ißee elite füie Kreidte= und Aolathaltgetlichen Verudungen fiur den Preis

ie eaur, dorneg p. 10 Bsg; auhzerhalb ibe Rellarg,seie Höcde erlangen genäß Velanntnachzung der Bönigl.

e ien Vertiag von Carl Braus in Stzwrich, purch Versenlichung in der Schwerter Zeitung neczt.

Serageanschuat Nr. 64., Lmi Schwrt, Leltar=Abese. gösihe Krkt.

enbn-A huchn, grang, Spmriashahe.

Nr. 199.

Kaiser Franz Josef und die Ungarn.

„Der König ist nervös und abgespannt; Seine Ma­

jestät ist durchaus nicht in rosige, Laune.“ So,sol,sich,

„ldet wird, Graf Albert apponyi, der Prasite..

des ungarischen Abgeordnetenhauses, geaußert haben, ocdem der Vio,on hen ungrschen Polikern, de an­

Franz Josef nach Pest gekommen ist, war Ap­

stokrat und Parlamentarier schien dem Ziele seines Ehr­

mögen, den einen liberalen Sthze gndereini Posister 8.

Freitag in der Hofburg erlitten hat, kann an ein Mini­

sterium Apponyi kaum gedacht werden. Der König hat

ren und ihn dann ohne weitere Fragen entlassen. Aber

lich so zienlich zu den Kostuthianern

will. Daß die ungarischen Liberalen jetzt so offen für die Forderungen der Nationalisten eintreten, ist ein Beweis für die Stärke der Position der Kossuthpartei die Wählerschaft hat eben so unzweideutig gezeigt, daß sie die Magyasierung der Armee würjouy, Hesterreiche preien mitmnachen müssen; der König aber it. Lestgergriche heße, in schwerer Lage. Die ungarischen Staatsm.;g ven sämtlich, den Eindruck mitgenommen, daß er sehr u. griffen ist. Was nun kommen sou, weiß niemand. Die Konsuthpartei erklärt, guten Mutes zu sein, und jeder Regierung, die ohne Konzessionen kommt,

varys Schicksal bereiten zu wollen. Auf der anderer Seite wachsen wieder die Tendenzen der„starken Hand“ die sich an den Namen des Grafen Stefan Tisza knüpfen. Aber auch in dieser Richtung wird der neue König sich nicht zu entscheidenden Schritten entschließen können. Wahrscheinlich wird das Interregnum noch eine längere Zeit dauern.

Messprüche.

Wer sich auf dem Schulwege verirrt, findet sich durch das ganze Leben nicht zurecht.

Verzeih andern, dir nimmer.

*

Wer sich auf das Glück verläßt, den verläßt das Glück 85ch.

Eine verhaugaisvolli

N nan von S Arnofel

Roman von F. Arurseld.

(5. Fortsetzung.)

(Nachdruck verboten)

„Er hat sich doch aber heute mehrere Stunden nicht hören lassen, so daß Ihre Frau besorgt geworden ist und die Tochter hinaufgeschickt hat,“ sagte der Leutnant und mit einer an ihm befremdenden scharfen Logik rief Köhne:

„Daran sehen Sie ja am besten, wie er es getrieben hat; er verhielt sich ein paar Stunden ruhig, da geriet meine Frau schon in Angst und er würd's auch gewiß nicht getan haben, wenn er am Leben geblieben wäre.“

Wieder zeigte sich das humoristische und dabei doch so zurückhaltende Lächeln in den Mienen des Kommissars, und der Polizeileutnant vermochte nur schwer seine Ver­legenheit über die ihm zu Teil gewordene Abfertigung zu verbergen. Um der Sache eine andere Wendung zu geben, machte er die nicht eben glückliche Bemerkung:

Der Verstorbene scheint nicht gerade Ihr Freund ge­

Köhne lachte wegwerfend.„Wüßte nicht weshalb. Habe nur Verdruß und Scherereien durch ihn gehabt. Dabei war er so hochmütig, daß er sich für zu gut hielt, jemals ein übriges mit Unsereinem zu wechseln. Herr Oberst aus der ersten und die Frau Wirtliche Ge­

Schwerte, Mittwoch den 26. August 1903.

