Planmäßiges Einsetzen des Boykotts heute vormittag— Dann Hause von Sonntag

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Vor Vertretern der Vertin. 31. März.(Telegr.) am Mittwoch um 10 Uhr auss nens einsehen, kamn elen

stei#er Presse gab Reichsminister Dr.] dings mit einer Bucht und Bedement, dit 910#u0h

Greamune# Vopkottbewegung heute abend folgende noch nicht dagewelen Ib. und swor 416 10 du Statt.

Die Reichsreaierung uut mit Gefriebigung Lasen kanen Laben. Sur ir

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Editd hatte sich wieder hingesepzt: die Kute gitterten Uhr.„Ich bab' solche Anab!“ llnkerte Re.-bet es denn überhaupt einen Zwedkr“

Kird, wir wollen doch ledt nicht ichmel wer­den! Naturlich hat es Zweck! Wir können doch nicht ewig hier setzen? Wir mussen doch deut nacht in da# Zimmer! Es in doch unsere einzige Cbance, vielleich einen Anhaltspunkt fur den wirtlichen Tater zu finden.“

„Ader, wenn mich lemand anf dem Borriber Reb: und ertennt—?“

„Das missen wir eben riskieren! Anderdem in doch um diese Zeit kein Menich mehr auf dem Kortwor— und auf eurer Privattrepve doch ichen aat nicht! alle komm!“

Zärtlich half Werner der kleinen Frau aus ihrem Lefsel, nahm ihr den Schlufsel aus der bedenden Hand und steckte ihn in die eigene Tasche.

Ohne einen Hotelgaßt oder einen Anseselten zu treisen, kamen sie über den ersen Korridor.

„Nicht so bastig! Ganz rubig und unauflä#lig geben!“ reunte Werner der kleinen Krau zu. die vor Angs und Nervositat sich unwillkurlich in einen kleinen Lautschritt letzen wollte, als sle um die Ecke des güchsten Ganges begen.

Editd nickte tapfer und bänate sich in Werners Arm. Der druckte die Zieternde sett an sich.

Jetzt begegenete ihren. von der anderen Zeite. eine Gruppe von Hoteladtten. Zwei Herren im Tmokina. zwei Damen im Abendkleid. Alle in anderegter Ltim­mung: offenbar von irgendeiner Gesellschaft oder aus dem Theater beimkehrend.

Werner spürte, wie der kleinen Krau, die er mehr trug als stüdre, der Herischlag ausigete. Einer der Hotelgäste datte Edith scharf striert. benate sich dann zn leinem Nachber und machte eine leise Bemerkung.

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atmen: Ne zitterte immer noch am dansen Rötper.

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###ier 12 to der Gans schon in Gndei“ . Die##ren zu der Levetentür gekommen dinter der die Wend=ltreove lag. die. euf jeder Etage durch eine berartige Lapetenfür mit dem Hauptforriber verbunden.

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Werner und Gditd brauchten auf der Penbeltreope nur eine Elage böher zu keigen de Werr re Zimmer auf der zweiten, die Gerberschen Büro= und Wodurkume

un Gedermangen beichen, bacen

Gestegung felel

***

Quioburg=Ruhrorter und Meidericher Jeitimng— Somt 2.

Moerser Jeitung Niederrheinischer Generalanzeiger Nuho.#.

Hrizielles Blott der Alestdeutischen Dinnensepedetbemtogenah.

==tune helee: Duekeng Kesnest. 14 Zerzhpn wrick. Handern: Beselarste 8. Ferspe Awdoea Kutrort: Landocdrst 45. Zernspr apck., muheln: Spriogteteug. u. Jus ion.

Duisburg. Hombord, Gomstag, den 1. Lprn 1933 Mo.

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Bei Reodesha(Kansas) Kürzte ein Verkebroflnaseng ab. 11 Tote, 3 Schwerverletzte sind zu verzeichnen.

Zemrumsverireter deim Kanzler

(Von unserer Berliner Redaktion)

R Berlin, 31. März.

er Reichskanzler hat heute mittag einige Ver­treter des Zentrums empfangen, um ibnen, wie an­genommen werden darf. Mitteilung üder den Inda#t

des Gleichschaltungsgejetzes zu machen. Bei dieser Ge­legenheit erfährt man zum ersten Male, daß das Zer trum einen Arbeitsausschuß gebildet vat, der wodl di Verdindung wischen der Partei und der Regierung auf­recht erhalten soll. An seiner Spipe siedt der###

Heipracnugen. den lesten

has Ermätraungsgesen um P.

bas Jentium dos Gerinzachr, Teichttag veraudungen,

Schlanenahme veeden einer solchen dauernden

Lassteu Aatant beschränfe.

Render eapiangen u... n

Gor Die# und habe Knrraungen geben

kann. Tie Moalicren einer unmittelderen Einwirkung auf die Regierungszeschätte jedoch wird dem Zentrum

auf diesem Umwege woll kaum gegeben werden.

crlusse des Reichstabinens

Neuer Staatbsekretür im Reichblinonzmisißertam

der Eemten. is Bertin. ul. Aull ital)

geich oien an?“ Peunz ies Rechtissinns enme

Sassen den nalionallesal.

neten Reioberst zum Ziaate eircuar in 9r a

minikerium vetzucblagen. Ale Stesteistrcter der arn Atbeilebient wurde Des Chers a. 2p; Hier! vorge chlagen. In der Rebinctionpuse matbe lobeen

Gese über de Gleich enlinag urtebtchunng.

