Sonntag, 2. Dezember. Der bletes. Gechmeroont tögie preima. em Cege ner Denn und Veiertagen einmel. Pesio#— iu uus Burcisesr. 3 unl ummte. Behsstes: bemegeln 1.—1. Seichsume: un- 1 unr Sezm Ebulgtnehe 36. Sesbame lib: anem bis 1 üh: Peeies u Sesssemund der Sechalacer Pronssnm verrn Eit en tnen Lesgeun-Deute Boim. Boolerett. SerutprechGaichleh: Redchtlen fk. 203, Eusedulen Nre. 112. ** Segrünget 1822. Illorgen-Ausgabe. 35. Jahrgang 1906.— Nr. 602. Besessorette gtrch tr 3., k. Tchmn 3. huniu., Nr 113 W 409: 0— #n Maucet bei der Sppesmnen unt s.arScrs burg uu. B.s ichee un ur U. drhen beses dhanzt uunss Cuertats, unf 2.24. — Suuder all 1.80. ausmhras burch bis Bol sir som anginen gieuet bet Quertelb zu She: uuf 1.17. Gingelaummet: Au baben in der Expdlicen an ben Qabuspien g Tesmster i0 bie Aapeigenprette: Sh: bir Deusgelle ober beuen Daum 20 Sis Meilensegreis an wis Misigen-Aanchme: Sa Mauiter Ahulgitreße 39, tewie lemuche ##e Drittes Blatt. 8600 Farst Bismard und Biel Linte und Druckerschwärze wird jetzt verbraucht Aitikeln über die Frage, ob Fürst Bismarck gegen Ende keiner Herrschaft die Adschaffung des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrrchts geplant hade. Prosessor Hans Delbrück hat einen scharfsinnigen Indizienbeweis für eine olche Absicht des Fürsten angetreten, ja ihn geradezu eines Staatsstreichplaues beschuldigt. Zu letzterem Zweck soll er auch nach Teldruck das Scheilern des Sozialistengesetzes herbeigeführt haben. Die Verehrer des Fürsten wehren sich in zahlreichen Biattern sehr ledhaft gegen diese Unterstellungen, schelten grimmig auf den Prosessor Delbrück und wollen den Gegenbeweis liefern, daß Furst Bismarck nicht blotz der Vater des Neichstagswahlrechts sei, sondern auch stets diesem Kinde seine Gunst bewahrt habe. Wer hat nun recht! Prosessor Delbrück hat einen sehr scharsen Verstand, aber in politischen Dingen versteigt sich sein Urteil manchmal zu solcher Schärse, daß es schartig wird. Der versuchte Indizienbeweis ist sehr interessant; doch als Geschworene würden wir nicht wagen, daraufhin das Schuldig im ganzen Umsange der Anklage zu sprechen. Andererseits vermögen uns auch die Bismarck=Verehrer nicht den schlüssigen Nachweis zu liefern, daß Fürst Bismarck bei Fortdauer seines Regiments das Reichstagswahlrecht undedingt hatte bestehen lassen. Allgemeine Uebereinstimmung besteht ja schon längst über den einen Punkt, daß Fürst Bismarck die geheime Abstimmung wieder beseitigt zu sehen wünschte. Gegen diese Eigenschaft des bestehenden Wahlrechts richtete er die Kritik, in der sich sein Aerger über die oppositionellen Wahlen austobte. Das entsprach seiner bekannten Reigung, die Schuld von Mißerfolgen immer bei anderen zu suchen. Die geheime Stimmabgabe war von dem konstituierenden Reichetag in den Regier. entwurf hineingefügt worden; Fürst Bismarck konnte also diese Eigenschaft des Wahlrechts zum Sündendock machen, ohne sich selbst zu belasten. Nun ist aber das Wahlgeheimnis, das die Wahlfreiheit allein verbürgen kann, ein ganz wesentlicher Punkt des bestehenden Volksrechts. Wer die ofsentliche Stimmabgabe einführen will, kann nicht als wahrer Freund eines wirklichen Volkswahlrechtes verherrlicht werden. Bekanntlich hätte Fürst Bismarck vor Ablauf des letzten Kartellreichstages das Sozialistengeset mit einigen Abschwägungen in Sicherheit bringen können. Er brauchte nur den Konservativen, die ihn um Rat fragten. einen ganz leisen Wink zu geben, daß etwas immer noch besser sei, als gar nichts. Das tat er aber nicht, sondern erweckte vielmehr bei den konservativen Abgesandten den Glauben, daß in diesem Fall die Parole„Alles oder nichts“ im Sinne des Fürsten liege. Ofsenbar hat Fürst Bismarck damals eine Art pessimistischer Taktik verfolgt. Er ließ die Dinge in Verwirrung geraten, und zwar in eine Verwirrung, die nach seinen Ansichten nicht ungefährlich war. Man kann nur annehmen, daß er gedacht hat, die Aufhebung des Sozialisten= gesetzes werde solche Folgen nach sich ziehen, daß der junge Kaiser in seinem sozialpolitischen Eifer ernüchtert werde und sich auf die fortdauernde Beihülse der starken Hand des Kanzlers erst recht angewiesen sehe. Aber das sind tempi pauati, und die Tagesblätter gehen etwas über ihren Rahmen hinaus, wenn sie so zahlreiche und lange Leitartikel der subtilen Untersuchung der Vergangenheit widmen. Die Geschichtschreibung mag über die Absichten und Handlungen des verewigten Staatsmanns zu Gericht sitzen. Für die praktische Politik kommt es darauf an, daß man sich klar bleibt über die Gefahren, die gegenwärtig dem Reichstagswahlrecht drohen. Der große Eiser. mit dem die Anhängerschaft des Fürsten Bismarck ihn von jedem Verdacht der Wahlrechtsseindschaft und der Staatsstreichgelüste zu reinigen sucht, könnte ja den Glauben erwecken, das von dieser Seite den bestehenden Volksrechten keine Gefahr drohe. Aber diesen Füchsen ist nicht zu trauen. Wenn sich mal eine Gelegenheit böte, um das Wahlrecht zu ändern, so würden sie mit beiden Händen zugreisen und alsbald den„Beweis" antreten, daß ihr Herr und Held unter gleuhen Ber hältnissen ebenso gehandelt haben würde. Das Reichstagswahlrecht ist von beiden Extremen bedroht. Wenn die Wähler klug sind, so wählen sie weder eine Kartellmehrheit, noch eine sozialdemokratische Mehrheit. Die Kartellmehrheit würde sofort zu einer„gesetzlichen“ Einschränkung der Volksrechte Uhren. Deutschland. Berlin, 1. Dezember. * D e r k ü n f t i g e E r z b i s c h o f v o n G n e s e n= P o s e n b e schäftigt unausgesetzt einen Teil der Blätter, die die Wahl oder Ernennung eines katholischen Bischofs gar nichts angeht und die jedenfalls dabei nicht mitzuwirken haben. Indem man immer wiederholt, daß der Nachfolger des Erzbischofs v. Stablewskt unter keinen Umständen ein Pole sein dürse, will man offenbar einen Druck auf die Regierung ausüben und ihr„den Rücken stärken“. Mindestens ein halbes Dutzend Kandidaten ist bereits genannt und kritisch beleuchtet worden. Schon am Tage nach dem Tode Dr. v. Stablewskis wußten verschiedene Blätter eine Anzahl von Personen zu nennen, die angeblich als Kandidaten in Betracht kommen oder in Aussicht genommen sein sollten. Auch Prinz Max von Sachsen war darunter. Zuerst schien dieser bei manchen Volengegnern als Deutscher und Nachkomme eines Königs von Polen Gnade zu finden. Dann aber kam man zu der Erkenntmes, daß ein königlicher Prinz einem Oberpräsidenten oder Regierungspräsidenten gegenüber doch wohl zu wenig gefügig sein würde, und verwarf ihn. Damit hat man ossenherzig verraten, welche Rolle man einem Erzbischof von Posen zuweisen möchte: er soll nur ei willenloses Werkzeug in der Hand preußischer Beamten sein. Einen katholischen Bischof der sich dazu hergibt, dürste man aber so bald nicht finden, weder unter den polnischen noch unter den deutschen Geistlichen. Die„Germania" bemerkt dazu, sie könne aus allen Erörterungen über den künftigen Erzbischof von Posen und nesen nur das unfreiwillige Geständns heraushören, daß man mit der Polenpolitik festsitzt. Man weiß sich keine Rettung mehr als durch einen deutschen Staatsbischof. Heutzutage sind solche aber recht rar geworden und die Wiederbesetzung des verwaisten Stuhles dürste lange auf sich warten lassen, wenn die Regierung nur einen Erzbischof nach dem Herzen der Hakatisten zulassen will. Unseres Erachtens sollte sie die Erledigung des Erzbistums benutzen, einmal ernstlich, ruhig und ohne Voreingenommenheil über ihre Polenpolitik aachzudenken, und in der Erkenntnis, daß sie aus einen Jerweg geraten ist, sich zur Umkehr entschließen. Wenn sie die #tige Haltung der großen Mehrheit der polnischen Bevolkeung vergleicht mit der Haltung, die diese vor Beginn der zetzigen Politik einnahm, wird sie sich doch vernünftigerweise e sagen können daß diese Politik Erfoige auszuweisen habe. Wo soll es denn auf diesem Wege weiter hinaus* Man kann doch unmöglich so vervlendet sein, daß man noch glaubte, mittels der hakatistischen Politik die Polen zu ruhigen und zufriedenen Staatsbürgern machen zu können. Bei der Prüfung der Lage und bei ihrer Stellungnahme zur Wiederbesetzung des erzdischöflichen Studles sollte die Regierung sich vor allem auch darüber tlar werden, daß es nicht sowohl Vorkampfer des Deutschtums, sondern katholtkenseindliche Kulturkämpfer sind, die, nachdem der staatliche Kampf gegen die Gesamtheit der deutschen Katholiken eingestellt worden ist, den Staat wenigstens in den Kampf gegen die katholischen Polen immer tiefer hineintreiden möchten. * Die Immunität der Reichstagösabsterbusten bildet bekanntlich den Gegenstand mehrerer Anträge im Reichstag, die aus Anlaß der Vorkommnisse in der Sommer= pause gestellt worden sind. Nach Auslassung linkoliberaler Biatter sollen Anzeichen dafür bestanden haben, daß die Regierung diese Anträge„dilatorisch" behandein wolle, und darum hatten die Freisinnigen im Reichetag eine Interpellation vorbereitet, in der um Auskunft darüber ersucht werden sollte, welche Stellung die Regierung gegenüber den Anträgen des Zentrums und der freisinnigen Parteien einnehme. Nach der Boss. Zig. ist diese Interpellation zurückgestellt worden, nachdem mit dem Präsidenten ein Einvernehmen darüber erzielt worden sei, daß nach Beendigung der Beratung der kolonialen Nachtragsetats der Gegenstand zur Verhandlung kommen solle. Der Freisinn hat unseres Erachtens gut daran getan, die Interpellation nicht einzudringen. Wir mussen gestehen, daß eine derartige Interpellation geradezu ein parlamentarisches Novum gewesen sein wurde. Wir wollen uns keineswegs zu Verteidigern der Regierung machen, denn leider schenkt diese den Initiativanträgen des Reichstags nicht immer diejenige Achtung, die dem Reichstag als gleichberechtigten Faktor gebührt. Bei der Beratung solcher Anträge pflegt in der Regel niemand von der Regierung am Bundesratstische anwesend zu sein oder, wenn es hier und da der Fall ist, das Wort zu ergreisen. Und hat der Reichstag einen Initiativantrag erledigt, dann gehen oft Monate und Jahre ins Land, bis man von einer Stellungnahme des Bundesrats zu dem Votum des Reichstags etwas zu hören bekommt. Die Billigkeit aber verlangt, zu der in Frage stehenden Angelegenheit hervorzuheden, daß der Bundesrat zu den Anträgen betressend die Immunität eine Stellung überhaupt noch nicht einnehmen kann, solange nicht der Reichstag auf Grund der Besprechung der Anträge zu einem Votum gekommen ist. Demnach kann von einer„dilatorischen Behandlung von seiten der Regierung vorläufig nicht die Rede sein. Sollte aber die Bemerkung von dieser Absicht der Regierung dahin zu verstehen sein, daß sie auf den Prasidenten des Reichstags ihren Einfluß dahin geltend mache, die Antrüge, die sich auf die Immunitat beziehen, vorlaufig nicht auf die Tagesordnung zu setzen, um die Verhandlung ohne Not hinauszuschieben, so würde sie den alten Herrn Ballestrem schlecht kennen. Wenn wir richtig informiert sind, hat denn auch der Präsident Graf Ballestrem es dem Hause überlassen, selbst zu bestimmen, wann die Anträge auf die Tagesordnung kommen sollen. Wie sozialdemokratische Biatter berichten, soll der Präsident Graf Baletrem im Seniorenkonvent zur allgemeinen Ueberraschung den Standpunkt vertreten haben, in dem Eindringen der Polizei in die Reichstagsräume zwecks