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Hohe Auszeichnungen für Industrieführer und Rüstungsarbeiter
DNB Berlin, 6. Juni. In einer Großkundgebung im Berliner Sportpalast, zu der sich in großer Zahl vor allem Männer und Frauen der Rüstungsbetriebe eingefunden hat
ten, sprachen am Samstagnaghrghzg,migite,
minister Dr. Goebbels und erzmmer wie
Speer. Ihre Ausführungen. die der von stürmischen Zustimmungskundgebuzngen unterbrochen wurden, waren ein gereget.
Zeugnis der gewaltigen deutschen Rüstungskraft und der unerschütterli
chen moralischen Stärke des deut Valkes. Der engen Verbundenheit zwischen Front und Heimat gab die gleichzeitige Ueberreichung der vom Frireg g#.
henen Ritterkreuze zum dienstkreuz an neun besonders verdienstvolle Männer der deutschen Rüstungsindustrie durch Eichenlaubträger der drei Wehrmachtteile und der Waffen= sichtbaren Ausdruck.
Marschmusik erfülle die atze, gezionge
stische Kundgebungsstätte. Diggg gefeie## war
obersten Rängeg, war die ar-Zundgebungstage.
das gewohnte Hild großer
Feierlicher Ernst und harte Entschlossenheit
aber prägten die Gesichter der„Leilnehmerg zeichneten auch das äußere Bilo der Kundge
Mit herzlicher Begeisterung wurden die Träger des Eichenlaubes und bei ihrem Eintreffen auch die Reichsminister Dr. Goebbels und Sveer und mit ihnen Reichsorganisa
tionsleiter Dr. Ley begrüßt.
Es war ein überzeugender Lei stungsbericht, den Reichsminister Speer
als erster Redner über den Hezah Fofatetzigen
Rüstung ggb. Stürmischer, Beifall foigte einen Worten, als er die gewaltigen Leistungssteigerungen auf den einzelnen Gebieten des Rüiungsschaffens ziffernmäßig belegte und dem #utschen Arbeiter den Dank des Führers für seinen nimmermüden Einsatz und artige Leistung aussprach als er nachpies, aß die deutsche Rüstung von Jahr zu„Begarghößen gen ist und auf allen Gebieten Rergr#g##., erreicht hat. Sein Bericht vermittelte ein klares eindrucksvolles Bild von der nicht nur ungebrochenen sondern ständig wachsen den deutschen Rüstungskraft und von den überragenden Leistungen der schaffenden Heimat, die damit ihren Dank an die Front
abstattet daß sie dem kämpfenden Soldaten immer bessere und wirksamere,„Waffen, immer mehr und immer durchschlagskräftigere Muniund immer leistungsfähigeres Kriegsgerät
mung beweist dem Redner, daß das deutsche Volk in seiner Gesamtheit weiß, um was es in diesem Krieg geht und daß es in diesem Einzscheidu,gestpoticheswpizmugen jüdischeinzg.. und nalen Weilo######smus bestehen muß und wird, soll nicht ganz Europa in Blut und Trümmern untergehen.
Gewaltiges geleistet
Reichsminister Speer führte in seiner großen Rede im Sportpalast am Samstag u. a.
aus: 84
Mitarbeiter an der Rüstung!,
Parteigenossen und Parteigenossinnen!
„Vor einem Jahr wurde bereits in einer feierlichen Stunde der Leistungen, dag deutscheg Rüstungsindustrie gedacht. Lamals sind oie deutschen Rustungsarbeiter in einmaliger Weise dadurch hoch geehrt worden, daß einem von ihnen— als erstem Deutschen überhaupt— das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz verwurde. Heute, nach einem Jahr, haben
wir besondere, erfreuliche Gründe. wieder eine solche Feier zu veranstalten— heute darf ich zu Ihnen sprechen, um Ihnen, die Erfolge, die unsere Rüstung in einem Jahr zu verzeichnen
Wenn ich nicht Einzelheiten angeben kann um dem Feind keinguhigtierzu ge hehr seine Angriffe auf, unsere, In#pucie zu geven,
so wird das heute der Oeffentlichkeit übergebene
Zahlenmaterial ihnen doch die Gewißheit geben daß unsere Rüstungsindustrie Außersordentliches und Gewaltiges geleistet hat.
