Allgemeine Zeitung.
peittwoch, den 20. Juni 1928.
erschienene Fuhrunternehmer wurde zu einer Ordnungsstrafe von 30 Mark verurteilt.
dem betrefsenden Monatsersten des auf die Geburt tolgenden 65. Jahres(1. März 1828). sondern bereits
##t Ablauf des vorhergegangenen Monatsletzten(29. Februar 1928) vollendet.
* Aenderung der Postordnung. Im Amtsblatt v Reichspostministeriums wird eine Verordnung zur Aenderung der Postordnung vom 8. Juni 1928 beröffentlicht, durch die nach der Deutschen Beamtenpund=Korrespondenz folgendes bestimmt wird: Als Hostsendungen werden zugelassen: Briessendungen geschlossene); Briefe bis 500 Gramm: offene: Postgarten, Drucksachen bis 500 Gramm, Postwurssendunaen:(Drucksachen bis 50 Gramm. Mischsendungen Drucksachen und Warenproben— bis 20 Gramm): plindenschriftsendungen bis 5 Kilogramm: Geschäftspapiere bis 500 Gramm: Warenproden bis 500 Gramm: Mischsendungen bis 500 Gramm: geschlossene oder offene: Briespäckchen bis 1 Kilogramm; sonstige Päckchen bis 2 Kilogramm. Als Briefhäckchen werden offene und geschlossene Sendungen im Gewicht bis zu 1 Kilogramm zugelassen, die sich nach Form und sonstiger Beschaffenheit zur Beförderung mit der Briefpost eignen. Die Sendungen sen 25 Zentimeter lang, 15 Zentimeter breit und Zentimeser boch oder 30 Zentimeter lang. 20 J ümeter breit und 5 Zentimeter boch sein: in Roll sorm dürfen sie 30 Jentimeter in der Länge und 15 zentimeter im Durchmesser nicht überschreiten. Die Aufschritzt muß den augenfällig dervortretenden Vermerk„Briespäckchen“ tragen. Briespäckchen bis zu 1
gramm kosten 60 Pfg., sonstige Päckchen, die nicht er Briefpost befördert werden, bis 2 Kilogramm ma Allen Päckchen dürfen driefliche Mitteilungen oeigesügt werden.
Das vorgesehen gewesene Gemeinde=Wappen sowie Gemeinde= und Amts=Siegel von Aeckendorf.
*
20 Gläser Bier in drei Stunden getrunken
hatten die Brüder Clemens und Paul Tu. In einem Case hatten sie die Bekanntschaft eines Wachtmeisters gemacht, der drei Damen bei sich hatte. Vor dem Lokal bezweifelten die Brüder, die weibliche Bekanntschaft als Damen bezeichnen zu können. Es kam zu einer Auseinandersetzung, die so laut wurde. dak eine forderte.
Von Reinhold Grasreiner. Pfleger für kulturgeschichtliche Bovenalteriümer.
Als vor mehr denn einem halben Jahrhundert Ueckendorf sich von Wattenscheid losgelost und ein eigenes Amt gebildet hatte.(1 September 1876) erwachte in Ueckendorf auch der Wunsch, ein eigenes Gemeinde= und Amis=Siegel zu führen. I## Stadtarchiv Gelsenkirchen findet sich, sei und zierlich aus einem Papierkarton, der Entwur zu einem solchen Wappen und Siegel. Aber außer dieser farbigen Zeichnung und sechs Zeilen Text dazu scheint sich trotz Suche über die ganze Sache geneigte Leser
baum in natürlichen Farben. Der Schildesfuß: belegt mit silbernem Schlegel und Etsen, welche rechts und links von goldenen Aehrenbüscheln begleitet sind, deren Enden unten evenfalls sich zen. Auf dem oberen Schildesrande ruht die zinnige Mauertrone.
