reis e Geblete Nr. 35 103. Jahrgang abfriecheet erischuungswertes tten ist, weil es Landvolkes zu stet— steht die Führertums im s Denkens und vird, auch im Diese Arbeiten fahren. Elternen und Lehrner müssen sich Berufserziehung ite dadurch beKriege zu den muß, um die die biologische die NachkriegsBedeutung ist. Berufserziehung u erarbeiten ist e Aufgaben zu bliche Juitten des Landen kann. auern vismus in die Zufluchtsstätten landwirtschaftd, werden sich lgemeinen Arauptblatt des Ausdruck gewärtig so eng nsivsten BearushungerungsTrotz zunichte sie sich selbst cäftig mit anr Scholle leid wieder ihre önnen. BedeuIs etwa einen deutsch=bäuer3 Zurückgehen rt uns gleicheg, den das e; denn Voleinig, mit alitum als den schenk, Hinfest ihrer sildie Eheleute r 25jähriges zum Ehrenwurde Lehpohnhaft, 75 saimunsch) begekommen. acht): k. k: Rudolp# 1/898. Zearbeitung Gaitens gegen Beträgnissen? 616 stertn 03629 inen Buchneidertn hause. 3575. angenehe vorhan18590 ur Bear1dhaltung tens und paar FleiBeerenscht. 03568. —10 J. ten. Wieohnung. er LandJungen Kapuze) stwendete Bäckerei Zimmerderntalle „ O —„„ PeT Dienstag, 6. Mürz 1945 Einzelverkaufspreis 10 Rpfa. AOSSStrS cO Aelteste Seimatleilung im Stadt- und Laudkreis Sserloön Gründungsjahr 1842„ Verlag und Druck: Rud. Wichelhoven, Iserlohn, Hauptgeschäftsstelle: Iserlohn, Wichelhovenhaus, Hagener Straße—3; Fernsprech=Anschlüsse: 3245, 3246, 3247 7 Drahtanschrift: Kreisanzeiger Iserlohn Ohne Beispiel th. Berlin, 5. März Je rascher und umnaufhaltsamer sich dieser Krieg seiner Entscheiduung nähert, umso mehr verblassen alle geschichtlichen Beispiele, mit denen man das ungeheure Geschehen der Gegenwart vergleichen könnte. Gewiß bleibt es richtig, wenn immer wieder an die Unbeugsamkeit und die seelische Größe König Friedrichs in der schwersten Zeit des siebenjährigen Krieges hingewiesen wird, dem das Deutschland der Gegenwart nacheifern muß, wenn es auf dem steilen Wege zum Erfolg nicht straucheln will. Aber auch diefer Vergleich bleibt zuletzt auf das Symbolische beschränkt. Man kann ihn nicht in die Einzelheiten des Ganges der Ereignisse von damals und heute verfolgen. Es ging im siebenjährigen Kriege nicht um die Existenz von Völkern, nicht um die Auseinanderset= zung zwischen Weltanschauungen oder zwischen den Prinzipien der Ordnung und des Chaos. Der dreißigjährige Krieg mag alles in allem die schauerlichste und opferreichste Tragödie gewesen sein, von der das deutsche Volk jemals betroffen wurde, aber er war im Grunde eine Summe verschiedener Kriege. Er war als Ganzes ohne klare Frontenbildung, ohne wirkliche Ziele, ohne eindeutige Entscheidungen, sondern zuletzt ein Krieg aller gegen alle. Man kann bis in die Geschichte des Altertums zurückgreifen, nirgends findet man ein auch nur annähernd ähnliches Ereignis wie den jetzigen Krieg, hinter dem an Härte und Einsatz und an unabsehrbarer Tragweite der Konsequenzen auch der vorige Weltkrieg weit zurückbleibt.“ Diesmal stehen ganze Nationen, ja sogar ganze Gruppen von Völkern, mit einander im unerbittlichen Ringen um Sein oder Nichtsein. Existenzkämpfe solcher Art hat es in der Geschichte gegeben, aber stets nur in wesentlich engerem Rahmen. Der jetzige Krieg ist tevolutionär im vollen Sinne dieses Wortes. Er bringt zum ersten Male die wirkliche Totalität der Kriegführung in ihrer Anwendung auf Völker von nielen Millionen. Gewiß warden auch in den Kriegen früherer Jahrhunderte Städte und Länder verwüstet, friedliche Menschen gemordet und weder Frauen noch Kinder geschont. Niemals dagegen sind Völker von vielen Millionen durch alle ihre Schichten hindurch mit einem solchen Schicksal bedroht worden und niemals haben sie sich in ihrer Gesamtheit in der gleichen Totalität zur Verteidigung von Leben und Zukunft zusammengeschlossen und eingesetzt wie in der Gegenwart. Nicht nur in dieser Hinsicht, sondern auch in seiner Zielsetzung, soweit dabei die Pläne unserer Gegner in Frage kommen, ist dieser Krieg ohne Beispiel. Ebenso beispiellos aber ist auch die Kraft unseres gesammelten Einsages für die Gegenwehr. Trotz Jalta und trotz der Fortschritte der feindlichen Offensiven gibt die neutrale Welt zu, daß der Feind noch weit von dem erhofften Siege entfernt ist, und daß der deutsche Widerstand, hinter welchem der deutsche Gegenschlag heranreift, längst noch nicht überwunden ist. Die Wendung des Kriegsschicksals wird kommen, noch in diesem Jahre, versicherte der Führer in seiner Proklamation zum 24. Februar! Ein deutscher Erfolg, wird dann die Grundlage einer Neuordnung und eines neuen Aufstieges der europäischen Völker sein. Grauenvolle Celebnisse Flüchtlinge berichten and. Berlin, 6. März. Ostpreußische Flüchtlinge geben grauenvolle Schilderungen ihrer Erlebnisse. So sagte eine Frau aus Petershagen aus, daß 60 Sowjetsoldaten mit bespannten Fahrzeugen in den Ort eindrangen. Sie durchstöberten alle Häuser, nahmen den Frauen die Uhren und die Schmucksachen ab und zerrten sie dann in die Scheunen oder die Stuben, um sie dort zu vergewaltigen. Zwei Frauen aus Blumental bei Insterburg wurden, als sie mit dem Treck in der Gegend von Preußisch=Holland waren, von den Sowjets überfallen. Die Treckwagen wurden ausgeraubt und die Frauen und Mädchen unter den Planen der Wagen surchtbar mißhandelt. Als ein alter Mann seine 70jährige Ehefrau schützen wollte, wurde er niedergeschossen. Eine Ostpreußin, die von Guttstadt nach Wolfsdorf geflüchtet war und dort bei ihrem Schwager Unterkommen gefunden hatte, berichtete dem Offizier einer deutschen Kommandobehörde, wie nachts Sowjetpanzer in den Ort eindrangen. Ein Offizier, den die Sowjetsoldaten als Kapitän ansprachen, zwang mehrere junge Mädchen, mit ihm zusammen Kassee zu trinken. Dann schleppte er sie mit vorgehaltener Pistole in die Scheune. Dort mißhandelte er sie in nicht wiederzugebender Weise. In der Oderstadt Fürstenberg konnten die vertierten Horden nur zwei Stunden ihr Unwesen treiben. Aber in diesen kurzen Stunben vergriffen sie sich in gemeinster Weise an Frauen und Kindern. Ein Fabrikarbeiter aus Fürstenberg wurde mit vorgehaltener Pistole gezwungen, die Schändung seiner 17jährigen Dochter mitanzusehen. Während sich ein sowjetischer Major auf das Mädchen stürzte, packte ein bolschewistischer Leutnant die 14jährige Nichte des Fabrikarbeiters, der. als er sich den Untermenschen in die Arme werfen wollte, rücksichtslos niedergeschossen wurde. Die beiden Mädchen wurden bann höhnisch lachend von den Offizieren an die Soldaten weitergegeben, die sich in widerlichster Weise an ihnen vergingen. :„Kein Tod ist so grausam wie unser Leid“ sy sagte eine deutsche Frau, die mit ihrem dreijährigen Töchterchen auf dem Arm dem nächtlichen Blutrausch der Bolschewisten in dem kleinen pommerschen Dörschen Wobbermin, wenige Kilometer südostwärts von Pyritz, entfliehen konnte. Märkischer Landbote: Mendener Mittag Agentur in Hemes: Gebr. Bureis, Feruruf 6205 Agentur in Betmathe: Adolf=Hitler=Str. 39, 2Tel. 2230 Agentur in Menden: Nordtaad: 19 Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und gesetzl. Feiertage Bei Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückerstattung des Bezugspreises Bezugspreis monatlch .#.20(einschl. Botenlohn bei Postbezug zuzügl. Zustellgest) 90F.=Lebensversicherungsgesellschaften In dem Bestreben, während des Krieges Menschen, Material und Raum einzusparen und für die künftige Friedenswirtschaft schon jetzt eine echte Konzentration vorzubereiten, haben sich alle zum DAF.=Interessenkreis gehörenden Lebensversicherungsgesellschaften, darunter die Volksfürsorge der Arbeitsfront mit ihren Tochtergesellschaften des Deutschen Ringes auf Grund der Beschlüsse ihzer Vorstände und Hauptversammlungen verschmolzen. Weitere Gebietsabtretungen an die Sowjets Kätselsport über die Geheimabmachungen in Halta- Rugeiff auf führenden USR=Jouenalisten 1. Stockholm, 5. März. Mehr und mehr scheint man auch in Amerika und England den Eindruck zu gewinnen, daß hinter den Phrasen des Abschluß=Kommuniques geheime. Abmachungen getroffen wurden, die doch noch viel eindeutiger die große Nachgebepolitik Roosevelts und Churchills gegenüber dem Kreml beweisen, als es selbst die Auslieferung Polens getan hat. Das als halbamtlich geltende amerikanische„Army and Navy Journal“ berichtet in einem Aufsatz über die Konferenz von Jalta: Selbst Roosenelt und Churchill haben im Großen genommen offen zugegehen, daß die erzielte Lösung der Polenfrage eigentlich sehr unbefriedigend ist. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, daß außer der Auslieferung Polens noch andere gebietsmäßige Abtretungen beschlossen wurden, die ähnlichen Charakter tragen. So erfährt man, daß die alte Tito=Forderung auf Abtretung gewisser italienischer Gebiete in Jalta beschlossen wurde. Es handelt sich vor allem um Triest und Fiume bzw. die Provinz Istrien. Auch betreffend Griechenland sind Abmachungen gebietsmäßiger Art getroffen worden, wenn auch Einzelheiten bisher nicht bekannt wurden. Gereizte Sprache der„Iswestisa" Die inneren Spannungen im Feindlager yw. Berlin, 6. März Die inneren Spannungen in der FeindAllianz sind bekannt. Sie waren zwar im Willen, Deutschland zu unterwersen, überdeckt, aber hin und wieder treten sie offen zutage, selbst an Konserenztischen und in der Presse. Aus der letzten Zeit sei ein Artikel des amtlichen Organs der Sowjet=Union, der„Iswestija“ angezogen, die in einem Moment der Unbeherrschtheit die Maske fallen ließ. Das Blatt schrieb nach einem scharfen Angriff auf das Franco=Regime, daß in Spanien ein Hort des Hitlerismus erhalten habe, der obendrein noch von US.=Journatisten gestätzt würde. Besenders empört ist das Blatt über den bekannten Heonst=Korrs spondenten in Madrid, Wiegand den es einen „alten Wassenträger Hitlers" nennt, einen„Abenteurer und Räuber der Feder“, der sich schon jetzt wegen des künftigen Schicksals Nazi=Deutschlands Sorge mache und sich bemühe, für die Deutschen eine neue Verteidigungslinie in Europa zu schaffen. Nach diesem robusten Angriff aus einen führenden USA.=Journalisten knüpft sich das Blatt die katholische Presse in England vor, die nach den Weisungen des Vatikans handele und die sich bemüßigt gefühlt habe, die Beschlüsse der Krim=Konserenz unfreundlich aufzunehmen. Besonders erbost ist die„Iswestija“ über den„Catholic Herald“, der sich über die Folgen der Bombardierung deutscher Städte aufrege, während die deutschen.=Angrisse auf London ihn anscheinend unbeteiligt ließen. Nach einem scharfen Angriff auf die Londoner Exilpolen, die für die Kremljuden sowieso nur noch Museumswert besitzen, greift die„Iswestija“ den englischen Labour=Adgeordneten Greenwood persönlich an, weil dieser alte Parlamentarier„mit einem Eiser, der einer besseren Sache würdig wäre“, für die Taten des„Abenteurers und Provokateurs„Vor=Kunorowski“ Reklame gemacht und damit die Lublin=Polen ofsensichtlich vor den Kopf gestoßen habe. Bankerotterklärung in Paris u. Gens, 6. März De Gaulle hielt vor einer Versammlung in Paris eine Rede, in der er erneut den Bankrott zugeben mußte, in den Frankreich durch die Anglo=Amerikaner gestürzt worden ist. De Gaulle erklärte: Frankreich besitze nur noch ein Drittel der Kohle, die es für seine Industrie benötige. Es könne praktisch keinen Gebrauch von seinem Eisenerz machen. Es habe nur zwei Drittel der Weizenvorräte, die es benötige, und die halbe Stückzahl von Schlachtvieh. Die Zahl der in seinem Besitz befindlichen Lokomotiven und Eisenbahnwagen sei geradezu lächerlich. Von der französischen Armee besitze der weitaus größte Teil weder die notwendige Ausrüftung noch Wafsen. Frankreich, so erklärte de Gaulle, benötige heutzutage Optimismus und den Willen, Opfer zu bringen.— Er vergaß hinzuzufügen, daß diese Opfer nicht für den Wiederaufbau gebracht werden sollen, sondern einzig und allein für die anglo=amerikanische Kriegführung— 21 Zur Lage án den Fronten Neuer Schlag gegen den seinölichen Nachschub: 10 vollbeladene Schisse versenkt Im Wehrmachtbericht wird heute der Raum Tanten angesprochen. Offensichtlich geht das Streben der Anglo=Amerikaner dahin, von hier über Neuß und Köln bis Bonn an den Rhein zu gelangen, das sind etwa 200 Kilometer. An dieser ganzen langen Front muß der Feind sich schrittweise vorwärts kämpfen. Daraus ergeben sich die hohen Verluste der Amerikaner, die die Hauptlast der neuen Offensive zu tragen haben. Die deutschen Truppen weichen im allgemeinen der feindlichen Uebermacht im verstärkten Verteidigungskampf auf die Rheinlinie aus, wo der Gegner sich vor ein besonders schwieriges Problem gestellt sehen wird. Im Osten bemühen sich die Sowjets weiterhin, die Flanken der deutschen Verteidigung einzudrücken. Aber nur links der Weichsel, in Pommern, erzielten sie einige Fortschritte mit ihren neu herangeführten Reserven; rechts der Weichsel, beim Brückenkopf Braunsberg—Königsberg, blieben ihre hartnäckigen Angriffe ergebnislos. Der OKW.=Berichtn. Aus dem Führerhauptquartier, 5. März. Im Kampf um die Gebirgsengen der mittleren Slowakei gewann der Feind südlich Schemnitz nach verlustreichen Gefechten geringfügig Boden, während seine wiederholten Angriffe südöstlich Altsohl vor unseren Stützpunkten liegen blieben. Unsere Panzer und Panzergrenadiere hielten im Raum von Lauban ihre an den Vortagen gewonnenen Stellungen gegen zahlreiche Gegenangrisse der Bolschewisten und erzielten in wendiger Kampfführeing weiteren####ndenewinn. Un Lommern und Westpreußen standen auch gestern it starken seindlichen Vanzerkräfte genangriffe der Bolschewisten und erzielten in wendiger Kumpfführung weiteren Gelanbegewinn. Unsere Truppen in stpreußen standen auch gestern in schwerem Ringen mir starten feinvlichen punzerrcäften. Sie konnten den zwischen Stargard und Neugard nach Westen vordringenden Feind auffangen. Stargard ging nach erbittertem Straßenkampf verloren. Auch im Raum nordöstlich Rummelsburg dauern die Kämpfe an. Westlich der unteren Weichsel traten die Bolschewisten beiderseits Großwollental unter hohem Materialeinsatz zum Angriff an und brachen an einzelnen Stellen in unsere Linien ein. Seit Beginn der Schlacht in Pommern und Westpreußen wurden durch Verbände des Heeres und der Wafsen=f 337, durch Verbände der Luftwaffe weitere 120 feindliche Panzer vernichtet. Die Besatzung von Graudenz schlug heftige von starker Artillerie und Schlachtfliegern unterstützte Angriffe der Volschewisten zurück. In Ostpreußen zerbrachen auch gestern alle Durchbruchsversuche der Sowjets an der Standhaftigkeit unserer bewährten Divisionen. Der Großkampf in Kurland griff auf den Raum südöstlich Frauenburg über. Unter geringem Geländeverluft wurde der Ansturm überlegener seindlicher Kräfte in harten Nahkämpfen aufgefangen, die seindlichen Durchbruchsversuche südöstlich Libau wiederum verlustreich zerschlagen. Am Niederrhein hält der Feind seinen starken Druck vor allem im Raum südwestlich Xanten und im Raum Moers aufrecht. Die Besatzung des Brückenkopfes Homberg behauptet sich in schweren Kämpfen unter Vernichtung zahlreicher seindlicher Panzer gegen sämtliche Angriffe der Amerikaner. In der Abwehrschlacht zwischen dem Rhein südlich Düsseldorf und dem Erstabschnitt hielten unsere Truppen den weiter mit starken Kräften vordringenden Gegner vor neuen Linien guf und vereitelten den erstrebten Durchbruch auf Köln. Der Erstabschnitt nördlich Euskirchen wurde gehalten, doch konnte der Feind in die Stadt selbst eindringen, Bei Gemünd und Schleiden dauern Orts= und Bunkerkämpfeon. Angrisse der 3. amerikanischen Armee zwischen der Schnee=Eisel und der Mosel scheiterten im Gebiet von Stadtkyll. Oestlich von Prüm gelang es dem Gegner, unsere Truppen auf die Kyll zurückzudrücken. Am Unterlauf des flusses wurden die Angrisse unter blutigen Verlusten der Amerikaner zerschlagen und Gefangene eingebracht. Im Brückenkopf südlich Saarbrücken wied im Abschnitt von Forbach und bei Stiring=Wendel un Bunker und Feldbeseftigungen gekämpft. „Telle der Besatzung von Gironde=Güd dernichteten bei einem ruhnen Vorstoß seindliche Stützpunkte und kehrten mit zahlreichen Gefangenen und ansehnlicher Beute an Waffen in ihre Ausgangsstellungen zurück. Im Struskischen Abennln Aiud herte Kämpfe nördlich Porette mit den erneut nach starker Feuervorbereitung angreisenden Amerikanern entbrannt. Britische Vorstöße nördlich Fgenza scheiterten. Nordamerikanische Terrorflieger warfen Bomben auf Städte im süd= und südostdeutschen Raum, wobei besonders in Stutt#####.