Ich kann heute feststellen, daß die deutsche Rüstung von Jahr zu Jahr gestiegen ist und im Mai 1913 auf allen Gebieten Rekordhöhe erreicht hat. Es ist das historische Verdienst des Reichsmarschalls Hermann Göring, uns durch den Vierjahresplan die Grundlage zur Aufrechterhaltung und Steigerung der deutschen Rüstungsindustrie gelicher;, zu haben.“
Der Minister schilderte dann, wie nach dem Auftrag des Führers im Februar vorigen res für fast alle Waffen, alle Panzer und für das gesamte Gebiet der Munition ein Vielfaches des bspherigenzunzent sperzen, zu„ Kte siem ein neuer Weg, gerungen woerpen mußie, um eine Steigerung der Rüstung durchführen zu können. Bei Vergleichen zwischen Betrieben mit derselben Produktion konnte festgestellt werden, daß einzelne Firmen bedeutend weniger Arbeitskräfte einsetzten oder weniger Material oder weniger Werkzeugmaschinen benötigten,
um die gleiche Stückzahl in derselben Zeit her: zustellen. Es galt, also, so betonte Reichsminister Speer. Tausende von fähigen Betriebsführern, Technikern und Betriebsleitern von ihren betrieblichen Bindungen zu befreien, sie systematisch einzuordnen und umzugliedern, um sie dann mit diktatorischen Vollmachten auszustatten. Es entstand eine Organisation, die heute einzigartige Erfolge aufzuweisen hat.
„E sollen der Oeffentlichkeit heute wenigstens“ so fuhr der Redner fort,„einige dieser zum Teil unbekannten Männer in der Rustung bekanntgegeben werden. Sie haben ein Anrecht darauf, diese Männer, die zum Teil schon seit Beginn des Vierjahresplanes eine ungeheure Aufbauarbeit geleistet haben, kennenzulernen.
Italienischer Wehrmachtbericht
Pantelleria erneut von feindlichen Seestreitkräften beschossen Rom, 6. Juni Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden
Seestreitkräfte beschossen die Insel Pantelleria, die auch von der feindlichen Luftwaffe wiederholt und heftig bombardiert wurde.
„Feindliche Luftangriffe auf La#gezl und Orte in der Provinz Caoliari forderten einige Opfer und verursachten begrenzte den. Im Laufe des Tages wurden zehn Flugzeuge abgeschossen; drei von Jägern und eins von der Flak über Sardinien eins von, Jägern und drei von der Flak über Pantelleria, 8aS ctz3 igern und eins von der Flak über
Während eines Luftangriffes gegen unsere Inseln im Aegäischen Meer stürzte ein Flugzeug, von der Flak in Brand geschossen, ins Meer.
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nde Köpfe der Industrie— wie Plei=] Heute können wir mit Stolz feststellen, daß
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tion und immer leistungsfähigeres, Kriegsgerät liefert Daß die Heimai entschlossen in. a weiterhin in dem gleichen Geist für die kämpfende Front ihre Pflicht zu erfüllen und das ihre zur Erringung des endgültigen Sieges beizutragen, bewiesen die lebhaften Kundgebungszustimmungen, die die Ausführungen Reichsminister Speers, unter
Spontane Kundgebungen freudiger Begeisterung begleiteten alsdann chung der Ritterkreuze zum Kriegsverdienstkreuz an die vom Führer ausgezeichneten Männer der deutschen Rüstungsindustrie durch die Eichenlaubträger. Immer neuer Jubel, brach aus als Oberbürgermeister Liebel die Namen der Ausgezeichneten und zugleich die Namen derer verlas, die ihnen die hohe Auszeichnun des Führers umlegten. Dank und Anerkennung der Front an die Männer, die ihr die Waffen schmieden, fanden so gleichsam symbo
Stürmisch begrüßt und immer wieder von lebhaften Beifallskundgebungen unterbrochen sprach sodann Dr. Goebbels, dessen Rede ein mitreißender Appell zu höchster Kraftentfaltung Pflichterfüllung und Einsatzbereitschaft war Mit gutem Recht stellte er der Zahlenprahleres der Amerikaner die durch ihre sachliche Nüchternheit für sich sprechenden unwiderlegbaren Angaben Reichsminister Speers über den hohen deutschen Rüstungsstand gegenüber. 66
Allen Volksgenossen sprach er aus dem Herzen als er die Leistungen der an der deutschen Rüstung schaffenden Männer und Frauen würdigte, als er mit ergreifenden Worten der groken Leiden, aber auch der ungebrochenen Haltung der Volksgenossen in den Luftkriegsgebieten gedachte. Eine Wo: g8der Zustimmung trug seinen Ruf weiter: „Alle Kraft gehört dem Sieg!“ Einmütig nahm die Versammlung und nimmt mit ihr das