Staatsietret

Sean#er die Bontbebe mit dom einziors Radt.

S, Prubentum. Wien unmäglch An allen #igen Gerevinten in des Reiches Aufdon und irinem Tensen uud.... Ssmard in allem keinen

Chrit griaegen. J. Veseder n iin einer denkwurdigen Rede am 14.

Rodemder 1849 Jaate er:

..3e gleube nldt, beß es Aufsabe der Geisbschung

ein fang, das. was dem Beile beilig In. zu igno­

rieren..... und dies in einer Zeit, die und mnit bintiger Schrift selehrt bat,. beß be. we en den Prei­geihern, Die sie gchilbet neunen, gelungen IR. tore leichal itigkeit gegen jebes sonlllve Beienntate den großen Messen insomelt mitautellen, bes bei ihnen von dem Cbrihentum els icaler Bebenies uur eins awel­

deutige Morelphlleiepbie abris ecblicben in

Se botie es nen zu erieben, bes bes Merzeniel##

der Zett an dem Felsen der Gristlichen Kirche scheitert: denn noch steht der Eiande an das geossendarte Wort Gottes im Volke setter, als der Glaube an die selig­machende Kraft irgend eines Artikels der Versassung.“

„Jehrs, später, am 10. Fedruar

Bilhen Aogeoronetendause: eunthits in

„Wes in jenen meinen Neußerungen an lebendigem

Berenninis, an Bekenntnis zu dem lebendigen christ­lichen Glanden liegt, dazu bekenne ich mich noch heute

Bekenninis weder vor der noch in meinem Dause an irgend einem ##der gerade dieser, mein jedendiger, evangelt­9rsüger Slande legt mir die Veroflichtung auf.

19. ue i0 geberen bin und zu deien Diens Gett erichaften dat. und we ein bebes Ami mit teors Ostben I8. birtts am and eben Seiten dis Doebamrese bei Stesicn

buns

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uns geniser uden dn#

stoben Drut dden Aruel.

Riliearenehen en ertscrn und erk. els ee ardatten.

beorten. und der eörben io neigung eines freten Beifet.

bunbene binanbregte wie

über leine Zeit binentwuc Beilpiefles, wie toöter Aufstieg. Mit Lornen leb Biemerd ans. wie der nrus Rure lein genieles

sellticcher Biderragen vernachlaft

nen hu: a dam amremäslic und %f. in inr ims Loten aub­#* pensen sum Aufien det Cem Orrell, ebnr über beute Diemerd bas Reich. Siten die Briten, was sich Ocheste eriebte eine Zu­die üder alles zeitlich Ge­in Weik als Gesamtbeit

der Sturs.

war deutscher Sochsenwald Lostem außen­Barteigeist mit verönderung möchtig wurde.

der

Mesomt chen

TI Liemarc bei. Berk begann, war Leutchland ein

#rerslaat mit keimender Industrie, an seinem Ledens­

Teutcclond ein industrieller Großstoat und in Dis Meitselltik eineinzezogen. Die Entwicklung, die

in Frankreich und England Jeöchendeuh umdiimn mi zog sich bei uns in einem Menschen##n. seit Elisabetos Zeiten, Frankreich teit Onntin I7 also seit 1600, eine einheitliche Nation###ren. 2u# Deutsche der Bismarckzeit hatte dieses Ltoa: nicht, und der Eigendrang des deutschen Indindu##me. die Parteisucht fügten sich dem neuen Rahmen aur

miderstrebend ein. Bismarcks Verfassung mit ihrer aus­gewogenen Machtverteilung blieb elastisch, seine Wirt­

itik schurte die Industrie, gab sozial der Ar­ditericho#t Grundlagen und rettete auch die deutsche Lesbr##tiett vor der Vernichtung. Aber diese tremmi chen Großtaten waren viel umkämpft. Ver­

dusbri: uurde eine totale Industrialisierung Deutsch­bade sus engliichen Vorbilde, behauptet wurde die Draton skeit der Landwirtschaft, aber der Marxismus

#### den Ltoate nicht ein. Zwar lebte auch in Rotten das neu erweckte Nationalgefühl im Welt­ertog. oder als die Belastungsprobe kam, brach diese von ## dekämpfte Bewegung durch, das Haus zerfiel.

Dismarck drückte immer die Sorge, was einmal aus seinem Deutschland werden solle. Es ist geradezu leitsam, wie dellseberisch er davon sprach:

„Zwanzig Jahre nach meinem Tode möchte ich aus meinem Sarge aufstehen und sehen, ob Deutschland in Ehren bestanden hat.“

Zwanzig Jahre nach seinem Tode war Deutschland zusammengebrochen. Aber der Geist Bismarcks lebte und wirkte fort. Die Reichseinheit ist unangetastet geblieben, und wo sie, in Ost und West, bedroht wurde, haben Männer aller Parteien und Schichten Gut und Leben dafür eingesetzt. Die Reichsidee war zum Volksgefühl geworden, und je größer das Chaos wurde, die Not wuchs, umso wesentlicher wurde der Glaube, eine deutiche Auferstehung und ein neues Reich müsse und verde im Geiste Bismarcks erfolgen und der neue Staat als einheitlicher Volksstaat die ursprünglichen Kraft­quellen erschließen, deren Urkräfte und Eigenarten ismarck erkannt und aufgeschlossen hatte.