Kirchlicher Anzeiger onntag, den 27 Juuar 1907. Tahinagestuc. Nr. 22. Kollekte für da: Soldatenhelm im Serneloger. Altstädter Kirche. Varm uor P. Lapp:. irm 11½ Uhr Kindergottes. nst.— Nachmittags 4° Uhr ein— 7 ugfrauenberein. Traut rmann. Dienktaz. 3¼ Uhr Bibelstunde in Uhr P. 9 Uhr Bibelnde im Män er= u. Jünzlingso. Donnerstag, nachm ttage 3 Uhr zuenbereig.— Neustädter rche. Vorm. 10 Uhr Fest ortesst zum Gebuitstage Sr. Ma; des Kainis P. Waubke.— chte u. h il. Abendmahl. lette für das Männer Asyl in ser. Nachm ¾ Uhr dergotiesdienst. Nachm 4 Uhr gfreuenvereine.— Abende lor P. Indau.— Mortaz Uhr Bibelstunde in der kshalle. P. Kuhlo.— Dienstig. Uor Bbeistunde an der e, straße P. Jordan. Mitwwech, m. 3 Uhr Neost. Frauer verein Lutherst st.— Abends 8½ U. ##rchor.— Abe ds 9 Uhr lbesprechstunde im Che Ber in er Männer. Freitag, abends Uhr Gibelstunde an Verein im alten Lutherstift. lus- Kirche. Kollek, für das atenheim.—#orm. 10 Uhr Simon. Beichte u. Abnd##sei.r.— Nachm. 2 Uhr ergottesdienst.— Nachmittags lar Jungsrauenverein.— u. 4 Uhr Iugendabteilung ünglir gevereins.— Abends P. Kortm.na— Aberds Jüngl. und Männ reerein Ageng an d Kaisers##tage feler im Co. VolksDun.tag, abends Blaukleuzonsamm ung. Rutnoch, abe ds 9 Uhr tinde im Jürglings= und in verein— Donne####og utags 3 Uhr Paulusnv rein.— Donne stag ½9 Uhr Bibelstunde e 4. Bürgerschule au der stroße.packlätder.— ###teg, aberde ½9 Uhr unde in der Keinknderan der.l str P. Kortmann. ohannes=Kirche. Vorm. r P. Köhne.— Nachm. e Kindergottesdunst.— 4 Uhr Knabenabte lung.— 4 Uhr Versammlung für r und Jünglu ge in der alle(Soldotenmusion.)— 4 Uhr Der Jungfreuinbete##igt sich en der Jeier neind saal. Abends 6 Uhr Wessel.— Abends 8 Uhr rein beteiligt sich an der nlung im Volkescal für nn.— Monteg##nd Nähverein in ker.nderin der Friedrichstr.— h, abends 9 Uhr Bidelm Mainer= u. Jünglings= Dogneistag, nachm Ugr Johannesfrauet verein eindepause.— Donnersnds 8½ Uhr Gemeindede.— Freitag, abends hr Versammlu.g des zoereine.— Sonnabend, 9 Uhr Bibalde prechung itsstunde.— MartiniVorm. 10 Uhr P. Usener n. 2 Uer KindergottesNachm. ½5 Uhr Jungein.— Abends 8 Uhr u Jünglingsverein.— abends ½9 Uhr Blauin.— Mittwoch, abends Gemeindevibelstu de im uus. Reformierte Sonntag, morgens 10 fl. burtstag) P. Vorster.— u. das Männerasyl in - Vorm. 11½ Uhr ### dier st. Bierteljährlich ### der Geschäftsstelle u. an allen Postanstalten .20., bei täglicher ###stellung in Bielefeld ##.#0., durch Briefträger 1,62 M. che(altluth.) Stelefeld. höheren Töchterschule, iktoriastraße.) vormittags 10 Uhr ienst.— Abends ½9 tgottet dier st. Pastor Görg. mannstraße 24. g, den 27. Jonuar, Uhr urd abends rag in der KapUe.— Uhr Sonntagsschule. 4 Uhr Im Eo VolisVon Montag, bis einttwoch, jeden nachm. abends 8½ Uhr it äge von Pofessor Donnerstag u. Frei8½ Uhr Eoangel sar. r Eilers. in Eillkommen. in Bielefeld. 31. Jahrgang Anzeigengebühr fürdie einspaltige Petitzeile oder deren Raum 15 Pf., Reklamen 40 Pf. Erscheint sechsmal wöchentlich. Geschäftsstelle Ritterstr. 43. Fernsprecher Nr. 16. rstes Blatt. Vielefeld Sonnabend 26 Januar 1907. Historischer Kalender. 26. Januar: Der Große Kurfürst überschreitet mit seiner Arwe das Frische Haff, um die Schweden zurückzuschlagen, 1679.— Zieten, preußischer Husarengeneral, gest. 1786. — Ed. Jenner, Erfir der der Kubpockenimpfung, gest. 1828.— Die Bourbakische Armee zieht sich auf Besarcor zurück, 1871.— v. Giers, russischer Stactsmann, gest. 1895. 27. Januar: Mozait, Komponist, geb. 1756— F. W. I v. Schelling, Philosoph, geb. 1775.— Adalbert v. Chamisso, Dichter, geb. 1781.— David Fr. Strauß, Schriftsteller, geb 1808.— J. G Fichte, Philosoph, zu Beilin gest. 1814.— Wilbelm II., deutscher Kaiser urd König von Preußen, geb. 1859.— Suiseppe Verdi, italienischer Komponist, gest. 1901 Zu Kaisers Geburtstag. Mel.: Es braust ein Ruf wie Donnerhall. braust ein Ruf durchs deutsche Land Vom Hochgebirg zum Meeresstrand. „Der Kaiser hoch!“„Dem Kaiser Heil!“ So tönts aus jedem Reichesteil. Flr'n Kaiser, für das deutsche Reich Wir ließen unser Leben gleich. Fest stehn und treu wir all zum deutschen Reich. Gern sehn wir fremde Länder auch Wir ehren manchen fremden Brauch. Doch immerdar es Gott verhüt, Daß wir verleugnen deutsch Gemüt! E: zieht uns heim zum deutschen Land, Zum Ort, wo unsre Wiege stand. Weit über Feimde geht das Baterland! Laßt deutsche Lieb' uns, deutsche Treu, Dem Kaiser schwören slets aufs neu. Wir stellen willig uns zur Wehr Für deutschen Reiches Recht und Ehr. Wir weihen bis zum Tode bleich Dem Vaterland uns allzugleich. stehn und treu wir all zum deutschen Rich. F H. Kaisers Geburtstag. Soweit die deutsche Zunge kingt, wird an diesem Sonttaze der Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers festlich begangen. Alle drutschen Herzen schlagen höher, alle deutschen Simmen juchzen ihm zu und bringen ihm von niuem das Gelöbois umwar del barer Treue dar! We könnte es auch anders sein? Die garz: Welt beneidet uns um unseren willens starken, rührigen Kaiser. Ei gedenk des Spruches„Rast' ich, so roßt' ich“ hat der Kaiser auf vielen Gedieten mit dem Alten gebrochen. Für die Arolee wurden neue Dienstvorschriften herausge geben, Ausrüstung und Bekleidung, Gliederung und Ausbildung wurden den neuen Verhältnissn, den E findungen der Neuzeit ang paß:. In ruhigem, nicht über hastetem Foltschreiten erfolgt der weitere Ausbau des Heeres, rastlos und sachgemäß arbeiten alle Dienststellen, um das Werkzeug schauf zu erhalten, damit das deu sche Reich in der Stunde der Gefahr gewappnet sei gegen alle Feinde Von früh ster Igid auf hat Kaiser Wihelm II auch der Marine das größte Interisse entgegengebraat Er ist nicht müde geworden, immer wieder auf die Nowendigkeit einer starken deutscheo See macht hinzuweisen; stets war es sein Ziel, die Marine gleichberechtigt neden das Land heer zu stell n. Die Gesetze der Jahre 1898 und 1900 haben den Ausbau unserer Flotte festgelegt; es waren nicht uferlose Pläne, wie damals die regieinigefen duchen Parteien spö tetten, die neueste Geschichte hat gezeigt, daß Deutsaland nur im Besitz einer flarken, verwendungsbereiten Flotie seinen Pletz im Rute der Völker behaupten kann. Trotz unserer starken Rüflung zu Lande und zu Wasser ist der Kasser ein Friedensfürst. Dank seiner weisen und ruhigen Rezierung wurde urser gutes Verhältvis zum Auslande niemals ernstlich getrübt. Nur als in Peking gegen alles Bölkerrecht unser Gesandter ermordet war, entsandte der Kaiser eine beträchtliche Streitmacht nach Ostasien und zeigte deutlich, daß niemand ungestraft den deutschen Namen beschimpfen darf. Nicht minder segensreich hat Kasser Wilhelm II. im inneren Staatsleben gewirkt. Steis hat er freie Bahn für die Eatfaltung der Kräfte des deutschen Volkes erstrett Persönlich begeistert von allem Schönen und Herrlichen, ein hervotragender Kenner der Künste und Wissenschaften zeigt er ein großes Verständnis und nie erlahmendes Interisse für die Fragen der Neuzeit. Der deutsche Ueberseehandel hat unter ihm eine ungeahnte Ausdehnung genommen, unserer mehr und mehr aufstrebenden Industie hat er neue Absatzgebiete gewiesen. Uostreitig hat sich unter Kaiser Wilhelm II. der Wohlstand des deutschen Volkes vermehrt, auch die Löhne der Arbeiter sind gestiegen; sie werden noch höher kommen, wenn eist die Kolonien ihre Rohstoffe zu billigen Preisen in das Mutterland senden. Dabei schlägt des Kaisers Herz besonders warm für die Arbeiter, stets ist er eifrig bemübt, ihr Wohl zu erhöhen, sie zufrieden zu stellen. Zihlreiche Gesetze traten in Kraft, die für das Ausland vorbildlich geworden sind. Der Staat sorgt für die alten