Thlr. 15 Sa. Rübsaamen r. Heu pr. Cn.— Thir.

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Thir.— Sa. Rüböl per ditc per Mai 28½ Thir. *r Ohm— Thlr.= Sgr. eßkuchen, per 2000 Pfund r. Branntwein, per Odm Thir. 15 Sgr. Gerei­

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Abend hat Herr Tele­u Wwe. Meyer dahier aphie mit Experimen­spulärer Vortrag über so mehr zu verwun­n geringer war. Ge­likums, für welchen eresse sein muß, war

rtige popnläre Vor­an und sie finden in blikum die lebhafteste pt sind gerade für in Frist von zwei einzelnen Funktio­n dem Wesen jener mit jedem Tage

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rang einem Savo­dach eines Hauses Eigenthämer ließ Asen einsange, setzt desselben nicht

se des Viadukts wohnt war, ein rin befand, förm­eichnams waren war mit seiner brannt.

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N 66.

Erscheint wöchentlich dreimal am Dienslage, Donnerstage und Sonntage. Inserate werden mit 1 Sor. die Aepaltige Zeile oder deren Raum berechnet.

Paderborn,

Sonntag, den 30. Mai 1852.

Viertelj. Abonne.-Preis in Paderborn 20 Sgr.; bei allen Poslanstalten in Preuszen 25 Sgr.; im übrigen Deutschland 1 Thlr.

Jahrg.

Einlucheung st#m Abonnement.

n Nud ue ud due edue Au u e e ur a. azaich Arder unr Bhnr unr an Veis. un un Seuee Baen. ee de üue ude Au ue. uu u u aue u. e er An un ues aan ae i asgreiche Geneidin ue. Gae chehe ene. en nue Aude. u du u u uu eu e e e ure unr uih e unrihe aa e a e. e ne un bene nud ud u du u u u e ue Fr unt ur ant ae e. aane uae e.

schaell bringen.

en Nüue ud ue Audu uu ue eun u u. u ue, H a-ereal erächece ahe aue, e aee e, e e du dud u. u ud eu u e er uenr eane, tate ue eu atet e e eo e e. Sreaduen Seien Herielene in den Bund, prorinstelle Nechrichten ausfchrlich unf bauch mitnnbelen.

e u u u d d u u u# e hame t an. anr e Ka e caemn amaet ue.

Uebersich t.

Deutschland. Berlin, der Kaiser v. Rußland abgereist. Minister­krisiegerüchte. Silberne Hochzeit des Prinzen Karl. Freigebigkeit des Kaisers v. Rutland, Kladderadatsch. Freihandelsverein. Ge­witter. Gera, Prügelstrafe. Bremen, der Wecker verboten. Franken, Roth. Krankfurt, Rothschild dem Tode nahe.

Homburg, die verfassungstreuen Abgeordneten in Polizeiunter­sichung. München, die Kammern geschlossen. Mannheim, Hinrichtung. Wien, die Finanzmaßregeln.

Ausland. Krankreich. Paris, das Kaiserthum rückt näher. E. ide die Aunie, Bungt, Salurhug Sangian, für Changarnter. Sonntagsfeier. Heirathegerüichte. Das Unter­shttoreg zrüchkgeiggen Grobhritannten. London schmaner Regen. Protokoll der Mächte über Neuenburg.

Die Leinenindustrie Westfalens.

I.

& Paderborn, 29. Mai. Schon in den ersten Jahrhunderten des Mittelalters ging ein Handelezug von der Nordsee und Westfalen durch Polen und Rußland über Nowgorod aus schwarze Meer, wo er sich mit den Carawanen des Orients in Verbindung setzte und die Leinenwaaren, die Tuche, den Bernstein der Küsten der Osisee und des deutschen Meeres gegen die Gewürze und die Seidenstoffe des Morgenlandes austauschte. Auch nach Eng­kud dnee gelleriche Wlogrrinendheris an Belumand, Tuch. Bier, Pöckelfleisch, namentlich aus Westfalen und wurden dort gegen Getreide, Häute, Zinn u. s.., verhandelt. Die Hanse, in deren Bunde Städte, wie Münster und namentlich Soest eine nicht unbedeutende Rolle spielten, hatte bekanntlich einen Stapelplatz in London und ein Handelsprivilegium, das sie berechtigte, ihre Waaren zellfrei oder mit geringerem Zolle in Großbritannien zu importiren, als die Engländer selbst, ein Vorrecht, das erst später wieder aufgehoben wurde, als die Danse in Verfall gerieth und nicht mehr wie früher„die sean­dinavischen Könige unter ihrer Betmäßigkeit; hatte.

