Kirchlicher Anzeiger
onntag, den 27 Juuar 1907.
Tahinagestuc.
Nr. 22.
Kollekte für da: Soldatenhelm im Serneloger.
Altstädter Kirche. Varm
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irm 11½ Uhr Kindergottes.
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Traut rmann. Dienktaz. 3¼ Uhr Bibelstunde in
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9 Uhr Bibelnde im Män er= u. Jünzlingso. Donnerstag, nachm ttage 3 Uhr zuenbereig.— Neustädter
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st zum Gebuitstage Sr. Ma; des Kainis P. Waubke.— chte u. h il. Abendmahl. lette für das Männer Asyl in ser. Nachm ¾ Uhr
dergotiesdienst. Nachm 4 Uhr gfreuenvereine.— Abende lor P. Indau.— Mortaz Uhr Bibelstunde in der kshalle. P. Kuhlo.— Dienstig. Uor Bbeistunde an der e, straße P. Jordan. Mitwwech, m. 3 Uhr Neost. Frauer verein Lutherst st.— Abends 8½ U. ##rchor.— Abe ds 9 Uhr lbesprechstunde im Che Ber in er Männer. Freitag, abends Uhr Gibelstunde an Verein im alten Lutherstift.
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atenheim.—#orm. 10 Uhr Simon. Beichte u. Abnd
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4 Uhr Der Jungfreuinbete##igt sich en der Jeier neind saal. Abends 6 Uhr Wessel.— Abends 8 Uhr rein beteiligt sich an der nlung im Volkescal für nn.— Monteg##nd Nähverein in ker.nderin der Friedrichstr.— h, abends 9 Uhr Bidelm Mainer= u. Jünglings=
Dogneistag, nachm Ugr Johannesfrauet verein eindepause.— Donnersnds 8½ Uhr Gemeindede.— Freitag, abends hr Versammlu.g des zoereine.— Sonnabend,
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abends ½9 Uhr Blauin.— Mittwoch, abends Gemeindevibelstu de im uus. Reformierte Sonntag, morgens 10 fl. burtstag) P. Vorster.— u. das Männerasyl in - Vorm. 11½ Uhr
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Bierteljährlich ### der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten .20., bei täglicher ###stellung in Bielefeld ##.#0., durch Briefträger 1,62 M.
che(altluth.) Stelefeld.
höheren Töchterschule, iktoriastraße.)
vormittags 10 Uhr ienst.— Abends ½9 tgottet dier st.
Pastor Görg.
mannstraße 24.
g, den 27. Jonuar, Uhr urd abends rag in der KapUe.— Uhr Sonntagsschule. 4 Uhr Im Eo VolisVon Montag, bis einttwoch, jeden nachm. abends 8½ Uhr it äge von Pofessor Donnerstag u. Frei
8½ Uhr Eoangel sar.
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in Eillkommen.
in Bielefeld.
31. Jahrgang
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rstes Blatt.
Vielefeld
Sonnabend 26 Januar 1907.
Historischer Kalender.
26. Januar: Der Große Kurfürst überschreitet mit seiner Arwe das Frische Haff, um die Schweden zurückzuschlagen, 1679.— Zieten, preußischer Husarengeneral, gest. 1786. — Ed. Jenner, Erfir der der Kubpockenimpfung, gest. 1828.— Die Bourbakische Armee zieht sich auf Besarcor zurück, 1871.— v. Giers, russischer Stactsmann, gest. 1895.
27. Januar: Mozait, Komponist, geb. 1756— F. W. I v. Schelling, Philosoph, geb. 1775.— Adalbert v. Chamisso, Dichter, geb. 1781.— David Fr. Strauß, Schriftsteller, geb 1808.— J. G Fichte, Philosoph, zu Beilin gest. 1814.— Wilbelm II., deutscher Kaiser urd König von Preußen, geb. 1859.— Suiseppe Verdi, italienischer Komponist, gest. 1901
Zu Kaisers Geburtstag.
Mel.: Es braust ein Ruf wie Donnerhall.
braust ein Ruf durchs deutsche Land Vom Hochgebirg zum Meeresstrand.
„Der Kaiser hoch!“„Dem Kaiser Heil!“ So tönts aus jedem Reichesteil. Flr'n Kaiser, für das deutsche Reich
Wir ließen unser Leben gleich.
Fest stehn und treu wir all zum deutschen
Reich.
Gern sehn wir fremde Länder auch
Wir ehren manchen fremden Brauch.
Doch immerdar es Gott verhüt,
Daß wir verleugnen deutsch Gemüt!
E: zieht uns heim zum deutschen Land, Zum Ort, wo unsre Wiege stand.
Weit über Feimde geht das Baterland!
