nar 1917. Mittwoch, 10. Januar. Ingerin verlegt. kallenhtlg. Inster i. W. nar lresden-M. Junder nal ser1 Thüsing. narkt 11/12.4 — 196 h bunte altungs. inde. 7% Uhr, 0½ Uhr. kleine leutter noch e Zeit. -Verein 14. Jannar 1917, # c·ue: us-Köchett. ettung: eister Rudolf Meiser des erkrankten Herrn IIh. Niessen. oIIR: Paul Srümmer 0) aus Wien. Frauenchor des MusikVereins. Themalige Mitglieder 13. Inl.=Regis., Mitg=Kapelle des 13. Ins.= es Orchester=Vereins, er bewährtet Krüfte. ragsfolge huberd: Ouverture: de von Galamanta. Bach: Suite für ).— Herr Professor Immrr. ore: Haydn:„Trop“, nntiger Kanon mit rbeglettung. 14 Mendelssohn: ndelt“. senlied zur Weihnacht“, jed m. Klav.=Begleitung. oli.— Herr Professor Immer. von Beethoven: te Nr. 2 in D-durop. 36. Igel: Gebr. Knake. er: Frau Hedw. MelIndenberg. 1hr.— Ende 8 Uhr. Der Westsälische Merkur erscheint säglich zweimal, am Tage nach Sonn- und Feiertagen einmal. Wöchentl. Gratisbeilage:„Das Leben im Bild“(Kriegsbilder). Verlag u. Rotationsdruck der Westsälischen Vereinsdruckerei. Provenummern: Bestellungen mit deutlicher Adressenangabe wolle man richten an die Geschäftstelle, Königstraße 59. Redaktion: Lütkegasse 1—3. Sprechstunden 10—11 Uhr vorm. Telegramm=Adresse: Merkur, Münsterwest; Jernsprecher: Redaktion Nr. 203, Geschäftsstelle Nr. 112. Geschäftstelle: Königstr. 59. Geöffnet vorm. von 8—1 Uhr, nachm. von 2—7 Uhr. Postscheckkonto: Amt Cöln 14622. rten für Nichtmitglieder kt. in der Queerschen gschen Mustkalten= u. an der Abenskasse, Karten für Siudterende und Familien=Beikarten zu haben sind. Zuschlagslum. Plätze zu 1.— Mi. opiug. icheHauptprobe den 13. Januar. sende 7 Uhr athaus=Saale. #karten zu 1.50 Mk. oben genannten Stellen chüleriarten zu 1.00 Ml. ldendkasse. 106 E tag, 11. Jan. 1917 von Mitgliedern des Königlichen sters Hannöder! ie auf Tauris uspiel in 5 Akten Volfgang von Goethe. g abende 7 Uhr. inde 9½ Uhr. öhnliche Preise. I am 9., 10. u. 11. Jan. Uhr an der Theaterkaffe. STANT Man 1917.— Nr. 14. Gegründet 1822. Ulittag=Ausgabe. 96. Jahrgang. Bezugspreis: Vierteljahrlich: In Münster bei der Geschäftstelle A 3.80 auswarts bei allen deutschen Postämtern A 3.50. Zweimonatlich: In Münster bei der Geschaftstelle A 2.001 auswärts durch die Post A 2.34. Einmonatlich: In Münster KA 1.00; auswärts durch die Post einen Monat d. Vierteljahres zulassig) 1.171 Einzelnummer: Zu haben in der Geschaftstelle, an den Bahnhösen 2c. das Stück 5 Pig. Anzeigenpreis: Für die Petitzeile oder deren Raum 25 J. Reklamezeile 75 4. Anzeigen Annahme: In Munster Konigstraße 59, sowie samtliche Annoncen=Bureaus des In= und Auslandes. ∆4 9 P Rer Ein neues Ultimalun. des Vierverbandes an Griechenland. WTB. Piräus, 9. Jan. Reuter. Die Ententemächte Frankreich, England, Rußland und Italien überreichten heute morgen der griechischen Regierung ein Ultimalum, in dem die Annahme der in der Note vom 31. Dezember enthaltenen Forderungen binnen 48 Stunden verlangt wird. WB. Athen, 9. Jan.(Telegr.) Reutermeldung: Das Ultimatum der Alliierten bietet auch Bürgschaften gegen die Ausdehnung der venizelistischen Bewegung.(Das Reutersche Bureau ersuchte die Empfänger dieses Telegramms, später, es nicht zu veröffentlichen.) * Man wird sich daran erinnern, daß die Note der Entente, auf welche Griechenland noch nicht geantwortet hat, auf Ereignisse zurückgreift, die schon etwas weiter zurückliegen. Die„Schutzmächte“ verlangten zunächst durch Admiral Journet die bedingungslose Auslieferung sämtlichen Kriegsmaterials. Griechenland weigerte sich, worauf Fournet Truppen landete, die Athen besetzen und die Forderung mit Gewalt durchdrücken sollten. Es kam zu den Zusammenstößen vom 1. Dezember, welche die Abberufung Fournets und einen neuen Notenwechsel zur Folge hatten. König Konstantin verlangte u. a. die Aufhebung der Blockade. Da die Verhandlungen kein weiteres Ergebnis erzielten, sahen sich„die Beschützer der kleinen Staaten“ zur Ueberreichung eines weiteren Ultimatums veranlaßt, in dem verlangt wurde, daß erstens alle griechischen Streitkräfte außerhalb des Peloponnes auf den unumgänglichen nötigen Stand herabgesetzt werden und daß außerhalb des Peloponnes überhaupt weder Kanonen, Maschinengewehre oder Kriegsmaterial bleiben sollten. Weiter wurde ein Verbot für Reservistenvereinigungen und die Freigabe und Entschädigung der verhafteten Venizelisten angefordert. Zum Schluß sollte die griechische Regierung alle Aufsichtsbefugnisse der Verbündeten wiederherstellen und gegebenenfalls selbst eine Landung auf dem griechischen Festlande dulden, damit der Entente die Sendung von Hilfstruppen nach Saloniki erleichtert würde. Auf diese Jorderung blieb Griechenland die Antwort bisher schuldig; darauf bezieht sich das neue Ultimatum, das offenbar eine Frucht des Entente=Kriegsrats in Rom ist, denn bislang stand Italien gegenüber dem gewaltsamen Vorgehen gegen Griechenland abseits, jetzt aber scheint es mit den anderen sich solidarisch erklärt zu haben. Ob Griechenland die Forderungen, die es vollständig der Entente ausliefern würden, annehmen wird, erscheint uns noch sehr fraglich. WTB. Berlin, 10. Jan.(Telegr.) Gegenüber den neuen Forderungen der Entente an die griechische Regierung heißt es in verschiedenen Blättern: König Konstantin werde weiterhin versuchen, seine Politik des Lavierens fortzusetzen. Die griechischen Reservisten arbeiten fortgesetzt im Sinne der Befreiung von dem Druck der Alliierten. TU. Kopenhagen, 10. Jan.(Telegr.) Eine Verschärfung der Blockade gegen Griechenland wird, der„Berlingske Tidende" zufolge, in London erwartet, falls sich die griechische Regierung nicht zu voller Anerkennung der Forderungen der Alliierten verstehe. Auch würde die diplomatische Verbindung mit der Regierung abgebrochen werden, dagegen sei von einer bewaffneten Intervention keine Rede. Der deutsche Abendbericht. WTB. Berlin, 9. Jan., abends. Amtlich. Im Westen geringe Gesechtstätigkeit. Bei Riga und Jakobstadt blieben russische griffe erfolglos. AnZur Entente=Konferenz in Rom. WTB. Berlin, 10. Jan.(Telegr.) Laut„Berl. Tageblatt“ beginnt die italienische Presse endlich, das Ergebnis der Konferenz in Rom zu begrüßen. Ein Blatt schreibt: Von den militärischen Ergebnissen dürfe man nur das eine verraten, daß nämlich die Ententestaaten einander künftig mit allem Nötigen aushelfen dürften. In politischer Hinsicht seien alle bisherigen Kontraste ausgeglichen, die Aktion könne also beginnen. TU. Basel, 10. Jan.(Telegr.)„Petit Parisien“ schreibt: Die Vertreter der Entente auf der Konferenz in Rom hätten sich über drei Punkte ausgesprochen: Die griechische Frage, die Saloniki=Frage und die Frage nach der Einheit der Leitung und einer wirksameren Aktion. Bezüglich Griechenlands schloß sich Italien dem Standpunkte der übrigen an, nachdem es Aufklärungen erhalten hatte, die die Anwesenheit des Generals Sarrail nötig machten. General Cadorna sprach sich sehr erfreut über das Abkommen hinsichtlich der Operationen in Mazedonien aus. Die Alliierten werden gegen Griechenland die gleiche Politik einnehmen und Sarrail werde die nötigen Maßnahmen ergreifen. * * Köln, 9. Jan. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus Madrid: Aufsehen erregt hier ein Aufsatz des Pariser Mitarbeiters des„Heraldo". Er bezeichnet die Lageder Verbandsmächte als schwer und vielleicht unrettbar, schiebt in erster Linie England die Verantwortlichkeit zu, klagt aber Rußland und Jalien unmittelbar an, weil sie für die allgemeinen Verbandszwecke nicht genug geleistet hätten. Da der Aufsatz aus Paris kommt, also die französische Zensur passiert hat, knüpft man an diese Anklage der Bundesgenossen Frankreichs, die sich in der französischen Presse nur höchst vereinzelt und vorsichtig versteckt findet, allerlei Mutmaßungen über die Stimmungen der Verbandsmächte gegen einander. Lloyd Georg will reden. TU. Haag, 10. Jan.(Telegr.) Holländische Blätter melden aus London: Am nächsten Donnerstag wird Lloyd George bei Gelegenheit einer Versammlung in der City eine Rede halten. Man erwartet, daß er wichtige Erklärungen machen werde. Die Bedrohung der Schweiz. TU. Bern, 10. Jan.(Telegr.) Das Gerede der französischen Presse über eine drohende Verletzung der schweizerischen Neutralität durch Deutschland hat, nach schweizerischen Blättern vornehmlich den Zweck, die französischen Kapitalisten, die ihre Kapitallen auf schweizerischen Banken in Sichecheit gebracht haben, einzuschüchtern. Der„Neuen Züricher Zig.“ zufolge haben die Nachrichten in der Tat bereits die Wirkung gehabt, daß von westschweizerischen Banken bedeutende Gelder abgehoben und nach Frankreich zurückgezogen worden sind. Ein Friedensanzeichen? * Rotterdam, 8. Jan. Das Marineamt der Ver einigten Staaten, das vor kurzem die Lieferung von schweren Granaten für die amerikanische Flotte ausgeschrieben hatte, hat die Herstellung der Hadsield=Gesellschaft in Sheffield in England übertragen. Die Gesellschaft hatte außer der Bethlehem Steel Company die billi gste Berechnung eingereicht, konnte aber eine; schnelle Lieferung in Aussicht stellen. Die„Daily News“ bemerkt hierzu, laut der„Rh.-Westf. Ztg.“, daß die Hadfieldschen Fabriken unter englischer Regierungsaufsicht stehen und daß sie also während des Krieges nur für die Verbündeten arbeiten dürfen. Oder ob die Gesellschaft vielleicht mut einem baldigen Frieden rechne? Der Sieg in der Putna-Schlacht. WTB. Berlin, 9. Jan. Amtlich. Ueber die letzten Kämpse vom 4. bis 8. Januar meldet das A. O. K. 9. (Armee=Oberkommando der 9. Armee): Der Sieg in der fünftägigen Schlacht an der Putna ist errungen. Der Gegner war in einer von Natur starken und gut ausgebauten Stellung, deren Hauptteile die Brückenköpfe von Fundeni und Focsani bildeten, anzugreifen. Nach Beendigung der Angriffsvorbereitungen wurden am 4. Januar Vorstellungen genommen. Am 5. brachen deutsche Divisionen in den Brückenkopf von Fundeni ein. Am 6. setzte ein großangelegter, mit starken Massen geführter russischer Gegenangriff in 25 Kilometer Breite ein. Der Plan des Russen war, die Mitte der 9. Armee zu durchbrechen. Er scheiterte an dem zähen Widerstand unserer Truppen und an der Stoßkraft bewährter westpreußischer Bataillone, die den Jeind zum Stehen brachten und die durch vorübergehende Erfolge des Feindes geschlagenen Lücken schlossen. So konnte unser Angriff am 7. fortgesetzt werden. Die unter den Generalmajoren Huller und Melms und dem Feldmarschallleutnant Goiginger fechtenden deutschen und österreichisch=ungarischen Truppen brachen in die Focsanistellung ein und sließen tief durch, überrannten die zweite Linie, während gleichzeitig die deutschen Gebirgstruppen den Feind aus den Waldbergen des Odobesti-Stockes warfen. Damit war die Schlacht entschieden. Mitte und linker Flügel des Milcovu-Stellung waren nicht mehr zu halten. Am 6. siel Jorsani als Siegespreis sowie das gesamte rechte PutnaUfer in unsere Hände.— Neben schweren blutigen Verlusten büßte der Feind an Offizieren 99 und an Mannschaften über 5400 Gefangene, 3 Geschütze und 10 Maschinengewehre ein. * TU. Budapest, 10. Jan.(Telegr.) Eine Meldung des „Az Est“ aus dem Kriegspressequartier besagt: Nach Gefangenenaussagen wurde der Oberkommandierende der Dobrudscha-Front, General Sacharow, seines Postens enthoben. Gleichzeitig wurden die demoralisierten rumänischen Truppen, die von ihrer Artillerie entbloßt waren, von der Gefechtslinie abgezogen. BB. Stockholm, 9. Jan. Wie die Zeitungen aus Odessa melden, berichten dort angekommene Flüchtlinge, daß ganz Galatz bereits geräumt ist.(?) Der Stadtpräfekt von Galatz macht durch Maueranschläge der Bevölkerung Mitteilung von der drohenden Gefahr. Alle Schulen sind nach Jassy übergeführt worden. TU. Berlin, 10. Jan.(Telegr.) Kriegsberichterstatter Friedrich Nowak meldet der„Tägl. Rundschau“ aus dem österreichischen Hauptquartier unter dem 9. Januar: Die vollständige Säuberung der Dobrudscha von den Russen bedeutet eine ganz neue strategische Lage. Das mächtige, nie zufrierende Hindernis der breiten unteren Donau trennt die beiden Parteien. Diese Lage bedeutet, daß die dritte bulgarische Armee, die ihre Aufgabe hier vollständig gelöst hat, jetzt zum großen Teil für anderweitige Zwecke verfügbar wird. Unser Vordringen ist in rastlosem Fortschreiten. Jetzt liegen nicht nur Galatz, sondern auch Reni sowie die diese beiden bedeutenden Handelsstädte verbindende Straße und Bahn im Bereiche unseres Artilleriefeuers. Auch einer der wichtigsten Waffenplätze Rumäniens, das Marine-Arsenal von Galatz steht unter Feuer. Die verbündete DonauArmee steht am Sereth-User. Die Beute in Rumänien beträgt seit dem 1. Januar 14 486 Gefangene, 9 Geschütze und 80 Maschinengewehre. Sonderbares aus Spanien. WTB. Madrid, 9. Jan. Reuter: Der Ministerpräsident, Graf Romanones, hat die Demission des gesamten Kabinetts unterbreitet. WTB. Madrid, 9. Jan.(Telegr.) Meldung der Agence Havas: Nach dem heutigen Ministerrat begab sich Graf Romanones zum König, um ihn zu bitten, die ehemaligen Ministerpräsidenten und die Cortes um Rat zu fragen, um der Ministerkrise die bestmögliche Lösung zu geben.— Eine Note der Regierung besagt: Die Krise sei zugleich mit der Vertagung der Cortes infolge parlamentarischer Schwierigkeiten entstanden, aber wegen der internationalen Ereignisse, namentlich der Note Wilsons, nicht amtlich bekanntgegeben worden. Romanones erklärte, die Lage werde noch heute geklärt. Die Präsidenten des Senats und der Kammer gaben bekannt, sie hätten dem Könige geraten, das Kabinett Romanones beizubehalten; auch Maura gab dem König den gleichen Rat. WTB. Madrid, 9. Jan., 6 Uhr abends.(Telegr.