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alus hrie, end ioheigelzelichen Derra. gungen so; den Aets Hörte erlangen gunes Betanntnochung der Aöalglichen Regleguug durch Verossenlichung ie der„Schwerter Jeitung“ rechtzverdindliche Kroft.— Die „Schwerter Zeilung“ gewöhrt idren Adonnen­un für seden ai Tod indsodmn Ualsel gr.

zngungen: 300 Mk. Unfall.

Druch u. Verlage. Cor Braus. Schwers. Rud­Fernsp 62. Telegr. Adr. Braus Schwerte. Rude“

Nr. 127.

Donnerstag, den 3. Juni 1915.

47. Jahrgang.

Acktbeute in ufrn!

Ueber 300000 Gefangene, 250 Geschütze, 576 Maschinengewehre!

∆ W por dor Cooghor.ngstoßen sei. Des Amerikoners Wohlspruch lau

Die Wahrheit marschiert!

Als der Krieg ausbrach, hatte Dautschland nicht nur eine Welt in eherne Wa fen gegen sich, nicht minder gefährliche papierne Waffen wurden gegen den„Friedensstörer“ ausgestreckt. Hat je ein Volk „eine schlechte Presse“ gehabt, so war es das deut­sche. Im Blätterwalde der Neutralen hörte man giftige Winde rauschen gegen den Militarismus, gegen die Barbares der Deutschen. Alles Unrecht war auf ihrer Seite, alles Recht auf Seite der Gegner. Und diesem Papierfeldzug stand Deutsch­land nicht so gerüstet gegenüber, wie dem Kampfe mit der blanken Waffe. Es war nicht darauf vor­bereitet, daß die„neutrale Presse“ gewisser Länder mit solch gewaltigen Unratkübeln ausgerüstet war, die es wohlgefüllt in der Hand hielt, um sie über deutsche Kultur, dauutsche Treue und Friedensliebe auszugießen, mit der Absicht, deutscher Tugend das durch vor dem Auslande ein Aussehen zu geben, das der Wahrheit direkt entgegengesetzt war. Deutschland wehrte sich zuerst mit Worten gegen die Schmutzanwürfe! Nicht immer glücklich! Es war auf die Kriegsart nicht recht eingestimmt. Das deutsche Schwert, deutscher Kampfesmut cuf den Schlachtfeldern und deutsche Arbeit daheim hat auch den papiernen Gegnern die beste Antwort geben müssen. Deutschland setzte gegen die Schmähworte die Tat und siegte auch da.

Unzweifelhaft haben wir in den 10 Monaten des Krieges eine bessere Presse bekommen, wenn sie auch noch alles andere eher ist, als gut. Wir verlangen ja auch nichts weiter, als daß sie gerecht ist. Und derartige gerechte Stimmen mehren sich immerhin, selbst in den Zeitungen, die wirklich nicht als deutschfreundlich bezeichnet werden kön­nen. So schrieb im„Outlook“, ein„Vollblut­amerikaner“, über das„Recht und Unrecht dieses Krieges“ und hält dabei seinen Landsleuten den Spiegel der Wahrheit vor ihre englandfreund­lichen Gesichter.

„Wer den Krieg angefangen hat“, schreibt er, „ist eine Frage, über die ich mir gar nicht den Kopf zerbreche. Ich bin fest überzeugt, daß Ruß­land den Krieg begonnen hat, und zwar mit Ein­verständnis Englands und Frankreichs. Ich warte immer noch auf eine plausible Erklärung, warum Frankreich Milliarden an Rußland geliehen hat Kapitalien, bei denen Frankreich jährlich über 40 Millionen Dollar an Zinsen einbüßt, wenn man bedenkt, was eine bessere Kapitalsanlage einge­bracht hätte. Das Geld diente selbstverständlich zur möglichst roschen Bewaffnung und Reorgani­sation der russischen Armee. 1916 und 1917 wären die russischen Horden in Bereitschaft gewesen, und Frankreich, Rußland und England wären über Deutschland hergefallen. Und nun zu Belgien. Belgien konnte sich von den Schrecken des Krieges freigehalten haben, aber es fürchtete den Zorn Frankreichs und Englands, wenn es den Deutschen freien Durchzug gewährte; denn Belgien dachte, wie fast die ganze übrige Welt, daß die Verbünde­ten kurzen Prozeß mit Deutschland machen wür­den. Belgien setzte eben alles auf eine Karte, die falsche, und verlor... So liegt nun Belgien als einer der vielen von England Gefoppten. Und England, um seine Doppelzüngigkeit u. Ohnmacht zu verbergen, läßt seine Heere winselnder, flennen­der Harichler gegen die Welt los.“

Mit bitterem Hohne behandelt der Vollblut­1:: amerikaner dann die amerikanischen Beteuerungen der Friedensliebe und des Abscheus vor dem Kriege. Er erinnert an den spanisch=amerikanischen Krieg und an die Kriege, die England wohl ein Dutzend mal mit schwachen Staaten und wilden Stämmen geführt hat. Jetzt erst jammere Amerika

Przellihst dor der WierereireerIs

Haupiouarier 9 Juni 1915,1 zwischen Ugiang und Eiragola. Bei

wib. Großes Haupiquartier, 2. Juni 1915.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Bei Bixschote, nordöstlich von Steenstraate schossen wir ein englisches Flugzeug herunter. Die Insassen, ein englischer und ein belgischer Offizier, wurden gesangen genommen.

