Saverländisches

Altester Anzeiger des Sauerlandes+ Über 100 Jahre Heimat- und Kreisblatt im Kreise Olpe

TAGESZEITUNG

für Politik, Unterhaltung und Belehrung

119. Jahrgang— Nummer 236 Montag, den 11. Oktober 1954 Einzelverkaufspreis 1

Verantwortlicher Schriftleiter: PAUL ROBERT ROEDER OLPE Das„S. V." erscheint täglich(außer sonntags). Monatlicher Be­zugspreis: DM 3,50 einschließlich Zustellgeld, bei Postbeziehern DM 3,54 Incl. Postbestellgebühren, bei Abholung in unserer Geschäftsstelle DM 3,—. Geschäftsstelle: Olpe. Frankfurter Straße 16, Fernruf 241 und 242. Verlagspostamt: Olpe 1. Westf

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Bessere Chancen fürMendès

Warnung Churchills und Ankündigung des Sozialprogramms verbessern die Aussichten

Paris.(Korr.) Die Aussichten des französischen Ministerpräsidenten Mendès-France bei der bevorstehenden Vertrauensabstimmung am Dienstag in der Nationalversammlung, die zuerst ziemlich schlecht waren, haben sich gestern gebessert. Noch am Vortage herrschte in politischen Kreisen der französischen Hauptstadt die Auffassung vor, daß die Chancen für den Regierungschef 50 zu 50 stünden. Öffen ist jedoch die Frage geblieben, ob Mendès-France nur eine verschwindend geringe oder eine von ihm als„ausreichend“ erachtete Mehrheit er­halten wird.

Zwei Faktoren sind es vor allem, die sich zu seinen Gunsten ausgewirkt haben:

1. Die ernste Warnung Chur­chills auf dem Parteikongreß der Kon­servativen in Blackpool, daß die bisheri­gen britischen Zugeständnisse das Außerste seien und daß sie nicht wiederholt werden würden, wenn die Lon­doner Vereinbarungen zu Fall gebracht werden sollten.

2. Die Ankündigung von Mendès-France, daß er noch in diesem Monat unmittelbar nach der Regelung der außenpolitischen

Suort in Kürze

14 deutsche Leichtathleten gewannen in Tokio den Länderkampf gegen Japan über­legen mit 104:75 Punkten. Heiner Will stellte mit 77,12 m einen deutschen Speerwurfrekord auf. Heinz Fütterer lief in prächtiger Form 10,3 und 21,1 Sekunden.

Europameister Heinz Neuhaus schlug in Frankfurt seinen Herausforderer Kurt Schiegl (Österreich) bereits in der 3. Runde k. o.

In der 1. Fußball-Liga West sicherte sich Rotweiß Essen mit 3:0 über Schwarzweiß Essen die Führung. Der SV Sodingen verlor gegen die verbesserten Schalker 2:4, während sich der 1. FC Köln und Borussia Dortmund 2:2 trennten.

Bester westfälischer Turner beim Ausschei­dungskampf in Brilon war Reis(Dorstfeld) vor Irle(Klafeld) und Wienecke(Dorstfeld). Wegen einer Verletzung verzichtete Eute­neuer(Eichen) auf zwei Übungen.

Probleme sein vorbereitetes großes So­zialnrogramm verwirklichen werde.

Die Warnung Churchills hindert die EVG-Anhänger und persönlichen Gegner des Ministerpräsidenten daran,„nein“ zu den Londoner Abmachungen zu sagen, oder ihnen soviele zusätzliche Forderungen auf­zubürden, daß sie damit, wenn auch nicht der Form nach, so aber doch praktisch ab­gelehnt würden. Es ist in diesem Zusam­menhang sehr bedeutsam, daß der gestern in Paris tagende Nationalausschuß der Volksrepublikaner der MRP-Fraktion in der Nationalversammlung die Stellung­nahme zum Londoner Abkommen selbst überließ. Der Nationalausschuß war einzig zu dem Zweck einberufen worden, diese Stellungnahme festzulegen. Der MRP­Fraktionsvorsitzende de Menthon er­klärte, selbstverständlich komme eine ein­fache Ablehnung des Londoner Abkom­mens nicht in Frage.