und kranken Arbeiter, an Sonn und Feiertagen darf niemand zur Arbeit gezwungen werden, kein Arbeiter soll in ungesunden Räumen beschäftigt werden, die Tätigkeit der Frauen und Kinder in den Fabriken ist streng geregelt. Selbstgewählte Vertreter der Arbeiter sind berufen, die gemeinsamen Angelegenheiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu regeln und den Frieden zwischen ihnen zu pflegen. Die Staatsb hörden sind verpflchtet, fortlaufend den Betrieb in den Fabriken zu überwachen und die Interessen der Arbeiter zu wahren. Auch das geistige und sittliche Wohl seines Bolkes liegt dem Kaiser am Herzen. Ueberall wurden Schulen gegründet, die Gehälter der Lehrer wesentlich erhöht, im Urterricht wird heute die Pflege der deutschen Sprache und Geschichte besonders betont. Selbst durchdrungen von wahrer Gottesfurcht und überzeugter Frömmigkeit hat der Kaiser seinen#illen dohn aus. gesprochen, daß seinem Volke die Religion erbalten bleibe. Die Liebe und Berehrung, deren sich der Kaiser als Schirmherr des Reiches erfreut, kam im Februar des verflossenen Jahres zem Ausdruck wo das ganze deutsche Bolk die silberne Hochzeit des Kaiserpaares mit feierte. Ebenfalls herrschte überall große Freude, als im Juli 1906 der erste kaiserliche Enkel geboten wurde. In diesen Tagen haden wir wirder einm! Gelegerheit, unsere Liebe zu Kaiser und Reich zu beweisen, allerdings nicht mit Worten, sondern durch die Tat. Mhr als über den Jubel seines Volkes würde Se. Majestät sich freuen, wenn ihm die Wähler bei den Haupt und bei den Stichwahlen einen reichstreuen Reichstag bescherten. Das sei unser Geburtstagsgeschenk in diesem ein Konzert des Biolinisten Hubermann an. Das interessanteste hiesige Wahllokal war das 23. des 1 Wahlkreises. Es befand sich in der bekannten Weirstube von Hausmann. Hier fuhr um 12 Uhr der Wagen des Reichskanzlers vor. Der Leibjäger sprang vom Bock, öffnete den Schlag und elastisch stieg der Fürst aus dem Wagen. die Mitglieder des Wahlvor standes degrüßten den Kanzler, der in liebenswürdiger Weise den Gruß erwiderte. Nur wenige Minuten dauerte der Aufenthalt des Fürsten im Wohllokal; für die Photographen aber lange genug, um diesen Moment schleunigst auf ihre Platten zu bringen. Vor dem Reichskanzler waren bereitz Staatssekretär Graf Posadowsky der Hausminister von Wedel und andere Mitglieder des Staatsministeriums sowie verschiedene Gesandte der deutschen Bundesstaaten erschienen. Die„Nordd. Allg. Zig.“ schreibt:„Ja Würdigung der gegenwärtig an vielen Orten bestehenden Teuerungs verhältnisse sind vom Minister der öffentlichen Arbeiten den Eisenbahndirektionen besondere Mittel zur Bewilligung von Unterstützungen an bedürftige Hilisbedienstete und Arbeiter zur Bir sügung gestellt worden. Bei der Vuteilung der Mittel, die ungesäumt in die Wege zu letten ist sollen insbesondere Bedienstete mit kinderreicher Familie und solche berscksichtigt werden, die infolge von Krankheiten usw. einer außerordentlichen Beihilfe bedürfen. Die den einzelnen Eisenbahndirektionen zur Verfügung gestellten Mittel belaufen sich auf 10000—60000 Mk Insgesamt soll ½ Mlion Mark für diesen Zwick sofort und zum Beginne des nächsten Jahres weiter ½ Mlion Maik aufgewendet werden. der Aerzte siad aber Japaner, und es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die japanische Regierung gegen einen derartigen Beschluß Protest einlegen wird. Aus dem deutschen Reiche. Berlin, 25. Januar. Der Kaiser ewpfing vormittags um 11 Uhr den Vo sitzenden der amerikanischen Delegation North, den Beamten des Schatzamts zu Wishington Mr. Gerty und Mr. Stone vom Handelsdepartement. Beim Kronprinzenpaar fand gestern abend Diner statt, zu dem unter anderen die Botschafter von Frankreich und England geladen waren. An die Tafel schloß sich Aus dem Auslande. Paris, 24. Imuar. Wie die„Petite Répud que“ ankündigt, soll Ende Mai in Paris unter den Ausp zien des Ministers Viviani ein Fest der Arbeit verarstaltet werden. Darurch würde die übliche Kundgebung der Sozialisten am 1. Mai wesentlich an Interesse und Bedeutung verlieren. London, 24 Jannar. Der bisherige Unterrichtsminister Birrell hat die Ernennung zum Minister für Irland (anstelle des als Botschafter nach Washington gehenden Biyce) angenommen. Unterrichts minister wird Reginald Mac Kenna, bisher Sekretär des Schatzamts Petersburg, 25. Jan Die Regierung hat beschlossen, den durch das Abkommen mit Jopan für die Zurückziehung der russischen Truppen aus der Man dschurei festgesetzten Termin bis zum 15. April nicht abzuwarten, und die Mandschurei schon jetzt von Truppen zu räumen. Madrid, 25. Jan. Der König bestätigte heute das neue Ministerium, welches sich wie folgt zusammensetzt: Minister präsident Maura, Aus wärtiges Allen de Salazar, Imeres Lacierva, Fi nanzen Osma, öffentliche Arbeiten Be sada, Krieg Lono, Marine Ferrandiz Unterricht Rodrigez Sampedro, Justiz Margais Figueroa. Havanna, 25. Jan. Die Bewegung für ein amerikanisches Protektorat in Form einer dauernden und wirksamen Kontrolle nimmt täglich zu. Die Zeitungen fast aller politischen Färburgen stimmen darin überein, daß das der einzige Weg sei, um Kuba vor der Wiederholung revo lutionä;er Bewegungen zu schützen. New=York 24 Januar. Der Verband der Aerzte von Hovolulu dringt auf Erlaß eines Gesetzes für Havai, das die Erlaubnis zur ärztlichen Peix's von Examen in eng lischer Sprache abhängig macht. Die meisten Parteibewegung (Wahl=Kuriosum) Abgeo dneter Spahn hatte bekanntlich am 13 Dezewber statt der Schutztruppen die Verwendung von Polizettruppen als wesentlich billiger ewpfohlen. Das Zentrumswahlkomitee in Münster geht noch einen Schritt weiter und empfiehlt die Polizeit unpe aus geworbenen Schwarzen. Prof ssor Dr. Spannagel, der Gegenkandidat des Zentrumskandidaten im Wahlkreis MürsterCoesfeld, bemerkt hierzu in seiner Rede, die er im„Nationalen Wahlverein“ in Münster am 15 Januar gehalten:„Wesertlich erhöhen würden sich freilich die Ecsparnisse in diesem Punkt, wenn die Polizeitruppe in Südwestafrika aus geworbenen Schwarzen bestehen könnte. Diese geniale Lösung der Frage, die ich sonst nirgendwo gefunden habe, haben die Herren vom Zentrumswahlkomitee der Stadt Münster in ihrem Flugblatt ausfindig gemacht. Ich wollte meinen Aogen allerdinge kaum trauen, als ich das lat. Der Abgeordnete Spahn meinte in seiner Rede vom 13. Dezember ganz richtig, daß sich die Mitglieder der südwestastikanischen Polizeitruppe hauplsächlich aus Schutztrupplern rekrutieren würden, die sich für diesen Zweck freiw dlig anwerben lessen würden. Jedenfalls faßte er nur Weiße dafür ins Auge, was auch schon aus dem Grude silbstverständlich ist, weil doch nur Weßen eine polizeiliche Autorität über die weiße Zivil und Militärbevölkerung der Kolonie beigelegt werden kann. Statt ihrer nun ater Schwarze! Ja, woher sollen denn die gewonnen werden? (Zuruf: Aus Münster! Große Heiterkeit!) Vielleicht aus den internierten Hereros, die eben erst die Weffn gestreckt haben? Das wäre denn doch ein klassisches Beispiel dafür, die Böcke zu Gärtnern machen. Oder sollen sie etwa den B ständen urserer FarbigenKompagnien in Ostafrika, Kamerun, Togo entnommen werden? Die sind bereite so schwach, daß sie keinen Mann entbehren kbanen. Es bliebe also nur übrig, sie erst aus ganz Afrika zusammenzusuchen, nach Süd West zu verschiffen, hier einzuüren und auf die Posten zu verteilen. Wie viel Zeir wü de das wohl kosten und mit welcher Seelenruhe würden wir abwarten können, ob sie sich zuverlässig erweisen und nicht etwa mit ihren Stammesgenossen gemeinsame Sache gegen uns machen. M..! Es fällt mir wirklich außerordentlich schwer, bei diesem Punkte an meinem Vorsatz festzuhalten, rein sachlich zu bleiben und die grandiose Entdeckung unserer verehrten Herren Gegner im schwarzen Münster von einer schwarzen Polizettruppe in Südwestafrika nicht einem dröhnenden Spottgelächter— ich will bescheiden sein: nicht von Memel bis Basel, ader wenigstens von Telgte bis Coesfeld preiszugeben.