Rittwoch, 17. Oktober. Der Werttel. Werhur ericheint täglich smeimal, em Cege noih Conn und Veiertegen einmel Pelager in en in S ai 1—1. Gersctuud: bspeeilten: Köutgliche 3°. Gestune 115. Oeriag uur Resanomdhruß dei Schhaluchen Breienannns: das wrcht stens und harde Beashungen un bantichet Gbrch angebs wede man richeen an bie Ouschinen Deuighrabe# Leisgsemm-Sdrelle: Ilerher, Indaltermellt. ferutroc-Gaichluß: Redchtten IN. 203, Expedulen Nre. 112. *— N 8 7. Gegründet 1822. Illorgen-Husgabe. 35. Jahrgang. 1906.— Nr. 518. Viertelzahrscch: 9: Desessorette Mauder bu dr. Sgerianen Glumonallich: iu Monder uni Anzeigenpreise: 00 Das Zeutrum im Lichte des Hohenlobeschen Tageduches. Die vorheitige Verossentlichung der ungesiebten Aufzenhnungen Hohenlohe: haben wir tadeln müssen. Aber nur Rucksicht auf die allgemeinen Interessen und das Interesse auderer Personen. nicht etwa aus Rücksicht auf unsere Partei; denn das Zentrum schneidet bei den Enthullungen gut ab. man kann sagen nächst dem regierenden Kailer schneidet man am besten ab. Das int keineswegs einer schonenden Behandlung durch den Verfasser des Tagebuches zuzuschreiden, denn erstens war Hohenlohe dis in die allerlepzte Zeit seines Lebens hinein ein Gegner des sogen Ultramontanismus, ja sogar ein eingesleischter Jesnttenfresser. Und zweitens wollte Hohenlohe überhaupt nichts und niemanden schonen; er zeichnete einfach abends alles auf, was ihm Interessiertes vor die Augen oder die Ohren gekommen war, sogar sich selber schonte er nicht immer. Hohenlohe laßt uns nachträglich hinter die Kulissen blicken. Wir sehen da manche, die auf der Bühne als imposante Helden durchgingen. in Hemdsärmeln oder noch weiter gehender Entblößzung in kleinlichen, häßlichen und gar unwurdigen Situationen. Wir beobachten eine Welt voll Klatscherei und Rankune, voll Streberei und Intrigen. Innitten dieses unschönen Getriebes finden wir aber keine Zentrumsmänner. Wenn im Jahre 1893 ein geeigneter Mann für das Reichsschapzamt gesucht wird, so nennt das Tagebuch als ersten Sachverständigen den Zentrumsmann Freiherrn o. Huene. Aber keinerlei Andeutung, daß Herr v. Huene oder seine Freunde sich irgendwie bewerden. Dagegen die lakonische Bemerkung: Huene sei unmöglich.“ Ein Zenerumsmann wird also von dem maßgebenden Klungel von vornherein als nicht=ministrabel betrachtet! Frhr. v. Huene vurde ja auch später höchstens für„möglich“ gehalten auf dem unpolitischen, fachmännischen Posten des Leiters der Zentralgenossenschaftskasse. In Einklang mit der„Unmoglichkeit“ eines Staatssekretärs Huene steht die Mitteilung. daß ein Rudolstädter Minister geklagt habe, man mache ihm ein katholisches Glaubensbekenntnis zum Vorwurf. Man zennt das Parität und Toleranz! Od Frhr. v. Huene den Posten des Reichsschaßsekretärs iverhaupt angenommen hätte, mussen wir dahingestellt sein lassen. Wir wollen nur feststellen, daß die Führer unserer Partei niemals auf persönlicher Streberei ertappt werden konnten, obwohl die Streberei in Berlin Mode war und zoch ist. Fürst Bismarck, dessen maßlos gesteigerte Subjektivität das Tagebuch so grell beleuchtet, bedachte bekanntlich alle, die ihm nicht gefugig waren, mit den saftigsten Grobheiten Sein Widerwille war teils Verachtung, teils Haß. Er behandelte die Gegner entweder als Dummköpfe, oder als Bösewichte. Als er mit den nationalliberalen Führern aneinander geriet, erklärte er sie für Karlchen=Mißnick=Politiker, mit deren Dummheit nichts anzufangen sei; das ging sogar auf solche Parteigrößen, wie Benningsen und Miquel. Die Zentrumsleitung aber hatte den Vorzug, niemals der Dummheit, sondern nur der Bosheit beschuldigt zu werden. In der Wut über das Scheitern seines schlauen Planes der #äpftlichen Einmischung(1887) erklärte er die Zentrumsführer, vorab Windthorst, für„verlogene Halunken.“ Aus dem Bismarckschen in das anständige Deutsch übersetzt, bedeutet das: Diese Leute sind klüger und geschickter, als mir lieb ist; der schlaue Windthorst ist wieder früher ausgestanden! Mit welchen elenden Mittein gegen das Zentrum gearbeitet worden ist, sehen wir aus der Mitteilung, daß zur Zeit des Zedlitz'schen Schulgesetzes alles Ernstes der Bericht eingelausen und verwertet worden ist, die Jesuiten hätten bereits Mill. Mk. zur Gründung freier Schulen in Preußen bereit gestellt. Ueberhaupt muß die Jesuiten=Angst, von der auch Hohenlohe besessen war, uns geradezu lächerlich anmuten. Mit welchen unwürdigen Mitteln und in wie törichter Weise wurde von den Kulturkämpfern gegen den Katholizismus vorgegangen! Auf diesem dunklen Hintergrunde hebt sich die feste Haltung der katholischen Kirche und die gerade, redliche und ausdauernde Politik des Zentrums wirklich glänzend ab Unsere Sache kann das volle Licht vertragen, sogar die Insdiskretionen der geheimsten Tagebücher der Eingeweihten. Aergernisse rings umher; aber im Zentrum braucht man sich nicht zu ärgern. Wir wollen hossen, daß es auch fortan so bleiben wird und unsere Partei nach wie vor über dem Menschlichen, allzu Menschlichen steht, das etwa ein künftiger schreiblustiger„Onkel" zu verzeichnen hat. Deutschland. Berlin, 16. Ottober. n D a s H i r t e n s c h r e i b e n d e s E r z v i s c h o f e v o n Quesen=Posen zur Frage des Religionsunterrichts, welches am Sonntag verlesen wurde, hat folgenden Wortlaut: Posen, den 8. Oktober 1906. Geliedte Diozesanen! Hunderte von Eingaben mit unzähligen Unterschriften sind mir von den Eltern übersandt worden, in denen ihr Schmerz über den unzulänglichen Religionsunterricht der Kinder infolge der immer größeren Verdrängung der Muttersprache ausgedrückt ist, wodurch mein oberhirtliches Herz aufs tieiste gerührt worden ist, obgleich mir auch schon früher die schmerzliche Besorguis der Eltern um die reiigiöse Erziehung d Zukunft der Jugend bekannt war. Auf meinen Visitationsreisen habe ich mich überzeugt, wie sehr die Renntnisse in der Religion und das sittliche Gefühl in der jungeren Generation im Rückschritt begriffen find. Meine Wahrnehmungen haden mir noch mehr die Berichte meiner beiden zochwürdigsten Herren Weihdischofe und die Beschwerden der Ettern und Geistlichen bestätigt. In derselben festen Ueberzeugung. u welcher ich schon früher eingetreten din für die Erteiung des Religionsunterrichte in der Mutterspxacke, und infolge der trüben eigenen Erfahrungen, hade ich bei jeder Gelegenheit die Muttersprache im Religions= unterricht in Schutz genommen oder mich um ihre Wiedereinführung demüht. Jeder Fall, der in dieser Angelegenheit zu meiner Kenntnie gelangte, gab mir ernenten Anlaß zu talkraftigem Einschreiten, wie ich dies bereits meiner hochwürdigen Geistlichkeit vor kurzem mitzuteilen Gelegenheit hatte. Mein Standpunkt war immer ein und derselbe, daß nämlich nur der Religionsunter. richt in der Muttersprache imstande ist, das kindliche Gemüt zur wahren Erkenntnis Gottes auszubilden, zur Liede Gottes zu erwärmen. feste sittliche Grundlagen für das ganze Leben zu schaffen. Diesen meinen Standpunkt habe ich immer vertreten, mit allen mir zukommenden Mitteln verleidigt und will ihn wahren bis an mein Lebensende. Wie könnte es auch anders sein? Ist doch die Ueberzeugung, die ihr mit mir teilt, nicht allein eine persönliche, auch nicht eine neu und veränderliche, sondern ein Grundsat der Rirche Christi. an welchem die Kirche alle Jahrhunderte hindurch unentwegt festgehalten dat. Die auf dem allgemeinen Konzil von Trient im 16. Jahrhundert versammelten Bischöfe haben klar und unzweidentig als Lehre der hl. Ruche ausMprochen, daß die Glaubentwahrheiten in der Volkesprache gewerden sollen. Die Synoden der einzelnen Kirchenprovinzen, ; O. in Worms und Llmütz bei uns in Luck und Wilne und nauche andere haben angeordnet, daß diese Grundsätze bei den einAinen Stämmen und Nationen befolgt werden sollen. Wann ich es bis jetzt unterlassen habe, euch zu versichten, deß ich mit such fühle, und daß ich diese so wichtige Angelegenheit der reiigiosen Zukunft eurer und zugleich unserer dl. Kirche Kinder nicht außgdem Auge lasse, so geschab es deshald, weil ich immer noch nach Mitteln und Wegen suchte, um eine Aenderung der detressenden Maßnahmen derbeizuführen. Mehr als die Krankheit mit welcher Geti nach seinem unerforschlichen Willen mich heimgesucht hat. schmerzten mich zure Tränen, die zu trocknen, und eure Bitten, die zu erfüllen mir nicht vergönnt war. In den schlaflosen Nächten waren meine Gedanken darauf gerichtet, wie ich euch Trost dringen und den Schaden, den eure Kinder erleiden, ausgleichen könnte. Es bleidt uns noch übrig, im gemeinsamen Herzenskummer den Religlonsunterricht in der Schule durc einen solchen in Haus und Kiiche zu erganzen. Eure Häuser mögen also fortan eine beilige Schule ein, und in den Gotteshäusern ente Gebete noch inbrunftiger zum Himmel emvorsteigen, auf daß die göttliche Vorsedung unter lore besondere Odhut eure Kinder nehme, welche das Vermachtnie der dl. Glaudens von uns Abernehmen sollen. Deshald bitte ich die hochwürdige Geistlichtett, die bereite s#o oft Beweise opferwilliger Arbeit gegeben dat, erneut, mit noch größerem Eiser sich der Ratechisierung der Jugens zu widmen. Euch aber, liede Eltern, mit welchen ich immer, wo es sich um Kirche und Glauden handelt, mich eins fühlte und fuhle. fordere ich auf. eure Kinder noch eifriger und sorgsältiger zu erzieden Insgesamt ader wollen wir im Gedete Gott um Seine Guaden und Seine Segnungen anflehen mit den Worten des #l. Paulus„Hochgelodt sei Gott und der Vater unseres Heren Jesus Christus, der Bater der Erbarmungen und der Vater alles Trostee welcher uns trostet in all“ unserer Drangsal.“(2. Kor. 1.) Der Erzdischof von Guesen und Posen Glorien. Alle, denen die religiose Zukunft der künftigen Burger unseres Staates ernstlich am Herzen liegt, werden zugeben müssen, daß die Befurchtungen welche der Erzbischof in dieser Hinsicht hegt. vollaus begründet sind Wir sind wiederholt für den Schutz der Muttersprache im Religionsunterrichte eingetreten, wir tun es heute um so dringender, als wir sehen, daß ein Konflikt heraufbeschworen ist, der die Brandfackel wiederum in die Kirche wersen konnte. * Der rheinische Bauernverein und die Fleischnotfrage. Der Hauptvorstand des rheinischen Bauernvereins hat am Samstag zu der Fleischteuerung mit folgender Resolution Stellung genommen 1) Die Fleischpreise sind in r#latio Ktarkerem Maße gestiegen, als die Biehpreise, die der Landwirt erhält. Diese Erscheinung ist wesentlich degründet in der neuzeitigen Entwickelung der Rlädtischen Vieh- und Fleischversorgung(Errichtung von umsangreichen, den Auforderungen der Hygiene entsprechenden Vieh= und Schlachthofanlagen. Einfuhrung der Schlacht= und Fleischbeschaugebühren. Ausschaltung des direkten Verkehrs zwischen Landwirt und Pietzger 2) Eine angemessene Steigerung der Biet= und Fleischpreise gegenüder den niedrigen Preisen der fruheren Jahre ist wirtschaftlich begründet und gerechtsertigt durch die gestiegenen Produktionskosten. Steigerung der Ardeitslöhne Erhöhung der Kraftfuttermittelpreise hohere Ansprüche des Publikums an die Qualität usw. 3) Die gegenwärtige wirtschaftliche Hochkonjunktur dai eine allgemeine dessere Ledenshaltung derbeigefuhrt und ausbesondere den Konsum an Fleisch auch in den untern Schichten der Vevölkerung plötzlich in einer ganz rapiden Weise gesteigert, so daß seldst an Marktorten, wo der Auftrieb an Bied zugenommen hat, dennoch die Preise weiter gestiegen sind. So stellte sie . B. in Köln der Marktaustrieb wie folgt Octen Küde. Bullen Schweine Keider sem 10. April bis 8. Oktober 1905 28 905 61 174 7853 vom 10. April dis 8. Ottober 1906 34073 74 582 8063 Trovz dieses vermehrten Auftriedes sind die Fletschpreise gegenüber der Vertode 1905 in Köln weiter gestiegen 4) Die Aufbedung der Einsuorbeierankungen fur jedendes Bied, die einzelnen Staaten gegenüder erlassen sind, kann eine wesentliche Verbilligung der derzeitigen Biedmeise nicht bewirken, da zurzeit im Auslande ein Uederfluß an Vied nicht zu verzeichnen ist und infolgedessen die Preise auch im Auslande so doch stehen, daß eine Einfuhr nach Deutschland sich nicht lohnt Rußland, das die Erlauduts dat. monatlich 10 000 Schweine einzuführen, liefert nicht einmal.400 Stuck Oesterreich Ungarn, das monatlich 10 Schweine einfuhren dars. vieh einfübren darf. liesert gleichtells beschränte Bestände. Der Uedberschuß an Schweinen wird nach##bschlachtung in Däuemark auf den englischen Markt gedracht. Waren die Fleuschpreite in England, dem Lande des Freihandels wesentlich niedriger als in Deutschland. so würde Däuemark seinen Uederschuß an Schweinefteisch nach Deutschland senden, de eine solche Einfuhr ja gestattet in olland darf ledendes Rindvieh, wie auch Schweine. nach Belgeen einführen. Trotzdem sind die Viedpreise in Belgten gleich hoch wie in Deutschland. So kosten im Durchschnitt nach den amtlichen Notierungen am 1. bezw. 2 Ottoder d. J. in Antwerpen und Brussel aus Holland eingesubrte Schweine (1. Qualita#t pro Zentner Schlacht gewicht 76 Mork. aus Holland eingesndrte Rälder(1. Qualitat) 91—102 Maik. aus Doller eingeführte Rinder(I. Qualitat) 74 7: Mark In Perie kosteten am 11. Oktober Schweine(1. Qualita# 72 Mark. in Luxemburg Ochsen(1. Qualitat) 80 Mark. seite Küde 90 Mark. Schweine 78 Mark. Kälder 90 Mark. Diese Preise kommen unsern Viehpreisen vollig gleich. Wenn schon Holland nicht in der Lage ist, durch die Einfuhr ledenden Biedes in dem kleinen Belgien eine Verbilligung der Biedpreise herbeizufdoren, so kann es numöglich durch Gewährung der Einfuhr ledenden Biedes nach Deutschland Fleischeinfuhr ist gestattet) einen wesentlichen Einstutz auf den umsangreichen deutschen Biehmarkt anfäben. Wohl aber wurde durch die Oeffnung der bofländischen Grenze für die Einsuhr lebenden Viedes infolge der damit verdundenen Gefahr der Sencheneischleppung unsere Bietzzucht sehr bedrodt und wegen der Bennrudigung unserer Biebzuchter in ihrer Entwicklung gebemmt. 