Rechtsdrehung 90°Linksdrehung 90° 
  
  
  
  
  
 
Einzelbild herunterladen

S es

P##.

S#ngsgaET#8

S Eihugsge.

-ISGN,

S— S SB0öSSSS

S#rxsaars

95

9

BSSRRS

SS

S#n S.2

S. S.E. K aR

8 8 85

**

S.###

SGag:

### □ S.

SSi S K•

25

2 5gr ∆

219 ES

—

#GC∆

S FRN S S.

2 9* ­

F 8 à 8

S TeSnsgg

B Joxs ss

88.8055

S S#sSS

5 R Seags

A S sgs * PEFER

—

#.05

555 53

SAfEES 48

S 5% FSRSES Badigs

B 8 #g 8

###S. S.##

Ba SaS

# S. egg

90—86 S##g

FF FSRSS

REDSTTS

8 855

5

S 905

S 9S.

8 6

R S.

S EgN

E S ei

R 9

#SyE 5 455 8 85

4 2.8 8

mn 2i ax.

S SS B S 9iS 5

∆

Gus

558

ge

m # S 8

F3

SG#

a BRSNS

S 958•n

*##h

S 2 488

S 89.5Sn

Im 50

en

6

29

Lobe negt eine große erzieherische Wei=, Glyzerin mit einer Prise Salz und Zitronen­

De csie Bbonch elcse hage un. u. bide Miereu, hese ie hege schete

bung über die Leistung. Ohne das Lod kann dampfbad wirkt steis erftrischend und reinigend, es leicht irre daran werden. Das Lob ist der weil sich dabei die Poren öffnen.

kin Ehrgeitz, Die sige Selbiversigzslsch 6­

Hört das Kind zufällig Eltern ihrel Der Kampf gegen die Hlitze Kandnie und Güte und sühz stz burch dies in Küche und Speisekammer

sigenen Eltern benachteiligt. Es ist gekränkt,] Die heißen Tage sind eine Gefahrenquelle

e ter ausgegangen zu sein und verschliebtssür den Haushaltl Besonders die Speisetham­eleicht die ture m. enen Inen iur beser VerGasheadteieg, Letzeslen ie beser Eltern.

vom Vater oder der Muter mit eimn paar leden dem pratischen Fathoden Lie. Steinsiesen Worten, bildet die Grundlage für erneute versehen. So bequem die übliche, bequeme Tüchtigkeit. Es kann ja auch ein bleiggg Lage neben der Küche auch ist, so hat sie ge­Geschenk sein, das diese Anerkennung wortio= rade im Sommer schwere, Nachteile, da die ausdrückt, für den Fall, daß vorsichtige Eltern warme Küchenluft feuchte Niederschläge verur­

fürchten, ihr Lob erweche Eitelkeit oder Seiherz sacht, die die Vorräte ungünstig beeinflussen tberhebung, Solche Anerkennungen büven und vor allen Dingen die lästige, Schimmeshik

wäter die schönsten Kindbeizerinnerungen, dung begünstigen. Die gleiche schädliche wir­Sie erfreuen für ein ganzes Leven...„.4 kung haben Speisen, die in warmem Zustand

Ein Zuviel vom Lobe kann natürlich auch in dig Speisekammer gebracht werden.

vor falscher Wirkung sein. Es gilt eben auch) Der seisschrank darf nur dann seiner

länger aufbewahrt werden muß, wird erwas gesalzen und in ein in Essig ausgewrungenes Tuch eingeschlagen. Milch muß an heißen Tagen sofort abgekocht werden.

Die Speisekammer, selbst ist im Sommer peinlich sauber zu halten, möglichst jeden Tag kalt aufzuwischen. Hebt man frisches Opst, gut, so nehme man stets die etwas weichen Fr## heraus und esse sie zuerst. Niemals darf Dost, das ein oder gar mehrere Tage aufgehoben werden soll, vorher, gewaschen werden, das würde seinen Verderv beschleunigen. Das rat­samste für jede Hausfrau ist es, im Sommer stets nur soviel einzukaufen, als der Tages­verbrauch ausmacht, was sich bei den meisten Sachen auch gut durchführen läht...