Polizeistreife einschritt und zur Rutze aufDie Brüder wollten aber auch nicht rubig weswegen sie eingeladen wurden, mit zur Wache zu gehen. Unterwegs stieß Clemens einem Beamten vor die Brust, den er einen Lumpen und Hund nannte. 2 nant aus. Paul usw. Auf der Wache wurden die Beleidigungen fort
gesetzt. Zum Schluß wollten die Brüder das Wachtnicht verlassen. Hierbei vergriff an einen Beamten. Paul
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u allem gab er sich noch als Leutnannte die Beamten Staatsknechte
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Das Wappen ist„gereilt“, d. d. eine wagerechte Mittellinie teilt das Schildfeld in zwei Teile. Die Hälfte der Schildfläche :<space> d a m i t<space> s i n d<space> d i e<space> w e s t f<space>
Die Aehren deuten auf Landwirtschaft. Schlegel und Eisen auf Industrie. Die Eiche ist von jeber der charakteristische und Baum West
ns kein Sierbenswörichen zu kinden. Nachstehend findet ildete Zeichnung:
ist rot. die obere älischen Farben an
untere weiß gegeben.
sich Clemens wurde zu 45
Mark und sein älterer Bruder zu 170 Mark Geldstrafe verurteilt.
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wollte man das Wort Ueckendorf von Eiche ableiten.
Wesbalb über dem Ganzen die Mauerkrone rubt, ist nicht recht ersichtlich, denn nur Städten stand die Führung der„Corona muralis“ zu. Das Heroldsamt in Berlin bätte sie sicherlich gestrie dem„stelli die Mauertrone eine höchst Zierde eines Wappens vor“(A. Roth). Es ist sehr fraglich ob dem Amt Ueckendorf vom Heroldsamt überhaupt die Erlaubnis zur Führung eines Wapvens erteilt worden wäre; denn noch 1907 schrieb die Berliner Stelle an die Gemeinde Wanne auf Gesuch, daß sich„der Verleibung eines Wappens Landgemeinden grundsätzliche Bedenken gegenüberstellten.“ Und 1909 beschied das preußische Ministerium des Innern seine landere westfälische Landgemeinde den grundsätzlich keine Wappen verliehen werden könnten. Ob nach Ueckendorf eine gleiche oder ähnliche Antwort kam?—
Sie wollten nach Ostpreusten fahren
und überlegten, woder sie das Geld für die Reise erhalten würden. Sie kam auf den Gedanken. überall Sprechapparate gegen geringe Anzahlung zu kauf Dabei mußte sogar ihr Mädchenname herhalten. A den Namen eines Verwandten bekam sie Apparat odne jede Anzahlung. Diese den auf den Pfandämtern in Buer und Gelsenkirchen versetzt. Andere konnten privat an den Mann gebracht werden.
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Das Gericht sprach den Ebemann frei, während sie wegen gewinnsüchtiger Urkundensätschung und Betruges in vier Fällen zu vier MoGesängnis
Persönliches.
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verurteilt wurde.
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Der katholische Pfarrer Berghoff vom Haserkamp m in seiner Heimat im Sauerlande nach einer Blinddarmoperation an Magenkrebs und Herzschwäche gentorben. Er war der erste Pfarrer der Dreisaltigseitsgemeinde. Zunächst kaufte die katvolische Geneinde die Wirtschaft Haltern, deren Saal für die Gouesdienste eingerichtet wurde. während der Pfarrer im Hause selbst Wohnung nahm. In einem Nebenhause wurde ein Kindergarten angelegt. Dann gründete der Verstorbene kirchliche Vereine. die im sleinen Saale der nunmehr„Katbolisches Vereinshaus genannten Halterschen Wirtschaft abwechselnd #ten. Endlich erbaute Pfarrer Beraboff auch noch die Dreisaltiakeitskirche und das Pfarrhaus an der
Magdalenenstraße, wodurch der Saal an der Wil-##nlsn Iemslahen em 14 Duni übse bis hesbüchtinte
helmstraße für die Vereinsfeste frei wurde. Weiteren vigien Gemeinden am 14. Juni über die beabsichtigte
Plänen hat der Tod ein Ziel gesetzt. Lintenführung der 100 000 Voltleitung der Vereinig
ten Elektrizitäts Werke, G. m. b. H., Dortmund, hat der anwesende Vertreter des Regierungspräsidenten Münster erklärt, daß der auf den 20. Juni vormittags 10 Udr. Hotel Schlatholt in Buer, auberaumte Verhandlungstermin, zu dem alle Beteilig. ten geladen waren. aufgehoben sei. Eine schriftliche Bestätigung dieser Absage ist jedoch bis jetzt noch nicht erfolgt.
