(zin Blick in die Bejestigungen von Port Arthur.
— Gromovei,
Das siiche Wladiwestol=Geschwader.
nach Aer PAILY GRAPHI
Rossiya
Burik.
wurde Präsident der Union Natiönal Bank und der Cleveland Ciry Railway Co. in Cleveland u. s. m In der Volitik trat er zum ersten Male als Delegat der vepudlikanischen Nationalkonvention für Ohio 1884 aus. Im Jahre 1896 wurde er zum Vorsitzenden des revublitanischen Nationalkomitees erwählt; diese Stellung hatte er bis zum Tode inne. Zum Bundessenator wurde er 1897 ernannt. Er hatte auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, der ausschlaggebenden Partei, entscheidenden Einfluß und wußte in seiner Politik die Interessen der Trusts zu wahren. Mit Herrn Roosevelt soll Hanna in der letzten Zeit nuht ganz zufrieden gewesen sein— und mn diesem Jahre ist Präsidentenway#.... ohne Mark Hania.
Deutsche Frauen in Südwestafrika.
Es wurden in die süwestafrikanischen Schutzge diete dis zum Jahre 1901 einschließlich entsandt: 2) 18 Bräute, d) 18 weivliche Familienangehörige, c) 21 Mädchen als Dienstpersonal. Die letztgenann ren 21 Mädchen sind diejenigen, die gleichsam„offf
gell Spprüichr worden fnt un dee dohl der werh Bevölkerung des Schutzgebietes zu vermehren. Von ihnen haben sich 17 verheirater beziehungsweise verlobt. Unverheirater sind 4 wieder ausgewandert. Gleichsam omiziell eingeführt werden jetzt keine Mädchen, sondern# geschrebt dies lediglich auf An
trag. Solche Anträge laufen ausreichend ein, indem die bereits in Windhuek befindlichen, mittlerweile zu Frauen gewordenen Mädchen ihre weiblichen Ver wandten und Freundinnen nachziehen. Daß dies ge schieht, ist wohl der beste Beweis dafür, daß die Ehen, die dort abgeschlossen sind, glückliche sind, weil sonst die jungen Frauen sicherlich nicht ihre Freundinnen und Verwandten durch die Schilderung ihres Lebens nach Windhuk ziehen würden. Auf Befürwortung des Gouvernements bewilligte die Deutsche Kolonial gesellschaft auch den durch ihre Angehörigen und Freunde zur Uebersiedelung nach Windhut veran laßten Mädchen freie Ueberfahrt.
— Die Kathedrale von Toledo,
eine der historischen Sehenswürdigkeiten Spaniens, droht einzustürzen. Und sie wird wohl dem Ruin gewidmet sein, denn das Kapitel der Kirche will das nötige Geld zu ihrer Restaurierung— es handelt sich natürlich um Millionen— nicht hergeben. Dabei verfügen der Erzbischof und das Kapitel über ein Ge samteinkommen von jährlich 740000 Pesetas aus öffentlichen(staatlichen) Mitteln.— So klagen seit einiger Zeit die liberalen Blätter. Das Kapitel der Kathedrale von Toledo läßt uns mitteilen, eine Kommission von Sacverständigen habe die Kathedrale untersucht und erklärt, sie bedürfe allerdings vieler und kostspieliger Reparaturen, eine direkte Gefahr
mant er:. Nach Art. 36 des Konkord
une 1891„ist, die spanische Regierung v
pflichter, fur die Instandhaltung und Reparieru
Das Kapitel und Kardinalen##chef waren auch gar nicht in der La die notwendigen Arbeiten zu zahlen. Die Einkün Fis Enehanes und res Kapitels, welche übrige G# der angegebenen Summe erreich leihten taum hin, die notwendigen Unkosten für d
linterhalt und die charitativen Werke
(en# der Angestellten usw. zu decken. Int
essam iu, daß riejenigen Blätter, welche den Einstr der Kirche als nahe bevorstehend schilderten und Kapitelkasse appellierten, jetzt selbst erklären, d von einer Gefahr keine Rede sein könne.
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Täglich erscheinendes
Unterhaltungsblatt
Cräme End nicht Coten: Ohne Brbeit teird dir nichtts
Bei der Erbeit recht Beginnen, Beim Senießen rechter Schluß.