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Romanones gab bekannt, daß das ganze Ministerium im Amte bleiben werde. Der König sprach ihm neuerlich sein volles Vertrauen aus. * Inner= und außerpolitische Schwierigkeiten haben die Krise in Spanien veranlaßt. Die erstern sind vorwiegend wirtschaftlicher Art und üben auch auf die Haltung der spanischen öffentlichen Meinung zu den Auslandsfragen naturgemäß großen Einfluß aus. Manche Spanier waren nicht damit einverstanden, daß Spanien sich der Friedensnote Wilsons nicht anschloß. Wesentlich stärkeren Widerstand aber hat die zum Teil geradezu unneutral bezeichnete Stellung gefunden, welche die Regierung Romanones in der Frage des Unterseebootskrieges einnimmt und die in einer längeren Erklärung ihren Niederschlag hat, die das spanische Staatsministerium am 28. Dezember in den spanischen Blättern zum Unkerseebootskrieg veröffentlichte. Der Inhalt dieser Erklärung geht aus folgenden Bemerkungen der „Köln. Ztg.“ hervor: Dem Grafen Romanones scheint es nach der Veröffentlichung nicht ganz geheuer gewesen zu sein: hat er doch nachträglich geglaubt, den Pressevertretern sagen zu müssen, daß die Erklärung nur eine Darlegung der Grundsätze und Maßnahmen der Regierung. nicht aber ein diplomatisches Schriftstück darstelle. Als solches wäre sie auch gar zu anfechtbar. Ihre Schilderung des deutschen Unterseebootkriegs ist in hohem Maße parteiisch und tatsächlich unrichtig. und die Lehren, die sie predigt, widersprechen anerkannten Regeln des Dölkerrechts. So behauptet Graf Romanones, die Unterseeboote verletzten den Artikel 49 der Londoner Deklaration, weil es grundsätzlich untersagt sei, weggenommene Schiffe zu versenken: dabei gestattet dieser Artikel ausdrücklich die Versenkung auch neutvaler Prisen, wenn sie nicht eingebracht werden können. Sodann Leheuptet die Rote, die deutichen Kommandanten hätten bei der Versenkung spanischer Schiffe keine Rücksicht auf die Sicherheit der Besatzung genommen und dadurch den Artikel 50 der Londoner Deklaration verletzt: sie kann aber nicht dartun, daß auch nur ein spanischer Matrose infolge der Versenkung seines Schisses an Leid oder Leben zu Schaden gekommen ist. Auffallenderweise bestreitet Graf Romanones, daß die Fälle der Versenkung spanischer Prisen vor den deutschen Prisengerichten zu entscheiden sind. Er behauptet, nach Artikel 51 der Londoner Deklaration müßten die Fälle durch unmittelbare Verhandlungen zwischen den beteiligten Regierungen erledigt werden. Der Artikel besagt nun aber gerade das Gegenteil, wie ein Blick in den Generalbericht der Londoner Konserenz bestätigt. Danach hat das Prisengericht des Staates, dem das versenkende Kriegsschiff angehört, zunächst zu entscheiden, ob die Voraussetzungen der Versenkung vorlägen, und dann erst, ob Schiff und Ladung weggenommen werden dürften, so daß, wenn die erste Frage verneint wird, auch für beförderte Bannware Schadenersatz zu leisten ist. Zum Schluß beschwert sich der Ministerpräsident darüber, daß die deutschen Unterseeboote bei ihrem Kreuzerkrieg die erweiterten deutschen Bannwarelisten anwenden. Dabei wird offenbar übersehen, daß England mit der Erweiterung der Listen zum Schaden des neutvalen Handels begonnen hat und daß Deutschland ihm auf diesem Weg nur zögernd und nicht bis aus Ende gefolgt ist. Wir hatten vergeblich darauf gehofft, daß die Neutralen gegen das englische Vorgehen Stellung nehmen würden: daß Graf Romanones sich nun aber gegen uns wendet, weil wir uns gezwungen sahen, die Bedingungen des Seekriegs auszugleichen, ist mit wahrer Neutralität nicht gut vereinbar. Wir hätten im Gegenteil erwartet, daß Graf Romanones Deutschlands freundliche Haltung in der Bannwarenfrage dankbar anerkannt hätte. Es brauchk in dieser Beziehung nur an das deutsche Entgegenkommen bezüglich der Jruchtschiffe erinnert zu werden. Wir sind davon überzeugt, daß die parteiische Haltung der U.Bootveröffentlichung die Gesinnung der großen Mehrheit des spanischen Volkes nicht wiedergibt. Das spanische Volk weiß sehr wohl, daß Deutschland seinen Unterseebootkrieg nicht gegen das befreundetete und neutrale Spanien, sondern gegen das zur Vernichtung des Deutschen Reichs entschlossene England führt. Am welche Lebensinteressen es sich für Deutschland handelt, geht aus einer Pariser Nachricht hervor, die uns über die Schweiz zugekommen ist. Danach hat kürzlich in der„Sociéte der Savants“ ein Redner feststellen können, daß allein im Jahre 1916 von Spanien nach Frankreich ausgeführt worden sind: an Eisenerz über 2 Millionen, Eisenpprit über 7 Mill, Kupfer 46 Mill., Blende 25 Mill, altes Eisen 2 Mill, Blei 57000, Gewehrpatronen 41, Mehl 5000, Kartosseln 30 000, Getreide 20000, Bohnen 4000, Olivenöl 11 500, Konserven 300, Futter 16.000, Johannisbrot 7250 und Wolldecken für die Armee 4400 Tonnen. Dazu kommen noch etwa 2400 Hektoliter Wein und 15000 Maultiere. Wenn in der Correspondencia de Espasa“. Ende v. J. dargelegt wurde, der bekanntlich an Bergwersen beteiligte Ministerpräsident habe trotz seiner Stellung das morglische Recht, Blei und sonstige Konterbande an den Verband auszuführen, so wollen wir das Urteil darüber der spanischen Nation überlassen. Hierbei seien die Schlußsätze der Erklärung des Grafen Romanones in seiner Veröffentlichung wörtlich wiedergegeben: Es ist wichtig, nach alledem, und nachdem die öffentliche Meinung über die Zerstörung unserer Schiffe genügend ausgeklärt ist, sie auch davon zu überzeugen, daß der Erklärung als sannware ohne andere Grenzen als, wie es der Wille der Kriegführenden tut, die der Zweckmäßigkeit, viele Waren nicht haben entgehen können. Daß die spanische Regierung durch die Veröffentlichung dieser Listen in der„Gaceta" nicht erklärt, daß sie in jedem Falle die Erklärung als Bannware gutheißt. Daß sie sich nur darauf beschränkt hat, mit der Veröffentlichung die Ausfuhrhäuser auf die Gefahr hinzuweisen, der sie sich aussetzen, daß sie aber andererseits nach den Haager Bestimmungen auch nicht verpflichtet ist, den Bannwarenhandel zu Wasser und zu Lande zu verhindern. Und daß immer, sobald Schiffe unserer Flotte durch II Boote Kriegführender versenkt wurden, die Regierung in Vertretung ihres Rechts wegen Ersatz bei den Regierungen der Mittelmächte vorstellig geworden ist, in jedem Falle ohne Zeitverlust, seweils mit einer masvollen Zurückhaltung, die aber die erforderliche Energie bei der Vorbringung unseres Einspruchs nicht ausgeschlossen hat. Andere Maßnahmen, die eingeleitet sind, um in Zukunft die Schädigungen der Schiffahrt unserer Handelsstotte auszuschließen oder zu verringern, erfordern die Zurückhaltung, um die Möglichkeit eines Erfolges sicherzustellen. Die öffentliche Meinung wird das verstehen. Auch die„Köln. Volksztg.“ hebt hervor, daß die Darlegung des Grafen Romanones längst überholte alte Vorwürfe gegen die deutsche Kriegführung wiederholt, ohne auf die Gegengründe und die aus der Natur des U.Bootkrieges sich ergebenden besonderen Verhältnisse im mindesten Rucksicht zu nehmen und sagt dann:„Man fühlt sich doch veranlaßt zu fragen, was die spanische Regierung mit diesem Schriftstück gewollt hat. Der Zweck ist keineswegs klar. In der Tendenz und Rechtsfrage nimmt das Schriftstück durchaus denselben Standpunkt ein, welchen England gegen den deutschen U=Bootkrieg eingenommen hat und welcher in vielen Punkten bei Amerika Unterstützung gefunden hat. Hat die spanische Regierung sich vor der Oeffentlichkeit ihres eigenen Landes rechtfertigen wollen? Oder hat sie es für nötig gesunden, ihre Stellung in der U-Bootfrage gegenüber England und Frankreich darzulegen? Das erstere ist wenig wahrscheinlich, da die öffentliche Meinung in Spanien dem deutschen Standpunkt in der U=Bootfrage und dem Rechte Deutschlands im allgemeinen doch fühlbar freundlicher gegenüber steht, als das Schriftstück des Grafen Romanones. Ist das letztere der Fall, so ist abzuwarten, ob durch dieses Schriftstück eine Aenderung in der Haltung der spanischen Regierung eingeleitet werden soll, welche alsdann von der großen Mehrzahl des spanischen Volkes keineswegs gebilligt werden würde.