Die Merthafaui..
IS ROMGIBUTTO Ium SadTänzeiger für dastrop-Käufel und Umgebung
Neue Folge der Helmatblättertür Cast
Ap ewig ungedeeld!“
Castrop-Kauxeler Freiheitskämpfer für Schleswig=holstein
(Schluß aus Heimatseite Nr. 35)
(Val.„Heimatseite" Nr. 33 und 34)
3. Fortsetzung und Schluß.
Die in dem auf der vorigen„Heimatseite"(Nr. 35) abgedruckten Feldvostbrief der drei Castrover Werne. Begiebing und Türich erwähnten Gedichte haben folgenden Wortlaut:
Die Bracklow'sche Jagd
(Nach Th. Körner)
Was ziehet denn dorten die Thäler entlang.
Durch Felder, Wälder und Heide?
Was eilet so schleunig mit lustigem Sang Mit Wassengesunkel und Hörnerklang In todesmutiger Freude?
Und wenn ihr die munteren Sänger fragt:
Das ist Brocklow's wilde, verwegene Jagd!
Sie folget des Dänen so flüchtigen Fuß Die Herzen voll loderndem Feuer.
Schon bracht ihrer Büchse sicherer Schuß Der Feindesbrust den Todesgruß Bei Schleswigs Ostertagsseier.
Und wenn ihr die wackeren Schützen fragt:
Dort war Bracklow's wilde verwegene Jagd!
Doch gilt ihr Kampf nicht Dänen allein Hilt allen Tyrannen und Knechten Ihr Kampf glüht sort im Osten— am Rhein Zu fördern der Freiheitsbluthe Gedeihn Trotz allen Tyranen und Knechten!
Und wenn ihr die muthigen Kämpfer fragt:
Das will Bracklow's wilde verwegene Jagd!
Wohl ist die muthige Schaar nur klein Doch innig hält sie zusammen!
Nicht löset der Friede den Bruderverein Er dauert noch fort in die Zukunft hinein Und leuchtet mit heiligen Flammen.
Ja. ewig, so lang es für Einen noch tagt.
Lebt und kämpfet Bracklow's verwegene Jagd!
Nachwort und Aufruf
(An die Kameraden)
Des Jünglings Hoffen, es fügt sich zum Lied Wie schwach auch die Verse gestaltet.
Ob Können vom Wollen unendlich sich schied Treu hat's ihm im Busen gewaltet
Drum nehmet die Knoive vom Frühling geschwellt Entgegen mit schonender Liebe.
Nicht wollte er singen zum Lobe der Welt—
Er sang aus innerstem Triebe
Den Brüdern zum Kampfe zum Sterben verbunden
Was tief sein deutsches Herz empfunden
Was tief sein deutsches Herz empfunden
Was tief sein deutsches Herz empfunden——
Auf die Sänger mit kühnerem Wort Dem Größ'res die Musen verliehen Laß brausen den Sang mit mächt'germ Accord Und mir— sei mein Wagstück verziehen.
Andkiaer. in Jütland.
Mai 10. 1848.
gez. Aug. Andresen Braiklow'scher Scharfschütz.
An den Admiral Werne
Vaterlandslied
Zum Kampfe jetzt mit männlichem Muthe Zum Kampfe für unsere schönen Ebenen Wo der Freiheitsbaum tief Wurzel schlägt Und Kranze für Bürgertreue wehen Sich ringsumher im Lande im Schutz des Waldes Sich schöne Kräfte mächtig rühren Und behaupten Dänemarks Ruhm aufs neue Länemark zu Ehre sie Dich führen.
Soll der Deutsche schamlos sein Spiel treiben Auf dem Grunde von Thyras Wellen Auf Dänen Mann! wir bauen wollen Ein Dannevirke, der halten kann Mit gehobenem Schwert, mit Blut geweiht Es soll unser Land. unsere Sprache beschützen Und wird es auch theuer erkauft Länemark! es geht um Dein Heil.
