Freitag, 7. September. „„„— 1906.— Nr. 445. S2 T. S. bik-8555 gagun un Illittags=Ausgabe. Celegramm-Bdreise: Merher, Mäultersssft. Redchtien Nr. 28c. Eupedhten Nire. 112. 85 Jahrgang. Die Bitrshrist srangehscher„Katbeilder: den Papst. Die vielerwähnte Bittschrift französischer Katholiken an den Papst ist so typisch für die Zustände in Frankreich, daß wir es uns nicht versagen können, noch einige merkante Stellen aus derselben zum Abdruck zu bringen. Der Temps“, in dem das Schriftstück verossentlicht wurde, schickt ihm eine Gusedung bereu, gahagn bis Antge Brsrtagnthe Ver. Aes ien secen bichn dunli un u. Schnzigengen Sache ds Alerna, baien Lichiastan, dre. 1141 u.. Wsentlichen es isnt oder wahrschrigich,### de sich dezu bereit er. Die bedenutsamsten Stellen der Bittschrift geben wir in oenu sgräaug und ieser Vercbrscherich bin um Tir. druck zu verschleiern, den Ihre Enzyklika dervorgerufen hal. dat ene inermeßzliche lieterneschung gebrecht War ds Pst erL. eu ueh e he „ei ucs erterdau /ge ehah. deun gL elis aute Batzer ei Krua ustant danr Ganel de Kokisiet ver S2: at S Jehus aus ungrtschbliche und izsheneisg;, Gzehten Seasten intene ie de imneauit sie Dn eich,. sicite b# chte frent dat. Um sich davon zu vberzeugen. nur de Liste der Pariser und der Provinzzeitungen sind; de erkennt man, daß nur die applaudiert daben, die die offene Andänger des Rovalismus. Imperialismus und emtitmns Zud., Nachder, de uodu. 9., B,ragggerez i. pherz den weisen Instruktionen Idres großen Vorgänger= nich wte### hatten, entfalten sie heute einen lauten, aber nur in Worten destehenden Eiser für die Religion, weil diese das einzige Mittel### das ihnen übrig blied, um die einsachen und unwi den Bevölkerungsschichten, die sich von gewendet haben, zu sich zurückzuführen. Aber die französische Demokratie, die sie schon so oft an der Arbeit gesehen hat, wird sich durch diese Demonstrationen nicht täuschen lassen; daß für diese unverdesserlichen Händelsucher die Religion mehr als eine Masle gewesen ist, die man ablegt, wenn das Stuck gespielt ist. Wenn aber. Heiligster Vater, diese Demokratie sieht. von welcher Seite Ihnen Beisell gespendet wird dann wird sie daraus folgern, daß der Katholizismus bei uns endgültig mit allen befiegten Parteien gemeinsame Sache gemacht hat. Und da Irankreich vor allem, wie es in wiederdolten Wahlen klar und deutlich dekundet hat, an dem Regime festdallen will, das es sich gegeben hat, und in einem Augenblicke, wo Frankreich endlich zu den großen sozialen Resormen schreitet, die dieses edie, nach Gerechtigkeit und Bistigkeit sich sehnende Volk in herrliche Hoffnungen erschauern lassen, muß man da nicht fürchten. daß es die Religion sehr teuer die Unkingbeit bezahlen lasser wird, die deren Päpste degeben würden, wenn sie sich abermale mit den schlimmßten Feinden der Revublit soliderisch machen würden Die Verfasser der Bittschrist setzen dann die Vorteile auseinander, besonders jene materieller Natur, welche das Trennungsgesetz bietet, das das liveralste sei, welches sich der Kammer abringen ließ. Ebenso schildern sie die Folgen der Nichtbildung der Kultusgesellschaften, den Verlust der Kirchen usw. und dann die Gefahren für die katholische „Der Kultus wird eine reine Privatsache werden, die den Familien der 600000 Staatsdiener untersagt ist Es ist dann zu färchten, daß in einem Lande, wo der Glaube so erschüttert und die Menschensurcht so groß ist, wo der Staat über unde chränkte Einschüchterungsmittel verfügt, der Absall in großem Maßstabe eintreten wird. Nach einigen Jahren eines solchen Regimes würde es ein Wunder sein, wenn der Katholizismus nicht die Mehrzahl der Gläudigen verlieren würde, die ihm geblieben sind. Und schon jetzt dürfen wir es als sicher ansehen, daß der Prote stantismus schon durch die Tatsache, daß seine Kultusvereine bereits gebildet sind und funktionieren, die Gunst des Staates genießen und rasch mehrere von jenen Positionen einnehmen wird. die wir zu verlassen gezwungen sein werden, und daß er uns drohen wird. allmäblich in unseren Kirchen und Pfarren und namentlich im Herzen unserer Gläudigen sich festzusetzen.“ Nachdem die Bittsteller gesagt, diese Ruinen könnten hingenommen werden,„wenn es sich um dogmatische Fragen oder solche der Moral handelte, in denen die Kirche nicht nacheensinie boenbe m Sie es uns nicht abdk, weun nnehmen, daß ear ver — Lande Uarer Adeun Ioten. Aoyer, Hozezun gett, as, 22. behatenten uon Jdun 24c; ustr, 6 2/11277272.1. dunklen Lagen und den r#tselhalten Formel a. Sie worden nicht dose sein wenn wir wirtliche und gültige Gründe zu erfahren wünschen fur des unerwartete Nos posmumus, die Beweggründe für dieses Verdammungsurteil. auf das wir nicht gesaßt waren und aus dem wie Sie seldst gesagt baden.„so viele und so große Prüfungen hervorgehen werden.“ Weiter wird betont, der Papsi„habe gefurchtet, daß ein demokratischer Zug in die Kirche hereinkomme“.#s sei nöglich gewesen, die Trennung mit der Hierarchie in Einklang Denn wir wissen setzt, wot in der Vlenerveriegzung gesprochen und geien wurde. Das haben wir leider nicht durch Sie heiliger Vater erfahren. Der geschickt verfaßte Tert Ihrer Euzollika hatte uns beinabe die Wahrhei! v#renthelten. Wir wissen aber heute, daß unsere Bischofe den Drohungen, den Schmähungen und dem Zureden einer großen Portei zum Trotz mit stattlicher Mehrheit nach Anrufung des heil. Geistes, die Augen auf Frankreich gerichtet, den loyalen Versuch mit dem Gesetze beschlossen und einmätig den Plau von Kultusgenossenschaften mit der Organisierung der bisherigen ben ein sehr umsichtiger Erzvischof ihnen vorleate, annahmen. Wie wissen auch, daß diese ernsten und wohlerwogenen Beschluße des ganzen Eptfkopates der größten der kathollschen Kirchen von Euerer Heiligkeit dem vorgesahten Willen einer aus deutschen itaftenischen und spanischen Pr4loten bestehenden Kommission untergeorduet wurden, wo die Interessen dieser Kirche von einem einzigen Franzosen, der macht= und auforitatcles wer. vertreten wurden. Traurig und erschreckt zufen wir Ihnen zu: Es liegt etwas vor, das wir nicht degreifen und das ere Bischöfe so wenig begreifen, wie wir. Troy ihrer amtlichen Eril#rungen müssen wir ihre Seelen, gleich den unserigen, und rrt had„ Dann erklärt die Bittschrift, es sei ganz vergeblich, auf eine Mäßigung des Trennungsgesetze; zu hoffen. Das Volk habe sich damit abgefunden, die Wahlen hatten das bestätigt und die Erklärungen der Generalräte noch weit mehr. Die offentliche Meinung Frankreichs verlange„die volle und energische Durchführung des Gesetzes". Alle„denkenden Glaubensgenessen“ ersuchten daher den Papst, den Kampf zu vermeiden. Der Kampf erfolge viel zu sehr unter beunruhigenden Umständen. „An den großen Stationen des Lebens. Tause. Ede und Bearädnie, ist dem arbeitenden Manne aus dem Volke der traditionelle Rultus, der in einer ihm sremden Sprache gefelert wird. immer unverständlicher geworden. In den Bruchstücken des Evangeliums, die man ihm vorliest, vermag er nicht mehr die süße und mächtige Stimme zu erkennen, die im Lause der Jahrhunderte so viele Armeh göttlich bereichert hat.“ Noch andere Besorgnisse tauchen den Bittstellern auf„durch die Holtung unterer in tellektuellen Welt gegenüber der Kirche. Weite Breschen klasfen in den Wällen der deiligen Stadt, die von vielen verlassen wird. Ohne Begeisterung fahren noch manche fort, den Lehren der Kirche zu folgen, aber ihre Verlegenheit, die schon groß ist gegenüder unlösdaren oder wissenschaftlich falsch gelösten Fragen, int noch größer geworden infelge einiger Ihrer neuer lichen Entscheidungen.“ Das ist das Geschoß der„Reformer“, die noch deutlicher werden durch den folgenden Schlußsat der Bitt„Wir haben uns von den Lermenden Keiheliken trennen wollen. deren Verblendung und an den Rand des Abgrundet geführt dat. Die Geschichte, die zwischen ihnen und uns richten wird, wird ihren Maugel an christlichem Sinne, ebenso wie ihren Mangel an krittschem Versandutf! der Weit zeigen. Aber gleichzeitig daben wir darauf gehelten. uus nicht mit jenen gesälligen Katholiken vermengen zu laf deren stets schmeichelnde Sprache oder zweideutiges Schweigen missen lassen, was man von ihrem religiösen Gewissen und ihrem erleuchtelen Patriotismus mit Recht erwarten konnte.“ Diese Vorwürse erhellen das Dunkel der Bittschrift. Die Macher derselben sind erkannt! Der Schleier wird wohl noch ganz von der Gruppe dieser„Katholiken“ weggezogen werden. weisungen gedeckten Matrikularumlagen ein Betrag ven reichlich 6 Millionen Mark erstattet worden. Von letzteren werden auf Preußzen etwa 3½, Millionen Mark entfallen. Die gerganten Sommen losten eramen in wio beinächtlichen ine der preußische Staatshaushalt entlastet werden wird. Deutschland. Berlin, 6. Sept. Für den preußischen Staatshaushalt wird das Ergebnis, welches das Finanzjahr 1905 im Reiche gehabt hat. von außerordentlich günstiger Wirkung sein. Der Reichskanzler hatte bekanntlich auf Grund der ihm erteilten gesetzlichen Ermächtigung Preußen Teilbeträge der Matrikularumlagen für 1904 und 1905 in Höhe von insgesamt 42.4 Millionen Mark gestundet. In den preußischen Staatshaushaltsetats für 1905 und 1906 waren die entsprechenden Summen reserviert worden. Run sind auf einmal samtliche gestundeten Matrikularbeiträge den Einzelstaaten infolge des Reichseinnahmeausfalles erlassen worden es ist ihnen aber auch noch auf die nichtgestundeten und nicht durch Ueber1„Des Staates Heil, das böchste Gesetz.“ Unter diesem Titel veröffentlicht die„Deutsche Tageszig“ an leitender Stelle einen längeren Actikel, in welchem sie unter Bezug auf die innere politische Lage die Frage stellt:„Ist wirklich die Zukuuft so düster und müssen wir uns widerstandslos dem Abgrund zutreiben lassen!“ Sie beantwortet diese Frage mit einem entschiedenen„Nein“, jedoch nur unter der Voraussetzung des sesten Zusammenschlusses aller staatverhaltenden Krafte. Sie stellt fest, mit welch schwerem Kampf die deutsche Landwirtschaft ihre heutige Eristeng errungen und schreibt:„Die evangelischen und die katholischen Landwirte gehören zusammen; dann sind sie stark und dann ist es um sie selbst und das deutsche Vaterland gut bestellt.“ iu diesem Zusammenhange stellt sie dem verflossenen Katholikentag folgendes Zeugnis aus:„Ein gutes Vorzeichen für die Zukunst ist auch die Kundgebung der eben in Essen abgeschlossenen Versammlung der Katholiken Deutschlands welche auf eine Versöhnung der konsessionellen Gegensätze hinzielte. Diese Kundgebung der großartig verlaufenen Versammlung wird hoffentlich gute Früchte tragen. Die Katholtkenversammlungen haben sich immer durch eine tolerante Haltung und das Fernhalten gehässiger Ausfälle auf Andersglaubige ausgezeichnet; aber so stark wie diesmal ist die wahrhaft christliche Friedensliebe noch nicht betont worden.“ Ei weiterrs günstiges Zeichen für die Zukunft erblickt sie in dem Verhalten unteres Kaisers und seines Kanzlers und schließt aus diesen Tatsachen,„wir alle müssen uns die Hand reichen über die konsessionellen Schranken hinweg." Deshalb gibt sie die Parole zur Sammlteng und Einigkeit aus. Erfreulich ist an diesen Auslassungen d##e hohe Wertschätzung, welche die„Deutsche Tageszig dem Katholikentag einräumt. Andererseits werden aber die katholischen Landwirte am besten wissen, ihre Interessen gut vertreten werden. 0 Die Beleiligung Podvielskis bezw seiner Frau an der Firma Tippelskirch ist jetzt gelöst. Die Höhe derselben wird von einem kaufmännischen Fachblatt auf 150000 Mk. bezissert. Da die Firma aber eine sehr Dividende zahlt, ist der Wert ein bedeutend höherer. die abgelöste Beleiligung übernimmt, steht noch nicht fest. In all diesen Vorgangen erblicken die„Münchener N. ein deutliches„pater poccar!“, und sie glauben daß, wenn beim Volke die Entscheidung über das Schicksal der Minister stunde. Podbielski seine Entlassung schon seit Wochen in der Tasche hätte. Das glauben wir auch. Schwere Anschuldigungen gegen den Oberstleutnant Quade, den Nachfolger des Obersten Ohnesorg in der Leitung des Oberkommandos der Schutztruppe, hatte die Tägl. Rundschau erhoben. Sie deutete an, daß Oberstleutnant Quade es gewesen sei. der die erste Mitteilung der A.ffäre Fischer in den Lok.=Anz.“ gebracht habe, um für sich bei dieser Gelegenheit zum Dank für die Information etwas Reklame machen zu lassen. Dieser ersten Anklage ließ das Blatt eine zweite noch schwerere folgen: Inzwischen sickerte aus der Untersuchung gegen Major Zischer oviel durch, daß sie vielleicht gar keine Handhade zur Erdebung der gerichtlichen Anklage bieten würde, daß der Verdaftete wadrscheinlich nur wegen unerlaubten Schaldenmachens den Abschied bekommen kann. Da wurde plötzlich die Oeffentlichkeit durch eine neue Unthüllung des Bekal=Anzeigert erzegt. Sie hatte folgenden Wortlank „Uns zugehende Nachrichten weisen darauf din, daß außer Maior Fischer aus noch andere Offiriere de Soustruppe in einem engen freundschaftlichen Verdöltnie zu Herrn v. Lippelskirch gestanden baden, das Beziehungen zur Folge datte, welche zu nicht wünschenswerten bitgewädrungen führten.