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Niederrheinisches Tageblatt

Bestandshaltende Institution

Kreisarchiv Viersen

Geschichte und Entwicklung, Namensänderungen

Das spätere "Niederrheinische Tageblatt" erschien 1872–1884 zunächst als "Neues Wochenblatt für den Kreis Kempen", zuerst 1872–1876 im Verlag Josef Becker/Witwe Becker, Kempen, ab 6. Januar 1877 dann im Verlag Klöckner & Boventer, ab 4. Mai 1878 im Verlag Klöckner & Mausberg. 1885 änderte der Verlag den Titel in Kempener Wochenblatt. Ab 3. November 1888 erschien die Beilage „Thomas a Kempis“.
1894 änderte der Verlag den Titel in "Kempener Zeitung" mit dem Untertitel "Organ der Zentrumspartei des Kreises Kempen". Ab Oktober 1904 lautete der Titel "Niederrheinische Tageblatt" mit dem Untertitel "Kempener Volkszeitung, Kempener Zeitung", bis 23. April 1930 "Kempener Volksblatt", vom 29. Januar 1929 bis 24. Februar 1933 "Organ zur Veröffentlichung amtlicher Kreisnachrichten und amtlicher Mitteilungen der Kommunalverwaltung im Kreise", ab 29. März 1933 "Amtliches Kreisblatt für den Landkreis Kempen-Krefeld", ab 24. April 1933 "Lobbericher Tageblatt" bzw. ab 2. Mai 1933 "Heimatzeitung für den linken Niederrhein".

Neben der weiter erscheinenden Beilage „Thomas a Kempis“, erschien als Beilage vom 27. Februar 1897 bis 4. April 1901 zusätzlich „Erholungsstunden“, vom 6. April 1901 bis 7. April 1913 die Beilage „Jugendfreund“ und „Bücherfreund“, bis zum 3. Mai 1902 die „Volkswirtschaftliche Beilage“. Ab 26. Januar 1906 hatte die Thomasdruckerei in Kempen den Druck übernommen. Es erschienen folgende Beilagen: „Niederrheinische Geschichtsblätter“ ab 18. März 1914 bis 30. Juni 1917, „Zeitschrift für Landwirtschaft und Gartenbau“ ab 1. Juli 1914 bis 14. Mai 1918, „Die Welt“ ab 1. Juli 1924 bis 11. Juni 1926, „Die Feierstunde“ ab 2. Okt. 1924, „Freude und Humor“ ab 2. März 1925 bis 30. April 1926, „Landwirtschaftlicher Ratgeber“ ab 2. März 1925, „Das bunte Blatt“ ab 4. März 1926, „Deutsches Land“ ab 12. Juni 1926.

Politische Ausrichtung

Die politische Orientierung des Blattes blieb über alle Namensänderungen hinweg zentrumsnah.

Dr. Michael Habersack, Kreisarchiv Viersen (Einrichtungsleitung)