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Seine Ausdrücke sind nicht gerade die

nehmsten.

„Deine Frau hann einen dauern,“ mengt sich Menger ein.

„Stimmt,“ brüllt Runks,„sie kann einem auch dauern. Nämlich zu lange.“

„Du langweilst mich,“ gähnte die Frau. „Wieso?“ meinte da der Mann,„ich rede doch hein Wort.“

„Ich möchte gern wissen, was meine Frau über mich wirklich denkt.“

„Das kannst Du doch leicht erfahren. „Wie denn?“— 4.

„Setz Dich mal auf ihren neuen Hut.“

Die Huscheln hat Wäsche. Große Wäsche. — Sie wäscht den ganzen Tag. Schleppt Kohlen, schöpft Wasser, windet und würgt.

Huschel steht daneben. Hände in den Hosen­

taschen. Gucht vv. Leinuer Euen Eics 6.1 9.

„Kannst Du denn Deiner Frau nicht bei der

eisch tüe mehr als genug,: brummt Huschel „sie wäscht an der Wäsche höchstens zwei Tage, und ich muß sie dann in sechs Wochen wieder schmutzig machen.“

Männel ist verheiratet. Schwer verheiratet.

Seit viersehn Zeahren.

„Sie lernen jetzt noch russisch, französisch und englisch, Männel!“„ 4g 16 un

„Ich muß.“ meint Männel traurig,„ich muß. Mit einer Sprache allein werde ich mit meiner Frau nicht mehr fertig.“

Schimm und Schamm haben geheiratet; vor einem halben Jahr. Treffen sich. „Ach,“ schwärmt Schimm,„meine Frau ist ein himmlisches Wesen.“„ I.s#. glug 2.ah

Schimpft Schamm: Da yasr ou Glück gehabt. Meine lebt noch.“

Pietsch kriegt Senge. Von der Pietschen. Mit der nackten Lamäng mitten ins Gesicht. Plärrt Pietsch:„Das eine kann ich Dir sagen: dazu habe ich damals von Deinem Vater nicht Deine Hand erbeten."

Männel hat heute früh gehustet. Böse ge­bustet. Männel bleibt im Bett und schwitzt.— Mittags tritt die Frau zu ihm:„Männel, sei nicht böse, aber Dein Husten beunruhigt mich. Ich habe telephoniert ohne Dich zu fragen, und

„Na schön. Dann laß den Arzt eintreten.“

„Welchen Arzt? Der Lebensversicherungs­agent ist draußen."

„Mann, Du rauchst den ganzen Tag. Das if ein Gift, das Dich langsam tötet."

„Na und? Soll ich Deinetwegen Arsenik

nehmen?"

Paul heiratet Pauline. Die Zeit vergeht, und die Frau bleibt. Sie ist schon neun Jahre ge­

Vor seche Jahren haben sie zum ersten Male

zum ersten Male mit Möbelstücken beworfen.

Heute nehmen sie Kochtöpfe, Bratpfannen, Hausschlüssel, Stiesel und Konservenbüchsen.

einen sentimenta­

len Tag,„wo ist die schöne Zeit hin, da wir uns noch mit Meißener Geschirr bewarfen?“

vors zweistündiger Fahrt hatte man einen Platz er=serkundigt, so müßte der wate eigentlich sehr reicht, der sich herrlich zum Lagern eignete.lgeschmeichelt sein. Aber alles hat seine Gren­Man machte halt, packte aus und ging dannszen, selbst die Aufnahmefähigkeit eines Mannes zunächst auf die Suche nach Wasser zum Kaffee=ffür derartige Liebesbeweise. So erging es we­kochen. Die drei hatten sich erst wenige Schrittelnigstens dem Newyorker Liston, der kürzlich von ihrem Lagerplatz entfernt, als sie plötzlichlvor Gericht erschien, weil er von seiner allzu überrascht stehen blieben. Vor ihnen stand ein besorgten Gattin getrennt sein wollte. Den seltsamer Apparat, eine Art Kessel. aus dem Hauptgrund zu diesem Wunsch bildeten die Te­lustig eine Dampfsäule in die klare Morgenluftllephonanrufe seiner Frau. Liston erklärte, sie stieg. Um den Kessel machten sich drei Männershabe ihn nicht nur ein= oder zweimal, nein zu schaffen, in eigenartigen Kostümen, die Ge=zwanzig=, hundert= und an einem Tage gar sichter durch Masken verdeckt.„Um des Him=zweihundertundviermal angerufen und gefragt: mels willen!" flüsterte Betsy ihren Freundinnen].„ Wie geht es Dir denn, lieber Mann?“. Auf die zu,„die sind vom Ku=Klux=Klan. Wenn sie unsssechzehn Stunden seiner damaligen Trennung nur nicht entdecken!“ Aber es war bereits zulvon der Gattin gerechnet, ergebe dies alle fünf spät, man hatte die Drei schon gesehen.„RührtMinuten einen Anruf. Das könnten selbst die Euch nicht von der Stelle!“ rief einer der Ver= stärksten Nerven auf die