Untersuchung des Erzbergerschen Aktenmaterials sei eine Verletzung der Immunitat nicht zu erblicken. Wir sind über diese Vorgänge in dem Semorenkonvent nicht unterrichtet. Da aber im Falle Erzberger gar kein Polizist in die Reichstagsräume gekommen ist, sondern nur der Untersuchungsrichter, möchten wir glauben, daß Graf Ballestrem nur von dem Betreten der Reichstagsräume durch den Untersuchungsrichter oder etwa von Polizeimitgliedern in gerichtlicher Funktion gesprochen hat. Daß aber dem Untersuchungsrichter der Zutritt zu den Reichstagsräumen zusteht, ist eine Auffassung, mit der Graf Ballestrem nicht a ein dasteht, sondern die von namhaften Juristen geteilt wird. Das endgültige Ergeduis der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 veröffentlicht soeben der Reichsanzeiger. Wie sich jetzt herausstellt, war bei der letzten Zählung die Bevölkerung des Reichs noch um 36 000 Köpfe größer, als man nach der vorläufigen Ermittelung angenommen hatte. Sie bezisserte sich auf 60 641 278 Personen gegen 56 367 178 im Jahre 1900, hat also in der letzten füufjährigen Zählungsverivde um 4274 100 Personen oder 7,6 v. H. zugenommen. Der Zeitraum von 1885 bis 1890 hat eine Zunahme 7.8 v. H. ergeben, also verhältnismäßig etwas mehr Beachtenswert ist, daß sich die männliche Bevölkerung in den letzten Volkszahlungsperioden starker vermehrt als die weibliche, so daß der Ueberschuß der weiblichen Personen den Deutschland seit langem stets gehabt hat, immer mehr schwindet. Am 1. Dez 1905 zählte Deutschland 29 884 681 männliche und 30 756 597 weibliche Personen; die Zahl der männlichen hat sich in den letzten 5 Jahren um 1247434, die der weiblichen nur um 2 126 666 vermehrt. Die stärkere Zunahme des männlichen Geschlechts ist auf die geringe Auswanderung und den starken Zuzug von Auslandern, der vornehmlich Männer umsaßt, zurückzuführen. Im einzelnen sei bemerkt Die Bevölkerung Preußens Lettägt 37 296324 Personen gegen 34 472.509 im Jahre 1900. haet sich also um 2820 815 oder 8.2 v. H., mithin etwas stärker als die des gesamten Reiches. mehrt. Von den einzelnen Provinzen zeigt die stärkste Zunahme das Rheinland mit 676 539 Einwohnern; demnächn folgen Westsalen mit 430 313 und Brandenburg mit 423352. Der zweitgrößte Staat Bayern hat 6524372 Einwohner und zeigt eine Zunahme in den letzten fanf Johren um 348 315 Einwohner. Die Be völkerung Bayerns war bei der letzten Zählung nur noch u 88000 Einwohner stärker als die Rheinprovinz und wird bei der nächsten Volkszählung sicher von der letzteren überholt sein. En dritter Stelle steht Sachsen mit 4508 601 Emnwohnern und einer Zunahme von 306385, an vierter Wurttemberg mit 2302 179 Einwohnern, das aber in der Zunahme(132 099) von Baden überflügelt wird, wo bei 2010 728 Emwohnern eine Zunahme um 141 870 gezählt worden ist. Es folgt Elsaß=Lotbringen mit 1 814 564 Einwohnern und einer Zunahme von 95 094, während von 1895—1900 nur eine Zunahme um 78 484 stattgefunden hatte. Hessen ist der letzte Staat, dessen Einwohnerzahl 1 Million übersteigt; sie betrug 1 209 175 und hat um 90 196 zugenommen. Alsdann folg! Hamburg mit 874 878 und der starken Steigerung um 95094 Einwohner. Die anderen Staaten stehen in nachfolgender Reibenfolge: Mecklendurg=Schwerin 625045(Zunahme 17275). Braunschweig 485 958(21 625). Oldendurg 436 856 (39.676), Sachsen= Weimar 388095(25.222). Anhalt 328029 (11 944), Sachsen=Meiningen 268 916(18 185). Bremen 263 440 (38 558), Sachlen=Koburg=Gotho 242 432(12882), Sachsen=Altenburg 206 508(11 594), Lippe 145577 6625). Neuß j. L. 144584 (53.4, Lübeck 105 857(9082), Mecklenburg=Strelig 103 451(849). Schwarzburg=Rudolstadt 96 835(3776), Schwarzdurg=Sondershausen 85 152(4254). Reuß à. L. 70 603(2207). Waldeck 59 127(1209) und Schaumburg=Lippe 44 992(1860). Die Reihenfolge der Staaten hat sich nur insofern geändert. als Mecklendurg=Strelitz, das überhaupt die geringste Zunahme an sich und verpältniemäßig zeigt. von Lüdeck überftügelt worden ist. □ Care, adsum! De jehige Reiler hatte als Prinz Wildelm dem Reichskanzler Fürsten wismarck eine Photographie geschenkt, die die Unterschrift„Cave, adoum“(Sieb Dich vor, ich bin da!) trug. Harden hat hieran in seiner Zukuuft erinnert, und es hat sich im Anschluß daran eine Kontroverse darüber entsponnen, ob Prinz Wildelm dem Fürsten damit eine Warnung zugerusen habe, oder ob sie als eine Versicherung Reter Bereitschaft zur Unterstützung interpretiert werden sollte. Dazu macht nun der„Reichsdote“, eine in mehrerer Beziehung ganz interessante Mitteilung. Er schreibt nämlich: Ein Herr. der im Seplember 1892 wiederholt Gast im Hause des Fürsten Bismarck in Barzin wer. keilt uns in bezug auf die Auffassung des Fürsten Bismarck über das Care. adsum folgenbes mit:„Die Unterhaltung drehte sich um die auf Veranlaffung bes Reilere beichlossene Reorgauisation der Gymnasien, besenders die Vermehrung des Unterrichts in den realistischen Fächern aus Kosten der alten Sprachen. Der Fürst sagte:„Ich holte das für etwas Vorübergehendes; der Deutsche lätzt sich seinen Obsalismne nicht sauben.“ Demit 1, und er schien flut aus. beie sich bes Seipräch zu amerikanischen Zußtänden, anzunehmen, das Geheimrat Hinppeter dabei großen Ei geübt bade. Dann demerkte der Fürst:„Uebrigens s###t aud der Raiser den Wert der alten Sprachen zu ering, weil er be zu wenig kennt, und wai men nicht kennt, jebt man nicht. Das kann ich Ihnen beweisen: Prinz Wildelm chenkte mir, als ich noch sein volles Vertrauen besotz— Sie werden mir zutrauen, daß ich mich derin nicht täuschte—, vein Bild mit der Unterschrift: Care, edrom! Er wollte ossenber lagen bose uis animo(Sei guten Muts) oder noll metuere (Fürchte Dich nicht oder ähnliches. Eie jeden: Loleiu kann ar nicht.“— Das ist der genaus Wortlaut der Aeußerung des Gürsten.“ Ueder die Frags der Erhedung von Schiffahrts. jaden auf der Weser, Aller, Fulda und Werra hat am Dienstag eine Konserenz im Ministerium der öffentlichen Arbeiten zu Berlin beraten, zu der eine größere unzahl von maßgebenden Personlichkeiten aus ie größere Anzahl von Interessentenkreisen den Interessentenkreisen zugezogen war: Vertreter der Kleinschiffer, der Schiffahrtsgesellschaften, der Handelskammern und des Norddeutschen Lioyds. Das Ergebnis der Verhandlungen war, ähnlich wie bei den Rheinschiffahrts=Interessenten, eine Verständigung dahin, daß als Durchschnittssatz der künstigen Abgaben 0.05 Mk. vom Tonnenkilometer zu setzen ist. Die Abgabe soll in eine besondere Kasse für das Weserstromgebiet fließen, die lediglch für Stromverbesserungen der Weser und ihrer Nebenflusse Verwendung findet. Bei der Verwaltung dieser Kasse, als deren Träger der organisierte Zweckveiband der Weserschiffahrts=Interessenten anzusehen ist, soll den Beteiligten eine ihren berechtigten Interessen entsprechende Mitwirkung eingeräumt werden. Posen, 30. Nov. Das Posener Domkapitel wählte zum Berweser der Erzdibzese Posen Weitbischof Likowski. Die Aufstellung der Kandidatenliste für die Erzbischofswahl findet in sechs Wochen in Snesen statt. Oesterreich- Ungarn. — Das öfterreichischt Abgtorductendaus lehnte am Freilns in der Fortietzung der Verhandlung üder die Wahlkreisinteilung in Böhmen, Mähren und Schle#en die Minoriiätsanträge Pergelt, Cvoc und Kramarez ab und nahm den Antrag des Ausschusses an, wonach von 130 Moneten für Böhmen 75 aus die Tichechen und 55 auf ie Deutichen entfallen. Das Haus nahm derauf die AbZimmung üder die Wadlkreiseinteilung im ganzen vor, wobei die misten Anträge des Ausschusses, jedoch mit einzelnen Abänderungen, angenommen wurden. Bei der Abstimmung über den Mineritätsanttag Zwerks auf Ausscheidung der Gemeinde Ranay aus einem deutschen Wahldezirke vertäundete der Prasiden: nach dem von den Schriftführern festgestellten Stimmenverdaltnis, daß dieser Minortiätsantrag mit 188 gegen 126 Stimmen abgelehut worden sei. Die Tschechisch= Radikalen, die die Richtigkeit des Abstimmungsverdältnisses dezweiseln, Nurzen auf die Prasidententribd ne. Abg. Fresi reißt vom Schriftfädrertische und vom Pulte des Vizeprasidenten eine Gusahi Altennade derunter und wirft si auf den Boden. Gs entsteht ein destiges Hans gemenge, namentlich zwischen dem Schriftführer uldrecht und Fresl, an dem sich sowodl deutsche wie tschechische Abgeordnete beteiligen. Während des andauernden Lärme unterbricht der Präsident die Eitung. Nur langsam zerstreut sich die vor der Prusidententridüne angesammelte erregte Gruppe. Nach einer Intervaution des Ministerpräsidenten und einzelner Abgeordueter wädrand der Unterdiechung der Situng kommt es zu eluem 141. lichen Zusemmenstoß zwischen dem tschechtich=rabilalen Klosac und dem Schriftführer Aldrecht. Mohrere Adgeordnete Kürzen hinzu und versuchen die Rausenden zu trennen, woden sie seldst ins Georänge kommen. Die TschechischRadtkalen fordern, unausgeses! screiend. deß #ldrecht den Platz der Schriftfshrer verlasse, was er auf die Intervention Kramarc; hin auch tut. Nach einer viertelstündigen Unterdrechung nimmt der Prasident die Sitzung wieder auf und spricht sein tiefstes Bedauern uder diese Vorkommnisse aus. insbesonders üder das Fortreihen amtlicher Aktenstücke, sowie darüber. daß dem Schriftführer Unkorrektheit in der Ausudung seines Amtet zum Vorwurf gemacht worden fet.(Barme Zwischenrufe der Tschechisch-Radikalen, unter denen die Worte des Prähidenten großtenteils verloren gehen.) Ein trag Malik auf Schluß der Sitzung wird abgelehnt. Abg. Sodotke deontragt nochmalige Abstimmung über den Minoritätsantrag, die der Prasident verweigert, da die Abstimmung ordnungs. mätzig vorgenommen und das Ergednis derselden dereits verkandet se. Die Fortsetzung der Abstimmung vollzieht sich nunmehr ohne welentlichen Zwischeufall. Dann beginnt das Haus die Beratung üder die Wadlkreiseinteilung Oesterreichs. Niederösterreiche Salzdurgs. Tirols, Vorerldergs. Adg. Malil deantragt nach jedem Redner Schluß der Sitzung was regelmäßig abgelehut wird, dann b#ut er selbst als Minoritätsderichterstatter um 5% Uhr abende eine Obßrultlenssebe, bie um 9% Ulhr abenbe noch fertdauert. — Die„Kossutdderrschaft". Im ungarischen ab geordueten dause besprach am Freitag Adg. Mesoef in erregter Weise die Arbeiterpolitik der Regierung und demerkte. es Kriumphiere die Kossutddertschaft. Handelsminister Kossut rief ihm medreremal„UI uwahrhei!“ zu. Der Prasident ermahnte darauf den Handelsminister, den Redner nicht wiederholt durch Zwischenrufe zu unterdrechen, werauf ven leiten der Unabbängigfeitenartei lebdaste Rufe:„Es lede Kossuld!