Jahegang 1329
ler
Neubau
Angusiasr.
Rut 730
zegenüber Alsberg
ogramm
9 Mittagskonzertes lertungen! itschläge fürs Haus iberge: Kinderspiel
ide. Imme GreSachwalterin des
ng des Jugendkon
etarium der Stadt *. Ausführende: an), Trude Fischer er(Oboe), Streich= nium: Mitglieder einhalle; Singklaszelische Schule Rasenk(Knabenschule (Schule Brehm
ogische Arbeitsgeschulen. Leitung: fir in der einklassiehrender: W. Kir
e Schallplatten Schallplattenkonmbemerkungen“ Hein. Chef der In: Zum 100. GeCatherine Booth, eilsarmee
smeldungen, zweiSportvorbericht des Arbeiters. !:„Aus einer Ar
e und Praxis der Dr. Alfred Mül(1)
des Kleinen Orschen Rundfunks.
e Türkei. Einfühtdozent Dr. Dr. on: Rieth, Kand
ldungen, Sportde
ing: Verkehrsnach
Uebertragung des iffee Korso, Dort19 Iseglio
d:
Donnerslag. 17. Jannar
kief Bertangern iggolens Soutagt
Bezugspreis dunc die Boten irei Hannonall. 1.20 N.M. Onzeigen: 1 mm—
in der 23 num Dratten Spalte 0.10
R.M. für euswärte 617 R.M. Re Samen a.60 N.M. für auswirte 6.90 RR Stefiengruub: 25% Olt am
Atsisenten an Meoin,
Freise nus für nleianis uus Verteg Ru
Bestischer General=Anzeiger
S m.: C. Selienfirden: Deu
#otänIe“, 88. Anr ZmiDPT-M Sm AAIT
amisbian für den Siabureis Geisenlurwen-Buer. um Wenervon u.
Doisam. Verordnungsblat des Amtszerichtsbezirks Gelfenkirchen=Bues=R.
FSssrsiteenss Erssonn wedSre 8.
Unfall=Anterstätzung in Höhe von R.=Mark 250.— bei tödlichen Berufs=Unfällen nach Maßgabe der Versicherungs=Bedingungen.
„N. d. R.“
Ein falscher
Reichstagsabgeordneter
Zelter Jung der Verliner Volizei
Berlin, 17. Jan.(Drahtbericht unserer Berl. Schriftleitung.) Der Berliner Polizei gelang es, einen nicht gewöhnlichen Hochstapler einzufangen, der sich fälschlich für ein Mitglied des Reichstages ausgab und unter diesem Deckmantel allerhand Betrügereien zu betreiben wußte.
Wir erfahren darüber folgendes: In einer Pension in Charlottenburg wurde gestern nachmittag der 35jährige Schneider Wilhelm Mätzig verhaftet, der seit längerer Zeit in Groß=Berlin unter der Maske eines Reichstagsabgeordneten zahlreiche Geschäftsleute und Bankiers um namhafte Beträge geschädigt hat. Dem Schwindler war es gelungen, im Reichstag größere Mengen von Briefbogen und Umschlägen zu stehlen, die nur für den Gebrauch der Reichstagsabgeordneten bestimmt waren, und den Aufdruck „Deutscher Reichstag“ trugen. Der Schwindlar schrieb auf den gestohlenen Briefbogen an bekannte Großkaufleute und Bankiers, daß der Etat der Mittel für die Gefangenenfürsorge überschritten und man deshalb gezwungen sei, die Mildtätigkeit von Privatpersonen in Anspruch zu nehmen. Er unterzeichnete die Briefe mit Dr. Stolzenherg“. M. d. R., ehrenamtlicher Vorsitzender der deutschen Gesangenenfürsorge. Auf diese Peise ist es dem Betrüger gelungen, in per 100 Fällen Beträge zwischen 10 und 0 Mark zu erlangen.
Raubüberfall in Vreslau
Zwei Biebhäudler erschossen
Maskierte Räuber Whersalten nachts eine Gastwirtschaft
Berlin, 17. Jan.(Drahtbericht unserer Berl. Schriftleitung.)
