2. 12. in Meerhof und### eg:„Ohm Krüger“ un 9. 12 in Ahden, am 10. in Verlar.

Auszeichnung. Der Gefreit genannt Wehners) hat## Osten das Eiserne Kreu# Wir gratulieren!

Dez. Tragischer Unfall. Schreufa ein: Mutter### in das Schlafzimmer sie dort den jüngsten. Rund und Nase blutend Ursache befragt, gab er rzt zu sein. Ein zufällig untersuchte sofort den Iu### re Schädelbrüche fest. nik nach Marburg verlor starb, ohne dieses wied­enige Stunden später.## ngehörigen umso tragisch st, wodurch und wie sich de

unk am Montag

aus den bekanntesten Opech und Verdi erklingen in##### von 16 bis 17 Uhr. Vet Kabarett. In der Leipzig### etwas“ von 20.20 bis 22 ¼ Programm. Die schöne## h Erna Berger, Erna Sac el Schmitt=Walter. Herbei## pert Glawitsch vertreten, iu ir sorgen neben Hilde Hild## Gründgens Manny Zienen mann Gustav Jürgens und Harry Langewisch liest au ich„Man kann ruhig darübe verständlich fehlen auch au irnabas von Geczy. Albe usammenstellung und Leitung

Reichhelm. Krefeld, dirigien Dämmerstunde“ von 18 b# landsender Werke von Bruch Die Solisten der Sendun# (Tenor) und Robert Rettneg

s Herz für andere

Menschen, die unverschulde### st durch die NSV. geholfe## ner Familie wird geholfen NSV. durch dich oder ihr eren Not erfährt. Viele abe indlichen Familien selbst he## nühen, nicht immer materiel gütiges Herz und mit etwat an melde sich bei dem NSPy elfer oder auch bei der NSy renamtlicher Helfer oder### Es wird nicht zuviel Arbe## eudebereiten bringt auch sel# ie Wunden; anderer Mensche### en lindert, vergißt dabei sein wurde einer zufrieden.## n im Verhältnis zu anderen recht gut geht. Dazu komms n Deutschlands entscheidungs r die vorgeschriebene Pflich s besonderes getan zu haben en bis zum Siege.

ucht gerade jetzt Menschon. die Helfer ein kleines zusätzlichen bereit sind. Laßt euch nich st, aus freiem Entschluß. Ein großen und kleinen Opferng fürs Ganze zu bringen berei##

er Bewegung

e, Büren. Heute(Montag ingmädel der Schar 4 Uhr der Mädchenschule zu einem tittag an. Die Jungmäde ten um 16.30 Uhr ebenfall lle zu einem lußigen Heimz

amt der Dff.

20 Uhr Heimabend.

mil Reuber, Lippstadt; heimatlichen und Anzeigen### n: Verlag und Druck: C. Jos anns, Lippstadt. Nr. 8 vom 1. Jan. 1941 gültig.

oßer, bunter

Stadtmitte verloren. Gegen# hnung auf der Geschäftsstell Bür. Ztg.“ abzugeben.

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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und Feiertage. Bezugspreis:

lich 2,01 RM. einschließlich 54 Pfg. Postgebühr. Botenbezugspreis.80 RM.

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Betriebsstörung usw besteht kein Anspruch auf Lieferung und Ruckzahlung. des Bezugspreises. Anzeigenpreis: 1 mm hoch 46 mm breit 5 Pfg. kleine Anze nicht geschäftlicher Art bis 25 mm Höhe 4 Pfg., Textspalte 1 mm hoch und 68 mm breit 15 Pfg. Bei Konkurs und Zwangsvergleich erniicht jeder Anspruch auf Nachlaß. Gerichtsstand für beide Teile Amtsgericht Büren. Verlagsort Lippstadt.

Kostenl. Beilagen: u. a. Der illustr. Sonntag- Am häusl. Herde

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Der Stnt,.

LarenerU“8

Heilarzeitung für den Kreis Büren

Nr. 289(1. Blatt)

Büren, Dienstag, 9. Dezember 1941

45. Jahrgang

Ecfti,,t der JIni....