“ ertonten. Der Präsident sagte darauf, er ditte, nicht gegen seine Anordnungen zu demen strieren. Frankreich. D erdsdte Diäten. Am Freitag kam in der Devutiertenkammer nochmals die Erhöhung der Entschädigung der Deoutierten von 9000 aus 15 000 Francs zur Sprache. Der Nationalist Pugliesi=Conti bemängelte das Verfahren, das zur Erdödung der Bezüge für die Deputierten eingeschlagen worden sei. Die disberige Entschädigung von 9000 Fraues sei zwar unzureichend, man datte aber die Wädler defragen müssen, umsomehr, de das Budget ein Desizit aufweile. Contant(Sozialist) erinnerte daran, daß der Vorredner vor kurzem für eine Erdöhung der Bezüge der Mitglieder des Gemeinderats, dem er angedöre, gestimmt habe. und rief dadurch auf der Linken Unruhe gegen Vugliefi=Conti dervor, der seinerseits darauf hinwies, das die Sozialisten im Jahre 1899 die Erdödung der Deputiertengehälter mit Rücksicht auf den damaligen Ausstand der Arbeiter delämpft hütten. Redner beantragte nochmalige und zwar namentliche Abstimmung. Präsident Drisson rechtfertigte die stattgebadte Abstimmung und erflärte die namentliche Abstimmung sei erst obligatorisch, wenn über die Aufnahme des nötigen Kredits ins Budget abgestimmt werde. Jaures erklärte, die Erdödung der Bezuge der Deputierten sei gerect sie sollte eder erst am Ende der Legielaturperiode de. ganossen werden. Redner deantragte die Angelegenheit zu vertagen. Dieser Antrag wird mit 346 gegen 158 Stimmen abgelehnt und die Rammer genehmiale in namentlicher Ab Rtimmung mit 290 gegen 218 Stimmen die Erdödung. Amtliche Nachrichten. Gus dem„Reichsanz.“ Berliehen wurde; den Direktor des Progymrasiume in Linz a. Ad. Dr. voil. Josert Baar, dem Oberlehrer an derselden Austalt. Prosessor Wilheln Heydkamp, dem Apothekendesitzer Dr. phil. Karl Bresgen zu Manstereifel im Kreise Rheindach der Roie Adlerorden vierter Klasse, ferner den Sanitsterkten Dr. Augus Reschop in Annen Dr. Karl Closset in Langenberg, Dr. Eduord Hooges in Dallen der Charakter als Geheimer Sanztätsrat sowie den Aerzten Dr Florenz Kaschter in Munker i. B9., Dr. Franz Reppler in Balve, Dr. Joseph Rietlotter in Warstein. Dr. Joseph Westholt in Lippstadt. Dr. Karl Westhof! in Letmatde, Dr. Erns Klug in Westhosen Dr. Paul Styr, Obstbsarzt&a D. Hörter d. Cdarati. als Sanitätsrat. Erugunt wurde der Rechtsauwalt Spietermann in Gickel zum Noter für den Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm. mit Anweisung seines Amtssiges in Eickel, und der Rechtsanwalt Kemymann in Bochum zum Noter für den Berirk des Oberlandesgerichte Hamm, mit Anweisung seines Amtssitzes in Bochum. sowie der Gerichtsaffessor Dr. Kihler in Wattenscheid zum Amtsrichter in Wattenscheid. Dem Rechisenwalt und Noter Justizrat Schluter in Dalmen wurde der Charakter els Geheimer Instizrat verlieben. 6 Mebitätigkeits-Ko#n n#., um Montag, den 3. ds. Akts. ds 8% Uhr. findet im Zentralhofe ein Konzert der gesamte Kußland. Bin kaiferlicher Ukas befreit den Kunländischen Staatsschet von ger ihm im Jahre 1103 anserlegten Verpflichtung, die Kosten für die Gendarmerie in Finnland zu tragen; nur die Gendarmen auf den Eisenbahnstationen And in Zukunft ve sinnländischen Regierung zu besolden. Bei den Wadien für das Zentralkomttee der Universität in Moskau sstimmten 5497 Studenten, und zwar 2044 Sozialdemokraten, 1462 Aubänger der Radettenpartei. 1257 Sozialrevolutionäre. 263 Unabdängige. 316 Andänger der Arbeiterpartei 126 Polen und 35 Zionisten. Des Zentralkomitee wied besteden aus: 12 Sozialdemokraten. 8 Andängern der Radettenpartei. 7 Sozialrevolutionären, 2 Anhängern der Arbeiterpartei, I Unaddängiger und 1 Polen. Im Dorse Gemenew nahmen von Agitaloren aufgrstechelte Bauern aus dem zemeintlichen Vorratsdanse sämtliches Getreide fort und entwaffneten zwei Wächter. Am folgenden Toge traf die Distriktskommissien mit 50 Wächlern ein. Als die Bauern auf wiederholtem Moße sich weigerten zu gehorchen, wurde eine Salve abgegeben, durch die vieleagetotet und verwundet wurden. Die Rude wurde daroal wieder dergestellt und das Getreide wieder in den Speicher zurückgeschafft. Die Bauern verwünschen zetzi die Agttatoren, die verschwunden sind. Der Raub dei Ostreibet war nicht durch eine Rotlage veranichr. Städtische Nacbrichten. Bachdrus der mit Originalzeichen veriedemen Berichte nur mit demtlicher Qusdenangebe Weat Mbert schatter. O Personalten. Der Rechnungsfüdler bei der hiesigen 7. Gendarmerie=Brigade, Oberwachtmeister Limprecht ist als Kalkulator ver der Natural=Kontrolle des Kreegsministeriums nach Berlin berusen und an seine Stelle der Oberwachtmeister Frachmin vom Korpsstabe der Landgendarmerie in Berlinzum 1. Dezember d J. nach hier versetzt worden.— An Sielle des nach Mrz versetzten Feuerwerts=Hauptmanns Olbrich ist der Feuerwerks=Leutnant Fleihner vom Artillerie=Depot in Schwerin nach dier versezt und dem Stabe der 13. Feld=Artillerie=Brigade zugeteilt worden.— Der bei dem hiefigen Provinzial=Schulkellegium beschäftigte Bureau=Distar Hacker is zum 1. Dezember d. Ja. zur Beschäftigung bei der Königlichen Versuchs= und PrüfungsAnstalt und Wasserversorgung und Abwässerbeseitigung in Berlin einbderusen worden.“ — Im Katdoltschen kaufmännischen Verein hielt am Freitog avend Herr Redakteur Conzen einen mit großem Beizu ausgenommenen Bortrag üter„Zeitungen alter und neuer Zei!“ Zu seinen Ausführungen, denen die zahlreich erschienenen Mitglieder mit sichtlichem Interesse folgten, ###d Reduer zunöchs einen Ueberblick über die Aero der geschriebenen und ersten gedruckten Zeitungen Deutschlands, um dann einige delle Streiflichter auf das Zeitungsgetriede im Zeitalter des Telegraphen und Telephons zu wersen; bei diesen Darlegungen lamen dem Vortragenden die Ersahrungen aus eigener Praxis trefflich zustatten. Nachdem der Vorsigende. Herr Kräver, dem Redner den ledhaften Dank des Vereins ausgesprochen hatte, bildete ein gemütliches Beisammensein den Schluß des Abends. 8 Meditätigkeits=Konzert. A# Kapelle des Insanterie=Regiments Nr. 13 Katt, dessen ganze Einnahme für die durch die Explosion in Annen Geschädigten beRimmt i8. ( Der nächte Deiksunterdaltungsabend am Sonntag. 9. Dezemder wird uns einen ganz außerge wödnlichen. Kunstgenut bringen, indem er wetten Kreisen die senntnis des tief ergreisenden, packenden Epos Enoch ürden von Tenurion vermittelt. Hierzu hat Richard Strauß eine degleitende Musik gesGrieden, die den Eindruck der Erzählung noch vertieft. Gerade in den legzten Jahren ist das Werk in sehr vielen Städten vorgetragen. so in Paderdorn, vor 14 Tagen noch in Dortmund. Der Erfolg war üderall gleich groß. Die Ausführung dier liegt in den desten Händen. Herr Köntgl. Provinzial=Rentmeiser Houert bet con däußg durch seine vorzüglichen Deklamationen in den Konzerten des Musikvereins und der Münsterichen Liedertafel das Publikum begeistert und Fräulein Johanna Uhlmann ist als dervorragende Pianistin dekannt genug. Man veriede sich zeitig mit Eintrittskarten da nur 1200 ausgegeden werden, die beld vergriffen sein därften. = Stenograppie. Der Stenographenverein Gabelsberger hier eröffnet am Mittwoch, den 5. d. M. einen neuen Unterrichtskursus. Mit Rücksicht auf den großen Nugen, den die Kenntnis der Stenographie dietet, kann die Eriernung nur dringend empfohlen werden.(Siede auch Inserat. X Privatdsamten bewegung. Neden der Arbeiterbewegung tritt in letzter Zeit die Privatdeamtenbewegung in der Oeffentlichkeit immer mehr dervor. Das zunehmende Interesse, das sich auch aus den Vorlamenteverhandlungen der letzten Jahre deutlich ergidt is nicht zulegzt darauf zurückzuführen, daß die Privatdeamten in iprer überwiegenden Mehrdeit dem Ansturm der Sozialdemokratie Stand gedalten und dassenige Maß bei der Wahrung ihrer Interessen innegehalten haden, welches bei der sozialdemokratischen Arteiterdewegung meist vermißt werden mußte. Deswegen erfreuen sich die Privatdeamten als Stand auch der fast ungeteilten Zukimmung und Unterstatzung aller Perteien, da ihre Standespolttik mit dem Gemeinwodl nicht in Konflikt zu geraten drodt. Aus diesem Grunde ist es aber um so wünschenswerter, daß die derechtigten Forderungen der Privatteamten alsbald erfällt werden. Leider wird das dezüglich der Kaatlichen Pensionsversicherung die mit Recht eine Hauptsorderung der Angestellten deldet, kaum in dem Umsang zutreffen, weichen die Angestellten zu einer Kandetgemähen Versorgung für undedingt nbtig holten. Bielfach wird das auch von Interessentenkreisen seldst. so z. B von dem Deutichken Privatdeamtenverein in Magdedurg bei aller pri ziviellen Zusimmung zu der Forderung anerkannt und auf den Rreg der Seldstdalle dingewiesen. Gerade der Deutsche Prive deamtenverein dat in dieser Beziedung mustergüitige Versorgungsinst tute geschaffen. die bei denkdar größter Sicherheit günstigste Leistungen dieten und sich daher ir den Kreisen der Arbeitgeder sowohl wie der Angest lten größter Beliediheit erfreuen. Möge der gefunde sopiel; wedanke, neden der Staatthälfe de diese nicht hinwichen kann. dem Wege der Seldsthul'e ene angemessene Fürsorge zu in immer weiteren Kreisen der Privatdramtenschaft festen Fuß fassen und dadurch dieser neue Mittelstand als eim feste Stüge des Staates erhalten bleiden. Wie aus dem Inseratentei, dieser Nummer ersichtlich findet am Freitag. den 7. Dezemder. m Hotel Neume eine Beisammlung statt, auf die wir Interessenter dierdurch noch besondert aufmeiksam machen. X Ein neuer Gaunertrick, der gostern in eunem huefigen Juweltergeschäft angen andt wurde, möge hier mitgeteilt werden. Eine gut gekleidete Dame kam in das deir Gesch st und wünschte einen Diamantring zu laufen. Es wurden ihr zehn Ringe vergelegt. ader keiner entsprach dem Beschmack der Dame. Darauf dat sie die Verkäuferin, ihr einen destimmter Ring aus dem Schaukasten vorzulegen. Ihr Wunsch wurde erfüllt. Als aber die Verkäuferin sich wieder umwendet, sind nut noch neun Ringe vorhanden. Die Dame bedauptete ihm Schuld oßigkeit auch dem derbeigeeiiten Geschäftsindader gegenüder. Man verlangt Unter. suchung, und die Dame getzt sofort darauf ein. Geldstredend blieb die Untersuchung resultatlos, und die Frembe fann ungehindert den Laden verlassen. Kurz darauf kam ein Mann uult einem Knaden, der für denfelden einen ganz dilligen Rung kaufen will. Kaum hat der Verkäufer den Wunsch des Kunden entgegen genommen, da klirtt etwas vor den Japen des Maunes. Der Verkäuer springt vor und bedi den vermitzten zehnten Diemantring vom Boden auf. An dem Ringe fledte Wacht Due ehrliche Dame datte den wertvollen Rung gespickt mnit unter der Bodendank angesiedt. Der Mann mit dem Knaben wolte ihn abholen. Bielleicht aus Ungeschicklichken Kueßz er an den Ring, der dann zu Boden ktirrte. Der Geschäftandeder dai leider das saubere Voar entfommen lassen. Orovinzielle Nachrichten. * Adeine, 30. Noo. In der vor einigen Tagen im„bent Merkur. gebrechten Aufsüblung der westfältichen Stühte der den an ihren“##heren Behreustalten angestehten Ober. letzrern günstigere Gehaltsbedingungen gewöhren els der Steat fehlt untere Stebt. Red einem Prtclufte bei Gomnahelfure. tortumd der som Provinptellchutloßegtum behätigt wurde in for ämtliche Oberiehrer kas Belelbungsbter Datter vom Tegt der Redungtfäbigieit an berechnet werben und zwar bei beter Drichtut tädwertenbe Kraft vom 1. April 1906 en # Rocklingdausen, 30. Noo. Der Seuberm 99b####ug in Durs ist zum 1. Derember d. J mn dmn Rubeßend artwrern * D e r t m u n d, 2 9. R e s. D e s D e u b r u m t a r b e r t e n b e i b e i d e r Haubeiskommer zu Stegen angefragt inwirmatt von drr Jubuhru und dem Handel in dem dertigen Bezirke der Dor#mrndEmitenel zum Verlend und Brrng von Sütern braupt worben iß und weiche Gerteile der Jubusre burch die Bennburg e## beizbi enthen Oneusbslng bengenbsshsnnme I# cen Drittes Biett. Ar Geubeistan: Autten n 2. tmand bsaugt werben ißt. Auf biete Aufrage bin bai mi udi du. Apstet zu in einem Versand ##ges up Ze Sbhert, ei in disem 5 e. Stagener Jndustrie in Beoge lommenben Ranalbäfen „nmt-Gutienals#n bstuchen und und Mibglichtett evant. L#e##uche im Verfrachtung üder dirte Wasserstroße in die Woge zu Von den Geuden des Rieites Olpe siud bieher schon geringete Mergen Schueseikios über den Dortmund=Smsional be#ritisneie soc A.bleub und Amerdis zur Bertrachtung gelemmen P##e Anrage dei Haubelemmuißerzumt, die ohzur Zweifel aud an enden Haubelslammern psrichtet werhen in durfte dazu beitragen 5n J.dantin dos Nuhr= Lonnz= und Giegiales modr als bisder an due Vestrachtung übn den Kanal für Exporigüter und Prokie nach den Ostsechssen aufmerksem zu machen und daburch die Snterausfupe aber den Dortmund=Emtkanal zu beden Wattenscheid. 