mummten den Studentinnen zu.„Wißt Ihr Welcher Ansicht auch der

wer wir sind?“—„Ku=Klux=Klan“, vermochmußte.— Den gleichen Erfolg hatte, die Schei­ten die drei Erschrockenen nur zu stammeln dungsklage der Frau Ferrel. D## geser han­„Ganz recht,“ war die Entgegnung,„und dann delte es sich freilich nicht um Telephonanrufe, wißt Ihr auch, daß Euer Leben verwirkt ist ssondern um Wohnungswechsel. Mit bewegter da Ihr uns bei unserer heiligen Zexemonie Stimme erklärte die Frau vor Gericht, ihr gestört habt.“ Die Drei fielen auf die Kniel Mann habe sie im Verlaufe ihrer zehnjährigen und baten händeringend um Gnade. Nach eini=[Ehe dreiundzwanzigmal zum Umziehen gezwun­gem Zögern willigten die geheimnisvollensgen. Angesichts der stets damit verbundenen

Männer ein, ihnen das Leben zu schenken, unter Unkosten sei es vielleicht nicht verwunderlich.

der Bedingung, daß sie ihnen bei ihrem Werke wenn er in der gleichen Zeit nur so viel Hilfe leisteten. Diese bestand darin, aus einemf für sie übrig gehabt habe, oaß sie in einiger Entfernung liegenden See Wasser zwei Kleider kaufen konnte. Frau Ferrel ge­

heran zu schleppen, das dann in dem seltsamen wann ihren Prozeß mit Glanz und wird sich Kessel verschwand. Den ganzen Tag hattenlnun endlich dank des vosg, Ziczter, freigebie ee die Mädel schwer zu arbeiten, und erst gegengesprochenen Unterhalts Abend, als sie vor Erschöpfung beinahe um= zügen erholen und auch einmal ein neues Kleid fielen, wurden sie zu ihrem Wagen zurückge kaufen können. lassen, der sie denn auch glücklich wieder nach Die gesetzliche Anstandsdistanz.

Louisvile brachte. Obgleich, die Drei hatten] G.g der Inselprovinz von Holland, auf Jee­schwören müssen, keinem Dtgnischen gon ders, iegt der Ort St. Maartenedyk. Er ist

Begegnung mit dem Ku=Klux=Klan ein Wort zu)“9y.), yrogz-.3000 Seelen zählt seine Bevöl­

sagen, hatte sich die Geschichte doch bald insficht Vro Hort hrachte in einer der letzten Ge­Lonispille herumgesprochen, und auch die Vo=meinderatsitzungen ein fürsonglicher Stadt­

lizei erfuhr danon. Man veranstaltete alsbald) pater einen ungewöhnlichen, aber interessanten

eine umsangreiche Streise in dem hezeichneten Antrag ein. Er verlangte eine Ergänzung der

Walde und kand auch tatsächlich die Männer Polizeiverordnung dahin, daß zwischen Perso­

vom„Au=Klug=lion“ z.doch, verweijichheit nen verschiedenen Geschlechts, wenn sie auf den Geheimbündler, maren Jeug“, V. Wir zu Her Nasenstreifen längs der Straße sitzen, ein Zwi­

logenannte„Mondscheiner“, die Bsiche, wennlschenraum von mindestens einem Meter sein

Einsamheit des Waldes das eiptrhghehre ggenun müsse. Da nicht alle Gemeinderäte derselben auch verbotene Gewerbe des Schapoorennens Ansicht waren, entspann sich eine langwierige

betrieben. Sie bequemten isch ohn= nücht perz Aussprache, die damit endete, daß der Antrag

zu einem Geständnis,„Wir möchten naoy, verev—., richt angenommen, aber der Polizei emp­

sehlen, erklärte ihr Anführer, als er und seine sehlend zur Kenntnisnahme übermittelt wurde, Gehzisen ine Gescyonie abpes iter Plarnk guisgn. eine Art goldener Mittelstruaße zwischen Annah­

