Mittwoch, den 28. Mai 1941 erner Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Bezugspreis halbmonatlich Mark 1.08. monatlich Mark 2.15, frei ins Haus gebracht; durch die Post monatlich Mark 2.— einschließlich 48 Pf. Postzeitungsgebühr, hierzu Besiellgeld 36 Pf. Preis der Einzelnummer 10 Pf. Anzeiger Kreisanzeiger für den Stadtkreis Herne Sodinger Anzeiger# Geriher Anzeiger Druck und Verlag: Koethers& Röttsches, Herne, Hermann-Göring-Straße 3. Anzeigenpreise: 1 mm Raumdöhe 4 Pf., im Cextteil 25 Pf. Vereinskalender(im Textteil) je mm 10 Pf.; Bäder= und Sommerfrischenanzeigen se mm 3½ Pf., Sisser= und Auskunftsgebühr 25 Pf.; Postscheckkonto: Dortmund 1907, Fernruf: Sammel=Nr. 525412 Telegr.: Anzeiger Herne. U=Boote versenkten 77600 BKT Dierzehn schwerbeladene feindliche Handelsschiffe westlich von Afrika vernichtet Erfolgreiche Kämpfe und Besetzung mehrerer Ortschaften auf Kreta DNB Berlin, 27. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten westlich von Afrika 14 schwerbeladene seindliche Handelsschiffe mir zusammen 77600 BRT. Auf der Insel Kreta befinden sich die deutschen Truppen nach erfolgreichen Kämpfen und Besetzung mehrerer Ortschaften in weiterem planmäßigem Vorgehen. Die Luftwasse unterstützte die Kämpfe durch wirksame Angrifse von Sturzkampfflugzeugen auf britische Stützpunkte, Truppenansammlungen und Zeltlager. Flakartillerie schoß über der Insel ein Jugdflugzeug vom Muster Hurricane ab. Südlich Kreta wurde ein großer Transporter durch Bombentreffer schwer beschädigt. Im östlichen Mittelmeer grissen deutsche Sturzkampfflugzeuge einen starken britischen Flottenverband an. Sie erzielten vier Bombentreffer schweren Kalibers auf einem Flugzeugträger und mehrere Bombentreffer aus zwei Kreuzern. In Nordafrika wurde bei Sollum ein von Panzern unterstützter örtlicher britischer Vorstoß abgeschlagen. Verbände der deutschen und italienischen Luftwasse grissen erfolgreich in die Kämpfe ein. Durch Tiefangrisse gegen britische Artilleriekolonnen westlich Dar=el=Hamra hatte der Feind schwere Verluste. Deutsche Sturzkampfflugzeuge versenrten vor Tobruk zwei Handelsschiffe mit zusammen 9000 BRT und beschädigten einen leichten britischen Kreuzer. Im Seegebiet um England vernichteten Kampfflugzeuge ein Frachtschiff von 3000 BRT und beschädigten ein großes Handelsschiff schwer. Weitere Luftangrisse richteten sich am gestrigen Tage und in der letzten Nacht gegen Hafenanlagen an der britischen Südostküste. Besonders erfolgreich war außerdem ein Angriff gegen ein Werk der Flugrüstungsindustrie an der englischen Süd küste. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. Bei der Vernichtung seindlicher Handelsschifse westlich von Afrika zeichnete sich das von Korvettenkapitän Schütze geführte Unterseeboot durch die Versenkung von elf Schissen mit zusammen 56 200 BAT besonders aus. Durch kühne und erfolgreiche Aufklärungsflüge über England zeichneten sich folgende Besatzungen aus: 1. Leutnant Meyer, Leutnant Denner, Unterosfizier Hußkönig, Unteroffizier Kühne und 2. Leutnant Wallert. Oberfeldwebel Raasch, Feldwebel Schwager. Unteroffizier Hagemeier. Ruch„Araus“ schwer beschädigt DNB Berlin, 27. Mai. Aus La Linea wird gemeldet, daß am 24. Mai der britische Flugzeugträger„Argus“ mit schweren Beschädigungen durch deutsche Bombentreffer auf dem Deck im Hofen von Gibraltar eingetroffen ist. Die Zahl der beschädigten britischen Schiffe, die am Kampf im Seegebiet um Kreta teilgenommen hatten und außer Gefecht gesetzt wurden, erhöht sich durch den Flugzeugträger„Argus“ auf acht Schiffe. Auch der Flugzeugträger„Argus“ kam aus dem östlichen Mittelmeer und wurde durch deutsche Bombenangriffe und die dadurch hervorgerufenen Beschädigungen zum Verlassen des Kampfgebietes gezwungen. Gleicht die Suda=Bucht durch die Versenkung britischer Schiffe einem Schiffsfriedhof. so erhält der Hasen von Gibraltar allmählich das Bild eines„Reparaturdocks“ für außer Gefecht gesetzte britische Schiffseinheiten. „Bismarck“ ein Opfer der Uebermacht Beschädigung von Schrauben und Ruder bewegungsunfähig geworden DNB Berlin. 27. Mai. Das Oberkommando der Wehrmamt gibt bekannt: Das Schlachtschiff„Bismarck", das in seinem ersten Gesecht gegen eine britische Uebermacht die„Hoad“ versenkte und die„King George“ beschädigte, war durch einen Treffer in das Vorschiff in seiner eigenen Ge schwindigkeit herabgesetzt worden. Ein Torpedo von einem Flugzeugangrifs, der am 24. Mai stattsand, verminderte die Geschwindigkeit abermals. 400 Seemeilen westlich von Brest wurde das Schiff am 26. Mai gegen 21 Uhr erneut von zwei Lufttorpedos getrossen, von denen einer Ruderaulage und Schrauben zerstörte und das Schiss dadurch bewegungsunsahig machte. Um 23.42 Uhr ging vom Flottenchef Admiral Lütiens an das Oberkommando der Kriegs marine folgende Meldung ein: „Schiff manövrierunfähig. Wir kämpfen bis zur letzten Granate. Es lebe der Führer! Flottenchef.“ Im Kampfe gegen die sich allmählich verstärkenden seindlichen Seestreitkräfte socht das Schlachtschiss„Bismarck“ in seinem bewegungsunfähigen Zustande, bis es endlich am 27. vormittags das Opser der Aebermacht von drei britischen Schlachtschifsen, einem Flugzeugträger, mehreren Kreuzern und Zerstörern geworden ist. Der britische Verband selbst wird seit heute früh durch deutsche Kampfflugzeuge angegriffen. Die Gedanken des ganzen deutschen Volkes sind voll Stolz und Trauer bei seinem im Seegesecht bei Island so siegreichen Flottenchef Admiral Lütjens, bei dem Schlachtschiff„Bismarck“, seinem Kommandanten, Kapi tän zur See Lindemann und seiner tapferen Be satzung. Das Schlachtschiff„Bismarck“ hat in der Seeschlacht bei Island durch Vernichtung des britischen Schlachtkreuzers„Hood“, und die schwere Beschädigung des Schlachtschiffes„King George“ seine Ueberlegenheit auch den starken britischen Schlachtschiffen gegenüber unter Beweis gestellt. Wegen dieser Ueberlegenheit konnte es erst von einer Vierzahl an sich unterlegener britischer Schlachtschiffe und anderer Kriegsschiffe niedergerungen werden, nachdem es durch einen unglücklichen Torpedotreffer bewegungsunfähig geworden war. Bis zu diesem Torpedotreffer war das Schlachtschiff„Bismarck" unerschüttert. Die„Bismarck“, die sich nicht mehr bewegen konnte, wurde von allen herbeigeeilten englischen Schiffen zusammengeschossen. Mit dem Schmerz über das Schicksal des Schiffes und seiner todesmutigen Besatzung verbindet das deutsche Volk den Stolz über den Heldenkampf dieser Männer der jungen deutschen Kriegs marine, denen es gelungen war, mit der Vernichtung des größten Kriegsschiffes der Welt England den schwersten Schlag zur See in diesem großdeutschen Freiheitskampf zuzufügen. Sie, die ein Opfer feindlicher Uebermacht wurden, haben bis zur letzten Granate gekämpft und mit dieser Haltung vor aller Welt bewiesen, was deutscher Seemannsgeist ist. Als deutsche Soldaten haben sie so die Ehre der deutschen Kriegsmarine und deren ruhmvolle Ueberlieferung in höchstem Maße gewahrt. In dankbärer Ehrfurcht wird das deutsche Volk das Gedenken an diese Männer, an ihren Sieg und ihre Treue bis zum Ende für alle Zukunft lebendig erhalten. Unter ständig steigendem deutschen Druck Churchill über die Lage auf Kreta- Teilgeständnisse über die Kriegsschiffsverluste Drahtbericht unseres Stock holmer Korrespondenten. G. Stockholm, 27. Mai. Die Kämpfe auf Kreta schilderte Churchill heute vor dem englischen Unterhaus als ungewöhnlich heftig und unter ständig steigendem deutschen Druck vor sich gehend. Da Churchill außerdem zugeben mußte, daß die britische Luftwaffe nur in sehr begrenztem Umfang in die Größte Bewährung der Fallschirmtruppe Der wichtigste englische Stützpunkt im östlichen Mittelmeer wird angegriffen Von Kriegsberichter von Kayser(PK.) DNB 27. Mai. Die Geschichte ist nicht eben reich an Berichten über erfolgreiche militärische Angriffe auf stark befestigte Inseln. Man weiß, welches Aufgebot an Flotteneinheiten notwendig ist, soll eine Landung an einer leicht vom Gegner zu kontrollierenden Küste erfolgen, und wie fragwürdig der Erfolg im Verhältnis zum Einsatz von Mensch und Material ist. Der Kampf um die Insel Kreta, der im Morgengrauen des 20. Mai begann, stellt die Welt vor die Tatsache, daß die militärischen Ueberraschungen noch lange nicht ausgeschöpft sind, die Deutschland seinem Gegner zu beweiten hat. In kühnstem Planen ist die Fallschirmtruppe gegen diese wichtige Insel eingesetzt. Englands Flotte hält die Küsten gut bewacht, und die wenigen Flugplätze sind gegen überraschende Flugzeuglandungen stark geschützt. Kreta ist der stärkste Eckpfeiler Englands im östlichen Mittelmeer. Unangreifbar scheint die Insel, die über 250 km von der Hauptstadt des griechischen Mutterlandes entfernt liegt. So kommt der Tag der bisher größten Bewährungsprobe der jungen Fallschirmtruppe. Der Einsatz soll beweisen, daß die Vorkämpfer dieses Teiles der deutschen Wehrmacht mit ihrem Wollen und Planen ein Instrument geschaffen haben, das geeignet ist, größte militärische Siege zu erringen oder einzuleiten. Vor allen anderen war es der General Student, der entgegen der Ansicht unzähliger Sachverständiger in der Welt, die auch mit Spott und Ironie nicht sparten. sich von seiner Idee nicht abbringen ließ und mit Ruhe und Zuversicht seine Truppe immer stärker gestaltete. Groß war der Erfolg der zu Beginn des Westfeldzuges eingesetzten Fallschirmjäger=Einheiten, die in überraschendem kühnen Handstreich wichtigste Stellungen im Rucken des Feindes besetzten. Viel gewaltiger noch ist der Einsatz auf Kreta. Groß ist die Verantwortung. Die Truppe kämpft einen harten Kampf. Die Nacht zum 20. Mai hat keine Abkühlung der subtropischen Hitze gebracht. Selbst am Morgen ist die Luft schwül und drückend. Zur festgesetzten Stunde erscheinen über verschiedenen Punkten der Insel Kreta In=52=Geschwader, stoßen auf Absetzhöhe durch, drosseln die Geschwindigkeit, und plötzlich ist der Himmel bedeckt von den Schirmen der abspringenden Soldaten. Dieser Sprung in den freien Raum, an den der Zivilist nur mit einem leichten Gruseln denken kann. ist für die Fallschirmjäger nur das Mittel, an den Feind zu kommen. Trotz der gegnerischen Abwehr sind bald größere Einheiten aus der Luft abgesetzt. Zäh verteidigt der Gegner die einzunehmenden Plätze. Unsere Truppen liegen zum Teil unter heftigem Artilleriefeuer. Erst die darauffolgende Nacht bringt die Möglichkeit zur endgültigen Sammlung. Die Kommandeure, die, wie jeder andere Soldat, in dem vorgesehenen Raum abgesprungen sind, verschaffen sich einen Ueberblick. Am Morgen des 21. Mai können an das führende Generalkommando schon Meldungen abgegeben werden, daß die Lage an den Einzelnen Punkten gefestigt ist. Zu Beginn dieses zweiten Tages werden weitere Truppen immer noch durch Sprung aus der Luft nachgeschoben. Munition und alles Nötige für die kämpfenden Männer wird abgeworfen. Wie schon am ersten Tage unterstützt die Fliegertruppe die Overationen. Aufklärer bringen immer neue Meldungen und Aufnahmen der Kampfgebjete. Stukas bekämpfen erkannte gegnerische Artilleriestellungen, und Kampfflugzeuge halten die starken englischen Flottenverbände in Schach. Der Kampf entwickelt sich zu einer Schlacht aller Wassengattungen. Endlich ist es dem ersten deutschen Transpor:= flugzeug möglich, eine Landung auf Kreta vorzunehmen. Gegnerisches Artilleriefeuer zwingt zu schnellem Start nach dem Ausladen der mitgeführten Munition. Diese Landung ist der Anfang für den Einsatz weiterer Transportflugzeuge. Damit können in den Nachmittagsstunden Gebirgsjäger auf die Insel gebracht werden. In den Abendstunden des zweiten Tages kommt die Meldung, daß die gegnerischen Truppen sich zurückziehen Verteidigung Kretas einzugreifen vermag, da sie, abgesehen von ihren sehr entfernt gelegenen Stützpunkten in Aegypten und Cypern, nur mit Hilfe von Flugzeugträgern eingesetzt werden kann, von denen einer wie im OKW=Bericht bekanntgegeben wurde, vier Treffer schweren Kalibers erhielt, lag schon darin die Ankündigung, daß angesichts der deutschen Luftüberlegenheit, znicht mit einem Halten Kretas für England zu rechnen ist. Noch deutlicher kam diese Auffassung der englischen Regierung in dem Satz Churchills zum Ausdruck,„wie immer auch die Kämpfe um diese Insel ausgehen mögen, so werden sie für alle Zeiten in die Kriegsgeschichte als eine heroische Leistung der Empiretruppen und der Flotte eingehen.