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Die„Annener Zeitung" erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Bezugspreis inkl.„Sonntagsblatt“ u.„Humoristische Blätter“. — monatlich 40 Pfg.—

— Telephon-Nr. 334.—

Nr. 119. 1909.

verbunden mit der„Annener Volkszeitung“.

Anzeigeblatt für Annen und die benachbarten 14 Ortschaften.

Amtliches Organ.

Anzeigegebühr für die einspaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg.

Inserate finden bei der großen Auf­lage der Anneuer Zeitung weite und billige Verbreitung.

— Telephon=Nr. 334.—

Derisches Veich.

— Der Kaiser weilt zurzeit auf dem Jagdschloß Hu­bertusstock, wohin sich auch die Kaiserin begeben hat. Der Auf­enthalt hier ist für mehrere Tage vorgesehen. Das Kaiserpaar traf Sonnabend auf Hubertusstock ein.

— Grauer Himmel und rieselnder Regen ungaben

das Jagdschloß Hubertusstock in der Mark, als der Reichs­

kanzler dort zur Begrüßung der kaiserlichen Majestäten und zum Vortrag beim Kaiser verweilte. Herr von Bethmann Holl­weg wurde auch zur Tafel gezogen. Zum letzten Male hatten Kaiser und Kanzler bei der Einweihung der neuen Schack­Gallerie in München mit einander gesprochen. Der Kaiser dürfte auch in Hohenfinow, der Besitzung des Reichskanzlers, von Hu­bertusstock aus einen Besuch abstatten.

— Doch eine Freude. Die Kunde von einer bevor­stehenden neuen deutschen Reichsanleihe in der Höhe von 500 Millionen Mark ist nicht zutreffend; aus den sogenannten Rück­ständen in den letzten Jahren dürften aber so ziemlich 100 Mill. zusammenkommen.

— In Brüssel tagt zur Zeit der 8. Internationale Friedens=Kongreß, der 1908 in Berlin war. Man erörterte verschiedene ganz interessante Themata, z. B. eine allgemeine Friedens=Petition, das Verbot, Explosions=Stoffe aus Ballons hinauszuwerfen etc. Aber wir sind nun einmal erst bei der Theorie und werden kaum sobald zur Praxis gelangen.

— Feldmarschall Graf Häseler bei seinem alten Korps. Graf Häfeler verweilte neulich in Metz. Er wollte auch, der„Tgl. Rdsch.“ zufolge, das nach ihm benannte Fort auf dem St. Bleise, welches das Moseltal beherrscht, aufsuchen. Der Posten am Tor präsentierte, aber— bat um die Einlaßkarte. Der Marschall war ganz verdutzt, fragte den Posten, wer er sei, und mußte, obwohl der Soldat das genau wußte, doch draußen bleiben, da er seine Karte vergessen hatte. Der Wachtpösten handelte strikt nach der Instruktion, laut melcher nur der kom­mandierende General und der Gouverneur von Metz, sowie die direkten Vorgesetzten der in den Forts belegenen Truppen Zu­tritt haben. Graf Häseler lobte den Soldaten wegen der strengen Beachtung der Vorschriften, kehrte aber dann wohl oder übel wieder um.

— Generaloberst von der Goltz soll in 2 Jahren in den Dienst der Türkei übertreten wollen. Das ist wohl nur ein Gerücht, das sich an die in kurzer Zeit stattfindende Reise des erfahrenen Strategen nach Konstantinopel knüpft.

— Der Hansa=Bund teilt mit, daß viele Beitritts­Erklärungen von Deutschen in Amerika, Ostasien, Süd=Afrika und vielen Teilen des außerdeutschen Europa bei ihm einge­gangen sind. Richt zu verschweigen ist es aber auch, daß die neuliche Erklärung, der Hansabund wolle zu den auseinander­gehenden Interessen von Groß=Industrie, Handwerk rc. keine Stellung nehmen, nicht eben günstig aufgenommen ist.

