Westfälischter Beobackter

Allscher Beebachter“ O.m b.A.: V

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Gesseskirchen: Rotthasser Straße 5. Rat: 222 4l/G. OeschftssteIIes in Buer; de-la-Cnevallerle-Straße 27

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AMTLICHES ORGAN DES GAUES WESTFALEN-NORD DER NSDAP

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AM·LICHES VERUFFENTLICHUNGSBLAII ALLER BEHORDEN

Nr. 266

Montag, 28. September 1942

3. Jahrgang

Auf dem Wege zum neuen Europa

Die Dreierpaktmächte beherrschen in jeder Hinsicht die Situation

v. Ribbentrop:„Bund auf Leben u.Tod

X Berlin, 27. Sept. Der Reichominister des Aus­wärtigen von Ribbentrop gab aus Anlaß des zweiten Jahrestages der Unterzeichnung des Dreimächtepaktes am Sonntagabend im Hotel Kaiserhof einen Empfang. Es waren anwesend der italienische Botschafter Dino Al­flert, der japanische Botschafter Oshima sowie der ungarische Gesandte Sztojay, der rumänische Gesandte der kroatische Gesandte Budak, der b

Bossy, der kroatische Sagorof

Auf den europäischen und afrikanischen Kriegsschau­plätzen stand das zweite Jahr unseres Dreimächtevaktes im Zeichen weiterer gowaltiger Erfolge Deutschlands. Italiens und ihrer Verbündeten. Während in Airika die verbündeten deutschen und italienischen Divisionen in kühnem Siegeslauf und in treuer Waisenbrüderschaft den Engländern Tobrnk, Sollum und Marsa Matruk entrissen bulgarische und in starker Stellung bei El Alamein vor den Toren und der slowakische Geschäftsträger Aegyptens stehen, während die verdündete deutsch­e n<space> d e r<space> M i s s i o n e n<space> i t a l i e n i s c h e<space> L u f t w a s s e<space> u n d<space> M a r i n e<space> d e r<space> e n g l i s c h e n<space> S e e m a c h t<space> im Mittelmeer immer wieder vernichtende Schläge zu­ügte, konzentrierte sich naturgemäß das Hauptinteresse auf die Front im Osten.

Nachdem die Sowiete im vergangenen Winter monatelang ohne jede Rücksicht auf Menschen gegen unsere Ostiront angelausen waren, surchtbare Menschenverluste erlitten und sich imme mehr verbluteten, brach die deutsche Armee mit ihren Verbündeten im Frühjahr er­neut zum Angriff vor. Rit gewohntem Elan wurden die Halbinsel Kertich und d. Festung Gewastovol genommen. in der Schlacht von Cha kow, die während des Winters neu aufgestellten Division in Timoschenkos vernichtet. Da­Der Reichsaußenminister mit waren die Voraussezungen für den entscheidungs­vollen weiteren Stoßz nach Osten geschalfen.

Gesandte

Legationsrat Malis mit Mitgliedern der Missionen und den ihnen zugeteilten Wassen=Attachees. Von deut­scher Seite waren anwesend Generalfeldmarschall Kei­tel. Reichspressechef Dr. Dietrich, Gauleiter Bohle und die leitenden Beamten des Auswärtigen Amtes mit Staatssekretär von Weizsäcker sowie die an der Durchführung des Dreimächtepaktes beteiligten Persön­lichkeiten.

Nach der Begrüßung der Vertreter der im Drei­mächtepakt verbündeten Staaten gedachte der Reichs­außenminister in einer Ansprache des zweiten Jahres­tages des Abschlusses des Dreimächtepaktes und der Staatsoberhäupter der mit Deutschland im Dreimächt vakt verbündeten Staaten.

führte folgendes aus:

Euere Exzellenzen! Meine Herren

endet hat. lber eines darf ich hier aussprechen: Wir alle. Politik r. Soldaten, wissen ja, das ganze deutsche Volk weiß, laß es bei diesem Kampf um Großes gebt. Und noch einz wissen wir, meine Herren!