“ Urheder auch dieser Enthullung war nach der der Oberstleutnant Quade. Das Blatt sagte Heute stellen wir fest: die Meidung stammie# Oberstleutnent Quade. Zugrunde aber lag ihr die Tatsache, daß ein Offizier, der dienstlich mit der Firme Tippelskirch nicht das mindeste zu tun hatte, dem Herrn v. Tippelskirch Geld schuldete. Der Fall liegt demnach se. daß ein rein mi! türischer Vorgesepfer üder rein private De AItnisse seiner Untergedenen, die auf dienstlichem Wege seiner Kenntnis gekommen find. deimlich einer Zeitn Mitteilung gemacht dat Um uns nicht einem„Dementi auszusetzen, fügen wir dinzu. daß die„Nachricht" dem Lok.=Anz zundchst von anderer Seite zugegangen war, daß Oberstleutnant Quede ader ihre Berdisentlichung vera laßt und ihre Fessung sestgesept dei. An diese Behauptungen knüpfte das Biatt einen scharfen Angriff auf den Oberstleutnant und erklärte ihn für ungeeignet zur Bekleidung eines selbständigen Postens. Darauf Kre T. R. e cren er. Du beh m tu der Gapchisten. an den mahrshelen er. #.— Augeigesprette: Sür ber Duusgrits ober beren Haum m Sis Seilemsspelie#n vig Bassigen-Bauchmne: Zu Illäutter Khuigtrebe 39, SBrens ben ge ud Saeilente hat jetzt Herr Oberstleutnant Quade der„Tägl. Rundschau folgende Berichtigung gesandt 1) Es is unwahr, deß die als„neue Enthüllung“ des LotalAnzeigers bezeichnete Meldung über des Verhaltuis von Offizieren Schutztruppe zu Herr- von Tippelskurch von mir kommt. 2) Ei ist unwahr, daß ich die Veroffentlichung in Frage Rehender Nochricht verer satzt und ihre Fassung sestgeiert datte. 3) Jch hade über zein private Vert#ttnisse meiner Untergebenen. die auf dienstlichem Wege zu meiner Renntnie gelommen sind, niemels heimlich einer Zeitung Mitteilung gemacht. 4) Es ist wohr, daß am 22. v. Mis., abends gegen 10 Uhr, in meiner Wohnung ein Herr von Spolding im Auftrage der Chefredakteuts des Berl. Lok.=Anz. erschten und wir eroffuete es leien der Redaktion Mitteilungen zugegangen, daß außer Mazor Fischer noch ein anderer Offizier des Oberkommandos erhedliche Derlehen von der Firma von Tippelskurch erhalten habe, zugleich wurde mir der Name dieses Offiziers genannt. Herr von Spalding bat um die Ermächtigung, daß die Redaktion die Nachricht dementieren dürfe. Dieses Unsinnen wies ich mit der Begröndung ab, daß mir von der ganzen Sache nichts bekannt sei und ich zunächs den betieffenden auf Urlaud weilenden Offizier beitagen müsse. Die dienstliche Antwort des Offiziers ergab, daß er allerdings nicht unbedentende Schuldverpflichtungen für gelieferte Gegenstände bei der Firma von Ziprelskirch und mehrsach auch Bordarlehen von der Firma bezw. einem Teilhaber derselden in einem Falle unter Hinterlegung von Wertpapieren— erhalten bal. Der betreffende Offizier begründete sein Verhöltnis zur Fiume von Tippelkirch damit, daß die Firma für ihn wie andere Ofhiziere der Schugtruppe, die von früher der mit von Zippelskurch befreundet waren, mehr den Charakter einer Bauk gehadt habe. bei der auf einem lausenden Konto beid ein Guthaben, bald ein Schuldbetrag gestanden dabe. Einen Tag rach Feststellung dieses Tatbestandes erschien auf nem Dieustzimmer nicht heimlich, sondern durch den Bureauoffizier angemeldet, von neuem ein Berichterstatter des Berliner Lokal=Anzeiger, Hauptmann Danuhauer, der mir mitteille, daß der Redaktion die Nachricht über den betreffenden Offsizier des Oberkommandos positiv bestätigt sei und daß dieselbe nunmehr die Veröffentlichung nicht mehr unterlassen könne. Ich eröffnete dem Berichterstatter, daß der betrefsende Offizier dienstlich nichts mit der Firma zu tun gehabt babe und wie sich die der Redaktion bekannt gewordenen Geldverbindlichkeiten des betressenden Offiziers aufgeklärt hätten. Im Interesse desselden sprach ich die Ditte aus, von einer Neunung des Namens bei einer Veröffentlichung absehen zu wollen. lieder den Borgang habe ich sofort meinem unmitlelbaren Vorgesetzten Meldung erstattel. Jnn übrigen beziehe ich mich auf meine Erklärungen zu 1 und 2. 5) Was mein Auftreten als Mitarbeiter des„Tag“ anbetrifft. so habe ich allerdingt vor kurzem in einem im Tag veroffentlichten Artikel die Vorwärte zurückgewiesen, die der Abgeordnete v. Böhlendorff=Kölpin in diesem Blatt bezäglich des Baues der Badn Lüderitzducht=Keetmanshoop gegen den Generalleutnant:. D. v. Trotha zu unrecht erhoben datte. Die Absassung dieses Arrtikels erfolgte auf Antrag des Generals v. Trotda dei weiner vorgeserten Dienstbehörde und unter ausdrücklicher Genehmigung des Stellvertreters des Reichskanzlers und des Edeis des Generalsaben der Armer Quede Oberstleutnant im Großen Generalsabe. Allerhochst mit der Vertretung des erkrankten altesten Stadsossiziers beim Oberkommando der Schutztruppen benntrast Wie die„Nordd. Allg. Zig erfährt, ist hinsichtlich der den Oberstleutnant Qnade in seiner Ehre schwer angreisenden Ausführungen der„Tägl Rundschau wegen Beleidigung Strasantrag gestellt. Die Tagl Rundschau verspricht, auf die Angelegenheit morgen zurückzukommen und versichert schon heute, daß ihre Angaben auf zweimaligen ausdrücklichen Erklärungen eines Redakteurs des Berliner Lokal=Anzeigers deruhten". Der L.=A bemerkt zu den Angaden der Tägl Rundsch.:„Diese Behauptungen der„Tägl. Rundsch sind von Aufang dis zu Ende eine dreiste Unwahrheit, für die es keine andere Erklärung gibt, als die Angst und den brennenden Nachedurst ihrer durch die Kolomalskandale bedrohten oder bereits belasteten Hintermänner. Es kann bei der Gelegenheit leicht einen neuen Tauschprozeßz geben. O Unzufriedene Leute. Mit dem Abgeordneten Dr. Schädler sollen manche Zentrumsmänner in Bamberg, wo Dr. Schadler bekanntlich seinen Wohnsitz hat, nicht zufrieden sein man macht ihm auscheinend den Vorwurf, daß er sich bei der letzten Gemeinde=Ersatzwahl nicht genügend agitatorisch betätigt hat. Das Bayerische Vaterland bemerkt in Nr 201 zu diesen Klagen„Die Leute scheinen gar nicht zu bedenken was ein Abgeordneter wie Dr Schädler doch auch politisch zu tun hat. Von der aufreibenden Tätigkeit im Parlamenteleden haben diese Leute keine Vorstellung. Ein solcher Mann dürfte uberhaupt nicht mehr müde werden. Jeder von den Schreiern, heute an der gleichen Stelle stehend, wurde wohl halbd so viel im Partemente tun und nichts leisten. Aber so ist es heutzutage ubgeordneter sein, ist lein Vergungen medr.“ Wir setzen dieser Aeußerung, die nicht bloß in bezug anf den Die Samilie de Farnoux. Aus dem Englischen frei bearbeitet. 7)(Nachdruck verdoten.) „Der urme Kleine! Wie kränklich er aussieht," rief Denise und holte einige Bonbons für ihn.„sieh. Louis!“ Louis öffnete die Augen und ließ sich die Süßigkeiten in den Schoß schutten. „Was für eine gute Freundin Louis gesunden hat! Aber, meine Liebe. Sie hatten ihm nicht alle geben sollen,“ sagte Madame Pitre mit sehnsuchtigem Blick auf die Bonvons. „Louis kann sie gewiß nicht alle essen. Willst Du nicht einige der Madame Pitre geben, welche Dir so gut ist!“ fragte Denise. „Liebe Madame Pitre!“ sagte der Knabe und küßte sie, bedeckte aber seine Bonbons mit beiden Händen.„Nächstes Mal, wenn mir die Dame wieder welche gibt.“ „Hören Sie! Der kleine Geizhals!“ sagte Madame Pitre, „aber er ist ein kluges Bürschchen, er bittet mich immer, ihm Geschichten zu erzählen.“ „Komm'. Louis, ich will Dir die Geschichte der Fee Carabosse erzählen; sie hatte ein Bett von Pfefferkuchen und Vorhänge von Zuckerkand." „Es gibt kein Feen.“ antwortete Louis,„es gibt Engel und gute und böse Geister, aber keine Feen.“ Trotz dieses ausgesprochenen Unglaubens hörte er aufmerksam auf Denises Erzählung, obgleich er nicht von Madame Pitres Seite wich und nicht antworten wollte, als Denise sagte, sie werde hinunterkommen und mit ihm ihm spielen. „Wo spielt er?“ fragte sie. „Im Kloster!“ antwortete Louis jetzt. „Im Kloster! Kein Wunder, daß er so bleich wie ein kleines Gespenst aussieht.“ „Er ist dort ganz sicher,“ sagte Madame Pitre,„im Garten konnte er in den Brunnen fallen oder die Beilchen pflücken, welche zur Destillation verkauft werden; wenn er im Kloster spielt, weiß Madame Nocca ihn in Sicherheit.“ Tenise verstand die Beweisführung nicht. Sogar wenn Madame Nocca einige Sous für die gepflückten Beilchen verlor, konnte sie das ertragen. Warum hielt sie kein Kindermädchen zum Spazierenführen des Kleinen? Denise war unwillig darüber; sie konnte die französische Sparsamkeit nicht begreifen. Aus Mitleid mit Lonis bemühte sie sich, seine Schüchternheit zu besiegen. Madame Pitre tat einen neuen Blick in ihren Charakter und war dadurch getröstet. Sie hatte bereits gedacht Teuise sei ein sehr unlenksames Mädchen, aber da sie so gütig gegen Louis war, mußte sie dennoch liebenswürdig sein. Ihre Befürchtungen waren jedoch noch nicht verschwunden denn am nächsten Morgen vor ihrem gemöhnlichen Ausgange fragte sie besorgt, was Denise zu tun gedenke, und hörte sehr befriedigt ihre Absicht, mit ihrer Handarbeit zu Louis in das Kloster zu gehen. So kam Demse in die stillen Mauern und sand Louis auf den Steinen des Fußbodens, wo gerade ein Sonnenstrahl durch die dichten Schlingpflanzen fiel. Er sah sie an. erwiderte aber ihren Gruß nicht und fuhr fort. Pfeiler aus Schneckenhäusern zu bauen, welche er sein Spielzeug nannte. Sie setzte sich etwas seitwärts neben eine große zur Kirche führende Türe, deren Schloß seit langer Zeit verrostet zu sein schien. Denise betrachtete die Darstellungen auf den Wandtaseln, geharnischte Ritter und seltsam frisierte Frauen in steifer, aber zierlicher Tracht— die ganze Legende einer Magdalena war in Hautrelief auf schweres Zedernholz geschnitten. Die protestantische Denise hatte nie etwas davon gehört und kein Verständnis dafür. aber plötzlich berührte eine Kinderhand ihr Knie, und Louis fragte geheimnisvoll:„Weißt Du, wer diese sind! Ich kann es Dir sagen: es ist Maria Magdalena eine sehr schöne. reiche Dame, welche in einem Palast lebte und viele Bälle und Gesellschaften gab, aber sie hörte nie die Messe und ging nie zur Beichte. Hier ist sie mit einem Per'enhalsband, und hier ist ihre Schwester, die Martha hieß, sie sagt ihr, sie sei eine böse Frau, und der Pfarrer sagte das auf der Kanzel. Sieh hier, nun ist die Magdalena fromm geworden, aber Du siehst. daß sie nicht mehr so hübsch ist. Vorher gesällt sie mir am besten. Hier predigt sie vor dem Volke in Marseille. sie: Zen weiß ein Lied über Keiosen mel urranger ma ebereians Et mettre mes gante blanos. Ainei que mes pierren Aines et men diamante...“ (Laßt mich meine Daare ordnen Und meine weißen Handschuh anzieh'n. Meine Gemmen und Diamanten...“) Denise war von der Lieblichkeit der Kinderstimme überrascht und wünschte, daß er weitersinge; aber er brach ab und zeigte auf die letzte Wandtasel „Dort ist sie tot; siehst Du, die Engel tragen sie ins Paradies. Warum sterben die Menschen? Möchtest Du gern sterben!#.—uch Denise wußte nicht, was sie antworten sollte; sie versuchte ernsthaft über den Tod zu sprechen, und Louis hörte einige Minuten aufmerksam zu, aber mitten in ihrer Rede fragte er träumerisch:„Issest Du gern Schnecken?" „Schnecken!" ries Denise doppelt erschrocken über den Gedanken an solche Speise und über die unangemessene Unter„Ich esse sie gern, und Zon ebenfalls. Sie sucht sie im Garten, und wir setzten sie mit etwas Salz an das Feuer: wenn sie aufhören zu prasseln, sind sie gar. Mama ißt sie auch gern, und ich bekomme die Schneckenhäuschen zum Spielen; die kleinen, braunen sind am fettesten. Erzähle mir von der Fee Carabosse.