“ An diesen Satz gedenkt Churchill offenbar bei einer seiner nächsten Unterhauserklärungen anzuknüpfen, wenn ihm die unangenehme Aufgabe zufällt, wieder einmal eine britische Niederlage einzugestehen. Die ergänzenden Nachrichten, die heute aus Kairo verbreitet werden, unterstreichen, daß von den deutschen Stützpunkten im westsichen Teil der Inse! ausgedehnte Angriffe vorgetragen werden. über deren Ergebnis„nichts gesagt wird— ein sehr beredtes Schweigen. Das Kommuniqué der englischen Luftwasse vermag nur in allgemeinen Worten von den angeblichen Beschädigungen an deutschen Transportflugzeugen auf dem Boden zu sprechen, ein Schaden, den ein englischer Luftfahrtsachverständiger schon in den ersten Tagen der Kretakampagne als ziemlich bedeutungslos hinstellt, da Deutschland über„nahezu unerschöpfliche Bestände an Transportflugzeugen“ verfüge. Churchill beginnt, das englische Volk mit den schweren Verlusten des Mittelmeergeschwaders vor Kreta vertraut zu machen. Nach einer ReuterMeldung wird in London zugegeben, daß die Kreuzer „Gloucester" und„Fiji“, sowie der Zerstörer„Juno“, „Greyhound“,„Kelly" und„Kashmir“ versenkt wurden. Zwei Schlachtschiffe und mehrere Kreuzer seien beschädigt worden. Auch dieses Eingeständnis der britischen Admiralität bedeuset nach hergebrachter Methode nur eine kleine Abschlagszahlung. Wie der OKW.=Bericht am Montag feststellte, sind bei den Kämpfen vor Kreta durch die deutschen und italienischen Luft= und Seestreitkräfte 11 britische Kreuzer und 8 Zerstörer, dazu ein Unterseeboot und 5 Schnellboote vernichtet worden. Da selbst der energischste Einsatz der englischen Flotte die Lage bei Kreta nicht hat ändern können und sich die deutsche Ueberlegenheit immer deutlicher abzeichnet, muß das englische Volk auf schwere Einbußen vorbereitet werden. Mit der Bekanntgabe einiger Namen glaubt Churchill, die Wahrheit vertuschen und die Fragen beschwichtigen zu können. Er erweist sich auch in diesem Fall als der alte Lügner, der nur dann einen Verlust zugibt, wenn er sich auf Der letzte Wall an der Regäis Als England unter den vernichtenden Treffern unseres Heeres und unserer Luftwafse sein griechisches Abenteuer mit schwersten Verlusten auf dem Festland wie im Seegebiet der Aegäis frühzeitig beenden mußte, da ließ es die geflohene ehemalige griechische Regierung von seiner Besatzungsbastion Kreta aus tönende Worte der Kampfesermunterung zum elend betrogenen griechischen Volk richten. Wir wissen, wie schnell diese falschen Fanfaren kraft des militärischen Sieges der deutschen Truppen und ihrer italienischen Verbündeten zum Schweigen gebracht wurden und sich die Augen des griechischen Ko nigs südwärts zu ferneren Fluchtgestaden wendeten.— besonders seit mit der Besetzung auch der griechischen Inselwelt die Achse sich ein Operationsgebiet sichergestellt hatte, das Kreta von Norden hei aus gefährlicher Nähe bedrohte. Aus der Bedrohung ist Tat geworden, aus der königlichen Atempause eine neue Flucht, den Briten aber ist die Aufgabe der Verteidigung geblieben, der Befehl Churchills, Kreta„bis zum letzten Mann“ zu halten. Denn mit Kretas Verlust, das weiß er, ist England der letzte Wall am Ausgang der Aegäis. am Kretischen Meer, genommen, der— nachdem er für eine nördliche Ausfallstellung nicht mehr in Frage kam, wenigstens den Südraum des östlichen Mittelmeeres stützen sollte. Vor dem Südraum aber erstreckt sich die afrikanische Küste und Englands lebenswichtige Flotten= und Suezkanal=Zone. Oestlich von Kreta weist der Weg auf seinen östlichsten MittelmeerStützpunkt Cypern. Die militärische Tat von Kreta ist in ihrer für die Briten furchtbaren Auswirkung nicht zu trennen von der Bedeutung der räumlichen Beziehungen, wie sie diese Insel im mittelmeerischen Gebiet besitzt. Unser Kartenausschnitt soll die geographisch=strategische Lage um Kreta veranschaulichen, in deren nahem Bereich auch die harten Schläge gegen Britanniens Mittelmeerflotte erfolgten. Mmmmmmmm keine Weise verheimlichen läßt. Die Entwicklung der militärischen Lage im östlichen Mittelmeer spricht zu eindeutig, als daß englische Beschönigungsversuche noch irgendwelchen Glauben finden könnten. Erfolg des irischen Widerstandes Churchill verzichtet auf Wehrpflicht in Nordirland Drahtbericht unseres Korrespondenten G. Stockholm, 27. Mai. Wie Churchill im Unterhaus bekanntgab, habe man den Gedanken der Wehrpflicht für Norderland vorläufig fallen gelassen, nachdem eine Prüfung der Angelegenheit ergeben habe, daß diese „mehr Unruhe bringen würde, als sie wert ist". Damit sei jedoch keineswegs das britische Recht auf die Durchführung der Wehrpflicht in Nordirland in irgend einer Weise in Zweisel gezogen. Die heftigen Proteste, die sowohl von einem großen Teil der Bevölkerung Nordirlands als auch vom irischen Freistaat an die Adresse Churchills gerichtet wurden, haben ihn also zu einem offenen Rückzieher veranlaßt. Er hatte offenbar das Gefühl, daß seine Prestigeeinbuße durch ein derartiges Zurücktreten von seiner Forderung nach der nordirischen Wehrmacht weniger Schaden anrichten werde, als das Bestehen auf diese Maßnahme, die eine Quelle ständiger Sorgen erschlossen haben würde. Mit einer lahmen Anerkennung der ständigen loyalen Unterstützung durch die nordirische Regierung für die britische Sache schloß Churchill dieses ihm äußerst unsympathische Kapitel. Britischer Terror in Regupten Drahtbericht unseres Korrespondenten. SF. Rom, 27. Mai. Die britische Botschaft in Kairo hat der ägyptischen Regierung eine vom britischen Geheimdienst vorbereitete Liste überreicht, auf der alle Personen angegeben sind, deren Verhaftung von englischer Seite verlangt wird. Unter ihnen befinden sich die Namen zahlreicher Offiziere und von fünf Abgeordneten. Bei anderen Abgeordneten wird ständige polizeiliche Ueberwachung gewünscht: Ebenfalls auf Wunsch der britischen Botschaft hat die ägyptische Regierung eine Verordnung über die Bildung eines Sondergerichtshofes erlassen. Vor ihm sollen Anklagen gegen den ehemaligen ägyptischen Generalstabschef Masry Pascha erhoben werden, dem es gelungen ist, zu fliehen. Sie lautet auf Entführung wichtiger militärischer Dokumente. Der Gerichtshof soll sich gleichfalls mit allen Personen befassen, die mit dem Fall Masry Pascha in Verbindung standen. Ihre Zahl wird auf 300 angegeben. Man ist in Kairo der Ueberzeugung, daß es sich bei den kommenden Verhandlungen des Sondergerichts um einen Schauprozeß handelt, der die Opposition, die immer stärker anwächst, treffen soll. Wie Meldungen aus Damaskus besagen, wurde in der großen Moschee vor einer zahlreichen Menge der Heilige Krieg gegen England verkündet. Haltung der Kroaten von heute an, odwohl Trumottsch zu ganz anderen praktischen Konsequenzen gelangte und unter dem Druck der Versailler Kräfteverhältnisse die Vereinigung mit Jugoslawien betrieb. Nach tausend Jahren Zusammenlebens mit Angarn und nach dem Zusammendruch der Front, in der die Kroaten tapfer bie zuletzt gekämpft hatten, waren die Kroaten zu schwach, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Sorge um Dalmatten, das man besonders leidenschaftlich von der Donaumonarchie gefordert hatte, bestimmte damals Trumbitsch. das Bündnis mit Belgrad einzugehen, aus dem freilich schnell ein Abhängigkeitsverhältnis wurde. Als der Führer der kroatischen Bauernpartei, Stiepan Radic. eine Erscheinung von seltener Werbekraft. 1928 von einem serbischen Abgeordneten der Skupschtina getötet wurde, da gründete Dr. Ante Pavelic den„Hrvatski Domobran", eine Art Heimwehr. Aber mit der Errichtung der serbischen Diktatur am 6. Januar 1929 kam auch das Verbot aller kroatischen Organisationen. wo gingen diese zu illegalen Methoden über, und 1929 gründete Dr. Pavelic die Ustascha=Bewegung, und damit war der politische Kampf der Kroaten. der bis dahin noch nicht aus der parlamentarischen und taktischen Sphäre der österreichischen Zeit herausgefunden hatte, unter dem Druck der Belgrader Diktatur in ein ganz neues Stadium getreten: in das schlechthin revolutionäre. Freilich bedeutete das für die meisten Führer Emigration, für die Gefolgschaft große andere Opfer. Im Herbst 1932 wurde ein Aufstand in der Lika versucht, er brach zusammen. und die serbischen Gerichte urteilten über 8000 Angeklagte ab. Der Terror erzeugte neuen Kampf. Als im Oktober 1939 König Alexander in Marseille getötet wurde und Prinz Paul ihm als Prinzregent folgte, wurde jene Politik der Versöhnung. der„Sporasum", eingeleitet, die dazu führte, daß der eingekerkerte Führer der Bauernpartei, der ehemalige Sekretär von Stefan Radic, Dr. Macek, stellvertretender Ministerpräsident wurde und Anfänge einer Autonomie der Banschaft Kroatien entstanden. Aber gleichzeitig arbeitete völlig unabhängig von diesem, von ihr nicht anerkannten Prozeß die illegale Bewegung weiter und drang tief in den offiziellen jugoslawischen Apparat ein. Praktisch wurde die Politik des„Sporasum“, die wohl nach dem Plane ihrer Initiatoren die revolutionäre Bewegung ersticken sollte, ein Wandschirm für deren weitere Entfaltung und Intensivierung. Nachträglich spricht man von 40= bis 60 000 Vertrauensmännern der Ustascha, die in sehr hohe Stellen hinaufreichten und in Belgrad verborgen blieben.“ So war für den Augenblick, da eine serbische Verschwörerclique, nicht zuletzt aus Auflehnung gegen den Sporaium und gegen das ihnen zu einflußreich gewordene Kroatentum, mit einem verbrecherisch leichtfertigen Staatsstreich hazardiere, eine im Kriegsfall entscheidende Auflehnung gegen die Belgrader Führung vorbereitet. Am Nachmitag des 10. April proklamierte der Freund und Stellvertreter des Poglavnik, der Oberbefehlshaber des kroatischen Heeres Slnoko Quaternik. den Freien und Unabhängigen Staat Kroatien. Am Ostersonntag detrat der Poglapnik seldst, von Susak her über Karlovac kommend, den Boden der Heimat, einen Tag später übernahm er in Agram die Staatsführung, am 18. April ernannte er die erste kroatische Regierung. Eines der ersten Gesetze sieht die strengsten Maßnahmen gegen jede Art von Korruption vor. Der neue Staat ist auf einer großen, ernsten und disziplinierten Kameradschaft von Männern aufgebaut, die alle ihre schwersten Opfer gebracht haben, bevor sie ie Macht erlangten. Eine ernste Warnung an die usA „Wer sich in Gefahr begibt... sucht Händel“— Erklärungen des Großadmirals Raeder DNB Berlin, 26. Mai. Großadmiral Raeder gewährte dem Vertreter der japanischen Agentur Domei, Ejiri, folgendes Interview: Frage: Sie haben, Herr Großadmiral, gewiß die außerordentlich lebhafte Diekussion in den Vereinigten Staaten verfolgt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man mit amerikanischer Hilfe einerseits das für England bestimmte Kriegsmaterial sicher nach der Insel und den verschiedenen Kriegsschauplätzen bringen, andererseits die surchtbaren Verluste Englands an Kriegs= und Handelstonnage herabdrücken könnte. Wie beurteilt die deutsche Kriegsmarine die sich daraus ergebenden eventuellen Folgen? Antwort: Sie beurteilt sie sehr ernst, zumal sich nicht nur die Presse, sondern auch verantwortliche Mitglieder der nordamerikanischen Regierung dazu in einer Weise ausgesprochen haben, daß kein Zweisel über den völkerrechtewidrigen, aggressiven Charakter der bereits getrossenen, vor allem aber der weiter vorgeschlagenen Maßzuahmen bestehen kann. Kein Fachmann der modernen Kriegführung, der auf seinen Ruf wert legt, hält einen Angriff über die Weite des Ozeans hinweg für möglich und durchführbar. Wer trotzdem Deutschland Angrifssabsichten unterstellt, tut es wider besseres Wissen und in der Absicht, seine eigenen aggressiven Pläne und seinen Willen zur Einmischung damit zu rechtsertigen. Die Sorge der Kriegstreiber ist nicht ein deutscher Angrifs. sondern daß es nicht gelingen will, die gewünschten Zwischenfälle zu schaffen. Um sie trotzdem hervorzurufen, wird alles getan, um die Grenze zwischen Neutralität, Aggression und Krieg zu verwischen und durch immer neue völkerrechtswidrige Maßnahmen die Linie des„Short of war“ weiter auszudehnen. Frage: Denken Sie dabei in erster Linie an die Vorschläge, die sogenannte Patrouillentätigkeit der amerikanischen Kriegsmarine bezw. Luftwaffe zugunsten der Sicherung der britischen Kriegstransporte in Richtung Atlantik auszudehnen, oder in irgend einer Form das System der Geleitzüge in der Absicht einzurichten, einen Konflikt zu provozieren? Antwort: Beide Maßnahmen sind von so maßgebender Seite und in so kategorischer Weise gefordert worden, daß man sich darauf einrichten und von vornherein die Verantwortung feststellen, aber auch eine nochmalige ernste Warnung aussprechen muß. Was die Geleitzüge betrifft, so kann ich nur die Ansicht des Präsidenten Roosevelt bestätigen:„Geleitzug bedeutet scießen“(Convoy means shooting")— Da der Charakter der Ladungen der geleiteten Schiffe nach den amerikanischen Eingeständnissen als Banngut von vornherein feststünde, wäre der Uebergang zu dieser Art von Ungereimte englische Trostversuche „Kitler gewinnt eine Schlacht nach der anderen, aber...