Sie war ein mächtiger Städtebuns, diese Hanse, mäch­tiger, als Kartboge und die Umschiffung des Kap's der guten Hofnung. Das Eingehen des Ueberlankhandelsweges, der Ver­fall der freien Handelsstädte des Mittelmeeres, die Blütbe der Dortugiesen mußte vorausgegangen sein, bis sie ihre frühere Macht einbüßte.

Bergen in Norwegen und Archangel am weißen Meere in Rußland sind Colonien der Hanse. Wie bedeutend der Handel derselben auch auf die Nachbarländer einwirkte, das bewies die damalige außerordentliche Blüthe Nowgorods, zu welcher, seitdem dieses durch Wasilewitsch„den Schrecklichen­zerstört worden, es keine slavische Stadt mehr gebracht bat.

Mit dem hanseatischen Bunde exportirte Westfalen seine Leinwand nach Größbritannien und Seandinavien, nach Ita­lien, Rußland und Griechenland. Es ist somit eine tausend­jährige Industrie, welche wir zu besprechen haben.

Jahrhunderte lang beherrschte Deutschland und nament­lich Westfalen den ausländischen Markt, obgleich dasselbe Deutschland in seiner industriellen Entwicklung durch die ewi­gen Kriege wie kein anderes Land mitgenommen wurde, denn die Schlachten der europäischen Völker wurden immer in sei­nen Marken geschlagen. Es ist sehr zweifelhaft, ob irgend ein anderes Volk der Erde einen dreißigjährigen Krieg über­lebt hätte. Die Hälfte der Bevölkerung war durch die Pes oder das Schwert umgekommen; die Städte waren ausge­storben, ein Drüttbeil der Dörfer und Flecken durch fremde Mordbrenner zerstört oder von ihrer Bevökkerung verlassen. Von einer großen Anzahl derselben kennt man heute kaum den Namen noch. Und dennoch hat sich dieses Urvolk mit der unverwüstlichen Zähigkeit wieder aufgerafft. Auf zweihundert Jahre hin war die Geschichte der Nation selbst fast in Ver­gessenbeit ggrathen; aber dennoch tauchte die Erinnerung mit verzüngter Kdaft wieder auf und ein lebenskräftiges Geschlecht bat den Grunestein zu einem neuen Riesenbau gelegt. Aber alle jene Wirren, alle sene furchtbaren Drangsale bat die deutsche, die westsälische Leinenindustrie überwunden und den Markt bis zu Ende des vorigen Jahrhunderte in Europa und Amerika behauptet. Woher kommt es nun, daß wir den Ver­fall dieser kausendjährigen Industrie jept beklagen hören? Die Klage ist begründet. Wir wollen die Ursache des Verfalle auszusuchen uns bamühen.“ Derselbe trat seit den Napoleoni­schen Kriegen und der Continentalsperre ein.

dls die engische Industrie durch die Continentalspere vom zuropäischen Markte sich verdrängt sab, machte se die riesendastesten Anstrengungen, um durch Ausdehnung der Fa­brikation, durch Anwendung von Maschinen, die Waaren bit­iger herzustellen und außereuropäische Märkte sich zu erobern, von denen zurem die Völker des Continents sich für eine

Zeit lang mehr oder weniger ausgeschlossen sahen. Mit der Arbeit, die dis dahin mehr allein, verwabrlost, ihre Prorukte zu Tage förderte, verband sich das Kapital und die mit der Wis­senschaft ausgerützete Intelligenz und es begann mit der Solidarität der Interessen die Leinenfabrikation.

„So lange in anderen zivilisirten Ländern, sagte vor zwei Jahren ein Berliner Blatt, ebenfalls keine Leinen­Fabrikation und keine gewerbsmäßige Flachsbereitung bestand, war es Deutschland, das unter allen die ausgedehnteste Land­wirthschaft, den besten Flachs und den längsten Winter hatte, leicht, den auswärtigen Markt zu beherrschen. Aber als Bel­eien, Holland und Schweden die Flachsbereitung verbesserten, dls die Engläader gar, von jenen die Flachsbereitung lernend, die Spianmaschine erfanden, eine Leinen=Habestaton grichte­ten, wohlfeiler und besser bleichten und eine glänzende, schön gppretirte, wodlfeile Leinwand auf den Markt brachten, und, immer noch die Bedürfnisse des Marktes erspähend, dem: Be­gehre unmittelbar mit dem Angebot ihm angepaßter Produkte folgten, während das deutsche Leinengewerbe in seinem Schleu­drian verblieb, da war dieses binnen weniger Jahrzehnde von dem überseeischen Markte verdrängt.