“ Es war gut für Denise, daß sie sich wenigstens mit dem kleinen Louis beschäftigen konnte. In der Maison Nocca hatte keine Nonne ein stilleres Leben geführt als sie. In London hatte sie viel mehr Beschäftigung und Abwechselung aehabt, besonders in ihrer Kindheit, w#nt## nzösische genossen sand. Madame Pitre ließ sie keine Bekanntschaften in Abwesenheit ihrer Tante machen hatte sogar Einwendungen. wenn Denise in die Kausläden gehen wollie und schüchterte sie durch die Gesetze der kleinstädtischen Gewohnheit an: Denise gab nach, weil sie fühlte, es sei ihr ganz unbekannt, was man in Farnoux für recht oder unrecht halte. Deshalb ging sie nur in den Garten, erhob ihren Blick sehnsüchtig zu den zinnenförmigen Kuppen, welche über den Orangengärten und Olivenwaldungen hervorragten, unterhielt sich abends mit Madame Pitre und spielte mit Louis im Kloster. Er war entzückt wenn er zusah, wie sie seine Schneckenhauser aufbaute. Ketten von Gäuseblümchen machte und Girlanden von den rauhen Blättern der Weincebe auf die Steinplatte legte. Die ruhige besonnene Madame Rocca verfehlte nie einen Vorteil wahrzunehmen; sie bemerkte befriedigt den Ansang der neuen Freundschaft zwischen ihrem kleinen Sohn und Denise, begrußt: die letztere sehr hoflich und sagte ihr gelegentlich etwas Schmeichelhaftes über ihre Tante. Eines Tages öffnete Madame Rocra ihre Zimmerture. als Denise vorüberging, und bat sie einzutreten. In ihre alltaglichen Phrasen vergaß sie nicht, manche Frage über Denises bisheriges Leben einfließen zu lassen, und das junge Mädchen antwortete freimütig. Deuise befand sich zum ersten Mal im Galon ihrer Hauswirtin. Es war ein langes großes Zimmer mit zwei tiefen Fensternischen; ein Fenster hatte die Aussicht auf die Straße, das andere gegenüberliegende auf den Garten, dessen Hauptprodukte aus Orangendäumen bestanden. Die hohen Gartenmauern waren von Jasminsträuchern versteckt; links vom Fenster erhob sich der bozantinische Glockenturm der Kirche: geradeaus sah man auf die schönen Terrassen der höher gelegenen Straßen und Gärten Madame Rocca dat Deuise, mit ihrer Handarbeit in die Laube zu sitzen und sich die jetzt blühenden Veilchen zu pflücken denn Frühlingsblumen blüben in Farnour auch im Herbst. Denise bemerkte einen Mann mit der Gießkanne und dem Spaten an den Beilchendeeten: derselbe kam jetzt herein und Madame stellte ihn ihr als ihren Gatten vor. Es war ein dicker, kleiner bartloser Bürger der viel jünger und freundlicher als seine Frau aussah. Er nahm eine Feuernelke aus einem Strauß. bot sie Denise an, fragte, wie es ihr in Farnoux gefalle, und fuhr gesprächig fort:„Gie haben unseren Garten noch nicht besucht. Mademoiselle Ich bin ein eisriger Gärtner. Meine Frau hat nur einen Fehler, sie ist zu streng: sie billigt weder den Klub noch die Jagd und spricht sogar gegen die unschuldigen kleinen Spaziergänge auf dem Vonlevard. Wirklich es ist schmei belhaft für mich, aber ich gede Ihnen die Versicherung, daß es wahr ist; sie billigt nichts, was mich vom Hause entfernt; daher din ich genötigt, mich dier zu Bchhtige Deuise wußte nicht, ob sie seine Worte für Scherz oder Ernst halten söllte es inußte wol! Ernst sein denn die bleichen scharfen Züge der Madame Rocrn, ihr ernstes, gemessenes Wesen und ihr stets schwarzer Anzug zeigten, daß sie sich nicht dem Vergnügen widmete. Deuise bemttleidete Monneur Rocra, obgleich er durchaus nicht demitleidenswert aussah: er war die persomnzierte esundheit und Fröhlichkeit. In dietem Augendlick sand ein Nienenspiel zwiicdhen ihm und seiner Frau statt. Denzie sab daß er eine leere Börse mit komtscher Vitte zeigte worauf eime abwehrende Handbewegung folger Mouneur Nocra rzacher * endlich zuckte er die Achsein veradschiedete sich sehr galant von Denise, komisch schmollend von deiner Frau und verschisand. Beim nächsten Zusammentressen nahm Madame Nocra ece legenbeit. Deuse für die Ireundlichkeit zu danken, welcde die dem kleinen Louis bewiesen; sie sprach den Wunich aus ihr Sohn möge die Anfangsgründe lernen, ehe er zur Schule gehe. aber er sei zu zart, um zum Lernen gezwungen zu werden und sie habe keine Zeit, ihn zu unterrichten. Tenise #te eine Mutter müsse für ihr Kind JZeit haben und sagte, d## vieles ohne Unterrichtsstunden von den Angehörgen des Kindes gelehrt werden konnte. „Seyr richtig" antwortete Madame Rocaa, ader ich habe kein Lehrgestdick und din außerdem sehr beschäftigt. Ich lernte nur glücklicher. Sie konnen so gut Englisch wie Franzostich, weich ein Vorteil!“ „Ich lernte beide Sprachen gleichzeitig sagte Deuise. „Die Dame, dei weicher ich jedie, war Franzönn und strach mit Vorliede franzostich aber sie konnte ganz gut emglisch und verkehrte mit vielen Engländern. Ich wunsche Lonis hätte auch so gute Gelegenheit kube Bokrnatee“ Hr würde ralch leinen jagse dent Ach er ist seich ein kleiner träger 8# ihn nicht Mademorselle Ich din gewiß daß ic ihn ohne richten konnte,“ ries Denise und alt gläudig lüchelte fügte Sie 5. liede 27 gele sehr dankdar Eine kurze 9# das Richtstun. ingend uncgt Zonen ger: n Schenr ent Gertr. igen ader ich glaude es mich sehe,“ tagte Radame Roan jacheind Ihre angenschemliche Sleichgultigkeit vert und ließ sie nicht ahnen, daß Madame Roomn ab Lehrerin für Loms gewerum ehnr eissem geter 412— On ders ahtiagendusgobe. #### Dr. Schädte: gilt em kraftiges„Sehr richtig" bei. Tat##chlich dat die weitans großte Zahl der Wahler keine Abnung von den groden Auforderungen weiche das Mandat an den P#emupiten stellt. Zu der Tätigkeit im Plenum und in den Autschüßen kommt das Studium der vielen Kammerdruckachen und der geradezu erschreckend sich hausenden Petttionen, der Empfang von Peienten und Deputationen usw. Die Absastung der Reierate bodingt eine Unsumme von vorberettenden Studten und Gängen. Peteuten kommen und gehen. Ein Abgeordurter, der es ernst mimmt inn seinem Amt, ist zu raftloser Tatigkeit verurteilt. Zu all dem kommt, daß die Korcesponden; immer mehr anwächs. Massenhaft sind die Briese. welche so manchen Herren aus ihrem Wählerkreise zugeten. und die Erledigung dieser Zuschriften nimmt viele Stunden in Antpruch. Hat nun ein Abgeordneter wie Dr. Schädler auch noch eines der wichtigsten Reserate(Kultusreserat) inne, dann ergidt sich die schwere Arbeitslast von elbst. Daß ein solcher Mann auch der Erholung bedarf. wird kaum jemand bezweiseln. Wir sind fest überzeugt, daß jeder Adgeordnete nach Maßgade seiner Zeit und zebenen Verhältnisse gern seine Kraft in den Dienst der Agitation durch Abhaltung von Versammlungen usw. stellen wird. Rau vergesse aber eines nicht: Deugrößten Erolg jedweder Agitation verburgt eine stramme Organisation, namentlich bei brtlichen Wahlen wozu in erster Linie die Gemeindewahlen gehdnen. Das neue„Weinparlamen!“ wird bereits in der ersten Halste des Oktoder nach Berlin in das Kaiserliche Gesundheitsamt einverufen. Die Leitung der Sachverständigenversammlung it dem Prasidenten Bumm übertragen; als Reserent für das Reichsamt des Innern mmmt Frhr. v. Stein an den Verhandlungen teil. Die Aufforderung an die beteiligten Einzelstaaten zur Venennung von Vertretern des Weinbaues und Weinhandels ist bereits vom Reichsamt des Innern ergangen Der Landwirtschafteminister hat auf eine Eingabe des Deutschen Apothekervereint den Bescheid erteilt, daß er es ablehne, die von ihm genehmigte Neuordnung der Bedingungen fur den Bezug und Verkauf der Mineralwasser und Quellenprodukte von Ems. Lange albach und sich im Lause Notwendigkeit derausstellen, einzeln: estimmungen abzändern, soll bei der dann vorzunehmenden ernenten Prusung auf inzwischen heiligten jede mit den staatlichen Interessen vereindaue Rücksicht genommen werden. Den Pastor Cesar hatte jungst das„Reich als„Tanzpastor" bezeichnet, weil er das Tanzen des Pfarrers bei ortlichen Festen befurwortet hatte. Nun wird ihm verstchert, in Thüringen sei an vielen Orten die Teilnahme des Darters am Tanz Volkssitte. Es bemerkt dazu können solcher Unsitte keinen Geschmack abgewinnen, wollen aber unter diesen Umständen das Wort, das den einselnen traf, zurücknehmen. An unserer Auffassung, daß Pfarrer Cesar kein öffentliches Pfarramt bekleiden darf, wird dadurch nichts geändert.“ Ilenprodukte von Ems. Laugenschwaldach einer Adänderung schon jegt zu unterzieven. Sollte # der Zeit auf Grund gesammelter Erzahrungen die it berausstellen, einzeln: Bestimmungen abzändern, so Berlin, 6. Sept. Der Staatsbauverwaltung ist an dem Rhein=Weser=Kaual, an dem Anschlusse nach Hannover, an dem Lippe=Kanal und an den Zweigkandlen und Häsen dieser Schiffahrtostraßen das Enteignungs= recht verliehen worden fur solche Grundstücke, deren Erwerb zur Erreichung der mit dem Unternehmen in Verbindung stehenden, auf das öffentliche Wohl gerichteten staatlichen Zwecke erforderlich ist. Krankfurt a. M., 6. Sept. Wie die Irkst. Ztg. von absolut zuverlässiger Seite erfährt, hat Dernburg in dem Augenblick, wo er sich zum Eintritt ins Reichsamt entschloß, seinen ganzen Besitz an Aktien und Obligationen verkauft. essen, 6. Sept. Das Organ des christlichen Berg arbeiterverbandes,„Der Bergknappe, erklärt sich scharf zegen jede Berschmelzung der drei großen Bergebeiterverbände im Ruhrgebiet. Das offizielle Ergan erklärt zum Schlusse:„Glücklicherweise sind die christlichen Arbeiter nicht 1o gläubig, wie die„vernünftigen“ Genossen, sie lassen sich durch zinige Einigkeitsphrafen nicht auf den sozialdemokratischen Leim tocken.“ und d Das Kaiserpaar in Breslau. Breslau, 6. Sept. Um 5 Uhr nachmittags trafen der Keiser und die Kaiserin, Prinz und Prinzessin EitelFriedrich, Prinz August Wilhelm und Prinz Oskar mit dem Sonderzuge auf dem Hauptbahnhofe ein. Auf dem Bahnsteige sand großer militärischer Empfang statt. Der Kaiser. in der Uniform der Leibkürassiere, mit dem Bande des Schwarzen Adler= ordens, begab sich zu Pferde, die Kaiserin zu Wagen die Feststraße entlang, zunächst zum Kaiser Wilhelm=Denkmal. Auf der Tridüne u Kaiser Wilhelm=Denkmal hatten die Mitglieder des Magistrats nd der Stadtverordnetenversammlung mit ihren Damen Platz genotmen. Vor der Tridüne standen 50 Ehrenzungfrauen, Oberhürgermeister Dr. Bender, der Herzog von Trachenberg in seiner Eigenschaft als Ehrenbürger Breslaus und die Herren des Festlomitess. Als der Wagen der Kaiserin, neben der die Prinzessin itel=Friedrich saß. und der Kaiser zu Pferde vor der Versammlung hielten, hielt der Oberbürgermeister eine Anpreche an den Kaiser, in der er ausführte: Auf derselbigen Stätte habe einst der große Heivenkaiser die spprodte Treus der Stadt Breslau orrühmi,„Diese schlesische Treue ei nucht mit den Bätern verblaßt. Wie 1813 und 1800, erfüllen noch heute Liede und Vertrauen zu König und Herrscherhaus die Brust und mache den heutigen Tag zu einem hohen Festtage. Der Redner gedachte dann der freudigen Ereignisse im Kaiserhause und sprach besonders die Hoffnung aus, daß der jüngst gedorene Erde der Krone zur Freude des Kaisers und seiner Eltern emporblühen möge, ein Segen und Stolz für Volk und Vaterland. Er äußerte die Zuversicht, daß Schlesiens Söhne vor dem Kaiser ihre Kriegstächtigkeit bewähren würden, daß besonders Breslau auch zeigen werde, daß es nach Kräften bemüht war. den Wohlstand zu mehren und die hohen Ideale und geistigen Güter des Lebens zu pflegen, wobei die Stadt der besonderen gnädigen Fürsorge des Kaisers sich zu erfreuen hatte. Vornehmlich danke die Stadt dem Kaiser für die technische Hochschule, für die landesväterlichen Arbeiten, wodurch das Wildwasser der Bäche und Flüsse gezähmt werden solle, namentlich aber für das köstliche Gut des ehrenvollen Friedens, dessen sich das Land erfreue. Die an des Reiche: Grenze wohnenden Schlesier seien sich doppelt des Glückes bewußt, unter der machtvollen, gerechten und friedlichen Regierung des Kaisers sicher und ruhig leden zu können. Der Redner schloß mit der Bitte, daß Gott seine starke Hand über dem Kaiser, dem Schirmherrn des Friedens, der Kaiserin und dem Kaiserhause halten und ihm auf allen Wegen beiBeben möge, sowie mit dem Gelübde, treu zum Kaiser und Kaiserhaufe zu stehen, gleich den Vätern und Vorvätern. Hierauf erwiderte der Kaiser folgendes: „Ich sage Ihnen meinen herzlichsten Dank für die treuen Worte, die Sie soeben namens der Stadt ausgesprochen haben. Ich sage Ihnen ebenso den innigsten Dank der Kaiserin und meinen für die wundervolle Ausschmückung der Stadt und den herzlichen Empfang, den die Bürgerschaft uns bereitet hat. Daß die Breslauer stets an unserem Hause fest und treu gehalten haben, das weiß ich, aber ich bin hoch erfreut, es von Ihnen wiederum zu hören, zumal wir jetzt an der Schwelle einer Jahrhundertseier stehen, voll schmerzlicher Erinnerungen. Aber wir dürfen auch daran gedenken, was an Tatkraft auf Schlesiens Boden entsprossen ist, und wie oft Schlesiens Söhne für ihren König gesochten haben. Von hier aus ist der Aufruf ergangen. der das ganze Vaterland zu gemeinsamer Erhebung und neuem Wirken führte. Es ist mir eine Freude, daß es mir vergönnt gewesen ist, nach längerer Arbeit und längerer Ueberlegung der Provinz Hülfe geben zu können gegen die starken klimatischen Gefahren, die ihr drohen, und die so oft des Landes Gedeihen hinderten. Ich hosse, daß von der Arbeit, die in dieser Beziehung gemacht wurde, dem Lande der größte Vorteil erwachsen möge. Was die Technische Hochschule betrifft, so gehört sie nach Breslau, weil die Provinz Schlessen nach der Provinz Westfalen die größte Industrie hat. Ich wünsche, daß die Hochschule der Stadt und der Provinz zu reichstem Segen gereichen möge, und daß sie führende und treibende Geister für das Land und die Industrie hervorbringen möge. Nochmals sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank, den ich Sie bitte, der Bürgerschaft zu übermitteln.