Der Hell enmut und die Tapserkeit der deutschen Truppen weiden auch die Schlacht um Stalingrad ge­winnen!

Vielleicht wird man einmal später die Schlacht um Stalingrad zm Sombol dieses Freiheitekampfes Curopas erheben. Dern mit der Einnahme dieser Stadt, die das große Verbinzungozentrum zwischen Nord= und Südrutz­land ist und die Hauptverkehroader dieses Landes. die Wolga bebericht, wird unserem gefährlichsten Gegner ein Schlag versetz, von dem er sich nicht mehr erholen wird.

Mit Beenigung der militärischen Operationen der verbündeten Urmeen in diesem Jahre wird die Sowjet­union in eine äußerst schwere Lage geraten.

Die Verluse an Terrttorten. Menschen, Ernährunge­basen, Erzen. Rohstollen aller Art, an industriellen. ver­kehrstechntscher und schließlich auch militärisch=strategischen Möglichkeiten ind derart, daß der sowjetische Koloßz schon heute weit menr als die Hälfte, auf wichtigen Gebieten bis zu zwei Drittel und mehr seiner Kraft eingebüßt bat. Territorial ge ehen haben unsere Truppen schon heute 1.6 Millionen Zuadratkilometer, d. b. einen Flächenraum beletzt, der lo groß ist, wie Großdeutschland, Frankreich

Heute am zmelten Jahraatag des Abschlusseg des die verbündeten Truppen Deutschlands, des saschistischen

paktes, der

kampfes aller jungen—

und der Habsucht einer überlebten Weltordnung gewor­den ist, begrüße ich im Namen der Reichsregierung die Vertreter unserer Partner Italien und Japan sowie die Vertreter der dem Pakt beigetretenen Staaten Ungarn, Rumänten, Slowakei, Bulgarten und Kroatien.

Als Deutschland. Italien und Juvan vor zm­

Italiens. Rumäniens, Ungarns. der Slowakei und Kroa tiens die russischen Armeen auch hier geworfen und stehen

Gl Deutichland Atalten und Tvon vor zmes Jahren 0#e Sowsels in harten nowenrichachten geschlagen und

in Berlin den Dreimächtenakt feierlich a3 Coslen, geschaß ihnen schwerste Verluste zugefügt während die finnische

Lie ce poit, atem eitegen#ine Zin### Vrrah'cten Armee ig ireuer Waisenbrüder Jast mit unseren im

dier vor allem mit dem einen Ziol#### Vereinigten Norgen di= macht bie#t

Staaten von Nordamerika zu warnen. Wenn Prästdent Roosevelt und seine jüdische Clique von Kriegshetzern fortfahren würden, das amerikanische Volk gegen seinen Willen zum Kriege zu treiden, so sollten sie wissen, mit wem sie es im Ernstfall zu tun bekommen würden. Der Sinn und Zweck dieses Bündnisses war also ein rein

desenstver. d. h. es sollte verhindern, daß dieser

Vereinigte Brittsche Königreich zusammen­In stets gleichem beldenmütigen Angriffsgeist haben genommen. Von dem erschlossenen Teil des Euroväischen

Außland ist dariit über die Hälfte, und zwar der in jeder

Beziehung bei weitem wertvollste Teil. lest in deutsche## Hand. Die So##tetunion hat durch diese webietsverluste insgesamt 90 Pillionen Menschen verlaren. Der Verlust umsaht die wertvollsten Bestandteile ihrer Bevölkerung. Bei Neurekruti rungen, die sich im wesentlichen nur auf Zur gleichen Zeit haben an den anderen Teilen der die primitiven sowietvölker des Oltens erstrecken können. Ostfront deutsche Truppen im Verein mit verbündeten und wird dieser Ver ust daher für die Sowiets besonders spür­ireiwilligen Verbänden aus fast allen Ländern Eurovas bar sein. Hinzu timmen die Verluste an toten, verwundeten die Sowjets in harten Abwehrschlachten geschlagen und und gesangenen Soldaten von rund 14 Millionen, so des ihnen schwerste Verluste zugefügt„während die finnische die Sowjetunior insgesamt über 100 Millionen Menschen

verloren hat, dis sind zwei Deittel der Beoölterung des europcischen Teilo der Sowietunion und über die Hälfte ihrer Gesamtber Aterung.