5) Der Vorstand des Rheinischen Bauern=Vereins erkennt an. daß die erhedlichen Preisschwankungen der letzten Jahre weder im Interesse der Konfumenten noch der Produzenten erwünscht sind. Eine nachhaltige Steigerung der Produktion und die damit zu erstrebende stabilere Gestaltung der Preise kann aber nur erreicht werden, wenn unsere Viedzucht gegen die verheerenden Schaden der Seucheneinschleppung aus den verseuchten Auslandsstaalen wirksam geschützt wird. Ein Zeichen für die beldige Ermäßigung der Viehpreise ist darm zu erblicken, daß bereite in den letzten Wochen an einzelnen Marttplatzen die Preise für Schlachvieh und allenthalben die Preise für Ferkel und Faselschweine wesentlich berabgegangen sind. 6) In der Erwartung, daß unserer Biebzucht der für die gedeihliche Entwicklung notwendige Schutz auch in Zukunft erhalten bleidt wird der Rheinische Bauerüverein in verstärktem Maße bestrebt sein, die rheinische Landwirtschaft zur Erweiterung der Biebhaltung anzuregen und zu diesem Zweck seinen Mitgliedern bei Bezügen von Jungvieb vor allem von Ferkeln, an die Hand geben und in vermehrtem Maße billige und gute Mastfuttermittel, zur Verfugung stellen. Anderseits wird der Verein tatkräftig auf eine bessere Regelung des Biehbandels und des Bieh= und Fleischabsatzes an den Marktplätzen dinwirken, um einmal Preistreibereien, die bei der heutigen Monopolisierung des Niedhandels in den Händen eines großlapitalistischen Händlertume durch geschickte Beeinflussung der Marktmeinung möglich sind. vorzubengen und anderseits den Zwzschenhandel, soweit er wirtschaftlich überflüssig erscheint, auszumerzen. Der Verein bett#eibt daher die Gründung von Biebabsatzgenossenschaften, die von einer Zentrale aus gelettei eine gleichmäßige Beschickung der Märkte durch rechtzeitige Heranziebung der in den einzelnen Bezirken verfügbaren Viehbestände in die Bege leiten sollen. In unserm Bestreben, so den Interessen der Konsumenten nach bestem Konnen zu dienen, erhoffen wir auch von den Stadtverwaltungen wohlwollendes Entgegenkommen. indem sie den Genossenschaften den Marktverkauf nach Möglichkeit erleichtern und unterstützen. Auch dürfte in manchen Stadten die Aufhebung der noch bestebenden Fleischsteuer sowie die Herabsetzung der Schlacht= und Fleischbeschaugebühren auf das Maß der tatsächlichen Selbstkosten zur Verbilligung der Fleischpreise beitragen. Graf Pesabewsth und Die Jotiale Bürforge. Eine bemerkenswerte Rede hat gestern Staatssekretär Graf Posadowsky anläßlich der Einweihung eines vom Berliner Beamtenbauverein erbauten. Posadowskyhaus getansten großen Wohnhauses im Vorort Pankow gehalten. Die Rede hat nach dem Bericht der„Nordd. Allg. Zig.“ folgenden Wortlaut „Sie haben meinen Namen mit diesem gewaltigen Hause verbunden. Ich möchte diese symdolische Ehrung nur in dem Sinne verstanden wissen, daß, ie doher jemano vom Schicksal auf der sontalen Leiter gestellt ist, besto ernger und dringender ihm die Pflicht obtiegt, nach der christlichen Sittenlehre und nach den weltlichen Gesetzen für das leibliche und geistige Woyl dete# zu sorgen, die seiner Odhut anvertrant sind. Trotz aller großartigen technischen Fortschritte der äußeren Ledenskultur sind mit dem Zusammenstrômen gewaltiger Volksmassen an den Brennpunkten unseres Geschafts= und Wirtschaftsverkehrs doch sittliche und korperliche Gefahren verbunden, die wir. so weit und möglich ist, durch Gesetzgebung und Verwaltung belämpfen müssen. Bei unserer schnell wachsenden Bevdlkerung, dem immer verwickelter sich gestaltenden Erwerdsleben entstehen sittliche und korpetliche Gefahren für unsere Bevölkerung, die immer höhere Anspruche an die Tätigkeit aller derer stellen, die derufen sind, diese Gefahren zu bekämpfen. Und wenn wir unser Volk arbeits= und wehrfähig erhalten wollen, dann mussen wir mit aller Kraft arbeiten, um die Gefahren, mit denen uns das moderne Leben debroht, zu bekämpfen. Die größte Gefahr und die größte Not liegt in der Wohnungsrage! Die Wohnung bildet die Grunblage der Familie Sie ist entscheidend für das hiütliche und geistige Wohl. Die Wohnungsfrage bildet heute die wichtigste Frage, wenn wir nicht die Kraft der lebenden Generation preisgeben wollen zum Schaden kommender Geschlechter. Deshald ist es eine docherfreuliche Erscheinung, daß die beteiligten Kreise selbst die Hand angelegt haben, um den bestehenden Mitzständen zu steuern, den hygienischen Anforderungen entsprechende Wohnräume herzustellen und babei was besondert ins Gewicht sällt der privaten Erwerbstätigleit edenfalls neue heilsame Ansporne zu geden. Und wenn wir heute nach verhältnismätzig kurzer Zeit. nachdem wir gemeinsam den Grundstein gelegt haben, dieses gewaltige Gedäude vor uns sehen, so verdanken wir das der Ausopferung. dem Sachverständnis, der selbstlosen Hingade dem dafur höchste Auerkennung und Ehie gebahrt Ich habe kürzlich eine Denkschrift gelesen, in der ausgeführt wird, daß Berlin im Jahre 19.0 vierzehn Millionen Einwohner zählen wurde. Ich din auderordentlich glücklich daß nach den unerdittlichen Gesetzen der Natur und den stattstischen Wahrscheinlichkeitsberechnungen ich nicht genötigt sein werde der Feier dieses Tages selbst beizuwohnen. Heiterke t.) Aber es liegt in dieser Berechnung wenn sie auch nur annähernd richtig sein sollte, ein Zingerzeig dafür, welch ungeheuer gewaltige soziale Aufgaben noch dem Staate und allen, die es mit unserem Volke gut meinen, in Zukunft gestellt sind, und welche noch zu osen sind vor allem auf dem Gebiete der Wohnungsfursorge. Ee kann meines Erachtens nur kurzsichtige Selbstsucht wirtschaftlicher Unverstand sein, wenn man hier und da das Wort hört, es sei nun mit der sozialen Fürsorge geuug geschehen, und man müßte sie unumehr einschränken. Gegenüder den gewaltigen Aufgaden. die einem Volke gestellt sind, das sich in dieser Weise entwickelt. wie das deutsche, bat jeder einzelne nach seinen Krüften zu sorgen für die, die schwächer sind, als er selbst. Ich hoffe, daß auc der Vaterländische Banverein an dieser Entwickelung der Zukunft fortgesetzt einen ehrendasten und wirksamen Auteil nehmen, und daß an seiner Spitze immer Männer stehen werden, die nach dem Beispiel des jetzigen Aufsichtsrates und Vorstandes ihre eigene Kraft opfervoll dingeden, um ihren Mitmenschen ein trauliches, gesundes Heim zu bereiten. Wenn der Verein in diesem Sinne fortarbeitet. werden mit Recht kommende Geschchlochter ihn stets in ehrender Dankbarkeit neunen!“ s Die neue Wendung im Falle Kischer wird in der Presse nur wenig besprochen. Die konservative Kreuzeig. bemerkt dazu kurz:„Wenn man sich erinnert, wie aus Anlaß seiner Verhaftung und mit Hinweis auf sie die schlimmsten Angriffe gegen die Rolonialverwaltung und den Beamtenstand gerichtet wurden, so kann man nach diesem Ergebuis der Untersuchung die Verhaftung des durch leichtfertiges Geschwat Verdacbtigten nur als einen politischen Fehler bezeichnen von der strafprozesfualischen Beurteilung des Falles ganz abgesehen.“ Die Deutsche Tageszig.“ halt es fur tie bedauerlich, daß man dem Mazor Fischer, dessen Unschuld unbedingt erwiesen sein müsse, so lange Zeit in Haft behalten hätte. Sie glaubt zu der Annahme bereibtigt zu sein.„daß das nunmehr eingestellte Verfahren den Landwirtschaftsminister in keiner Weise belastet hat. Auch das Berliner Tageblatt stellt aus diesem Ausgang für Herrn v. Poddielekt die angenehme Wirkung fest, daß er damit gleichfalls entlastet werde. Er konne nun seinen Abschied in allen Ehren erhalten. Was nun das gegen den Major Fischer noch schwrbende ehrengerichtliche Verfahren betrifft, so glaubt eine Norrespondenz, daßt es wahrscheilich mit schlichtem Abschied de Major# enden werde. Das Verl. Tagebi. stellt eine Bestätigung dieser Annahme noch dahin, da kein Grund vorliege nun eine Umwertung der Werte in der Fischerschen Aftäre vorzunehmen. ### Die nationalliverate Partei im Wahlkreise BochumGessentir. den=Hattingen=Witten hielt am Sonntag in Bochum eine Vertranenemännerversammlung ab. Von besonderem Interesse und die Ausfuhrungen des Landiagkabgeordneten Landgerichtsrat&a. D. Schmieding=Dortmund; wie aus dem Berutie der Rh.=W.=Zin hervorgeht, will er von den Jungliberaten überhaupt micdte wissen. In seiner Rede über die gegenwartige politische und parlamentarische Lage bemerkt er u. a. Ich dalte die Spezialorganisation der Jugend nicht###r richtig. Odo=Aufe bei den Jungliberalen“ Wir dürfen uns nicht verdehlen, daß. wenn wir uns in zwei Spizen organisieren, diese Spipen schließlich zusammensteßen können. Ein erfolgreicher Rampf gegen Sozialbemeitalte und Ullliamontantemue sei nur möglick, wenn wir eine eindentlich dieznmmerte Schar unter einer Spite bilden. Die Umfadrung des Reubslagswablrechte in den Einzelstaaten halteer gegenuder den Wunschen der Junglideralen fur schädlich die Sozialdemltatte und der Ittramontantsmne würden ten Angen der legztenmal vor den Anwesenden sprechen werde. seinen Dauk für das ihm entgegengebrachte Vertranen aue Er stolz darans, so michtige Interessen vertreten zu baden. Lebhafter langanhaltender Beisell Herr Schmieding scheint also nicht wieder kandidieren zu wollen; er vertritt den Wahlkreis im Abgeordnetenhause seit allgemein die Jungliveralen geger mobil zu machen sich bestrebt. Wahrscheinlich glandt man diesem Kampfe die beste Zngkraft zuschreiben zu konnen Auch in Duieburg zog Graf Hoensbroech mit seinen bekannten Phrasen gegen den Ultramontanismus zu Felde: er warnte in der Versammlung des Vereins der nationaltiberalen Jugend die Anwesenden vor Wahlkompromissen mit dem Ultramontamsmus denn dieser sei ein viel größerer Jeind als die Sozialdemokratie. Immer dieselben Phrasen!, Daß die meisten nationalliberalen Kulturlampfer jetzt schon die Parole Lieber rot als sywarz" befolgen ist ja längst bekannt. * Eine Ghristlich-soziale Versammlung sand am Sonntag in Berlin statt. Hosprediger Stöcker sonnt krankheitshalber an derselben nicht teilnehmen. Ein Redner stellte der christlich=soztalen Bewegung das Zeuguis aus, daß sie in einem zwar langsamen aber unaufhaltsamen begriffen sei. Sie niederzuringen wie einstmals, sei heute nicht mehr möglich, man konne heute in der Tat sagen wer sie beißen will, der beißt auf Gramt. Verselbe Redner rühmte besonders die klare, feste Politik der christi##b=sozialen Arbeitervereine. Er sprach schließlich die Hoffnung aus, daß die nächsten Wahlen die Partei einen Schritt vorwärte bringen möchten in der Entwickelung auch zu einer Krammen varlamentarischen Organsation. Um große Worte ist man, wie man siehl in dieser christlich=sozialen Versammlung nicht verlegen gewesen Ausweisungen von Russen aus Berlin haben in letzter Zeit in vermehrtem Maße stattgefunden Sie be trafen fast ausschließlich neu hinzugezogene Russen welchen mitgeteilt wurde, daß ihre Zannernde Anfiedelung in Vertin nicht geduldet werden könne, es werde ihnen daher anheim. gestellt, zur Vermeidung der polizetlichen Ausweilung das preußische Staatsgebiel inurhalb einer bestimmten Frist zu verlassen 13. Konserenz der deutschen Vereine zur Forderung der Tittlichkeit. Dausever, 1#. Ottober. Im Saale des Evangelischen Vereinshauses begann Leute unter zahlreicher Beleiligung von Mitgliedern mid Gasten die Kouseren; der deutschen Sittlichlertevereine. Die Verhandlungen werden mit Gelang###d Gedei eröffnel. Der Vorsitzende, Pfarrer Liz. Wever=M.=Gladback, heißt die Erschienenen herzlich uilkommen und gidt eine programmalische Umschreidung des Arbeitsfeldes und der Arbeitoziele der Konserenz Die Konferenz beruhe auf evangelisch=christlicher und deutsch=######onaier Grundlage sie habe sich die Aufgare gestellt die Glaubeusund Zuchtlosigkeit unserer Zeit zu betämpfen. Reine Bewegung sei so unpopulär, wie die von der Kouferenz getragene, um so mutvoller gelte es einer irregeleuteten öffentlichen Meinung wie auch salschen Itterartsch=tüustlertichen Strdmungen entgegen zu treten. Rehner dankt allen, die die Bestrebungen der Konserenz untertatzt haben er nennt speziell die Namen Jerdinand Ave v. Leixner, Pros. Bartels Weimar, Pros. Haus T homaKarlsruhe, und von katholischer Seite die Abge Marz und Roeren, die in Riesenversammlungen am Rhein und in Munchen den Kampf gegen die Schmutzliteratur ausgenommen hatten. Dank gebühre auch den Staattanwalten und Polizeiprisidenten, die mutig gegen die Schmutliteratur vorgegangen seien. Dank endlich auch— wenn auch eigentlich erst Dank in Hoffnung auf die Taten, die man von ihnen ernarten kdune(Heiterkeit,— den Regierungen, habe doch bei den Regierungen wenigstens die Absicht bestanden, auf dem Wege einer internationalen diplomatischen Konserenz dem Unwesen der Bersendune schmutziger Postkarten ein Ende zu machen. Auch in den gesetzgebenden Körverschaften beginne es sich zu regen, ein erfreuliches Zeichen sei in dieser Beziehung die Rede die der freistunige Abgeordnete Münsterderg im preußischen Landtage über die Bekämpfung der Prostitution gehalten hade. Auf der anderen Seite sei ein bedenkliches Zeichen der Zeit die Zunahme der sexuellen Krimiualit#t, des Anwachsen der Zahl der Ehescheidungen und der unehelichen Geburten, die furchtbere Ausbreitung der Geschlechtskrankheiten, das in zahlreichen Stadten dervortretende Bestreben einer Kasernierung der Prostitution. Hier gelte es, manndaft den Kampf aufzunehmen und durchzufechten, im Namen Jeso Christi.(Ledh. Beifall Es folgt eine lange Reihe von Begraßungsanprachen settens verwandter und defreundeter Organisationen Verein für innere Mission. Zentralstelle für Arbeiterwohlfahrts= einrichtungen. Deutsch=evangelischer Frauendund und seitens staatlicher, städtischer und kirchlicher Behörden(u. a. für den Vertreter des Oberpräsidenten von Haunover durch Regierungsrat Windmüller.) Hierauf referierte der fühere Reichttagsabgeordnete Graf Bernstorn über Die Cittlichkettsfrags in den Parlamenten. Die Erfahrungen bei der le: Heinze und auch die Reden aus neueter Zeit hätten, so führ Redner etwa aus, gezeigt, daß eigentlich niemand rechte Lust hade, sich gesetzgederisch mit dieser Materte zu desassen. Auf der andern Seite sei zu beftrchten, daß die immer wiederkehrenden Petitionen eines sogenannten„humanitär. oissenschaftlichen Komiteet" um Aufhedung des§ 175 schließlich Erfolg haben könnten wenn immer mehr Namen von Bedeutung für diese Forderung gewonnen wurden. Desbald hade die Konserenz allen Anlaß gegen solche Bestredungen Zeugnis abzulegen. Beifall. Dasselbe gel Maße dervortretenden Bestredungen auf Kasernierung der Prostilution, die einsach eine Raatliche Sanktionierung des Uebels bedeuten und die Versuchung verstärken zurde.