Was de SOnad) brechte
Im Mitelpunkt der Geschehens stand am Wochenende der Reichssportweitkampf der deutschen Jugend. 93. BDM und Jungvolk zeigten am Sonnabend und Sonntag auf den verschiedensten Sportstatten unserer Stadt ihr Können Zahlreiche Zuschauer mußten feststellen, daß die Leistungen sich von Jahr zu Jahr verbessern. Es war schon eine Freude, die portbegeisterten Jungen und Madel um den Siegespreis kämpfen zu sehen, und die Ergebnisse zeugen von einer gesunden Breitenarbeit, die dem Sportschaffen in der Hitlerjugend alle Ehre macht.
*
Auf der Zeche Julla wurden wieder einmal eine Reihe von Jubilaren für langjährige treu Dienste geehrt. Zu diesem Zwecke versammelte sich die festlich gestimmte Betriedsgemeinschaft, die mit großer Anteilnahme der Ehrung ihrer Kameraden beiwohnte
*
Der Sportklub Westsalio 04 hatte seine Jahreshauptversammlung. Die verschiedenen Jahresberichte zeugten von fleißiger Arbeit im Dienste des deutschen Sports. Daß üder 200 meist aktive Mitglieder unter den Fahnen stehen, ist ein Beweis dafür, daß der Sportklub seine Aufgabe, tüchtige Manner für das Vaterland heranzubilden, ernst nimmt.
*
Die Westfalla war diesmal ohne Spiel. Sodingen holte sich mit Ach und Krach die ersten Punkte für den Aufstieg. Im Salzburgerpokal schlug Constantin die Süder, Fortuna gewann gegen Friedrich der Große, und Börnig brachte das Kunststück fertig, die BfLer auf eigener Scholle abzuhängen und damit an die Tabellenspitze zu kommen. Im letzten rückständigen Meisterchaftsspiel hielt Germania unentschieden gegen Erin und gelangt damit„einen rauf". Jugendspiele waren sehr zahlreich und hatten mehrfach unerwartete Ergebnisse.—13.
Ehrung zum goldenen Arbeitsjubiläum
bei der Gewerkschaft ver. Constantin der Große, Jeche Mont Cenis.
em Freitag feierte, wie wir berichteten, der Fördermaschinist
Friedrich Schemberg, Castroper Straße 232, sein 50jähriges rbeitsjubiläum.
Im Verwaltungsgebäude der Zeche Mont Cenis fand eine Ehrung statt, zu der die Direktion, die Bergbehörde, der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront und der Vertreter des Otsgruppenleiters der NSDAP erschienen waren.
Oberbergrat Mertens würdigte die Verantwortung und Leistungen des Jubilars und überreichte ihm in Anerkennung seiner Verdienste eine hohe Auszeichnung. Kreisobmann Baum übermittelte die Glückwünsche der NSDAP und DAF. Bergwerksdirektor Bergassessor Hotzel dankte dem Judilar für seine unermüdliche Tätigkeit und die langjährigen Dienste bei der Zeche Mont Cenis und überbrachte die Glückwünsche der Gewerkschaft.
Aus der Bewegung
Deutsches Frauenwerk. Ortsgruppe Herne=Sodingen und Holthausen. Heute Montag, 26. 5. 41, 20 Uhr, Zusammenkunft der Jugendgruppe und der Singschar im Heim MontCenis=Straße 289.
Der SCW hielt Jahresrücklchau
Kernige Worte über den Sport im Kriege.— Zähes Weitermachen trotz aller Schwierigkeiten.
Im Vereinsheim tagte am Sonnabend die den Zeitverhältnissen entsprechend gut besuchte Jahreshauptversammlung des Sportklubs Westfalia 04. Unteroffizier Fritz Holthoff und Schütze Heini Behrendt hatten sich zur besonderen Freude der Mitglieder als Urlauber eingefunden.
