er schützt Sie zur vor Kälte Inwetter, er Jhnen auch lussehen des angezoge. Mannes und Ihnen dank Qualität auf Zeit hinaus de machen.
in Preis? Nur
sgabe A
Bochumer Volkszeitung
pr.16: monatlich NM 8.16 oder haldmonatlic einscht Gotenlohn Die Behinderung der Lieferung seinen Anspruch au. Rückzahlung des Bezugspreises fene Gelamtauflage 6 Pig Ausgabe A e Pta Huepig Ausgabe C 8 Pig Texlanzeigen: AusgadeA lusgaden B u. C 26 Vig. je mm GAltig: Breisliste 6
für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk
Westfälische Volks-Seitung
verbunden mit den Bezirksausgaben B und C für Eslen=Steele=Hattingen und Wattenscheid Geschäftsltelle u. Schriftleitung: Bochum. Mühlenstr. 12-14/ Fernruf 64746-64748
63. Jahrgang
Bochumer Stadtanzeiger
Geschäftsstellen: Bochum, Mühlenstraße 12=14, Fernruf 647 40 Vostscheckkonte Tortmund 6146; Hattingen, Bahnhofstratze 12. Jernruf 2096. Postscheckkonto Essen 1950; Essen=Steele. Brede
neher Str. 4. Fernr. 582 30 Poltscheckkonto Dortmund 193 80 Wattenscheid Freiheitste 15 Fernr 1876. Bostscheckk Dortm 30430 Drud und Berlas: Schürmann& Klaages, Bochum
52
1935
Die gegenwärtige Lage im Memelgebiet unmöglich!"
So erklärte der konservative Abgeordnete Cazalet im englischen Unterhaus
kin volltommen künstliches System"
traße 25
geöffnel
lhaus
dus Europa erobert ha
Ardt, Bybille Schmit
üchternen Liebha
la Soncland n
me!
ude macht.
eb 2 10 Uhr
(UNSTANSTALI
12KLAGGES
„Wir müssen einsehen, das———"
„Ein Fehler der Alliierten und des Völkerbundes, im Jahre 1924 dem litauischen Staalsstreich nachzugeben“
die Auflösung des Unterhauses amtlich bekanntgegeben
W London, 26. Okt.(Drabth.) Die große aausdehatte wurde durch verschiedene Alwet. die sich teils zur Arbeitslosenige, in der Hauptsache aber zur inter=
onalen Lage äußerten, fortgesetzt. Jahrend einer Rede des konservativen rdneten Raikes ereignete sich ein Zwischenfall auf der Inschauertribüne.
unger Mann warf zum zweiten Mal komustiice Fiuablatter in den Saal und
Dejenigen, die für den Frieden sprechen,
sren sich für den Krieg vor!“ Der Demonwurde durch Unterhausbeamte entfernt. onservative Abgeordnete Cazalet er
de deutsche Wiederaufrüstung nicht gegen England gerichtet sei.
oft. daß der Völkerbund eine Organirienigen sei, die sich irgendeiner Erweir deutschen Rechte oder Forderungen
m zu zeigen, daß der Völkerbund eher it ist. die Probleme der besiegten Staaden, als den Status ano der Siegerfrecht zu erhalten. Eines dieser Probleme
die Memelfrage.
im Memelgebie: ein vollkommen bes Regime vorbanden.
Dir mussen einsehen, daß es ein Fehler in den Friedenavertragen war, die 110 009 Ein gwöhner des Memelgebietes, die 5an Jahre unter deutscher Herrschaft waren, unter die
Souveranitat eines ausländischen Staates
zu stellen. Ich glaube ferner, daß eo ein
rehler der Alliierten und des Völker= hundes im Jahre 1921 war, dem litauischen Staatsstreich nachzugeben und ein rein
kunstliches Regime zu errichten“ ser Aleordnete fuhr fort, es erscheine ihm ds Memelproblems eine internatioKontrolle auf eine Reibe von Jahren für eine neue Erwägung des ems und möglicherweise eine Volksneidung vorgenommen werden múßten.