dender
(Asseln), daß Landgemein
Stadtteil Buer.
Das ganze Wappen oder Siegel erinnert stark an das Stadtwappen von Herne. Fast sollte man meinen. eines der beiden Wapven habe dem andern als Vorlage gedient. Das vorgesehen gewesene Ueckenvorfer Wappen ist aber entschieden älter als das Herner.—
Als dann 1903 Groß=Gelsenkirchen gebildet wurde, war kein Ueckendorfer Wappen und Siegel mehr nötig, und so wurde das Blatt mit dem Entwurf zu den Akten gelegt. Und beute rubt die Zeichnung, wie erwähnt. als ein immerbin wertvolles beimalgeschichtliches Stück im Stadtarchiv Gelsenkirchen in einem Glasschaukasten, wenngleich es nicht zur Andung gelangt, ja vermutlich nicht einmal durch die Müdle des Berliner Heroldsamtes gedreht worden ist.
die neueste Erfindung anzusehen. Auch die laden
100 000 Voltleitung durch Grünanlagen.
lenk-Bruchband
Der Verhandlungstermin aufgehoben.
A. In der Besprechung der Vertreter der betei
und Ausl. Pat. a. Bandage, weil die ch allen Seiten drebbar ionen können Sie vorteil eines Millimeters egeln". Die Bandage stlose Lösung des ganProblems dar. r. ohne Gummi. ohne Stanlbogen, dagegen die Pelotte verstellbar, sondern in jede beund unvedingt sicher. ückbaltend. für Leistenauch für Frauen und
1 Spozialbandagen für e meine Schusbandage
crierte.
istl. Garantie in jedem nkurrenzlos! Besuchen rchen. Donnerstag. den u. von 10 bis 5 Udr.
*
Im goldenen Kranze.
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Eine Festfeier in der Siedlung Haus Leithe.
B. Unter freudiger Teilnadme der Neustädter evangelischen Gemeinde durfte das bei allen beliebte Ebepaar Steiger Heinrich Krüger und Hanna geb. Gronemever aus der Siedlung. Arendtstraße, das Fest der goldenen Hochzeit seiern. Am Vorabend des 15. Juni kamen schon allerhand Gratulanten. am Vormittag die Regierung durch die biesige Verwaltung, am Abend mehrere Arbeitervereine. der Frauenverein Ueckendorf und Neustadt und die Deutsche Volkspartei mit Blumen und Liedern und Angebinden. Die eigentliche Feier am Samstag nachmittag vereinte die vielen Freunde der guten alten Leute in großer Zahl im festlich geschmückten Gouesbause um das Jubelpaar, wo der Geistliche den feierlichen Akt der goldener Trauung vornahm und seiner Ansprache den Text Pfalm 106. Vers 1. zu Grunde legte:„Dankei dem Herrn, denn Er ist freundlich und Seine Güte währet ewiglich! Nachfeier im Saale dei Tdomas führte vielen Freunde und Verwandten der lieben beiden Alten zusammen bei überaus gastlicher Bewirtung in zwanglos liebevollem Beisammensein. Der Neustädter Frauenverein schenkte ein schönes Buch „Alterstrost“: und die Kirchengemeinde, als erste und Haupigratulantin das köstliche Bildern ausgestattete Werk„Die Gleichnisse Jesu“ ergeben nach
„und um d
baben bereits ausführlich darüber berichtet. D. Red.) Von Interesse waren noch die Mittellungen eines gliedes, wonach zurzeit in Hassel eine ungeahnte ivenplage derrsche. Fast sämtliche Eichenbäume die Bäume böten einen trostZum Schluß wurde die unsinnige Vestischen Kleinbahnen für die kur
Motorradfahrer machte sich sofort aus dem Staube. Er ist unerkannt entkommen.