Zu Beginn gedachte der Vereinsführer, Oberstudiendirektor Hermann Kracht, der Gefallenen und Verstordenen des verflossenen Jahres. Für das Vaterland gefallen sind die Kameraden Weßling, Graf und Pietrowski, es verstarben die Kameraden Ernst Wiegmann und Hermann Strickmann. Zu ihren Ehren erhob sich die Versammlung von den Sitzen.
Für den leider immer noch erkrankten Fußballobmann Josef Schlicker gab sein Vertreter Karl Joswiak den Bericht der Fußballabteilung. Er schilderte die großen Schwierigkeiten, die sich einer gewohnt erfolgreichen Arbeit entgegenstellten, die aber mit aller Kraft und echt kameradschaftlichem Einsatz aller Beteiligten gemeistert wurden. Es sei die besondere Hoffnung der Abteilung, daß der verehrte Fußballobmann Josef Schlicker recht bald von seiner Krankheit genesen und die Geschicke der Abteilung wieder unter seine bewährte Obhut nehmen möge.
Der Bericht der Jugendabteilung bewies reges Arbeiten am Nachwuchs, der vielfach für die einberufenen Kameraden in die Bresche springen mußte. Der Vereinsführer spendete dem derzeitigen Jugendobmann Bourscheidt Anerkennung für seine Leistung und die der Abteilung.
Den Geschäftsbericht erstattete der Geschäftsführer Heinz Lubbers. Der Verkehr mit anderen Vereinen habe sich in kriegsmäßigen Grenzen abgewickelt, so daß der Geschäftsführer in der Läge gewesen sei, in anderen Abteilungen auszuhessen.
Der Kassenbericht, von Dr. Alberts erstattet, zeigte ebenfalls kriegsmäßiges Aussehen. Immerhin sei es durch schärfste
Sparsamkett trotz aller Einnahmeausfälle getmngen das Ver
eineschiff auch geldlich einigermaßen durch die verschiedensten Klippen zu steuern. Der Bericht zeigte auf der einen Seite den außerordentlichen Einnahmeausfall, auf der anderen Seite aber kaum verringerte Ausgabenbelastungen.
Der Bericht der Leichtathletikabteilung sprach von guten Erfolgen auch im zweiten Kriegsjahr. Leider haben auch hier die Einberufungen allerlei fühlbare Lücken gerissen. Obmann E. Hulsmann erhoffte aber auch für das kommende Jahr weitere Erfolge.
Kamerad Haverkamp, der mit dem Kameraden Meekamp die Kasse geprüft hatte, lobte die vorbildliche Kassenführung und mahnte zu weiterer energischer Sparsamkeit, um alle Schwierigkeiten meistern zu können. Er erdat Entlastung für die Kassierer.
Der Vereinsführer sprach die Entlastung aus und berief seine Mitarbeiter für das kommende Jahr. Danach wird sich der Führerring wie folgt zusammensetzen:
Vereinsführer Oberstudiendirektor Hermann Kracht. Stellvertreter anstelle des einbrusenen Hauptmanns Dr. Saß Theo Holsträter, 1. Geschäftsführer Heinz Lubbers, 2. J. Veith, 1. Kassierer Dr. Alberts, 2. A. Schlicker,
3. G. Rappenberg. Dietwart i. B. des einberufenen A Schulte der Vereinsführer, 1. Fußballobmann Josef Schlicker, 2. Karl Joswiak, 1. Jugendobmann Bourscheidt(s. Papenheim), 2. Boudon(s. Drilling), Leichtathletikobmann E. Hülsmann, Platzobmann Chr. Kloß, Platzwart K. Nöth, Beitragskassierer A. Böhm. Der Aeltestenrat bleibt in alter Besetzung.