Hawat, Guam und. angegriffen

finden

durch eine Anzeige in der

Bürener Zeitung“

9

Roosevelts Krieg

Welt hat monatelang mißbilligend dem Erstaunen beobachtet, wie eifrig Roosevelt dem Kriege nachlief. Er hat und Frankreich den Rücken gestärkt, um durch sie den Krieg vom Zaune brechen zu lassen. hat auf dem Balkan durch seinen Vertrauten Donovan gegen die Achsenmächte maßlos gehetzt und gewühlt, im Iran und Aegypten seinen

machtpolitischen Einfluß gefestigt, amerikanische Truppen unter fadenscheinigem Vorwand nach

Island entsandt und Holländisch=Guayana wi­

derrechtlich besetzt, er hat seine Polypenarme in der„westlichen und östlichen Hemisphäre“ zierig vorgestreckt. um für seine Aagrellig. Hägente auszubauen. Man wußte längs, baß Roosepelt in der Sorge lebte, vom„Ausbruch“ des Fi dens unangenehm überrascht zu wegden, auch lieferte er an die Gegner der Achsenmächte Kriegsmaterial, zwar nicht so viel, um ihnen wirklich zu helfen, aber so viel wenigstens, um sie zur Fortführung des Krieges zu veranlassen. Er wollte unbedingt den Krieg mißbrauchen, seine imperiale Expansion zur Sättigung seines Machthungers nach Beherrschung der Welt durchführen zu können, er machen, er wollte in seiner Befriedigung der jüdischen Rache= und Haßge­lüste gegen die Länder ermöglichen, die sich von den internationalen Parasiten freigemacht hat­ten. So hetzte Roosevelt auf der bstlichen und westlichen Hälfte der Erdkugel. Denn was er in Europa zu erreichen versuchte, betrieb er auch im ostasiatischen Großraum, wo Japan das Ziel seiner Kriegstreiberei war. Er peinigte Japan bis aufs Blut, er reizte es mit impertinenten Forderungen und stellte schließlich ein Ultima­tum, das nichts anderes als die Aufforderung zum Selbstmord war. Japan war lange um die Erhaltung des Friedens im pazifischen Raume bemüht, es versuchte, mit diplomati'schen Mitteln eine Verständigung mit Rooseven her­

beizuführen, es vermied jegliche,„Eizggischunz in USA.=Angelegenheiten, obwohl Aooseerl. fortfuhr, seine schmutzigen Finger in Dinge zu

stecken, die ihn gar nichts angehen. Bewußt ging er darauf aus, dem arbeitsamen japani­

schen Volke die Lebensmöglichkeit abzuschnüten. Deshalb ignorierte er alle japanischen Verstän­digungsversuche. Dieser Kriegsbrandstifter, der größte Weltverbrecher, der jemals im Hause die Geschicke der ASA. in einegHan hielt, wollte den Krieg unter allen umstanden, er wollte keinen Ausgleich der Interessen, son­dern die Zuspitzung der Gegensätze. In Spiel mit der japanischen Gedulo gefiel er sich in immer frecheren Provokationen.„Alzu straff gespannt, zerspringt der Bogen. Jetzt hat er den Krieg. den er auf allen Wegen erstrebte. Auf die Forderung nach der Preisgabe seiner selbst konnte Japan keine andere Antwort ge­ben als die in der Sprache der Kanonen und Bomber. Diese dröhnende Sprache nur wird von Roosevelt verstanden. Die japanischen Erfolge sind schon außerordentlich groß. chen Meldungen vom Kriege im Stillen Ozean bereits bekunden. Auf plutokratische Zwing­burgen und Stützpunkte, auf feindliche Schlacht­schiffe und Kreuzer hageln die Bomben. senschiffe der USA. sanken auf den Grund des Meeres. Feindliche Flugzeuge in Zahl sind schon abgeschossen worden. Die japa­nischen Verluste sind äußerst gering.

So erklingen die Kriegsfanfaren auch im Stillen Ozean, wo schon lange die Glut schwelte, von Roosevelt geschürt und entfacht. Unver­stand hat über die Einsicht gesiegt. Diesen Krieg aher wird Roosevelt nicht gewinnen. Und mit ihm gehen auch jene Staaten der Katastrophe entgegen, die nicht genügend Rückgrat zeigen, den Verlockungen und Drohungen Roosevelts zum Kriegseintritt gegen Japan zu widerstehen.

