Amtliches Kreisblatt
für den Kreis börde.
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Nr. 254
Donnerstag den 29. Okiober
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Schwerte Donnerstug
Toedirsitger Gestlicher in Zukust esage heise, eFöhter
Betrag in den Staatshaushalt eingesteut#erbe. zu der Ruhegehaltordnung wurdé ein Zusatz betreffend die A
rechnung der ariven Oiejiezige dentiumnigsten Pusch und
ihre Verhandlungen dozu beitrogzn gegensetiger gieße
einzigen festen unveranderlichen Grunde Jesus Christus hochzuhalten, zu festigen und zu fördern.
Esenbahuminister Bude, er teine Eisenbahn
soste s szaldemokratischen Agitation sofort Anzeige zu
von jeder sozialre Ifort Anzeige zu — den Deusghen Verihn gzge zin Hulhigngzese, tiger Geräute lieh der Erebegalste die Bestebungen des
Vereins mit warmem Interesse und wünsche, der den
Volkswohl gewidmeten ernsten Arbeit segensreicher
— Der frühere kommandierende Admiral unserer Marine Frhr. v. d. Goltz feiert am heutigen Mittwoch
jahre, 1895 schied er aus dem aktiven Dienst.
Oesterreich
Aueegrp rz de egg aersche
ne Freie Preise“ meldet, wurden burch kaiserliche
Deutschland
— Unser Kaiser hat dem ersten deutschen Arbeiterkongreß, der in Frankfurt a. V. Zger zigzstege Hant gug.
gesprochzen. Der Loasegen,e Ha g..Iun, Auregungen und
ausdrücklich hervorgehoven, vaß er allen entegungen und Maßnahmen des Kongresses auch in Zukunft gern se
Schutz und Beistand zu teil lassen werde, so fern sie geeignet sind, das ihm und seiner Regierung am Herzen liegende Wohl der deutschen Arbeiter zu fördern. Aus je
dem Wort der kaiserlichen Danksagung spricht oas hoh Wohlwollen des Monarchen für die Arbeiter und die Freude über den Huldigungsgruß derselben. Das warme Bestreben für den Arbeiterstand hat Kaiser Wilhelm II. schon mit auf den Thron gebracht und es jederzeit in opferwilligster Weise betätigt. Da darf man sich freuen, daß der Monarch auch einmal Dank und Anerkennung findet.„Auf dem Frankfurter Arbeiterkongreß waren mehr als 600000 deutsche königstreue und vaterländisch
Fsinnte Arbeiter vertreten. Bei den jungsten Reichstagswahlen sind zwar 3 Millionen sozialdemgerotzächgt, stimmen abgegeben worden; es ware aber falsch, wollt n
danach annehmen, daß nur der sechste Teil aller ArvDeutschlands königstreu und patriotisch sei.
illionen sozialdemokratischer Wähler waren min
destens ein Drittel, wenn nicht noch mehr, sogenannte Mitläufer, und nur der Rest rekrutierte sich aus dem Arbeiterstande. Stellen wir diese Tatsache in Rechnung,
dann darf man von der Frankfurter Kundgebung behaupten, daß sie keineswegs nur von einem verschwindenden
Pruchel der deutichen Arbeiterschasft berührt, konden) Pischafung entchrender Diziplinarstrafen.
vielmehr von einem rcht beträchtlichen Teite der besteren,, Nieue S ig m aser meider, wurgen, Guag aneriche
desen Stinne durchaus us Gouche alt, Auch de, Haischliezug die mitärschen Diszpimartraten des
urchurter Acheiter forderten in Bezug auf bos beov Kuisahdens und Schlesens in Spangen sowost als selb
ians= und Versammlungsrecht viel, sehr viel; der auzet unomnbens. Gäarschartungen der Diztolinar
Frankfurter Arbeiter forderten in
litlons= und Versammlungsrecht viel, sehr viel; der Kaiser und die verbündeten Regierungen werden aber dafür
Sorge tragen,-Be große„Wasse wpiecd dann bald er
kennen, daß mit dem deutschen Kaiser unendlich
vterese biegzegengeführt werden. Diese Erkentnis wicd
füllung entgegengerun erign.„Tiese grrems wird
Mitläufer des Sommers von der revolutionären P
dürfen wir von der nächsten Reichstagswahl eine höchst erfreuliche Abbröckelung des sozialdemokratischen Besitzstandes erwarten.
Die Generalsynode in Berlin beschloß, den preuzu bitten, daß zur Unterstützung
anoinvens und Schließens in Spangen sowohl ständige Strafen wie als Verschatfungen der arreststrafen für das normale Friedensverhältnis mit dem
ig Perbot der Böossektion. Die christlichsoziale Ma
jorität des Wiener Gemeinderats und des niederösterreichischen Landtages leitete eine Agitation gegen die Vivisektion in den Instituten der Wiener medizinischen
kultät ein. Da die Wiener Gebäranstalt Eigentum des Landes ist, ordnete gestern der Landesausschuß, die sofortige Entfernung aller Versuchstiere aus den kumniken der beiden Gynakologen Chrobak und Scharta an. Diese Ar ordnung wurde auch ausgeführt, jedoch gxhob das Dekanat der medizinischen Farulal bagegen Protest.