(Stürmische Heiterkeit!) Die Reichstagsneuwahl ist gestern unter großer Beteiligung der Wä ler von statten gegangen. Das Gesamtse ultat der erstn Wahl in MindenRovensbera: Bielefeld.Wiedenbrück: Staatsminister Möller(nat:) 14290 Severing (Soz.) 18643, Humann(Zeutr.) 9317 Stimmen. Stichwahl zwischen v. Moller und Severing. Herford=Halle: Meyer(kons.) 8333, Conze(natl.) 6078 Wallbaum(christl.= soz.) 5794, Hoffmann(Soz.) 5745 Stimmen. Stichwahl zwischen Myer und Cort#. Besonders erfreulich ist es, daß Herr Wallbaum den Sozialdemokcaten Hoffmann überholt hot und zugleich aus dem Wahl ergebnis hervorgeht, daß der christlich soziale große Stimmenzuwachs wesentlich auf Kosten der Sozialdemokraten und der Liberalen erfolgt is Minden Lübbecke: Sielermann Kons.) 13778, Kiel(freis) 5480, Litzinger (Soz) 4601, Behle(christl.=soz.) 2529 Stimmen Sielermann gewählt De Losung der Brüdergemeine für den heutigen Tag lautet: Ic will sie erhalten und mehren und mein Heiligtum soll unter ihten sein ewiglich.(Hes. 37, 26) Einzelresultate. Wahlkreis Bielefeld=Wiedenbrück: Stadt Bielefeld. v. Möller Kreis Herford Halle. Amt Brackwede „ Gadderbaum „ Schildesche „ Jöllenbeck „ Heepen " Dornberg Stadt Gütersloh Amt Gütersloh Stadt Wiedenbrück „ Rheda „ Herzebrock „ Rickenberg „ Rietberg „ Verl Summa: 14 282 Diese Zahlen haben sich, wie zeigt, noch etwas geändert. 1903 29 1338 704 1316 360 1093 1105 42 235 9 236 25 198 157 18 95 60 95 9 126 107 717 364 1250 1602 2134 1600 1531 177 1627 42 1723 197 161 143 58 207 13 51 25 54 9 263 13629 das Gesamtresultat Amt Schildesche=Jöllenbeck. Amt Dornberg. Babenhausen Großdornberg Hoßerge Kirchdornberg Niedet dornberg= Deppendorf Wahlkreis Minden=Lübbecke: Mennighüffen. Contze Meyer Bischoffthagen 105 149 Depenbrock=Jöllenbeck 53 193 Mellbergen 38 125 Löhne 60 159 Meanighüffen 51 180 Grimmighausen 16 109 Obernbeck 68 136 Kirchlengern 85 90 Häver 10 49 Quernheim 6 51 Stift Quernheim und Rehmerloh 25 66 Klosterbauerschaft 21 63 Wall. Hoff baum mann 156 23 171 72 154 182 151 178 81 66 52 57 76 38 33 51 23 9 31 93 1 2 12 4 Summe: 508 Amt Werther. Es erhielten Stimmen: Myer Dr. Cortze 111, Wallhaum 504, mann 103. 1320 1396 320 535, Hoff. Schaumburg=Lippe. Stichwahl zwischen Brunstermann(kons.) und Klingerhagen(Soz.).— Duisburg. Stichwahl zwischen Liberalen und Sozialdemokraten.— Osnabrück. Wamhoff(natl.) 13894 Bitter(Zertrum) 13562. Issendorf (Welfe) 565, Schrader(Soz.) 6395 Stimmen. — Hamm=Soest Stichwahl zwischen Westermann(natl) und dem Sozialdem.— Lippe= Detmold. Stichwahl zwischen Numann=Hofer(Va) und Riekchof Kons) Waldeck Stichwadl Potthoff(Vr. Vg.) und v. Richtdofen(Unts.)— Bremen. Stichwahl zwischen Hormann(Fr. Bp.) und Schmalfeldt(Soz.).— Braunschweig. Langerfeld(W. Va) gewählt— Helmstedt. Stichwahl zwischen von Kausmann (natl.) und Nieke(Soz).— Holzminden. Stichwahl zwischen Calwer(Soz) und v Damm(W. Vg.).— Melle= Diep: holz. Stichwahl zwischen Wichhorst(natl.) und Coishorn(Welfe).— Verden Achim. Held(notl.) gewählt.— Nienburg De. Arning(natl.) gewählt.— Hannover(Stadt). Brey(Soz.) gewählt. Lokales und Provinzielles Bielefeld, 26 Januar. (Kaiser=Geburtstagsfeier.) Am Sonntag, den 27. d. Mts., abends 8 Uhr, findet im Esangelischen Volkssaal(Bahnhofstraße) eine gemeinsame Kaisergeburtstagsfeier der konservallven Partei und der christ lichen Vereine statt. Die Festrede hat Herr Oberstleutnant a. D. v. Hassell aus Berlin zugesagt. Im zweiten Teil der Feier wird Herr Pastor v. d. Bruck aus E berfeld eine Ansprache halten. Nach Schluß der Feier wird an der Tür eine Kollekte für das in der Senne zu erbauende Soldatenheim eingesammelt werden. (Aus der letzten Stadtverordnetensitzung.) In der nach der öffintlichen Sitzung solgenden geheimen Sitzung wurde über die Enthüllung des Kaiser Wilhelm= Denkmals beraten. Der Magsstrat hatte den Antrag gestellt, die Feier der Enthüllung in die Zeit der Kaisermanöver zu legen und dann das Kaiserpaar einzuladen, da der Kaiser um jene Zeit in Münster weilt. Die Stadtverordneten nohmen den Antrag gegen die Stimmen der Sozialdemokraten an.— Ferner wurde in der geheimen Stzung beschlossen, das Gehalt des leitenden Arztes des staotischen Krankenhauses, Geh. Sanitätsrats Dr Kranesuß, für ruh gehaltsberechtigt zu erk ären. (Meisterprüfung) Vor dem hiesigen M ister Prüsungs=Ausschuß haben die Meisterprüfurg am 22. d. Mis. abgelegt und beBielefeld, 2. Karl von Hörde Bieleseld, 3. Lopold Orth=Misse, ferner im Wagenbauerhandwerk J. Sprenger=Paderborn. (Soldatenmission) Wir wöchten noch einmal kurz auf die morgen nachmittag 4 Uhr in der Voikshalle, Pipenmarkt, stattfindenden Vorträge der Herren Oberstleutnart a. D. Uleich von Hossell und Pastor v. d. Buck hinweisen. Abends 8 Uhr schließt sich eine gemeinsame Kaisergedurts agsfeier an, die im Volkssaal Bohnbosstraße, stattfindet. (Die Crcilienschule), stiftische köhere Mädchenschule mit Lehrerinnenseminar, feierte schon gestern um ½6 Uhr abends den Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers. Die Fier stand durchaus unter dem Ze'chen der nationalen Bewegung dieser Tage. Dis zeigten die Lieder,(Sang an Aegier, altniederländische Volkslieder, das Schwertlied, die von den Schülerinnen unter Leitung des Herrn Kornfeld begeistert vorgetragen wurden, und die Deklamationen der Gedichte, die von deutscher Not und deutschem Ringen handelten. Darauf hielt Herr Oberlehrer Berndt eine Rede, die die Notlage der Gegenwart kurz charakterisierte und aus ihr heraus in die ideale Welt der geistigen Grundlagen unseres Volkstums hineinführte: der Protestantismus — unser Kreuzesschwert, die deutsch: Bildung— unser Geistetschwert, das evang lische Kasertum— unser Siegesschwert. Mt dem Kaiserhoch und dem Gesang der Nitionalhynne schloß die erhebende Fiier. (Kaisers Geburtstagsfeier der Krieger= Vereine.) De Vereine marschieren heute abend um 8 Uhr vom Schills patz über Niederwallstraße, Niederastraße. Odernstraße zum Johannisberge. Die Touhall=, in der die Päze für die einzelnen Vereine belegt sind, bleibt bis zur Ankunst des Festzuges geschlossen. Für etwa vor dem Festzuge eint#ffende Kameraden sind jedoch Pätze in den geheizten Vorsählen vorgesehen. (Zum Geheimen Kommerzienrat) wurde Herr Kommerzienrat Dr. Möller in Brockwede ernannt. (Aus dem Theaterbureau) wird uns geschrieben: Zu den beliebtesten Stücken der deutschen Bühnen zählt das vortriffliche historische Lustspiel von Herm. Hersch„Die Anna Lise“, das den originellen Helden, dir unter der Bezeichnung „Der alte Dessauer“ unsterblich ist, auf die Bühne bringt und die Jugendliebe des Fürstensohnes zu seiner Anna Lise, der Tochter des Apothekers zu Dessau in kernigen, frischen Zügen schildert. Dieses hübsche Lustspiel, das reich an amüsanten Szenen ist, geht Sonntag zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers in Szene. Voran geht ein Prolog, gesprochen vom Direktor Norbert Berstl. Sonntag nachmittag wird zum achten Male„Husarensieber“ zu ermäßigten Preisen gegeben. Auf die Benefizvorstellung der ersten Liebhaberin Fräulein Melly Stollberg sei nochmals besonders hingewiesen. Fräul. Stollberg ist sowohl im klassischen wie im modernen Repertoire unseres Theaters stets eine Hauptstütze des Erfolges gewesen und sie erfreut sich der allgemeinen Gunst der Theaterfreunde. Friedrich Hahns packendes Schauspiel:„Der Fechter von Ravenna“ gibt der Künstlerin Gelegenheit, ihre reiche Begabung ins volle Treffen zu führen, und sind auch bei anderen großen Partien des gewaltigen Stückes durch die ersten Kläfte des Ensembles besetzt, so daß ein vielversprechender Theaterabend in Aussicht steht. m(Aufgefunden) wurde heute worgen gegen 5½ Uhr ein im Gehrenberg liegender Manv. Die aus mehreren Wunden blutende Person, die total betrunken war, wurde von zwei Feuerwehrleuten in das städtische Krankenhaus überführt. m(Festgenommen) wurde eine steckbrieflich verfolgte Person sowie drei wegen Trunkerheit. (Feuer.) Gestern vormittag 3½ Uhr brach in dem Hause Heeperstraße 48 Fruer aus. Es brannte ein Wechselbalken am Küchenschornstein. Der Balken wurde freigelegt und das Feuer gelöscht. m(Schweinepest) Unter dem Bestande des Tischlers Hermann Bickmann in Vilsendorf Nr. 40 ist erloschen und die Sperre aufzehoben. 