“- nvisch englische„Logik e Stockholm, 26. Mai. Geleitsystem nicht ein neutrales Geleit im Sinne internationaler, auch von den USA abgeschlossener Verträge, sondern eine offene Kriegshandlung und ein nackter unprovozierter Angriff. Die deutschen Seestreitkräfte waren daher berechtigt, gegen diese Banngutträger nach den Regeln des Seekriegsrechts vorzugehen und würden eine Behinderung bei der Ausübung dieses Rechts auch gegen USA=Kriegsschifse notfalls mit der Wasse zurückweisen müssen. Was die sogenannte Patrouillentätigkeit betrifft, so steht auch ihr aggressiver Charakter bereits jetzt fest. Nachdem von einer deutschen Gefahr für Amerika keine Rede sein kann, und nachdem dieses System schon jetzt praktisch auf eine Unterstützung des britischen Gegners hinausläuft, kann vor seiner Erweiterung nur dringend gewarnt werden. Dieses System dient schon bisher nicht defensiven Sicherheitszwecken Amerikas, sondern dem Nachrichtendienst zugunsten der Engländer. Ihm sind bereits deutsche Handelsschifse, z. B.„Columbus“ zum Opfer gefallen. Man kann es keinem Kommandanten eines deutschen Kriegsschiffes zumuten, mit gebundenen Händen zuzulassen, daß sein Standort von einem amerikanischen Kriegsschiff dem Gegner gemeldet wird. erst recht nicht, wenn dieses ihm solange folgt, bis stärkere britische Streitkräfte herbeigerufen sind, um ihn nicht nur an der Durchführung seines Auftrages zu hindern, sondern auch sein Schiff und seine Besatzung zu vernichten. Er steht sich in diesem Falle ebenso wie in den des Geleitzuges einer aktiven kriegerischen bandlung gegenüber und ist nach den Regeln des amerikanischen Kriegsrechts berechtigt, das betreisende Schiff zur Einstellung der Jeind, gen Handlung auszusordern, nötigenfalls mit Wassengewalt dazu zu zwingen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch Punkt berühren. Die neutrale Handelsschiffahrt int bereits vor längerer Zeit davor gewarnt worden, abgeolendet zu fahren, da sie sich dadurch einer Verwechslung mit seindlichen Kriegsschiffen und damit einem unmittelbaren Angriff aussetzt. Dies gilt in noch verstärktem Maße für neutrale Krieasschiffe. Bei dem Stand der modernen Kriegstechnik ist es im Interesse der eigenen Sicherheit notwendig, auf jedes abgeblendete Schiff sofort das Feuer zu eroffnen. Wer trotzdem abgeblendet fährt, hat etwas zu verbergen, heat böse Ablichten und muß also mit dem warnungslosen Angriff rechnen. Wer in Kenntnis dieser völlerrechtlichen und tatsächlichen Sachlage sich in Gefahr begibt, der sucht Händel. Da der Krieg nicht nach Amerika kommt, muß die amerikanische Kriegspartei Tausende von Seemeilen hinter dem Krieg herlausen und die Gefahr fern von den Küsten des amerikanischen Kontinents aussuchen, um sich für bedroht erklären und die gewünschten Zwischenfälle herbeiführen zu können. Die deutsche Kriegsmarine wird sich dadurch an der Durchführung ihrer Aufgaben nicht hindern lassen. Die Verantwortung für einen so eintretenden Konflikt aber liegt ausschließlich auf den Schultern jener, die nicht nur über die deutschen Warnungen, sondern auch ,über den Willen der Mehrheit des amerikanischen Volkes hinweg bewußt dorthin gehen, wo geschossen wird. gen Kritik an dem„Mangel an Arbeitswillen in den Der berichtgte Hezsaurnalse u2,. Gegrntegeheis sn der Wiegnacher erslarte Varlent Veliek.: die alle sozialen Veränderungen wünschen, und es auch andere, die alle Veränderungen überhaupt ha nete Vernon Bartlett versuchte am Sonntagabend im Londoner Nachrichtendienst der durch die Ereignisse auf Kreta und die überraschende Vernichtung des Schlachtkreuzers„Hood“ begreiflicherweise wie vom Donner gerührten britischen Oeffentlichkeit Trost zu spenden. In seinen Ausführungen, die für die Geistesverfassung der in die Enge getriebenen plutokratischen Kriegshetzer typisch sind, erklärte er u. a., man bemühe sich, seine täglichen Sorgen zu vergessen, aber wie könne man sie vergessen, wenn man an die jetzigen Vorgänge in Kreta denke. Die Lage dort sei nicht sehr ermunternd: wenn auch die britischen Soldaten Mann für Mann den Deutschen überlegen seien und er auch das größte Vertrauen an einen siegreichen Ausgang hätte, müsse doch wieder festgestellt werden, daß die Deutschen im mer im Anariff sind und Großbritannien immer noch in der Verteidigung. Aber wenn auch Hitler eine Schlacht nach der anderen gewinne, den Krieg würde er nicht gewinnen. Im gleichen Atemzug mußte der Illusionsstratege allerdings wieder zugeben, es sei Tatsache, daß die Deutschen jedesmal mit mehr Tanks, mehr Geschützen, mehr Fallschirmlägern. mehr U=Booten ankommen, daß sie mehr Fabriken bauen und mehr Arbeiter dort einstellen.„Für die nöchste Zeit müssen wir deshalb“, so fuhr Bartlett fort. „uns weiter auf Rückzugsgefechte gefaßt machen. and wir müssen wahrscheinlich noch einige weitere Riederlagen einstecken. Trotzdem dürsen wir aber ticht den Mut verlieren.“ Nach einer erbosten und daher wohl recht notwendigebde assen. Aber ganz gleich, welche Einstellung man in dieser Beziehung habe, für alle beide entstände die Frage, was würde geschehen, wenn Hitler gewänne. Deshalb stehe die Notwendigkeit, sich gegen Hitler zu verteidigen, an erster Stelle, und alles andere käme nachher. Es handele sich auch nicht um Europa, sondern dieser Krieg sei eine Angelegenheit der ganzen Menschheit. Es handele sich hier um den Kampf zweier Weltanschauungen. Auf der einen Seite stände Selbstsucht und Grausamkeit und auf der anderen Güte und Uneigennützigkeit! Der alte Hetzer Bartleit hat hier wieder einmal eine alte. aber beliebte Walze der britischen Propaganda aufgelegt. Aus Rückzugsgesechten und Niederlagen erwächst also der englische Sieg, während die Krönung der deutschen Siege der Zusammenbruch ist. Diese typisch englische„Logik“ wird in der ganzen Welt nur noch ein mitleidiges Lächeln auslösen und auch in England selbst dürfte es kaum noch Leute geben, die aus solchen kindischen Ungereimtheiten Vertrauen und Trost schöpfen Daß es sich bei dem jetzigen Krieg um einen Kampf der „Selbstsucht und Grausamkeit“ gegen„Güte und Uneigennützigkeit“ handelt, werden dagegen besonders die von England beherrschten Völker Mr. Bartlett unbesehen glauben, allerdings mit dem kleinen Unterschied, daß sie darüber, wo die erstgenannten Eigenschaften in Reinkultur zu finden sind, auf Grund eigener bitterer Erfahrungen erheblich anderer Meinung sein werden. Erdstöße in der Türkei Ein Zehntel der Wohnhäuser zerstört * Sosia, 26. Mai. Aus Istanbul wird gemeldet: In den Bezirken von Denisli und Mugla in Westanatolien wurden an den letzten beiden Tagen mehrere heitige Erdstöße verzeichnet. In Mugla ist die Wasserleitung unbrauchbar geworden. Ein Zehntel der Wohnhäuser der Bezirke sind vernichtet, und ein Vieatel der Wohnhäuser sind unbrauchbar. Die Bevöllerung ist ins Freie geflüchtet. Ergänzend wird dazu aus Belgrad gemeldet: Die Belgrader Erdbebenwarte verzeichnete in der Nacht zum 24. Mai vier große Erdbeben. teilweise katastrophalen Charakters. Das erste und stärkste Erdbeben begann um 21 Uhr 54 Minuten 2.2 Sekunden MEIs Die Stöße folgten in Perioden von 8,5 Sekunden. Sein Herd lag 1280 km südöstlich von Belgrad. Das zweite Erdbeben wurde um 22 Uhr 28 Minuten 37.7 Sekunden beobachtet und lag. ebenso wie das erste, 1270 km von Belgrad enrfernt. Das drittte Erdbeben wurde um 0 Uhr 38 Minuten 12 Sekunden gemessen. Sein Herd lag im Aegäischen Meer. 570 km von Belgrad entfernt. Das vierte Beben begann um 1 Uhr 4 Minuten 50.6 Sekunden und lag in Kleinasien. 850 km von Belgrad entfernt. Es hat den Anschein, daß dieses Beben ähnliche Schäden verursachte wie die früheren großen Beben in verschiedenen Teilen Anatoliens. Er sah die Deutschen und verschwand Die Flucht des früheren Griechenkönigs Stockholm, 26. Mai. Ueber die seige Flucht des früheren Griechenkönigs Georg gibt der Londoner Nachrichtendienst jetzt noch einige sehr bezeichnende Einzelheiten bekannt. Zwei britische Offiziere, die Georg auf seiner Flucht von Kreta nach Aegypten begleiteten, teilten danach mit, daß ganze Schwärme von deutschen Fallschirmjägern plötzlich in der Nähe des„königlichen“. Aufenthaltsortes gelandet seien. Geora sei sofort in das Gebirge geflüchtet. Dabei habe er Gelegenheit gehabt, die mit ihren Fallschirmen zur Erde schwebenden Deutschen zu beobachten. In der Höhle eines Hirten habe Georg etwas gegessen und dann übernachtet. Am nächsten Morgen sei er,„da noch immer jedes Verkehrsmittel fehlte, zu Fuß bis zur Küste gegangen“. Nachdem sich die Mitglieder der britischen Gesandschaft gleichfalls dort eingefunden hatten, sei die Einschiffung erfolgt. Kurz vorher habe Georg nochmals eine Proklamation an die— von ihm verratene— Bevölkerung Kretas gerichtet. Darin heißt es, daß er die Insel verlassen müsse,„um die Kriegshandlungen nicht zu behindern“.(!) Er sei aber überzeugt, daß es im Interesse des griechischen Volkes liege, wenn die„gesetzmäßige griechische Regierung“ auch weiterhin engstens mit der britischen Regierung zusammenarbeite,„um den Feind wieder zu vertreiben". Ganz nach dem Muster Churchills und des Halifax, sowie des Britenknechts Smuts schließt auch Georg seinen jammervollen Erguß mit dem billigen Trostwort vom „sicheren Endsieg". Recht aufschlußreich ist auch, was der Londoner„Daily Telegraph“ in diesem Zusammenhang sagt. Das Blatt unterstreicht nämlich, daß die„vorsichtige Handlung“— so nennt man in London also die feige Flucht Georgs— nicht als Urteil über die militärische Lage auf Kreta aufgesaßt werden dürfe Einige Zeilen tiefer muß der „Daily Telegraph“, allerdings kleinlaut zugeben, daß „der Feind in den letzten drei Tagen auf Kreta einige Gewinne erzielen konnte“. Der nach Kairo geflüchtete griechische König überschätzt die Bedeutsamkeit seiner eigenen Person, wenn er in dem an die griechische Bevölkerung gerichteten Aufruf betont, ein Hauptziel der deutschen Fallschirmjäger sei das Haus gewesen, in dem er auf Kreta gewohnt habe. Die deutschen Truppen hatten wichtigeres zu tun, als sich die Villa eines Königs anzusehen, der sein Volk verraten und im Stich gelassen hat. Sie haben planmäßig die wichtigsten Punkte Kretas besetzt und von dort aus den Angriff vorgetragen. Stukas versenken vier Handelsdampfer Siegreiche Abwehrkämpfe in Aethiopien DNB Rom, 26. Mai. Der italienische Wehrmachtsbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika wurden im Verlauf einer Aktion von Spähtrupps un der Tobruk=zeront Panzerabwehrgeschütze und andere automatische Wassen erbeutet. Deutsche und italienische Flugzeuge haben im Sturzkampf seindliche Schiffe im Hasen von Tobruk bombardiert. Vier Dampfer mit einer Gesamttonnage von 11 000 Tonnen wurde versenkt. Ein Kreuzer wurde getroffen und schwer