##. 44.##nd Wiener=Neustadt Schäden in Woynviertein entstanden. Die Briten grissen WanneOrte im Ruhrgebiet an. Die gestern gemeldete Abschußzahl von 39 seindlichen Flugzeugen hat sich durch Nachmeldung unserer Nachtjäger um 22 viermotorige Vomber aus insgesamt 61 Flugzeuge erhöht. In Fortsetzung ihrer Operationen gegen den seindlichen Nachschub versenkten unsere Unterseeboote in harten Kämpfen wiederum 10 vollbeladene Schiffe mit zusammen 48000 BRT., einen Zerstörer und ein Geleitfahrzeug. * Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: Leutnant Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet, vollbrachte trotz Behinderung durch eine Beinprothese am 3. März im Osten eine hervorragende kämpferische Einzelleistung. Durch Bombenabwurf zerstörte er drei sowjetische Panzer(T 34) schoß bei Tiesangriffen 20 Lastkraftwagen in Brand und brachte in Luftdrei seindliche Flugzeuge zum Absturz. Bei den Abwehrkämpfen zwischen Frankfurt(Oder) und Küstrin zeichnete Selsternnkant.2 P stehendes Bataion des keit besonders aus. 9nd Späte Erkenntnis in Schweden u. Stockholm, 6. März. Nachdem Moskau darauf verzichtet hat, sich in den von den Bolschewisten besetzten Ländern weiterhin noch mit einer demokratischen Maske zu tarnen, wächst auch in Schweden, dessen Presse an dieser Entwicklung wesentlichen Anteil hatte, die Erkenntnis von der Katastrophe, in der das finnische Volk gestürzt worden ist. „Stockholms Tibningen“ veröffentlicht unter der Ueberschrift„Alarmsignal in Finnland“ einen Leitartikel, der hinsichtlich der Gefahr der Bolschewisierung Finnlands sehr pessimistisch gehalten ist. Die Rundfunkansprache Vuoris sei ein Alarmsignal und die Einleitung zu etwas sehr Ernstem. Das Blatt glossiert die angeblich„unpolitische“ Haltung der Vereinigung Finnland=Sowjetunion, die jetzt den aufsehenerregenden Schritt getan habe, für die kommenden Wahlen nur Kanditaten der Bolschewisten zu empfehlen und alle anderen Parteien als mehr oder weniger faschistisch zu verurteilen. Grandi seit Jahren gegen Mussolim: Von unserem Korrespondenten dp. Stockholm, 6. März, Der frühere italienische Außenminister und Hauptverantwortliche am Sturz Mussolinis. Dino Grandi teilt in„Stockholms Tidningen“ mit, daß er schon als Reserveöffizier während des Feldzuges in Griechenland im Schützengraben den ersten Entwurf einer Verschwörung gegen Mussolini in sein Tagebuch geschrieben und daß er seinen Freunden diese Skizze zugesandt hat. Grandi macht den Versuch, den Engländern zu beweisen, daß er von vornherein anglophil eingestellt gewesen sei und Mussolinis Zusammengehen mit der Achse in einer jeden Phafe bekämpft habe. Grandi berichtet auch über die historische Sitzung des faschistischen Großen Rates am 24. Juli 1943, in der Mussolini gestürzt wurde. Fast eine Stunde lang lauschte Mussolini schweigend meiner Beschuldigungsrede, dann aber sing er an, mich zu unterbrechen. Ein über das andere Mal rief er aus:„Das ist nicht wahr, der Mann lügt!“ Farinazzi kam Mussolini zur Hilfe, aber Federzoni, Bottai, Bastianini und Ciano und andere unterstützten mich.„Ich weiß, wo der Verräter sitzt", sagte Mussolini und sah Ciano an. Mittemnacht ging vorüber, plötzlich um 1 Uhr schlug Mussolini eine Vertagung auf den kommenden Tag vor. Ich protestierte augenblicklich:„Wir müssen heute nacht zu einer Entscheidung kommen". Dann kam die Abstimmung, deren Ergebnis bekannt ist. Benesch: 2 Millionen müßten heraus! * gw. Berlin, 6, März Benesch hat, wie aus London berichtet wird, die Gelegenheit eines Empfanges dazu benutzt, erneut klarzumachen, was mit den Sudetendeutschen geschehen solle, wenn er die Regierungsgeschäfte an Ort und Stelle wieder übernehmen würde. Er hat es kurz gemacht und versichert, daß über zwei Millionen dann ohne weiteres das Land zu verlassen hätten. Die Erklärung überrascht an sich nicht, denn dies ist der Tenor aller Forderungen der tschechischen Emigration seit langem gewesen. Reuestes- kürz gefasst Die Streikbewegung in den USA. In Detroit streiken 35000 Rüstungsarbeiter, die Wafsen aller Art von Panzern bis zu Flugzeugteilen herstellen. Das USA.=Kriegsministerium versuchte am Sonnabend in einer Versammlung die Arbeiter zu bewegen, die Arbeit wieder aufzunehmen. Schnelle Geldentwertung in Tschungking=China Die schnelle Geldentwertung in Tschungking=China dauert, wie aus den offiziellen Indexangaben ersichtlich ist, an. Der Februar=Inder beläuft sich auf 878 Punkte gegen 633 im Januar. Lebensgefährliches Schiebertum in Paris d. Genf, 4. März. Die USA.=Truppen machen sich überall in der französischen Hauptstadt breit. So berichtet ein französischer Reisender, daß die meisten Kinos für die Amerikaner reserviert worden seien, so daß für die Franzosen kaum noch Platz bleibt. Der Schwarzhandel, der immer mehr in die Hände der USA.=Soldateska übergeht, nehme von Tag zu Tag größeren Umfang an. Nach einem Bericht der Zeitung„La Liberté“ kam es kürzlich zu einem großen Skandal, als festgestellt wurde, daß ein USA.= Soldat ein Frostschutzmittel an einen Zwischenhändler verkauft hatte, der es nach Zusatz einiger aromatischer Mittel dann als Likör weiterverkauft hat. In Nancy sind 10 Personen nach dem Genuß dieses merkwürdigen Alkohols gestorben, 9 davon sind amerikanische Soldaten. Viele andere und auch Zivilpersonen sind erblindet. Allseitiger Druck der Alliierten auf die Schweiz Und die amerikanischen Freunde?- Weil das französische Baurit ausbleibt mg. Die ausgesucht verletzende und ruche vorläufig ausschließende Form, g. Zürich, 6. März alle weiteren Gespräche vorlé in der die Absage Moskaus auf das Anerbieten Berns, die diplomatischen Beziehungen wiederherzuhauptsächlicher Zweck— die Stabilität des schweizerischen.„Juste Milieu“ merklich erschüttert und bange Sorgen bezüglich der eigenen Zukunft auftauchen Um so stärker fühlte man sich— der„demokratische“ Charakter der Sowjetunion ist schließlich nicht unbestritten— innerlich zu den westlichen Demokratien hingezogen. Aber auch hier mußte die Schweiz eine Ertztäzlchung erleben. ein Gewitter aus heiterem Himmel prasselte plötzlich ohne sichtbaren Anlaß ein massive amerikanische Pressekampagne auf die kleine Alpenrepublik hernieder, deren Bewohner von den Yankee=Journalisten nun auf einmal nicht mehr als Gesinnungsbrüder an die demokratische Brust, sondern als„Aasgeier Europas“ in beispiellosen Schmutz gezogen wurden. Eine lahme Erklärung des Washingtoner Staatsdepartements, in den Beziehungen zwischen den USA. und der Schweiz habe sich nichts geändert, versuchte zwar hinterher die Wirkung dieser Aktion abzuschwächen. Die übrigen„demokratischen“ Großmächte verhalten sich der Schweiz gegenüber eben. falls in zunehmendem Maße reserviert: das gilt sowohl für England, das schon wiederholt scharfe Bemerkungen über„unzeitgemäße Neutralität“ an die Berner Adresse richtete, als auch für das gaullistische Frankreich. Die großen Aluminiumwerke in Chippis haben annähernd 3000 Mann, ungefähr dreiviertel ihrer Gefolgschaft, entlassen müssen, weil aus Frankreich das Bauxit nicht mehr kommt, das den Betrieb in vollem Gange hielt, solange Deutschland die französische Produktion lenkte. Auch in anderen Gewerbezweigen werden Arbeitseinschränkungen und Entlassungen vorbereitet, teils wegen des Rohstoffmangels, der durch die alliierte Transitsperre bedingt ist, teils wegen der weitgehenden Stillegung der Ausfuhr nach Westen, die anscheinend von den Amerikanern erzwungen wurde, weil sie im Zuge ihrer eigenen großen Exportkampagne alle unliebsame Konkurrenz, also auch die schweizerische, auszuschalten trachten. Daß unter diesen Umständen mögliche soziale Spannungen iher Schatten sprauswersen, ist nur zu begreiflich. 27 483 kg Material erreicht. Verschiedene Erfindungen konnten zum DoP. bzw. DRGM. angemeldet wer* Iserlohn, 6. März. Das Stück Torte Gesicht eines Knaben. In einem Café begegnew ich ihnen, der Mutter Sohn, einem Jungen zwischen elf und dreizehn Jahren. Da es Kaffeezeit war und sich nirgends mehr ein unbesetzter Tisch vorfand, ließen sie sich an blichk, osiensichtlich io Leben für Augenvor Augen trat. Sie bestellten sich irgendein erfrischendes Getränk. Dazu verzehrten sie ihre mitgebrachten Brote. Es war ein ganz und gar nucht ungewöhliches Bild. 46 und dar „Feine Torte haben sie da. Hast du gesehen?" beSarchags„it rech sachzlichem Atzent. Es war Gienußsuch oc ####gache und nur eine kaum wahrnehmbare Schwarmerei leuchtete dabei in des Kindes Augenwinkeln auf, eine stille Verliebtheit in gute, Dinge. mister dei Tt seh gut aus“, pflichtete ihm die züchtigen Fuud verriet damit, daß auch sie einen sehn leicht in mic mit der Torte gewechselt hatte. Vielceworden gu iu ihr dabei manch stiller Wunsch laut „Willst du eins haben? Ich kaufe dir eins" erklärte sie plötzlich eilig und zückt schon ihre Kuchen n Finshu#“ fragt der Bub nur kurg zurück.„Willsit zugleich ig. Er muistert die Frau vorwurfsvoll und zeus blichen. woste er ihr auf den Grund des der Keinen Augenblick besinnt sich die Frau.„Rein brängt sie den Fuben. der bol dir nur eins!“ stimmthait in der Stime erpiare mit einer festen Be„Ammihell in der. Gume erktalt er ihr:„Wenn du keins willst, will ich auch keins!“ Einen tiefen Schluck tut er aus seinem Seltersglas. Alle Wünsche spült er und ohne Tragödie. sund es wert zuich muir das Kindergescht nach, und ich Neine Partrit H. v 6 genug, um ihm durch dieses Aiis Pollmt Lunk und Erinnerung anzubieten. Georg W. Piset Ssershn=she Führers.; mingsen. Unter Vorsitz des Abteilungs. schaft über das hgelausene Vereinsnugen AuchenMitglieder Ab. ereinssahr. Die rund her di. gulagr umfassende utteitung ließ sich wie bisK. in Lsage des Erwanderns der näheren Heimat gngelegen sein. Die Kassenlage ist günstig. Im VorSpiele breif#ng san 9 un0 —# wiederum die Betreuung verwundeter und geneseuder Soldaten, die in den besonders anziehend gestalteten Veranstaltungen genußreiche Stunden verleben durften. Ein stattlicher als Reinerlös aus diesen Veranstaltungen der NSV. zugeführt werden. Der regen SGV.=AbWermingsen, die im nächsten Jahr auf ein 2Räßzeer, Besiehen zurücblicken kann, ein bersliches Erweiterung der Briefmarkenabgabe in Geschäf leichterung des Bezuges von Postwertzeichen hat der Reichspostminister angeordnet, daß in möglichst weitem Umfange amtliche Abgabestellen für Postwertzeichen bei Geschäftsleuten usw. einzurichten ime astamrn der Nähe #t. Die Inkaber andere Abgabestelle bereits bestehl. Die Inhaver der Abgabestelle beziehen einen angemessenen Vorrat an Postwertzeichen und Form blättern auf eigene Rechnung und ergänzen ihn beim Kaspitzelggrgen Postamt. Fur die Mühewaltung wird Inhabern eine Vergütung von 1 Prozent gewährt. Die Abgabestellen dürfen die Marken nur an Kleinbezieher abgeben. Die Geschäftsleute setzen den steuerpflichtigen Unsäzen ah ag; Verdunkeln: Von 18.30 Uhr bis.38 Uhr Wie sie es schaffen Bewährte Mitarbeiterinnen der NS.=Frauenschaft In einem Gau hat die RS.=Frauenschaft sinmal sinz Litze derjenigen Frauen zusammengestellt, in be. Führung des Amtes und in der Ueberren. Diese Main.... sic besonders bewäh schiedensten Ftitarbeiterinnen stammen aus den vervislamei, verufs= und Lebenskreisen. Es wird beiPielsibeise von einer Bäckermeisterin berichtet, deren Mann seit Jahren, im Felde steht. Sie führt, die Daulerei, die einzige im Dorfe, nur mit Hilfe der Lehrfruh 4 Uhr an bis spät in die Nacht ist sie tätig, trotzdem findet sie noch Zeit, die Lehensmittelkarten in ihrem Block auszuteilen, proklische Dinge für Bombengeschädigte zu arbeiten und der Soforteinsitzen mitzuhelfen. Verschiedene der ausgezeichneten Mitarbeiterinnen Arsagrnung Zelle, ihren Block oder ihre tadellos in Ordnung haben und trotz stärknoch zu Sondereinsätzen Eillen wmerden— in die sehn auu der Liste angeführt. Die Laboran. den Werk ar u“ auch nachts, in einem gro Muter versorgt, ehenig dre kräntliche alte wie die junge Betriebsführefür ihret Mann eingesetzte Leiterin einer Banizweigterin eines Besites von 180 gg. noch vielen Lebenswegen nachgehen, noch manche Frauengestalt aus dieser sachlichen knapZusammenstellung herausgreifen. Stets wird sleiche erfahren, nicht nur auf dieser Liste, sondern überall auch in allen übrigen Gauen. Die vorbildlichen Leistungen dieser Frauen in Beruf, Familie und ehrenamtlichem Dienst gründen sich auf Verantwortungsbewußtsein, mütterlicher Bereitschaft chen Hofnung ap, e Fgxecziound Kattem angrenzende Geblei Hemer gar Siizeichnung.„ Beförberung. Der Gefreite erhielt das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern.— Der Wachtmeister Gustav Busch wurve zum Hauptwachtmeister befördert. Menden 2in 565 Aebeitestunden engesger! Großerfolg des betrieblichen Vorschlagwesens Welchen beachtlichen Wert das betriebliche Vorschlagwesen für die Kriegswirtschaft bedeutet, zeigt im einzelnen die Halbjahresübersicht eines großen bekannten Werkes im Reich. Danach haben sich von de jährliche Einsparung von 257569 Arbeitsstunden und Ehrenvolles Alter. Seinen 80. Geburtstag bemer Menden Dauk.a meister Anton Cra: s und seiner durch semnem immer freundlichen We. tigleit ist er in weit veie Jahrzehnte ausgeübten Tägeschäßt. Zu seinem reisen Mendens bekannt und wünsch roßer Zahl rant iom Glüch, wunische in glößer Hahl zuleit.— Auch wir senden nachträglich Gruß und Glückwunsch. Dem Orshauerns schulte.