e
Bezugspreis monatl. RM.30, Postbezug monatl. RM.30 #einschl. 21 Rpf Postzeitungsgeb.) zuzügl. 42 Rpf Zustellgebühr
öln. Montag, den 3. Mai 1943
DIE GROSSE KÖLNER MORGENZETTUNG
rlag und Schriftleitung: Köln, Stolkgasse 25—31. Sammelruf: Nr. 22030f. Schalterstunden—18 Uhr.
Nr. 121— Verkaufspreis 10 Pfg
Tiefbautech
Atlantic-Pusl
Amera
im auch das halten. rma einen Rechnungs te hat er der Packer, Fahras alle Arbe erledigt. U lle ab, geht ch auf der tskameraden n zu können. Oder was in dem glei einem Mäd itsdienst gehe ufenster alle gen muß,n mack. Wer ein großes gewissen Grberantwortet skameraden r Menschen.
der Arbeits t in ihrer H müssen wie i ixgendwie erken oder an Speditionsfir che schaffen sahen; sie ster und Vor Ländern, Begriff war Krieg, der ingestoßen die auch der rbeit umwä Grade norm em Recht sag daheim V schen Revoln und Nacht i. Sie müssen
t es in der 15.— es
de mir, diese es besten## selbst Solde im Osten
ind des Tage daß in un ür das Er### rbt nicht jahren d *
Arbeit, unse: ns die Se# füllung ein oillen: Deu ht, diese raft, die d erden läßt sind die
s zu dieser ind sein Wi reue des
Mai wersc h ist die ffenbarte
Hände Stunde der soran wir earbeitet H
Karl Rhe##
Ecke
*
Die schweren Abuehrkämpfe am Kuban-Brückenkopf
lle bolschewistischen Angriffe abgewiesen
nördlichen Abschnitt des Brückenkopfes gelandete Feindkräfte wurden vernichtet
us dem Führerhauptquartier, Rai. Das Oberkommando der Wehrmacht
bekannt:
Im Kuban=Brückenkopf versuchten sowjets auch gestern mit starken Kräften deutschen Stellungen zu durchstoßen. Alle grisse wurden in schwerem Abwehrkampf
Scheitern gebracht. Im nördlichen schnitt des Brückenkopfes gelandete feind
Kräfte wurden vernichtet. Vor der tasusküste versenkten leichte deutsche Seehiträfte ein feindliches Artillerieschnellboot. In Tunesien verlief der Tag bis auf knge örtliche Kampftätigkeit im allgemeinen g. Die Luftwaffe griff in der vergangenen in ein feindliches Geleit in den Gewässern Bengast an und beschädigte fünf große schtschiffe schwer.
Zei Vorstößen gegen einen deutschen Stützin an der Atlantikküste und in den norwesen Gewässern verlor die nordameanische Luftwaffe gestern elf vierorige Bomber, die britische Luftwaffe zwölf pedo- und Zerstörerflugzeuge. Ein eigenes #slugzeug wird vermißt.
SONSCHES MEER
ter hohen blutigen und Materialverlusten zurückgeschlagen. An der übrigen Ostfront herrschte nur geringe Gefechtstätigkeit.
Deutsche Schnellboote versenkten im Schwarzen Meer ein feindliches Geleit von drei Küstenfahrzeugen mit zusammen 1700 BRT.
Aus dem tunesischen Kampfraum wird lebhafte örtliche Gefechtstätigkeit gemeldet. Feindliche Vorstöße gegen deutsch-italienische Höhenstellungen wurden abgewiesen. An einigen Stellen traten unsere Truppen zu örtlichen Gegenstößen an.
In den schweren Kämpfen an der Westfront des tunesischen Brückenkopfes vom 27. bis 30.
April veror der Feind 98 Panzer, 86 Panzerspäh- und Schützenpanzerwagen, 21 Geschütze, zahlreiche Kraftfahrzeuge und mehrere hundert Gefangene. Er erlitt besonders schwere blutige Verluste.
