eue Aufgaben stellt, den bewährten Impul## arbeit im Gau Wesch er Bayreuther Jd# reuther Bundes in Bien Pg. Otto Daube gab ür die künftige Arbeit ld fand die diesjährige ther Bundes statt. De## ne stimmungsvolle Fei# is. Im„Haus des in die Arbeitstagung s, Gauverband Wes# Bei der Begrüßung dankte der Reichsbu### be für die schöne Feier### e bei allen den besten abe. Nachdem Pg. 1 Srce:2- areese der Richaro=Wugner=## arbeiter geschillt werden er besonders auf die her Bundes ein. Er be## ind Wille unseres Gaul#### Bayreuther Bund die n Gau hineingetragen er Arbeitstagung stellig wieder heraus, daß das nicht gebunden sei an lksgenosse solle ein Ver## gner bekommen, jedem ingen in Detmold zugän urzen geschichtlichen Rüc e Bestehen des Bayre## estfalen=Nord— über vin n bereits im Gau im ee— sprach Pg. Daube## aben der Ortsverbands## Erfahrung heraus zeigt tsverbände die Möglicht Irbeit, die eine Tiefena### Wagner sei der größten en Kunstwerk. Und in in Aufgabe stellten sich Bayreuther Ideal vorm### behandelte Pg. Daube#e des Arbeitsabkommens ft„Kraft durch Freude“ schloß sich eine anreg sverbandsleiter an. freude und Erholu### im Juli August Aufn### lungsheimen Westfalenit wird im Kriege nicht maß, sondern in erweite irt. Mancher hat noch der deutsche Sieg nicht## u erringen ist. Viele sch istische Volkswohlfahrt daß hier große völkisch=## d. tische Aufstellung über im Gau Westfalen=Nor# und August beweist## NSV. Insgesamt verle## Müttererholungsheimen kord Wochen voll des glosigkeit. Wo auf der che Aufstellung dokumen er und zuversichtlicher### in der Heimat für den mü Reuber, Lippstadtz beimatlichen und Anzeige en; Verlag und Druck: C. anns, Lippstadt. Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 ident der Provinz Wesisa ndeswirtschaftsamt— : gez. Klasmeier. 1941. h1! Der Landrat. amt des Kreises Büren. chung ger der Stadt Büreg erhalts für den Monat en 15. d.., vormittags eiskommunalkasse(Kreisha## en dringend gebeten, den# Auszahlung erfolgt nur eid des Landrats, Abt. Fan## Kreiskommunalka### Genehmigung 22. September 1941 1 le, Büren i. W. PE Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Bezugspreis: Monatlich 2,01 RM. einschließlich 54 Pfg. Postgebühr. Botenbezugspreis 1,80 RM. (einschließlich Botengeld). Einzelnummer 10 Pfg. Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung usw. besteht kein Anspruch auf Lieferung und Rückzahlung des Bezugspreises. Anzeigenpreis: 1 mm hoch 46 mm breit 5 Pfg., kleine Anzeigen nicht geschäftlicher Art bis 25 mm Höhe 4 Pfg., Textspalte 1 mm hoch und 68 mm breit 15 Pfg. Bei Konkurs und Zwangsvergleich erlischt jeder Anspruch auf Nachlaß. Gerichtsstand für beide Teile Amtsgericht Büren. Verlagsort Lippstadt. Kostenl. Beilagen: u. a. Der illustr. Sonntag- Am häusl. Herde Ausgabe B Fernruf 276 Bankkonten: Kreissparkasse Büren Konte=Nr. 56 Spar= u. Darlehnskasse Büren Geschäftsstelle Büren, Adolf=Hitler Straße 13 Der Slntseirr Tärenerg 2 Hellarzeitung fur den Kreis Büren Büren, Dienstag, 16. September 1941 45. Jahrgang verschwörer nomerieren Zwischen der kriegstreibenden Besprechung mit den Kongreßführern und der Rundfunkrede fand Präsident Roosevelt Zeit, ausführlich mit dem Botschafter der Sowjetunion. Qumansky, und Staatssekretär Hull zu konferieren. Samstag empfing er Harriman und die Mitglieder seiner für Moskau bestimmten Mission. Sonntag flog Harriman mit seinen Begleitern nach London. Dies bedeutet die plötzliche Beschleunigung und Aktivierung der Hilfe für die Sowjets und der Vorbereitungen zu der geplanten Konferenz in Moskau, offenbar eine Folge des dringenden Appells. den Stalin durch Cripps nach London gehen lietz und in dem er„bestimmte Militäreventualitäten“ in Aussicht stellte, wenn die englisch=amerikanische Unterstützung nicht schneller und reichhaltiger komme. In Washington war der Tiefpunkt der amerikanischen Hilfe für Sowjetrußland erreicht, als die erste russische Militärmission vor zehn Tagen in aller Stille die Vereinigten Staaten verließ und als gesagt wurde. die Moskauer Konferenz werde nicht vor Anfana Oktober stattfinden: in der Zwischenzeit würde die bisher geleistete Hilfe von Tag zu Tag aufhören, bis in Moskau eine Generalregelung getroffen sei. Daß die Sowjets sich noch immer weigern, ihren Verbündeten Einblick in ihre militärische Lage zu geben, wird hier täglich erneut beklagt. Ein einziger amerikanischer Berichter mit russischem Namen war bisher an der Front. Aus seinen Berichten ist zu ersehen, daß er nichts Entscheidendes sehen oder mindestens berichten durfte. Außer der politischen und militärischen Mission wird sich eine Mission des Roten Kreuzes unter Führung des Rechtsanwalts Wardwell nach Moskau begeben. Die Hilfe des amerikanischen Roten Kreuzes wird von dem Bericht Wardwells abhängen. Daß Roosevelt Japan in seiner Rede nicht erwähnt und nur indirekt auf den Fernen Osten angespielt hat. als er erklärte, die Freiheit der Meere beziehe sich auch auf den Pazifik. wird allgemein als Anzeichen dafür angesehen. daß die Verhandlungen mit Javan in einem so delikaten Stadium sind, daß jedes Wort störend wirken könnte. Zwölf Unterredungen, die Botschafter Grew in sieben Tagen mit dem Außenminister Toyoda hatte werden als Rekordleistung der amerikanischen Divlomatie genannt. Sie zeigen die Intensität. mit der die Vereinigten Staaten Japan bearbeiten. Die Besprechungen Hulls mit Botschafter Nomura gehen fort. teils außerhalb des Staatsdevartements, um der Aufmerksamkeit der Oeffentlichkeit entzogen zu bleiben. feersernite P. g der Rolilinente Das gewissenlose Bemühen des kriegslüsternen Präsidenten ändert nichts am Ausgange dieses Kampfes Rom, 15. Sept. In einem von der gesamten italienischen Presse veröffentlichten Kommentar heißt es, Roosevelt stehe unter dem Zwang, vollendete Tatsachen zu schaffen, bevor Rußland unter dem deutschen Stoß zusammenbreche, bevor das amerikanische Volk sich überrascht Rechenschaft darüber ablege, in welche traurigen Bedingungen England dadurch geraten sei und bevor schließlich auch der letzte Amerikaner unter dem Eindruck neuer strategischer Erfolge der Achsenmächte die von Roosevelt vertretene Sache als verloren ansehen müsse. Den Vereinigten Staaten wäre ohne die kriegstreiberischen Machenschaften ihres Präsidenten eine wichtige Funktion im europäischen Krieg und seiner Beendigung zugefallen; so aber habe Roosevelt den Tod von Tausenden von Menschen zu verantworten, ohne daß seine kriegsverlängernde und kriegserweiternde Politik am Ausgang des Kampfes noch etwas ändern könnte, eines Kampfes. der im Grunde schon entschieden sei. Der.„Popolo di Roma“ schreibt zu dem Verhalten der Vereinigten Staaten:„Die Intervention ist seit langer Zeit eine vollendete Tatsache. Deutschland und Italien haben in vollkommener Solidarität bekräftigt, daß alles vorhergesehen und vorgesorgt ist gegenüber der sogenannten amerikanischen Gefahr. Der Krieg der Kontinente, den Roosevelt zu entfesseln plant, wird nur das Ergebnis haben, die Kampfkraft der Achse als der unbestrittenen Beschützerin Europas zu erhärten und künftigen militärischen Unternehmungen einen verhängnisvoll zerstörerischen Charakter zu geben.“ Roosevelt lügt Behauptung über geheime deutsche Flugplätze von Kolumbien amtlich zurückgewiesen Bogota, 14. Sept. Senat und Repräsentantenkammer Kolumbiens erörterten die Behauptung Roosevelts, daß in Kolumbien deutsche Flugzeuge vorhanden seien. Diese Behauptung des USA.=Präsidenten fand eine scharfe Zurückweisung. Sowohl im Senat als auch in der Repräsentantenkammer teilte der kolumbianische Außenminister mit, daß es in Kolumbien keine USA.=Abordnung für die Moskauer Konferenz in London eingetroffen Stockholm, 15. Sept. Einer Mitteilung aus London zufolge sind einige Mitglieder der künftigen nordamerikanischen Abordnung für die Moskauer Konferenz am Sonntagvormittag zusammen mit dem Leiter der USA.=Abordnung Harriman und dem sowjetrussischen Botschafter in Washington Umansky in London eingetroffen. Die Reisenden haben mit Churchill gesprochen und werden zusammen mit den englischen Vertretern nach Moskau weiterreisen. Die Weiterreise soll bereits Anfang dieser Woche erfolgen. deutschen Flugplätze gibt. Einstimmig nahm der Senat eine Entschließung an, in der es heißt:„Der Senat der Republik erklärt, daß der Friede des Landes gesichert ist und daß keine geheimen Flugplätze vorhanden sind oder sonst irgend etwas, was die Sicherheit einer befreundeten Nation. in Gefahr brächte.“ Eine zweite Erklärung zum gleichen Thema gab der Kriegsminister ab, der betonte, daß für Kolumbien keinersei Gefahr bestehe, und daß die Souveränität völlig sichergestellt sei. * Wieder einmal ist der USA.=Präsident einer Lüge überführt worden, die er benutzt hatte, um das amerikanische Volk glauben zu machen, daß die deutsche„Gefahr“ bereits bis in die westliche Hemisphäre vorgedrungen sei. Von amtlicher kolumbianischer Seite ist nun dem Präsidenten bestätigt worden, daß er sich für seine Hetze der Unwahrheit bedient hat.— Frau Roosevelt verteidigt Amerika Der nächste Schritt der Familie Roosevelt zum Schießkrieg ist getan. Der Newyorker Oberbürgermeister Laguardia, dessen hervorragende Eignung als antifaschistischer Hetzer ihn dem Präsidenten als idealen Leiter des sogenannten „Zivilen Verteidigungsausschusses der USA.“ empfohlen hatte, gibt bekannt, daß er, wie„Der Patriot“ gestern schon meldete, in der nächsten Woche einen weiblichen Stellvertreter bekommt. Eleanor Roosevelt, die Erste Frau der Vereinigten Staaten, wurde zum Vizedirektor des Verteidigungsausschusses ernannt und wird von dem liebedienerischen Laquardia mit der Schmeichelei„Freiwillige Nr. 1" bedacht. In Roosevelt=Amerika numeriert man nicht nur die Staatsfeinde, sondern auch die Freiwilligen. Frau Roosevelt, deren Söhne sich international mehr hervortun als im Waffendienst, hat schon lange die amerikanischen Frauen aufgefordert, ihre Kinder der Kriegspolitik des Präsidenten aufzuopfern. Auch die Kanadier, mit denen Laguardia seinerzeit ein Verteidigungsabkommen abgeschlossen hat, werden stolz und beruhigt sein zu hören, daß sie wie die ganzen beiden Amerika künftig nicht nur den hohen Schutz Roosevelts, sondern auch die persönliche Protektion seiner Gattin genießen. Große Angriffs=Operationen in erfolgreichem Fortschreiten Einschließung von Leningrad weiter verengt— Transporter versenkt Aus dem Führerhauptquartier, 15. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten sind große Angriffsoperationen im erfolgreichen Fortschreiten. Die Einschließung von Leningrad wurde im zähen Kampf um die neuzeitlich ausgebauten Befestigungsanlagen weiter verengt. Wiedervon schweren Panzern unterstütze Gegenangriffe des Feindes brachen zusammen. Verdummung in Stalins Reich Feine Zeitung für den Durchschnitts-Sowjet! Berlin, 15. Sept.„Zeitungen dürfen nur diejenigen kaufen, die sich bereits um die Sowjetunion verdient gemacht haben und denen man Verständnis zutraut“, hieß es am Sonntag in einer für England bestimmten Meldung des Moskauer Nachrichtendienstes. Die Allgemeinheit wird durch Plakate unterrichtet! Ueberall an Mauern und Hausfronten seien solche Plakate angebracht, bemerkte der Berichterstatter weiter. Dargestellt seien Kriegsszenen, man sehe Flugzeuge aufsteigen usw. Auch Bilder von Stalin hat der Korrespondent gesehen. Im K A inanzeigen Ultwarenverkäufe und Ka## jesuche. Stellenangebote Gesuche Wohnungsangeb und=Gesuche sowie sonsti Kleinanzeigen wirken besten in der Heimatzeitun Credwrord Caridtiri- SukcLiond. übrigen aber seien hauptlächlich Stofe des täglichen Lebens abgebildet, so z. B. Frauen, die für ihre ins Feld rückenden Männer die Bündel schnürten. Während jeder Deutsche das Kriegsgeschehen durch die Wochenschau miterlebt, sieht der Bewohner der Sowjetunion nur Plakate. Ihm allgemein eine Zeitung in die Hand zu geben. wagen die Bolschewistenmachthaber also nicht. Nur wenn die Verdummung einen solchen Höhepunkt erreicht hat wie in Stalins Reich, lassen sich betrogene und verhetzte Menschenmassen so widerstandslos in den Kampf treiben. Vor der britischen Ostküste versenkten Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht aus einem Geleitzug heraus eins Transporter von 10 000 BRT. In Nordafrika belegten deutsche Sturzkampfflugzeuge Zeltlager sowie Panzer= und Kraftwagenansammlungen der Briten bei Sollum mit Bomben schweren Kalibers. Bei dem Angriff eines deutschen Kampffliegerverbandes in der Nacht zum 14. September auf die Hafengebiete um Suez und Port Tewfik wurden Oellager in Brand geworfen. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. Erfolge an der finnischen front Berlin, 15. Sept. An der finnischen Front setzten die deutschen und finnischen Truppen am 11. September ihr Vordringen erfolgreich fort. Im harten Kampf erzielten sie weitere wuchtige Geländegewinne. In zahlreichen Einzelkämpfen wurden 150 sowjetische Bunker, die eine wichtige Straßenverbindung sichern sollten, außer Gefecht gesetzt und genommen. Sämtliche Gegenangriffe, mit denen die Bolschewisten das Vordringen der deutschen und finnischen Truppen zum Stehen bringen wollten, wurden unter schweren blutigen Verlusten für die Sowjets abgeschlagen. Deutsche Filme an der Neun preisgekrönte Filme für die Venedig, 15. Sept. Am Sonntagabend fand im Palazzo Reale als Abschluß der 9. internationalen Film=Kunst=Schau in Venedig die feierliche Preisverteilung statt, die Deutschlands überragenden Platz im Filmschaffen Europas auf das eindrucksvollste unterstrich. Durch neun preisgekrönte Filme hat die deutsche Film=Produktion ihre beispiellose Leistungsfähigkeit vor einem internationalen Forum überzeugend bewiesen. Unter allen Beteiligten ausländischen Nationen erhielt Deutschland die ersten Pokale, Preise und Medaillen. Es erhielten: den Mussolini=Pokal für den besten ausländischen Film der Tobis=Film„Ohm Krüger“, den Pokal des Ministeriums für Volkskultur der Wien=Film„Heimkehr“, den Volpi=Pokal für die beste Schauspielerin, Luise Ullrich für den Afa=Film„Annelie“, den Poka! der Biennale der Tobis=Film„Ich klage an“, die Goldene Medaille der Biennale für die beste Regie=Leistung G. W. Pabst für den BavariaFilm„Komödianten“; Medaillen für Kulturfilme: die Deutsche Wochenschau,„Friedliche Jagd mit der Farbkamera",„Flößer" und „Rügen“. deutsche Produktion auf der Biennale Der Präsident der internationalen Filmkammer, Graf Volpi, der die Verteilung der Preise vornahm, erklärte, daß die verliehenen Auszeistnungen nur eine schwache Anerkennung für die wirkliche Höhe und Leistungsfähigkeit des europäischen Films darstellten. Zweifellos aber sei Deutschland, das sich um die Fortentwicklung des europäischen Films höchste Verdienste erworben habe, allen andern filmschaffenden Nationen weit voraus. Damit wurde dem deutschen Film in Venedig eine Wertung zuteil, die im Hinblick auf die durch den Krieg bedingten Verhältnisse besonders bedeutungsvoll erscheint. Berlin. Der Führer hat dem Kronprinzen von Italien zum Geburtstag telegraphisch seine herzlichen Glückwünsche übermittelt. München. Der ungarische Justizminister Dr. von Radosay, der sich auf Einladung des Staatssekretärs des Reichsjustizministeriums Dr. Schlegelberger auf einer Deutschlandreise befindet, traf— von einer Besichtigung der Kampffelder im Westen kommend— am Montagvormittag in München ein. * S„uder der Serchsmattchäter Das Kampfgeschehen der Front in Morsezeichen .... 15. Sept.(PK. Im Hauptquartier des Ob. d..). Da sitzen die Funker vor ihren Geräten und nehmen unermüdlich die verschlüsselten Meldungen auf, die von den Trupps der Luftnachrichtentruppe in der vordersten Front durchgegeben werden. So spiegelt sich zu jeder Zeit im Hauptquartier des Reichsmarschalls der augenblickliche Stand der Kämpfe an der ganzen Front. Die verschlüsselten Meldungen, in Klartext übersetzt, gehen sofort an die Auswertung weiter. Auf einer großen Wandkarte werden dort alle Frontveranderungen eingetragen. Gleichzeitig werden die ausgewerteten Meldungen an die Führungsstellen im Hauptquartier weitergeleitet. Auf Grund dieser Unterlagen werden Einsätze der Luftwaffenverbände befohlen. Die ganze Ostfront ist in ständiger Bewe1g. Die Funker in der Luftmeldesammelstelle gun im Hauptgutrtier des Reichsmarschalls können das am besten bezeugen. Denn niemals ist Ruhe in ihren Kopfhörern. In allen Empfängern ticken dauernd die Morsezeichen. Alle 12 Stunden kommt jeder Mann für sechs Stunden an den Kasten. So war das schon in Norwegen, so war das im Westen, so ist das auch jetzt. Immer und immer wieder singen die Morsezeichen in ihren Ohren: kurz=lang=kurz=lang. Unermüdlich schreiben ihre Finger die Schlüsselbuchstaben nieder. Immer müssen sie ganz bei der Sache sein Nie dürfen sie sich gehen lassen, denn jede falsch aufgenommene Meldung kann eine wichtige Entscheidung beeinflussen. Von der Zuverlässigkeit des kleinen Funkers in der Luftmeldesammel= stelle kann das Leben Hunderter, Tausender Kameraden an der Front abhängen. Seit Monaten hat es keinen Urlaub geben können. Zweimal in der Woche dürfen sie für einige Stunden ausspannen. Der Leutnant bemüht sich wohl, seinen Männern den harten Dienst zu erleichtern, ihnen die Freizeit schön zu machen, aber über allem steht doch der Wille jedes einzelnen: durchzuhalten. 3 500 bis 3700 Meldungen gehen monatlich von der Front in die Luftmeldesammelstelle des Reichsmarschalls ein. Das Leben der Funker wird bestimmt vom Ticken der Morsezeichen. Die Männer können abstumpfen, sie können ihren Dienst mechanisch tun als Abhörmaschinen. In ihnen aber ist das Verantwortungsbewußtseln zu groß, in ihnen brennt zu sehr die heiße Anteilnahme an dem Geschick ihrer Kameraden da vorne. Die Funker des Reichsmarschalls leben jede Kampfesstunde mit. Jede Meldung bringt ihnen den Kampf in ihren Arbeitsraum. Und wenn sie müde auf ihre Strohsäcke fallen, dann wissen sie, daß auch sie ihren guten Kampf kämpfen. In ihren traumlosen Schlaf ticken die Morsezeichen: lang=kurz=lang=kurz=lang=kurz. Kriegsberichter Dr. Erhardt Eckert Britische„Freiheit“ in Indien Ueber 12000 Inder, darunter 35 Minister und 321 Abgeordnete, im Gefängnis Genf, 14. Sept. Im englischen Parlament fand die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über die„vorläufige“ Untersagung von Wahlveranstaltungen in Indien und Burma statt. Auf eine Anfrage eines Abgeordneten bequemte Amery sich zu dem Geständnis, daß sich am 1. Juli dieses Jahres 12129 Inder im Gefängnis befanden,„weil sie sich an der Kampagne des Ungehorsams den britischen Behörden gegenüber beteiligten“. Unter ihnen befänden sich auch 28 frühere indische Minister und 290 Abgeordnete der provinzialen Gesetzlichen Versammlungen: Aus anderen Gründen befänden sich sieben weitere indische Minister und 31 Abgeordnete von indischen Volksvertretungen in Gefängnissen. Moskauer Riesenente! Berlin, 15. Sept. Der Moskauer Nachrichtendienst hat im edlen Wettstreit mit dem Londoner Stammgeschäft eine neue„Heldenlüge“ erfunden. Zum ersten Male während dieses Krieges, so phantasieren sie, hätten die Sowjets vor kurzem sogenannte„lebende Luftbomber“ verwendet. Ausrangierte Sowjetflugzeuge seien mit Sprengstoff beladen in„Riesenbomber“ verwandelt worden, die dann, mit sogenannten Todespiloten bemannt, sich auf deutsche Schiffe stürzten, wobei die Todespiloten natürlich ihren Flug mit dem Leben bezahlten. Gegenüber dem Heldenmut dieser Todespiloten verblasse der Mut der deutschen Stukaflieger Angesichts dieser„Bombenente“ wird sich die Londoner Sudelküche erheblich anstrengen müssen, um mit einer noch saftigeren Erfindung wieder die Führung im plutokratisch=bolschewistischen Lügenwettstreit an sich zu reißen. Sowjet-Transporter versenkt Kampfflugzeuge greisen Schiffsziele an der Schwarzmeerküste an Berlin, 15. Sept. Deutsche Kampfflugzeuge setzten am 14. September ihre erfolgreichen Operationen gegen sowjetische Schiffsziele an der Schwarzmeerküste fort. Im Seegebiet oftwärts Odessa wurde ein sowjetischer Transporter von 5000 BRT. durch Bombenvolltreffer versenkt und ein sowjetisches Handelsschiff von 8000 BRT. schwer beschädigt. Auf ihrem Rückflug griffen die deutschen Kampfflugzeuge zwei weitere sowjetische Schiffe im Tiefflug an und vernichteten sie gleichfalls. Eine sowjetische Flakbatterie, die von der Küste aus diese deutschen Angriffe zu stören versuchte, wurde mit Bomben und Bordwaffen angegriffen und zum Schweigen gebracht. Sträflinge als Ersatz für die schweren Verluste der Sowjets Berlin, 15. Sept. In den Kämpfen an der finnischen Front und auf der Karelischen Landenge haben die Bolschewisten sehr schwere blutigVerluste erlitten, deren Ergänzug auf immer größere Schwierigkeiten stößt. So berichten Gefangene, die von den finnischen Truppen gemacht wurden, daß die Sowjets zur Auffüllung ihrer Verluste während der Kämpfe in den letzten Tagen aus Murmans 8000 Sträflinge und Zwangsinternierte an die Front geschickt haben. Wie bereits gemeldet, hat ein großer Teil dieses Ersatzes sich bereits dem Ansturm der finnischen Truppen ergeben. Anweisung an Sowjetschiffe im Stillen Ozean Schanghai, 15. Sept. In Kreisen der Schiffahrtsgesellschaften verlautet, daß die sowjetische Regierung ihre Schiffe, die sich in der Nähe von Bangkok, Manila und Hongkong befinden angewiesen hat, sich nach Hongkong oder Bangkok zu begeben. Schiffe, die sich südlich der Philippinen befinden, erhielten den Befehl, die Häfen Niederländisch=Indien anzulaufen und darauf nach Sydnen weiterzufahren. Einheitliche Flaggen Durch Erlaß des Reichswirtschaftsministers sind für die Herstellung der Reichs= und Nationalflaggen und der Handelsflagge Normen festgelegt worden. Das jetzt für verbindlich erklärte Normblatt legt die Maßverhältnisse der Reichs= und Nationalflagge und der Handelsflagge fest, also das Verhältnis der Länge zur Breite des Flaggentuchs, ferner Lage und Größe der weißen Kreisfläche und des Hakenkreuzes, ebenfalls im Verhältnis zur Länge und zur Breite. In anderen Normblättern werden die zugelassenen Größen der verschiedenen Flaggen festgelegt, ebenso die Farben. Zukünftig werden also alle Reichs= und Nationalflaggen sowie Handelsflaggen einheitlich sein. Das Flaggenbild wird immer das gleiche sein, ob die einzelnen Flaggen nun größer oder kleiner sind. Helsinki. Minister Tanner hielt in Waasa gelegentlich einer großen Einigkeitskundgebung eine breit angelegte Rede, in der er nach einer Rückschau auf die politische Entwicklung die Stellung Finnlands im gegenwärtigen Krieg darlegte und die im Ausland verbreiteten Gerüchte über angebliche Separatfriedensabsichten Finn lands zurückwies. Ver Ritt aus einem Jowjetpanze Die zweite Handgranate schaffte es— Kühne Lat eines Unteroffiziers IO SL Die Kompanie hatte an diesem Tage schon den dritten Gegenangriff der Bolschewisten abgewehrt. Es war ein Brückenkopf von., wo die Sowjets seit Tagen schon alles aufbieten, um unsere anfänglich nur schwachen Kräfte über den Fluß zurückzuwerfen. Es gelingt ihnen nicht. Im Gegenteil, sie müssen Meter um Meter des zäh verteidigten Bodens aufgeben. Sie verfügen zwar über ungezählte Batterien aller Kaliber, sie haben Eisenbahngeschütze in Stellung gebracht, sie schaffen immer neue Truppenmassen heran, ihr Munitionsnachschub scheint unbegrenzt, sie haben Bomber auf nahegelegenen Flugplätzen und Panzer von 32 und 52 Tonnen. Aber eines haben sie nicht: den unbändigen Siegeswillen, das unerschrockene Drausgängertum des deutschen Soldaten, den Geist, der sich auch dem erdrückendsten Material gegenüber als überlegen erweist. Zahllose kühne Einzeltaten deutscher Soldaten aus diesen Kampftagen zeugen dafür. Eine von ihnen, die des Unteroffiziers Werner, sei hier berichtet. Ganz vorne steht die Pak. Sie ist kostbarer, als wenn sie aus purem Golde wäre. Denn der Gegner verfügt über schwere und schwerste Panzer. Und wir haben hier nur wenige panzerbrechende Waffen. Der Transport auf Pontonfähren über den Strom im dichten, feindlichen Artilleriefeuer ist allzu schwierig. Aber die wenigen Paks und Geschütze leisten uns gute Dienste. Mancher Panzer hat in ihrem Feuer schon sein Ende gefunden. Die Bedienungsmannschaft ist ständig alarmbereit. Unablässig suchen die Augen des Geschützführers das Gelände ab. Ein feindlicher Panzerspähwagen nähert sich. Der Geschützführer läßt ihn herankommen. Dann feuert er. Volltreffer. Es ist eine leichte Beute. Aber hinter ihm kommt sein großer Bruder. ein 32=Tonner. Da heißt es, genau zielen auf seine verwundbarsten Stellen, um ihn wirklich unschädlich zu machen. Der Geschützführer feuert und feuert, aber das scheint den Sowjets keinen Eindruck zu machen. Wirkungslos prallen die Geschosse ab. Die Pak feuert ununterbrochen. Weiter rollt der Panzer, vorbei an den Gefechtsvorposten. Unteroffizier Werner gibt seiner Gruppe Feuer frei. Was können Infanteriegeschosse schon dem stählernen Mammut unhaben, wenn selbst die Pak machtlos war? Aber deutsche Soldaten gaben sich damit nicht geschlagen. Der Panzer muß vernichtet werden. koste es, was es wolle. Jetzt ist er an unserer Minensperre gelangt. Eine ohrenbetäubende Detonation zerreißt die Luft. Der Panzer hält. Die Sowjet-Wasserstraßen Immer wieder werden im Zuge der Opera=(nach Süden das große Stromgebiet von Don, tionen unserer Wehrmacht im Östen die sowjeti Onjepr und Wolga).