zanze deutsche Volk das Gelöbnis auf, zu lämpfen, bis der Feind zu. Boden inkt, und sich durch keine gleisnerischen, Versprechungen irremachen zu lassen in dem Glauden an den Sieg. Ein Sturm der Zustim
Führenve nopfe der Industrie— wie Plei
ger. der die gesamte Kohlenwirtschaft leitet, Krauch, der den chemischen Sektor im kriegsentscheidenden Umfang ausgebaut hat. Röchling, der durch seine großen Erfahrungen und durch seine Tatkraft die Erzeugung des Eisens auf eine Rekordhöhe brachte. Rohland, der die Panzerherstellung hochtrieb, Werner der die Flugmotoren auf eine ungeahnte Höhe gebracht hat, Frydag und Heyne, die die Flugzeugzellen und Ausrüstung vervielfacht haben Geilenberg, der die Munition diktatorisch leitet, Tir, der die Waffenherstellung vervielfachte, Duegen; kolb, der die Lokomotivproduktion bedeutend steigerte, aber auch Porsche, der für die Entwicklung der Panzer, Müller, als„Kanonenmüller" bekannt, der für die Entwicklung unserer Geschütze und sonstiger Waffen. und Wolff, der für die Entwicklung der Munition gemeinsam mit den Wehrmachtteilen die antwortung trägt— und weiter meine engsten Mitarbeiter Saur und Schieber die ebenfalls aus der Industrie hervorgegangen sind, sie alle sind nur die Spitzen von weiteren zahlreichen Köpfen, die aus den besten Werken der Industrie herazis, mit ihren, Kenntgissen in reibungsloser Zusammenarbeit mit den Wehrmachtteilen ein riesiges Aufbauwerk vollendet haben.
Stolz feststellen, daß wir die Forderungen des Führers nicht nur erreichten, sondern teilweise wesentlich übertroffen haben.
Einzigartige Leistung
des Arbeiters
Es ist jedoch zunächst notwendig, auf eines eindringlich binzuweisen, die egg# Leistung des deutschen, Arbeiters! Er hat es mit seinem Idealismus und seinem Arbeitswillen ermöglicht, die gesteckten Ziele auch tatsächlich zu erreichen.
Es gab in manchen Zeiten Arbeiter, die in
ihren Fabriken freiwillig wochenlang auf primitiv hergerichteten Lagern zusammen mit ihren Werkmeistern. Betriebsingenieuren und Leitern nur einige Stunden schliefen und in den Werkstätten verpflegt wurden, um dadurch die Zeit zu gewinnen, wichtige Arbeiten zu den notwendigen Terminen fertigzustellen.“: Minister Speer befaßte sich dann mit der Bereitstellung der notwendigen Rohstoffe sowie dem Arbeitseinsatz, und führte dazu u. a. aus:„Kohle und Eisen wurden seit Kriegsbeginn durch neue für uns produzierende Werke in den besetzten Gebieten des Westens und des Östens gewaltig gesteig letzten Jahr konnte zusätzlich diese monatliche
Cewzelischee Wert vemdurdiert
Bomben auf Hafen und Fabrikanlagen von Eastbourne
Stahlproduktion durch besondere Maßnahmen der Leistungssteigerung nochmals erheblich erhöht werden. Die Möglichkeiten zu weiteret Steigerungen sind unterdessen erschlossen und
Unsere Erzeugung an den Metallen, die für die Rüstung unumgänglich notwendig sind, wurde in Deutschland und den besetzten Gevieten ebenfalls wesentlich gesteigert. Kupfer. Aluminium, Magnesium. Chrom, Mangan andere Metalle stehen auch heute, im vierten Kriegsjahr der Rüstung noch in einem Umfang zur Verfügung, der durchaus als genügend bezeichnet werden kann. Unsere Stromerzeugung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Es ist anzunehmen, daß sie mit der sich jährlich stei; gernden Anforderung Schritt halten wird. Es kann hier festgestellt werden, daß die vorübergehende Beschädigung von zwei Talsperren uns energiemäßig nicht getroffen hat der dezentralisierte Aufbau unserer Stromerzeugung ermöglichte es ohne Schwierigkeiten, noch am gleichen Tage der Rüstung die ausgefallenen Strommengen wieder zur Verfügung zu stellen. Der Verkehr.— Mit die wichtigste Schlüsselstellung zur Verstärkung der Rüstungsprodkution hat seit dem Jahre 1942 außerordentliche Fortschritte gemacht. Alle noch im Frühjahr 1942 in der Rüstung vorhandenen einschränkenden Verkehrsschwierigkeiten sind unterdessen durch eine wesentlich verstärkte Taaesleistung der Reichsbahn behoben worden. Wir haben den Monatsdurchschnitt der Produktion des Jahres 1941 an Lokomotiven im Mai 1943 um mehr als 300 v. H. gesteigert. Diese Leistung wird im Laufe dieses Jahres mit Sicherheit noch wesentlich überboten werden.