In seiner Schlußansprache betonte der Vereinsführer, Hauptaufgabe eines Sportvereins sei es, dem Vaterlande ge
funde und tüchtige Männer zuzuführen. Mit über 200 mm
Felde steyenden Kameraden, meist Aktiven, habe der SCW diese Aufgabe erfüllt, und deshalb dürfe man die letzten Niederlagen auf dem Sportplatz nicht tragisch nehmen. Fußball komme im Kriege even erst mn zweiter Linie. Ausgabe der Jugend sei es, die Plätze der im Ehrenkleide des Führers an der Front weilenden Kameraden nach Kräften auszufüllen, und der Westfalianachwuchs zeige immer mehr, daß er dieser Aufgabe gewachsen sei. In seinem Ueberblick über die Ereignisse des verflossenen Jahres wandte sich der Vereinsführer gegen die Pessimisten, die man bekämpfen müsse. Uebrigens hatten ihnen die Sonhermeldungen des Tages wieder einmal die richtige Antwort gegeben. Es gette, den Kopf hoch zu halten und in Treue zum Führer zu kämpfen bis zum Endsieg. Mit dem Führergedenken wurde die Jahreshauptversammlung geschlossen.
*
*<space> E r<space> w a r<space> e i n<space> g u l e r<space> K a m e r a d.<space> D i e<space> K r i e g e r k a m e r a d s c h a f t<space> Gysenberg=Sodingen und der Bergmannsverein Sodingen erwiesen am Sonnabend nachmittag ihrem langjährigen Mitglied, dem Berginvaliden Philipp Beck, der im Alter von 74 Jahren zur großen Armee abberufen wurde, die letzte Ehre, indem sie ihm auf seiner letzten Fahrt das Geleit gaben. Auch viele weitere Sodinger Volksgenossen beteiligten sich in großer Zahl an der Beisetzung und bewiesen damit, daß der Dahingeschiedene sich recht großer Beliebtheit erfreute. In langen Reihen tralen die Teilnehmer am Eogl. Krankenhaus an, wo die sterblichen Ueberreste aufgebahrt waren. Vor dem Trauerwagen marschierten die Vertreter der Kriegerkameradschaft, der Bergmannsverein mit Fahnen= und Kranzabordnungen und Musikkapellen. Am Grabe senkten sich die Fahnen zum letzten Gruß und viele Kränze wurden niedergelegt.
Montag, den 26. Mai 1941.
Sonnenaufgang 3.50 Uhr, Untergang 20.05 Uhr.
Mondaufgang 4.27 Uhr, Untergang 20.03 Uhr.
Wir verounteln von 21.45 bis 5.15 Uhr.
Wir erinnern uns...
1940 Calais nach hartem Kampfe in deutscher Hand, Dün rchen. Gent und Kortryk genommen.
1923 Erschießung Schlageters von den Franzosen bei Düsseldas.
1904 Der Großindustrielle Friedrich Siemens starb in Dresden(geb. in Menzendorf bei Lübeck§. 12. 1826).
1798 Tod des Malers Asmus Carstens(geb. 10. 5. 1754 in Sankt Jürgen bei Schleswig).
Der Reichs=Sportwettkampf der Herner HJ.
Erfolgreiche Durchführung auf den einzelnen Kampfstätten.
es Inte
inen.! Beachtliche sportliche Leistungssteigerungen gegenüber dem
Vorjahre Reges Interesse vieler Eltern und Sportfreunde.
