hrhunderts

1928 Nr. 376—100. Jahrgang.

Montag, 13. August 1928

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Der neue Führer der kroatischen Bauernpartei

ische Töff=Töff!“ fabriknener

Eröffnung der deutschen Ostmesse

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*

kompressor.“

n gekauft!

Dr. Curtius über die Wirtschaftshilfe für Ostpreußen

iginal! Nicht, daß kaltem Wasser auf­er kocht, wird der le an ihn,, sondern indigen Mißgeschia hlt er mir freude. eder gemacht hat.— r,„neulich habe ich auf, du lachst dich

Eltern besuchen.— effe ich unterwegs 1— Halt, denke ich. r hätte sich neuer­wirst du deinem

Bauer zu,„wollen da ablassen?"— o die kleinen kosten u fünfzig.“ mittleres Schwein

Nark und habe ein

w Königsberg, 12. Aug. Heute vormittag fand in der Hindenburg=Oberrealschule eine Begrüßung der hier anläßlich der Eröffnung der 16. deutschen Ost­messe anwesenden Ehrengäste statt. Nach der Be­

grüßungsansprache des Oberbürgermeisters Dr. Loh­meyer überbrachte Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius die Grüße der Reichsregierung und des Reichspräsidenten, der ihm aufgetragen habe seine Heimat zu grüßen, bei der er alle Zeit treu in Gedanken weile.(Beifall.) Die Ostmesse, schloß der Minister, ist ein unentbehrliches Glied der östlichen Wirtschaft. Sie hat bisher ihre Aufgaben erfüllt und wird sie weiter erfüllen. In dieser Überzeugung erkläre ich die 16. deutsche Ostmesse für eröffnet. Zum Schluß nahm der Königsberger Generalkonsul der Sowjetunion das Wort, um zu betonen, daß die Teil­nahme der Sowjetunion an der deutschen Ostmesse bereits zu einer Tradition geworden sei. Königsberg setze die Überlieferungen der Vorkriegszeit fort, und es sei übrigens die erste Etappe für Rußland auf dem Wege nach dem Westen.

An einem heute mittag vom Aufsichtsrat und der

Nach dem Minister sprach der Vertreter der Sowjet­union, Botschaftsrat Brodowski. Er betonte die große Arbeit, die Ostpreußen und die Stadt Königs­berg für die kulturelle Annäherung der Völker beider Länder geleistet haben und fuhr fort: Man darf nicht vergessen, daß die kulturellen Verbindungen zwischen zwei Völkern die wichtigsten Grundpfeiler des Frie­dens und der friedlichen Entwicklung der internatio­nalen Beziehungen darstellen; sie bilden die Grund­steine für die Annäherung der Völker überhaupt. Die Völker unserer Länder sind an der Aufrechterhaltung Friedens gleichmäßig stark interessiert, um die Möglichkeit des friedlichen Schaffens und friedlichen Aufbaues ihrer Kultur und Wirtschaft zu garantieren. Deshalb greifen unsere beiden Länder zu allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln, um die Konflikt­momente, die gegenwärtig in Osteuropa be­stehen, nach Möglichkeit zu mildern, um da­mit die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen den Völkern Osteuropas in friedliche Bahnen zu lenken. Ihre Veranstaltung, der es gelang, die Ver­treter aller Staaten Osteuropas hinzuzuziehen, bildet einen bedeutenden Faktor zur Erhaltung des Friedens

gelegenheit eine Meinung zu bilden. Es ist mein fester Glaube, so schloß Samoilowitsch, daß Amundsen noch am Leben ist. Wir werden unsere Nachforschun­gen bis Ende September oder Anfang Oktober fort­setzen und besonders das Gebiet zwischen dem Nordost­land und dem Franz=Josepp=Land absuchen. Tschuch­nowski wird Erkundungsflüge unternehmen. Wir fahren von hier unmittelbar nach dem Nordostland und dann durch die Hinlopenstraße. Wenn die Mann­schaft der„Latham“ und der Rest der„Italia"=Mann= schaft noch am Leben sind, so werden wir sie finden.

die

1

10 Dörfer von Lava verschüttet

Amsterdam, 11. Aug.(..) Nach einem näheren Bericht aus Batavia sind bei dem Ausbruch des Vul­kans Rokatinda auf der Insel Paluweh 10 Dörfer von Lava verschüttet worden.

ist Dr. Trumbitsch(im Bilde), der durch das politische Testament des verstorbenen Siephan Raditsch hierzu bestimmt wurde.