##ugrer von Menden. Clem. Brin! des Land„in diesen Tagen eine Ehrenkunde #n##sbauernfuhrers als Anerkennung für vorenrriche Leistung in der Müchablieferung verliehen. Ortsbauernführer lag mit seiner Jahresablieferung, weit über dem üblichen Durchschnitt und an der Eeche in Stadt und Amt Menden. Damit hat er zu euing gesteiere Veitrag zur Volksernähunscängst konnte Abeitssubildum. Sishessaeneriscisleit dei ener Ferma gpvell stat auf de diesemn Anlaß land ein Verriebs. gechrt mm— vemn der Jubilar in üblicher Weise die Glichpifnsch, Pürgermeister Buers überbrachte der RSDug, der Gemeinde und der Ortsgruppe Fahnenjunker Fahnenjunker! Dieses Wort birgt unendlich viel in ch., Dem deutschen Volk ist es ein fester Begriff für die een in sich tragen unsere Tahnonjunker beher den in sich traum„ schon frühzeitig soldatische Tugenlich die Tord. en t4glich die Folberung: Sterb’ er anständig, Junker! .D., Jahnenjunker von Metz des Kriegsjahres ton sinv für ewige Zeiten Inbegriff der deutschen Sohssinge VorFahnenizunf für d dese deutschen geprägt hat:„Ea gisbe Führer das Wart ist die Wertun.:# nur eine einzige Wertung, das hla Wbetzung des braven tapferen Mannes, des net isr. Fuhnar Pade u Mannes, der geige i„###ter der Soine seines Volkes zu sein“, sind währlich eine gesunde Grundlage für das Offizierkorv### des nationalsozialistischen Volksheeres. die Kabinettsorder von 1808 ist im heutigen Heer per Vollendung zur Durchführung gekommen: Offizierstellen sollen von nun an in in Frieden. n Friedenszeite., nur Kenntnisse“ und Bildung geueberbich Jugozer aue ichnete Tapferkeit und beim Militär ganz guf Standes hört Hekkunft, bat gleiche Gernd, seder, obne Rücksicht auf giei ce Pftichten und gleiche Rechte.“ denen der Wille zum Angritei ud eite Gäuser, in sozialistischen Voltshetes. Dieser Nachwuchs wahrhaft volksverbunden, weil er selber Volk ist. dece Sport in Kürze Sportler und Soldat... Kurt Schwerfe w. Kalthof. Im goldenen Myrtenkranz. die Eheleute G 9077 Pisser, Tage konnten. iuun Sastwirt Wihelm sojährigen un Jobanna, geb. Griese, auf einen Nachträalandel zurückblicken. Nachttäglich gratulieren auch wir dem Jubilar und senden Gruß und Glückunsch Dienstiubiläum. Der Bahnhofstraße 69 wohnhafte Rottenführer Hermann Schröer 40jährige Tätigkeit bei der Deutschen zurückblicken. Dem Arbeitsjubilar, dem Liste iPhichedeugien von der Reichsbahnverwaltung „An wurden, auch unsern Glückwunsch!. leim gefallen stadt) stard den Jeldentok. ge 99 Taniemars trug. n u n d a u f d e r S p o r t f e l d b a h n z u t r e i Jurt a. N. obzukurbeln und auf der Sportseldbohn zu trotnieren. Spater von dem Kölner Altmeister Oszmella trainiert, wurde er ein vielseitiger und hochgeschätzter Bahn= und StraßenDer Rekordschwimmer Der Magdeburger Rekordschwimmer„Ete“ Rademacher, der Setent ang den in aengen aich., lueric und Jetan en ur schasten erringen Lönnen. Sue Aus der NSDAP. schen Aiter der Crngudpe sopie de Pun e1 Schhe Wübeitene Hauptschriftleiter: Dr. Ludwig Reinold Gr. Z. Wehrmacht): t..: Peihsten Anenruchch Ein heiterer Romen von RUDOLP ANDERL Sopyricht by Enerr& Hirth K. G. München 104.(Necher. 28. Fortsetzung. ihres Lebens gewesen sei, aber ich vergaß eg Zimmer zurhircle ini kühnen Satz raste ich in mein sauste schon zie gi5 Jacke und Hut vom Nagel und beinahe die gute Frau Fischbache, afe n wäre die eben noch ausweich gefallen, zuruaguen konnte. Was. sie mir nachrief „#urweichen und erbleichend mehr.„Da bin icht“ sagte ich ganz ühorftis von uicht zu Doris, als ich an ihrer Saite gerweisz schaf f##ir ich un ihter Salle stand.„Das ist doch schneu gegangen, nicht?— Und nun verraten Sie mir, was Sie vorhaben. Ich bin zu allem bereit. Zeit habe ich unbegrenzt, nicht einmal am Geld fehlt es mir.“ Dann wäre ja alles in bester Ordnung, lächelte sie. und es schien mir, als wäre sie noch niemals so hübsch Sirshonuch denn Tage. Gemächlich schlenderten um, wie sie vorschlug, an seinem über die kleine Pforte die Straße zum See zu gewinnen. Als wir an der Venusgrotte vorbeikamen, blieb sie stehen.„Da hat mir Frau Fischbacher ja eine entsetzliche Geschichte erzählt!“ sagte dunklen Grotteneingang deutend. Fördes pahr, daß die trefliche Frau Venns zerbrochen „Gewiß. Wollen Sies sehen?“ würbe sie auch schon jes war überhaupt recht 53 bierber die Tlise zieler kurzen Zeit vom Haus wechselt hatte. u— n erschtlichen 6 8 erand ge„Kaum. Wahrscheinlich ist jemand dagegen gestoßen!“ „Man möchte es annehmen. Aber wer?“ „Keine Ahnung!“ log ich, ohne mit der Wimper zu Immerhin war ich froh, daß sie das gefährliche Thema fallen ließ und weiterging. Wir traten durch isschnale Gartentür auf die Straße hinaus, die im „ruden Sonnenlicht des nahenden Mittags wie ein lunges weißes Band vor uns lag. Doris band sich ein Kopftuch um; ich mußte ihr dabei helfen— hoffentlich merkte sie es nicht, wie meine Finger zittersie, während wir unseren Marsch fortsetzten.„Aber das „Woher solle ich das wissend. „Ich dachte, gerade Sie müßten es wissen!" Ich warf ihr einen raschen Seitenblick zu, aber sie ging unbefangen und ganz unschuldig weiter; es war erstaunlich, wie gut sie Theater spielen konnte.„Waren Sie eigentlich noch einmal mit ihr zum Baden?" „Nein.“ „Und warum nicht? Sie ist doch eine blendende Gesellschafterin, nicht wahr?“ Herr Mang uimmt Wobl auch nicht besser als gereist sein sol. dr dierigens in der Zwschenzel ob„Danke schön; darüber En ich im Bilde.“ Ghweigend stapften wir weiter. Es war ein klauer, den Glast der leuchtenden wdemeglich im Fimmern send Blumei m. Sonne. Ueder die von tau aitag##ten erfullten Wiesen hinweg zog das unabsige Drummen der Bienen, taumelten die SchmetSrgos buschten die Vögel. Vor der dunklen der soitze Leumn u Vesten stand klein und zierlich Kirche. Gleich einem zartblauen „gob sich der See gegen den Moorgrund ab. Silvein summmerte das Gerank der Birken am Ufer. den Mittagedompger...— Landungssteg, abe anlegte. Oben auf der Kommandobrücke stand der würdige alte Kapitän zer begrüßte pollen Lächeln, Reri 10 neß uns zu Ehren sogar einen schrillen Baist eessgeggeri.... 100 mit, nohmen v eer heute sehr schön sei. Rebenetnander nuhmen cir Platz in dem Heck des großen Schiffes. Die Räder drehten sich erneut, mächtige Rauchfahnen zogen üder den See. Wenn man zurückschaute, so sah man die Kixche von Geltenhausen, die spielzeugklein imzitten, der, Ohstbäume des freundlichen Dorfes log. Aumahhch kanen wir wieder ins Gespräch. Ich wurde das Gefühl nicht los, daß Doris an diesem Tage mit mir reden wollte— sehr im Gegensatz zu früher, wo sie mir doch mit Absicht aus dem Wege gegangen war. Als wir im Inselgasthaus zu Mittag waren wir kreuzfidel und so vergnügt, daß wir uu dieser ganz ungewöhnlichen Zeit eine Flasche Wein tranken. Doris erlaubte mir sogar, daß ich sie mit Voramen ansprach, mir, den sie doch all die ## der nicht gerade entgegenkommend behandelt wir auf schmalem Weg rund um die kleine Insel. Zwischen zwei Fischerhäue###nte, sich eine mäßig große Wiese.„Haben Sie Tuft, hier ein wenig auszurasten?“ fragte sie, auf den grünen einladenden Grund deutend.„Wir haben Glück, es sind heute nicht so viele Leute hier wie sonst. Bergens: Sicht nach dem Wasser Ich warf meinen Janker ab und bat sie, sich daraufLachend nahm sie an. Meiner Ledernen machten die paar grüne Flecken nichts aus— sie war an sich kein Muster von Sauberkeit. Nur legte sie den Ganten Gal wungen Prustz. Das barte Rleid spannte sch über der n hatte die Füßhe angezogen und hockte wie ein der Wiene erfülte die warme Last dride Gebrumm lat lag de—. ggme, Lust. Blank und spiegel„r—. Der See, kein Winoyauch trübte ihn; die Sestelfanden schienen die, Verg. In maten Bo„Schön“, sagte Doris keise, und ich hatte wohl Wort auf den ganzen leuchtenden Tag bezog.„Wunderschön. Warum sind wir eigentlich nicht öster herübergefahren?“ .„Sie, hätten eo nur wünschen sollen“, antwortete n rtwürdigerweise ebenso leise. war ich zu schüchtern dazu.“ Um ihre Mundwinkel zuckte es verräterisch.„Ware es außerweisen wenen a mich dannu Pedante de#hen„Wenn Sie nlul, Tazu eingeladen hatten—?“ nen Vortöhen deinenwegg 8146h Ah (Fortsetzung folgt) Punlliemn-Kundger Ihre Vermählung geben bebannt San.=Ussz. Otto Gerlach Ruchild Gerlach geb. Kloche Iserlohn, den 6. März 1945 Ttelmungehere Kränkliche Frau sucht Hüfe für den Haushalt, Näheres Geschäftsstelle. 1456 petellgenter Bahrlieg, wögsicht mit Handelsschulbildung, zum Eintritt im Laufe des Frühjahrs gesucht. Angebote erbeze; Geue Pschedag von hief., mittl. Metallwaren. Fabrik wird zum bildigen Eintritt gewandte Kontoristin gesucht. Steno und Maschinenschreiben Bedingung. Augebote unter B B 03552. üür dins mittlere Betollimanen: fabrik wird zur Dürchführung der lohnordnenden Maßnahmen, Akkordverrechnung and sonstiger interessanter Tätigkeit gesucht. Einschulung wird geboten. Angebote u. 2 L 09639. bengeschädigte Frau für Hausu. Gartenarbeit zum 1. April gesucht. Kenntnisse in Land= D pirtschaft trwünscht, unden# b ei 1 Bähenes Pelzmantel gegen Kinderwagen mit Matratze. Angebote unter D 09604. Sofa gegen Damenfahrrad. Angebote unter F 03606. Unterbett und Kopfkissen gegen derbe Knabenschuhe, Gr. 29 od. 30. Angebote unter H 08605. Sportschuhe, Gr. 37, gegen 38— 86½. Wermingsen, Hilbornstraße 14. Geige mit Zubehör gegen Herven=Regen= oder Uebergangsmantol. Angebote u. F 03587. Kinderschuhe, Gr. 27, geg. Gr. 80 Petri, Oestrich, Leckerhorstweg 9 Hohe Knabenschuhe, Gr. 28, geg. Gr. 32/33, od. Kinderpullover. Meisenweg 25 part. Bett mit Matratze und Ledersosa gegen.=Normalwäsche, Gr. 38/40. Näh. Geschäftsst.(1863 Hohe Mädchenschuhe, Gr. 34, gegen Damenschuhe(Pumps), Gr. 36. Oynamo=Lampe gegen Leiterwagen. Näh. Gesch.(1365 Wildleder=Schuhe, Gr. 37, gegen hohe Damenschuhe, Gr. 38. Näheres Geschäftsstelle.(1366 Futtermittelversorgung der Pferde Scheine dem Sanhrat sodann fortlausend jeweils bei Aufruf weiterer Abschnitte vorzulegen. Dieriohn, Binckestrake 3andtat— Fahrbereitschaft— in Zahl der Gespannsahrzeuge zu melden. Igslohasseimatz, den I. Män 1935. Der Leiter des Ernährungsamtes Abt. t. A/ Kreisbauernschaft: Htoding. Oberbett gegen Volksempfänger. Näheres Geschäftsstelle.(1367 amen=Sportschuhe, Gr. 36, geg. Glocken= oder Bahnenrock. Verlust von Lebensmittekkarten lich ermahnt, ihr Bezugsbesonders während des EinIserlohn den 28 Februar 19/45 Her Landrat Ernährun W. Hoehe, 1UUe. ans Sendie.) Eenahrungsamt: Ebel. SCHAUBURG er gaug. Ein ne Julosilm mit Kristing Söderbaum Irene v. Meyendorf, Carl Raddatz Jugendliche nicht zugelassen GLORIA Jeise in die Vergangenbeit“ mit Olgs Tschechowa, Ferdinand Marian, Margot Hielscher Ingendliche nicht .geiden Theatern: Luglich 14.30 und 16.45 Uhr Vorverkauf täglich ab 13.00 Uhr Veiiemn— Sechmten Seitens der Wehrmacht sindet am 6. und 9. März 1945 in der Seit Scharfschießen statt. Vor dem Betreten des gefährdeten Geländes wird Hemer, don 5. März 1945. Auteblagernather eis Ortepellgeibeblehe Vunscmatte Allesbrenner geg. Wechselstromgerät—6 Röhren.(Wertausgleich. Angebote unter D 03649 Damenschuhe. Gr. 87/88, gegen Kinderwagen. Cotl. Kinderwagen zu leihen gesucht. Angebote unter## Venchlieime Wer kann von Dortmund, Erwitte oder Geseke Zement mitbringen? Sofortige Zuschriften erbeten an Kofferschlösser=. Beschläge= und Schuhnägelfabrik Otto Krause OmbH., Iserlohn, Rut 459t und 4080 auf den Namen Ingrid Lindenstock, Zündorf, am 1. 3. von Haegeler bis Wermingserstraße oder Grüne bis verloren. Geg. Belohnung unzugeben Diedr. Meckel, Roden bei Grüne. Lösselerstraße 108 Brille mit Stui von Mühlengangbis Bunker verloren. Gegen Belohnung abzugeben Treppenstraße 12 Port. Hellgrüne Strickjache von Schneiderin Montag vorm. von Trei penstraße bis Luftschutzkeller Rudoll, Hagenerstr. verloren. Gesen hohe Belohnung abzuge en in der Geschäftsstelle des 3113. Rote Geldbörse mit Inhalt Sonnabend verloren. Abzugeben geger Belohnung Elitobathsten? Nr. 56 /1 S 5 Gründungsfahr 1 hoven, Iserlo hovenhaus, Hug 3245, 3246, 324. Vor Vertr den Greueln! des Generalsta stand in das Deutsche L von Flüchtling gungen aller sten Behauptu und der Kult: nisberichte nu zeugt sei. Generalob Weg der Bolsch zeichnet ist. Jeder stellungen über di Sengen in den erregende Scheuß dateska an ehrlich eine systematisch Sowjetarmee sei drehungen der De in Wirklichkeit d Befehle der Ko gans eindeutig er Ligen zur Plün. ten. Man könne leiteten Ausrottu sprechen. Der übe fehl des Oberbe Front, des Mar Winteroffensive. 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Darmhren 1933 Trikot er weiz und isse schwer in seiner ch Frankzu troitrainiert, Straßenicher, der Erfolge nan den MeisterDienstra. 20.15 che Poliverianen ): t..: Rredoich 896. en Sie sie, auf haben sonst ch den loranc: dernen e war ie den dem er der ie ein rumm ziegele Sen Palaiten wohl leuchwir arteis leser saum ddat asten Nr. 56 7 103. Jahrgang —„"•99 Mittwoch, 7. Mürz 1945 Einzelverkaufspreis 10 Rpfg. Aos Sesesrr. Aelteste Seimatzeitung im Stadt- und Landbreis Sserlohn Gründungsfahr 1842 Verlag und Druck: Rud. Wichelhoven, Iserlohn, Hauptgeschäftsstelle: Iserlohn, Wichelhovenhaus, Hagener Straße—3; Jernsprech=Anschlüsse: 3245, 3246, 3247; Drahtanschrift: Kreisanzeiger Iserlohn Märkischer Landbote: Mendener Mittag Agentur in Hemer: Gebe. Burris, Fernruf 6335 Agentur in Letmathe: Adolf=Hitler=Str. 38, Tel. 2230 Agentur in Menden: Nordstraße 19 Generalbberst=Saverianrennzeichner ven Boischewismas Reichspressechef Dr. Dietrich über Roosevelts und Ehurchills Behauptungen zur Völkerfreiheit Vor Vertretern der in= und gusländischen Presse erhielt gestern die Welt beweiskräftige Zeugnisse von den Greueln der in deutsches Land eingebrochenen Bolschewisten. Generaloberst Guderjan, der Chef des Generalstabes des Deutschen Heeres, nahm selbst in längeren Ausführungen Gelegenheit, den Tatbestand in das Licht der Weltöffentlichkeit zu stellen. Deutsche Offiziere und Zivilisten gaben grauenvolle Erlebnisberichte. Wir haben wiederholt Aussagen von Flüchtlingen veröffentlicht. Daß es sich um keine Einzelbeispiele handelt, wurde durch diese Darlegungen aller Welt offenbar. Reichspresseches Dr. Dietrich brandmarkte in einleitenden Worten die dreisten Behauptungen Roosevelts und' Churchills, daß die Alliierten=Hüter und Schützer der Völkerfreiheit und der Kultur seien, und in einem Schlußwort unterstrich er, daß die bisher bekannt gewordenen Erlebnisberichte nur einen ganz kleinen Ausschnitt von dem gäben, was tausend= und hunderttausendfach bezeugt sei. Generaloberst Guderian stellte fest, daß der Weg der Bolschewisten von Blut und Schrecken gezeichnet ist. Jeder Tag bringe neue Beweise und Feststellungen über das Morden, Schänden, Plündern und Sengen in den deutschen Ostgebieten, über greuelerregende Scheußlichkeiten, die die bolschewistische Soldateska an ehrlichen deutschen Menschen begehe. Durch eine systematisch betriebene jüdische Agitation in der Sowjetarmee sei mit gemeinsten Lügen und Verdrehungen der Deutsche als das hingestellt worden, was in Wirklichkeit der Bolschewist sei. Befehle der Kommissare und Kommandeure ließen ganz eindeutig erkennen, daß die Rotarmisten Anweiungen zur Plünderung und zu Massenmorden erhielten. Man könne deshalb von„einem planmäßig geleiteten Ausrottungsfeldzug gegen die deutsche Nation" sprechen. Der überzeugendste Beweis dafür sei der Befehl des Oberbefehlshabers der 1. weiß=ruthenischen Front, des Marschalls Schukow, zu Beginn der Winteroffensive.. Dieser Befehl, erklärte Generaloberst Guderian, hetzte die Rotarmisten mit der Aufzählung angeblicher deutscher Mord= und Greueltaten in einen Btutrausch hinein. Während vom Often her die sowjetischen Armeen zur Ausrottung des deutschen Volkes antreten, versuchen gleichzeitig vom Westen her die anglo=amerikanischen Mordflieger auf Befehl Londons und Washingtons diesen ungeheuren Vernichtungsplan zu vollenden. Wenn Schukow am Ende seines Befehls sagt: „Uns steht die Ueberwindung erbitterten deutschen Widerstandes bevor; der Feind wird mit Erbitterung kämpfen“, dann können wir ihm diese Erkenntnis nur bestätigen. Der deutsche Soldat an der Ostfront kämpft mit einer Entschlossenheit ohnegleichen. Der Anblick der geschändeten und ermordeten deutschen Frauen, der mit bestialischer Grausamkeit getöteten Kinder, der hingeschlachteten Greise und Kranken hat in ihm eine unbändige Wut und einen lodernden Haß entfacht, wie sie in den Worten zum Ausdruck kommen, die— wie mir gemeldet wurde— die Parole der heißumkämpften Festung Königsberg geworden sind:„Dreinschlagen, vergelten.