Britische Bomber griffen in der vergangenen Nacht mehrere Orte in Westdeutschland, darunter auch offene Landgemeinden, an. Durch Bombenwürfe auf Wohnviertel, vor allem in Essen, entstanden Verluste unter der Zivilbevölkerung und erhebliche Schäden. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden sechs der angreifenden Bombenflugzeuge abgeschossen.
Glückwünsche ausländischer Staatsoberhäupter
Telegrammwechsel zwischen dem Führer und dem Tenno zum 1. Mai
K 8
Atschuien—
. aTirasches#
ENE Sse
+KS**
* Samenee
Anape
Gelendschiß
Gereg
50
700
EN-OIENST
km
Tuapse
Zwischen Ascwschem und Schwarzem Meer ern sich jener südlichste Frontabschnitt der deutm Ostfront, der seit Monaten unter der Bepnung„Kuban=Brückenkopf“ als platz heftiger Abwehrkämpfe gegen den bolschen Angreifer genannt worden ist. Dieser #enkopf im äußersten Nordwestkaukasus, der in seiner Abwehr auf das versumpfte Niede#gelände des Kuban, auf die zahlreichen Wasaufe und linken Nebenarme dieses Flusses vor sem Delta und im Süden auf den Eckpfeiler orossifst stützt, besitzt rückwärtige Frontverdinüber die Straße von Kertsch mit der Krim. nordwestkaukasischen Gebiet des Feindes bildet Unruheherd, gegen den die bolschewistrsche tesführung seit längerem mit erbitterten eneinsätzen vergeblich angreifen ließ.
Der Oku-Bericht vom 1. Mal
lus dem Führerhauptquartier, Nai. Das Oberkommando der Wehrmacht
m bekannt:
peutsche und rumänische Truppen errangen gestern am Kuban-Brückenkopf einen loßen Abwehrerfolg. Die Sowjets, unter starkem Einsatz von Artillerie-, Pan# und Fliegerkräften angriffen, wurden un
Berlin. 1. Mai.(dub) Der Tenno hat zum 1. Mai an den Führer das folgende Telegramm gerichtet:
„Es ist mir eine Freude, Eurer Exzellenz anläßlich des Nationalen Feiertages des Reiches meine wärmsten Glückwünsche mit meinen aufrichtigen Wünschen, die ich für Ihr persönliches Wohlergehen und für das Gedeihen Ihres Landes hege, zu übermitteln. Bei dieser günstigen Gelegenheit möchte ich Eurer Exzellenz meine wärmsten Wünsche für den Erfolg Ihrer tapferen Armeen und gleichzeitig meinen festen Entschluß, unseren gemeinsamen Feind zu vernichten, zum Ausdruck bringen. gez. Hirohito.“
Der Führer hat hierauf wie folgt geantwortet:
„Eure Majestät bitte ich, für die mir zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes übermittelten Glückwünsche meinen herzlichen Dank entgegenzunehmen. Mit Eurer Majestät
eins in dem unerschütterlichen Entschluß, den gemeinsamen Feind zu vernichten und durch unseren Sieg eine gerechte Ordnung der Welt und einen dauernden Frieden zu erreichen, erwidere ich sie mit meinen aufrichtigen Wünschen für das persönliche Wohlergehen Eurer Majestät und eine glückliche Zukunft der tapferen japanischen Nation.
gez. Adolf Hitler.
Auch in diesem Jahr haven zahlreiche ausländische Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Staatsmänner dem Führer mit in herzlichen Worten gehaltenen Telegrammen zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes Glückwünsche und Grüße übermittelt.
Die in Berlin beglaubigten Vertreter brachten durch Eintragung in das in der Präsidialkanzlei des Führers ausgelegte Besuchsbuch ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker zum Ausdruck.