## schen Wasserwege erwaynt: die Namen der Beresina, Duna, des Pripet und der Desna. von Dujestr. Bug und Onjepr, Lowat, Luga, Moskwa und Newa sind uns aus den OKW.=Berichten vom kampfharten Vorwärtsdringen unserer Truppen und von den Angriffserfolgen unserer Luftwaffe vertraut geworden. Zu den Namen der Flüsse, unter denen noch der Swir im Zusammenhang mit dem finnischen Geländegewinn besondere Beachtung verdient, gesellen sich die Kampfschauplätze der Ostsee, des Nördlichen Eismeeres, der Barentssee und des Schwarzen Meeres, die Seen Peipus, Ilmen und Ladoga und die wichtige Zone des Stalin=Kanals, die an der Newa bei Schlüsselburg und am Swir zweimal unterbrochen worden ist. Flüsse, Meere, Seen, Kanäle— damit sind Umfang und Ausdehnungsbereich des sowjetischen Wassernetzes angedeutet, über das wir uns mit Hilfe unserer Karte unterrichten. Wir erkennen im Zentrum einer Scheide, die etwa mit der Waldai=Höhe gegeben ist, die Ausrichtung der Flüsse, von denen ein Teil nach Norden, der andere nach Süden sich wendet ie bedeutendste Verbindung in Richtung West=Nord=Süd, die nun zwischen Onega=, Ladogasee und Ostsee und damit auch in Richtung auf Moskau unterbunden worden ist, stellt das mit Hilfe von Kanälen und kanalisierten Flüssen im Zeitraum der letzten zehn Jahre geschaffene Wassersystem zwischen Ostsee, Weißem und Kaspischem Meer dar.(Eine Verbindung zwischen Asowschem Meer und Kaspischem Meer über den kanalisierten Manytsch hat sich im Bau befunden. Eine Don—WolgaVerbindung an der Stelle der schmalsten Landenge war seit langem geplant). Der Stalin=Kanal hat eine Länge von 227 Kilometern, der Moskwa—Wolga=Kanal ist 127 Kilometer lang. Die Wolga selbst durchmißt eine Strecke von 3750 Kilometern. Wir lassen eine Uebersicht über die Stromlängen der uns bekanntesten Flüsse aus dem Operationsgebret folgen und geben als Vergleich die Länge unseres Rheins von 1387 km. Dnioer 2150 km, Tpjestr 138° km, Desna 1050 kin. Düna 1000 km Pripet 300 km, Bug 750 km, Veresina 630 km, Newa 72 km. Fast hätte Unteroffizier Werner laut aufge# schrien vor Freude. Gewiß hat der Panzer Kei tenschaden. Jetzt ist seine letzte Stunde gekom# men. Mit einem Satz ist er bei dem Stah# ungeheuer, ein zweiter Satz, und er hockt schon oben drauf, gleich hinter der Turmluke. Je## wird der Panzer gleich die Luke öffnen, um den Schaden zu besehen. Und dann ist er fälli## Die Handgranate hält der Unteroffizier abzuge## bereit in der Hand. Aber nichts ereignet sich. Nach wenige Augenblicken beginnen zum Erstaunen#### Unteroffiziers die Ketten des Panzers wieden# zu rasseln. Der Panzer rollt weiter, und hin## tendrauf hockt ein deutscher Unteroffizier. Das# kann verwünscht unangenehm werden. Wern# springt aber nicht ab. Er reitet auf dem Stahl ungeheuer weiter. Vielleicht bietet sich doch no# die Gelegenheit, ihm den Todesstoß zu versetzen Drinnen die Besatzung ahnt nichts davon, da# ihr der Tod in Gestalt eines deutschen Unter# offiziers buchstäblich im Nacken sitzt. Die Boto Und nach etwa hundert Metern hält der Panzer wieder. An der Minensperre selbst wan er so vorsichtig, die Luke dicht zu lassen. Doc jetzt will er sich ansehen, was die Mine angen richtet hat. Langsam öffnet sich die Turmluse Es erscheint unter der Lederkappe mit den Kopfhörern das breite Gesicht eines ahnungsloser## Sowjetarmisten. Jetzt ist der Augenblick für Unteroffizier Werner gekommen. Handgrana#### abgezogen, rein in den Turm. Bruchteile ron## Sekunden höchster Spannung vergehen. Gleic muß es krachen. Aber der Panzerkommanda##### ist geistesgegenwärtig. In hohem Bogen fliect die deutsche Handgranate, kurz ehe sie detoniel### aus dem Panzer wieder heraus. Nun geht alles Schlag auf Schlag. Wenn es dien erste nicht schaffte, bekommt der Feind eben noch eine zweite Handgranate reingesetzt. Werner## hat schon abgezogen. Einen Augenblick zöge#### er noch. Dem Gegner soll es nicht ein zweite# Mal gelingen, sich seinem Verderben zu entziehen. Und eben, als er die Luke wieder zuschlagen will, fliegt die Handgranate durch den kleinen Schlitz, der gerade noch offen ist. Und## diesmal gelingt es. Wumm... Den Unteroffizier wirft es fast vom Panzer. Dann herrscht# Totenstille. Von der Besatzung lebt keiner mehr. Der Panzer ist erledigt. Am Abend heftet der Regimentskommandeur dem unerschrockenen Unteroffizier neben dem Band des Eisernen Kreuzes das EK 1 an die Brust. Kriegsberichter Wilfred v. Oven(PK.) Der italienische Wehrmachtbericht Italienischer Vorstoß am Tana=See— Tobrul erneut bombardiert Rom, 15. Sept. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika örtliche Aktionen der Infanterie und Artillerietätigkeit deutscher und italienischer Truppen an der Tobruk=Front. Der Gegner erlitt Verluste und ließ Gefangene in unseren Händen. Italienische und deutsche Flugzeuge bombardierten Tobruk.— Der Feind warf Bomben auf Tripolis und Bengasi. Einige Privathäuser wurden beschädigt und mehrere Wohnhäuser der Eingeborenen zerstört. Die Bodenabwehr von Bengasi schoß ein Flugzeug ab.— In Ostafrika vervielfachte die englische Luftwaffe ihre Bomben= und Maschinengewehrangriffe auf unsere vorgeschobenen Stellungen. Im Abschnitt von Uolchefit traf unsere Artillerie zahlreiche feindliche Kraftwagen, die Truppenverstärkungen transportierten. Im Abschnitt des Tana=Sees führte eine starke italienische Kolonne unter dem Befehl des Oberstleutnants Giulio de Sivo einen vierten Vorstoß aus, wodurch beträchtliche feindliche Kräfte gebunden wurden. Infolge von besonders erbitterten Kämpfen wurde der Feind gezwungen, sich unter schwersten Verlusten zurückzuziehen. Unsere Truppen bewiesen ihre gewohnte Tapferkeit und ihren Angriffsgeist. Besonders zeichnete sich die 14. Abteilung der Reiterschwadron und das dritte Bataillon„Galliano“ aus, die in wiederholten Attacken und Gegenangriffen die völlige Auflösung der feindlichen Abteilungen bewirkten. Vereister Lorbeer Was ein Stratege ist von Range, Der muß mal was Besondres tun; Drum prüfte Mister Churchill lange: Wo hol“ ich meinen Lorbeer nun? Lang sucht der Finger auf dem Plane Ein Plätzchen, wo's gefahrlos ist. Dann hält er ein:„Ich hab's! Die Fahne Wird auf Spitzbergen hier gehißt!“ Und so geschah's. Auf hohen Borden Wird vor den Gletschern paradiert Und, weiter geht's ja nicht nach Norden, Die Insel siegreich okkupiert. Zwar protestierten ein paar Möwen, Auch hat ein Eisbär laut gebrummt; Doch vor dem Blick des Britenlöwen Ist dieser Widerstand verstummt. Die Welt erstaunt bei dem Geschehen (So weit sie es vor Lachen kann). Wir aber müssen uns gestehen: Die Sache fängt gefährlich an! Wenn Churchill noch an beiden Polen Den Tommy aufmarschieren heißt. Dann sind wir, soll's der Teufel holen, Von Nord und Süden— einge(krheist. Jupp Fiederwisch Tokio. Wie Domei aus Bangkok meldet, ist der Verkehr zwischen Thailand und der Malakka=Halbinsel von den Engländern gesperrt worden. Diese Maßnahme sei ein klarer Beweis für die gespannten Beziehungen zwischen Thailand und der britischen Kolonie. 1K. In einem jedern des ganzen# und seine beiden G Generalstabsoffizier, bilfe des Kommande secht, der zweite Ger die Verantwortung Livision. Nach ih große Zahl von Oft Ihrem Gebiete Könn sen nur dienende H In den frühen ionskommandeur mi gefahren, um sich zu Truppe getan ist.! den Befehl, daß di vereinzeltem, feindli nach vorne zu fahre der Verwundeten no Divisionskommander Soldaten, aber une ales, was ihnen der Nach der Rück der la zum Korpsg Befehle vorliegen. Ordonnanzoffiziere sich dem übergeord rasche Befehlsüber kommandeur bleibt sionsgefechtsstand. stets dort erreichba Um 12 Uhr ko det dem Divisions! Korps seine Angri Division wird auf Diese Mitteilung völlig, um die Ueb Tage treffen zu kör Angriff eintrifft. Der zu dieser weilende zweite G bevorstehenden An zurück, denn für ih vermehrt Munitic Feldlazarett und der Pferdesammel Ordonnanzoffizier sionsgefechtsstand des Nachrichtendie sionskommandeur kommen, müssen und dem Korps fe Unterdessen der la den Angri deure, deren Trut jetzt auf den Di herangeholt. 94 a Unteroffiziers Werner laut aufgen hat der Panzer Kii# letzte Stunde gekom t er bei dem Stah### atz, und er hockt schon der Turmluke. I e Luke öffnen, um Und dann ist er fällig Unteroffizier abzuge sich. Nach wenige zum Erstaunen## des Panzers wiede## rollt weiter, und hin## er Unteroffizier.#### ehm werden. Wern# reitet auf dem Stahl cht bietet sich doch no#### Todesstoß zu versetzen### iut nichts davon. du## ines deutschen Unter## racken sitzt. ert Metern hält de### Ninensperre selbst wat dicht zu lassen. Doch was die Mine ange## net sich die Turmlus### erkappe mit den Kop## eines ahnungslosen# st der Augenblick sun ommen. Handgrana#### kurm. Bruchteile ron ung vergehen. Gleich er Panzerkommanda##### n hohem Bogen flie## kurz ehe sie detonielt## heraus. uf Schlag. Wenn es dien it der Feind eben noch reingesetzt. Werner# nen Augenblick zöge#### l es nicht ein zweite## n Verderben zu entdie Luke wieder zusandgranate durch den## e noch offen ist. Und# imm... Den UnterPanzer. Dann herrscht# tzung lebt keiner mehr. Regimentskommande# eroffizier neben dem zes das EK 1 an die Willred v. Oven(PK.) ehrmachtbericht Tana=See— Tobru! bardiert talienische Wehrmachtfolgenden Wortlaut: ehrmacht gibt bekannt: se Aktionen der Intigkeit deutscher und er Tobruk=Front. Der nd ließ Gefangene in sche und deutsche Fluguk.— Der Feind warf nd Bengasi. Einige chädigt und mehrere drenen zerstört. Die si schoß ein Flugzeug zielfachte die englische und Maschinengewehreschobenen Stellungen. t traf unsere Artillerie twagen, die Truppenerten. Im Abschnitt ne starke italienische l des Oberstleutnants rten Vorstoß aus, woiche Kräfte gebunden besonders erbitterten gezwungen, sich unter rückzuziehen. Unsere wohnte Tapferkeit und sonders zeichnete sich iterschwadron und das o“ aus, die in wiedernangriffen die völlige lbteilungen bewirkten. Lorbeer von Range, sesondres tun; Churchill lange: Lorbeer nun? auf dem Plane sefahrlos ist. ch hab's! Die Fahne hier gehißt!“ hohen Borden ern paradiert nicht nach Norden, kupiert. 1 paar Möwen, laut gebrummt; es Britenlöwen verstummt. i dem Geschehen Lachen kann). gestehen: ihrlich an! an beiden Polen chieren heißt. der Teufel holen, — eingelkrheist. Jupp Fiederwiech aus Bangkok meldet, Thailand und der den Engländern genahme sei ein klarer Beziehungen zwischen in Kolonie. sPITDIS 1 unbrsehft Die Vordrrenung eines Fingrisses und seine Burchsührung „ 1K. In einem Divisionsstabe sind die Trievljedern des ganzen Mechanismus der Kommandeur und seine beiden Generalstabsoffiziere. Der erste Generalstabsoffizier, kurz la genannt, ist der GeZbilfe des Kommandeurs bei der Führung im Gesecht, der zweite Generalstabsoffizier oder lb trägt die Verantwortung für die gesamte Versorgung der Livision. Nach ihren Weisungen arbeitet eine große Zahl von Offizieren und Beamten, die auf ihrem Gebiete Könner, aber im Rahmen des GanVen nur dienende Helfer sind. In den frühen Morgenstunden ist der Divisionskommandeur mit seinem Adjutanten nach vorne #efahren, um sich zu überzeugen, daß alles für die Truppe getan ist. Durch den Fernsprecher gibt er den Befehl, daß die Krankenkraftwagenzüge trotz vereinzeltem, feindlichem Artilleriefeuer noch weiter nach vorne zu fahren haben, um den Abtransport er Verwundeten noch rascher zu gewährleisten. Der divisionskommandeur verlangt viel von seinen soldaten, aber unermüdlich ist er selbst tätig, um illes, was ihnen den Kampf erleichtert, anzuordnen. Rechts: Der DivisionsGefechtsstand ist ganz nach vorne verlegt. Mit dem Scherenfernrohr kann der General das Gefechtsfeld überblicken.