beschädigt. Unsere Luftverbände haben wiederholt militärische Ziele der Insel Kreta bombardiert und mit Maschinengewehrfeuer belegt. In Ostafrika haben unsere Truppen in der Gegend von Galla und Sidamo auf dem linken Ufer des Ome=Flusses Angriffe des Gegners siegreich abgeschlagen. Glückwünsche des führers DNB Berlin, 26. Mai. Der Führer hat Seiner Majestät dem König von Afghanistan zum Unabhängigkeitstag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. Engländer in Bagdad als Gefangene () Teheran, 26. Mai. Der Londoner Rundfunk verbreitet die Nachricht, daß die Engländer in Bagdad eingerückt seien. Zu dieser Siegesmeldung wird in Bagdad festgestellt, daß Engländer tatsächlich in Bagdad eingerückt seien allerdings nicht als Sieger, sondern, wie so oft bei derartigen„britischen Siegen“, in langen Reihen als Gesangene. Im ganzen Irak herrscht der größte Jubel über das siegreiche deutsche Seegefecht und Versenkung der„Hood“. die Der Sprung aus dem Reifrock Roman von Hans Jensen 31) Der Zug bewegte sich an der Leibwache des Herzogs vorüber, um vor dem Ehrenplatz der Tafel, an dem bereits Serenissimus mit seinen Schwestern stand, die zeremonielle Reverenz zu machen. Als erste Dame beugte sich Wilhelmine vor den hohen Herrschaften. Unmittelbar, fast gleichzeitig mit ihr, neigte sich die Frau Landjägermeister zur Erde. Der alte Graf mußte sie mit letzter Kraft stützen, sonst wäre der schöne Hofknir sämmerlich verunglückt. „Nicht so hastig, Frau Gräfin. Man stolpert leicht, wenn man gar so kühn wird“, bemerkte Anton Ulrich spöttisch. Die Frau Landjägermeister richtete sich auf. Aus dem bleichen Antlitz schossen grünlich schillernde Blitze. Einen Augendlick schien es, als wollte sie dem Fürsten eine scharse Antwort geben, dann aber warf sie den Kopf in den Nacken und rauschte auf ihren Platz. Die Tasel verlief ohne Störung. Trinksprüche auf das Geburtstagskind und das gesamte herzogliche Haus unterbrachen harmlose Gespräche. Selbst die Frau Landjägermeister unterhielt sich scharmant und lachte extra laut über die Scherze, die man an der Tafel trieb, nur ihre Augen flatterten wie giftige Flämmchen, die aus dem Krater eines Vulkans emporzüngelten. Der Herr Staatsminister von Pfau war der einzige, der stumm vor sich hinstarrend mit unglücklicher Miene auf seinem Stuhl saß. Schweiß perlte auf seiner Stirn. An der reich verzierten Decke, in der Luft zwischen dem glitzernden Kerzenschein, überall sah er wie ein drohendes kenetekel die Worte der Gräfin aufleuchten,„ich mänteniere meinen Posten". Jetzt kam die Katastrophe, und über ihn würden die Wogen des Skandals hinwegfluten. Das Festessen war beendet. Der älteste Page sprach das Gebet. Die Tafelrunde hatte sich erhoben. Lakaien and Leibwache standen stramm, und nach dem„Amen“. gab der Herzog das Zeichen: die Tafel war aufgehoben Als erste Dame des Hoses wollte sich Wilhelmine zu dem Platz Sr. Hochfürstlichen Durchlaucht begeben. Sie mußte an der Frau Landjägermeister vorüder. Auf eingal mirkte sis, daß irgendeine fremde Kraft sie am Gehen hinderte. Gleichzeitig hörte sie hinter sich die scharfe Stimme der Gräfin:„Platz gemacht!“ Ein leises, zischendes Reißen. Voll Schrecken fühlte sie, wie auf einmal ihre Taille merkwürdig weit wurde und der Panier langsam sein Fasson verlor. Sie faßte mit beiden Händen den Reifrock. „Um Gottes willen“, jagte es durch ihr Köpschen. „Nur rasch den Knix, und dann nir als rauslaufen, sonst geschieht noch das größte Malheur!“ Bisher schien noch niemand etwas von ihrer Not bemerkt zu haben. Nur Franz Querstößer ahnte die Gefahr für die kleine Madame. Er gab ihr Zeichen und zappelte mit den Armen in der Luft herum wie die kaiserliche Primaballerina in Wien mit ihren Beinen. Aber Wilhelmine verstand ihn nicht. Sie sah, wie die Frau Landjägermeister sich gerade anschickte, vor Serenissimus zu treten. Noch zwei Schritte, eine rasche Wendung, und Wilhelmine machte als erste Dame ihren Hofknix vor Serenissimus. Anton Ulrich neigte sich zu ihr.„Madame, mein Kompliment! Ihr seht admirabel aus.“ Er reichte Wilhelmine huldvollst die Hand. Jetzt galt es blitzschnell zu handeln. Wilhelmine nahm die herzogliche Hand fest in die ihre.„Merci, Hochfürstliche Durchlaucht, attention Hoppla!“ rief sie hastig, richtete sich auf, ein kräftiger Ruck, ein Sprung— und ehe Serenissimus recht wußte, wieso und warum, war die unge Madame schon verschwunden, hinter ihr her der alte Franzl. Nur einen winzigen Atemzug lang hatte der Herzog entzückend schlanke Beinchen gesehen, und darüber wie eine lustige Wolke den Hauch von blendend weißen Dessons. Vor seinen Füßen aber lag wie eine zerplatzte Schweinsblase der— seidene Reifrock. Anton Ulrich stammelte halb lachend, halb erstaunt: „Meiner Seel' und Gott, jetzt ist die kleine Madame de facto aus dem Reifrock gesprungen.“ Allgemeiner Tumult, Lachen und empörte Rufe. Buttlar, der die ganze Szene genau beobachtet hatte, gab dem Herzog rasch und erregt Auskunft. Die Stirne Sr. Hochfürstlichen Durchlaucht legte sich in gefährliche Falten. Er hob den Arm „Silence!“ Seine Stimme klang stahlhart.„Niemand verläßt den Saal. Soeben ist die erste Dame unseres Hofes durch einen schmählichen Gewaltakt in der Ausübung ihres Amtes gehindert und aufs gröblichste insultiert und gekränkt worden. Wir empfinden den Vorfasl gleichermaßen als eine Beleidigung unserer Person und werden das respektwidrige Verhalten aufs strengste zu ahnden wissen.“ Anton Ulrich zwang die Gräfin Christiana in seinen Blick.„Frau Gräfin, ich muß Euch ersuchen, bis morgen früh im Schloß Quartier zu nehmen und zu meiner Verfügung zu stehen.“ Der Landjägermeister trat vor den Herzog. Er wollte protestieren.„Serenissimus Anton Ulrich streifte ihn kurz mit seinen Blicken. „Herr Landjägermeister, es ist besser für Euch, zu schweigen. Geht schlafen und erwartet meine Befehle in Eurem Palais. Wache!“ Er gab dem Kapitän einen Wink. Christiana wendete sich kurz um, sie trat zu der Wache. „En avant!“ sagte sie herrisch.„Die Komödie wird mir zu dumm.“ Gefolgt von den Soldaten rauschte sie aus dem Saal. Anton Ulrich beachtete weder die Aufregung unter der Hofpartei noch die Erregung der Prinzessinnen, die in ihren Sesseln wie zwei chinesische Pagoden vor Entsetzen mit den Köpfen wackelten. Kalt und sachlich gab er seine Besehle.„Die Herren meiner Umgebung sofort in mein Arbeitszimmer, auch der Herr Staatsminister von Pfau. Alle übrigen verlassen in Ruhe das Schloß. Das Fest ist aus. Bonne unit!“ Er reichte seinen durchlauchtigen Schwestern die Hände.„Bitte!“ sagte er kurz. Wilhelmine war in ihrer Verwirrung in irgendeinen Raum gelaufen. Da stand sie. Dunkelheit umhüllte sie mitleidig und linderte das Hämmern ihres Herzens. Diese Schande! Langsam versuchte sie sich durch die Finsternis zu tasten. Da, ein schwacher Lichtschein und ein leises Geräusch. Erschrocken kauerte sie sich auf den Boden, als könne sie dadurch ihr eigenartiges Kostüm verbergen. „Erschrecken's nit, gnädigste Madame“, flüsterte eine Stimme. Wilhelmine erkannte Querstößer. Er hielt ihr bei flackerndem Kerzenlicht einen bunten Teppich vor die Augen.„Hier, wickeln Euer Gnaden sich da hinein. Haben's keine Sorgen. Ich bring Euer Gnaden nach Haus Keine Katz wird Sie sehen.“ Wilhelmine atmete auf.„Gucke Er weg“, sagte sie und griff hastig nach der sonderbaren Contouche. Dann fragte sie:„Wo ist mein Gemahl?“ „Der Herr Regierungsrat muß hier bleiben. Nur jetzt rasch fort. Morgen bring ich der gnädigen Madame ausführlichen Bescheid.“ Als Wilhelmine am nächsten Morgen erwachte, dauerte es eine Zeit, bis die Erinnerung wieder in ihr lebendig wurde. Justus war schon wieder im Schloß. Ungeduldig wartete sie auf eine Botschaft. Endlich kam Querstößer. Sie bestürmte ihn mit Fragen. Umständlich berichtete Franzl. Ich hab' schon manchen Wirbel mit dem Herzog erlebt, noch zu Zeiten, wo er ein simpler Prinz war, aber diesmal, o du blutiger Kennekopf, war dös ein Aufräumen. Bis auf den Buttlar hatte er die ganze Hofpartei rausgeworsen. Der Pfau hat noch in der Nacht aus„Gesundheitsrücksichten“ wegen Altersschwäche abdanken müssen, und der Herr Landjägermeister darf sich nit aus seinem Palais rühren. Aber das ist noch nit alles. Das größte Gaudi ist heute früh geschehen. Wissen's, gnädige Madame, wo sich die Frau Landjägermeister befindet, die hochgeborene Gräfin Christiana von Gleichen? „Wie soll ich das wissen. So red Er doch“ drängte ungeduldig, Wilhelmine.001 Querstößer lachte und sagte betont:„Im Rosental.“ „Was, im Gesängnis, die Gräfin?“, Wilhelmine fiel entsetzt auf einen Stuhl.„Ja, warum denn?“ Weil sie eine ganz ausgeschamte, kriminelle Persönlichkeit ist. Hören Euer Gnaden nur: Heute morgen Schlag neun Uhr, hatte der Herzog sie zu sich befohlen. Vorher mußte sich der Stückgut mit dem welschen Bazi in einem, S.### jneit bereit halten. O du lieber Heiland Monimeri ner tz ust, daß ein Frauenzimmer so ein Maulwerk hat. Angst und bange konnt einem werden. Eendlich witr Furn murie sich der Herzog den Tratsch an. Endlich, wie die Gräsin doch einmal Atem schöpfen mußte fragte Se. hochfürstliche Durchlaucht ganz ruhig, ob die Gräfin Kenntnis von den Schandwischen gegen ihn und die Pfassenrathe habe. Da hätten Euer Gnaden nur hören sollen, was das scheinheilige Frauenzimmer für einKomödie gespielt hat. Ja, hat sie gesagt, das eine libellum tamosum habe sie flüchtig gelesen und daraus entnammen, daß die Meinung aler guten Meininger geger die Protektion unwürdiger Kreaturen sich wendete und darum Serenissimus entschieden vor diesem Gezücht wolle. Da fragte wieder der Herzog so recht letscher 1#d diplomatisch, ob die Frau Gräfin keine Vermutung wer diese Pasquills versaßt haben könnt. Die Gräfin tat aber ganz unschuldig, sie könne gar nichts sagen wäre eben die Stimme der Moro“ die laut wäre Darauf hatte der Herzog wie„se“, und dann zweimal kräftig in die Hände grich (Fortsetzung folgt!) B Bnfscn Aus und sük LO Der Pfingitverkehr bei der Reichsbahn Zulassungskarten für den Schnellzugverkehr, aber auch für bestimmte Ell- und Per' gen der Propoganda und gab Anweisungen für die AbdalPersonenzüge. Die Beanspruchung der Deutschen Reichsbahn durch kriegsund lebenswichtige Transporte nimmt infolge der Kriegsereignisse ständig zu. Es ist daher notwendig, die Zahl der Reisezüge noch stärker einzuschranken; diese Einschränkungen müssen auch während der Pfingsttage unbedingt beibehalten werden. Es wird der dringende Appell an alle Volksgenossen gerichtet, über Pfingsten jede nicht unbedingt nötige Reise zu unterlassen. Es besteht für jeden Reisenden die Gefahr. überhaupt nicht oder nur in stark überfüllten Zügen befördert zu werden, Anschlüsse nicht zu erreichen und nicht rechtzeitig heim= amten deredten Ausdruck. zukommen. Zu einer geordneten Durchführung des beschränkten Pfingstverkehrs kann daher die Benutzung der D=Züge in Richtung Köln—Süddeutschland, Berlin, Hamburg und Leipzig in der Zeit vom 29. Mai bis 4. Juni 1941 solchen Reisenden, die ihre Reise auf den Bahnhöfen Bochum Hbf., Dortmund Hof Dortmund=Süd, Duisburg Hof., Essen Hpf., Essen=Alienessen, Gelsenkirchen Hbf., Mülheim(R.), Oderhausen Hbf. und Wanne=Eickel Hbf. oder auf einem der sonstigen Bahnhöfe im Gebiet der genannten Städte antreien, nur dann gestattet werden, wenn sie im Besitz der Zulassungskarten sind. Auf Entfernungen unter 100 km werden Fahrausweise bei den beschränkt zugelassenen Zügen überhaupt nicht ausgegeben. Wer entgegen diesen Anordnungen die in Frage stehenden Züge ohne Zulassungskarte benutzt, muß mit dem zwangsweisen Ausschluß von der Fahrt, u. U. sogar noch mit weiteren Unannehmlichkeiten rechnen Im Gegensatz zur bisherigen Uebung ist diesmal nicht nur die Benutzung von Schnellzügen, sondern auch die Benutzung nachstehender Eil= und Fernpersonenzüge von der Lösung einer Zulassungskarte abhängig: E 302 Dortmund—Frankfurt M., E 124 Osnabrück—Köln, P 215 Köln— Hannover, P 376 Oberhausen—Frankfurt M., P 705 Köln— Bremen, P 425 Duisburg— Hannover. Die Zulassungskarten nebst den Fahrausweisen sind bei den