Die Nähschule des evangl. Frauenvereins Buer der Essenerstraße wurde am Montag aufs neue geDie Beteiligung war sehr gut. Es wäre allerdings zu wünschen, wenn sich noch medr Damen melden möchten, da noch eine Reide Stellen rei sind. Kein junges Mädchen sollte einer gründchen Ausbildung in einer Nähschule aus dem Weg geben. Die gute Ausbildung verbürgt die erstklassige Metsterin, die der Näbschule des evangl. Frauenvereins vorstebt. Anmeldungen können täglich in der Näbschule erfolgen.
v. Auf der Ewaldstraße in Resse kam gestern ein
Notorradfahrer mit seiner Maschine schwer zu Fall.
in Kind lief ihm vor das Rad. In der Absicht. das Kind zu retten, fuhr er zu plötzlich nach rechts und geriet auf dem Sommerweg ins Schleudern. Er kam dadurch zu Fall und wurde im Bogen in den Straßengraven geschleudert.
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Der neue Durchbruch kommt.
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seien kabl gefressen und losen Andlick. Preispolitik der zen Strecken demängelt.
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öffnet.
Von Wanne nach Westerholt.
v. Die gerade Durchführung der neuen Verbindungsstraße von Wanne nach Westerdolt, die zum größten Teil bereits sertiggestellt wurde, ist bekanntlich dadurch unmöglich, weil die Ewaldstraße in Zuer=Reise noch nicht in gerader Richtung durchjeführt werden kann, da dier die Wirtschaft„Zum Posthörnchen“ im Wege steht. Vor einigen Tag sand nun der Abbruch der Anbauten östlich 5 Haupigebäudes statt. So konnte die Kanalisation bis hinter dem Hause dereits fertiggestellt werden. as jehlt nur noch das Stück bis zur neuen Straße. Alsdann kann mit dem Straußenausbau selbst begonnen werden. In dieser Woche wird auch noch die Entscheidung über die Verlegung der Wirtschaft Wietelmann in das gegenüberliegende Eckbaus getroffen werden. So kann nun endlich der langersehnte Straßendurchbruch erfolgen, zumal in der Hauptsache nur der Anbau des Postbörnchens im Wege stand. Mit der Fertigstellung der neuen Verbindungsstraße von Buer=Resse nach Westerbolt wird einem dringenden Bedürfnis abgedolfen. Durch die neue Straße wird auch gleichzeitig eine ausgezeichnete Wegeverdindung von Westervolt nach Wanne und nach Gelsenkirchen geschaffen. Man kann damn rechnen, daß die Straßenbauarbeiten Anfangs August zu Ende gefüort werden.
K D=Zug 237/238. Das städttsche Verkehrsamt teilt uns mit:„Die zwtschen Oberhausen über Buer=Nord nach Berlin und zurück fabrenden D=Züge 237/238 werden auf ihren Laufschildern nunmehr auch den Stationsnamen Buer=Nord führen. Bei dieser Gelegenheit wind nochmals auf die beqneme Retsemöglichkeit nach Bern dingewiesen.“(Müßte es nicht richtiger beißen: Gelsenkirchen=Buer Schriftl.)
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Aus der Buerschen Heimatgeschichte.