60 Gellershagen, 26. Januar.(Zu dem gestern im„General=Anzeiger“ veröffentlichten Protest) gegen die Kanalanlage auf dem Vogelsangschen Hofe hierselbst wird noch bemerkt, daß dieserhalb bereits Verhandlungen zwischen dem Gemeinde vorstande und den Beschwerdeführern stattgefunden haben, welche jedoch zu keiner Einigung führten. Die Angelegenheit liegt jtzt dem Kreisausschuß vor. Es sei auch noch bemerk, daß die Beschwerdeführer gegen die Anlage selbst und den Ausdau dieses Teils der hiefigen Gemeinde nichts einzuwenden haben und daß sich die Beschwerde nur gegen das Entwässerungsprojekt richtet. Im Anschluß an den Plan des Vogelsangschen Grundstücks haben die Gemeinden Gellershagen und Bauerschaft Schildesche einen Bebauungsplan ach stättischem Muster aufgestellt, wodurch in einigen Jahren ein neues Wohnviertel Bielefelds erstehen dürste. plötze unter sehr günstigen Bedingungen ab. gegeben werden. Aus den Kreisen Miaden und Lübiete. Minden, 26. Jan.(Für das Königliche Gymnasium nebst Oberreal= schule zu Minden) sind im preußischen Staatshaushaltsetat an Einnahmen angesetzt: Aus Staatssonds als Zischuß 69570 Mk aus eigenem Vermögen 466 Mk., aus eigenem Erwerbe 53484 Mt., aus städtischen Fonds 6500 Mt., im garzen 130020 Mi. die Ausgaben erfordern an Besoldungen 112980 Mt. zu Remunerationen für Unterricht 7970 Mt., zu sächlichen Lurgaben und zu Verna tur gskosten 9070 Mk. Minden, 26. Januar.(LutterKonzert.) Das ursprünglich auf den 9. Januar festgesetzte Lutter=Konzert, das leider verschoben werden mußte, findet nach dem„M L. Kreisbl.“ nunmehr bestimmt am 13. Februar statt. Außer dem Konzertgeber selbst wirken an dem Abend noch Frau von Fossard und Fäulein Emma Schmiedt mit. Minden, 24 Im.(Besitzwechsel) Das Kanalbauamt hat laut„Bielef.=.“ die Besitzung des Gärtners Heine vor dim Marientor, das Quadratmeter zu 6 Mark, angekauft. Heine hat s. Zt. für das Quadrat= meter.60 Mark bezahlt. Aus den Kreise Herford. Hersord, 25. Jan.(Schutz vor Autos.) Zun Schutze der Schulk oder gegen die Gefährlung durch Kraftfahrzeuge wird hierdurch angeordnet, daß Kraftwagen und Kraftfehrräder auf den Chausseen in der Nähe der Schulen in den Gem inden Sundern, Bermbeck, Bustedt und Oeting= hassen langsam, d. h. hötstins mit der Geschwindigkeit eines kurztrabenden Pferdes, zu fahren haben. Herford 25 Jan.(Viehmarkt.) Auf dem Pferdemarkt standen über 100 russische Ponnies, für die 300—500 Mark gefordert wurden. Doch dlieb die Hälfte unvirk zuft. Auf dim Rindvlehmarkt blieb gleichfalls der Handel schleppend. Gute Milchkühe nu den dis zu 450 Mark bezahlt. Altmelkende kosteten 200—250 Mark. F ttvieh fehlte. Der Markt wurde hier nicht gerärmt. Teagende und abgesangte Seum kosteten 75—100 Mark, Stangen 30—45 Mark, Sechswochenferkel 12—15 Mark. Mukt nicht geräumt. Aufgetrieben waren: 193 Pferde, 109 Kübe, 252 Schweine, 915 Ferkel. 14505 Mark Standgeld sind erhoben. Aus den Kreisen Wiedenbrüc und Paderdorn. Wiedenbrück 24 Jm.(Personalie.) Die Mitverwaltung der durch den Tod des Beterinärrat Flindt freigewocdene Kreistierarztstelle hier tst dem Kreistierarzt Beterinärrat Baldewein in Bielefeld übertragen. Aus den Kreisen Münster und Arusberg. Münster, 23. Januar.(In der aue i. i“(verordnetensitzung führte eine Eingabe aus der Bürgerschaft, die Maßnahmen zur Verhütung des Uasugs in den Fastnachtstagen sordert, zur Bildung einer Kommission, die dem Kollegium entsprechende Bo. schläge unterbreiten soll. Den städtischen Beamten wurden eine Teurungszulage bewilligt. Iserlohn, 24 Jan.(Zu einer empfindlichen Strafe) gelangte das Iserlohner Schöffengericht in seiner gestrigen Verhandlung. Der Lehrer Cr. in Lasbeck war in einem anonymen Schreiben an den Pfarrer beschuldigt worden, einen unsittlichen Leberswandel zu führen. Ermittelungen führten nach der„Rh. Westf. Zig.“ zur Feststellung sowohl des Verfassers des Verleumdungsschreibens als auch.r völligen Haltlosizkeit der Verdächtigungen. Vor Gericht machte der Briefschreiber., der offenbar aus Rache wegen strenger Besandlung seiner Kinder gehandelt hatte, gestend, in„Wahrung berechtigter Irteressen"(!) gehaubet zu haben. Das Gericht verurteilte den nur unerheblich Vorbestraften wegen der Schwere der Beleidigung zu zwei Monalen=sängnis. Recklinghausen, 24. Jan.(Leichenfund.) Am Hernschenort westlich der Hohenhorster Heide wurde die Leiche eines ansche=inend dem Arbeiterstand angehörenden Mannes gefunden, dissen Persönischkeit unbekannt ist. Mögliche wese ist der Er mde ein Opfer der grimmigen Kälte. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß Verbrecherhände im Spiele gewesen sind. Die behördlichen Untersuchungen darüber sind eingeleitet. Hagen, 24 Jan.(Genickstarre.) Zwei Kinder eines Arbeiters erkrankten an Gerickstarre. Ein achtjähriges Mädchen ist bereits gestorben. Das zweite Kind wurde ospital gebracht. Aus den Nachbarprovinzen und Staaten. Bruchmühlen, 25. Jin.(Getötet. Von dem heute morgen um 7 Uhr die hiesige Station passirenden Güterzug worde lant Bünd. GeA; der Bäckr Kemner von Westkilver übersalren und irtal zermalmt. Wie dem Blatt mitgeteilt wird, soll derselbe in selbstmörderischer Absicht gehandelt haber. Der Grund soll darin liegen daß die Be sitzung des K. heute subhußtiet wu deu sollte. Stolzenau, 24 Im.(Totschlag) Der 45 Jahre alte Andauer Köpker aus Neundorf stillte sich nach dem„Bielefelder Gen=Anz.“ freiwillig dem G richt und gab an, er sei mit dem Landwitt Wehrse Dökel aus Nenndorf in Streit gekommen, im Verlaufe dessen Dökel mit dem Messer auf ihn eingedrungen sei. Er habe in der Not vehr zu einer Zeunkatte geguiffein und seinen An greifer damit über den Kopf geschlagen, so daß er tot zusammerbrach. Allgemeiner Getreide=Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats. Vom 15. bis 21. Jannar 1907. Die Weltmarktlage dir vergangenen Woche ist im allgemeinen als fest zu bezeichnen. Die überaus reiche Weltweizenernte, die die Lvespooler „Corn Trade News“ neuerdings auf 89592 M U Tornen egenüber 87378 Mill Tonnen 1905 und 79760 Mill Tonnen 1904 bezifferten, dürfte dem entschie den auch gestiegenen Verbrauchsbedürfnis sich anpassin und so gute Nachfrage und reichliches Argebot in der Preisbestimmung sich entgegenkommen. Augenblicklich zeigt sich allerdings all gemein eine gewiss. Geschäftsmüdigkeit im Getreide. handel, die größere Abschlüsse verhindert. Aus Argentinien scheint nunmehr ein stätkerer Export in Aussicht zu stehen. Die diesmöchentlichen Verschiffungen betrugen 30000 Ton. mehr als in der Vorwoche. In Australien sind Regenfölle eingetreten. Die Erntearbeiten haben einen stärkeren Umfang anger ommen Die Ablieferungen der englischen Landleute waren recht reichlich, die