11. Nov. Heute morgen in aller Feüdwuide von medteren Männern ein Eindruchso#dstah! 491 in des an der Südstraße isoliert ttegende katdoltsche P####artategel#nde in dem die Vitere Roite und Cloer wohnen. #### zlangten mittels eine: Leiter in das odere Stockwert. duc keinen Bitate schliefen und stiegen in die unteren Glagen Hei###deutelen de 100 Vil. var und eine Anzabl Wertgegenstände u. a. einz werwolle Wassense mmlung. Zum Schluß drangen sie in de: außen detndlichen Stall ein. tbteten Samtliches Federded und nadmen es mit. Von don Tütern sehzlt jede Spur " Consdruck.:11 Nor. Die diesige Handwerltlammer dai unumehr die Trennung des Kamwerbozirke mlt gegen 15 Stimmen beschlossen. wamit würde eine neue Handmertekammer für den Regierungsdezirk Aurich, die von den b##tigen Juterehenten so sehr gewänscht wird gegründet werden Der„Hauptmann“ von Repenid per Gericht. Berlin, 1. Der(Telesramm.) lag 10. Uhr die Verbandlung gegen den Räuberhauptvon Revenck Schuhmacher Wildelm Veigt. Die Die Auklage tantei bekanntlich auf Anmatzung eines ihm nicht zulommenden Zitels. Freide###berandung Betrug und Jalschung einer prtvaten Urkunde. De. Vorsitz führt Landgerichiedirektor des Junand echt Masserandrang v Moabit ein großeree Schutz. ung im Gerichtsgebäude auferegte der ericheinenden Unter den Zeugen re städtische Beamte ene Hofschuhmacher sellt fest, daß dem gebet gestellt, das die #Alt. Bei dem Jeugenaufr der feidmerschmati# veun Soidaten allgemeine Heiterleit. #####uden sich ferner der Burgermeister und mehrer Ropenicke. sowig der von der Verleidigung geladHildrecht aus Wismar. Der Vorst##nde s1 Angeklagten die Ladung ern am vorigen San: tag zugestellt und die gesetzlich vorgeschriebene Ladunge##rist glse nicht eingehalten sei.(:!) Voigt ertl#rt, auf des echt der Vertagung des Termins zu verzichten. Vor der Eröffnung des Hauptverfahrens erhebt Rechts##welt Bedn Einspruch gegen die Zuständigkeit der Straflammer, de es sich um Urkundens#lschung handie, die vor das Schwurgericht gehöre. Nach kurzer Beratung des Gerichtsholes verkündete der Vorsigende, daß sich das Gericht den Beschluß harüder vorbehalte, bis es ofstziell von dem Tatbestande Kenntnis erhalten habe. Es folgt die Vernehmung Boigts. Voigt, der sich sehr gewendt ausdrückt, erklärt: Seine milit#rischen enntnisse Kammen aus der Jugendseit wo sein Onkel in Tüfit der Kaserne gegenüder wohnte und er seldst seine freie Zeit stets in der Kaserne zudrachte. Er hade damals den Kavalleriedienst ebenso gut verstanden, wie jeder Dragoner. (Heiterkeit.) Voigt schildert eingehend seine früheren Verdrechen #und hedi die Unzulänglichteit des Hauptversahrens gegen ihn in Gnesen hervor, wodei keine Zeugen vernommen worden sind. und daß das Urteil ldm zu spät zugestellt sei, so daß eine Revision numöglich war. Der Borsigende destätigt die Rechtiglett der Austnhrungen Boigts, nur habe dieser den Aevisionstermin undenugt verstreichen lassen. Sodann schildert Voigt sein Leden in und nach dem Zuchthaus. achdem Voigt seine Ausweitungen aus Wismar und Rixdorf geschildert hat, fragt ihm der Vorsitzende, wie denn der Plau zu dem Kovenicker Streich bei ihm entstanden sei. und od er sich nur zum weck des Diebstahls der Paßformulare nach Kopenick begeden hade. Em offenes Geständnis werde deim Urteil Berücksichtigung fiuden. Beigt erzählt dann, wie er sich die Soldalen verschafft habe und schildert die Ausführung seines Planes. Er erzählt und erklärt er habe den Bürgermeister und dem Stadtlämmerer ihre Verdastung in ruhigem Gesprächston angekündigt ader destimmt, wie es die Natur mit sich drachte.(Heiterkeit) Voigt schildert dann die Vorgänge mit dem Polizeijuspektor. der ihn ersuchte, deden geben zu darsen Heiterkeit), mit dem Rendanten Wildberg, der den Kassenabschluß vornahm, ferner die Uebergabe des Kassendestandes und die Unterzeichnung der Quittung. Weiter erzählt Voigt, wie er sich auf dem Tempelhoserfelde umgezogen habe. Der Vorsitzende macht Voigt auf die rechtliche Bedeutung der Quittung aufmerksam und fragt Voigt, was er zur Ausführung seines Piones, sich Paßsormulare zu verschaffen, getan habe. Der Verteidiger deantragt Beweiterhebung, daß Boigt aus 30 Ortschaften ausgewiesen sei. Die Vernehmung des Angeklagten wird geschlossen und es beginnen die Zeugenvernehmungen. Der Zeuge Kallenberg, der mit Boigt 15 Jahre im Zuchthause in Rawitsch gesessen und dies Behorde auf Boigt aufmerksam gemacht hat, sagt aus. Voigt habe “ ihm gesagt, wenn man nur ein paar Soldaten habe, könne man ein Geschaft machen. Boigt gidt zu, daß er so etwas gesagt haden könne. Gefreiter Barlapp, der Führer der Schwimmanstaltswache detailliert die Vorgänge und gerklärt, Boigt hade sich wie ein richtiger Vorgesetzter denommen. Bürgermeister Langerhans von Köpenick erklärt. er habe geglandt, es mit einem Geisteskranken zu tun zu haben und spricht die Vermutung aus, daß unter Umständen die in den Blättern verdreitete Nachricht daß Kdpenick einen neuen Tresor für sein 2 Millionen betragendes Vermögen anschaffen wolle, da der alte nicht mehr sicher war, Voigt gerade zum Besuch von Röpenick veranlaßt hade. Auf Vorhalt des Verteidigers Schmidt, warum Langerhaus nicht versuchte, diesen Mann, den er für einen radiaten Geisteskranken hielt, durch eine Frage zur Vernunft zu bringen versucht habe, erklärte Langerhaus, daß er befürchtete, sich vor den Soldaten, die dem Hauptmann blindlings gehorchten, lächerlich zu machen, denn diese hätten nie auf seine Worte gehört, sondern auf Die Bogts Zur Annener Katastrophe. die ifräumungsarbeiten deginnen. Diese mußte eingestellt werden, weil die Gefahr einer weiteren Explosion immer # noch nicht ausgeschlossen erschten. Wie später verlautete, soll es gelungen sein, das gesamte Fadrikterrain unter Wasser zu setzen. 4 so daß eine Gefahr abgewendet erscheint; doch wird die Unfallstelle von Gendarmen bewacht. Bei den Bewohnern hat mittler" weile die Angst sich in etwa gelegt. Viele, die nach auswärts floden, sind wieder zurückgeledrt. Die Obdachlosen werden in den * Schulen untergedracht und dekostigt Mit Ausnahme von Dr. Kunz und Techniler Duispohl sind die meisten Toten Zuschauer, die n d u r c h d a s r i e s i g e F l a m m e n m e e r a n g e t o c k t, s i c h d i s a n d i e R o b u r i t fabrik herangewagt hatten. Sie haden ihre Neugierde mit dem Leden bezahlen müssen. Von allen Seiten lausen deim Amtmann von Annen, Drees, Beileidskundgebungen ein; es sind auch zur Linderung der Not namhafte Gelddeträge bei demselben einge* g a n g e n. E s m a n g e l t a n D a c h d e c k e r n, G i a s e r n, S c h r e i n e r n u n d Zimmerleuten. Biele Wochen werden vergehen, dis die Häuser, bei denen das Mauerwerk ernstlich zerstört ist, wieder hergestellt sind. Die Schulen sind vierzehn Tage ges#lossen. Bei der Besprechung, die der vom Kaiser gesandte 1 Generallentnant v. Scholl mit dem Oberpräsidenten Freiderrn v. d. Recke, dem Regierungspräsidenten Irhrn. v. Coels. dem Oderbürgermeister Dr. Haarmann aus Witten, dem Landrat Dr. Busch* Hörde und dem Oberbürgermeister Geheimrat Schmieding Dort# mund hatte, wurde insbesondere derauf hingewiesen, daß man in * fachmännischen Kreisen bis jetzt der Meinung gewesen sei. das Vorhandensein einer Sprengstoffadrik bedeute keine besondere * Gefadr für eine Gemeinde, man nohm an, der Sprengstoff werde, selbst wenn ihn bei einem Brande das Feuer erfasse, keine Ervleston verursachen. Auf der Sprengstossadrik Castrop soll dei # einem Brande ein ganzes mit Sprengstoff gefülltes Magazin ruhig abgedrannt sein. Der Direktor der Annener Roduritsedrik. Dr. * Kunz, muß der gleichen Meinung geweien sein, sonst würde er sich #seldst nach der ersten Explosion nicht zur Fubrik begeben und AnPordnungen getrossen baben. * Die furchtdare Exploston der Roburitfabrik ruft die Erinnerung ##en einen Brand einer Sprengstofffabrik in berghl#be von Ceftrop ##wach, dis vor einigen Jahren erfolgte. Damalsgreignete sich Aber. haupt keine Explosion, ebwohl die Fabril ganz eingedschert wurde. Die Fechleute können es sich nicht erklären, wie jetzt bei dem Unalud in Annen zweimel voneinanber nicht birelt abbängige Explotionen sich ereignen kounten, be bes Roburit nur auf Schlag. nemals auf Feuer bin zur Expiosten kommt. Jebenfells muß dier ##lie Unterjuchung Auftidrung schaffen. Sin Arbeiter der Reburitfabrik ###ülbert bas Greignis in feigender Weise: Als die erste Explosten En 8 übe berum erfeigte, beiten wir gegeslen und Die Rinber zu Datt geracht. De börts ich euch scon des Schreipeen von unseres den Kindorn in den Reier zu vermutete und hatte nicht eder eschlossen war. Dann lief der Hadrik. Unterwege traf ich verschiebene Rameraden. Einigs wurden unschlaßsig und blieden zurück. Gen konnten wir nicht derein, denn des eiserne Vor in der Mauer war fest verclossen. Zu vier Mann hoden wir es schließlich aus den Angein und worken es zur Seite. Da kam auch schon Dr Kunze der chemische Leiter des Wberkes Er war im Theatei gewesen, aber die Explosion hatte ihn zum Abert getrieben, perabs wis es mit und der Fall war. Als wir zum Ladoratorium glugen, kom auch der Betriedsführer Frante auf den Hof der Fadrik. Ale er uns fah winkte er und rief, wir sollten zurückkommen. Das konnte aber der cemtiche Doktor nicht dören, er war schon herein. Drinnen reichte mit Dr. Kunzs einen Boden beichriebener Biatter, meinem Hameraben auch solche Akten, er selder und noch einer trugen Gesäße somit Versuche angestellt werden. Alles gung so eilig, daß es mir nicht ganz gebeuer war. Als wir wieder derausgingen dogen der Doktor und sein Begleiter rechts ab, ich und mein Freund gingen linke. Da auf einmal flog mir ein dicker Stein auf den Rücken, so daß ich an die Maner hinschlug. Die Explosion erfolgte, die Erde bedie. Als ich mich wieder anfrichtete, war keine Mauer und kein Hans mohr da die Flammen leuchteten und ich sah, daß der Plan der Fadrit nur ein wüster schwarzer Fiecken war. Vor mir lag ein Ardettskollege ihm war des rechte Bein vom Knie an glatt weggerissen. Ich trug meinen Kameraden draußen vor das Tor und sah mich dann nach den andern um. Nicht weit von der Stelle, wo ich gesallen war, an der andern Seite vom Eingang des Ladoratoriume, tag Dr. Kunze. Von seinem Kopfe saß nur noch das Kinn am Haise. In der Näde des Tores lag auch Betrieds. führer Fraule, ihm war ein dicker Stein in den Rücken geflogen Er wurde von anderen Arbeitern, die unterdessen herangskommen waren, nach Hause gebracht. Der Ardeiter, der so mit dem Leden davonkam, hat sich dann noch an den weiteren Rettungsarbeiten beteilig!. Kirchliche Nacbrichten. Rom, 10. Nov. Kardinal Kopp wird am Montag vom Popst in Abschiedsandienz empfangen werden und bereits am Dienstag die Heimreise antreten. Die Anschonungen des Kardinate in der Polonsrage daben sich mit denen der Kurie völlig im Eintlang besunden. Das nationale Element sei aus der Polenfrage auszuscheiden. Man hat über die Mittel welche tirchlicherseite zur Beruhigung der Bevotkerung angewendet werden sollen. eingehende Erorterungen gepflogen, hat jedoch jede Entscheidung vertagt, bis die Kurie alle Berichte erhatten hat, die sie über die Anwendung des ministeriellen Schulerlasses von 1873 in den preußisch=volnischen Provinzen ihrerseite eingesordert hat. Neueste Nacbrichten. Erzellenz Nasse 1 □ vonn, 1. Dez.