In der letzten Nacht drangen in Breslau zwei Männer mit Gesichtsmasken in eine Gastwirtschaft ein, hielten den noch anwesenden Gästen, der Wirtin und ihrer Tochter Nevolver vor, mit dem Ruse:„Hände hoch!“ Ohne erst die Befolgung ihrer Aufforderung abzuwarten, gaben sie auf die Anwesenden mehrere Schüsse ab. Laut schreiend stürzten darauf die Wirtin, Frau Groher, und ihre Tochter, durch eine Hintertür davon. Einem der Gäste gelang es, ein Fenster einzuschlagen und nach drauhen zu flüchten. Die nach anwesenden Gäste, zwei Viehhändler, sanken, von den Kugeln der Raubgesellen tödlich getrossen, zusammen. Die beiden Banditen bemächtigten sich nunmehr der Kasse, die etwa 400 Mark, drei goldene Uhren und ein Sparbuch enthielt, und flüchteten. Die Tat ist offenbar von langer Hand vorbereitet worden, da die Raubmörder mit sicherer Hand und genauer Kenntnis des Tatortes zu Werke gingen. Bisher ist es der sofort nach der Tat alarmierten Polizei noch nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden.
Weiter wird uns hierzu gedrahtet: Nach den Angaben der Keiminalpolizei bildet das Lokal den Treffrunkt der Biehhändler, die zum Breslauer Viehmarkt kommen Die Einnahmen waren ziemlich hoch. Nach Aussagen des geflüchteten Gastes wurden von den Tätern 12 bis 15 Schüsse abgegeben. Ueber 30 Kriminalbeamte sind mit Recherchen beschäftigt. Inzwischen sind füns Personen festgenommen worden, darunter zwei Fleischergesellen, die erklärten, sie hätten beabsichtigt, nach Leipzig zu fahren.
Schiffskatastrophe zwischen Honkong und Schanghai
350 Todesopfer des Meeres
Nur 26 Wenschen können sich mühevoll retten
Berlin, 17. Jan.(Drahtbericht unserer Berl. Schriftleitung.)
Wie aus Hongkong gemeldet wird, geriet der Dampfer Hstwah zwischen Schanghai und Hongkong auf einen Felsen. 28 Personen konnten die Rüste erreichen, darunter der zweite Offizier des Dampfers und zwei Passagiere. Gie wurden von einer chine. sischen Fischerdschunke ausgenommen und an Land gebracht. Man befürchtet, daß von den 490 Passagieren des Dampfers, der von dem dänischen Kapitän Jensen geführt wurde, außer den Geretteten ntemand mit dem Leben davon gekommen ist. Nach einer weiteren Meldung aus Hongkong soll ein Fahrzeug den dänischen Kapitän erschöpft aufgefischt haben.
Mit dem chinesischen Dampfer„Hfinwah“, unter dessen Passagieren sich etwa 30 Frauen und zahlreiche Kinder, jedoch keine Europäer befanden, sind wahrscheinlich über 350 Menschen untergegangen. Unter den 26 Geretteten befinden sich vier Passagiere. Man rechnet mit der Möglichkeit, daß einige Ueberlebende sich an der Küste der benachbarten Inseln retten konnten. Die Nachsorschungen werden durch das stürmische Meer erschwert.
Ueber den Untergang des chinesischen Dampfers„Hsinwah" berichtet Havas aus Hengkong, eine Dschunke habe den däni
schen Kapitün der„Hsinwah". Jensen, einen Esten und zwei Chinesen in erschöpftem Zustand ausgenommen. Ein Passagier habe ausgesagt, daß der Dampfer nach der Ausfahrt aus Swatan mit schwerer Gee zu kämpfen hatte. Es habe nur ein Rettungsbost ausgesetzt werden können. Der Damper sei sofort gesunken.