leine
unterrichtete Persönlichkeit getroffen.
eie nicht die gegenwartige Lage in Memel als unmöglich betrachte.
wies dann auf die Notwendigkeit der snderung der Friedensvertrage und von Maß n wirtschaftlicher Expansion hin. Er schlagt
Feurschland sehr beträchtliche wirtschaftliche FHugestandnisse somohl in Europa als auch außerhalb Europas zu machen,
eebi daß es in den Völterbund zurück
und: ne solche Regelung im Rahmen eines De DenUngsplanes stehen würde. onie wurde durch den Innenminister
Simon abgeschlossen. Er teilte mit. auf Ersuchen des Außenministers nuch eine Erklarung zum italienisch abessi nischen Konflikt
en da es sich darum bandele, ein saktandnis zu beseitigen. Am Donorgen sei eine sehr erstaunliche Behaupaentlicht worden, die nämlich, daß die sencalerung über Nacht ihre Politik einer Zammenarwit mit dem Völker
1 weiter des. Diese Veröffentlichung be
dat die Regierung bereits hinter dem en eineterbundes mit Frankreich und ileselung des italienisch-abessinischen nen sndeln und der Völkerbund und dann aufgefordert werden sollten, diese
Regelung anzunehmen. Damit habe man also nach allen Erklärungen im Unterbaus Donnerstagfrüh glatt bebauptet, daß eine Intrige zwischen London, Rom und Paris im Gange sei. den Völ
kerbund vor vollendete Tatsachen zu stellen, die den Interessen einer Partei schaden und den Grundsatzen des Völkerbundes selbst widersprechen würden.
Sir John Simon fuhr dann wörtlich fort: „Ich spreche mit der Autorität der ganzen Regierung, wenn ich erklare, daß diese wilde Beschuldigung überhaupt nicht wahr ist. Von Anfang dieses Konfliktes an war die Politik der englischen Regierung vor allen Dingen darauf gerichtet, falls möglich eine Regelung zu fordern, die nicht nur im Nahmen der Volkerbundssatzung steht, sondern auch für die beiden streitbaren Par= teien annehmbar sein würde.
Ich nehme an, daß wir vollkommen im Recht sind, wenn wir uns als Freunde des Friedens bemühen die internationale Freundschaft zu fördern. Die englisch=franzo ischen Vorschlage z. B die im vergangenen Angust in Paris unterbreitet wurden, hatten auf diesem Grundsatz berubt und ebenso der Plan des Genier Fünferausschussee.
tun weder etwas hinter dem Rücken des Völkerbundes. nech haben wir auch nur einen Augenblick daran gedacht, dies zu tun.(Beifall auf der Ministerbank.)
Wir haben ferner nicht die Absicht, als Mit.
glied eines kollektiven Systems in der Wirkammachung unserer Verpflichtungen unter der Völkerbundssatzung zu schwanken Wir
Die Italiener melden:
Für eilige Leser
Der Führer und Reichskanzler empfing gestern den zum Botschafter seines Landes in Paris ernann= ten bisherigen königlich belaischen Gesandten in Berlin, Graf de Kerckove de Denterghem, ebenso den scheidenden lettischen Gesandten, Herrn Kreewinsch, um ihre Abberufungsschreiben entgegenzunehmen und sich persönlich von ihnen zu verabschieden.
*
Die Londoner Blätter sind der Ansicht, daß die Nachrichten über italienische Friedensfübler zutreffen, daß aber die Besprechungen vorläufig noch zu keinem festen Plan geführt haben.
*
Bei einem Essen, das der franzosische Botschafter in London zu Ehren des dort anweienden Mar= schalls Petain gab, hatte dieser eine lange Unterredung mit dem Chef des britischen Reichsgeneral= stabes, Feldmarschall Sir A. Montgomery=Massingberd.