(Telegramm.) Der frühere Oderpralident der Rheinprovinz Exzellenz v. Nasse, ist in der vergangenen Nacht hier gestorden. Am 1. Sept. 1905 war er vom Oberpiäsidium der Rheinprovinz nach 15jähriger Tätigkeit zurückgetreten. Sein Nachfolger ist bekanntlich Freiherr d Schorlemer=Lieser. Exzellenz Nasse war am 9. Dezember 1831 zu Bonn gedoren als Sohn der Chirurgieprolessers Christian Friedrich Nasse. Nachdem er am 27. Juli 1858 in den Staattdienst eingetreten war. verwallete er nacheinander kurze Zeit die Landratsämter in Mayen, Zell a. d. Mosel und Codlenz. wurde dann einige Zeit beim Cderprasidium in Codlenz beschäftigt und 1867 zum Landrat des Kreises Diez a. d. Lahn ernannt, wo er diesen Kreis aus der bisderigen nassauischen Verwaltung in die preußische überfhorte. Im Jahre 1874 wurde er als Hülfearbeiter ins Ministerium des Innern derufen und 1877 zum vortragenden Rat ernannt. Er gdatte hier das Dezernat für die lommunalen Angelegendetten der Provinzen Rdeinland und Westfalen. 1881 kehrte Rasse ale Regierungsprssident von Trier in seine rheinische Heimt zurück, wurde aber 1888 wiederum in die Zentralverwaltung derufen, und zwär als Unterstaatssekretär im Kultusministerium. Im Fedruar 1890 endlich übernahm er die Stelle des Oderprasidenten der Rheinprovinz Am 1. Sept. 1905 trat er von diesen Posten zurück. Er war Ehrenbürger einer ganzen Auzahl rheinischer Städte, die juristische Fakultät der Universttät Vonn zählte ihn zu ihren Ehrendoktoren. Zahkreiche Orden und andere Auszeichnungen sind ihm wädrend seiner langen Amtstätigkeit zuteil geworden. Die aus den Kreisen von Handel Industrie und Schiffahrt begründete Nasse=Stittung, deren Zinsen von ihm zur Verwendung für arme Kranken bestimmt wurden, wird die Erinnerung an seine humanitären Bestredungen wachhalten. Berlin, 1. Dez.(Telegramm.) Die„Nordd. Allg. 31. widmet dem verstordenen früheren Oderpräsidenten einen Nachruf. werin es deißt: In allen seinen Stellungen hat der Entschlafene durch dervorragende Pflichttreue und durch vorbildliche Schaffensfreude sich ausgezeichnet. Von seinen hohen Verdiensten bleidt namentlich unvergesten, was er in den 15 Jodren seines Wirkens für das Emporblüden seiner Heimalprovinz geschaffen hat. Seine umfassende segensreiche Tätigkeit würdigten seine Könige durch zadlreiche###chftegAnszeichnungen. Bei seiner Pensionierung wurde ihm der erdliche Adel verlieden Berlin, 1. Dez.(Telegramm.) Reiestag. um Bundesratetisch Staatssekretür v. Tschirschky und Bögendorff und Kolonialdirektor Dernburg. Eingegangen ist die Algectras=Vorlage. In der Forsetzung der Beratung über den Nachtraa#etat für Ssdwestafrika stellt Kolonialdirektor Derndurg zunächst die Anschuldigungen Erzbergers gegen den Gedeimrat Seie über den Tippelskirchkontrakt in der Angelegenheit der Kakifabrikationen richtig und erklärt weiter, der„schwarze Fonde“ sei nicht erwiesen. Ich werde dem Dause weitere Aufslärung darüber geden, wenn die eingeleitete Untersuchung abgeschlossen ist. Abg. Bedel(Soz.) führt aus: Es hade ihn nicht gewundert, daß Erzberger an der Spitze derer maschierte, die Terndurg mit Weibrauch und Myrrden degrüßen. Es wäre desser gewesen, wenn er sein Material vorgelegt datte. Er(Redner) wolle Verndurg wünschen, daß auf das Hosiannab nicht das Steinige“ folge. Redner kann für seine Person nicht auerkennen, daß Derndurg der Herkules sein werde, der den Augigestall der deutschen Rolonielpol###t säudere. Daß Erzberger einen Teil leines Anklagematerials an Dernburg übergeben dabe, müsse tief bedauert werden. Ich kann auch nicht einstimme in das Lod über die Lösung der Verträge mit Tippelskirch, Weermann und so weiter. Ein neuer Kolonial= direktor konnte überhaupt nicht auftreten, ohne eine solche Erklärung. Der ganze Aufstand war eine Goldgrube für die Unternehmer. Das Volk ist um hunderte von Millionen geschädigt worden. Solche Patrioten, wie Wvermann und Tippelskurch sind bezeichnend für die bürgerliche Gesellschaft.(Lachen.) Redner frogt, wie es möglich war, daß die Beamten des Deutschen Reiche. die derartige Verträge abschließen, ihre Vorgesetzten zur Ratiftzierung der Verträge zwingen konnten. Die Frage, wer verantwortlich ist, muß ernsthaft geprüft werden. Die Kolonialvo#####t ist an sich kein Verbrechen. Es kommt darauf an, wie sie gemacht wird. Wir kommen zu den Eingedorenen als Eroberer und Verdränger, wir nehmen den Eingedorenen ihr Eigentum und geben es denen, die kein Eigentumsrecht und kein anderes Verdienst als die Zugehörigkeit in der Klasse der Eroberer haben.(Sehr richtig bei den Sozialdemokraten.) Die Frage der unglückselligen Landkonzessionen ist von Grund aus zu regeln. Mit den Steuergesetzen ist nichts zu machen. Wir empfehlen ein gutes Expropriationsgesetz. Die Führung des Deutsch=Südwestafrikanischen Krieges ist wenig christlich, von Trotha bezeichnete selbst die Kriegsführung als grausam. Den Eingeborenen nimmt man den Rest des Vertrauens auf Treu und Glauben am Christentum. Eine Politik der Unterdrückung und Brutalität ist aber die, auf welche die Politik des ganzen Staates beruht. Die Bausteine des Kolonialdirektors haben sich als baufäslig erwiesen. Die Kolonien sind kein Beweis für die Größe Deutschlands, sondern vielmehr eine Kugel am Bein. Von einem Ueberschuß der Bevölkerung, der nach den Kolonien gehen könnte, ist keine Rede. In Afrika ist auch nichts zu suchen. Warum sind sonst unsere Abgeordneten nicht dort geblieben?(Heiterkeit.) Berlin, 1. Dez.(Tel.) Das kgl. Staatsministerium trat heute unter dem Vorsitze Bülows zu einer Sitzung zusammen Berlin, 1. Dez Der Vorstand des Bundes der Landwirte hat an den zurückgetretenen Landwirtschaftsminister v. Podbielski ein Schreiden gerichtet, worin ihm Dank und Anerkennung der deutschen Landwirte ausgesprochen wird. Am Schlusse des Schreidens heißt es: Ew. Exzellenz haben sich das Vertrauen der deutschen Landwirte erworden und wir können nur hoffen und wünschen, daß das gläuzende Beispiel von Ueberzeugungstreue und Festigkeit, welches Ew. Exzellenz gegeben haben, auch dei Ihrem Herrn Nachfolger Nachahmung finden möge. Steitin, 1. Dez.(Telegr.) Die Kronoringessin traf heute vormittag gegen 12 Uhr hier ein und wurde am Bahn#o## von den Spizen der Zivilbehörden empfangen. An Bord eines Dampfers fuhr später die Kronprinzession nach der Schiffswerft „Dulken“ Posen, 1. Dez.(Telegramm.) Die Königliche Akademie wählte den Ministerialdiretktor altdof# wegen einer Forderung der deutschen Kulturardeit in der Ostmark einRimmig zum ObrenmitgII##. Des, 1. Oez.(Telegramm.) Der Börseurat beschloß. gegen zwei Schwindelsirmen gegen die von deutschen Klienten Anzeige erstattet wurde, die Untersuchung einzuletten. Gegen diejenigen beschuldigten Agenten, die nicht Mitglieder der Borse And. konnte biegipiinariich nicht vorgegangen werden. Nasan, 1. Dez.(Tel.) Der Vollzeimeister Shopate in gestern abend deim Verlassen des Theaters das Opfer eines Aevolverattontates geworden. Der Mörder wurde [eenommer. Bonatag, den 2. Desember 1995. Sandels-Nacbrichten. * Richtrische Licht- und Kraßenlegen, A.-G., Bertin. ien Bericht übe: des abgelaulene nounie Geschillejebr est sehmen wi Jeisendes Des v. deschafteschr bietet uederun ant erheulichen Bild unserer Tatigheit und weiterer guler Eatwichlung dei Unterneinrungen, an weichen wir ein Inte esse haben. Wi eind in der Lage. unot D Dte En Verzahre un an 1) 2 techsung, als seiche teträchlten bis zum 10 Sert wurden, Eine bedeutanme 1 mngestaltung ur' b. unsere Lieberige Beteillgung an der Flebtrisches Airanssubahe Valparalse A.-G., Berlis, dusch Uebergang der nternehmene in den Besitr der Deutech-Velerserischen Fiebtrizilats-Oesellschaft in Berlln. Nach des biertur getroflenen Ver iuberungen enttalles auf unsere Hsteiligung von 223 500 M. an dem Aktienkapitel der klektrischen Birassenhehn Valperaise A.-0. und unsien ihn gewahrten Verechuns von en. 3“, Mill. M. S 102 000 Ml. Aktien der DentschUebersselschen Eiektrizitats- Oesellschaft. Unser allerer Bestand an Aktien dieser Gesellschaft vermehrte sich durch Aeübung wertveller Bezugsrechte auf neue Aktien auf 822 000 M., endass wir an dem jetzt 72 Mill. M. betragenden Aktienkapital int 3 924 009 U bsteiligt eind, weiche zu einem verhältnismäsnig niedngen Kurss in unserer Fhl##z tigurieren. Des Jedentende Unterschmen mit einer umlangreichen Tatigheit in den Städten BuenosAlres, Bantiago, Valparalso und Montevides arteestet mit steigenden, auseret beiriedigenden Ergebnissen. Für das Jahr 1906 koante be reits eine Disidende von 9 Pres. zur V. Beteiligung von 1 747 850 M. ahn Diride Der r1• E u verteilung gelangen. UIe dem Syndikat der Strans Setrisen, Bahlg, weiche fur 1905 gegen 5% Proz. I. V. zun Verteilung brac 1.#4 a 20 Proz. EIer dartte 2 Mill. Rl1 in Anschlag gebJahres 1907 in Betriel, geestzt werden. In Oemeiner haft mit der Deutschen Bank und einer ersten Bankfirms auf (uba begrundsten wir ein Konsortium, weiches die Konzession für en in der Steilt Matanzaa. Cube, zu errichtendes Eleltrizl tätswerk Matanzas übernahm. Unsere Beteiligung beirägt 30 Prer. Auf die Aktien der Rheialsoh-Westfällsche Bahogesellschaft, Berlis wurde die Liquidationemasse bis auf einen kleinen Hest im Laufe des Geschaftejares ausgeschüttet. Nachdem die Aktien der Brasilianische Elektrisitäts-Gesellschaft Berlis in den Benitz der Brazilian Securities(eopany, Limited, Toronto,(####nda übergegan#en, übernahmen wir an dem Byndikst für die Abwichlung des Geschaften ene weitere Bsteiligung von 625000 M., sodass unsere Gesamtbeteiligung nunmehr 1 905000 M. bettagt. Aus der von der Kaufern ##machten Abschlagszahlungen wurde der Rest von 1 142109 M. unseren, der Braallianiechen Elehtrizitäts-Gesellschaft gewährten Vorschusses zurückgerahlt, sowie auf unsere Beteiligung einstwellen der Betrag von 571 500 M. ausgeschüttet. Von den Deutschen Telephoswerken G. m. b. O. erwarten wir zu unseren imn letste Bericht ausgewiesenen Anteilen in Höhe von 1 700000 M. weitere 400 000 M. Aalasslich der im Dez. 1905 durchgefohrten Kapitale bohung von 8 auf 5 Mill. MI., weiche inleige erheblicher Erweiterung der Betriebe vorgenommen wurde, berogen wir derner 1 450000 M. neue Anteile, sodans unsere(esamtbeteiligung nunmehr 3 610000 M beträgt. Dieses aus kleinen A-fängen zu erheblicher Schaffen auf dem 81e ualBedeutung gelangte Unterachmen seigt vielseitigen#### Gebiete der Schwachstromtechaik, insbesoudere in seinen— fach, dem Bau von Fernsprech-Vermittlungeämtern. Die fort esstrt steigenden Materialpresse und die wesentlich gestiegenen Arbeitelöhr e, sowie mnebssondere die durch starke Konkurrenz bedingten ungünstigen Verlaufspreise beeinflussen die Exträguisse des Untersehmens. Unser Antell an dein 7 Mill. M. betragenden Grundka###tal der A.