I ein lebendiges Na, ich kann dir

sie ganzen Jungens# Direktion des Messeamtes gegebenen Frühstück hielt hätte ich es ja nicht ld eine Stunde ge­so, da haben die tet, und ich konnte Stall werfen, ehe

Die Beisetzungsfeier für Raditsch

Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius

Fünf Jahre Reichsaußenminister

auf die Begrüßungsansprache des Bürgermeisters Dr. Lohmeyer eine Rede, in der er u. a. erklärte: Die neue Reichsregierung betrachtet die Aufgabe,

nicht verkümmern

w Berlin, 12. Aug. Am 13. August kann Reichs­minister Dr. Stresemann auf eine fünfjährige Tätigkeit als Reichsminister des Außern zurückblicken. In diesen fünf Jahren hat Dr. Siresemann den moralischen und politischen Wiederauf­bau Deutschlands mächtig gefördert und sich selbst im In= und Auslande eine Stellung geschafsen, die heute vielleicht unser wertvollstes Aktivum in der internationalen Politik bildet. Die gesundheitsschäd­lichen Folgen dieser unerhört aufreibenden Tätigkeit konnten nicht ausbleiben; um so dringender und herz­licher ist der allgemeine Wunsch, daß Dr. Stresemann das hohe Amt, das er lange Zeit unter den schwierig­sten, ja fast hoffnungslosen Verhältnissen übernommen hat, noch lange Jahre möge bekleiden können, sich selbst zur Ehre, dem Deutschen Reich zum Heile.

Große Kundgebung des Kroatentums

nationale die avgeschnürte Ostprovinz zu lassen,

ihrer vornehmsten Pflichten. schlossen, die bisherige Politik fortzusetzen. Die V handlungen über einen neuen Handels­vertrag mit Litauen, der an die Stelle der jetzt gültigen und ausbaubedürftigen Abkommen vom 1. Juli 1923 treten soll, stehen kurz vor ihrem Abschluß. In dem Vertragswerk wird auch den Verkehrs­interessen Rechnung getragen werden, welche die Stadt Königsberg an dem Vertrage hat. stimmt, daß der neue Vertrag dazu beitragen wird, die engen Handelsbeziehungen Ostpreußens mit Litauen und dem Memelgebiet zu Jestigen und aus­zubauen. Die Handelsvertragsverhand­lungen mit Polen sollen am 10. September in Worschau wieder ausgenommen werden. Der deutsche Delegationsführer wird auf den Grundlagen verhan­deln, die von der vorigen Regierung festgelegt sind. Es ist kein Zweifel, daß die nunmehr fast drei Jahre laufenden Verhandlungen zu den schwierigsten rechnen, die Deutschland überhaupt zu führen hat. Dennoch müssen wir den Handelskrieg zu beenden und zu einer neuen Regelung unserer wirtschaftlichen Beziehungen zu Polen zu gelangen suchen. Die Reichsregierung stimmt mit Ihnen darin überein, daß unser Bestreben bei den Verhandlungen darauf ge­richtet sein muß, die Lebensinteressen Ost­geborene Brüder:nbrrußens zu wahren. Auch im gegenwärtigen mir sagen, welche# Kabinett hat in der Erörterung ostpreußischer Fragen die Parteipolitik keinerlei Rolle gespielt. Was das V e r h ä l t n i s<space> d e s<space> R e i c h s<space> u n d<space> P r e u ß e n s<space> z u<space> O s t ­<space> ch der eine schrist##dreußen angeht, so waren in allen Grundfragen der dicke, dei Reich und Preußen stets völlig einig. In jeder Lage