Kandische Trapper sollen berreste eines zertrümmerten
mUrwald die Flugzeuges gefun=
den haben. Es ist die Vermutung aufgetaucht, daß es sich um den Apparat der Franzosen Nungesser und Coli handeln könnte, die 1927 zu einem Ozeanflug von Frankreich aus gestartet waren und von deren Schicksal man nie wieder etwas gehört hat. *
Der Versuch der englischen Regierung, den Lohnstreit im Kohlenbergbau gütlich beizulegen. merfolglos geblieben. Am 11., 12. und 13. November wollen die Bergleute darüber abstimmen, ob ein allgemeiner Bergarbeiterstreik in England erklärt werden soll.
*
Einer der hervorragendsten Flieger der österreichischen Armee, Hauptmann a. D. Rudolf Stanger, ist am Donnerstag in Wien gestorben.
*
Der Schaden, den die Waldbrände in Südkalifornien angerichtet haben, wird jetzt auf Millionen Dollar geschatzt. Ferner droht Ueber= schwemmungsgefahr, weil der des Unterbolzes beraubte Baden den Winterregen nicht aufhalten kann.
haffen, daß eine schnelle und befriedigende Losung zustande kommt, aber sie muß im Nahmen des Volkerbundes liegen und von den drei betroffenen Parteien, nämlich Italien, Abessinien und dem Völkerbund, angenommen werden.“(Beifall.)
Sir John Simon bebandelte hierauf noch einige innenpolitische Fragen, worauf die große Aussprache des Unterhan es abgeschlossen wurde. Eine Abstimmung wurde nicht mehr vorgenommen.
Die Auslösung des Unterhaules riurde am Freitag abend formal durch eine Vercifentlichung in der amtlichen„London Gasette“ vollzogen, nachdem der König auf einer Sondersitung deg Thronrates wenige Stunden vorher die Auflösungsproklamation geneh= miat hatte.
Weiterer Vormarsch
am Webi Schebeli
Keine Stimmung in Abessinien für Friedensfühler
DNB Rom. 26. Okt.(Drahtb.) Als amtliche Verlautbarung Nr. 28 wird Freitag mittag in Rom der neueste Heeresbericht herausgegeben. der interessante Angaben über die militärischen eignisse an der Somalifront enthält. Der Heeresbericht hat folgenden Wortlaut:
„An der Somalifront wird das militärische Vorgehen in der Gegend von Schebeli fortgesetzt. Nach der Einnahme des befestigten Ortes Dagnerei wurde
der Vormarich am Fluß entlang fortgeletzt,
wobet zahlreiche am Ufer liegende Dörfer besetzt wurden. Erne Abteilung unter dem Besehl des Leutnante Morco hat das Dorf Kalaffo. den Hauptort des Besirks Delie Schiavelli. genommen. Zahlreiche Stammeshauptlinge haben sich unterworten und ihre Walien den Italienern über= geben Hierdurch kamen 500 Gewehre in italienischen Besitz.
Der Sultan von Schiapelli, der in den Italienern übergegangen war.
hat mit seinen Bewafineten die Flanke der italienischen Truppen gedeckt und dadurch einen siegreichen Zusammenstoß mit feindlichen Truppen in der Nahe des Dorses Gheledi erfolgreich unterstünt. Das Dorf wurde genommen.
Die Luftwaise führte im Gebiet von Oaaden Aufklarungs lüge aus, wobei sie bis Salsabane. Ginba und Maaallo vordrana und erfolgreiche Bombenabwürse auf
silitärische Punkte vornahm.
Die italienische Fliegertätigkeit an der Südfront wurde am Freitag. entgegen den Erwartungen der Abessinier, wieder aufgenommen
Zahlreiche Ortschalten am Webi SchebeliFluß und vor allem der Hauptstützpunkt der abessinischen Truppen wurden mit Bomben belegt.
Am Freitag abend traf in Addis Abeba eine amerikanische Missionarin ein. die. nur von ihren Dienern begleitet, aus dem inneren Sudan nach der abessinischen Hauptstadt gereist war. Sie berichtete, daß sie während ihrer 14 tägigen Reise großen abessinischen Truppenabteilungen begeanet sei, die sich auf dem Wege in die Kampigebiete besanden Sie habe aber trot dieler starken Truppenbewegungen ihre Reile vollkommen unbelästigt durchführen können. Ueberall auch im Innern des Landes, habe völlige Rube geherricht.
