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Anspruch auf Schadenersatz oder Nachlieferung erdoden werden

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Kreisblatt für den Kreis Hörde- Erstes und ältestes Tagesorgin des Kreises.

Generalanzeiger für den Kreis Hörde.

Nr. 58(Erstes Blatt)

Neues in Kürze.

Schwerte(Ruhr), Samstag, den 9. März 1929

Steuer

Die Regierung einstimmig für die neuen vorlagen. 949

pw. Berlin, 9. März.(Tel.) Das Reichskavinett hat, wie die„Germania“ mitteilt, vor wenigen Tagen anläßlich der Schlußabstimmung im

Reichsrat einstimmig den Beschluß gefaßt, den bis­herigen Haushaltsentwurf der Regierung, also e schließlich der neuen Steuervorschläge, dem Reichs­tage einzureichen.

Reichsarbeitsminister Wissell Ehrendoktor von Kiel.

wtb. Berlin, 8. März.(Tel.) Eine Abordnung der Kieler Universität überbrachte heute dem Reichsarbeitsminister Wissell an seinem 60. Ge­burtstag die Ernennung zum Ehrendoktor der Rechts= und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel.

Berichterstattung des deutschen Gesandten in Brüssel pw. Berlin, 8. März.(Privattel.) Wie wir erfahren, ist der deutsche Gesandte in Brüssel, Hoist­mann, in Berlin eingetroffen und hat bereits im

Auswärtigen Amt vorgesprochen, um über die

Fälschungsaffäre des belgisch=fran­zösischen Militärabkommens Bericht zu erstatten.

Antifaschistenkongreß und Versammlungsverbot.

wtb. Berlin, 9. März.(Tel.) Der Polizeipräsident teilt mit, daß er sich veranlaßt gesehen hat, der Leitung des am 9. und 10. März hier stattfindenden internationalen Antifaschistenkongresses bekanntzu­geben, daß er die Aufrechtethaltung seines Ver­sammlungsverbotes im Interesse der öffentlicher Sich rheit mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erzwingen werde.

20 500 Mark für Schuberts„Erlkönig“.

pw. Berlin, 8. März.(Tel.) Bei der heutigen Versteigerung von Musikerautographen durch Antiquariat Liepmannsohn in Berlin wurde für das Manuskript von Schuberts„Erlkönig“ ein Preis von 20 500 Mark bezahlt. Es gibt noch eine zweite Niederschrift des„Erlkönigs“, die sich im Besitz der Berliner Staatsbibliothek befindet. Wei­tere eigenhändige Niederschriften Schuberts existieren

Wehrwolf und Stahlhelm.

pto. Halle, 9. März.(Privattel.) Die Bundes­leitung des Wehrwolf erklärt zu einer Blätternach­richt von einer Sitzung der Vereinigten vaterlän­dischen Verbände in Berlin, in der die Zusam­menfassung aller Wehrverbände im„Stahlhelm“ beschlossen worden sei, daß der Wehrwolf zu dieser Sitzung weder eingeladen, noch vertreten war. Abbau der Gehälter in Lippe=Detmold?

* Lippe=Detmold, 8. März.(Tel.) Im Lippischen Landtag stellte, laut Köln. Ztg., die Christlich=nat. Landvolk- und Bauernpartei den Antrag, zur Aus­gleichung des Fehlbetrages m Haushalt einen Abbau der Gehälter vorzunehmen, und zwar sollten die Gehaltsgruppen 1 bis 3 um 10 v. H., die Grup­pen 4 bis 6 um 5 v. H. gekürzt werden. Dadurch soll eine jährliche Ersparnis von 261000 Mark erziel: werden. Von einem Vertreter der Linken wurde darauf hingewiesen, daß in diesem Fall die Selbständigkeit des Staates stark in Frage gestellt wäle, zumal wenn die vom Reich vorgeschriebenen Richtlinien und Gesetze nicht erfüllt würden.

Genern gegen Senern.

im Steiimer Zeinemererteirs.

Kindesentführung im Flugzeug.