(Sehr richtig Eine vielumstrittene Frage sei vor allem die schon bei der in Heinze beabfichtigte Verschärtung des§ 154 des Stralgeletzducht mit dem Ziele einer schärferen Beldmyfung der Schmud=Literatur. Auch dier spricht sich Redner bezüglich eines erneuten gesetzgeberischen Vorgehens sehr resigmert aus; man müsse zunächst versuchen durch Veeinfluffung der öffent. lichen Meinung eine schürfere Handhadung der destehenden Gesehe durch Verwaltung un Rechtsprechung herbeizuführen. Im übrigen müsse man üder diese Materte gesprochensrurte als ein freudiges und wirksames Zeugnis nach außen hin wirke; deshalb sollter die Sittlichte tevereine es sich nicht verdrießen lassen, immer und immer wieder mit Petitionen als Bittende vor die Parlomeute zu treten.(Beifall. Der Generalsekretür der Konterenz Pfarter Liz. Bodr, erRattei des Korrekerat. Er erdlickt den tieleren Grund für des Scheitern der sogen. lei Heinze unt darin, daß die Sache damalt gesetzlichen Regelung noch nicht teit war, weil noch nicht geung chei Material vorlag und weil man in taktisch unkluger Weise die Frage der Bekämpfung der Schmußliteratur mit anderen Fragen te.„Ich weine“, so führt Redner weiter aus. der damaligen Heinze keine Träne nach. Selbst auf katdoltscher Seite hat man inzwischen die damalige Formulierung preisgegeden btecte dach vielleicht ein Stack rickugen Laliaupfntene. Der Ratdoltnmut dat seine Unfahigkeit in diesen Fragen der Kunst Redt fels zur Reint falsch zur Eie and iuselgürsen auc lalsh zur Kunst. Dasselde gilt allerdings auch von übereifrigen Elemeuten an unserer Seite. Sind mir doch sogar Liedig=Bilder mit Rokoko=TAmchen und anderen darmiesen Derstellungen als unsittlich" denunziert worden Ich möchte daher bei der gegenArtigen Zeitstromung davor warnen ubereilte gesetzliche Handbaden zu schaffen, die in der Hand uberprnder Dauer und udereisriger unslarer kotholischer Kreise eine Gefahr fur die unentdehrliche Bewegungs#teihett von Kunst schaft werden lönnten" Positio fordert Redner sode internat onale Matznahmen gegen die Ueberschmenmung mit gemeinen Bildern vom Auslande der Schug der Famitien gegen du ungebetere Zusendung von Prospetten Magregeln gegeder Geschlechtskrankdetten in das Seucnengesen Internierung ie weidlicher Pros#ututerte #ugug der Sicherdeitsdaft üder rucktällige Sittlichkeiteverdrecher. Zum ch#nß neg! Redner an deim Reichstag die Einsetzung einer giehurg von Richtverlamentariern zu teantragen. In allen diesen Jragen musse die Konserenz teibstverstäublich mit allen ihr verwand en Organssationen insdesondere mit ihren Freunden aus der katdol schen Konfession, zusammenarbeiten.(Ledh Deesell. An die Reterate schlotz sich eine augeregte Diekassion en. Pferer Li Wedei gedt zu daß die Formulierung der les Dernze er eigentliche Grund der Obstruktion dei aber das Bestreben der Sozaldemektalte gewesen eine Riastprote zu veranstelten das chamlese Treiden der Homosernellen. Sei er doch 4le an die Aditurtenten und Studenten derandrängten.(Pfar!. Zur Frege der Rasernierung der Prostitmerten empfiedlt Redner#olgende Resolution:„Die 18. Konferenz der deutichen Sittlichteitevereine rich ei an die deutschen Regietungen den därfden Proies oder auch die risentliche Laldung chshtaten und Unzuchtstaten, wal in ihnen hundert. ter vende von deutichen Männern und Junglungen Gewissen Edrr Gesundheit vertieren wreil kausende von Tbotern unserns geonf ihten sittlichen Auschan ingen Jotel verwiert werden woi Millioner de. Volksvermögens in deeten Statten vergendet merden. Dos S stem der Rasernierung und Reglementierung is wissenschaftlich geuchtet ist pinktisch undurchfuhrder is nach der zetzigen GesezS chlichen Valle unmaetig Jum Schluß emphiehl! Redner auf bei würmün dir als Oroc#rr beiandgegedene Rede des Neschstagtade Ged Justizrate Noeren übe„Die Gesedgedung zegen dieugttliche Literaturin den ver#cheden.Ländern. Jur Frage der Kasernierung der#reaitat!. unde allleitig bedauert, daß die unkleare Geepgrdung der Polize ##rmai das Recht gede, zu einen seiche Maßradms zu geeise: nar bei da: Dniden von Be deste; gan zwerkellet Vorschub. lekung der Unzucht und somt nach dem Rrichttin geie##### Proider audererseits aber hade die Polize; dir Befuguit, der ihe eig erscheinenden Motz ahmen„and Sicherung der Gein=ddett. dei ochentlichen Anstandes ulm, zu treben und iir lette bierent 19 aud dei Inserpreragen, die der frührre Mnder# Hommer= sein im reenteschen Abgzeordneterbenie dein B##mmung ferder gegeben bair bas Nret der unter IImünbe- aud ## ant eire Nerr und. gin Phaut Dr. 519.(Dorgen-Ausgabe. Gerstahtenin Jal Mari Moriin(erlin) wendet lsich gegen di für Munner und Frauen desteheade doppelt# Wora1 Als svondurtiger Gegner tritt der Unsittlichten das deutiche Muttertum engigen Sue worden lagen. De spricht wieber mal eins alte Jungier mit dußerischen Ueberteizung Widerspruch.#be# vlauben Sie mit es in der bittere Semmer unseres Bolte: der Frauen in diesen Rampf dineintreidt. Beisall Piarter Rausel bailt auf Oruns Jeiner in Breslan gelen Eslahrungen eine alsbeldige Berschärtung der Strafgpieze für unbedingt notwendig Due Roselutton detr Kosernierung wird nahezu einstimmig die Auregung auf Einsetzung parlamenieriscer Geamillisnen einsimmig angrusmmen. In der Nachmittogssttzung reterierte zunüchn Dieterich v. Oerden=Jodlendort über das Theme Ein PIIc ins moderne T deater. Das Thooter, so führt Redner etwa aus, ist so recht eigentlich * Woltidllicher Gberhur, Wterd 15 nichts audeter bisten, als ein B### wegung. Das Beobochtungsmalet### er Frage zur Verfügung steht. unsere Buherer Abwart: Städtisches. au 2 punkt Deut T•n1. u pervert=dekaden! zugelchn berlin in eschtänkt sich der Zur ersten Gru###e tleine Jahl desseter### Ueder sie und geeen uderstede Berliner Verger bat: sondern auch die Stadt. Neu seht, und Theaterstucke. Instinkt des Berliner Großstadtmachen ihren Rundgang durch der teilt die Theater in vier Gruppen ein. rechnet er die großen Hofdühnen und eine ipatbühnen, die das klalstiche Dramo pflegen. gegen sie in nichts zu sagen. Zur zweiten gehoren Bühnen ersten Ranges, die das sog.„moderne slegen und die der Etbil insotern vollig indisserent gegeneis sie neden guten Stücken auch die widerlichsten Obeauffuhren. Die typischen Vertreter dieler Richtung erlin das Deutsche das Lessing=, das Kleine und des Tpeater; ihr Hauptlieferant in Sndermann, über dessen tuck„Das Blumendool“, ein Krutiler schrieb. es sei die dung der Macht der Geilheil, worauf ein andeter erLedenskraft; die Personen aber, die in diesem Stucke agleten, sind ch Erzeugnisse und Produkte einer Gedirnpa#aluse.“ Das ist, wie in Stücken dieser Art der Ebedruch behandelt wird nicht als ein Frevel. sondern als ein lustiger Sport. Welch ein Unterschied in der Art der Prodleme, die vor 40 und 5 Johren und die heute auf der Bühne behandett werden! Ich erinnere mich. daß damals u. a. ein Studk aufgeführt wurde, das den versanglichen Namen trug:„Das verrufene Haus.“ Gewiß es sand sich auch manches Bedenkliche drin. aber schließlich ging das Ganze doch hinans auf eine patdetische Deklamation. voz wadre Liede nur am Traualter zu finden sei. lieder solche Spießbürgerlichteiten ist man heute weit hinaus. Früder kriegten sich am Schluß die Liedenden; heute fängt die dramatische Entwickelung meistens gleich mit dem ehebrecherischen Verdaltnis an. Zur dritten Gruppe rechnet Redner die Theater, die a#bsichtlich und bewußl aus der Zote und aus dem Chedruch ein Gewerde machen; in Berlin sind das vorneymlich das Residenz. und das Metropottheater Stucke wie„Die Herren ron Marim“ oder„Herkulespillen“ müssen verodezu als der Gip#el der Schamlosigkeit bezeichnet werden. Besteht doch die Pointe de letztgenannten Stückes derin, daß einem Arzte ohne Wissen Pillen ein#e den Geschlechtstried reizen. Das trostliche##t dabei die in solche Stücke geben überhaupt nichte mehr fuhrungen der vierten und letzten Gruppe den Radaretts und den Tingeltangeln. Zum Schluß dehandelt Redner die Frage was gegenuber diesen trostlosen Zuständen auf dem Gedietie der Theaterwesens zu tun sei. Es wurde salsch sein, mit den tisten das Theater einsach als ein rettungslos dem Teufel ver fallenes Gediet anzusehen, das man einfach zu meiden hade. Neben dem guten Beispiele das staatliche und städtische Theater geben sollten, könnte auch die Seldsbilfe viel Gutes wirken. Jedes Volk so könne man sagen, hat das Theater, das es verdient.(Ledhafter Veisall.) In der Tiskussion weist Pfarrer Liz. Weder gleichfalle das Mittel der Selbsthilfe din. Man solle solche sittenlose Stücke einfach niederpseisen. In Kassel habe man das in einem destimmten Falle mit gutem und dauerndem Erfolge getan. Der zweite Reserent behandelt die Frage „Geschlechtsieden und Dichtung.“ Da der Reserent. Pros. Bartels=Weimar, durch Krankheit am Erscheinen verhindert ist, so gelangt sein Reserat zur Verleiun Es geht von der Tatsache aus, daß auch in der Dichtung das Beschlechtsleden und die Geschlechtsliede eine große Rolle spielt. seldst die Bidel enthält im Hohen Lied Salomonis eine Darstellung der Liede als eines brünstigen Verlangens. Ader sich bei Beurteilung dieser Dinge fragen, wie sie dargestellt werden. Ein wahrer Kunstler und Dichter wird alles, war dem Geschlechtzleden zusammenhängt, nur notgedrungen, dis zu einer bestimmten Grenze. und in jedem Falle mit der größten Reserve und Dezenz, wenn nicht gar mit einer Adschreckungstenden; darstellen. Sittenprediger sind die Dichter und Künstter nicht aber sie sind sittlich durchgebildete Männer, die wissen, daß er auf diesem Gediete eine Verantwortung daß es auch eine gewisse ästdetisch=künstlerische Grenze gidt, die nicht überschritten werden darf. Das Schicksal Greichens im„Faust“ ist ganz gewiß die Geschichte einer Verführung; wer aber die keusche Größe dieser Dichtung nicht empfindet, der mag ein braver Mensch sein aber die Poesie ist ihm ein Buch mit sieden Siegeln. Wer aber— wie es in der„modernen" Litteratur so vielfach geschieht— das Geschlechtliche anders darstellt, der mag im großen Publikum noch so viel Zulauf finden— ein wirkliches Talent ist er nicht. Reserent weist dies an einer langen Reihe von Stichproben aus Werken von Sudermann, Kiara Biedig. Gustav Frenssen Hilligenlei) und namentlich auch aus dem Werke Tagedu einer Verlorenen“ nach.„Das Geschlechtsleben“— darauf läuft das Referat aus—„darf in Dichtungen dargestellt werden ader nur soweit es zur Gewinnung eines richtigen Welt= und Menschendildes absolut notwendig ist, und immer so. Phantasie nicht reizt."(Ledh. Beisall) Damit schließt die Konserenz. Morgen findet noch eine geschlossene(nicht=öffentliche Delegiertensitzung, heute abend eine öffentliche Volksversammlung statt, in der die Bedeutung der herauwachsenden Jugend fürs Vaterland und einer guten Erziehung der Jugend dargelegt Mäußer, 16. Otteber. Der Winstbersoums eröffnet seine diesjährige Winterlatigkent mit einer großzen disentlichen Bersammlung. die am Samstag den 27. d. M. Kattfinden soll. Näheres dernder wird noch bekannt gegeden, doch sei schon jetzt darauf dingewiesen daß die Herren Neichstagtadgeorduster Gryberger aus Berlin des Verhandes der Windldorstbunds Deutschands Dr. Scharmitel aus Roln als Redner gewonnen Aud. so daß die Versammlung recht interessaut zu werden verspricht. eeder. Beriammiun a1 fürie: Woch ans mi Mücklicht auf bie morgen abend stattfindende Versammlung des Zentrums=Wadlkomtteet Die Uedungsabende deginnen in der beschlossenen Weise am ##..# w. den 31. d N., als regelmötzige Miigliederversamm* Kaiser Wildelm Spende, Stiftung für Alters. renten und Kapitalversicherung. Die Kaiser Wilhelm= Spende allgemeine deutsche Stiftung für Altersrenten=Versicherung. umann denugt werden, der in der Lage ist. durch sen zur Gewinnung von Reuten sein Alter sicher Die Kaiser Wilhelm=Spende in zu diesem Zwecke Kaiser Wildelm gestiftet in also eine Stiftung. jeden der größten Sicherheit noch besondere erbedliche t. Dieselbe Rehi jedem offen, wirkt selbstlos und und laßt die gewonnenen Ueberschusse den Mitgliedern der Reute zugute kommen.— Die levenelängliche u der Regel im Alter von 55 Jahren.— Jefrüher lagen gemacht werden, desto höher ist die Reute oder nach Wahl das Kapttal. z. B.: Eine Dame. 28 Jahre alt, legt 3000 Mf. ein und erhalt. 55 Jahre alt, eine jährliche Rente von 750 Mark. oder nach Wadl das entsprechende Kapital.— Bei der ersten Einlage ist nur ein amtlicher Geburtsschein vorzulegen.— Eine Zahlstelle dehindet sich in Münster i. W. Hochstraße 17. die Herr Steuerinspekter Quinke verwaltet, welcher auf Wunsch nadere Auskunst erteilt. O Millialanwärter in der Aeichspesl- und Telegraphen. verwattung. Nach dem Stande vom 1. April 1905 gab es unter 51 8831 angestellten mittleren Beamten der Reichspost- und Telegraphenverwaltung 13 855 Millläranwärter. Im Unterdeamtendienst kamen auf 92 600 Zlvilanwärter nur 5729 Miltihkanwärter. ∆ Der Fernsprechverkehr des Ortssernspeechnepze# Westt.) mit 2. Friedbeig(Heisen, Wangeroog. Peine, Westermarsch. Dorheim(Wetteram, Jauerdach= Rapita Rente Großer=Krug. Ockstadt Bechtel=Hahnenderg. Aldenhore (Wests. gewohnlich ders.) Ossenheim. Ungbeu“ Teteknn udingbausen id Sudluchen ist eröffnet wor Gesprach bis zur Dauer mit den Orten unter a. 1. und unter 4. 