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r. Eigentümer gesucht. Die unter dieser Ueber
schrift erschtenene Notiz. worin der Eigentümer der rindledernen Attentasche gesucht wurde, hat Erfolg 40 Jahre pestische Heimatgeschichte.— Gründung und
gehabt. Der Eigentümer, ein Kaufmann aus Buer
Mitte, dat sich gemeldet und angegeben, daß ihm die erste Blütczeit des Buerschen Vereins für Orts= und Tasche mit Inhalt vor einem halben Jahr aus seinem! Heimatkunde.
Auto gestohlen wurde, während er das Autol„„ Im. e.n Lmnn. u. s 0 aah.i-i..
ein paar Minuten auf der Straße stehen hatte. Die St. Der industrielle Ausschwung des Landes nörd
Diebin dieser Tasche ist in der Person einer Ebefrau lich der Emscher weckte auch in Buer und anderen aus Erle ermittelt. Orten des Vestes Kräfte, denen die Vergangenheit
der Heimat am Herzen lag und die nun aus eigener
st. Die Wünsche des Stadteils Buer=Hassel. Der Kraft nach uno nach an den größeren Orten sich
Bürgerverein Hassel befaßte sich in seiner Sitzung am eigene Organe zur Erforschung der Heimatgeschichte
Montag mit einer Reibe von wichtigen Fragen. Be=, schusen in den Vereinen für Orts= und Hei
mängelt wurde vor allem die schlechte Straßenbe=lmatkunde. Ein erster Versuch, der von dem leuchtung der Bertlicher und der Marker Straße. damaligen ummann Schrakamv aus Datteln Ferner wird es als unangenehm empfunden, das ausging und von dem Landrat des Kreises Recklinaeine ganze Anzahl von Straßen in Buer=Hassel noch vausen von Reivzenstein lebhaft unterstützt ohne jeden Gasanschluß sind. Es soll eine Eingabe führte im Jahre 1888 zur an die Städtischen Lichtwerke eingereicht werden, um Altertumsvereins i diesem Uebelstande abzuhelfen. Als ein undaltbarer Zustand wurde das Fehlen einer Leichenhalle in Hassel bezeichnet. Die große Wobnungsnot brächte es mit sich, daß bei Eintritt eines Todessalles die Angebörigen gezwungen seien, in dem Zimmer des Toten zu schlafen und zu essen. Auch in diesem Jahre soll wieder in Hassel ein Blumenfest stattfinden.(Wir
Möge es den lieben alten Krügersleuten der Widmung in eben diesem Buche: en Abend wird es licht sein!“
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Beteillge mich en Grodmarkigeschäft
Ang. u. CUS2 a. die Allg. Zig.
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Vom Schössengericht Gelsenkirchen.
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Eine gefährliche Arbeitsstelle
hat der Fuhrmann Str. Sein Arbeitgeber verlangte. daß er ohne Licht Fahrten unternehmen sollte. Wurde
der Unternehmer darauf aufmerksam gemacht, daß m. Seivnmordversuch. Am Montag abend nat
sich die Fubrleute dadurch strafbar machten, so wurde### Au, Snmsamzzin der ams#enleng un b
idnen bedeutet, die Arbeit niederzulegen, oder aber sich eine Anwodnerin der Moltkestraße nach voranodne Licht zu fahren. Mit dem gutgemeinten Rat des Unterneomers, immer dinter einem beleuchteten Wagen berzufahren. fuhren die Fudrleute stets odne Licht aus. Am 26. Januar sollte diese Geflogenbeit su einem Zusammenstog mit einem Strakenbahnwagen führen. Hierfür datte sich Str. wegen fahrlässiger Transportgesährdung zu verant
worten. Das(Pericht rechnete dem Angeklagten die Schuld des Unternebmers zugute und erkannte nur auf 15 Mark Geldstrafe. Der geladene, aber nicht
Welcher Selbstgeber
leiht einem
ten geg. Sicherheit
* RM. 1000.
gegangenem Strelt einen Stich in die Herzgegend beigebracht. Die Verletzte wurde dem Krankendaus zugeführt. Es soll Lebensgesahr besteden.