48 Saarländer in der Fremdenlegion.

wtb. Genf, 9. März.(Tel.) Aus dem Saar­gebiet ist eine Delegation mit Geheimrat Röchling und Dr. Levacher eingetroffen. Erhebliches Aus­sehen erregen ihre Mitteilungen darüber, daß zur­zeit 48 Saarländer, darunter 40 Prozent Jugend­liche, in der Fremdenlegion stehen. Unter diesen Jugendlichen befinde sich auch der 17jährige Sohn einer angesehenen Familie aus Dillingen, der trotz sehr schwerer Krankheit und trotz wiederholter Vorstellungen nicht entlassen worden sei. Ein rumänisches Dementi.

wtb. Bukarest, 9. März.(Tel.) Die Agentur Orientradi# teilt mit: Der Kriegsminister demen­tiert das Bestehen eines angeblichen geheimen polnisch=ramänischen Militärvertrages, der sich gegen Litauen und Räterußland richten soll. Der in Kowtto veröffentlichte Text wird als plumpe Mystifikation betrachtet.— Abwarten!

Shnunniexplosion in Anierna.

Vier Tote, 30 Verletzte. wtb. Lincoln(Nebraska), 8. März.(Tel.) In der Nähe des Städtchens Seribner am Elthorn= Fluß exptodierten während eines Brandes auf der Farm eines Kreisbeamten ein Dutzend Kisten Dynamit, die in einer Scheune lagerten und zur Sprengung der Eismassen benutzt werden sollten, die sich an den Brücken gestaut hatten. Vier Per­sonen wurden getötet und mehr als 30 verletzt, da­von 31 schwer.

einer Petroleumbohrung.

10 Tote und 8 Schwerverletzte, wtb. Autarest, 9. März.(Funkspruch.) Bei einer Petroleumbohrung in der Nähe der Ortschaft Moreni wurden durch eine Dampftessel=Explosion neun Arbeiter und ein englischer Ingenieur ge­ibtet, sowie acht Arbeiter schwer verletzt.

wlb. Stettin, 8. März.(Tel.) Im Verlauf des Fememordprozesses erstattete General von Ham­merstein heute sein mit Spannung erwartetes Gutachten, für das ihm der Reichswehrminister unbeschränkte Aussageerlaubnis erteilt hat. Das Gutachten des Generals von Hammerstein be­handelt in erster Linie die Waffenlager, die im Jahre 1920 z. T. bei der Einwohnerwehr, z. T. bei der Reichswehr, vorhanden waren, ferner die Lager in der Hand von Privatorganisationen und Einzelpersonen. Die von der Reichswehr angelegten und kontrollierten Läger mußten wegen etwaigen Zugriffs der Entente geheimgehalten werden. Wegen vollendeten Verrats wurde das Landesver­ratsverfahren eingeleitet.

Weiter beschäftigtt sich das Gutachten mit der Organisation Roßbach, deren Entstehung General von Hammerstein im einzelnen behandelte. Die Behauptung, daß die Reichswehr dem Führer Roßbach Geld zur Verfügung stellte, ist falsch. Nach dem Kapp-Putsch wurde das Freikorps Roßbach, obwohl es an sich eine ungesetzmäßige Organisa­tion war, von der Reichsregierung und der Reichs­wehr gegen die Kommunisten im Ruhrgebiet ver­wendet. Das Freikorps Roßbach wurde, damit sein bekannter Name nicht aufreizend wirkte, Reichs­wehrjägerbataillon 37 genannt. Nach Beendigung der Kämpfe im Ruhrgebiet wurde dieses Batail­lon nach Güstrow trausportiert und aufgelöst, Roßbach aber nahm gegen den Willen und ohne Wissen der Militärbehörden Wassen mit und ließ sich Waffen nachsenden. Ob ihm dabei Unterorgane des Heeres behilflich waren, läßt der General in seinem Gutachten ausdrücklich dahingestellt. Roß­bach brachte seine Leute als Arbeitsgemeinschaften auf dem Lande unter. Die Militär= und die Zivil­behörden hatten zunächst kein klares Bild der Sach­lage. Ein großer Teil der Bevölkerung und die Angehörigen der Arbeitskolonnen selber glaubten, es handele sich um eine militärische Geheimforma­tion in Alarmbereitschaft, und daß alles mit Wissen und unter Billigung, vielleicht sogar auf Anweisung, der Militärbehörden geschehe. Ob Roßbach an einen Rechtsputsch. an den Schutz der Republik gegen hochverräterische Unternehmungen von links oder an einen Schutz gegen polnische Einfälle gedacht hat, will General von Hammer= stein nicht entscheiden. In der Tat gingen Roßbachs Leute nach Oberschlesien, wo sie in die Grenzkämpfe eingriffen..„zumt tuner un S 416