Laßt deutsche Lieb' uns, deutsche Treu, Dem Kaiser schwören slets aufs neu.
Wir stellen willig uns zur Wehr Für deutschen Reiches Recht und Ehr. Wir weihen bis zum Tode bleich Dem Vaterland uns allzugleich.
stehn und treu wir all zum deutschen Rich.
F H.
Kaisers Geburtstag.
Soweit die deutsche Zunge kingt, wird an diesem Sonttaze der Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers festlich begangen. Alle drutschen Herzen schlagen höher, alle deutschen Simmen juchzen ihm zu und bringen ihm von niuem das Gelöbois umwar del barer Treue dar! We könnte es auch anders sein? Die garz: Welt beneidet uns um unseren willens starken, rührigen Kaiser. Ei gedenk des Spruches„Rast' ich, so roßt' ich“ hat der Kaiser auf vielen Gedieten mit dem Alten gebrochen. Für die Arolee wurden neue Dienstvorschriften herausge geben, Ausrüstung und Bekleidung, Gliederung und Ausbildung wurden den neuen Verhältnissn, den E findungen der Neuzeit ang paß:. In ruhigem, nicht über hastetem Foltschreiten erfolgt der weitere Ausbau des Heeres, rastlos und sachgemäß arbeiten alle Dienststellen, um das Werkzeug schauf zu erhalten, damit das deu sche Reich in der Stunde der Gefahr gewappnet sei gegen alle Feinde Von früh ster Igid auf hat Kaiser Wihelm II auch der Marine das größte Interisse entgegengebraat Er ist nicht müde geworden, immer wieder auf die Nowendigkeit einer starken deutscheo See macht hinzuweisen; stets war es sein Ziel, die Marine gleichberechtigt neden das Land heer zu stell n. Die Gesetze der Jahre 1898 und 1900 haben den Ausbau unserer Flotte festgelegt; es waren nicht uferlose Pläne, wie damals die regieinigefen duchen Parteien spö tetten, die neueste Geschichte hat gezeigt, daß Deutsaland nur im Besitz einer flarken, verwendungsbereiten Flotie seinen Pletz im Rute der Völker behaupten kann.
Trotz unserer starken Rüflung zu Lande und zu Wasser ist der Kasser ein Friedens
fürst. Dank seiner weisen und ruhigen Rezierung wurde urser gutes Verhältvis zum Auslande niemals ernstlich getrübt. Nur als in Peking gegen alles Bölkerrecht unser Gesandter ermordet war, entsandte der Kaiser eine beträchtliche Streitmacht nach Ostasien und zeigte deutlich, daß niemand ungestraft den deutschen Namen beschimpfen darf.
Nicht minder segensreich hat Kasser Wilhelm II. im inneren Staatsleben gewirkt. Steis hat er freie Bahn für die Eatfaltung der Kräfte des deutschen Volkes erstrett Persönlich begeistert von allem Schönen und Herrlichen, ein hervotragender Kenner der Künste und Wissenschaften zeigt er ein großes Verständnis und nie erlahmendes Interisse für die Fragen der Neuzeit. Der deutsche Ueberseehandel hat unter ihm eine ungeahnte Ausdehnung genommen, unserer mehr und mehr aufstrebenden Industie hat er neue Absatzgebiete gewiesen. Uostreitig hat sich unter Kaiser Wilhelm II. der Wohlstand des deutschen Volkes vermehrt, auch die Löhne der Arbeiter sind gestiegen; sie werden noch höher kommen, wenn eist die Kolonien ihre Rohstoffe zu billigen Preisen in das Mutterland senden.
Dabei schlägt des Kaisers Herz besonders warm für die Arbeiter, stets ist er eifrig bemübt, ihr Wohl zu erhöhen, sie zufrieden zu stellen. Zihlreiche Gesetze traten in Kraft, die für das Ausland vorbildlich geworden sind. Der Staat sorgt für die alten und kranken Arbeiter, an Sonn und Feiertagen darf niemand zur Arbeit gezwungen werden, kein Arbeiter soll in ungesunden Räumen beschäftigt werden, die Tätigkeit der Frauen und Kinder in den Fabriken ist streng geregelt. Selbstgewählte Vertreter der Arbeiter sind berufen, die gemeinsamen Angelegenheiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu regeln und den Frieden zwischen ihnen zu pflegen. Die Staatsb hörden sind verpflchtet, fortlaufend den Betrieb in den Fabriken zu überwachen und die Interessen der Arbeiter zu wahren. Auch das geistige und sittliche Wohl seines Bolkes liegt dem Kaiser am Herzen. Ueberall wurden Schulen gegründet, die Gehälter der Lehrer wesentlich erhöht, im Urterricht wird heute die Pflege der deutschen Sprache und Geschichte besonders betont. Selbst durchdrungen von wahrer Gottesfurcht und überzeugter Frömmigkeit hat der Kaiser seinen#illen dohn aus. gesprochen, daß seinem Volke die Religion erbalten bleibe.