Die Sozialisten gehemmt

Ähnlich wie bei den Volksrepublikanern ist die Lage bei den Sozialisten. Der bisher gegenüber den„Rebellen“ siegreiche EVG­freundliche Parteivorstand, der an die Wahrung der Parteieinheit denken muß, ist in seiner Handlungsfreiheit gegenüber dem Ministerpräsidenten besonders da­durch eingeengt, daß dieser am Sonntag bei einer Rede in Louviers verspro­chen hat, noch in diesem Monat sein seit längerer Zeit angekündigtes Sozialpro­gramm zu verwirklichen.

Sieht man von einer die Kommunisten umfassenden Volksfront-Regierung ab, die

Schäffer droht mit Rücktritt

Mehrheit des Bundestags verlangt stärkere Senkung der Steuern

Bonn.(dpa) Bundesfinanzminister Schäffer drohte gestern auf dem CSU­Parteitag in Nürnberg erneut mit seinem Rücktritt, wenn der Bundestag auf Mehr­ausgaben bestehe, die im Haushalt nicht gedeckt werden könnten.

In der Finanzausschußsitzung am mor­gigen Dienstag kann es zu einer Zuspitzung kommen, falls Bundesfinanzminister Schäf­fer auf den Regierungsvorschlägen be­harren und die Mehrheit der Abgeordneten, einschließlich der CDU, entgegen seiner Auffassung eine stärkere Tarif­senkung bei der Einkommensteuer be­schließen sollte.

Neben dem Ausschußvorsizenden Dr. Wellhausen(FDP) hat jetzt auch der Steuersachverständige der Christlichen Demokraten. Neuburger. einen Antrag in dieser Richtung angekündigt. In Bonn wird angenommen, daß Schäffer sich nach wie vor einer Ausweitung der Steuer­senkung widersetzen wird. Nach Schäffers Auffassung habe es keinen Zweck, die Steuern jetzt derart zu senken, daß schon in naher Zukunft auf Grund steigender Verteidigungslasten wieder Steuererhö­hungen notwendig würden.

die Sozialistische Partei nicht will, dann ist die Regierung Mendès-France mit oder ohne Sozialisten die am weitesten links stehende Regierung. die bei der gegenwärtigen Nationalversamm­lung mit ihrer Rechtsmehrheit überhaupt möglich ist. Helfen die Sozialisten Mendès­France stürzen, dann dürfte jede neue Regierung, weiter rechts stehen. Dies zwingt den sozialistischen Parteivorstand zu einer sorgfältigen Prüfung seiner Ent­scheidung.

Vietminh besetzte Hanoi

Hanoi.(Reuter) Hanoi, die größte Stadt Nordvietnams, wurde am Wochen­ende nach acht Jahren wieder Sitz der Vietminh-Regierung. Während die französische Garnison sich am Sonnabend nach Östen in Richtung Haiphong absetzte, marschierten die Truppen der Vietminh in die Stadt ein.

Die Besetzung Hanois war sorgfältig vorbereitet worden. Wenige Minuten nach Abzug der französischen Unionstruppen waren die wichtigsten Verwaltungsstellen, Polizeiwachen und Nachrichtenzentren in den Händen der Vietminh.

GETREIDEGARBEN IM SCHNEE

Zum ersten Male in unserem Jahrhundert erlebten es die Schwarzwaldbauern um Hinterzarten, daß Schnee auf die Garbenbündel auf den Getreidefeldern fiel. Da sich die Ernte des Sommerroggens bis in den Oktober hincinzog, traf sie mit den ersten Schneefällen dieses Jahres zusammen. Unser Bild zeigt Garben auf einem Getreide­feld bei Hinterzarten in einer Höhenlage von 900 Metern, die voller Schnee sind.