Das Gutachten kommt ferner auf die allge­meine Lage im Sommer 1920 zu sprechen. Nach dem Kapp=Putsch konnte die Reichsregierung, die mit Mühe der Lage Herr geworden war, beim besten Willen nicht mit voller Strenge durchgreifen. Die Unruhen wurden unterdrückt. Die Gegensätze blieben bestehen und erst ganz allmählich trat äußerlich Beruhigung ein.

Aus der von ihm geschilderten Gesamtlage schließt General von Hammerstein auf die Ver­hältnisse in Pommern 1920 zurück und erklärt, daß damals in Stettin und in Pommern auch nach dem Kapp=Putsch von ruhiger Situation und von öffentlicher Sicherheit nicht die Rede sein konnte.

Zusammenfassend stellt General von Hammerstein fest, daß die Arinee ihre Verzzageis­leute damals im Staatsinteresse zur Gehem­haltung verpflichten und vor Aufgaben stellen mußte, die außerhalb des normalen, gesetzmäßigen Rahmens lagen. Gesetzliche Mittel, die Geheim­haltung zu sichern, konnten den Vertrauensleu##n nicht in die Hand gegeben werden, und so trägt denn das Heer eine gewisse Mitverautwegrtungesa, die Vorgänge von 1920, obwohl es geseywiorige Maßnahmen zur Geheimhaltung weder angeo#

net, noch erwartet hat, und obwohl es seiver hinter­gangen worden ist. Das Heer hat eine Mitverant­wortung in diesem Ausmaße nie geleugnet, so dern in allen Prozessen einwandfrei anerkannt.

General von Weber gegen General von Hammerstein.

Nachdem C’eneral von Hammerstein sein Gut­achten erstattet hatte, erklärte Rechtsanwalt Bloch, daß er die wohlwollende Objektivität des Gut­achtens des Generals von Hammerstein anerkenne, trotzdem aber bedauere, einen weiteren Beweis­antrag stellen zu müssen. Er hätte heute einen ein­geschriebenen Brief von General von Weber erhalten, in welchem dieser sein Erstaunen darüber

ausdrückt, daß man sich im Stettiner Prozeß um die Soldateneigenschaften, der Roßggetzer,„iztgut, Er sei damals Kommandeur des Wehlkleiscom­mandos II gewesen und ihm hätten die Roßbacher als Truppe unterstanden. Er habe über sie ver­fügen können und verfügt. General von Weber erklärt sich bereit, diese Aussage als Zeuge zu

General von Hammerstein besiätigt. daß General von Weber damals Chef der II. Divi­sion in Stettin gewesen ist. Der Inhalt des Brieses widerspricht allen amtlichen Kenntnissen von Mini­sterien und Heeresleitung. Es muß also auch das Ministerium und die Heeresleitung getäuscht wor­den sein.„Ich kann mir die Sache nur so erklären, daß General von Weber die Ereignisse verwechselt mit denen vor der Auflösung in Güstrow. Wenn ich aber den Brief als richtig unterstelle, dann hat der Kommandeur der II. Division die Heresleitung und das Ministerium ebenfalls seinerseits hinter­gangen, und in diesem Falle würde ich auch die Vorwürfe gegen den Zeugen Roßbach zurück­

nehmen:

Der Oberstaatsanwalt widerspricht der Ladung des Generals von Weber.