Die Liebe und Berehrung, deren sich der Kaiser als Schirmherr des Reiches erfreut,
kam im Februar des verflossenen Jahres zem Ausdruck wo das ganze deutsche Bolk die silberne Hochzeit des Kaiserpaares mit feierte. Ebenfalls herrschte überall große Freude, als im Juli 1906 der erste kaiserliche Enkel geboten wurde. In diesen Tagen haden wir wirder einm! Gelegerheit, unsere Liebe zu Kaiser und Reich zu beweisen, allerdings nicht mit Worten, sondern durch die Tat. Mhr als über den Jubel seines Volkes würde Se. Majestät sich freuen, wenn ihm die Wähler bei den Haupt und bei den Stichwahlen einen reichstreuen Reichstag bescherten. Das sei unser Geburtstagsgeschenk in diesem
ein Konzert des Biolinisten Hubermann an.
Das interessanteste hiesige Wahllokal war das 23. des 1 Wahlkreises. Es befand sich in der bekannten Weirstube von Hausmann. Hier fuhr um 12 Uhr der Wagen des Reichskanzlers vor. Der Leibjäger sprang vom Bock, öffnete den Schlag und elastisch stieg der Fürst aus dem Wagen. die Mitglieder des Wahlvor standes degrüßten den Kanzler, der in liebenswürdiger Weise den Gruß erwiderte. Nur wenige Minuten dauerte der Aufenthalt des Fürsten im Wohllokal; für die Photographen aber lange genug, um diesen Moment schleunigst auf ihre Platten zu bringen. Vor dem Reichskanzler waren bereitz Staatssekretär Graf Posadowsky der Hausminister von Wedel und andere Mitglieder des Staatsministeriums sowie verschiedene Gesandte der deutschen Bundesstaaten erschienen.
Die„Nordd. Allg. Zig.“ schreibt:„Ja Würdigung der gegenwärtig an vielen Orten bestehenden Teuerungs verhältnisse sind vom Minister der öffentlichen Arbeiten den Eisenbahndirektionen besondere Mittel zur Bewilligung von Unterstützungen an bedürftige Hilisbedienstete und Arbeiter zur Bir sügung gestellt worden. Bei der Vuteilung der Mittel, die ungesäumt in die Wege zu letten ist sollen insbesondere Bedienstete mit kinderreicher Familie und solche berscksichtigt werden, die infolge von Krankheiten usw. einer außerordentlichen Beihilfe bedürfen. Die den einzelnen Eisenbahndirektionen zur Verfügung gestellten Mittel belaufen sich auf 10000—60000 Mk Insgesamt soll ½ Mlion Mark für diesen Zwick sofort und zum Beginne des nächsten Jahres weiter ½ Mlion Maik aufgewendet werden.
der Aerzte siad aber Japaner, und es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die japanische Regierung gegen einen derartigen Beschluß Protest einlegen wird.
Aus dem deutschen Reiche.
Berlin, 25. Januar.
Der Kaiser ewpfing vormittags um 11 Uhr den Vo sitzenden der amerikanischen Delegation North, den Beamten des Schatzamts zu Wishington Mr. Gerty und Mr. Stone vom Handelsdepartement.
Beim Kronprinzenpaar fand gestern abend Diner statt, zu dem unter anderen die Botschafter von Frankreich und England geladen waren. An die Tafel schloß sich
Aus dem Auslande.
Paris, 24. Imuar. Wie die„Petite Répud que“ ankündigt, soll Ende Mai in Paris unter den Ausp zien des Ministers Viviani ein Fest der Arbeit verarstaltet werden. Darurch würde die übliche Kundgebung der Sozialisten am 1. Mai wesentlich an Interesse und Bedeutung verlieren.
London, 24 Jannar. Der bisherige Unterrichtsminister Birrell hat die Ernennung zum Minister für Irland (anstelle des als Botschafter nach Washington gehenden Biyce) angenommen. Unterrichts minister wird Reginald Mac Kenna, bisher Sekretär des Schatzamts Petersburg, 25. Jan Die Regierung hat beschlossen, den durch das Abkommen mit Jopan für die Zurückziehung der russischen Truppen aus der Man dschurei festgesetzten Termin bis zum 15. April nicht abzuwarten, und die Mandschurei schon jetzt von Truppen zu räumen.