— Links: Der Erste Generalstabsoffizier einer Division studiert an Hand der Karten die neue Lage und legt die neuen Angriffsziele fest.— Unten: Bereitliegende Karten, die vor dem Angriff an die Truppe ausgegeben werden. Die Versorgung der kämpfenden Truppen mit ausreichendem Kartenmaterial ist sehr wichtig. Photo: PK.=Brenner, PK.=Engelhardt, PK.= Hochscheid, PK.=Wiesemann(Weltbild), PK.= v. Hausen(PBZ.), PK.= Ulrich(Scherl)— M. morgigen Angriff erhalten die Kommandeure Befehl, ihre Verbände bis 22 Uhr in die Bereitstellungsräume zu führen. Diese Befehle gibt der Divisionskommandeur mündlich. Während dieser Zeit ist der la nach vorne gefahren, um persönlich das Angriffsgelände für den kommenden Tag einzusehen. Er„beurteilt das Gelände". Er sucht die Stellen aus, wo der Angriff am besten vorwärtskommen wird. Auf Grund der Geländebeurteilung durch den la entscheidet der Divisionskommandeur, wo die Artillerie aufmarschieren muß und wohin sie bei Angriffsbeginn zu wirken hat. Bis ins einzelne wird der Feuerplan besprochen; es darf kein Zweifel darüber herrschen. Um 19 Uhr versammelt der Divisionskommandeur seine Regimentskommandeure nochmals zur letzten Befehlsausgabe für den morgigen Tag. Sie dauert Links: Wichtig für die Entschlüsse des Divisionskommandeurs ist das Ergebnis der Aufklärungsflüge. Ein Film wird für die Meldung an die Division ausgewertet.— Rechts: Vor dem Angriff. Befehlsausgabe bei dem Regimentsstab an einer Vormarschstraße. Unten: Der Bataillonsgefechts. stand. Nach der Rückkehr des Divisionskommandeurs fährt der la zum Korpsgefechtsstand, um nachzufragen, ob neue Befehle vorliegen. Immer wieder melden sich der la oder Ordonnanzoffiziere beim Korps. Die Dienststellen„bieten sich dem übergeordneten Verband an“. Nur so ist eine rasche Befehlsübermittlung gewährleistet. Der Divisionskommandeur bleibt bis zur Rückkehr des la auf dem Divisionsgefechtsstand. Entweder Kommandeur oder la müssen stets dort erreichbar sein. Um 12 Uhr kommt der la vom Korps zurück und meldet dem Divisionskommandeur, daß am nächsten Tage das Korps seine Angriffsrichtung um 90 Grad verändert. Die Division wird auf dem rechten Flügel des Korps eingesetzt. Diese Mitteilung genügt dem Divisionskommandeur völlig, um die Ueberlegungen für den Angriff am nächsten Tage treffen zu können, lange ehe der Korpsbefehl für den inerit eintrift... Mivbisionsgesechtsstand Der zu dieser Zeit auf dem Divisionsgefechlsstand weilende zweite Generalstabsoffizier wird sofort von dem bevorstehenden Angriff unterrichtet. Anschließend eilt er zurück, denn für ihn beginnt jetzt die Hauptarbeit. Es muß vermehrt Munition und Betriebsstoff geschafft werden. Feldlazarett und Hauptverbandplatz müssen umgebaut, der Pferdesammelplatz neu eingerichtet werden. Der Erste Ordonnanzoffizier erhält den Auftrag, den neuen Divisionsgefechtsstand einzurichten. Mit ihm fährt der Leiter des Nachrichtendienstes nach vorn, denn sobald der Divisionskommandeur und der la auf den neuen Gefechtsstand kommen, müssen sie sofort mit allen Truppenverbänden und dem Korps fernsprechen können. Unterdessen arbeiten der Divisionskommandeur und der la den Angriffs= und Feuerplan aus.: Alle Kommandeure, deren Truppen morgen den Angriff führen, werden jetzt auf den Divisionsgefechtsstand durch Fernsprecher herangeholt. Neben einer Vororientierung über den über eine Stunde. Jede Waffe weiß von der anderen Bescheid. Alle Befehle sind mündlich an Hand der Karte gegeben worden. Jedem seiner Regimentskommandeure schaut der Divisionskommandeur nochmals in die Augen und verpflichtet sie persönlich für diesen Kampf. Am frühen Morgen des Angriffstages— eine Stunde vor Angriffsbeginn— wird der Divisionsgefechtsstand ganz nach vorne gelegt. Er liegt jetzt in der Ausgangsstellung— etwa 500 Meter hinter den vordersten Infanteristen. Mit dem Scherenfernrohr kann das Gefechtsfeld überblickt werden. Um 8 Uhr beginnt der Angriff. Der Gegner verteidigt zäh. Aber die Geländebeurteilung durch den la war richtig; er hat die„weichen Stellen" des Gegners erkannt. Der Angriffs= und Feuerplan, den der Divisionskommandeur am Vorabend bis ins letzte festgelegt hat, kommt jetzt zur Geltung. Mit Schwung bricht die Infanterie ein und drückt den Gegner zurück. Am Scherenfernrohr steht der Divisionskommandeur, unten am Fernrohr sitzt der la. Jetzt lausen die Gefechtsmeldungen der Regimenter ein. Und nun legt der Divisionskommandeur das Artilleriefeuer dorthin, wo es benötigt wird, eilt nun nach vorne, um sich vorne bei der Infanterie einen Einblick in die Lage zu verschaffen. Der Angriff ist schwer, denn der Gegner verteidigt zäh. Aber der deutschen Angriffswucht hält er nicht stand. Am Abend ist das vom Korps sehr weit gesteckte Tagesziel erreicht. Die Truppe ist stolz auf ihren Sieg. Viele tapfere Soldaten sind während des Gefechts vom Divisionskommandeur mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden. Auf dem Divisionsgefechtsstand ist man zufrieden. Es ist alles reibungslos verlaufen.„Man“ hat seine Pflicht getan. Kriegsberichter Hahn. Das Vermachnis des Paracetur Ur. Franz Strunz(Wien) Uebereinstimmung der Wissenschaft mit der Natur und dem Menschen zu exreichen und nur dort einzugreifen, wo die Natur versagt. Die Praxis der chemischen Behandlungsweise und die Einsicht in die Wirkungen seiner Heilmittel galten ihm mehr als mystische Verzückung. Die Bedeutung der chemischen und physikalischen Grundlagen des Lebendigen hat Paracelsus als erster erkannt. Damit verband er sein großes sehnsüchtiges Erbarmen mit dem einsamen Kranken. Paracelsus hat über medizinische, chemische, 1 N I ce mmmme Vor 400 Jahren starb Theophrastus Paracelsus Unser Bild zeigt Philippus Theophrastus von Hohenheim, genannt Bombastus, nach einem Gemälde seiner Zeit.(Scherl-.) astronomische, astrologische, biologische und theologische Fragen geschrieben. Seine Sprache war das Frühneuhochdeutsche, nur einige wenige erhaltene Briefe an Erasmus, Amerbach, Rezepte und amtliche Universitätsschriften sind lateinisch geschrieben. Von seinen Hauptwerken seien genannt: die große Wundarznei, die Baseler Universitätsvorlesungen, Schriften zur Meteorologie, das Spitalbuch, die Schrift Herbarius, Von den hinfallenden Siechtagen. Vom langen Leben. Zwei Bücher von der Pestilenz und ihren Zufällen. die Schriften zur Heilmittellehre und die deutschen Kommentare zu den Aphorismen des Hippokrates. Als Naturforscher und Arzt blieb Paracelsus der Klassiker einer oppositionellen Wissenschaft: als Gegner der Schulwissenschaft seiner Zeit ist er der große wissenschaftliche Bahnbrecher einer späteren Epoche geworden. Er protestierte immer lauter gegen die Vormundschaft der Tradition und pochte eigensinnig auf sein selbst erworbenes Gut, auf seine Erfahrung und auf sein gesammeltes Beobachtungsmaterial in enthusiastischem Vertrauen auf die Allmacht der Natur. So durchwanderte er weite Gebiete Europas auf der Suche nach dem Geheimnis und Sinn der Heilkunst oder Arznei. Er suchte den höchsten Sinn des Arztes. Er stellte den Menschen unter die Härte ihrer Gesetze und verlangte, daß sich sein Sehen. Denken und Glauben. an diesen Widerständen entzünde— es ist der Sinn seiner oppositionellen Wissenschaft—, er verlangte es in Worten. Taten und Handreichungen voll leidenschaftlicher Hilfsbereitschaft und religiöser Wärme. Was er lehrte, war er selber, er verwirklichte seine Ueberzeugung, für die er ein leidvolles und schweres Leben lebte:„Im Herzen wächst der Arzt. Aus dem Göttlichen geht er hervor. Des natürlichen Lichtes ist er. Der höchste Grund der Arznei ist die Liebe“, das sind Leitgedanken seines Lebens. Seiner deutschen Seele und seinem deutschen Blute hat er immer die Treue gehalten. Immer bekannte er:„Du sollst sein wie ein Fels! Ich danke Gott, daß ich ein deutscher Mann bin!“ Vom 20. bis 26. September d. J. wird in Salzburg das Andenken des großen deutschen Naturforschers, Arztes und Denkers Theophrastus Paracelsus gefeiert. Er war der erste berühmte Arzt und Naturforscher wahrhaft deutscher Gesinnung. Theophrastus Paracelsus. eigentlich Theophrast Bombast von Hohenheim. nach dem alten. schon im 12 Jahrhundert bekannten schwäbischen Stammsitz seines adligen Geschlechts der Bombaste von Hohenheim so genannt, wurde wahrscheinlich am 10. November 1493 zu Einsiedeln im Kanton Schwyz geboren. Er wurde kaum 48 Jahre alt. Gestorben ist er nach schicksalreichem Leben am 24. September 1541 zu Salzburg. Paracelsus ist also eigentlich Schwabe. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er wandernd. Sage und Volksdichtung haben seinen Lebensgang vielfach verschleiert. ja. oft unkenntlich gemacht. An der Universität in Ferraca hat er bei dem hervorragenden Hippokratesund Galenoskenner Nicolo Leoniceno aus Vicenza studiert. Dort promovierte er auch zum Doktor der Medizin und nahm den gelehrten Humanistennamen Paracelsus an. Sicher ist auch, daß er sich in Padua und Bologna aufgehalten hat. Ueberhaupt war ihm Norditalien gut bekannt, und schon 1522 nahm er als Feldscher an den„Venedischen Kriegen“ teil. Paracelsus hat auch Krain. Istrien und Dalmatien durchwandert und hier einige Zeit gelebt. Er wirkte dann in Straßburg, war Professor an der Universität in Basel und stand hier im Verkehr mit dem Buchdrucker Johannes Frobenius und dem berühmten Humanisten Desiderius Erasmus von Rotterdam. Wegen seiner neuen Heilweise geriet er aber bald mit Universität, Aerzteschaft und Apotheker= stand in schwerste Auseinandersetzungen und mußte schließlich aus Basel fliehen. Er hat dann fast ganz Europa durchwandert, unruhig, flackernd und sehnsuchtsvoll wie die Zeit, in der er lebte, im wahrsten Sinne des Wortes ihr Repräsentant. Paracelsus erschließt ein reich bewegtes Gebiet von Lebenserfahrung, immer war er der suchende, rastlose Mensch. durch die Ritterlichkeit seiner geistigen Erscheinung und den Eigenausdruck seiner Sprache unvergleichlich, aber ganz gewiß auch durch sein Leben, das nie etwas anderes gewesen ist als„unaufhörliche Arbeit“, wie er selbst sagt. Als Naturforscher und Arzt steht Paracelsus zwischen Spätmittelalter und beginnender Neuzeit. Daß er ein Wunderdoktor.„Zauberer". Goldmacher oder Abenteurer war, sind grobe Fälschungen aus der Zeit nach seinem Tode und aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Sie entspringen auch zum großen Teil der Volksphantasie. So entstand das„magische“ Paracelsusbild der Barockzeit. Die Grundüberzeugung des historischen Paracelsus ist der Glaube an die wunderbare Selbsthilfe der Natur. Sie erklärte er für die Voraussetzung aller Heilkunst. Der Arzt hat die heilige Sendung, das „von Gott verliehene Amt“ zu fördern, er hat dort einzugreifen und anzufachen, wo die Lebenskraft erlahmte. Im Menschen wurzelt so die gesammelte paracelsische Wissenschaft, ihm dient sie, und auf ihn hat dieser große Naturforscher alles letztlich bezogen. Im Menschen gipfelt alles Leben. Alle anderen Lebewesen und Lebenserscheinungen sind nur Teile Fragmente. Trümmerstücke. Paracelsus ist Philosoph des Lebendigen, aber niemals isolierter Theoretiker.„Leben“ ist für ihn ein gesetzmäßiger Prozeß im Menschen und in der ganzen Natur, ein natürlicher Bestandteil des Weltganzen, das dem Körper innewohnende und ihn erhaltene Streben. Die organische Lebenskraft nennt Paracelsus den Archaeus; er ist der„Alchimist“ im Körper. Alchimie dient hier der Heilkunst, sie schließt Ursubstanzen und Urenergien auf. hilft Arzneien finden. Aus den Kräften der Natur will sie dem Leben des Menschen Dauer verleihen; denn für alles Uebel und Siechtum in der Welt lei, so nahm Paracelsus an, irgendwo in der Natur ein Gegenmittel verborgen. Paracelsus suchte die Arcana, die Geheimmittel, die er als ganz besonders wirkungskräftige Heilmittel und lebensfördernde Arzneien bezeichnete. Er verfügte über einen reichen Arzneischatz und über viele chemischalchimistische Präparate, die in einer schwierigen und vieldeutigen, an feinen Unterscheidungen reichen Fachsprache ihren symbolischen Ausdruck fanden. Seine umfassende Präparatenkunde wurde vor allem gefördert durch Versuche mit Antimon sowie durch Beobachtung und Erforschung der Mineralkrankheiten, der Heilwirkungen und Giftwirkungen der Minerale. Seine kühnen Kuren arbeiteten oft mit schweren Giften, aus denen er die„heilsame Kraft rein zu gewinnen sucht“. Ein berühmtes Wort von ihm lautet:„Alle Dinge sind Gift, und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.