“ Ueber diesen Widerspruch eines Teils der öffentlichen Meinung Spaniens heißt es in Madrider Telegrammen der„Köln. Ztg. Die„Correspondencia Militar“, gibt der Stimme eines Offiziers über die spanische Note zum U=Boot=Krieg Raum, der angibt, auszudrücken, was man unter Freunden und Kameraden denkt. Er bezeichnet die Note als ein den kranzösischen Bannwarenhändlern unnötig hingeworfenes Stück deutschen Fleisches und sagt, das Schriftstück stehe in offenem Gegensatz zur strikten Neutralität und dem unerschütterlichen Willen des Landes, neutral zu bleiben. Die Regierung hätte, statt die spanische Meinung gegen Deutschland aufzureizen, wenigstens das Problem des spanischen Seehandels allseitig aufrollen müssen, was mit einem lang aufgeführten englischen Sündenregister begründet wird, das mit der U=Bootfrage eng verknüpft sei. Der Mitarbeiter fragt, welche Einsprüche spanischerseits bei England erhoben seien. Der Bannwarenhandel verspreche nach dem Bekanntwerden der Schiffskäufe, ermutigt durch die veröffentlichte Note, in nächster Zeit besonders blühend zu werden, und die arme Neutralität werde bald entblößt dastehen. Es seien daher Stimmen im Lande vorhanden die die Nachahmung Portugals forderten. Die Regierung müsse eben, weil die Haager Verträge dazu ein Loch ließen, den Bannwarenhandel einfach verbieten. Pariser Telegramme geben übrigens Kenntnis von einem Vortrag, der in einer Versammlung zu Ehren von Verbandsfreunden gehalten wurde und worin die so ungeheure spanische Bannwarenausfuhr des vergangenen Jahres genau aufgeführt und unter Hinweis auf die offenbare Zuneigung der hiesigen Regierung zu den Alliierten die Hoffnung ausgesprochen wurde, daß die Unterstützung im laufenden Jahre noch größer sein werde.„Debate" behandelt ausführlich die Frage, wie weit der Bannwareithandel hohe Persönlichkeiten berühre. Das Blatt weist auf den Grundgedanken des sogenannten Unverträglichkeitsgesetzes hin und bezeichnet derartige Geschäfte als unmoralisch und unpatriotisch. Die„Corresvondencia Mitidar“ demerkt zur leidenschaftlichen Behandlung dieses Gegenstandes durch die Entente, die Spanien in Verwicklungen bringen möchten, daß es besser sei, diese Kraftproben zu lassen.“ Die„Nacion" bringt dem„Imparcial" durch wörtlichen Abdruck seinen berechtigten Preßfeldzug vor Ausbruch des amerikanischen Krieges 1898 in warnende Erinnerung.— Dem früheren konservativen Minister Berganim werden die in dem Blatte„Debate“ gemachten Erklärungen eines konservativen Exministers zugeschrieben, welche die Lage des Kabinetts Romanones als schwierig bezeichnen. Der Pressejeldzug über die Torpedierungen sei auf Irreführung der Meinungen angelegt, und Spanien sei bei gutem Willen keineswegs auf die Kohlenversorgung durch England angewiesen, die zum Vorwand für den einträglichen Bannwarenhandel diene. „Debate" behandelt an anderer Steile die von der maritimen Vereinigung, deren Prasident Sarcheztoka in, ausgegebene Pressenote, welche die Unterstützung jeder liveralen Regierung in Aussicht stellt, die gegenüber den Torpedierungen energisch verfahre. Das Blatt fragt, warum die Vereinigung nicht ihre Aufmerksamkeit den brennenden Fragen der einheimischen Versorgung zuwende und die Torpedierungen mit solch verdächtiger Leidenschaft behandle. Regierung und Land trenne in dieser Hinsicht ein Abgrund, und man müsse zweiseln, ob die dieserhalb eingeletteten Schritte in Spanien oder außerhalb ihren Ursprung hatten. Professor Clascoaga beweist, daß England die spanischen Erzeugnisse nötig hat, Spanien daher unter Verwendung der Handelflotte für den eignen Bedarf England leicht zur Anlieferung von Kohlen auf britischen Schiffen zwingen könne. Es ist klar, daß diese Gegensatze und Anschuldigungen dem Grafen Romanones mit Veranlassung gegeben haben dürften, seine Demission zu geben. Für den König von Spanien ist aber die Wahl augenblicklich noch weniger leicht als in gewöhnlichen Zeiten, in denen der Wechsel in der spanischen Regierung ja im allgemeinen nichts Besonderes ist. Die Verantwortung wird den Staatsmännern, die für die Nachfolge des Grafen Romanones in Betracht kommen, zu groß sein, und so bleibt dem König schwerlich etwas anderes übrig, als vorläufig das bisherige Ministerium im Amte zu belassen. Möglich, daß das Kabinett doch etwas vorsichtiger in seinen Auslassungen wird. Ein ernstliches Zerwürfnis zwischen Deutschland und Spanien ist nach Lage der Dinge fürs erste kaum zu besorgen, obwohl der Druck der Entente auf Spanien zunimmt. Spanien hätte bei einem solchen Zerwürfnis zuviel zu verlieren und weiß das auch. * Weiteres vom Seekrieg. WTB. Kopenhagen, 9. Jan. Der Dampser„Dammenirke"(1431 Tonnen), mit einer Kohlenladung von England nach Gibraltar unterwegs, ist im westlichen Teile des Kanals von einem deutschen Unterseeboot als fünfter dänlscher Dampfer seil Neujahr versenkt worden. Die Besatzung ist in dem nordfranzösischen Hasen Lamnion gelandet worden. Der dänische Dampser„Svend“, mit einer Holzladung von Schweden nach England unterwegs, ist von einem deutschen Kriegsschiff in einen deutschen Hafen ausgebracht worden. WTB. London, 9. Jan. Lloyds meldet, man glaube, daß der norwegische Dampfer„Vorgholm" versenkt worden sei. WTB. Bern, 9. Jan.„Petit Parisien" meldet aus Rouen: Der französische Dampfer„Bille de Rouen" ist überfällig.(Der Verlust dieses Hilfskreuzers wird also endgültig zugegeben. Dr. R.) Der hier eingetroffene Dampfer „Puerto Rico“ fing auf der Höhe von Santander einen Funkspruch des Postdampfers„Espagne“ auf, daß„Ville de Rouen“ von einem U.Boot verfolgt werde und um Hilfe bat; seither ist„Ville de Rouen“ verschollen.— Dasselbe Blatt meldet aus La Rochelle: Am 3. Januar wurden die folgenden 10 Jischdampfer versenkt:„Richelieu",„St. Paul“, „Pensée",„Columbia",„Formidable",„Diamant de la Couronne“,„Honneur et Devouement",„Moderne",„Marie Henriette",„Pere mon Fort“, sowie der Dreimaster„Aconcugue". Die Besatzungen sind sämtlich gerettet. WTB. London, 9. Jan. Lloyds meldet, daß der sapanische Dampfer„Chinto Maru" versenkt wurde. Es wird angenommen, daß der französische Dampfer„Alphonse Conseyl“ und der englische Dampfer„Lesbian“ gleichfalls versenkt worden sind. Ankauf zweler internierter U-Boote durch holland. TU. Frankfurt, 9. Jan. Die„Frankf. Ztg.