25 Pig. Schwaldeim(Weiterau) Kr. Beckum 4. Nordturchen. Capelle eden. Die Gedühr für ein von drei Minuten beträgt 00 Ml., unter d. 50 Pig. daß es die Rußland. Zur Finanzlage. Der Finanzminister veröffentlicht Auüter den Eingang eines Teiles der direkten Steuern, welche jährlich in bestimmtem Verhältnis von jeder steuerpflichtigen Einheit. insbesondere vom Lande der Bauern, anderen Besitzern. von städtischen Häusern und Wohnungen erhoden werden. Während der ersten 8 Monate 1906 betragen die Emngänge der direkten Steuern 33 577 833 Rubel gegen 34 076 710 Rulel im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Adnahme der Eingänge ist in den von der Teuerung heimgesuchten Gegenden eingetreten, während in den haltischen Gebieten, in Polen und Kaukasien, wo die revolutionäte Bewegung ihre größte Stärke erreicht, eine Zunahme von 2½ Millionen stattfand. Türkei. Die Lage auf dem Balkan scheint sich auch nicht klären zu wollen. Das Bandenunwesen ist ungeschwächt. Infolgedessen erneuerte die Pforte, zum so und so vielten male— in Athen und Konstantinopel die Vorstellungen über das Unwesen der griechischen Banden in Mazedonien und darüber, daß in der letzten Zeit neue Banden die griechische Grenze überschritten hätten. Die Meldungen über die jüngste Unterredung des Fürsten von Bulgarien mit Nedschib Pascha waren einseitig; der Fürst soll wohl loyale und beruhigende Versicherungen gegeben, zugleich aber ernstlich das Aufhören der Untaten griechischer Banden gegen Bulgaren und die Einstellung der fortdauernden Ausnahmemaßregeln der Türkei gegen Bulgarien verlangt haben. Auf Schritte des Patriarchen erklärte der Großwesir, die Pforte gestatte absolut nicht die Rückkehr des Metropoliten von Grevena auf seinen Posten und würde höchstens einen Ferman für eine asiatische Diözese erteilen. Amtliche Nacbrichten. * Aus dem„Reichsanzeiger“. Verliehen wurde: Dem Oberdürgermeister. Geheimen Regierungsrat Lehr zu Duisburg der Rote Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub, dem Pastor Heinrich Hermanns zu Neuß, dem Pfarrer Wilhelm Diederiche zu Hiesseld im Kreise Ruhrort, den Kommerziengäten Juliue Weder und Joseph Kieser, dem Beigeordneten, Baugewerksmeister Heinrich Gulllaume, sämtlich zu Dutsburg, der Rote Adlerorden vierter Klasse, dem Bezirksvorsteher. Rentner Johann Peter Groote zu Remscheid dem Kirchmeister, Kaufmann Julius Koenemann zu Neuß, dem Kaufmann Hermann Bollwerk zu Hiesfeld im Kreise Rudrort, deem stäotischen Hasenmeister Christian Brauns zu Roln der Königliche Kronenorden vierter Klasse; ferner: dem katholischen Hülsepfarrer Meistermann zu Altenach im Kreise Altkirch der Rote Adlerorden vierter Klasse.— Bei der Reichedank ist der Zweite Vorstandsbeamte der Reichsbankstelle in Momel, Bankrendant Lihz. unter Ernennung zum Bankassessor in gleicher Eigenschaft an die Reichsdankstelle in Barmen versetzt.— Ernannt wurde: der Konstruktionsingenteur und Privatdozent an F. Zechnichemn Hoczsaua in Beulim, Proschor Dr.Jng Hone#hner zum statsmäßigen Prosesser an der Techntschen Hochals zu Nachen. Neue Fernsprechauschlusse. 531 Beckhaus. Hauptmann. Gertrudenstraße. 1241 Boner, Neuplatzstraße 36 41 1231 Ernst, Florenz. Ferdiandstraße 18. 428 Jeidmeyer. Theodor, Sudstraße 162. holting. Alopt. Ottostraße 6 1245 Holthues. B. Steinfurterstraße 11. pote!„Stadt Nem Vork“(Juh: Friedr Will Wielers, Solzstraße 29 Hirschland. Lg. Bahndofstraße 50. 12.00 Frh von Lyudes. Oderst. Burchdardstraße 12. 425 Meune, Adolf. Gartenstraße 123 Bennemann. Bernhord. Dasenstraße 13. 1240 Wohlhage. Conrad Rirchberingasse 1. 350 Zumnord: Hch. Prinziralmarkt Schwurgericht. 8 Münster, 16. Okl. Ein lieftrauriges Jamilienbild, wie es glucklicherweise in diesiger Gegend nur selten findet, wurde deute rollt. Angeklagt ist der Fuhrman Wildelm Hufe aus Bocholt wegen Todsol##### seines eigenen Bruders; außerdem wird ihm Todschlagsversuch eines zweiten Bruders zur Last gelegt. Der Angeklagte, ein ziemlich harmlos aussebender Mann im Alter von Jahren, mochte schon in seiner Jugend nicht viel versprechen wurde er doch bereite mit 11 Jahren in Zwangserziehung auf Haus Hall dei Gescher gegeden. Zwei Jahre nach seiner Entlassung 1901 erhielt er wegen Diebstadls eine kleinere Gesängnisstrafe dald darauf wegen gefährlicher Rorververletzung 4 Monate Gesängnie. Seit dieser Zeit nahm der Angeklagte ab und zu Stellung verlor jedoch seine Arbeit bald wieder. Er fiel daher seiner Mutter, einer Witwe zur Last. Die Ledensbedürfnisse Jamilie bestritt in der Hauptsache der zweitälteste Bri Otto— der Getotete. Der jäugste Sohn der Familie. Heinrich. vielte auch nur Gelegendentsarbeiter. Ungeachtet seines Richtstung suchte der Angeklagte innerhald der Familie stett die Hauptrolle zu svielen und nder seine Brüder zu deerschen. Naturgemäß wurden dadurch diters Streitigkeiten deraufdeschworen, zumal sich der Angeklagte dem Alkobholgenuß dingab. Am Sonntag. 1. Juli d. Js. abends. gesiet der Angeklagte. nachdem er wieder stark gezecht hatte, mit seiner Mutter in Zwistigkeiten. Seine beiden Brüder legten sich ins Mittel doch ohne desonderen Erfolg. Erst die herbeigerufene Polizei stiltete Ruhe. Der Streit wieder. holte sich jedoch einige Zeit darauf wieder. Und diesmal sollte Toter auf dem Platze bleiden. Der Angeklagte drang zuerst mit einem großen Brotmesser auf den jüngeren Bruder Otto Dieser parierte den Angriff und zerbrach das Messer. Ader deld sah er sich von neuem seinem mit einem Taschenmesser vertehenen Bruder gegenüber; er erhielt einen Stich in die Uinke Brustseite. Die Herzschlagader war getroffen,— der Tod trat beld derau ein. Der jungste Bruder erhie rucklings einen Stich in Achselböhe. Nur als ein Wunder in es zu bezeichnen, daß er mit dem Leden kavonkam. Der schnell verbeigerufene Arzt Dr. Müller konnte nur noch den Tod des Otto Hufe feststellen. Während seine Leiche auf dem Bett in der Schlafstude der Mutter lag sand man den jüngsten Bender schwer sinend. Be# Erstochenen entdeckte man später einen Teil des zerdrochenen Brotmessers; der andere Teil lag aus dem Hof. Als der Angeklagte sah. welch schrecklichee Unheil er angerichtet hatte stoh er. Jedoch schon am anderen Morgen sand man ihn in einem Kodlenschuppen unter Säcken versteckt. In der heutigen Verhaublung ist der Angeklagte geständig. Er schützt Notwehr ver. Zuerst hätten ihn seine Brüder altackiert, worauf er in seiner Erregung zum Messer grist. Die Beweisaufnahme erbrachte aber eine Entlastung des Angeklagten nach dieser Richtung nicht. Bielmehr wurde festgestellt, daß gerade der Getotete ein sehr nüchterner, fleißiger Mensch war, der sich vorteilhaft vor seinen Brudern auszeichnete. Heinrich Huse ist wohl angesichte seiner schwachen geistigen Veranlagung weniger für seine Fehler verantwortlich zu machen. Nach Bekundung des Polizennspektore Korn gilt er aber wie der Angeklagte als streitfüchtig. Die Zeugenvernehmung brachte kein neues Moment für die Bluttat dervor. da die Jamilienangehörigen von dem ihnen gesetzmäßig zustebenden Rechte der Zeugnisverweigerung Gebrauch machten. Der Anklagevertreter v. Stockhausen plädierte auf schuldig des Todschlages und des Todschlagsversuchs ersuchte auch um Verneinung der Frage nach mildernden Umständen. Der Rechtsbeistand des Angeklagten. Rechtsanwalt Laumann, dat, den Angeklagten nur der Körperverletzung mit Todeserfolg und der gefährlichen Körperverletzung schuldig zu sprechen und dem Angeklagten mildernde Umstände zuzubilligen Der Wahrspruch der Geschworenen lautele im Sinne des Rechtsbeistandes des Angeklagten, jedoch wurden die mildernden Umstände verneint. Der Staalsanwalt beantragte eine Gesamtzuchthausstrafe von 6 Jahren. Das Urteil lautete auf 5 Jadre Gesängnis. In Anbetracht mehrerer Momente zugunsten des Angeklagten und seines Geständnisses glaubte das Gericht noch einmal von einer Zuchthausstrafe absehen zu dürfen. um ihm nicht gänzlich die Rückkehr in die menschliche Gesellschaft zu verschließen. Drovinzielle Nacbrichten. * Warendorf, 15. Okt. Der bei dem Bauunsall in voriger Woche schwer verletzte Maurermeister Becker ist an den erhaltenen Verletzungen vergangene Nacht gestorden. 0 Jovenbüren, 15. Okt. Um den auch in der Landgemeinde Iddenbüren überhand nehmenden Lustdarketten nach Möglichkeit zu fleuern, hatte die Landgemeindevertretung am 14. Mei 1906 beschlossen, eine Lustbarkeitsnteuer zu erlassen. Diese Ordnung, welche die Genehmigung des Bezirksausschusses zu Münster erhalten hat, tritt in den nächsten Tagen in Kraft. Die Höhe der Steuersätze wird von den in den Gemeinden des Kreises Tecklenburg(außer der Stadtgemeinde Ibbendüren) bestehenden Lustdarkeitesteuer=Ordnungen nicht erreicht. Besteuert werden u.= Tanzbelustigungen mit 12—30 Ml. Für Veranstaltung von Kungreiter=Vorstellungen sind pro Tag je nach der Bedeutung des Gechäfte 5—50Ml. zu entrichten. Für Gesangs= und deklamatorische Vorträge 10 und 20 Mk. Von Musikautomaten wird eine Jahressteuer von 10—60 Ml. erhoben. Außerdem sind für Vorträge üder die Polizeistunde hinaus für jeden Tag 8 Ml. zu zahlen. Für Inbetriedsetzung eines Karussells werden je nach der Größe 10 Si 30 Ml. erhoden. Würfeldudendesitzer baden für Inbstriebetzung ihres Geschälfts pro Tag 2 Ml.: Besitzer einer Spielbude eines Druckrades und derol. 10—25 Ml. zu entrichten. * Mameserf b. Borten, 15. Ott. Der dusige Alterumpberein wächs und biüht, wie so recht die heutige Verlammlung bewiel, an der ca. 100 Mann teilnahmen. Die Verhandlungsn gestalteten sich recht lebhaft und interessant. Den Mittelpankt bildete der vom Hinsken=G Vortrag eigener im Herrn Hinsten=Engetrading gebotene ig: Ueder die Wallburgen diesiger Gegend. Auf Grund eigener ausgebehnter und gründlicher Forschungeu legte er Zwed und Bedeutung der Wallburgen ausführlich dar und sprach dann auch über mehrere Burgen, im besonderen uder die Hanenburg zwischen Stadtlohn und Breden. Sämtliche Zudörer folgten den trefflichen Ausfahrungen mit großer Aufmerksamkeit und zollten „ er Gpteliun Balial— Ven den maitremn Besaläsen zu erwähnen: Die Vereinsschrift Beiträge zur Heimatkunde Kreises Borten“ soll fortan alle lecht Wochen(ohne Preiserdöbung erscheinen.— Außer den Generalversommlungen so#l monatlich einmal an einem bestimmten Abend eine zwangrose Zusammenkunft der Vereinsmitglieder sattfinden, bei der allertei die Haimatkunde betroffende Fragen 2c. zur Sprache gebracht werden. um die einzelnen Mitglieder, die Interesse fur die Sache zeigen zu schulen und überhaupt das Interesse für Heimatkunde und Heimatschutz rege zu halten und noch zu fördern. Bocholt, 16. Ott. Umsangreiche Erdarbeiten sind dier im Laufe der letzten Monate innerhalb des Stratzennetzes aus geführt worden. Außer der Anlage eines Kabele durch die Hauptstraßen seitens der Postverwaltung haudelt es sich vor allem um die Legung größerer Gasrohre des Rädtischen Gaswerks. Die Arbeiten, die naturgemäß viellach nicht unerhebliche Verkehrsstörungen derbeiführten, obgleich sie mit anerkennenswerter Schnelligleit vonstalten gingen, sind nunmehr zum größten Teil vollendet. In den letzten Tagen erfolgte der Anschluß der neuen größeren Gutrohre an das Gaswerk. Diese Arbeiten hatten wiederum einige unausbleibliche Betriebshinderungen, namentlich für die mit Gatmotoren arbeitenden Betriede. im Gefolge, sind aber nunmehr annäbernd zum Abschluß gebracht. Auf dem Gaswerk selbst sind noch einige Neuerungen auszuführen. O Dattein, 14. Olt. Der Ankauf des Aug. Brautmannichen Hofes wird nun als definitiv bezeichnet und als Käufer die Gewerkschaft Emscher=Lippe hier genannt. Die Kaufsumme beträgt für diesen 106 Morgen großen Grundkomplez einschließlich der Wirtschaftsgebäude zirka 180 000 Mark Ueber die Benutzung des Terrains verlautet noch nichts. Mit Rücksicht derauf, daß in dielem von Kanal und Lippe gebildeten Winkel demnächst die Schleusentreppe oder der Seitenkangl DattelnFlaesheim den Abstieg vom Kanal zur Lippe vermitteln soll, scheint es dald an der Zeit zu sein, die für diese Anlagen erforderlichen Flächen Landes zu erwerden, um weiteren Grundspekulationen vorzubengen. Neden der schon im Betrieb defindlichen Rauschenburger Ziegelei soll auch noch ein größeres Sandwerk angelegt werden. Reheim, 15. Otl. Als Leiche wurde heute frud, wie schon kurz gemelbet, der 76jährige Hirt Klos von hier aufgesunden. Der Fundort der Leiche ist in der Nähe des Gutes Mosselde an der nach Soest führenden Landstraße. Es ist noch nicht festgestellt. ed ein Mord oder Unglücksfall vorliegt. Die Leiche weist außer Verletzungen am Unterleib auch solche am Hinterkopf auf. Raubmord scheint ausgeschlossen, da bei der Leiche Uhr, Portemonnate und ein Bündel mit Wäsche gefunden wurde. Anderseite liegt die Vermutung nahe, daß der Getbtete von einem Automodil übersahren worden ist. Siegen, 16. Olt. Prosessor Dr. Friedrich Reusch in in Girgenti plötzlich gestorden. Die Leiche des beruhmten Bildhauers wird nach Stegen uberführt * S p r e c k n o v e t, 1 5 O t t. Z u e i n e r e i g e n e r t i g e n Demonstrationsversammlung rüftet man sich in unseter Gemeinde. Einem jungen Manne namens Niederdeding. dem einzigen Sohne der verstordenen Ehelente Landwirt Nieder= diging wird dar elterliche Besitztum streitig gemacht, nachdem sein mutterliches, bei der Spartasse hinterlegtes Vermögen im Betrage von 8000 Mk. verschwunden ist; sein kurzlich verstordener Vater soll es nach und nach abgehoben haben. Der den Hof bewohnende Landwirt Hidy weigert sich, das Haus zu räumen und stägt sich dadei auf ein Testament des verstordenen N. wodei seine Frau ale Haupterdin eingesetzt und der Junge mit einer Kleinigkeit abgespeist werden soll. Die ganze Angelegenheit beschättigt zurzeit das Landgericht ussen. Die Sprockdoveler interessiert der Fall so sehr daß demnächst eine Volksversammlung anberaumen und in dieser für augeblich geschmälerten und bedrohten Rechte des jungen Niederdrding eintreten wolle Geisenkirchen, 15. Okt. Gestern fand in der Stadthalle hierseldst eine gemeinschaftliche Versammlung der Gabele: dergerichen Stenographenvereine der Bezirke „Unterrudr".