Der Riesendampfer unter der Sturzwelle
Die frühere„Bismare“ im Sturm
Ein Koch getötet— Die durchnäßte Ladung
— Newyork, 17. Jan.(Drahtber.) Wie der Kapitän des gestern hier eingetroffenen White=Star=Dampfers Majestic, des früheren deutschen Dampfers Bismarck, berichtet, ergoß sich am Montagnachmittag, als sich das Schiff etwa 1500 km östlich der amerikanischen Küste befand, eine gewaltige Sturzwelle über den Bug des Dampfers. Durch das hereinbrechende Wasser wurde ein Koch getötet, während mehrere Mitglieder der Mannschaft Verletzungen erlitten. Eine Anzahl von Stahlschotten wurden eingedrückt, so daß das Wasser verschiedene Räume des Schiffes überflutete. Ein Teil der Ladung wurde schwer beschä
**
digt, die Post vollständig durchnäßt. 129 Passagiere der dritten Klasse mußten in anderen Räumen untergebracht werden. Als der Dampfer gestern eintraf, war die Mannschaft immer noch damit beschäftigt, das Wasser tonnenweise aus dem Innern des Dampfers auszupumpen.
Verlorene Keller
Ein holländisches Rettungsboot verunglückt
— Rotterdam, 17. Jan.(Drahtber.) Ein Rettungsboot aus Hoek van Holland, das ausgefahren war, um dem gestrandeten estnischen Dampfer Falke Hilfe zu leisten, ist gekentert. Ueber das Schicksal der aus 8 Personen bestehenden Besatzung ist noch nichts Sicheres bekannt. Man befürchtet, daß einige Insassen des Bootes ertrunken sind.
Sechs Bersonen ertrunken
Eine unglückselige Ruderpartie
— London, 17. Jan.(Drahtber.) Nach einer Meldung aus Rosmuck(Grafschaft Galway) sind drei junge Männer und drei junge Mädchen, die in zwei Ruderbooten über die Bucht fuhren. ertrunken. Sie wurden seit Sonntagabend vermißt. Vorgestern abend wurden die sechs Leichen geborgen.
die Reparationszahlungen nach dem Zusammentritt des Sachverständigenausschusses zurückziehen werde, er höre die Nachricht, daß er zurücktreten werde, zum ersten Mol. Er glaube, daß diese Erklärung genüge. Parker Gilbert sagte weiter, er werde noch drei Tage in Louisville bleiben und am 26. Januar auf dem Dampfer „Paris“ von Newyork aus die Rückreise nach Deutschland antreten.
Keine Einstellung der Feindseligkeiten in Afghanistan
Eine Prämieauf Aman Allahs Kopf
Der Rebellenführer nimmt die Krone für sich in Anspruch
Die tanzende Insel
2568 Bulhanausbrüche
Innerhald von 24 Stunden
Amsterdam 17. Jan.(Drahtb.) Telegrapischen Meldungen aus Vatavia zufolge befindet sich der Inselvulkan Krakatoa seit mehreren Tagen wieder in sehr lebhafter Tätigkeit. Während der letzten 24 Stunden wurden nicht weniger als 2568 Ausbrüche gezählt, von denen der stärkste eine Höhe von 420 Metern erreichte. Ferner wurden 258 unterseeischen Ausbrüche und 58 Wasserfontänen registriert.
Berlin, 17. Jan.(Drahtbericht unserer Berl. Schriftleitung.)
Abgesehen davon, daß die Aufständischen in Afghanistan trotz des Thronverzichtes Aman Ullahs die Beschiehung Rabuls fortsetzen, haben sie auch trot der Abmachungen, die man anläßlich des Thronverzichtes getrossen hatte, die Feindseligkeiten gegen Aman Ulloh forteesetzt. Der Führer der Nebellen, Bacha Saka, hat eine Prämie auf den Kopf des Exkönigs ausgesetzt. Es ist damit zu rechnen, daß sich weite Kreise des afghanischen Volkes an der Jagd auf Aman Ullah beteiligen werden und es erscheint nicht ausgeschlossen, daß sie ihr Ziel erreichen werden.