Nachfrage an den Mülle: märkten nicht sehr rege. Von Ladungen fanden haup sächlich argentinische und australtsche Qualitäten Interesse. Der Liverpooler Maitermin stieg nur von 6/83/8 auf 6/3 1/ Sh. In Frankreich fehlte ein reger Geschäftsverkehr und die Forderungen hielten sich ung fähr auf derselben Höhe, auch aus Belgien und Holland vorlautet keine wesentliche Berändrung Die russischen Offrten blieben äußerst be schränkt und standen durchaus höher im Preise. Die starken Roggenankäufe der Regierung dauern fort und virteuern auch den Weizenmarkt. Was aus dem Innern des Landes an den Maikt kommt, geht in den Konsum über. Abladungen von Reggen werden vorsichtigerweise zurückbehalten, da man bereits bei weiterem l bhaftem Export von den südrussischen Hafer plätz n mit einer größeren deutschen Einfuhr zechnet Russischer Mais hat einen starken Preisausschwung gerommen Der neuerdings wieder erfolgte Witterungs umschlag zu Frostwetter hat den Wintersaaten größtenteils keinen Schaden zugesügt. Die deutschen Saaten zeign größtenteils eine gute E twickelung. Stellenweise haben sich allerdings Klagen über Nachtfröste erhobin, die um so empfi dlicher seien, als das bis herige milde Wetler vorhir die schützende Schneedick: zum Schmelzen gebracht habe. Der deutsche Getreidehandel entbehrt jeder stä keren Anregung Die argentinischen und russischen Berhältn sse stehen im Vordergrund des Interesses. Das Bild der Vorwoche ist fast un S0s0ss0s000. Die Verlobung unserer Tochter Melanie mit dem Privatdozenten Herrn Dr. med. Alfred Lohmann beehren wir uns anzuzeigen. verändert geblieben Am Rhein zeigen die Mühlen zwar eiwas mehr Unternehmungslust, aber doch nur insoweit, als sie sich notwendigerweise mit Vorräten versorgen müssen. Die starken Ankäufe Nordrußlands entzogen den Küstenmärkten de deutende Exportmengen von Roggen und verarlaßten so eire Preissteigerung, besonders da auch das Jeland mit stärkeren Alieferungen zögerte. Im allgemeiren finden überhaupt immr noch die Verbrauchsbedürfnisse an Brotgetreide an den gerade zum Verkauf gelungenden Mengen ihre Bestietigurg, ohne weite gehende Anschaffungen notwendig zu machen. Am Berliner Markte hielten sich die Mühlen von Ankäufen zurück, ob wohl die Angebote von Weizen auf Abladung teilweise stärker drängten. Die festeren amerikanischen Depeschen fanden in der Preisbestimmung für Weizen keinen Widerdell Erst infolge des Bitteruogsumschlages in Frostwetter machte sich eine bessere Stimmurg geltend Auch für Roggen, der mar gels russischer Offerten immerhin festeren Charakter als Weizen auswies, fehlte im allgemeinen die Geschästslust Hafer findet in den Provinzen überall willige Käufer und die für diesen Artikel andauernd steigenden Forderungen wurden schlank bewilligt In Beilin fanden nur geringere Qualitäten bessere Nachfrage und etwas teuere Preise. Gute Qualitäten waren reichlicher angeboten und wenig begehrt. Futtergerste und Mais blieben im Preise erhöht. Besonders Mixed Mais bewirkte infolge fehlender fälliger La Plataware größere Kaufgeneigtheit. Für Braugerste haben sich keine besseren Preise bilden können In Sachsen rief das dringliche Angebot sogar Preisherabsetzungen hervor. Auf dem Weltmarkt haben sich in der abgelaufenen Berichtsperiode folgende Preisschwankungen vollzogen: Berlin, 25. Jan. Ein großer Silderdiebstahl wurde in der gestrigen Nacht auf der Avhalter Bahr verüdt. In der Nähe des Militär bahnhofes stand eine Reihe von.Wagen, u ter ihnen auch ein Speisewagen, in den die Ein bricher drangen und ihn fast vollständig ausraubten Berlin, 25. Jan. Nach amtlicher Meldurg entgleisten von dem am 24. d. M. abends 10 Uhr, die Station Drewitz pa sierenden Schnell= zug Frankfurt a. M Berlin der als drittletzter laufende Personenwagen 3. Klasse infolge Achsbruches. Personen wurden nicht verletzt. Der vordere Teil des Schnellzuges konnte mit zehn Minuten Verspätung weiterfahren. Hamburg, 25. Januar. Die gemeldeten enormen Verkehrsstörungen auf den neuen Hamburg Altonaer Bahnanlagen haben sich auch gestern wiederholt. Die Berspatung der einund ausloufenden Züge betrug wieder ¾ bis 1 Stunde. Eine Anzahl fahrplarm ßiger Züge mußte überhaupt ganz ausfallen. Das Ende der Verkehrs kalamitäten ist, wie die.ätter erfahren, noch immer nicht abzusehen(Hann. E) Holzminden, 25. Januar. Die Weser schiffahrt ist wegen Treibeis eingestellt. Norddeich, 25 Jan. Der im Eis festgeratene Personen Dampfer„Deutschland“ ist glücklich gelandet. Emden, 25. Jmn. Der Norderneyer isagierdampfer„Deutschland", mit reichen, wegen der Wihlen das Festland aussuchenden Fihrgästen, ist in der Nähe des Norddeicher Hafens im Treibeis festgerater. Eine Anräherung ist beiderseitig urmöglich Leer, 25 Jan. Das im Bau begeiff ne Bollwerk des Dockhafens ist infolge des Frostes zum größten Teile eingestürzt. Uebersicht der Bielefeld, 25. Januar 1907. Mitgeteilt von Fr. Böckelmann Ww. Lin Niedrigst. Thermometerstans in der Nacht— 2 Thermometerstand um 10 Uhr vorm.— 1 es Barometer 76 5 cm. Wind: Nord West. Himmel: heiter. Neueste Berlin, 26 Jan. Gegen 1 Uhr nachts degab sich eine vieltauserdköpfige Menge, namentlich Studenten in der Richtung nach dem Schloß An der Schloßbrück von der Schutzmannschaft zurückgewiesen, ging der imposante Zug nach dem Palas des Kronprinzen. Dort wurde den hohen Herrschaften eine begeisterte Huldigung gebracht. Der Kronprinz und seine Gemahlin traten bald barauf an das Fenster und dankten in herzlichster Weise. Die Sozialisten büßten viele Stz: ein. Nicht wiedergewählt wurden Haase Kö igeberg, Tutzauer=Breslau Ost, Bernstein Breslau=West. Den Sozialisten gingen die Pätze verloren Nuumburg, Halle, Magheburg, wo der bekannte Sozialist Pfarnkuch nicht wiedergewählt wurde, Leipzig, Pena. Freiberg Sachsen, Reichenbach, Eß lingen, Göppingen, auch Braunschweig, wo der bekaunte Sozialist Blos nicht wiedergewahlt wurde, Gotha, Reuß ä.., Reuß j L; dagegen gewannen die Sozialisten Mühlhausen. Der bekannte Zentrumsab geordnete Fußangel wurde nicht wiedergewählt. Die Welfen verloren Nieuburg an die Nationallideralen, wo Freiherr von Scheele nicht wiedergewählt wurde. Das'u tium scheint sich überall gut behauptet zu haben. Nach den Nachrichten aus dem ganzen Reich sind die gestrigen Wahlen für der Reichstag unter außerordentlicher Beiciligung vor sich zegangen. In Berlin betrug die Beteili gung in einigen Wahllokalen 90 Prozent Keiser hatte die Anordnung erteilt. daß ihm vom Reichsam: des Innern auf dem schnillsten Wige die Wahlresultate mitgeteilt werdev. Bis Miternacht wurden die einlausenden Resultate dem Kaiser direkt nach seinem Z mmer im Schiosse telephoniert. Die später ankommenden müssen früh 6 Uhr vorliegen, wo die Liste mit dem Frühstück präsentiert wirden sill Der Kuser hat ausdrück ich gewünscht, daß er bis heuse früh von dem Ausgang der Wahlen auf das gesaurste insorwiert werde. Wedie KreuzZeitung“ meldet, haben die Konservat ven ei den gestrigen Reichstagswahlen 6 Mudate gewonnen, denen noch kein Verlust gegenübersteht. Trotz der volizeilichen Atspeitung gelang es einem Tcopp von etwa 500 Menschen, an das Reschskanzlerpalats heranzukommen, wo nationale Lieder ge sungen wurden. Bald öfflete sich ein Balkonfenster und es erschien der Reichskanzler, mit Kürmischen Hosrusen begrüßt. Berlin, 26 Jan. An den Stichwahlen sind beteiligt 87 Sozialisten, 56 National= liberale, 27 Zentrum, 29 Freisinzige Volksparte, 10 Freistynige Vireinigung, 12 Reichspartei, 19 Deutsche Volkspartei. 