Politische Uebersicht.

Deutschland.

der Salburg=Wirschaft begrüißten Geh. Baurat Jakgb. Bestuchern lebhaft begchiegenwart des Bildhauers Göz die

Kaiser sich zu seiner Gemahlin nach Wihelnshöhe bei

Kasel zurüickhegeben. 6.5

— Bei der preußischen Infanterie sou, wie es heißt, eine Rucksackgepäckausrüstung eingeführt werden. Kaiser habe sich die neue Ausrüstung auf dem Truppen­übungsplatz zu Altengrabow angesehen.

— Ueber die hohen Verwaltungskosten der Landes­

versicherungsanstalten, die nicht selten weit über 10 v. H. der Jahreseinnahmen betragen, ist mit Recht häufig ge klagt worden. Die„Hann. Grundbesitzer=Zeitung" bringt hierzu folgende Notiz:„Eine wahre Verschwendung hat neuerdings die Landesversicherungsanstalt der Rhein­

provinz mit den Geldern ihrer Versicherten bei der Her­stellung einer Dienstwohnung für den Vorsitzenden der Anstalt, Landesrat Klausener, an den Tag gelegt. Diese Wohnung(16 Räume umfassend) kostet nach ihrer Fer­tigstellung rund 60 bis 70000 Mk.; die Deckenmalereien stellen sich allein auf 4000 Mk. Aber dafür finden wir auch einen Wintergarten, einen Sommergarten mit Springbrunnen und vieles andere. An Umzugskosten hat der Vorstand, wiewohl es sich nur um eine Entfernung von 10 Minuten handelte, außerdem die 2000 Mk. bewilligt. Es kann wohl nur eine Auffassung darüber herrschen, daß diese horrenden Summen für das Wohl des alten und invaliden Arbeiters besser hätten an­gelegt werden können.“

— Kampf mit geistigen Waffen. Erlangen, 24. Aug. Das Schöffengericht verurteilte gestern zwei ländliche sozialdemokratische Wähler, einen Schuster und einen Waldarbeiter von Heroldsberg, zu je 3 Wochen Gefäng­nis. Sie hatten einen Bauern, weil er den freisinnigen Kandidaten Barbeck=Nürnberg gewählt hatte, am Abend der Reichstagsstichwahl erst im Wirtshaus verulkt, mit Bier bespritzt und angeschwärzt, ihn dann auf der Straße geohrfeigt und mit einer Zaunlatte geschlagen und schließ­lich den Fliehenden über eine Brücke hinweg in den Stra­

heimrätin aus der zweiten Etage gehen nie vorüber, ohne daß sie sich erkundigen, wie es mit meinem Husten steht.“

Er warf sich bei diesen Worten in die Brust.

„Sie scheinen es ungern gesehen haben, daß Ihre Frau die Bedienung des Herrn Ahrweiler besorgte," nahm der Kriminalkommissar das Wort und ließ seine dunkel grauen Augen so durchdringend auf dem Pgztigz, ruhen, daß diesem siedendheiß ward; er antwortete haftger, als

„Dies können Sie einem kranken Mann, der selber seine Aufwartung braucht, doch nicht verdenken, Herr Kommissar. Nicht eine halbe Stunde am Tage war u# sicher, daß Frau und Tochter mir von dem hochnasigen Patron, der mir kaum die Tageszeit bot, nich

„Warum erlaubten Sie es dann?“ fragte Müseler und fügte, da Köhne darauf nicht sogleich antwortete, hinzu: „Doch weil Ihnen die Bezahlung, die Ihre Frau für die geleisteten Dienste erhielt, gut zu Statten kam.“

Köhne schnitt eine Grimmasse.„Ach, das war nicht so viel und hätte sich anderweitig auch verdienen lassen. Er schenkte nie etwas und gab nur genau, was ausbedungen war. Wären nicht die Einnahmen von den Verwandten

gewesen—“.. 9

„Von welchen Verwandten?

