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Zweites Blatt Nr. 132

Sodinger Zeitung

Herner Zeitung

Gerther Zeitung

Montag, den

8. Juni 1936

Die Herner feierten ihr Schützenfest

Mit dem Königsvogelschießen nahm es am Samstag einen glänzenden Auftakt

Ein Volksfest

(9) Herne, 8. Juni.

Wenn wir heute den Ausklang des Schützenfestes feiern, dann dürfen wir im Rückblick auf die vergange­nen Tage schon feststellen, daß das Herner Schützenfest 1936 vom gleichen Geiste bestimmt wurde wie das des Jahres 1934, vom Geiste rechter Volksgemeinschaft, der uns ein Volksfest erleben ließ, das trotz der durch das regnerische Wetter etwas getrübten Stimmung unver­geßliche Eindrücke hinterlassen wird. Und wieder dür­fen wir hervorheben, daß die Kohlenstadt Herne wohl den Rahmen für ein alle Kreise erfassendes Schützenfest abzugeben vermag. Die Vorbereitungen für das Fest waren mit aller Sorgfalt getroffen, der Festausschuß hatte alles sorglich erwogen und bedacht, so daß die Organisation des Festes vorzüglich klappte. Diese mit so unermüdlichem Einsatz geleistete Vorarbeit mag auch an dieser Stelle ihre besondere Anerkennung finden.

Schon am Freitag wandelte sich das nüchterne All­tagsbild unserer Straßen: gegen Abend wurden die ersten Fahnen ausgehängt. und immer mehr wurden es. Und als dann am Samstag morgen Sonnenschein uns weckte und Böllerschüsse vom Rathaus das Schützenfest einleiteten, da hatte die Stadt vollends ein festliches Gewand angelegt. alles prangte im Flaggenschmuck, und über allem lag eine erwartungsvolle Stimmung, die die ganze Bevölkerung erfaßt hatte. So begann das Herner Schützenfest und der Kampf um die Königswürde konnte entbrennen.

Der Kampf um den Königsschuß

Taram tata, taram tata... so klang es Samstag­morgen um 7.30 Uhr in Hernes südlichem Stadtteil. Die Gauinspektionskavelle hatte die 1. Kompanie des Bürgerschtitzenvereins Alt=Herne von ihrem Vereins­lokal Brinkmann abgeholt, mit Trompetenklang ging es die Altenhöfener Straße herunter zum Lokal Knapp. wo die 2. Kompanie schon wartete und sich dem Zuge anschloß: bei Stemberg folgte dann die„Königskom­panie": zusammen ging es nun in die Heinrichstraße, um König Heinrich I.(Dr. Münnekehoff) abzuholen. Ihre Majestät die Königin wurde gleichfalls eingeholt, und dann marschierte der Bürgerschützenverein Alt­

Nre

Tacht

Der neue König wird auf den Schultern zum Forsthaus getragen

H.=Z.=Bild

Herne zum Adolf=Hitler=Platz. Aus allen Stadtteilen trafen zur angesetzten Zeit die Vereine unter Voran­tritt der Spielmannszüge ein, die Organisation batte glänzend gearbeitet. Der lange Zug setzte sich pünktlich und ordnungsmäßig in Bewegung. Vom Rathausturm dröhnten Böllerschüsse, der Auftakt hatte geklappt. Un­ter lebhaftester, erfreulicher Anteilnahme der Bevölke­rung ging es mit klingendem Spiel zum Festplatz, der Schützenwiese im Giesenberg. Die Gauinspektionskapelle unter ihrem bewährten Leiter Kühl ging voran, Franz Thome führte seinen Spielmannszug, die Kreisleitung und Festleitung schlossen sich weiter an. Der Königs­wagen falgte; auch der Hofstaat hatte sich eingesunden. luf den Bürgersteigen marschierten nebenher, nach dem der Kapellen, Hernes Einwohner. Durch das Ost­achtal und die Zugangswege zum Giesenberg wurde die Schützenwiese erreicht. Hell lachte die Sonne, manchem wurde es jetzt schon warm. Da tat die Erfrischung sehr gut.