-O. für Elektrizitätsanlagen, Berlis blieb unverändert mit 4 970000 M. Vorzureaktien und 1 996 000 M. Stammaktien. Die im Beaitre der Gesellechaft sich befindenden Elehtrusitätswerhe Bühlau, Ottweiler, Reichenbarb in Schlesien und Zuppot, sowie die Elektrimtäte- und Wasne.verke Bergen auf Rugen und Zosses haben sich befriedigend weiter ertwickelt. Die Elektrisitäts-, Gas- und Wasserwerk-A.-O. Koalts und des Elektrizitälswerk Zeil i. W. A.-G. brachten 3 besw. 2% Proz. Diridende zur Verteilung. Die Bayerischen Klektrizitätsworke, München, an deren 3 Mill. M. betragenden Kapital die Gesellschaft unverandert mit 1 616000 M. beterligt ist, verteilen dm gleiche Dividende wie i. V., 3 Pres. Die Electra, Meatschappij voor electrische Stations, Amsterdem, litt weiter unter der Konkurrens des städtischen Elektrizitätswerkes und konnte eine Dividende nicht verteilen. Bei der Petereburger Gesellechaft für elektrische Anlagen, Potereburg, wird die Verte lung einer Dividende überhaupt erst nach Reorganisation der Gesellschaft unter starker Zusammenlegung der Aktien möglich sein. Im übrigen entspechen die Erträge der Werke trotz der unruhigen Zeiten in Russland unseren Erwartungen. Die Diridende der A.-G. für Eiektrizitäts-Anlagen, Berlin, für das am 30. Juni d. J. beendete Geschaftsjahr beträgt wie 1. V. 6 Proz. auf die Vorzu saktien. Unser der Gesellschaft gewährter Vorechuss hat bis zum 30. Gept. d. J. eine Prhöbung von 425 177 M. erfahren. Bei den Bayerisches Elektrisitäteverken, München, berrügt ausser der vorstehend erwähnten Bsteiligung der A.-O. für Eehtnntätsenlagen von 1 616 000 M. unser eigener Beuitz unverändert wie im Vorjahre 578 000 M. Aktien. In feetverzinslichen Werten waren am Schlusss der Geschaftsjahres rund 4600000 M. angelegt. Bilans und Gewins- und Verlust-Rechnung schliessen mit einem verfügbaren Gewinn ab von 1 705 435 M. Nach Satr 38 der Satzungen und von dieser Samme— abzüglich des Vortrages von 190 263 M. aus dem Vorjahr— 10 Pror. gleich 151 317 M. dem Reserveionde zu überweisen. 4 Prez. Dividende auf das einrezablte Kapttal 750000 M. Ee verblerben 853 918 M. Daus ist der Gewinnentell der Aufrichtsrats algusstzen mit 42 956 M. Ven den hiernach verblerbenden 760 962 M. beantragt der Vorstand eine wettere Diridende von 8 Pros. zu zahlen 562 300 M. und den Rest von 198 462 M. auf neue Rechnung vorautragen. Werden die Anträge genehmigt, so entfallen auf jede Akte Berie 1 70 M., auf Serie 11 17,80 M. gleich 7 Pros. Dividende. Die Aussichten für des laufende 41eschäftsjahr können wir bei der Gesamtlage unserer Ges-llschaft als aufriedenstellende bereichsen. * Alt.=Gles. für Rbeisisch-Westfällsche Industrie in Köln. Die Vervaltung hai einem ihrer Aktionäre mitreteilt, das sie für des laufende Jahr eine Dividende von mindestens 25 Pros. in Vorschlag werde bringen können. Für 1905 wurden 19 Pros. Dividende verteilt. * Die Deutache Kauteshak-Aktiengesellschaft, Berlis, veröffentlicht in Anzeigenteil unserer heutigen Nummer eine EinJadung zur Zeichnung auf ihr drei Mill. M. betragendes Aktien kapital. Die genannte(esellechaft, die ihren Sitz in Bertin und eine Zweigniederlsssung in Kamerun hat will sich in erster Linie dem gewinnbringenden Kautschutbau widmen, für den Kamerun nach dem Urteil von Männern wie Prof. Dr. Pani Preuse Prof. Dr. O. Warburg. Geh. Regierungerat A. Wohltmann u. a. vorzüglich geeignet ist. Zu diescm Zwecke hat sich die(iesellschaft durch Optionsvertrag das über 4000 hs umfassende Gebiet der Koke- und Ekona-Pflanrung geeichert. T'eber die Vorzüge dieser(legend schreibt Prof. Dr. Paul Preuse in Nr. 2 des „Tropenpflansere 1890:„Besonders rwisches Ehons und dem ersten Uebergang über den prächtigen Madaliflues, einen rechte Nebenfluss des Mungo, durchschreitet man 1“ Stunden lang eine ausgedehnte Ebene, weiche an Pruchtbarkeit des Hodens und Schönheit der Vegetation alles übertrifft, was ich bieber merun geseben habe.“ Von dem Gebiet der Deutschen Kauf schuk-A-G waren bis zum August d. J. 45613 ha mit ca. 283 510 Kaksobäumen bepflanzt und 51 ha mit en. 12: 500 Gummibaumen. Ausserdem sind noch cn. 43000 Kolabäume und ce. 241 350 Planten— leistere zur Arbeiterverpfegung— vorhanden. Die Gesellechaft beabeichtigt, 2000 ha mit(ummibäumen neu zu bepflanzen und stellt auf Grund vorrichtiger Berechnungen eine hohe Versinsung in Aussicht. Da die D. K. A. G. sowchl über umfangreiche Kaksobestände verfügt als auch in grösserem Ma ihre Gummikulturen erweitern wird, besitst eie zwei Faktoren, die ihr eine gute Zukunft sichern, wobei man noch die Erträge der wertvollen Kolabestander rechnen muse. Nicht zuletst gei erwähnt dass man in der Pervon des neuen Kolonialdirektore nach seiner jüngsten Rede im Reichstag einen tatkräftigen Förderer kolonialer Unternchmungen erblicken darf. Der(esellschaft, deren Aufeichtsrat eich, wie aus der erwähnten Zeichnungeiniadung bervorgcht, aus einer Reibe bochan, eschener P#erein lichkeiten zusammenertst, siehen bereits über zwei MIII. M. nur Verfügung. Die Einsahlungen der geseichneten Beträge erstreckhen sich auf 4 Jahre. Elus ausführliche Denkschrift wird von der(eschäftestelle der(esellschaft: Berlin W., Unter den Linden da auf Wunsch kostenlos zugesandt. * Berliser Hetelgesellschaft(Kalserbef), Bertin. Die Deridende fur des laufende Jahr dürfte trots der durch den bebansten Umben der Hetels Katserbei be vorgerufenen grossen Betriebestörung auf das um 2 Mlll. M. erndhte Aktienhapttel wieder 4 Pros. betragen. * Peuiger Haschisenfabrik und Eleragiesserei Akt.-Gen., Pesig. in der Aufsichtereiseitsung wurden die Bilansen ero 31. Mürs 1908 und 30. Juni 1906 vorreiegt, wonach für die Sent vom 1. April 1905 bis 30. Juni 1906 sach Abechreibungen von rand 149 000 M. eis Gewisdergebale ven rund 114 000 M. verbielet. Infeige dessen mindert sich der aus den Vorzahren stammende Verlustbetrag, der sich am 21. Mars v. J. auf ebl uur Mart beuißerte, auf 206 000 M. bernh. * B ä c h e l e r b e K a m m g a r n s p i a n e r e i z u H e r t h e n. W i s a u s Vervaltennchreisen mitgetellt wird, begt die Verwaltung die Abeicht, für des Geschähtzjahr 1906 besenders greses Abschrubungen versuschmen, die über die vorzährigen uonentiich hinausgehen, und debel die Vertellung einer Dividende von 5 Fres. gesm 2½ Prosent für 1005 versunchlagen. * Ferin un fürberung dn Arch erbesser in bretchlent die„Ruge.-Lig.: meldet, land em 26 Morember io Keldem Vernits des Hierra Krahmsen-Beriis mis vert####nhe Bosprechung sett, an weicher 15 Mertes ceilnshundt mnter nunchter Vertreter gebeseres Werhe, weiche birher dunt un dern gebtlieten weren. Des Ergetrns der euregerden Ausche wn, deus die Herten Bergwerk.-dirchtor Hikt-Dosseid#n Bergrat#seuser-Mechernich, Bergianptmnan a. D. Vogel-Kain und rdter-Dusseldert mei bereit erklästen eins Deoherbrif: beiten, weiche die Grundlage I#r werters Beszgechungen undt alles griaseren E.##hergwerken Deutschlands eilden und eine grünsere allgeineins Versammlung vorbeereiter sell. Die Retektiee dieser Dentschrift aberaahm Harr Dr. Schrodter-Dusseldost, an des auch Lezutbeitung ——— einzelns Auregungen und Beiträge zu dien: und Bieldendenarhützungen. Beuslaner Lhssanto-Bant 6—7 sosent, Breslauer Wechselbank 6(v. I. V.), Schlesische# Aben-Gesellschalt 7¼—8(8., Bresieser Stramenbahn 10(9). v. ische Rtisssenbahn Bresien 6(w. 1. V.), Hoimenn Waggen 21), Lute Wagenlnn 16(v. i. V.), Dosnersmascnhütte 14(v. 1. isentrhtte„Gilesia: 12—13(11). Otesschle##sche Elresiehere 10—11(0). Pötbe. 7 La##n: 13. - Mas —4(1) berschlesische Tement 12—12%(12), Gres-Strehhte Zemnoschowitz) 13—13½(13). 10—11(10). Das Büdatrika-Geschüft der ul(Gru deas tttänder) 15—15%(14), Gogeliser K 18—12% Alsch ur geringeren 3 ausgeführt werden wird von der Chartered Co. aus, dient. Eise spdterteriafalle in das P’rejekt 9 5 nliechen Sesallechaf Unternehmens wird er Aus betnüür gergge! ihre Entecht 0. Vorzugenktie übernimmt. Die Berliner Börse. Eigener Drahtbericht des„Vesttälischen Merku Weche Amst. kurz " Brüssel " Londen " Pain " Italien Wien Pr diskont Berl. Handeingen. Darmetädter Bank D.-Asiat.Bank Deutsche Bank Diskonto Kommand Dresdner Bank Dresdber Bankv. Essener Kreditanst. Hannov. Bank Nat.-Bankf. Dtschl Oesterr. Kreditanst Oenabrücker Hank Pr. Zentr. Bod. Kr. Schaffhaus. Banky 3½ a D. Reichsanl 3½ 5 Preum. Koas. 35 Preus. Kons. 35 Säche Hente 3½ 5 Rb. Obl. S. 19 15 Neutt Pr.-Anl. 3½ S" u. 1915 Münst. Stadt-Anl. 1 Westf. Pfandbr. 9½ 8„ 18 Rb-W. Reutbr. 3½*„** 4 Rh.-Westf. Bod. Kr. Pfasdbr. 8 9 3%" de. 8.6 4 ½ Argent. änss. ## Bsenen Arrea 9t.-Anl., u. U. 55 Chinssen 1896 4½S" 1899 1g Italiener 58 Merihaser Schlussk 30.11, 1.12. 160.90 169.30 50.90 30.90 20,428 20, 4 75 81.20 61.15 91.25 91.25 94.80 95.90 5 6% 179.76 179.90 130.00 140 25 171.50 171.90 240.50 244.10 184.70 126.10 157.60 158 C0 111,75 117 164 00 164.75 126.10 120.10 120.40 130.60 316.25 215.25 #. Viktoralr Düsseld. Eisen-Akt. Dynamit Trust Hettr. Hochbehn Ischweller Berga. Kae Pnedriebehütte Geisweider Eisen Geisenk. Berge Geerge-M.-H. Sr.-A. „„84. Pr.-A. 1 Glückauf-Brauerei Or. Berl. Str.-B. Hamb. Packetf. Hann. Masch. Egest Verossent 98.10 93.20 86 80 86.60 96 10 93.80 86.50 96.80 96.10 96 30 96.80 90.30 — 103,32 95.80 5 95.50— 102.00:92.00 96.80 05 50 101.48 101.50 96.25 95.20 101.80 101.82 96 10 95.10 95.89 94.20 160.70 101.20 101.10 101.30 96.30 90.90 — 1002 101.60 101.20 122.76 126.75 166.00 156.50 171.10 172.02 122 10 132.00 Qussstal 119 80 etenb.er. 161,76 101, 76 St. Pr. 126,75 127.00 Harpeser Bergb 812.75 113 Hasper Loss Hedwigehütte Hengstenberg Herbrand Waggon dab! V-A. Horder St. Pr.-A. Hosch Stahle Humboldt Masch lsenbeck-Brauerei Kelser Bergu Koln-Mus. Bergw. 168.00 16. 00 König Wilb. kr. A. 301 80 S14 C9 "" B. Pr. 390,.80 310 c0 Königesbern Bergy. Kuppersbusch Lahmerer 218.50 190,76 191.63 169.50 181 50 100.10 192 00 466 20 Laurahutte 214.80 21-0 141.9814 243.30 24 Lindsahr Uane Luise Tiefb St. Pr. Magieb Bergu. Massener Bergw. Nech. Web. landes 144 10 143 Nenden u. Schwerte St. Pr. 100.40 105.59 517,50 520 50 163,76 153. 127.50 137 50 129.00 117.75 246 90 147.25 K 290.85 331.#0 27.75 211.50 1..90 110.86 110.02 176.80 115. 50 103 K 266 50 24! 910.81 a13 141.85 101 810.80 821 Fendens-Berten t. * Bertin, 1. Norember. Weren der leichterer Geld tanden und dm Rückgangen des Phrratdishents in Lendes souir vogen dun gestragen Geldeingange in der Bont ven Eagient göff ens die Bimm In suversichtircher Stimmung. rummst in etwar gebesrerten Kursen. Des Oeschäft biieb aber in ziemlich engen Grensen, de besendure Aeregung ren den Auslendsbhreen Jchlte Ver Danben nssmm Deuteche und Schaaffbeussser bevertagt be Bameruagen um% besw.% Drus. auf grosse Bestellengen ven Dentehomstsrhe seitens der prounuschen Biaatsbahsen. Geissekirehener und Herpran sagen gleichtalle im Kuros an. Ven Bebeen geben IeberbBöeber auf die Damentierung au Fersiautlichengn geröchte nacd. Amerthastsebe Behses in Anschtens an New Tert wentg lebheft und sur en Elstsigtesam gen geien rointer bolbeutes bolempees bei Sisams Umssisss ihres gestrigen Schleusstend. Reunsebe Werte bus mietgen Umsitern gat gehalten. Merddienal stalleen sieh sonn dem Doßen dur amlüedischen Kers 1 Prus. bihm. Dus Geschan erfohr soch in epälnen Vertsel beine Beisbung. Dur Kanstend Ais ein gei binget Blmatl-ahnn anium un er Aa; vüriberageng der elmn gansanise Hasamsute an. 5 Pes. und darontrn. Lelei mache Dame Jacken Tamfer Sam Regen Staub Da Sulz! Herrsa Jem etn Stamer— Zu der#### V 1N. 89u. Orites Bintt. Wefttällischer(Derkur. Run burter. Oetrelde. big Drahtber. dm Pestt Merder. Seism Ihmr. 1179“) 129. Ae(inr“.) 