Oiei tungen Damen unsern besten. A zun guch me und Ablehnung. Wenn die Polizei sich also

sprechen. Insolge ihrer eifrigen, jazt 100sentschließt, diesen Antuag durchzuführen, so ist

unfreiwillgen Hife haven wir neutich, u. Adamit zu rechen, daß die zukünftige Vemaff­Liter Mondscheim mehr als sonst produggert. lnung der St. Maartensdyker Schutzenne aus

Rsd S Räbun n un un u ue.

ler, hatte eben das Porträt emet reichen Wie­

nerin fertiggestellt.

Die Dame war entzücht.„. A

„Ja, es ist wirklich ein schones Bild," bestä­

tigte der Maler,„nun sehen Sie man zu, daß

Sie ihm ein bißchen ähnlich werden.“

Napoleons zwölf Trauringe.

Aus dem Engen und Welten

Elisabeth erbt einen Heller. Rapoleons zwölf

Elisabeth Antos war schon lange vor dem) Bei der Tgangsgagn teshangnt

loroen ovteZriedenskronen in die Kasse dessiolte, bei dieser Zeremonie weihen zu kassen.

Verxesens führen eine glückliche Ehe.

„Wir sind in allem einig,“ erzählt Fexxes, „nur in einem war es schwierig: Meine Frau trinkt früh gern Tee und ich lieber Kaffee.“

kleinen Eisabeth gedieh dank der im Lause Weite eingesegnet, und spüter, Hgehte, ean die

der Jahre hinzu kommenden Zinsen und Zin=Kaiserin ihrem Gemahl den###

seszinsen. Da kam der Krieg. Anschließend Hand.

die Inslation. Und zu guter Letzt, Die Stabili Rettender Gedanke.

s ist doch nicht schlimm. Da trinkt Ihressierung, wobet aus der ungarscheg, F ztd egge, Lamartine, der garte, französische. d u g, sch Kasezuone der Nachürigezgeneh, sergwbenz,. gsit, brachte es in der Rergautozztegietugg 1843 bs

Stou eren 2.; uu S eo slerdtung bieb der griovenoguex in auer Burizum Minster des Luewöstigen gi, heser

Das wäre zu teuer. Aber wir sind uns beidesund ungefähr im alten Werte bestehen. Elisa= Eigenschaft, in dieser Doppeleigenugg, hatte er

zmmen: es wird früh Tee gekocht, beth die Naive war der Meinung, daß auch ihr in seinem Büro eine fünfzig„Mum starke

wie zuvor bestand. und forderte esg####rdnung der Pésuiviennes zu empfangen, der

beth die Naive war der Meinung, daß auch ihr in seinem Büro eine

Vermögen wie zusvl bestand, und forderte es Aoionung der Bésuviennes zu empfangen, e# eines Tages von der zuständigen Behörde an mit der Waffe kämpfenden Pariser Frauen. Schon wenige Tage darauf kam ein unisor: Die Sprecherin erklärte:„Wir Delegation von mierter Beamter zu Elisabeth und überreichte fünfzig Frauen sind gekommen, dir im Namen ihr die amtliche Antwort auf ihr Schreiber, in aller Genossinnen den Bruderkuß zu geben!“ der wörtlich zu lesen stand:„Ihre Eroschzust in! Lamartine, der Dichter, sah die Bürgerinnen, Höhe von einem Heller wird bereits seit 1922sehrliche Damen der Halle, schwarz vom Pulver­in der Rubrik„Richt abgehobene Guthaben rauch, entsetzt an.

unseres Hauptbuches geführt. Der Aßhebung)“ Lamartine, der Diplomat, zog sich aus der des Betrages steht nichte, im Wege. Die ent=Schlinge: Rein,“ erklärte

entgegen gekommtu, es wird früh Te gekocht,

aber ich muß ihn nicht trinken.“

—12.—

Drei Mädels und der„Mondschein“

Dus Sramen, nur glüichlig, bestanden, miste, Vetrag, heyt Hugng, im Bege. Die zaglegzlugel gugeg erklärte Er. zolche Patrig, Auszeichnung sogar, und Anne, Betiy undstäuschte Erbin brach in Tränen aus, fügte I9g tinnen wie Iyr und immer Männerf und Aliee, drei frische Mädels, die einig,„Fgege, Pi saber in ihr Schicksal unz besauerte nur eines. Männer küssen sich nicht, sordern reichen sich

durch zusammen die Bänhe des Coury. Insdaß sie nämlich für, die Aushändigung des gesstige ganssüssen sich