—3—

vie Speisekammer gebrachr. Werginen Blatz

Der Eisschrunn darf nur dann seinen Plag in der Speisekammer finden, wenn deren ört­liche Lage nicht zu ungünstig ist. Direktes Sonnenlicht muß auf jeden Fau ourch verstell­bare Jalousien oder dunkle Vorhänge ausge­schaltet werden. Gazefenster

von futscher Anun sein er dn. ee.r hier, wie in allen Erziehungsfragen, daß der goldene Mittelweg; der beste ist.

Kosmetik, die nichts kostet

Das was Coutz iy bezug auf die Gesugesfen dag Fenster vorteilhaft offen, auch ist so oft

lehrte, nämich daß wan se vur wi zuwege wie möglich für Durchzug zu sorgen. Kühle bringen zist in vollem Umfange auch und Trockenheit sind wichtige Faktoren in der

füir die echönheik. Zur wer sch fest vornimmt)=Piht vermeiße as, bei Einteit sogenannter

chön zu sein, wird für die Verbesserunz, diez, Hitzewellen solche Dinge einzukaufen, die leicht

e sealle einge us iun erngicht mur viel.schlecht werden, wie Fleisch, Marst, und der

sem Jaue vermag, der Glaube uu., vor iet, gleichen. Am besten ist es, viese, Sachen im

sondern nageöt aue2. Jgg uu—. Auf Sommer ganz zu meiden, denn schecht gewor­

Die ante Verdauung, oas um und—. dene Fleischwaren haben schon, manche schwere

des Schönseme, kann durch kleine Mittel in Vergiftung hervorgerusen. Auch mit Käse Ordnung gehalten werden. Rohhoft ist. tergz muß vorsichtig umgegangen werden, steits

und nicht für jeden DogWasser auf den nüch= unter der Glasglocke halten, dann noch über Pflaumen oder ein Olo, sind für jedermann diese ein Tuch schlagen. Dieses Mittel bewährt

ternen Nagen gengmmnen, Pug—, auf diessich überhaupt als bester Ersatz für das Eis,

bekömmlich. Krafiges Schlagen„# upf, wenn es dieses freilich auch nicht ganz ersetzen beugen sind hinsichtlich der Verdauung uner kann. Butter bewahrt man in irdenen Tönsen

B2.-Fpperfen des Kopseslen, sowie beftiges voer. da, fPgern.

Auch Augenmasage ist wichtig, Blinzelr int

ein vorzügliches Mittel, um die Augen### stärken und demnach frisch erscheinen sen. Müde Augen werden mit Komvressen von Leinsamen, Anis und Fenchel erfolgreich behandelt. Die Mode der ausrasierten brauen ist nur mit Vorsicht zu genießen. Ge schwungene Augenbrauen nämlich lassen jedes Gesicht klug und intelligent erscheinen, wäh­rend gerade Augenbrauen leicht einen fragen­den und weniger klugen Eindruck erwecken.

Es ist daher vorteilhaft, zu starke Augenbrauen

von unten berauf'o Hepahrt pleipt, aber in daß deren Schwung bewahr bleibt, aber in

dünner Linie verläuft. 7.16g zung und

Alles, was sich bewegt, bteior jung und frisch, während alles, was ruhig bleiben muß,

verwelkt. Jene Gesichtspartien, die sich wenig bewegen, müssen daher eine regelmäßige Gym­

nastik ausführen. Das einfachste und billigste Mittel ist das Grimassenschneiden. Nach dem Waschen können zwei kleine Bürsten in Fätig­keit treten, die die Haut ebenfalls massieren

richtige Waschen des Gesichts ersolgt mit Wasser, aber ohne Seife. Zur Entfernung des Schmutzes dient, je nachdem, ob es sich um eine zu fette oder eine zu trockene Gesichts­haut handelt, ein reines Oel oder reiner Wein­geist. Es ist gut, wenn man es sich angewöhnt,