99" Jei 653— dusen biu. fher') 161“, 25 1##% 164. 5e5(—)—. Sein ber(169, 160½ Cer 161. Jus I—)—. der ammit. Hines lter. ###½ 15% An(ist-, 198¼, Jul(—)— Veisssmehi 22.49 L. 24.30, Magsssmet 40.70 bis 22.41. * Parts, 1. Dos.(Eig. Drahtber. des„Westt. Merbur.) Veum bretiht. Ach'ss buren Achlum Sahles: Schlems Schless 1. 2a f. 22 Weisen rahig stetig 22.20 9 —.5 gen Des. Jen. dan-Agai # 2426 rehtg 1775 11.78 17.75 17.75 7 17.33 Der. Jen. lan.-Apei Aunr-eh 23.20 21 15 un 22 22.25 sehig stetig Der 90.20 80.15 Jan 20.15 Jen.-Aprii 80.20 30.20 20.20—— Ee er -Am urs-Juh I. Der.(Eig., Drebin 4„Westl. Nutar.) Na—) 6/8. 1% 41% Min 7 1% faig. Sucker. * Hamberg, 1. Les., ascam. 3 Uhr.(Eig. Drahtberlen: e.: Westl. Mertar.)(Schlussbericht.) Rüben- Rchsucher ar.(Elg. Dreht# 4 Mar(ön“.) 65% sihsnischer Maie Jan.(4/1“ I. Phadatt Hauste ap, Randamsst nuns Tlassss heun un Bus 8s Dhen. 14.15, Jus. 16.34, Nirs 18.645, Nei 18.20, dug 16.28. Gf. 19.50. fahig. Hagdebarg, 1. Dm. füng Drebtbericht des WVeeit. Verkur.) Kerasunher##%, ohns A#st 6.10 8,20, Nacheredulte#%, chns dack 7.1(—1.25. Seimmung ruhgg. Drodrafhande 1. chse Tem 18.80-16.75. Krpetallsucher 1. mit Saek 0C, 01.-00. 00. Gem. Batlande mi dast 14.4-16.30. Gem Helbmit doch 17.70-13.00. Stimmung rahtg. Bei Abschme ven mindestens 200 Zeatnern alles setie Lantser. Bcheucber 1. Predaht Tranatte frei an Berd Hamburg Dss. 1815 84., 18.20##k. Jen. 16.05 04, 16.20 mfl., Tolr. 18.45 04. 18.55 Bffl., Mhrs 18.80 C4., 18.85 Brf., M# 18.96 C4., 12.00 Rr., Ang. 18.15 84, 19.20 brf. ruhig. Rallee. 3 Uhr gie 9re .) Gasd anrastberieht * Hamburg, 1. 49 Vestl. Herser.)(schlDos 34%, Wims 23¾, Am 20% * Morre, 1. Uhz., vam. 10 Uhr 30 Mig.(Eig Drebtbericht des„Westl. Merber.) Kaßlse gond sverage Gastes Ihes. 43. Mars 47, Mal 44½. Sept. 45. k. estig. Baumwolle. * Bremen, 1. Deu.(Eig. Drehtbericht des„Westl. Werker.) Haumwelle, Upland mithl, lese 160) 50¼ Pig. ruhig. * Lherpesi, 1. Des., mittage 12 Uhr 45 Mis.#####. Drehtbericht des„Westf. Mertur. Baanwelle. Umssts 5000 Ballen, davon für Spehulation u. Export 500 Ballen. Tendens für Amerihaner loce ruhig. Preis: 6.16. Amerikantsche geed erdinaey Lieferungen:—. ruhig. Der.(5.87) 5.82, Der.-Jan.(5.24, 5. 77. Jan.-Fehr.(581) 5.74, Febr.-Mürr 75.82) 5.74. Mürs- Apü C.22) 4.14, Apal-Nat 61.A5, 473, Nchiast dbef, # b# Ihl, 18-tirm um in. In. T. Oele und Spirltaa. * Deatin, 1. Den.(Big. Drehtberlebt des„Wgall. irber) Rdsll1 Destr.(##/0) S#Le. Na(64.40) 64.50. * Posta, 1. Deu.(Zig. Drebtber. 4e Westf. Veiter bewöiht. Schlussburee. Schlass Schlams 1. 80. asin lmatt rudig Des. 85.75 85.30 Jon. 84.——. Jan.-April 84.20 Mat-dug 69.— 8n.71 ans rahig rahtg Das 5159—.— Schlees Seilan 1. 29. raltg rubig Mai-Aug. 91.98 62.— Imn. 44m— Jan-April 43.— 4830 Mai-Aug. 44.60 44.76 Amerihanlsche Warenkurfe. (Eigeser Drehtbericht des„Westl. Merker.) * Neu-Vert, 1. Des. Besnwelle. Jan.(10.43; 10.40. Mürs(10.83) 10.57, Mui(10.75, 10.70. Juli(12.81; 16.75. deüg. Now-Terk, 1. Der. Weisen. Mai 34½ 94% steilg, Chlease, 1. Dhes. Weises. Nu(78½) 79%. M51. An(4½) 42“,, slstig, Hafer. Mu(84%) Chlrage, 1. Der. Schmals. Jan.(2.45) 5,45. Pert. Jan.(14,45) 14.45. Gusacher 10. Sonntag, dew 2. De, euber#### Seidenhaus Michels a Co under i eg = Seidenstaffe ∆ is emset Kosteden Fobrts und ver eandel Precen sen Gigens und □ indgen eruhlsspger Tpbrhater # Smmem. Kan mü. f. Mee. Se Hauff nur K c mitbreiech- Hurpanh Plerhs auf der Schle. Infolge der vorgeschrittenen Saison und des milden Wetters sehe ich mich veranlasst, mein gesamtes Lager in Canel PelfeltioN welches einen Verkaufswert von ca. 100000 Mark repräsentiert, zum ENes P Un nesesf zu stellen. Die Preise für alle Artikel sind ganz bedeutend reduziert, zum grossen sell auf die Provisiensfreier An- und Verkauf ven Kall-, und Erz-Kuxen. Kalfte der saseren Frese und danadter amtsag. lei mache nuei besonders darast aufnerksan, dass die zum Ausverhaut gestellte Danen= Jalsen besiehl. und Mäicher-Honfekties ausschllesslich aus Retelen von dieser Gehr. Dammann, Hannever. ½8 Monian-Abteilung. KchlenTelegr.=Adresse: Dammanndauf. Acchtbent-Dlre-Lento Es kommen zum Ausverkauf: Damenmäntel aller Art in schwarz und farbig Jackenkleider in alen Suoff- und Machaten. Taillenkleider Gall- u. Gesellschafts-Toiletten Plüsch- und Samtmäntel entrückender AusWiene. Regenmäntel vom einfachsten bis zum elegantesten kranzösischen Genre. Stadelltälttel aus imprägnierten und englischen Stoften. Abendmäntel in reichhaltiger Ausuchl. Morgenröcke ggerten Berchmurt Kostümröcke in schwarzen und englischen Stoflen, lang und fußfrei. Blusen In Wolle, Samt, Seibe Spitzenstoff, in geschmachvollster Verarbettung. Da mir infolge meines Bareinkaufs und meines enormen Konsums die allerersten Einkaufsquellen zur Verfügung stehen und ich, wie allgemein anerkannt und jeder Sachkundige an meinen Schaufenstern ersehen kann, die fes-acke. Roitrektiolt zum Verkauf stelle, bietet sich hiermit dem geschätzten Publikum eine Roch Nie GagewereiteT Fernsprech=Auschlusse Nr. 197, 2275. 2961 — 1222, 6a 190 Hannover, deu 20. Novemder 1906. Wochenbericht über Kall-W Wenn auch die am Schluß der Verwoche unter dem auregenden Einflußz der Syndikatsversammlung eingetretene größere Geschäftsbelebung in der abgelaufenen Berichtsperiode nicht in dem erwarteten Umfange angehalten hat, so blieb doch eine jeste Grundstimmung vorwaltend Selbst die durch anscheinend offiziöse Auslassungen in greisbare Nähe gerückte Toppelschacht=Verordnung vermochte die günstige Tendenz kaum zu beeinträchtigen. da man als Folge dieser Maßznahme eine Förderung der schon vielsach im Fluße befindlichen Konzentrationsbestrebungen erblichkt Die Festigkeit, die speziell für Ausbeutewerte bestand, erhielt zeitweilig einen weitern Impuls durch die von einer Staßfurtet Zeitung gebrachte Meldung, wonach der Staat die Gewerkschaft Neustaßfurt für 26 Millionen Mark anzukausen beabsichtige. Odgleich nun dieses Verstaatlichungsprojekt, das von vornherein größeren Zweiseln begegnete, von amtlicher Seite prompt dementiert wurde, so hatte es doch zur Feige, daß der Kure der Neustaßfurt=Kuxe eine sprunghafte Steigerung von an 120 Ml. davontrug. Diese konnte sich auch nach der Demenkierung zieullich behaupten, da kurz darauf bekannt wurde, daß eine Weihnachtsausbeute von 250 M. pro Kur zur Verteitung gelangen würde. Für Burdach, Carlsfund, Alexandershall Winterehall, Wilhelmshall und Beienrode bestand ebenfallt größere Kauflust, sodaß diese Werte mit ansehnlichen Kurderhohungen aus dem Verkehr hervorgehen. Auch Roßzieden, Stückaus=Condershausen, Kaiseroda und Hohenseis lagen anhaltend sest, während in Rothenberg(Hedwigsburg) Reolisterungen vorgenommen wurden auf die Nachricht, daß die noch im Voriefenike der Gewerkschaft befindlichen 1500 Kuxe zum Verkauf gelangen foilen. Von Muteiwerten kounten sich Einigkeit leicht befestigen. auch Desdemona wurden zu gedesserten Preisen moyrsoch gehandelt wogegen Großherzog von Sachsen nach ihrer vorwochentlichen Reprise wieder rückläußige Bewegung verfolgten. Heldrungen wurden ansangs etwos höder bewerket, schwüchten sich indet im weiteren Verlauf wieder ab Dagegen vermochten sich Johannashasl gut zu behaupten. Von Schachtdeu=Werten kod in erster Linie Schieferkaute und Hermann I zu erwähnen, die auf große Käufe von interessierter Seite kräftig im Kurse anzogen, um päter under dem Druck Rärferer Reaitiatienen einen Teil ihrer Gewinne wieder derzugeden. Sonst eutwukelte sich noch einiges Geschäft in Hansa=Silberberg, die jedoch ihre vorudergedend engielte Avance edenfalls wieder hergeben mußten. In stetiger Haltung verkedrten Deutschland, Gunthersdas und Immenrode. auch Großberzog Wilhelm Ernst waren zuemlich stabil während Sachsen=Weimar gegen Schlutz infoige der morgen fähligen Zubuße biliger erhältlich waren. Von Kali=Aktien degegneten Salzdetfurth auf die Nachricht über schwebende Vergleuchoverhandlungen dieser Gesellschaft mit der Gewerfschaft Roland mehrseitigem Kaufiateresse, auch Sigmundshall desserten bei regeren Umiägen ihren Kurs wieder etwas auf. Zeutonig konnten auf die Widerlegung der Gerächte bezäglich bei diesem Werk vorhandener Wasserschwierigkeiten etwas anziehen, degagen blieben Grusbrichsons Hattort, Adler. Juktus I und Garstedi vorwiegend offeriert. Siur kleine Abance ersulten Brägershafl. Renneuberg, Buswigebell und Hannov. Kaltwerte, auch Neu=Bieicherode und Nordhäuser konnten dei mäßigen Umsägen zu besseven Kursen Aufnahmne Anden. Von leichteren Werten verloren Gartshal gegenüber ihram lexztwöchentlichen Kurs ca. 100 Ml., da sich die Gernate aber Angliederung an die Gewerkschaft Hohensels als undegründet erwiesen. Centrum konnten dei zeitweilig detrüchtlichen Aurtagen Seitere 130 Mk. ovancieren, wogegen Rudolphus und Reidenbelde biltiger erhättlich waren. Lebdartes Geschäft zu Brigenden Kursen entwickette sich in Ettsabetdglück. Salzkamm. Sochtenburg, Sceiliendas und Hillerie=Suodeim, wofür Nachrichten üder den günstigen Stand der Bodrungen maßgebend waren. Auch Odans. hal, die vorüdergehend stark gedrückt waren, gingen soäter zu keigenden Kursen um. Roland erzielten aus berriis oben angee führtem Grunde eine Steigerung von ca. 100 Ml., edense gingen Siegtried=Giesen, Hannover und Leo zu gedesserten Notigen vielsoch um, während Sachsen auf Gerüchte üder einen unbeir genden Verlauf der Bel-ung unt zu nachgebrnden nahme sanden PrietAuer en hanr 90 Renderungen werden, soweit deren Ausführung möglich ist, zum Kostenpreise berechnet. Besichtigung ohne Kaufzwang gern gestattet! Sulzsitusst El. Pi VRICRRCIFTT ·Altze Era. Herschachiche I. Etage, gerkumige Zimmer, Veranda, Küche, 2 Manfarden ett., alles neu dergerichtet, Rühe des Bahndose, 1. Jannar für 900 M2i. zu ven Zu erfragen 3—4 Nachm. 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Bosember 1906, abeuse Heldbung= Aken.. 775 765 Sahmngen n II. 2u5 gue# 7073— Setammauen.:. 8188 Bun Jusus 8s 963 Kaurrode.. 8990 7923 Neustaßfart.... 118900 18300 Ronnenberg 1870 1790 Salzdetfurtd=Aldern. 2475 2425 Sooataute 1875 1823 Mubelmsban 14100 18000 1.200 12700 Dastichöche Prrpe-ähen 2418 3390 353 8 Wir fnd, so meit der Vorrat rricht, Abgeber ven 5s Srwrttschaft Elganbrreban-Oblig. Cartsfund-Obtig. en Jedannesdel-Oetig. Heerntels-Oblig. Heidrungrn-Obig. Burbach Oig. I. Gm. Brruberbeben-Obtie. #ach 4 1038 4 1035 103 8 1 101 1028 S 1015 103 8 4 1025 1es a 4 100“. leug S 101 8 103 8 4 5013 102 5 4 1025 1668 S 1028 1038 4 102 1/2 1036 K 101/#8 1008 R 100 2005 4 295 Nr. 602. Drittes Blatt: Sothatsom Stecke. Sonntag, den 2. Desember 1904. PWOUPUNT der PARARSCHUI MAISSUMuI FEU C Zü Berin und Kamerune Kapital: 8 Millionen Mark. Bereits übernommen: 2 Millionen Mark. 1. Zeichnungsbedingungen. Das Aktien=Kapital von 300000 Mk. ist eingeteilt in Aktien à sen sind 5%, bei Zuteilung 20“ einzuzahlen. Die restlichen 75% in 3 Jahresraten zu je 25%. Da die gezeichneten Beträge erst nach und nach zur Einzahlung gelangen, entsteht für den Zeichner nur ein geringer 1000 Mk. Bei Zeichnungs hnd 5“., dei Zuterlung 20“, einzugal Da die gezeichneten Beträge erst nach und nach zur Einzahlung gelat Zuusverlust, den die auf Grund vorsichtigster Berechnungen berechtigter Weise zu erwartende Dividende reichlich aufwiegen wird. Nach den gleichen Berechnungen ist anzunehmen, daß die Ausschüttung von Dividenden in später strigendem Maßvoraussichtlich gleich nach Volleinzahlung des Kapitals wird beginnen können. 