Ein kräftiger Tusch leitete das Geschehen ein. Hein­rich l. gab seinen Verteidigungsschuß ab, worauf Kreis­svortleiter Woide das Königsvogelschießen für eröffnet erklärte. Oberbürgermeister Meister trat an und gab den Ehrenschuß für den Führer, Stadtoberinspektor Koppe knallte für die Stadt Herne auf das stolze Tier in der luftigen Höhe, Kreisleiter Nieper schoß für die NSDAP. Kreissportleiter Woide für den Schützenkreis Herne und Dr. Suberg für den Reichsbund für Leibes­übungen. In der angegebenen Reihenfolge traten die Vereinsführer an und schossen der Reihe nach für ihre Vereine. Und dann konnte es ja endlich richtig losgehen. Wie wird es wohl unserem Soliman zu Mute gewesen sein, als die Herner Schützen sich in Positur setzten und knallten, was das Zeug halten konnte. Immer wieder ging es ran, jeder Schuß saß. Das konnte ja nicht lange gut gehen bei dem Können der Herner Schützen. Eine Stunde gut hatte der Vogel ausgehalten, ebe das erste Horrido erscholl. das dem Schützen Ruviever, Holt­hausen, für das Herunterholen des Reichsapsels galt. Nach und nach kamen dann die weiteren Insignien an die Reihe, aber es war wieder eine lange Zeit ver­gangen, ebe der Schütze Glock. Alt=Herne, 1. Kom­vanie, das Szepter herunterkommen ließ. Schütze H. Landwehr, Freischütz erschoß sich die Krone, Schütze Voß. Alt=Herne, 2. Kompanie, holte den rechten Flü­gel. Nur noch die linke Seite und die Brust hatte man dem Vogel gelassen, als die Schützen richtig loslegten und lossalvten. Jedem Schuß wurde nun besondere

Schützenhauptmann Geck beglückwünscht den mit der Kette geschmückten neuen König

Joto Fiege

Aufmerksamkeit geschenkt, bis die Uhr 12.25 zeigte. Oberbürgermeister und Studienrat Kracht traten an die Schießscharten, ein Knall aus der Büchse des Führers der 2. Kompanie, und herunter krachte der Vogel. Hallio, hallia, der neue Schützenkönig war da! Die Königs­kompanie umringte schnell den glückstrahlenden Schützen und trug ihn wie in einem Triumphzug hinunter ins Forsthaus. Hoch lebe Hermann II., hoch lebe der König! Vor dem Fenster hatte sich schnell eine Menschenmenge versammelt,„Sirah“ holte sein Schifferklavier und ließ einen Cantus zu Ehren Hermanns II. steigen.

Zu einem König gehört aber auch eine Königin, die sich Se. Majestät in Fräulein Brunbilde Linnen­brügger erkor. Ihr wurde schnell die Kunde gebracht, während auf der Schützenwiese, dann die feierliche Ueberreichung der Königskette vorgenommen wurde. Im Viereck waren die Schützen angetreten, dei alte und der junge König, Hauptmann Geck. Kreissportleiter Woide und weitere Offizielle traten in die Mitte. Nach beglückwünschenden Worten legte Heinrich l. seinem Nachfolger Hermann II. die Kette um, der neue Herr­scher versprach, sich immer dieser Ehre würdig zu er­weisen. Kreissportleiter Woide gab danach Anweisungen und Richtlinien für die nächsten Stunden und Tage, die Wachen traten an, wurden unterrichtet, und dann ging es für eine Stunde zum lustigen Teil in Gottes freier Natur über.