Seit Jahren führt die Hitlerjugend im schönen Maien den Reichs=Sportwettkampf durch, und es ware ein schlechles Zeichen, wenn im Kriege der gesamte Wettkampfgedanke ausgeschaltet wäre. Schon allein aus diesem Grunde war es zu begrüßen, daß auch im zweiten Kriegsjahre in Zusammenarbeit mit dem RSRL der Reichs=Sportwettkampf durchgeführt wurde. Die vorgeschriebenen Uebungen für die einzelnen Einheiten der H3. wurden am Sonnabend und Sonntag auf mehreren Herner Sportplätzen unter restloser Beteiligung der Gefolgschaften durchgeführt. In jugendlicher Begeisterung eilten Sonnabend vormittag gegen 8 Uhr die Herner Pimpfe und Jungmädel den angewiesenen Kampfstätten zu. Durch wochenlange Vorarbeit der Führerschaft der HJ. und des 23., des B0M. und der JM. war die Gewähr fü. die guten sportlichen Erfolge gegeben. Wie wir uns deim Besuch mehrerer Kampfstätten überzeugen konnten, herrschte dort überall gute sportliche Disziplin und große Begeisterung. Schon von weitem grüßten die wehenden Fahnen der Jugend. Frohe Fahrten= und Kampflieder hallten durch die Morgenstille. Kampfesmutige Jungen und frischfröhliche Mädel traten in die Kampfbahnen, und aus ihren Augen leuchleten Mut und Siegeszuversicht.
Der Reichs-Sportwettkampf der Hitlerjugend wurde als Einzelkampf und als Mannschaftskampf in folgenden Uebungen durchgeführt:
1. für Pimpfe: 60-Meler=Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf(80 g).
2. für Hitlerjungen: 100-Meter=Lauf, Weitsprung, Keulenweitwurf(500 g).
3. für Jungmädel: 60-Meter=Lauf, Weitwurf, Schlagballweitwurf(80 g).
4. für B0M-Mädel: 75,Meler=Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf(80 g).
5. für Mädel des B0M.-Werkes„Glaube und Schönheit": 75-Meter=Lauf, Weitsprung, Schlagdallweitwurf (80 g).
Als Kampfrichter amtierten Führer und Führerinnen der jeweiligen Einheiten.
* De lag
Händen des Scharführers Nagel die des B0M und der IM hatten die Geschaftsführerin des Untergaues, Ilse Krämer und die Ringführerin Ilse Zimmermann.
Nachdem am Sonnabend Jungvolk und Jungmädel ihre weitere sportliche Ertüchtigung unter Beweis gestellt hatten, standen am Sonntag Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel hierin nicht zurück, trotz erhöhter Anforderungen. Daß auch viele Eltern und Sportfreunde den Reichs=Sportweitkämpfen großes Interesse entgegenbrachten, bewies ihr zahlreiches Erscheinen auf mehreren Sportplätzen, wo sie den Verlauf und die Ergednisse der Uebungen ausmerksam verfolgten.
In allen Einheiten war gegenüber dem Vorjahre eine fortgeschrittene sportliche Ertüchtigung zu verzeichnen. Alle Teilnehmer und Teilnehnerinnen wurden nach der 100=PunktWertung des Reichs=Sportwettkampfes innerhalb ihrer Altersstufe bewertet. Die Wertung ist zwischen den Altersstufen so ausgeglichen, daß die jüngeren Teilnehmer gegenüber den älteren keinen Nachteil haben. Jede Leistung wird mit einer ihr entsprechenden Punktzahl bewertet. Schwachen in einer Uebung können durch erhöhte Leistung in einer anderen ausgeglichen werden. Ueberpunkte können erzielt werden. Die zehn besten Einzelkämpfer werden als Mannschaft gewertet, das heißt, die erreichten Punktzahlen der zehn besten Einzelkämpfer werden zusammengezählt und ergeben die Leistung der Mannschaft.
Die besten Einzelleistungen fanden ehrende Anerkennung durch Siegerplaketten. Die siegreiche Kameradschaft einer Gefolgschaft, der Jungenschaft eines Fähnleins, der Mädelschaft einer Mädelgruppe, der Jungmädelschaft einer Jungmädelgruppe, der Sport= und Gymnastikschar oder Arbeitsgemeinschaft des BDM=Werkes„Glaube und Schönheit“ erhalten als Auszeichnung die vom Führer unterzeichnete Ehrenurkunde. Während in den Einheiten des BDM und der IM nach Abschluß der Kämpfe die Siegerehrungen gestern vorgenommen wurden, gschieht dies bei den Einheiten der Hitlerjugend voraussichtlich am kommenden Sonntag in einer besonderen Veranstaltung. Die genaue Siegerliste werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.