Mit dem Tota verlust von ungefähr 14 Millionen ihrer besten Soldaten aber hat die Sowjetunion über zwei Drittel ihrer gelumten wehrfühigen jungen Männer ver­loren. Neuaush bungen aus dem noch verbleibenden

in tre

Norden die Wacht bielt.

Meine Herren! Seit W'ochen tobt die Schlacht um Stalinarad. Es wäre ermessen, über das Ausmaß dieses gewaltigen Ringens und das unvergleichliche Heldentum unterer Soldalen in diesem Kampf hier sorechen zu wollen. Hierzu ist nur einer berufen: der

Feldberr. der diesen Titanenkampf führt, so wie er ganz Europätschen und Asiatischen Rußland sind daher nur allein die gewaltigen Schlachten und Feldzüge der letzten, ganz beschränkt röglich, und man greist daher schon seit „„ Jahraß

„ den internationalen Geschaftemochern angezettelt, allein die gewaltigen Schlachten und Felbzuge der letten gung niernationalen weschafirmacheen,####t, drei Jahre in diesem zur Vernichtung des deutschen Volkeo, läng ropäische Krieg durch H1. zutritt der Vereinigten Staa= auga##ttelten Krlege geplant, geführt und siegreich be­ M

ten von Nordamekika zu einem allgemeinen Weltkriee erwettert und damit verlängert wurde. Herr Roosevelt ließ die Warnung unbeachtet. Er, dessen Hauptschuld an dem Ausbruch dieses Krieges schon damals durch die bekannten Dokumentenveröffentlichungen immer klarer zu Tage trat, konnte nicht mehr zurück.

Seit Abschluß des Dreimächtepaktes verdoppelte er daher auch seine propagandistischen Anstrengungen. Es galt, die Sorge des amerikanischen Volkes vor dieser übermächtigen Komdination zu zerstreuen und es um so schneller für den Krieg reis zu machen. Um vollendete Tatsachen zu schaffen, die jede Möglichkeit einer fried­lichen Regelung endgültig beseitigen mußten, ging Herr

auch anf die ältesten Jahrgänge z1 Mit der Beseizung der Ukraine, des Gebie

urück

etes zwischen

Britischer Flugverband völlig vernichtet

Zwölf Ilugzeuge am Kanal abgeschosen Berlin, 27. Sept. Nach Mitteilung des Ober­kommandos der Wehrmacht eelitt die beitische Lustwalse in den Abendstunden des Samstago bei einem wiekungs­losen Vorstoß eines Verbandes von Jagdbombern und Jandslugzeugen gegen die weitseantösische Külte eine schwere Niederlage. Der aus neun Spittire und drei

Donez und Don, der weiten Flächen zwischen Don und Wolga, der Krim und den bisher eroberten Teilen des Kaufasus sind die fruchtbarsten Gebiete der Sowjetunion sest in deutscher Hand. Ueber zwei Drittel des Brot­getreides, über zwei Drittel der Fleischversorgung und fast die gesamte Versorgung mit Zucker fallen damit für die Sowjetunion aus.

Nicht weniger katastrophal sind die Verluste der Sowsets an lebenswichtigen Nohstossen. Nur einige Beispiele: Die Gewinnung von Eisenerzen und Steinkohle sallt zu 60—70 Prozent, die Gewinnung von Manganerzen zu 95 Prozent aus, wodurch die Herstellung von hochwertigem Stahl in Frage gestellt ist. Die Alu­miniumversorgung sällt zum großen Teil aus. Die Sowjetunion nähert sich daher sowohl in ihrer Menschen­frage, als auch in der Frage ihrer Lebenomittelversor­gung für die ihr noch verbliebene Industrie der Grenze der Erschöpfung.