3 Welfen uso. Ueber alles erwatten groß ist der Sieg, den die bürgerlichen Parteien, die bei der Abstimmurg vom 13. Dezember v. Is. in der Minderheit geblieben waren. in der gestrigen Wahlschlacht über die sozialdemokratisch: Partei davongetragen haben. Währerd das Zentrum den bisheigen Resultaten nur in Oberschlesten einige Wahlkzeise an die Palen verlor, im übrigen aber seinen Besitzsand in der Hauptsache gewahrt hr, ha###en die Sozialoemokraten schon im ersten Wahlgang nicht weniger als 18 Site verlocen, hingegen gewannen sie einen in Mühlhausen im Berlin 26 Imn. Bis heute morgen um 5 Uhr waren 327 Wahlresultate bekannt. Davon fied 147 Sticwahlen erforderlich. Gewählt wirden insgesamt 7 Reichsparteien, 40 Konservative. 4 Reformpart##er, 3 Wutschaftliche Vereinigung, 64 Zenteum, 12 Polen, 25 Nationalliberale, 2 Liderale, 1 Freisianige Vereinigung, 5 Freisinnig: Volks partei, 2 Deutsche Volkspartei, 5 Elfässer, 29 Sozialisten, 1 Fraktioneloser. Die Sozi ol sten haben viele Stze eingehüßt; das Zentrum hat sich gut behauptet. Erklärung. August Banck u. Frau Silly geb. Sudfeld. Bielefeld, im Januar 1907. Meine Verlobung mit Fräulein 6) Melanie Banck, Tochter des Herrn Fabrikbesitzers August Banck und seiner Frau Gemahlin Silly, geborene Sudfeld, beehre ich mich anzuzeigen. Dr. med. Alfred Lohmann Privatdozent und Assistent am Physiologischen Institut der Universität Marburg. Marburg, im Januar 1907 6 Ich eröffne — Obernstrasse 7— (neben Consbruch, Haltestelle der elektr. Strassenbahn) ein zweites SPralat Grrchal. 6 teine Schokoladen, Konfitüren, Kakao, Tee, Biskuits usw. USW. Louis Blessmann Schokolade- und Teehaus Kathausstr. 14. Fernsprecher 9# Obernstr. 7. Varlehne gibt F. O. Unger, Allskosten wa, Vallnertheaterstr. 28. m rten werden vom Darlehn abliefert in sauberster Ausführung, modern und preiswert * Hasten Wer diesen nicht beachtet, versündigt sich am eigenen Leibe! Kaiser’s KrustCaramellen seinschmeckendes Malz=Extrakt. Aerztlich erprobt u. empfohlen gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh, Verschleimug. u. Rachenkatarh. 5120 not. begl. 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Dann aber hat das Sy dikat is vorgezogen, eine besondire und teilweise einseitige Kaltp#rpagarda zu machen, zweifellos um Adsetz für die immer jeu entstehenden Werke zu scheffen. Die Behauptung, das der Verein gemeinschaftliche Prepagandaeinrichtungen zu Unrecht für sich ausgenutzt hätte, erweist sich schon dadurch als vollständig hinfällig, daß die Propagandaeinrichtungen dis Vereins und seiner Organisation schon Jahre lang vorher und zuerst bestanden hatten und später von dem Kalisyndikat nach erlangter Kenntnis derselben in gleicher oder ähnlicher Weise zur Anwendung gebrackt wurden. Gegen die einseitige Kalireklame Stellung zu nehmen, war unsere Pflicht, und jeder Landwirt, der Wert darauf legt, daß obj ktise und sachliche Propaganda gemacht wird, wird unsere Stellungnahme billigen, ohne sich durch anoryne oder nicht anonyme Angiffe beeinflessen zu lassen.— Im übrigen ist diese Ecklärung die letzte, welch: wir in der durch das Kalisyndikat herforgerufenen Preßfehde zur Z it abgeben. Verein der Thomasphosphat=Fabriken. Herrenzimmer Mesel in gediegenen Ausführungen liefere sehr preiswürdig Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Die Gräf. v. Baudissin'%he Weingutsverwaltung. Nierstein a. Rh., 592 bringt zum Versand Ihre hervorragend preiswerte Marke: 1904er Niersteiner Domthal Probekiste von 12 Fl. Mk. 16.— Frachtfrei jeder deutschen EisenbahnStation gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. In Fass von SA Mk..—. Fracht ab Nierstein zu Junge Legehühner .25, größere.50—.75 versendet Herren sind Vertretung obige Werke zu vergeben. 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Januar 1907, nachmittags 2 Uhr bei Herrn Oekonom Diedr Hackemack in Brake: 40—50 Haufen schweres Buchen=Brennholz. 30 Haufen lange Tannen Ricker, Baum= u. Gerüststangen. Die Lieferung von: 1. Linoleum für die Webeschule, 2. Inventarstücke für den Erweiterungsbau der Oberrealschule, 3. Inventarstücken für die Städt. Hilfsschule soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind für Nr. 1 zu 0,25 Mk., für Nr. 2 und 3 zu je 0,50 Mk. bei unserer Kanzlei 2 zu beziehen, ebendaselbst sind schriftliche verschlossene gebote mit entsprechenden Aufschriften bis zu den Eröffnungsterminen am Freitag, den 1. Februar 1907, bis 9½ Uhr, vormittags einzureichen und zwar Nr 1 Nr. 2 bis 10 Uhr, Nr. 3 bis 10½ Uhr. Bielefeld, den 25. Januar 1907. Das Stadtbauamt. innt in Deutschle * B o d e n, u n d hauptsächlich ge Amokratischen die durch die freie den ältesten, von b deten Verein in Organisation der D e. der mit Hilf retariats ins Leb#g bildet seitdem deutsche Bewegur Fürth und M hßerdem hat die in Hamburg, Köln, Hauptsteeben der# skanntlich dahin, Dnungen abzuscha zwischen den Heer ##f Grund eines rcgeln. Für den Reichstags abgeordne wichen Vertragsent Ne Dier stangestellte diesen Vertrag beim zu legen. Der 9 Soziale Prex!“ u und Barlohnentschä stimmungen über Sonntagsruhe, fre Woche und setzt den auch werden— äh Gwerbeordnung— aus denen andererseits die Die haltung der Kündig #ltnis sofort aufhe und einseitig ist de murf, daß dem Mä zußehen soll den seitlich keiner dr Gründe zur sofortig soll sie 3 Mark Sd wohl die„Gleichheit biait der Generalkor ausführlicher mit ##rrespondenzblott: CE Am Mittwoch, den 30 Januar 1907. nachmittags 2 Uhr bei Herrn Oekonom Tente No 69, GrossDernberg: öffentlich meistbietend gegen Kredit verkaufen. Das Holz wird den Käufern zugefahren. Sammelplatz bei Wirt Boß auf dem Schaberneke! und bei Heuerling Deppermann, wohin Kauflustige einladet. Der Vorstand der konservativen Partei. 50 Haufen schweres Buchen=Brennholz, mehr. dicke Buchen und Eichen auf dem Stamme. Am Sonnabend, den 2. Februar 1907, nachmittags 2 Uhr bei Herrn Oekonom Boekenkamp in Hoberge-Uerentrup:## Giebtschönste Wäsche M rür Wi Schmerzl. Zahnziehen nach allen Methoden. 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Nirn ra bildet seitzem das Zentrum für die ##eutsche Bewegung, wo außerdem Gruppen i Fürth und München gebildet wurden. Rüßirdem hat die Organisation Fuß gefaßt in Hamburg, Köln, Frankfurt a. M. Ein Hauptstceben der Dienstbotenbewegung geht bekanntlich dahin, die veralteten Gefinde undnungen abzuschaffen und das Verhältnis zwischen den Herrschaften und Angestellten auf Grund eines freien Arbeitsvertrages z: regeln. Für den Berliner Verein hat der Reichstagsabgeordnete Stadthagen einen #ichen Vertragsentwurf ausgearbeitst, und de Dier stangestellten sollen angeregt werden, diesen Vertrag beim Dier stobschluß zugrunde zu legen. Der Vertrag regelt, wie die Soziale Prexs“ mitteilt die Kost, Logis und Barlohnentschädigung. hat ferner Bestimmungen über Nachtruhe, Arbeitszeit, Sonntagsruhe, freien Nachmittag in der Woche und setzt den Kündigungstermin fest; auch werden— ähnlich den Vorscheiften der Gwerbeordnung— einige Gründe vorge schen, aus denen einerseits die Herrschaft, andererseits die Dienstangestellten ohne Ein haltung der Kündigungsfrist das Dienstverhältnis sofort aufheben können. Auffallend und einseitig ist der Pissus in dem Entmurf, haß dem Mädchen jederzeit das Recht zußehen soll den Dienst zu erlassen; ist seeflich keiner dr im Vertrag angeführten Gründe zur sofortigen Lösung vorhanden, so soll sie 3 Mark Schadenersatz leisten. Sonohl die„Gleichheit wie das„Korrespondenz= blatt der Generalkommission" beschäftigen sich ausführlicher mit diesem Vertrag. Das #rrespondenzblott mißt ihm vorläufi; nur Nr. 22 „lok ale Bedeutung“ bei, da nur unter b: sonders günstigen Fällen, etwa in Geoß städten bei starkem Dienstbotenmangel, die Herrschaften auf das Schließen solcher Verträge eingehen werden. Die