“ erfährt aus dem Haag: Der niederländische Marineminister stellte den Antrag, das in den Niederlanden internierte englische und ebenfalls das deutsche Tauchboot anzukaufen. Die Verhandlungen mit den betreffenden beiden Regierungen hatten ein günstiges Resultat. Der Minister hält den Ankauf für nötig, da unter den jetzigen Zeitverhältnissen bei den Schwierigkeiten, das nötige Material zu erhalten, der Bau von Tauchbooten außerordentlich verzögert werde. Das internierte deutsche Boot ist neuen Datums. Das Boot ist als Minenleger eingerichtet. Das deutsche Tauchboot ist infolge eines entstandenen Schadens in den territorialen Gewässern Hollands bei der Insel Terschelling eingefahren und interniert wolden. Sonstige Meldungen. WTB. Paris, 9. Jan. Deputiertenkammer und Sena### haben heute ihre Sitzungen wieder ausgenommen. Die Jagdstaffel Bölcke an der Somme. TU. Berlin, 10. Jan.(Telegr.) Die Jagdstaffel Bölcke hat vom 2. September, dem ersten Aufstiegstage des Hauptmanns Bölcke an der Somme, bis zum Ende des Jahres 99 feindliche Flugzeuge abgeschossen, von denen Hauptmann Bölcke allein bis zum 27. Oktober 21 bewältigt hat. Nach seinem Tode hat seine Staffel trotz meist ungünstiger Witterung noch nahezu 40 Engländer zu Fall gebracht, ein herrlicher Beweis für das Fortwirken seines Geistes in seiner Kämpferschar. Die neue Gewaltiat gegen den Hl. Stuhl. Zu der Ausweisung des deutschen Prälaten Monsignore von Gerlach aus Rom, des ersten Geheimkämmerers des Papstes und nächst dem Kardinalstaatssekretär des hervorragendsten Mitgliedes des päpstlichen Hofstaates, auf drohende Pression der Ententediplomatie hin, bemerkt die„Germania“: Die neue Gewalttat wird hoffentlich für die Welt, die so gern von solidem Aufbau der Beziehungen zwischen den Bötkern nach diesem Kriege träumt, ein weiterer Eckstein sein in der Erkenntnis, wie reformbedürftig die Grundlagen und Sicherheiten für die Unabhängigkeit des Oberhauptes der katholischen Kirche sind. Es handelt sich um ein Vorgehen der Entente, das sich durch keinen noch so bescheidenen Begriff von Recht und Rechtsgeltung rechtfertigen läßt. Mag unser Feind noch so sehr sich bemühen, die deutschen Einflüsse aus der Umgebung des Hl. Vaters zu entfernen, das Ziel, den Heiligen Stuhl einseitig einzunehmen, wird er niemals erreichen. Die„Post“ schreibt: In jedem Fall halten wir die Aussicht für gering, daß der Vierverband mit seinem Vorgehen Erfolg haben könnte, wenigstens solange Benedikt XV. den päpstlichen Stuhl innehat. In der„Kreuzztg.“ heißt es: Was sagen die Katholiken der ganzeg Welt zu biesem unerhörten Einschreiten gegenüber dem Die Kriegsausgaben Rußzlands. TU. Järich, 10. Jan.(Telegr.) Der russische Finanzmizister Bark teilte amtlich mit: Die täglichen Kriegsausgaben Kußlands betragen 45 Millionen Rubel. — Mittwoch, den 10. Januar 1917. 561 Westsälischer Merkur. Nr. 14. Mittag=Ausgabe. 5 Die gewonnene In dem Handschreiben, das die Rumänien zu unser aller Freude degleiten, dae dar Pour le Mérite an den Kronprinzen uperecht von baß Zie Sommeschlacht für uns gewonlaubs zum Orden Pour ie griesen, denn eine gewonnene Schlacht ist für He, in den Dutzenden von Eicten, de Hagenz, besonders Heldentum von der Sommeschlacht nicht das sein Teil dazu beitrug, den Weg nacd und dund Rumänten zu bahnen. Und vergessen wir vor allem nicht Die Teähung der delegeeckenngportrüge. ammen. Die Veratung des Ausschusses, bergeng ven lic nicht vom Relchslage gewöhlt, loglescheganzer berusen Vermischtes. 9. Jan. Wie die„B. Z. am Mittag“ mitteilt, ist aber nach den neuesten herrlichen Wassentaten in Ziezgreigzen, einen Ueberfluß an Anlässen, au Eerigge, gerr gsigeisczenf Ve: für einen abermaligen Versuch mehr Erfolg prophezeihen Seieleuge eriszie 9 die ihm gebührende ürde, dle die set geb daß die setzt langsam erwachende Friedenebewegung ioren Ursprung nicht nur in der Niederwersung Rumäniene hat. sondern vor alem auch in der Tatfache, doß abr Vesmeggen, westmnächte auf Vurdvrrsdung, wor zanr zinger uge dle s.. der Somme zu Grabe getragen worden fIas. Auch dir run Denn es wird nach dem. war die deutschen Truppen an der Somme vollbracht haben, keinen Menschen auf der Welt geben, der ernstlich unseren Feinden Vorschligen der Frattionen vom en.,Bericht wiczn urde, ist vertraulich Ein amtlicher Berich, wiro auswerden. Zahlreiche Vertreter der Heeresverwalwurde tung, des Reichomarineamtes und des Reichsschatzamtes nahmen an der Beratung teil. Dirrktor Dr. Heim von der Regensburger Zentrguser dayerischen Bauernvereine wurde am Geburtstage des durch Verleihung des Titels Geheimer Landesökonomiergt ausgezeichnet. Der Titel bestand bioher noch nicht. Die Verleihung hängt nach bayerischen Blättern wohl auch mit der umfassenden Tätigkeit Heims in, der Kriegewirtschaft zusammen. der Kaufmannschaft von Berlin. Er gehi dem Zenztralausschuß der Nechebant dle belverr guns d.es Kausfnahnmnschen Hilsger. Aufsichtsrats der Bank des Das ist die bleibende Frucht des deutschen Sieges an der Somme. WTB. e Der Esahohe enider u ogen die Lleben gebangt, die sie in deren mörderischem Peiun um v. Frozden ader erscheint es, nachdem setzt aug auf deren Bedeutung vgcht,wie glielge andere auch, sondern Berlin, 9. Jan. Der„Reichsanzeiger“ Bekanntmachung, ggtreffend das Verbot, g#r Tchrlicher Gege ard. dungestelle Sachverständigen=Kommission der Verlingg, Fondsbörse, aus der päter der Börsenpgrstond, e gigig.. Sachggunde“ die Oebten Wochen hinein hat Geheimrar heifst seine geeungr der Beratungen von Kriegsfragen im Bocsenvorst Bekanntugchung, gereffend das Verbot der, Lenderung der PostGegenstände; eine Bekanntmachung betreffend Arnr#g.#. Post ordnung vom 20. 3. 1900; eine Bekanntmachung der Reichsvekleidungsstelle über die Aenderung der Ausnahmebewiiligung§ 7 Absaß 1 der Bundesratsverordnung vom 10. 6. 1916 und vom 23. 12. 1916 für Lieferungen an Kleinhändler und Verarbeiter auf in den Dienst beliedte Erscheigurg, imn gelelchgfichen Leden Verine. Wackarkanaliserung gestistet hat einstimmig zum Ehrenbürger der ordentlicher Tragweite. Das zeigt uns schon eine Betrachtung des Ziels, das und drüben auch noch aus Beigien zu vertreiben. Dos eteigtz, Jdel die egenen, Eulenite un acHäfl. im Sinne dez vorgenannten machern der Sautezue undotagig um Sinne vr2 ozgarchenden Ziels bearbeitet, selbst im Film wurden der aufholchenden nn- Aunu n n n aneaun aunn gganen peisel, daß Deutschland nunmehr zerschmettert Verteidigung es künftig wieder riztenen würden. de, war für den ganzen Vierverband und seine Daher geht auch ihr sog. Sicherheitsziel viel icht mehr möglich.„Es handelt sich setzt um die unserige. Sie wollen uns schwach machen,— so schwach geführt. Ein Zwe werden würve, Travanten vug, I.y. 1. v. hereg“ schrieb Herr ClemenKraftprobe und nichts anveres, sintieb Herr Clemen= ceau im April.„Der Höhepunkt des Krieges ist da. SHer T obf“Wenn setzt ein Wiue die einbeistliche Tat eoin be, zinse Woche lang auf die deuische Stellung Was bisher von beiden Seiten über die künftigen Friedensbedingungen gesagt worden ist, geht sachlich himmelweit auseinander, gibt aber anscheinend einen Einkla in dem Worte„Sicherheiten“. Unser Reichskanzler hat von„realen Garantien“ gesprochen, die Gegner fordern „Bürgschaften", beide Teile setzen ihre Sicherheit auf Dasselbe Wort erlingt, aber es dat hüben einen ganz verschiedenen Sinn und Zweck. 