er guts kann man Lut bei beiden der beste Wille zur Hilse be­

# standen. Einig waren sich Reich und Preußen unter­# einander und mit der Provinz vor allem auch darin, der ältere Brudei# daß Ostpreußen bei allen Reichs= und Staatsaktionen eine Sonderstellung einnehmen muß und ein Anspruch darauf hat, nicht als Grenzland, sondern als abge­nenntes Land behandelt zu werden. Auf diesem Grundgedanken beruht das Handelsprogramm des Jahres 1920, auf ihm auch die Ostpreußenhilfe des vergangenen Jahres. Mit Recht haben ihre Ver­keter geltend gemacht, daß neben Sonderaktionen für den Wiederaufbau Ostpreußens die allgemeine deutsche Wirtschaftspolitik entscheidend wäre; glücklicherweise st es so etwas wie eine einheitliche deutsche Wirt­schaft. Es muß im gegenwärtigen Augenblick genügen, auf die Regierungserklärung und das darin enthaltene Agrarprogramm zum Zeichen der Grundeinstellung der begenwärtigen Reichsregierung zu verweisen.

iche rührselige Be­

IU Agram, 12. August. Die Bestattungsfeierlich­keiten für Stephan Raditsch sind im allgemeinen un gestört verlaufen. Die Leichenfeier wurde zu einer starken Kundgebung des Kroatentums, nicht nur durch die ungeheure Beteiligung, sondern auch durch die bedeutsamen politischen Reden, mit denen sie eröffnet wurde. Die Feier dauerte etwa acht Stunden. An dem Leichenzug beteiligten sich mehr als 100000 Menschen, die zahllosen Zuschauer nicht mitgerechnet. Während der letzten Tage hatten sich Abordnungen von Bauern aus allen neuen Provinz des jugoslawischen Staates eingefun­den, Kroaten, Slowenen, Dalmatiner, Bosnier, Her­zegowiner, Wojwodiner, Bunjevaren usw. Eine Gruppe von 50 Bauern aus Süddalmatien ist in viertägigem Futzmarsch zur Beerdigungsfeier gekom­men. Nur die altserbischen Gebiete und Montenegro waren nicht vertreten infolge der Absagen, die ihnen durch die Kroaten zuteil geworden waren. Auy tschechoslowakische und polnische Parlamentsabord­nungen waren erschienen.

In dem geräumigen Hof des Bauernheimes wur­den einige tausend Kränze niedergelegt, die von den verschiedenen Abordnungen dem Sarge vorangetragen werden sollten. Unter ihnen befand sich, vom kroatischen Bauernrebellen Mathias Gubotsch gestiftet, ein Dornenkranz mit den kroatischen Nationalfarben, an dem die Revolverkugel befestigt war, die Raditsch am 20. Juni in der Skupschtina verwundet hat. Dieser Kranz wurde später im Leichenzug von den beiden ebenfalls in der Skupschtina verwundeten Abgeord­neten Pernar und Gvandja begleitet. König]. ein Zwischenfall,

Alexander hatte einen großen Lorbeer= der glücklicherweise ohne ernste Folgen blieb, aber die kranz aus reinem Silber mit Goldbuchstaben ge=shochgradige Erregung der Bevölkerung sandt. Das eine Schleifenband trug die Inschrift: deutlich kennzeichnete. Der Zug war aus un­„Stephan Raditsch“, das zweite„Alexander". Derserklärlichem Grunde vorübergehend ins Stocken ge­Kranz wurde im Leichenzug von vier Gardeunter=raten. Mitten in der allgemeinen Stille ertönten offizieren dem Sarge vorangetragen. Als Vertretersplötzlich aus einiger Entfernung laute Rufe. Sofort des Königs nahm der Kommandeur des.kroatischen ergriff die Menge große Erregung. Man hörte Pfiffe, Armeekorps, General Matitsch, in Begleitung des und es setzte eine allgemeine Flucht zum Divisionsgenerals Sreckowitsch teil.[Bahnhof ein. Glücklicherweise war das Spalier

Punkt 10 Uhr wurde der Sarg aus dem Bauern=der Zuschauer gerade an dieser Stelle nicht besonders heim auf den Platz gebracht und vom Erzbischof voni Immerhin wurden mehrere Personen, Agram, Dr. Bauer, unter großer geistlicher Assisten; darunter Frauen und Kinzer, niedergestoßen

eingesegnet. Kroatische Abgeordnete trugen den Sarg,]sahlen,#######t. die in der Nähe aufgestellte Turner­die Angehörigen folgten ihm unmittelbar. Nach der##le begann sofort geistesgegenwärtig die kroatische

kirchlichen Zeremonie hielten vom Balkon des Bau=Au“a# Hislenz. Auch die, Pohzel griff berubigend

ernheimes herab zehn führende Politiker Nachrufes##,###e. Teilnehmer des Zuges kehrten darauf an für Raditsch. Als erster sprach der neue Präsiden:“#laße zurück. Der Zu, setzt„sich dann„wieber

der Bauernpartei, Dr. Matschek. Er erklärtets### Bewegung und abermals brach auf ungeklärte

