ont nordwestlich von nen auf 14 Offiziere, ißigen blutigen Ver­ahmen, stürmten sie und Wieszniew=See n hat auch in diesen n an anderen Stellen der unerschliterlichen

Somme=Py=Souain, osel hin steigerte sich ich.

nem starken Vorstoß of aufrafften, unter­der Bahn Mitau­idwestlich von Düna­igen Ansturm gegen üiffe sind in unserem Einbuße an Leut.n uen Angriffe erfolgt. ellen hierher gelangt neuerdings bestätigt hat am 29. Februar der nördlichen Nord­zwischen dem deut­n Hilfskreuzer, Greif“ drei englischen Kreu­i, sowie einem Zer­er ein Gefecht statt­inden, S. M. S. reif“, hat im Laufe es Gefechtes einen ßenenglischen Kreuzer etwa 15 000 Tonnen ch Torvedoschuß zum ken gebracht und sich Schluß selbst in die t gesprengt. Von der atzung sind etwa 150 inn in engl. Kriegs­ingenschaft geraten, en Namen noch nicht innt sind. Sie werden den Engländern, über den Vorfall Uschweigen beobach­von jedem Verlehr der Außenwelt ab­hlossen. Maßnahmen gegen sind ein­itet.

leihe belausen sich d 10 Milliarden Ergebnis noch etwas eichnungen und die d darin noch nicht für Kriegszwecke in fristiger Anleihe auf. on des Reichstags schieden und haben sokratischen Arbeits­Ausgeschiedenen sind Oskar Cohn, Ditt­(Sachsen), Kunert, Wurm und Zubeil. Hbebour.

lebhafte Artillerie­geschossen wurde. nach Einsatz frischer reitung erneut zum Men.

er und eine Zerstörer­ünf englische Wasser­in in Nordschleswig vergehen gezwungen. Partei niedergelegt. ingen, die die Fran­(Fortsetzung folgt.)

PePerooToce

Die„Annener Zeitung“ erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Anzeigegebühr für die einspaltige Kolonelzeile oder deren Raum 10 Pfg. Gegeggprete kolt.„onntagsblatts und„Humoristische Blätter“ — monatlich 50 Dig.—

Sdephenstr. 120.

Nr. 47

verbunden mit der„Annener

Anzeigeblatt für Annen und die benachbarten 14 Ortschaften.

=<space> A m t l i c h e s<space> O r g a n.<space>

Dienstag, den 18. April 1916

S

Inserate finden bei er großen Auf­lage der Annener Zeitung weite und billige Verbreitung.— Bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkursen kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.

Für die Aufnahme der Anzeigen an vorgeschriebenen Plätzen übernehmen wir keine Verantwortung.

— Telephon=Nr. 559—

32. Jahrgang

Ein neuer siegreichtr Frif!g dei Verdun.

Erwache Frankreich!

Paris, der Schlüssel des Weltreicho.

Unter der Ueberschrift„An die, welche sagen „alles steht gut!“ gibt der Oeputierte Roux Co­stadau im„Rappel“ einer trüben Stimmung Aus­drr ck, indem er sagt:„Hier auf unserer Front wird die große entscheidende Schlacht geschlagen Ihr aber, die Ihr Frankreich regiert, Ihr, die Ihr bestimmt habt, daß man alle Herdfeuer, alle Fackeln und alles Licht verlöscht, Ihr, die Ihr, ohne Tyrannen zu sein, doch die Tyrannen spielen, der Herde Ruhe befehlen und den Wolf be­kämpfen wollt, indem Ihr die Flöte am Bach spielt! Ihr, die Ihr das Volk verhindert habt, seine Ohren an die rauhe Wahrheit zu gewöhnen,

Ihr, die Ihr unsere Demokratie zu epischen schlachten führt, wie der Schlächter sein Dieh zur Schlachtbank, Ihr, die Ihr glaubt, daß Frankreich siegen kann mit einer dreisachen Lügenbinde über den Augen, mit einer Maske vor dem Gesicht und Ketten an den Füßen, mit einer Sklavenseele!