Silben n. Die Au“ unten gere## chstabe
Begleiterich 3. Stadt harakter, enkönig, sen, 10. ain sichen, 12. Männer
Aus voriger“
Charlotte. liederlande inges, 12. inzian. nge Tein
Eindeutige Zusammenhänge
be in letzter Zeit wieder besonders eutlich zu beobachtende Nachgiebigkeit
* Briten und Yankees gegenüber den Bolschewisten ist nicht nur rein militä#sch zu erklären, weil London und #chington auf die sowjetischen Mas. cenheere nicht verzichten können, son
gerade hier tritt der internationale sche Einfluß besonders stark in Ernung, denn dicjenigen jädischen se, von denen sowohl die Regierung London wie die Regierung in Wa#ston weitgehend abhängig sind. hahrn ihren Einfluß in diesen beiden Ridten benutzt, um jede Gefahr eines nanderfalls des Feindbundes recht4 lig zu beseitigen, auch wenn das nur dem Wege einer völligen Unterrligkeit der anglo-amerikanischen
##chte unter den Willen Stalins zu ichen ist. Die Kommentare der eng
n Presse zur sowjetisch-polnischen ###e aus Anlaß des Falles Katyn versen diesen Eindruck. Es liegt den rnationalen jüdischen Gruppen nbar alles daran, einmal die Morduld des Bolschewismus zu verdecken 1<space> f e r n e r<space> j e d e<space> e r k e n n b a r<space> w e r d e n d e<space> Spannung innerhalb des Feindbundes Fort zu beseitigen. Infolgedessen wird h in diesem Falle rücksichtslos dagesorgt, daß die jüdisch-bolschelischen Mörder von jeder Schuld gesprochen, die ermordeten Polen für buldig erklärt und die englischen und kanischen Freunde dieser Polen thergisch zur Ordnung gerufen werden Diese Zusammenhänge sind -Indeutig und bestätigen nur, was Deutschland imnier schon deutlich mit Namen genannt wurde. N. T.
Leistung im Beruf ist Kriegseinsatz
Abordnung der schaffenden deutschen Jugend beim Reichsjugendführer
Berlin, 2. Mai.(dnb) Zum Tag der Nationalen Arbeit weilte eine Abordnung der schaffenden Jugeno des Reiches auf Einladung des Reichsjugendführers Artur Axmann in der Reichshauptstadt. Die Abordnung setzte sich zusammen aus Jungen und Mädeln aller Berufe und Gaue, viele von ihnen ausgezeichnet als Sieger des Reichsberufswettkampfes oder für hervorragende Leistungen in der Erzeugungsschlacht und in der Rüstungsproduktion. Mit der Einladung dieser Abordnung zum 1. Mai würdigte der Reichsjugendführer die Leistungen der schaffenden Jugend. Die Anerkennung wurde unterstrichen durch einen Empfang, dem mehrere Ritterkreuzträger der Wehrmacht und der Ritterkreuzträger zum Kriegsverdienstkreuz, Landwirtschaftsführer Lefflert, beiwohnten.
In seiner Ansprache betonte Axmann den für den Sieg entscheidenden Kriegseinsatz, der von fast sechs Millionen schaffender Jugendlicher durch Leistung und Disziplin am Arbeitsplatz erfüllt wird. Der Kampf des Reiches werde geführt um eine neue Lebensund Gesellschaftsordnung und um die Verwirklichung des deutschen Sozialismus. Ihm
diene die schaffende Jugeno im Krieg durch Fleiß, Leistung und vorbildliche Haltung.
Am Nachmittag des 1. Mai wurde die Abordnung im Reichsernährungsministerium durch Staatssekretär Backe empfangen, der seine jugendlichen Gäste ermahnte, sich ihre Ideale auch für die Zukunft zu bewahren, aus ihnen leite sich jede große Leistung ab. Erst aus den vielen Einzelleistungen des Alltags aber ergebe sich die große Leistung des Volkes.
Anschließend waren die Jungen und Mädel Gäste des Reichsorganisationsleiters Dr. Len. Bei diesem Empfang, dem auch der Reichsjugendführer beiwohnte, entwarf Dr. Ley ein Bild von der nationalsozialistischen Haltung des Reiches Adolf Hitlers, das jedem gesunden und begabten jungen deutschen Menschen ohne Rücksicht auf Herkunft, Stand und Besitz die Möglichkeit bietet, seiner Begabung entsprechend zu jeder Aufgabe im Staat auszusteigen. Dr. Ley erkannte auch seinerseits den vielseitigen und erfolgreichen Kriegseinsatz der Jugend an und hob das große Verdienst der Hitler=Jugend hervor, die Ideale und den Glauben des Nationalsozialismus in die Herzen der Jugend hinemngetragen zu haben.