Churchill: Verständigung mit Deutschland

Ernste Warnung an Frankreich— Keine weiteren Konzessionen möglich

London.(Korr.) Churchill setzte sich am Sonnabend in einer Rede vor dem Parteitag der britischen Konservativen in Blackpool für eine wirkliche Ver­ständigung mit Deutschland ein. Zugleich sprach er die Hoffnung aus, daß ein friedliches Zusammenleben mit dem russischen Volk erreicht werde.

Als aktuellster Vorschlag zur Verbes­serung der Steuerreform gilt jetzt die Anregung des CDU-Abgeordneten Neu­burger, die Steuerzahler zusätzlich um 500 Millionen Mark im Jahr zu entlasten. Der CDU-Sachverständige erklärte, daß nach seiner Ansicht die unteren Einkom­mensgruppen 15 Prozent weniger Steuern zahlen sollten als der von der Bundes­regierung angesetzte Tarif vorsieht. Bei Annahme dieses Planes könnten alle Vor­schläge für Sondervergünstigungen für ein­zelne Gruppen wegfallen.

Fatemi zum Tode verurteilt

Teheran.(Reuter) Der ehemalige per­sische Außenminister Hussein Fatemi wurde gestern in Teheran von einem Mili­tärgericht zum Tode verurteilt. Fatemi legte sofort Berufung gegen das Urteil ein.

Übereinstimmung mit Menderes

Bonn.(dpa) Völlige Übereinstimmung in der Beurteilung der internationalen Lage haben die Besprechungen zwischen dem türkischen Ministerpräsidenten Mende­res und Bundeskanzler Dr. Adenauer gebracht.

Churchill widmete einen großen Teil seiner Rede Deutschland. In diesem Zu­sammenhang sagte er, das deutsche Volk habe schwer dafür gebüßt, daß es sich einer Diktatur unterworfen habe. Chur­chill unterschied jedoch deutlich zwischen den Fehlern von Völkern und den Verbre­chen, die Diktatoren in ihrem Namen begingen.

Churchill betonte, daß man sich bei dem Gedanken an irregeführte und von Tyran­nen beherrschte Völker nicht nur auf Deutschland und Hitler beschränken dürfe, sondern auch an Stalin und Rußland denken müsse. Seit dem Tode Stalins habe er die Erwartung gehegt, daß sich in Ruß­land eine neue Hoffnung auf friedliches Zusammenleben entwickeln möge.„Es ist unsere Pflicht, geduldig Klarheit darüber zu suchen, ob es solchen Wandel gegeben hat oder nicht.“ Churchill sagte, solange er lebe und Kraft habe, werde er diese Linie weiterverfolgen, obwohl er der Auf­fassung sei, daß die sowjetische Haltung gegenüber Deutschland und Österreich nicht ermutigend sei.

Churchill betonte, daß die Politik der Westmächte Friede durch Stärke sei.„Wir dürfen niemals absichtlich oder wissentlich das Risiko laufen, uns durch Schwäche zu unterwerfen.“

Von dem vorbereiteten Text seiner Rede abweichend, richtete Churchill eine ernste Warnung an Frankreich. Er sagte, seiner Ansicht nach könnten Frankreich in der Frage der deutschen Wiederbewaffnung keine weiteren Konzessionen gemacht werden.

Ankara, bei Ausbruch eines neuen Krieges mußten Atomwaffen angewendet wer­den,„weil unsere politischen Führer nie die nötige Begeisterung gezefgt haben, uns

die zahlenmäßige Stärke zu verleihen, um der sowjetischen Stärke zu begegnen“. Der strategische Plan der NATO sehe vor, Atomwaffen anzuwenden, um Zeit zu einer vollen Mobilmachung zu haben.