Auf Japans Seite ist Mandschukuo in den Krieg eingetreten. Die Fronten sind eindeutig geklärt. Auf der einen Seite die vom Juden­

tum beherrschten, auf brutale Weltknechtung aus­gehenden plutokratisch=bolschewistischen, Mächte,

auf der anderen die ordnen.. aumächte, die für die Verteidigung ihrer Freiheit, für die Sicherung ihres notwendigen Lebensraumes und für die Erhaltung der Kultur eintgeten. Zu bedauern ist das Volk der USu., von dem Moralheuchler Roosevelt durch Be­trug und Gewalt in diesen Krieg getrieben worden ist. Der Reichsaußenminister von bentrop hat noch in seiner großen Rede anläß­lich der Erweiterung des Antikominternpaktes am 26. November ds. Is. festgestellt:„Dem amerikanischen Volke selbst wird diese Politi seines Präsidenten ideell und materiell einst teuer zu stehen kommen.“

Der erste japanische Heeresbericht

Tokio, 8. Dez. Das Kaiserliche Haupt­quartier der Marine gab am Montagvormittag über die militärischen Operationen folgendes bekannt: Die Flotten= und Luftstützpunkte auf Hawai wurden mit großem Erfolg angegriffen. Die japanische Flotte versenkte in Schanghai ein englisches Kanonenboot und übernahm ein USA.=Kanonenboot auf dem Jangtse. Auch auf Singapur wurden mit großem Erfolg Luft­angriffe durchgeführt. Weitere Lustangrisfe richteten sich gegen Davao, die Wale=Insel und Guam.

Davao ist ein Hafenort auf der zur Insel­gruppe der Philippinen gehörenden Insel Mindanao.

Günstiger Verlauf in Malaya

Tokio. 8. Dez. Wie das Kaiserliche Haupt­quartier bekanntgibt, haben japanische Armee­und Marinestreitkräfte am Montagfrüh in engster

Zusammenarbeit eine überraschende Landung an einem bestimmten Abschnitt der Malayen=Halb­insel durchgeführt. Wie weiter verlautet, nehmen diese militärischen Operationen einen günstigen Verlauf.

*

Die Malayische Halbinsel ist der schmale, süd­westliche Ausläufer Hinterindiens. Fozenzung ist von außerordentlicher strategischer

Nach Norden in die britische Provinz Burma übergehend. kann man ihre Grenze erwn im Isthmus von Kra fassen, jener nur 42 km breiten Landenge. über deren Durchstich zu einem Kanal verschiedentlich Pläne aufgetaucht sind. solcher Kanal würde die Fahrt vom Indischen

Ozean nach Ostasien, die heute durch die straße im Südwesten der Malayischen Halbinsel und an Singapur vorüberführt, um etwa vier Tage verkürzen. Singapur mit seinem der Halb­

insel südlich vorgelagerten„Flaschenhals“ bildet

die Schlüsselstellung und befindet sich in briti­

schem Besitz. Während der Nordwesten und der

Süden also unter britischer Herrschaft stehen. bildet der mittlere Teil. Thailand(das fruhere Siam). einen selbständigen und unabhängigen Staat.

Zwingburg Hongkong

zweimal angegriffen

Tokio, 8. Dez. Die Armeeabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers teilte mit, daß der Angriff gegen die britische Kronkolonie Hongkong begonnen hat.

Nach Berichten, die von der Front in Süd­china vorliegen, führten japanische Bomber bereits den zweiten Angriff auf Hongkong durch. *

Die Insel Hongkong. am Eingang in die Tigrisbucht gelegen, ist etwa 18 km lang und

drei bis acht Kilometer breit. Sie bildet mit der gegenüberliegenden Halbinsel Kaulun einen ausgezeichneten Hafen. Im englisch=chinesischen Opiumkrieg von 1839 bis 1842 war Hongkong der Hauptstützpunkt der englischen Kräfte. der im Frieden von Nanking 1842 an England über­ging. Seit 1843 ist Hongkong britische Kron­kolonie. Dazu ist seit 1898 der ganze südliche Teil der Halbinsel Kaulun als Pachtgebiet ge­treten. An die höchste Erhebung der Insel, den Peak. lehnt sich die Stadt Hongkong, eigentlich Viktoria, mit 480000 Einwohnern, darunter 16000 Nichtchinesen. Hongkong ist der Sitz des

britischen Ostasiengeschwaders und des britischen

Chinakommandos. Seitdem der Flottenvertrag von Washington, der Großbritannien einen Aus­bau Hongkongs untersagte, ungültig geworden ist, hat England die Befestigungen fieberhaft verstärkt: Forts. Flugplätze. Militärstraßen,

Munitions= und Benzinlager sind zahlreich an­gelegt worden.