3. Gegenstand des Unternehmens. Gegenstand des Unternehmens ist in erster Linie in Kameran Plantagenwirtschaft, insdesondere die Kautschukkultur zu betreiden. Zu diesem Zwecke hat sich die Gesellschaft durch Optionsvertrag den ca. 4000 be umsassenden Besihz der Kokr= und Etona=Pflanzung gesichert. Ueber dieses. Land schreibt Herr Prosessor Dr. P. Preuß anläßlich einer Expedition im Jahre 1896: WVonders zwischen Ekona und dem ersten Uebergang über den prächtigen Madali=Fluß, einen rachten Rebenfluß des Mungo, durchschreitet man 1“, Stunden lang eine ausgedehnte Ebene, welche an Fruchtdarkeit des Bodens und an Schönheit der Begetation alles übertrifft, was ich bieher in Kamerun gesehen habe.“ Außerdem hat das Land folgende Vorzüge: 1. Es führt von Vittoria eine Eisenbahn bis Soppo. Die vorhandenen Anlagen und das Vorkommen wilder Kickrien, die kostenlos Saatgut liefern, zeigen, daß das Land zum Andau dieses hochbewerteten Gummi liefernden Baumes dortrefflich geignet ist. 3. Die Arbeiterverhältnisse sind sehr gute. 4. Besonders wertvoll ist der vorhandene Kolabestand, da Kola nur an wenigen, eng begrenzten Stellen der Erde wächst. 5. Die bestehenden Kulturen ermöglichen voraussichtlich gleich nach Volleinzahlung des Kapitals die Ausschättung einer Dividende. 3. Aussichten der Gummikaltur in Kamernn. Der Kautschukpreis wird sich für die Produzenten immer gün#üiger stellen, da durch Raudbau in kurzer Zeit die noch im wilden Zustande vorkommenden Gummibäume vernichtet sein werden Pflanzungen sind erst in geringem Maße im Bergleich zum Weitkonsum in Angriff genommen worden, da nur wenige Länder hierzu geeignet find. Unter diesen ist es in hervorragender Weise Kamernn, wie einerseits die bieherigen Erfahrungen der Kameruner Pflanzungen beweisen, andererseits von ersten Fachleuten, wie Pros. Dr. Preuß, Pros. Dr. O. Warburg, Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Wohltmann, Dr. R. Schlechter betont wird. 4. Reutabilität der Gesellschaft. Ausführliches hierüber in der mit Karten und Anlogen ausgestatteten Deutschrift, die jedem Interessenten auf Verlangen zugeht. Neben der Pflege der vorhandenen Bestände ist die Anlage von je 400 ha Kickzien in den nächsten 5 Jahren in Aussicht genommen. Die mit größter Vorsicht aufgestellte Berechnung, der Minimalertrüge(vergl. Denkschrift) pro Baum und ein Preis P#r# nur 3.30 Ml. vro Klo jepiger Marktpris 8 Mi) lobo Hanburgz zu Grunde gelagt find, stellt nrichliche Verziusung Aussicht, deren Ausschüttung durch die vorhandenen Anlagen voraussichtlich gleich nach Volleinzahlung des Kapitals ginnen kann. Wir unterlassen es ausdrücklich, unsererseits eine bestimmte Höhe der Dividenden, die wir nach unseren vorsichtigen Berechnungen glauben erwarten zu können, anzugeben. Dies vorausgeschickt, wollen wir aber andererseits nicht unterlassen, die Anschauung wiederzugeben, welche andere Gesellschaften von der Prosperität der Gummikultur in Kamerun hegen. Soiche Berechnungen schließen auf 8% bis zu 35% und mehr. Die neuesten Anzapfungsversuche durch Herrn Dr. Schlechter an plantagenmäßig ausgepflanzten, noch nicht sechsjährigen Kickrien haben die von Bäumen dieser Alters erwarteten Erträge bei weitem übertrossen. In einem auf dem Kolonialkongreß zu Berlin am 5. Oktober 1905 gehaltenen Vortrag betonte das Vorstandsmitglied der„Vereinigten Gummiwaren=Fabriken Harburg=Wien“. Herr Louis Hoff. Harburg, den steigenden Konsum von Rohgummi, wie er insbesondere neben anderem, auch durch die neue Automobilindustrie bedingt ist. Besonders bemerkensweri ist folgender Ausspruch dieses Großindustriellen: ..... Angesichts des Umstandes aber, daß die Kautschukplantagen, wenn sie einmal ertragsfähig geworden sind, auch eine um so höhere Rente erwarten lassen und eine gute Verzinfung sichern, find heut Befurchtungen irgendwelcher Art kaum noch berechtigt.“ Eine Beteiligung ist somit als aussichtsreiche Kapitalsanlage zu empfehlen. 5. Organisation der Gesellschaft. Der Gesellschaft, deren verantwortlicher Leiter an Ort und Stelle in dortigen Pflanzungsbetrieben Erfahrungen gesammelt hat, stecht eingearbeitetes Personal zur Verfagung. Sie hat ihren Sitz in Berlin und eine Zweigniederlassung in Kamerun. Zum Eintritt in den Aufsichtsrat haben sich bereit erklärt: G. Blank, Kommerzienrat, Elberfeld: G. Deertenbach-Storr. Kaufmann, Stuttgart; Dr. jur. H. Hoesch, Fabrikant, Düren(Ahld.): v. tioesch, Rentier, Berlin; von Krockow, Rittergutsbesitzer auf Rumbske b. Stolp(Pommern): O. Lürmann, Antwerpen; Freiherr Pergler von Perglas, Wildprechtsroda bei Salzungen; Graf A. Plelt, Generalkonsul a. D., Berlin; Dr. J. Semler Mitgl. des Reichstags, Hamburg; E. Ullmann, Mitgl. der Handelskammer, Berlin. 6. Aussichten für den Einzelnen. Auf eine Aktie von 1000 Mk. sind im ersten Jahre 250 Mk. einzuzahlen und im Lauf von drei Jahren weitere je 250 Mi. Voraussichtlich wird gleich nach Volleinzahlung des Kapitals die Ausschattung einer angemessenen Dividende beginnen, die sukzessive steigen wird. Die spätere Einführung der Aktien an den Börsen ist in Aussicht genommen. Denkschrift und Satzungen werden auf Verlangen zugesandt. Zeichnungen werden angenommen von der Deutschen Kautschul A.=G. i. Vorber. z. H. des Herm H. F. Pichzt. Berlin W 20, Unter den Linden 3a. Einzahlungen erfolgen an das Konto der Kok=Pflanzung G. m. b. H. bei dem A. Schaaffhausenschen Bankderein, Berlin W., Französische Straße 53.55. Deutsche Kautschuk=Aktiengesellschaft i. Vorber. F. Picht. Zeichnungsschein. Ich verpflichte mich von dem Grundkapital der zu errichtenden Deutschen Kautschuk=A.=S. zum Nennbetrage auszugebende Aktien von je Mark 1000, zusammen Mark nomines zu übernehmen und zahle 5% des gezeichneten Betrages gleichzeitig an das Konto der Kok Pflanzung G. m. ö5. bei dem A. Schaaffhausenschen Baniderein, Berlin W., Französischestr. 53/55. Weitere 20%, werde ich bei der Zuteilung leisten, den Rest in Raten von 25%, im Lause der folgenden 3 Jahrr nach Bestimmung und auf Anfuchen des Vorstandes. den 190 An die Deutsche Kautschuk=A.=G. i. Vorber. zu H. Herrn H. F. Picht. Berlin W. 20 Unter den Linden 3a. Aus dem Buchhandel. Neue Erscheinungen: „Aultur und Katholizismus“. Herausgeber: Dr. Martin Spahn, ord. Prof. an der Universität Straßburg i. E. Die neue Sammlung plant, einesteils wissenschaftlich begründete, in Essayform gehaltene Lebensbilder der hervorragenden Katholiken— insbesondere des 19. Jahrhunderts und Deutschlands, sodann auch der anderen Kulturländer und der neueren Zeit insgemein, andernteils die Behandlung aktueller Fragen innerhalb des Katholizismus unserer Tage überhaupt. Bieher erichienene Bandchen er 1) Martin Deutinger. Von Dr. Jos. A. Endres. Mit Titelgravüre. Karton. M.1.0 2) Roomigi. Von Dr. Adolf Dyroff. Mit Titelgravüre und 2 Text=Illustr. Karton. M. 1.50. 3) g2, v. Steinle. Von Dr. Popp. Mit Titelgrabüre und 2 Text=Illustr. Karton. M. 1.50. 9) O. Willimann. Von Dr. 3. S. Seidenberger. Mit Titelgravüre. Karton. M. 1.50 Die Sammlung„Kultur und Katholizismus“ erscheint in von vornehmer moderner Druckausstattung (zu je 5—7 Druckbogen Klein=Format), die in freier Reihenolge ausgegeben werden. Jedes Bändchen ist in sich vollkommen abgeschlossen und einzeln käuflich Christus. Das Evangelium und seine weltgeschichtliche Bedeutung. Von D. Dr. Herman Schell, ord. Professor der Apologetik an der Universität Würzburg(1). Mit kirchlicher Druckgenehmigung. Sechzehntes und siebzehntes Tausend. Illustrierte Neu=Ausgabe. Textl. und illustrativ vermehrte Auflage.) Mit einer Gravüre, 2 Tonätzungen, 90 Abbildungen und reichem Buchschmuck, gr. 8e.(IV und 182 S.) In Prachtband Rapoleon 1.— Die Vollendung der Revolution.— Von Karl Ritter v. Landmann. kgl. bayr. Generalleutnant z. D. in München. Mit 119 Abbildungen. Sechstes und siebentes Tausend, gr. 8“.(116 S.) In Leinwandband Mi. 4.— Rainz. e Verlag Kirchheim& Co. e Mürchen. (Zu beziehrn durch alle Buchhandlungen.) I# C. T. Amslung e Votlag in Leipig st heden aischeuen: Liesen der Sehnsucht. Neue Gedichte von I., Rafael(H. Kiricfamp). Zein geb. Ml. 2. Behr eichen dehr un brischn Brüichen: Vom allen Sachsenstamm. Westfälische Rovellen. Broch Mrl. 2.—, gedd. Ml. 3—. beziehen burch alle Buchhanblungen. an mmmmmmm u. Weingrnechandung Joseph Schmitt, Hotlieferant in Fulda, cchrient 8000 Fisschen leinsten, unverschnittenen 1898er Zweischenbranntwein van hervorragendem Aroms und aurtem Geuchmast. PelzWarch. Salzstr. 5-6 Grösstes und leistungsfählgstes Spezlalgeschäft. Müeseitorfer Maschinenbau-Actiengesellschaft vorm. J.LOSERRAUGER DUSSELDORF-GRAFENEERG. Wir haben unsere neu zu besetzen. Ausreichende Mittel zur Gewinnung von tüchtigen Mitarbeitern stehen zur Verfügung. 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Dezember, abends 8½ Uhr, im Hotel Renne stattfindenden Versammlung, i wicher Dirckter Schmoizer ans Megöcbung übm: „Zwecke und Ztele des Deutschen Privat=Beamten=Vereins“. sprechen wird, eingeladen. " Deutscher Privat-Beamten-Verein. Für die Mitglieder in Münster: Dorüg ehmmer Lehrin griacht kach. Anstalt in Stadt Rdeinlands— Beachrlahe Zadi lstcueur Stunden. Vargstung entisprrchend Freo=Angeben u. Ad u. B. mn ür Sctainssele 1. Br. Vertretergesucht. dus Buma, wriche bi Garrat. Vernrung erter Cigarnm;, Raug, Kau= u. Echmupftadakt=Fabrsten für die Prov. Roemnl.=Wetztialen desgt, sucht Herren, wiche m Manster I B. sewie mänßerland dn den Gigarun, sowast als den der Ceionalw=Händtern u. Grostshrn gut eingefühn sund, gegen monatliaches Fuum die Veriretung zu äbergeben. Cfl. unt 2. N. 1951 an Hasseastein& Vogler, A.-G. 8eis. 82 WVestiäl. Kunstverein. üm Dienstag, dmn 11. 94 J. abende 8“, Uhr, findg dn Heiderlinden, Claurnsstraße 40. Sauriak Veranaing un Tages=Ordnung: Bessslene Der Berdans. 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Outssumteir beintringgun Angedörtze ven Verrmnsmutgindenn doune dur Ceuderenden der ühnsgastist gadien, ieperr gegmn Vergogung idrer Logittmanens=Karn. richtebupese 50 Vfe. jeuher Schtmigisher Unterrich(Skur SuS /1 Wanf Gpmimagen Mänder, dm 25 Notr. 1904. Der Berkand. Pusfiester fyr, Sichess, Eed Prommsten Am Mittwech, den 5. do. Skts. Gbenbe 3“, Uer beginat m unterem Verinsiekal Roidenburg 9. 1 Erpue anc.,(Ackaurant zum Heingeimäanchen) an ueuer Hoder Verwaltungsdeamter(Wüver) sucht zur Leitung seines Haushalts und Miterziehung von 6 Kindern(16 bis 1“ Jahr) eine seingebildete Hausdame aus guter katholtscher Familie. Dieselde muß Liede zu Kindern haben, ruhigen und doch energischen Charakter besitzen, mindestens 30 Jahrealt und gesund sein und von naueren Sprachen soviel Kenntais haben, daß sie dite Kinder bei den Schulaufgaben und Uebungen beaufsichtigen kann Centralhof. n Hauus un 4 Dnr u. 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