wurde,
Gründung eines n Dorsten. Aber erst zwei Jahre später kam die Gründung von zwei werteren Ortsvereinen in Buer und Recklingbausen zustande. Am Schlusse des ersten Vereinsjahres hatte der Ortsverein Buer 139 Mitglieder. Von diesen leben nur noch 4. die dem Verein ununterbrochen bis auf den heutigen Tag angehört haben: Bankier Dennedora. Rektor Eichel, Stadtrentmeister
eZinsen nach Vereinberung. Vermittler verbe:
Angeb. u. D. J. 6 an die Alla. Ztg.
Junger Geschäftsmann, esgl. m. eic.
Unternehmen sucht Bekanntschaft hiegleines netten Mädels
im Alter bis zu 2
Jahren zwecks eotl.
P. Verkehrsunfall. Am Montag abend wurde ein Bergmann aus Hassel auf der Dorstenerstraße in der Näbe der Wirtschaft Mey von einem Motorradfahrer von binten angesadren und zu Boden geschleudert. Er trug innere Verletzungen davon, die seine Ueberfübrung ins Krankenhaus erforderlich machten. Der
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Ein beißer Schrecken durchfuhr ion. Konnte er sich geirrt haben?
Ausgeschlossen!
Ader Ellinor batte doch niemanden vier in Berlin außer ihm selbst, mit dem sie gut Freund war. Wer also mochte jener Mann sein, mit dem er sie eben gesehen batte?
Hubert füdlte mit einem Male etwas wie Beklem
batte! Wenn man seit Tagen nicht die Geliebte geseden datte. nach der sich alle Nerven und Sinne sehn ren!
wundert schüttelte er den Kopf. Wie kam das in Ein Könia unter Bettlern und Vagabunden. eine Tasche? Edelsteine und Perlen n den Taschen seines dürfti
Mit unsicheren änden löste er die Verknotung. gen Anzuges.
Es dauerte lange, denn er war noch immer nicht! Hell stand die Sommernach: über der Welt.
derr seiner Bewegungen, wiewobl die derde frische! Benvenuto Degener schlief. Doch im Traume noch
Nachtluft die Geister des Alkobols schon ein wenig wirkte seine Phantasie schöne Bilder. Er sad sich, zu vertreiben begann.l wie er docherhobenen Hauptes, stolz und würdevoll.
Nun bielt er das offene Tuch auf den Knten. und auf Ellinor, seine Tochter zuschritt, und tor zur Beein lallender Laut erschreckten Staunens entslob sel-grüßung eine schimmernde Perlenkette um den Hals nen Lippen Mit einmal erkannte er seine Umgebung legte. Ab. wie schlank und weiß dieser Hals war stat und deutlich. Sab die Sträucher ringsum, die]„Diese Kette schenkte mir die Köntgin von Spa
Nasenfläche im dellen Licht der Nacht, die Sterne am uten, als ich sie mit meiner Kunst erfreute. Trag dimmel börte aus der Ferne den Pfift einer Loko=sie in Ebren, meine Tauve.“ motide— und immer wieder keörte sein Blick zurück Aber Ellinor schauderte zurück.
i dem flimmernden, gleißenden Inhalt des Tuches]„Perlen bedeuten Tränen. Vater
ant seinen Kuten. Seine Hände wühlten zitternd da=„Pab— Weibergewäsch! Meine Geschenke brinZwei kostbare, brillantengeschmückte Armbänder, nur Glück.“
iin langes Perlenkollter, eine Agrasse, funkeinde] Der Alte lächelte im Schlaf ninge. Armreisen lagen da. und es war gar kein] Eine Sipopatrouille durchquerte die Anlagen.
Awdeisel die Sachen waren wertvoll und kostbar. Ben= Rubigen Schrittes. aber mit scharfen Augen umber
späbend.