“ Paracelsus kannte Salzsäure, Salpetersäure, Königswasser.„Oele“. Metallsalze, Chlorgold und die Chlorverbindungen, Eisen, Kupfer und Blei. Auch viele organische Präparate benutzte er, wie z. B Goldpräparate mit Alkohol und Pflanzenextrakten, alkoholische Extrakte aus pflanzlichen und tierischen Stoffen, Aethylalkohol, den er aus Wein destillierte. „Weinöle", Aether=Schwefelsäure, mineralische Arzneien mit alkoholischen und pflanzlichen Zusätzen, die sogenannten„Tinkturen“. Die Grundanschauung des Paracelsus bleibt immer: Die Dinge haben eigene Wurzeln, aus denen sie kommen. Jedes Ding, jedes Tier, zeder Mensch, jeder Stein usw. hat seine ganz besondere Wurzel. Auch Krankheit und Tod sind eigene selbständige Organismen, erzeugt durch das gestörte Verhältnis der Elemente und durch Störung des Archaeus. In allen Dingen ist außerdem die Lebenskraft verborgen, die Paracelsus als das Prinzip bezeichnet, das den Körper gestaltet und erhält. Auch der Arzt sei gelegentlich eine solche Naturkraft. Das Ziel jeder Heilkunde muß es sein, der Natur ihren Gang zu lassen und die Bebbachtungen um Wotsbauge Was ich im GDU.-Haus zu Kiew erlebte Tiefe Nacht mit der hier üblichen unheimlichen Stille. Der eintönige Tag schwand, um der ungewissen Nacht Platz zu geben. Zu dieser Zeit beginnt eigentlich das wahre Leben in diesem„Hause des Leidens“, dem politischen Isolator der GPU. in Kiew. In allen Fenstern des großen, sechsstöckigen Gebäudes sieht man Licht brennen; die Henker der GPU. sind an ihrer Arbeit. In solcher Nacht war ich Augenzeuge einer Szene, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Ich schlief bald nach dem Lichtsignal„Schlafengehen!“ ein. Mein Schlaf war unruhig, ich wachte oft auf. Während eines solchen Erwachens hörte ich dumpfe Stimmen einiger Männer unweit meiner Zelle. Gewöhnlich herrschte in diesem Gefängnis Totenstille. Den Gefängnisaufsehern war es aufs strengste verboten, während ihres Dienstes in den Kasematten des Isolators miteinander zu sprechen. Trotzdem hörte ich deutlich eine lebhafte Unterhaltung, nicht zweier, sondern mehrerer Der zerstörte Revaler Hafen (PK.-Middendorf-Weltbild-.) Sie waren fertig zum Einbau. In den Wertten von Nikolajew, der Festung am Schwarzen Meer, machten unsere Truppen eine gewaltige Kriegsbeute. Neben dem im Bau befindlichen Schlachtschiff, den Kreuzern, UBooten usw. wurden auch zahlreiche Ausrüstungsstücke für Kriegsschiffe erbeutet. Darunter befanden eich such diese großen Schiffsgeschütze, die bereits fertig zum Einbau waren. II. runnengrüber Schartes.) Männer. Was bedeutete das? Schrecken Angst jagten mich von meiner Pritsche auf. legte mein Ohr an das„Wolfsauge“. ein klein rundes Loch in der Tür der Zelle, und lause Gesprochen wurde in der Halle unserer### teilung, der sogenannten„Todeskand daten". Aber nichts war zu verstehen. mit Eisen beschlagene Tür ließ kaum ein Wa durch. Nur einzelne abgerissene Worte si## mein Ohr auf:„Wer hat die Birne?“ „greift rasch zu“...„kein Wort“...„Ob aufseher"... Die einzelnen Worte verrieten keinen sammenhang. Ich konnte ihre Bedeutung nin erfassen. Aber unheimlich waren die Wor# Besonders die Worte„Greift rasch zu Mich erfüllte ein unerklärlich Gefühl der#### ahnung. Ich konnte mich nicht vom Guckle losreißen. Etwas Unerklärliches veranla# mich, die Blechscheibe beiseite zu schieben. In der nur spärlich erleuchteten Halle stat eine Gruppe von sieben Männern beisamme Ich erkannte darunter den Gehilfen des Ko mandanten vom Isolator. den diensthabend GPU.=Oberaufseher, drei Wärter und den Unta arzt im weißen Arztkittel. Außerdem war einer in Zivil, vielleicht ein Untersuchung richter, der, wie es hier häufig vorkam, Dienst Zivilkleidung trug. Solch eine Ansammlung von GPU.=Leut## während der tiefsten Nachtzeit schien mir und klärlich. Kurz vorher schlugen die Glocken großen Turmuhr am Zentralgebäude ein Un „Was wollen sie hier?“ dachte ich unwis kürlich.„Was ist geschehen?“ Die Antwo erfuhr ich nach einigen Minuten. Der GP Oberwärter näherte sich mit Schlüsseln in Hand einer Einzelzelle, einem sogenannte „Sarg“, wie es auch der meinige war, un schloß geräuschlos die Tür auf. Schweigen# folgten ihm die drei starken GPU.=Wärter. Feldscher, bleich wie sein Kittel, und der Ma in Zivil blieben in der Halle vor der Zel stehen. Die Tür stand offen. Der„Sarch wurde, wie jede der Einzelzellen, mit ein düsteren Glühbirne von der Decke aus schwan beleuchtet. Auf einem niedrigen, schmalen Bettgeste schlief ein Mann ruhig und fest. Er hörte#### Hereinkommenden offenbar nicht. Geräuschle schlichen zwei von den GPU.=Aufsehern zu der Schlafenden. Der dritte hielt einen Gegenstan in der Hand. Was es war, konnte ich nig feststellen. Es war zu sehen, wie die ersten beiden si# zum Schlafenden neigten. Jetzt faßten sie in und drückten ihn fest auf das Lager.#### Schlafende erwachte. Ein Schrei durchschnit die unheimliche Stille, wurde aber durch eine blitzschnellen Griff in das Gesicht des Schreiende unterbrochen. Was dieser dritte GPU.=Wärte getan hatte, konnte ich nicht sehen, denn wandte mir den Rücken zu. Er faßte den wachten um den Leib. während die beiden anderen die Hände des Unglücklichen fesselten Dann nahmen sie den Häftling unter die Arm und richteten ihn auf. Blondes. verwirrtes Haar. unrasierter Bar## junges, aschfahles Gesicht. Augen voll Schrecke## und Todesangst und etwas Eigenartiges, wi ein großer Kinderschnuller im Munde. Anblick dieses kreideweißen jungen Gesichts mi dem Knebel im weitgeöffneten Munde. de „Birne“, wie ich später erfuhr. diese Todeangst und der so jäh unterbrochene Schre wirkten niederschmetternd und schauerlich. Jetzt erst wurde mir alles klar: Der Unglüch liche war ein Verurteilter. Er sollte seinen letzten Gang antreten. Die Aufseher gannen, die„Toilette“ des Todeskandidaten#### vervollständigen. Sie zogen ihn halb an zwängten seine bloßen Füße in Schuhe, legte den abgeschabten Mantel über seine Schulter# und drückten ihm die Mütze auf den Kopf. Der Mann leistete keinen Widerstand. Die Hände waren nach hinten gedreht. Hinter ih stand einer der Aufseher. Nach Beendigung der# „Toilette“ gingen die beiden Wärter aus der Zelle hinaus. Es schien, daß man dem Unglück lichen das Todesurteil vorlas. Dann öffnei## sich die Tür des„Sarges“ von neuem, und der# Verurteilte wurde hinausgeführt. Er taumelte Zwei Aufseher führten ihn an den Armen. Niemals werde ich die Todesangst den aufgerissenen Augen des Unglücklichen ver gessen! Man führte ihn in die Halle und vo## hier auf den Treppenplatz, wo man ihn wohl wie üblich, in den Aufzug hineinschob und### von dem sechsten Stockwerk des Isolators,##n sich die„Todesabteilung“ befand, in den untersten Korridor hinunterbrachte. Hier wurd er von einer Wache empfangen und in einen der Innenhöfe geführt, wo ihn der„schwarz Rabe“, ein geschlossenes Auto, erwartete. Aben volk strömt: 350 000 Besucher im Kunst Kkünchen, 15. Sept. 1 lietungen, die dem de Paffenlärm zu Feier biden sind, nimmt die stausstellung 11 Prragende Stellung * Anziehungskraft die Eskunstschau drückt si Rekordbesucherziffert ser Weise bezeugen, ngen im Hause der und Ausdruck dem en und in wie weitge meingut geworden sit der kurzen Zeitspan Ausstellungseröffnung sen jeden Standes un ben der Heimat und 1 #eiten Säle des Kunst en durchschritten, und Besucher von Nah 1 Verken unserer Künst dige Anteilnahme an Sekenntnis zur Kunst Btreise auch durch eir ##us reges Erwerbsir ienen Werke; die übe #Schilder in der A #ulicher Form die undenheit zum Ausd schöpfungen einer leb Kunst empfindet. die Schau bleibt in ih mtlichkeit voraussich ber zugänglich. Dar ide Schließung erfor der verkauften Werk utauschen. * Rünster, 15. Sept. W Enstaltungen. Die Né Freude“ im Gau ltet zur Zeit mit ###rtabende auf dem st hamm, 15. Sept. H der Nacht suchten Di einem Bauernhof im . Daß es sich um Hof bekannt waren der sonst wachende Das Fenster der zu Rietammer war offen, geschützt war. Diese #en ein und nahmen Eier, vier bis 5 Pfun Sie verpackten do falls aus der Speisek staschen. Von den: hamm, 15. Sept. Im en Bönen fand ein Tage altes Kind to #n vorhergehenden? Kinderwagen mit Unzimmer geschoben. ung ergab, daß da #rechen gehabt hatte 1 hamm, 15. Sept. Ar der Reichsautobahn Anhänger in Richtt der Wagenlenker a denn plötzlich saust Abreise 80 M AN von Han Copyright by Kommanditges es verging über eine Stunde, bevor ich hörte daß der Motor ansprang. Offenbar war dieser Unglückliche nicht der einzige, den man zum Tode führte. Er mußte auf Schicksalsgenossen warten, die er aber nich zu sehen bekam. Jeder zum Tode Verurteilte wird in eine winzige Einzelzelle des„schwarzen Raben“ eingezwängt, so daß niemand weiß, wer sein Leidensgenosse neben ihm ist. Der Moto### setzte an, und sie fuhren dem Tode entgegen A. Falkenhorst Humor Wenn Ginos selig ##Sohn hinter sich ha Ei daran denken! es existiert nich existiert...! gem Abend. als Gi Markusplatz seine Zeitungshändler v #erstehen. Er will si alles gut abgelau ##del das weite Mebeine Zeitung, läßt ##te gleiten... Ne Die Marie dient nun seit drei Monaten zut#ges Schicksal! Und ###ffindung einer Le Zufriedenheit der Hausfrau bei der kinderreichen Familie Kandelboom. Eines Tages, als wie#. der einmal das Gespräch auf die Unartigkeit der###o steht es in fette Kinder kommt, fragt Frau Kandelboom:„Nunig“ nicht weiter Marie, Sie sind nun ein Vierteljahr bei uns# welches unserer Kinder haben Sie denn an liebsten?“ nicht weiter. Ei sich zu schleudern imt sich aber zusar den Stuhl neben zweiten Entsch Mit einem verschämten Seitenblick auf ders##sten drei Monaten gerade auf Urlaub bei den Eltern weilenden#er eine italienise ältesten Sohn Leutnant!“ meint Marie:„Den Herrü#tnen! „Sie sind mit ihrem Nachbarn auseinander?“ „Ja, ganz und gar.“ „Wie kam denn das? „Er schickte mir ein Fläschchen Oel für meinen Grasschneider, weil ich morgens früh das Gras im Garten schnitt; und ich schickte es ihm zurück mit der Bitte, es für seine Frau anzuwenden, wenn sie abends singt.“ Uhino Vian weiß se #esliche., Opser. #en, ahnt nicht eir Unmt und somit in Heimat zurückgeb Was die übrige ###en erfährt, ist di Kurz nach Sonne ##nde, dicht beim F #es Bündel, in Gr Bchnürt und von # einem Schwimm tete das? Schrecken meiner Pritsche auf. „Wolfsauge“, ein klein ir der Zelle, und lausa der Halle unserer nnten„Todeskand s war zu verstehen. 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Unter den kulturellen Lietungen, die dem deutschen Volke mitten Laffenlärm zu Feierstunden des Herzens ###den sind, nimmt die Große Deutsche ##stausstellung 1941 zu München eine ##rragende Stellung ein. Die von jeher * Anziehungskraft dieser richtunggebenden Bekunstschau drückt sich in diesem Jahre Rekordbesucherziffern aus, die in sinn#er Weise bezeugen, wie sehr die AusLngen im Hause der Deutschen Kunst in siche und Ausdruck dem Volksempfinden ent#en und in wie weitgehender Weise sie schon meingut geworden sind. # der kurzen Zeitspanne von sieben Wochen Ausstellungseröffnung haben 350000 Volkssen jeden Standes und Alters. Männer und ben der Heimat und Urlauber aller Fronten beiten Säle des Kunsttempels am Englischen ###n durchschritten, und täglich kommen aufs Besucher von Nah und Fern, um sich an Verken unserer Künstler zu erbauen. Ihre #ige Anteilnahme an der Ausstellung und #ekenntnis zur Kunst bekräftigen breiteste ##reise auch durch ein in diesem Jahre be#us reges Erwerbsinteresse für die dar#enen Werke; die überaus zahlreichen„Ver=Schilder in der Ausstellung bringen in Emlicher Form die Bejahung und innere ##undenheit zum Ausdruck, die das Volk für schöpfungen einer lebenswahren guten deutKunst empfindet. ie Schau bleibt in ihrer jetzigen Gestalt der Intlichkeit voraussichtlich noch bis Ende ber zugänglich. Dann wird eine vorüber##nde Schließung erforderlich sein, um einen der verkauften Werke gegen neue Arbeiten uauschen. Bünster, 15. Sept. Mozartabende auf Dorf#nstaltungen. Die NS.