Vom1 Juni 1942 bis heute wurden 3½mal so viel Kraftfahrzeuge auf Generatorenbetrieh umgestellt, als in den vorangegangenen drei Jahren zusammengenommen.
Einen besonderen Dank hat die Rüstung dem Arbeitseinsatz abzustatten, denn die Gestaltung der notwendigen Arbeitskräfte ist eines der Grundprobleme jeder Rüstuna bei uns und auch bei unseren Feinden. Es ist Parteigenossen Sauckel nicht nur gelungen, die zahlreichen Einziehungen des Jahres 1942 und des Frühjahres 1943 aus der Rüstung zur Wehrmacht voll abzudecken, es ist dgrüber hinaus sein ausschließliches Verdienst, daß die Rüstung seit Beginn seiner Tätigkeit, also in etwa einem Jahre eine Zunahme von 23 v. H. an Arbeitskräften hatte.
DNB. Aus dem Führerhauptquar= tier, 5. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:„ Ei—
An der Ostfront verlief der Tag bis auf örtliche Kampftätigkeit ruhig.
Ein starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge griff in der vergangenen Nacht ein bedeutendes sowjetisches Rüstungswerk an der mittleren Wolga an. Zahlreiche Bombentreffer in den großen Werkhallen und nachfolgende Flächenbrände wurden beobachtet.
Heute früh versenkten schnelle Kampfflugzen: ge im nördlichen Eismeer zwei Handelsschiffe mit zusammen 6000 BRT. Begleitende Jäger schossen nach bisher vorliegenden Meldungen 22 Sowjetflugzeuge ab. Ein eigenes Flugzeug ging verloren. ga4a# mmten I„ I.
Die Hafenanlagen von Algier wurden in der Nacht zum 5. 6. bombardiert.
Bei einem Angriff feindlicher Jagdflieger gegen Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine vor der niederländischen Küste schossen diese zwei feindliche Flugzeuge ab.
Ein Verband schneller deutscher Kampfflug
zeuge bekämpfte gestern die Hafen= und Fabrikanlagen der südenglischen Küstenstadt Eastbour= ne. In der letzten Nacht griffen schwere Kampfflugzeuge kriegswichtige Einzelziele, in West=, Mittel= und Südengland an. Von diesen Unternehmungen kehrten zwei deutsche Flugzeuge nicht zurück.
Zahlen, die für sich sprechen
Sowjetangriffe angewiesen
Bomben auf Gorki
DNB Aus dem Führerhauptquar=
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tier, 6. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:...„„.
An der Ostfront verlief der Tag bis auf lebhaftere Kämpfe am Kuban=Brückenkopf ruhig; im Raum nordwestlich Krymskaja wiesen deutsche und rumänische Truppen mehrere feind
In der vergangenen Nacht griff ein starker Verband schwerer deutscher, Ragzrräigngzeuge ger mitsieren Wolaa g zstanden Großbrän
Redner gab anschließend einen ersten Zwischenbericht über die Leistung, die unsere Rüstung seit dem Jahre 1941 bis heute dank der Tüchtigkeit und Arbeitsfreude unserer Arbeiter, dank der Aktivität unserer Ingenieure und Techniker, dank der unermüdlichen und verantwortlichen Mitarbeit der Offiziere und Ingenieure der Waffenämter und dank der hohen Pflichtauffassung der deutschen Betriebsführer erreicht bot,„„Indsicham Gry 15 7a hah
„Aus verständlichen Gründen kann". so hob Minister Speer hervor,„nur die prozentugle Zunahme, nicht aber die tatsächliche Höhe der Fertigungen festgestellt werdeg., Lusammen: gefaßt ist das nüchterne Ergebnis unserer gewaltigen Anstrengungen etwa folgendes:
neut Rüstungswerke der Stadt, Goxzi an
mintieren Wolga an. Es entstanden, Großuxande in den Industrieanlagen und Treibstofflagern. Zwei Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.
Die Munition
Es wurden allein im Monat Mai 1943 das 63fache in Tonnen der monatlichen Durchschnittserzeugung des Jahres 1941 gefertigt, d. h. also, wir haben im Monat Mai mehr an
#.„Indischen Czeaz, Boot torpediert. zn As Mitte entzwei und