“ Hierauf überreichte die Tochter des Oderbürgermeisters der Kaiserin einen Blumenstrauß, indem sie ein Gedicht vortrug. Nachdem die Kaiserin gedankt, drachte Oberbürgermeister Bender ein dreifaches Hoch auf das Kaiserpaar aus, worin die Festversammlung und das Publikum begeistert einstimmten. Die Maje###ten setzten darauf ihren Weg zum Königlichen Schlosse fort, we se Wohnung nahnen.„ Der Kaiser hat dem Kardinal=Fürstbischof Dr. Kop#p. dem Oberpräsidenten von Schlesien, Grafen von Zedil#####r#vschler, und dem Heizog von Ratidor den SAwetsen Adlerorden verliehen. der Niederlande. Anberkaloiefenfenen: Daag, 6. bepi. In Gegenwart des Prinzen Hei Riederlande wurde heute unter dem Borsy von Pros. FränkelBertin im Parlamentsgebände, die fünfte interne####nal Tuderkulosekonseren; feierlich eröffnet. Noch einer Gedachtnisseter für den verstordenen Prasidenten Drouardel wurde der französtsche Tinister Dourgeois zum Präsidenten der inigung gewählt. Sodann sprachen Pros. Calmette=Bille und Flugge=Breslau über den Schutz des Körpers gegen Auderkulose=Jusektion. Frankreich. Paris, 6. Gept. Die in Baltimore unter Kardinal wibbend Vorsitz versammelten amerikauischen Bischofe haben an die franzosischen eine Zuschrift gerichtet, in der es nach der„Boss. Zig.“ u. a. heißt:„Wir versichern Sie unseres tiesen Bedauerns über die bittere Versolgung, der die Kirche Frankreiche ausgesetzt ist. Als Rrdnung einer langen Reihe von Herausforderungen wurde gegen alle Vorschriften der chtigkeit und Ehre das hundertjährige Konkordat roh zerrissen. Blutige Zusammenstöße waren die unmittelbare Folge der ersten Anwendung des heillosen Gesetzes. Unordnungen noch gefährlicheren Charakters sind vorherzusehen. Wir begreisen schwer, wie eine gesittete Regierung im Namen der Freiheit die Bahn zum Atheismus einschlagen kann.“ Rußland. Vetersburg, 7. Sept.(Tel.) Nach den vorläufig vorjegenden Angaben detrugen die gewöhnlichen Staateinnahmen im ersten Haldjahr 1045 4 Millionen Rudel gegen 16 Miltionen in der gleichen Zeit des Vorjahres, die Einnahmen der Eitenbahnen in den ersten sieden Monaten d J. 259.4 Millionen gegen 255 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Ueberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr detrug in den ersten sieden Monaten 28 Millionen gegen 248 Millionen im Vorjahr und 116 Millionen 04. Der Zuflußz zu den Svorkassen ist jetzt normal und betrug gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Bestand der Svarkassen August betrug 936.1 Millionen gegen 919.6 Millionen Rudel am gleichen Datum! Peterspurg, v. Sept. Die Polizei hat das Beweismaterial für einen auf den Großfürsten Nikolei Nilolajewitsch gerlanten Mordanschlag in die Hände bekommen. Petersburg, 7. Sert.(Telegramm.) Hier und in Odessa sanden Studentenversammlungen statt, welche die Wiedererdfinung der Universitct für wünschensertlärten. Tschtia, 7. Sept.(Telegramm.) Bei einer Haussuchung im hiefigen Lehrerseminar wurden Wassen und verdotene Schrifteu vorgesunden. Der Direk Zöglinge des Seminars sind verhaftet. Serbien. Belgrad, 5. Sept. Der Minister des Jnnern unterbreitete em Staaterat eine Vorlage über die Abänderung des Pretzgesetzes. Die neue Vorlage strebt die Uebertragung der Beschlagnahme der Blätter an den Staatsanwalt, die Einführung der freien Beweiewürdigung bei Preßzvergehen und das Verbot Polemik über die Tat vom 11. Juni 193(Vernichtung der Dynastie Obrenowitsch) an. Die Vortage plant die Begrenzung der Berichterstattung aus der Skupschting und sieht die Strafkeit der Veröffentlichung geheimer Staatskorrespondenzen über rgänge im Ministerrate sowie der Bezeichnung der Offiziere und Unteroffiziere als Verschwörer oder Gegenverschwörer, überhaupt der Charakterisierung von Mititär hinsichtlich des Staats= streichs vom 11. Juni 1903 und jed veder Verunglimpfung oder Verherrlichung des Staatestreichs vor. Strafdar sollen erner die Teitnehmer an der Wiedergabe von Skupschtinareden sein, soweit e strafbaren Inholts sind. Türkei. Koustantinopel. o. Sept. Infolge eines Einspruchs Persiens hat die Pforte versprochen, dem Wali von Wan Besehl geben wollen, den kurzlich besetzten Bezirk Mergewer wieder zu umen. Der Vorsitzende der türkischen Grenzkommission meldet. daß er die persische Kommission zur ersten Zusammenkunft eingeladen habe. und Stndtschan eeete un e Bäucer, 7. Sept. Wink 6gu.-7 O Wintersadoplan. Abgesehen von den regelmöhig im ater eintretenden Zugeinschrünkungen sind folgende Zugveringen und Aenderungen im Eisenbahndinektionsbezirk Manster Ottoder eingerichtet 1) Der Personenzug 750 Wonat= au ane: wire von hern ab ud Brinsten guuset Buzigt, um un Coitr— ven Anschluß 4 Minuten später gelegt, um in Haltern den Auschluß und Heroest=Dorsten aufzunehmen: ab Haltern 9.45 an Münster 10.44 abends. 8966 DersSchnellzug 97 Köln=Hamburg erhatt in Munster 9 Minuten Aufenthalt(jetzt nur 3), also ab Münster 10.12, durch .##00 Gent 19.46 bis 10.57) vermitlegs. Die #mburg bleidt unverändert. Dr. Seneuzug 98 Hamburg=Köln wird bie er um 5 Minuten beschleunigt— ad Hamburg, 7.43 Oenabrad an 11.08. ab 11.13(1 ab Hamburg lietzt 11.12 an. 11.11 eb), Oenabrück 10.80—11.01(0. Ankunft des Zuges in Hams 3) Der Schuell Minser um 5 Bilnnten desch vorm., Osnabrück an 11.08. ab 11.13 on Münster 11.55(jetzt 12.0). 4) Der Personenzug 704, Hamburg=Röln kommt hier 4 Minuien fräher an(5.47 nachm statt jetzt 5.41). 5) Auf der Strecke Haltern=Wesel ist der Personenzug 842 zum Anschluß an die Zuge 674,675 von und nach RheineOderhausen, 122 133 von und nach Biemarck=Winterswyck um 90 Minuten später gelegt: ab Haltern 10.50, an Wesel 11.49 vormittags(jetzt ab 9.20, an 10.18). ## Der Zug 642 Hamm=Emden fährt 17 Minuten früher von Hamm ab, 1,59 nachm.(jetzt 2,10), und kommt 2,40 jetzt 3,05 in Münster an. 7) Der Zug 640 Warburg=Norden erhält in Rheine 10 Minuten Aufenthalt(jetzt hat er nur 3 Minuten daselbst von 1.41—1,51 nachm.) und kommt 6.27(jetzt 6,81 Uhr) abends in Norden an.„„„ 654—4 8) Der Zug 644 Soest=umden fährt von Münster bereits 8.41 abends, jetzt 8.45 ab und kommt 9.31(jetzt 9.34) in 9) Auf der Strecke Rheine=Osnabrückes öhne fährt der Zug 529 bereits 8.25 vorm. ab(jetzt 8.32) und kommt in Osnabrück 9,35(jetzt 9.42) an. 10) Auf der Strecke Münster=Lippstadt ist ein neuer Personenzug zwischen Münster und Warendorf eingelegt. Ab Münster 8 Uhr abende, an Warendorf 9,07. Ferner beginnt der Zug 872 anstatt in Warendorf bereits in Beelen,(ab Beelen morgens. an Münster 7,06). Der Zug 376 Lippstadt=Münster fährt 10.28 vorm. von Lippstadt ab und kommt 11,23 in Rheda an(jetzt ab 10.9, an 11.9). 11) Auf der Strecke Gronau=Münster ist der Zug 270 zur Herstellung des Anschlusses in Münster an den Schnellzug 124 nach Cöln 42 Minuten früher gelegt. Ab Gronau 6.28 vorm., an Münster 7,50(jetzt 7,.2 ab, 8.32 an.) Bemerken wollen wir noch, daß auf der neuen Nebenbahnstrecke Padervorn=Lippspringe, welche jedenfalls am paare verkehren werden und daß vom 1. November ab auf der Strecke Dortmund=Gronau die Personenzuge nicht mehr von Dortmund Hauptbahnhof. sondern von Dortmund=Süd abfahren werden. Drovinzielle Nacbrichten. sreitag, den I. Geptember 1904. ic der Bater baf Girbef densatl vom Feüibe zu reihen, vog# Toreingen a. E. ose eines im Rhein vor Anker liegenden Schiffes in —— 54 Khn# etum Cetellaum rengeschen! des Mernordüße des bechOpangen ef Gehertse der Privotdozent Wenp; in zen Amte in Bers#n beanftregt. und Krorstadt(Siebendargen) Batrsie und In und ertrenk. Consbrak. 6. Sept. Dem Symza P#cemn nuch wisgzete in 4#: Ruttusministers zur 1100. Johrseter eine urn eligen Kaisers und Rbnigs WVil zu der vom Retler gestiftsten 2# * Eidendurg, 6. Sepi. Der Oldenhurg wurde vom Auswärtigen in Bukarest. Konstantinopel. Sosie und Kronstadt Eiebendargen) für die dort lobenden Deutschen Expegzwentalvorträge zu deiten. Volkswirtschaftliches und Soxiales. J. Der Zeutralvervand Gristlicher Textilarbeiter Deutschlands, welcher in den Tagen vom 9.—12. Septemder er. in Frankfurt a. M. seine ordentliche Generalversammlung abhalten wird, hat soeden seinen Geschäftsbericht pro 1905 und des 1. Halbjahr 19 herausgegeven. Aus demselben geht hervor, daß der Verband trotz der im vorigen Jahre durchgeführten Beitrogserhöhung von 30 bis 100 Proz in erfreulicher Aufwärtsentwick. lung degriffen ist. Die Zahl der Mitglieder is während der 1¼ jährigen Berichtsperiode von 19968 auf 83.506 am 30. Juni und auf 350.20 am 15. August cr. augewachsen; desgleichen stieg die Zahl der Ortsgruppen von 169 bis 261 d. a wurden durch eine im Herbst vergangenen Jahres vorgenommene spftematische Hausagitation dem Verbande über 300 neue Mitglieder zugeführt. Die Kassenverhaltnisse weisen folgendes Bild auf. Die Gesamteinnahmen des Verbaudes beliefen sich einschließlich eines Kassenbestandes von 135 113.52 Ml. auf 645 303.71 Ml.; die Gesamtausgaben auf 472 706.58 Ml. Die Zentraltasse schloß mit einer Retto=Einnahme von 585 870.55 Ml.; einer Ausgabe von 360042.61 Mi. und einem Bestande von 186 827.91 Ml. ad. Das Gesamlbarvermögen incl. der Bestände in den Bezirks= und Ortsgruppenkassen betrug am 30. Juni d. Js. 217 339.00 Mk. Unter den Ausgaben sind u. a. enthalten: Unterstützungen bei Streits und Aussperrungen 193691,11 Ml., Gemaßregelten=Unterstützung 10968.94 Ml., Sterbegeld für 233 verstorbene Mitglieder 9140. 31 850,40 Ml. Krankenunterstützung. Seit seiner (1. April 1901, hat der Zentralverdand insgesamt 37. zu Unterstühungen seiner Mitglieder aufgewendet. Die Zahl der ern### Lohndisserenzen u., an denen der Verband ährend der Berichtszeit annshernd 200. gesamt 41 vorgekommen. An ins45. usthaften beteiligt war, betru Streiks und Auesper den verschiedenen 2 gesamt ), an den Wce Wie verlan #l. haden die Herren LandHervest Teile zu hohen Preisen verlauft. ichtung eines größeren Stahlwerte nzupien kämpfen igen 13780 Mitglieder beteiligt. war die Bewegung der Arbeiter doch lassen sich die Resultate— nur schwer zahlenmäßig nachuustrie bekanntlich vorwiegend um lungen der Lohne durchweg proIn zahlreichen Füllen ist es gelungen, die Arbeitgeber zur Arbeitstages zu bewegen. ssonders in neugewonn Kirchliche Nacbrichten. Koin, 6. Sept. Die drei Pilgerz#ge ans Lourdes sind im Verlaufe des gestrigen Tages wieder hierder zurückgskehrt. Während der Anwesenheit der Deutschen wurde Lourdet von etwa 40 000 Pilgern und 1400 Kranken desucht. Auf ein an Papst Pius von den deutschen Pilgern abgesandtes Telegramm traf, laut„K. V., vom Kordenalstaatssekretär die Antwort ein:„Der hl. Vater dankt den Deutschen für das Treuegelbduts und die Ausovierung der Geueralkommunion in seiner Meinung herzlich und erteilt gern den Apostolischen Segen.“ Die franzdsischen Aerzte vom Lourdes=Bureau erklärten sich mit dem Ausschreiden des deutschen Lourdesvereins behufs Entsendung zweier deutschen Aerzte sehr einverstanden und sicherten den deutschen Kollegen weitestgehendes Entgegenkommen zu. Erwünscht wäre. wenn dieselden auch der französischen Sprache mächtig wären. Verusalem. 3. Sept. Von dier wird wieder einer jener Gewaltstreiche gemeldet, die von kampflustigen Mitgliedern der orthodoxen Kirche von Zeit zu Zeit unternommen werden. um die von den Franziskanern bewachten deiligen Stätten in ihre Hände zu bekommen. Diesmal wandte sich der Angriff gegen das beilige Grad selbst. Die Kustodie des beiligen Landes gibt darüber folgendes bekannt:„Am 19. August fruh stürmten schismatische Mönche gegen die am Grabe wachenden Franziskauer und vergriffen sich sogar an dem türkischen Wächter. einem Katholiken. Der Rustos des Heiligen Landet, Pater Nazzoli. bot alles auf. die Sache gutlich beizulegen, doch vergeblich Auf den Rat seines Distretoriums und des Bischofs Alopsins Piccardo bat er die Vertreter der Mächte um Hülfe. Diese legten denn auch sofort energischen Protest ein und verlangten von den türkischen Zivilbehörden Schutz für die aus Angehörigen verschiedener Nationen zusammengesetzte Grabeswache. Schon am Abend des 29. August erklärte der Zivilgouverneur von Jernsalem. Nachid Bey. öffentlich vor den streitenden Parteien in der Grabeskirche: die Griechen hätten den status quo eines langandauernden Gewohn= heitsrechtes verletzt, die Franziskaner datten nur ihr gutes Recht gewahrt, wiees ihnen die Berliner Konvention gewährleiste. Diese Erklarung wurde am folgenden Tage in einem amtlichen Schriftstück wiederholt.