Eine hobe abessinische Persönlichkeit hat dem Reuter=Vertreter in Addis Abeba zu den„oriedensfühlern“ in Rom erklärt. das
nicht die geringste Aussicht auf Frieden be= stehe, solange die Italiener auch nur einen Fuhbreit Gebiet der Provinz Tiare besent hielten. Wenn der Kaiser einwillige die Provinz Tiare an die Jtaliener abzutreten, würde er innerhalb 24 Stunden seinen Thron nerlieren, seibst wenn man eine finanzielle Entschadigung oder einen Ausgang nach dem Meere hin alo Gegenleistung anbiete.
Im Luerschnitt des Tages
Italienische Zurückhaltung in Abessinien
Wenn nach der starken Zuspitzung der außenpolitischen Lage, wie sie sich in den letzten Wochen herausgebildet hatte, jetzt der Eindruck einer Entspannung vorhanden ist, so darf man daraus sicherlich nicht auf eine Liquidierung des abessinischen Feldzuges durch Italien schließen. Möglich, daß es eine taktische Aenderung in der Art seines Vorgehens vornimmt. Ob wirklich die„roße Schlacht in Ogaden“, von der eine Londoner Meldung wissen will, zur Zeit stattfindet, ist sehr ungewiß. Bis jetzt scheinen nur Einzelaktionen vorzuliegen. Dagegen ist es unverkennbar, daß die italienische Kriegführung sich eine gewisse Zurückhaltung auferlegt. Vielleicht mit Rücksicht auf die in Gang befindlichen Verhandlungen in Europa, vielleicht weil sie überhaupt eine große Gewaltentscheidung im Augenblick aus militärisch strategischen Gründen für untunlich hält. In Nordabessinien richtet man sich vorläufig offenbar vielmehr darauf ein, das besetzte Land politisch zu organisieren, um wenigstens hier eine vollendete Tatsache zu schaffen. Wie weit sie als Ergebnis der bisherigen Kriegsbandlung und des inzwischen in Gang gekommenen diplomatischen Gesprächs zwischen den westeuropäischen Kabinetten reichen wird, ist natürlich noch nicht abzusehen. Von der Forderung des Alles oder Nichts ist wohl aber auch Mussolini inzwischen abgekommen.
Italienische Zugeständnisse an England
Die tatsächliche Entspannung liegt in den Beziehungen zwischen Italien und England. Laval hat vor den vereinigten außenpolitischen Ausschüssen der Kammer und des Senats offiziell davon Mitteilung gemacht, daß die italienische Regierung beschlossen habe, eine der drei an der livysch=ägyptischen Grenze aufgestellten Divisionen zurückzuziehen, und eine Agenturmeldung besagt, die englische Regierung habe Mussolini benachrichtigt, daß vier englische Kriegsschiffe die Rückreise aus dem Mittelmeer antreten wurden. Damit wird von beiden Seiten der militärische Druck, der hinter die Politik gesetzt wurde, etwas gemildert. Daß man trotzdem in London sich hütet, wegen der weiteren Entwicklung einen verfrühten Optimismus zur Schau zu tragen, mag mit dem Wahlkampf, der bereits begonnen hat, und mit den von Baldwin jetzt offenbekannten Aufrüstungsabsichten der Regierung zusammenhängen. Wenn der Frieden schon ganz aus der Gefahrenzone heraus wäre, würde es schwieriger sein, sie zu begründen.
Reform des Völkerbundes?
Für die gesamtenropäische Lage, die durch die Mirtelmeerspannung ja schließlich sehr stark in Mitleidenschaft gezogen war, ergeben sich recht interessante Aussichten, wenn man den grundsätzlichen Kern der Hoareschen Rede vor dem Unterhause neben die Ausführungen setzt, die der Premierminister Baldwin am Tage darauf an der gleichen Stelle machte. Hoare erklärte, der Volkerbund sei die Brücke zwischen England und