=Gemeinschaft„Kraft Freude", im Gau Westfalen=Nord ver#ltet zur Zeit mit gaueigenen Kräften zartabende auf dem stadtfreien Lande. hamm, 15. Sept. Hund kannte die Diebe. er Nacht suchten Diebe die Speisekammer sinem Bauernhof im benachbarten Weetfeld Daß es sich um Täter handelt, die auf Hof bekannt waren, geht daraus hervor. der sonst wachende Hofhund nicht gebellt Das Fenster der zu ebener Erde gelegenen #ietammer war offen, weil es durch Fliegen#geschützt war. Diesen rissen die Diebe weg, #en ein und nahmen einen Schinken, 150 bis Eier, vier bis 5 Pfund Schmalz und ein Bro: Sie verpackten das Diebesgut in zwei falls aus der Speisekammer gestohlenen Ein#taschen. Von den Dieben fehlt jede Spur. Samm, 15. Sept. Im Bett erstickt. Im benach#en Bönen fand eine Mutter morgens ihr Tage altes Kind tot im Bettchen. Sie hatte #n vorhergehenden Abend gestillt und dann Kinderwagen mit dem Kleinen in das Anzimmer geschoben. Die ärztliche Unter#ung ergab, daß das Kind in der Nacht siechen gehabt hatte und dadurch erstickt war. hamm, 15. Sept. Am Lenkrad eingeschlafen. der Reichsautobahn fuhr ein Lastkraftwagen Anhänger in Richtung Hamm. Vermutlich der Wagenlenker am Steuerrad eingeschladenn plötzlich sauste der Lastzug in voller Fahrt die Böschung hinunter. Der Motorwagen schlug einen Salto und kam wieder auf die Räder zu stehen, während der Anhänger in überschlagenem Zustand liegen blieb. Wie durch ein Wunder kamen die beiden Insassen nur mit Beulen und Hautabschürfungen davon. Motorwagen und Anhänger wurden stark beschädigt. Essen, 15. Sept. Schwarzgeschlachtet. Das Essener Sondergericht verurteilte einen Bäckermeister aus Essen wegen Verbrechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung zu einer Zuchthausstrafe von 2 Jahren, ferner zu 2 Jahren Ehrverlust und zu einer Wertersatzstrafe von 270 RM. Der Angeklagte hatte nach und nach fünf große und zwei kleine Schweine schwarzgeschlachtet und die Fleisch= und Speckwaren für sich in seinem eigenen Haushalt verbraucht. Das Sondergericht nahm eine Gefährdung der allgemeinen Bedarfsdeckung angesichts des erheblichen Umfangs der Schwarzschlachtungen an. Der Staatsanwalt hatte eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren 6 Monaten, 3 Jahre Ehrverluß, und eine Geldstrafe von 500 RM., sowie 1003 Mark Wertersatzstrafe beantragt. Das Sondergericht ordnete weiter an, daß etwa 75 kg Fleischund Speckwaren, die bei dem Angeklagten beschlagnahmt worden sind bzw. der Erlös eingezogen werden. Wuppertal, 15. Sept. Drei Frauen gasvergiftet aufgefunden. In einer Wohnung in der Weltinerstraße wurden in den Morgenstunden drei Frauen im Alter von 73. 81 und 84 Jahren an Gasvergiftung tot aufgefunden. Es liegt zweifellos ein Unglücksfall vor. Die Wohnungsinhaberin, die sich unter den Verunglückten befindet, hatte am Abend vorher den Gaskocher vom Ofen auf einen daneben stehenden Tisch gestellt, wobei der Gasschlauch von dem offenstehenden Gasrohrhahn abgezogen wurde und das Gas ausströmen konnte. Die drei Frauen befanden sich im Wohnzimmer und haben das Ausströmen des Gases nicht wahrgenommen. Eine im gleichen Hause einen Stock höher wohnende 86jährige Frau wurde gleichfalls von dem ausströmenden Gas betroffen und besinnungslos aufgefunden. Sie mußte in ein Krankenhaus überführt werden. Witten, 12. Sept. Bei der Hilfeleistung schwer verunglückt. Als ein Landwirt mit seiner von zwei Pferden gezogenen Mähmaschine die Reichsstraße befuhr, gingen plötzlich die Pferde durch Der Bauer Karl Stöter sah von weitem was geschehen war und stellte sich den scheuenden Pferden entgegen, um sie aufzufangen, wurde jedoch von der Mähmaschine erfaßt und eine Wegestrecke mitgeschleift. Bewußtlos und mit zahlreichen Wunden mußte man ihn dem hiesigen Krankenhause zuführen. Die ärztliche Untersuchung stellte außer den zahrreichen Wunden Schädelbruch und Gehirnriß fest. Gladbeck, 15. Sept. Kartoffelkäfer in Westfalen gefunden. In Gladbeck wurde beim Absuchen der Kartoffelfelder ein Käfer gefunden. der von dem Leiter der Kartoffelkäfer=Abwehrstelle Coesfeld zweifelsfrei als Kartoffelkäfer erkannt wurde. Es wurde sofort eine Abwehrkolonne aus Koblenz mit den nötigen Kampf geräten eingesetzt. Man vergesse nie, daß selbst vereinzelte Kartoffelkäfer schon eine sehr große Gefahr bedeuten. Die Nachkommen eines Paare gehen innerhalb kurzer Zeit in die Millionen. Deshalb muß der in Gladbeck gemachte Fund allen Volksgenossen, die Kartoffeln anbauen ein Warnruf sein. Meschede, 15. Sept. Zuchtschweineversteig:rung. Der Landesverband Westfälischer Schweinezüchter veranstaltet am Donnerstag, dem 18. Sentember, um 10.30 Uhr in Meschede (Sauerlandhalle) seine 147. Zuchtschweineversteigerung. Zum Verkauf kommen etwa 30 gekörte Eber und einige tragende Erstlingssauen. Es kommen nur Tiere aus seuchenfreien Gegenden zum Verkauf, die am Tage des Auftriebs gegen Maul= und Klauenseuche schutzgeimpft werden. Bei der Anzahl der zum Verkauf stehenden Tiere haben Hoch= und Gebrauchszüchter Gelegenheit, gutes Zuchtmaterial zu günstigen Preisen zu erwerben. Die Sonderkörung findet am Tage vorher, also am Mittwoch, ab 15 Uh statt. Für Eberhalter, die nicht selbst zu der Versteigerung kommen können, übernimmt die Geschäftsstelle des Landesverbandes Westfälischer Schweinezüchter in Münster in Westfalen, Engelstraße 40, Fernruf 20063, bei schriftlichem oder fernmündlichem Auftrag den Ankauf. Leihkäfige für den Abtransport der gekauften Tiere stehen zur Verfügung. Versteigerungs=Verzeichnisse sind bei der vorgenannten Stelle kostenlos zu beziehen. Meschede, 15. Sept. Flottes Gebot in Meschede. Auf der hier abgehaltenen 77. Milchviehversteigerung der Westfälischen Provinzial=Viehverwertungsgenossenschaft entsprach die Qualität des Auftriebs von 63 Tieren(25 Kühen und 38 Rindern) in beiden Klassen den Erwartungen der Käufer. Daher herrschte denn auch bis zum Schluß der Versteigerung ein flottes Bieten mit dem Erfolge, daß nur drei unverkäufliche Rinder als Ueberstand zurückblieben. Mehrere Waggonladungen Kühe und Rinder gingen nach Süddeutschland, nur wenige Tiere blieben im Kreise Meschede und in den Nachbarkreisen. In der Spitzenklasse waren fast gleichwertige Tiere vorhanden. Die Rittergutsverwaltung Stockhausen hatte in der Herdbuchkuh 41 094 die beste Kuh der Versteigerung angeliefert, die zum Preise von 820 RM. von dem neuen Besitzer erworben wurde. Auch das beste Rind war ein Herdbuchtier, nämlich die„Belli“ des Bauern Johannes Albers in Dornheim, Kreis Meschede (710 Mk.). Der niedrigste Preis war bei den Kühen 360 RM., der Durchschnittspreis bei den Kühen 574 RM., bei den Rindern 496 RM., der Gesamtdurchschnittspreis 529 RM. Meschede, 15. Sept. Vorsicht beim Verlassen des Bürgersteigs. Der Schachtmeister W. St. trat auf dem Heimwege, um einige Kinderwagen zu überholen, kurz auf den Fahrdamm. Dabei geriet er unter das Vorderrad eines Kraftwagens und beide Beine wurden ihm überfahren. Im Krankenwagen wurde er dem St. Walburga=Krankenhause zugeführt. Medebach, 15. Sept. Hohes Alter. Seinen 80. Geburtstag konnte der Landwirt Wilhelm Klotz, Oberstraße 65, seinen 81. Geburtstag der Bauer Moritz Hast, Bachstraße 17 und ihren 79. Geburtstag die Witwe Katharina Schröder, Ostwall 11, feiern. Koblenz, 15. Sept. Sein Töchterchen erschossen. Durch einen tragischen Unglücksfall kam im benachbarten Mülheim ein kleines Kind ums Leben. Als ein Einwohner eine Pistole reinigen wollte, ging plötzlich ein Schuß los, durch den sein danebenstehendes vierjähriges Töchterchen getroffen wurde. Die Kugel drang dem Kind in die Herzgegend und verletzte es so schwer, daß es trotz sofortiger Operation nach kurzer Zeit starb. Wesel, 15. Sept. Großtuerischer Leichtsinn. In einem hiesigen Hotel hatte sich ein aus Duisburg=Hamborn stammendes Mädchen einquartiert und suchte„Bekanntschaften", von denen es sich Geld erschwindeln wollte Um seinem Treiben mehr Gewicht zu verleihen, legte es Abzeichen von Partei, Behörden und Wehrmacht an, so u. a. auch das VerwundetenabNur zwei Sauligaspiele Schalke wieder in Schußlaune Der dritte Meisterschaftssonntag in der westfälischen Gauliga brachte zahlreiche Ausfälle. Nur zwei Spiele blieben auf dem Programm. Der Westfalenmeister F. C. Schalke 04 bestätigte wie schon in Bielefeld so auch in Altenbögge seine eindeutig führende Stellung im westfälischen Fußball durch einen sehr hohen Sieg. Wieder schossen die Knappen acht Tore. Wohl wehrte sich die Mannschaft des Gauliga=Neulings tapfer, hielt auch eine Viertelstunde ihr Tor rein, doch dann war das Spiel der Schalker in vollem Fluß. Schon bis zum Wechsel hieß es:0 für den Ex=Meister und auch nach der Halbzeit schossen Kuzorra und seine jungen Nebenleute nochmals 4 Tore. Erbittert war in Gelsenkirchen der Kampf zwischen den beiden an der Spitze liegenden Mannschaften von Gelsenguß und Borussia Dortmund. Die jungen Borussen zeigten sich in der ersten Halbzeit in einer famosen Form und konnten trotz der Schwierigkeiten des Geländes mit einer:=Führung die Seiten wechseln. In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber stärker auf und erzielten auch noch den Ausgleich.. I. L. 62 6 Die anderen Spiele, barunter bie 95. Begegnung zwischen Arminia und VfB. im fußballfreudigen Bielefeld, fielen aus. Gelsenguß Gelsenkirchen 3 2 1 0 12:6:1 Borussia Dortmund 3 2 1 0:4:1 FC. Schalke 04 2 2 1 0 16:1:0 Arminia Bielefeld 2 1 1 0 13•4:1 VfB. Bielefeld 2 1 0 1:9:2 VfL Altenbögge 3 1 0 2:22:4 SpVg. Herten 2 0 1 1:6:3 Westfalia Herne 1 0 0 1 93„., VfL. Bochum 48 2 0 J 3„.., SpVg. Röhlinghausen, 2 0 0 Z.0.4 Wien— Berlin:2 Einer der ältesten deutschen Fußballstädtekämpfe, die Begegnung zwischen Wien und Berlin, wurde am Sonntag vor 50000 Zuschauern in der Wiener Prater=Kampfbahn bereits zum 33. Male entschieden. Wie schon stets in den letzten Jahren, fiel der Sieg, der mit:2 sogar noch recht deutlich war, wieder an die Wiener, nachdem die Reichshauptstädter verblüffend rasch auf:0 davongezogen waren und zur Pause noch mit:0 geführt hatten. zeichen, das es in Frankreich erworben haben wollte. Auf diese Weise prellte es das Hotel um einen Kredit von 130 RM. und eine„Bekanntschaft" um 90 RM. Das Betrugsmanöver führte die hoffnungsvolle junge Dame zuletzt zwangsläufig vor den Strafrichter, dessen Urteil wegen der beiden Betrugsfälle und wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz zu einer Gesamtstrafe von sieben Monaten zusammengezogen wurde.„ Moers, 15. Sept. Hochherzige Spende für Verwundete. Die Siedlergemeinschaften des Kreises Moers haben durch eine Gemeinschaftsgabe den im Kreisgebiet untergebrachten Verwundeten eine hochherzige und willkommene Spende überreicht. Durch eigene Sammlung haben die Siedler im Laufe der beiden letzten Monate über 1000 Eier für die verwundeten Soldaten zur Verfügung gestellt. * „Denk mal. Irma, mein Verlobter hat mir von seiner Reise eine herrliche Vase aus Terrakotta mitgebracht.“ „Aus Terrakotta? Else, da muß er einen Grund dazu gehabt haben, dir etwas zu verheimlichen!“ „Ja, wieso denn?“ „Ich habe ihn gestern getroffen und da sprach er von einer Vase aus Bunzlau.“ Abreise Freitag“ OMAN von Hane Possendor! Copyright by Verlag Knorr& Hirth, Kommanditgesellschaft. München 1939 Wenn Ginos selige Mutter wüßte, was Sohn hinter sich hat... Nein. nein. nein! bt daran denken! Nie mehr! Es ist nicht kr. es existiert nicht mehr, hat überhaupt existiert...! Im Abend, als Gino nach dem Essen auf Markusplatz seinen Kaffee trinkt, kommt Zeitungshändler vorbei. Gino kann nicht Verstehen. Er will sich nur davon überzeugen, Palles gut abgelaufen ist, daß das grausige idel das weite Meer erreicht hat. Er kauft eine Zeitung, läßt die Blicke über die erste #ie gleiten... Nein, da steht nichts— oh, ges Schicksal! Und auf der zweiten Seite? #uffindung einer Leiche im Canale Grande! *So steht es in fetten Lettern da. Aber Gino nicht weiter. Er ist versucht, das Blatt * sich zu schleudern wie ein giftiges Tier, imt sich aber zusammen und legt es ruhig den Stuhl neben sich. Und zugleich faßt er en zweiten Entschluß: Er wird in den ###sten drei Monaten unter keinen Umständen #der eine italienische Zeitung in die Hand Anen! KGino Vian weiß so gut wie nichts über das achbarn auseinander?