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mü Reuber, Lippstadtz beimatlichen und Anzeige en; Verlag und Druck: C. anns, Lippstadt.

Nr. 8 vom 1. Jan. 1941

ident der Provinz Wesisa

ndeswirtschaftsamt—

: gez. Klasmeier.

1941.

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Der Landrat.

amt des Kreises Büren.

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erhalts für den Monat en 15. d.., vormittags eiskommunalkasse(Kreisha## en dringend gebeten, den#

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Genehmigung

22. September 1941

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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Bezugspreis: Monat­lich 2,01 RM. einschließlich 54 Pfg. Postgebühr. Botenbezugspreis 1,80 RM. (einschließlich Botengeld). Einzelnummer 10 Pfg. Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung usw. besteht kein Anspruch auf Lieferung und Rückzahlung des Bezugspreises. Anzeigenpreis: 1 mm hoch 46 mm breit 5 Pfg., kleine Anzeigen nicht geschäftlicher Art bis 25 mm Höhe 4 Pfg., Textspalte 1 mm hoch und 68 mm breit 15 Pfg. Bei Konkurs und Zwangsvergleich erlischt jeder Anspruch auf Nachlaß. Gerichtsstand für beide Teile Amtsgericht Büren. Verlagsort Lippstadt.

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Der Slntseirr

Tärenerg 2

Hellarzeitung fur den Kreis Büren

Büren, Dienstag, 16. September 1941

45. Jahrgang

verschwörer nomerieren

Zwischen der kriegstreibenden Besprechung mit den Kongreßführern und der Rundfunkrede fand Präsident Roosevelt Zeit, ausführlich mit dem Botschafter der Sowjetunion. Qumansky, und Staatssekretär Hull zu konferieren. Samstag empfing er Harriman und die Mitglieder seiner für Moskau bestimmten Mission. Sonntag flog Harriman mit seinen Begleitern nach London. Dies bedeutet die plötzliche Beschleunigung und Aktivierung der Hilfe für die Sowjets und der Vorbereitungen zu der geplanten Konferenz in Moskau, offenbar eine Folge des dringenden Appells. den Stalin durch Cripps nach London gehen lietz und in dem er„bestimmte Militär­eventualitäten“ in Aussicht stellte, wenn die englisch=amerikanische Unterstützung nicht schneller und reichhaltiger komme. In Washington war der Tiefpunkt der amerikanischen Hilfe für Sowjetrußland erreicht, als die erste russische Militärmission vor zehn Tagen in aller Stille die Vereinigten Staaten verließ und als gesagt wurde. die Moskauer Konferenz werde nicht vor Anfana Oktober stattfinden: in der Zwischen­zeit würde die bisher geleistete Hilfe von Tag zu Tag aufhören, bis in Moskau eine General­regelung getroffen sei. Daß die Sowjets sich

noch immer weigern, ihren Verbündeten Einblick in ihre militärische Lage zu geben, wird hier täglich erneut beklagt. Ein einziger amerika­nischer Berichter mit russischem Namen war bis­her an der Front. Aus seinen Berichten ist zu ersehen, daß er nichts Entscheidendes sehen oder mindestens berichten durfte. Außer der poli­tischen und militärischen Mission wird sich eine Mission des Roten Kreuzes unter Führung des Rechtsanwalts Wardwell nach Moskau begeben. Die Hilfe des amerikanischen Roten Kreuzes wird von dem Bericht Wardwells abhängen.