Lange war Milde unsere Sprache Jetzt ist es Zeit, um Ihnen zu zeigen Ob die Dänen ein schlafrig Volk Wenn Sie für Ihre Ehre kämpfen sollen Lie gesöhnt werden soll unsere Mutter Für Sie wollen wir schlagen und fallen Und fallen wir auf dem Felde der Ehre Länemark! Du hast Platz für uns Alle.
Schweden und Norwegen haben dem deutschen Volke Krieg erklärt, also kann ich nicht gegen meine Landsleute kämpfen, da ich selbst ein Norweger. Aendere dieses Lied für Deutschland.
Norwegen und Schweden und Christiania.
Lebet wohl! gez. Otto Woslef.
Stiefvater Friedrich der du bist in Kovenhagen Geheiligt sei dein Name, giebst du nicht Grund zu Klagen.
Diesseits der Königsau las ja dein Reich nicht kommen,
Dein Wille soll geschehn, folgst du dem Recht vollkommen.
Laß unser täglich Brod nicht von den Dänen rauben, Die deiner Gunst sich freun und uns beständig schrauben.
Nimm unsere Schuldenlast, die wir mit Unschuld ttagen
Und höre ferner auf mit Dänen uns zu vlagen. Führ in Versuchung nicht, die trau noch sind dem Volke.
Erlös vom Uebel uns, vor allem vom Graf Molke. In Reich, in Herrlichkeit verbleibe stets dein Name, Trenn' uns von Dänemark in Ewigkeiten. Amen!
Zum Andenken an meinen theuren Freund. dem Admiral in sve Werne. versaßt von seinem Kameraden
gez. A. Schorkopf.
In der Hoffnung, daß unsere Flotte. die bereits bis jetzt fünf Schisse in ihren Reihen zählt und wozu die Blüthe der weiblichen Schleswig=Holsteinischen Nation ihren gütigen Beitrag nach Kräften liefert, sich bald möglichst in vollständiger Ausrüstung zeigen wird, verbleibe ich auf weiteres Lebewohl Dein
gez. A. Schorkopf. Andkiger, den 16. May 1848.
Es naht sich die verhängnisvolle Stunde.
Wo die Entscheidung eines Streites gilt
Ein Streit, der nach dem Rechte längst geschlichtet
Wo nicht der Richter selbst den Räuber gespielt.
Es handelt sich hier nicht um Kleinigkeiten.
Die leicht die rasche Zeit vergessen läßt. Nein, eines ganzen Volkes Wohl betrifst es.
Was wir vertheidigen nach deutschem Recht.
O deutschen Brüder laßt die Schwerter wetzen Und ordnet euren Büchsenapparat.
Eh’ uns die Dänen etwas deutsches rauben ihnen eine deutsche Heldenthat.
Der Morgen tagt die Freiheitssonne winket
Das Volk im ganzen deutschen Reich erwacht:
Die Herzen glühn, das Schwert der Rache blinket. Und alles steht gerüstet zu der Schlacht.
Drum laßt auch uns die rechte Zeit benutzen Uns von dem Fürstendrucke zu befrein!— ruhmvoll wird die Gegenwart erscheinen.
Wie glücklich dann die Zukunft dadurch sein.
Zum Andenken an meinen Freund Werne
gez. A. Schorkoof. Andkiaer, den 15./16. May 1848.
An meine lieben Freunde, insbesondere an C. Creve und Eduard Lemmer in Castrop.
Werft mir nicht Undank vor, daß ich noch gar nicht geschrieben und ist die Schuld auf unser Kriegshandwerk zu wersen. Gutjahr hat auch schon geschrieben und Herne hatt endlich einmahl etwas Ausführliches gethan. Ich danke Euch lieben Freunde für die Ausrüstung zu meinen Abreisen hoffentlich werdet Ihr mit mir zufrieden sein. Und wenn ich einmal wieder bei Euch bin und ein Seidel guten Biers in der gemüthlichen Stube G. Grewes trinke, werde ich Euch gewiß vieles erzählen. Schade ist es Eduard, daß du nicht Theil nehmen konntest und haben wir auch schon oft gesprochen von deiner FeldAvothekerei— aber unser Häuflein ist noch zu klein. Wir haben einen Baum langen Doctor mit der Apotheke auf den Wagen, der uns Westphalen, nach dem wir ihm früher die Zähne gezeigt, besonders liebt. Ich glaube deine Büchse wird jetzt wohl dovpelten Werth für dich haben indem ich mein Versprechen gelöst und 60 Kugeln bei Schleswig daraus verschossen. Des Uebrigen könnt Ihr versichert sein.
