acht kleideten Vor
9; auf saß
ich everungen
lich sehr wertei: Laufwverl
euse liefernApparate mit
hier alles verkeit. Groß ist enden Firmen. iden, das Aufhat und mitliefert.
1. August.
auerndorf
er, dem Sied
;<space> a l s<space> V o r s t e h e r<space> jahre lang mit jer Freud und großem Erfolg Hannover von zernommen ist, Förderung der ie Siedler: autenbergstr. 6, der Ostsiedlung enburg, in das )<space> u n d<space> i n<space> d i e<space> ei Hansestädte
hat nun ein st, das nur mit chen Angestellleswig=Holstein erden soll, die ellen und etwa en können, da dene Vieh und darstellen. Es Freikorps bezow bei GadeFreiheitssänger
chwerin an der nach Hamburg satzverhältnisse
in Mittelboden rgen, 8 Kleintnerstellen von st von BauernLandgebieten wobei die vier Gärtner aus nd.
f den Bauernerschweine und
imer Hamburg i in Hamburg chtigung dieses r benachbarter Rückwanderer r in MecklenRittergüter in ir Größe aufung sollen im ür die Besiederkante bereit
Wege C e 1e im Geschmack, schl Przeugen Sie sich durch Nur In gröner Original's Jose, in den meisten
Rezepte gratis. ve., Bleiefeld.(-41)
en Erholungs
etet das im Weserid gelegene
ingsheim g bei Dassel.
öhenlage inmitten b= u. Fichtenwälder. und Sonnenbäder.
ir Stille unter dem Mäßige Preise. nlos. Anfragen an
iedrich Gramm.
che u. Angebote
wriet grocber bith
stunden der Turn Dienstag, den
Der Vorstand.
eben Morija.
Bezugspreis:
Erscheint wöchentlich sechsmal.— Preis monatlich.25 und .86 Bestellgebühr, beim eigenen Postamt bestellt.— Fürs Ausland unter Streifband.95(inkl. Postgeld). Preis der Einzelnummer 10 Pfg. Postscheckkonto Hannover 67377.
mit den Beilagen„Für Herz und Haus“
Kindergabe“ und„Anser Ziel.“
Anzeigenpreis:
Die einspaltige Millimeterzeile oder deren Raum 10 Pfennig. Reklame 30 Pfg. Beilagen unter 25g je tausend 15 Mt. Schluß der Anzeigen=Annahme nachmittags 3 Uhr. Postscheckkonto Hannover 67377.
Nr. 200.
Bielefeld=Bethel(Verlagsort Bielefeld), Mittwoch, den 27. August 1930.
12. Jahrgang.
Was die Welt wirklich vom Fleck gebracht—
Hat immer nur Einer— für sich gemacht!
Caesar Flaischlen.
Umwälzung der britischen Wirtschaftspolitik.
Schon vor einigen Monaten begann der Feldzug Lord Beaverbrooks für Freihandel innerhalb des britischen Imperiums(Empire Free Trade). Es ist damit gemeint, daß das britische Weltreich mit seinen sämtlichen Dominions und Kolonien zu einem gewaltigen Wirtschaftsverband zusammengefaßt werden soll. Innerhalb dieses Verbandes soll der Austausch der Güter im Freihandel geschehen. Allgemein gesprochen würden also die Kolonien die Rohstoffe liefern und das Heimatland die industriellen Produkte. Gleichzeitig müßte dann dieses Gebiet durch hohe Zollmauern von der übrigen Weltwirtschaft abgeschlossen werden, so daß der Handel des Auslandes mit Großbritannien erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht würde. Der Gedanke Lord''s bedeutet eine solche Umwälzung der bisherigen Freihandelspolitik Englands, daß er anfänglich selbst drüben verspottet wurde. Inzwischen hat sich aber eine bedeutende Aenderung der Stimmung gegenüber diesem Plan angebahnt. Vor allem die Arbeits
losigkeit, aber auch Briands P
lan
eines europäischen
d Weltpolitik:
alle in Bethel.