Daß Roosevelt Japan in seiner Rede nicht erwähnt und nur indirekt auf den Fernen Osten angespielt hat. als er erklärte, die Frei­heit der Meere beziehe sich auch auf den Pazifik. wird allgemein als Anzeichen dafür angesehen. daß die Verhandlungen mit Javan in einem so delikaten Stadium sind, daß jedes Wort störend wirken könnte. Zwölf Unterredungen, die Botschafter Grew in sieben Tagen mit dem Außenminister Toyoda hatte werden als Rekord­leistung der amerikanischen Divlomatie genannt. Sie zeigen die Intensität. mit der die Ver­einigten Staaten Japan bearbeiten. Die Be­sprechungen Hulls mit Botschafter Nomura gehen fort. teils außerhalb des Staatsdevartements, um der Aufmerksamkeit der Oeffentlichkeit ent­zogen zu bleiben.

feersernite P. g der Rolilinente

Das gewissenlose Bemühen des kriegslüsternen Präsidenten ändert nichts am Ausgange dieses Kampfes

Rom, 15. Sept. In einem von der gesamten italienischen Presse veröffentlichten Kommentar heißt es, Roosevelt stehe unter dem Zwang, vollendete Tatsachen zu schaffen, bevor Rußland unter dem deutschen Stoß zusammenbreche, be­vor das amerikanische Volk sich überrascht Re­chenschaft darüber ablege, in welche traurigen Bedingungen England dadurch geraten sei und bevor schließlich auch der letzte Amerikaner unter dem Eindruck neuer strategischer Erfolge der Achsenmächte die von Roosevelt vertretene Sache als verloren ansehen müsse. Den Vereinigten Staaten wäre ohne die kriegstreiberischen Ma­chenschaften ihres Präsidenten eine wichtige Funktion im europäischen Krieg und seiner Beendigung zugefallen; so aber habe Roosevelt den Tod von Tausenden von Menschen zu ver­antworten, ohne daß seine kriegsverlängernde und kriegserweiternde Politik am Ausgang des Kampfes noch etwas ändern könnte, eines Kampfes. der im Grunde schon entschieden sei. Der.„Popolo di Roma“ schreibt zu dem Ver­halten der Vereinigten Staaten:„Die Inter­vention ist seit langer Zeit eine vollendete Tat­sache. Deutschland und Italien haben in voll­kommener Solidarität bekräftigt, daß alles vorhergesehen und vorgesorgt ist gegenüber der sogenannten amerikanischen Gefahr. Der Krieg der Kontinente, den Roosevelt zu entfesseln plant, wird nur das Ergebnis haben, die Kampf­kraft der Achse als der unbestrittenen Be­schützerin Europas zu erhärten und künftigen militärischen Unternehmungen einen verhängnis­voll zerstörerischen Charakter zu geben.“

Roosevelt lügt

Behauptung über geheime deutsche Flugplätze von Kolumbien amtlich zurückgewiesen

Bogota, 14. Sept. Senat und Repräsentanten­kammer Kolumbiens erörterten die Behauptung Roosevelts, daß in Kolumbien deutsche Flug­zeuge vorhanden seien. Diese Behauptung des USA.=Präsidenten fand eine scharfe Zurück­weisung. Sowohl im Senat als auch in der Repräsentantenkammer teilte der kolumbianische Außenminister mit, daß es in Kolumbien keine

USA.=Abordnung für die Moskauer Konferenz in London eingetroffen Stockholm, 15. Sept. Einer Mitteilung aus London zufolge sind einige Mitglieder der künf­tigen nordamerikanischen Abordnung für die Moskauer Konferenz am Sonntagvormittag zu­sammen mit dem Leiter der USA.=Abordnung Harriman und dem sowjetrussischen Botschafter in Washington Umansky in London eingetroffen. Die Reisenden haben mit Churchill gesprochen und werden zusammen mit den englischen Ver­tretern nach Moskau weiterreisen. Die Weiter­reise soll bereits Anfang dieser Woche erfolgen.

deutschen Flugplätze gibt. Einstimmig nahm der Senat eine Entschließung an, in der es heißt:„Der Senat der Republik erklärt, daß der Friede des Landes gesichert ist und daß keine geheimen Flugplätze vorhanden sind oder sonst irgend etwas, was die Sicherheit einer befreun­deten Nation. in Gefahr brächte.“ Eine zweite Erklärung zum gleichen Thema gab der Kriegs­minister ab, der betonte, daß für Kolumbien keinersei Gefahr bestehe, und daß die Souverä­nität völlig sichergestellt sei.