“ Auffällig ist die rasche Bereitwilligkeit der türkischen Behörden, den Besitzstand der Lakeiner zu schutzen. Man wird nicht fehlgeben. wenn man dem Einspruche des deutschen Vertreters einen besonderen Einfluß auf diese Entscheidung zuschreibt Verwaltung und Rechtspflege. § München, 5. Sept. Die„Kunstverleger“ Estinger und Schneider standen im Januar d. J. vor dem Schwurgerichte in München wegen Sittlichkeitsvergehen, verübt durch die Presse. Ersterer ist wegen dieses Reates schon zweimal, mit 2 und 4 Monaten Gesängnis vorbestraft. Die Gutachten einer Reihe von Sachverständigen" retteten die skrupellosen Verbreiter der Aktphotographien diesmal vor der Strafe. Damit nicht zufrieden. fabrizierte Estinger ein Zirkular, das die gröblichsten Beleidigungen der Vorstandsmitglieder des Kölner Männervereinz zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit enthielt und sowohl von Estinger als von Schneider den Sendungen an ihre Kunden beigelegt wurde. Dafür bekam Estinger vom Schoffengericht München wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 400 Mk., Schneider eine solche von 200 Mk. zudiktiert. Gegen diese Strafe legten sie Berufung beim Landgericht ein, die aber heute kostenfallig verworsen wurde. Das Schöffengericht wie das Landgericht erblicken in dem Verhalten des Kölner Männervereins keine Denunziation. Das Landgericht ließ sich auch auf die Vernehmung zweier„Sachverständiger“, die von den Bellagten geladen worden waren, nicht ein. Rechtsanw. Rumpf als Vertreter der Kläger konstatierte, daß Estinger seine Pholographien auch heute noch selbst unter Chiffer postlagernd überallhin und an jedermann versende. Amtliche Nacbrichten. „ Aus dem„Reichbanzeiger“. Verliehen wurde Pfarrer und Landdechanten Hachmann zu Neuhaus im Paderborn, den Pfarreen Klein zu Lenhausen im Kreise Meschede und Schrader zu Benninghausen im Kreise Lippstadt der Rote Adlerorden vierter Klasse, dem Lazarettoberinspektor Stephan in Minden der Charakter als Rochnungsrat.— Die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen verliebenen nichtvreußischen Orden wurde erteilt, und zwar: des Ritterkreuzes zweiter Klasse mit Eichenlaub des Großherzoglich Badischen Ordens vom Zähringer Löwen dem Hauptmann Forster Artillerieoffizier vom Platz in Wesel. und dem Rittmeister z. D. Dauco, Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Rheydt, des Offiziersreuzes des Königlich Niederländischen Ordens von Oranten=Nassan dem Hauptmann z. D. Bergme Die von der Stadtverordnetenversammlung zu getrosfene Wahl des Rechtsanwalts und Rotare Torsten, wirte Junie und Schulte# (meistens Weld- und Heidedode Gegend soll die Er Necktinghausen, 6. Sept. Die Norddeutsche Eisenbahnbauund Betriebsgesellschaft beabsichtigt. eine Privatbahn von Recklinghausen uber Mail nach Dorsten anzulegen, wenn ihr hierzu die staatliche Genehmigung erleilt wird. * Hamm. 6. Sept. Der Zweigverein Hamm des Deutschen Vereine gegen den Mißzbrauch geistiger Getränke int ausgelos. Zu der gestrigen Generalversamm. lung waren von 64 Mitgliedern nur 3 erschienen. Der Vorstand ist dis auf 2 Mitglieder ausgestorden. Wegen der geringen Beteiligung konnte ein neuer Vorstand nicht gewähl werden. Herr Erster Bürgermeister Matthaei legte den Vorsitz nieder, da ihm seine Geschafte nicht die Zeit ließzen. intensiv für den Verein tätig zu sein. Das Vermögen des Vereine(zirka 700 Mark) soll dem Magistrat überwiesen werden mit der Bestimmung, daß bei einem Auflelen des Vereins oder Gründung eines Vereins, der die gleichen Zwecke verfolgt, diesem das Vermögen wieder zurückgegeben #erden soll. Wahrscheinlich wird der Hauptverein in Berlin geguete Personlichkeiten für den Verein zu intereisieren suchen, die die Leitung des Vereine wieder übernehmen. * Vielefeld. 6. Sept. Jabrikant 2unopp überfuhr beim ellingshof eine Irau Kialemann mit seinem Automodil. Die au ist so schwer verletzt, daß an idrem Aufkommen gezweifelt wird.— Der Kaufmann Ruthau aus Aurich wurde in der vergangenen Nacht auf der Straße nach Schildesche von zwei jungen Burschen augesallen und seiner Barschaft beraudt. Die Täter entflohe Schlens schoßt sch mit einen heinlaltdrigen Repoider Unterleid. Die Verletung ist sehr schwer. Der Knade wurde ine Kranusendans gebrecht. 9.4 Lem Mmstimestrig * Bochum, den 5. Sept. nuch dem Verwaltungsorr#chtde appschafts=Berusegenossenschast erböhte sich seit dem Jahre 1886 die Jahl der versicherten Personen von auf 647 458, also um etwa des Doppelte; die gezablte Arbeitslöhne daben sich mehr als verdrerfacht, nämlich von 250 Millionen auf 769 Millionen Mark. und der jührlich ant einen Ardeiter entfallende Lohnbetrag ist von Ml. 729.69 im Jahre 1886 Mf. 1189.07 im Jahre 1905 gestiegen. Im ganzen wurden von der Knappschafts=Verusegenossenschaft seit dem Bestehen mehr 2 Millionen Mart aufgebracht; in den Reservesonds sind weit üder 42 Millionen Mark zurückgelegt. Die Zahl der zu entschädigenden Unfälle erhöhte sich von 2265 im Jahre 1885 86 auf 10.066 im Jahre 1905; von dieser letztgenannten Zahl verliefen 1235 Fülle todlich: während des genannten Zeitraumes betrug die Gesamtzahl der entsdhädigungerflichtigen Unfabe 112318. Zur Anmeldung gelangten in den 20 Jahren 936 622 Unfalle. Im Berichtsjahre selbst waren von den Betriedsunternehmern 21“ Millionen Mark Umlage auszubringen, devon entfielen auf Entschödigungen mehr als 18 Millionen Mark. dem Reservesonds wurden 3“, Millionen Mark zugeführt. essen Nuhr) 6. Sept. Auf der Karmerstraße in EsserHolsterhausen stürzten zwei Arbeiter von einem auf der abschüssigen Straße schnell dahinsabrenden schweren Holzfuhrwer“. wurden überfahren und tödlich verleßzt. Ein dritter Arbeiter kam mit leichten Verletzungen davon. * Hamdorn, 6. Sept. Bei dem Kanaldau in der Grillestraße erfolgte heute morgen gegen 10 Uhr ein Einsturz. Ein Arbeiter wurde getötet und ein anderer schwer verletzt. * S o l i n g e n, 6. S e p t. E i n e z a h l r e i c h b e s u c h t e V e r s a m m l u n g der hiesigen Wirte deschloß heute abend die Gründunge: Biereinkaufe=Genossenschaft, der beizutrete samtliche Anwesenden verpflichteten. Die Brauerei Beckmann Solingen, die erst eine Bierpreiserhöhung von 50 Pfg. pro Hektoliter durchführen wollte, hat sich heute bereit erklärt, den Mitgliedern der Genossenschaft das Bier zum alten Preise von 16 Ml. weiter zu liefern, wenn ein Verbrauch von mindestens 3000 Hektoliter jährlich gesichert sei. Allerdings soll das Eis nicht mehr unentgeltlich geliefert werden. Der Vorstand der Genossenschaft wurde beauftragt, mit der Brauerei Beckmann und eventl. mit anderen Brauereien wegen des gemeinsanen Bezuges von Bier zu Krefeld, 6. Sept. Eine gestrige Wirteversammlung beschleß einstimmig, eine Erhöhung der Vierpreise unter keinen Umständen zu tragen. Ein großer Teil der Versammelten erklärte sich bereit, falls dennoch eine Erhöhung eintreten sollte, nur ven ringfreien Brauereien das Bier zu deziehen und der in Aussicht genommenen Gründung einer Genossenschaftsdrauerei näher zu . Dasseldorf, 6. Sept. Die Ehefrau Bloemers aus M.=Gledbach, die wegen Beteiligung an der Ermordung des Oderstleutnants Roos zum Tode verurteilt war und dann zu ledenel#ng= licher Zuchtdausstrafe begnadigt wurde, is in die Stiafanstalt nach Siegburg gedracht worden. * Kdin, 6. Sept. Die Kommission der neun Wirtevereintgungen hielt eine Versammlung ab. in der mitgekeilt wurde, daß das geschlossene Vorgehen der Wirte in der Vierpreie. bewegung von Ersolg gekrönt sei, da fünf Großbrauereien in Köln erklärt haben, den Preisaufschlag nicht mitmachen zu wollen. Offiziell habe sich der Brauerring noch nicht erklärt. Nach einer längeren Besprechung wurde folgender Resolution zugestimmt: „Die Kommission der Wirtevereine nimmt mit Genugtnung Kenntnis, daß die von den Ringbrauereien beabsichtigte Abwälzung der Brausteuererhöhung auf Publikum und Wirte durch die geschlossene Einheit und Einigkeit der letzieren zurückgewiesen ist. Sie erwartet von den noch nicht organisierten Kollegen, daß sie sich nunmehr Organisation anschließen, damit die Drohung, daß die Bierhöhung nur„vorläufig zurückgezogen wäre. in Meppen. Paberdern getrossene Wabl dgs Rechtts, zl13 M, Justizrats Mersording voselbst zum undere#deten Beigeordneiten der Siadt v..—.— su Getpiglec, Oopizeu Seslier bes u. der. ur Gu, a ae Paderborn Dar bisberige Leite: 2et i Progymnastums in Werden Dr. dieser Auslelt ernannt worden. NiR—. 4 zum naotischen Direktor 4 Proz. der Stre ganz oder teilweise erfolgreich, besonders in der Lohnfrage weisen, da es sich in der Tertili Attordarbeit haubelt und Neure zentualiter vorgenommen werde den Bemühungen des Verb##d Einführung des zehnstündig Sehr bäung kommt es noch Distrikten— vor, daß Verdaudemitglieder wegen der Ausübung ihres Koalitionsrechtes oder Uebernahme eines Vertrauenspostens in der Organisation gemaßregelt werden. Das ist namentlich z. Zt. im Elsatz der Fall, wo in den Vogesentälern die er sehr traurigen sozialen Verhättnissen lebende Textilarbeiterschaft ausgewacht ist und ungestüm nach gewerkschaftlicher #gamsation und Aufbesserung ihrer Lage verlangt. Die auf diese Weise entstanderen Differenzen sind schon an verschiedenen Stellen zu erbitterten Prinzivienkämpfen ausgewachsen Der Verband hat augenblicklich 16 freigestellte Beamte. diese Kräfte reichen jedoch bei der sich fortwährend steigernden organisalortschen Arbeilslast nicht mehr aus.— Die internationale Bereinigung christlicher Textilarbeiterorganisationen floriert und hal bereits in erheblichem Maße dazu beigstragen, den chistlichen Generkschaftsgedanken auch im Auslande zu propagieten. Die interkon#e sionellen Textilarbeiterverbäude Deuts hlands. Belgiens. Hollauds und Oesterreicht mit rund 48000 Mitgliedern gebe#en der Vereinigung an und der schweizerische Verkand mit über 6000 Mitgliedern wird sich im nächsten Johre ebenfalls anschließen. Die gameinsame internationale Unterstützungskasse, in die jeder angeschlossene Verband pro Jahr und Mitgried 10 Pfg. Neuert. weist einen Bestand von rund 10000 fres auf. Die bevorstehende Generalversammlung des Verbandes wird der Taktik dei Streiks und egelung des Beitrags= und Unter sen haben. u der Agite sich u. a. mit Lohnlewegungen stützungswesens Nachen, 6. Sept. Heute nachmittag 4 Uhr sand eine Besprechung zwischen einer aus drei organisierten Arbeitern des Aachener Hüttenwerkes bestehenden Kommission un R welchen Bedingungen die Arbeit event wieder aufgenommen werden konnte. Die Besprechung trug einen rein iuformatorischen Cdarakter. Man detrachtet sie aber# der Unterhandlungen zur Beilegu serenzen Drur 6. Sept. Der Ausstand der arbeiter nimmt Rletig zu. Von 96 Schichten sit stande. Bei der gestrigen Nachtschicht arbeitete. Obertagsarbeitern 290, von 1510 Grndenarbeitern 311. heutigen Früdschicht arbeiteten von 189: Obertagsarbeit von.958 Grubenatbeitern 765. Die nächst Brüx Schachte Mathilde:„Annahilf und„Richard stande angeschlessen. Auch in Dur ist der Ausktand nehmen begriffen. Heute feierten 828 mehr als bei der gestrigen Fradichie, Stettin, wept.(ae.) Die dreitagigen Einigunge Verhandlungen zwischen den Vertretern der Hafenarbeiter und des Schußverdandes der Reeder vor dem Einigungsamte des Gewerbegerichts sind gestern gescheitert, da die Hasenarbeiter an einigen, von den Reedern ale unannehmbar bezeichneten For derungen festhietten. Diese Forderungen besta selnen Aenderungen des Tanfe noch darin. de Grubenn denen die den alle heute wieder eingestellt und den fur die Auskändigen eingestellten auf der Stelle gekündigt werden solle. Beide Parteien haben n sich höhung nur„vorläufig zurückgezogen wäre, an einer noch ed. Gleichzeitig dankt die Kommission der Presse aller Parteieiner Organisation preiserhöhung nur„vorlau größeren geschlossenen richtungen für ihre Odzektivität, die sie in dem Kampfe der Wirte und Brauer an den Tag gelagt dot.“— Der Ankauf n# Katler: gartens behufe Erbauung einer Festhalle auf dem wenande besselben bildete den wichtigsten Gegenstand der Tagesordnung gestriger pting Sthuns du bichtbusnhedmentonntune ged uninder Beratung wurde, der R. V. zufolge, mit zo gegen 10 Stimmen deschloßsen, den Kaisergarten nicht Verletzungen erlag ein 10 Monate altet hatte infolge Explosion eines Spiritusofens schwere Brandwunden erlitten. Gei dem Versuche, dem Rinde bis brenneuden Rleiber weitere Erkldrungen dis Samei Steitin, Sept.(Telegramm.) Inde traten gestern auch die Rädtischen Gasardeiter Berlin Vermischtes. Porade= Gp nach dem Ronl * Gard Als der ednrp Sch.#e ichten zwwei t. die den Thronerten bee zur Autrechterhaltung der ich die Anstreugungen der Sept. Ei rühen Mor zur Abhotung der Standarten führte, war die Friedrichstraßele fachen Mauer von Zuschauern um grützien. Die mitenden Schuglent Ordnung kommandiert waren, und letzten Galstage wodl etmes nern ritten in der rucksichtslosesten Weise in dedrängten es bis fast an die Häuser zuruck. dieses Verhalten der Schuzu annschaft sah neden ihm reitenden Offiziere#ad, der sich: den Schutzleuten kegab und ihnen mit weitrer zurief, daß der Krouprinz eine derartige Attack nicht noch einmal zu sehen wünsche Die derittenen Wächter der Ordnung zogen sich sofort zurück, und das Publikun droch i: minntenlanges Veitallsklatschen aus. eine Oration wie man de nordlichen Ländern wrhl kaum einem Prinzen gegenüber gewohnt ist. Der Kronprinz war durch diese spontane Ouldigung s#chtlich ersteut und setzte, nach allen Seiten lebhaft grüßend seinen Weg fort. Brandenburg a. b. Publikam hinein und AIt der Kronprinz orderte er einen der der Kartiene zu vernehmlicher Stimme uuf des Pudlikam Cext. Ein Pettige Prassensurs a. 2. S. 8. vo.: La, Lazuri, Gasfellacher richtete dort eine große Verwüstung an. Frau dacher flog durch zwei Räume und erlitt schwere Brandwunder. Ein Pensionür wurde leicht verletzt. Hamburg. 