Die festliche Tagung der Reichsarbeitskammer im Mosaiksaal der Reichskanzlei am 30. April, auf der wiederum die Leistungsbesten der deutschen Kriegswirtschaft ausgezeichnet wurden.— Unser Bild: Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichswirtschaftsminister Funk, Oberbefehlsleiter Marrenbach(rechts) und Oberdienstleiter Dr. Hupfauer(links) mit dem als Pionier der Arbeit ausgezeichneten Bergmann
Konrad Grebe
Photo: Lang-Presse-Hoffmann
Angriff deutscher Kampfflugzeuge
auf britischen Geleitzug im Mittelmeer
Berlin, 2. Mai.(dnb) Der Angriff deutscher Kampfflugzeuge auf einen britischen Geleitzug an der nordafrikanischen Küste, über den der Wehrmachtbericht vom Sonntag kurz berichtete, haue großen Erfolg. Das feindliche Geleit war von deutschen Fernaufklärungsflugzeugen entdeckt und laufend beobachtet worden. Es stand in den späten Nachmittagsstunden des Samstags in der Nähe von Bengasi und suchte, dicht unter der Küste fahrend, nach Westen weiterzudampfen. In der Abenddämmerung kurz vor 20 Uhr hatten die deutschen Kampfflugzeuge den Geleitzug erreicht, der von britischen Jägern und Bewachern geschützt wurde. So mußten sich mehrere unserer in Wellen anfliegenden Kampfflugzeuge in Luftkämpfen mit Spitfireund Hurrican=Jägern an den Geleitzug herankämpfen, ehe sie zu den Angriffen auf die mit Nachschubmaterial beladenen Transporter und Frachter ansetzen konnten.
Im Gleit= und Sturzflug bombardierten unsere Kampfflugzeuge, oft aus geringer Höhe, die größten Einheiten des britischen Schiffsverbandes und erzielten oft schon in den ersten Anflügen wirkungsvolle Treffer. So wurde ein 6000 BRT großes Handelsschiff oon einer schweren Bombe getroffen. Eine Feuersäule, die von mehreren Besatzungen beobachtet wurde, bestätigte die Wirkung. Einige dicht nebeneinander fahrende Handelsschiffe mittlerer Größe erhielten Nahtreffer.
Drei Lufttorpedos, die von weiteren deutschen Kampfflugzeugen geworfen wurden, trasen ein etwa 10000 BRT großes Fahrgastschiff, das brennend und mit starker Rauchentwicklung liegen blieb. Mit der Versentung des Schiffes kann gerechnet werden. Auch ein 7000 BRT großer Frachter dürfte einen Hafen nicht mehr erreicht haben. Er wurde von einem Lufttorpedo getroffen und von abfliegenden deutschen Besatzungen in sinkendem Zustande beobachtet. Eine große Wassersäule war der Explosion des Torpedos gefolgt. Von den eingesetzten deutschen Kampfflugzeugen kehrte nur eines nicht zu seinem Stützpunkt zurück.
Zweiter Feind=Durchbruchsversuch in Westtunesien gescheitert
Harte Kämpfe in Bergstellungen und Felstälern 7 Die Anglo=Amerikaner verloren 184 Panzer
Berlin. 2. Mai.(dnb) Der neuerliche, am 27. April eingeleitete Versuch der Briten und Nordamerikaner, von den westtunesischen Gebirgsstraßen zur Küste durchzustoßen, ist trotz zahlenmäßiger starker Uebermacht gescheitert
An allen Punkten, wo der Feind angriff, stieß er auf die hohe kämpferische Ueberlegenheit der deutschen und italienischen Soldaten. Besonders hart waren die Kämpfe in den Bergstellungen und Felsentälern im Raum von Medjez el Bab. Oft standen sich hier an steilen Abhängen Angreifer und Verteidiger auf schmalstem Raum in erbittertem Ringen gegenüber. Um jeden Felsblock wurde verbissen gekämpft. Mit dem Feuer ihrer Maschinengewehre und Granatwerfer schlugen unsere Grenadiere den Feind immer wieder zurück und fügten ihm schwerste Verluste zu.