„Raditsch war der ungekrönte König von Kroatien.] Weise eine neue Panit aus. Es schien einen Augen­

Er hat 40 Jahre lang die Dornenkrone getragen. Diest##is sollte der Zug gesprengt werden. Der Ord­

Belgrader Machthaber hatten beschlossen, ihn zu nungsdienst vermochte aber auch dieses Zwischenfalles töten, aber seinen Geist konnten sie nicht umbringen.###t. zu werden, und der Zug konnte nunmehr un­Er weilt unter uns und wird uns zum endgültigen######ert bis zum Friedhof fortgesetzt werden, wo er

Siege führen. Alle Kroaten werden für ewig durch am späten Nachmittag eintraf. Die allgemeine Mei­

den Geist Raditsch' geeint, seinen Kampf weiterführen, nung geht dahin, daß die Unruhe durch Spitzel her­

bis sie ihre Freiheit erringen.“ vorgerufen worden ist.

Am offenen Grabe hielt der Bauernabgeordnete Valetschitsch die Abschiedsrede. Raditsch ist vorläufig zwischen den beiden anderen Opfern des Skupschtina­Attentats begraben worden. Seine Leiche wird dem­nächst in die Friedhofskapelle übergeführt und später in einem Mausoleum beigesetzt werden.

letzten zehn Jahre haben es darüber belehrt, daß die Preisgabe dieser Forderung seinem sozialen, wirt­schaftlichen und kulturellen Fortschritt auf das ernsteste gefährden würde. Wir rufen alle Volksstämme und Provinzen zu gemeinsamem Vorgehen auf, um die freie Vereinigung in einer freigewählten Form zu erkämpfen; aber das kroatische Volk wird sich von keiner Seite in diesem Kampf irremachen lassen. Es wird nicht gestatten, daß er zu einem sinnlosen Kampf zwischen Serben und Kroaten ausartet, denn das würde dem Ideal des Verstorbenen widersprechen.“ Trumbitsch schloß mit erhobener Stimme:„Kroatien wird auferstehen, und zwar sehr bald.“

Durch die Rede Trumbitsch' wurde die Volksmenge in steigende Erregung versetzt. Nur mit Mühe ge­lang es einigen politischen Führern, beruhigend ein­zuwirken.

Nach Dr. Trumbitsch' sprachen der Bürgermeister von Agram und mehrere Bauernabgeordnete. Die Reden waren zum größten Teil sehr leidenschaftlich und schlossen durchweg mit dem Gelöbnis, an dem politischen Erbe Raditsch' festzuhalten.

Mittag war bereits vorüber, als sich der unge­heure Trauerzug in Bewegung setzte. Turner mit gezogenen Säbeln ritten an der Spitze des Zuges. Eine unübersehbare Menschenmenge bildete auf dem ganzen Wege bis zu dem an der Peripherie von Agram liegenden Friedhofe Spalier. Während des Vorbeimarsches der Bauernabgeordneten ereignete sich auf dem Zrinyplatz

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ann plötzlich,„jetzt neueste Errungen­ich Schweine.“ ich um vor Freude, Aber was

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erkel, das war doch 1 hast doch nicht et­ein Licht auf va das mickrige

Wir hoffen be­

Beisetzung Dr. Spickernagels

och ein tadelloses

IUU Berlin, 11. Aug. Auf dem Friedhof in Niko­lassee fand Sonnabend vormittag die Beisetzung des Beigeordneten des Deutschen Städtetages, Dr. Wil­helm Spickernagel, statt. Unter der großen Anzahl der Trauergäste bemerkte man u. a. den Vizepräsidenten des preußischen Landtages. Dr. Wiemer, Reichsmini­ster a. D. Jarres, Präsident Dr. Mulert vom Deut­schen Städtetag, Vertreter des Reichsstädtebundes, des Landkreistages, der Organisationen der Deutschen Volkspartei, zahlreiche Vertreter der Presse, der Deut­schen Burschenschaft, sowie in Vertretung des Reichs­außenministers Dr. Stresemann, Konsul Bernhard. Präsident Dr. Mulert und Vertreter der Deutschen Burschenschaft widmeten nach der Rede des Pfarrers dem so plötzlich Dahingeschiedenen ehrende Nachrufe.