Eine kräftige Erbsensuppe aus der Gulaschkanone mundete vorzüglich, die Flasche Bier wurde angesetzt und fast in einem Zuge geleert. Die Sonne meinte es auch zu gut zu dieser Stunde, sie bedachte den neuen und von seiner Kompanie umringten König wohlwollend mit ihren warmen Strahlen. Und im Forsthaus herrschte regstes Leben, die erste Ladung Bier war schon ausgegangen, man mußte sich einige Zeit mit dunklem Bier, Wacholder und Korn begnügen. Man sang bei „Sirahs" Begleitung ein frohes Lied nach dem anderen und widmete dann wieder seine ganze Aufmerksamkeit dem Schützenkönig, der einen schneidigen Marsch der Gauinspektionskapelle dirigierte. So war Stimmung und Fröhlichkeit in allen Ecken, Scherze und laute Hoch­rufe lösten einander ab. Langsam kam die Stunde, die den Aufbruch von dieser gastlichen Stätte ankündigte. Schnell hatte sich der Zug wieder formiert, es ging in die Stadt, wo man Hermann II. schon sehnlichst erwar­tete. Die 2. Kompanie trug den Rest des Schützenvogels nach Alt=Herne. Wieviel Schuß er ausgehalten hat? Genau waren es 877, die ihm aufgeknallt wurden, also waren es bald 1000 Schuß, die vorher erwartet waren. Und dann ging es am Abend in das große Festzelt, wo sich reges Leben bis zum Sonntagmorgen abspielte.

Allgemein wurde der neue Schützenkönig zunächst „Hermann I.“ genannt. Erst später stellte sich heraus, daß der neue König schon einen Vorgänger besaß, näm­lich im Jahre 1881 in Hermann Schulte=Hiltrop.

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Somit mußte dem neuen König der Name Hermann II. zuerkannt werden, den er für seine Regierungszeit in Ehren tragen wird.

Die Krönungsfeier im Festzelt

Großer Krönungsball

Das große Festzelt auf dem Platz an der Kronprin­zenstraße füllte sich langsam. Immer neue Scharen von Gästen strömten herein, so daß die Männer an der Eingangspforte alle Hände voll zu tun haben. Doch alles ist gut vorbereitet und geht seinen geordneten Gang.

Böllerschüsse vom Ratbausturm künden endlich das Herannahen des Königsvaares an. Unter Vorantritt der Gauinspektionskapelle unter ihrem Musikzugführer Kühl vollziebt sich dann der feierliche Einzug des Kö­nigspaares und seines Gefolges. Sie nehmen auf ihrem „Thron“ Platz, vor dem zwei Posten mit geschultertem Gewehr die Ehrenwache halten. Zahlreiche Ehrengäste haben sich inzwischen eingefunden. Man sieht u. a. das vorjährige Königspaar, Dr. Münnekehoff und Frau Meister, weiter Oberbürgermeister Meister, Kreisleiter Niever, Polizeimajor Brocke und viele andere bekannte Persönlichkeiten der Stadt Herne.

Kreissportleiter Wolde

eröffnete dann den offiziellen Teil des Abends mit einer kurzen Ansprache, in der er alle Teilnehmer an diesem Herner Volks= und Schützenfest herzlich willkom­men hieß. Gleichzeitig richtete er an alle Teilnehmer die Bitte, mitzuwirken daran, daß dieses Schützenfest auch seine eigentliche Bestimmung, ein echtes Volksfest zu sein, erfüllen möge. Mit einem Gedenken an den Führer, das in einem kräftigen„Sieg Heil“ seinen Ausdruck fand, beschloß Kreissportleiter Woide seine Ansprache.

Nach dem gemeinsamen Gesang des Horst=Wessel­Liedes ergriff dann der Festleiter.