Auf weitere Fragen erklärt General von Hammerstein bezüglich der damaligen Ver­hältnisse: Im Norden Berlins stand die Rote Armee, die aus Pommern von den Kommunisten Zuzug erhalten hatte. Sie stand unter dem Befehl Radeks. Die Situation war außerordentlich gefähr­lich, und die Sache ist dadurch gescheitert, daß ein­zelne Abteilungen der Roten Armee zu früh

Das Gericht zieht sich zur Veratung zurück und beschließt, General von Weber für Mon tag mittag zu laden.

pw. Berlin, 9. März.(Tel.) Die Staatsan­waltschaft des Landgerichts I in Berlin ist mit der Verfolgung einer Kindesentführung beschäftigt, die umso größeres Aufsehen erregt, als die Ent führung unter den abenteuerlichsten Umständen vor sich gegangen ist. Die Haupt­inhaberin des Verlages Eysler u. Co., die jetzt mit dem Berliner Bankier Tobolski verheiratet ist, Frau Helga Eysler=Tobolski, hat ihe Kind aus ihrer ersten Ehe mit dem Groß­gärtnereibesitzer Dr. Helmut Späth in einem Flugzeug entführt. Sie hält sich zurzeit mit dem Kinde im Ausland verborgen.

Das würde natürlich den Zweck haben, nach und nach eine Kommerzialisierung vorzunehmen und die Schutzklausel für den geschützten Teil der Schuld ganz oder teilweise zu beseitigen.

Die Beratungen der Reparationssachverständigen. wtb. Paris, 8. März.(Tel.) Die Vollsitzung der Sachverständigen für die Reparationsfrage, die um 3 Uhr begonnen hatte, war nur von kurzer Dauer. Die Fortsetzung der Generaldiskussion über die geplante Zentralbank ist auf Montag vormittag 11 Uhr vertagt worden.

Der 6. Deutsche Hochschultag zür Krirasschuloftügr.

wotb. München, 8. März.(Tel.) Der Hochschul­tag des Verbandes der deutschen Hochschulen hat in seiner Schlußsitzung heute einstimmig eine Er­klärung zur Kriegsschuldfrage angenommen, in der unter erneuter; scharfer Zurückweisung des Art. 231 des Versailler Vertrages, in dem von der Alleinschuld Deutschlands am Kriege die Rede ist, und nach einem Hinweis auf die von der unab­hängigen geschichtlichen Forschung zur Widerlegung der These beigebrachten Tatsachen allen denen Dank und Anerkennung ausgesprochen wird, die an der Erreichung dieser Ergebnisse mitgearbeitet haben und au ihrer Auswertung weiterzuarbeiten entschlossen sind. Besonders wird dieser Dank den zahlreichen, treuen Mitarbeitern des Auslandes, vor allem auch der Vereinigten Staaten von Nord­amerika, ausgesprochen, die keinem Volkstum zu­liebe und keinem zuleide, sondern nur im Dienste der Wahrheit und Gerechtigkeit tätig sind. Von den deutschen Hochschullehrern werde erwartet, daß jeder einzelne von ihnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit sich in den Dienst des Kampfes gegen die Kriegsschuldlüge stelle.

Die Vonsthung der Euchrersinneineme

Umerausschaffes studiert, um die Modalitaten der Schutzklausel zu definieren und festzustellen, wie der geschützte Teil der deutschen Annuität nach und nach in den ungeschützten Teil übergehen

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über den Plan der Schuffungernei F.. tralbank statt. Eine Spezialdiskussion wird in einer für heute nachmittag anberaumten Vollsitzung aufgenommen. Im allgemeinen besteht Einver­ständnis mit dem vorgelegten Plan. Es sind ein­

zelne Bemerkungen hinsichtlich der Obliegenheiten der Zeutralorganisation vorgebracht worden.

Außerdem hat der Transferausschuß seinen Bericht erstattet, worauf eine Diskussion stattfand, die ebenfalls am Nachmittag fortgesetzt werden

In den letzten Tagen sind in der ausländischen Presse, so u. a. in der englischen, Aeußerungen ver­öffentlicht worden, denen zufolge nur ein sorium erreicht werden soll

Hierzu wird deutscherseits erklärt:

Die englische Ansicht sei, daß auch diese Konse­renz starken politischen Einschlag habe, und daß es noch Jahre dauern könne, bis eine rein wi liche Konferenz zustandekomme. Die Auffassung der City, daß es sich nur um die Vorbereitung des Provisoriums handele, erkläre sich aus dieser Tat­sache. Im Gegensatz hierzu wird betont, daß das Bestreben der Delegierten weiterhin darauf aus­gehe, eine endgültige Regelung zu treffen.