— Die Enthüllungen über die letzte Amts=Periode des Fürsten Bülow, die in allerlei sensationellen Behauptungen gipfelten, namentlich darin, daß der Sturz des früheren Kanzlers schon im November entschieden gewesen sei, werden bestimmt für falsch erklärt. Fürst Bülow hat, wie bekannt, ein Eingehen darauf abgelehnt, es wird aber für die ersten Tage dieser Woche eine Kundmachung seines Rachfolgers in der„R. A..“ erwaret.

Berlin, 11. Okt. Der Reichsbankdiskont ist auf 5 Pro­zent, der Lombardzinsfuß auf 6 Prozent erhöht worden.

Ausland.

Oesterreich=Ungarn.

Im Landtage zu Sailach kam es zu tollen Szenen. Es wurde mit Trompeten, Pfeifen und Trommeln eine Höllenmusik gemacht, so daß es niemand mehr in dem Raume auszuhalten vermochte. Die Sitzung mußte gänzlich geschlossen werden. Hoffentlich kommt es bei den nunmehr bald wieder beginnenden Parlaments=Verhandlungen in Wien nicht ebenso.

Serbien.

König Peter von Serbin soll die weitere Auszahlung der Apanage an seinen in Paris lebenden Bruder Arsen eingestellt haben, weil dieser verschiedene von ihm ausgegebene Wechsel nicht einlöste. Das klingt wenig glaublich, denn Prinz

Dienstag, den 12. Oktober.

Spanien.

Zur Lage.

Der Prozeß gegen den Freidenker Farrer in Barcelona, der beschuldigt ist, den großen Anarchisten=Aufstand in dieser Stadt angezettelt zu haben, beschäftigt heute Spanien mehr, wie die Marokko=Sache. Es handelt sich darum, Farrer, der seine Schuld entschieden bestreitet, vor der Strafe des Kriegsgerichts zu retten. Dem Könige Alfonso sind viele Gesuche um Begna­digung zugegangen.— Wie Musik klingt es in die Ohren der Spanier, daß mehrere Kabylen=Stämme in Afrika wegen Mangels an Lebensmitteln ihre Unterwerfung angeboten haben. Eine Hand voll Gold an die Stammes=Häuptlinge hat wohl diese friedliche Absicht beschleunigt!

Rußland.

Der Streit in Charbin ist, wie auch die„R. A..“ be­stätigt, definitiv beigelegt. Die deutsche Fahne ist nicht beleidigt. Es sind alle Vorkehrungen getroffen, für die Folge solche Zu­sammenstötze zu vermeiden. Der Zar reist am 19. Oktober nach Italien und zwar über München und den Drenner.

Großbritannien.

um das englische Budget.

London, 9. Okt. Im nationalliberalen Klub hielten gestern 2 Minister Reden über die politische Situation. Herr Winston Churchill sprach über die Aussichten des Budgets im Oberhause. Er neigt der Ansicht zu, daß die Peers die Finanzbill schließlich annehmen werden. In jedem Falle könne von einem Eingehen auf die Wünsche der Lords keine Rede sein. Ein Kompromiß, erklärte der Handelsminister nachdrücklich, nehme die liberale Partei nicht an. Diese Kundgebung Churchills ist in Anbetracht der bevorstehenden Rückkehr des Premierministers von Balmoral bemerkenswert, obwohl unter den radikaleren Abgeordneten noch gestern Befürchtungen laut wurden, daß Herr Asquith Konzessionen machen würde. Nach Churchill sprach der Lordkanzler Lord Loreburn. Er zog besonders die ökonomisch=soziale Seite des Budgets in Erwägung und gab noch stärker als sein Minister­kollege der Ansicht Ausdruck, daß die gemäßigt konservative Meinung über die Extremisten siegen und das Budget passieren werde.

Amerika.