Hinzu kommt aber noch ein entscheidender Faktor, das ist die äußerste Gefährdung von ungefähr 90 Prozent der somjetischen Oelprodültion. Schon jetzt ist der Abtransportron Oel aus dem Kaukasus durch die deutsche Beherrschung der Wolga und der in Frage kommenden wichtigen E senbahnlinien kaum noch möglich. Ohne genügend O, kann eine moderne Armee und Luftwasse aber nicht## slagen, sie wird zum Krüppel.

Eo kann kein Zweisel darüber sein, daß einem Land mit solchen Verlusten zwangoläntig früher=der spoter der Alem asgehen muß.

Und wenn unsere Feinde sagen, daß wenigstens die Verluste an M. terial durch Zuführen von England und Amerika ersetzt##erden können, so kann man sich schwer vorstellen, daß un re Gegner wirklich so einfältig sind, an die Wahrheit ih: Behauptung zu glauben. In Wirk­lichteit wollen die En. sänder und Amerikaner mit solchen Versprechungen die Sow##n vohl auch nur zu immer neuen Blutopfern bewegen. Sowjets all dings dürften von dieser Einstellung wer'a befrie sein, denn alle Geleitzüge nach Rußland sin. bisher sast rest­los von unseren tapferen Bombern und U-Booten ver­nichtet worden, und ich weiß, daß man in Zukunst erst recht alle Anstrengungen machen wird, damit keine Zu­fuhren von außen die Sowjetunion mehr erreichen werden.

Die Tatsache des Ausbleibens der versprochenen Materialhilfe he Rußland veranlaßt, energisch auf eine Entlastung durch die Anglo=Amerikaner zu dringen. So versprach Herr Churchill Stalin in Moskau die„Zweite Fron!“, und das Unternehmen von Dieppe wurde in­zeniert. Wir bedauern, daß das englische Gros seine gelandeten Streitkräfte dort im Stiche ließ. Es ist aber zu hofsen, daß die englischeamerikanischen Strategen in London solche Versuche wiederholen werden. Die denischen Truppen sind bereit. Eine Entlastung für Rußland wird hierdurch aber bestimmt nicht eintretet da täuscht man sich.

Roosevelt dann bald zu offenen Kriegshandlungen über. Jagdbombern bestehende Verband wurde beim Einslug in Er ließ trotz des noch bestehenden Friedenszustandes mit, den Raum von Brest von der zusammengesahten deutschen

den Achsenmächten deutsche und italienische Schifse an. Jagd= und Flakabwehr zersprengt und völl greifen. Er beleidigte das deutsche, Italienische und nichtet. Keines der zwölf seindlichen Flugzeuge konnte sapanische Volk und seine Führer. entkommen und die britische Insel wieder erreichen. Einige

Mit großer Zurückhaltung haben die Dreierpaktmächte der abgeschossenen britischen Piloten gerieten nach Fall­diese Beleidigungen, Herausforderungen und feindlichen schirmebsorung, zum Teil verwundet, in deutsche

Hanblungen über ein Jahr lang beobachtet, immer in Hofsnung, daß doch noch der gesund

Toffnung, daß doch noch der gesunde Menschenver stand des amerikanischen Volkes seinen Präsidenten und die ihn umgebende Clique von jüdischen Kriegshetzern zur Vernunft bringen würde. Aber dieser Krieg war Herrn Roosevelts ureigenstes Werk. Er wollte ihn ein­fach. Mit Vernunft war da nichts zu machen. So stellte er denn auch bewußt eines Tages unverschämte Forde­rungen, die die stolze sapanische Nation in ihrer Ehre verletzen mußten. Damit war das Maß voll, und Japan schlug zu.