6. Sept. Die Untersuchung uder den Fehrierten sewindel ze grötene Untersczent####r gefördert. als urspränglich angenommen warde. Bei dem teten Aufseher Vorgl sind Karten und 8 Strecken sogar die täglich 25 MI. Voigt beadsichtigte. geschäft zu eröffnen. Altema, 7 Sept. Museum wurde ein Altenldnderd#nd Jahrhunderte alten Stickerei von hohem kaltn lens Joger bis zu 60 mit dem vernntrent be werdher tndgt ** 51•n. Nastendurg, 5 Sept. Wie die„Rassend. 3 sand heute vormittag in einem von feche Insthause eines Gutsdesitzers in Serbesten Kreie Feuersbruns, dei der#we# der beannten und mehrere andere schwer verler Presden, 7. Sepi.(Telegramm. führung Carmens erscheß sich in der Oofoper Ausländer. *snamm.! E irhen Sohr: Bozen. Sept.(uregramm. Sürzte vom Wederstein in den Nie Er erlikt mehrfech Verietungen, wurbe aber von Atva, 6 Gept. Bei dem tseltontschen Städt ine mütet ein reier wit aud das Lorschen den michele engrißen verteren 4“ Millitär bemäht sich vergebtich zu kun. sel bstrscherett Belebe Gi##2 Oofet Fenstersa splitter Neueste Nacbrichten. „ WT *****„ PPenst vom 2. Seite Renst gurch Geitugpit wegen fohristtiger Totung des ## n Werlenn Wricht in Zinner Braunschweig, 6. Gept. Gref Grote der Hausmarschel des Gesas in Pmunten, atihrt auf duckte Anfrog: Lunn,buszen weistic gesinnten Blattet, beh von der von einem bei der gestrigen Bischbfe sind der Presse dis Bischofe das erzSmauben nic1e belaunt jei. Perts, 7. Sapi.(Tel. Auch mitlegeversemmlung der keine Mittellungen gemacht worden.— g,### Bonlienere 8.s Pee-ecuen un zuten Schläfe verient; er beriag sesen us Sonerteuts von Jndien meibet daß am 10. Sepiender eins Erpedilien ausbrechen werde gegen einige Regierung dat einen Gesepentwurf eingebracht, betreffend Sstettung den Seretgten, M. nn läudischer Fagge fahren. für Radotage in den Hafen n n: z. E.t(Tal.) Neuter:. Generel Menocal. der sich der um des Justandelommen des Friedene Du offentluge Meinung werde die Aufständischen zwingen, die dem Ausschutz aller Führer angedotenen billigen Huzegoegen zu: zunehmen, um weitetes Kämpsen zu vermeiden. Inder—en die gührer der Literalen immer wetter gehende Forderngogg, Te#e Gemätzigten zuzugestehen geneigt sind. Inzwischen sind eligetten deidessetts eingestelt worden. Die Regierung gezi i sie das Vorgehen gezen die Aufständische zu. dag legierung gib Aufständischen eingegen, hat. Diese Tatsache wird aber von andeter Seile demätigi. Der auschutz der alten Führer ist von einem Besuch, den er dem aufändischen General Guzman in der Provinz Santa Clara abge Rattel, zuruckgelehrt und berichtet, daß Guzman die Feind#eligkeiten ganz eingestellt hade. Zweisellos weide seinem Beispiel auch Pino Guera in der Provinz Pinar del Rio folgen. Gudmandschurei. Deutschland errichtet in Mulden ein Konsulat. Aus Philippeville wird gemeldet, daß der im Lerule der Siadt Cotlo ausgedeochene Breud einge: dammt worden is; der Brand hai auscheinend nur einen#### der Waldungen, etwa 5000 Hektar, zerstört. Sport. Munster, 7. Sept. Der Wensalische MReiterrein setzt für seinen perdstrenntag am 30. d. M. auf der ##inen Bahn 5 Jagdreunen an, von denen 2 u Preisen sind insgesamt 7400 Mark vorgesehen. Je nern der Unionklud und der Verband der Rheinisch=Westsällschen enureieine zu diesem Betrag bei. Neueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hamburg=Amerika=Linie. Die nächsten Adfahrten von Post= u. Passagierdampfern finden satt: Nach New York: 8. Sept.„Hamburg“, 18. Sept.„Amerika“; 15. Sept.„Pennsylvania“, 20. Eept.„Sinwrr; 22 Cept.„Betavia“, 27. Sept.„Kaiserin Auguste Viktoria“; 29. Sept.„Patricia“; 4. Oktoder S.=D.„Deutschland“; 6. Oktoder„Pretoria“. Letzte Nachrichten über die Bewegungen der Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd in Bremen. Schnelldampfer Bremen—New Dork: „Kronprinz Wilhelm“(nach Bremen) 4. September 9 Uhr vorm. von New York.„Kaiser Wilhelm der Große“(nach New York) 4. September 9 Uhr vorm. in New Pork.„Kaiser Wilhelm UI.“(nach New York) o. Septemder 1 Uhr nachm. von Southampton. Mittelmeer=Linie: „Königin Luise“(nach New Vor, 3. Sepiember 8 Uhr nachm. von Gibraltar.„Konitz Alber!“(nach Genna) 3. Sept. 5 Uhr nachm. von Olbralter.„„„ (Die weiteren Listen sind bei H. Sbenen, Munster, Rönigstraße, einzusehen.) Tem Beaicheirertente, Wir den Fortcheertend unem Migliedern duren Hundschreiben mitteilt, hei der geschaltsführende Ausschuns laut„Rh.-W. Zig.“ beschlomsen, nuch den Inlandsvertauf Dr Vahtiant uu dus 1. Guuru) 100, geiggtes.###h# mrt, und den antsprechend an 140 M. poo Teume, Frodisgrundlage Neunhuchen fur Buddeutschland. * Nerddentecher Lieyd, Bremen. Nachtem am Mittnech in Bramen sen dortigen Mi hiedern des Aufsichtsrate die Prege der Kapitalserhohung erörtert werden ist, hat sich Herr Gensraldirehter Wiegand nach Berlis begeben und dart zusammen mit den inderesnierenden Hankhäusera weitere De* Die pieiahuder Meerbahs in Wansterf(Manz.) achläst für 1905 06 2 Prez. Diridende ver(1. V. 1 Pros.). Infolge des sunchmenden Gülerverkehrs und den starhen Kaliversands sollen 25 neue Güterwagen und eine Schmalspurichomotire angeschafft * D e u t s c h e W e r k s e a g m a s c h i n e n f a b r i k( v e r m a l s S o n d e r m a n n u. Btier), Dresden. Der Aubsichterst beastragt 6 Frez.(1. V. 0) : Bostach-Gesterreichlacbe Massssmansröhren-Werhe, 214s in Bertin. In der in Düsseldort abgehaltenen Sitzung des Aufsichterales gelangten die Ehlanz und das Gewian- und Verlusthouto für dus am 30. Jusi er. abgelantens Geschtfbe).- bn#u#. Hortzg Es wurde mitgstellt, dam in letzterem der Umeatz des Schweiserohrwerken auf 35 014 649 M. grstiegen sei. Der Bruttogewins betrügt 7 663 192(5 935 155) M. Davon sind absuestsen: Gieseralunkosten 2 008 996(1 532 225) M., vud Dinerto 200 472(200 143) A. und Abschrelbungen„ j 208 1 (1 707 036) M. von den hiernach verbleibenden 3 245 058 11 809 710) Mart werden dem Delkredere-Konto 57 101 M. überwiesen und 1 673 332 M. sur Deckung des Hestes der früheren Unterbilanz verwandt. Von dem dann verbleibenden verfügbaren Reingewinn von 1 514 624 M. sollen 5 Proz. mit 75 731 M. dem gesetzlichen Reserveionds und 130000(50 000) M. dem Beamtenpensione und Arbeiterunstütrungsfende Überwienso, 5 Pros. Dividende an die Aktionare mit: 110 t00 n. und die statutariVergütung an den Aufsicherat mit 50000 M. gesahlt und der Rest von 118 893 M. auf neue Rechnung vorgetragen werden. * Eise Deuterh-Amerikanlsche Bank in Berlis. Unter wirkung der Darmstadter Bank findet gegenwärtig in Berlis die Oründung der Deutsch-Amerikaniscben Bank statt, an weicher eich ragende Firmen in London, Paris. Amsterdam und New-York beteiligen werden. Von Jetzterem Platze kommt als Isteressent das Bankhaus Ladenburg. Thalmann u. Co. in Betracht, Teilhaber Herr Thalmann eich gegenwärtig zu den Verhandlungen in Berhin befindet. Das neue Institut, dessen Konstituirung in den allernächsten Tagen erfolgt, soll spestell den Interessen amerikaniecher Geschäftsleute, die in Deutschland etabliert sind, sowie den Bedürfnissen deutscher Häuser in den Vereinigten Staaten dienen. Das Grundkapstal wird einstweilen sich in mäseigen Orenzen halten, doch ist eine Vergrösserung entsprechend der vorauszichtlichen ung der Bank von vornherein in Aussicht genommen. Preussische Boden-Credit-Aktien-Bank, Berlis. Die 1. Oktober 1906 fälligen Kupone der Hypothekenbriefe der Pr# Boden-Credit-Aktien-Bank werden, wie aus dem In beutigen Nummer ersichtlich, bereits vom 15. d. M. ab O. Titels Kunstlöpferei, Akt.-Ges. in Berlin. Aus V. Atungebreisen wird dem„B. T.“ mitgeteilt, dass das am 30. J 1906 eendete erste Geschäftsjahr ungenstig schlossen hat. Einmal seigte der Abeatz infolge der ge atigheit einen nicht unerheblichen Rückgang. Sodann uis leupresse, besonders Blei und Zinn, gestiegen, Andererseite nicht nur sicht möglich gewesen, Preiserböbungen zu sogar notwendig gewesen, Preiskonsessionen zu machen lich habe in den Betrieben der(esellechaft ein mehrere rnder Streik geberrecht. Obwohl nun der erste Mos ten Halbjahres wieder eine Besserung den Abrufes zeige, müsse eiser Ernlesigung der Dividend 8 Pros gerachnst werden. * Portlandsementwerk Heidelberg-nannheim. vorm. Schifferdecher& Böhne in Heldelberg. Aus zuverlässiger Quelle verlautet der„K. V.“ aufolge, daus der Reingewinn diesse Unterschmens(Fabriken in Leimen bei Heidelberg, Weissonau bei Muinz und Nürtingen) im ersten Halbjahr(Desember 1905 bis Nei 1906) ber 500000 M. mehr betragt, als der des gleichen Zeitraumes 4. de Pebnt un)#e pee g e fbche i la. ½ Thrige Püllen. Kllbs: 00 l. d. 4e. 0 fl. C. I. 6. 22 do. II. O. tragend. Hinder: 1. G. 68, do. U. C. 90, 15 gende Schweins, 6%jahrige Vomisehweins, de. 54 ½jahr, - Tehn ein Netal— iun Bakuhr#### Da worten bigente Preiss erselt: Arletppler#s#1 210—420 M., junge 225—450 M., Füllen 000 000 M. per 100 PIA Schlaobtgewicht 00—00, II. 00—00, Ballen 25—67 M., Külber 50.00, fl. 45,00. Mlichgebend Kabs 300—360 M., II. G. 225-270 M. Tragende Rinder 240—800 M. II. 150.—200 M. Thgeie Schweins 120—150 M. Peselschweine 70—60 M. rerkei pro Alerswache 2.50—3,00 M. Fette Schweine per 100 Pfd. LsbendSerient. dr e.— Autnat gul; Hanta bthon; Murt un 54.00 M. Antriet gut; Handel lebhaft; * ehste Markt üodet am 27. Beptember statt. * Neum, 6. Bept. edaktenbörse. Weisen nouer I. 17.0, da. II. 16,80. Roggen nouer I. 15,50, II. 14.80, 1II. 00.00. Haber 1. 16.80. 1I. 16,80 M. per 100 kg. Kleie 5.20 M. Köln, 6. Sept. Raböl(in Posten von 5000 kg) 6 3/0 B. 63.50 B, 63.00 0.— Fruchtmarkt. Hen altes 0.00—0.00. 0.00—0,90. Maschinenstroh(Roggen) 4.40, Richtetroh(Flegel#b) 5.70, Krammstrch 3.50 M. die 100 kr. New-Yorker Börse. p-Terk, b. Sept. Schlusspreise. 6. 6. Sept. 77% 76¼ Baumwelle Spgebe. " O4tw Novhr. Derhr. " Jan. " Telr. " Minz " Apll Weinen atstig. Mais stetig. Baumwolle stetig. Chleage, 5. Sept. Schlusspreien. 8.90 8.90 9.00 9.18 9.25 9.32 823 9.55 8.55 7.92 7,4. 8. u. 1 6. Berpn soni vorns 144.24144.“ de. Cretitbank 106.90 106. P0 2. g.-Nach. Bent Ainer Benk Hypets.-#. I. 166,76 160 75 1182 Kredit-Asst.— Dresl. Dise.-B. abg. 119,80 110.40 Dessauer Landesb. 113.50 113.50 Deutsche bffert.-B. 116.90 110.00 #o. Hyp.-Bt. 100 g. 1404 40 160/ 80 Luisb.-Rahr. B.—— Elberteld, Bankv. 112,75 112.80 Rasener Benl verein 134,00 123.60 Gethaer Grunder. 163.40 101.60 do. Privatbank 127.60 136,.80 Hamb. Hyp.-Bk. 164.80 164.20 do Wechslerbk. 89.80 99.20 Bildeshetmer Bank 166.76 150.90 Landbank 124,60 125.90 Andasirleaktien. Nachorhe Boni. 15t 2418f0 Neckl. Bank 40ß 126.90 191.## de. Hypth-Bank 360.40 101 4 Meiniag. de. 90g. 191 501191 f. Mitteld. Bodeser. 94.16 96.1 de. Creditbenk. 196.80 1 41 0 Malbamer Bank 111.80 111### Nert4 Oresn-Aht. 11490 164 de. Grunderd.-B. Oi4 Sper- u. Leiht Pfllzische Bant 60.50 100 S. — 101 100.50 10 Hye-Bk. 194.00 100 e Bei.-G.-A. 190.90 191 4o. Hyp.-Aet.-B. 111. 801111. de. Plandbr.-MR. 144.10/141 Rbem.-W. Diss.-G 197.40 198.25 Sächsische Benk 184.60104 50 hwarsb. H de. Landb. Selinger Bank—— Westd. Bder.-Anst. 146.00 148.20 13.45 16.87 13.87 verntente! abgeEndPomm. Prov.-Anl. m.3½ Prov.