Fahrkartenausgaben der oben mit Namen angeführten Bohnhöfe— also nicht auf den sonstigen Bahnhösen im Gebiet der genannten Städte— und bei den Mer=Ausgabestellen erhältlich. Sie werden vom 26. Mai ab ausgegeben, und zwar durchgehend in der Zeit von 7 bis 21 Uhr, um auch der werktätigen Bevölkerung die Lösung der Zulassungskarten zu ermöglichen. Der Vorverkauf beginnt jeweils am vierten Tage vor dem Tage. an dem der Zug verkehrt. Die Zulassungskarten geben keinen Anspruch auf Beförderung oder auf einen Sitzplatz oder auf einen Platz in der Wagenklasse, die dem Fahrausweis entspricht. Ueber alle weiteren Einzelheiten geben die Fahrkartenausgaben und Reisebütros Auskunft. ung von Gefolgschaftsappellen und anderen Veranstaltungen des R0B. Gauhauptstellenletter Rutbenbürger sprach zur Neuordnung der Schulung der Polittschen Leiter des Amtes für Beamte der NSDAP. und der Waltei und Walterinnen des Reichsbundes der Deutschen Beamten, ferner über die Auslese und Heranbildung des Rednemachwuchses im Amt für Beamte. In einer darauf folgenden Aussprache und Arbeitsgemeinschaft wurden anstehende Fragen geklärt und wettere Richtlinien herausgearbeitet. Gauamtsleiter Riegert umriß in einem Schlußwort die Ergebnisse der Tagung und gab in anschließenden Ausführngen dem festen Siegeswillen der südwestsälischen BeOhne Arbeit sei das Leben aber Ohne Ardeit sei das Leben indan. deiter habe aber einen Anspruch an das Leben. In dem gro ken Völkerringen müsse jeder Bergmann fest binter der Front stehen. Die Heimatfront sei evenso wichtig wie die Front am Feind. Dem besten Soldaten müsse auch die beste Waffe in die Hand gegeden werden. Der Vierjahresplan habe sich sehr gut ausgewirkt. Die Maßnahmen in der Lebenomittelversorgung seien vorbeugender Natur. Die Kohle gehöre im nationalsozialistischen Staate der Gemeinschaft und nicht irgendeinem Aktionär. Ein 1918 dürfte sich nicht wiederholen. Ungerechtee Fernbleiben von der Arbeit sei Landesverrat. Der Arbeiter habe genau so Disziplin zu üben wie der Soldat. In den Betrieben müsse jeder sich den Anordnungen unterordnen, ganz gleich wo er stehe und was er tue. Jeder Arbeiter habe das Recht auf anstandige Behandlung und anständige Entlohnung. Dafür garantierten die Verfügungen und Anordnungen der Regierung und die Maßnahmen der DAF. Wo Beschwerden auftreten, werde die DAF für Beseitigung Sorge tragen. Nach dem Kriege würde ganz besondere soziale Maßnahmen zu Gunsten der Arbeiter, besonders aber zu Gunsten der Bergarbeiter, getrossen werden. Zu einem siegreichen Ende trage die Haltung und Arbeitsfreudigkeit viel bei; jeder müsse deshalb ein Letztes hergeben. Der Vortrag sand viel Beifall. Das Dankeswort sprach der Betriebsobmann Pg. Reibetanz Der Appell wurde mit der Führerehrung beendet. * * Postdienst an den Pfingsttagen. Am 1. Juni sind die Schalter wie an Sonntagen geöffnet. Es findet eine einmalige Zustellung aller gewöhnlichen und eingeschriebenen Sendungen, ausgenommen der Briese mit Zustellungsurkunde und der Nachnahmebriefsendungen, statt. Am 2. Juni sind die Schalter wie an Sonntagen geöffnet. Keine Zustellung. * Sierbegeld für Hinlerbliebene Gesallener. Für das Sterbegeld, das die Krankenversicherung ihren Mitgliedern gewährt, und das ausdrücklich auch für die Hinterbliebenen von Gefallenen vorgesehen ist, obwohl während der Einberufung die Beitragspflicht des Mannes ruht, hat der Reichsarbeitsminister durch Erlaß weitere Erleichterungen geschaffen. An sich ist die „häusliche Gemeinschaft" Voraussetzung für die Berechtigung zur Entgegennahme des Sterbegeldes. Der Minister hat jedoch verfügt, daß der Witwe und den Kindern des Versicherten beim Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen das Sterbegeld der Krankenversicherung auch dann zu gewähren ist, wenn sie wegen Schwierigkeiten in der Wohnungsbeschaffung oder wegen der Kriegsverhältnisse, z. B. bei Kriegstrauung, Ferntrauung Dienstverpflichtung, mit dem Versicherten nicht in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Soweit schon anders entschieden Auch hier günitige Entwicklung Westsälische Provinzialkriegerverbandssterbekasse im NS=Reichskriegerbund. In dem ehemaligen Westfäli'schen Prooinzialkriegerverband bestand eine Sterbekasse, die als soziale Einrichtung auch nach dem Uebergang des Provinzialverbandes in den Reichskriegerbund für das Bundesgebiet Westfalen beibehalten worden ist. Die Kasse hat auch nach der Umstellung zu Beginn des Jahres 1938 eine günstige Entwicklung genommen. Nach dem jetzt vorliegenden Bericht über den Stand der Kasse am Ablauf des Geschäftsjahres 1940 besitzt sie ein Sparguthaben von 231 979 Mark bei einem Bankguthaben von 32138 Mark und einem Wertpapierbestand von 418 728 Mark. Die Bilanz der Kasse für das Jahr 1940 schließt in Aktiven und Passiven mit 702747 Mark ab. Der Gewinn für 1940 beläuft sich auf 144 550 Mark. Die Mitgliederzahl der Kasse in den westfälischen Kriegerkameradschaften des NS=Reichskriegerbundes belief sich am 31. Dezember 1940 auf 55 939 Neugeltaltung der Gauhauptltadt Bochum Ein Erlaß des Führers. Der Generalbebauungsplan der Stadt Bochum und hierin insbesondere ein groß angelegter Sanierungsplan für die Alt= wurde, sind die Fälle nochmals zu überprüfen. Neugestaltung der* Volksbildungsstätte berät Werkdüchereien. In Dortmund hal gestellt, daß der Gauleiter beim Führer die Neugentallung ve: die Volksbildungsstätte eine Beratungsstelle für Werkbüchereien Gauhauptstadt Bochum auf Grund des Gesetzes vom 4. Ok. eingerichtet. Die Beratung, die kostenlos erfolgt, erstreckt sich loder 1957 beantragl vat. lauf Bragen der Einrichtung des Auchaues hes RestandaufVerwaltungsdirekter I. R. Decker 70 Jahre Heute feiert einer der ältesten Beamten der Stadt Herne, der Verwaltungsdirektor i. R Wilhelm Decker, Forellstr. 12, einen 70. Geburtstag. Nach seiner Militärzeit war er zunächst 2 Jahre in Gelsenkirchen tätig und kam dann zum ehemaligen Amt Baukau unter dem damaligen Amtmann Dr. la Roche. Bei der Eingemeindung wurde Direktor Decker zur Stadtverwaltung Herne übernommen, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1936 größtenteils an verantwortlicher Stelle Dienst tat. Das Geburtstagskind erfreut sich in weiten Kreisen der Herner Bevölkerung wegen seines einfachen, stets hilfsvereiten Wesens größter Beliebtheit. In den 35 Jahren seines Herner Aufenthaltes ist er selbst zu einem alten Herner geworden, der über einen großen Bekanntenkreis verfügt. Zu seinem 70. Ge burtstag, den er erfreulicherweise in voller Gesundheit und Frische begehen kann, wünschen auch wir Verwaltungsdirektor Wilhelm Decker um so lieber alles Glück, als wir ihn seit 35 Jahren zu unsern treuen Beziehern zählen dürfen. Neuregelung der Lebensmittelkartenausgabe Wir verweisen auf die Bekanntmachung des Ernährungs= imtes über die Ausgabe der Lebensmittelkarten, die morgen Mittwoch) stattfindet. Es sind bei den Ausgabestellen Verinderungen eingetreten. Die Beachtung der Bekanntmachung ist unbedingt erforderlich. Die Betriebe erhalten die Zusatz= und Zulagekarten ,für Schwer=, Schwerst=, Lang= und Nachtarbeiter am heutigen Dienstag und morgen vormittag im Ernahrungsamt, Zimmer 7. Die Bauern und Landwirte erhalten ihre Lebensmittelkarten ab Donnerstag, dem 29. Mai. im Ernährungsamt, Zimmer 7 Ausgabe von reinem Bienenhonig Mütter mit Kleinkindern. Schwangere und Stillende erhalten ab sofort in den Hilfsstellen„Mutter und Kind“ der NSVolkswohlfahrt Bezugscheine für reinen Bienenhonig. Die Ausgabe erfolgt an folgenden Tagen: Buchstaben A. B. C. D. E. F. G: Mittwoch, den 28. 5. 1941, von 9—12 Uhr, Buchstaben H. J. J. K. L: Donnerstag, den 29. 5. 1941, von 9—12 Uhr, Buchstaben M. N. O. P, O. R. T: Freitag, den 30. 5. 1941, von 9—12 Uhr, S. Sch. St. U, V. W. X. Y. Z: Samstag, den 31. 5. 1941. von 9—12 Uhr. Sand zur Brandbombenbekämpfung Zur Bekämpfung von Entstehungsbränden durch die Bevölkerung ist auf nachfolgend aufgeführten Plätzen der Stadt Sand gelagert und steht für Luftschutzzwecke zur Verfügung: Revier 19: Karlsplatz, Beckstraße KKinderspielplatz) Boebenstraße(Hof), Ecke Gneisenau=Dietrichstraße, Heinrichsplatz, La=Roche=Straße; Revier 20: Auf den Schulhöfen Schulstraße, Schützenplatz, Gräffstraße, Kronenstraße, Bergstraße, auf dem Gertrudenplatz, Josef=Wagner=Platz, Horsthauser Straße(SchlegelBiauerei), Mont=Cenis=Str.(Schillerplatz), Straßburger Str. (Kindergarten), Ecke Marien= und Goethestraße(Schillerplatz), Franz=Seldte=Straße(Schule für Knaben), Düngelstr.(Fuhrpark). Revier 21: Ecke Schwarzer Weg( Grüner Weg. Hindenburgplatz(Gelände hinter dem Marktplatz), Ecke Schlägelund Barbarastraße, nicht ausgebauter Verbindungsweg zwischen Castroper und Börsinghauser Straße, Feuerwehrdepot MontCenis=Straße Holthausen. Gauarbeitstagung des Amtes für Beamte Am Sonntag fand im„Kölnischen Hof“ in Hagen eine Dienstbesprechung des Amtes für Beamte, Gau WestfalenSüd statt, an der die Gauhauptstellenleiter und Stellenleiter, die Gaureferentin des Referats„Weidliche Beamte“, ferner die Kreisamtsleiter sowie die Kreisschulungs- und Propagandawalter der Kreise teilnahmen. Gauamtsleiter Rlegert sprach zu Beginn der Tagung über die Lage und machte richtungweisende Ausführungen über die Arbeit des Amtes für Beamte und des Reichsbundes der Deutschen beantragt Der Führer hat diesem Antrag durch folgenden Erlaß ent sprochen: „Für die Stadt Bochum ordne ich die Durchführung der von mir bestimmten besonderen städtebaulichen Maßnahmen an. Ich beauftrage den Gauleiter des Gaues WestfalenSüd der NSDAP, Josef Wagner, die im§ 1 Abf. 2 und§ 3 des Gesetzes über die Neugestaltung deutscher Städte vom 4. Oktober 1937(Reichsgesetzbl. I S. 1054) erwähnten Maßnahmen zu treffen Führer=Hauptquartier, den 16. Mai 1941. Der Führer und Reschekanzler: gez. Adolf Hitler. Der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei: gez. Dr. Lammers.“ auf Fragen der Einrichtung, des Ausbaues, des Bestandaufbaues, der Karteieinrichtung, der Gestaltung der Verzeichnisse usw. Sie findet an jedem Dienstag in der Kreiswaltung der DAF, Dortmund, in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr statt. Kyffhäuser-Ehrennadel. Am Sonntag wurde zum zweite Stachterief—gg Dienslag. 27. Mal 1941. Sonnenaufgang 3.49 Uhr, Untergang 20.06 Uhr. Mondaufgang 5.05 Uhr, Untergang 20.56 Uhr. Wir verounreln von 21.45 bis 5.15 Uhr. Wir erinnern uns... 1916 Der Verband Technisch=Wissenschaftlicher Vereine in Berlin gegründet. 1910 Professor Dr. Rodert Koch stard in Baden=Baden(geb. 11. 12. 1843 in Clausthal). 1841 Der Erfinder der Autotypie, Geora Meisenbach, in Nürnberg geboren 1840 Komponist und Geigenkünstler Niccolo Paganini stard in Nizza. dem Empfänger sofort nach Eingang kostenlos zu; überdies wird die Niederschrift des Telegramms anschließend ohne Kosten durch die Post zugesandt. Beispielsweise muß die Anschrift eines zuzusprechenden Telegramms lauten:„— 2044 Müller, Elmshorn“ oder„= 711176= Krüger, Berlin". Die Fernsprechanschlußbezeichnung zählt in jedem Falle nur als ein Gebührenwort. Im übrigen können auch die Inhaber von Fernsprechanschlüssen bei ihrem Postamt schriftlich beantra gen, daß die für sie eingehenden Telegramme— ausgenommen Brieftelegramme— zugesprochen werden. Tapfere SA-Männer. Von einem SA=Sturm im Gau Westfalen=Süd, der eine Friedensstärke von 99 Mann hat, stehen zur Zeit 70 unter den Fahnen. Von diesen 70 SA=Männern wurden für hervorragende Tapferkeit vor dem Feind und für hervorragende militärische Verdienste 3 zum Leutnant und 10 zum Feldwebel oder Unteroffizier, 6 zum Obergefreiten und 20 zum Gefreiten befördert. Das ist mehr als die Hälfte. 