1 Wir wollen uns einfach sicher stellen, soweit es moglich ist, gegen einen neuen Angriff, gegen einen neuen Ueberfall durch einen seindlichen Bund, und haben deshalb unser erstes Augenmerk auf die Verrammelung der Einfallstore im Osten und Westen gerichtet. Die feindlichen Minister sagen freilich auch, daß ihre Sicherheiten oder Bürgschaften gegen einen deutschen An griff gerichtet sein sollen, aber das ist falsch. Sie wissen selbst am besten, daß Deutschland sie im Jahre 1914 nicht angegriffen hat, wenn sie auch das Gegenteil mit dem üblichen Brustton der Lüge fortgesetzt verkünden. Deutschlan### hatte ja auch keinen Grund zum Angriffe, da es nichts erobern wollte, und wenn man ihm schon alle denkbare Bosheit zutrauen will, so kann man doch vernünftigerweise nicht annehmen, daß es gerade damals den Krieg entfesseln wollte, als der feindliche Einkreisungsbund in höchster Blüte und Macht stand. Die Gegner wissen, daß wir nur zur Ve Grund der Bescheinigung. Städtisches. fähig sind. Daher die Parole:„Vernichtung des deutschen Militarismus“ oder der„preußischen Militärkaste", was auf deutsch besagen will, daß die deutsche Wehrkraft, deuernd be ,, g#e. elun) hen. nerhüindeten zreinden lahmgelegt, unser Baiernund den verbündeten Feinden auf Gnade aund Ungnade ausgeliefert wersgzufaltgr, in auch die Croberungsplan gz ihe, Münster, 10. Januar. * Von der Universität. In der Philosophischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät promovierte zum Dr. phil Herr Vikar Franz Rüsche aus Merseburg. Seine Dissertation lautet: „Ueber die Einordnung neuer Eindrücke in eine vorher gegebene Gesamtvorstellung.“ Altertumsverein. Herr Prof. Dr. Geisberg ist am Donnerstag, den 11. d. M., durch Wahrnehmung eines auswärtigen Termins verhindert, den mit Spannung erwarteten Vortrag über die„Parallele in Münster zwischen 1535 und 1915“ zu halten. Die Sitzung muß aus diesem Grunde auf den 18. d. M. ver schoben werden, wovon die verehrlichen Vereinsmitglieder gütigst Kenntnis nehmen wollen. * Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt Leutnant B. Coerdt im Inf.=Regt. 151, Sohn des Bahnmeisters 1. Klasse Coerdt zu Büster. G er S e ech. s Mitteilungen der städtischen ausgavesieue der Bezugsscheine für Bekleidungsgegenstande. Die Geschäftsinhaber werden darauf aufmerksam gemacht, daß es nach einer Ergänzung,der Bererg; nung über die Regelung des Verkehrs mit Web-, Wirk=, Strickund Schuhwaren verboten ist, in Zeitungsanzeigen oder anderen Bekanntmachungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, insbesondere durch Bekanntmachungen im Schausonster oder in sonstigen Geschäftsräumen in einer für die Oeffentlichkeit erkennbaren Weise auf die Bezugsscheinfreiheit oder die Bezugsscheinregelung hinzuweisen. * Aus der Kanzlei des Stadttheaters. Die für Donnerstag angesetzte Vorstellung der Goetheschen„Iphigenie“ verdient nicht nur wegen der Dichtung selbst, die eine der edelsten und größten der Weltliteratur ist, sondern auch wegen der Darstellung allseitiges Interesse. Sämtliche Rollen sind mit den ersten Kräften des Königlichen Hoftheaters in Hannover besetzt, so daß nicht nur Daber I hervorragende Einzelleistungen zu erwarten sind, sondern die “ ganze Aufführung den einheitlichen Charakter guter, Aumneher Kunst tragen wird. Die Titelrolle liegt in den Händen der Königl. Schauspielerin Stephanie Hildburg. Das Freundespaar Orest und Pylades wird von den Königl. Schauspielerr, Pogg e; iren u. a. erschienen: Als Vertreter des Kaisers Exzellenz Graf Reaurtanalisierung gestifter hal, einsninnnig Zum 88. Helligenberg am Bodense, 9. Jan. Heute vormittag sand hier die feierliche Beisetzung des auf dem Felde der gefallenen Prinzen Fried setzungsfeierlichkeit waren Plessen, Hohenzellern=Siomoringen, Hervstellvertreiende Kommandierende Bascgeise Kenbeslenfser des Schlosses Heligenberg getragen, wo die Leidtragenden Totendes Schlosseg#### getragen, wo die Leidtragenden Toten8B. Bern, 9. Jan.„Petit Parisen“ meldet nach dem „Corriere de la Champagne“: Die Kathedrale von vorden, besollen undedngt in diesem Wimer gemacht werden, d Balig Erpreß teit mit, daß. die„Pal Mal Gazette", ein offiziöses Regierungsblatt, durch unrauf Eigentum des bekannten eneischen Pose, Kontrosse über„Reynods Neuev e, und über„Sunday Evening Telegram“ führt. ager Das Ergebnis des Opfertages für die Flotte. Halle(Saale), 9. Jan. Als Ergebnis des Opfertages für die Marine sind, wie der Vorsitzende des hiesigen Flottenvereins mitteilte, nach bisheriger Feststellung 5441000 A insgesamt eingommen. Die Wirkung der Katzensteuer. Aus Posen Die Stadtverordnetenversammlung von Striegau hat beschlossen, beben, well seit der Einfährung der Steuer und der dadurch bedingten Abschaffung der Katzen die Ratten= und Mäuseplage sich in erschreckender Weise vermehrt hat. sare den Aneigen und Relamenu: Mauzlas Lückerg, deide in Miäader Stunde für Lüttich und Diedenhofen schlagen und über Erwarten schnell wird die Trikolore an der Maas und am Rheine wehen.“ Mau würde den Franzosen Unrecht tun, wollte man braug seion woden, den Neie ensgezghes, Pcheret. Mittel. In den gewaltigen, bisber beieiegugege, marci: tungen, die von den Westmächten getroffen preußen, Posen und Oberschlesien,(gebst Galizien) zu ihrer polnischen Provinz schlagen. auperdgg, soll Kezigngigogel rusisch werden. d. h. man will uns vas letzte Hester, Südosten verstopfen und die Zertrümmerung Oesterrrichs von dort aus weiter betreiben. gee Je deutlicher sich der böse Wille und die Hartnaaigkeit unserer Gegner bekunden, desto ernster müssen wi es mit den realen Garantien nehmen. mann und John Rappeport verkörpert. Königs Thoas und des Arkas werden von den Königl. Schauspielern Hilmar Geißler und Max Gaede gespielt: letzterer hat auch die Spielleitung. Die Vorstellung beginnt wegen der gegenwärtigen Verkehrseinschränkungen nicht um 7½ Uhr, sondern bereits um 7 Uhr. Statt besonderer Anzeige. Wenn die Gefahr hatten die Prophezeihungen wohl eine reate Unterlage. Hat; eines künftigen neuen Angriffs größer wird, müssen wir ten doch die Alarmrufe über den Kanal endlich ihre Wirkung auch für größere Sicherheiten sorgen. getan und England vergylaßt, jetzt auch einmal Opfer an) An wrr geun Blut zu riskieren. Eine Million Engländer stand neden den französischen Divisionen bereit, wohl ausgerüstet und in der laungen Brubeve), pie man asfiger Lozu tamen ai. Provinzielle Nachrichten. * Coesfeld, 9. Jan. Die Kreissparkasse Coesfeld hat auch im gangenen Jahre einen weiteren erfreulichen Aufschnung gedis aufs Letzte eingeüldt, wir man hosste. Luha tumeen die Frankreiche, Englands und Ameriko.3, Tog und, Nocht nur für diese eine Aufgabe tätig gewesen. Selbst Pfingstfest hatte es für die Arbeiter keine Pause Besonders in der Fahrikation schwerer und schütze war das denlbar Möglichste geleistet man doch von