„Niederrhein" und„Emscher“ statt. Diese Bezirke umsassen jetzt 61 Vereine mit 1500 flenographiekundigen Mitgliedern. Die sehr zahlreich besucht: Hauptversammlung wurde von dem Ehrenvorsitzenden des Vereins Gelsenkurchen I. Herrn Oderbürgermeiste: Machens mit derzlichen Worten begrüßt. Der Festredner Herr Direktor Dr. Gaster, verdreitete sich über das Thema:„Die Auesichten der Stenographie in der Zukunft." Er führte aus, daß die Stenograpdie nur dann ihren großen Nutzen voll und ganz entfalten könnte, wenn man auf Renograpbischem Gediete zu einer Einigung kommen würde. Er begrüßte deshald die von Oderlehrer Psaff. dem Vorsitzenden dee Deutschen Stenographenbunde: Gabelberger, angereglen Einigungsbestredungen, zu deuen sich schon die bedeutendsten Steuograptieschulen zustimmend le sand einstimmig Annahme. Der praktische Stenograph Heer O. Sack= Essen gad der Versammlung einen Beweit von der Leistungsfäbigkeit der Stenograpdie Gadelsberger indem er ei 2 Minuten dauerndes Dittat von 300 Silden pro Minute aufnahm und in der Versammlung gleich sehlerfrei wiederlae Der Stoff detraf eine Parlamenterede des Reichskanzlers. Das abgehaltene Wettschreiden sand eine rege Beteiligung. Mit der Versammlung war eine Renograpdische Ansstellung verbunden die mit den neuesten Erscheinungen aus dem Renograpbischen Bucher markte dekannt machte und vor allem von der jührigen Tätigkeit der Vereine Zeugnie ablegte Bochum, 11 Okt. Der Buchdändler Friedrich Neumann. früder in Gelsenkirchen jetzt in Magbedurg, ist mehrfach wegen Beleidigung von Einrichtungen der katdolischen Kirche verurteilt. Von Gelsenkirchen aus verdrettete er Schriften und Broschüren, die sich gegen das Papsttum und den „Illtramonteniemus; richteten, die er zum Teil selbst versatzt datte. Auch in Versammlungen führte er eine heftige Fedde gegen den „Ultramontanismus“ In der bekannten Versammlung zu Schalle in der Bedel gegen die dürgerlichen Parteien wetterte entpuppte sio Neumann plötlich als Andänger sozialdemokratischer Ideen. Ende 1901 verurteilte ihn das Recklinghauser Schöffengericht wegen Betruges zu Gesängnisstrafe. Neumann schried nun einen Brief an da: Amtegericht das er als ein päpstliches bezeichnete. Die katbolischen Richter namentlich den Amtsrichter Gödel in Recklinghausen bezichtigte er der Rechtsdeugung, bezeichnete sie als Römlinge und Inguisitoren. Die Straftammer vernrteilte ihn wegen Beleidigung des Amtsgerichtes Recklingbausen zu 3 Monaten Gesängnis. Später erklärte das Magdedurger Gericht Neumann auf Grund ärztlicher Gutachten für geisteskrank. Die Bochumer Staalsanwaltschaft lettete daraufhin das Wiederaufnahmeverfahre ein. In der heutigen Hauptverhandlung erklärte auch der Leiter der Aplerdecker Irrenanstalt Dr. Bockenködler, daß Neumann an übertriedenem Größenwahn und Verfolgungswahnsinn leide. Die Strafkammer hod deraufhin das Urteil auf und sprach Neumann frei. * Essen, 15. Olt. Beim Montieren eines elektrischen Kia in der Kanonenwertstatt stieß ein Monteur der Benralder Maschinenfabrik mit dem Kopf an die 500 Volt Strom füdrende schleefleitung und blied hängen. Als der Strom sofort ausgeschaltet wurde, fiel der Verungluckte wie tot derunter. Ein Heilgehalte stellte sofort durch kunstliche Atmungsdewegungen Wiederbeledungeversuche an, die von Erfolg begleitet waren. Durch den Sturz dai der Monteur auch schwere dußere Verletzungen davongettagen. * Heerdt d. Düsseldorf, 16. Okt. Aus Anlaß des T5i####= u Bestehens der deutschen Fil##ale der Akt.= Gesellschaft der Remyschen Werke. Stürkefedrik. für die Angestellten und Arbeiter des Werkes eine Feier statt. Ein Hochamt zum Gedächtnie des Gründers der Furme Eduard Remy leitete vormittags das Fest ein. Der Nachmittag wurde mit Volksbelustigungen ausgefüllt, während der Abend das Personal zu einem Festessen vereinte. Die Schwesterwerke in Frankreich. Soanten und Belgien hatten zahlreiche Telegierte zur Teilnahme an der Festlichkeit nach hier entsandt. unter ihne Direktor Felix Honiuckt. unter dessen Leitung im Jahre 1881 das hiesige Werk eröffnet und bis 1892 geführt wurde wo der jetzige Direktor. Joseph Müller an die Spige des Werkes trat. Rato, 14. Okt. Die seitens der hiefigen Polizeiverweltung angestellten Recherchen über die Entstedungsursache des Schadeneuers auf der„Großen Burg“ zu Unterrath am 9. Oktoder hat nunmehr zur Ermittelung der Tater gefährt. Die sieden Fruchtdiemen wurden von zwei fünfjährigen Kindern welche in der Nähe der Diemen spielten, angezündet. Die Streichdeizer hatten die jugendlichen Brandstifter aus der elterlichen Wohnung entwendet. * Dasseldorf, 13. Okt. Die Strafkammer verurtetlte den stellvertretenden Kassierer des hiesigen soztaldemokratischen Verbandes der Hasenarbeiter wegen Geischung einer Unterstätzungs. liste. Unterschlagung und Betrug zu einem Jahr Gefängnis und dreijährigem Ehrverlust * Müldeim(Rhein), 14. Ott Als gestern nachmittag dat sledenjährige Töchterchen eines Edevaares in Fltttard hinter dem Fuhrwerk seines Vaters einderschritt, wurde d# vonenem Hunde angefallen. Das Kind sprang entsetzt zur Seite und gertet unter die Räder eines in entgegengesetzter Richtung kommenden schwer beiadenen Wagens. Ein Rad gung dem Kinde quer über den Leid. so daß der 1 od sofort eintrat. * M e d l i n g b e l z h a u s e n, 1 5. O f t. D i e S c m e i n e s: n die schon seit Monaten dier in einzeinen Bauerschaften derricht, gimmt weitere Dimensionen an. Sie iß jeger weit über under: Seutiote Aossioprunge Mutwoch, bon 17. Ohtober 19##. Verwaltung und Rechtspflege. .* Ossen, 16. Olt. Ein 1######g9keufens: Publi m beachtenswerte Angelegenheit beie## ttate das Landgericht essen. Du Firme Ech und vie Firma F. betreiben auf derselde Straße in Essen ein großer Lerksstigg p#chhft. Nach Behauptung da Firms S4. sot #t. in Wiater 190 in ihren Schaule Kern Kleiderstoß, 1 einom vinigeren Preise zum Vertaufe ausgelegt haben ale sl. „####. Ladeurcumen selbst feilgebeten wurden. Jusbefondere sonn dwuren, die im Schaufenster zu 1 Mark und 1.3°, M#t Sa: Sephe Lleicher Beschasenben zu 1.28 Lei auf Stoffe von etwa 25 bie 7 Meter Lange welce zu Roben g. schnitten, zu einem ausnahmsweise billigen Preise in Lesonderen Schausenster ausgestellt waren Es wird dehaupte daß die Firma F nämlich für diese Stoffe, selbst wenn sie nie# einzelne Meter sondern ganze Roden im Laden verkaufte, hodere Preise gefordert und erhalten hade. Hierdurch soll sich die Fime c. nach Behauptung der Firma Sch., des unlauteren Wettle werdes schuldig gemacht baden. Dieser liege auch schon um der * billigen Preisen im Schausenster zum Berkauf augeboten habe s Tatiache, daß en sich um einen Ausnahnept! gandle, kenntlich zu machen. Seibst wenn daneben in Zeit ankündigungen auf den besonders preiswerten Einkauf zugeschuittener Roben hiugewiesen werde, so reiche dies nicht aus, de nicht jete vii vir Schaufenster besichtige, der genaue Wortlaut einer Zeitungsannonte bekannt sei. Die Firma Sch. hat deshalb die Firma F auf Unterlassung verklagt. Die Betlagte fuhrte aus, in jedem Jahre schneide he zum Weihnachtsfeste eine große Anzahl Roben von einer bestimmten Meterzahl von Stücken ab und lege solche an bestimmten Auslagestellen im Ladenlokale zum Verlauf auf. Einzelne dieser Roden wurden im Schaufenstei ausgestellt Jedem Käufer, der eine soiche Robe gesordert hade, sei sie zum angekündigten Preise verkauft worden. Die Klage wurde vom Land Reupflichtigabgen der Aufsassung des Gerichts konnte niemand, welchen sich die Ausstattung des Schaufensters ansah. selbst wenn er von den Annone keine Kenntnis hatte, daran zweiseln, daß es sich hinsichtlich der Roben um Ausnahmepreise handelte. Der Umstand, daß die Roden in besonderen Kartons ausgestellt waren, daß ferner die Preisangabe sich nicht auf den Meter, sondern auf den zugesonittenen Gesamtstoff bezog habe erkennen lassen, daß für das ausgestellte Gauze ein besonderer Ausnahmepreis angesetzt geweien sei. Der ausdrücklichen Bezeichnung, daß es sich um einen Ausnahmepreis handle, habe es nicht bedurft. Die Klage somit abzuweisen. Volkswirtschaftliches u. Soziales. fl. Jur Bergarbeiterbewegung im Nuhrkohlenbezirt wird uns geschrieben: Die jungsten Beschlusse der Siebenerkommission und die auf Grund dieser erfolgten Eingaben der letzteren an den Bergbaulichen Verein und die Königl. Bergwerksdirektion in Recklinghausen haben in weiteren Kreisen die Besorguis hervorgerusen, daß es, falls die in diesen Eingaben gestellten Loynund sonstigen Forderungen nicht bewilligt werden sollten, wieder zu einem allgemeinen Ausstande der Ruhrbergleute komme. Diese Besorgnis ist, so berechtigt sie auch den mit den Bergarbeiterverdältnissen im Ruhrkohlenrevier nicht vertrauten Kreiten erscheinen einstweilen vollig grundlos. Zu einem allge arbeiterauestande oder Generalstreit wird es. soweit der niederrheinisch=westidlische Bergbaudistrikt in Frage kommt, in diesem ganz ausgeschlossen ist, daß auf einzelnen Gruden zeitweilige Ardeiteniederlegungen eintreten können. Die Verdältnisse liegen heute für die Ruhrbergleute eden ganz anders wie im Winter 1904—05. Damals war in der Bergarbeiterschaft tatfächlich eine. teils durch ungeschickte Matznahmen einzelner Jechenverwaltunge. teils durch jadrelange systematische Agitation hervorgerufene Erregung vorhanden. Heute ist dies nicht der Fall. Aer sich zwanglos unter den Bergarbeitern bewegt— und das sollte jeder in der über die Bergarteiterbewegung ein Urteil sich bilden will wird die Wahrnehmung gemacht haben, daß die Arbeiter weniger über zu niedrige Böhne, als über die abnorme Höhe der Ledensmittelpreise Klage führen. Die große Mehrzahl der Bergleute erkennt ruckhaltlos an, daß bei normalen Teuerungsverh#ltnissen die heutigen Löhne als sehr defriedigend dezeichnet werden konnen. Die notwendigsten Ledensmittel ader seien trot der guten Lohne laum noch zu erschwingen, und eine Bergmannssamilie musse s# wird uns von Familieno#tern versichert, den Fleischgennß auf das alleräußerste ernschrünken Frau und Kinder mußten auf den Fleischgenuß fast ganz verzichten. Dies ist auch ein Hauptgrund, wechald die durch die Höhe der Löhne angelockten#remden Ardeiter dem Rudrkohlenrevier schon so bald wieder den Rücken wenden und der große Arbeitermangel auf den Kodleugruden andauert. Die Agitatoren von Beruf haben bei dem weniger intelligenten Teil der Bergardeiterbevölkerung unter diesen Verhältnissen natürt#c leterschichtenzu ang viele ihrer besten Arbeiter auberdem noch stimmen. Schon aus Klugdeitsrucksichten sollten sie den Wert eines rahrene schichten demessen und alles zu verneiden suchen, was die Arbeit der Agitatoren erleichtern kann. Wie gesagt die Unzufriedenbeit der Bergardeiter richtet sich dis deute weniger gegen die Jechen als gegen die unerhort hohen Ledensmittelpreise und aus diesem Grunde ist auch ein allgemeiner Ausstand so dald nicht zu befurchte wenn die Zechen durch das Ueberschichtensostem den Arbeitern nicht allzu sehr zu Unbesonnenheiten Veranlassung gede Oepe, 14 Olt Zu der Lohnbewegung der Arde bei der Firma Gedr. Laurenz wird uns von zuständiger Seite geteilt, daß die berichtete Ardeitseinstellung veranlaßt word durch die irrige Annahme der Ardetter, daß bei verkürzter Arbei zeit keine Lohnveranderung eintreten würde. Tatsächlich war# schon vorher von der Firma Gedr. Laurenz eine allgemeine bödung der Aktordlöhne deschlossen worde sich gewesen, die neue Lohuliste v##ständig fe Zwischenfall wurde denn auch bald, nachdem d Rücktrreche der Arbeiter mit einem der Cdese die destehe verständnisse aufgeklärt worden waren erledig: Leipzig, 16 Okt. An die Mitglieder des Verbandes de deutschen Buchdrucker richtet der Verdandevorstand ein Kundgebung, welche sich mit der Agitation gegen die Annahme des neuen Tarifvertrages defaßt. Es beißt dort u. a. Die Aufrechterdaltung des Vereindarte er nicht Kellen sich eine perse iche pslicht der Organiso für die Konsolidierun diltenschaft willen drn tielgreitender und in im Gewerde und in irgend eine Adänder: zuführen Darum m sinnen und sich auf borungen im Juterese der allgeme zwingende## inen tariflichen bs r runges Kirchliche Nacbrichten. Pater Edmund v. Wurtdurg, S.“. ein Alterei Ben des daverischen Reichsrates Freiderin u. Würzdurg is am 2 Donnerstag in Sheftield(England an den Folgen en# Darmoperation gestorden. Er Kand im 66. Ledensahre, un nabezu 40 Jahren Mitglied der Gesellschaft Jein zuerst in Re zu Stonnburs dann in der Verwendung ale Pfarrgeistlich Chesterfield. Wäyrend des Burenkrieget wa er als Feloge## den englischen Truppen in Süda#tika zugeteilt.— An* Sterdedette weilten sein Resse, der königl. daperisch= Legationslekre Frdr. v. Waredurg. und seine beiden Bettern, der Herzog# Norfolk und dessen Bruder Lord Edmund Lalbet Vermischtes. Alg Gleischer. m Bertrte. Gertin, 14. Of. In Hamburg i# Ztg mitte I# ein neuer Ecnins Pferdewurs aufgedeckt worden. Ein Mann der sie M. Spenner neunt und in Hamburg=Eimsdättel wohat wachte einer Beiliner Firma Offerte von Wurst. Diete bestellte 20 Jeniner und forderte einen Garaneschenn, daß die zu liefernde Wurst aus reinem Rind= und Schweinesteisch dergestellt ist. Stenner sendte auch der Firma den gewünschten Vorantieschein der mit dem Namen eines dortigen Schlüchtermeisters unterzeichnet war. Als nun eie Vertreter der Berliner Firma dem Hamburgen Schlüchtermeister den Garantieschein vorzeigte, ergab sich daß der Schein a# AIIet war. Nachkeischunge haden ergeden daß Spennet in Wirflichtett Krügen heißt und ein Bruden det Krüger in Baukon st. der mit dem Vierdewurßtebriienten Bebuke zulammesarlertel Krüger dat in sohr grohen Posten Pferdewurst von den bekannten Bertiner P#erdewurkfebrikenten emplanger and bieh von Oenbune aus vertrieden. Zu einem ansehnlichen Teu int die Vlerdemuuß der Camburg and noch Bertin werber zurhdesiemme Ont Aie(erger-Zusgebe. Wostlällicher(Derhar. Mittwoch, Dden 17. Oktober 1906. n dm mhsient, 16 Co. mhülennd den Schmiche. Hedder zur Feier seiner Hochseit von dier 11 unten tein Loohndaus und en 9. Artoche des Brandes dürfte wadrscheinlich im Spielen eines pehabrigen Ruaben mit Grreichdbizern zu tuchen sein. Mainz, 14 Ou. Der Verdend Mainzer Frauenvereine dat dem großberzoglich deistschen Ministerium die Zule##ung ### Müdchen in die hoheren Knobenschulen ## Moinz erwirkt. Eine große Anzadl Rädchen in bereits zum De##u#ch dieser Schulen 14 Ou. Du vrstürtte Finanz= und Baukommistion ## ensimmig deschloßsen der Stadtverorduetenversammlung die stillsune ven weilern 7000.0 Del Zuschul### ### Neubeu bes Oeftbealer# zu empfeblen. io daß ### Stadt an Stelle von 600 000 Mark nunmehr! g## Vanzuschuß leisten würde mührend die Krone 2 000 000 Mark Sessien, 16. Ckt.