Sie bemerkte den Schläfer, dessen Atem rasselnd
Ja, Hubert von Strauzkv hatte tüchtig zu tun gehabt in diesen letzten Taden. Bis in den Abend din ein hatte die Arbeit lon im Büro festgebalten, der Himmel mochte wissen, wober sie so plötzlich kam.
Nicht soviel Zeit war ihm geblieben, daß er zu Elli=]—
nor bätte geben können, denn er war bundemüde nach mung in sich.
Hause gekommen, und nur einige liebevolle, sehnsüch Aber gleich darauf schüttelte er lächelnd den Kopf. tige Zeilen konnte er ihr schicken, um tor sein berz. Unsinn— was war denn groß gescheben? Eulliches Gedenken zu beweisen. 1 nor würde iom schon erzäblen, mit wem sie da gesad
Ader jener letzte, beiße Abend. den er mit tor in
toller Zärtlichkeit verbracht. lebte noch innig in kom, mehr zu Hause antraf. Was mochte sie vorhaben? und eine tolle Sehnsucht, sie so bald wie möglich wie] Aber vielleicht datte sie nur eine kleine Besorgung der in die Arme zu schließen. zu erledigen und kam bald nach Hause zurück. Wenn
Nun endlich war dieser Tag gekommen. Und ob I.z###min zulannien in einer Peusio
wobl nur zwei Tage seit jenem zärtlichen Abend ver- 2212“#2112#1#m2 ni##r gam bieter Siinig Sch mogute
gangen waren, schtenen sie iom doch eine dalbe Ewig= die wie eine Altere Schwester zu lor war. Er kannie
sie ja auch vom Seden. Vielleicht, daß sie ihm sagen konnte, ob Ellinor noch zeitig genug zurücktäme.
So ging er denn weiter. und zehn Minnten später erfuhr er von der Pensionswirtin, was er ja bereits schon wußte: Daß Ellinor Degener nicht zu Hause sei. „Und Fräulein Lenz?“
„Fräulein Lenz wird wodl auf iorem Zimmer
en Heirat.
Ang. mit Bild u.
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Allgem. Zeitung. Witwer,
m. 1 Kind. wünscht
Bekanntschaft an
im
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7 Uhr
die
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Any, nicht auswecks spät.
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Itg.
nehämmerte
dennte Degener kannte sich in solchen Sachen aus
Ab— wenn er sie jetzt gleic aufsuchte? Warum sollte er bis zum Abend warten? Jetzt schten die Sonne noch beiß und inbrünstig— Ellinor datte noch Stunden Zeit bevor sie zu mustzieren brauchte. Wie würde sie überrascht sein, wenn er so unvermutet zu ihr kam, um sie zu einer Spazterfahrt in das lachende Grün vor den Toren Berlins abzuvolen! Wie würden ihre Augen leuchten in sprübendem Glück! Wie heiß würden idre Küsse auf seinen Lippen brennen!"
Und schon stand der Entschluß in iom fest.
Ja, er wollte zu ihr
Er ging wetter. wartere an der nächsten Halnestelle der eiektrischen Bahn. Wenige Minuten später fuhr er davon, jener östlichen Gegend Berlins zu, in der Ellinor wohnte
nnte
Liebevoll musterte er jedes einzelne Stück Das— das war ja ein verrückter Traum! Er knift sich in die Schenkel, um festzustellen, ob
ging
P
Die beiden Beamten blieben sehen. Schon bob e auch wirklich wache, ob das alles nicht doch ein der eine die Hand, um ihn wachzurütteln. Da webrte närrischer Traum sei.1 ton der andere ab
Nein— er war wach!]„Laz, Kamerad. Ein alter Mann. Der Schlaf
wird ihm gut tun. Und es ist Sommernacht— da soll man auch den Vagabunden tor Recht lassen.“
„Hast recht— lassen wir ihn wetter schnarchen.“ Sie schritten davon
Und abnten nicht, daß der„Vagabund“ Gold und Edelsteine in den Taschen verbarg und daß es vielleicht gut gewesen wäre. ihn zu wecken
Brieftaube
zugeflogen
* TTIIP
sein.“
Er bielt au diese gleißenden Dinge wirklich in den Händen
Und als er das gan; begriff, dätte er beinade maut berausgeschrien. Aber er bielt im letzten Augen blick noch inne
Lorgsam nahm er jedes Stück und ließ es in die Taschen gletten
Dae Tuch ward er hinter sich ins Gebüsch
Lann schloß er beglückt die Angen.