39.
18. Februar 1904
Lebenswege.
„Jé,“ antwortete er,„ich werde wohl eine Woche und darüber ausbleiben. Lasse inzwischen das Zimmer meiner seligen Frau herrichten, wie es für eine junge Dame angemessen ist; ich komme nicht aulein zurück.“„Und eine junge Dame bringen Sie mit?“ ragte ich mit wachsendem Staunen.„Ja,“ meine Nichte, die Tochter meiner vor einigen Jahren ver stordenen Schwester. Das arme Kind steht nun ganz verwaist unter fremden Leuten; die Mutter hat sie auf ihrem Sterbebette am mich verwiesen. Ich reise heute Mittag ab, sie abzuholen.“„Betümmert sich denn Ihr Schwager nicht um seine Tochter?" Der Ehrlose hat Frau und Kind schon vor Jahren verlassen, er ist fort nach Amerika.“ Er befahl mir sogleich seine Wäsche zu packen und dafür zu sorgen, daß das Zimmer bereit sei, eine junge Dame aufzunehmen; den Tag seiner Rückkehr wolle er mir melden.“
„Also, eine junge Dame kommt zu Herrn Reinert,“ dachte Curt, während er langsam die Treppe herunterstieg.„Da wird unser freundschaftlicher Verkehr auch wohl eine Veränderung erleiden. Ich kann mich nicht mehr in Gegenvart junger Damen wohl fühlen, seit ich mich in Martha so getäuscht sehe; deshalb muß ich mich von meinem mir so lieb gewordenen väterlichen Freunde zurückziehen. Wie unangenehm!“— Die Frauen bringen mir kein Glück, da jetzt wieder eine störend in mein Verhältnis zu Herrn Reinert tritt.“
Von diesem Tage an beobachtete Curt bei seinem Nachhausekommen von der Straße aus, wie weit die Vorbereitungen zum Empfange der Nichte des Herrn Reinert vorangeschritten, und als er sah, daß schöne Vorhänge und Topfgewächse die Fenster schmückten, glaubte er den Zeitpunkt ihres Eintreffens nicht mehr fern. In seinem Zmmer horchte er, ob er oben kein Geräusch vernehme, aber es war alles still wie früher.
Sinnend stand der Referendar am Fenster, durch welches die helle Frühlingssonne ihre warmen Strahlen warf, und sah einer Schwalbe zu. die am gegenüerbliegenden Hause eifrig an ihrem Nestchen baute. Diese Beschäftigung mochte keine erfreulichen Gedanken in ihm wachrufen, denn finster wandte er sich ab, ergriff ein Buch und begab sich in dem hinter dem Hause belegenen Garten. Dieser war nicht groß, aber niedlich angelegt. Den Mittelpunkt desselben bildete eine schöne, tempelförmige Laube, mit wildem Wein besetzt, welche auf einer kleinen Anhöhe standso daß einige Stufen zu derselben führten. Die An
Erzählung von Clara Wilhelmi.
höhe war mit kräftigem Immergrün bepflanzt und jetzt mit tausenden von kleinen Blumen übersäet. Zu dieser Laube lenkte Curt seine Schritte und ließ sich auf der rings herum angebrachten Bank nieder. Der wilde Wein gewährte jetzt noch keinen Schutz, denn derselbe begann erst jetzt zu sprossen. Im Fühling scheint die Sonne noch nicht so brennend heiß, wie im Sommer, sie wirkt dann wohltuend nach den Schauern des Winters. Auch Curt gab sich ganz diesem Wohlbehagen hin. Das Summen der Insekten wie das Jubilieren der Vögel hatte ihn in süße Träumereien versenkt. Das Buch war längst achtlos seinen Händen entfallen. Er gedachte der schönen reizvollen Umgebung der Universitätsstadt, der hohen Berge und Waldungen, des schönen Flusses, welcher an dieser vorüberzieht, der Ruine des alten Schlosses in bengalischer Beleuchtung am Stiftungsfeste, und plötzlich tauchte das Bild der schönen Schauspielerin auf. Er mußte denken, was aus ihr geworden, wo sie sich aufhalte, gedachte des Zaubers, den sie damals auf ihn ausgeübt und wie er sich Marthas wegen diesem mit Gewalt entzogen. Aber jetzt, da jede Beziehung zwischen ihm und Martha aufgehört, nun durfte er an sie denken, nun durfte er sich dem Zauber ihres Liebreizes hingeben.