das Gesicht trocken zu klopfen. Auch der Hals

trocken zu klopfen. Auch der Hals

darf bei dieser Behandlung nicht vergessen

Kleine weiche, kaum sichtbare Wollhärchen sind ein Zeichen dafür, daß die Haut jung, frisch und kräftig durchblutet wird. Wir spre­chen daher von dem„zarten jugendlichen, Pfix­sichflaum“ der Wangen. Unter den Augen be­finden sich solche feine Wollhärchen niemals, und das ist denn auch die Stelle, wo sich die ersten Runzeln und Falten einzusteblen gpfle­gen. Hier muß das Unterhaurzeugew#oe burch Fett genährt und gestrafft werden. Sehr tiefe Ringe um die Augen sind allerdings stets Zeichen eines inneren Leidens. Ein wirklich gesunder Mensch hat keinen solchen krank­Augenschatten.

werden.—zrgarine kommt in eine große Schüssel, am besten auch in eine irdene, falls vorhanden; dann wird einfach kaltes Wasser darüber gegossen, das gleichfalls öfter erneuert werden muß.

Nichts darf dort aufbewahrt werden, wo die Sonne hinscheint, weil die Sonnen­strahlen jede Zersetzung beschleunigen. Einen etwas kühleren, schattigen Ortzgibt es wohl in jeder Wohnung, hier müßte während der hei­ßen Monate der Speiseschrank aufgestellt werden. Das sicherste Mittel gegen das schnelle Verderben der Speisen ist der Abschluß gegen die Luft. Diese ist schlimmer als die Hitze selbst. Manche Hausfrauen glauben aber, wenn sie nur alles so stellen, daß Luft daran kann, dann haben sie das beste Schutzmittel angewendet. Gerade das Gegenteil erreichen sie damit. Wenn man alle Speisen luftdicht verschließen könnte, würden sie sich auch an heißen Tagen ganz gut halten. Leider ist dies unmöglich, doch mit etwas Vorsicht läßt sich mancher Schaden vermeiden. Gekochte Spei­sen sollte man immer erst abkühlen lassen, dann zudecken und an einem schattigen Ort aufbewahren. Wenn man in der Speisekam­mer nasse Tücher aufhängen kann, so ist auch das ein gutes Mittel, um die Temperatur um einige Grad zu vermindern. Kartoffeln darf man jetzt nur immer für einen Tag kochen, sie bekommen nämlich sehr leicht einen Stich, auch das meiste Gemüse schmeckt am zweiten Tag nicht mehr besonders. Grüne Bohnen, Spinat, wie überhaupt alles Grüne darf unter keinen Umständen in Emaillegeschirr aufbewahrt wer­den, besonders gilt dies für Bohnen. Die letz­teren sollten restlos aufgegessen werden, sie sind meist am zweiten Tag schon ein wenig vergiftet und haben in vielen Fällen schon schwere Erkrankungen, zuweilen sogar mit tödlichem Ausgang, verursacht. Auch Suppen halten sich schlecht, sie dürften auch nur immer für den sofortigen Gebrauch gekocht werden, das mitgekochte Grünzeug muß unbedingt herausgenommen werden, falls man eine Suppe bis zum nächsten Tage aufbewahren möchte. Tut man das nicht, dann wird die Suppe sauer. Fleisch, das einen Tag oder