Schützenhauptmann Geck

das Wort, um die feierliche Krönung des neuen Königs­vaares vorzunehmen. Das Schützenfest, so führte er u. a. aus. ist seit dem Jahre 1934 für Herne ein Be­griff geworden, weil es fest verankert ist als Volksfest. Dreihundert Schützen sind am Samstag morgen wieder hinausmarschiert zum Giesenberg, um den diesjährigen König auszuschießen. Der Vogel, den es diesmal ab­zuschießen galt, hat gehalten, was man von ihm er­wartete. Fast 900 Schuß mußten abgegeben werden, ehe er fiel. Nach einem heißen Kampf hat dann der neue König Hermann II. den Königsschuß getan, und damit fiel ihm als einem Würdigen unter vielen Wür­

digen die Königswürde für dieses Jahr zu. Er ist ein alter Herner und in allen Kreisen bekannt. Er ist auch ein alter Sportsmann und für jeden Svort begeistert. Auch hier im Schießsport hat er seinen Mann gestanden. Als Westfale von echtem Schrot und Korn wird er den Schützenkreis als vorbildlicher König regieren. Zu seiner Schützenkönigin hat er ebenfalls ein Herner Kind. Fräulein Brunbilde Linnen­brügger, erwählt.

Unter großem Beifall hängte dann Schützenhauptmann Geck dem neuen Schützenkönig die Königskette des Schützenkreises 7 um. Sie ist ein altes Stück und schon seit 103 Jahren das Symbol der Schützen von Herne. Als bleibendes Andenken erhielt Schützenkönig Hermann II. dann noch den Königsorden. Dann über­reichte Schützenhauptmann Geck dem Schützenkönig das Diadem der Königin, das dieser der von ihm erwählten Schützenkönigin aussetzte.

König Hermann II.

hielt dann eine oft von Beifall unterbrochene Thronrede an sein Herner Schützenvolk. Er sprach zunächst den Männern seinen Dank aus, die in monatelanger und oft mühevoller Arbeit dieses Volksfest vorbereitet haben, weiter dankte er auch der Herner Bevölkerung für die große Anteilnahme an dem diesjährigen Schützenfest. Es soll nicht ein Fest der Schützenbrüder sein, sondern ein Fest für die ganze Stadt Herne. So ist das Schüt­zenfest immer gewesen und diese Tradition soll in alle Zukunft fortleben. Besonders jetzt nach dem großen Umbruch, den die nationalsozialistische Revolution un­serem Volke gebracht bat, haben wir einen Grund, dieses Fest als echtes Volksfest zu feiern. Das deutsche Volk ist eine große Familie geworden, es ist nicht mehr in Klassen, Verbänden und Verbindungen geschieden. sondern ist eine große Gemeinschaft in Freud und Leid. In diesem Zeichen soll das Schützenfest in Herne immer steben. Auch der Wettergott bat ein Einsehen gehabt. Nicht zu warm und nicht zu kalt. im ganzen das Wetter. um richtig fröhlich zu sein. Einige besondere Dankes­worte widmete er dann noch den Schützenbrüdern, die am Samstag morgen mit hinausgezogen sind zum Giesenberg. Warme Worte widmete er dann dem schö­nen Schießsport, der Auge und Hand übt und Kraft und Sicherheit verlangt. Sie gilt es zu zeigen und damit dient der Schießsport zugleich dem ganzen deut­schen Vaterland, dessen Wehrfreiheit der Führer in so glänzender Weise wiederhergestellt bat. Die Schützen wollen die Waffe nicht rosten lassen, sondern sie üben in dem Bewußtsein, daß sie ein Symbol unserer völ­kischen Freiheit ist. Zum Schluß gedachte er des Füb­rers, der als großes Vorbild dem ganzen deutschen Volke vorangebt. An uns allen liegt es, ihm eine gute und treue Gefolgschaft zu sein. Kein Führer kann große Ziele erreichen ohne eine tüchtige Gefolgschaft. und darum muß jeder an seinem Platz seine Pflicht ge­treulich erfüllen. Mit einem Siegheil auf das deutsche Volk und Vaterland. in das alle Teilnehmer begeistert einstimmten, schloß der Schützenkönig seine Ansprache. das Deutschlandlied erklang.