Es sind außerdem auch Ziffern in der Presse genannt worden, u. a. der Betrag von acht Milliar­den Dollars. Es handele sich hierbei, so wird erklärt, um eine 10 bis 14 Tage alte, aus der amerikanischen Presse übernommene Meldung, die insofern als unwahrscheinlich.bezeichnet, werden könne, als eine offizielle Diskustion uner die Zifser überhaupt noch nicht stattgefunden habe wtb. Paris 8. März.(Tel.) Ueber den der heutigen Vormittagssitzung berichtet Havas:

Der Sachverständigenausschuß hat weiter die Frage geprüft, wie der Mechanimus der geplanten Zen­

500 Millionen Kredit.

Die Besprechungen beim Reichsfinanzminister.

bb. Berlin, 9. März.(Funkspruch.) Die Be­sprechungen, die der Reichsfinanzminister in den letzten Tagen mit verschiedenen Parteien über den Etat und seinen Ausgleich führte, haben sich, wie die„Germania“ berichtet, nur in einem allgemeinen Rahmen gehalten. Im Gegensatz dazu hat die Zentrumspartei den Reichsfinanzminister wissen lassen, daß sie ihr im einzelnen seit Wochen aus­gearbeitetes Programm für fühlbare Streichungen an dem Etat als Verwirklichungsfähig, sowie sach lich und politisch als notwendig ansehe.

Der Notetat des Reichskabinetts.

bb. Berlin, 9. März(Funkspruch.) Der Gesetz­entwurf zur vorläufigen Regelung des Haushaltes (der sog. Notetat), den das Reichskabinett jetzt den gesetzgebenden Körperschaften überwiesen hat, sieht, wie der Lokalanzeiger erfährt, eine Ermächtigung

e bende benuu, güehn ie bune eun, uiah ioez uach zu, Adr Geszistit Siähnune

nung der beitigen Vormituog, biz Finanziomites um sch auschließend sofort zum volnischen Außen­des Völkerbundes, ferner Vorschläge der schweize= minister Zalesti zu begeben, mit dem die Verhaub­rischen Regierzg für Errichtung und Betrieb einzus tun geur z orHorez; nthrerzg der Völterbundsrat zu

Krisenzeiten dem Völtexhund, zur Verfügung, ge= einer streng geheimen Sitzung zusammengetreten.

e. rden soll und schließzlich die vortiegenoen

stellt werven son, und schließlich die vorliegenden Minderheitenbeschwerden aus Oberschlesien. Nach etwa einstündiger nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt, daß sämtliche oberschlesischen Fragen von der Tagesordnung abgesetzt werden und erst in der nächsten Sitzung, die Samstag vormittag statt­findet, zur Behandlung kommen. Die Verlagung ist notwendig geworden, weil man sich über den Fall Ulitz und über die Behandlung der Beschwerde des Deutschen Volksbundes gegen seine Verhaf­tung noch nicht einigen konnte. Auch die Verhand­lungen über die Restpunkte der großen Schulbe­schwerde des Deutschen Volksbundes vom Juni v J. in Bezug auf die von der polnischen Regie­rung vertragswidrig eingesetzten Anmeldekommis­sionen für die deutschen Minderheitsschulen und das persönliche Erscheinen der Erziehungsberech­tigten zur Anmeldung ihrer Kinder und zur Nach­prüfung ihrer Sprachenerklärung konnten noch nicht abgeschlossen werden.

Die geheime Ratssitzung. wib. Genf, 8. März.(Tel.) In der heutigen streng geheimen Ratssitzung wurde die Frage der Abhaltung der nächsten Ratstagung in Madrid und die neuen amerikanischen Anregungen wegen Beitritts der Vereinigten Staaten zum Inter­nationalen Gerichtshof in Haag besprochen. Zu dieser letzteren Frage wurde beschlossen, daß das am nächsten Montag zusammentretende Juristen­komitee für die Revision des Haager Statuts die in Form einer Note gemachten amerikanischen An­regungen berücksichtigen soll. Chamberlain wird morgen in öffentlicher Sitzung eine Erklärung zu dieser Frage abgeben. In der morgigen Schluß­sitzung wird ferner die von der Saarregierung be­antragte Genehmigung zur Auflage einer inter­nationalen Anleihe in Höhe von 250 Millionen

Frank im Sinne einer Vertagung auf Juni be­handelt werden.