(Teiegramm.) Wit amtlich gemaibet sind dier drei leichte Erkrankungen an Blattern vormen. Die Erkrankten liegen im Krankenhause ssoltert Den dat eine Weite verdieitung der Krankheit nicht erfolgen kann. Halle Saale) 14. Ott. Sämtliche Kassendrate daden I. Marz gekündigt weil ihnen die Erhöhung der Konsulniensgedühr von 30 Pig auf 75 Pig. nicht bewilligt worden ist. id droht mit der Anstellung Krankenkasse ideten Aerzn Dovreute, 16 bes. Ott. Der diesige Magistrat datte deschlossen, der Uhr des etwa 20 Meter hobon Turmes der Hospitalstifts. Kichke ein Zisterdlett aus Siat augubringen. Von en beleuchtet, sollte es dem nächtlichen Wanderer kund und zu tun, wie fluchtig und taslos die Zeit in und ion ermahnen. deimischen Penaten nicht zu vergessen. Die Vorardetten waren eit gedieben, daß deute vormittag an der Einsetzung der mit Zissern demalten Glasscheide gearbeitet wurde. Schon schwedte diese in lustiger Hods vor der zur Aufnahme bestimmten Oeffnung. i ploglich krachend der Querriegel an dem die Aufzugerolle betestigt war zerdrach und samt der zwei Zentner schweten Echeide derabsturzte. Die unten Stehenden konnten sich noch rechtzeitig zu retten, so daß weileres Undeil verdutet wurde. Das Zeutimeter Ktarte Slas war allerdings durch den Anprall total Das Pudlikum sammelte mit grobem Eiser die Scerden. Der nächtliche Wanderer aber wird sich vorderhand mit dem nicht leuchtenden Zisserdlatt der eigenen Taschonuhr, wie bieder. bedellen mussen Aus dem Gisaß. 14. Okt. Die Weinlese ist zum grötzten Teil beendigt. Trotz Spritzens und Schweselns war der Gittag infolge der Krankheiten au vielen Orten sehr gering während vereinzelte Redgemeinden einen Glücksherdst mit voller Ernte hatten, so Sigolsheim und Kunzheim bei Kolmar. Infolge der Mißernten der letzten Jahre und der vielen Herstellung dier Lande und des großen Imports aus der Pfalz von„analpsen= lesten Wein“ sind manche Ortschaften wirtschaftlich rocht übel drau. Der letztjährige Wein ist fast gänzlich ausverkauft. Während ich im Frudjahr die Redleute vergedlich auf Käufer warteten und das Hektoliter 20—22 Ml. kostete. sieg der Preiss vor anderthalb Monaten plötlich um die Hälfte. Paris, 15. Okt. Der dritte internationale Kongretz zur Unterdrückung des Madchenhandels wird hier vom 22. bis zum 25. d. M. unter dem Vorsitz von Bourgeoi tagen. „Rude in die erste Bürgerpsicht!“ Das gestügelte Wort d am 17. d. M 100 Jahre alt. Am Montag nach der Schlacht bei Jena ließ der Gouverneur von Berlin, Graf v. d. Schulendurg=Rehnert an den Straßenecken der Mesidenz ein Plaket 1 folgendem Wortlaut aubesten:„Der König dat eine Beteille verloren. Jetzt ist Ruhe die erste Burgerpflicht. Ioh fordere die Emwohner Berlins dazu auf. Der König und seine Brüder leden! Berlin, 17. Ott. 1806. Graf v. d. Schulenburg. Neueste Nacbrichten. Der Kaiser in Bonn. Bonn, 16. Okt.(Telegramm.) Um 12 Uhr mitt ags fand die feierliche Entdallung des R###l#r####z#.. Denkmals vor der Untversitat start. um Deirmer versammelten sich Oberburgermeister Spiritus, der Kurator der Universität und die übrigen Mitglieder des Denkmalsausschusses; er die Prosessoren der Universität, die Vertreter der Stadt Bonn. Kultusminister Dr. v. Studt. Oberprasident v. Schorlemer= Lieser und die Spitzen der Behörden, weiter der kommandierende veral v. Ploetz und die Generaliicht. Generaloderst von Los, Mitglieder des Korps„Borussia“ im vollen Wicht. Beide Tridünen waren mit geladenen Gästen desetzt. Eine Ehrenkompagnie vom Insanterie=Regiment Nr. 160 und das Husaren=Regiment Kaiser Wulhelm I. hatte am Denkmal Aufstellung genommen. Das Kurz vor 12 Uhr erschien der Kaiser in der Uniform der Leidgarde=Husaren unter dem Geldute der Glocken, ferner Prinz August Wilhelm, der Herzog und die Herzogin von Kodurg. Prinz Adolf und Prinzessin Viktoria=Luise von Schaumburg=Lippe sowie die Gefolge. Der Kaiser schritt die Front der Ehrenkompagnie und des Husarenregiments ab. begrüßte die Herren des Denkmalsausschusses und nahm hierauf mit den Fürstlichkeiten nter dem Kaiserpavillon Aufstellung, wo er sich längere Zeit mit dem Generalobersten v. Los unterhielt. Nach dem Vortrag des Rebbertschen Chorgesangs„Heil Kaiser und Reich“ der vereinigten Männergesangvereine hieit der Oderdürgermeister eine Ansprache. die mit eeinem Hurta auf den Kaiser endigte. Die Musik spielte die Nationalhymne. während dessen fiel die Hülle des Denkmals, das den alten Kaiser zu Fuß in Marmor derstellt, auf einem rotlich abgetönten Sockel. Geheimrat Dr. Jacoby, der derzeitige Rektor der Universität. übernahm dann das Denkmal. Die Feier schloß mit dem Gesang:„Deutschland. Deutschland über alles.“ Der Kaiser besichtigte sodann das Denkmal und nahm den Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie und des Husarenregiments ab. Nachdem der Kaiser noch eine große Reihe der Anwesenden durch Ansprachen ausgezeichnet hatte, begab er sich in das Palais zurück.— Der Kaiser verlleh dem Oberbürgermeister Spiritus die Brillanten vom Kronenorden 2. Klasse; dem Geheimen und Vortragenden Rat im Ministerium des Innern. Dr. v Sandt den Roten Adleronden 3. Klasse mit der Schleife. dem Rektor der Universität. Geheimrat v. Jocobi und dem Bildhaum Harw. Magnussen den Kronenorden 3. Klasse. Demmin, 15. Okt. Hier wurde gestern auf dem Wilhelmsn Denkmal für Kaiser Wilhelm I. entWerk des Bildhauers v. Woedtkeplose ein D: hallt. Das Denkmal ist Berlin. 16. Okt.(Telegr.) Der Arbeitgeberverband für das Binnenschiffahrtsgewerbe macht bekannt, daß infolge des Ausstandes der Bootsleute und Heizer der regelmäßige Schiffahrtsbetrieb hat eingestellt werden müssen. In einer zweiten Bekanntmachung erklärt der Verband, daß der Verkehr trotz des Streiks mit den treu gebliedenen Mannschaften nach bester Möglichkeit aufrechterhalten werden soll und bittet die Kaufmannschaft, den Verband in dem aufgedrungenen Kampf zu unterstützen. Handels-Nacbrichten. Der Nechdrach aller mit eisem* bereichneten Artikel ist nur mit Qoellenansabe vertatlet. Warenderfer Kreditbank e. G. m. b. II., Warendorf. Die Genossenschaft bielt am 14. d. M. ihre ordentl! Generalversammlung ab. Dem Geschäftsbericht zufol. bat der Verkehr im Berichtsjahre eine Steigerung erfahren. Dem Vorstande wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr Entlastung erteilt und beschlossen, ¼ des Reingewinnes zum Reservelo abzuführen, 4 Proz. Dividende an die Genossen ausauzahlen den geschäftstührenden Vorstandsmitgliedern eine Remuneration 200 M. zu gewähren und den Ueberschuss in den Spezial-Reservelonds einzustellen. Aledann wurden zu Vorstandsmitgliedern Herr Carl Leopold und Herr Johannes Herbers und zu Aufsichtsraten ghedern Herr Christoph Kottrap und Herr Hermann Bunne wiedergewählt. Der# 4 der Geschäftsordnung erhält lant Beschluss der Versammlung folgenden Zusatz:„jedoch soll es dem Vorstande überlassen bleiben, mit dem Aufsichterat über den Ankauf von sieben Wechseln sich zu verständigen, weiche zwar den vorstehenden Anforderungen nicht entsprechen, aber für den Ankauf geeeignet erscheinen.“ Die Bilans verzeichnet unter den Aktiven folgende Posten: Kassenbestand am 1. April 1906 7406 M., Promessen 37 545 M., Lauiende Rechnung 117 638 M., Bank-Kosto für laufeude Rechnung 3294 M., Bank-Konto für Depositen 57 661 M., Wechsel 16 010 M., Cheok-Konte(Bank) 22 689 M., Geschäftsanteile bei der Genonsenschaftsbank 3000 M., Inventar 270 M., ReservefondsKonto 7659 M., die Passive weisen auf: Spareinlagen 139 080 M., Laufende Rechnung 48 974 M., Check-Konto(Kunden) 39 581 M. Geschäftsantelle 35 372 M., Beserveionds-Konto 7659 M., Vorgebobene Zinsen aus dem Jahre 1906 349 M., Oewinn 2095 M. Unter den Bisnahmen im Etatzjahr 1905 06 finden sich u. a. bigende Bummen: Spareinlagen 74 213 M., Promessen 126 845 M. Laufende Rechnung 695 745 M., Wechsel 84 300 M., Check-Konte (Kanden) 916 218 M., Cbeck-Konte(Banh) 913 575 M., Zinsen 8 215 M., bei den Ausgeben u. a.: Spareinlagen 6S 081 M., 125 505 M., Lanfende Rechnung 664 975 M., Werhesl B1 975 M. Chast-Koste(Kundes), 913 a0s M., Chast-Keute 9r6 220 M., Zieser Slpe M. ier l’e erechum betrügt### Die Mitgliederzahl am 1. April 1908 wer 1## Cenossen. Rbeinlech-Westfallsches Zlegelsynf ckat Dertmund I die Hautä i beit entsprechend der Jahressell allm Syudiket 40 350 300 ggrr ben das 188) M. r Verfl. ung shuf- Erweist statt Tüiurr Des(42½) 42° Chleage, Jan.(1882) 137 16 ) b. MI. uuchläs geringer als in deu beiden Vorznonaten, aber inin#e friedigend. Dle 11 Verhaufsvereine hohaten 46 180 aunähiend 6 Pros. der Beteiligr# Im, 49 385 475 Steine im Augast 4 J. bn 1905. Dea besten Monatsversand hatten 4.- Vereise Dort ind mit 8 Pres. und besen und Waltrop mit je 7 Pros. ihrer esbetellung. Wellrug bonate im Beptemnber last deppelt so viel uins abestsen als im Augest. Den geringeten Versand hatten die kaufsvereine Lünen-Kamen und Uana, die nur 8 Pros. verkaußten Gesamtabente in den drei ereten Quartalen betrug 373 370 498 une oder 47 Proz, der Jahresbeteihgung, 78 Prou der für dieses i lestgesetsten Sollpreduktion und 54 Prer. ves Bestand und Uptoduktion. Im gleichen Leitraum des Vorjahres wurden 300 30 170 Steine oder 40 Pros, der Heteillgung zum Versand racht. An dem(esamatversand sind in erster Linie die Verisvereine Essen, Dertmund und Oberhausen beieiligt, da in den Bezirken in diesem Jahre eine aussergewöhnliche Hautätigkeit recht. Die drei Vereine konnten bereits bie 1.(teber 55, 54 58 Pros. ihrer Jahresbeteillgung und 84, 71 und 69 Proz. ihrer diesjährigen Produktion absetsen. Bie werden mithin am Schlusse Geschäftzjahter#hl kaum über zu grosse Vorräte zu Klagen Wemg befriellgend wur dagegen der Abeniz an Ziegelin den Besirken Unna, Hecklinghausen, Lünen-Anmen und , wo die Verhaufsvereine nuf 20, 33, 36 und 87 l’os. ihrer Bsteinlgung absetsen konnten. Diie Verkaufspreise haben sich Irn Monat wonig geäudert, mie siehen mit durchschaittlich 19,10 Mart pro 1000 Stück ab Ofen fast auf dersellen liche wie im Sepw 1905. Für 1907 werden allerdinge die hoben Kohlenpreise, die in Aussicht stchende Lohnerhobung der Ziegler und VerBürsang der Arbeitszeit unbelingt höhere Verkaufspreise im Gefolge haben. A.-G. Wersteiner Graben- und Hütten-Werbe in Waretein in Westfalen. Im Abgelaufenen Geschafteiahre hat nach haftebericht die bessere Beschäftigung der Werte weitere Fortschntte gemacht. Die Nachfrage nach den ten der Gesellschaft nar durchweg sehr gut; es trat auch Ilmähliche Besserung der Verhaufspreise ein, wennschon die letzteren noch immer nicht iun Verhältnis au den gestiegenen Preisen Rohprodakte steben. Für Neuauschaffungen. Modelle unw. den auser den dircht auf dem Hetrieb übernommenen Hegeara turen insgesamt 119 354 M. verausgabt. Diese Neueinrichtn minenhang mit retionellen Betriel Gewinnergebeis recht günstig beeinflunst. Der Bruttogeninu der drei Werke betrug 237 669(166 567) M., wozu nech ein Vortrag von 7378(3559) M. tritt Die Abschreibuegen beziffer urch auf 46 254(28028) M. Der Reingevinn von 141 352(62 209 findet, wie bereits gemeldet, fug-nde Verteilung: Reservelonds 668(3282) M., 9 Pros. Dividende von 1064000 M. Aktienhapital gleich 95 700(1. V. 5 Pros. gleich 53 200 M.), Tantiomen 15 344(3849) M., Vortrag auf neue Rechnung 23 549 M. Bilans und u. a. aulgeführt: Materialien 214 849(19! rikste 181 462(179079) M., Debitoren(ginschl. 342 526 M. Bankguthaben) 771 291(391 622) M., Kams 12 945(14 900) M., Wechssl 20071(0) M. Die Kreditoren haben 102 654 M., einechl. 572 M. rückständige Löhne(i. V. 88 827 M., enschl. 20625 M.) fordern. Die ausverordentliche Generalversammlung vom 9. Juni er. bet die Erhöbung der Orundkspitals um 380000 auf 1 4 3 0 0 0 0 M. b e s c h l o s s e n. D i e n e u e n A l t i e n n e h m e n v o m 1. J u l i an der Dividende tell. Der gesetzliche Reserveionds erhöhte ch duroh das bei der Ausgabe der neuen Aktien erzielte Agio— nach Absug von 8000 M. für Kosten— um 22 680 M. Das neue Kapital soll sum weiteren planmäangen Ausbau der drei Werke verwandt werden. Die Aussichten für das neue Geschäftsahr und nach dem Berichte günstage, sodase wiederum ein zukriedenstellendes Resultat zu erwerten sein dürtte. * Wittener Stahlröhrenwerke, Witten u. d. Rahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war zum erstenmale die Interes#engemeinschaft mnst den Röhreswalzwerken Akt.-Ges. i# ches-Schalke in Kraft. Der Bericht sagt hierüber, dass eie sich echon Insofern als nutzlich erwiesen habe, als die #gkeit der beiden Werke infolge des Austausches ihrer Tabrikate werentlich erböht wurde. Iber für die Vierechnung in Ret kommende Gewinn dee Wittener Unteruchmens betrug 38 M., der des Gel-enkircheners 161 400 V., zus mmen 579 638 Mart, so dass nach dem Teilungsverhältais vor 18(zu 6% auf Witten 480 246 M., auf Gelsenhirchen 149 391 M. bedeutet für Witten eine Erhöhung der Gewinnen doch ist dabei zu beachten, dase von Gelsenkirchen-S. der Gewien zweier(eschäftsjahre in die Gewinn-1) geworfen wu de. Der eigene Betriebenberschuss 382 281 auf 703 673 M., während der Zinsgewinn von 14 305 auf 2606 M. zuröckging. Aus dem Lise a-Verhauf, über desern(esamt wert der Berscht beine Angaben enthält, wurden als erste Quote 100 000 M. vereinnahmt, die zur Bildung einer Syeztalrezrre Verwendung finden. Die Unkosten eind von 106 799 auf 140023 gestiegen. Nach 185315(136 226) M. Abschreibungen und 35 914 (26 000) M. Tantiemen stcht einschl 23011(19 006) M. Vortrag e verteilbarer Gewinn von 430 246(296 566) M. zur Verfügun Hieraus erhalten die Aktionäre, wie bereits fruher mitgetellt, 23(1 Proz. Dividende gleich 414000(262000) M., wahrend 16 246 (23011) M. vorsetragen werder.