Louispile gedruat hatten, überlegten, wie esradezu klasischen Bescheides eine Gebühr,in), Auf diese Weise drückte Lamarine nicht

das große Ereignis gebührend feiern könnfz Höhe von— zweiundzwanzig Heller bezahren zünfzig Paar Lippen, sondern fünfzig Hände. Kinder, wibt hr vws“, weinte, Phaisengnite. 36 Gesg.[Die guten Frauen aber solen eim bißchen ent­

als hald dazu, ihn in die Tat umzusetzen. Nach sich angeblich nach dem Ergehen ihres Lieblings' Druck und Verlag: Dr. C. Santz, Altena.

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* 25 22.

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AEES

Praden

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Das Recht der Mutter[äne weit verbreitete Ansicht. In unserer Zeit,

die mit den Farben einen besonderen Kult

ändarn haschsftigt man sich die mit den Farben einen besonderen Kult

In allen Kulturlandern beschustizt unm 1#treibt, tritt diese mysrische Verbindung beson­dur Zeit mit einem Gesetzentwurf, der der Mut= ders hervor; daher wird das gegenseitige Ver­

ter und ihren natürlichen Pflichten gerecht wer= hältnis zwischen der Frau und der von ihr mit den will. Es soll nicht wie bisher gestattet sein, Vorliebe getragenen Farbe eifriger als je stu­

den Arbeitsvertrag einer Frau zu kündigen und###n,Pig

sie dem Elend preiszugeben, die einem Kinde!“ Auch die Farben sind der Mode unterworsen;

das Leben geben wird. Man ist also überall aufsihre big heute noch ungeschriebene Geschichte dem Wege, ein ungeheures Unrecht auszurotten würde uns ein glänzendes Beispiel für die Ent­und die allerschwerste Benachteiligung des weib- wichlung des Charakters der Frau im Lause der lichen Menschen aus dem Weg zu schaffen. Ein Jahrhunderte geben und ferner zeigen, wie die

Schritt, der auf der ganzen Welt nur zu begrük verschiedenen Zeitverhältnisse auf die Aen­

ben und schnellstens zu fördern ist, denn langes herung der Farbenmode von Einfluß waren. noch nicht genießen die Mütter der Ende dds Man denke nur an das Scharlach und Gold der selbstverständlichste Recht, das ihrem Sein ent= Zeit Ludwigs XIV., an die zarten Watteau=Töne spricht. Jede Frau soll Mutter im wahren der Epoche Ludwigs XVI., an das blutige Rot Sinne des Wortes sein dürfen, die unvermeid- der Repolution.

lichen Leiden der Mutterschaft sollen nicht noch“ Die Farbe, die semand bevorzugt, wird im­durch ungerechtfertigte Entbehrungen in ma mer als Ausdrucksform seines inneren Wesens terieller Hinsicht erhäht wenden.„lgelten können. Wie kommt es zum Beispiel.

Madame Thullier=Landry, die Vizevorsitzenoe haß junge Mädchen früher fast ausschließlich

des Hygieneausschusses vom Internationalen Wei, trugen, heute dagegen so gut wie gar Frauenbund, die auch eine hohe Stellung im nicht. Alle Farben sieht man bei ihnen, Blaß­

Nationalen Rat der Französischen Frauen ein= hlaugrün oder Orangefarben, schreiendes Gelb zimmt, hat sich, in dieser Angelegenheit„ahr oder flammendes Rot, aber Weiß fast überhaupt Nütter aller Nationen sehr verdient gemach. nicht. Sollte das nicht mit der einschneidenden Sie hat einen Entwurf eingereicht, der in der Vexänderung im Charakter des jungen Mäd­Generalversammlung des Conseil des Femmes cheng, wie wir sie im Lause der letzten drei Francaises allgemeine Zustimmung fand.„ 1.50 Jahrzehnte haben beobachten können, in Ver­Im ersten Paragraphen heißt es, daß bezlbindung stehen? Ein größerer Gegensatz als

Fectt die die Rutterschaft guf sich nimmt, em zwischen dem flotten Mädel von 1929 und der

auf Hochachtung hat. Dann wird der Fraussittsanen jungen Dame um die Jahrhundert­

das Recht zugestanden, einem Kinde das Leben wende ist doch schwerlich denkbar. zu geben, ohne daß sie zu Entbehrungen verur“)“ Honort de Balzac, der das Verhältnis zwi­teilt ist Sie muß ihre Arbeit zu. Orgrr,. Zepoczischen Frau und Farbe sehr eingehend untersucht

unterbrechen dürfen, ohne daß der Aroensv: shat und wohl als Autorität auf diesem Gebiete trag gekündigt wird. Sie muß genügend Geld gelten kann, kam zu nachstehenden Ergebnissen,

erhalten, um im Zustand der Schonung— also Hie interessant genug sind, unm hier wiedergege­sechs Wochen vor und sechs Wochen nach derspen u. werden.