Das kriegen wir ja mit dem halbtoten

erne Schwein noch bin wieder abge­

eine Mutter: daß er dich so ge­Egon getauft, weil it hast.“— von meinen Vater,

Eine Stiftung für das Deutsche Museum

Kallalpen

TIU München, 11. Aug. Herr und Frau Dr. Krupp von Bohlen, die keinerzeit den Ehrensaal des Deutschen Museums gestiftet hatten, haben nunmehr auch die Grundsteinlegung des Studienbaues zum Anlaß einer besonders schönen Stiftung genommen. Sie haben der Museumskeitung ein namhaftes Ka­pital überwiesen, aus dessen Zinsen alljährlich an eine größere Anzahl begabter Studenten und Arbeiter wissenschaftlich=technische Bücher verschenkt werden

sollen.

ort

Der polnische Legionärstag

Wilna, 12. Aug.(United Preß.) Die heutige Zu­sammenkunft der polnischen Legionäre, die, wie man von mancher Seite befürchtete, durch die Festrede Pil­sudskis Anlaß zu neuen Verwicklungen in der polnisch=litauischen Frage geben würde, hat die er­warteten Gensationen nicht gebracht. Pilsudski berührte nicht die inneren und äußeren Fragen Po­lens, sondern beschränkte sich auf die Geschichte der polnischen Unabhängigkeitskämpfe. In dem letzten Satz seiner Ansprache erwähnte er Wilna, das, wie er sich ausdrückte, seinem Herzen immer teuer wäre.

st, belehrt ihn der zu de Leut. de („Jugend.“)

Hierauf sprach der Präsident der Unabhängigen Demokraten,

Eisbrecher Krassin in Stavanger

w Stavanger, 11. August. Der Sowjeteisbrecher Krassin“ ist heute vormittag, von zahlreichen Damp­fern, Motorbooten und Flugzeugen begleitet, in den hiesigen Hafen eingelaufen. Unmittelbar nach dem Festmachen am Kai begaben sich der Bürgermeister und der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung zu einem Besuch an Bord des Eisbrechers. Der rus­sische Filmoperateur Blaustein gewährte dem Vertreter Norsk Telegrambyran eine Unterredung, in der er erklärte, daß er seinerzeit etwa 400 Meter Film­aufnahmen von der Gruppe Mariano ge­macht und sie zur Entwicklung nach Rußland geschickt habe. Die Maschine Tschuchnowskis sei bei den Auf­nahmen in Höhen von etwa 60 bis 200 Meter geflogen Es sei jedoch wegen der schnellen Fahrt unmöglich gewesen, mit Bestimmtheit zu sagen, ob sich 2 oder 3 Personen auf dem Eise befanden. Hinzu komme, daß die genaue Sicht durch die zunehmende Dunkel heit sehr erschwert wurde.

Der Leiter der Hilfsexpedition der„Krassin“, Prof. Samoilowitsch, erklärte in einer Unterredung, die Italiener hätten ohne Zweifel alles in ihrer Macht Stehende getan, um ihre Expedition zu einem glück­lichen Abschlusse zu bringen; es sei unmöglich, sie der Schuld an der Katastrophe anzuklagen. An der ita­lienischen Expedition, fuhr er fort, ist in der ganzen Welt Kritik geübt worden; wenn aber das Unternehmen glücklich verlaufen wäre, so würden die Italiener von der ganzen Welt gefeiert worden sein. Pros. Samoilowitsch lehnte es ab, sich über die Frage der Malmgreen=Gruppe zu äußern mit der Begründung, es sei zu schwierig, sich über diese An­