Die Aeberraschung: Börnig Tabellenführer
Spannende Kämpfe um den Salzburger- und Kriegs=Erinnerungs-Pokal Herne=Süd strauchelt in der Herner Mark. BfL Herne verliert gegen BfB Börnig und SD Fortung siegt nach hartem Kampf über BSG Friedrich der Große. Wanne 11 gibt die ersten Punkte an Jahn Holsterhausen ab Im Meisterschaftskampf SC Germania gegen Erin Castrop
gab es eine Punkteteilung.
Das war sehr dünn
Die ersten Punkte für den SB Sodingen.— Sportgemeinschaft Wattenscheid ebenbürtig.— Die Sodinger noch nicht wieder in Form.
Die lange Meisterschaftspause hat den Sodingern nicht besonders gut getan. Wer die letzten ernsthaften Kämpfe um die Staffelmeisterschaft sab, wird gestern die Mannschaft nicht wiedererkannt haben, so lendenlahm lief zweitweise das Spiel. Wenn das zweite— klar irreguläre— Tor nicht rechtzeitig gesallen wäre, wer weiß, ob die zum restlos abgekämpften Mannen vom Gysenberg auch nur einen Punkt in Sodingen behalten hatten. Falls man ernsthaft den Aufstieg will, muß man sich auf die wahre Form besinnen und vor allen Dingen jeder Spieler an sich selbst arbeiten. Ein derartig bedenklicher Luftmangel, wie ihn gestern einige der Grunen aufwiesen, dar beim Kampf um den Aufstieg nicht mehr vorkommen. Gerade weil die Sodinger sehr erhevlich mehr können, als sie gestern zeigten, ware
es jammerschade, wenn aus irgendwelchen Gründen vermeidbare Fehlschläge eintraten. Entschuldigend muß allerdings angeführt werden. daß die Wattenscheider streckenweise eine Gangart auschlugen, die wir in Herne wahrhaftig nicht gewohnt sind. Leider hatte der Schiedrichter kein Auge für die Rüpeleten, so daß ihm zum Schluß das Spiel streckenweise vollstandig aus der Hand glitt.
Die Sodinger degannen vielversprechend, und als nach kaum 10 Minuten der auf halblinks spielende Schockel ins Schwarze trof, alandte jedermann an einen hohen Sodinger Sieg, zudem der Tresser bergauf gegen den starken Wind erzielt wurde. Trotz deutlicher Ueberlegenheit wollte aver bis zur Pause kein weiteres Tor fallen.
Wer geglaubt hatte, daß es„bergunter“ und mit dem Wind bei den
Sodingern besser gehen wurde, sah sich schmablich enttauscht. Zwai konnten sie zeitweise eine drückende Ueberlegenheit berausspielen, aber im Sturm wurde durch große Umstandlichkeit alles versiebt. Schon bald zeigte es sich, daß die Läuferreihe und die Verteidigung der Grunen mit der Lust am Ende wau. Lediglich Miß rackerte sein Pensum herunter, wurde aber durch den Ausfall besonders des rechten Läufers stark überlastet. Außerdem hatte er mit dem sabelbasten
Halblinken der Gäste seine liebe Not. In der 75. Minute wurde
Blatt gut bedient, sein gutgemeinter Schuß wurde jedoch abgewehrt, und erst mit Hilfe der Hand konnte er den Vall wieder unter Kontrolle bringen. Den Nackschuß brachte er im gegnerischen Gehause unter. Trotz aller Wattenscheider Proieste erkannie der Leiter das Tor an. Im Gegenzug übersab der Schiedsrichter bei den Wattenscheidern eine ähnliche Sache, und auch daraus wurde nach einigem bin und der ein anerkanntes Tor. Der Schluß sah eine deutliche Ueberlegenheit der Gäste, aber mit Glück wurde das Ergebnis gehalten. Etwa 900 erleichtert ausseuszende Zuschauer verließen am Schluß den Platz. Das hätte leicht ins Auge gehen konnen. Für das Rückspiel in Wattenscheid wünschen wir schon jetzt einen erheblich eneraischeren Leiter, sonst sind die Folgen nicht auszudenken.