“lückliche Opfer. Er kennt nicht seinen Knen, ahnt nicht einmal, daß es aus Venedig lnmt und somit in seinem. Ginos, Koffer in Heimat zurückgebracht ist. Was die übrige Menschheit durch die Zei##en erfährt, ist dies: AKurz nach Sonnenaufgang ist im Canale ##de, dicht beim Fischmarkt ein verdächtiges, afes Bündel, in Gummistoff vervackt, vielfach Bchnürt und von sechs leeren Flaschen wie einem Schwimmgürtel umgeben, aufgefunäschchen Oel für meinen norgens früh das Gras## ch schickte es ihm zurück ine Frau anzuwenden, den worden; eine nachschleppende Leine hatte sich an der Kette eines Bootes verfangen. Das Bündel wurde sofort auf die Polizei geschafft und geöffnet. Es enthielt die Leiche eines Mannes zwischen sechzig und siebzig Jahren. Der Körper war völlig bekleidet sogar mit Hut und Mantel. In den Taschen fanden sich ein Paß und andere Papiere. die ergeben haben, daß der Tote der Fabrikbesitzer Marco Ballarin aus Venedig ist. Er ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen, denn die ärztliche Untersuchung hat ergeben, daß der Tod durch Erwürgen eingetreten ist, und zwar bereits vor drei bis vier Tagen. Die sofort vernommene Dienerschaft Ballarins gibt an, daß ihr Herr vor zwölf Tagen mit seinem Prokuristen zusammen geschäftlich nach London gereist wäre, und daß sie seitdem nichts mehr von ihm gehört hätten. Auffallend ist, daß der Fundort der Leiche kaum mehr als hundert Meter von Ballarins Palazzo entfernt ist. Die Polizei hat sich sofort mit Scotland Yard in London in Verbindung gesetzt, und es ist auch bereits ein Polizeikommissar dorthin abgereist.— Was aber die Polizei Venedigs noch nicht bekanntzugeben für gut befunden hat. sind drei weitere Tatsachen. Erstens: außer ein wenig Kleingeld sind bei dem Toten keine Geldbeträge vorgefunden worden, so daß Raubmord vermutet wird; zweitens: der Kopf und die Hände des Toten waren mit frischen Wäschestücken umwickelt; drittens: in der inneren Westentasche befand sich ein verschlossener Briefumschlag mit der Aufschrift„Mein letzter Wille“. Er ist sofort vom Gericht geöffnet worden und enthält die Verfügung. daß unter Aufhebung aller früher getroffenen letztwilligen Verfügungen die am 10. Oktober 1915 zu Venedig geborene Nelda Giacometti(Tochter der am 8. März 1896 zu San Pietro auf Pellestrina geborenen und am 18. April 1937 daselbst gestorbenen Serafina Giacometti), zur Zeit wohnhaft in London, zur Universalerbin eingesetzt wird, und daß der bisherige Prokurist der Firma Ballarin. Aristide Chiopris. für Lebenszeit mit dem bisherigen Gehalt und mit einer jährlichen Tantieme von zehn Prozent vom Reingewinn der Firma in seiner Stellung verbleiben soll. Das Testament trägt das Datum: London, den 7. Mai 1937. Es ist zwar vom Wasser etwas durchweicht gewesen, aber durchaus leserlich geblieben, und es stammt ganz zweifellos von Marco Ballarins eigener Hand. * Niemand ist so schwer verdächtig wie Nelda Giacometti. Darüber sind sich die venezianische und die Londoner Polizei einig: Sie hatte allen Grund. Marco Ballarin zu hassen und an ihm Rache zu nehmen. Trotzdem ist sie nicht verhaftet worden, denn so schnell verhaftet man in London nicht. Aber man verhört sie Stunden und Stunden, bis sie fast zusammenbricht. Dann entläßt man sie nach Hause, doch ist sie von der Geheimpolizei so gut überwacht, daß eine Flucht unmöglich wäre. Man läßt ihr nur wenig Schlaf und holt sie dann wieder zum Verhör. Besonders belastend ist, daß sie einen gewissen Charly Potter gut kennt. Auch wenn sie wollte, könnte sie es nicht leugnen, denn sie ist von einem Stammgast des Restaurants Zamparo am vorletzten Sonntag mit ihm im Hyde Park gesehen worden. Nelda leugnet aber diese Bekanntschaft durchaus nicht und sagt sogar freiwillig aus, daß Potter ihr einen Heiratsantrag gemacht habe, was freilich den Verdacht nur verstärkt. Dieser Potter ist nämlich ein der Polizei wohlbekannter Dieb, Betrüger und Erpresser. der bereits eine lange Strafe dafür verbüßt hat, daß er unter Todesdrohung eine Unterschrift unter einen Wechsel zu erzwingen versucht hat. Was ist unter diesen Umständen wahrscheinlicher als dies: Relda hat sich am Tage ihres Besuches bei Ballarin abends wieder mit dem Italiener getroffen und hat ihn irgendwohin verschleppt. Dann ist Charly Potter in Aktion getreten: er hat den alten Herrn unter Bedrohung zur Abfassung des Testaments gezwungen. Und dann... Ja, hier gehen nun die Auffassungen der Kriminalisten auseinander. Die meisten glauben, daß Ballarin. nachdem man ihn auch noch um die tausend Pfund erleichtert hatte, so wie er ging und stand, zur sofortigen Rückreise nach Venedig gezwungen worden sei— Gott weiß. durch welchen Trick—, und daß er dort durch Potter, der ihm folgte, oder durch einen weiteren Helfershelfer ermordet worden sei.(Potter kann zwar durch seine Wirtin sein Alibi nachweisen, aber das kann auch erkauft sein.) Nur zwei von den Kriminalisten halten es nicht für völlig unmöglich, daß der Mord doch schon in London— natürlich nicht im Hotel, das scheint ganz ausgeschlossen— verübt worden sei. Aber wozu und auf welche Weise die Leiche dann nach Venedig geschafft worden sein sollte— darauf wissen diese Herren keine Antwort zu geben,„...„ Was Nelda Giacomerri am schwersten belastet, ist die Anbringung des FlaschenSchwimmgürtels an der Leiche; denn für gewöhnlich hat ja ein Mörder, der den Körper seines Opfers ins Wasser wirft, das größte Interesse daran, daß dieser so tief wie möglich versinkt. Daß man in diesem Falle für das Gegenteil Sorge trug, zeigt, daß man die Entdeckung der Leiche gerade herbeiführen wollte. Sonst konnte das Testament ja nicht gefunden werden, und das Ziel des Verbrechens wäre verfehlt worden. * Vierzehn Tage lang sind Nelda und Charly Potter mit Dauerverhören gefoltert worden, aber man ist nicht um einen Schritt weiter gekommen. Das Material reicht einfach nicht zur Anklage. und so hat man die Verhöre einstellen müssen. Die venezianischen Behörden haben auch die Frage erwogen, ob man es in London miteinem Auslieferungsantrag versuchen sollte. Aber man hat diese Idee gleich wieder fallen lassen, da ein solcher Antrag bestimmt abgelehnt werden würde: Ist das Verbrechen in London geschehen, so steht die Aburteilung den Londoner Gerichten zu. Aber auch für die Annahme, daß es in Venedig geschehen ist, sind die Beweise zu schwach, um eine Auslieferung seitens der Londoner Behörden zu rechtfertigen. Eine Woche nach Beendigung der Verhöre verläßt Nelda endlich London— natürlich ungehindert. Sie ahnt nicht, daß in Venedig die Frage eines Auslieferungsantrages auch nur erwogen worden ist.—„ Gortsetzung folgt.) Aus der Heimat Büren, Dienstag, 16. September 1941 „Stottern“- unbeliebt In völligem Gegensatz zu der in fast allen früheren Kriegen feststellbaren Verschlechterung der Zahlungsmoral hat der gegenwärtige Schicksalskampf eine fühlbare Verbesserung der Zahlungssitten und darüber hinaus eine erfreuliche Abnahme des Borgkaufunwesens mit sich gebracht. Die Gründe dafür sind verschiedener Natur. Einmal ist überall eine relativ günstige Verdienstlage festzustellen, die zum großen Teil auch dadurch herbeigeführt worden ist, daß bezahlte Ueberstunden und Sonntagsarbeit übernommen wird oder daß mehrere Familienmitglieder mitverdienen. Zum anderen bewirkt die Einschränkung der Kaufmöglichkeiten auf vielen Gebieten eine steigende Flüssigkeit der Verbraucherschaft, die sich natürlich in einem Rückgang des Borgkaufes, des „Stotterns“ wie man volkstümlich zu sagen pflegt, ausdrücken muß. Soweit nicht durch Verordnung des Preiskommissars die Aufhebung bisheriger Kreditgewährung ausdrücklich untersagt worden ist, kann man einen deutlich sichtbaren Verzicht auf den Borg— sei er nun formlos oder organisiert— feststellen. Man steht beim Kaufmann nicht mehr so hoch oder gar nicht mehr in Kreide. Man kauft nicht mehr auf Raten, sondern in bar. Man zeigt, daß man als Verbraucher „zahlungsfähig" oder, besser gesagt, zahlungswillig ist. Man legt Wert darauf, zu den „guten Kunden" zu gehören, deren Erhaltung sich der Einzelhändler auch im Hinblick auf das kommende Friedensgeschäft am Herzen gelegen sein läßt oder doch wenigstens lassen müßte. Hersteller, Händler und Verbraucher haben aus der Praxis gelernt, wie erfreulich und förderlich es ist, keine Schulden zu haben, sondern prompt und bar zu bezahlen, was man braucht, wenigstens soweit es sich um Gegenstände und Artikel des laufenden Verbrauchs handelt. Guter Auftakt zum Kriegs=WHW. in Büren. Seit zwei Jahren kämpft der deutsche Soldat unter Einsatz von Blut und Leben für Heimat und Volk, aber auch die Innere Front erfüllt ihre vaterländische Pflicht. Gerade die Opfersonntage, deren tiefere Bedeutung uns in jedem Monat erneut bewußt sein sollte, zeigen unsere unerreichbare und wachsende Einsatzbereitschaft im Dienste der Gemeinschaft. Die Bevölkerung der Stadt Büren bekundete ihre unerschütterliche Liebe zu Deutschland und ihre Siegeszuversicht durch ein schönes Opfer am ersten Opfersonntag des dritten Kriegs=Winterhilfswerks, erreichte doch der Spendenbetrag die glänzende Summe von 1239,05 RM. gegenüber 877.45 RM. beim 1. Opfersonntag des Vorjahres. Es wurden also rund 50% mehr gespendet. Dieses Opfer, wissenden Sinnes und freudigen Herzens gegeben, birgt aufbauende Kräfte in sich. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Montagvormittag auf der Straßenkreuzung beim Gasthof von Rüden. Hier stießen zwei von auswärts stammende Lastkraftwagen(aus Bigge und Westheim) zusammen, wobei beide Fahrzeuge Beschädigungen erlitten, während Personenschaden nicht eintrat. Die Ursache des Zusammenstoßes ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß an der Ecke des Verwaltungsgebäudes der Gehörlosenschule ein dritter Lastkraftwagen verbotswidrig hielt und die Uebersicht über die gefährliche Straßenkreuzung hinderte. Neuregelungen der Lehrlingsausbildung im Handwerk. Die Handwerkskammer Dortmund weist darauf hin, daß mit Wirkung vom 1. Juli neue fachliche Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens im Goldschmiedehandwerk, im Wäscheschneiderhandwerk und im Holzblasinstrumentenmacherhandwerk erlassen worden sind. Diese Vorschriften, die in systematischer Form die Berufsausbildung in diesen Handwerkszweigen regeln, treten an die Stelle der bisherigen einschlägigen Bestimmungen. Bei Neuabschluß von Lehrverträgen ist der Nachweis zu erbringen, daß die Vorschriften sich im Besitz des Lehrherrn und des Lehrlings befinden. Aus der Bewegung BDM.=Werk, Gruppe Büren. Alle Mädel treten heute(Dienstag) pünktlich abends 8 Uhr an der Aufbauschule in Dienstkleidung an. Die Päckchen sind mitzubringen. Peispreih ür. Frau K. üre nr Ueber 700 000 Arbeitsstunden leistete ein Kreis Seit Kriegsbeginn haben Tausende und Abertausende Frauen des Gaues Westfalen=Nord in selbstverständlicher Pflichterfüllung neben der Sorge um ihre Familie ein gewaltiges Maß von Mehrarbeit geleistet. Durch selbstlosen Eins sien Geieten wunden die Vutgeben jelost, die die Zeit den nationalsozialistischen frauen gestellt hat. Wenn wir hier näher auf die opferfreudige Arbeit des Kreises Minden eingehen und Zahlen angeben, dann tun wir das in dem Bewußtsein, daß noch unendlich viel Mehrarbeit geleistet worden ist, die von keiner Statistik erfaßt wird, die still und selbstverständlich geleistet wurde. Da ist zunächst die Nachbarschaftshilfe, die aktivste Abteilung der NS.= Frauenschaft. Sie nimmt der Arbeiterin, die müde heimkommt, sie nimmt der überbelasteten Bäuerin und der kinderreichen Mutter, die ganz allein auf sich angewiesen ist, so manche Sorgen und Pflichten des Haushaltes ab und erleichtert den Berufseinsatz. Hier springen Frauen und Mütter für Frauen und Mütter ein. Wenn wir hören, daß allein im Kreise Minden in der Nachbarschaftshilfe in den beiden Kriegsjahren 17 685 Frauen 542649 Stunden freiwillige Arbeit geleistet haben, dann ist das ein Ergebnis, das jede vorher etwa mögliche Berechnung weit hinter sich läßt. Und das nur in dem Sektor Nachbarschaftshilfe. In der Nähstube steht die Soldatenwäsche im Vordergrund, und weiter wird auch für das DRK. und die NSV. gearbeitet. In der Nähstube laufen auch die zahlreichen Flickbeutel ein. 7612 Frauen haben 57·052 Stunden in den Nähstuben gearbeitet. In der allgemeinen Arbeit für die NSV. waren bisher 2153 Frauen 17925 Stunden tätig. In der eiligsten Zeit des Jahres läuft die Einkoch=Aktion. Gesammelt und eingekocht wurden 180 Kilo Fleisch, 28 814 Kilo Gemüse, 15 927 Kilo Obst und 2516 Kilo Marmelade. Wie vielen Familien konnte damit im letzten Winter geholfen werden! Seit den ersten Kriegstagen leisteten 1200 Frauen 46 620 Stunden, Bahnhofsdienst. Besonders erwähnenswert ist auch noch der Einsatz für die Wehrmacht und Behörden. Da wurden 3000 Wäscheteile genäht und gewaschen, 23 260 Teile wurden gestopft. In der Lazarettbetreuung wurden 749 Frauen eingesetzt und bei den Behörden 607 Frauen mit 14101 Arbeitsstunden bei der Bezugscheinausgabe. Wir haben hier nur einige Zahlen aus großen Leistungsstatistik der NS.