Rechtsdrehung 90°Linksdrehung 90° 
  
  
  
  
  
 
Einzelbild herunterladen

bg u gun g n — n

un Bug g dia gun g

n

g sn s 2.

o gunne

si

an

a ug u— un uuuausn uuh uaa uslanho n s o ig iu

gu 0001 taa a ylaö uh su u uu n sju n a u n bunag u n s u na uobigana a bg u a n uu u a

ue usp ine

— 082—

na I uo un ug n unon 8 B ne 8 2 un g n su a nnn2 un

- u nola uga n a on s un sun ua s o u in gna ua

ug u s na u bi agn pvaa n on uo ivnq uh pors

a u nv u

00 u n n uoa u ubun bu usung usbugn uu ua u uaa u aaa uaaa u ug In u a u u uu un gjoh n uung n un n ugb uw da uisg Bunpvm ua sg

13

— 24—

schränken. Nach dem großen Brande 1519 wurden 1520 die gottesdienstlichen Handlungen daselbst vorgenommen.

Marienbild in der Kapelle war als wundertätig berühmt, und die­ser Umstand veranlaßte viele Prozessionen nach der Kapelle. Der der Kapelle dadurch gewordene Ruf gab Veranlassung zu vielen Stiftungen. So z B. verpflichtete sich 1433 die Stadt, alle Jahre auf Matthias=Tag bis zu ewigen Zeiten für eine Singmesse 30 Albus und für den Küster 12 Albus zu zahlen. 1453 schenkte Weigand Selkes der Kapelle eine halbe Handwiese bei Somplar unter der Bedingung, daß an die Kirche zu Rengershausen 6 Groschen pro Jahr entrichtet werden mußten; die Verpflichtung zu dieser Zahlung ist nach

der Reformation und dem Abfalle dieser Gemeinde 1561 mit 6 Talern erblich abgekauft. 1460 hat Heinrich Leisman seine Hube am Haine welche er von der Stadt angekauft hatte, der Kapelle vermacht. 1467(1477)„Henschen von Dersch Arnold. Noldens Donation versiegelt über seine Hube Land zu Broms­kirchen für in Hallenberg gelegen, St. Marien zu Merklinghausen außer 4 Stück, welche St. Marien zu Brømskirchen doniert." 1474 auf Walburais gaven di Eheleute Hermann Muscheln und Gertrud eine Hube Wiese zu

Huntringhausen an Unterrirche und Frühmesse. 1476 vermachte Witwe ra ese Sieelsbach und eine Ditte(?) zu Guntringhausen

weit sie deselbig geraumbt, gegeben Alarista St. Crneis ewige Meste

uner lieben Propen moge sie aunen tuach leter Boilen und Begehr. Pan­

stadt zu Merklinghausen eine Selenmesse. 1635 vermacht, de Kavelle Wie on n apelle

In früheren Jahrhunderten wurde jeden Samstag in der Kapelle ein Hochamt gehalten und zwar zwei Samstage vom Pastor und den dritten Samstag vom Vikar. Kriegsunruhen halber unterblieb dieser Gottesdienst 150 Jahre lang. Erst am 10ten Dezember 1695 erfolgte die Erneuerung des ehemaligen und durch Stiftungen vorgeschriebenen Gebrauches.

Seit vielen Jahren wird in der Kapelle feierlicher Gottesdienst nicht mehr gehalten. Pfarrer und Kaplan haben dazu keine Verpflichtung mehr. Der Gottesdienst besteht nur noch in stillen Messen, welche vom Vikar als In­haber des Synesischen Beneficiums, und zwar jeden Sonntag und Feiertag nach der Frühmesse und in der Regel jeden Montag, Mittwoch und Sams­tag gelesen werden. Bei Beerdigungen, sofern kein Seelenamt gehalten wird, liest der Pastor die Messe ebenfalls in der Kapelle. Messen auf Ver­zungen gegen Entrichtung der üblichen Jura werden an beliebigen Werk­bekannselesen.) Das Vermögen der Kapelle ward(zu welcher Zeit ist nicht Stiften" dem Vermögen der Pfarrkirche, resp. den betreffenen geistlichen mehr. Die zug.egt. Ein Kapellenfonds Merklinghausen besteht deshalb nicht der mateieen Opfergeider fließen in den Krchenfonds.

Hostien und Waahsin der Kapelle, der Utensilien, zur Lieferung an Wein,

Wachs ist auch deshalb der Kirchenfonds verpflichtet.

Seit einigen Jahren ist

erin eine Aenderung eingetreien.

Saselng: Biies De

meweher=Brilon. Verlag: Hans Albracht-Brilag.

Geschichtliche und heimatkundliche Blätter

der Sonderabteilung Brilon des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Gratisbeilage zur Sauerländer Zeitung in zwangloser Reihenfolge. Sanderbezugspreis niertelj. 1,80 Umx. Nr. 3. Brilon, 14. Juli 1923. 5. Jahrg.

Geschichte der Pfarrei Winterberg.

Von Dechant Schrepping, Winierberg.

(Fortsetzung).

Verkaufte Communal-Grundstücke.

Im Jahre 1840 haben die städtischen Behörden mit Genehmigung der Königlichen Regierung verschiedene, der Stadt Winterberg als Corporation gehörige Parzellen an einzelne Einwohner meistbietend verkauft. Dafür ist gelöst worden im Ganzen 214 Thl. 18 Sgr. 2 Pfg., welche gleichfalls zur Tilgung der städtischen Schulden verwendet worden sind.

Abgelöste Fiskal-Gefälle.

Die Kämmereikasse der Stadt Winterberg hat in diesem Jahre die Fiskal­Gefälle beim Rentamte Meschede abgelöst und die Ablöse=Summe mit 200 Talern bezahlt.

Betrag der Communalschulden.

Die Communalschulden der Stadt Winterberg betragen gegenwärtig 2284 Taler, 18 Sgr., 6 Pfg.

Aufgeführte Neubauten in Winterberg.

Im Laufe des Jahres 1840 wurden in unserer Stadt folgende Neubauten zur Ausführung gebracht:

a) Auf Kommunalkosten:

Das neue Schulhaus bei der Kirche.? Es kostet 3400 Taler Preuß. Courant. Die Veranlassung zu diesem Bau war, daß die Schulzimmer im alten Schulhause wegen vermehrter Schülerzahl zu klein geworden waren. Das alte Schulhaus, welches sich noch in einem guten baulichen Zustande befindet, bleibt Dienstwohnung des Lehrers und der Lehrerin. Auch beabsichtigten der Magistrat und die Stadtverordneten, das Knabenschulzimmer im alten Schul­hause im nächsten Jahre zum Gefängnislokale einzurichten.

b) Auf Privatkosten:

1. Ein bürgerliches Wohnhaus unten im Hagen, neu errichtet von Joann Wahle, gen. Korokes.

2. Ein bürgerliches Wohnhaus auf Hollen=Hausplatz, neu errichtet vom Schuhmacher Josef Fresen.