-A. Sandels-Dacbrichten. Der Nechdruck aller mit eisem beseichseten Artihel ist ner mit Quellenansete veslattet. * Der Versand an Kohlen, Kohs und Briketts stellte sich im Monat August auf der Eisenbahn im Ruhrbezirk auf 575 405 Wagen gegen 529070 im August 1905, im Saarbezirk auf 75 711 Wagen gegen 71 726, in Oberschlesien auf 207 088 Wagen gegen 179 523, also in den drei Bezirken zusammen auf 858 204 Wagen zu 10t gegen 780 319, und zwar demnach im Ruhrbezirk um 46 835 Wagen oder 8,8 Proz., im Saarbezirk um 3985 Wagen oder 5.6 Pros., in Oberschlesien um 27 565 Wagen oder 15.4 Proz. und in den 3 Bezirken zusammen um 77885 Wagen zu 10t oder 10 Proz. höber als in demselben Zeitraum des Vorjahres. Die besamtförderung bezw. der Gesamtversand an Kohlen, Koks und Briketts in den verflossenen Monaten des laufenden Jahres beträgt laut„Köln. Zeitung“ im Ruhrbezirk 4840 591 Wagen gegen 3576 300. im Saarbezirk 563 954 Wagen gegen 541 884, in Oberschlesien 1 455 100 Wagen gegen 1 278720, also in den drei Bezirken ausammen 6 359645 Wagon zu 10t gegen 5 396 404 und Ist demnach im Ruhrbezirk um 764 291 Wagon oder 21.4 P Saarbezirk um 22570 Wagen oder 4.2 Pros., in Oberschlesit 176 380 Wagen oder 13,8 Proz. und in den drei Bezirken zusammen 963241 Wagen zu 10t oder 17,8 Proz. höher als in dem gleichen Beitraum des Vorjahren. * Die niederrheinischen industriehaen. Die neueste Nummer von„Stahl und Eisen; bringt einen bedeutsamen, an technischen Einzelheiten reichen Artikel über die niederrheinischen Industriehäfen, in dem darauf hingewiesen wird, dass sich in den Jahren von 1890—1840 auf der Lippe ein verhältnismässig lebhafter Schiffsbetneb mit Schiffen von 70—150t Tragfahigkeit entwickelte. Wähxend von den auf der Lippe verfrachteten Gütern der Anteil an Steinkohlen nur 4 v. H. betrug, war der Kohlenverkehr auf der Rahr ungemein Jebhafter und betrug s. B. im Jahre 1840 von der gesamten Jahresförderung des Oberbergamtsbezirks Dortmund, nämlich 990000 t, rund 39 v. H. Nach der Erbanung der Eisenbahnen sank der auf den unmittelbaren Wasserverkehr entfallende Prozentsatz fast bis auf Null herab, da die Umladung der kleinen Schiffe in die grossen Rheinkänne zu umständlich und wegen der mangelhaft schiffbaren Ruhr zu ungeregelt war. Bis zu den 40er Jahren des vorigen Jahrbunderts lagen Kohlenzechen fast nur an der Ruhr; dann aler entstanden neue Zechen an dem sich ausbreitenden Eisenbahnnetz. Infolgedessen wuchsen die an der Einmündung der Ruhr gelegenen Hafenanlagen stärker und stärker. Da sich nun auf den Eisenbahnen die Verfrachtung der immer mehr zunehmenden Massengüter nicht mit der gewünschten Billigkeit ausführen liess, so suchten die grossen industriellen Werke möglichst direkten Anschluss an die Rheinschiffahrtstrasse oder betrieben eifrig die Förderung von Vorhaben zur Erbauurg einer künstlichen Wasserstrasse. Bo wurde zum Beispiel von seiten einiger Interessenten, unter denen die „Gutehoffnungshütte“ die führende Rolle spielte, die Aufstellung eines Entwurls für die Emscherkanalislerung vom Walzwerk Oberhausen bis zum Rhein bei Laar veranlasst, der als ein selbständig zu erbauender Stichkanal für Schiffe von 1000 t Tragfäbigkeit gedacht war. Während der lan,dauernden Unterhandlungen für den Ausbau einer künstlichen Wasserstrasse: Rhein und für den jetzt zu bauenden Dortmund- Rhe kanal hatten an der Mündung der Ruhr die Hafenanlagen immer grössere Ausdehnung gewonnen. Eine grosse industrielle Anlage seben der andern erhaute Umschlagsplätze oder suchte eine VerLindung zum Rheinstrom hin. So haben wir von Wanheim bis. nach dem stromabwärts gelegenen Walsum ein fast zusammenhän gendes Hafengebiet, das einen Jahresumschlag von mehr als 20 Millionen t aufweist. Im Jahre 1905 entlielen nämlich von dem 22 116 580 t betragenden(iosamtverkehr der preussischen Rheinhäfen and Werften auf den Hafen von Rleinhausen 896042 t, DuisburgHochfeld 1224227 t, Duisburger Rheinufer 798 595 t, Duisburger Haupt- und Parallelhafen 6217 157 t, Ruhrorter Haupthalen 7732240 t, Ruhrorter Eisenbesein 28 788 t, Hafen zu Alsum 17 997 513 4, Hütte Phönix 433 000 t, Zeche Rheinpreussen 224 530 Toonen, Zellstoflsbrik bei Walsum 72 160 t, im gansen 18727 208 Toanen. Berücksichtigt man, dass der Verkehr stetig im Wachsen begriffen ist, und rechnst man den Jahresumschlag des Walsumer Hafene mit 1,5 Mill. t— im Monat März 1906 betrug der Gesamtumschlag in diesem Halen bereits 122 000 t—. so wird der Gemmtverkehr des Jahres 1906 in den niederrheinischen Industriehäten Dar Vereih destscher Pieteniabrihasten abchte die Pruss für Kossel-, Brücken- und Schiffsnisten um 10 M. pre Tonne und ermätsigte den Habatt für Sorüimentsieten von 42½ auf 40 Pros. so stcht ein gleich günstigse Ergebais fur um zwoien undiegau.## erwarten. Diese Beurteilung drückt sich in der raschen Steigerung des Preisee der Aktien aus. Das Aktienkapital beträgt 12 Millionen Mark; sonach därtte eine Dividende von miniestene 12 Proz. zu erwarten sein; sie betrug im vorigen Jahre bei reichlichen AbDie Oberschlesische Schamettefabrik früber Arbeitstätte Didler ia Gleiwitz, auf die die Stettiser Schamettefabrik Ondier lansgebenden Einflugs bewitzt, schlägt für 1905.06 12 Pros. Di vor(1204060 9 Pros)„„ Die Oberrbeinischen Elektrintanwerer, al.-Ges. Wieslech, woran die Lahmever-Oesellschatt interessiert ist, schliessen nach 4000 M. Abechreibungen und 38 030 M. Ueberweisung an die Reserven mit 28 830 M. Verlust ab. durch die Unterbilanz auf 115 890 M. anwächst. * Nürnberger Lederfabrik Akt.-G. verm. Schreier u. Naser In Nürnberg. Der Abschluss für 1905 0 ergibt nach 8962(8535) Mart Abschreibungen, einschl. 26 586(28 217) Vortrag, einen Reinvon 110042(96 814) M., voraus nach 18 112 M. Rückstellungen 12(10) Pros. Dividende verteilt und 29048(26 586) Mark vorgetragen werden. Die Generelversammlung genehmigte den Abschlum. Für das neue Geschäftzjahr wird wieder ein gutes Re: Lachringer Mattenvereig Aumetz-Priede. Die früher angekündigte Rekonstruktion der Oesellgchaft, die derreit mit 26.06 Mill. Aktienkapital und mit einer nicht spbetrachtlichen Bankschuld arbeitet, soll nunmehr vor sich geheg. Wie die„Fräft. Zig“ hört, Gndet in den nächsten Tagen in B öln, ens, Anleichtrstautzung statt, der eine entsprechende Tagesordnung### Die Abeicht der Umwasdlung des Unternehuene in eine deutsche Aktiengesellschaft ist übrigens aufgegeben; es bleibt also bei der beigischen Form. Indessen ist darum nicht ausgeschlossen, dass man die Aktien später auch an deutsche Börsen bringt. In Brüssel gehen die jetziStücke mit etwa Fr. 700 um. * Wllhelmshütte, Akt.-Ges. für Naschlnenbau und nlglesserel in Wilhelmshütte bei Sprottan. Der Aufsichterat beschloss eine Dividende von 4½ Pros., gegen 8 Pros. im Vorjahr vorzuschlagen. Der Bruttogewien ben Hert alch auf 774 869 (l. V. 648722 M.) Die Abschreibunges betragen 237 179(198 642) Mark. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr werden Vorstande als beiriedigend bezeichnet. 8 Von der Oberschlesischen Kohlenkenvention ist man:„Boh Zig.“ für den 8. September eine Sitzung der Kohlenpreiskommission suberaumt worden, in der über die Erhöhung mehrerer Kohlensorten Barchlus schut vaden uoh. Aesiahn. uns uus. * Die Weichsel-Danziger Dampfschlcaan- uns SecoacAkt.-Ges. in Danzig beruft auf den 27. September eine Generalversammlung ein, in der über die Urswandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien und die Erhöbung des Aktienkapitals um böchstens 415000 M. beschlossen werden soll. * Die Maschinenfabrik Kappel in Chemalts schlägt 16 Proz. * D i e A k t.- G e s. D y a n m i t N o b e l i n W i e n e r z i e l t e n a c h N. Fr. Pr.“ im ersten Semester einen um 200000 Kr. höheren Gewinn als in der gleichen Zeit des Vorjahres. * Böhmische Handelsbank in Prag. Die österreichische Regierung erteilte die Bewilligung zur Errichtung einer Aktiengesellschaft unter der Firma Böhmische Handelsbank in Prag. * Schweizerischer Bankvereis, Basel. Eine ausse Geseralversammlung der Aktioväre wird auf den 27. September nach Basel einberufen, zunächst behufe Konstatierung der erfolgten Liberierung von 25 600 neuen Aktien. * Türkische Unilizierte Anleihe. Die Verwaltung der Türkischen Staateschuld macht bekannt, dass für die Zeit vom 1.14. September 1903 bis 28.13. März 1906 insgesamt L. t. 495,020 der obigen Anleihe amortisiert worden sind. * Einstellung der Silberkäufe in Amerika. Wie die„Frankf. Zig.“ aus New Tork meldet, hat das Schatzamt der Ver. Staaten du Silberkäute vorläußg eingestallt.„ g. viase * Auf den Ostkarolinen hat im Jahre 190 die Einfuhr gege über dem Vorjahre um 66000 M. abgenommen und betrug nur noch 315000 M. Lender lasst eich aus der amtlicherseits veröffentlichten Tabelle sicht ersehen, weiche Warengruppen davon betroffen sind, weil eine Neueinteilung in der Statistik Platz gegriffen hat. Doch ergibt sich, dass eich die Einfuhr aus Australien und den Südseeinseln verdoppelt hat, während die aus Deutschlan um ein Geringes zurückgegangen, die aus England im Berichtsjahr ausgefallen ist. Im Wert der Ausfuhr ist gleichfalls ein Rückgang zu verzeichnen und zwar nahezn um die Ifälfte. Er beruht auf der geringeren Koprsernte und konnte durch das Mehr in Schildpatt, Trepang usw. nicht wett gemacht werden. Deutschland ist noch immer das Hauptbestimmungeland für die Ansfuhr dieser Inselgruppen. Versieberungs-Aktien.(Notisrung vomgö. Sept.) AschenMünchener Feuer 9490 b. Berliner Feuer 2000 bB. Berliner Hlagel 475 B. Berliser Laben 3900 b. Colonia Feuer 8725 B. Concordis Leben 1200 B. Deutsche Feuervers. Berliv 1150 0. Deutsche Rückund Mitvers. 1800 b. Deutsche Transport 2570G. Deutscher Lloyd 2850 B. Dresdner Allg. Transport 3000 b. Elberfelder Vaterl. Feuer 6000 G. Frankf. Transport, Unfall u. Glas 1540 Bl. do. noue 12090. Germania Leben 1175 b0. Kölnische Ilagel 195 b. Köln. Rückvern. 1000 0. Leipziger Feuer 6000 G. Magdeburger Feuer 4750 G. Ma. deburger Hasel 20060. Magdeb. Rückv. 1020 3. Nordstere Leben 8700 B. do. Unfall und Alters 1600 b. Oldenb. Versich. 2060 b. Preuss. Lebensverz. 1225 G. Preuss. National Stett. 1150 G. Rhein.Westf. Rückv. 450 B. Sscurites 433 G. Tburingia Erfurt 4200 B. Transatlantische Güter 790 G. Union Allg. Verr. 1430 B. 0 Hagel 805 etbll Victeris in Berlin 8350 b. Westd Vers. Akt.-Ges. 1100 0 Wilbelma Magdeb. Allg. Unt 1725-#. Weizen stetig. Mais stetig. Hafer ststig. Berliner Börse. Ergänzungstabelle zu den telegr. Abendkursen. Disch. Fends u. Biaats-Papiere. 6. 9. e. e Di. Reichs-Schats 99.00 90.00 Bad. St.-Anl. 1901 102.90 103, 0C de. 4o. 3½ 96.00 98.00 Baperische Anl. 4 103.00 102, 80 4e. 3½ 96.20— Eisb.-0bl.—— Braunschw.-Lbg.—— Bremer Aul. 1899 96. 90 96.50 do. 1896.—— Gr. Hess. St.-A. 1899—— de. 9300—]— de. 1896 96.90 84.90 Hamb. Staatarent de. amert. 1900 de. 98/90 do. Staate-A. 1902 Mechl. Eb.-Schuldv. ons. 90/04 Oldenbg. St.-Anl. Sache. Mein.-Ldser. Sache. Anleibe Brandbg. Pr.-Anl. Casseler Landescr. Gao. Pr. VII. VIII. Ostpr. 4 Prov.-Obl. 104.50 104, 50 de. de. 5% 99.20 99.20 96.40 80.49 — 102.4000 101.89/101C0 99.50 90.90 98.90 Rh. Pr IXXLI. XXIII.— 100.20 4o. AVIII 97.80— to. Ik.XI.XIV.— 97.20 Westpr. Prov.-Anl.— Altose St.-Anl. Begtoe Bt.-A ##. 16/76 99 80 Bielefelder Bt.-Anl. 101.60 101. 60 Bonner 8 St.-Apl. 87.00 87.80 de. do. 5½ 96.20 90.90 Orelld. 1900 uev. 05 101.60 101. 60 Dortmund. St.-Anl. 96.60 96.90 Dssseldorf 1888 96.20 96.30 Elberleider St. 1899 101.20 /101. 80 ds. 1889 97.20 97.90 Jasener Stadt-Anl. 101.80 101.80 Hannov. B4.-A. 95 67.26 97.80 Bt.-Anl.— Dusseld Adier... 89.76 99.75 Düsseld. Höld0 Schlegel Bocham 178.00173.00 Schwebenbrün 106,00 196. 90 Wietl. Kupp. 8se, 80 220 50 Aecumulat-b. 880.60 21%6% do. Bosse& Co. 87.00 36.25 4.-Of.Hontan-Ind. 120.76/122. 75 Adler. Cam. conv. /181.60 169.75 Allg. Berl. Omuib. 226.60 226,80 Alstn Portl.-Cm 266.80 200 20 Alumin. undustrie 854.50 354,80 Anhalt. Koblen 123,00 123.25 de. Vorz.-A. 117,60 117,50 Annaburg Bteingut 191.20 10f.50 Annener Cuss. ev. 102.60102, 50 Aplerteck Bigb. 187,76/197/20 Alenberg Bergbau 744,00 746.00 Arusdorfer Papier. 116.80 116.80 Bedburg Wellw. 54.20 56.60 Bendix Holzbearb. 102.00 101. 75 Big. Mark. Inl.-G. 126.90 126.75 Berlin-Anh. Masch. 215.50216.85 Bergmann Elektris. 816,00 815, 00 Berliner Elektr.-W. 198.00 194 10 tellus Bergw. 140.25 140.50 Belef. Masch. Dürk. 424,50 421.75 Braunsch w. Kohl7 5071 de. Pr.-Act. 278.50 280 25 Braunschw. Julesp. 210,50 211. 20 mer Wollkm. 246,50 246,50 Caroline b. Oflld. 356,95 354.50 eler Federstahl 216,50 217.00 Charlottbg. Wan 286.00 384.00 Chem.-Fahr. Weiler 174,80 174.50 Chem.-Fabr. Albert 382,00 350. 75 Contn. Electr. Nrüg. 68.90 68.50 lonnernmarckh. 265.00 266, 40 Drahtind. la. V.-A.—— Waggon 202.76/302.76 Masch. 122,00 122.25 unkohlen 261,50 246.10 Elberfelder Farben 839,00 686, Elberfelder P. Elek. Licht Gledb. Woll-Ind. 173.75 172.e Grevcabr. Masch. 86.60 90.49 Harburg-Wien O. 240.60 220 Harkort Bige. Pt.-P. 177.90 170. 19 Heiarichehell Ch. 407 10207. Hemmoer Camant Horter —. 163.00 154.2 99.40 60. Kaliwerk Ascheral. 166.76 166 S. Kischner& Co. 260.50 250 50 Kelsch Walseng. 162.20 103 50 Konigin Mar V. A. 86.50 87 75 Lapp, Tiefbohrg. 284,00 200 fl. Leopoldshall. 77.50 77.80 do. 5g Pr.-Act. 119.60 119.50 L. Lwe& Co. A.-O. 290,26 291 50 unger Eisen 41.50 Loth. Ens. 68 Pr.-A. 95.00 64.76 er M###c Lunebrg. Wachsbl. Markische Maschf. Marie 296.00 30 1 111.10 1 86 80 9.80 Marie Mechern. Bergwerk 67.90 81.76 Meggener Walzw. 190.26/193.70 Mulheimer Bergw. 162.00190.00 Oberschl. Kokswk. 162.20/101, 76 de. Portl.-Com. 212,40 211. 90 Old. Eisenhutt. ev. 106,00 14. 25 Rhein. Anthrac. K. 16751750 Rhein Chamotte 127,89/1:7.75 Rh. Mobeist.-Web. 161.19/10l. 10 do. Westf. Ind. 263,76 296.26 Riebeci Mont.-W. 210 85 2 0. 60 Rolandshotte 116.75 116.75 171.76 11 St. 203.00 193 00 Kraß 127.40/137.50 Nr. 184.80 104 80 e 208,50110 210,06 210. 90 5 161.75 Hlldesh. Kölner St.-A. 96.75 1900 101.90 101.60 9“ 96.80 96.90 F.-Eisen Man Krug Senistbau Prerichs& Co. 146.60 143.40 notor Deutz 110.00 111.80 Ger. f. elSchlossf. Schalte Sieg.-Soling. Gum. Stadtberger Hütte Stahl& Nölle Stausfurt. Chem. F. Stettiner Cham. Alt Teutonia Misburg Ver. Dampfziegel Vogt≈ Woll. Vorwohler Prt. C. Warsteiner Grub. Wenderoth, A.