*

Wieder einmal ist der USA.=Präsident einer Lüge überführt worden, die er benutzt hatte, um das amerikanische Volk glauben zu machen, daß die deutsche„Gefahr“ bereits bis in die westliche Hemisphäre vorgedrungen sei. Von amtlicher kolumbianischer Seite ist nun dem Präsidenten bestätigt worden, daß er sich für seine Hetze der Unwahrheit bedient hat.—

Frau Roosevelt verteidigt Amerika

Der nächste Schritt der Familie Roosevelt zum Schießkrieg ist getan. Der Newyorker Ober­bürgermeister Laguardia, dessen hervorragende

Eignung als antifaschistischer Hetzer ihn dem Präsidenten als idealen Leiter des sogenannten „Zivilen Verteidigungsausschusses der USA.“ empfohlen hatte, gibt bekannt, daß er, wie„Der Patriot“ gestern schon meldete, in der nächsten Woche einen weiblichen Stellvertreter bekommt. Eleanor Roosevelt, die Erste Frau der Ver­einigten Staaten, wurde zum Vizedirektor des Verteidigungsausschusses ernannt und wird von dem liebedienerischen Laquardia mit der Schmeichelei„Freiwillige Nr. 1" bedacht. In Roosevelt=Amerika numeriert man nicht nur die Staatsfeinde, sondern auch die Freiwilligen. Frau Roosevelt, deren Söhne sich international mehr hervortun als im Waffendienst, hat schon lange die amerikanischen Frauen aufgefordert, ihre Kinder der Kriegspolitik des Präsidenten aufzuopfern. Auch die Kanadier, mit denen Laguardia seinerzeit ein Verteidigungsabkom­men abgeschlossen hat, werden stolz und be­ruhigt sein zu hören, daß sie wie die ganzen beiden Amerika künftig nicht nur den hohen Schutz Roosevelts, sondern auch die persönliche Protektion seiner Gattin genießen.

Große Angriffs=Operationen in erfolgreichem Fortschreiten

Einschließung von Leningrad weiter verengt— Transporter versenkt

Aus dem Führerhauptquartier, 15. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Osten sind große Angriffsoperationen im erfolgreichen Fortschreiten.

Die Einschließung von Leningrad wurde im zähen Kampf um die neuzeitlich ausgebauten Befestigungsanlagen weiter verengt. Wieder­von schweren Panzern unterstütze Gegenangriffe des Feindes brachen zusammen.

Verdummung in Stalins Reich

Feine Zeitung für den Durchschnitts-Sowjet!

Berlin, 15. Sept.„Zeitungen dürfen nur die­jenigen kaufen, die sich bereits um die Sowjet­union verdient gemacht haben und denen man Verständnis zutraut“, hieß es am Sonntag in einer für England bestimmten Meldung des Moskauer Nachrichtendienstes. Die Allgemein­heit wird durch Plakate unterrichtet! Ueberall an Mauern und Hausfronten seien solche Pla­kate angebracht, bemerkte der Berichterstatter weiter. Dargestellt seien Kriegsszenen, man sehe Flugzeuge aufsteigen usw. Auch Bilder von Stalin hat der Korrespondent gesehen. Im

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Ultwarenverkäufe und Ka## jesuche. Stellenangebote Gesuche Wohnungsangeb und=Gesuche sowie sonsti Kleinanzeigen wirken besten in der Heimatzeitun

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übrigen aber seien hauptlächlich Stofe des täg­lichen Lebens abgebildet, so z. B. Frauen, die für ihre ins Feld rückenden Männer die Bündel schnürten.

Während jeder Deutsche das Kriegsgeschehen durch die Wochenschau miterlebt, sieht der Be­wohner der Sowjetunion nur Plakate. Ihm all­gemein eine Zeitung in die Hand zu geben. wagen die Bolschewistenmachthaber also nicht. Nur wenn die Verdummung einen solchen Höhe­punkt erreicht hat wie in Stalins Reich, lassen sich betrogene und verhetzte Menschenmassen so widerstandslos in den Kampf treiben.