England.
Der Ker Sbustart iier Gachod. Ecae Stotte
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besonderem Interesse ist, wo de megeschzzigt jich onz der
errichteten spanischen Gegenwerke erwähnt die Studie die erfolglose Belagerung Gibraltars in den Jahren 1779 bis 1803 und stellt dann die Behauptung auf, daß heutzutage die Verhältnisse doch wesentlich anders lägen wie damals. Von Westen und Norden her kann Festung, Stadt und Hafen auf 7 bis 9 Kilometer Entfernung unter ein überwältigendes Geschützfeuer genommen werden.
Die Artilleriestellungen des Angreifers werden, offenbar auf grund persönlicher Kenntnis, genau angegeben. Die geplante Anlage eines neuen Hafens auf der Ostseite des Felsens würde keine wesentlichen Vorteile bringen. Ar dererseits ist Gibraltar nicht in der Lage, oßzne Flotte, d;
auf solche Entfernungen sind gegen eine unter Dampf be
sitz von Ceuta umentbehgtich, zichürgtegg, hat heute viel
von seinem Wert als Flottennlugpunki verloren.
Südafrika.
= Telegramme aus Kapstadt bringen auszugsweise einen Artikel der„South African News,“ welcher ebenso
die Vonzentratizu hgeighen, Losgonien den
und wohthabend wore her Famisten habe keine Häuser
nehr und sei gezoungen, Pferde und Maulesg zu.
gefordert. Die Regierung, orint persichert wird, gaß die
Bevölkerung sich loyal verhalte; und die Lage befriedi
gend fei.
Streikunruhen in Spanien.
In der Stadt Bilbao ist der Generalstreik ausgebrochen. Aller Verkehr stockt, sämtliche Läden, Apotheken und Zeitungsdruckercien sind geschlossen. Truppen hal
Merspriche.
Wie erst nach Frühlingsstürmen,
Nach dräuender Wolken Türmen Der goldnen Früchte Segen Dem Sommer reift entgegen:
So kommt nach Kampf und Schaltung Der Friede zur Entfaltung.
Im Sturm.
Novelle von E. Fahrow.
(6. Fortsetzung.)
(Nachdruck verboten)
„Also,“ sagte er, als er jetzt mit Bill unter den Lin
denbäumen saß,„unsere Korrespondenz hat die, Fatsacher
unseres Daseins, wie ich sehe, zu wenig berühtt.
einmal, daß meine Schwester Therese mir seit drei Jahren das Haus führt?“
„Deine Schwester— Frau von Sichten—?“
seseance e secaenen Bie gau. Haus G uis ehnsen Du wirst Therese ja noch sehen, sie holt mich gzschste
Augenbick. War er wirklich schon entschlos
sen, so lange hier zu bleiben wie die Damen Ermsleben,
man ja von hier aus prachtvoll Partien machen, Du
Ausdruck eine Dame an, die soeben aus der Haustür des Greifen trat.
i unr krna kratsishen.
Sie hatte ein weißes Leinenkleid angezogen, oa= un„# und Gürtel mit einem goldenen Band geschmückt war, während
weißes Strohhütchen auf ihrem Haar saß.
„Das ist ja etwas Wundervolles!" raunte der Professor. „Sieh diese weiße Dame an, ob es eines meiner jungen Mädchen
ist, weis ich aber deshalb noch
eine andere Farbe hinzuweisen, ob es Roth ist? Oder
Er hielt in seiner Auseinandersetzung inne, denn Bill war aufgesprungen und begrüßte die weiße Dame soeben sehr
„Mama wird gleich herunter kommen,“ sagte Erna,„sie hat
stellen. Aber ich sehe, daß es so voll ist,
„Ach, Walter von der Vogelweide!“ sagte Erna lek
fig beliebte Offenbarung gab, daß es„ein schönes Paar“ Es gehörte zu Steineisens Gewohnheiten, den Gang
„Deisens Gang kenne ich, dachte er,„den hrguchezich
vor den Pgeegt,
fil gesehen hat sie etwas ungemein Kindliches.“
Erna ahnte nichts davon, der Gegenstand einer so aus
Die Hünde inner nuch auf den Rücken vershziungn.
ganz kurz den reich Eäingergz andentete.
zUnd im Essacktal war er geboren,; schloß er, das ist schon an sich ein Glück, auch wenn es einem garnicht zu Bewußtsein kommt.“
„Ein Glück, das Einem nicht zum Bewußtsein kommt?
Das ist eben dann kein Glua, meine ich.“
Darüber ließe lich stzichez gepiet ion
Wenn wir aber auf Phlgezgen
fessor der Philosophie in Greifswald ist. Hoffentlich gestattet Ihre Frau Mutter mir, ihn mit an Ihren Tisch zu
„Mama gestattet alles, was ich will. Und ich bin sehr gnädig; ich gestatte alles, was fröhlich und unterhaltsam ist, so lange wir in Bozen sind. Wir wollen hier nicht steifleinen sein, sondern nur ganz menschlich. Weil wir nämlich hier sind, um uns zu erhoten.“
Sie hatte mit drolligem Ernst gesprochen, und Bill nahm seinen Hut in gebührender Hochachtung vor solchem