Zur Lage in Afghanistan wird noch aus London gemeldet, daß sich nach Aman
Ullahs Flucht so gut wie gar nichts geändert hat. Die neuen Verhältnisse sind noch vollkommen unklar. Der neue König. Inayat Ullah, wurde vor der Flucht seines königlichen Bruders in aller Hast gekrönt. Hieraus begaben sich mehrere Mullahs zu den Aufständischen, um ihnen die Abdankung Aman Ullahs und die Krönung seines älteren Bruders zum König der Afghanen mitzuteilen. Die Aufständischen wurden aufgesordert, den neuen König anzuerkennen und die Feindseligkeiten einzustellen. Der Führer der Aufständischen. der offensichtlich die afghanische Krone für sich erringen wollte, erklärte sich jedoch mit der Krönung nicht einverstanden. Es ist daher zu erwarten, daß die Feindseligkeiten gegen die Hauptstadt Rabul fortgesetzt
und noch eine Zeitlang andauern werden,
bevor eine Klärung der Lage eintritt.
Aman Ullah ermordet?
der Erkönig noch immer verschollen
Sein Schicksal völlig unbekannt
X London, 17. Jan.(Drahtb.) Unter der Ueberschrift„Ist Aman Ullat getötet worden?“ meldet der diplomatische Korrespondent„Star“, auch in beitischen Regierungskreisen habe man sich heute gefragt, wo sich der abgedankte afehanische König Aman Ullah aufhalte. Ueber das Schicksal des Erköniag liegen noch immer keine Nachrichten vor.
Großfeuer in Newyork
sechs Bersonen verbraunt
50 Familien obdachle:
Berlin, 17. Jan.(Drahtbericht unserer Berl. Schriftleitung.)
Wie aus Newyork gemeldet wird, brach im oberen Teil von Manhattan ein surchtbares Großfener aus. In kurzer Zeit kand eine ganze Anzahl von Häusern in hellen Flammen. Es gelang nicht allen Bewohnern, sich vor dem Feuer zu retten: sechs Personen sanden den Tod in den Flammen. Eine weitere Anzahl, darunter auch Feuerwehrleute wurden verletzt. Etwa fünfzig Familien wurden durch die Feuersbrust obdachlos. Ein in nächster Nähe liependes Theater, das ziemlich vollmußte wegen der Brandgefahr
Wirth und v. Rheinbaben zu den Reparationsverhandlungen
„Amerika ist ausschlaggebend“.
Bankiers verständigen sich eher als Politiker
— Paria, 17. Jan.(Drahtbericht.) „Oeuore“ veröffentlicht Aeußerungen des ehemaligen Reichskanzlers Dr. Wirth und des Reichstagsabgeordneten von Rheinbaben zu den bevorstehenden Reparationsverhandlungen. Der ehemalige Reichskanzler Dr. Wirth erklärt: Deutschland hat nachgewiesen, daß es bezahlen will Ist es aber sein Fohler, wenn sein Außenhandel ein jährliches Defizit von zwei Miillarden aufweist? Um bezahlen zu können, müsse Deutschland seine Ausfuhr erhöhen. Viele bisher noch Landwirtschaft treibende Länder sind jetzt industrialisiert worden, was bedeutet, daß sie ihren Charakter als Absatzgebiete verloren haben. Wenn es bisher alle vorgesehenen Zahlungen beglichen hat. so ist damit nicht gesagt, daß es in Zukunft der amerikanischen Hilfe entbehren kann. Die Finanzsachverständigen müßten also die Zahlungsfähigkeit Deutschlands abschätzen.
Kellogg: Ich din hoch erfreut, daß der Senat sich für die Natifizierung des allgemeinen Paktes über den Verzicht auf den Krieg ausgesprochen hat, ohne damit Vorbehalte, Aenderungen oder Bedingungen zu verbinden. Auch Präsident Coolidge bezeichnete es als eine erfreuliche Tatsache. daß der Senat sich günstig über eine Angelegenheit ausgesprochen habe, die er ale das wichtigste Ereignis seiner Amtozeit betrachte. Er glaube, daß der Vertrag einen bedeutsamen Schritt zur Verhinderung künftiger Kriege darstelle
Lein Rücktritt Barder Silberts
Am 25. Januar Rückkehr nach Deutschland
— Nemyork, 17. Jon.(Drehtber.] Nach einer Meldung der„Newnork Times“ aus Louisville in Kentucky erklärte Parker Zur Natifizierung des Antikriegspaktes Gilbert zu den Gerüchten. wonach er sich durch den Senat erklärte Staatssekretär von seinem Pesten als Generalagent für
Der Reichstagsabgeordnete v. Rheinbaben erklärt, bei einem Auseinanderprallen der Thesen werde die Haltung Ameritas für die Endlösung ausschlaggebend sein. Die amerikanische Wirtschaft müßte darüber wachen, daß die finanziellen Lasten Deutschlands nicht dessen wirtschaftlichen Aufschwung bedrohten. Die internationalen Bankiers würden sich besser untereinander vorständigen als Politiker. Es lei mithin ein sehr glückliches Zeichen für Deutschland, daß das amerikanische Kapital sich weiterhin für die Angelegenheit und den wirtschaftlichen Wiederausbau Europas interessiere.