(Im Vorjahre wurden 21 353 M. der Reserve überwiesen, wodurch diese auf 10 Pros. der Aktienkapitals stieg.) Nach dem Bericht erböhte sich infolge der starken Nachtrage die zuffernmäseig nicht angereh-ne Produktion um 20 Prowobei zu beröcksichtigen sei. dass die Neuanlagen. für weiche du letzte Kapttalserhöhung um 300000 M. vorgenommen wurde, ervt 11 den letzten Monaten des Geschälftsjahres in Betrieb kame und daber zu den Ueberschüssen noch nio t neanenswert beitragen konnten. Bei dem Koskurse Garreit Smith u. Co. in Nagdeburg ist das Unternchmen mit 45000 M. beteiligt. Die Forderung aber derart abgeschrieben, dass daraus weiterer Verlust nach Aneicht der Gesellschaft wohl nicht meh estetchen durfte. Auch dit weiteren Eingänge aus dem erwähnten Liseusverkaufe sollen zur Do tierung der neu erichtsten Spezialrere##e dienen. Gewinnverteilung unberückeichtigt bleiden. Um stehenden Gelder aufzbringend ansulegen, gleichtterung der geschäftlichen Beziehungen beteiligte men bei der neubegründeten Maechinenine Halbach Akt.-Gea in Dusseldort mi Entwicklung dieser Gesellechaft, über die in de findenden Gene alversammlung weiter berichtet werden soll, lasst schon Im ersten Geschäftsjahre auf eine günstie Verzinsun rechsen. Die Gesellechaft glaubt für das laufende Geschäftsia nach der seitherigen Entwioklung ein günstigee Ergebais in Aussich stellen zu dürten. ° Porzellaufabrik Ludwix Wessel u.(’e. In Beun-Peppeldorf. Das Jahresergebnis durfte, nach recht guter Beschäftigun in den ersten neun Monaten, dem vorjährigen etwa gleichkomme Di vidende damals 7 Prez.) * Bergwerksverielhungen. Das Oberbergamt Honn hat e## Gewerkschaft Niederrhein in Dusseldorf 16 Kohlenfelder in de Kreisen Clere, Moers und Geldern unter dem Namen Niederrhe 1—5, 7, 10—14 und 18—22 verlichen. * Abrogengas-Ges. m. b. H. In Hannover. Nach dem Berte des Vorstandes hat sich der Umsatz im abgelaufenen Jahre ur 35 Prez. erhöht. Der Auftrags-Bessand am 1. Oktober beir 428 800 M. Ausgeführt wurden bisber 46 Städte-Anlagen im I and Auslande. Zur Zeit befinden sich noch 8 Städte-Anlagen 1 Bau. Wegen einer wosentlichen Erweiterung der Anlage wurde d Fabrik verlegt. Von dem Bruttogewinn von 79884 M. wird usreichlichen Abschreibungen eine Dividende von 6 Pros. verteilt. Das Kapttal wird auf 650000 M erhöht. Kürzlich erfolgte die Inbetriebsetsung einer Adrogengas-Austalt auf dem kaiserlichen Qute Cadinen. * Haunoversche Elsenglesserei In Mieburg. B.-C. mitgsteilt wird, hat die Gesel schaft das Ileatro# ihrer seitherigen Sp-zialität der Rü#renfabrik mit der Zeit unabhäugiger zu machen. Die dahingehender Bemühungen der Werksleitung sollen auch bereits einen wesentlichen Eiolluss auf den Jetztjährigen Geschäftsabschluss ausgeübt haben. Die tiesellschaft beschättigt sich jetzt mit dem Bau von Enteisenu geanlagen für Trinkwasser System Book, wie sie für die Stadt Hannover in Roklingen für die Leistung von 40000 chm pro Ta- ausgeführt worden ist. Neuerdinge hat sie ein Patent zur Reinisung der Rohrleitung Deutschen Röhren-Reinigungsgesellschaft in Dresden erw ches Verfahren bereite in vielen grösseren Städten zur Anwendung gekommen ist und eich überall gut bewährt hat. Bie wird die hier zu notwendigen Apperate bauen und die Reinigungen selbet nchmen. Man erwartet, dass diere neuen Erwerbungen dazu beitragen werden, die Prosperttat der Werke zu heben. Ferner#-# Haunoversche Eisengiesserei die Fabrikation von Rotationan sowie den Bau von patentierten Apparaten für die Kohle Hütten-Industrie übernommen. Mit den Vergrösserungen der Wert stätten sowie mit der Erweiterung der Einrichtungen für die Spezial-Fabrikat onen wird jetzt begonnen, da das Unternehmen über ein grossen günsti, gelegenen Terrain in Misburg verfügt. * Fiensburger Schiffsbau-Gesellschaft, Flensburg. Am Montag Vormittag 10½ Uhr verliens der für Rechnung der Roland-Linie, Akt.-Gles. in Dremen, erbaute Frachtdstapfer„Durendart“ (Stapel-Nr 264) den Hafen, um sene ofhstelle Probefahrt anzutreten, de nach allen Richtungen bin ein vorzügliches Resultat lieferte. Die Hauptabmensungen eind: Qr este LAnge 354•0“, Orönste Breite 49•2“, Tieie(moulded) 28°6“ Die Tragfäbigkeit beträgt ciron 6400 Toss. Der Dampfer beaitst eine Dreifach-Expansions-Maschise von 1525 P.S., die ihm eine Ger chwindigbeit von 10 Asoten in der Btunde verleiht. nach Beendigurg der Probefahrt seiste des Schiff. unter Führung des Kapt. II. R.i de, seine Reiee durch den Kaiser Wilhelm-Kanal nach Bremerhavea fort. * Vereinigte Gammlwaren- Fabriken Marbarr, Wien (vermals Meuler— J. N. Resthoffer) in Harburg a. d. Elbe. Die Werke waren dem Gesehältsbericht aufoige in Berichtsjahre reichlich beschäftigt Infolge des Bohadenfeuers auf Abag un Mark wurden au Abschre#l383 M.(1. V. 246 349 M.(2 032 00 ½ Proz.(12½ Pros.) verte antelle an des Aulsichtat ebsungen anggerahlt und werden sollen. Wie sich dn de, lasse eich noch nicht vorau ebungen, die Gummierreugung zu vermehren. erl erwarten * Allenburger Mramsenbahn und Eiektrisithts burg. In der Generalversammlung wurde für des Gerchaftgahr 1905 06 g lastung erteilt. Ine Divide Die Versammlung beschloss fer als durch Ausgabe 906/07 zur hale Deutschen Kreditanstalt L#ngte# n. Des Konsortium hat die Verpdichtung übersommen. ueuen Aktien den Beuitzern der alten Aktien im Verhaltale von 1 Kurss von 110 Pror. zum Besuge anzubisten * Oberschlesische Chamette-Fabrik früber Arbeitsstätt Didler Aktien-Gesellschaft in Gleiwitz. Das abgelaufene schäftsjahr seichnete sich, wie der Geschäftsbericht 1905 06 berichtet, durch eine stetig zunchmende Nachtrage## den Fabrikaten der Gesellschaft aus, sodam die Fabriken duschn gut beseist waren, teilweise sogar bis zur Gienze der Leistun fählgkeit. Im ersten Bemester liessen die Verkaufspreise noch nschen abrig Wenn es auch im zweiten Bementer gelang etwas beusere Preiss zu erzielen, stand dienen eine verhaltninnunsng ür bedeutende Preiesteigerung der gesamten Rohmaterialien ohlen unw. gegenüber. Der Aleatz nach Ruesland hat sehr unter dem Einfluss der daselbst berrechenden Wirren gelitten; vor pekunihren Verlusten ist die(esellschaft bisher indemen verschont geblieben. Die standige Ausgestaltung besw Verbesserung der Fabrikanlagen ist von grossem Nutzen gewesen, und zind auch in keiner der Fabriken Betriebsstorungen vorgekommen. Die Bilane west Hruttogewinn von 385 188 M. auf; nach Anzug der erforder lichen Abschreibungen und Rucklagen im Gesamtbetrage von 140 083 110 586) M. bleibt ein Reisgewinn von 245 102(184 046) Der Generalversammlung wird die Verteilunn einer Dividen 12(9) Pros. vorgeschlagen. 6866(7612 M. sollen auf Geschältnjahr vorgetragen werden. Die Direktion bemerkt, um 3 Pros. bemere Renultat Jediglich dem jetzt werbenden Beutz der Beteiligung der liesellschaft bei der Stetti motte-Fabrik Akt.-Ges. vorm. Didier zu danken ist. Die eigenen Fabriken der Oesellschaft haben trotz höheren Umsatzes ungefähr das geiche Ertragnis gebracht, Vorjahre. Infolge der grossen, durch den starken Hetreeb bervo rufenen Abautzung der Breauoien munsten von diesem höberen Betrage abgenetzt werden. Ebenso haben rungemaschinen eine starke Abnutsun erlitten, sodans bel laufenden Abschreibungen ein besonderer Botrag von 15 000 Maschinen-Erneuerungs-Konto zurückelegt werden musste. Alle übrigen Abschreibungen eind in der bieber üblichen Wese vorge" nd: die ## 994 F in, 20 540 M.(55 052 M.) 2 und 50 000 fl.(wie i. V.) 161 809 M.(176 910 M.) Marktlage im laulenden Jahre Berliner Börse. Drahtbericht des„Westfälischen Merkur“. Schluscharse. 16.10. 10. 19.f 16. 10 10. 10 — 100,10 Dertm. Vihhmelr 132.50 132 54 — 90,80 Dusseld. Eses-Alt. 154,75 115. den.— 30.435 Dyoamt Trus.. 173 10 171.9 . von 6 P die E.: Uel ng de. At som. 830 000 M. neuer, 1# Dividende bererl unter Fahrung 4 Aktien nl. Ke Ba. Hent uund.183 166.60 10 112.60 Altsnst. 184. Hannev. Bank 186.25 Nai-Bank f. Dischl. 120.50 Oesterr. Krediianst 200.40 21 Zent: S D ant. 144,10 144.10 ankv. 1674 cbeanl. 66.1 95.6 Hart. Brachesb. er. " 8 Pr. Harpener Bergt. 3½ 2 P. 38 Preu 35 Sach ½ 8 K 1 Westl P. 06. 86.25 Kans. 99.10 90.30 ons 86.20 86.20 mie 90.40 86.20 8.19 96.10 96.10 Anl. 102,80 102,20 lengstenberg Herbrand Waggen Horder St. Pr.-A 162.00 191.90 112,60 112.60 204.50 290 00 wieder Zertleorden Statigarter Iinmobillen und Baugeschäft schwäblsche Zementwerke, Bluttgart. Zig.“: Aktionare der Ober chwäbtschen Gesellschaft halten,## al. eis Zwanzig# hen gestellt, au findenden ausssrorden! stellen: 1. Die 6 ende Kon Fosi n lent mndet worden . 2. Die Gen-ralve unsion, bestehend aus drei Mitgliedern. unsion ihre Arbeiten beendigt und diet. s0 soll eine aeue Ceneralversamml: cht der Kommissios ent exengenomme sionsantrag abgestimmt werden und Oberder„Vrhft. Lementwerke, weiche den hteilig für die Interesser * Glaubhaftmschung des Heeit ktienkapftals, an den Aufsichtwordsung der am 31. Okt. d. J veneralversammlung lolxende Anträge hte Geschmigung des zwischen verk und Immobilien-Baugescha so lange zu verschieben, bis eine It hat, wan die Gesellechaft seit ihr iu der erzieite Verdienet jeweile üblen. 3. Wenn die K em Aufmchterat untige F a u s g e s c h r i e b e n, d e r B e und dann über den 3½K" u. 1915 Münst. Stadt-Anl. 4% Westf. Plandbr. 101.50: 91. 32 3½*„„ 94.60 84.60 1% Rb-W. Hentbr. 101.30 101, 60 *„„„ 92.90 96. 10 4# Rh.-Wentt. Bod. Kr. Plandbr. 8 9 101,00 101,00 3½ 5 do. 8.6 0 4½ 8 Argent. Juss.— 96,10 6/3 Buases Alres -Anl., u. U. 191,10 101.13 55 Chinssen 1896 100.80 101.29 .S„ 1896 96.40 96.70 15 Italiener 5g. Merikaner 1# Osterr. Goldr. 45" Kronenr 4½#" Siiberr 15 Humaner 1896 15 Kums Kons. 1889 inn. Anl. Russenbenk 18 Spanier 18 Ungar. Goldr 15 Krosenrente 15 Turten 1903 Ost.-Ung. Staatab. Lomb. Canada Psciße 4 Pnnce Henry 144. Allg. Elektr.-Ges. 221.70 212 40 Anglo Cont. Cusse 117.90 117.80 Bismarchhütte 823.30 321.00 Bliesenbach Vorzug 69.60 50.10 Boch. lleigu C.. 62-40 62.21 (Jussstahl 246,60 240.25 Viktorialr 126.10 126.10 . 2 8 4, 7 5 2 9 7. 5 0 Bossperde Walzw. 138.50 130.00 Boderun 127.20 berrr Kolner Bergu. Cömighers Beurr 140 260.2 Lindenbr. Uams— 66.#2 Luise Tiefb. St. Pr. 192.00 101. 06 Magieb Bergw. 616,00 518.76 Hergw. 142,60 142.24 94.70 94.50 94.30 94.40 147.20 147.20 36 75 37.00 130.60122.20 146.60 Souasl Dee E.-Inf. sen Getrelde. * Bertin, 16. Oht.(Eig. Drabtber. des Preduhtesbürse. Wesse Okt.(—) (183½) 183¼ Roggen 04 (160% 160. Mn(165) 164%. Haler Okt.(138 Des.(167%) 157½ Nu(162½) 162“, Mus amer 126 1/. Der.(127½) 126 1/. Au(123 J 122¼ 22.75 bis 24.75. Roggeameh. 10.60 bis 22.40. • Parts, 16. Okt.(Eig. Drahtber, des„Weatt. Merkar. Vetter bewölkt. Kröffnung-kures f. Merber.) Der.(178½ " 158 Aised 01 11 . 449 20 45 F. 209.75 109 10 kt. 160.60 15 91.10 3 . 109.20 103.30 ech. Wet enden u. St. Pr. Nordd. Lloyd Nordd uder 144. Kemn 114.30 114.3 126.10 124/8 Lwesbrau. Unscabr Nordstern Burgw. 326,8c 236.00 Oberschl. Es.-Bed. 189.60 120.20 „ Eis- Ind. 126.75— Orenstein u. Koppel 227.80 220.50 Oenabr. Kupferdr. 118.22 116.70 Phonix Bergw. St.-A 210.50 211. 76 323.60 326.00 119.00 113.00 120 C0 116.75 175.79 176,60 196.76 150,75 Westt.Kalkw. 145.83 146.00 bacher Hütte 307.76 200,00 Erde 77,650 77.90 uchert Elettr. 127.40 127.00 ulz Knaudt-Akt. 165.50 166.00 sens u. Halste 187,60 123 25 10.,00 192.20 160.90 100,10 135.50 126 50 123.75 123.76 241 20 241 00 126.00 226.25 136.76 126,75 208 26 209,25 120.50 120.50 169.69 160.10 194.10 105 50 268 76 268 C0 821.80 124 50 140 25 140.50 Stablv Zink. Techlenig. SchiffThaie Eis. V.-4 wi. kog Wittener Qunast. Anf. Schla Anl. 15. 13. ruhig 23.55 23.50 23 40 28.55 stetig 91.65 30.80 30.70 * Liverpeei, 16. Okt.(Fig. Drahtb. 4.„Westf. Ner kar. Boter Winterweisen Iles.(6/5½) 6/5¼. März(6 6) tetig. Bunter amerihanlerber Mais Dez.(4/4½) 4 41/8. 0% 4/0½ rahgg. Sucker. * Hambarg, 16. Okt., aschm. 3 Uhr.(Eig. Drahtbe de:„Westf. Merkur.)(Schlussbericht.) Ruben- Rohrucker 1. Produht Basss 88% Rendement neue l’sanes frei an Bord Hamburg Okt. 19.25. Nor. 18.75. Der. 18.80. März 19,05, Mai 19. Aug. 19.30 ruhig. * M a g d e b u r g, 1 6. O k t.( E i g. D r a d t b e r i c h t d e s W e: Merkur.) Kornzucher%, ohne Back 8.90-9,(0. Nechprodukte 5% ohne Bach 7.35-7.50. Stimmung ruhig. Brodrafbunde 1. ohne Fass 19.50-00.00. Krystallzucher 1. mit Sach 19.30-00.00.(em. Rafönndle mit Sach 12,00-00.00. Oem Mehe mit Sack 18.:0-00.00. Stimmut ruhig. Bei Abnahme von mindentens 200 Zentnern alles net Zentner, Rohzucker 1. Produkt Tranuto frei an Rord HambOkt. 19.25 0d., 1935 Mrf., Nor. 18.70 04. 18.75 bef., le 18.80 C4., 18.85 Brf., Jan.-März 12.00 04., 19.05 Brf., M1 19.25 Gd., 19.30 Nr., Aug. 19.50 Cd., 19.55 Brf. ruhig. Baumwolle. “ Bremen, 16 Okt.(Erg. Drahtbericht des„Wes Werkur.) Baumwolle. Upland middl, looo(651 65 1g. • Liverpeei. 16. Okt., mittoge 12 Uhr 4 Nr. Kredit Berl. Handeleger Deutsche Hank. Distonto Dre Nachbörse. Bant Pos Baltimere and Ohie Lombarden Rossen 1902 Tetes: 124.901 27.10 72.40 Tendens-Bericht Die Börre groffrete in rul heb. Des.-Jen. erikanferhe (6.19) 6.24) 7000 Hallen, davon für Spehulation und Expo Tendens für Amerikaner loos ruhig. Treis: 6.54 good ordinary I.ieferungen: Okt.-Nov.(6.20 6. 17. Nov.-Dez.(6.15 Jan.-Febr.(6,16) 6.13. Febr.-Märr(6,18) 6.15, 6,17. April-Mai(6.21) 6,18, Mai-Juni(6,22) 6,19. JuniJuli( 6.21. Raffee. * H a m b u r g, 1 6. O 4 t. des Westf. Meraur.)(Schlussberich.) Good average#. Okt. 37, Der. 37½. Märs 27½ Un 28, stet * Harre, 16. 04t., vorm. 10 Uhr 30 Mie.(Fig. Drahtberiel.: des„Wesll. Merkur.) Kaffee good average Santen Okt. 45%. Des. 46. März 40. Mai 46¼. steti. Oele und Spiritus. x. Drehtbericht 3.20) 63.90, Derdr.(63.90) 64.50, Neueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hamburg= Amerika=Linie. kommend, 14. Oktoder 6 Uhr morgens auf der Elde. D. Graf Waldersee“, nach New Fork, 15 Oktoder 7 Uhr 15 Min. morgene Prawie Pornt passiert. D. Hamdurg“, von Nem Fork nach Teapel und Genna 14. Oktoder 10 Udi morgens von Getralter. D Prinz Adaldert“, von New Vork nach Genua. 13. Oktoder 8 Uhr abends Aeagr!. Letzte Nachrichten über die Bewegungen der Schnendampfer des Norddeutschen Llond in Bremen. * Berlis, 10. Cat.