Soziale Prax's“ hält die Bestrebungen des Berliner Vereins, feeie Arbeitsverträge für den Dienstbotenberuf einzuführen, für eine dankenswerte Vorarbeit. Außer dem Passus einseitiges Recht des Mädcheus zum Verlassen des Dienstes) enthalte der Stadthagensche Entwurf nichts, was nicht auch von bürgerlichen Sozialreformern schon ver tieten worden sei. Niben diesen von sozial demokratischer Seite ausgehenden Bstrebungen bemüht man sich auch von k Seite um die Oeganisation der Dienstangestellten und will die geschaffenen Organisationen dem Gesamtverbande der christlichen Gewerkschaften angliedeen. In München hat der katholische Frauenbund die Siche in die Hand genommen, ebenso wird in Frankfurt a. M. versucht, eine christliche Gegenorganisation zu gründen. Wie die Liberalen dem Kanzler eine große Freude zu machen suchen. In dem pommerschen Wahlkeeise NaugardRegenwalde haben die Liberalen ein Flug blatt verbreitet, aus dem folgende Kraftstellen hervorgehoben werden mözen: „Der Herr Reichskanzler nöhte gern mit einem liberalen Reichstag regieren gegen die reaktionären Mächte. Darum hat er allen Beamten bis zum Landrat und Amtsvorsteher herunter verboten, Wahlbeeinflussungen zu üben. Das ist für uns in Pommern, wo die Beamten alle konservativ find. eine selten gute Gelegenheit, liberale Kandidaten durchzubringen. Es braucht niemand„Nackenschläge" zu befürchten, wenn er liberal wählt, denn wir Liberalen siad jetzt Rgierungs partei. Iir Wähler auf dem Lande. Bisher wähltet Ihr konservativ, Ihr seit von Herzin lberal gesinnt. Nan gebt ein mal Eure alte Gewohnheit auf und wählt liberal, wie die Stätte es schon lange tun. Ihr macht damit dem Herrn Richskanzler eine große Freude.“ Diese Auslassungen kann man ohne weiteres als Lugen bezeichnen; denn nie und zirgends hat, wie auch kürzlich in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" erklärt vorden ist, der Herr Reichtkanzler davon ’sprochen, daß er eine liberale Mehrheit wünsche. Deutlich genug ist von waßgebender Seite erklärt worden, daß der Wunsch des Fürsten Bllow keinesfoll; auf die Schwächung der Konservalioe gerichtet ist. In dem Rezenwalder Fuablette wird also die Wihrheit direkt auf den Kopf gestellt.— Wenn die„aufrechten" und„unabhängigen“ Liberalen ihre Mandatbewerber als Regierungskandidaten bezeichnen, so ist das ja Geschmack ache. Die Lindleute aber, die mit dieser Bezeichnung geköbert werden sollen, würden es mindestens für Jahre lang bitter bereuen, wenn sie sich dadurch bewegen lassen wücden, dem Kanzler dadurch eine„große Freude" zu mochen, daß sie liberal wählen.— Das Intcressanteste bei der Sache ist aber noch, daß dieser „Regierungskandidat“ am 17. Januar in einer Regenwalder Wählerversammlung aus. drück ich erktärt hat, die konservative Partei sei weit gefährlicher als die Sozialdemokratie. Wilche Freude wäre es für den Kanzler, keinen solchen „Regierungsmann“, als Stütze im Reichstage zu haben. Gegen diesen überflüssizen Kaupf und be sonders gegen solche untauteren Kumpfm###el angedlich eigener Parteigenossen, die man uner unsagdaren Oofera bei einem diäenlosen Reichstag 13½ Jrhre lang vertriten hat, protesiere ich ganz imshieken. Im übeigen sind mir so viel ehrende und in erknnende Aeußerungen aus dem Wöhlkreise zugegangen, daß diesellen das verleumderische, vielfach beleidegende Gebahren der„Cist(Chistliche Gemerschaften. D. R) oaskommen aufwiegen.“— Totzdim behruptet die Zeatrum#leitung in Recklivg= deusen, in ihren Reihen herische vollkorm de Uebereir stimmung. W nerze. Zahuzlehla lach allen Methoden. ombieren 2c. Preisgekrönte Salztungen 240 Stück(80 Pakete # 10 Pfg.=Verkauf versende ein ##kistchen gegen Nachnahme von Kark. Für jedes Hotel, Café und ##aurant von großem Nutzen Salzstangen sind monatelang # und haltbar, haben einen ###ten Geschmack und regen an Biertrinken. Parteibewegung. (Recklinghausen= Borken.) Der bisherige Zentrumsabgeoronete Euler, der den Wahlkreis seit 13½ Jahren vertreten hat, ist bekanntlich von dem Zentrumswahlkomitee einfach beiseite geschoben und noch dem Wahlkreis Teier versetzt worden. Wie er selbst über die ihm in seinem bisherigen Wahlkreise wiedrrfahrene Behandlung denkt, darüber gibt ein Brief Aufsch'uß, den er am 31. Dezember an einen Dortmunder Parkeifteund richtete Daein heißt er: „..: Min hätte aber doch mit mir, als 13½ jährizem treuen Vertreter des Wahlkreises, anständigerweise in Fühlung treten sollen, anstatt mit gehässizen, allen christlichen Grundsätzen hohnsprechenden Mitteln mich als nicht pfl chttreu, oder gar als dem Zentrum in den Rücken fallend, darzustellen. Literarisches. Klarowicz, TOtto Schmidt, ktisch. Zahnkünstler, nen u. Augustastr.=Ecke, der früheren Wohnung. ERFURT Izstangen- Fabrik. atentebands-Patentbureau Brust Is Bielefeld, Klosterplatz — Telefon 610. Referenzen. 4 eigene Geschäfte -Blätter! Humor und Kunst n nur M..— 2 tandlungen und ine Gratis-ProbeTheatinerstr. 47 adt Müncken dumen der Redaktion, herst intereslante AusFleggendorfer-Blätter# jedermann frei 5 ich in Bielefeld. 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M Die Verzinsung der Spareinlagen, die am 1. Kassentage eines Monats eingezahlt werden, beginnt mit dem 1. des Einlegemonats. Die Verwaltung der Stadtsparkasse. Toerner. Die Kunst. Monatsheite für feeie und ungewandte Kunst.(Pieis vierteljährlich 6 Mt; Verlag Bruckmann, München.) Das Jaanar Hift dieser gediegenen, vornehmen Kunstzeitschiift, des„deutschen Stuzio“, erfreut wieder durch vielseitize Richhaltigkeit und ein auserlesen schön gedruckus Illustretions material. erste größere Aufsatz stommt von Wallger Gensel und behandelt„Die klassiche Pildriskurst in England“, die Kunst von Josaua Rynolds, Thomas Sainsborough und Henry Naeburn. Trotz Betonung des vielen Gemeinsamen wird jeder der drei großen Porträtisten als festgesügle, scharf umrissere Persönlichkeit gezeigt.— Den zweiten Teil des Heftes bildet eine Studie über Pter Behrers und die Raumästhtik seiner Kunst, wie sie sich auf der vorjahrigen Dresdener Ausstellung zeigte. Den dort ausgestehten vier Räumen, einem kostbaren Masilsaal, einem keram schen Hof. ei er mächtigen Marmorditle und einem Empfangszimmer sinnd auch die beigefügten Abbisrungen emnommen, die erkeinn lessen, wie B hreus auf monumet tale Wirkung hinzielt. als Auhang sind Revroduktionen von Ausstellungs## beiten der von Behrens geleiteten Düsstloorfer Kunstgewer##eschule beigeg ber, aus denen ei sich auf eine suchtige Schulung der Zöglinge dieser Anstalt schleßen läßt Königl. Preuss. Staatsmedallle# Seidenhaus Michels& Cie. BERLIN SW. 19, Leipziger Strasse 43-44 Deutschlands grösstes Seidengeschäft als. Seidenstaffe in seiner Krefelder Fabrik und versendet Proben von diesen und anderen erstklassigen Fabrikaten: Glatte Meter.—bis.50 M. Gemusterte Meter.50 bis 15.-M. sowie Katalog von Seidenen Blusen, Jupons, Morgenröcken umgehend und frank. Die Bekanntmachung. 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P 1 S# lach Rentengüter und freihändiger Verkauf. Von dem Hagemeier'schen Kolonate ist ein größerer Teil zur Bildung kleiner Rentengüter ausgewiesen. Ich biete diese Grundstücke hiermit zum freihändigen Kauf oder auch als Rentengüter an. Mitverkauft wird auch ein noch gut erhaltenes Wohnhaus.— Oeffentlicher Termin zur Entgegennahme von Geboten findet statt am Mittwoch, den 50. d. Mts., nachmittags 2 Uhr und zwar an Ort und Stelle. Vorherige Auskunft erteilt gerne der Auktionator, Herr Eröger, Mennighüffen sowie der Generalbevollmächtigte C. H. Tödtmann. Nervenleiden jeder Art, heilt, ärztlich erwiesen, mein Heilmittel Nr. 37. Broschüre gratis. Porto 20 Pfg. Apotheker O. Braemer, Berlin 8. W. 11. C. Karstadt, Herford. Bahnhofstr. 