-O. Wesr Wertd. Julerp. Westfalis Cemnen Westl Boden-A Wille„Dam### 134.00 130.00 110.00 TatxS 226.20 0:33.00 136 00 35.90 160.00 f1.21 222.70 524.00 134,00 34.90 100.50 00 117,00 14.8 . 1 1 6. 6 0 1 1 7 6 0 324.90 225.5 -G. 113.50 114,e6 raft 120.80 120,50 143,50 143.23 Lesländlische Fente. Bucaresta Anl. 84 100,50 100.50 Hansorersche 4 do. 9½ a. Proassische 4 Kentenbriefe. 1. Anl. 161.90 191.8 107.40 101.30 Schleswig-Hoist. 4 102,00 102.00 de. da 3% 91.40 97.60 191.90 101.80 Preussische Plandbriefe. Berliner Plandbr. 5 191.80 191.80 Lasdech. Cestrel de. 6½ 44.* Sächeische 4 ANericenaltan Mittelmeer Jura-Simplos Benb. Oblie Böhm. Nordb. Anst. Eissob. 99.20 90.10 96.20 90.90 108.00 103.00 Aleerbchs-Siamm-ibtier. — 128.10 Anst. kleine Westf. Land 4 4o. 4o. 8½ Westpr. ritterech. 4. de. 1 B 4o. de. 3½ II 4r. do.## de. dc. 3 II 96.40 86.40 de. neulandsch. 3½ 96.80 95.75 4n. de. 3 95.10 95.10 97.20 07.29 86.60 80.93 101,10 101.10 94.60 90.00 96.75 99.76 99.00 90.80 97.75 97.76 97.20 „ 1896 102.10 101.50 Chines. Apl. 1896 98.00 97.90 Griech. Asl. 81,84 64.00 52.80 Sms. Goldr. 52.49 52.20 " anif 11I do. III Spec. Serb. am. Anl. 1895 81.00 81.00 Barletta-Loose 27.30 27.30 68 69.03 29.90 Bu.Air St.-A. 100 L. 94.43— Maild. 45 Lire-L.—— do. 10 Lire-I.— 24.80 Moainser St.-Anl.— Wiener Invest-Anl. 160.26 160,10 Wetter-Nachrichten. Wetterbericht v A-O. de. Erg.-Netz Ital. E.-Obl. er. g. do. Mittelmeer Peringenanbasets Cantr. Paoiße do. de. Nrib. Pas. Pr. Lien. weabchner. Boch.-Gelsk. Stry. 403,50 102,75 Name der Be.* slechtun Rlatio * 2 E 2 59 Wind. rchtung S 2 x Wind. # x saele der lezten 24 Stunden de. Los u. Strassenb. 166.62 164,60 Westd. Berm.-Elberf. Sth.— Deatsche Hypetheken-Plandbriefe. Strassehb. 191.0S 100. 50 Bsenb.-G. 79.49 92.26 93.60 93.80 108.80 102.00 99.80 90.90 Bri. Hyp. 8½% abg. Bri. Hrp.-B.-Ptäbr. 4#8.1 II, u. b. 1914 101.60 101.50 de. 48 S. III/IV. unk. b. 1913 da. 3% 8 Ser. I. unk. bis 1916 Di. Hyp.-B. IV-VI. de. 67. de. I. uk. 1906 100.00 100.60 de.XI, XII, nk. 1910 101.00 101. 60 do. XIII, uk. 1913 99.50 99.30 do. IX, ak. 1905 96.60 95.90 do. Kom.-O. u. 1919 101.50 101. 60 Geth. Grander. 129.00 190.70 do. II /120 60 110.75 da. III, IV 101.90 101.90 de. VII 100,19 100.20 de. IX u. Ika 100.60 100.60 de. X uk. 1913 101,60 101.50 da. V 96.29 96.26 4 VIII 96.26 Hambarger Hyp.-B. 100.50 100. 50 do.(unk. 1910) 101.26 101.85 de. 5½ do. 1908 96.50 95.50 Han. B. C. A. IV. f1 100.49 100. 40 do. 8. VII u. 1908 100.76 100.76 de. I. ak. 1904 99.00 99.00 do. II 96.26 96.20 Mechlb. H.-Pie 1. de, 8. IVuk. 1918 101.10 101.10 Meintag. Hyp.-B. 11 100.10 100.10 ## v1 /100,101001 4e. Vil 100.1010. de. VIII 101.80101.50 de. XI conv. 8½ 96.50 4e.unk. b. 1007 96.80 do. Präm.-Plb. 1 90, 50 83.9 Mitteld. Boder. IV1e1. 28 101.20 de. do. uk. 06. 96.00 96.00 Nordd. Grunder. III /100, 10 100, 00 de. VI unk. d. 1904 100.10 100 10 do. XI unk. 1910 100.70 100.f0 do. VII ank. b. 1904 94. ec 94.00 do. VIII ank. 1906 94.50 96.10 Pfälz. Hyp.-Pfbr. 97.80 87.60 Pr. Boder.-Pf. X de. 98.60 93.80 94 40 84.40 94.80 64.10 Pr. Boder. Pf. XVII 100,20 100 30 de. XVIII 100.70 100,75 Pr. Bder. Pf. XIX. 100, 76 100 75 da. XI. u. 1913 4 XI. do. cr. u. XVI. 1907 Pr. Gr.-Bd. 1890 100.10 100.00 do. v. J.99 uk. 1909 101.10 101.10 de. v. J.01 uk. 1010 101.40 101. 40 de. v. J.08 uk. 1912 102,00 102. 90 de. 86 89 94 94.50 84.10 do. v. J.96 uk. 1906 67.60 de. Com.-Obl. 1901 102.60 1 4a. v. J. 87.9: 96.90 do. de. v. 96 uk. 1 906 97.60 P. fl. A. B. 4 do. 4% abg. 80 S 25 117.20 117.25 do. de. 4.. 190.20 100.10 94.00 94.60 Perlon Hamburg Nachen Haunover Berlin Mez #ißo ##berdeen Parie Slagen Kopenhagen Havaranda Peiersburg Wien. Rom Prindis Helfingfort Zürich 736.9 SW 7 Regen 15.9 767.1 SW 4 wolkig 15.0 701.8 WSW 5 wolkig 15.8 759.1 SW 3 hald bed. 15.6 765.5 WNW 2 dedeckt 17.1 764.1 SW 2 hald bed. 14.8 : Nachts Sdrschl. 0 ziemlich Leiter e meist bewöllt e ziemlich heiter 1 Nachts Adrschl. 0 giemlich beiter 0 ziemlich heiter ziemlich heiter Gewitter de. Hyp.-Vem. 4. 100,00 100.00 I T de. de. 3½ 96.25 99.36 Pr. Pführ XVIII. 100. 65 100. 60 XII. 150.80 100.50 do. XI. XXI. 106.70 100.60 de. XXII(1912) 101.80 101.50 do. XXV(1914) 101.90 101.30 de. XXVII(1915) 102.00 102. 6C do. XXIII(1912) 99.60 83.60 de. XXVI(1914) 99.60 99.50 de. XVII 94.10 92.10 de. XVIII(1908) 64.60 94.30 4 XXIT(1912) 96.90 99.20 Rb.-W.-B.I, flI, V. 100.90 100.20 de. VII ank. 1908 100.4910 do. VIII unt. 1910 100.90 100. 80 4e. II. IVunt. 1904 94.10 94.10 ##che. Bdner. III. 102.00 103.80 de de. IV. 109.60 101.80 de I. unk. 1906 96.50 86.50 Schwarab. H. B. II. 100.80 100 20 de. de. III. /100.20 100.90 e. de. IV. /100, 70 100 fe en de. I. 97.00 87.90 Westd. Rodene. II. 101.00 101. 00 de. de. V. 1101.00 101.ee 4r. de. VI. 101.N 101.80 er. 6a III. 762.2 SW 4heiter 76s.1 W 4#bedeckt 781.9 WSW2welkig 765.4 SEW 2/bedeck: 747.3 SW, 6sRegen 14.6 762.1 SW 3spedeckt 16.1 e— 761.8 S6O Theiter 7.2 0— 753.3 Windst. bedeckt 8.2 c1— 760.6 Windst. dald bed. 19.6 ef— 764.7 K Jswolkenl. 17.8 e!— 761.8 N Zswolkenl. 23.7 g!— 762.4 ONO Iwellig 9.8 17 □— 765.1 O ssheiter 179 e1— 6 Sepztenter: Atends 117, Uhr: 2 Das Barometer ist in Deutschland weiter tangeam errauen und die Depressionsgediete baden sudrrätts erbedlich an Eirfluß gewonnen Infolge dessen herricht in Deutschland meis ircbei lüdleret Weiter und es daben Regenfühle und zadlreiche bitter stattgesunden. Auf der Rucheite der adziebe den Storung#nd acft noch Regenschauer, später, zum Sountag ist ader Sefserung des Wetters zu erwarten. Wetter-Drognose. (Undefugter Nachdruck wird gerichtlich verfelgt.) Septemder: Teils deiter teils wollig Nacht etwas fühl. siemlich warm. meiß trocken. §. Sepiemder: Adwechseind beiteres und wolkiges, windiges. Nachts ziemlich kudles, am Tage mätzig warmet Wetter mit der9. Seriemder: Maist trackeues zumlich beitenes am Tage einss wärmeres Gbetter. (eteorologische Beobachtungen in(ünster am September morgens 7. Udr. Tvermometer nach Celsius: 5 Seißus— 4“ Neaumus. t 1ag Nar. 4 170 Mtin. 1 114 fr den redaltionenen Oesptrbefteur Pöe 5 5 S 4 Raeh Kinderkranheiten eter bei Hatrick; gebt Euren Kleinen lungestbrungen S das beste aller Ernährungs- und Kraftmittel! Srankf# daß das B#e bracht ein Sohe 110.85 110F XIII 100.90 100.20 XIV /100.3e 100.10 Geld, Silber. Nenbuesen. 94.60 94.80 IV. 96.60 96.90 Sovvleinge pro St. 20 Fra.-Stüchr Imper als 300 R. Gd. Amerikan. Neten de. de. kleine 4,805 4. 2076 da. Cbep. s. N.-f.—— Belgische Noten 10.24 16.24 4.81 4.91 81.90 41. E#gl. Haahn. 1 L. /29.496 86.44 Holland, Rantn# Italienische No Norweg. Noten Oesterr. Not. 100 K. 91.13 61.30 104 50 100.40 91.95 91.20 111.90 1. 96.20 80.41 Num. Noten 100 R. 210.10 4 16. 60 Beil-Sepger122.76 823. 30 nabm aber nicht ihren neimelen Beriauf, jeubern iching ins Blut zurüs. woduch er schr gechmich umde. Retzdem anr unde, Peizune# sich nehmen durfte— besimebt Soamir— eupiahl Herr Ih a Svoni db Gebrauch von Viefon. Mein Sohn erholte### und ist dete volftändtg gefund. Friedr Keiler., Untersche## Ddr. Wtes Wron als Vertirter des Mosars I), alldert miit ven berufenen Gugil Hutertailen u. in snl miten. Bsie und en brodten bu Bomen: Aintemn ud nuch uwtestondem Vorsacen terhrrt v# urg,# Drugertm uli. det heide Küopotet zu beri Mert Familiennachrichten. NEus## besn 6bin demme Sewlicher Retamtend Mosel= und Saar=, Rheins, Vordeaur= Südweine u. Cognac. Vina de vite. Ssstntgs Oerirstung“n Algerische Messweine Fest- und Primiz-Geschenke, Messkännchen vmn Eies und Mieten. Jeutgeralturen, Hestienbesen, Abselutionsgriässe, Weinfläschchen. Missionar-Kotter 1P•1e-AITARE SLgg Kirchenteppiche, Wandbchang Stofle, Lhuler. Ceresläuter, Mlatten nn schs biligen Preisen 8229 Ciemens Swiersen-Diepenbrock, manster I. w. Peimut dom 1631 Pesemanten, Hunststuberei und Fohenniehrm Fehmint Koin 102# Institut zur hl. Familie in Merten, Kreis Vonn. Höhere Mädchen-Schule und Haushaltungs-Pensionat, seiettet von Nranzielanerinurn Unterticht in aben Nüchten der bohsten Mülbch-nichule, Jerete in Musis. Masen und seineten Haubarbeiten. Praftisch= Orleinung alle: # Dausballung. Die Aulialt llegt in schhmet und geiunde Gigrns um Gulgeblige und wrrinlgt über parlattige Wnlagen und vinen endgeschnten Garten Peusienspveie 500 Miart. Das Wpinteremelter begiunt am 18 Sepiemer: Nader: Austungt erteil! 916 Cperin. Markische Bann Klanster, Saizstr. 18 16. f. IRünster I. W. Ceiephon 291. Landwirtschaftliche Winterschule nillerhseh /W Das eue Achuljahr brginnt am 6. Nevember 19000. Anmeldungen dier Arhiller nienmmt entgegen und nültere Auskunft über die Achule ertellt bereit willigst Der Dirigent: brinet mann Prapst Ermisung laufender Herhnungen,— Diskemstierung, Zahlberstelluung und Einsichung von Weslssln,— Annuhme von(Jeldern(A##r einlagen) nur Versinsung auf kurs- oder lungiristige Ktindiguung an 5½ 4½%.— Ertiinung provisienefreier hhenk-Clonten (z. 2A. 8½%). Gewährung von Haugeldern.— AusMihrung von Mirsnnanftrügen an mimtlichen Iwirann dies In- und Auslandes, An- und Verkauf ven Kusen, Aktien und Obllgationen. Auflewahrung, Verwaltung u. Heleihung von Wert mpieren, mwie Versicherung gegen Kursverlust bei der Auslemung, unter den aülnstigsten Reilingungen. Desluche mlliärtisast Lodens u. Versicherunge Ansult a. G. Is Haassver — Borichtet im Jahre 1914.— Miltardlenst-Versicherung, Lebens-Versicherusg 312. Sei. APNTE AT SWE freier Zusendung. Pfsilangenn Zeitschriften PT•TPMTTSANSTNGMMT wiesung püntttich f#ei in's Heus Sellieriiien- Orpeeilten Tormaama „ Martinistr. 4. verescberesgebesiest: 5e Lillisses Bert Verescherssgsreme: Gesamt vermögenebesland:. 190 Millienen Mart Gesamlaussahlungen:.. 70 Millionen Mart In Jchre 1925 werden 11 Billiense Bart Verstcherenge. bertenben und homdprorhichen Bat: Schnellete Herstellung Impen und Brenner nur erprohten und brwührten Konstruktionen für diie Uleuchtung von Zümmern. Kürhen, Herrideren. Cürten. indsicher ud asten. Man verlange undern illuotrlerte Prolallate. Hünder zu besichen dureh: Meiar. Langberet, Aug. Overberg. Alb. Grchmann undler dlireht durel AiNannevererhe Urarlierhan für Urennspirilus-Verwendung 41. m b. N.(teneral-Vertrieb der 4entrale für Apiritus-Verwerthung Ausstellungs und Verlaufel-#e# Laisen Nir. 1. Nannover Laisen Nir. 1 Pensionat unterPeitung ber Schwritcrn vem Orden der Dienstmügbe Marts iu Ervs Cortenberab) ee Oraf. #### Möben von 14 bis 18 Jabten, wi 4n1 iufl Sebreuc dre Heitre und Brleigung### undich: ducuriern und Matertigung von Wier. bern Qaued-ilung Dirire Tohitms wire ganz beienbrrs zuf Oriernung us Pregetiée onteter eppiche u Gardinen Aedritahtt Perveutikser. Pinner-Pal. 191c. Willialrmanter. Nile Möcke Oesen, T#schenunten, Sein.d enseriacen Munte Mesdiuen, Wallguttaten Gntegraphenr Tamft Goie zu dach. den Beeisen 9323 Große Geld=Lotterie Junges Mädchen Pikkktos. K in A. Bahrung dec Sattse gransiig-Wauten. (eer mußtallle. Semm 1um Dransenlichen, gnbe Versterin. sucht Stelle L. Wesellschafterin Stutze der Dausfrau Nleubamet und Kwigliobidonhin. #gl. Hiel- Pisenferteialrihent Atteergöcet des 1“lemsie und Aertwie Barmen Neuerweg. 40 Nerlin Koln-DüsselderfNeutg 9r., Dortmund Sommerfrische Oisberg. Orseinsssbesgettige Ausstellung von cn. 250 Musterzimmern. Aalons, Wohnziimsner, Apeiespimmer, Schlafsimmer, Küchen, In allen 1’reielagen, Mill- und Tinisarten Grosse, unerreichte Auswahl in Gardinen, Feppichen, Dekorationen. Läuter. Wittwe Anan MMtz. feuerfester Produtte Audelt Ahnig zu Anmen Neier Sewerfelte Tttm Zur Nachkur! Dreizehnlinden“ Verreist. Dr. Goepper. Generalvertretung See=, Fluß u. Landhöhenluftkurort Volmarstein wlchrusent kr Steitug. SETTMNA Veruruf Nre 520 Ami Hagen— is somittelbares Nähe den Achl-s. beirges mit seiner Hulne gelegen lichn u. P#etstallen Altrennmmterten Neus, der Agpeeil entapr umgebaui und mit allem Kemfert ein gerichtet. Vellbommen ruhige Lage frei von jeilem Miramenger sunDresser Gerten und Verande mit freiem Auchlieb anf der ber: liche Nuhrial und die naben enserländierhen Berge. a-hds: Apastergange und Waldungen in unmitlelhese Nühe Vür grüssere Vereine und Gesellenhaften sichen separate Höumit-hheiten und ein greuser haal für fun Ferssnen zur Vertugung Verbarige## meldung erbeien) Hüche und Heiler anerhannt gut. ButligPenslemspretss.— Rchüns Juflige Fimmer, millthr-KensertNiebtrisen. 4.iebt u. Müde: im Meune Prespebte graite u. brande mun nühere Apchenft ete, durch 4rost Wehherg. Velmeretein a 4 N.— Lehens- Versicherungs Aktien Geselluchaft zu Mettin. Nicherheltsfonds: Bi5 Millionen Marh. Leibrenten-Versicherung zu den günstigsten Hiedingungen bei der bticheten Mioharhelt Wieher ausgezahlte Hanten: un Millionen Mark Prospekte und Jede weitere Auskunft hestenfrei durch die Vertreter der(Jesell hant sowie Nurch das 824 Bureau der„Germania“ in Höln, Richmobetr. 8. Eisenhandlung u iüchligen, Wreblamten Keisenden N W M K K M W K0