Ich war so lange im Treisen, daß ich mich verspätcte und sand mich nicht wieder zu diesen Bracklow'schen Scharfschützen; doch glücklich fühlte ich mich bei den Holsteiner Jägern in Bivpuak bis zum andern Morgen bleiben zu können. Des andern Morgens glaubte ich mich von Werne sast erdrückt, denn er hatte auch mich zu den Gesallenen gerechnet. Die Freude wahr groß und Thränen rolten uns über die Wangen. Vor allem muß ich aber unseres braven Werner erwähnen, der unter heftigen Kadetschen und Büchsen Feuer der Dänen eine Kompagnie Pommern vom 2ten Regiment mit Schwenkungen des Hutes, voran sein Taschentuch gebunden dem Feinde über offener Wiese im Hochholze des Thiergartens auf 50 bis 60 Schritt entgegen führte und die linke Flanke der Dänen angrinst. Mitten auf der Wiese machte Werne noch einen Spaß, indem er sich von den Pommern unter dichtem Kugelregen aus dem Bache Wasser schöpfen ließ und diese Flasche auf das Wohl der Pommern leerte. Seine Büchse schießt gut, er hat neulich auf der See auf 340 Schritt zweimal einen Pfahl gestreift und zum 3ten mal gespalten. Mit Pistolen weiß er ebensalls gut umzugchen. Türich ist ein guter Schütze geworden und knallte so fleißig, auf die Dänen los. in Scheibenschießen hat derselbe bereits einen Preis davon getragen.
Lieber Freund Karl! Wie freue ich mich daß wir bei dem Korvs beliebt. und in jeder Beziehung gern gesehen sind. Auch hat uns die Beisteuer an Geld bis jetzt ausgeholsen und danke ich nochmals aus reinem Herzen dafür
Deinem Versprechen wirdst du wohl nachgekommen sein und mir die Adresse von meinem Bruder wie auch das Uebrige besorgt haben. Auch lieber Junge! hätte ich doch noch ein Seidel aus deinem Keller, wie würde ich es dir und dem Admiral in voller Lust zutrinken, denn hier haben wir kein trinkbares Bier.
Grüße alle Freunde und Bekannten von deinem dich liebenden
G gez. C. Begiebing.
Andkiar bei Veile.
den 18. Mai 1848.
An Herrn C. Greve, Castrov.
D) Das Gut Goldschmieding
etwa 5 bis 6 Minuten von Castrov besitzt der Herr Hauptmann von Schell zu Recken, hat gute Waldungen von jungem Buchenholz, ziemlich gute Ackergründe und Gärten, nur einige Weiden. Das Haus sieht sehr baufällig aus. In den leeren Holzgründen wird ein Grand für die össentlichen Wege gewonnen, was hier für den lehmartigen Boden sehr vortheilhaft ist.
E) Das Haus Callenberg.
eine viertel Uhr von Castrov. ist das Eigenthum des Herrn Richters Callenberg; dazu gehören einige gute Ackerländereyen, Wiesen und ein hübscher Wald, der vorzüglich in Buchen besteht, und sich wegen seiner einer Pyramide ähnlichen Form gut ausnimmt, indem sich das Holz mit dem Berge erhebt.
Nr. 3. Sonstige Waldungen
Die Gegend um Castrov zeichnet sich durch Waldungen sehr gut aus: die berstigen Gegenden sind mit dem schönsten Buchenhols größtentheils besetzt und zwischen den Bergen liegen die Ackerländereyen. Unten am Fuße einer dieser Berge, den Schelenberg
genannt, befindet sich eine prächtige Quelle.