Ihr, die Ihr Minister seid in einer Republik von Kameraden, unsähig zu sehen und unsähig, die Dummheit zu strafen! Und Ihr, Parlamen= tarier, blökende Hammel, gezeichnet und numeriert, die Ihr keine schlimmeren Feinde habt als Euch selbst! Ihr, denen dieses Land der Helden, der Märtyrer die schwere Aufgabe der Leitung, eine erschreckende Mission für das gemeinsame Wohl und fürchterliche Veranwortung auferlegt hat— seid Ihr all dessen würdig? Muß man noch lauter schreien, um Euch zu zeigen, daß um Euch her die Erde zittert, daß die Gefahr größer wird, sich ständig nähert, während Ihr auf Euren Bänken glückselig schnarcht. Wie kann man Euch wecken, Ihr ledenden Toten!

Hört gut zu, prägt dies Euren Dickschädeln ein: Auf unserer Front war der Anfang— auf unserer Front wird auch das Ende sein! Der Schlüssel des Weltreichs, die Stadt, welche der Barbar begehrt gegen alle Hoffnungen, trotz Eures Optimismus. trotz aller unüberwindlichen Schwierig­keiten— es ist nicht Bagdad, nicht Salonikt, nicht Kaito, nicht Erzerum— es ist Patis! Ja, Paris ist es, Ihr lacht— aber seht Euch vor, in Babylon lachte man auch, man trank hinter den dicken Mauern, ohne sich um die Perfer zu kümmern! Aber Cyrus lenkte den Lauf des Euphrat ab, und das Lachen verstummte! Wenn Frankreich unterliegt, triumphiert Deutschland. Dies ist sein Ziel, es wäre das Ende des Krieges. Deutschlands umnebeltes Gehirn ist von dieser Idee besessen!“

# ee

körper­

Die vereitelte seindliche Frühjahrsoffensive Unsere Feinde hatten während des Winters alle Dorbereitungen zur erfolgreichen Durchführung ihres großen Kriegsplanes getroffen, der in einer gemeinsamen Frühjahrsoffensive im Monat März bestand. Die militärischen Sachverständigen der Verbündeten hatten gerechnet, daß in der letzten Märzhälfte die Heere des Vierverbandes ge­rüftet sein würden, um den großen Vormatsch zu beginnen. Der Plan war darauf gerichtet, Armeen wie laut Rotterdamer Meidung der

„Boss. Zig.“ ein französischer Militärschriftsteller darlegt, so zu schwächen und zu zersplittern, daß se nirgendwo ihre volle Krast einsetzen könnten. Der französische Generalstab, von dem diese Pläne größtenteils ausgearbeitet waren, rechnete mit Sicherheit darauf, den Krieg im Lause des Som­mers zu beenden.

Das erste Ziel war Konstantinopel,

das von der Saloniki=Armee in Verbindung mit der Tätigkeil der Flotten im Mittelmeer und Schwarzen Meer erreicht werden sollte. Durch die Angrisfe der Russen in Galizien und der Italiener an ihrer eigenen Front sollten die Deutschen ver­anlaßt werden, ihrem österreichischen Verbündeten Hülse zu leisten, worauf das Vorgehen des fran­tösischen Heeres gegen die geschwächte deutsche Front in Feankreich erfolgen sollte. Diese Pläne sind zum Teil von den Deutschen durchkreuzt, zum Teil durch andere Ereignisse unausführbar geworden. Gegen Ende Februar setzten die Deuschen plötzlich eine Riesenossensioe gegen Berdun an, die ungeschwächt noch immer andauert. Dort ist nun der größte Teil der zu bildenden stanzösischen Reservearmee ge­

opfert worden. Weiter wurde auch die Salonikl­Armee dadurch geschwächt, daß ihr Kerntruppen und statke Artillerieteile entnommen wurden. Un­vorhergesehene ftörende Einflüsse hemmten die Vermehrung der englischen Armee und teilweise auch die Munitionserzeugung, so daß die er­sorderlichen Massenvorräte nicht beschofft werden konnten.