Madrid, 25. Jan. Der König bestätigte heute das neue Ministerium, welches sich wie folgt zusammensetzt: Minister präsident Maura, Aus wärtiges Allen de Salazar, Imeres Lacierva, Fi nanzen Osma, öffentliche Arbeiten Be sada, Krieg Lono, Marine Ferrandiz Unterricht Rodrigez Sampedro, Justiz Margais Figueroa. Havanna, 25. Jan. Die Bewegung für ein amerikanisches Protektorat in Form einer dauernden und wirksamen Kontrolle nimmt täglich zu. Die Zeitungen fast aller politischen Färburgen stimmen darin überein, daß das der einzige Weg sei, um Kuba vor der Wiederholung revo lutionä;er Bewegungen zu schützen.
New=York 24 Januar. Der Verband der Aerzte von Hovolulu dringt auf Erlaß eines Gesetzes für Havai, das die Erlaubnis zur ärztlichen Peix's von Examen in eng lischer Sprache abhängig macht. Die meisten
Parteibewegung
(Wahl=Kuriosum) Abgeo dneter Spahn hatte bekanntlich am 13 Dezewber statt der Schutztruppen die Verwendung von Polizettruppen als wesentlich billiger ewpfohlen. Das Zentrumswahlkomitee in Münster geht noch einen Schritt weiter und empfiehlt die Polizeit unpe aus geworbenen Schwarzen. Prof ssor Dr. Spannagel, der Gegenkandidat des Zentrumskandidaten im Wahlkreis MürsterCoesfeld, bemerkt hierzu in seiner Rede, die er im„Nationalen Wahlverein“ in Münster am 15 Januar gehalten:„Wesertlich erhöhen würden sich freilich die Ecsparnisse in diesem Punkt, wenn die Polizeitruppe in Südwestafrika aus geworbenen Schwarzen bestehen könnte. Diese geniale Lösung der Frage, die ich sonst nirgendwo gefunden habe, haben die Herren vom Zentrumswahlkomitee der Stadt Münster in ihrem Flugblatt ausfindig gemacht. Ich wollte meinen Aogen allerdinge kaum trauen, als ich das lat. Der Abgeordnete Spahn meinte in seiner Rede vom 13. Dezember ganz richtig, daß sich die Mitglieder der südwestastikanischen Polizeitruppe hauplsächlich aus Schutztrupplern rekrutieren würden, die sich für diesen Zweck freiw dlig anwerben lessen würden. Jedenfalls faßte er nur Weiße dafür ins Auge, was auch schon aus dem Grude silbstverständlich ist, weil doch nur Weßen eine polizeiliche Autorität über die weiße Zivil und Militärbevölkerung der Kolonie beigelegt werden kann. Statt ihrer nun ater Schwarze! Ja, woher sollen denn die gewonnen werden? (Zuruf: Aus Münster! Große Heiterkeit!) Vielleicht aus den internierten Hereros, die eben erst die Weffn gestreckt haben? Das wäre denn doch ein klassisches Beispiel dafür, die Böcke zu Gärtnern machen. Oder sollen sie etwa den B ständen urserer FarbigenKompagnien in Ostafrika, Kamerun, Togo entnommen werden? Die sind bereite so schwach, daß sie keinen Mann entbehren kbanen. Es bliebe also nur übrig, sie erst aus ganz Afrika zusammenzusuchen, nach Süd West zu verschiffen, hier einzuüren und auf die Posten zu verteilen. Wie viel Zeir wü de das wohl kosten und mit welcher Seelenruhe würden wir abwarten können, ob sie sich zuverlässig erweisen und nicht etwa mit ihren Stammesgenossen gemeinsame Sache gegen uns machen. M..!
Es fällt mir wirklich außerordentlich schwer, bei diesem Punkte an meinem Vorsatz festzuhalten, rein sachlich zu bleiben und die grandiose Entdeckung unserer verehrten Herren Gegner im schwarzen Münster von einer schwarzen Polizettruppe in Südwestafrika nicht einem dröhnenden Spottgelächter— ich will bescheiden sein: nicht von Memel bis Basel, ader wenigstens von Telgte bis Coesfeld preiszugeben.(Stürmische Heiterkeit!)
Die Reichstagsneuwahl
ist gestern unter großer Beteiligung der Wä ler von statten gegangen. Das Gesamtse ultat der erstn Wahl in MindenRovensbera:
Bielefeld.Wiedenbrück: Staatsminister
Möller(nat:) 14290 Severing (Soz.) 18643, Humann(Zeutr.) 9317 Stimmen. Stichwahl zwischen v. Moller und Severing.
Herford=Halle: Meyer(kons.) 8333, Conze(natl.) 6078 Wallbaum(christl.= soz.) 5794, Hoffmann(Soz.) 5745