— Tod den bolschewistischen Bestien“. Der deutsche Ostkämpfer weiß, daß dies der letzte und entscheidende Kampf ist, der über den Fortbestand unseres Volkes und unserer Nation entscheidet. Wir wollen unsere einst blühenden Ostprovinzen zurückholen. Wir wollen das deutsche Land im Osten aus den blutbefleckten Pranken der bolschewistischen Bestie befreien. Mit leidenschaftlicher Entschlossenheit arbeiten wir dem Zeitpunkt entgegen, an dem wir von der Abwehr wieder zum Angriff an der Ostfront übergehen können. Zeugnis eines Westfalen Zwei Offtziere, die über ihre Erlebnisse berichteten, gehören der Fahnenjunkerschule 5, Posen, an und haben sich durch das von den Sowjets besetzte Land bis zu den deutschen Linien an der Oder durchgeschlagen. Es handelt sich um den aus dem Mannschaftsstand hervorgegangenen Ritterkreuzträger Leutnant Fritz Imgenberg, geb. 28. 4. 1912 in Hemm, seit 9 Jahren Soldat, verheiratet und Vater von 3 Kindern, und um den Leutnant Günther Neumann, geb. 6. 11. 1915 in Berlin, bis zu seiner Einberufung kaufmännischer Angestellter in der Firma Cordts, Berlin. Die beiden deutschen Offiziere führten eine Gruppe von 16 Mann, die im Kampfraum Posen abgesprengt worden war und von dem einen Gedanken getrieben wurde, wieder die vorderste Linie zu finden, um gegen den barbarischen bolschewistischen Gegner weiterkämpfen zu können Diese 16 tapferen Männer, deren Augen durch viele Jahre Kompf an der Ostfxont geschärft varen, sahen ungezählte Ortschaften im gequälten besetzten Gebiet. Zusammenfassend geht aus ihren Aussagen hervor: Jedes Gebäude, das nicht für militärische Zwecke benötigt wird, gehe in Flammen aus. Jeder Deutsche, der nicht zu Schanz= und Nachschuberbeiten gebraucht wird, erhält den Genickschuß oder wird abtrausportiert. Es hat keine Frau unter 55 Jahren gegeben, die richt einmal, in den meisten Fällen mehrmals vergewaltigt worden ist. Den Dorfbewohnern wird alles geraubt, was glitzert und blinkt. Dann beginnt die Suche nach Spirituosen, und im Rausch tobt sich danach der asiatische Zerstörungsfanatismus aus. Alles wird zerschlagen. Die Frauen werden in einen Raum zusammengetrieben und dann reihum vergewaltigt. Jede neue Nachschubkolonne vollzieht„die gleiche höllische Tragödie". Jeder Versuch eines Widerstandes hat den Genickschutz oder grausame Folterung bis zum Tode zur Folge. Unzählige Frauen ziehen den Selbstmord der Schande vor Ehepoare erschossen sich mit ihren Kindern an den Gräbern ihrer Familie, andere gaben sich auf andere Art den Tod. Im Hause eines Dorfes am Fluß Faule Obra fanden wir eine Familie weinend um ein 14jähriges Mädchen versammelt, das todkrank im Bett lag. Es war mehr als vierzigmal vergewaltigt worden und dürfte nur noch Stunden gelebt haben. Das Mädchen war auffallend schön. Leutnant Neumann sagte in seiner Vernehmung: „Ich sehe jeden Abend die todtraurigen Augen dieses schönen Mädchens vor mir und glaube, daß ich diesen Blick nie in meinem Leben vergessen werde.“ Von Bomst aus haben bolschewistische Kommissare auch den ersten Treck zur Deportation nach Osten in Marsch gesetzt. Alte und Kranke wurden erschossen, besonders gut aussehende Mädchen von Kommissaren und Offizieren für ihren persönlichen Bedarf mitgenommen. In Graetz hörten wir von vielen Augenzeugen übereinstimmend, daß zehn deutsche Soldaten völlig nackt Spießrutenlaufen mußten, um dann totgeschlagen zu werden. Außerdem wiesen die Leichen Geschlechtsverstümmelungen auf. Leutnant Fischer fand eine 22jährige junge Ehefrau an Händen und Füßen gebunden nackt in einem Zimmer auf. Sie war von den sowjetischen Untieren geschändet. Ihr Körper war entsetzlich zugerichtet. Leutnant Fischer hat weiter einen deutschen Treck gesehen, der von Sowjetpanzern überrollt und völlig zermalmt worden war, von dem Treck, der etwa 0 Wagen umfaßte, sind nur noch Trümmer und furchtbar verstümmelte Leichen übriggeblieben. Erscheint tägsich mit Ausnahme der Sonn= und gesetzt. Feiertage Bei Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt bein Anspruch auf Rücherstattung des Bezugspreises7 Bezugspreis monatsich K. A.20(einschl. Botenlohn bei Postbezug zuzügl. Zustellgeld) Beitisches Blatt über die Methoden Moskauu. Gens. 6. März. Die barbarische Brutalität der griechischen Kommunisten sei zwar von Churchill verdammt worden, aber— so fragt„Weekly Review"— warum habe er nur sie vor der Weltöffentlichkeit angeprangert,„da sich doch in jedem Lande, in dem die Bolschewisten auf Befehl Moskaus aktiv wurden, ihr tierisches Wesen' offenbarte, so in Finnland, den baltischen Staaten, Rumänien, Polen, Ungarn, Italien, Belgien und Frankreich?“ Herrn Churchill sei es keineswegs unbekannt.„Der Kommunismus verdirbt die Seele eines Volkes; im Frieden bringt er Hunger und Elend, im Kriege erweist er sich als gemein und roh." Das englische Blatt zitiert diese Worte aus der Churchill=Rede vom Januar 1940. Massenmord und Enteignung seien Mittel, die die Bolschewisten überall anwendeten. England sehe diesem Treiben unberührt zu und habe nur in Griechenland eingegriffen, weil dort seine Interessen auf dem Spiele ständen. In Teheran sei seinerzeit beschlossen worden, Europa in Interessensphären einzuteilen. Jetzt, wo die USA. darauf verzichten, gegen die sowjetischen Absichten Einspruch zu erheben, sei die Lage Großbritanniens noch erschwert. Wo stehe England eigentlich? Eine Antwort darauf sei notwendiger denn je, da sich offenbar die Voraussagen Smuts„vom roten Koloß, der Europa überrenne", bewahrheiteten. Man muß sich klar sein, daß es sich hier um eine vereinzelte britische Stimme handelt. Die Tatsache aber, daß der Bolschewismus in dem in Sowjetfreundschaft machenden Britannien so scharf gebrandmarkt wird, läßt darauf schließen, daß es auch in England Kreise gibt, die ihre Augen vor der ungeheuren Gefahr des Bolschewismus nicht verschließen. Wendung nach links in Nordamerika Wallace einmal Präsident!„ Nochlassender Widerstand gegen seine Ernennung Zur Lage an den Fronten Beweglich geführte Kämpfe am Niederrhein= Im Osten neuer Brückenkopf zwischen Köslin und der Rogat An der Westfront vermochten zwar die AngloAmerikaner weiter gegen den Niederrhein vorzudringen, aber sie konnten ein erneutes Festsetzen unserer Truppen nicht verhindern. Auf der linken Rheinseite bei Wesel sind heftige Kämpfe im Gange, ebenso bei Duisburg, Düsseldorf und Köln. Inwieweit die Entwicklung am Niederrhein, wo die 1. und 9. nordamerikanische Armee, die 2. britische und die 1. kanadische Armee eingesetzt sind, auf die Front zwischen der Schneeeifel und der Moel Einfluß hat, ist noch nicht erkenntlich. Im Osten hat sich durch das Vordringen der Sowjets an die Ostsee zwischen Köslin und Danzig(Nogat) ein in sich geschlossener, über See versorgter Brückenkopf ähnlich wie die Bastionen Ostpreußen und Kurland gebildet. Der OKW.-Bericht #., Ans dem Führerhautzteuartier, 6. März. Zwischen Deau und Donau lebte die Kampftätigkeit auf. In der Slowakei brachten unsere Truppen in zäher Abwehr die von Süden geführten Angrisse der Bolschewisten im Raum südlich Schemnitz zum Stehen. An der mittleren Ostcont kam es nur im Raum von Lauban zu größeren Kämpfen. Nordöstlich der Stadt drängten unsere Truppen den Feind zurück, hielten das im Angriff gewonnene Gelände gegen zahlreiche Gegenangrisse und vernichteten 30 seindliche Lanzer. Der Brennpunkt der großen Schlacht“ in Pommern liegt zwischen Stargard und Greisenberg. Die Angriffe starker Panzerkräfte der Sowjets in Richtung auf das Stettiner Haff wurden durch Verbände der Wasfen=f nördlich Stargard. nordöstlich Gollnow und bei Plathe aufgesangen. Auch bei Kolberg und Belgard sind erbitterte Kämpfe mit den gegen die Küfte drängenden Angriffsgruppen der Bolschewisten entbrannt. Eine in Pommern eingesetzte Panzerarmee vernichtete innerhalb der letzten acht Tage 300 feindliche Panzer, davon 135 durch Nahkampfwassen. In Westpreußen setzte der Feind auf breiter Front seine Angrifse fort. Seine Erfolge blieben trotz hohem Materialeinsatz auf geringe Einbrüche nordöstlich Rummelsburg und nördlich Großwollental beschränkt. Die unerschütterliche Widerstandskraft unserer Truppen in Okpreuden zwang die Bolschewisten infolge ihrer hohen Ausfälle an Menschen und Material gestern zu einer Kampfpause. Schwächere Vorstöße im Raum von Zinten brachen vor den eigenen Stellungen zusammen. Auch in Kurland haben die Durchbruchsversuche der Sowjets füdöstlich Liban unter dem Eindruck unserer Abwehrerfolge an Wucht und Geschlossenheit derloren. Südöstlich Frauenburg setzten die Sowjets ihren Großangriff fort, ohne daß ihnen ein tieferer Einbruch in unser hauptkampffeld gelang. Am Niederrhein wiesen unsere Verbände die Angrisse der Engländer und Kanadier im Raum von Xanten auch gestern ab. In der Zeit vom 2. bis 5. März wurden hier 203 seindliche Panzer vernichtet. Den Amerikanern gelang es nach blutigem Ringen, von Südwesten und Süden auf Rheinberg vorzudringen, während ihre Angriffe gegen Orsoy scheiterten. An der gesamten Front zwischen Düsseldorf und Euskirchen stehen unsere Truppen in erbitterter Abwehr gegen starke seindliche Kräfte, die in Richtung aus den Rhein vordringen konnten. In den westlichen Vopstädten von Köln wied gekämpft.: Die Mehrzahl der amerikanischen Vorstöße zwischen der Schnee=Eisel. und der Mosel wurden abgewiesen. Nur nordöstlich Kyllburg gelang dem Feind ein tieferer Panzervorstoß, aus dem im Gegenangriff 12 Panzer abgeschossen wurden. Die Stellungskämpfe bei Forbach und StirningWendel dauern an. Im Etruskischen Apennin haben die Amerikaner ihren Druck auf den gesamten Abschnitt zwischen Montese und Vergato ausgedehnt. Ihre Angriffe wurden vor neuen Bergstellungen zum Stehen gebracht. Bei den Februarkämpfen in Kroatien verloren die Banden nach jetzt vorliegenden Meldungen über 7000 Tote, 1300 Gefangene, 250 Maschinengewehre und zahlreiches weiteres Kriegsgerät, größtenteils englischer Herkunft. Säuberungsunternehmen deutscher und kroatischer Kampfgruppen im Großraum von Bihge an der dalmatinischen Küfte schreiten gut vorwärts. Nordamerikenische Bomber führten am Tage Terrorangrisse gegen Chemnitz, Groß=Hamburg und Gelsenkirchen. Durch weitere, anglo=gmerikanische Bomber= und Tieffliegerverbände wurden vorwiegend am Mittelrhein Verluste und Schäden verursacht. In der vergangenen Nacht war Chemnitz erneut das Ziel eines schweren Angriffs der Briten, die außerdem Bomben auf Städte im westlichen südlichen und mittleren Reichsgebiet warfen. Durch Luftverteidigungskräfte wurden 32 amerikanische Flugzeuge, in der Mehrzahl viermotorige Bomber, zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge, die in breiter Front in den Bereich der britischen Insel vorstießen, erzielten außer den bereits gemeldeten Abschüssen britischer Terrorbomber noch weitere Erfolge durch Bomben= und Bordwafsenangriffe gegen kriegswichtige Industrieziele und militärische Anlagen in beleuchteten Orten. London liegt weiter unter unserem Burgstungtiene. Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: In Kurland zeichnete sich Oberleutnant Heyduck, Kompaniechef der 1. Kompanie des Grenadierregiments 44, durch entschlossenen Kampfwillen und kühnen Angriffsgeist aus. Er eroberte eine wichtige Höhe nach sechsmaligem Verlust im Gegenstoß mit nur acht Mann immer wieder und behauptete sio schließlich gegen alle seindlichen Bersin, 7. März.(Eigenbericht.) Eine Vorabstimmung, die im Repräsentantenhaus in Washington stattfand, hat— kaum beachtet— in einer nicht unwichtigen Frage wenn zwar auch nicht die Entscheidung, so aber doch eine wesentliche Klärung gebracht. Ein Antrag, dessen Sinn ohne Zweifel darin bestand, die Ernennung des bisherigen Vizepräsidenten Wallace zum Nachfolger von Jones als Handelsminister zu erschweren, ist mit einer wohl geringen, aber ausreichenden Mehrheit abgelehnt worden. Damit haben sich die Aussichten, daß die Ernennang vom Kongreß gutgeheißen wird, gebessert, und wenn nicht alles täuscht, dürfte der Widerstand, der besonders im Senat entstanden war, inzwischen nachgelassen haben. Es wäre verkehrt, in der Auseinandersetzung, die um die Ausschaltung des bisherigen Handelsministers und seine Ersetzung durch seinen erbittertsten Gegner entbrannt war, einen Vorgang zu erblicken, der lediglich vom innenpolitischen Standpunkt der USA. Interesse verdiente. Es ist im, Gegenteil eine Maßnahme von möglicherweise sehr weitgehenden außenpolitischen Konsequenzen. Denn Wallace gilt unwidersprochen als demokratischer Präsidentschaftskandidat für das Jahr 1948 und damit gls eventueller Nachfolger Roosevelts. Wallace ist der entschiedenste Verfechter des New Deal, und seine neuerliche Exponierung— nachdem ihn der Präsident vor zwei Jahren deutlich und vor aller Welt zugunsten seines Widersachers Jones zurückgesetzt hatte— dürfte einige Fingerzeige auf die Politik ergeben, die Roosevelt im Innern wie nach außen zu verfolgen gedenkt. Indem er Wallace jetzt sogar gegen die Opposition eines großen Teiles des Kongresses herausstellt, macht er deutlich, daß der kommende Mann nach seiner Ansicht ein Mann der Ideologie in jeder Hinsicht sein müsse. So gesehen ist die Wahl, die der Präsident traf, auch von internationaler Bedeutung, und es mag daher gut sein, der künftigen Personalpolitik Washingtons jene Aufmerksamkeit zuzuwenden, die sie auf lange Sicht verdient. Agrarreformerischen Ideen seit langem anhängend, bestimmt von der presbyterianischen Tradition seines Elternhauses, hat Wallace. Roosevelts„lieber Träumer“, sich in der großen Politik als Mann gezeigt, dem alles an der ideologischen Untermauerung eben jener Politik liegt, die das Weiße Haus verfolgt. Daß er dabei noch stärker als das Statedepartement den Akzent auf das Bündnis mit der Sowjetunion setzt, kann nicht mehr überraschen. Wallaces Ernennung ist ein Zugeständnis an den Rätebund, im Innern eine Konzession an die Gewerkschaften. Sie zeigt, wie sehr Washington im Begriffe ist, nach links zu tendieren, aber sie beweist nicht weniger, daß es das Ziel der künftigen amerikanischen Außenpolitik ist, unter der Chiffre einer neuen Ideologie an ihrem Weltherrschaftsanspruch festzuhalten. Washingtons Einfluß im Nahen Osten om. Berlin, 6. März.