2, Ecke Kreishausstr. empfiehlt sich zur Behano###ng 52 und Hautkrankhetten. prechtage Freitags von 9 bis 3 Uhr. Sonnabends von 9 bis 8 Uhr. Sonntags von 9 bis 11 Uhr. Komne auf Bestellung anch auswärts. Capeten— Linoleum Lihter usta Sehrsder&am Sachi. 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Heinrich Otterpohl, Sieker 167. 2. Wilhelm Otterpohl, Sieker 167. 3. Wilhelm Altmüller, Bielefeld, Alsenstraße 41. 4. August Maylmann, Bielefeld, Heeverstraße 130. 5. Anton Kaja, Bielefeld, Teutoburgerstraße 41. 6. Hugo Meyer, Bielefeld, Wertherstraße 16. 7. Fritz Tönsmann, Sieker 159. 8. Wilhelm Tönsmann, Sieker 159. 9. Franz Bunte, Bielefeld, Fröbelstraße 77. 10. Wilhelm Niestrath, Bielefeld, Heeperstraße 140. 11. Friedrich Beckmann, Sieker 169. 12. Hermann Strunk, Bielefeld, Heeperstraße 114. 13. Karl Kastrup, Bielefeld, Gütersloherstraße 74c. 14. Adolf Niestrate, Bielefeld, Luisenstraße 27. 15. Eduard Schleef, Bielefeld, Engerschestraße 8. 16. Fritz Beckmann, Biel=feld, Kleine Howe 2a. 17. A. Gebhard, Bielefeld, Renteistraße 30 18. Wilhelm Korte, Bielefeld, Detmolderstraße 41a. 19. H Pieper, Bielefeld, Welle 51. 20 Hermann Freese, Bielefeld, Heeperstraße. 21. Josef Brand, Bielefeld, Bielsteinstraße 20. 22. H Laarmann, Sch ldesche. B. Brieftauben-Liebhaber-Verein„Reisetaube“. 1. August Kley, Bielefeld, Rohrteichstraße 54. 2. August Lohmann, Bielefeld, Oststraße 8. 3. August Beermann, Bielefeld, Spinnereistraße 9. 4. Heinrich Lutterkord, Bielefeld, Heeperstraße 142. 5. Emil Repohl, B elefeld, Mühlenstraße 34. 6. Gustav Wittle:, Bielefeld, Spindelstraße 121. 7. August Holz, Bielefeld, Spinnereistraße 5. 8. August Halemeyer, Bielejeld, Oststraße. 9. Karl Knufinke, Bielefeld, Webereistraße. 10 Gustav Ellerbrock, Bielefeld, Schlosserstraße. 11. Heinrich Hülsmann, Bielefeld, Bleichstraße 48a. 12. Heinrich Helmes, Bielefeld, Bleichstraße 122. 13. Karl Steffen, Bielefeld, Teutoburgerstraße 22. 14. Wilhelm Kaiser, Bielefeld, Spindelstraße 44. 15. Otto Hohl, Bielefeld, Brunnenstraße 17. 16 Heinrich Frerk, Bielefeld, Bleichst aße 106. 17. Heinrich Baumann, Bielefeld, Heeverstraße 142. 18. Heinrich Glietz, Bielefeld, Oelmühlenstraße 67. Brieftauben-Liebhaber-Verein„Krlegspost“. 1. Heinrich Althof, Bielefeld, Bleichstraße 120. 2. Heinrich Apenbrink, Bielefeld, Herforderstraße 162. 8. Friedrich Bertram, Bielefeld, Stadtheiderstraße 65. 4. Paul Breipohl, Bielefeld, Kaiserstraße 40 a. 5. Heinrich Breipohl, Bielefeld, Kaiserstraße 40a. 6. Gustav Figge, Schildesche, Herforderstraße 19. Fritz Höner, Bielefeld, Stadtheiderstraße 53a. 8. Heinrich Heidemann, Bielefeld, Feldstraße 66. 9. Friedrich Mönkemöller, Bielefeld, Herforderstraße 172. 10. Gustav Pankoke, Bielefeld, Feldstraße 7. 11. August Werning, Bielefeld, Bleichstraße 94. 12. Johannes Wienold, Gadderbaum, Eggetal 51. 13 Karl Stellbrink, Bielefeld, Herforderstraße 154. 14. Eduard Schleef, Bielefeld, Engerschestraße 14. 15. Fritz Schneider, Bielefeld, Herforderstraße 220. D. Brieftauben-Liebhaber-Verein„Helmatliebe“ 1. Ludwig Gümbel, Bielefeld, Arndtstraße 40. 2. Christian Heyer, Bielefeld, Mellerstraße 64. 3. A. Esselmann, Bielefeld, Siee friedstraße 65. 4. W. Brünger, Bielefeld, Weststraße 27 5. Albert Klocke, Bielefeld, Siegfriedstraße 14. 6. A. Großbockermann, Bielefeld, Weststraße 37. Fritz Haberland, Gut Sudbrak bei Bielefeld 170. 8 H. Holz, Bielefeld, Siegfriedstraße 25. 9. H. Fleer, Bielefeld, Schmiedestraße 23. 10. W. Hattenkerl, Bielefeld, Schmiedestraße 11. 11. Fritz Eske, Gellershagen b. Bielefeld, Pippingstraße 165. 12. O Wierum, Bielefeld. Siechenmarschstraße 51. 13. E. Friese, Bielefeld, Siechenmarschv raße 16. 14 H. Heimenthal, Bielefeld, Weststraße 26. 15. W Höcker, Bielefeld, Weststraße 23. 16. R. Pottkamp, Bieleseld, Friedrichstraße. 17. G. Spilker, Bielefeld, Jöllenbeckerstraße. 18. Eduard Schröder, Bielefeld, Arndtstraße 47. Sämtliche Brieftauben sind mit dem Militärbrieftaubenstempel (das Kaiserliche Wappen darstellend) auf der Innenseite beider Flügel versehen. ielefeld, den 19. Januar 1907. .* Ternauf. Am Freitag, 1. Febr., morgens 10 Uhr sollen in dem zum Rittergute Werburg bei Spenge gehörigen Forstreviere beim Gute 15 Stamm Eichen, Nutzhölzer= 12 Festmeter, 14 Stamm Buchen, Nutzhölzer- 14 Festmeter, 26 Nummern Buchen, Klafterholz, „„ Brennholz 48„ Lichten(Krontannen) zu Sparren, Leiterbäumen, Gerüst- und Baumstangen, 7 Nummern Fichten Reiserhaufen öffentlich meistbietend verkauft werden, wozu Käufer sich zur bestimmten Zeit an Ort und Stelle einfinden wollen. Benkhausen, den 22. Januar 1907. Photographien, KinderMoment-Aufnahmen, Familien-Bilder, Vereins-Gruppen, Vergrösserungen, auch künstlerisch übermalt —lietert in anerkannt= bester Ausführung zu mässigen Preisen ** an der Rolandstraße. C. Am Montag, den 4. März 1907, vormittags 10 Uhr sollen im Rathaus, Zimmer Nr. 31, 2 Bauplätze an der Rolandstraße(zwischen West= und Friedrich= straße), je etwa 285 gm groß, öffentlich zum Verkauf gebracht werden. Kauflustige werden dazu eingeladen. Die Verkaufsbedingungen nebst Lageplan werden im Termin bekannt gegeben, können auch vorher im Rathaus, Zimmer 29, eingesehen werden. Bielefeld, den 16. Januar 1907. Der Magstrat. Toerner. Popptene,. Garüthen, Stoffe für Zugrouleaux sowie Blenden liefert billigst Fritz Tiekötter Möbelfabrik, Niedernstr. 45. Hof-Photograph Haeyn- Wilms, Bielefeld. = Fillale In= Halle i. W. neben der Kirche. Fernruf 182. Barmer BankVerein Hnsberg, Flscher& Co. Bleistetd BIELEFELD. Fernspr. II9 Reichsbankstr. K. Kapital: Mk. 60000000. Reserven: Mk. 11 400000. Die Polizei-Verwaltung. Dr. Stapenhorst. ******* Karl Wenkel, Bielefeld, Obernthorwall 4 b. Infertigung sämt! feiner Herren=Garderoben Verschiedene Konstruktionen. Ueberall anzubringen Bestes und bekanntestes Norddeutsches Fabrital. Gerbersber Mhager& Schweikhei, Tagen in Tuchen, Buckskins u Bielefeld, Obernthorwall 7. Fernsprecher 204. Erstes Tapeten- u. 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Verantwortlich für den redaktionellen Teil Hermann Lauge, für den Reklame= und Iusoruten=Teil R. Traurmann, Druck und Verlag von A. von der Mühlen, sämtlich in Bielefeld. Bierteljährl ## der Geschäftsst en allen Postan ., bei täg ##stellung in Bi.40., durch kräger 1,62! Histo 28. Janua — Heinrich — Fürst Thu recht für 8 2 1867.— Pari licher Belagerun garischer Staats: französischer Ma Die stehen vor der die letzte Kra einem guten un Am 5. Fedi schlacht geschlag wird es in se heißer als vor ein Bestreben Wähler beseele all die Sozialde Kaisergeburtsta zu Glück und habenen Träg dieser Würsche in den Reichst gesinnte Mehrh füllung gerade die Hände de Wähler gegebe ihnen das Gel und Re er nicht nur fü weit sein Euf außer den— Wah gange gen welierer„Geno komme. In dem zu kawpfe sind wie Geister aufeinat auch der nation Wettbewerb un weise mit Leid gegenübergestand Teennende lebha Art Kaisergebur diese scharfen G# Gestanung zusa dem Trennende Kuserpmier, un heißen Toge der Als unser Ke Regierungsgewal ergriff, erklärte Volk:„Auf der rufen, habe ich zu dem König a Gott gelobt, nac meinem Volke ei zu sein, Frömm #fligen, den Frifahrt des Lande und Bedrängten treuer Wächter hat unser Kaiser gehalten. Treue deutsche Volk sch Wer wollte# Szepter Kaiser Wohlfahrt im Bo gefördert, daß d unser Kaiser ein Helfer ist? Wi Sozialrevolutionä schmähen die Jaitiative des Ka Ueberell, wo unse sam mit den ge bemüht ist, im B stellt sich die Soz sucht die Vollen Altar aufzuwiegel sucht die Revolu Vaterland aufzuhe große Frieden Und doch kan seinem Kaiser nich