Nr. 4. Mühlen
1) Zu dem adlichen Hause Bladenhorst gehört eine Kornmühle mit zwey Gängen, die nicht weit von dem Gute entfernt ist.
2) Bey dem Hause Giesenberg befindet sich eine Kornmühle und eine Delmühle.
3) Auf dem Königlichen Domainen Hof Schulte zu Altstede in der Commüne Sodingen ist eine Kornmühle vorhanden ebenso
4) auf dem Königlichen Domainen Hof Schulte zu Frohlinde.
5) In der Nähe des Hauses Callenberg soll früherhin eine Oelmühle gestanden haben, wovon sich noch Spuren zeigen.“
Eine neue Auene zur Rädtgeschichte
Die Chronik des Kirchspieles Castrop, beginnend mit dem Jahre 1822
Ein glücklicher Griff holte aus hohen Aktenstößen im Rathausturm ein Buch hervor, welches sich als die„Chronick des Kirchsviels Castrov“ entvuppte. Sie wurde bei den zur Zeit noch im Gange besindlichen Sichtungsarbeiten für das Stadtarchiv gesunden und in die Archivbestände eingereiht. Ihr geht es wie den meisten handgeschriebenen Büchern: sie enthält mehr leere als beschriebene Blätter. Aber doch geben auch die wenigen gefüllten Seiten einen wertvollen Einblick in die Zeit in der die Chronik geführt wurde, das sind die Jahre 1822 bis 1841. Es sind, um es vorweg zu sagen, keine weltbewegenden Dinge, die sich in diesen 20 Jahren im Kirchspiel Castrov zugetragen haben, sondern Einzelheiten hat der Chronist seitgehalten, die ob ihrer Tragik das Mitgefühl der Bürger geweckt haben werden oder die ob ihres Einilusses auf die bäuerliche Wirtschaft das Interesse der Einwohner für sich in Anspruch nahmen.
Der Chronist stellt zuerst das Kirchsviel Castrov vor: Wer war das Kirchspiel Castrov?
Nr. 1. Commünen oder Bauerschaften Saht der Ghmahner
Die zu den Kirchsorengeln Castrov in der Bürgermeisteren Castrov gehörigen Communen oder Bauerschaften sind:
A) In der Bürgermeisterei Castrov
a) Behringhausen welche 104 Einwohner hatte,
b) Börnig„ 230
c) Bövinghausen„ 157
d) Frohlinde„ 172
e) Giesenberg„ 91
1) Holthausen„ 242
g) Mercklinde„ 169
h) Obercastroo„ 269
1) Rauxel. Westhofen
und Goldschmieding„ 369
k) Sodingen„ 93
Dazu gehören noch zu dem Kirchspiele Castrov die Commünen:
B) In der Bürgermeisterei Herne
a) der größte Theil der Bauerschaft Bladenhorst, ein sehr kleiner Theil gehört zu dem Pfarrbezirk Bladenhorst.
b) der größte Theil von Pöpvinghausen, die katholischen Eingesessenen gehören zur Pfarrey Recklinghausen.
c) Ein kleinerer Theil der Commune Hiltrov. der größte Theil ist dem Kirchsprengel zu Herne eingepfarrt.
Diese 4 Communen liegen in dem Bezirke der Bürgermeisterey Herne im Bereiche Bochum, die zu den Pfarreyen Castrov gehörigen Einwohner werden circa 400 senn.
Nr. 2. Adliche Häuser, deren Umgebung
A) Das Rittergut Bladenhorst
in der Commune gleichen Namens. eine halbe Stunde von Castrov entlegen, gehört dem Freyherrn von Romberg, hat gute und bedeutende Weiden und Waldungen besonders Buchen und Eichen, die Ackerländereyen sind nicht die besten; auch unbedeutend. Sehr viele Bauernhöse gehören aus den Pfarreyen Castrov zu diesem adlichen Gute: Nahe bey diesem Hause ist eine Hauskavelle erbauet, die dermalen eine Pfarrkirche ist. Der Prediger wohnt in der Nähe dieser Kavelle.