=FrauenschaftDeutsches Frauenwerk des Kreises Minden herausgenommen. Aber diese Zahlen beweisen, was an tatkräftigem Dank unsere Frauen und Mädchen an die Mütetr und Soldaten abstatten. die uns Vorbild sind an Pflichterfüllung und an Einsatz. nsg. Der arzugsfahig:.. Agramn Was wird als kosten anerkannt? Gemäß den ergangenen Anweisungen des Reichskommissars für die Preisbildung ist im Bereich der Reichsgruppen Industrie, Handel und Handwerk für die Ermittlung des abzuführenden Uebergewinns vom steuerpflichtigen Gewinn auszugehen. Dieser muß aber in der Regel vorher nach näherer Bestimmung des Reichskommissars berichtigt werden. So sind z. B. höhere als die gesetzlichen Löhne und übermäßige freiwillige soziale Aufwendungen dem Gewinn zuzurechnen. Der Reichskommissar hat hierzu jetzt im einzelnen bestimmt, welche freiwilligen sozialen Aufwendungen und welche Löhne er als Kostenbestandteile anerkennt. Als Lohnkosten werden folgende Leistungen anerkannt: 1. die am 16. Oktober 1939 zulässigerweise gezahlten Löhne und Gehälter und sonstigen regelmäßig wiederkehrenden Zuwendungen; 2. Gehälter, Löhne oder sonstige regelmäßig wiederkehrende Zuwendungen, die nach Verkündung des Lohnstops vom Reichsarbeitsminister oder den Reichstreuhändern verbindlich festgesetzt oder in einer Betriebsordnung genehmigt worden sind; 3. Leistungszulagen, Lohn= und Gehaltserhöhungen beim Aufrücken in höher entlohnte Altersstufen, Berufs= oder Tätigkeitsgruppen und Trennungsgelder, Familienheimfahrten sowie An= und Rückreisekosten, soweit diese Leistungen vom Reichsarbeitsminister oder den Treuhändern der Arbeit zugelassen worden sind. Freiwillige soziale Aufwendungen, die entweder fürsorgerische Leistungen an einzelne Gefolgschaftsmitglieder oder Betriebsgemeinschaftsleistungen sind, werden als Kosten anerkannt, wenn sie nach Art und Höhe betriebs= oder branchenüblich sind und den Grundsätzen sparsamer Wirtschaftsführung nicht widersprechen. Ehrenschutz bei außerordentlicher Kündigung. Die Feststellungsklage bei außerordentlicher Kündigung des Arbeitsverhältnisses wurde bisher fast ausnahmslos als vermögensrechtliche Streitigkeit behandelt. Das ist dann unrichtig, wenn die außerordentliche Kündigung zugleich eine Angelegenheit der Ehre des Unternehmers oder des Gefolgsmannes ist und dem Kläger schon aus ideellen Gründen an einer gerichtlichen Entscheidung liegt. Das Reichsarbeitsgericht hat neuerdings für den Fall der Ehrenrührigkeit entschieden, daß der fristlos entlassene Angestellte ein rechtliches Interesse an der Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung hat. Die„Soziale Praxis“ sieht darin einen bedeutsamen Sieg des Ehrengedankens über die ältere vermögensrechtliche Betrachtungsweise. Fettverbilligung für die minderbemittelte Bevölkerung. Zur Verbilligung der Speisefette für die minderbemittelte Bevölkerung werden Reichsverbilligungsscheine auch für die Monate Oktober, November und Dezember 1941 ausgegeben. Reichspost=Lehrlinge dürfen nicht abwandern. Der Reichsarbeitsminister hatte bereits kürzlich darauf hingewiesen, daß angesichts der besonderen kriegswirtschaftlichen Bedeutung der Deutschen Reichsbahn ihr die Lehrlinge, die sie ausgebildet hat und die ihre Lehrzeit beenden. erhalten bleiben müssen. Der entsprechende Erlaß des Reichsarbeitsministers ist künftig auch auf Lehrlinge der Reichspost anzuwenden, soweit sie eine Sonderausbildung für den Dienstbetrieb der Reichspost erhalten haben. Kreis Bürenund Nachbarkreise Atteln, 15. Sept. Volksschulpersonalie. Als Nachfolgerin des nach Beverungen versetzten Lehrers Klein wurde die Lehramtsanwärterin Frl. Cäcilia Blömeke aus Menne mit der Versehung einer Schulstelle an der hiesigen Volksschule beauftragt. Salzkotten, 15. Sept. Geburtstagsgruß. In voller Rüstigkeit feierte der Invalide Bernhard Griese, Bachstraße, gestern seinen 77. Geburtstag. Wir gratulieren! Für Führer und Volk ist in treuer soldatischer Pflichterfüllung bei den Kämpfen im Osten am 25. August 1941 als Richtschütze in einom Panzerjäger-Regiment unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, der Obergefreite Franz Behlen im blühenden Alter von 24 Jahren gefallen. In tiefer Trauer: Familie Josef Behlen und Angehörige. Kleinenberg, Büren, Gardelegen, Dortmund, Zelsenkirchen, Düsseldorf, Schiefbahn, Köln und Harburg, den 16. September 1941. Statt besonderer Anzeige! —— Der Herr über Leben und Tod erlöste heute morgen meinen innigstgeliebten Sohn, unseren herzensguten Bruder, Schwager, Onkel, Neffen- und Vetter, den Schuhmachermeister Georg Caspari von seinem langen, mit musterhafter Geduld ertragenem Leiden. Gestärkt mit den Gnadenmitteln unserer hl. Kirche, starb er, ergeben in Gottes hl. Willen, im Alter von 30 Jahren. In tiefem Schmerz: Die trauernden Angehörigen. Büren, z. Zt. im Felde, Essen, Wiedenbrück und Hörde, den 15. September 1941. Das Seelenamt ist am Donnerstag, dem 18. September, morgene.10 Uhr, in der Pfarrkirche zu Büren. Anschließend ist die Beerdigung vom Sterbehause, vom Rath-Str. 14, aus. Lübbecke, 15. Sept. Das beste Ergebnis der Spinnstoffsammlung im Gau Westfalen=Nord. Beim Ueberblick über das Gesamtergebnis der Spinnstofssammlung in unserem Gau stellen wir fest, daß der Kreis Lübbecke wieder einmal ganz hervorragend abgeschnitten hat. Auf den Kopf der Bevölkerung gerechnet ist im Kreis Lübbecke das beste Ergebnis im Gau Westfalen=Nord erzielt worden. Bielefeld, 15. Sept. Erste Meisterschule des Mechanikerhandwerks. Die Fachschule für das Mechanikerhandwerk in Bielefeld wurde vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in diesen Tagen als„Meisterschule des Mechanikerhandwerks“ anerkannt. Diese Schule ist nicht nur einzigartig in Deutschland, sondern in der ganzen Welt. Aus allen Gauen Großdeutschlands kommen die Schüler. Sie haben die Mechaniker= und Schlosserlehre hinter sich und machen nun hier in ihrem Spezialfach ein sechsmonatiges Semester mit über 1200 Unterrichtsstunden durch. Die Meisterschule will den jungen Mechanikern so umfassende Kenntnisse vermitteln, daß sie sich in allen vorkommenden Arbeiten auskennen, daß sie auch an den neuesten. kompliziertesten Maschinen etwa auftretende Störungen erkennen und beheben können. Bielefeld, 15. Sept. Wieder ein Ritterkreuzträger im Gau Westfalen=Nord. Für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde wurde dem Oberleutnant und Adjutant in einem Infanterieregiment Helmut Haun aus Bielefeld vom Führer das Ritterkreuz verliehen. Oberleutnant Haun wurde als Sohn des Obersten Haus Bielefeld geboren. Der Großvater des in Ritterkreuzträgers war Bezirkskommanden# Bielefeld. Schon früh stand Helmut den Reihen der SA., und seine Bielefelder Kameraden sind stolz auf ihn. Aber ebensol ist die gesamte Bielefelder Bevölkerungn ihren zweiten Ritterkreuzträger. Das kommt davon... Eine Tragikomödie aus Harth Hochzeitsfeier auf der Harth! Lustig war's nach alter Weise, Und man hat auch nicht gespart An Getränken und an Speise. Zwischen elf und zwölf bei Nacht Drangen Diebe in die Wohnung Und entwendeten ganz sacht Einen Schinken ohne Schonung. Auch an Brot war keine Not, Und so ging es an das Schneiden, Und der Schinken weiß und rot Mußte es geduldig leiden. Von dem Schmause hochbeglückt Sahen sie noch Pflaumen locken; Diese wurden auch verdrückt Im gemütlichen Beinanderhocken. Schinkenfleisch und Pflaumen rot Lassen sich nicht gut vertragen. Gräßlich war der Diebe Not, Denn rebellisch ward der Magen. Und es kam mit einem Mal Zu den leiblichen Beschwerden Noch hinzu die Höllenqual, Als ein Dieb entdeckt zu werden. Mürbe von Gewissensplag Sah'n sie schwere Strafe winken, Brachten drum am andern Tag In das Haus den Rest vom Schinken Zahlten geldlichen Ersatz. Um die schwere Schuld zu bannen, Und mit Prügeln wohlbedacht Zogen sie betrübt von dannen. Schließlich packt' die Polizei Diese Burschen am Schlafittchen: Zahlen müssen nun die Drei Oder wandern in das Kittchen.— Die Moral von der Geschicht": Laß die Schinken und die Pflaumen, Wenn sie dir gehören nicht, Reizt auch noch so sehr der Gaumen! ToHier spricht der Reichsluftschutzb Gruppe Westfalen Frage: In unserem Luftschutzraum stehen immer wieder Unstimmigkeiten über Frage, wann die elektrischen Heizkörper ei# schaltet und wann sie ausgeschaltet werden len. Viele sind auch der Meinung, daß Heizgeräte unzulänglich seien, weil sie den## zu langsam erwärmen. Antwort: Die elektrische Heizung Luftschutzraum ist frühestens zu Beginn Fliegeralarms einzuschalten und spätestens der Entwarnung wieder auszuschalten. Heizung soll nach Möglichkeit so bemessen daß innerhalb 30 Minuten eine Erwärmung Raumluft um 5 Grad Celsius eintritt. Im# zustand soll eine Temperatur von 15 Grad sius erreicht werden. Aus der Reihe der loten Westereiden: Klemens Luig, 27 J. Erwitte: Anton Wilmes, 23 J.— Geseke: Kast Rohde, 30., Willi Günther, 21., Aug Werner, 85., Ingenieur Wilhelm Tillma## 40 J.— Neuhaus: Domkapitular Dr. HermaJosef Wurm, 80 J.— Paderborn: Kon## Engemann, 21 J. Hauptschriftleiter: Emil Reuber, Lippstadt; antwortlich für den heimatlichen und Anzeigen Otto Birkle, Büren; Verlag und Druck: C. Laumanns, Lippstadt. (Z. Zt. ist Preisliste Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gü Familienanzeigen finden Sie in der Heimatzeitung! Ihre Vermählung geben bekannt: Konrad Hardes Therese Hardes geb. Ocken Witten Ruhr Büren(Westf. Widey 32 Altestr. 8 den 16. September 1941 Wrhnang (2 bis 3 Zimmer) zum 1. Oktober 1941 zu mieten gesucht. Angebote an die„Bürener Ztg.“ Suche, da die Mutter des jetzigen erkrankt ist, für sofort oder zum 1. Oktober ein tüchtiges Mädchen fürs Haus und zeitweise zum Bedienen der Gäste. Küche kann erlernt werden. Gasthof C. Wolf, Lippstadt, Erwitter Straße 33. it Maggi's Würze spart man gern und leicht. Man nimmt nur ein paar Tropfen. Ja. das reicht! weit MAGGI WURZI Würze Sostverrauf! Büren, den 13. September 1941 Der Bürgermeister der Stadt BürLoeser. Erscheint täglich mit lich 2,01 RM. einsch (einschließlich Boten Betriebsstörung usw Bezugspreises. Anze nicht geschäftlicher? breit 15 Pfg. Bei Nachlaß. Gerichtssta Kostenl. Beilag Nr. 218 Sturt 9 Divisione Neue Aus dem F 16. Sept. Das Ol gibt bekannt: In der Ukraine Heeres mit wirksa Luftwasse in kühn sten Stellen Brü Unterlauf des Du Brückenköpfe in erbitterte starke sei Panzerunterstützun werden konnten, Divisionen aus ih siegreich weiter ne Im Raum süd in den letzten Wor schen 11., 27. und deutschen Heeres obersten Busch m bände der Luftwas entscheidend geschl sionen wurden vö unter blutigsten! schlagen. Ueber 5 sere Hand, 320 P. sowie zahleiches K oder zerstört. Im Kampf geschiffahrt vernichte lich der Hebriden In der vergangen um England aus Handelsschiffe, de Brand geworfen. In Nordafrika der Sollum=Fron klärungsvorstoß m wurde nach harte genommen. In! artillerie wurden afrika ohne eigen zeuge abgeschossen. Versuche briti Tage die Deutsch Küste anzugreifen schossen zwei seint Britische Flug Nacht Bomben ar deutschlands. Diallem in Hambur, letzten. Nachtjäg neun der angreife M 3000 Gefanger Berlin, 16. S schnitt der Ostfro meekorps erzielte folge. Im kühn Truppen des Kor ten am jenseitige schewistischen Wi Die Sowjets ver rere Gegenangrif wieder einzudrüc unter schweren b chewisten an der Der Verkauf des Obstes an den städtischen Wegen(Brilon# Siddinghäuser, Hegensdorfer und Eickhoffer Straße) findet am Mittwoch, dem 17. September 1941 statt. Treffpunkt 9 Uhr an der Briloner Straße. Der Verko# erfolgt nur an Familien, die Mitglied des Reichsbundes Deut### Familie sind und mindestens 4 Kinder unter 17 Jahren haben. Am 12. Septembei Wehrmacht bekar Ostfront der Ober oberst Ritter vo ier bringen.