„Was für Einnahmen?“ fragten hier gleichzeitig der Kommissar und der Leutnant und Köhne merkte, daß er eine Dummheit gemacht habe. Er mußte irgendwo gehört haben, daß niemand gezwungen sei, etwas auszusagen, wodurch er sich selbst bezichtigte und so war aus ihm nichts mehr herauszubringen. Er hustete, winselte, er sei ein kranker Mann, ein armer Krüppel, der von nichts wisse, und es blieb nichts übrig, als ihn zu entlassen und die

Sie hatte die Art und Weise, wie man sen, schon wiederholt erzählt und auch geschildert, wie

jedem Wochentage.

Kamiienfreund:

36. Jahrgang.

ßengraben geworfen. Der Mißhandelte hatte sich gänzlich passiv verhalten.

Oesterreich.

= Die Tschechen agitieren zur Zeit in Böhmen ge­

eonegep Z,. Badapest wrd in allen Kreisen die Stimmung

slaubt, daß er sch mit den Ungarn nicht verständigen

Arme zu schafen, in der wichigen,

Ein sozialpolitischer Versuch.

Ueber die Verpachtung der kgl. preußischen Domäne Tannenberg an die Gemeinde Reutershausen zur, Peiter;

verpachtung an deren Einfrohger sHeibt

Sihn aiod Chewroher De eil der sich. Joshechander Ke

triebene Kupferbergbau hat wegen Erschophrpg,rhen, dager

eingestelt werden wuissepeschränt. Deshalb ist die Ge­Schwerspatgruben sind beschrantt. Deshatb ist Prgmen. meinde, die 1864 noch 1200 Einwohner zählte, an schen und Wohlstand ständig zurückgegangen. In der Nähe dieses Dorfes liegt die Königliche Domäne Tannen­cg. Sie wurde an einzelne verpachtet und zwar zuletzt für 2516 Mk. Jahrespacht, einschließlich der Jagdpacht. Aber kein Pächter konnte sich bei diesem Preise halten, und die beiden letzten sind durch diese Pacht leistungs­

unfähig geworden. Nun hat die Domänen=Verwaltung

zunächst 30 Hektar Acker und 2,5 Hektar Weide von der Domäne, die bisher 139 Hektar groß war, abgezweigt

Nie und die Laster ihn bedent dalen doh dariber daurn

Frage vorgelegt, welche Entlohnung sie für ihre

v, Dad st eite rcht ansehnliche Bezahung, 135. Jhr Mann sprach noch von Einnahmen, die Sie außerren ge­

Frau Köhne erschrak so, daß die bereits auf ihrem

denn da für Dinge ausgeschwatzt? Da konnte sie ja in eine

LCehmnasten, De ch asberheaun dandt usien

soll? Ich weiß garnicht, was mein Mun dami

Der Kommissar kam ihr zu Hilfe. Er begriff, die

Frau gedenke der vielen Schwänzelgroschen, die sie bei den Einkäufen für Herrn Ahrweiler ohne Zweifel gemacht hatte, flüchtete, ihr Mann habe davon geplaudert u. man werde sie ob dieser Unehrlichkeit zur Rechenschaft, siehen, Es lag aber gar keine Veranlassung vor, sie nachträglich wegen dieser Schädigung der Kasse des Verstorbenen noch in Anspruch zu nehmen; dagegen k

frau zu den Verwandten des Ernordeten zu ersahten

und so sagte er:„Ihr Mann sprach von Verwandten des Verstorbenen, durch die Sie Einnahmen gehabt hätten. Ein neuer Schreck durchzuckte Frau Köhne und doch atwete sie erleichtert auf. Daß Ahrweiler Verwandte ge­habt konnte ja so wie so nicht verschwiegen bleiben.

„Ach, die paar Mark, sagte sie schon wieder gefaßt, die ich von der Frau Majorin Deppner und der Frau Rätin Kunze bekommen habe! Er stellt sich da viel mehr