Für die Gurkenzeit

Die Ernte an Gurken ist in diesem Jahre überall besonders reich, die Ware daher preis­wert. Viele Hausfrauen fürchten aber, daß das Einerlei zwischen Gurkensalat und Schmorgurken langweilig werden könnte. wartet zu rechter Zeit das Daheim in seiner Nr. 43 mit einigen neuen erprobten Rezepten auf, von denen wir drei unsern Leserinnen darbieten möchten: Erst einmal geesdämgite Gurken auf pikante Art“. Das Reze pes Daheim lautet:„Einige große Gurken werden geschält und in feine Streifen geschnitten, dann mit Salz und gehackten Kümmelkörnern be­streut. 1 Stunde stehen lassen. Nun macht man aus Rindsfett, feingeschnittener Zwiebel und Mehl eine helle Einbrenne, füllt mit ko­chendem Wasser auf und mengt die geschnitte­nen, abgetropften Gurken dazu. Man läßt sie erst ein wenig dünsten, gibt dann 1/ Liter sauren Rahm, etwas Zitronensaft, Paprika und feingehackten Dill bei und läßt das Ge­müse ½ Stunde langsam dämpfen. Kurz vor dem Anrichten wird es mit einigen Löffeln kaltem Rahm übergossen.“— Dann, da ja auch die Pilzzeit naht, ein Mischrezept: Gurkenra­gout mit Pilzen:„Man schält reife Gurken, nimmt das Innere heraus und schneidet sie in ungefähr 4 Zentimeter lange, 3 Zentimeter dicke Stückchen, diese salzt man leicht und gibt sie in einen Topf mit zerlassener Butter, fügt sehr feingeschnittene Pilze jeder beliebigen Art wie z. B. Steinpilze, Champignons oder Pfif­ferlinge, hinzu und läßt das Ragout zusam­men weichdünsten. Zum Fertigmachen würzt man mit etwas Maggi und feingewiegter Pe­tersilie und bindet 2 in Wein verquirlte Ei­gelb an. Man reicht Butter= oder Semmel­klößchen dazu.“ Wer aber Rohkost bevorzugt, kann auch hier getrost dem Daheim folgen und sich eine Rohkostgurke also zubereiten: „Eine Salatgurke wird geschält, in 4=finger­breite Scheiben geschnitten, die man ganz vor­sichtig bis auf einen kleinen Rand aushöhlt und in eine Marinade von Salz, Zitronensaft und einer Prise Zucker legt. Inzwischen hat man ganz jungen Blattspinat gewaschen und roh durch die Hackmaschine gelassen, mit ge­riebenen Nüssen oder Mandeln vermischt, mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abge­schmeckt, mit 8 Blatt gelöster Gelatine gedickt und, wenn die Masse anfängt zu stocken, mit 1/4 Liter steifer Schlagsahne unterzogen. Mit dieser Spinatmasse füllt man die gut abge­tropften Gurkenringe domförmig, richtet auf runder Platte an und garniert mit dem rest­lichen Spinat.“ Bei dieser Gelegenheit möch­ten wir unsere Leserinnen überhaupt auf das Daheim hinweisen, das in Küchendingen und Modefragen sich stets ausgezeichnet unterrich­tet zeigt.

—f•.—

Winke und Ratschläge

Vielleicht wußten Sie noch nicht, daß man zur Teebereitung nie eine Metallkanne benutzen sollte, höchstens eine silberne; am besten ist eine gute irdene Teekanne. Das Wasser zur Teebereitung muß stets frisch ge­kocht sein.

man Holzlöffel und Hackbretter mit Sand

oder Messerputzstein reinigt an Stelle von Seife. So behandelt, wird das Holz weiß und glatt. Sind sie fettig, so muß man sie in hei­ßem Sodawasser waschen.

Emaillegeschirr länger hält, wenn man es, ehe es in Gebrauch genommen wird, mit kaltem Wasser füllt, dieses langsam zum Kochen bringt und das Wasser darin kalt werden läßt. Essensdunst aus der Küche und danebenliegen­den Räumen leicht zu entfernen ist, wenn man in eine Schüssel heißes Wasser 2—3 Trovfen Lavendelöl träufelt. G.

Prader

**

Beilage zum Altenaer Kreisblatt zugleich Neuenrader Zeitung

Nr. 30 Altena, den 27.Juli 1932

Frauen und das Fliegen

Von Amelia Earhart.

Die Verfasserin lenkte kürzlich durch ihren Alleinflug über den Atlantik die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich.

Nach meiner Ueberzeugung bildet die Er­reichung eines bestimmten Zieles keineswegs das Wesentliche in einem erfolgreichen Leben. Mir steht die persönliche Befriedigung an einer Leistung weit über der Leistung selbst, die von der Welt anerkannt und bewundert wird. Befriedigung ist Sache des einzelnen, und sie wird, zum Glück für mich und die mir Gleich­gesinnten, weit leichter erfüllt als der Stolz auf eine anerkannte Leistung.