Das war eine Verringerung des Absatzes, aber eige nicht so große, ale man sich auf den ersten Blick vorstellt. Man legt dem Exporte nur deshald so große Bedeurung bei, weil man seine Zahlen kennt und die zu verführenden Produkte in großen Massen angehäuft werden. Wo die Zahlen des Bin­nenhandels zu Tage gefördert werden, sicht man überaß ior ungeheurts Uebergewicht. Das Zurückgeben geschaß Schrit vor Schritt. Einige Kapitalien zogen sich aus dim Leinen­bandel und suchten andere Verwendung, ohne Verlust, da kein sebendes Kapital von Bedentung vorhanden war. Einige Häuser gingen, namentlich in Schlesien zu Grunde. Die über­große Mebrzahl der Kapitalien blieb, namentlich in Wesisalen, in dem beguemnen und ziemlich sichere Prozente bringenden Lei­nengeschäfte; eenn der Markt des Zollvereine blieb der dent­schen Leinenproduktion volständig, und bier mebrte sich der Konsum mit dem Wohlseilerwerden des Produttes, so daß der Umfang des Leinengeschäftes sich nicht sehr verminderte.

über es ist ein Unglück, iwenn der Preis sinkt, während die auf das Produkt verwandte Arbeit dieselbe sleibt. Um dies Mißverhältniß auezugleichen, mußte das deutsche Leinen­sewerbe zur wirklichen Fabrikation mit Anwendung von Tech­

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W. E. Bilder aus den Alpen.*)

Am Langensee, im August.

Gestern waren wir noch in der Schneeregion gewesen, beute betraten wir das Land,„wo die Zitronen blüh'n, im dunklen Laub die Heldorangen glühn“, und betrachteten mit neugierigen Blicken die Reben, wie sie mit den Ulmen sich vermählten und von deren Zweigen die vollen Trauben herunterhängen ließen, als ob sie Früchte des Baumes wären, der ihnen nur zur Stütze dient. Einen über 9000 Juß hohen Alengrad hatten wir gestern überstiegen, über Gletscher und Schneefelder klimmend, von dem Geschrei der Gemse umgellt, unter dem Tosen der Sturzbäche, die über urweltliches Ge­trämmer ihr zu Milch zerschlagenes Wasser stürzen. Fünf Stun­den ohne Weg und Steg, ohne Führer hatten wir einen Paß öker­schritten, über den in diesem Sommer noch nicht einmal ein Schwei­zer gekommen war. Ringeum nur nacke Felsen, hängende Eisklum­ven, in den Strahlen der Sonne kläulich schillernd, ohne Begetation, zu Füßen die Schneefirne, mit ihren gähnenden Rissen und zief un­ter uns die schäumenden Bäche, die Pulsadern der Erde, wie Sil­herschlangen die grüne Alp durchschneidend, hatte die gewaltige Ein­samkeit uns fast erdrückt, zu feierlichem Ernst gestimmt, wie in ei­nem gewaltigen Gottrstempel.

Und heute in dem Lande des Lebens und der Lust! Statt der Felsenzacken Kastaonien=Wäsder, statt der Gleischer und hängenden Eisklumpen die Trauben=beladenen Ulmen, die Feigenoäume mit brer lüßen Lost, Kat des Donners der Sturzbäche den Gesang der Vögel und statt des Schneefeldes den mit Blumen geschmückten Rasenteppich.

Tieser Contraßt, er auhöbte unsern Genus, die überstandenen Gefahren ließen uns die Schönheit der Natur, die Sößizkeit das Lebene deppelt empfinden. Und gnaufbalisam flogen wir dem Lage maggiore zu, von dem Jean Paul so glühende Vorstellungen in uns erweckt hatte.

*) Bruchstücke aus einem noch nicht veröffentlichten Worse.

. Wir waren in Intra vom Dampfboote gestiegen, well uns due Städtchen gar zu ttalienisch anlächelte, wie überhaupt an diesem See der kalienische Typus reiner erhalten ist, als tiefer unen in der Lombardei. Wir hatten uns unter die fröhlichen Gäste, die auf dem freien Platze vor den Kaffehäufern saßen, gemischt und die beispiellos wohlfeilen Sordetis(Eis) gekostet. Bei der außeror­dentlichen Viligkeit der Gasthöfe hatten wir beschlossen, uns so recht geden zu lassen, und waren an einem herrlichen Morgen vor Son­seraufgang in einem Nachen nach den Boromäischen Inseln auf­gebrochen.