Peinliche Ueberraschung hat es erregt, daß von demenglischen Geschwader, das an der internationalen Flottenparade anläßlich der Hudson=Fulton=Feier teilnahm, wohl über 200 Matrosen desertiert sind. Einige hat man ergriffen, das Gros aber ist und bleibt verschwunden. Es scheint in der englischen Marine doch vieles nicht so glänzend zu sein, wie es von außen aus­sieht. Umso unangenehmer sind die Dorkommnisse, als sie sich unter dem Kommando des alten, tapferen Admirals Seymour ereigneten.

Das deutsche Geschwader mit Großadmiral von Köster an Bord hat Newyork unter lauten Ovationen nach Abschluß der Jubelfestlichkeiten wieder verlassen und die Heimreise nach Deutsch­land angetreten. Es war eine Reihe von müde machenden Bankett= und Feiertagen. Schade, daß das freundschaftliche Bei­sammensein der amerikanischen, englischen und deutschen Seeleute bei dieser Gelegenheit nicht auf alle Verhältnisse übertragen werden kann, aller politischer Zank wäre mit einem Male aus und porhe.

Aus New=York kommen über das Schluß=Essen bei der Hudson=Feier und die dabei gehaltenen Reden unseres Groß­Admirals von Köster und seines englischen Kameraden Seymour noch spaitenlange Berichte. Der Ton der Reden war durchaus liebenswürdig, und die deutsch=englische Freundschaft soll nun wieder einmal besiegelt sein. Wir erkennen es gern an, Dieles ist ja besser geworden, aber das Dichten von deutschen Invasions­stücken hat in England geradeso wenig aufgehört, wie die Putschereien in den Zeitungen. Wenn die britischen Offiziere

zu Hause einmal den chauvinistischen Zeitungen zurufen wollten: „Haltet den Mund!“— Das wäre die beste, weil wirksamste Rede.

Der amerikanische Humorist Mark Twain vermählte seine Tochter mit dem russischen Klaviervirtuosen Ossip Gabrilowitsch. Nachdem die beiden getraut waren, meinte Twain, den Rest meines Lebens werde ich damit verbringen, den Ramen meines Schwieger­sohnes aussprechen zu lernen!

lebt in Frankreich Ein Verbrüderungsf

schlicht bürgerlich und ohne jeden Aufwand. fest bulgarischer und türkischer Offiziere soll

demnächst in Konstantinopel stattfinden. Die Kultur schreitet auf der Balkan=Halbinsel wirklich schnell vorwärts.

Türkei.

Die Meldung von einem neuen Fluchtversuch des Ex=Sultans Abdul Hamid aus seiner Billa Allatini in Saloniki, die von verschiedenen Blättern verbreitet worden war, ist als unrichtig zu bezeichnen. Der Sultan hat sich in sein unabänderliches Schicksal ergeben.

Frankreich.

Ministerpräsident Briand hielt in Parigeux eine große poli­tische Rede, worin er seine Politik, als eine alle Republikaner einigende, in sehr warmen Worten verteidigte. Er ging dann ausführlich auf die von ihm geplanten sozialen und finanziellen Re­formen ein, sprach über Altersversorgung und andere neue Pläne und erntete großen Beifall. Auf der Straße gab's eine kleine Demonstration.— Der zeitweise zur Disposition gestellte General 'Amade wird schwerlich lange außer Dienst bleiben. Spätestens um Frühjahr dürfte er eine Korps=Kommandeurstelle erhalten ind damit entschädigt sein.

Lokale und provinzielle Nachrichten.

* Annen, 12. Okt.(Die Kartoffelernte) ist jetzt zum größten Teile beendet und ist der Ertrag als ein ziemlich günstiger zu bezeichnen. Der Preis für hies. Kärtoffeln beträgt pro Zentner —3,50 Mark, fremde Kartoffeln werden auf den hies. Werken schon von.50 an Mark geliefert. Auch die Kappusernte hat be­gonnen und ist auch hierbei ein gutes Ergebnis zu verzeichnen. Der Preis für 100 Köpfe beläuft sich auf—7 Mark.