Man hat mich gefragt, ob ich Dinge, die ich durchzuführen mir vorgenommen have, beson­ders wichtig nehme. Ich muß diese Frage ver­neinen. Andere mögen ihrem Leben einen be­stimmten Plan und eine bestimmte Richtung gegeben; was jedoch mich angeht, nun, ich ge­nieße das Leben, und wenn mir etwas in den Weg kommt, das ich gern tun möchte, versuche ich es eben durchzuführen. Auch wenn ich in meinen Erwartungen enttäuscht würde, ließe ich mich dadurch nicht beirren, ich würde bei­spielsweise ruhig meine Fliegerei fortsetzen. Das Zerbrechen einer Illusion— das nebenbei gesagt zwar schmerzhaft, aber gleichwohl sehr heilsam sein kann— ist kein Grund, von einem einmal gefaßten Plane abzugehen.

Was meinen Atlantik=Flug betrifft, so habe ich mir eben die Erfolge und Erfahrungen mei­ner Vorgänger zu nutze gemacht. Ich bewies damit mein Vertrauen in ihr Pionierwerk, und die Berechtigung dieses Vertrauens zeigte sich in meinem eigenen Erfolg, der wiederum für andere wichtig werden mag. Auf alle Fälle war er für mich insofern von Vorteil, als er mir größeres Vertrauen in die eigenen Fähig­keiten gab. Sollte er daneben auch anderen Frauen einen Ansporn geben, so würde mich das freuen. Im ganzen lohnt beim Suchen nach persönlicher Befriedigung das unausge­setzte Streben, das in der Regel dem Erfolg vorausgehen muß, schon um seiner selbst willen die Mühe, ganz abgesehen von dem Erfolg, der es vielleicht schließlich krönt. Wenigstens sollte es so sein. Allerdings kommt da alles auf den einzelnen an. Es gibt Menschen, die verbittert werden, weil sie ohne Erfolg ringen.

Man hat von meinem Fluge gesagt, er sei weniger ein für sich allein dastehender Erfolg, als vielmehr gewissermaßen ein einzelner Gipfel in einer Bergkette, die Planmäßigkeit und Ausdauer verkörpert. Darin liegt etwas Wahres. Lieber möchte ich ihn noch mit dem Pflastern einer Straße vergleichen, wodurch andere befähigt werden, schneller und leichter voranzukommen.

Daß man beim Fliegen hin und wieder An­fälle von Furcht bekommt, ist nur natürlich. Das ist auch mir so gegangen, wenngleich ich mich nicht erinnere, bei welchen Gelegenheiten es der Fall war; ich möchte nicht einmal be­haupten, daß ich heute vollkommen darüber hinaus bin. Ob es Mittel zur Bekämpfung der Furcht gibt, weiß ich nicht, halte es aber keines­wegs für ausgeschlossen. Auf alle Fälle lehren uns Uebung und Erfahrung sehr häufig die Grundlosigkeit unserer Befürchtungen. Mit anderen Worten: Wir fürchten uns so oft vor dem Unbekannten, daß das beste Rezept gegen die Angst darin liegt, dem, das wir fürchten, ins Auge zu sehen und unsere Aufgabe durch­zuführen, wenn wir auch davor zurückschrecken. Was die Frage betrifft, ob eine Frau, die

habe mich häufig über ihre Unfähigkeit gerade­zu gewundert. Das Fliegen stellt nun in jeder Hinsicht noch größere Anforderungen; Seh­schärfe, Muskelreaktionen und die Intelligenz im allgemeinen sind gleicherweise in Anschlag zu bringen.

Daß man Fliegen in zehn Stunden lernen könnte und es dann nur noch auf Uebung und Erfahrung ankäme, ist in dieser Form natürlich übertrieben. Immerhin läßt sich nicht be­streiten, daß einzelne nach Bestehen der körper­lichen Untersuchung es dahin bringen, nach zehn Stunden sich mit der Maschine in die Luft erheben zu können.