Vor der britischen Ostküste versenkten Kampf­flugzeuge in der vergangenen Nacht aus einem Geleitzug heraus eins Transporter von 10 000 BRT. In Nordafrika belegten deutsche Sturz­kampfflugzeuge Zeltlager sowie Panzer= und Kraftwagenansammlungen der Briten bei Sol­lum mit Bomben schweren Kalibers.

Bei dem Angriff eines deutschen Kampfflie­gerverbandes in der Nacht zum 14. September auf die Hafengebiete um Suez und Port Tewfik wurden Oellager in Brand geworfen.

Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.

Erfolge an der finnischen front

Berlin, 15. Sept. An der finnischen Front setzten die deutschen und finnischen Truppen am 11. September ihr Vordringen erfolgreich fort. Im harten Kampf erzielten sie weitere wuch­tige Geländegewinne. In zahlreichen Einzel­kämpfen wurden 150 sowjetische Bunker, die eine wichtige Straßenverbindung sichern sollten, außer Gefecht gesetzt und genommen. Sämt­liche Gegenangriffe, mit denen die Bolschewisten das Vordringen der deutschen und finnischen Truppen zum Stehen bringen wollten, wurden unter schweren blutigen Verlusten für die Sowjets abgeschlagen.

Deutsche Filme an der

Neun preisgekrönte Filme für die

Venedig, 15. Sept. Am Sonntagabend fand im Palazzo Reale als Abschluß der 9. inter­nationalen Film=Kunst=Schau in Venedig die feierliche Preisverteilung statt, die Deutschlands überragenden Platz im Filmschaffen Europas auf das eindrucksvollste unterstrich. Durch neun preisgekrönte Filme hat die deutsche Film=Pro­duktion ihre beispiellose Leistungsfähigkeit vor einem internationalen Forum überzeugend be­wiesen. Unter allen Beteiligten ausländischen Nationen erhielt Deutschland die ersten Pokale, Preise und Medaillen.

Es erhielten: den Mussolini=Pokal für den besten ausländischen Film der Tobis=Film„Ohm Krüger“, den Pokal des Ministeriums für Volkskultur der Wien=Film„Heimkehr“, den Volpi=Pokal für die beste Schauspielerin, Luise Ullrich für den Afa=Film„Annelie“, den Poka! der Biennale der Tobis=Film„Ich klage an“, die Goldene Medaille der Biennale für die beste Regie=Leistung G. W. Pabst für den Bavaria­Film„Komödianten“; Medaillen für Kultur­filme: die Deutsche Wochenschau,„Friedliche Jagd mit der Farbkamera",„Flößer" und „Rügen“.

deutsche Produktion auf der Biennale

Der Präsident der internationalen Film­kammer, Graf Volpi, der die Verteilung der Preise vornahm, erklärte, daß die verliehenen Auszeistnungen nur eine schwache Anerkennung für die wirkliche Höhe und Leistungsfähigkeit des europäischen Films darstellten. Zweifellos aber sei Deutschland, das sich um die Fortentwick­lung des europäischen Films höchste Verdienste erworben habe, allen andern filmschaffenden Nationen weit voraus.

Damit wurde dem deutschen Film in Venedig eine Wertung zuteil, die im Hinblick auf die durch den Krieg bedingten Verhältnisse beson­ders bedeutungsvoll erscheint.

Berlin. Der Führer hat dem Kronprinzen von Italien zum Geburtstag telegraphisch seine herzlichen Glückwünsche übermittelt.

München. Der ungarische Justizminister Dr. von Radosay, der sich auf Einladung des Staatssekretärs des Reichsjustizministeriums Dr. Schlegelberger auf einer Deutschlandreise befindet, traf— von einer Besichtigung der Kampffelder im Westen kommend— am Mon­tagvormittag in München ein.

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