauf, auch dies war ohne Licht— das fiel ihm nicht stark auf, denn das Mädchen hatte in den letzten Monaten die Gewohnheit angenommen, stundenlang lautlos in ihrer Kammer zu sitzen.

Karl war das Dunkle widerwärtig, er fürch­tete sich in der letzten Zeit wahrhaft davor.

Er ging also schnell in die Küche, zündete die Laterne an, zog dann die Stiefel aus und schlich auf den Strümpfen die Treppe hinauf, um an der Thür Gretens zu lauschen, ob sie da wäre.

Lange stand er so— er hörte keinen Laut — er ging wieder leise die Treppe hinab, zog seine Stiefel an und begab sich von Neuem die Stiege hinauf.

Er klopfte an die Thür.— Keine Antwort. Er klingte an.

Die Thür war verschlossen.

„Grete!“ rief er,„bist Du drin?“

Es blieb alles still.

Er widerholte das Rufen.

„Grete, machst Du nicht auf, schlag' ich die Thür ein!“ rief er zitternd.

Er hörte nur den Wiederhall seiner Stim­me im großen leeren Treppenflur.

In Hast sprang der Mann jetzt hinab in den Hof und kam mit einem großen Beil zurück. „Ich schlage die Thür ein, Grete!“ rief er,

vor Aufregung, Zorn und Angst wankend— dann richtete er sich krampfhaft auf, erhob das Beil, und nach wenigen dröhnenden Schlägen sprang die Thür nach innen auf.

Karl ergriff in fieberhafter Hast, geisterbleich, das Haar seltsam emporstehend und die weit geöffneten Augen weißschimmernd, die Laterne und leuchtete in das Zimmer.

Es war leer.

Der Mann leuchtete im Zimmer herum— nichts schien verändert— er schaute auf der Tisch— dort lag ein Brief.

Mit zitternden Händen und fliegenden Atem ergriff er ihn und las die Aufschrift „An Karl Blaas".

Er eröffnete langsam, behutsam das Schreiber — es wollte ihm gar nicht gelingen, endlick hatte er den Bogen entfaltet in seiner Hand

Seine Augen flogen über das Papier; dor stand in den großen, spitzen, festen Schriftzüger der Grete Meinhardt:

„Lieber Karl!

Ich habe Dich verlassen, weil ich mußte Lieber sterben, als mit Dir leben. Du woll test micht nicht lassen, so mußte ich heimlich gehen. Ueberwinde es und komme mir nich nach, Du findest mich doch nicht, und wen Du mich auch treffen solltest, so hast Du doc nichts davon. Lebe glücklich, Du kannst es Schlage Dir nur den dummen Gedanken a mich aus dem Kopf.

„Deinen Teil an der Erbschaft findest Di im Sekretär in einem Päckchen. Ich hab nicht einen Pfennig mehr mitgenommen, al mein ist, den Hof verkaufe, und was mir nor

zukommt, lasse unter meinem Namen auf die Landesbank in Stettin bringen, wo das übrige Geld bisher war.

Kränke Dich nicht, habe keinen Zorn und komme mir nicht nach, denn es nützt nichts. „Es sagt Dir Lebewohl für immer

Grete Meinhardt. Es dauerte lange, bis Karl Blaas die Lektüre des Briefes beendet hatte; er las meh­rere Sätze vielmal, bis er völlig zu verstehen schien, was sie besagten— dann ächzte er ent­setzlich auf, griff an seinen Kopf, ließ sich auf den Stuhl fallen, sprang auf, lief zu dem Schrank, nahm das Päckchen und sonstige Geld, eilte hinunter, schirrte die Pferde an und fuhr in das Dorf, dort hielt er am Hause des Schul­zen an.

Er rief, daß jemand ihm die Pferde hal­ten möge.— Als ein Knecht kam, trat er in das Zimmer zu dem erstaunt zu ihm aufschau­enden Gemeindebeamten.

„Schulze,“ sprach er seltsam ruhig,„ich habe mich entschlossen, nach Stettin zu fahren, heute noch, besorgt mir den Paß, und sollte ich nicht bald zurückkommen, so schickt ihn mir nach Stettin, ich habe auf der Landesbank zu thun, schickt den Paß dorthin,“ fuhr Karl Blaas fort, „und wegen des Hofes bleibt es bei unserer Abrede; wollt Ihr etwas Schriftliches?“

„Eilt es denn so?“ fragte der Schulze, den Mann etwas ängstlich forschend ansehend.

„Ich möchte es nur in Ordnung haben,“ antwortete der Bauer.„Ich habe Geschäfte und kann längere Zeit fortbleiben.“— (Fortsetzung folgt.)