In Pearl Harbour wurde ein großer Teil der amerikonischen Flotte vernichtet, ein Verlust, den die Vereinigten Staden von Nordamerika in diesem Kriege nicht mehr einholen können, und die Versentung der eng­

lischen Schlachtschiffe bei Singapur brach das Rückgrat der englischen Flotte in Ostasien.

Deutschland, Italien und Japan schlossen sich nun­mehr, getreu dem Geiste des Dreimächtepaktes, noch enger zusammen zu einem Bund auf Leben und Tod und beschlossen, die Wassen nicht eher niederzulegen, bis die Zukunft ihrer Völker und die von ihnen geforderte Neu­ordnung der Dinge in der Welt ein= für allemal sicher­gestellt ist. Sie waren sich dabei bewußt, daß die Kraft ihrer vereinten Bölker und der mit ihnen verbundenen Nationen die stärkste Mächtegruroierung repräsentierte. die je geschafsen wurde, und eine sichere Garantie für die Erreichtung dieses Zieles bot. Die Ereignisse haben diese Annahme bestätigt.

Siegeszug der Verbündeten

Meine Herren! Gewaltiges hat sich leit Dezember der vergangenen Jahres ereignet. Ich möchte diese Ereignisse kurz wie folgt zusammenfossen:

In Ostasten hat unser sapanischer Verbündeter in einem Siegeszug ohnegleichen ein Weltreich erobert. Hongkong, Singavur, Sumatra. Java und Burma sind Namen von Schlachten, die deute noch in den Ohren der Welt klingen und die in die ruhmvolle Kriegsgeschichte des javanischen Kaiserreiches eingehen werden. Seitdem steht Javan in uneinnehmbarer Position im Pazisik, von den Aleuten bie zu den Salomoninseln und von den Salomoninseln die nach Singavur jederzeit sorung­bereit, um dem Feind neue Schläge zu versetzen. Von Burma aus aber wurde die letzte Verbindung Tichsang­kaischeks zur Außenwelt abgeschnitten und damtt Tschung­ting=China als Geaner von Gewicht für Japan praktisch ausgeschaltet. Heute bedrobt die savanische Armee das Herz des beitischen Imperiums. Indien. Eine stolze Bllanz der ersten Kriegsmonatet

Gesangenschaft.

hauptmann Marseille schoß an einem Tage * 7 Briten ab

Berlin, 27. Sept. Der erfolgreichste deutsche Jagd­lieger in Nordaseika, Hauptmann Marseille, schoß am 26. September an der Alamein=Front insgesamt sieben

ab. Wie bereits gemeldet, stießen deutsche Jagdstaffein unter seiner Führung am Vormittag dieses Tages aus einen sechsfach überlegenen britl Jagdverband, aus dem die deutschen Jäger fün Flugzeuge herausschossen, von denen Hauptmann Ma ille allein vier zum Absturz brachte. Am Nachmittag des 26. Sept. stellte ein Verban###cher Messerschmitt=Jäger, wieder unter der Führung des#nuptmanns Marsellle, bei freier Jagd über den vor###eren hi#ttschen Stellungen sechs Spit­f#re-Flugzeuge. Ha uptmanr Marseille schoß im Zettraum von fünf Minuten drei der brittschen Jagdflugzeuge ab und erböhte die Jahl seiner Lustsiege an diesem Tage auf sieben.

Heitige Listkämpfe über Murmansk

Berlin, 27. Sept. Im Laufe des heutigen Tages kam es im hohen Norden über Murmanst zu heftigen Luftkämpfen. Deutiche Jäger schossen nach bieher beim Oberkommando der Wehrmacht vorllegenden Meldungen 24 seindliche Flugzeige ab.