9 erhielten das Eiserne Kreuz. * S2- Männer siedeln im Osten. Neben der großen Erziehungsaufgabe an den Wehrmannern ruft zur Zeit auch die Bauernsiedlung im Osten die SA an die Front. Von den vorläufig 150000 Bauern und 30000 Handwerkern, die im Osten siedeln werden, sind 30 000 Bauern und 7000 Handwerker aus den Reihen der SA vorgesehen, die hier die Kerne der neuen Dorfgemeinschaften bilden sollen. Daraus geht hervor, daß nur geeignete SA-Männer für diese so notwendige Ostsiedlung in Frage kommen. Sie haben nach dem Erwerb des Neubauernscheines sich über ihren Sturmführer an die Standarte zu wenden. a Brigikte Horney und Willy Birgel sind die beiden Hauptdarsteller in dem künstlerisch wertvollen Film„Feinde". Dieser läuft in den von der NSDAP. Ortsgruppe Herne=Altenhöfen, Male in diesem Jahre ein Schießen innerhalb der Kamera schaften des Kreiskriegerverbandes Herne auf den Scheibe stand an der Wiescherstraße ausgetragen, bei dem um die Kyf häuser=Ehrenschießnadel geschossen wurde. Die Aufsicht führ der stellvertretende Kreisschießwart Kamerad Moritz Keßle Viele Komeradschaften waren dazu angetreten, von denen di Kameraden Emil Piontek von der Kameradschaft des ehen 15. A. K. und Friedrich Bohnenkamp jun. von der Ke meradschaft Herne=Süd die große goldene Nadel, die Kame raden Hermann Heise und Heinrich Puls von der Kame radschaft Herne=Süd, August Pott von der Kameradschaf Sofort nach Beendigung des Krieges wird die Um= und der ehem. 172er und Hermann Brockmann von der Ka Neugestaltung der Gauhauptstadt Bochum in Angriff genom; meradschaft der ehem. 39er die goldene Nadel errangen. Auc men. ldie Ergebnisse der übrigen Kameraden waren sehr gut, reichter Ueber die Art und den Umfang dieses gewaltigen Aus aber nicht ganz hin. Sie treten im kommenden Monat erneu daues werden Oberbürgermeister Dr. Piclum und Stadtrat an die Schießscharte. Timmermann zu gegebener Zeit ausführlich Stellung nehmen. Jubilarehrung bei Julia Die Gefolgschaft der Hermann=Göring=Werke„Zeche Julia“ war gestern vormittag zu einem Betriebsappell angetreten. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von 15 Jubilaren. die 10 bzw. 25 Jahre dem Betrieb treue Dienste geleistet haben. Sie wurden nach der Begrüßung durch den Betriebsohmann Pg. Bergbau Pg * Hadl acht aus den Kartoffelkäser! Nachdem der Kartoffel käfer in den vergangenen Jahren mancherorts in Südwest falen gefunden wurde, verdient die vom Reichsminister fü Ernährung und Landwirtschaft unter dem 22. 4. 41 erlassen Verordnung über die gesetzlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Kartoffelkäfers allseitige Beachtung. Hiernach sind all Volksgenossen, die Land bewirtschaften, verpflichtet, alle ber dächtigen Erscheinungen bei der Ortspolizei zu melden Ins besondere sind die Nutzungsberechtigten von den mit Kartoffel an die Gefolgschaftsmitglieder Heinrich Engelbrecht für 40jährige Dienstzeit, Theodor Mütze, Wilhelm Klose. Heinrich Flaskamp, Heinrich Heilbrenner. August Winkelmann, Michael Mikoley, Wilhelm Solfrian, Anton Sigge. Wilhelm Ron. Wilhelm Senft. Wilhelm Muller, Johann Kuklinski, Agust Metzner und Josef Rotthoff für 25jährige Dienstzeit. Anschließend an die Ehrung hielt Pg. Tünnermann, Bochum, einen Vortrag über die Stärkung der Heimatfront und die Aufgaben der DAF. unter besonderer Berücksichtigung des Bergarbeiterstandes. Für die Gefolgschaft müsse eine Be triebsappell eine Feierstunde bedeuten, denn in ihm könne der Bergmann Rat und Stärkung für den Kampf um das Leben finden. Das Leben sei ein steter Kampf, der ganze Menschen Wessel beglückgünscht. Im Austrag des Gausachbearbeite s bestelten Grundstücken verpflichtet, während der„Wachzetuge, haltung einer gesunden für den Bergbau, Pa. Stein, überreichte er die Ehrenurkunden keit vscheugende Maßnahmen zu ergreisen und auf....— unter Berücksichtigung der vorhandenen Futtermittel Rechnung die Gefolgschaftsmitglieder Heinrich Engelbrecht für hürsen keine arsenhaltigen Mittel venupt werden. Die Hris= geiragen. Von einer Bestelscheinpflicht für Fleisch wird in dürfen keine arsenhaltigen Mittel benutt werden. Die Orls= Zukunft abgesehen nachdem sich gezeigt hat, daß von der Mögpolizeibehörden geben die für die Belpritzung zugelauenen lichken, nach Ablauf einer Zuteilungsperiode den Fleischer zu dieser Verordnung sind wechseln, nur in den seltensten Fällen Gebrauch gemacht wird. Damit entfällt auch ein Umtausch der Reichsfleischkarten oder ihrer einzelnen Abschnitte in Reise= und Gaststättenkarten für Fleisch. strenge Bestrafungen vorgesehen. Der Fernsprecher als Telegrammzusteller. Jeder Zeitver Hupotheken und Zinssenkung precher als Telegran lust in der Ueberkunft eines Telegramms, der besonders in Großstädten mit ausgedehnten Zustellbezirken durch das Ab„ Gaukontingent an Huslattichblüten bereits mehrsach übertragen der Telegramme durch Boten unvermeidbar wiro, laßt schritten, wie das Amt für Volksgesundheit des Gaues Westsich ohne weiteres abstellen, wenn bei Telegrammen an Emp= falen=Süd der RSDAP mitteilt, drachte die Heilpflanzenanger, die einen Fernsprechanschluß besitzen, in die Anschrift ammlung 1941 im Gau Westsalen=Süd schon einen beachtstatt der Straße und Hausnummer lediglich die Fern=lichen ersten Erfolg. Der Gauanteil am Reichsauftrag Hufprechanschlußnummer aufgenommen wird. Tele= lattichblüten betragt 200 Kilo Trockenware. Durch besondere gramme mit Fernsprechanschrift spricht das Telegraphenam! Einsatzfreudigkeit mehrerer Kreise wurde dieser Gauanteil erheblich überschritten. Nach den bisherigen Meldungen ist mit einem Gauaufbringen von mindestens 1000 Kilo Huflattichbluten im Gau Westfalen=Süd zu rechen. Diese Menge entTrotz des Krieges sind die Sparkasseneinlagen bekanntlich ständig gestiegen. Wahrend in den letzten Jahren vor dem Kriege ein Zuwachs von etwa 2 Milliarden jährlich an Sparund sonstigen Einlagen zu verzeichnen war, werden jetzt Größenordnungen erreicht, die das Drei= bis Vierfache dieser Summe ausmachen. Entscheidend waren hierbei die vielen kleinen Einzahlungen, die für das langfristige Sparen der breiten Bevölkerungsschichten typisch sind. Verbesserte Einkommensverhältnisse und auf der anderen Seite verringerte Kaufmöglichkeiten infolge der Rationierung und der bekannten Lage am Konsumgütermarkt, am Baumarkt usw. haben dazu geführt, daß die Beträge je Einzahlung im Durchschnitt etwas höher liegen als in früheren Jahren. Gleichzeitig kamen die Sparkassen bei der Gewinnung neuer Sparkonten schneller weiter als in den Vorjahren. Im ersten Halbjahr 1940, für das die Zahlen vorliegen, konnten erhedlich mehr neue Sparkassenbücher ausgegeben werden, als in der Vergleichszeit 1939. Nicht nur mehr in die Breite, sondern in die Tiefe ist also die Kapitalsammelarbeit der Sparkassen gegangen. Die Neubildung langfristiger Ersparnisse bei den Sparkassen wird nach wie vor ganz entscheidend aus der Konsumspäre der Bevölkerung gespeist, so daß es sich also auch weiter ganz überwiegend um echte Ersparnisse handelt, nicht dagegen um freigesetzte Betriebskapitalien, die nur vorübergehend Unterkunft auf Sparkonten suchen. Gleichzeitig sind auch seit Jahresbeginn 1940 die Rück überschuß eine steigende Tendenz aufweist. 1937 bis 1939 be liefen sich die Rückzahlungen auf Sparkonten jeweils auf rund 80 bis 85 vom Hundert der Einzahlungen des betreffenden Jahres. 1940 dagegen schwankte die Rückzahlungsquote nach Angaben in der,, Deutschen Wohnwirtschaft zwischen nur 40 bis 45 v. H. Sie hat sich annähernd halbiert, obwohl die Bestände inzwischen auf mehrere Milliarden Mark angewachsen sind Bei dieser Sachlage ist es verständlich, daß die Sparkassen Beamten, Gaudauptstellenleiter Wicke referierte üder Fra- schon heute überlegen, wie die erheblichen Mittel, die ihnen bei spricht einer Verfünfsachung! Die Erzieherschaft ist mit ihren fleißigen kleinen Sammlern an diesem Ergebnis hervorragend Kriegsende zur Verfügung stehen werden, langfristig unter= beteiligt. Weitere Gauanteile der Heupflanzensammlung sind gebracht werden können. Dabei haben sie, wie auch in der Hirtentäschelkraut und das wildwachsende Stiefmütterchenkraut. # sef# ihrer### Preisauszeichnungsvordrucke für Garagen. Zur Preisauseisprechend bericksichigt zu werdern. Dami ksnte ibnen nor Preisapichane iu einem Randeraßz felgetell, daßz dis auf weimentlich im Rahmen des großen Wohnungsbauprogramms in Preistzichuns in einem Runderlaß festgestellt, daß bis auf weider Zeit nach dem Kriege ein weites Betätigungsfeld eröffnet Hauseigentumer, soweit sie Privatgaragen an nicht mehr me bn„ Statgungestte etoisn.; als zwei hausfremde Personen vermietet haben, von der PreisSchon im Augenblick kommt der Wunsch der Sparkassen, ugg nus#gsptlicht„befreit sind. Die Fachabteilung„Kraftihr Hypothekengeschäft zu fördern, in dem Bestreben zum Aus stosse uI. paragen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel hat druck, die Hypothekenzinsen zu senken. Waren reisauszeichnungsvordrucke herausgebracht, die zum Aushang es bisher meist kleinere Sparkassen, die mit der Herabsetzung verwendet werden müssen. Sofern örtliche Garagenhöchstpreisder Hypothekenzinsen vorangingen, so haben neuerdings auch Anordnungen oder Richtlinien für die Festsetzung von Garagenug, Snnchunger Sunrenftne*—# spreisen aufgestellt sind, müssen die Preisverzeichnisse vor dem Aushang zunächst durch die örtlich zuständige Geschäftsstelle der Fachabteilung und dann durch die Preisüverwachungsstelle abgestempelt werden. Wo Garagenhöchstpreis=Anordnungen nicht bestehen, ist eine Abstempelung nicht erforderlich. * Zinkwaschkessel nur mit Brikett heizen. Für die Herstellung von Waschkesseln werden seit längerer Zeit mit Erfolg Zinklegierungen verwendet. Wo Beanstandungen derartiger Waschkessel auftraten, ließen sie sich fast durchweg darauf zurückführen, daß die Kessel ohne Wasser oder mit zu wenig Wasser angeheizt wurden. Es ist für denjenigen, der Waschkessel aus Zinkgierungen verwendet, daher wichtig zu bedenken, daß die Leierungen bei niedrigerer Temperatur als Kupfer schmelzen. Der zwei Hamburger Sparkassen und die Sparkasse in Bremen diese Zinsen auf 4,5 v. H. gesenkt, also Anstalten mit erheblichem Volumen. Derartige Maßnahmen werden natürlich auch von seiten des Hausbesitzes sehr begrüßt werden. Zwar ist seine Wirtschaftlichkeit im allgemeinen wieder vorhanden: es gibt aber immer noch wichtige und umfangreiche Gebiete, wie etwa den älteren Neuhausbesitz und den Geschäftshausbesitz, die sich nach wie vor in schwierigen Verhaltnissen befinden. Besonders ihnen ware natürlich mit einer Senkung der Hypothekenzinsen sehr gedient. Zudem würde es, wie in der „Deutschen Wohnungswirtschaft" besonders betont wiro. einer natürlichen Ordnung entsprechen, wenn die natürliche Relation Fiufenig im##re Wein#####-unmzuuchen Stonan enbrechen, woenn Die#m###,#g gierungen bei niedrigerer Temperatur als Kupfer schmelzen. Der zahlungen stark gesunken, so daß der Einzahlungs=Lzwischen dem Ertrag aus festverzinslichen Wertpapieren und Ke### ist daher vorsichtig anzuheizen. Die Heizung des Waschaus Hausbesitz allmählich wiederhergestellt würde. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß der Hausbesitz, der eine ganz erhebliche Verwaltungstätigkeit erfordert und mit einem Wagnis verbunden ist, ein höhetes Entaelt abwersen müßte als die Kapitalanlage in festverzinslichen Wertpapieren, bei denen ohne jede Mühewaltung seitens des Gläubigers jedes halbe Jahr die anfallenden Zinsen einfach gutgeschrieben werden. Die Zinssenkung gäbe nach der Meinung der„Deutschen Wohnwirtschaft“ auf die einfachste Weise die Möglichkeit dazu, diese Dinge zurechtzurücken. kessels darf nur erfolgen, wenn er genügend mit Wasser gefüllt st. Steinkohle darf zur Feuerung unter dem Waschkessel nicht verwendet werden. Der Zinkwaschkessel ist nur für das Kochen der Wäsche bestimmt und darf nicht für die Zubereitung von Lebensmitteln verwendet werden. * U n f a l l i n d e r W o h n u n g. D i e E h e f r a u K., B r u n n e n s t r a ß e, rutschte gpestern in ihrer Wohnung aus und fiel so unglücklich, daß sie eine Beinverletzung erlitt und in das Keankenhaus eingeliefert werden mußte. Uingstgeräck mit" Wondamin Hier ditte ein autes Rezept: Pfingstgebäck— eralbt ungefähr 40-50 Stück Hier ditte ein gutes Rezept: Ofingstgebäck— ergibt ungefähr 40-50 Stück 250 g Mehl(oder 175 g Mehl und 75 g Mondamin), 1 Teelössel Mondamin=Backpulver, 1 Päckchen Mondamin=Danillingucker, 125g Jucker, 40g Fett, 1 ganzes Ei oder Ei=Ersatz, abgeriedene Zitronenschale oder Aroma Mehl und Mondamin=Backvulver auf ein Backbrett sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. DAnein das Ei oder aufgelösten Ei=Ersay geden, Feu in Flöckchen auf dem Mehlkranz verteilen und den Zucke darüberstreuen. Alle Zutaten miteinander verkneten, 12 Stunde kühl ruhen lassen und dünn ausrollen. Dor dem Teig verschiedene Formen ausstechen, mit Milch bestreichen, nach Belieden mit Zucker bestreuen. Au die Stücke evtl. etwas Marmelade geben und abbdacken. Nach dem Backen glasieren. Dazu Puderzucker sieben mit Wasser oder Zuronensaft verruhren. In Blechbüchsen aufbewahrt hält sich das Gedäck lange knusprig A A aaaf göt ss euf bie T-Abteote der BeichtSIISS! Sseiterts für Kinbes bis 19 0 Jehts Was de SOnad) brechte Im Mitelpunkt der Geschehens stand am Wochenende der Reichssportweitkampf der deutschen Jugend. 