(Eig. Draht Merkur) Russl Oktbr.(60.—.— Mai(62.00) 62.50. • Paris, 16. Okt.(Eig. Drahtber. Wetter bewölkt. Eröffnungsturen Anf. Schluss de:„Westt. Merkur.) 10 RAn matt Okt. 75.50 Nov. 75.76 Nov.-Des. 75.75 Jan.-Apnl 74 Leistl matt Okt 45.25 matt 45.35 Leins Jan.-April Opentas 04t Nor. Jen.-April Ma-Aug. 46.— (Detalle. " L e n d e n, 1 6. O k t.( B i g. D r a h t b e r i c h t d. s„ W w. Nerkur.) Anfang. Chili-Kupfer 90“. per 3. Monat 99¼. fest. Zien 198, per S. Monat 19#“, stramm. " L e o d e n, 1 6. 0 4 t.( E i g. D r e h t b e r i c h t d e s„ W. Merkur.) Schluss Chill-Kupfer 99%, per S. Menst 90“. fert Alas 197½, per 3. Monat 194¼. fest. Amerikanische Warenkurse. (Eigener Drahtbericht des„Westf. Merkar.) * New-Terk, 14. Otr. Beumveille Des.(11.10) 1I Jan.(11.10) 11.22, Marr(11.89, 11.39. Mai(11.80) 11.48. * New-Tert, 16. Oat. Werlen. 1br.(82 82 Die besten Erfolge bei der Hubereitung von süßen Nachspeisen, Fiammeris, beim Verdicken von Suppen, Fisch= und Gemüse=Saucen, erzielt Mondamin. Mondamin ist in der Ruche zum Verdicken unentbehrlich. Nr 916. Morpen Ausgabe. Belanntmachung. # Schet. enee### mrats Ni. 4 iu de Drusleude: außgeroher Mäunen, dm 12. Cttader 1906 Die Polizei=Verwaltung. J. u. Reinhen: Herrschaftliche Besitzungen. Js dade Austrag mehrere perrschaftliche Besitzungen, in nächner Nähr des Ludgelegen, versetzungshalder zu verkaufen. Lübbert. Geschaftshauser. Mehreie in seinster Lage Munsters gelegene Geschaftssehen durch mich zum Verkauf. Lübbert. Mletaiticher Gerber. ske e L. G. Vocke, Dramses dei Großtte u. Altenee Geschäft dueserurt, B—22 6 Wollen Se u e HerrenDamennonen, Cclaf= und Vferdederen, soin Ttridsarnen. unterhält der Fabiil gereingten kräftigen Buckekins, Socviols, Kammgurnen, Loden=, UeberzienerDamentieiderstoßfen, 150 Pieren duckt an P## Bekanntmachun u S ½ chigen Gabien der Giaduztenhusten der Etant Müuhen 8 21 der Stuchusnsnung ser vir Pien a., vom 19. Mar, 1806— finden am Meulag, ben 5. Nevember 1906 und an den unten udbeidrzeichneten Tagen in den Sülen der Maisauses und Stadtweinhauses statt. Die Wahlen deglunen am Montag, den 5. November 11106 um 9 Nor vormittags nach Berndigung des in der Lambertiktrede stattsindenden Gotigsdeenstes. durch Grsetz vom 31. Mhi, 19906 eingememdete Teil des Stadtbeziets bildei einen desonderen gettennt einersens für den alten Stadidezirk und anderseus hldez##. Demgemaß erfolgen die Wudir ir bar Gingemeinbungset biet. In Beien dei von den einzeinen aun der Watten u. 1. m. wird mugetenl! Abteitungen zu mühleuben Stabivere A. Für den alten Stadtbezirk. Zeit u III. Abtellung. kuch Adlauf dei Wadipertode scheiden aus die Heiren nichtstassen Controlleur, Bunge Wühelm. Zimmermein. Waylpe###de sind ausgeschieden der Herten 1905 gestolden. Baender Albin, Pos## Wahlp####de dis Ende 1910 gemühlte 1596 gebarcher Julius, Rechnungsrat, S0mis! is Ende 1906 lansenden ann Dr. Gluad, praktische. Arzi, am 20. Sepiemder 1. Apin 1.905 von Wunster verzogen. Der für die Eisent ihnsefretür Jukod Strohm ist am 25. Juli Mittwoch, den 11. Ottober Gänzlicher Ausverkauf G f Nrn u. Eburnwalrn zu bebentend ermäßigten Preisen. Gegrünbet iens. Preis Oeeraude Frau Maria Harenberg, Nichaelisplatz Oeeraubet 1854. Nach Ablauf der imann. Salzmann u7 Gutsbesiper Wildelm Hu# Von den für die Wahlpetiode hocke D1. Morig. Prosetsor, Ae gebeter Justizral.## dessen #0 Gud. 1908 Aoteilung. n aus die Heiler 10 Zuig K#arl. I. Motellung. uf dri Wahlpeniode scheiden und kir Herter Rodert, Kaufmann, Schmedding Franz. Weinbändler. tiode dis Ende 1910 gewählte Stadturrordnete, Perr hmann ist am 1. Aprt 1906 von Münster veizopen. Durcy Ottostatut vom 26. Seriemde: 136 ist die worden, von demn 6 von den Waylderechtigten des Emgememn Stadtbeztrk 45 Staduerotourte entfassen. Die beernach in dei den regetmähigen Ergeinzungswadlen gewähll und zuat ein Es sind muhin zu wählen zur regetmäßigen Ergan: Kausmann, Faiger Frauz. Der Stadtverordnete März 1905 ausgrschieben du Heiiean zrrei= Stretter, am 2 August d. Fabritam, Heusele un. Der für die Wahlsierungsrat Dr. uf 51 feigesetzt sodaß auf den brducten werden abgercden wrr nanko zu Dun Wollsachen nicht veratbeite Bei Anftage Alte. er stede Christophlack 41s Iukrodin-Austrich bestens bewadrt, sofort trocknend und geruchlos, von Jedermann leicht anwenddar. geldbraun, mahagont, eichen, nußzbaum u. graufardig. A.& F. HausIn Warendorf: Nerm. Jes. Bunne. ahg e ercer de jeder is hlabten Jahre(die von der III. Meiellung 6 Stadlvetenbr ctc. von der II. Abteilung 6 Stadtver####kr. von der I. Abictlung 5 Stadtvrtordurte, ißerdem sind als Ersat von der III. a teitung 1 Sioduziondneter auf 4 lahre vie Cnd 1614. von der 11. Aoteilung Stadivctorduct auf 2 Jalre(bie Ende 1 90% von der I. Adtetlung 1 Stadtvervidneter auf 4 Jahre(die unde 1910 Die II1. Atcllung wahn am Montag, den 5., Dien. ung. den 6., Millwoc, den Donneretag, den K. November 1906. Die Wadl begmm om 9 Udr vormttags und dour#t### 1. WSab 1ag 9 0 K 1II. miepten Aufrufe sich kein Wähler Um einen zu großen Audiung am lichkeit sich an den ersen Wahltagen zui Summabg Die II. Aotellung wioll am Prettag, den V. Nevemder 1n00. Adgabe seiner Stimme meldet. Die I. Aeteilung wäblt am Tonnabend, den 10. Novem der 1906. 11 Uhr vormittage. Ruch 1 Uhr nachmnnttags wird die Wadt geschlossen, wenn deim Aufru zur Abgabe seiner Stimme meldet. Jeder Wädler dat bei Adgabe seiner Stiume getreunt ihien will, sodann die Erse B. Für das Eingemeindungsgebiet. Von den auf Giund der Eingemeindungeverttäge im Jahre 10001 auf 6 Jahre sind durch Beschluß der Stadtverordneten=Bersammlung vom 11. Juli 1906 ausget eling Bernard, Kolon, Wieskötter gi. Mertens, Hermann, Ackeren, deide gen Demgemäß dat die II. Adtettung eine Neuwadl von 2 Stadtvetordurten aus en vorzunchmen. Lonnavend, den 10. November 1906 1 Ubr voumitags wird de Wost geschlosen, wenmn sich dem KustensStimme meidet.#ein Wühler mehr zu Gemeinsame Bestimmungen für alle Wahlabteilungen. Gute Ware ist und bleibt die billigste Ware! Möbel, Teppiche, Tekorationen uc. u. unter Garantie. F. H. Greve, Hünster i. W., Urbanstr. 11, am Bahnhofe.— Aeltestes und größtes Geschäft der Branche am Platze. Lagerbesichtigung erbeten. 100 Zimmer=Einrichtungen. Zeichnungen, Entwürse, Kostenanschläge u. ohne jeden Kaufzwang gratts und franke Eigene Wertslatten und billige Oeschafterdume, Daburc bisttafte Preise. Joh. Aloys Bruun, Emailleur u. Goldschmied, Münster I. W., empfichlt emer bechwürdigen teistlichkelt leine m eigenei Wertstan aus freier Hand geserngten(7) Kirchengeräthe und Gefäße. Bullrm. Itertin Gutwirm 0. m. b. M. Haltern in Westf. Neueste Erfindung auf dem Gebiete des Lichtes und der Kraft. Nr. 27d 711. d. K. P. ungemesten Abselute Beiriebbsicherheit, ohne jedwebr Erpiehens- unNeueregefahr, sowie allervistigste Licht= und Kraftanlag. Unerreich: zum Betriebe von Gasmotoren und zur Beleuchtung von Ai#= Jabriken, Häusern, Etobltstements, Villen, Baduhösen, ganzen Ortchaf Einsachste Bedienung, velles, runiges Licht. Billiger wie azenien- und#ekttisches Lia Weitgehendste Garantie für Betriebs= und Gesahrloslatt Prospette und Reserenzen steben auf A: Tächtige Vertreter gesucht.— WDer der Cren on der II. Abtetige Wadixert.## Herbst und Winter 1906—7. mundlich zu Plototon zu Die Ausübung des Sumer gen und außenhalb des Stadterden öhute sondere ders darauf an Secr Louuts? PIE 901B Balhmere Ar“ Gube Oalbesen * SdicOerercts Mteimnser- Augypten " Ostasien- Austrahten STE whlenden Stadtve erbliches Besitztum haben besieben muß. Im Intcresse einer für alle 2# gend gebeten, die Emladung, welche jedem die unten rechts auf der EinlMüt u I. Ott urch den Wadteacht, daß gemaß Wühler zugestellt und, sum Wahller Nummer der Wadlliste# Manistrat: Kostüme Pelze Pensionat der Schwestern vom armen Kinde Jesus Kostümröcke ele. Pelze Lochen Jahreseink., 32 Jahre, ur. Lebensgefährtin mit tadell. Charakter aus gutbürgerl. Fam. Eindeir. in Geschäft u. 11 nicht ausgeschl. Angeb., womögl. mit Bild ausführt. Ang. unt. H. T. 7150 die Geschäftsstelle d. Bl. Anonymes u. postlag zwecklos. Diokr. Chrensache. Selbst. kath. Schneiderm mit gutgeh. S Geschäft sucht die Bekanntschaft ein. ält. kath. Dame(nicht unt. 40 J.) oder Underlos. Wwe zwecks bald Heirat. Gest. Offert. uni. 2328 an die Exped. der Dutsburger Volkszeit., Duisburg. Stesdk. Jur, sucht vom e 1. Novemder ab in Münster ein gut möbliert. Zimmer mit voller Pension. Geft. Angeb. mit Prei# an die Geschäftsstelle d. Bl. unter W. 7146 erbeten. Schloß=Haushalt auf dem Lande wud zum 1. November cr. eine ältere, kuthol., energische, im Schlachten, Backen und Einmachen durchaus eifahrene Kaschitene gegen hohen Lohn gesucht. Angebote unter N. 7132 an die Leschistestelle d. Bl. erbeten. 3122 Rehfeld's Engel- Christbaumspitze Suche sür meinen Sohn, der eini gedient und 2 Jahre praktisch in Brennernie#n tang gewesen Stellung zur weiteren Ausbildung, insbes. in der Buchführung. Angebote unter S. 7131 an die Gee d. Bl. 3191 Zum baibigen Emtult ein junges Mädchen zur Etleinung der seinen Rüche gegen eine monatliche Lehrvergütung von 95 3AI. gesucht. Gutes Erlernen zug üh. 1186 Hotel Stern, Aurweiter a. d. Aor. Fox-Terrier, Wr gereichnet, 6 Monate alt, ist zu virkaufen. Näheres ne: Harsewinfelaafe 1. Stern von Bethiche 3 Kersenhaltern und drri goldenen schwebenden 18. dreiteches Glockengeläute drei zeldenen aus Eogein). „Ehre sel Gott In Nähe:: riede sorber Rehe auf Erden und den Ner Nehlgefallen“. Diese Spitze ist die einzigete Chrtet nelche auch am schlei stehenden Nann und indelles fanktionirt, weil alle# * Preis pro Stück Mk. 1.20. Die billigere Spitze zu Ml. 1.00 führen wir nicht. Porte 20 Pix.(Nachaahme 30 Pig. trurer). 18000 Stück konnten im Vorjahre nicht mehr geliefert werden, deshalb erbitten wir Bestellungen mög ichst sofort. Bestellung geschicht am sichersten per Postanneisung. da Briefe mit Marken in der betst starlen Geschaftssent häufg verleren gehen. Jeder Stück unter Garantie.— Backe, Solingen 925, 83.— — 4er1. P7..7.. sung erlolgt vom ersten Werktage nach der Einzahlung bis der Abbebung Fulda. Hotliet des ernnt Sr. Heiligke Papstes P’ins X. Abec BonifatiusVerden u Fage 1000 Mark Carantie, en, aus abeelut reinem Bienenwachs, wie er vom uagezeichnet durch besonders ruhigen, spersamen Brau bedingten Vorzug grösster Preiswürdigkeit. Grosse gold. Jubiläums- Medallle 1903 Sr. Heiligkelt des Papstes Leo XIII. verlichen als Anerlennung für eine in der Fabrik der Firma F. E. Berta hergestellte u. deselbst künstl. ausgestattete Boutfatinsherze. 1354 Siearin- eder Kemppeltiens-Krouen- u. Talelkerzen, tadellos brennend, liefere ich zu vorteilhaftesten Preisen.— Rbenso Woihrauch, Raschlasskohlen, KirohenOI und Ewigliohtdochte. Hammerschlag, Cigarrenfabrikant in Bremen, empfichlt von seinen rühmlichst bekannten(Ligarren insbesondere die Special-Marken: Germania, milde und fein. B 62½ AIh. per Mille, und Hammerechlag, mittelkräfig, à 62„„„ Prebeschatel gerne zu Diensten sieben. Rüchsendung ist geslattet, Vernuch ohne Rleike. Posiane Wohnung (3 Zimmer, geschloss. Verande, Rüche mit Speisekammer, Badezimmer, eitee Mansarde n., Koch= und Leuchtgas, elekt: Lieztanlage, Gartendenutzung) versetzungshalber sofort zu vermieten. Jahresmiete 530 Mark. Rühnns Hermannstraße 19. 1546 Wir vergüten 2 Z. im Checkverkehr 4 Zinsen ur Spareinlagen bis zu 4 je nach Kündigungsfrist. Die Verzins sum Tage In unserer unbedingt feuer-u. diebessicheren Stahlkammer befindliche Schrankfächer(Safes) vermieten wir zum Zwecke der A bewahrung von Pretiosen und Dokumenten gegen geringe Gebühr. An- und Verkauf von Wertpapieren, wie alle übrigen bankgeschaftlichen Angelegenheiten, führen wir aufs prompfeste unter Berechnung mässiger Provisionssätze aus. Westfaelische Bankkommandite Ohm. Hernekamp& Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien. Lndgeristrasse 80f22. gudse. dir nicht aufgeden Tahas.* nur mit Dr. nuhn's Lockenerreuger„Sadulin“, 60, 80 und 1.—. Pomat Sadulin 1.—. Mau verlange nur Ladulin cct von Frx. Kulem, Kroncuparf., Aurverg. Oier: Modren=Pree Ludgerisr. u. Tpiekerdef. Stellenvermittelung JAugustinusrerein &a MODE VON HEUTE2 Eine neue in Frankfart a. M. am 1 und!5. geeien Monat: erscheinende Frauen und Modenreitung. Man überreuge eich von der aussererdentlichen Vlelseltighelt der „HODE VON HRUTR“ und vergleiche diesel anderen Modenreitungen. Durch neuartige Elerichtungen schnellste Berichterstattung.— Bester literurischer Tefl. Bern gspreis bei allen Buchhandlungen und Postanstalten — Ml. 1.75 vierteljährttes.— Probesommer ndet aut Verlangen der Vertag „HODR VON HRUTR“ d. a. b. I., Frenkfert a. 22. Bleschstrusse 48. Anzeng igen Verdicttung das Zeilungt wesen, den Buchdandet der Buchdruck und dir vorwand: Geinerdr dezieden und von 1 gliedern und Teüncdmern en gerricht werden. Offerten das Porto zui Wenerbefer. derung, desgleichen das Vollfür dir Beantwortung zeder seineren Briefes deienlegen 40 kane Origmale, de für## uids geettei uirc 1930. An gerthug Redakteur, der sich m 10—12000 Ml an dem Grberiggen wid* fir an Lokeldian m Romgnuch:. Off. an Der Seki. Dd. Wetldüchrn TcupeRdein 1898. Sebildeter, rebegewandter Redakteur, alt. 4 J Leiter gart Amt O9 ar uu Raul Weildüche: Schäl-und Saatpflüge 2- und s-#nharig mit staubdichten Radnaben für Oelechmierung. — Erstklassigee Fabrikat.— Kataloge gratis u. haahe. Ph. Mayfarth& Co., Bansbräst, Bierstr. 35. Sch.## Kem 1899. dm füngreri. tuchDbe##g#e Redakteur dei mehreie Semesia Sopel.p#lltt studert große Erseige und seor gute Reierrngen aufzuwrisen dei ganz driendert aber in ber Ncuetten und Puwagande und als Belle rrdun Lüchnges leistei, such anf 1 Apail oder Siekung an einem Zentrumsbian. Opterten an Ger.=Geir Di. 8. Weildächer Demom 1906. Jes Stedemiter 29 Jahm alt, mit Oderiehrer zeugn in Pblo#phe Geschichn Deutsch außerdem uun Kennfnissen in Theol., Lai. v fuce Giedung u Kr. 94 eder Sistlethet, un de Gelegendnt gebein wild, de szwarbetten iß vortäufte un ünten in Om en Ban Weibien, Drmpen ter Oeute, Oltismen Abens 8 moVemsontenn