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Kölner

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General-Anzeiger für die rheinische Hauptstadt. 2 Kölner Fremdenblatt.

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Tutrakan im Sturm genommen.

Ueber 20 000 Rumänen gefangen. Ueber 100 Geschütze erbeutet.

WIB Großes Hauptquartier,.Sept.1916. vormittags.(Drahtber.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Die Sommeschlacht nimmt ihren Fortgang. Kampf auf der ganzen Linie. Die Engländer griffen mit besonderer Hartnäckigkeit immer wieder, aber vergehens, bei Ginchy an. Die Frangosen setzten abermals auf ihrer großen Angriffs­front südlich der Somme zum Sturm an, der im nördlichen Teile vor unseren Linien restlos zusammenbrach. Im Ab­schnitt Berny=Deniecourt und beiderseits von Chaulnes wurden anfängliche Vorteile durch raschen Gegensteß dem Feinde wieder entrissen. In Vermandovillers hat der Angreifer Fuß gefaßt.

Oestlich der Maas wurden wiederholte französische Angriffe gegen die Front Werk Thiaumont=Bergwald abge­schlogen.

Oestlicher Kriegsschauplatz

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls

Prinzen Leopold von Bayern

Keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

Front des Generals der Kavallerie Erzherzogs Karl

Oestlich und südöstlich von Brzezany blieben russische Argriffe ergebnislos. Zwischen der Zlota=Lipa und dem Tniestr bezogen wir im Anschluß an die gestern geschilderten Kämpfe eine vorbereitete rückwärtige Stellung, in die im Laufe des Tages die Nachhuten herangezogen wurden.

In den Karpathen wurden südwestlich von Zielona, mehr mals an der Baba Ludowa, westlich des Kirlibaba=Tales, russische, beiderseits von Dorna Watra russisch=rumänische Angriffe ab­geschlagen.

Balkan=Kriegsschauplatz.

Die siegreichen deutschen und bulgarischen Kräfte haben den stark befestigten Platz Tutrakan im Sturm genommen. Ihre Siegesbeute beträgt nach den bisher vorliegenden Mel­dungen über 2 0 000 Gefangene, darunter zwei Generale und mehr als 400 andere Offiziere, und über 100 Geschütze.

Auch die blutigen Verluste der Rumänien waren schwer.

Der Angriff starker russischer Kräfte gegen Dobric ist zurückgeschlagen.

Der Erste Generalquartiermeister von Ludendorff.

*

Der österreichisch=ungarische Cagesbericht.

WTR Wien,.Sept.1916.(Drahther.) Amtlich wird ver­tautbart:

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front gegen Rumänien.

Außer Kämpfen vorgeschobener Nachrichtenabteilungen keine besonderen Ereignisse.

Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.

An unserer Karoathenfront erneuerte der Feind gestern seine heftigen Angrifse. Abgesehen von schwer errungenen kleinen Vorreilen scheiterten alle Versuche des Feindes, Raum zu gewinnen. Auch im Raum östlich Halicz wurde mit größter Erbitterung gesämpft. Nach mehreren vergeblichen Stürmen gelang es schließlich dem Gegner, dieses Frontstück zurückzudrücken.

Keresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Oestlich Zloczow brachen feindliche Angriffe zusammen, die

nach heftigster Artillerievorbereitung zur Durchführung kamen, tcils an den eigenen Hindernissen, teils schon in unserem Sperr­fener. An der übrigen Front außer mäßigem Artillerie= und Minenwerferfener keine besonderen Ereignisse.

Ereignisse zur Sec.

Am 4. September abends belegte eines unserer Seeflugzeug­geschwader militärische Anlagen von Venedig und Grado wir kungsvoll mit Bomben. Ein Seeflugzeug ist nicht zurückgekehrt.

K

Zur Kriegslage.

Berlin,.S ept.1916.

(Eigener Drahtbericht.)