—(Ueberfahren) wurde auf dem Hellweg von einem auswärtigen Radfahrer der ca. 70 Jahre alte Invalide Klus­mann. Hierbei wurde K. derart verletzt, daß er dem Krankenhause in Witten zugeführt werden mußte. Der unvorsichtige Rad­fahrer wurde von herbeieilenden Leuten festgehalten, bis seine Personalien festgestellt waren.

—(Unfall.) Der Arbeiter G. stürzte auf einem hiesigen Werke in einen Kanal und erlitt außer kleinen Verletzungen einen bösartigen Armgelenkbruch.

(Abgefaßt) wurden in der Sonntag Nacht von den Sicher­heitsbeamten eine Anzahl Radaubrüder, welche auf der Herdecker­straße und im Ardey durch ihr Brüllen und sonstigen Unfug die

25. Jahrgang.

nächtliche Ruhe der Anwohner störten. Die diesbzgl. Diplome werden folgen...,„.( Mari ,) Am Ereit­

§ Annen, 11. Oktober.(Kolonial=Volklag.] am Freitag abend findet in Witten ein Kolonial=Dortrag statt auf den wir noch besonders aufmerksam machen.(Siehe Annonce.)

* Annen, 11. Okt.(Neues Adreßbuch.) Für das Jahr 1910 wird von Herrn Amtssekretär Schwalbenbach ein neuer Annener=Adreß=Kalender zusammengestellt. Die Ausgabe desselben wird bestimmt Mitte Dezember 1909 erfolgen.

§ Stockum, 11. Okt.(Die Rache der Automobilisten.) Bekanntlich geht unsere Bürgerschaft gegen die unsinnigen und tollen Automobilfahrten ganz energisch und mit Recht vor, in­dem sie alle Autos, die mit einer Geschwindigkeit, die über das gesetzlich gestattete Maß hinausgeht, unsere Provinzialstraße dahin rasen, unachsichtlich zur Anzeige bringt. Diese Anzeigen und die darauf erfolgten Strafen haben nun bei den Automo­bilisten und Chauffeuren eine recht gehässige Stimmung gegen unsere Bürgerschaft hervorgerufen, die sogar schon in recht be­zeichnenden Ausbrüchen ihr Spiegelbild gefunden hat.

So wurden dem hies. Metzgermeister B. vor einigen Tagen die Fensterscheiben eingeschlagen, während man den Uhrmacher R. ob seines Selbsthilfeaktes energisch zur Rede stellte, ihn eine Strecke mit dem Auto verfolgte und ihn schließlich sogar bedrohte. Solche durch nichts gerechtfertigte Racheausbrüche sind nur geeignet, das gespannte Verhältnis zwischen unserer Bevölkerung und den Automobilfahrern immer wbeiter zu treiben. Man sollte doch zu der Einsicht kommen, daß unsere zur Selbsthilfe gegriffene Bürgerschaft nür einen Akt der Rotwehr begeht, wenn sie es nicht stillschweigend duldet, daß sie von gewissen Automobilisten zu Krüppeln oder gar tot gefahren wird.

Witten, 11. Okt.(Der Westfälische Provinzialverband für Knaben=Handarbeit veranstaltet am 17. und 18. Oktober seine diesjährige Tagung, mit der eine Ausstellung verknüpft ist. Unter dem Vorsitz des Ehrenbürgermeisters Dr. Haarmann hat sich ein Ehren=Ausschuß gebildet.