Er kennzeichnete die Unhaltbarkeit der innerpolitischen Zustände und protestierte gegen das augenblickliche Belgrader Regime.„Raditsch' Geist wird der wich­tigste Faktor für die weitere Entwicklung des jugo­slawischen Staates sein. Der lebende Raditsch wollte sein südslawisches Programm auch auf die Bulgaren] w Moskau, 11. Aug. Das Präsidium des Zentval­ausgedehnt wissen. Der tote Raditsch wird dieses vollzugsausschusses der U. d. S. S. R. nahm den Ge­Ideal verwirklichen, und wir Überlebenden werden setzentwurf des Rates der Volkskommissare über die bis zum letzten Blutstropfen dafür kämpfen. Dieses, obligatorische Wehrpflicht an. Nach diesem Ideal verbietet die Unterdrückung eines Volksteiles Gesetz ist der Schutz der U. d. S. S. R. die Pflicht

durch einen anderen. Wenn Belgrad Raditsch nicht eines jeden Bürgers der Sowjetunion. Die Verteidi­erschlagen hätte, so würde er die Einigung aller gung der U. d. S. S. R. mit der Waffe ist jedoch nur Bauern Kroatiens, Serbiens und Bulgariens durch= Sache der werktätigen Bevölkerung. Den nicht werk­geführt haben. Aber Belgrad täuscht sich, wenn es tatigen Elementen werden andere Funktionen bei der glaubt, durch den Mord an Raditsch daran erwas Landesverteidigung auferlegt. In dem neuen Gesetz ändern zu können. Denn Kroatien wird nunmehr sind besondere Bestimmungen enthalten über die Vor­seinen Kampf zu Ende führen bis zum Sturze desci:##fsluemannschaften dar Mat Aruuge JJhe:

alten Regimes.“ di. Reservemannschaften der Roten Armee, über Be­

freiungen in Anbetracht von Familien= und Ver­mögensverhältnissen, über Aufschub der Einberufung zur tatsächlichen Militärpflicht usw.

Das Agrarprogramm

egt die Fortführung des Notprogramms der bis­herigen Regierung und eine zielbewußte För­derung der Landwirtschaft, vor allem hin­sichtlich der Hebung der Produktivität und der Rege­lung des Absatzes an. Ich habe ein Recht, geltend u machen, daß dieser Regierung und gerade ihr, die für die deutsche Landwirtschaft und die Ge­samtproduktion am Herzen liegt. Hand in Hand mit Enheitlicher und tatkräftiger Wirtschaftspolitik kann muß großzügige Sozialpolitik ge­stieben werden. So richtig es ist, daß Sozialpolitik sh. in gesunder Wirtschaft gefördert werden kann, Peenso richtig ist, daß die Wirtschaft ohne besondere Pflege der Arbeitskraft, ohne Förderung der Gesund­belt des ganzen Volkskörpers und ohne Hebung der kaufkraft der Masse nicht gedeihen kann. Im ganzen das Regierungsprogramm ein nach dem Gemein­vohl der Gesamtheit interessiertes wirtschaftliches und volitisches Ausgleichsprogramm. Nur ein solches dient eel unserer Lage dem ganzen Vaterlande und damit auch Ostpreußen.

Die Wehrpflicht in Rußland

von

und

Besonders scharf war die Absage, die der dritte Redner,

Dr. Trumbitsch

erteilte. Er erklärte:„Raditsch ist in Ausübung seiner politischen Pflicht von verräterischer Hand getötet worden. Wenn man die Bedeutung der politischen Wirksamkeit Raditsch' zu seinen Lebzeiten in Belgrad nicht genügend gewürdigt hat, so flößt der Tod Raditsch' allen dunklen Mächten um so mehr Angst ein. Durch sein Blut hat Raditsch das kroatische Volk gestärkt. Kroatien wird die Forderung nach einem selbständigen Staat nicht ausgeben. Erjahrungen der

Protestnoten an Ranking

w Paris, 11. Aug. Wie die Agentur Indo Pacifique aus Peking meldet, sind die Antworten der portu­giesischen und der japanischen Regierung auf die chinesische Mitteilung über die Kündigung der

Die heutige Morgen- und Abend-Ausgabe umfassen zusammen 18 Seiten.

undert Kilomete und i alle Kile n' ja i mi ten'te

sener„Jugend“.)