Einmarsch in Thailand

Ueberraschender Angriff auf USA.=Flotte in den Hawai=Gewässern

Tokio, 8. Dez. Das Eindringen japanischer

Truppen in Thailand wird soeben hier amtlich bekanntgegeben. Es heißt, die japanischen

Truppen seien in Thailand einmärschiert, um die

Neutralität dieses Landes gegepagen von

Truppen zu sichern, die begonnen haven, von Süden her nach Thailand einzudringen.

Die Marinesektion des Kaiserlichen Haupt­quartiers gab am Montagmittag bekannt, daß japanischen Kriegsschiffen ein überraschender=An­griff auf die USA.=Flotte einschließlich Flug­zeugträger im Gebiet der Hawai=Inseln gelang. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß die igpanische Flotte in den Chinagewässern das Ueu.=Ka­nonenboot„Wake“ in Besitz nahm und das bri­tische Kanonenboot„Petrel“ bei Schanghe versenkte.

Thailändische Truppenverschiebungen Tokio, 8. Dez.„Jomiuri Schimbun“ meldet aus Bangkok, daß große Mengen thailändischer Truppen in die südlichen Grenzgebiete in Marsch gesetzt worden sind. Das Blatt erklärt, dies sei um so bemerkenswerter, als Reuter kurz vorher

berichtet habe, daß die britischen Streitkräfte

ihre Vorbereitungen an der malanischen Grenze für den Einmarsch in Thailand vollendet hatten.

de die Fahrt vom Jadise

PuctSchlachtchisse bersentt

* heschädigt über Clarkfield 50 Maschiner

Dier Schlachtschiffe und vier Kreuzer schwer besafuoigt Wahrscheinlich auch ein Flugzeugträger vernichtet

Tokio, 8. Dez.(Ostasiendienst des DNB.)

Die Marineabteilung des Kaiserlichen Haupt­quartiers gibt nach einer Meldung des japani­schen Nachrichtenbüros Domei bekannt, daß ils erste Ergebnisse der japanischen Luftangriffe au Hawai drei USA.=Schlachtschiffe versr####

vier Schlachtschiffe und vier Kreuzer der=Klasse schwer beschädigt wurden. Auch wurde eine große Anzahl feindlicher Flugzeuge vernichtet, während die japanischen Verluste an Flugzeugen gering sind. Ein USA.=Flugzeugträger wurde von einem japanischen=Boot bei Honolulu versenkt. Doch ist dieser Bericht noch unbestätigt.

Das USA.=Minensuchboot„Vinguin“(1000 BRT.) wurde von japanischen Flugzeugen ver­senkt, die die Insel Guam am frühen Morgen angriffen. Viele feindliche Handelsschiffe# im Stillen Ozean gekapert. Während der Kampfe ging ein japanisches Schiff verloren.

Schlachtschiff„Oklahoma“

versenkt

Bei Luftangkiff auf Pearl Harbour(Hawai) Schanghai, 8. Dez. Domei meldet, das nordamerikanische Schlachtschiff„Oklahoma“

(29 000 Tonnen) sei bei dem japanischen Angraf auf Pearl Harbour gesunken.

*

Das Schlachtschiff„Oklahoma“ Liez ig. Foch:

jahr 1914 von Stapel und wurde Enve der Der Jahre letztmals stark überholt und modernisiert. Es erhielt besseren Schutz und Torpedowulste. Die Panzerung dieses 29000 Tonnen großen Kriegsschiffes war besonders stark. die der Drillingstürme 457 mm, der Doppeltürme 406 mm, der Wasserlinie 342 mm. Die Artillerie bestand aus zehn 35,6=cm=, zwanzig 12.=cm=, vier 4,7=cm= und acht=cm=Geschützen. An Boro be­fanden sich zwei Katapult=Wasserflugzeuge. Das Schlachtschiff erreichte eine Geschwindigkeit von 20 Knoten und hatte eine Friedensbesatzung von 1361 Mann.