§ Kruckel, 11. Oktober.(Berichtigung.) In Rummer 24 und 25 der Annener Zeitung wurde unter der Spalte„Aus den Gerichtssälen" der Gastwirt August Brinkhoff in Kruckel erwähnt. Die Redaktion hat sich inzwischen davon überzeugt, daß die in dem Artikel bezüglich des Herrn Brinkhoff aufge­stellten Behauptungen der Wahrheit nicht entsprechen, daß dem Herrn Brinkhoff insbesondere ein Vorwurf nicht gemacht werden kann. Die Redaktion hält es deshalb für ihre Pflicht, solches nochmals auszusprechen und zwar mit dem Ausdrucke des Be­dauerns. Wir haben uns auch davon überzeugt, daß nicht Herrn Brinkhoff, sondern die Witw. Wenzel die Schuld an den ganzen Zerwürfnissen traf.

Bochum, 9. Okt.(Das Dynamit=Attentat) auf die Hoch­zeitsgesellschaft in der Bahnhofstraße hält die Gemeinde Riemke noch immer in Aufregung. Man scheint den Täter noch nicht zu haben, denn um ihn zu finden, war der Polizeihund Pan herbeigeschafft worden. Die Spuren waren aber infolge des strömenden Regens und durch die große Menschenmenge, die alsbald nach der Tat die Umgebung des Hauses belagerte, verwischt.

S

Ein Drama in der Lebewelt.

Die Ermordung der Gräfin Strachwitz.

Ungeheueres Aufsehen erregt in der Berliner Lebewelt ein Attentat, dem Samstag nacht die Gräfin Auguste Strachwitz zum Opfer fiel. In dem Hause Friedrichstraße Nr. 30 erschoß gegen Mittemnacht der 24 Jahre alte Kaufmann Alfred Friedländer die 37 Jahre alte, als„Schriftstellerin“ gemeldete Gräfin Auguste Strachwitz und verletzte sich dann selbst ebenfalls durch Revol­verschüsse so schwer, daß er noch in der Nacht seinen Verletzungen erlag.

Am 17. Januar 1907 war die Gräfin Strachwitz nach der Friedrichstraße 30 gezogen, wo sie die Hälfte des ersten Stock­werks bewohnte. In diesem Hause ging der Kaufmann Alfred Friedländer, der bei seinen Eltern in der Rettelbeckstraße 21 zu Charlottenburg wohnte und bei seinem Dater in einem Agen­turgeschäft tätig war, schon seit Jahresfrist bei der Gräfin aus und ein. Gestern nachmittag kam er viermal umsonst, weil die Gräfin ausgegangen war. Erst abends um 11 Uhr kamen beide zusammen nach Hause. Kurz vor Mitteinacht hörten Gäste der Schankwirtschaft von Lau, die unter der Strachwitzschen Woh­nung liegt, in dieser mehrere Schüsse fallen. Einige Gäste und ein Arbeiter von der Straße eilten hinauf und fanden die Grä­fin, die nur mit Hemd und Strümpfen bekleidet war, blutüber­strömt auf dem Treppenabsatz liegen. Wie die Polizei, die bald erschien, feststellte, hatte sie einen Stich in der linken Schulter, in der Herzgegend, eine Schußwunde an der linken Halsseite und eine erhebliche Verletzung am linken Auge. Die Schwer­verletzte wurde mit einer Droschke nach der Unfallstation am Tempelhofer Ufer und dann nach dem Krankenhaus am Urban gebracht. Dort starb sie bald nach der Aufnahme.

Die Wohnung der Gräfin fand man geschlossen. Die Po­lizei mußte sie aufbrechen und fand dann den jungen Friedländer schwer röchelnd angekleidet auf dem Fußboden liegen. Auf dem einen Bett im Zimmer, das aufgeschlagen und zerwühlt war, während das andere geordnet dastand, lagen die blutbesudelten Kleider der Gräfin, auf dem Nachttische ein Schlangendolch, der ebenso wie das Futteral blutbefleckt war. Am Fußboden neben Friedländer lag ein zierlicher Revolver. Ein drittes Mordwerk­zeug lag im Bett, eine Scheiben= oder Zimmerpistole mit zer­