Wirtschaftsverbandes haben zu dieser Aenderung beigetragen. Besonders bedeutsam ist, daß die Vereinigung der Gewerkschaften(Trade Union) und ebenso die Vereinigung der Banken sich nunmehr offen auf die Seite dieses Gedankens gestellt haben. Charakteristisch ist das Manifesto der Banken. Es heißt darin:„Dringende Maßnahmen für die Förderung des Handels innerhalb des Imperiums sind nötig, um den Markt für britische Produkte sowohl im Innen= als im Außenhandel zu sichern und auszubreiten. Großbritannien hat inzwischen bittere Erfahrungen hinter sich. Der Rückgang des Handels mit dem europäischen Festland ist während der letzten vier Jahre nicht geringer, sondern größer geworden. Dagegen hat der Verkauf ausländischer Produkte innerhalb des britischen Marktes ständig zugenommen. Wenn wir auch noch hoffen, daß später die Aera des Freihandels sich in der ganzen Welt ausbreiten wird, so glauben wir doch, daß wir gegenwärtig den Markt für britische Güter nur durch gegenseitige Handelsübereinkunft zwischen den Völkern des bvitischen Imperiums sichern können. Eine Grundlage dieser U bereinkunft muß einmal der offene Markt für alle Produkte des Imperiums sein, andererseits Zollschranken für jeglichen Import aus allen anderen Ländern.“ Die Times nennt diese Resolution eine Revolution. Mr. Garvin vom Observer spricht vom Ende einer Epoche. Daß diese Umwälzung auf einige Zweige des deutschen Handels fast vernichtend wirken würde(man bedenke, nicht nur der Austausch der Güter mit England, sondern auch mit den Kolonien, Südafrika, Australien usw. würde so gut wie abgeschnitten), braucht wohl hier nicht näher ausgeführt zu werden. Es ist gewiß noch eine große Frage, ob selbst dann, wenn man innerhalb des europäischen Groß=Britanniens sich über diesen Schritt einig würde, die Dominions sich einverstanden erklären würden. Sie sind inzwischen recht selbständig geworden. In der Tat liegt auch dem ganzen Plan nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein politischer Gedanke zu grunde. Man will auf solche Weise das britische Imperium wieder fester als bisher zu
sammenschließen.„ 4 übersobberen Er
Die ungeheuren und noch nicht übersehbären Folge des Planes auf wirtschaftlichem Gebiete haben eine Pa kallele in seiner unzweifelhaften Wirkung auch auf die internationalen Beziehungen, besonders auf d Volkerbund. Schon immer waren Lord B. und seine Leute mißtrauisch gegen den Völkerbund. Durch den Beitritt der Dominions zum Völkerbund könnte es schließlich so herauskommen, daß die Verbindung etwa von Australien, Aegypten u. a. mit Genf zu einem stärkeren Band würde als die Verbindung mit London. Die wirtschaftliche Einigung des Imperiums aber würde eine Starkung des britischen Nationalismus bringen und damii zwangsläufig eine Gleichgültigkeit gegen den internationalen Völkerbund, welche zur Abkehr von ihm fühken könnte. Liegt doch schon derselbe Prozeß bei den Vereinigten Staaten von Amerika vor. Nimmt man hin84, daß auch Sowjetrußland eine Gruppe für sich d stellt mit eigenen, sehr deutlich ausgesprochenen Zielen, so
bleibt von den ursprünglichen Hoffnungen auf internationale Verständigung, ja, auf einen Völkerfrieden, der durch den Völkerbund verwirklicht werden sollte, nicht mehr viel übrig.
Zunächst ist es jedenfalls von höchstem Interesse für uns, ob die nächste Wahl in England sich für das Empire Free Trade ausspricht oder nicht. In diesem Zusammenhang ist eine Bemerkung auch für uns außerordentlich interessant, die der englische Sozialist N. Angell über „Das Paradox der Demokratie“ macht. Bei der nächsten britischen Wahl wird es sich darum handeln, ob die Wähler für den neuen Gedanken Lord Beaverbrooks, den Empire Free Trade, eintreten wollen oder sich für die alte Wirtschaftspolitik Englands erklären. Aber wie soll sich der schlichte Wähler über solche Fragen Klarheit verschaffen? Er müßte nicht nur eine gründliche Kenntnis der Wirtschaftsstatistik haben, sondern auch die ganzen politischen Auswirkungen einer veränderten Wirtschaftspolitik im Verhältnis zu den