Auch die Vorstöße feindlicher Panzerverbände hatten keinen Erfolg. Dort, wo es den vorpreschenden Panzern gelang, in unsere Verteidigungsstellungen einzudringen, wurden sie von unseren Soldaten gefaßt und teilweise im Nahkampf vernichtet. Der Treffsicherheit unserer Panzerjäger und dem blitzschnellen Zuschlagen unserer Grenadiere und Panzergrenadiere war es zu danken, daß die Briten und Nordamerikaner allein in diesem Raum in der Zeit vom 27. bis 30. April 184 Panzer und Panzerfahrzeuge sowie große Mengen schwerer Waffen und Kriegsgerät aller Art verloren.
Außer 21 Geschützen blieben über 500 Gefongene in unserer Hand.
Die Härte der Kämpfe spricht aus den schweren Verlusten, welche die Briten und Nordamerikaner bei diesen vergeblichen Vorstößen erlitten. Als unsere Grenadiere bei einem Gegenstoß dem Feind eine beherrschende Höhe im mittleren Frontabschnitt entrissen hatten, zählten sie hier allein 800 gefailene Briten. Versuche des Feindes, diese Stellungen wieder in seinen Besitz zu bringen, scheiterten.
Verbände schneller deutscher Kampfflugzeuge setzten im Laufe des 30. April ihre Angriffe auf Panzerbreitstellungen und Truppenansammlungen des Feindes fort. Schon in den frühen Morgenstunden waren die ersten deutschen Kampfflugzeuge über dem Feind, der sich auf den Straßen und im Gelände des Medjerda=Fluffes sammelte. Zahlreiche mit Munition und Treibstoff beladene Lastkraftwagen, die zur Versorgung der feindlichen Panzerspitze eingesetzt waren, wurden in Brand geworfen. Weitere Lastkraftwagen erhielten durch Sprengstücke explodierender Bomben und den Geschossen der Bordkanonen so schwere Treffer, daß sie bewegungsunfähig liegen blieben und die wichtigen Nachschubstraßen des Feindes sperrten.
An der tunesischen Südwestfront waren in den letzten Tagen französische Söldnertruppen mit starker zahlenmäßiger Ueberlegen
heit zum Angriff angetreten und auch an
einigen Punkten in die deutschen und italieni schen Stellungen eingebrochen. In sofortigen Gegenstößen wurden diese Verbände zurückgeworfen und schwer geschlagen. Ihre Veriuste bei diesen Kämpfen waren so schwer, daß sie am 30. April ihre Angriffe abbrachen und sich zur Verteidigung einrichten mußten.
Deutsche Aufklärungsflugzeuge hatten im Laufe des Nachmittags des 30. April seind liche Panzerbewegungen aus südwestlicher Richtung festgestellt, gegen die sofort schnelle deutsche Kampfflugzeuge eingesetzt wurden. Die feindlichen Panzer, die in der zerklüfteten Hochebene und in den engen Tälern wenig Gelegenheit hatten, sich zur Deckung aus einanderzuziehen, wurden in mehreren An flügen empfinolich getroffen. Dieser recht zeitige Einsatz der Luftwaffe brachte gemein sam mit dem wirksamen Artilleriebeschuß den geplanten feindlichen Panzervorstoß in diesem Frontabschnitt zum Scheitern. Im Süden der tunesischen Front zeichneten sich italienische Infanteristen in Vorpostengefechten besonders aus.