Um den Salzburger- und Kriegs=Erinnerungs-Pokal. Diesmal konnte sich der SCC behaupten.
SC Constantin— 2·B Herne-Süd 2:1(1:1)
Vor etwa 300 Zuschauern gab es in der Herner Mark einen harten und ebenso spannenden Kampf zwischen den beiden Rivalen des Herner Tudens. In den letzten Spielen konnte sich immer der BV über die Märker behaupten, so daß diesmal der Spieß umgedreht worden ist. Beide Mannschaften gaben das Letzte aus sich heraus,
so daß die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind. Vor allen Dingen hatten die Hintermannschaften einen guten Tag und machten auf beiden Seiten dem Angriff sehr viel zu schaffen. Wenn auch die Süder gegen Schluß alles daransetzten, so war doch der Sieg für Constantin verdient, da die Märker=Elf den großeren Ehrgeis zelgte.
Bereits in der 12. Minute gingen die Marker durch idren Rechts
außen in Front. Erst kurz vor dem Wechsel konnten die Iuder durch idren slotten Linksaußen gleichzieven. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Plapherren eine Zeitlang das Kommando. Aus dem Aufbau heraus seuerte Heu plotzlich gegen das Ziel und haute das Gluck, ersolgreich zu treffen. Diese Torspanne versuchten nun die Süder
mit aller Krast auszuwetzen, aber die Märker=Hintermannschaft stand fest. Allerdings lag der Ausgleich ost in der Luft, aber es hat nicht sollen sein. Constantin wurde knapper aber verdienter Sieger
Fortung hatte das Glück zur Seite. Fortung— BSG Friedrich der Große 3:1(1:0)
Trotzdem es hier um eine gewisse Rivalitat ging, hatte das Spiel nur erwa 1m Besucher angelockt, die aber einen slotten und weinsel
reichen Kampf erlebten. Insbesondere die Knappen legten gletch mach
tig los, so daß die Fortuna erst eine Zeit brauchte, um so einzuspielen und im Bilde zu sein. Nach dieser Uebergangs#### fiel die Partie gleichmaßig ab. Beide Mannschasten hatten Vorteile, die aber unausgenutt blieben. Erst in der 22. Minute sicherte Fortungs Halbrechter die Fuhrung. Im zweiten Abschnitt siel aus einem indirekten Freistoß der langst verdiente Ausgleuh für die Werkesportter. Tamit war aber ihre Kunst zu Ende. Die Gastgever fanden sich
immer mehr und setzten sich auch spielerisch besser durch. Lurch den
Halblinken erbobten sie auf 2:1 und etwa 10 Minuten vor Schluß zeichnete sich Fortunas Linksaußen in die Schupentiste ein. Trotz der Niederlage hinterließen die Kuappen einen guten Eindruck.
Grün=Weiß scheint wieder aus dem Tritt zu sein.