Es ist auch nicht richtig, daß, wie viele glau­ben, ein Versehen in der Luft viel verhängnis­voller ist als auf festem Lande. Fehler werden überall gemacht, und zwar Fehler der verschie­densten Art. Einige davon lassen sich, auch in der Luft, ohne Schwierigkeit berichtigen. Mei­ner Meinung nach ist das Versehen eines Chirurgen am Operationstisch das lebensge­fährlichste von allen.

Wenn ein bekannter Flieger die Behauptung aufgestellt hat, daß musikalisch Gebildete das Fliegen leichter erlernen als andere, weil bei jenen Geist und Körper bereits an ein gewisses Zusammenarbeiten gewöhnt seien, so vermag ich dazu aus meiner Erfahrung nichts zu sagen. Ich habe Leute mit guter, rascher Aufnahme­fähigkeit in allen Schichten der Bevölkerung gefunden, ebenso solche, die nur langsam be­griffen. Man erwirbt seine Erfahrung auf ver­schiedenen Wegen, je nach dem Temperament. Fliegen bildet einen Sport, dem heute jeder sich widmen kann. Meiner Ueberzeugung nach steht es an der Spitze aller Sportarten.

—1•.—

Das fiebernde Kind

Von Kinderarzt Dr. med. Walther Kahn­Dortmund.

Fieber ist wohl das häufigste Krankheits­symptom, das beim Kinde beobachtet wird. Es ist immer ein Zeichen dafür, daß bei dem vom Fieber befallenen Kinde irgend eine Krankheit besteht, deren bedeutungsvollstes und auffälligstes Symptom eben das Fieber ist.

Normalerweise beträgt die Körperwärme des Kindes, im Mastdarm gemessen, etwa 37 bis 37,2 Grad Celsius. Alle Werte, die dar­über liegen, zeigen an, daß sich im Organis­mus Krankheitsvorgänge abspielen. Körper­temperaturen von 38 bis 39 Grad bezeichnet man als leichtes, solche von 39 bis 41 Grad als schweres Fieber. Allein diese Einteilung ist ziemlich unwesentlich, denn die Höhe des Fie­bers— und das gilt besonders vom Kinde— entspricht nicht immer der Schwere der Krankheit.

Wie stellt man fest, ob das Kind Fieber hat? Das Befühlen des Körpers mit der Hand täuscht leicht über seine Temperatur. Es empfiehlt sich daher, die Körperwärme mit­tels Fieberthermometer festzustellen. Einwand­freie Ergebnisse erhält man beim Säugling nur, wenn man im After mißt. Eine Erhö­hung der Körperwärme des Kindes kann aus verschiedenen Ursachen eintreten. Am bekann­testen ist das Auftreten von Fieber bei Infek­tionskrankheiten. Aber es gibt auch Fieber­zustände beim Kinde, die nichts mit einer In­fektion zu tun haben. In den ersten Lebens­tagen wird beim Neugeborenen manchmal ein Temperaturanstieg auf 38 bis 39 Grad und auch darüber hinaus, der einige Stunden bis einige Tage anhält, beobachtet. Die Ursache

obachtet daher mehr oder weniger hohes Fie­ber bei Masern, Scharlach, Lungenentzündung. Darminfektionen usw. Auch Eiterungen im Körper verursachen einen Anstieg der Tempe­ratur. Ich erwähne nur Abszesse(Halsdrüsen zum Beispiel), Entzündung des Wurmfortsat­zes, Bauchfellentzündung und ähnliche Erschet­nungen.

Wodurch entsteht nun Fieber? Wir wissen. daß die Infektionskrankheiten durch das Ein­dringen von Bakterien in den Körper verur­sacht werden. Die Bakterien bilden Gifte, die der Organismus durch Bildung von Gegengif­ten unschädlich machen muß. Es spielt sich also gewissermaßen ein Abwehrkampf ab, wobei es zu Temperatursteigerungen, zu Fieber kommt. Demnach ist das Fieber keine Krankheit, son­dern nur ein Symptom bei einer Krankheit. Das Fieber ist der Ausdruck dafür, daß sich im Körper Abwehrvorgänge abspielen; es ist also ein heilsamer Vorgang. Aus dieser Er­wägung heraus versucht man sogar, schwere Krankheitszustände(Gehirnerweichung, auch andere Nervenleiden) durch Erzeugung von Fieber zu heilen.