Sie freuen s0
über die Natifizierung dos Relloggpaktes — Washington, 17. Jan.(Drahtber.)
Tars2 erdrenell
Innücht 19 Messersiche beigebracht
Furchtbare Bluttat in Kreseld
X Krefeld, 17. Jan.(Drahtb.) Unter dem dringenden Verdacht, ihre Tante, die 29 jährige Stenotypistin L., die in ihrer Wohnung tot aufgefunden wurde, ermordet zu haben, wurde gestern die 18 jährige Tochter des Bäckermeister L. festgenommen. Es hat sich eine Reihe schwerliegender Verdachtsmomente gegen die Festgenommene ergeben. Auch haben sich 5 Zeugen gemeldet, die bekunden, daß die Beschuldigte ent
dus eltaerliche dams aihr
lassen, auf der Straße gesehen worden ist und mit Leuten gesprochen habe. Das Opfer ist erdrosselt worden, nachdem ihm 14 bis 18 Messerstiche beigebracht worden waren.
Revolutien in Honburas?
Die Ausländer verlassen das Land
— Newyork, 17. Jan.(Drahtber.) Nach Berichten amerikanischer Reisender steht in Honduras eine Revolution bevor. Amerikaner und andere Ausländer verlassen das Land aus Besorgnis vor einem Bürgerkrieg. Beim Staatsdepartement liegt keine Bestätigung vor, doch sieht man es für bedeutungsvoll an, daß sich der amerikanische Kreuzer„Denver" gegenwärtig auf der Höhe der Küste von Honduras befindet.
Erwerbslose fürmen das Ratbaus
Während die Stadtoäter tagen
Dresden, 17. Jan.(Drahtb.) Eine starkbesuchte Erwerbolosenversamm. lung in Limbach in Sachsen entsandte eine Deputation zum Stadtrat mit der Forderung aus eine außerordentliche Unterstüt: zung. Da der Stadtrat die Bewilligung dieser Forderung ablehnte, stürmten mehrere hundert Erwerbslose das Nathaus und drangen in das Sitzungszimmer ein. Unter dem kommunistischen Druck wurden sämtliche kommunistischen Forderungen bewilligt.
Blutiger Erwerszioserumzug
Mit dem Messte gegen Polizeibeamte
— Leipzig, 17. Jan.(Drahiber.) Im Anschluß an eine Erwerbslosenversammlung veranstaltete ein Teil der Teilnehmer einen Amzug durch die Stadt. Hierbei traf der Zug einen mit Polizeibeamten besetzten Kraftwagen. Die Beam. ten wurden in der gröbsten Weise beschimpft. Sie stiegen daraufhin an. um die Täter festzustellen Hierbei stürzten sich einige der Demonstranten auf einen Polizeibeamten und versetzten ihm einen Messerstich in den Rücken. Insgesamt wurven drei Personen verhaftet.—
F Ssier der Snsstusge.
17. Jan.(Drehtber.) In Prusnika bei Turn=Severin entgleiste der Postwagen des Schnellzuges Temesch= war—Paris. Zwei zum Unfallort entsandte Hilfszüge stießen kurz nach Mitternacht em Bahnhof Prusnika zusammen Bei diesem Zusammenstoß wurden füef Personen getötet und drei schwer verletzt.