Dominions und dem Ausland überschauen. Eine ganze Reihe schwieriger statistischer und technischer Probleme werden also dem einzelnen Wähler zur Entscheidung vorgelegt. Norman Angell gebraucht folgendes humoristisch anmutende Gleichnis: Man stelle sich vor, daß medizinische Sachverständige sich nicht klar sind, ob sie in einem Fall von Krebskrankheit eine Operation vornehmen sollen oder nicht. Was würde man sagen, wenn sie die Schwierigkeit so lösen würden, daß sie den Nachtwächter, den Türschließer und den Milchjungen über die Frage abstimmen ließen?! Hierin sieht der sozialistische Schreiber das Paradox, man könnte ebensogut sagen, den Unsinn, der Demokratie. Es sei eine Verwirrung eingetreten, zwischen dem Recht, eine Entscheidung zu treffen, und den Mitteln, die rechte Entscheidung zu treffen. Es sei ja ganz klar, wie der vernünftige Laie, wenn er vor eine medizinische Frage gestellt würde, etwa die, ob er sich operieren lassen wolle oder nicht, zu handeln hätte. Er würde etwa fragen, wie groß ist die Sterblichkeit im Falle einer solchen Operation? Ist meine Konstitution stark genug, sie auszuhalten? Hat der betreffende Arzt vielleicht eine besondere Vorliebe für Operationen dieser Art? Gibt es eine medizinische Möglichkeit, in meinem Fall ohne Operation durchzukommen? Mit diesen Fragen würde er sich an einen Sachverständigen wenden und danach sein Urteil fällen. Gerade die Erkenntnis seiner eigenen Unwissenheit sei der erste Schritt, die Kenntnis da zu suchen, wo er sie allein finden könne, nämlich bei einem Sachver
ständigen. Auf die Wahl angewandt müsse also die Weisheit der Regierung darin bestehen, daß sie dem Wähler nicht Fragen vorlegte, die nur der Sachverständige beantworten könne, sondern so, daß der Wähler durch das Vertrauen zu den Sachverständigen und durch die Aufklärung, welche er von ihm empfängt, zum rechten
Urteil käme.
Durch dieses Gleichnis wird uns das Elend auch unserer kommenden Wahl deutlich genug vor Augen gestellt. Der Schluß, den man hier zu ziehen hätte, scheint einfach genug: Wählt Männer, denen ihr volles Vertrauen schenken könnt. Aber ist unser heutiges Wahlsystem so aufgebaut, daß die Beziehung des einzelnen Wählers zu dem Manne des Vertrauens möglich ist?—m.
Sozialdemokratische
Kampfmethoden.
Je näher der 14. September heranrückt, desto klarer werden nicht nur die einzelnen Parteiformierungen, sondern auch der Wahlkampf selbst hat eingesetzt mit all den Schattenseiten, die wir von früheren leidenschaftlichen Wahlkämpfen her kennen. Die Gegensätze haben in vielen Wahlversammlungen bereits dazu geführt, daß einmal Nationalsozialisten und Kommunisten auf einander losgehen und sich die Köpfe blutig schlagen, aber auch, daß Nationalsozialisten und Deutschnationale die Versammlungen anderer rechtsstehender Parteien sprengen. In dieser Hinsicht werden wohl die nächsten Wochen uns noch viele Beispiele des politischen Tiefstandes unseres Volkes bringen, das nicht mehr gewohnt ist, rein sachlich vorhandene Gegensätze auch sachlich auszutragen. Die Mahnung Hindenburgs, die Meinung des Gegners zu achten, wird, so fürchten wir,
auch bei dieser Wahl ungehört verhallen.
Wenn auch weniger blutrünftig, sind auch die Wahlaufrufe der sozialdemokratischen Partei und Ge
werkschaften ein Spiegelbild der Unwahrhaftigkeit im bevorstehenden Wahlkampf. So hat zum Beispiel der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund einen Aufruf an die Arbeitermassen erlassen, in dem auf
gefordert wird, nur die Kandidaten der sozialdemokratischen Partei zu wählen. Früher behaupteten die Freien Gewerkschaften immer, politisch neutral zu sein. Auch heute noch empfiehlt man die Neutralität in solchen Gegenden, in denen das rote Tuch ernüchternd wirkt und die nichtsozialistische Arbeiterschaft veranlassen könnte, den sozialdemokratischen Gewerkschaften nicht beizutreten. Das hindert jedoch nicht, daß man jetzt vor der Wahl alle Rücksichten fallen läßt und in den Gewerkschaftsblättern offen für die Wahl der sozialdemokratischen Kandidaten eintritt.