Noch stärker hatte Rußland zu kämpfen, um den Anforderungen an Munition und Artillerie zu genügen weil die Transportschwierigkeiten im Osten nicht beseitigt werden konnten und dazu in den eigenen Fabriken größere Störungen ein­traten. Alle diese Ereignisse veranlaßten die Auf­gabe der geplanten allgemeinen Offensive. Der einzige Erfolg des Vierverbandes ist im Kaukasus errungen. Die letzte Militärkonferenz der En­tente ist zu dieser Auffassung der Dinge gekommen und beschloß, einen neuen Plan zur Aus­führung zu bringen, der weniger umsangreich ist und dessen Vorbereitung nur kurze Zeit erfordert. Wir sehen auch der Ausführung dieses neuesten Planes mit der Zuversicht entgegen, die uns unsere eiprobte Stärke und bisherigen großen Erfolge verleihen.

Kriegsschauplatz.

Diefarchtbarste Schlacht seit Kriegsbeginn. Im Widerspruch zu der bis­lang aufrecht erhaltenen Behauptung von der Geringsügigkeit der französischen Verluste vor „Derdun bekennen die Pariser Blätter„Figaro" und„Journal“, daß die von Frankreich gebrachten Opfer außergewöhnlich schwer sind. Wir be­finden uns, so sagen die Blätter, im Stoßzentrum einer Schlacht, mit der an Furchtbarkeit nichts seit Kriegsbeginn verglichen werden kann. Uns würde der Orkan hinwegsegen, wenn wir auch nur eine Stunde Schwäche oder Uneinigkeit zeigten. Angesichts der von Frankreich gesor­derten über nenschlichen Anstrengungen höre man hier und da murren:„Müssen denn wir Fran­zosen alles allein machen, wozu haben wir unsere Verbündeten? Solchen Volksstimmen wird mit dem Bemerken entgegengetreten, die Geschichte werde über das Maß der Beteiligung jedes ein­zelnen Verbündeten ein abschließendes Urteil fällen.

redung mit dem englischen Gesandten Elliot, der erklärte, die Alliierten würden auf ihrem Ver­langen, die serbischen Transporte auf griechischen Bahnen auszuführen, bestehen. Es sei leider un­möglich anders zu verfahren. Die serbischen Truppen werden in Transportschiffen nach Patras geschifft, von dort mit der Bahn über Piräus­Larissa nach Katerina, von dort werden sie wieder verschifft und nach der Insel Kalkiditschi besördert werden. Das sei ja für viele Griechen peinlich, doch sei nicht zu vergessen: Die Alliierten hätten ja auch während des mehrmonatigen „Aufenthaltes“ auf griechichischem Gebiet niemals die Souveränität des Staates angetastet.

Die ersten serbischen Truppen in Saloniki.

Rach einer Meldung des Secolo aus Salo­niki ist dort der erste serbische Truppentransport auf zwei Dampfern angekommen, welche vor Karaburun ankern. Die Ausschiffung erfolgt nach Anordnung des Generals Serrail erst in einigen Tagen.

Der Umschwung in Rumänien.

Demnächst begibt sich eine Kommission nach Berlin, um industrielle Erzeugnisse und Aczneien für Rumänien einzukaufen. Die Absendung wird mit besonderen Lastzügen erfolgen, welche den Weg in höchstens 5 Tagen zurücklegen sollen. Im Sinne des Versorgungsvertrages zwischen Deutschland und Rumänien ist hier eine Zentral­einkaufs kanzlei gegründet worden.

Das Abkommen zwischen

Deutschland und Rumänien. Das in Bukarest erscheinende Blatt,„Steagul“ teilt über das Abkommen folgende Einzelheiten

Rede wurde häufig durch jubelnde Zustimmungs­ruse unterbrochen.

(Wenn diese von Reuter verbreitete Außerung wahr ist, so würde sie nichts anderes bedeuten, als daß Wilson nach wie vor bereit ist, sich von England alles gesallen zu lassen und nur gegen Deutschland mit dem Säbel zu rasseln.)

Die neueste Forderung Amerikao.