(Eigenbericht.) Wie jetzt erst bekannt wurde, hatte Roosevelt bei seinem Abstecher nach Aegypten auf der Rückreise von Jalta Unterredungen mit den wichtigsten Herrschern des Rahen Ostens, nämlich dem König Faruk von Aegypten, dem Regus von Abbessinien Haile Selassi und dem König Ihn Sand von Sand Arabien gehabt, die an Bord eines amerikanischen Kreuzers stattfanden. Besonderen Nachdruck legt die amerikanische Meldung auf die handelspolitischen Verhandlungen zwischen Roosevelt und dem ägyptischen König. Der Präsident habe auf die großen amerikanischen Baumwollkäufe während des Krieges hingewiesen und der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß sich in der nächsten Zukunft auch ein stark erhöhter Anstausch anderer Waren zwischen den USA. und Aegypten entwickeln möge. Auch der Reiseverkehr nach Aegypten werde sich stark vergrößern und Roosevelt prophezeite, daß tausende Amerikaner Aegypten und das Riltal besuchen würden. Aehnliche Einzelbesprechungen hat Roosevelt auch mit Ibn Saud geführt. In dessen Lande steht bekanntlich das amerikanische Oelkapital seit längerer Zeit in offener Konkurrenz zu den bisher dort vor###. englischen Oelgesellschaften. Neuer Gesandter in Lissobon u. Berlin, 7. März. Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers des Auswärtigen den bisherigen Botschaftsrat en der deutschen Botschaft im faschistisch=republikanischen Iralien, von Halem, zum Gesandten des Großdeutschen Reiches in Portugal ernannt. Moskau auch in Serdien am Fiel Tito mit der Bildung einer Regierung betraut u. Bern, 6. März. Wie Reuter aus Belgrad meldet, haben nach der Bildung des Regentschaftsrates sowohl Tito als auch Subafitsch den Rücktritt ihres Kabinetts erklärt. Ein paar Stunden später haben die Regenten Tito mit der Bildung einer„vereinigten Regierung" betraut, bex Auch in Belgrad läuft das Moskauer Programm wie am Schnürchen. Dae Subasitsch=Kabinett ist liquidiert und Tito Alleinherrscher. Er kann jetzt eine Regierung bilden, die den Forderungen entspricht, die sich aus seiner Rolle als Vollstrecker der Moskauer Befehle ergeben. Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet „ Jührerhauptquartier, 7. März. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiserner Kreuzes an Generalmajor Ludwig Schulz, Kommandeur einer Luftkriegsschule, als 747. und Major Rolf Hernich, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader als 748. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Soldatische Feierstunde in der Marienbueg d. Marienburg, 5. März. In Anerkennung des hervorragenden Anteils, den die SA.=Männer und Panzergrenadiere einer Kampfgruppe„Feldherrnhalle“ an der Verteidigung der Marienburg haben, besuchte der Stabschef der SA. Schepmann die im Raum der alten Ordensburg kämpfenden Einheiten. Der vom Fakelschein erhellte Keller der historischen Burg war der Schauplatz einer aufgerüttelten soldatischen Feierstunde, in deren Mittelpunkt eine Ansprache Schepmanns stand. Hiarichtung eines Feinöhörers Anguß Zink aus Poser#l englischen Gender ab. Die feindlichen Hetzmeldungen gab er an seine Arbeitskameraden weiter, um sie in ihrem Glauben an den dentschen Sieg wankend zu machen. Zink hat auch in Auwesenheit eines ausländischen Arbeiters zahlreiche staatsfeindliche Aeußerungen getan. Er mußte sich nun vor dem Volksgerichtshof verantworten, der mit Recht feststellte, daß sich der Angeklagte durch sein ehrloses Verhalten selbst aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen hat. Zink wurde zum Tode verurteilt; das Urteil ist bereits vollstreckt worden. dub. Berlin, 7. März. Zink ans Posen hörte wiederholt einen * Iserlohn, 7. März. eine Krogichsenn gnilett Die Leistungen der Heimat verdienen genau so in der Geschichte festgehalten zu werden wie die unserer topferen Soldaten Der Reichsinnenminister hat aus diesen Erwägungen heraus vor geraumer Zeit die deutschen Gemeinden angewiesen, Kriegschroniken anzulegen, um in ihnen das Kriegsgeschehen in der Gemeinde den nachkommenden Geschlechtern zu übermitteln. Darin werden die einzelnen Geschehnisse zusammengetragen und durch die Jahre hindurch verfolgt. In großen Reportagen werden die besonderen Begebenheiten des Krieges wiedergegeben. Eine berichtet davon, daß die Frauen an die Arbeitsplätze der Männer getreten sind und dort, eine hohe Kriegspflicht vollbringen; eine andere hält fest, daß vorbildliche Betriebe für besondere Leistungen und soziale Maßnahmen ausgezeichnet wurden. An die großen Veranstaltungen der Partei ist erinnert, von der Nähstube der RS.=Fraueyschaft etwa wird berichtet und von der vormilitärischen Erziehungsarbeit, der körperlichen und weltanschaulichen Ausbildung der Hitler=Jugend, die der Wehrmacht den besten Nachwuchs stellt. Da findet sich ein Bericht über die Luftschutzarbeit, über Fliegerangriffe und angerichtete Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Der Zuzug und die Betreuung Tausender umquartierter und bombengeschädigter Volksgenossen wird geschildert und die Fürsorge der Partei und ihrer Gliederungen, besonders auch der festgehalten. Selbstverständlich fehlen nicht die besonderen Geschehnisse aus der Stadtverwaltung, die Veränderungen in der Reihe der verantwortlichen Männer, die Maßnahmen im Dienste der Bevölkerung u. ä. Ein eigener Abschnitt wird zum Abschluß den tapfersten Söhnen der Stadt gewidmet. Die Träger des Ritterkreuzes und höherer Auszeichnungen, die in der Stadt geboren sind oder zu ihr enge Beziehungen haben, werden als Beispiel für heldenhaftes deutsches Soldatentum in dieser Kriegschronik einen Ehrenplatz haben. Es ist beabsichtigt, diese Kriegschronik später als Buch herauszugeben, damit sie in jeder Familie gelesen werden kann. H. S. Ausschließlich Selbstbedienung in Gastwirtschaften Bekanntgabe neuer Richtlinien. Um weitere Arbeitskräfte für die Rüstung zu gewinnen, soll auch die Selbstbedienung in Gaststättenbetrieben in möglichst großem Umfange eingerichtet werden. Eine entsprechende Neufassung der Richtlinien ist daher erfolgt. Auf Grund praktischer Erfahrungen soll die Selbstbedienung mit möglichster Beschleunigung in Werksküchen, Gefolgschaftskantinen, Lager= und Baukantinen sowie anderen Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben durchgeführt werden. Ausnahmen sind nur für Schwerkriegsbeschädigte und Körperbehinderte zulässig. * „Wir glauben an unsere eigene Kraft... Worte, hinter denen Taten Rlehen- Mahnruf aus belagerter Feftung 14 Ueber die vom Großdeutschen Rundfunk verbreitete Ansprache des Gauleiters Hanke aus der von den Bolschewisten eingeschlossenen Stadt Breslau berichteten wir schon. Sie enthält so packende, tiefaufwühlende Kernworte, die im Hinblick auf die Gegebenheiten viel mehr sind, weil hinter ihnen Taten stehen von mannhafter Größe, von Ehre und Mut. Wir wollen einige davon zu unseren Lesern sorechen lassen; sie find gut für so manchen, dem der innere Halt durch vermaledeites Bunkergeschwätz und Nichtstun verlorenging: „Wir haben jetzt in der Tat erkannt, daß auch nach der größten Niederlage, nach dem größten Schock, den wir alle— und ich schließe mich nicht dabei aus— erleiden mußten, daß wir immer noch mehr' Kräfte mobilisieren konnten, als wir je ahnten, wir haven sie in der Festung Breslau mobilisiert. Ich will dabei nicht über die Schwere unseres Kampfes hinwegreden. Zehntausende von pflichtbewußten Männern und Frauen treten jeden Morgen beim ersten Tageslicht auf den Straßen an, um Scherben, Schutt und Asche von den Fahrbahnen zu äumen, damit die Melder, die Sankas und LKW's ihren Weg frei haben. Wenn einmal die Geschichte des Kampfes der Festung Breslau geschrieben wird, dann wird man all der Männer und Frauen gedenken müssen, die heute ohne Wissen um die geschichtlichen Vorbilder einfach ihre Pflicht tun.“ Nach Worten höchsten Lobes für die erprobten Ostkämpfer, die Männer der Volkssturmbataillone und die Hitlerjugend, fuhr der Gauleiter fort:„Wir wissen nicht, was das Schicksal über uns und die Festung Breslau beschlossen hat, aber eines wissen wir, wenn wir dem jüngsten und gläubigsten unserer fanatischen Jungen in die Augen sehen: Die nach uns kommen, haben es nicht verdient, und eines dürfen wir ihnen nicht zumuten: Schutt und Trümmer einer seigen Flucht und eines kampflosen Unterganges wegzuräumen. Wir sind nicht der Meinung, daß es so kommen wird, weil wir an unsere eigene Kraft glauben.“ Zum Schluß seiner Ansprache schickte er an die aus Niederschlesien Fortgezogenen ein Mahnwort, von dem man wünschen möchte, daß es auch in anderen Städten und Dörfern— und auch hier bei uns!— gehört und beherzigt würde. Gauleiter Hanke sagte: „An euch alle, die ihr aus unseren Gebieten umquartiert seid, richte ich die Aufforderung, wo ihr auch immer anlangt, reiht euch ein in die Front aller, die dazu auffordert, und verlangt nicht, daß man euch bemitleidet. Heift uns, die wir von dem Glauben leben, daß das Reich die letzten Kräfte aktiviert, die ihm auch noch nach schweren Rückschägen geblieben sind, durch eures Tatkraft und durch euren Arbeitseinsatz. Das ist das Beste, was ihr für uns tun könnt.“ In reinen Schankbetrieben und in kleinen Kaffeehäusern soll die Selbstbedienung grundsätzlich eingeführt werden. In Speisegaststätten und Hotels, vor allem in größeren, kommt es auf die jeweiligen betrieblichen und räumlichen Verhältnisse an. * Auszeichnung und Beförderung. Der Obergefreite Hans=Georg Holstein wurde im Osten zum Unteroffizier befördert und erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. * Im goldenen Myrtenkranz. Am heutigen Tage feiern die Eheleute Hermann Buschhaus und Ida, geb. Schneider, Grüne, Düsingstraße 13, das seltene Fest der goldenen Hochzeit.— Dem betagten Jubelpaare entbietet auch die Heimatzeitung zum Ehrentage herzlichen Glückwunsch. Möchte den Hochzeitern noch manches Jahr eines beschaulichen, gemeinsamen Lebensabends beschieden sein! Geflügelhaltung neu geregelt Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat die Haltung von Gäusen, Enten, Trutyühnern und Perlhühnern ab 1. Apvil 1945 verboten. Hühner— auch Zwerghühner— dürfen nur von solchen Personen oder Betrieben gehalten werden, die aus eigener Erzeugung über das hierfür erforderliche Futter versügen. Die Neuerrichtung von Hühnerhaltungen ist verboten. Hühnerhalter dürfen ab 1. Juni 1945 für jede zum Haushalt gehörende deutsche Person nur eine Henne halten. Provinz in Kürze Hamm(Wests.). Bergungsgut gestohlen— Todesstrafe. Der 44jährige Zuchthausgesangene Josef Strehl war gemeinsam mit anderen Gefangenen hier zu Aufräumungsarbeiten angesetzt worden und hatte sich dabei trotz strenger Verwarnung Lebensmittel und andere Sachen angeeignet. Da er bereits vom Essener Sondergericht wegen nächtlichen Diebstahls zu einer Zuchthausstrafe verurteilt worden war, verhängte jetzt das Sondergericht die Todesstrafe über ihn. Gelsenkirchen. Von Flüchtigen erschossen. Hier wurden abends zwei junge Männer, die sich in der Dunkelheit herumtrieben, von dem Elektromeister Wilh. Dörr und dem Hausburschen Karl Gansnick angehalten und zur Vorzeigung ihrer Ausweispapiere aufgefordert. Beide entsprangen. Einer antwortete:„Nir Papier." Nachdem eine Personengruppe den Flüchtigen in den Weg treten wollte, schossen diese und verletzten Dörr und Gasnick durch Brustschuß, so daß die Verbrecher entkommen konnten. Die Verletzten sind beide Krankenhaus gestorben. Xanten. Der Dom schwer beschädigt. Nicht nur die niederrheinische Bevölkerung, sondern alle, die den Xantener Dom kennen, werden durch die Nachricht, daß dieses Bauwerk schwer beschädigt worden ist, schmerzlich betroffen. Der Xantener Dom ist, wie nur wenige Baudenkmäler, Zeuge einer Entwicklung, die zu einem kulturellen Hochstand führte, der sich der ganzen Menschheit mitgeteilt hat, so daß wir hier in der Tat von einem unersetzlichen Verlust sprechen können. Es ist geradezu symbolhaft, wie der Dom aus bescheidenen Anfängen heraus seine endgültige Gestalt erhielt, die in der ganzen Welt bekannt geworden ist und die Jahr um Jahr aus dem Reich und aus vielen anderen Ländern viele Besucher in die alte Siegfriedstadt am Niederrhein führte. Peission Annenrunhch Ein heiterer Romen von RUDOLF ANDERL Copyright by Knerr a Hirth K. G. Mäuchen 1eh(Nachdr. vond.“ 47. Fortsetzung. „Nun brauchen Sie nur noch zu sagen, daß ich Sie schlecht behandelt hätte—!“ „Nehmen wir an, ich hätte es so empfunden?“ Sie öffnete den Mund— sie besaß meiner Schätzung nach den hübschesten Mund, den es überhaupt geben konnte— und wollte augenscheinlich etwas sagen. Es schien ihr aber nichts einzufallen. Also schwiegen wir wieder eine Weile.... ein leichter Wind kam auf zer kräuselte die Oberfläche des Sees und trug das betäubende Duften Tausender von Blüten über unsere Wiese hin.„Es wird mir sehr schwer fallen, von hier wegzugehen und mich wieder an den Bayerischen Wald zu gewöhnen", begann Doris endlich.„Zwischen ihm und diesem See liegt eine kleine Welt—“ „Aber von München bis hierher ist es nur eine gute Schnellzugstunde Fahrt.“ „Ich gehe nicht mehr nach München Sie hatte die Augen geschlossen, vielleicht nur deshalb, weil sie genau wußte, daß ich sie nach diesen Worten erstaunt ansehen würde.„Sie gehen nicht mehr nach München?“ fragte ich verwundert.„Aber Ihr Studium—“ Sie unterbrach mich.„Ich möchte Sie etwas fragen, Martin.“— Jawohl, sie sagte Martin, und mir schlug das Herz dis zum Halse herauf.—„Warum haben Sie nicht mit mir über das gesprochen, was Ihnen damals mein Vater erzählt hat? Daß ihm die Professoren abgeraten haben mich weiterstudieren zu lassen? Daß es, wie er wohl meinte, zum Hausgebrauch reiche, niemals aber zur großen Künstlerin?" — Sie hatte den Oberkörper aufgerichtet, und ihr Gesicht war meinem so nahe, daß ich ihren Atem zu spüren glaubte.„Er hat Sie doch sogar gebeten, wir das mitzuteilen— oh, ich weiß alles, er hat es mir jetzt selbst gesagt. Sie aber haben geschwiegen—“ „Weil ich es nicht fertigbrachte, Ihnen wehzutun.“ „Ach. Und Sie glauben, es würde nun, da ich es von Papa erfahren habe, nicht mehr schmerzen?“ Mit zuckenden Fingern riß sie eine der Marqueriten ab und zerpflückte sie.„Bitte, bitte, Sie sehen jetzt ganz so aus, als ob Sie mich trösten wollten. Tun Sie es um Gottes willen nicht. Ich bin bis jetzt noch immer allein mit mir fertig geworden, ich werde das auch jetzt besorgen. Und ich weiß nicht einmal, obsich Ihnen böse sein soll, weil Sie nichts erwähnten— das hätte mir die Aussprache mit Papa erspart—, oder ob ich Ihnen danken soll, weil Sie mir noch ein paar Tage meines schönen Traums ließen. Uebrigens, Martin, das Schweigen scheint Ihre Stärke zu sein.“ Es schien mir, als säße der Schalk in ihren schönen Augen, möglicherweise aber täuschte ich mich auch.„Davon, daß Sie den armen Mang so verprügelt haben, davon haben Sie nämlich auch nichts erzählt—“ den Sie nümtth nuch ninhes ergahs— „Doris—!“ „Ruhe. Auch das weiß ich. Aber, von mir soll die gute Fischbacherin nie erfahren, daß Sie der Mörder der Gipsvenus sind— woher ich weiß? O, sehr einsach von Mang selbst. Er fuhr weg, als ich nach München abdampfte, und es war sehr naheliegend, daß wir das gleiche Abteil benützten. Er sah erbarmungswürdig aus. Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist wirklich nur ein kleiner. Schritt.“ „Erhaben! „Lächeln Sie ruhig.— Tsa, so i das Leben.“ Ich merkte, wie sie sich an mich lehnte.„Eigentlich hat sich eine ganze Menge ereignet in den letzten Tagen, finden Sie nicht auch?— Der gute Mang ist fort, Lutz ist fort, der Professor stolperte über seine Schlangen, und zwei dumme kleine Mädchen sind um einige bittere Erfahrungen reicher— die eine heißt Hanne Klöff, die andere Doris Lindner. Jene wird sich ein Haus bauen an der Unterelbe, und ich werde von den seligen Gefilden der Sinfonien, Präludien, Fugen und Quartette niedersteigen in die schrecklich bürgerliche Ebene meines Heimathauses, zu den Kochtöpfen meiner Mutter und den Kassenbüchern meines Vaters.“ „Muß denn, wenn Sie schon vom Konservatorium scheiden wollen, das bedeuten, daß Sie das Musizieren gänzlich aufgeben?".„ „Das kommt darauf an. Das kommt auf meinen Mann an, ich glaube nämlich", und jetzt hatte sie wieder die Augen geschlossen, und diesmal war das besonders gut, ich glaube nämlich, daß ich heiraten werde. Papa hat entsprechende Andeutungen bereits gemacht und mir sehr sanft, aber deshalb nicht ohne Nachdruck klargemacht, daß es für mich auch sein Gutes hatte. Mich dünkt, der Eidam sitzt schon vor der Tür. Weiß man denn, was morgen ist—?“ „Nein, das weiß man nie“, antwortete ich, aber erst nach einer kleinen Weile, und es war mir so, als klinge meine eigene Stimme so ähnlich wie zersprungenes Glas.„Nein, Fräulein Lindner, das weiß man nie. Man mag im Leben stehen, wo man will, man ist niemals vor Ueberraschungen sicher.“ Und jetzt holte ich mir eine von den Marqueriten und zerknetete sie zwischen den Fingern, obgleich doch die hübsche Blume ganz und gar nichts für meinen Zorn konnte.„Da vorne kommen übrigens Leute. Ich glaube, daß der letzte Dampfer eine ganze Menge Volk mitgebracht hat. Wenn es Ihnen recht ist, dann wollen wir gehen — vielleicht Kaffeetrinken, ja?" „Wie Sie wünschen", antwortete sie verschnupft. Mochte sie— mir war auch nicht nach Trompetenblasen zumute. (Fortsetzung folgt.) Für unsere Frauen Auf das lange Ausquellen kommt es an Es genügt nicht allein, daß man Nährmittel wie Haferflocken, Grieß usw. so lange kocht, bis sie gar sind. Damit sind sie noch lange nicht so gut ausgenutzt, wie es notwendig ist. Ueber das Garkochen hinaus sollen die Nährmittel noch wenigstens 30 Minuten nachquellen. Erst in dieser Zeit schließen sie sich ganz auf und werden so ausgiebig wie möglich. Versuche haben gezeigt, daß mit solchem gründlichen Ausquellen der Nährmittel bis zu 30 v. H. eingespart werden können. Trotzdem ist die Menge des fertig gekochten Gerichtes die gleiche wie bei schnellem Garen mit rund 30 v. H. mehr Rohmaterial. Das Ausquellen erfolgt am besten an der Seite der Feuerung oder auch in der Kochkiste. Auch puddingartige Gerichte werden ausgiebiger, wenn man sie bereits am Tage vor dem Gebrauch zubereitet. Ebenso wird man alle Mehlteige für Omeletten, Pfannkuchen usw. möglichst ein bis zwei Stunden vor dem Gebrauch anrühren und stehen lassen. Das Mehl hat dann genügend Zeit, sich aufzuschließen, so daß der Teig um vieles ausgiebiger wird, als wenn man den angerührten Teig sogleich verwendet. Besonders für die neue Weizenmehltype in dieses Verfahren zu empfehlen, weil das zu einem hohen Hundertsatz ausgemahlene Mehl länger braucht, um sich ganz aufzuschließen, als ein schwächer ausgemahlenes Mehl. Sauerkraut nur kurz dünsten Sauerkraut ist ein wertvolles Wintergemüse, das wir nutzen müssen, weil es so reich an Wertstoffen aller Art ist. Es darf allerdings vorher nicht stundenlang angekocht werden, weil es dadurch seiner wichtigsten durchweg hitzeempfindlichen Stoffe beraubt werden würde. Sauerkraut schmeckt am besten wenn man es, ein paarmal durchgehackt, in heißes Fett und etwas Zwiebeln oder Lauch legt und zuerst etwa sechs Minuten im eigenen Saft dünstet. Dann erst, wenn es schon anfängt trocken zu werden und sich zu bräunen, untergießt man es mit wenig Wässer und läßt es noch einige Minuten dünsten. Es wird mit Salz und einer winzigen Prise Zucker abgeschmeckt. Als Würze könnten einige Kümmelkörner, Wacholderbeeren und ein kleines Stückchen Lorbeerblatt mitgedünstet werden. Soll das Sauerkraut gebunden werden, dann reibt man von Anfang an eine roh geriebene Kartoffel daran oder bindet zum Schluß das Kraut mit wenig kalt angerührtem Mehl. Das fertige Sauerkraut soll wohl saftig, sein, aber nicht in der Flüssigkeit schwimmen. Ist es gebunden, so soll es wohl sämig, nicht aber ein dicker Brei werden. Nur abgelagertes Brot Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat die Hauptvereinigung der Deutschen Getreide= und Futtermittelwirtschaft erneut ersucht, darauf hinzuwirken, daß nach Möglichkeit abgelagertes Brot verkauft wird. Dementsprechend hat die Hauptvereinigung die Backbetriebe darauf hingewiesen, daß sie nach der Anordnung vom 1. Juli 1944 grundsätzlich verpflichtet sind, Brot— mit Ausnahme von Weizenbrot— mindestens in dem Umfange eines durchschnittlichen Tagesumsatzes auf Lager zu halten. Dadurch wird die Abgabe von Frischbrot praktisch unterbunden. Bedentung er einzelnen dorter: a) von uks nach rechts: 1 Kurort in Oberbayern, Stadt in Südamerika, 7 Inbegriff des Bösen, 0 Kleidungs= stück, 10 Bewohner eimes Staates, I1 spanisches Vorgebirge; #####bs; Bege# 1 Verenigung, 1 Stadt P tunges Pierd, a Loammunh. Donan, 7 heherggng, (Auflösung folgt) * Auflösung des Rösselsprungs: Wie mag ein Herz, das liebet, Doch überselig sein! Das tote Selbst zerstiebet, Im andern lebt's allein: 's ist wie ein tiefer Bronnen, Darin du untergehst, Und in dem Reich der Wonnen Beseligt auferstehst. *„ Felz Dahn. Verdunkeln: Von 18.52 Uhr bis.32 Uhr Hauptschriftleiter: Dr. Ludwig Reinold(z. Z. Wehrmacht); t. Dr. Max Faller, Iserlohn.— Verlag und Druck: Rudolp## Wichelhoven, Iserlohn.— Preisliste Nr. 14. NPK. 1/898. (Rau mer Gefiktut ich hasse warmen Kellerrief. laßt Luft berein, sonet geht es schief! Kartoffeln verderben und keimen schneller in warmen Kellern. Daher bäufig lüften, doch nicht bei warker Köhe.) Miesgenche Schlafgelegenheit in Iserlohn gesucht. Angebote unter L 03655 Berufstät. Dame sucht in HemerSundwig oder Stefanopel möbl. oder leeres Ilmmer(auch Mans.) Angebote unter P P 03658 Möbl. Zimmer von bombengesch. Dame gesucht. Angeb. u. E 03666 Thelungernche Filialleiterin aus der Färbereiu. Reinigungsbranche s. Stellung evtl. auch als Verkäuferin in der Lebensmittelbranche. Zuschriften unter M03656. 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Hagener Straße.8.— Fernsprech=Anschlüsse: 3945. 3946 8247.— Drahtanschrift: Kreisanzeiger Iserlohn Märkischer Landbote · Mendener Mittag Agentur in Hemes: Gedr. Burris, Fernruf 6035 Asentur in Betmathe: Odolf=Hitler=Str. 36, Tol. 2209 Agentur in Menden: Nordsraß: 1e Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und gesetz! Bei Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückerstattung des Bezugspreises.— Bezugspreis monatlich .20 RM.(einschl. Botenlohn bei Postbezug zuzügl. Zustellgeld) 8 Das deutsche Phänomen Ein englisches Blatt über die deutsche Standhaftigkeit Die Stimmen in England mehren sich, die mit wachsender Bewunderung die Haltung des deutschen Volkes verfolgen. Beachtenswert ist in dieser Hinsicht ein Artikel des Hauptschriftleiters von„Nineteenth Century“ F. Voigt über die Ursachen des„deutschen Phänomens“, womit er den deutschen Widerstand meint. Voigt weist zunächst darauf hin, daß die Deutschen ein entschlossenes und standhaftes Volk seien, das eine ungehuere Fähigkeit im Ertragen von seelischen Leiden besäße. Es sei auch falsch, die Tatsache dieses disziplinierten Kampfes etwa auf Einschüchterung zurückzuführen. Das sei Unsinn, denn kein Volk ließe sich auf die Dauer zu solchen Höchstleistungen zwingen, wenn nicht andere Motive maßgebend wären. Die deutschen Arbeiter seien nicht durch internationale Ideen beinflußt und die Wehrmacht sei nicht durch Klassengegensätze gespalten: sie sei im wahrsten Sinne demokratisch, ob Mann oder Offizier, nur die Leistungen zählten. In England sei man schwer enttäuscht, daß dieses von allen Seiten berannte Deutschland, das nach den Schilderungen der eigenen und der neutralen Presse eigentlich nur noch ein Trümmerhaufen sein könnte, noch immer nicht zusammengebrochen sei. Für die Deutschen gebe es gar keine innerpolitischen Streitigkeiten mehr, sondern ein jeder wüßte, daß es um seine nackte Existenz, um die letzte Verteidigung des deutschen Bodens ginge.„Und das ist es“, so schließt Voigt seine Betrachtung,„warum die Deutschen trotz allen Verlusten und trotz den ungeheuren Verwüstungen heute das bestorganisierte Volk Europas sind— ein Land der Ordnung inmitten einer Welt der Anarchie". Wenn auch eine Schwalbe noch keinen Frühling ausmacht und der Hauptschriftleiter des„Nineteenth Century“ schon immer als weißer Rabe im Chor der englischen Hasser galt, so ist es doch immerhin beachtsam, daß auf der englischen Insel solche Gedanken über die wahren Ursachen des deutschen Widerstandes laut werden. Wir glauben, daß man mit dieser Beweisführung dem internationalen Frieden besser dient als mit einer ständigen Verleumdung des größten Kulturvolkes der Welt. Ein bezeichnender Witz u. Gens, 8. März der letzten Zusammenkunft von Roosevelt, Churchill und Stalin sagte Rovsevelt:„Ich hatte in der vergangenen Nacht einen Traum. Ich träumte, daß der Krieg vorüber sei und ich zum Präsidenten des Völkerbundes gewählt wurde.“„Ich hatte in der vergangenen. Nacht ebenfalls einen Traum“, sagte Churchill. Ich träumte, daß der Krieg zu Ende sei und ich zum Premierminister des Völkerbundes gewählt wurde.“—„Ich träumte vergangene Nacht nicht“, sagte Stalin,„und ich innere mich nicht, daß ich irgend jemanden uu irgend was ernannt hätte.“ Bolschewistische Regierung in Rumänien u. Stockholm, 8. März In Rumänien ist nach einer Zwischenregierung jetzt e ein neues Kabinett gebildet worden, das unter dem Deckmantel einer nationalen Einigung starke bolschewistische Züge ausweist. Ministerpräsident ist der Bolschewist Drota, Außenminister der frühere liberale Premierminister Tatareseu. Geist der bevingungoivsen= Einsahvereischaft Leuchtende vorbilder aufopfernder Pflichterfüllung In dem harten Ringen um unser Dasein erweist sich der Heldenmut des Einzelkämpfers mehr und mehr als ein entscheidender Beitrag unserer Zuversicht. An Hand der Berichte, die uns vorliegen, geben wir einige leuchtende Beispiele des opferwilligen, unerschrockenen Einsatzes unserer Männer und unserer Jugend. Kriegsberichter Rakette schildert in einem PK.=Bericht, wie im eingeschlossenen Posen deutsche Grenadiere sich selbst mit dem in einem Häuserblock eingedrungenen Feind in die Luft sprengten. 50 Angriffe hielt in drei Wochen das Bataillon„Feldherrnhalle“ in den Abwehrkämpfen zwischen Frankfurt und Küstrin aus. In Elbing blieben zwei Wehrmachthelferinnen in der Fernsprechvermittlung unbeirrt auf ihrem Posten, als ihr Haus unter feindlichem Beschuß lag, bis die Besatzung besehls gemäß zum Ausbruch antrat. Durch ihr Ausharren am Klappenschrank ermöglichten sie dem Festungskommandanten die einwandfreie Führung seiner Kampftruppen. Die beiden Wehrmachthelferinnen wurden für ihren tapferen Einsatz mit dem EK. 2 ausgezeichnet. Die Fahnenjunker=Schule in Metz und die Fahnenjunkerschule in Posen, die Heeres=Unteroffizierschule Jauer in Steinau und andere Verbände junger Soldaten, die sich an allen Fronten auszeichneten, zeugten von dem Kampfgeist und Todesmut der gesamten jungen Mann schaft. Letzte Meldungen aus dem pommerschen Kampfraum bestätigten erneut ihren Schneid und Schwung. Längst sind die jungen Panzerknacker von Pyritz nicht mehr die einzigen geblieben. Die Hitlerjungen hasten als Melder von Stützpunkt zu Stützpunkt, erkunden als Späher das Vorfeld und reihen sich in Angriff und Abwehr wie selbstverständlich in die Gruppen der Grenadiere ein. Im Häuserkampf sind sie zähe Verteidiger und Angreifer. Ein Scharfschütze unter ihnen schoß bei Schwedt vier Bolschewisten ab. Westlich Konitz stürmten die jüngsten Angehörigen einer pommerschen Division eine stark verteidigte Höhe und erbeuteten drei Panzerabwehrkanonen, die sie sofort gegen den Feind richteten. So schafft Mut und Angriffsgeist nicht nur Ueberlegenheit über den Feind, sondern spart auch Blut. In 24 Stunden 8; Terrorbomber abgeschossen d. Berlin, 8. März. Hauptmann Johannes Hager aus Salzwedel(Altmark), Staffelkapitän in einer Nachtjagdgruppe, schoß bei Bekämpfung der jüngsten britischen Terrorangriffe innerhalb 24 Stunden bei 2 Einsätzen 8 viermotorige Bomber ab. Der erste fiel früh um.05 Uhr mit voller Bombenlast, der zweite. ein Zielmarkierer und Beleuchter, ging 10 Minuten später in die Tiefe, nachdem Hauptmann Hager siebenmal angegrissen hatte. Bei einem Einsatz am Abend des gleichen Tages schoß er mit seiner Besatzung, Unteroffizier Schneider aus Haßfurt bei Schweinfurt und Obergefreiten Baerwald aus Nackow bei Neustettin, in nur 12 Minuten 6 weitere viermotorige Terrorbomber ab, von denen die meisten mit voller Bombenlast noch vor Erreichen des Zieles aufschlugen. Zur Lage an den Fronten Im Westen scheiterten Augrisse der Kanadier auf Xanten- Im Osten zunehmender Druck auf das Stettiner Haff Die Zangenbewegung des Feindes im Westen, die mit einem ungewöhnlich großen Aufwand an Menschen und Material geführt wurde, hat zwar die Amerikaner und Engländer an vielen Stellen an den Rhein gebracht, aber die deutschen Truppen entzogen sich der Umklammerung. Ihre beabsichtigte Vernichtung oder Ausschaltung konnte der Gegner nicht erreichen. Im Osten wurde der von den Sowjets geplante schnelle Durchbruch nach Danzig vereitelt, aber es konnte nicht verhindert werden, daß die Bolschewisten zur Ostsee vorstießen. Im Raum südlich Kolberg stehen eigene Kräfte in schweren Kämpfen gegen sowjetische Panzer. Außerdem nimmt der Druck gegen das Stettiner Haff im Zuge ihrer Operationen zu. Der OKW.