den Deutschen und deren Erfolgen dunch### schwere Artillerie gelernt. Größte Sorgfalt hatte man auf die Bereitstellung aller Spezialwaffen verwendet, ganze Schwärme von Fllegern konnten auf die dgagchem ogrrg; welcher der Erfolg nach menschlichem Ermessen unter Umständen beschieden sein mußte. Es war die gewaltigste Machtandäufung dieses Krieges. der sich die deutschen Sommekämpfer gegenübersaben. Die gesamten verfügbaren Kräfte zwcier sich zum Angriff gegen nur einen Teil des deutschen Heeres, denn dieses datte sich ja auch auf der Ostfront gegen die schen Angriffe zu wedren. Diese Tatsache der vielfachen Ucberlegenheit an Manschen und Kriegsmaterial muß man sich immer wieder vor Augen halten. gen unserer Sommetruppen die Heldengröße ihres Widerstandes würdigen will. Und dann vergegenwärtige der deutschen Ostgrenze haben wir schon eine vollendete Tatsache geschaffen: das Königreich Polen ols Zwischenstaat. Dazu muß noch im Norden eine besondere Sicherung für Ostpreußen erfolgen, und angesichts der russischen Frechheit brauchen wir vor einer tuchtigen Hinausrückung der Grenzlinie am Ostseegebiet durchaus nicht zurück„Landgraf, werde hart.“ Das gilt auch für die Westgrenze. Wir sehen ja, daß die Franzosen und Engländer sowie die belgische Regierung nicht vernünftig werden Poue gegegen.1 wollen. Wir müssen also ihrer andauernden Feindseligkeit Wwverner S“ einen festen Zaum anlegen. Wäre unser Friedensangevor worden, Vaie) vom 12. Dezember angenommen worden, so hätte man die d Zutunft Belgiens und der französischen Grenzbefestigungen mit mehr Nachsicht behandeln können, als jetzt, nachdem der böse Wille der Nachbarn sich in Reinkultur gezeigt hat. muß durchgegriffen werden, gründlich durchgedamit nicht wieder Frankreich und England mit Westen her überfallen können. Belgien militärisch, politisch und behalten müssen, konnte vielleicht früher als das Höchstmaß unserer Forderungen gelten: Zurch den Verrat Rumäniens und die Verkündigung des russischen Anspruches auf Konstantinopel ist nun unser Sicherheitsbedarf nach Südosten hin noch erweitert nommen. Die Umsätze stiegen von 20 Miuionen in 1915 auf 43.5 Millionen im Jahre 1916. An Spargeldern wurden neu eingelegt 8620000.A. Die Rückzahlungen betrugen einschließlich der abgeschriebenen Kriegsanleihen 6720000=A, so daß die Gesamteinlagen nunmehr 5 650000 M erreicht haben. Biehmarkt war nur Jobenbüren, 9. Jan. Der heutige, Biel “. Schweinen beschickt. Die Preise waren gegen die hohe 13= bis 16wöchige Läufer kosteten mäßig mit Sou.,## früheren Märkte rear vonr. 13. bis 16wöchige## 50—80 A. während Saugschweine pro Lebendwoche mit bezahlt wurden. Auf dem Rindviehmarkt wurden etwa 60—65 Rinder aufgetrieben. Tragende Rinder kosteten, 3., Sorte 600 bis 1000. 4, 2. Sorte 1000—1200 A, 1. Sorre 1200—1500 Dortmund. 9. Jan. Die hiesigen Gerichtsbehörden führen am 15. Januar durchgehende Arbeitszeit ein. Unter Wegfall der Matagspause wird von 9 Uhr morgens bis 4 Uhr nachHeute morgen 2½ Uhr entechlief nech längerem schweren Leiden, wiederholt gestärkt durch den andächtigen Empfang der hl. Sakramente, sanft und ergeben in Gottes hl. Willen, meine gute Haushälterin Fräulein Maria Dürwald mittags gearbeitet werden Kürzlich hieß es, daß guch, andere Widerstandes würdigen will. Und dann vergegenwärman sich, daß das Sturmen Hämmern und Stoßen eder fünf Monatr Taa und Nacht dauerte. kampftag an verderdenspeiendem Krastaufwand den anderen in Schatten stellte, daß auch der stärkste Eisen= und Stadlhagel immer wieder überbaten wurde. da: worum um daß auch sonst kein Mittel unversucht gelassen wurde auch auf dem worden. Wir brauchen reale Garantien 9.—, TT.,“, Balkan. Dazu verpflichtet uns nicht allein die Treue gegen die dortigen Bundesgenossen, sondern auch das eigene Interesse. Wenn Konstantinopel fiele, wäre die Einsolidarisch, auf Gedeih und Verderd verbunden. Auch Ru mänien muß fortan militärisch politisch und wirtschaftder Hand der Mittelmächte bleiben. Die Gegner haben in ihrer Verblendung einen Frieden gemäßigten Bedingungen schnöde Behörden sich mit dem Gedanken trügen, die sog. englische uroeitsa Dortmund, 9. Jan. Am Montag vormittag fanden zwei Arbeiterinnen des Eisen= und Stahlwerks Hösch auf einem Grundstück zwischen dem sogenannten Bauernkamp und der Maibachstraße eine männliche Leiche, die schwere Kopfverletzungen aufies. In der Nähe lag ein durchgebrochener eichener Stoak und unminelbar an der Leiche ein blutdeflecktes Beil, mit welchem dem Opfer die rechte Kopfseite zertrümmert worden ist. Die benachrichtigte Polizei nahm sofort den Tatbestand auf und stellee fest, daß der Erschlagene der 40 Jahre alte Arbeiter Giovanni Julioni, ein Italiener, ist, der bei der Firma Wiemer u. Trachte igt war. Wie der in der Ulandstraße 69 nde Mann in jene abgelegene Gegend gek aft. Vermutlich wurde er aus seiner Wohnung ge gend geschleppt und von Tätern erschlagen, die es auf die Die Taschen waren orshe un d auch die Uhr fehire. Der Erschlagene wird als ein durchaus nüchterner Mensch geschildert. Zuliani seine Frau und drei Kinder leben in Jcalien. hagen. 9. Jan Eine Verfügung des Oberbürgermeisters ordnet an, daß in den Hotels und Gastwirtschaften fortan zu je Minags= und Abendmahlzeit Kartoffein dochstens im KohPfund verabfolgt werden dürfen, welche Kartoffelim aahezu vollendeten 61. Lebensjahre. Ihre mehr ale dreissigjährigen treuen und hingebenden Dienste werde ich nie vergessen. Den Priestern am Altare und der Fürbitte der Gläubigen, insbesondere ihren zahlreichen Bekannten und Freundinnen innerhalb und außerhalb des St. Aegidii-Kirchenchores wird die Seele der lieben Verstorbenen angelegentlichst empfohlen. Das Begräbnis findet statt am Freitag, den 12. Januar, nechmittags 3½ Uhr vom Sterbehause Mühlenstraße 7; das feierliche Seelenamt wird am selbigen Tage, morgens 9 Uhr in St. AegidliPfarrkirche gehalten, wozu hierdurch freundlichst eingeladen wird. Münster, den 9. Januar 1917. als Ze woh. rätfelh Universitäts-Professor Dr. Jos. Bautz. ist verheiratet, Der Westsäll am Tage Wöchenkl. Grat Verlag u. RotProbgnummer wolle man r Redaktion: Lül Telegramm-Ad Jernsprecher: Geschäftstelle: nachm. von 2 2 der de WTB. Bel S keit gering. Front des 6 Stark sowie zahlre Küste und jeden Er Fr Vergeb! entrissenen Tales zur terten die n Nördlich der Jein Kämpfen de und 3 Maso Heeres Nörd demlink Zwis den gesch der Putna rückzuge An d. wir im An feindliche 2 Nacht einer jewicht br Sahr Hulicier. mit 5 I besonders berachnet werden muß.— Der Kater #le Schutzmann. Einem Kaninchenzüchter im Stadtteil WehringSaln und Scheuerun gutreinigend Zentner Me. 25,—,30 Pfd.=Eimer##. 7,— unte Dachnahme hat lausend geoße Posten abzugeven Tindol, Berlin, Brunnenstraße 156. Sahnstatie abgewiesen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als sie zu einem Frieden unter schärferen Bedingungen zu zwingen. Dieses Werk ist im Gange. als Schuhlacan. Hauskatr Beter für o..