Wie dem Reuterschen Lügenbüro zusolge verlautet, sind Wilson und das Kabinett dahin übereingekommen, daß die Vorlegung weiteren Beweismaterials für Rechtsverletzungen von Un­terseebooten wahrscheinlich innnerhalb 48 Stunden erfolgen und von der endgültigen Forderung be­gleitet sein wird, Deutschland solle den Beweis für eine aufrichtige Erfüllung der von ihm gege­benen Besprechungen erbringen. Dazu sagt die „Tägl. Rundsch.": Die Forderung läßt einen vor Zorn und Scham erröten und sehnlichst wün­schen, daß von Berlin aus es unzweideutig abge­lehnt wird, sich in diesem Tone und auf diesem Fuß mit den Washingtoner Sachwaltern der englischen und französischen Regierung zu unter­halten.

Zeppelinwirkung auf Dünkirchen.

Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Amsterdam: Dünkirchen ist, wie der„Telegraaf“ berichtet, von der Zivilbevölkerung größtenteils geräumt. Die Bewohner der am meisten gefährdeten Vorstädte Rosendaal und Malo sind in die Festung ge­flüchtet. Bei dem letzten Luftschiffangriff auf die Festung, der in der Nacht zum 3. April erfolgte, glückte es den Deutschen, zwei Bomben in die Rähe der Eisenbahnstation zu lancieren. Zwei weitere Bomben fielen in das Zentrum der Festung nieder. Im ganzen explodierten acht Bomben. Mehrere Häuser wurden zerstört. Die zurück gebliebene Zivilbevölkerung schläst in den Kellern, deren Luken auf militärische Anordnung stets offengehalten werden müssen, um bei Alarm sofort Flüchtlinge aufnehmen zu können. In den letzten Tagen dröhnte wieder heftiger Kanonen­donner aus Ypern herüber.

Räumung der Stadt Arrao. Aus Paris wird gemeldet: Wegen sortge­setzter Beschießung veisügte der englische Kom­mandant die Räumung der Stadt Arras von den letzten tausend Einwohnern.

Eine menschenfreundliche Anregung

des Königs von Spanien. König Alphons von Spanien hat sich nach einer Madiider Meldung des„Temps“ an die Oberhäupter aller krieg­führenden Staaten mit dem Ersuchen gewandt, zu prüsen, ob nicht zwischen den Kriegführenden ein Uebereinkommen getroffen werden kann, wo­nach militätische Ambulanzen und Rote= Kreuz­Mitglieder die auf den Schlachtfeldern liegenge­bliebenen Verwundeten zu gewissen Stunden würden sottholen könner. Alle Staaten haben

esactet gezeigt, den Vorschlag in Erwägung

Der Balkankrieg.

Die Vergewaltigung Griechenlands.

Dem Abkommen entsprechend, werden ständige Büros in Berlin und Bukarest für den Waren­austausch arbeiten. Die Zufuhr aus Deutschland erfolgt in Sonderzügen, die den Ramen„Carmen“ führen. Für ihre Regelmäßigkeit bürgt die Tat­sache, daß 50 000 Bahnwagen Weizen in einigen Monaten aus dem Land kamen. Mit den da­mals bereits gekauften Vorräten bedeutet dies eine Ausfuhr von hunderttausend Wagen, was nur Dank der bewunderungswürdigen Organisa­tion der Deutschen, Oesterreicher und Ungarn möglich gewesen ist. Der Fall zeigt aber auch die Entwicklungsfähigkeit der rumänischen Trans­portmittel, wenn sie richtig organisiert würden.

Rumänien kehrt damit, so sagt„Steagul“, zur gesunden Politik zurück. Es ist dies der beste Schritt gewesen, den die rumänische Re­gierung hat machen können.“

zu

Die„Franks. Zig.“ meldet aus Aihen von Freitag: Ria Helas verösfentlicht eine Unter­

Der Unterseebootskrieg.

Die Aufnahme unserer

-Boot-Rote in Amerika.

Die„Limes“ meldet aus Washington, daß die deutsche Rote dort keinen schlechten Eindruck machte. Man halte sie zwar für nicht überzeu­gend: besonders die Erklärung über die„Sussex"­Angelegenheit werde für sehr schwach gehalten.

Trotzdem höre man sehr wenig von einem un­mittelbar bevorstehenden Bruch zwischen den Unionstaaten und Deutschland sprechen, außer wenn Deutschland die Unionstaaten dazu zwingen sollte. Je mehr man die deutsche Rote studiert, desto mehr sei man damit einverstanden. Einige

Ratgeber des Präsidenten werden diesem vor­schlagen, die Rote nicht schriftlich zu beantworten, sondern sich mit einer mündlichen Vorstellung bei dem Grasen Bernstoiff zu begnügen.