BfL Herne— BfB Börnig 2:3(1:2)
Die Grün=Weißzen, die gleich im Ansang des Spieles mit allen Reserven aus sich herausgingen, haten gestern besonders reichlich Schußpech. Dazu traf man den Gast aus Bornig, der nun immer mehr von sich reden macht, in einer guten Form an. Vor allem die Mittelreihe und die Abwehr war auf dem Posten. Der Sturm der VfLer torkelte mitunter bilslos in der gegnerischen Spielbalfte herum und verlor vierbei viel Terrain. Den Gegentreffer brachte man erst auf einen Fehler dei Börniger Abwehr an. Man lag wobl eine Zeitlang vor dem Gebause der Börniger, war aber nicht allen sich bietenden Chancen gewachsen. Der Börniger Angriff dagegen tat sein möglichstes und schoß viel, wenn auch mitunter ungenau. Jedenfalls ließ man BfLs Abwehr nicht zur Ruhe kommen. Ein Unentschieden ware dem Spielverlauf wohl gerechter geworden, aber letzten Endes sind Tore entscheidend. Die Börniger scheinen es also wirklich um den Pokal ernst zu nehmen, so daß noch mancher mit ihnen rechnen muß.
Germania spielte groß auf, aber Tore fehlten.
SC Germania 09— BSG Erin Castrop 1:1(1:0)
Schon lange hatte man nicht mehr einen so großen und schwunghaften Elan bei der Germanen Einbeit feststellen können, wie es gestern der Fall war Obwohl man sunf Jugendliche, so u. a. Uhtbrock und Benelen, eingesetzt hatte, klappte der a
Schnurchen. Znsbesondere im Angriss, wo Nais aller Augrisfszüge war. Allerdings setzte er eiwas zuviel ein und vergaß davei den„Iliver“ Benneken, der immer gefahrlich auf Reisen ging. Auch Bohme schaffte diesmal weit produktiver, weil er einen Teil seiner Selbständigkett hatte. In der Hintermannschaft ließ man sich nicht aus der Nube bringen, vor allen Dingen war diesmal Burgardt ganz im Bilde, der den Unken Läufer der Germanen stark einsetzte und diesen zu guter Form auslausen, ließ. Bei den Gasten hatte der Hüter einen Glanztag, der den Germanen fast alles verdarb, so daß die Torausbeute gering blieb. Die unglaublichsten Tachen scheiterten an seinem Konnen. Trotzdem hatte der Sieg mit 1:6. der durch einen placterten Schuß des Rechtsaußen in der 33. Minute siel, hier in perne bleiben können, wenn nicht durch einen Abwehrsebler, etwa 4 Minuten vor Schluß. der Ausgleich für die Gaste gefallen ware. Jedenfalls ware
der Erfolg durch geschickte Deckung zu verhindern gewesen. Dem
Direktschuß des Mittelstürmers war Korte nicht gewachsen. Trotz der Remispartie hat es zu einer Platzvesserung in der Tabelle gereicht
pparat wie am geistige Leiter
Jugendspiele.
20 Fortuna la— aC Germania 09 la 0:9 89 Jortuna 1b— SC Germania 1# 1b 0:3 Germania 10 eg— Teutonia Riemte 8:0 86 Germania 09 1b— Teutonia Riemte 3:1 n 18—. ES Hontrop 1a 1:2 Herne=Tüd 1a— 2&a Constantin
Statt jeder belonderen Anzeige.
1. Tim. 4, 7.
Gott dem Allmachtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gesallen, am Sonnabend nachmittag 3.45 Uhr meinen geliebten Mann, unseren treusorgen den Vater, Schwiegervater und Großvater, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel
August Hampel
im Alter von 60 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit zu sich zu nehmen.
Um stille Teilnahme bitten
Familie Wilhelmine Hampel nebst Angehörigen. Beut:
Herne=Todingen, Essen, Börnig, Westerholt, Beuel, den 24. Mai 1941
Die Beerdigung findet statt am Dienstag, dem 27. Mai. nachmittags 3.45 Uhr vom Trauerhause, Laorstraße 30, aus.
Trauerandacht ½ Stunde vorder.
Herne- Börnig. Hamburg (Taarstraße 65
den 25. Mai 1941.
Am 22. Mal 1941 verschied nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Reserve=Lazaren zu Koln unser lieder Sohn, Bruder, Enkel und Resse, der
Pionier Franz Danek
im Alter von 19½ Jahren, versehen mit den Trostungen unserer Kirche.