Die Zuckerfabrik westlich von Souchez, in die imlaufe des gestrigen Nachmittages die Franzosen eingedrungen waren, ist von uns wieder genommen.

Ein französischer in den Abendstunden auf unsere Stellungen bei und südlich von Neuville unternommener Angriff wurde abgeschlagen. Nur ein kleines über die Straße Neuville­Ecurte vorspringendes Grabenstück ist vom Feinde besetzt.

Im Priesterwalde dauert der Nahkampf um einzelne Grabenstücke noch an.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Bei Neuhausen, 50 km nordöstlich, und bei Hidike, 60 km südöstlich von Libau, fanden erfolgreiche Gefechte gegen kleinere rus­sische Abteilungen statt.

Ebenso weiter südlich bei Szawle und an der Dubisso, südöstlich von Kielmy, sowie

zwischen Ugiany und Eiragvia. Bei Szawle wurden 500 Gefangene gemacht.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Zwei weitere bei Dunkowiezki gelegene Werke der Festung Przemysl wurden gestern

Nhrnt."„ Tt. Panan B.

Nach dem Siege bei Stryj drangen die

verbündeten Truppen gestern in der Richtung Medenice vor.

Im Laufe des Monats Mai sind auf dem südöstlichen Kriegsschauplatz 863 Offiziere und 268899 Mann gefangen, 250 Geschütze 576 Maschinengewehre erbeutet. Hiervon entfallen auf die dem General=Obersten von Mackensen unterstellten verbündeten Truppen 400 Offiziere, darunter 2 Generale, und 152254 Mann als Gefangene, 160 Geschütze, darunter 28 schwere, und 403 Maschinengewehre.

Einschließlich der auf dem östlichen Kriegs­schauplatz gemachten und gestern veröffentlichten Gefangenenzahl beträgt demnach die Samme der im Mai in die Hände der verbündeten Truppen gefallenen Russen etwa 1000 Offiziere und über 300000 Mann.

Oberste Heeresleitung.

Der österreichische Bericht.

atlich.) 9—4|4 Snfanterievatronen, 32000 russise

und England, da es auf einen stärkeren Gegner gestoßen sei. Des Amerikaners Wahlspruch lautete: „Ich bin für Abrüstung, aber wenn ich meine Fa­briken beschäftigt halte, die Waffen für die krieg­führenden Nationen liefern, kannst du mich doch nicht tadeln, nicht wahr? Geschäft ist Geschäft. Wenn der Krieg zu Ende ist und ich keinen Absatz mehr für meine Kriegslieferungen habe, so werde ich der Frage der Abrüstung wieder nähertreten. Denn ich bin sehr edelmütig. Sieh meinen Hei­ligenschein, meine Flügel! Ich betrachte es als meine Pflicht, der Welt ein edles Beispiel zu geben.“

Mit Worten edelster Begeisterung bekennt sich der Vollblutamerikaner dann zu den Deutschen, denen er den Sieg wünscht, denn„wenn Deutsch­land gewinnt, so wird das ein Triumph der Tüch­tigkeit und Voraussicht über die Wühler und Un­fähigen sein. Es wird ein Triumph eines Landes der Häuslichkeit über ein Land des Rassenselbst­mordes und der Eifersucht sein, und, bildlich ge­sprochen, ein Sieg Spartas über das verfallene Rom. Die Welt braucht Deutschland, das noch an Männlichkeit glaubt, um der Verweichlichung, dem Sichgehenlassen, der Waschläppigkeit und Unter­wür igkeit entgegenzuarbeiten, die zu Entartung und Zersetzung führen.“

Die Wahrheit marschiert! Wir Deutschen brauchen aber nichts als die Wahrheit, um die Reinheit unseres Schildes zu erweisen. Unsere Gegner brauchen die Lüge, um die Flecken der Schande von ihren Schilden wegzutäuschen. Es wird ihnen auf die Dauer nicht gelingen. Im Kampf der Wahrheit mit der Lüge ist die Lüge am Ende noch immer unterlegen.

wtb Wien, 3. Juni.(Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart vom 2. Juni mittags:

Russischer Kriegsschauplatz.

Auf dem russischen Kriegsschauplatze wiederholte der Feind seine starken Angriffe auf die östlich des San stehenden verbündeten Truppen. Unter neuen schweren Verlusten wurden die Angriffe des Geg­ners durchweg abgewiesen.

An der Nordfront der Festung Przemysl wur­den zwei weitere Werke erstürmt und das zuvor gewonnene Terrain behauptet.