Mehrfacher Durchstoß zur Wolga

260 Sowjetboole auf der Newa vernichtet Hauptmann Graf eirang seinen 202. Lustsieg

Aus dem Führerhauptquartier, 27. Sept. Die Sowjels ver oren am gestrigen Tage 50 Flug­Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: zeuge; drei eigene Ilugzeuge werden vermißt.

Im Nordwestteil des Kaukasus und am Terek In Nordatrika führten deutsche Kampfflugzeuge wurde der Feind trotz zähen Widerstandes aus tiefge; am 25. September einen überraschenden Angrist gegen gliederten Stellungen geworfen. Bei der Abwehr eines den beitischen Stunzpunkt in der Oase Kufra, Bomben­Gegenangrisses vernichteten deutsche Truppen am Terek treifer und Bordwaf enbeschuß riesen Zerstörungen und zwei seindliche Bataillone und brachten mehrere hundert Brände in den Besest gungs= und Flugplatzanlagen sowie Gesangene ein. Die Lustwasse bombardierte die Hüsen in Truppenunterkünsten hervor. Deutsche Jäger schossen Tuapse und Cholta und beschädigte ein Frachtschifs am 26. September bei Begleitschutz und freier Jagd ohne durch Bombentresser. eigene Verluste acht beitische Jagdflugzeuge ab. Der

Im Stadtteen von Stalingrad stürmte Insanterie Flugplatz Heliopolto bei Kairo wurde in der vergangenen mehrere Bunkeranlagen und Häuserblocks und stieh, von Nacht mit Bomben belegt.

Sturzkampfflugzeugen unterstützt, an weiteren Stellen bie An der Kanalküste und bei nächtlichen Stöeflügen im zur Wolga vor. Entlastungsangrisse gegen die nöedliche Gebiet der Nord= und Ostsee wurden vier beitische Flug­Abriegelungsfrort wurden abgewiesen. Eine Panzer= zeuge abgeschossen.

Division vernichtete dabei 24 zum größten Tell schwere

Panzer. Zusammengesaßte Luftangrisse fügten den Sow­jets hohe Verluste zu. Deutsche und rumänische Kampf­liegerverbände setzten die Zerschlagung des feindlichen Nachschubs auf den Bahnstrecken im Gebiet der unteren Wolga sort

An der Don=Front örtliche Kampftätigkeit, Nord­westlich Woronesch scheiterten wieder mehrere seindliche

Bei Rschew griss der Feind einen Teilabschnitt der mit starken, von Baniern und Fllegern unter­

Die harten Rämpfe s

Hauptmann Gre geschwader, errang 202. Lustsieg.

, Staffelkapitän in einem Jagd­im 26. September seinen 200. bis

stützten Kräften erneut an. Die harten Rämpfe sind noch im Gange.

Südlich des Ladoga=Sees wurden mehrere seind­liche Angrisse unter hohen blutigen Verlusten des Kein­des abgewiesen und weitere Bereitstellungen durch zu­Feuer aller Wassen und den Einsatz der gen. Bei einem auf breiter Froul unter­etzversuch des Feindes über die Newe wurden über 266 Boote vernichtet und eine Anzahl Ge­jangener eingebracht.

des abgewiesen und weitere Vereilst sammengesatztes Feuer aller Wassen u Lustwasse zerschlagen. Bei einem auf# nommenen Uebersetzversuch des Feind

Lebhafte Lusttätigkeit

Der italienische Wehrmachtbericht Rom, 27. Sept. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Das Haupt­quartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der Alegypten­ront wurde das seinbliche Artillerieseuer unsererseite wirksam beantwortet. Lebhafte Lusttätigkeit. Deutsche Verbände grissen mit Gesolg die Dase Rusra an, wobe einige Flugzeuge am Boden vernichtet wurden. Der Feind verlor im Kampf acht Ilugzeuge. Ein weiteres wurde von der Bodenabwehr von Tobrut abgeschossen. In der Nähe von Crotene wurde ein englisches Auf­Iärungsflugzeug von der Bobenabwehr getrossen und stürzte brennend ins Meer. Ein Flugzeug kehrte von den Operationen der letzten zwei Tage nicht zu seinem Stütz­punkt zurück.