Der griechische Ministerpräsident Papagos wird in den nächsten Tagen Madrid einen Staatsbesuch abstatten. Er will mit Franco Fragen der Sicherheit im Mittelmeer erörtern.

Sertürner-Medaille für Kayser

Goldene Medaille für den Pharmakologen Bruchhausen

Paderborn.(dpa) Der Hammer Phar­mazierat Eduard Kayser erhielt ge­stern von der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft in Paderborn für seine Ver­dienste um den Berufsstand der Deutschen Apothekerschaft und die Förderung der pharmazeutischen Wissenschaft die Ser­türner-Medaille verliehen.

Kayser war bis vor kurzem Vorsitzender des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apo­theker. Die Sertürner-Medaille in Gold, die zum ersten Male vergeben wurde, er­hielt Prof. Friedrich von Bruchhau­sen(Braunschweig) für seine außer­ordentlichen Verdienste auf dem Gebiet der pharmazeutischen Wissenschaft. Er

gilt als der bedeutendste lebende Forscher der Alkaloid-Chemie.

Die Ehrung fand in einer Feierstunde statt, in der die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft der Entdeckung des schmerz­lindernden Medikaments Morphium durch Sertürner vor 150 Jahren in Pader­born gedachte. In einem Festvortrag stellte der Präsident der Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie dann die Entdeckung Sertürners im Jahre 1804 in ihrer Bedeutung auf die gleiche Höhe der Entdeckung des Penecil­lins. Der 20jährige Apothekergehilfe sei damals als Autodidakt der Wegberei­ter der heutigen großen chemischen In­dustrie geworden, erklärte Pharmazierat Dewald(Karlsruhe) als Präsident der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker.

Nürnberg-Jackson gestorben

Eleanor Roosevelt 70 Jahre— Deutscher Geburtenüberschuß

Montgomery: Atomwaffen

Ankara.(Reuter) Der stellvertretende Oberkommandierende der NATO, Feld­marschall Montgomery, erklärte in

Schiffstragödien im Atlantik

USA-Erzfrachter auseinandergebrochen— Von 48 Mann Besatzung nur elf gerettet

Milford(Virginia). Vor der amerikanischen Atlantikküste hat sich Ende letzter Woche eine Schiffstragödie abgespielt. Etwa 150 Seemeilen vor der Küste Virginias brach der 6214 Tonnen große amerikanische Erzfrachter„Mormackite“ in schweren Stürmen auseinander und sank mit 48 Mann an Bord. Zwei Tage trieben Überlebende der Besatzung in dem eiskalten Wasser, bevor Flugzeuge die Unglücks­stelle entdeckten. Bis Sonntag wurden nur elf Überlebende gerettet, Elf Seeleute wurden tot geborgen. 26 Besatzungsmitglieder werden noch vermißt. Die Hoffnung auf ihre Rettung ist sehr gering.

Ein Seenotfahrzeug hatte am Sonnabend einige im Wasser treibende Leichen ge­sichtet. Suchflugzeuge hatten daraufhin für eine Gruppe Überlebender Rettungs­flöße abgeworfen. Die im Wasser Trei­benden waren jedoch zu schwach, um die Flöße zu bestelgen. Das Seegebiet um die Unglücksstelle ist mit Holzstücken und mit Teilen der Schiffsladung übersät. Die „Mormackite“ war mit einer Erzladung von Buenos Aires nach Baltimore unter­wege.

Norwegischer Frachter in Seenot

Schiffskatastrophen, die wahrscheinlich zahlreiche Menschenleben gekostet haben, ereigneten sich auch in anderen Tellen des Atlantiks und in der Nordsee. Der norwegische Frachter„Jane Stove“(7176 BRT) ist am Sonnabend südwestlich der Faröer in Seenot geraten. Aus einem SOS­Funkspruch des Schiffes geht hervor, daß das Hauptdeck des Frachters auseinander­gebrochen ist.