Von 14 Flugzeugen 12 vernichtet

Tokio, 8. Dez. Das Kaiserliche Hauptquar­tier teilt mit, daß Formationen der Luftwasse der japanischen Expeditionskräfte in Süd=China am Montag in den frühen Morgenstunden einen überraschenden Angriff auf einen feindlichen Flugplatz nördlich von Hongkong unternahmen.

Von 14 auf dem Boden abgestellten feindlichen Flugzeugen seien 12 durch den Angriff zerstört worden.

90 USA=Klugzeuge

abgeschossen

Nur zwei japanische Verluste Tokio, 8. Dez.(Ostasiendienst des DNB.) Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß bei dem japanischen Luftangriff auf die Philip­pinen über Ibar 40 feindliche Flugzeuge und

über Clarkfield 50 Maschinen abgeschossen wur­den. Die japanische Luftwaffe verlor zwei

Maschinen.

*

Friegszustand Mandschukzuos mit UsH. und Großbritannien

Hsinking, 8. Dez. Das nördliche und südliche Ostasien haben sich vereinigt, um die englisch­nordamerikanischen Mächte aus dem Fernen Osten zu vertreiben, erklärte Mandschukuos Premierminister Tschang Tsching Mino Miu Hui vor der Presse. Der Kaiser hat eine Verordnung erlassen, durch die der Kriegszustand mit den USA. und Großbritannien proklamiert wird.

Ein Aufruf des Tenno

Die UsR. und England zwangen Japan das Schwert in die hand

M7“„Nl.n Wittelp haben die Nerei

Tokio, 8. Dez.(Ostasiendienst des DRB.) Anläßlich der Kriegserklärung Japans an die Vereinigten Staaten und Großbritannien richtete der Tenno einen Aufruf an die Nation.

In diesem Aufruf gibt der Tenno seiner Ge­wißheit darüber Ausdruck, daß das ganze Volk in den bevorstehenden Kampf mit geeintem Wil­len seine ganze Kraft einsetzen werde, um zur Stabilität Ostasiens und damit zum Frieden der Welt beizutragen.

Das Prinzip der Politik Japans ist es stete gewesen, so heißt es hier, die Freundschaft unter den Nationen zu pflegen und in gemeinsamer Arbeit zum Wohle aller Länder beizutragen. Entgegen diesen seinen Wünschen ist Japan jetzt von den Vereinigten Staaten und Großbritan­nien das Schwert in die Hand gezwungen wor­

Angetrieben durch die Versprechungen und Hilfeleistungen dieser beiden Staaten stört das Tschungking=Regime. die wahren Absichten Ja­pans verkennend, nun schon über vier Jahre den Frieden Ostasiens. Die Vereinigten Staaten und England brennen danach, den Osten zu be­herrschen um ihre Machtgier zu befriedigen und haben darum andere Länder veranlaßt, erhöhle militärische Vorbereitungen an allen Seiten ihres Reiches zu ergreifen und uns herauszufor­dern.

A

Mit allen Mittein haden die Vereinigten Staaten und England unseren friedlichen Handel gestört und sich bemüht, unsere wirtschaftlichen Bindungen zu zerreißen, was die Existenz Japans ernstlich gefährdet.

Geduldig in der Hoffnung, die Widerstände wirklich regeln zu können, haben wir ausgeharrt. während unsere Gegner auch nicht die geringste Neigung zu einer Verständigung zeigten und die friedliche Regelung der schwebenden Fragen hinauszuzögern versuchten.

In der Zwischenzeit aber haben sie den poli­tischen und wirtschaftlichen Druck verstärkt, um Japan zur Unterwerfung zu zwingen. Im Inter­esse seiner nationalen und wirtschaftlichen Exi­stenz ist Japan darum gezwungen, zu den Waf­

Japan will und wird, si schließt der Aufruf des Tenno, im Heiste seiner Vorfahren die ihm übertragenen Aufgaben erfolgreich durchführen, um einen dauernden Frieden in Ostasien herzu­stellen und den Ruf des Kaiserreiches zu wahren. Japan übernimmt die Internationale Nieder= lassung in Schanghai

Schanghai, 8. Dez.(DNB=Ostasiendienst.) Die japanischen Marinekommandostellen gaben am Montag früh bekannt, daß die Japaner am gleichen Tage die Internationale Niederlassung in Schanghai übernehmen.