Ein langer dunkler Schatten fiel in die Laube, er blickte auf. Träumte er noch weiter? Fast schreckhaft starrte er die vor ihm stehende Erscheinung an, das verkörperte Bild, welches eben seine Gedanken beschäftigte, nur in einem anderen Rahmen. In seinen Träumereien hatte er sie in den buntesten und duftigsten Kostümen gesehen, wie die vorzustellende Rolle es erheischte: jetzt stand sie da im schwarzen Trauergewande, den Blick in stummem Staunen auf ihn gerichtet.
„Störe ich? Darf ich näher treten?“ fragte die Dame mit klangvoller Stimme.
Ja sie wars! Die Züge hätten möglicher Weise täuschen können, aber der Ton ihrer leise vibrirenden Stimme hatte sein musikalisches Ohr fest behalten.
„Welche Ueberraschung, Fräulein Kühn!" begrüßte Curt sie freudig und doch verlegen.„Welchem Zufalle verdanke ich dieses Wiedersehen? Soeben noch waren Sie der Gegenstand meiner Gedanken.“
Diese warme Anrede ließ sie leicht erröten, und mit einer graziösen Verbeugung die seine erwidernd, legte sie ihre kleine weiße Hand in die ihr dargereichte.
„Leider ist es kein freudiges Ereignis, Herr Werner, welches mich in diese Stadt führt.“ beantwortete
(Nachdruck verboken.)
sie Curts Frage.„Meine gute Mutter ist vor ganz kurzer Zeit gestorben, nun hat der Onkel mir hie: ein Asyl angeboten.“
Ihre Augen schimmerten feucht, ihre Lippen bebten.
„Dann begrüße ich in Ihnen wohl die Nichte der errn Reinert?"
„So ist es,“ bestätigte sie.
„Ist denn Ihr Aufenthalt hier im Hause wirklich ein dauernder? Haben Sie der Kunst auf ewig Valet gesagt?“
„Ich mußte wohl, ich habe es meiner Mutter au ihrem Krankenbette versprochen, weil sie sich viel Sorge um meine Zukunft machte. Auch der Onkel würde sich meiner wohl nicht angenommen haben, wollte ich mich ferner der Kunst widmen.“
„Sie standen früher in keiner Beziehung zu Herrn Reinert; wie haben Sie denn dessen Adrsie erfahren?“
„Meine Mutter hat nach dem Bankier ihres Vaters geschrieben und durch ihn von des Onkels Wohnort Kenntnis bekommen. Ich erwartete nicht hier eine angenhme alte Bekanntschaft zu erneuern.“
Der Schlußsatz ließ Curt fast verlegen vor sich niederschauen; was mußte sie damals von seinem plötzlichen, unbegründeten Fortbleiben gedacht babene—
„Fräulein Kühn," begann er in seiner offenen Weise,„in welchem Lichte muß ich Ihnen erscheinen, was haben Sie gedacht, als ich mich damals so ganz von Ihnen zurückzog?“
„Ich war sehr unangenehm, ja schmerzlich davon berührt,“ sagte sie aufrichtig.„obwohl meine Mutter es ganz natürlich fand. Sie sagte immer, Herren bringen der Künstlerin wohl ihre Huldigung dar, aber nicht ihr Herz, und jede Sache, bei welcher das Herz nicht beteiligt ist, muß ein Ende nehmen.“
Diese Worte gaben Curt viel zu denken. Sein Fortbleiben habe sie schmerzlich berührt, hatte sie gesagt. Hatte sie seiner dann auch wohl später gedacht, vielleicht gar von ihm geträumt? Aber dies konnte, wenn es wirklich der Fall war, ihn nicht mehr beglücken; er hatte einmal geliebt, heiß und iunig, seine Liebe aber war verschmäht, keine Zweite konnte sein Herz gewinnen. Er hatte abgeschlossen mit sernem Herzen. 2
Am folgenden Mittag fand er in seinem Zimmer einen schönen, frischen Veilchenstrauß. Er wußte, woher diese Spende kam, und ging hinauf, seinen Dank abzustatten. Zwar hatte er beschlossen, din