Von vier Rudern geirieben, glitt der Kahn in dem krystallenen Spiegel des Langenseas dahin, und mit jedem Ruderschlage entfal­ieten sich uns neue Herrlichkeiten. In der Gegend, wo die boro­wäischen Insein liegen, dehnt der See zu einem weiten Becken sich ane, welcher in drei Acme sich erstrecht: der Eine nach Nordosten, wvo der größte Theil dieses Schlangensers in den Bergen sich ver­tert, der Andere nach Westen über Isola peschierg nach der Sim­Plonstraße bin, der Dritte nach Süden bis Sesto Calende in der Richtung von Mailand. Nicht ganz in der Mitte des Beckens, wel­die an se eins halbe Meie breik und eine Meile lang=sein ung. ttegen auf der westlichen Seite die berühmten Inseln. Nab und ferne sind die User ringe mit schiunmernden Landhäusem, Städten Dörfern geschmückt, welche Letziere, wenn man die Zahl der Häuse: nicht in Anschlag bringt, durch die Bauart und das Aus­sehen selbst wieder Kädtisches Gepränge tragen. Von duri Seiten s der Seespiegel mit Bergen gingefaß; nur gegen Sädosten ver­ieren sich Hügel in die lombardische Ebene hin. Kehrt mau diesen den Rücken, se luagt ein Panorama vor Augen, mie sich auf der weiten Erde kaum ein ähnliches denken läßt.

Vom Ste aus erheden die Berge sich tgrassenförmig öberein­ander bie in die weüte, weite Ferne. Steile Hügel, unten mit Re­henlauben, oben mit Kastanienwäldern hedeckt, begränzen die Ufer. Von Liesen an, die in die döchsten Spigen der Berge schimmern Dörfer und Städte, Landhäuser und Kirchen, alte Schlöser und Kapellen durch das kunkelgrüne Laub, wie die Sterne durch die

Nacht. Uuberall, wo zwei Berge sich aneinander schließen, schim­wert eim beder Kuppe durch das von ihnen gebüdete Thal keras: eie Verung notz ein Spitze, Pinter weicher em pulanischer Kegel kommt, der gleichsam die Zinue der Ppramide bildet und mit den senter ihm liegenden Scmebergen im Himul ohr in den Wosten verschwimmt. Es is somit ein unermeßlicher Raum, den das Auge i derswandern hat. Ader wenn der Blick, den höchsten Gpfeit der Aiven belgend, in Virmamente sich veriert, da bletbte er dach nech an einer Erschelnung im Westen hasten. Er weiß nicht, ist ee bese, be Sas- Aeg, inr in ier BAaite Uisher usheuten, Segstade, voll Wein und Sügfrüchten, se unermeßlich in den Him­wei brig“, daß die anderen Vergriesen daneben zu Zourgen ein­schrumpfen!

Es ist ein Berg, es ist der Monte=Rosa!

bie en Beun un Luprz. Aphicheaier ait shem dtracn. e Sediene, Ausgp hufen, ui in Miden inr Geuschaiger. en de mertwürig ist in Ostrn eiur Vergrnpoe uf der Grruse ven Tasia und der Lonbardet. Ge ist der 8000 Hus boße 8a, Pechtt er alt dm Genitrnie und beinen Geich ishenn dum Buos esiet epichtietzt, der, über alle Höhen der Urgbung rrhaden, der Aufenthalt geheimntsvoller Wesen zu sein scheint.

Wenn man nun von aller dieser fast exerückenden Größe das Kuge nach den auf einen Feisen künstlich gebobeneo Tertassen det Iveia bella menda, so gleicht das kleige Eiland fast einer Fronie au die Exhabenheit der es umgekenden Natur! Aber sie ist eine ide Irentz, diese Jsola bela, mit ihem Rozen Palaste, mit ihren Wronoer- und Aorberchein. Arnn man dieste büberde Ooie do eit, der ersten Scholle, auf weicher dem südwärts Zübenden in ensten Lauh die Geldorangen glüßp“, auf der die Sähmat aller Weltheüle duften, wenn man die Mormorsäle öhrre Schlosses durch, Pecht in ben Schlen Gratien dem Bellenggnbticher den giuen Seres kausct,— se ist das zwar bios die Lage, von wicher aus vaen die Zeautertshue einer luchienden. Göterneit seks,— aan i Bür bes K-d. un Gerthemn undoht. uun Süllen bermsichrene de Pesiräths Silz, auf hur man jeden Angenhic wähat, ur.