Ueber den Fronten in Tunesien und vor der tunesischen Küste kam es am 30. April mehrfach zu Luftkämpfen. Deutsche Jäger schossen hierbei fünf feindliche Flugzeuge ab. Der In haber des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, Hauptmann Müller, er rang hierbei seinen 115. Luftsieg. Vier weitere feindliche Flugzeuge, darunter ein viermolo# riger Bomber, wurden durch Flabartillerie der Luftwasse im Mittelmeerraum vernichtet.
Wekr am lorgen.
Großes Vorbeireden
„Die deutschen Behauptungen können nicht in Zweifel gestellt werden, denn schon bevor die Deutschen die grausige Entdeckung machten, hat die polnische Regierung ihrer Ueberzeugung über das Geschehen Ausdruck gegeben“, schreibt die portugiesische Zeitung„Acao“ zum bolschewistischen Verbrechen im Walde von Katyn. Vergeblich hätten die Polen in Moskau um Erklärungen gebeten., Stalin sei eben der Ansicht, daß dieser Fall die polnischen Vertreter nichts angehe und daß er ihnen keinerlei Erklärungen schuldig sei. In einem Nachsatz kommentiert das Blatt den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den Sowjets und den polnischen Emigranten mit folgenden Worten:„Er bedeutet das endgültige Schweigen und die Garantie, keine Erklärungen abgeben zu müssen. Er ist eine Mahnung an die restlichen polnischen Offiziere und an diejenigen, die sich an der Ostfront schlagen, daß sie ihre Vorsichtsmaßnahmen treffen sollenDenn selbst im Falle, daß sie bolschewisiert sein sollten, wäre eine übertriebene Vertrauensseligkeit in der Waffenbrüderschaft gefährlich.“
Während sich die europäische Oeffentlichkeit einschließlich der neutralen Nationen völlig darüber im klaren ist, daß die dokumentarischen Feststellungen über den jüdischen Massenmord der verbündeten Sowjets den Anlaß zum Abbruch der Beziehungen zwischen den polnischen Emigranten und Moskau bildeten, versuchen die englischpolitischen Kreise offensichtlich, an dieser für sie sehr peinlichen Tatsache vorbeizureden. Die„Daily Mail“ spricht beispielsweise von allen möglichen„Mißverständnissen“, die vorhanden seien, aber erwähnt mit keinem Wort die Bluttat von Katyn. Die Gründe liegen auf der Hand. Es ist die englische Abhängigkeit vom sowietischen Partner, aus der heraus man nicht wagt, es zu Verstimmungen in Moskau über die britische Haltung kommen zu lassen. Im Gegenteil befleißigt man sich: immer weiter, eine Annäherung an den Bolschewismus zu konstatieren. Etwa, wenn der berüchtigte Dekan von Canterbury feststellt:„Das russische und das englische Volk können viel voneinander lernen.“ Ob er dabei wohl an die frappante Aehnlichkeit der britischen Gewaltmethoden— man denke an den Burenkrieg oder in der Gegenwart an den britischen Luftterror in Gegenden, die mit der Kriegführung nichts zu tun haben— erinnern wollte? Die brutale Bombardierung der europäischen Zivilisten wurde übrigens nach einem Plan eingeleitet, der, wie Reuter kürzlich offen zugab, bereits im Jahre 1937 vorbereitet worden ist.
Was die Polen von ihrem großmächtigen Verbündeten zu erwarten haben, bestätigt daneben auch eine amerikanische Zeitschrift. Der„New Statesman“ erklärt ausdrücklich, daß es die Politik ins Blaue verlegen hieße, wenn die Sikorski-Kreise sich einbildeten, daß England und die USA den Polen ihren Grenzen garantieren würden. Das sagen also jene Kriegstreiber, die mit der Frage Danzigs und des Korridors die Polen aufgehetzt haben, den Krieg vom Zaune zu brechen. m
Jude und USA-Finanzdiktator
Vor zehn Jahren sueg Henry Morgenthau zum Finanzdiktator der USA auf. Offiziell erfokgte der Einzug in das Finanzdepartement allerdings erst im Sommer 1934, nach dem Tode William Hartman Woodins, aber da dieser bereits Anfang 1933 oft durch schwere Krankheit an der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte behindert war, traf seit dem Mai 1933 der
r