„ 996 Jedcch Nachte hindurch blieb alles ruhig. In der letzten Nau###edoch erscholl auf dem Hoje des Hauses ein sam aller Vorsichtsmaßregeln die meisten Kaninchen eines gestoblen worden. Um dieses zu retten, wurde der e. gix Lz. Nacht in den Stall gesetzt. Mehrere Wehrere e5och sammerliches Geschrei. Man De Der Reichskanzler hat sich nach dem begeden. keitung er mit dem Durchbruch dar dann wieder mit k Kavallerie dereitgestellt vie zu stobende Loch durchbreche beginnen sollte. Der beste urcht die d: wieder mit der Zermurd# ruch. Hatte noch kürzlich die urch das in die deutsche Mauer und das Werk der Aufrolung is wie zäd sie ihr Ziel bis * Bersin. 9. Jan. Großen Hauptquartier BV Berfin, 10. Jan. Das„Tageblatt“ meldet: Der 15ghedrige Hilfsdienstausschuß des Reichslages wird Mitte ichster Woche zu einer oder mehreren Sitzungen derufen werden. Ob und wann der Haushaltsausschuß zur Beratung der politischen Lage wieder zusammentreten wird. ist noch undesuimmt. Das Plenum des Hauses wird sich nicht vor Fedruar d. Is. wieder versammeln. wvie Echug der Sache mache Tater, der sein zerzastes Fel wieder zu pußen deflissen war, ein höchst bedenkliches Gesicht. * Boktrop. 9. Jan. Einen qualoollen Tod erlitt hier ein Mädchen an der Kellerstraße. Wädrend die Mutter ric Zeit Einkäufe besorgte, war das Kind sich selbst übern. Bei der Rückkedr fand die Mutter es drennend im Zimmer vor. Auf bis jetzt unaufgeklärte Weise hatten die Kleider Feuer gefangen. An den schweren Brandwunden stard das Kind nach wenigen Stunden. inter m anstation angeben.) Aula des Realgymnasiume, Freitag, den 12. Januar, 7½ Uhr Konzert Elisabeth van Endert Kommereingertn unter Mitwiekung des Klaviervirtuosen 916 Zgen Polri. An der liche Patros wurden üb Somme un Vorstöße d Gesechtstäti stiger Witte An de letzten Tag im Gefecht unter schwe den. Luck Am 9. Jan nud dem chen Stelle zurückg den Angri In Ri birge, bei 9. Januar = 6 Offiziere # wehre erbe Tales di dem Feind Wiederero und bracht Abschnitt Norduf nuar zwai und Fund Sereth-Uft Russen gle Gegenstöß Auf? lich von lungen ab dreif auf kurte Konsertflügel Blüthner aus dem Bisping'schen Pisnohaus. schen Musikalienhandlung zu haben. Karten eind in der Bieping“ Fümitlennachrichten. Vergedlich. Dic deutsche Mauer dielt. Gab wodl de bert nach aber sie broch nicht auscinander. Tapteren wichen, da dinterließen sie dis Crund verwuftetes Land. und auch die: mit Strömen von Biut erkaufen mussen. Sein seig war eine geringe Einduchtung unserer Linie. einem gewödnlichen Kartendlatt kaum zu seden ist. Richt WIV. Dresden, 9. Jan. Prinz Johann Georg nach der Schweiz abgereist, um im Auftrage des Königs die deutschen Internierten zu besuchen und Lie0 Kirchdellen, 9. Jan. Auf dem Wege von Felddausen nach muit einam Revalger erschosen. Wie er beißt. mur ihn Wo unsere in den tiefsten hatte der Feind erst Sein ganzer Erdie auf desgaben aus der Heimat zu üderbringen. in Diedftndl zur Lost gelegt worden, weswegen ihn, vershiedene Die Leiche wurde in das hiesige Kranrenvaus einmal die Stadte Bapaume und Peronne sind von ihn erneicht worden die schon als Ziel der ersten Angriftstage Also ein oölliges Rtßliugen des ganden Unternedmens, die geöttr fronzösisch englische lagt dieser Krieges, ein gewaltiger d#utider Sieg. Dar ist du Erschme der dalbjohrigen Sommgiernucht. Wean wir be beute un balber wrnugumm sehcellen dann wollen wir uns aber auch ins Gedüchtnie prägen nus aufere kapferen Truppen dort gusgedasten daden, um dieser Jiel zu erreichen. An so mancden Tagen dat der sonst so Achrrn berotruch bir Toin ber Soumdirge an n rüdmt. Ir Kriegsderichterstacter erzählt Worten was dort an der Somme nutiger Tapferkeit und seldstloser Hingate von Leid und Leden. nicht zulegt an Ucderwindung ks sordtberse und Odrrfüche wes Mentchentten na gader Ausdauer. Auszeichnung des Gencreis von Nncußl. XU. Berlin, 9. Jan. Amtlich. Se. Majestät der Kaiser dat dem Königlich dayrischen Generalleutnant von Kneußt durch folgendes Allerdochttes Handschreiben das Eichenlaub zum Orden Pour ie merite verds bun Bagich bnsrichm Grsnahernz geitgen ur #neußl. Kommandeur der Komgiudh daperischen 11. Armee=Oderkommendo Badenten. er Oenereleunen Peater von Lwueucht Zerwpunkte, an dem Sie die Leute e (2 esten. 9. Jan. Hier Kord im Alter von 70 Jadren Kommerzienrat Wüdelm Olfe. Der Verstordene war durch seine langjährige Tätigkeit im Kohlensondikat eine bekannte und geachtete 9 Teral(Adenkung), 9. Jon. Der Grrpder=g. un Odez, burg Sterdefälle: 8. Jan. Kontoristin Elfriede Jüke, 24 J.— Witwe Maria von Wronska geb. Bonk. 75 J.— 9. Jan. Kaplan Heinr. Boelmann, 42 J.— Haushälterin Maria Dürwald. 60 J.— Reg.=Kanzlist Albert Rotbe. 40.0. erted per verlieb den katdolischen Krankenschweitern Placida Scdonia im St. Jodannes=Hospmal in Barei die Rote medaille. Es baden nunmehr neun Barmberzige genannten Krankendauses(Genossenschaft der Clemensschwestern in Münster) vom Großberzog die Rote Kreuzmedaille erhalten. Man heder Genckokeurgus Duer von Duruhzl S. lichen Truppen von dunde Peihm Büuihen#### Ber boer 9 vene ieh Borfenin und manen Bils beim 1. R. Sehungr Dören. 9 Jon. Der Nationalsiftung für die Hinerdliedenen der im Kriege Gefallenen üderwiesen Get Kommerzien: rut Arnold Schoeller und Konnnerzienrat Rudolf Schoeller se 10000 4. außerden Lummerzennet Rudal Schoeller noch weitere 90 000 4 für anderweinge unegsfürsorgeStattgart. 9. Jon Helen Keller, die bekonnte tandblinde amerkanische Sch##ntellerm, dat. wie nach einem am vergangenen Beidnachtstage eingerrosfenen Brie' an ihren Stun. garter Verleger Roden Luz mrpetrit wird, desummt, daß ade aus ihren dei Lug erschtenenen Büchern zur UnterKügung deutscher im Kriege erblindeter Soibaten vermandt werden sollen. Kruvier, Suche zum 1. April selbständ. kräftiges, katd. 398 Rädchen— für alle Hausarbent u. nicht unter 20 J. Seld. muß kinderlieb sein u. schon bei and. Herrsch. gedient haden. Brief mit Lohnanspr. an Ph. Bvers, Fabrikdirestor. Büren i. Woss. gut erdalten, zu verkaufen* 207 Heesdeur. 3. ges Suche für sofort ein tüch: Dienstmädchen, welches in allen sahren ist. 11. 2 N Potarz, Ouer i. B. Wegen Eirderusung des nd des Knedtes suche sofort einen Wann als 154 Lodiger Bann, dertraut mit Heizung und Gartenerben, sucht sofort Stelluggn Krankendaus od. Privathause. Off. an Th. Heegard, Mettlach, Krankendans Bez. Trier. 204 Tehrling gesucht. Für mein gemischtes Warengeschäft suche der sofort einen katd. Ledrling mit guten Schulkenntnissen. Wodnung und Beköstigung im Hanse.„ 129 J. 1. Offermann. Engelskirchen. und katte lischen jungen Ackerknecht, milltürfrei. od. aud Kriensdeschädigick, gegen guten Lohn und Famillenanschind 24 Jch. Lobeck, ranswirt, Markfeld dei Daiteln. Männliches Kcauleuphegepersgnal, dauer gesucht. Vorbildung Kraal=noflege nicht erforderlich. 173 Pircktien ber o## v. PRsgsengel, Sr### Beit enn en gret benye D Die Ztg.“, zu Linie: Was tung für operation stelligte e #lung hir niert, son Stellungn droht. E operative Pruthstell zu sofort veranlasse tende Vo Mackense ##schen Arn gen geh Mackense Vsitznahme #stellt, de tung u der komn gesam! Ar zang dei wich Aberen