Der diesbezügliche Wahlaufruf selbst spricht von Anfang bis zu Ende ungefähr das Gegenteil von dem aus, was wahr ist. Wenn von einer Verelendung der Arbeiterklasse gesprochen wird, ist schon in Nummer 187 des „Aufwärts“ unter der Ueberschrift„Zur Klärung der Lage“ gesagt worden, daß es seit 1918 durchweg die sozialdemokratischen Regierungen waren, die uns in dieses Elend hineinmanöveriert haben. Wir wollen das Gesagte nicht wiederholen, aber erneut zum Ausdruck bringen, daß der sozialdemokratische Dilletantismus, den man auf allen Gebieten der Regierungskunst beobachten konnte, es gewesen ist, der zur Verarmung unseres ganzen Volkes wesentlich beigetragen hat. Ferner heißt es in dem Aufruf:
„Löhne und Kaufkraft der breiten Masse werden gesenkt. Die Sozialversicherung wird verschlechtert. Arbeitslose und Kranke werden noch größerem Elend preisgegeben. Die sozialen Grundrechte des neuen Staates werden zerschlagen. Der Einfluß der Arbeiterschaft in der Führung des Staates wird planmäßig ausgeschaltet.“
Auch diese Sätze fordern Widerspruch heraus. Die Senkung der Löhne und Gehälter ist allerdings zur Zeit, nachdem unser ganzes Wirtschaftsleben auf den Hund gekommen ist, Gegenstand schwerwiegender Verhandlungen zwischen Arbeitgeber= und Arbeitnehmerverbänden. Soweit dabei eine Uebervorteilung der Arbeitnehmer geplant ist, werden alle, die einen gewissen Gerechtigkeitssinn sich bewahrt haben, zu denen gehören, die ein solches Vorgehen verurteilen. Wenn aber der Aufruf behauptet, daß unter Mißbrauch des Artikels 48 der Reichsverfassung die Sozialversicherung verschlechtert und Kranke noch größerem Elend preisgegeben werden sollen, dann sei erstens daran erinnert, daß der erste Reichspräsident Friedrich Ebert in weniger dringlichen Situationen, auch während der Tagung des Reichstages ungefähr 200 Notverordnungen erlassen hat, wo es nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, und zweitens sei gesagt, daß die Notverordnung zum Krankenkassengesetz mit Rücksicht auf die Unkenntnis weitester Kreise über den wirklichen Inhalt und den Zweck des geplanten Gesetzes im Wahlkampf von der Sozialdemokratie aufs gründlichste, aberin wahrheitswidrigster Weise ausgenutzt wird. Wenn die Sozialdemokratie vom Notopfer der Kranken usw. spricht, dann ist das nichts weiter als ein erneuter Beweis für die Demagogie, die dieser Partei eigen ist. Es muß demgegenüber einmal in aller Oeffentlichkeit festgestellt werden, daß die in der Notverordnung ausgesprochenen Einschränkungen der Barleistungen und Beteiligung der Erkrankten an den Kosten der Behandlung in erster Linie von dem geschäftsführenden Vorsitzenden des sozialdemokratischen Hauptverbandes deutscher Krankenkassen, dem sehr prominenten Genossen Lehmann stammen. Dieser hat 1928 die Forderungen aufgestellt, die jetzt in wesentlich abgeschwächter Form verwirklicht werden. Diese r dikalen Abbauvorschläge Lehmanns sind dann im Herbst 1929, aus taktischen Gründen etwas gemildert, vom Reichsarbeitsministerium den beteiligten Kreisen unterbreitet worden. Der verantwortliche Reichsarbeitsminister in jener Zeit war aber Herr Wissel, der ebenfalls eine Größe der sozialdemokratischen Partei darstellt. Es ist deshalb eine bewußte Unwahrheit, jetzt Ste;. tald vorzuwerfen, daß er, und mit ihm die hinter dem Kabinett Brüning stehenden Parteien sich die Vorlage sozusagen aus Bosheit und Niedertracht gegen die Versicherten ausgesonnen haben. In Wirklichkeit ist das, was die Notverordnung enthält, gedanklich und praktisch unter der Verantwortung der Herren Wissel und Lehmann vorbereitet worden. Es ist deshalb leicht, jetzt nach dem nicht sehr ruhmvollen Ende des Kabinetts Müller—Wissel sich in Oppositionsstellung zu begeben und nun einfach das Blaue vom Himmel herunterzureden. Die angeführten Tatsachen sind so unwiderlegbar, daß sic durch alle Wahlaufrufe der sozialdemokratischen Partei nicht aus der Welt geschafft werden können.
Der weitere Vorwurf, die Arbeiterschaft aus der Führung des Staates planmäßig auszuschalten, bricht in sich zusammen. Wenn man Arbeiterschaft und Sozialdemokratie als ein Ganzes betrachtet, hinkt die Behauptung