Eine Rede Wilsono.

Die„Köln. Zig.“ meldet aus Amsterdam:

Reuter meldet aus Washingion: Wilson hat bei einem Festmahl der Demokraten, die aus allen Teilen des Landes zusammengekommen waren, eine Rede gehalten. Er sagte, daß er Gott bitte, daß die Vereinigten Siaaten nicht in den Krieg verwickelt werden möchten, den sie selbst nicht gesucht haben. Aber er frage, ob das Volk bereit wäre, loszuschlagen, wenn die Interessen Amerikas mit denen der Menschlichkeit zusam­

menstimmen, und ob es den Mut haben würde.] Der Zeppelinschaden in Edinburg.

B9.- 58., Lpeiseu2 ber.#8.# Iulerissen der Cheistiania, 17. Apill. Von dier meidet

Anenschuichnent nicht veruchpchugt würden. Wilsons der Korrespondent der„Kölnischon Zeitung“: Aus

Holländische Empörung gegen England.

In holländischen Kaufmannskreisen wird, verschiedenen Morgenblättern zufolge, die Abschnei­dung der Zufuhr von Getreide und Rährstoffen nach Holland, wie sie in England zum System geworden ist, wie aus dem Festhalten mehrerer holländischer Getreideschiffen hervorgeht, deren Ladung sogar an die holländische Regierung adres­siert war, mit Empörung besprochen.

Englands gefährlichster Feind. Wachsender Schiffsraummangel= England an der Wurzel gefaßt.

Zum-Bootskrieg sagt Reuter: Es hat keinen Zweck, die Taisache zu verleugnen, daß

die deutschen Unterseeboote eine äußerst große Gefahr für die englische Handelsschiffahrt be­deuten, und daß in den drei Wochen, die hinter uns liegen, außerordentlich viele Han­delsschisse verloren gegangen sind. Der hauptsächlichste Faktor für den Mangel an Lade­raum bilden allerdings auch weiterhin die großen Ansprüche, die Admiralität und Regierung an die Handelsschiffahrt stellen. Das Heer hat außer­ordentlich große Bedürfnisse. Sie zwingen das Kobinett, äußerst vorsichtig und sparsam zu dis­ponieren. Um aber den stets wachsenden Anfor­derungen des Tages genügen zu können, müßten wir schleunigst unser umsangreiches Schiffsbau­programm durchführen. Mehr als 100 große Handelsschiffe liegen bereits seit Monaten halb­fertig auf den Wersten. Das Kabinelt ist jetzt sest entschlossen, hier einzugreifen, aus diesen halbsertigen Dampfern vollständige herrichten zu lassen. Dazu bemerkt„Exchange“, daß die Re­gierung bereits 50 Millionen Mark zur Verfügung gestellt hat, um den Bau zu beschleunigen. Ferner sollen 5000 Werst.= Holz= und Metallarbeiter unter Umständen aus den Munitionssabriken genommen werden.

Versenkte Schisse.

Lloyds meldet: Der Dampfer„Ohio“ wurde von einem Unterseeboot versenbt. Ein Teil der Besatzung wurde gelandet.

Nach einer Meldung aus Palma nahm der spanische Dampfer„Mallorca“, 28 Schifsbrüchige des englischen Dampfers„Ool“(?) auf, der von einem deutschen Tauchboot versenkt wurde.

Laut der„Köln. Volkszig.“ meldet Havas: Der englische Dampfer„Ganges“ ist im Mittel­meer in den Grund gebohrt worden. 5 Offiziere und 21 Matrosen sind gerettet. Weiteres ist noch nicht bekannt.

Der torpedierte holländische Schoner„Elziena Helena“ treibt mit dem Kiel nach oden vor dem Rieuwe Waterweg. Die Ladung Holz treibt aus dem Schiff.

Das mit Bannware nach England bestimmte Schiff wurde vor einiger Zeit von einem deutschen =Boot in die Lust gesorengt, ging aber nicht unter.