Auf dem westlichen Kriegsschauplatz zwischen Ancre und Somme, richtete der Feind außerordentlich schweres Feuer, gegen unsere gesamte Front. Die Franzosen beschießen hier ganz besonders unsere rückwärtigen Stellungen und die hinter der Front liegenden Ortschaften. Die Orte haben zum Teil schwer gelitten. Sehr viele Franzosen sind dem Feuer der französischen Auillerie zum Opfer gefallen. Dem schweren Feuer der gestrigen Tage folgle sein englischer Angriff. Tagegen versuchten die Franzosen den Geländegewinn vom 3. nach Osten hin weiter auszudehnen. Bisher ist es ihnen nicht gelungen, wesentliche Vorteile zu erringen. Die deutsche Linie verläuft jetzt südwestlich von Ginchy, südwestlich Combles, östlich der Haspital=Ferme, an Clery vorbei bis zu den Sumpfniederungen an der Somme. Der feindliche Geländegewinn ist nicht uner­heblich, die neue Stellung aber ist für uns insofern günstiger, als wir jetzt an keiner Stelle dem feindlichen Flankenfeuer ausgesetzt sind.

Südlich der Somme wiesen wir am 4. und 5. d. M. starke Angriffe gegen unsere Stellungen westlich von Barleux ab. Die Franzosen hatten auf einer Frontbreite von 15 Kilo­metern nicht weniger als zehn Divisionen vorgeschickt. Im Ver­haltnis zu dem hohen Einsatz ist der errungene Erfolg nicht allzu hoch einzuschätzen. Unsere Truppen gingen aus der ersten Linie in die zweite bzw. dritte Linie der ersten Stellung zurück. Es war dies notwendig nach dem überaus starken feindlichen Artilleriefeuer, welches unsere vorderste Linie zum großen Teil direkt einebnete. Die Besatzungen der angegriffenen Stel­lungen hielten äußerst wacker Stand; gerade deshalb wurden einzelne Gruppen von der Uebermacht umzingelt und gerieten so in Gefangenschaft. Ob die von den Franzosen angegebene Gefangenenzahl stimmt, läßt sich noch nicht feststellen. Wäre die Zahl der Gefangenen tatsächlich so hoch, wie sie behaupten, so läge darin nur der Beweis, wie brav sich unsere Truppen ge­schlagen haben. Wie hartnäckig sie kämpften, beweist aber auch die Tatsache, daß anderseits 31 Offiziere und 1437 Mann der Franzosen zu Gefangenen gemacht wurden und 23 Maschinen­gewehre in unserer Hand blieben.

Am Dienstagnachmittag wurden erneut Angriffe der Frau­zosen nördlich und südlich der Somme abgeschlagen. Ein Gegen­angriff südwestlich von Bauleux konnte mit dem gewünschten Er­folge ausgeführt werden. Wenn die Franzosen sich rühmen, nörd­lich der Somme zahlreiche deutsche Geschütze erbeutet zu haben, so ist dabei zu berücksichtigen, daß kein einziges Geschütz unver­sehrt in ihre Hand gefallen ist. Es handelt sich meistens um festeingebaute Geschütze älterer Konstruktion, die nicht abtraus­portiert werden konnten und unbrauchbar gemacht wurden, ehe der Feind kam. Die scheinbar große Zahl erklärt sich vielleicht daraus, daß die Franzosen auch die erbeuteten Minenwerfer als Geschütze anführen.

Unsere Front vor Verdun wurde durch den Erfolg bei Souville erheblich verkürzt. Die neue Stellung ist bereits ausgebaut und schon gegen verschiedene französische Angriffe ver­teidigt worden. In der Nacht vom 4. auf den 5. entwickelten sich dort wiederum heftige Kämpfe, die bisher noch nicht ab­geschlossen sind.

An der Ostfront nördlich des Dujestr machte sich wieder stärkerer russischer Druck gegen den linken Flügel der Süd­armee geltend. Gegen Dienstagmittag mußte unsere Front nördlich und südlich von Horizanka etwas zurückgenommen werden. In den Karpathen machten wir wiederum neue Fort­schritte. In Siebenbürgen beschränkten sich die Rumänen darauf, durch kleinere Abteilungen mit dem Feinde in Füh­lung zu bleiben.

Einen großen Erfolg erzielten deutsche und bulgarische Truppen in der Dobrudscha. Dort gelang es ihnen, wei­teren erheblichen Raumgewinn zu machen. Am 5. nachmittags wurden vier starke Vorwerke der Festung Tutrakan genommen. Der Angriff auf Tutrakan selbst schreitet unter günstigen Um­ständen fort. Rumänische und russische Angriffe nördlich von Dobric wurden glatt abgewiesen. An der Küste sind deutsche und bulgarische Truppen besonders gut vorwärts gekommen. Die Küstenstadte Balcik und Kavarna sind ge­

nommen. Oestlich davon haben deutsche und bulgarische Truppen das Kap Kaliakra besetzt. An der mazedonischen Front wurde bei dem Tachino=See ein Angriff englischer Kom­pagnien abgewiesen. Angreisende serbische Truppen wurden nördlich des Ostrowo=Secs zurückgeschlagen.