„Meine Predigl ist lauter und rein...
In alten Zeiten, da unsere Väter ihre Abgaben an Pfarrer und Küster noch„in den Früchten des Feldes“ zu leisten hatten, mußten die Geistlichen vielfach Klage darüber führen, daß sie von den Bauern übervorteilt würden, daß minderwertiges Getreide geliefert würde oder daß die Abgabepflichtigen jahrelang im Rückstand blieben. Da blieb manchem Pastor schließlich nichts anderes übrig, als daß er den hartnäckigen Sündern von der Kanzel aus gründlich die Meinung sagte. Nur in den allerseltensten Fällen hören wir davon, daß die Hilfe der Behörden in Anspruch genommen oder eine Klage angestrengt wurde. Und doch half es nicht immer, wenn der bedrängte Seelenhirt in der Predigt sich also vernehmen ließ:
„Meine Predigt ist lauter und rein,
Und so soll auch euer Saatkorn sein!“ Verweigerte der Pfarrer die Abnahme des minderwertigen und vielfach unreinen Korns, so lud der Bauer vielfach kurzerhand ab und überließ es dem Pfarrer, damit zu machen, was er wollte. Wohl ihm, wenn er dann einen Müller fand, der es ihm gegen entsprechende Abzüge noch abnahm, da er doch selbst den Schaden nicht tragen mochte. Das Mehl war denn auch vielfach danach; für die ärmeren Leute wurde dann Brot daraus gebacken. Aber die Bauern waren längst nicht alle so. Viele erachteten es als eine Ehre, vom Guten das Beste zu liefern, wenn der Küster mit seinem zweiräderigen Karren zum„Terminieren“ durch die Gemeinde fuhr und die Gaben für den Pfarrer und für sich einholte. Ohne drastischen Spott ging es dabei selten ab und noch immer klingt's im Volksmunde: „De Pastäuer krit'n Schinken,
Dao kan hei düchtig no drinken;
De Köster krit'n Suogekopp.
Dao büört hei de Nase säu häuge van op.“
zmammen: 1890 Einwohner.
B) Das Haus Giesenberg
in der Commüne gleichen Namens, eine Stunde von Castrov entfernt, besitzt der Herr Graf von Westerholt und Giesenberg, hat zwar wenig Weiden und Wiesen, aber doch bedeutende und theils gute Waldungen und ziemlich gutes Ackerland. Für das alte Haus, das auch sehr baufällig war, steht nun ein neues massives Gebäude, was vorzüglich für Oeconomie eingerichtet ist.
C) Das Haus Schadeburg
in der Commüne Börnig eine halbe Stunde von Castrov, besitzt der Herr Landrath Wiethaus zu Hamm. ist alt und baufällig, hat nur wenige Weiden, Wiesen, Acker und Holzgründe.
Durchwanderte Jahre manch' sonniges Land.
Erstieg auch viel“ schwindlichte Höhn
Und führte durch schaukelnde Wellen den Mast,
Zoch nirgend ein Plätzchen, ein Haus.
Das dauernd mein Herz mit der Scholle verband.
Drum trieb's mich ins Land„Rote Erde“ zurück. Zur Heimat, mit stummer Begehr.
Da sand ich zum Hüttchen ein blondhaarig Kind:
Schon lang ist's mein herziges Weib
Und füllt mir die Brust nun mit Frieden und Glück.
Wo biedere Männer bei ländlicher Kost Den Boden bereiten zur Saat.
Wo Kohlen und Eisen im düsteren Schacht, In Forsten der Eichbaum sich teckt:
Da sitz' ich, Westsale, beim eigenen Rost.
Und ruse, bis sterbend die Stimme versagt:
Gott segne, beschirme das Land,
Auf dessen Gefilden die Wiege mir stand Und schließt sich für immer mein Aug.
Eins bitt' ich: Zur Erde Westsalens mich tragt!
Ludwig Beisenherz.
Wandrer, schone Wald und Flur, Heilig sei dir die Naturl
Halte Weg und Plätze rein,
Laß das Spiel mit Feuer sein!
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