Südlich des Dujestr schreitet unser Angriff er­folgreich fort. Die feindlichen Stellungen zwischen Stryj und Holodcyz wurden gestern erstürmt. Starke russische Kavallerie, die im Südosten in der Gegend von Solotwina zum Angriff auf unsere dortigen Stellungen vorging, erlitt große Verluste und zog sich stellenweise fluchtartig zurück.

In den Schlachten des Mai wurden von den unter österreichisch= ungarischem Oberkommando kämpfenden verbündeten Truppen an Gefangenen und Beute eingebracht: 853 Offiziere, 268 869 Mann, 250 leichte und schwere Geschütze, 576 Ma­schinengewehre und 189 Munitionswagen. Hierzu kommt zahlreiches sonstiges Kriegsmaterial, das z. B. bei einer der Karpathenarmeen allein an 85 000 Stück Artilleriemunition, 5½ Millionen

Infanteriepatronen, 32 000 russische Repetierge­wehre und 21000 russische blanke Wassen beträgt. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf dem italienischen Kriegsschauplatz blieben alle bisherigen Unternehmungen des Feindes ohne Erfolg. Die mit großem Aufwand an schwerer Ge­schützmunition verbundene Beschießung des Pla­teaus von Lavarone=Folgaria und einzelner Kärnt­ner Sperren vermochte unseren Werken keinen nennenswerten Schaden zuzufügen.

Ansonsten fanden weder an der Tiroler noch an der Kärntner Grenze große Kämpfe statt.

Im Küstenlande wurde ein Angriff des Fein­des auf den Kru=Rücken unter schweren Verlusten

für die Italiener abgewiesen.

Das durch ein Kommunique des italienischen Marinestabes veröffentlichte Resultat des Bom­bardement, von Pola durch ein italienisches Luft­schiff trifft nicht zu. Vier Vomben explodierten allerdings, doch ist der angerichtete Materialschaden minimal. Ein Brand ist nirgends ausgebrochen. Die bei der Beschießung von Monfalcone verur­sachten Beschädigungen reduzieren sich auf die leichte Verletzung einer Zivilperson durch Stein­splitter.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von Höfer, Feldmarschall=Leutnant.

000 Stück Artilleriemunition, 5½ Millionen! von Höfer, Fe

Eine neue Warnung au die amerikanische Schiffahtl.

i— Waufin sandte] Botschafter Gerard fügt hinzu, daß das deutsch

Der amerikanische Botschafter in Berlin sandte auf Ersuchen der deutschen Regierung eine neue dringende Warnung an die amerikanische Schif­fahrt vor unvorsichtigem Befahren der als Kriegs'. zone erklärten Gewässer. Vor allem wird darauf aufmerksam gemacht, daß alle Abzeichen, die ein Schiff als ein neutrales kennzeichnen, deutlich zur Schau getragen werden müssen. Der amerikanische

Botschafter Gerard fügt hinzu, daß das deutsche Auswärtige Amt die neue Warnung angesichts der Tatsache erläßt, daß während der letzten Wochen wiederholt neutrale Schiffe in der Kriegszone von deutschen Unterseebooten versenkt wurden, weil in der Dunkelheit die schlechte Beleuchtung neutraler Kennzeichen nicht erkannt und die betreffenden Fahrzeuge für englische gehalten wurden.

Der eiblindende Grey.

Der englische Staatssekretär Grey, der eigent­liche Urheber dieses Weltkrieges, hat mitten im Verlauf dieses Krieges einen längeren Urleub zur Heilung eines Augenleidens genommen. Die neuen Min'ster Lord Crewe und der Minister ohne Porte­feuille Lansdowne vertreten den Beurlaubten. Ob es wirklich nur ein Augenleiden ist, das den Mi­nister, der von den leitenden Staatsmännern aller Zeiten und Länder die schwerste Verantwortung trägt, zur einstweiligen Niederlegung der Geschäfte veranlaßte, oder ob Grey den unerwarteten Fol­gen seiner verbrecherischen Taten erliegt, und sich dauernd vom Amte zurückziehen wird, bleibt noch abzuwarten. Jedenfalls ist dieser Stoatsmann, der in wenigen Jahren zur höchsten Macht und Popularität oufgestiegen war, schon heute als eine gefallene Größe anzusehen. In England mehrt sich die Zahl der Stimmen, die in der von Grey bewirkten Entfesselung eines Weltkrieges für Eng­land nur schweres Unglück erblicken. In der Ge­schichte aber wird Grey einmal der Ruhm eines Herostratos zugesprochen. Um den deutschen Ne­benbuhler zu vernichten, stürzte der blinde Staats­mann Europa in einen Krieg, aeis dem Englands bisher für unbezwingbar gehaltene Seemacht ge­brochen hervorgehen wird.

Gegen die amerikanische Wassenausfuhl

an England und Frankreich werden in mehr als 200 großen Zeitungen der Vereinigten Staaten scharfe Protestkundgebungen Neutraler veröffent­licht. Die Artikel, die in eindringlicher und wür­diger Form abgefaßt sind, tragen die Namens­unterschriften von Verlegern und Schriftleitern

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