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von der Westfront.

6 die Schlacht an der Somme.

(Eigener Drahtbericht.)

Graßes Hauptquartier,.Sept.1916.

Die schwersten Augrifse nördlich der Somme richteten sich gestern hauptsächlich in der nordästlichsten Ausbuchtung mit dem Ziele Combles gegen den Delvillewald, Ginchy und den Leuzewald, den man zwischen Guillemont und Ginchy suchen muß.

Hier griffen die Franzosen, die ihre Front immer mehr nördlich verlegen, offenbar, weil ihnen ihre Verbündeten, die Engländer, allein nicht schnell genug, d. h. fast garnicht vorwärts kommen, in dichten Krionnen an, die durch unsere kaltblütig schießende Jufanterie ganz schwere Verluste erlitten. Was das etwas heatralisch wirkende Erscheinen berittener französischer Führer sei diesem Angriffe sollte, ist nicht llar. Einen besonderen Schrecken haben sie jedenfalls unseren Leuten nicht bereitel. Der ganze Angriff wurde abgeschlagen, bloß die letzte Hälfte der Ruinen von Clery haben wir aufgegeben.

Auch südlich der Somme ging es dem Feinde schlecht. Der Angriff in der Linie Barleux=Berny=Chilly wurde zurück­geschlagen. In den großen Park des Schlosses von Deniecourt eingedrungene Abteilungen wurden wieder herausgeworfen und bei. Vermandovillers und Barleur die frühere Stellung wieder besetzt. Wenn man sich den Ausgangspunkt der feindlichen An­griffe vergegenwärtigt, die doch darauf hinausgingen, unsere Front mit einer überwältigenden Uebermacht von Mannschaft und Munition zu durchbrechen, wird man die heutige Meldung der feindlichen Heeresleitung richtig einschätzen, welche besagt, daß die deutschen Angriffe an der Somme zurückgewiesen seien. Aber auch die ungebrochene Kampfkraft unserer Leute spricht daraus, die mit dem bloßen Halten der Stellungen gegen die Uebermacht allein unvergänglichen Ruhm gewonnen hätten. Was die von den Franzosen gemeldeten eroberten Ge­schütze betrifft, so sollte es richtiger heißenGeschützreste", den irgendwie noch brauchbare Geschütze sind dem Feinde nicht in die Hand gefallen.

Die englischen Verluste an der Somme.

TU Haag,.Sept.1916.(Drahtber.) Daily News sozen, daß die englische Offensive seit Juli den Engländern mehr als 300000 Mann gekostet habe. Auch die jetzigen Angriffe seien äußerst verlustreich. Aber trotzdem würden die Engländer und Franzosen keine Gefahr scheuen, um weitere strategische Vorteile zu erzielen.

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Der See= und handelskrieg.

Versenkte Schiffe.

WTB Rotterdam,.Sept.1916.(Trahtber.) Der versenkle englische Tampfer Rievaulx Abbey war zugleich mit dem Dampfer Mascotte und Grenadier am Sonntag von Hoek van Holland nach England ausgefahren. Bis zur englischen Küste wurden die Schiffe von englischen Kriegsschiffen eskortiert. Offenbar haben dann, als die Kriegsschiffe den Convoi ver lassen hatten, deutsche Fahrzeuge einen Angriff auf die Dampfer unternommen. Es behauptete sich das Gerücht, daß außer Mas­cotte und Rievaulx Abbey auch der Dampfer Grenadier ver­senkt worden ist. Der Wert der Schiffe und der Ladungen wird auf drei bis vier Millionen Gulden geschätzt.

Die Angst vor den=Booten.

TU Genf, 6. Sept. 1916.(Drahtber.) Die stets gut unter­richtete CorrespondenziaEspagna meldet, daß der Vierverband der spanischen Regierung eine Note überreicht hat, in der die verbün deten Regierungen den Wunsch ausdrücken, daß Spanien die=Boot=Waffe als unerlaubte Waffe ansehen möge sd. h. nur die-Boote der Mittelmächte, nicht etwa auch die des Vierverbandes].

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