Entbindung— hr gerwohntes Lehen,ähht gautz Danach stehen alle Abstufungen von Grüin

behrungen in leben. Ste bot eimn vveuy,(sit Fauuen mit frischer Farbe gut; es ist die Lieb­

Pustlärung, Rat Hüfe, Blege, und Atew zusüinagssarbe zifriedener, ausgeweckter Nenschen.

verlassen st, follste mit aller Diohpernn,„ Zilga trungen sast nur Frauen, die einst gut aus­einem Entbindungsheim Aufnahme finden. Jon), Lila tgagen, deren beste Zeit aber vorüber

Bedarskal st al dies mentgeltlich du Gewoch ist und die sich nach ihren ehemaligen Trium­

Rechche e e e e ence oben Gesagten, da, heute so wenig Frauen, vor allem junge Mädchen. Weiß bevorzugen. Doch wie steht es mit der Koketterie? Die müßte ja dann auch aus der Welt verschwunden sein! Und das stimmt denn doch wohl nicht so ganz.

Eigentümlich ist der enge Zusammenhang zwi­schen Farben und Tönen. Man spricht von har­ten und weichen, ja von schreienden Farben; es gibt Farbenharmonien und=symphonien, ja so­gar ein Farbenklavier. Das grelle, feurige Rot läßt an eine Fanfare denken; Rosa erinnert zarte, leise, Hellblau an schmelzende, weiche, Lila an wehmütige Klänge. Und wie die mo­derne Musik heute unendlich viel mehr, bis an die Disharmonie streifende Klangkombinatio­nen kennt als die frühere, so sieht man in der modernen Frauenkleidung Farbenzusammen­stellungen, die ehemals undenkbar waren.

Die Chemie hat eine Unzahl neuer Farben, vornehmlich für die vegetabilischen Stoffe(Baum wolle, Kunstseide, Leinen) geschaffen und zu­gleich mit den Indanthrenfarben eine Echtheit erreicht, die wirklich unübertroffen ist. Denn indanthrenfarbige Stoffe sind außerordentlich farb= und lichtecht, trotzen also selbst Sonne und langem Gebrauch, wodurch sie den eigentlichen Sieg der Farbe sicherten. Zugleich entstanden die vielen Farbenstufen. Einst war Blau eben Blau und Grün Grün. Fragt man heute nach Blau, so hat man die Wahl u. a. zwischen Licht­blau, Nachtblau, Elektrischblau, Türkisblau Pastellblau, Delfter Blau, Reynolds=Blau und „Bleu“ mit seinen zahllosen Unterarten, alle in französischer Bezeichnung— dann machen sich die verschiedenen Töne noch mal so gut. Aehn­lich ist es bei den anderen Farben.—

Die einerseits kompliziertere, andererseite differenziertere Frau von heute besitz damit früher ungeahnte und oft vermißte Möglichkei­ten, sich zu schmücken und— damit dem auf­merksamen Beobachter ihr Wesen und ihren Charakter zu verraten.

ren.

Rutter wicd auch das Recht zugeston=sphen füll zurückgezogen hoben,

den, ihrem Kinde Muttermilch zu geben und ihm Hellblau ist dagegen vir garbe der schönen die übliche Pflege angedeihen zu lassen. Das Frau. Es paßt für jedes Aiter: Für das Kind, Arbeitsverhältnis muß ihr gestatten, ihr Kindsdem man ein blaues Band durch die Locken zu stillen und auch für diese Zeit, die sie ihremfflicht, wie für das junge Mädchen, das mit Vor­Kinde schenkt, muß sie entschädigt werden.“ liebe diese Farbe trägt; für die, Lurgg Troze Die Mutter hat auf Erziehung und Unterhalt ihr Kleid damit verziert, und sanirzu#h, sogar des Kindes ein Anrecht. Internationale Versfür die Schlafutg. O ge,mährich von Kanftem einbarungen sollen der verlassenen oder geschie= die Blau wählen, sind denen Mutter ermöglichen, den Vater zu den Charakter, naiv und unschuldig.