Ein anderer norwegischer Frachter ge­riet am Sonnabend im Atlantik westlich von Casablanca durch eine Explosion im Maschinenraum in Brand. Die Passagiere und die meisten Besatzungsmitglieder, von denen einige schwer verletzt sein sollen, wurden von einem argentinischen Schiff an Bord genommen. Ein Besatzungsmit­glied ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen. Zwei Mann der Besatzung wer­den vermißt.

Zwei Kutter aufgegeben

In Holland wurde am Sonnabend die Hoffnung aufgegeben. Überlebende der beiden holländischen Kutter„Hendricka“ und„Jonge Jochem“ zu finden, die seit Mittwochabend in der Nordsee vermißt werden. Die Kutter hatten je fünf See­leute an Bord.

Der USA-Bundesrichter Jackson ist in Washington im Alter von 62 Jahren gestor­ben. Auf ihn ging die juristische Theorie von den„Kriegsverbrechen“ zurück. Er nahm an den Nürnberger Prozessen als Anklagever­treter der USA teil.

Eleanor Roosevelt, die Witwe des ehe­maligen USA-Präsidenten, begeht am heuti­gen Montag ihren 70. Geburtstag.

Die Zahl der Geburten überstieg während des zweiten Quartals 1954 die der Sterbefälle um 76 000. Das ergibt auf 1000 Einwohner einen Bevölkerungszuwachs von 6,2.

Im Lastenausgleich sind, einschließlich der Leistungen aus dem Soforthilfegesetz, bisher über zwei Milliarden Mark für Verluste an Hausrat gezahlt worden.

Der französische Mindestlohn ist von der Regierung um 6½ Franc für die Arbeits­stunde erhöht worden.

Zum Präsidenten des Landesarbeitsgerichts Hamm ist der bisherige Arbeitsrechtsreferent im NRW- Justizministerium, Oberlandes­gerichtsrat Dr. Mohnen, ernannt worden.

Das neue sowjetische Panzerdenkmal in Ostberlin geht seiner Vollendung entgegen. Ein schwerer Panzer wurde am Sonnabend mit dem Geschützrohr in Richtung Westberlin auf den Sockel gesetzt.

Das Agyptisch-britische Abkommen über die Räumung der Suezkanalzone soll in dieser Woche unterzeichnet werden.

Molotow besuchte am Sonnabend das ost­zonale Uranbergbaugeblet.

Der japanische Ministerpräsident Joschida trifft am Dienstag zu einem dreitägigen Besuch in der Bundesrepublik ein.

Das Senlorat der Kolpingfamille hat sich

gestern für eine parlamentarische Kontrolle er deutschen Verteidigungseinrichtungen

ausgesprochen. Das deutsche Wehrwesen, so wurde betont, müsse von einem Geist getra­gen werden, der die Menschenwürde achte.

Zwei 20jährige Männer aus der Sowjetzone

trafen in einem Boot in Südschweden ein und ersuchten um Asy1 als politische Flücht­linge.

Das brasilianische Kriegsministerium teilt mit, daß die Anklage gegen die Familie Vargas, sie sei in die Vorbereitungen zum Anschlag gegen den oppositionellen Journa­listen Lacerda verwickelt gewesen, hinfällig sei.

Wie wird das Wetter?

Ruhig und stark bewölkt

Ein Hochdruckrücken erstreckt sich von einem Hoch westlich der Bis­kaya bis nach Südruß­land. Unser Gebiet liegt an seinem Nordrand und wird von den Aus­läufern eines nordöst­lich Island liegenden Tiefs nur gestreift.

Vorhersage für Montag: Schwache Winde aus Süd bis Süd­west. Überwiegend stark bewölkt, aber nur vereinzelt geringfügiger Regen. Temperaturen tags um 12 Grad, nachts 5 bis 8 Grad.

Weitere Aussichten: Wech­selnd bewölkt und gelegentlich geringe Schauer. Temperaturen wenig ver­ändert.