93. BDM und Jungvolk zeigten am Sonnabend und Sonntag auf den verschiedensten Sportstatten unserer Stadt ihr Können Zahlreiche Zuschauer mußten feststellen, daß die Leistungen sich von Jahr zu Jahr verbessern. Es war schon eine Freude, die portbegeisterten Jungen und Madel um den Siegespreis kämpfen zu sehen, und die Ergebnisse zeugen von einer gesunden Breitenarbeit, die dem Sportschaffen in der Hitlerjugend alle Ehre macht. * Auf der Zeche Julla wurden wieder einmal eine Reihe von Jubilaren für langjährige treu Dienste geehrt. Zu diesem Zwecke versammelte sich die festlich gestimmte Betriedsgemeinschaft, die mit großer Anteilnahme der Ehrung ihrer Kameraden beiwohnte * Der Sportklub Westsalio 04 hatte seine Jahreshauptversammlung. Die verschiedenen Jahresberichte zeugten von fleißiger Arbeit im Dienste des deutschen Sports. Daß üder 200 meist aktive Mitglieder unter den Fahnen stehen, ist ein Beweis dafür, daß der Sportklub seine Aufgabe, tüchtige Manner für das Vaterland heranzubilden, ernst nimmt. * Die Westfalla war diesmal ohne Spiel. Sodingen holte sich mit Ach und Krach die ersten Punkte für den Aufstieg. Im Salzburgerpokal schlug Constantin die Süder, Fortuna gewann gegen Friedrich der Große, und Börnig brachte das Kunststück fertig, die BfLer auf eigener Scholle abzuhängen und damit an die Tabellenspitze zu kommen. Im letzten rückständigen Meisterchaftsspiel hielt Germania unentschieden gegen Erin und gelangt damit„einen rauf". Jugendspiele waren sehr zahlreich und hatten mehrfach unerwartete Ergebnisse.—13. Ehrung zum goldenen Arbeitsjubiläum bei der Gewerkschaft ver. Constantin der Große, Jeche Mont Cenis. em Freitag feierte, wie wir berichteten, der Fördermaschinist Friedrich Schemberg, Castroper Straße 232, sein 50jähriges rbeitsjubiläum. Im Verwaltungsgebäude der Zeche Mont Cenis fand eine Ehrung statt, zu der die Direktion, die Bergbehörde, der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront und der Vertreter des Otsgruppenleiters der NSDAP erschienen waren. Oberbergrat Mertens würdigte die Verantwortung und Leistungen des Jubilars und überreichte ihm in Anerkennung seiner Verdienste eine hohe Auszeichnung. Kreisobmann Baum übermittelte die Glückwünsche der NSDAP und DAF. Bergwerksdirektor Bergassessor Hotzel dankte dem Judilar für seine unermüdliche Tätigkeit und die langjährigen Dienste bei der Zeche Mont Cenis und überbrachte die Glückwünsche der Gewerkschaft. Aus der Bewegung Deutsches Frauenwerk. Ortsgruppe Herne=Sodingen und Holthausen. Heute Montag, 26. 5. 41, 20 Uhr, Zusammenkunft der Jugendgruppe und der Singschar im Heim MontCenis=Straße 289. Der SCW hielt Jahresrücklchau Kernige Worte über den Sport im Kriege.— Zähes Weitermachen trotz aller Schwierigkeiten. Im Vereinsheim tagte am Sonnabend die den Zeitverhältnissen entsprechend gut besuchte Jahreshauptversammlung des Sportklubs Westfalia 04. Unteroffizier Fritz Holthoff und Schütze Heini Behrendt hatten sich zur besonderen Freude der Mitglieder als Urlauber eingefunden. Zu Beginn gedachte der Vereinsführer, Oberstudiendirektor Hermann Kracht, der Gefallenen und Verstordenen des verflossenen Jahres. Für das Vaterland gefallen sind die Kameraden Weßling, Graf und Pietrowski, es verstarben die Kameraden Ernst Wiegmann und Hermann Strickmann. Zu ihren Ehren erhob sich die Versammlung von den Sitzen. Für den leider immer noch erkrankten Fußballobmann Josef Schlicker gab sein Vertreter Karl Joswiak den Bericht der Fußballabteilung. Er schilderte die großen Schwierigkeiten, die sich einer gewohnt erfolgreichen Arbeit entgegenstellten, die aber mit aller Kraft und echt kameradschaftlichem Einsatz aller Beteiligten gemeistert wurden. Es sei die besondere Hoffnung der Abteilung, daß der verehrte Fußballobmann Josef Schlicker recht bald von seiner Krankheit genesen und die Geschicke der Abteilung wieder unter seine bewährte Obhut nehmen möge. Der Bericht der Jugendabteilung bewies reges Arbeiten am Nachwuchs, der vielfach für die einberufenen Kameraden in die Bresche springen mußte. Der Vereinsführer spendete dem derzeitigen Jugendobmann Bourscheidt Anerkennung für seine Leistung und die der Abteilung. Den Geschäftsbericht erstattete der Geschäftsführer Heinz Lubbers. Der Verkehr mit anderen Vereinen habe sich in kriegsmäßigen Grenzen abgewickelt, so daß der Geschäftsführer in der Läge gewesen sei, in anderen Abteilungen auszuhessen. Der Kassenbericht, von Dr. Alberts erstattet, zeigte ebenfalls kriegsmäßiges Aussehen. Immerhin sei es durch schärfste Sparsamkett trotz aller Einnahmeausfälle getmngen das Vereineschiff auch geldlich einigermaßen durch die verschiedensten Klippen zu steuern. Der Bericht zeigte auf der einen Seite den außerordentlichen Einnahmeausfall, auf der anderen Seite aber kaum verringerte Ausgabenbelastungen. Der Bericht der Leichtathletikabteilung sprach von guten Erfolgen auch im zweiten Kriegsjahr. Leider haben auch hier die Einberufungen allerlei fühlbare Lücken gerissen. Obmann E. Hulsmann erhoffte aber auch für das kommende Jahr weitere Erfolge. Kamerad Haverkamp, der mit dem Kameraden Meekamp die Kasse geprüft hatte, lobte die vorbildliche Kassenführung und mahnte zu weiterer energischer Sparsamkeit, um alle Schwierigkeiten meistern zu können. Er erdat Entlastung für die Kassierer. Der Vereinsführer sprach die Entlastung aus und berief seine Mitarbeiter für das kommende Jahr. Danach wird sich der Führerring wie folgt zusammensetzen: Vereinsführer Oberstudiendirektor Hermann Kracht. Stellvertreter anstelle des einbrusenen Hauptmanns Dr. Saß Theo Holsträter, 1. Geschäftsführer Heinz Lubbers, 2. J. Veith, 1. Kassierer Dr. Alberts, 2. A. Schlicker, 3. G. Rappenberg. Dietwart i. B. des einberufenen A Schulte der Vereinsführer, 1. Fußballobmann Josef Schlicker, 2. Karl Joswiak, 1. Jugendobmann Bourscheidt(s. Papenheim), 2. Boudon(s. Drilling), Leichtathletikobmann E. Hülsmann, Platzobmann Chr. Kloß, Platzwart K. Nöth, Beitragskassierer A. Böhm. Der Aeltestenrat bleibt in alter Besetzung. In seiner Schlußansprache betonte der Vereinsführer, Hauptaufgabe eines Sportvereins sei es, dem Vaterlande gefunde und tüchtige Männer zuzuführen. Mit über 200 mm Felde steyenden Kameraden, meist Aktiven, habe der SCW diese Aufgabe erfüllt, und deshalb dürfe man die letzten Niederlagen auf dem Sportplatz nicht tragisch nehmen. Fußball komme im Kriege even erst mn zweiter Linie. Ausgabe der Jugend sei es, die Plätze der im Ehrenkleide des Führers an der Front weilenden Kameraden nach Kräften auszufüllen, und der Westfalianachwuchs zeige immer mehr, daß er dieser Aufgabe gewachsen sei. In seinem Ueberblick über die Ereignisse des verflossenen Jahres wandte sich der Vereinsführer gegen die Pessimisten, die man bekämpfen müsse. Uebrigens hatten ihnen die Sonhermeldungen des Tages wieder einmal die richtige Antwort gegeben. Es gette, den Kopf hoch zu halten und in Treue zum Führer zu kämpfen bis zum Endsieg. Mit dem Führergedenken wurde die Jahreshauptversammlung geschlossen. * * E r w a r e i n g u l e r K a m e r a d. D i e K r i e g e r k a m e r a d s c h a f t Gysenberg=Sodingen und der Bergmannsverein Sodingen erwiesen am Sonnabend nachmittag ihrem langjährigen Mitglied, dem Berginvaliden Philipp Beck, der im Alter von 74 Jahren zur großen Armee abberufen wurde, die letzte Ehre, indem sie ihm auf seiner letzten Fahrt das Geleit gaben. Auch viele weitere Sodinger Volksgenossen beteiligten sich in großer Zahl an der Beisetzung und bewiesen damit, daß der Dahingeschiedene sich recht großer Beliebtheit erfreute. In langen Reihen tralen die Teilnehmer am Eogl. Krankenhaus an, wo die sterblichen Ueberreste aufgebahrt waren. Vor dem Trauerwagen marschierten die Vertreter der Kriegerkameradschaft, der Bergmannsverein mit Fahnen= und Kranzabordnungen und Musikkapellen. Am Grabe senkten sich die Fahnen zum letzten Gruß und viele Kränze wurden niedergelegt. Montag, den 26. Mai 1941. Sonnenaufgang 3.50 Uhr, Untergang 20.05 Uhr. Mondaufgang 4.27 Uhr, Untergang 20.03 Uhr. Wir verounteln von 21.45 bis 5.15 Uhr. Wir erinnern uns... 1940 Calais nach hartem Kampfe in deutscher Hand, Dün rchen. Gent und Kortryk genommen. 1923 Erschießung Schlageters von den Franzosen bei Düsseldas. 1904 Der Großindustrielle Friedrich Siemens starb in Dresden(geb. in Menzendorf bei Lübeck§. 12. 1826). 1798 Tod des Malers Asmus Carstens(geb. 10. 5. 1754 in Sankt Jürgen bei Schleswig). Der Reichs=Sportwettkampf der Herner HJ. Erfolgreiche Durchführung auf den einzelnen Kampfstätten. es Inteinen.! Beachtliche sportliche Leistungssteigerungen gegenüber dem Vorjahre Reges Interesse vieler Eltern und Sportfreunde. Seit Jahren führt die Hitlerjugend im schönen Maien den Reichs=Sportwettkampf durch, und es ware ein schlechles Zeichen, wenn im Kriege der gesamte Wettkampfgedanke ausgeschaltet wäre. Schon allein aus diesem Grunde war es zu begrüßen, daß auch im zweiten Kriegsjahre in Zusammenarbeit mit dem RSRL der Reichs=Sportwettkampf durchgeführt wurde. Die vorgeschriebenen Uebungen für die einzelnen Einheiten der H3. wurden am Sonnabend und Sonntag auf mehreren Herner Sportplätzen unter restloser Beteiligung der Gefolgschaften durchgeführt. In jugendlicher Begeisterung eilten Sonnabend vormittag gegen 8 Uhr die Herner Pimpfe und Jungmädel den angewiesenen Kampfstätten zu. Durch wochenlange Vorarbeit der Führerschaft der HJ. und des 23., des B0M. und der JM. war die Gewähr fü. die guten sportlichen Erfolge gegeben. Wie wir uns deim Besuch mehrerer Kampfstätten überzeugen konnten, herrschte dort überall gute sportliche Disziplin und große Begeisterung. Schon von weitem grüßten die wehenden Fahnen der Jugend. Frohe Fahrten= und Kampflieder hallten durch die Morgenstille. Kampfesmutige Jungen und frischfröhliche Mädel traten in die Kampfbahnen, und aus ihren Augen leuchleten Mut und Siegeszuversicht. Der Reichs-Sportwettkampf der Hitlerjugend wurde als Einzelkampf und als Mannschaftskampf in folgenden Uebungen durchgeführt: 1. für Pimpfe: 60-Meler=Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf(80 g). 2. für Hitlerjungen: 100-Meter=Lauf, Weitsprung, Keulenweitwurf(500 g). 3. für Jungmädel: 60-Meter=Lauf, Weitwurf, Schlagballweitwurf(80 g). 4. für B0M-Mädel: 75,Meler=Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf(80 g). 5. für Mädel des B0M.