-Bericht u. Aus dem Führerhauptquartier, 7. März. Die Sowjets setzten im slowakischen Erzgebirge ihre Angriffe gegen den Frontbogen um Altsohl mit verstärkter Kraft fort, ohne den Zugang zum oberen Grantal erzwingen zu können. In haxten Abwehrkämpfen leisteten unsere Sicherungen nördlich und östlich Schemnitz dem Feind zähen Widerstand. Volksgrenadiere warfen südlich der Hohen Tatra vorübergehend eingebrochenen Feind in seine Ausgangsstellungen zurück. Unsere Gegenangriffe beiderseits Lauban führten trotz erbitterter Gegenwehr sowjetischer Panzerverbände zur Einschließung einer seindlichen Kräftegruppe nordöstlich der Stadt. Die Besatzung des Brückenkopfes Guben gewann in erfolgreichem Vorstoß beherrschendes Gelände zurück. Hundertprozentige Anterwassertaktik der-Boote „ In England wieder=Bootschreck- Es geht im alten Geist gegen den Feind Unsere=Boote operieren wieder erfolgreich im Kanal und in der irischen See, d. h. vor der Haustür Englands. Diese Gebiete waren infolge der umfassenden englischen Abwehr unseren=Booten bisher lange Zeit versperrt, jetzt aber ist die Tür wieder offen, nachdem die=Boote dank dem„Schnorchel“ zur hundertprozentigen Unterwassertaktik haben übergehen können. Die=Boote fahren unter Wasser und schießen unter Wasser ihre Torpedos ab. Kriegsberichter Helmut Berndt geyt in der Wochenzeitung„Das Reich“ näher auf diese Wandlung des=Bootes ein. Bisher, legt Helmut Berndt u. a. dar, war das=Boot ein Kampfmittel gewesen das keineswegs hauptsächlich unter Wasser fuhr, vielmehr seine Marschfahrt wie auch den Angriff meist über Wasser durchführte. Der Kommandant schoß ungern„aus dem Keller“, da das Boot dann an Schnelligkeit und Wendigkeit verlor. Wenn es möglich und die Dunkelheit nicht mehr fern war, folgte man dem Transporter außerhalb dessen Sichtbereiches, um zum geeigneten Zeitpunkt zu nächtlichem Ueberwasserangriff auszuholen, der die hohe Schule darstellte. Auf Grund der veränderten Lage durch die Ortungstätigkeit des Feindes hielt sich das=Boot nun mehr unter Wasser und nahm damit allerdings viele Schwierigkeiten auf sich, die an die Besatzung erhöhte Anforderungen stellten. Solche Taktik brachte stärkste Belastungen. raubte Beweglichkeit und Geschwindigkeit und schützte dennoch nicht vor feindlicher Ueberraschung, da die Dunkelheit für die Ortung kein Hindernis bedeutet. Flugzeuge suchten verstärkt bei Nacht jene Zonen ab, wo man Boote vermutete. Zeigte ihnen das Gerät die Anwesenheit eines solchen, so hielten sie so lange die erforderliche Richtung, bis sie auf wenige hundert Meter an das=Boot herangekommen waren, um dann ihre mit außerordentlicher Leuchtkraft ausgestatteten Scheinwerfer anzustellen, da in unmittelbarer Nähe des Objektes das Ortungsgerät keine absolute Genauigkeit gewährleistet. Ueber dem Boot öffneten sich die Bombenschächte. Fortan ist das=Boot ausschließlich ein Kampfmittel, das sich nur in der Tiefe bewegt und nur unter Wasser kämpft Die Schwierigkeiten lagen hauptsächlich beim Antrieb. Die elektrische Maschine konnte den gestellten Ansprüchen eines Nur=Unterwasserkrieges aus Kapazitätsgründen nicht genügen, der Diesel war desgleichen für die Unterwasserfahrt ungeeignet, da er als Verbrennungsmotor nur unter starker Zufuhr von Sauerstoff arbeitet. So mußte die Technik eine Möglichkeit schaffen, die erforderliche Last dem unter Wasser fahrenden Boot zuzuführen. Man verfiel schließlich auf einen entsprechenden Mast in Länge des Sehrohres, eder an seinem oberen Ende das Aussehen eines groß Wasserhahnes besitzt. Der vor dem Turm angebrachte und aufrichtbare Mast führt den beiden Diesel wie auch dem Boot als solchem den Sauerstoff zu, so daß es nicht mehr auszut suchen braucht und auf Sehrohrtiefe seine Batterien aufladen kann, um mit dieser Kraftreserve notfalls größere Tiefen aufzusuchen. Unerhörte Strapazen erträgt die Besatzung. Acht, zehn Wochen und mehr die Sonne nicht sehen, höchstens im Sehrohr als etwas Fremdes, Unwirkliches, einer andern Welt Zugehöriges... Nur einen Lebenskreis von wenigen Quadratmetern besitzen... Umschlossen sein von der zwingenden Enge des Bootskörpers. Niemals der jedes Maß übersteigenden Feuchtigkeit entrinnen können, die sich in Kleidung und Körper saugt... In den Dämpfen der Maschine stehen und sich nur unvollkommen reinigen können von dem fettigen Staub, der sich in die Poren frißt... Früher konnte man wenigstens rauchen, wenn es auch schwierig war und man im Turm anstehen mußte. Auch das gibt es nicht mehr. Ueberall starrt die Eisenwandung des Bootes, und dahinter rauscht die See, oben und unten und beiderseits, und das nimmt kein Ende. Abgase treten ins Boot, und die Besatzung wird apathisch. Krankheiten treten auf, die zum Teil bis dahin unbekannt waren. Mit dem Willen des Kommandanten und dem„Dennoch“ der Besatzung aber stoßen die Boote in alle Meere vor, versenken und stören den Nachschub für den europäischen Kriegsschauplatz. An der Odersront führte der Feind nördlich Frankfurt sowie östlich und beiderseits Küstrin zahlreiche, von Artillerie unterstützte Angrisse, um sich Ausgangsstellungen für weitere Operationen auf dem Westufer zu schaffen und die Festung Küstrin aus unserer Front herauszubrechen. Sie scheiterten sämtlich an der zähen Verteidigung und durch die entschlossenen Gegenstöße unserer Truppen. Die Schlacht in Pommern geht mit unverminderter Härte weiter. Unsere Kampfgruppen verhinderten durch ihre verbissene Gegenwehr zwischen Stargard und Cammin den erstrebten Durchbruch der Sowjets gegen das Stettiner Haff. Im Raum südlich Kolberg stehen eigene Kräfte in schwerem Kampf gegen sowjetische Panzer. In Westpreußen warsen die Bolschewisten nördlich Heiderode und südlich Preußisch=Stargard starke Panzerkräfte in die Schlacht und erzielten mehrere tiese Einbrüche. In schwerem Ringen fügten unsere Divisionen dem Feind hohe Verluste zu und brachten ihn in neuaufgebauten Linien zum Stehen. In Ostpreußen wurden die durch unsere Gegenangrisse nördlich Zinten erkämpften Stellungen in erbitterten Waldkämpfen behauptet. Der Schwerpunkt der Abwehrschlacht in Kurland lag auch gestern im Raum östlich Frauenburg. Trotz hohem Kräfte= und Munitionseinsatz des Feindes blieben seine Angriffserfolge auf unbedeutende Einbrüche beschränkt. Südöstlich Libau ließ die Wucht der erfolglosen sowjetischen Durchbruchsversuche weiter nach. In Luftkämpfen verloren die Sowjets in den letzten zwei Tagen 46 Flugzeuge. Im Westen scheiterten die Angriffe der 1. kanadischen Armee bei Xanten auch gestern so verlustreich für den Feind, daß er seine Angriffe am Nachmittag nicht mehr fortsetzte. Westlich Rheinberg, das nach schweren nächtlichen Straßenkämpfen verlorenging, konnten die Amerikaner unsere Linien nach Norden zurückdrücken. Am Niederrhein vernichteten unsere Truppen gestern und vorgestern 115 feindliche Panzer. Die Härte der Abwehrschlacht am und westlich des Mittelrheins hat sich gestern noch gesteigert. In Köln sind heftige Straßenkämpfe entbrannt. Südlich der Stadt behaupteten unsere Truppen das Feld gegen die auf breiter Front andringenden Amerikaner. Im Raum östlich Euskirchen stehen sie in erbittertem Abwehrkampf' gegen vorgedrungene seindliche Panzer= und Insanterieverbände, die Rheinbach nahmen und im Vorgehen auf die Ahr sind. Seit Beginn der Großangriffe zwischen Roer und Rhein am 23. Februar wurden über 700 feindliche Panzer abgeschossen. Zwischen Kyll und Mosel konnte der Feind mit einem Panzerkeil unsere Linien auf schmaler Front durchstoßen. Heftige Kämpfe mit den in Richtung auf die Mosel vorgehenden Panzerspitzen sind im Gange. Feindliche Vorstöße bei Forbach und Stiring=Wendel wurden abgewiesen. In Mittelitalien konnten die amerikanischen und brasilianischen Truppen ihre Angriffe nördlich Poretta infolge ihrer Verluste nicht fortsetzen. Durch eigene Gegenangriffe wurde der Feind aus seinem Einbruchsraum mehrere Kilometer zurück. geworsen. Der örtliche Versuch einer britischen Kampfgruppe, Unter unseren Linien an der adriatischen Küste zu landen, brach im Abwehrfeuer zusammen. Britische Terrorflieger grisfen am Tage und in den Abendstunden westdeutsches Gebiet an. In der Nacht war Satnitz das Ziel eines Terrorangriffs, bei dem das Lazarettschiff „Möhring“ in Brand geriet. Außerdem wurden Bomben auf die Reichshauptstadt geworfen. Mit den Schwertern ausgezeichnet u. Führerhauptquartier, 8. März Der Führer verlieh am 3. März das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generaloberst Gotthard Heinrici, Oberbefehlshaber einer Armeegruppe, als 136. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Neuer Eichenlaubträger Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an Hauptmann Traugott Kempas, Bataillonskommandeur in einem ostpreußischen Grenadierregiment, als 787. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Heldentod eines westfälischen Ritterkreuzträgers Im Kampf gegen feindliche Bomber fiel Hauptmann Bisping, einer der ersten mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichneten Aufklärungs=Beobachter. Als Sohn eines Gastwirts 1913 in Emsdetten geboren, war Hauptmann Josef Bisping Westfale. Verräter Roatta geflohen 1. Gens. 7. März. Nach einer Reuter=Meldung aus Rom ist der ttalienische General-Roatta, der am Montag vor Gericht erscheinen sollte, am Sonntag aus einem Mititärlazarett entflohen. Bei Roatta handelt es sich um einen verratenen Verräter. Er, der durch schimpfliche Intrigen und niedrigsten Verrat dazu beitrug, sein Vaterland in den Abgrund zu stürzen, wurde von seinen neuen„Freunden“, den Anglo=Amerikanern, verhaftet und sollte vor Gericht gestellt werden. Reuter wertet die Flucht Roattas als Erschütterung des Kabinetts Bonomi. d. Stockholm, 8. März Die Linksparteien veranstalteten am Dienstagabend in Rom eine Demonstration, wobei sie die Regierung und den Kronprinzen für die Flucht Roattas verantwortlich machten. Dabei kam es zu Zwischenfällen. Reuters Sonderkorrespondent meldet, daß im Anschluß an die Demonstrationen die Menge das königliche Schloß, den Wohnsitz des Prinzen Umberto, angrissen. Neuestes— kurz Militärputsch in Portugal vereitelt Wie sich der Londoner„Daily Erpreß“ aus Lissabon melden läßt, hat Ministerpräsident Dr. Salazar einen Versuch unzufriedener Admirale und Generale, ihn zu stürzen, vereitelt. Hochwasser des Ohio Nach einer Reuter=Meldung aus dem mittleren Westen der USA. mußten infolge einer katastrophalen Ueberschwemmung des Chio zahlreiche Rüstungsfabriken geschlossen und Tausende von Einwohnern der niedrig gelegenen Städte evakuiert werden. Der Straßen= und Bahnverkehr ist in vier Staaten auf beiden Seiten des Flusses lahmgelegt. Hungerdemonstration französischer Frauen Die in Vordeaux erscheinende Zeitung„Nouvelle Republique“ meldet, daß in der französischen Stadt Bayonne über 3000 Frauen eine Hungerdemonstration durchführten. Vor dem Rathaus bildeten sie einen Sprechchor und riefen:„Wir wollen Kartofseln, Brot und Milch. Unsere Kinder sterben vor Hunger!“ Prinz Poniatowski an der Westfront gefallen Im Kampf für sein Vaterland, das er niemals gesehen hat, ist der Abkömmling des letzten Königs von Polen, Prinz Maria André Poniatowski, im Kampf an der Westfront in den Reihen des polnischen Heeres gefallen. Amerikanische Waffenlieferung an die Sowjetunion Nach amerikanischen Meldungen ist in der Zeit von Oktober 1941 bis Tezember 1944 aus dem Leih= und Pachtwege folgendes Material an die Sowjetunion geliefert worden: 331 000 Kraftwagen, 29 000 Krafträder, 1034 Lokomotiven, 135 000 Maschinengewehre. 1800 Kanonen, 13.000 Pistolen, 8200 Geschütze(Flak), 6000 Panzer, 2 Millionen kg Stahl 11 Millionen Paar Stiefel und 97 Millionen Meter Baumwollstoff. Das Kreuz der Ehrenlegion für Ehrenburg! Der französische Botschafter in Moskau. General Catroux. verlieh dem jüdisch=sowjetischen Schriftsteller Ilja Ehrenburg das Kreuz der Ehrenlegion. Der Krenn wunscht teine Feugen semes Gewulrronnemt Moskau erbost über nordamerikanische Jouenalisten d. Pens, 8. März Nach einer Mitteilung der Schweizer Lepeschen=Agentur griff der Moskauer Nachrichtendienst die USA.=Journalisten, die einige Zeit als Vertreter großer nordamerikanischer Blätter in der Sowjetunion waren, scharf an, weil sie das, was sie gesehen und erleht haben, auch wahrheitsgemäß der USA.=Oeffentlichkeit unterbreiteten. Moskau spricht den Journalisten das Recht ab, sich als„Spezialisten für sowjetische Fragen“ zu bezeichnen und nennt die Berichte„sonderbar und weitläufig". Als Entschuldigung für die Pressevertreter der USA. wird die Unkenntnis der russischen Sprache angeführt. Besonders scharf richtet sich die bolschewistische Kritik gegen den bekannten nordamerikanischen Schriftsteller und Journalisten William White, der sich im vergangenen Jahr als Begleiter des nordamerikanischen Handelskammerpräsidenten Johnston.=5 Wochen in der Sowjetunion aushielt. White hat seine Eindrücke in einem Buch zusammengesaßt, das in rücksichtsloser Offenheit die grauenvollen Zustände in der Sowjetunion, den erschreckend tiefen Lebensstandard, die Armut und die Freudlosigkeit der Menschen und den Terror des RKWT. schildert. Die Nordamerikaner haben damit erneut die Bestätigung erhalten, daß der Kreml keine Zeugen seines Gewaltregiments wünscht. Die Sowjett wollen undebachtet von der Weltöstentlichkeit nach ihren Methoden in ihrem Lande schalten und walten und verbitten sich sehr energisch jede Kritik an ihrem Handeln und ihren Methoden, auch von den Bundesgenossen. Streikbewegung in England und in den USR. Einsatz von Truppen in den Londoner Docks u. Genf 8. März. Die Streikbewegung in England und den USA. greift immer weiter um sich. Der Dockarbeiterstreik in London hat das Kriegsministerium veranlaßt, Truppen einzusetzen, um lebenswichtige Lieserungen im Dockgebiet aufrechtzuerhalten. Der Hasenarbeiterstreik hat sich jetzt auf fast alle Häsen Londous ausgedehnt. Selbst die Verladung lebenswichtigen Kriegsmaterials für die kämpfenden Armeen an der Front ist zum Stillstand gekommen. Durch den Berge arbeiterstreik in Schottland sind nach einer schwedischen Meldung bisher 50 Kohlengruben stillgelegt worden. Nach einem Reuterbericht aus Newyork ist dort eine Arbeitskrise eingetreten, die als die schlimmste seit Pearl Harbour bezeichnet wird. In Detroit wird fast in allen Rüstungs= und Wassenfabriken gestreikt. Man befürchtet, daß sich die Arbeitseinstellungen auf weitere Produktionszentven ausdehnen. Auch in den Bergwerkebezirken greift die Streikbewegung um sich. * Iserlohn, 8. März. Regtstreatur der Arbeitskraft Zehn Jahre Arbeitsbuch. „Es ist jetzt stark zehn Jahre her, daß Deutschland durch Gesetz vom 26. 2. 