Unterhalts= und Erziehungskosten heranzuzie=Art Frauen trägt Perlgrau, wenn sie unglück­hen. Die verheiratete Mutter kann verlangen, lich sind oder trauern, so daß heitere Farben den daß, wie es die französische Gesetzgebung vor=Reiz für sie verloren haben, während sie sich sieht, ein Teil des Gehaltes des Mannes für die zum düsteren Schwarz noch nicht entschließen

Kinder sichergestellt wird.. können.

Auf die Achtung der Kinder hat jede Mutter] An der Vorliebe für Rosa erkennt man die das gleiche Recht, deshalb sollen in Anrede und glücklich veranlagte, aufgeweckte Frau von fröh­Sprache Unterschiede zwischen der ehelichen und sichem, le##enslustigem Sinn, geistreich und lie­unehelichen Mutter fortfallen. Die Mutter haibenswürdig. Solche Frauen sind angenehm im die gleiche elterliche Gewalt wie der Vater, dig Verkehr, stets guter Laune, zärtlich und treu. Wahl der Religion, die Erziehungsmethode ist! Frauen, die gern in mit ihrer Einwilligung zu bestimmen.

Jede Mutter hat das Anrecht, am

Leben teilzunehmen. Sie soll ihre Stimme in bezeichnen. Auch denen, die viel von

allen Fragen der Hygiene, des Unterrichts, dessten, geht man am besten aus dem Wege. Sie Militärdienstes erheben, ebenso hat sie in allen sind meist oberflächlich und unzuverlässig.

Fragen mitzureden, die Krieg und Völkerfrie=] Tpuen, die sich stets schwarz kleiden, soll

tmaffon 3Puu2:2— Mmit Recht gilt Schwarz als

Helene Willrath.

den betreffen.

Frauen, Farben, Töne

Drückt sich der Charakter der Frau in der von ihr bevorzugten Farbe aus?

Von Günther Erlenbeck.

man meiden. Mit Recht gilt Schwarz als die kabbalistische Farbe. Nur Personen, die sich gern finsteren, unheilbrütenden Gedanken hin­geben, können sich dauernd in Gewänder dieser hüllen.

Weiß ist die Farbe der charakterlosen Frau; die es häufig bevorzugen, sind fast immer ko­kett.

So weit Valgor.„

In manchen Punkten kann man ihm noch

Daß zwischen der Frau und der von ihr be=lheute beipflichten: z. B. darin, daß er Weiß als vorzugten Farbe ein gewisser geheimnisvollerMerkmal der Charakterlosigheit bezeichnet.

Soll man mit schönen Frauen Mitleid haben?

Was ich von denen denke, die ich kenne.

Von John Barrymore

(dem bekannten Filmschauspieler). Unmengen von romantisch veranlagten jun­gen Mädchen haben zweifellos neiderfullten Herzens gesehen, wie der Filmheld auf der Leinwand seine Arme um die„Angebetete" legt, während er, ein wahrer Adonis, mit poetischen Schwung süße Nichtigkeiten in das reizende Oehrchen flüstert. nehmen sih eber die Lichtspielbesucher auch nur einen Augenblick Zeit, um sich zu vergegenwärtigen, mit welcher uhrwerksmäßigen und gefühllosen Regelmäßig­keit die Filmstars sich einer derartigen recht eintönigen Prozedur unterwerfen müssen? Ich möchte wissen, ob sie sich über diese Lieohaber auf Bestellung nicht ein wenig langweilen. Ist es für eine Frau wirklich romantisch, den ewig wiederkehrenden Beteuerungen einer endlosen Reihe von Freiern zu lauschen, obgleich sie nicht die geringste Absicht hat, sich in einen von ihnen zu verlieben?

Liegt nicht eine gewisse Tragik darin, daß ein niedlicher kleiner Filmstar, der vielleicht ge­radezu sterblich und leider natürlich auch un­glücklich in den Direktor, den Operateur oder den Autoren verliebt ist, starke Reizung für seinen zwar untadeligen und sehr hübschen. aber ihm sonst gänzlich gleichgüttigen Partner vortäuschen muß.„ 14 f r 5#5

Sollten wir sie deshalb nicht lieber bedauern anitatt sie zu beneiden, diese schönen, viel­

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