-Werkes„Glaube und Schönheit": 75-Meter=Lauf, Weitsprung, Schlagdallweitwurf (80 g). Als Kampfrichter amtierten Führer und Führerinnen der jeweiligen Einheiten. * De lag Händen des Scharführers Nagel die des B0M und der IM hatten die Geschaftsführerin des Untergaues, Ilse Krämer und die Ringführerin Ilse Zimmermann. Nachdem am Sonnabend Jungvolk und Jungmädel ihre weitere sportliche Ertüchtigung unter Beweis gestellt hatten, standen am Sonntag Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel hierin nicht zurück, trotz erhöhter Anforderungen. Daß auch viele Eltern und Sportfreunde den Reichs=Sportweitkämpfen großes Interesse entgegenbrachten, bewies ihr zahlreiches Erscheinen auf mehreren Sportplätzen, wo sie den Verlauf und die Ergednisse der Uebungen ausmerksam verfolgten. In allen Einheiten war gegenüber dem Vorjahre eine fortgeschrittene sportliche Ertüchtigung zu verzeichnen. Alle Teilnehmer und Teilnehnerinnen wurden nach der 100=PunktWertung des Reichs=Sportwettkampfes innerhalb ihrer Altersstufe bewertet. Die Wertung ist zwischen den Altersstufen so ausgeglichen, daß die jüngeren Teilnehmer gegenüber den älteren keinen Nachteil haben. Jede Leistung wird mit einer ihr entsprechenden Punktzahl bewertet. Schwachen in einer Uebung können durch erhöhte Leistung in einer anderen ausgeglichen werden. Ueberpunkte können erzielt werden. Die zehn besten Einzelkämpfer werden als Mannschaft gewertet, das heißt, die erreichten Punktzahlen der zehn besten Einzelkämpfer werden zusammengezählt und ergeben die Leistung der Mannschaft. Die besten Einzelleistungen fanden ehrende Anerkennung durch Siegerplaketten. Die siegreiche Kameradschaft einer Gefolgschaft, der Jungenschaft eines Fähnleins, der Mädelschaft einer Mädelgruppe, der Jungmädelschaft einer Jungmädelgruppe, der Sport= und Gymnastikschar oder Arbeitsgemeinschaft des BDM=Werkes„Glaube und Schönheit“ erhalten als Auszeichnung die vom Führer unterzeichnete Ehrenurkunde. Während in den Einheiten des BDM und der IM nach Abschluß der Kämpfe die Siegerehrungen gestern vorgenommen wurden, gschieht dies bei den Einheiten der Hitlerjugend voraussichtlich am kommenden Sonntag in einer besonderen Veranstaltung. Die genaue Siegerliste werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Die Aeberraschung: Börnig Tabellenführer Spannende Kämpfe um den Salzburger- und Kriegs=Erinnerungs-Pokal Herne=Süd strauchelt in der Herner Mark. BfL Herne verliert gegen BfB Börnig und SD Fortung siegt nach hartem Kampf über BSG Friedrich der Große. Wanne 11 gibt die ersten Punkte an Jahn Holsterhausen ab Im Meisterschaftskampf SC Germania gegen Erin Castrop gab es eine Punkteteilung. Das war sehr dünn Die ersten Punkte für den SB Sodingen.— Sportgemeinschaft Wattenscheid ebenbürtig.— Die Sodinger noch nicht wieder in Form. Die lange Meisterschaftspause hat den Sodingern nicht besonders gut getan. Wer die letzten ernsthaften Kämpfe um die Staffelmeisterschaft sab, wird gestern die Mannschaft nicht wiedererkannt haben, so lendenlahm lief zweitweise das Spiel. Wenn das zweite— klar irreguläre— Tor nicht rechtzeitig gesallen wäre, wer weiß, ob die zum restlos abgekämpften Mannen vom Gysenberg auch nur einen Punkt in Sodingen behalten hatten. Falls man ernsthaft den Aufstieg will, muß man sich auf die wahre Form besinnen und vor allen Dingen jeder Spieler an sich selbst arbeiten. Ein derartig bedenklicher Luftmangel, wie ihn gestern einige der Grunen aufwiesen, dar beim Kampf um den Aufstieg nicht mehr vorkommen. Gerade weil die Sodinger sehr erhevlich mehr können, als sie gestern zeigten, ware es jammerschade, wenn aus irgendwelchen Gründen vermeidbare Fehlschläge eintraten. Entschuldigend muß allerdings angeführt werden. daß die Wattenscheider streckenweise eine Gangart auschlugen, die wir in Herne wahrhaftig nicht gewohnt sind. Leider hatte der Schiedrichter kein Auge für die Rüpeleten, so daß ihm zum Schluß das Spiel streckenweise vollstandig aus der Hand glitt. Die Sodinger degannen vielversprechend, und als nach kaum 10 Minuten der auf halblinks spielende Schockel ins Schwarze trof, alandte jedermann an einen hohen Sodinger Sieg, zudem der Tresser bergauf gegen den starken Wind erzielt wurde. Trotz deutlicher Ueberlegenheit wollte aver bis zur Pause kein weiteres Tor fallen. Wer geglaubt hatte, daß es„bergunter“ und mit dem Wind bei den Sodingern besser gehen wurde, sah sich schmablich enttauscht. Zwai konnten sie zeitweise eine drückende Ueberlegenheit berausspielen, aber im Sturm wurde durch große Umstandlichkeit alles versiebt. Schon bald zeigte es sich, daß die Läuferreihe und die Verteidigung der Grunen mit der Lust am Ende wau. Lediglich Miß rackerte sein Pensum herunter, wurde aber durch den Ausfall besonders des rechten Läufers stark überlastet. Außerdem hatte er mit dem sabelbasten Halblinken der Gäste seine liebe Not. In der 75. Minute wurde Blatt gut bedient, sein gutgemeinter Schuß wurde jedoch abgewehrt, und erst mit Hilfe der Hand konnte er den Vall wieder unter Kontrolle bringen. Den Nackschuß brachte er im gegnerischen Gehause unter. Trotz aller Wattenscheider Proieste erkannie der Leiter das Tor an. Im Gegenzug übersab der Schiedsrichter bei den Wattenscheidern eine ähnliche Sache, und auch daraus wurde nach einigem bin und der ein anerkanntes Tor. Der Schluß sah eine deutliche Ueberlegenheit der Gäste, aber mit Glück wurde das Ergebnis gehalten. Etwa 900 erleichtert ausseuszende Zuschauer verließen am Schluß den Platz. Das hätte leicht ins Auge gehen konnen. Für das Rückspiel in Wattenscheid wünschen wir schon jetzt einen erheblich eneraischeren Leiter, sonst sind die Folgen nicht auszudenken. Um den Salzburger- und Kriegs=Erinnerungs-Pokal. Diesmal konnte sich der SCC behaupten. SC Constantin— 2·B Herne-Süd 2:1(1:1) Vor etwa 300 Zuschauern gab es in der Herner Mark einen harten und ebenso spannenden Kampf zwischen den beiden Rivalen des Herner Tudens. In den letzten Spielen konnte sich immer der BV über die Märker behaupten, so daß diesmal der Spieß umgedreht worden ist. Beide Mannschaften gaben das Letzte aus sich heraus, so daß die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind. Vor allen Dingen hatten die Hintermannschaften einen guten Tag und machten auf beiden Seiten dem Angriff sehr viel zu schaffen. Wenn auch die Süder gegen Schluß alles daransetzten, so war doch der Sieg für Constantin verdient, da die Märker=Elf den großeren Ehrgeis zelgte. Bereits in der 12. Minute gingen die Marker durch idren Rechtsaußen in Front. Erst kurz vor dem Wechsel konnten die Iuder durch idren slotten Linksaußen gleichzieven. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Plapherren eine Zeitlang das Kommando. Aus dem Aufbau heraus seuerte Heu plotzlich gegen das Ziel und haute das Gluck, ersolgreich zu treffen. Diese Torspanne versuchten nun die Süder mit aller Krast auszuwetzen, aber die Märker=Hintermannschaft stand fest. Allerdings lag der Ausgleich ost in der Luft, aber es hat nicht sollen sein. Constantin wurde knapper aber verdienter Sieger Fortung hatte das Glück zur Seite. Fortung— BSG Friedrich der Große 3:1(1:0) Trotzdem es hier um eine gewisse Rivalitat ging, hatte das Spiel nur erwa 1m Besucher angelockt, die aber einen slotten und weinselreichen Kampf erlebten. Insbesondere die Knappen legten gletch machtig los, so daß die Fortuna erst eine Zeit brauchte, um so einzuspielen und im Bilde zu sein. Nach dieser Uebergangs#### fiel die Partie gleichmaßig ab. Beide Mannschasten hatten Vorteile, die aber unausgenutt blieben. Erst in der 22. Minute sicherte Fortungs Halbrechter die Fuhrung. Im zweiten Abschnitt siel aus einem indirekten Freistoß der langst verdiente Ausgleuh für die Werkesportter. Tamit war aber ihre Kunst zu Ende. Die Gastgever fanden sich immer mehr und setzten sich auch spielerisch besser durch. Lurch den Halblinken erbobten sie auf 2:1 und etwa 10 Minuten vor Schluß zeichnete sich Fortunas Linksaußen in die Schupentiste ein. Trotz der Niederlage hinterließen die Kuappen einen guten Eindruck. Grün=Weiß scheint wieder aus dem Tritt zu sein. BfL Herne— BfB Börnig 2:3(1:2) Die Grün=Weißzen, die gleich im Ansang des Spieles mit allen Reserven aus sich herausgingen, haten gestern besonders reichlich Schußpech. Dazu traf man den Gast aus Bornig, der nun immer mehr von sich reden macht, in einer guten Form an. Vor allem die Mittelreihe und die Abwehr war auf dem Posten. Der Sturm der VfLer torkelte mitunter bilslos in der gegnerischen Spielbalfte herum und verlor vierbei viel Terrain. Den Gegentreffer brachte man erst auf einen Fehler dei Börniger Abwehr an. Man lag wobl eine Zeitlang vor dem Gebause der Börniger, war aber nicht allen sich bietenden Chancen gewachsen. Der Börniger Angriff dagegen tat sein möglichstes und schoß viel, wenn auch mitunter ungenau. Jedenfalls ließ man BfLs Abwehr nicht zur Ruhe kommen. Ein Unentschieden ware dem Spielverlauf wohl gerechter geworden, aber letzten Endes sind Tore entscheidend. Die Börniger scheinen es also wirklich um den Pokal ernst zu nehmen, so daß noch mancher mit ihnen rechnen muß. Germania spielte groß auf, aber Tore fehlten. SC Germania 09— BSG Erin Castrop 1:1(1:0) Schon lange hatte man nicht mehr einen so großen und schwunghaften Elan bei der Germanen Einbeit feststellen können, wie es gestern der Fall war Obwohl man sunf Jugendliche, so u. a. Uhtbrock und Benelen, eingesetzt hatte, klappte der a Schnurchen. Znsbesondere im Angriss, wo Nais aller Augrisfszüge war. Allerdings setzte er eiwas zuviel ein und vergaß davei den„Iliver“ Benneken, der immer gefahrlich auf Reisen ging. Auch Bohme schaffte diesmal weit produktiver, weil er einen Teil seiner Selbständigkett hatte. In der Hintermannschaft ließ man sich nicht aus der Nube bringen, vor allen Dingen war diesmal Burgardt ganz im Bilde, der den Unken Läufer der Germanen stark einsetzte und diesen zu guter Form auslausen, ließ. Bei den Gasten hatte der Hüter einen Glanztag, der den Germanen fast alles verdarb, so daß die Torausbeute gering blieb. Die unglaublichsten Tachen scheiterten an seinem Konnen. Trotzdem hatte der Sieg mit 1:6. der durch einen placterten Schuß des Rechtsaußen in der 33. Minute siel, hier in perne bleiben können, wenn nicht durch einen Abwehrsebler, etwa 4 Minuten vor Schluß. der Ausgleich für die Gaste gefallen ware. Jedenfalls ware der Erfolg durch geschickte Deckung zu verhindern gewesen. Dem Direktschuß des Mittelstürmers war Korte nicht gewachsen. Trotz der Remispartie hat es zu einer Platzvesserung in der Tabelle gereicht pparat wie am geistige Leiter Jugendspiele. 20 Fortuna la— aC Germania 09 la 0:9 89 Jortuna 1b— SC Germania 1# 1b 0:3 Germania 10 eg— Teutonia Riemte 8:0 86 Germania 09 1b— Teutonia Riemte 3:1 n 18—. ES Hontrop 1a 1:2 Herne=Tüd 1a— 2&a Constantin Statt jeder belonderen Anzeige. 1. Tim. 4, 7. Gott dem Allmachtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gesallen, am Sonnabend nachmittag 3.45 Uhr meinen geliebten Mann, unseren treusorgen den Vater, Schwiegervater und Großvater, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel August Hampel im Alter von 60 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten Familie Wilhelmine Hampel nebst Angehörigen. Beut: Herne=Todingen, Essen, Börnig, Westerholt, Beuel, den 24. Mai 1941 Die Beerdigung findet statt am Dienstag, dem 27. Mai. nachmittags 3.45 Uhr vom Trauerhause, Laorstraße 30, aus. Trauerandacht ½ Stunde vorder. Herne- Börnig. Hamburg (Taarstraße 65 den 25. Mai 1941. Am 22. Mal 1941 verschied nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Reserve=Lazaren zu Koln unser lieder Sohn, Bruder, Enkel und Resse, der Pionier Franz Danek im Alter von 19½ Jahren, versehen mit den Trostungen unserer Kirche. Auch er gab sein junges Leben für Führer und Vaterland. In tieser Trauer: Familie Michael Danek. Die Beerdigung findet am Montag, dem 26. Mai 1941, nachmittags 16½ Uhr vom Trauerhause, Saarstraße 65. aus statt Das seierliche Seelenamt wird am gleichen Tage morgens 7 Uhr in der Peter= und Paul Kirche HerneBornig gehalten. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese Anzeige als solche. Bücher sind Bausteine für die Gegenwart und Zukunft.— nelft beim Bau! Hauptschriftleiter: Dr. Leo Reiners(z. Zt. Wehrmachtsdienst) 2tellv. Hauptschriftleiter: Heinz Lubbers, Herne.— Truck und Verlag: Koetders u. Rottsches, Herne. Zur Zeit iR Preististe Dr. e gultig.— Mengenstattei# Stellen-Angebote Suche in ländlichen, gepflegten, kinderreichen Haush. ehrl., fleißige Dullsen—.„, sorvieren, waschen und bügeln. Eintritt solort oder spater. Angebot mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf an Frau Udo Cols Langenberg(Rhld). Technische Großhandlung sucht Lehrling für Büro und Lager. Angebote unter h. B. 294 an den Herner Anzeiger. 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