Sväter zeichnete Kreissportleiter Woide die übrigen Schützen aus, die sich durch besonders gute Schüsse ber­vorgetan haben. Für den Abschuß des Reichsapfels erhielt der Schützenbruder Ruviever(Holthausen) eine Auszeichnung. Karl Glock(Alt=Herne), der das Zeuter abschoß. Heinrich Landwehr(Freischütz), dem der Abschuß der Krone gelang. und Theophil Voß (Alt=Herne), der den linken Flügel herunterholte. be­kamen ebenfalls Auszeichnungen. Der Schützenkönig, Hermann Kracht, schoß den Stoß und den rechten Flügel ab.

Der gemütliche Teil des Festballes wurde dann mit dem Ehrentanz für das Königsvaar eröffnet. Dann war bald die rechte Stimmung da und echte Fröhlich­keit kennzeichnete das Fest als wahres Volksfest.

Festzug am Sonntag

Empfang der auswärtigen Vereine

Der Sonntagmorgen brachte eine Enttäuschung, denn es war trübe und regnerisch, kein Wetter zum Schützen­festfeiern. Aber dennoch ließen wir unsere Stimmung dadurch nicht verderben. Der Vormittag verlief ver­hältnismäßig ruhig. Dem Schützenkönig und der Schützenkönigin wurde ein Ständchen gebracht und die Offiziere der Königskompanie überbrachten morgens dem Königspaar im Hause der Königin, vor dem eben­so wie vor dem des Königs Ehrenwachen vostiert waren, ihre Glückwünsche dar.

Ihre Majestät die Königin

(Brunhilde Linnenbrügger)

Privataufnahme

Seine Majestät der König

(Hermann Kracht)

Joto Fiege

Mittags trafen dann die auswärtigen Vereine ein. allerdings nicht in der erhofften Zahl, da ja das Wet­ter immer noch nicht besser geworden war und manche Vereine aus diesem Grunde eine Absage gegeben hat­ten. Zunächst war es auch noch zweifelhaft, ob der Festzug durchgeführt werden sollte. Als aber dann der Wettergott ein Einsehen hatte und am Nachmittag der Regen nachließ, da konnte dieses festliche Ereignis, das den Höhepunkt des gestrigen Tages bilden sollte, doch stattfinden. So traten denn die Herner und die aus­wärtigen Schützen auf dem Adolf=Hitler=Platz an, in Erwartung des Königspaares, das vor dem Festzug die Front der Schützen abschreiten sollte. Im festlich ge­schmückten, von vier Pferden bespannten Wagen erschien dann das neue Königspaar. das zunächst die Front der Schützen abschritt. Dann erklangen die Böllerschüsse und der Festzug, geführt von den Herolden zu Pferde. mit der Standarte des Schützenkreises Herne, setzte sich in Bewegung. Hinter der Königskompanie fuhr der Königswagen. Und weiter folgten die vielen Herner und auswärtigen Vereine, geführt von den Spielmanns­zügen und den Musikkavellen, die ununterbrochen ihre Märsche erklingen ließen. Die verschiedenen Uniformen gaben dem Festzug ein prächtiges Bild, an dem sich die Herner Bevölkerung, die trotz des unsicheren Wetters sehr großen Anteil nahm, freute. So führte der Zug durch die verschiedenen Straßen der Stadt, vorbei an den Wohnungen des Königsvaares und zum Schluß wieder zurück zum Festzelt, wo sich nun die Herner Schützen mit den auswärtigen zusammenfanden.

Im Festzelt sprachen die Vertreter der auswärtigen Schützenvereine dem neuen Königspaar ihre Glück­wünsche aus. Dann wurden die Vertreter der auswär­Ltigen Vereine auch dem Protektor des Herner Schützen­festes, Oberbürgermeister Meister, vorgestellt. In einer kurzen Ansprache führte

Oberbürgermeister Meister

dann aus, daß er wie vor zwei Jahren auch diesmal freudig das Protektorat über das Herner Schützenfest übernommen habe. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß trotz des wenig erfreulichen Wetters