Wenn man daher das Fieber bei Erkran­kungen des Kindes bekämpft, so muß man sich die Tatsache, daß es eigentlich ein Vorgang ist, der die Heilung anbahat, immer vor Augen halten. Soweit das Kind nicht von seiner er­

höhten Körperwärme belästigt wird, ist eine handlung des Fiebers überhaupt nicht er­forderlich. Selbstverständlich muß die Krank­heit, die das Fieber verursacht, behandelt wer­den. Steigt das Fieber auf hohe Grade oder wird das Befinden des Kindes durch das Fieber stark beeinträchtigt, so kann man durch feuchte Packungen oder laue Uebergießungen im Bade versuchen, die Temperatur herabzudrücken. In solchen Fällen ist es auch manchmal angezeigt, Arzneimittel zur Herabsetzung der Körper­wärme anzuwenden. Der Laie hüte sich aber, solche Maßnahmen selbständig zu treffen, denn der fiebernde, kranke Organismus kann durch falsches Vorgehen nur allzu leicht geschädigt werden.

Verautwortlich H. Semmelmann, Altena. Druck und Verlag: P. A. Santz, Altena.

ich dus nichr unbedingt bejagen. Nach meiner Meinung gibt es zahlreiche Menschen beiderlei Geschlechts, die ihren Wagen fahren, obgleich

einen Kraftwagen zu lenken versteht, nun auch dieses Fiebers ist unbekannt. Erhält ein ein Flugzeug zu beherrschen vermag, so möchte Kind zu wenig Flüssigkeit, durstet es also. so

ich dor nicht unhodingt heighen. Nach meiner kann Fieber auftreten. Man bezeichnet die­

ses Fieber als Durstfieber. Alle Infektions­krankheiten des Kindesalters gehen mit einer

Geschlechts, die ihren Wagen fahren, obgleich grankheiten des Kindesalters gehen mit einer

es ihnen eigentlich verboten werden sollte. Ich Erhöbung der Körverwärme einher. Man be­

Zum Schluß noch ein Wort über die ernüh­rung des fiebernden Kindes. Die fast immer bestehende Appetitlosigkeit ist ein normaler Ab­wehrvorgang des kranken Organismus Legen eine zu reichliche Nahrungsaufnahme. Die Mutter braucht sich daher nicht zu ängstigen, wenn ihr krankes Kind nichts essen will. D.3 Nahrungsbedürfnis ist bei Bettruhe,— und ein fieberndes Kind gehört immer ins Bett!— an sich schon gering. Die Nahrung des Kindes bestehe aus leicht verdaulichen Speisen, unter denen Milch eine Hauptrolle spielt. Oft ist es erforderlich, dem Kinde häufig kleine Mohl­zeiten zu reichen. Mit Vorteil werden Obst­säfte gegeben, deren Vitaminreichtum dazu bei­trägt, die Widerstandskraft des kindlichen Kör­pers nicht unbeträchtlich zu erhöhen.

Schönheitspflege vor dem Spiegel

Von Anette Kellermann, der berühmten australischen Schwimmerin

Niemals hat die herrschende Mode in höhe­rem Grade Anmut und Geschmeidigkeit ver­langt als heutzutage. Dabei wollen so viele Mädchen und junge Frauen von den einfachen Maßregeln nichts wissen, die sie befähigen, ihre Kleider mit wirklichem Vorteil zu tragen.

Ich halte sehr viel von jeder Art Frauensport, betone indessen, daß man außerdem einen be­stimmten Teil seiner Zeit körperlichen Uebungen widmen muß, will man wirklich anmutig werden.

Die Frau achtet im Durchschmitt oiel zu wenig auf ihre Arme. Jede sollte Ars­