Auch er gab sein junges Leben für Führer und Vaterland.
In tieser Trauer:
Familie Michael Danek.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 26. Mai 1941, nachmittags 16½ Uhr vom Trauerhause, Saarstraße 65. aus statt
Das seierliche Seelenamt wird am gleichen Tage morgens 7 Uhr in der Peter= und Paul Kirche HerneBornig gehalten.
Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese Anzeige als solche.
Bücher sind Bausteine für die Gegenwart und Zukunft.— nelft beim Bau!
Hauptschriftleiter: Dr. Leo Reiners(z. Zt. Wehrmachtsdienst) 2tellv. Hauptschriftleiter: Heinz Lubbers, Herne.— Truck und Verlag: Koetders u. Rottsches, Herne. Zur Zeit iR Preististe
Dr. e gultig.— Mengenstattei#
Stellen-Angebote
Suche in ländlichen, gepflegten, kinderreichen Haush. ehrl., fleißige
Dullsen—.„, sorvieren,
waschen und bügeln. Eintritt solort oder spater. Angebot mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf an
Frau Udo Cols
Langenberg(Rhld).
Technische Großhandlung
sucht
Lehrling
für Büro und Lager.
Angebote unter h. B. 294 an den Herner Anzeiger.
K
Zu mieten
400 bis 600 qm heizbare
Arbeitsräume
für leichte, saubere Handfertigung gesucht. Angebote an
Wichmann-Werke A.-G.
Witten-Annen.
Donnerstag, 22. Mai, abends, auf der Strünkeder Straße
ein hellbrauner Belouchut. eine große Aktenlasche und ein kleiner brauner Reisekosser
mit Inhalt abhanden gekommen.
Gegen Belohnung abzugeben im Fundbüro Herne.
Wer verlor 2 Schlüissel!
Vor einigen Tagen sind bei uns 2 Schlüssel gefunden worden. Der Eigentümer kann sie bei uns abholen.
Geschäftstelle des Nerner Anzeigers
Herm.=Göring=Str. S, neb. d. Postamt
Dis siegreichen Fahnen und Standartender deutschen Wehrmacht.
21 Postkarten in Mappe
Mehrfarbiger Offsetdruck nach Entwürsen von Kunstmaler Gottfried Klein.— Preis 1,50 RM.
In geschmackvoller Weise werden hier in prächtigen leuchtenden Farben die Fahnen und Standarten unserer siegreichen Wehrmacht dargestellt. Bilder aus der Kampftätigkeit der einzelnen Truppengattungen geben den Rahmen dazu. Die Sammlung ist künstlerisch vollendet und bildet eine schöne und lehrreiche Erinnerung an unsere stolze Wehrmacht.
Zu haben in der
Buchhandlung
Koethers& Röttsches,
Hermann=Göring=Straße 8 neven dem Postamt.
Sehr guter dunkelblauer
Sommermantel
(Gr. 42) zu verk.
Zu erfragen im Herner Anzeiger. Tücht. Fleischermeister sucht in d. Umgebung von Bochum— Herne gutgehende
Sleischerei
zu vachten. Offert. u. A. B. 100 an den Herner Anzeiger erb.
DIESE ANZEIGE
will ihnen zu einer wertvollen Bekanntschaft verhelten, und zwar zu der Bekanntschalt mit
dem biologisch-natürlichen Schmutzlöser.
DALLITA hat nämlich ganz außer. ordentliche Eigenschaffen.
Seine schmutzlösende Kraft is unvorstellbar gut. Während der Einweichzeit lost OALLITA den Wäscheschmutz völlig auf.
Der weitere Vorteil ist leicht zu denken: Sie haben beim Waschen nur noch die halbe Arbeit und sparen außerdem Waschpulver. OALLITAwill und wird ihnenhelfen.
HE
löst den ganzen Wäsche.
schmutz beim Einweichan
□