„Zweite Front“ zwecklos

Denn Deutschland mit seinen Verbündeten ist heute so stark, daß Versuche zur Errichtung einer zweiten, dritten, vierten oder einer wievielten Front, von denen Herr Roosevelt prahlt, das stetig fortschreitende Erlahmen Sowjetruhlands nicht mehr aushalten können.

Zu den Erfolgen in Europa und Afrika im zweiten Jahr unseres Paktes kommen die großartigen Erfolge der Marinen und Luftwassen der Dreierpattmächte im Kampfe auf dem Weltmeer. Unsere U.Boote und Flug­wasse hat seit Kriegsausbruch der feindlichen Handels­schiffstonnage gewaltige Verluste zugefügt. Ich glaube, daß die Schätzungen zuverlässig sind, die besagen, daß die verbündeten Mächte während des vergangenen Jahres mit mehr als das Doppelte an Handelstonnage versenkt haben, als die Engländer und Amerikgner und ihre Trabanten bauen konnten. Und wenn in Zukunft unsere Feinde in der Lage sein sollten, ihre Schiffsneubauten trotz aller Schwierigkeiten noch erheblich zu steigern, so können wir ihnen versichern, daß man auf unseren U=Boot=Wersten und in den Flughallen nicht untätig ein wird. Eins steht jedenfalls heute schon fest, nämlich: daß,— ganz gleich, was man auf der anberen Seite an Tonnage bauen wird,— die Dreierpaktmächte immer in der Lage sein werden, weitaus mehr Handelsschiffs­tonnage zu versenken, el- von unseren Feinden nach­gebaut werden kann.

Die Feindtonnage wird also stetlg weiter abnehmen, und die Transportfrage muß damlt zwangsläufig für unsere Feinde zu einem immer unlösbareren Problem werden. Begegnet schon setzt die normale Versorgung der Feindvölker und der Nachschub für ihre Truppen auf den bestehenden weit auseinanderliegenden Kriegsschau­plätzen ungeheuren Schwierigkeiten, so muß die Errichtung von Kampffronten, die die Dreierpaktmächte mit den Engländern und Amerikanern in kriegentscheldende Kämpfe verwickeln könnten, schon allein an der Tonnage­frage scheitern.

Die Folgen dieser großen militärtschen Erfolge und Eroberungen der Dreserpaktmächte im zwetten Jahr unseres Bündnisses zeigen sich heute bereits auf allen Gebieten. In demselden Ausmaß, in dem sich unsere Lage günstig gestaltet hat, hat sich die Lage unserer Gegner verschlechtert. In demselben Ausmaß, in dem unsere rüstungsmäßigen und strategischen Möglichkeiten sich verbessert haben, haben die Möglichkeiten der Feinde weller abgenommen.

Im möchte die heutige Lage kn.; in folgenden Punkten zusammenfassen:

1. Im Gegensatz zu unserem japanischen Verbündeten war jür Deutschland und für Italten, sa für ganz Europa, die Ernährungsftage bekanntlich immer der munde Punkt. Paßte es z. B. England. Europa von seinen Uebersee­zusuhren abzuschneiden, kam unser Kontinent in die schwierigste Lage. Dieses vielleicht dringendste Problem Europas ist nun endgültig beseitigt. Durch die Erobe­rung des gesamten Schwarzerdegebietes Sowsetrußlands,

d. h. der Ukraine, des Don= und Kubangebietes, ist nich

nur die Ernährung Deutschlands ganz Europas in Zukunft sichergestellt.

Die Ernährungsfrage ist gelöst

Dies bedeutet natürlich nicht, daß wir von heute auf morgen Ueberschuß haben werden. Damit hat es noch

ebietes Sowsetrußlands, Kubangebietes, ist nicht und Italiens, sondern