Er hatte ein kleines Vermögen bei sich ein berrisches Gefühl i woissen, daß der liebe Gott den großen Macstro so schtllch mit seiner Gnade bescheult hatte.
Die Wirtin zeigte sich dem vornehmen Besucher gegenüber von ihrer höflichsten Sette.
„Darf ich Sie melden, mein Herr?“
Und dachte bei sich: Sieh einer an. was die kleine Walzerkönigin, die immer so still zut. für clegante Bekanntschaften bat. Nun. ich gönne es ihr.
Hubert überlegte nicht lange. Er war zwar visher darauf bedacht gewesen. Ellinors Kolleginnen un bekannt zu bleiben. aber nun nannie er doch seinen Namen. Was war sivon dabel.
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Iu er#stagen in d. Allgemeinen
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Haltestellen vorber stieg er aus, um
Hubert von Stranisv tam aus dem Muttsterium.„
Die Sonne flimmerte dell über dem Aspbal: der Wil=ein It#rIxEr#a#. minlaums aie
delmstraße. Hter standen die Mietshäuser dicht beieinander
Er aimere tief auf. Sommerluft! Lust voll Sonne und Kinder spielten lärmvonl in den Straßen. und Sehnsucht und süßem, leichten Rausch! Und wie, Flovlich studte Hubert.
roh alle Gesichter waren. Alle Krauen und Mädchen] Ein Autobns fuhr rasselnd portzver. Und dinten
die Tachen stammten: Wie ste in seine gingen mit leichten Schritten, wie wiegend. und die auf der Vlattform stand— Euinor!
etiche gekommen waren: Benvenuto Dogener machte leichten, vunten Kleider wieaten wie Glocken um die
Noar so enwas wie aeistige Anstrengungen, vinter sclanken Hüsten. In den Angen glänzte verstoblen sehr an tor eiches absonderliche Geheimuts zu kommen, und er die Lust nach Abentenern dachte dabei auch an Wanda, die ihm der Zusau zu 1 Sommerluft!
Aindrt hatte, aber er kam zu keinem Resultat. Die
Reschsche war doch zu sonderbar. Außerdem aber keit
Müolte er sich hundemüde. Er saltete bebaglich die
Lände über den Lelb
#ick
das war Und noch verrlkber war es.
1.
11
(Fortsetzung folgt.)
11*
4.
In torem weißen leichten Mädchenfletd, das er so lebte. Aber ste war nicht alleln. Jemand stand neuen idr. in dessen Arm sie enebakt war Eine erwas seltsame Männererscheinung. Hager. Lust vonl Sehnsucht und leiser. trunkener Selig= dürstig gekleidet, mit einem Gesicht. das wenia ver
trauenerweckend aussad. Und doch sohten Eulnor Huvert blieb, einige Augenblicke gedankenvoll recht vertramt mit lhm zu sein. Sie bemerkte Ouber: steben. Zündete sich eine Ilaarette an. nicht, der bart am Straßenrand steden geplichen mar
Herrgon, wie schon war die Welt. weun man unh mit-keinsellensstlieneubemsdnimsanamaainene Rieer
Dein Rind ricbtig! Gib in
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Milch!
Mil
4.5
und frische
Die hervorragenden Eigenschaften von„Ruseke“ sind weltbekannt, die Erfolge unerreicht. Dabei „Kufeke" billig. Die für eine Mahlzeit be
Atmete der zbaft
S#rakte die Beine weit von sich.
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