1935 zur Einführung des Arbeitsbuches entschloß. Entscheidend für seine Einführung sind zwei Ueberlegungen gewesen: Einmal die klare Erkenntnis, daß das Leistungsvermögen eines Volkes entscheidend von der sinnvollen Ordnung und planmäßigen Steuerung der gesamten Arbeitskraft nach den jeweiligen staatspolitischen bzw. im Kriege kriegswirtschaftlichen Notwendigkeiten bestimmt wird. Dazu kommt die weitere Erkenntnis, daß der Staat zur Durchführung der Aufgabe des Arbeitseinsatzes eines besonderen Handwerkszeuges bedarf, das die gesamte Arbeitskraft des Volkes nach den verschiedenen Merkmalen laufend registriert. „Diesen, Ueberlegungen und Erkenntnissen verdankt vas Arbeitsbuch seine Einführung. Es stellt gewissermaßen den Arbeitspaß der einzelnen Arbeitskraft erbasgge dend staatlichen Lenkungsorgan, dem Altensum, als auch jedem Betriebsführer den notwendigen Einblick verschafft, um was für eine Arbeitskraft es sich handelt und wie sie am besten angesetzt werden kann. Das Arbeitsbuch erfüllt im Bereich einer Volkswirtschaft genau die gleiche Aufgabe wie der Wehrpaß im Bereiche der Wehrmacht. Darüber hinaus kommt aber dem Arbeitsbuch als Steuerungsinstrument des Arbeitseinsatzes eine ausgesprochene wehrwirtschaftliche Bedeutung zu. Der Personenkreis der Arbeitsbuchpflichtigen ist sehr weit gezogen. Es gehören dazu nicht nur die unselbstäntr. und Angestellten, sondern es sind auch mithelfimnden Famitandwerker und die sogenannten mithelsenden Familienangehörigen, die vor allem in der Landwirtschaft, im Handel und im Handwerk eine wesentliche Rolle spielen, miteinbezogen worden. Selbstverständlichkeit geworden. Es ist aus nicht nebe hoegahenten Gust iev. Kregswirschaft Ministerialrat Dr. St. Gürkie Antheintun den Siettierbahug Einschneidende ernährungswirtschaftliche Maßnahmen. der aus dem hen getröffenen für Oeiz--.Im Rahmen der zur Versorg Osten rückgeführten deutschen Men „hat der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft eine Verordnung erlassen, die die Die Haltung von Gänfen, Enten, Truthühnern ist, wie schon gestern berichtet, ab 1. April verboten. Hühner— auch Zwerghühner— dürsen nur von solchen Personen oder Betrieben gehalten werden, die aus eigener, Erzeugung über darf ab I. Aucgust 1945 rir für jede zum Haushalt des Hühnerhalters gehörende deutsche Person nur eine e gehalten werden. Bei der Haltung von 1 bis 15 Hennen darf ein Hahn, bei der Haltung von #esgaste,dennen dürsen jetzt höchstens zwei werden. Für jede zugelassene Henne werden. Nm z. zwei Küken nachgezogen mehr S vatiere Zus eines jeden Jahres dürfen nicht mehr Jungtiere vorhanden sein, als Hennen und Hähne zugelassen sind. Am 3. Dezember eines jeden Jahres darf insgesamt nur die zugelassene Anzahl Hennen und Hähne vorhanden sein. Im gleichen Rahmen bewegt sich eine zweite Anordnung des Reichsministers für Ernährung und schaft, die die Erzeugnisse der Ziemit in die öffentliche Bewirtschaftung einbezieht,„Künftig haben Ziegenhalter keinen Anspruch auf das volle Bezugsrecht oder Gelbstversorgungsrecht für Fette, Vollmilch und entrahmte Frischmuch, vielmehr verliert von der ersten Lammung der Ziege an der Halter für jede von ihm gehaltene Ziege Zuteilungsperioden für eine zum Haushalt gehörende Person das Bezugsrecht für Fette und entrahmte Frischmilch. Hausschlachtungen von Ziegen, die älter, als sechs Wochen sind, müssen deim Ernährungsamt(nartenausgabestelle) vor der Schlachtung angemeldet werden. Das Fleisch dieser Tiere wird mit 5 kg je Ziege angerechner. Männliche Ziegenlämmer müssen, spätestens im Alter von sechs Wochen geschlachtet werden. Allgemein verboten ist schließlich die Neuerrichtung von Hühner= und Ziegenhaltungen. Zuwiderhandlungen gegen die genannten Bestimmungen werden bestraft. Welshice nachdem man sie mottengeschütt hatt Waschbüre Wollsachen immunisiert die Hausfrau gegen Mottenfraß, in dem sie diese, nachdem sie gewaschen sind, in einer Mottensalz=Lösung durchtränkt. Dieses Mottensalz— in allen einschlägigen Fachgeschäften erhältlich und Tcher vi und Stoasieckenbildung. * Bestandene Prüfung. Maria Reckermann, Am Toten Mann 3, bestand in Hildesheim ihre Prüfung als Volksschullehrerin. wugtigen- Einzelheiten noch nicht auf z. B. die Frage, warum dieser selt ie für ihn charakteristischen vielen Erd. im Laden auf den Preisausnang Landkreis und angrenzende Geblete Auf Saatgut von Speiseerbsen bewirtschaftet Unsichtbare Feinde Den Feind vor Augen haben, ist besser, als den Feind hinter dem Rücken zu wissen. Aber den Feind hinter dem Rücken noch nicht einmal zu ahnen— das ist das Unangenehmste. In einer solchen unangenehmen Situation befinden sich teider heute unzählige Menschen, welche ihre wertvollen Wollsachen den mörderischen Feindfliegern. durch Verschickung in weniger Instgefahrbere Geviere entziehen. Sie glauben ihre Wollbekleidungsstücke vor den sichtbaren Feinden in Sicherheit gebracht zu haben und ahnen nicht, daß sie damit den unsichtbaren Feinden ihre unersetzlichen Wollgegenstände häusig ausliefern. Diese Feinde, kaum erahnt, weitab von den eigenen Augen, sind die Motten. Sie feiern in„ausgeAnordnung der Saatgutstelle darf erkanntes Saatgut und zugelassenes Handelssaatgut von Hracht, abogeben. Verlchr der e S abggg gen, bezogen und verwendet werden. Die Abgave des Saatgutes von Speiseerbsen an Verbraucher darf nur erfolgen, wenn dieser dem Lieseranten eine schriftliche ErSuschsehisch fgr hungt irndet und kremdem Getri, onz, dinreichendes Saatgut aus eigenem oder fremdem Berrieb nicht zur Verfügung steht. unter 12½ Kilogramm ist für die Abgabe außerdem die Vorlage eines Bezugscheines notwendig, der von dem lür den Verbraucher zuständigen Ortsbauernführer oder der in gsernschaesft ausgestellt wird. Als Bezuzschein gilt auch eine Bescheinigung des Reichsbundes Deutscher Kleingärtner Teutscher Sleinternschten Teutischer Kleinterzuchter oder des Deutschen Siedlerbundes „Reichsverbandes Teutscher Haus= und Grundbesitzer voer eines diesen Vereinen angeschlossenen Untervereins. Menden * Lendringsen. Ein verdienter Schulmann schied aus. Für den in den Ruhestand getretenen Lehrer Josef Erkeling fand eine schlichte Abschicdsfeier statt, in der Rektor Rüther in einem Rückblick auf die 39jährige Tätigkeit die mühevolle, doch auch dankbare Arbeit des verdienstvollen Schulmannes würdigte. Als Zeichen der Verbundenheit des Kollegiums überreichte er ihm ein wertvolles Heimatbuch. Bürgermeister Becker dankte im Namen der Gemeinde für die an der Schule Lürbke und Lendringsen geleistete Arbeit. Lebenswiese in wie gehellt. So ist z. 9 same Geselle die für ihn charakteristischen vielen Erd. haufen im Gelände auswirft, die jedem Bauer und Gärtner großen Verdruß bereiten, noch stark umstritHr. garienkonut:st durch neue Untersuchungen, dich der Universität 3otlogischen Institug antportet werden, durchgeführ bat endzültg be.g „ Has Leben des Maulwurss ist, wie der Gelehrteinen Händigen Jtugetterkunde berichtet, durd periodischen Wechsel von Nahrungs. suche und Restruhe gekennzeichnet. Wie jeder Gärtner weiß, unternimmt das Tier morgens vor Son. den es Hann alle zergte— Jsadzug durch sein Revierz eicher— Stunden nach erfolgter Restruhe lt. Dabei macht es keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Die beim Graben seiner Gängelosgewühlte Erde befördert der Maulwurf nicht nach zur Seite. Die bekannten Maulwurfshügel dürften also in erster Linie bei der zusaßeekgumen Beim Absuchen seiz nes Gangsystems#er der Maulwurf nicht genug gutter, um seinen Hunger zu stillen. Er muß also Sommer wie Winter, sofern es die Boden= und WitBeute graben. gen Abiuschen. erfolgt außer beim regelmäßi. das xier von der Gänge in erster Linie dadurch, daß Die Fierbei aus schräg seitlich nach oben uacd rmntenen Erde fällt infolge des nach außen befördern. Von jeden u.. Der. die Mebrlahl der Keren und Piazutern der die Mehrzag. der Kersen und Kleinnere, bringt und daß dringt und daß die dabei losgewühlte Erde in Haufen an der Erdoberfläche in Erscheinung tritt. Gründungsjahr 1 hoven, Iserlo hovenhaus. Hag 3245. 3246 3247 Provinz in Kürze Letmathe Hemer „(( Beförderung nach dem Heldentob. Der frühere Geschäftsführer der NSDAP., Parteigenosse Stefan Sedlacek, der als Oberfähnrich d. R. sein Leben für Führer und Volk hingab, wurde nachträglich zum Leutnant d. R. befördert. Silbernes Dienstjubiläum. Auf eine 25jährige Dienstzeit bei der hiesigen Stadtverwaltung bzw. Spare konnte jetzt Stadtobersekretär Hans Stüting zurucolicken. (Ler„Tel.der Kontolt eins Lagers für Okarbeiterin. : arum wirtt der miaulwurf Erdhaufen auf7 anzen unv einer plötzlich auftauchenden G Ständiger Wechsel von Nahrungssuche und Restrache, Männern. Herbei wurde ein Gesenkirchener Kriminals ente Terrors geworden. Das Schlos ist zerstört, der Torbau arg lang besand sich die Stadt Dortmund im Besitz von Park und settene Fest Re esceche e cere Kriminalbeamter erschofen wane eein eni. eines Lagers für Ostarbeiterinamten und ver piässich ausgelectnt, swischen Kriminalbe. Ein heiterer Romen von RUDOLF ANDERL Copyrricht by Knerr ap; fürth K. G. Hbünchen 194(Nachtr. vund.“ 48. Fortsetzung. zum Gasthof zurück. Tatsäch## bstzegrac, Vachmittagsschiff eine Menge Ausflügter mitgebracht, die wie die Geier über die Insel stürzsen Wegen zwischen panden wir uns auf den schmawir bei dem Gasthaus Neugierigen bindurch Als Gasthaus ankamen, fanden wir dort ausgerechnet Rosemarie und Lissy vor, die ebenfalls gerodeageslangt waren— was blieb uns anderes übrig, uis uns zu ihnen zu setzen! Merkwürdigerweise wollte rechte Stimmung aufkommen. Meine Base hatte rote Augen; man brauchte kein Hellseher zu sein, um zu merken, daß sie geweint hatte. Lissy zeigte sich ausTantehasischen. a sehr ungewohnten meSeite— der bevorstehende Abschied von Geltenhausen und der Pension schien ihr näherzugehen, ihrem Temperament erwarten konnie. Doris sah verdrossen aus, und auch ich, als einziges männliches Wesen am Tische, war an diesem Nachmittag alles andere als ein guter Gesellschafter. Fast wäherte und wil Lis gegen funf Uhr der Dampfer sich Lanhungssteg Gasthaus zum antreten mußten. Auf dem Schiff, im Gedränge der vielen hundert Menschen, wurden wir getrennt; ich verlor Doris, ehe ich mich umsah, und nur Rosemarie hielt sich an meiner Seite.„Hast du vich mit ihr gezankt?“ fragte sie mich leise. =Gezankt? Mit wem?“ „Tu doch nicht so. Mit Doris natürlich.“ damesticht gerade gezankt. Wie kommst du übrigens „Als wenn du dich verstellen könntest—!“ #. Und als wenn du gerade fröhlich aussehen wür: a Ste. führte ihr Tüchlein an die Augen.„Wenn ich ihm sagen uege.. n. Martin, was sollich Ja, das war schwer. Am Landesteg von Geltenhausen verließen nur wenige Menschen das Schiff; außer uns vieren ledig„ paar Torfbewohner, die freundlich grüßten gen, Fast schmesgend se üdlicher Richtung weiterginven. Fast schweigend legten wir den Weg zur Pension zurück. Gegen Abend war der Wind stärker gewordeshalb lästig zu fallen— im Gegenteil, die Kühlung, die er brachte, tat nur gut. Oben auf dem Zinnenturm drehte sich krächzend der ewig ungeölte In leuchtendem Blauviolett standen die der Park, da die slzeige u dimmel. Und hier war sel hesaßen, die a. Vforte, zu der wir den Schlüfjer besaßen, die Benusgrotte... mit freundlichem Atem empfing uns die Dieze des Hauses, die jedem von uns für ein paar Wochen so etwas wie eine Heimat geworven war. Von der Küche hörte man die Fram Fischbacher g eder einmal mit „hll.####umstritt, und in einem der Lehnstühle rarette sich Burschi, der verwöhnte Hund des gleichzeitig, als wir durch die nach rücklührende Für eintraten, öffnete sich das eigentMänner ein. Arm, wei Zuerst erkannten wir sie nicht gleich, da sie gegen das Licht standen. Nun aber, an die Dämmerung des Vorplatzes sich gewöhnend, sahen unsere Augen schärfer— der eine war der Oberst Aldringer, und der idere, der wesentlich jünger und schmäler an seiner Seite stand, konnte kein anderer sein als der Banksante Franz Hornung, Filialleiter in Kitzingen am sehr erschrachen, nein Base, es klang sammervoll und beamter tödlich, ein anderer leicht verletzt. Zwei Täter stno vermutlich angeschossen worden. Zu der Tätergruppe gehören wahrscheinlich zwei Deutsche und vier rheiter. Für die Aufklärung des Verbrechens ist eine Brroynung(von 5000 RM. ausgesetzt. Ausklang. den säßen nebergang aud noch etwas geblendet burch dunkel der Halle sah vom Licht des Tages zum Halbich“aste wicr san das Entsetzen Rosemaries glücklicherweise nicht, wohl aber sie selbst. Mir schien, als verhielfe er einen Augenblick, seinen Schritt, und es aitant schmerze ihn das Herz, denn er griff mit der n nach der Brust. Ebenso rasch aber hatte er sich wieder in der Gewalt.„Da sind Sie ja, Rosemarie!“ rief er, etwas lauter, als man das sonst an gewöhnt war.„Da bin ich wieder zurück, heil und ### Und wen habe ich mitgebracht?“. Er lachte brohnend. aber auch dieses Lachen war nicht ganz echt. „So sehen Sie selbst... ein Herr namens Hornung, dem schönen Franken und Ihnen, das möchte ich wetten, nicht ganz unbekannt—!“ (Fortsetzung folgt.) Kunst- Wissen- Leben * Gesamtausgabe von Grillparzers Werken. Von hstarschen. A Schroll in Wien veranstalteten britschder 33 Gand D sparzers Werken ist Rtüchke und Prosascheisten.. amatsche PBln, Srnchz —* Professor Karl Uhle gestorben. Im Alter von fast Pros. Dr, Karl u arcu; der obertheinsche Kunstmaler gründete in München Verg; Dalle stammende Künsiter Mosaltz, die er bis 4 seiner a: für Glasmalerei und Jahre 1905 leitete. S einr vernfung nach Karlsruhe imn ainer Tachslastt. i Prarlsruhe wirkte Uhle als Vorstand —. Fumanagse bis zum Jahre 1918. Sport in Kürze Motorfahrer 1893 ! In England wurde im Jahre 1893 ein Gesetz erlassen. Meien eine besteit für Motorsahrzeuge auf wuei jeder Fahrer verpfichtat seine vorenegeeer ervrugtet, seigem Wagen einen Warnposten vorausgehen zu lassen, der eine rote Fahne zu schwenken hatte. Briefkasten „T. Sch. Die Lebensmittelkarten traten am letzten Auaustmontag des Jahres 1939 in Wirksamkeit. Hauptschriftleiter: Dr. Ludwig Reinold(z. Z. Wehrmacht); i..: Dr. Max Faller, Iserlohn.— Verlag und Druck: Rudolph Wichelhoven. Iierloyn.— Preisliste Nr. 14. RPK. 1/898. Sonnabend, 3. März, entschlief sanft unsere innigstgel. Mutter Schwiegermutter u. Großmutter Ww. Maria Schulte geb. Nüsewald im 76. Lebensjahr. Die trauernden Kinder Iserlohn, Westertor 21 Die Beisetzung fand in aller Stille statt Heute ist unsere liebe, herzensg. Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Ww. Aug. Lewe Caroline geb. Püttmann nach langem Leiden im Alter von 79 J. in Frieden heimgegangen Namens der Hinterbliebenen: g„Leschwister Lewe Iserlohn(Hemberg), 7. 3. 45 Beerdig.: 10..,.30 Uhr, Friedhofsk., Trauerf. 12 Std. vorher Heute erlöste der Herr von seinem schwer. Leiden mein. gut. Mann. uns. stets um uns besogt. Vater Wilhelm Lötters im Alter von fast 61 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Emma Lötters geb. Becker, Kinder und Anverwandte Obergrüne, den 6. März 1945 Leckenweg B 47 Beerdig.: 10.., 8. 45 Uhr, FriedJofok. Trauerf. 1 Std. vorher Ihre Vermählung geben bekannt: Fritz Wiedenbruch Cläre Wiedenbruch gb. Bonnie Letmathe 8. März 45 Aachen Haus=Schemm=Str. 1 Werner 6. 3. 1945 Anneliese Windgätter eun Bichencer Wbe Iserlohn 3. Krankenh, Bethanten Wliesgernche Erstkl. Metzgerei im Landkreis Iserlohn krankheitshalber sofort zu vermieten. Angebote unter B H 245. Thelungemche Weide für Rind in Iserlohn od. Umgebung gesucht. Angebote unter S S 03627. 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Alle wel sturmpflichtigen der Waffe in diesen Kampf Männer zur S kehrslage beso Trümmerhaufer kaner in ihre dem Blut bezahlen n Tito läßt u. Genf. 9. tenagentur INE sucht, amerikani stationieren, um dem von Tito ne jugoslawischen man in Washing denführer Tito b demokratis Die amerikanise daß die amerika Einblick in die konnte. Ein 1 S bereits ansge derer USA.=Jo stellt, daß die am grad kommen ur gleitet eine Run sem Vorschlag i kauer Zentralste üblichen Form ungehinderte Or Der Kreml wüns Sowjetstaat Ju haben Titos An amerikanische# verworfen. Die Regisse Wirkungskrei dem in Rumä dern die kom Parolen mob Sowjetisierung Italien die S Demonstratior wisten haben d genommen, In schwören, d. Entwicklung „Aftonbladet“ eines Mannes Palast ums L eingehüllt mit wiegelten Eler und verlangt Schießerei vor das schwedisch daten und Po Es ist imme einige anglowistischen Che Die aufgehetzt den königliche sa. 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