Samstag, I. Der tsteten um Toge son Leur und Lotertagen: iien S Lethegelle 1— 2. Serenhunbe 10.-11 udkengpiche be Seeiiuns nns umm bee: uus in Soshaliche Beroudens NscherDorrern... 1906.— Nr. 433. bebessprette Prighte ene r 16 r W u eien ni öheter Sür bue Sautgells eber beren Neum 20 Dis Meilemezetis#n#i# Bausigenaschme, So Möste Lünigiche 18, ienn tamrnce Pvirtichelt ne Aschaftammnchers) Entlassungs. Maunsterpraßidenten ist also schweres Unrecht geschehen, als dierenigen Blätter welche sich für Wortführer des Podbielski ausgeben, jede Art von Entlassungsgesuch in in dbieten Lumte gon, korech versahren it. mus noch bleiden. Die„Deutsche Tageszig“ bewerkt habe unmitteidar nach der Veröffentlichung der sich widersprectzenden Mitteilungen in der Nordd. Allg. Ztg.“ und dem Lokalanzeiger die Differenz dadurch erklären zu sollen geglaubt.„daß dieser Passus in dem Schreiben Landwirtschaftsminister etwas anders gemeint oder in seiner eine andere Abtonung erfahren habe“. gibt die Deutsche Tageszeitung selbst zu dem underechtigten Angriff auf den Reichskanzler Veranlastung gegeben habe. Andere Blatter wollen daß der Ausfrager des Lokalanzeigers gerade un Perrn v Podbielsl erschienen sei. als dieser mit einem guten Freunde Jagd fahren wollte, und da mit einer selbstbewußten BeKreitung der Rucktrittsabsichten abgesertigt worden sei. Wie die Einzelheiten auch liegen mögen, so scheint uns jedenfalls der Herr Landwirtschaftsminister bei der Insormation der ihm dienenden Presse nicht diejenige aktenmäßige Genauigkeit und Vorsicht angewendet zu haben, die in einem so Falle— Rektisikation des Ministerprasidenten— unbedingt Zutreffend ist die Ausführung der„Deutschen Tageszig.“. baß es vollsändtg gleichgültig bei. ob Herr v., Matperigngg der bevorstehenden Sitzung des Staatsministerium. teilnehme oder sich, als noch beurlaubt, durch seinen uneratssekretä vertreten lasse. Der Kaiser hat die Entscheidung das untlassungsgesuch vertagt. Herr v. Poddielski ist also nach wie vor Minister, wenn auch hochsten Ortes das Entlassungsgesuch als eingegangen erachtet Nachdem der Monarch erklärt hat, daß er die Entscheidung zurzeit noch nicht tressen könne, wird schwerlich das Staatsrunisterium über diese Angelegenheit zu verhandeln haben. Das könnte höchstens dann der Fall sein, wenn andere Minister glauben sollten, aus den bisherigen Vorgängen für ihre Person Konseqnenzen ziehen zu müssen,— worauf jedoch Iu der Kreuzig, trit für Herrn v. Podielsk ein iebhafter Verteidiger ein, der die Angriffe auf die politische Feindseligkeit gegen den strammen agrarischen Minister zurückführen will. Freilich spielt der Haß der Rolle; aber was könnte er ausrichten, wenn nicht in der Position des Ministers die bedauerlichen Blößen wären? Wir und die ganze Zentrumspresse wissen uns von jeder Voreingenommenheit gegen den Minister frei; wir spüren sogar sehr große Lust, für ihn einzutreten, weil wir ihn gern als Leiter des Landwirtschaftsministeriumserhalten sehen möchten. Aber bei nächterner Prüfung der Sachlage haben wir ihm schon vor Wochen den Rat geben müssen, er möge schleunigst seine Verbindungen mit dem Tippelskirchschen Betriebe vollständig lösen, da sonst seine Ministerstellung nicht haltbar sei. Herr v. Podbielekr hat die Lösung der Beziehungen nicht vornehmen können oder wollen; es müßte ein Wunder geschehen, wenn nun diejenige Folge, die er in dem Angebot seiner Entlassung selbst schon in Aussicht genommen, noch abgewendet werden könnte. Von der Parteien Haß darf die angeschnittene Frage nicht verwirrt werden; aber auch nicht von der Parteien Gunst. Es berührt eigentümlich, wenn jetzt Blätter, die) sonst so entschieden für den altpreußischen Beamtengeist und für die peinlichste Korrektheit in Geldsachen eindie Beteiligung der Minister an Erwerbsgesellschaften und sogar an solchen, die mit Reich und bringendes Geschäft machen, mit wahrer Advokatenberedsamkeit verteidigen. Denken wir uns einmal, es handle sich um einen halbliberalen Minister, 1 B. einen Handelsminister, der selbst oder als Stellvertretersseiner Frau offentlich Industriegesellschaft angehöre, die z. B. mit der Staatsbahnverwaltung einen langfristigen Monopolvertrag mit sehr hohen Preisen abgeschlossen und sich gegen den bei der stellung und Abnahme entscheidenden Beamten freigebig erwiesen habe. Würde ba nicht gerade von der konservatten. Presse mit Recht sofort der Ruf erhoden worden sein, daß der betressende Minister das Aergernis beseitigen und entweder die Beteiligung oder seine Amtsstellung ausgeben masse Alle Silbenstechereien und Tüfteleien vater Erwerbstätigkeit, das den aus dem Privatleden zu Ministerposten berufenen Persönlichkeiten gewährt sein müsse, versangen hier nicht. Ss handelt sich bier um ig,“astiche Teithaberschaft eines Ministers an einem Geschaft—= nur von Lieserungen für das Reich außerordentlich große Gewinne zieht und zu schweren Aergernissen Veranlassung gegeben hat. Die Fortdauer diesen Verhaltnisses wurde das Ansehen der Regierung und das Vertrauen des Volkes heillos schädigen. Darum halten wir es für die Pflicht aller unbesangenen Vaterlandsfreunde, und vor allem für die Pflicht der Konservativen, aus Beseitigung des hervorgetretenen Mißstandes zu drängen ohne Ansehen der Person oder der Partei. Deutschland. Berlin, 31. August. (Nachdr. verb.) Berlin, 30. Aug. Was soll der Junge werden?„Vielleicht können wir ihn als Dreyer bei Krupp anbringen; dann ist er gut versorgt So spricht in Essen und Umgebung der Familienrat sehr häufig, und die Leute haben nicht unrecht, da tatsächlich die Firma Krupp für ihre pflichttrenen Arbeiter trefflich sorgt, für die leiblichen und für die geistigen Bedürfnisse, nicht bloß in den Jahren der Arbeitskrast, sondern auch in der Altersruhe, da für die Ausgedienten eine eigene wunderhübsche Kolonie Altenhof mit mietsfreien Wohnungen beIch will keineswegs alles uneingeschränkt loben, was ich bei Krupp gesehen habe. Es muß z. B. die Arbeitszeit für die sogenannten Feuerarbeiter noch eingeschränkt werden. Man hat dort den Tag mit zwei Schichten zu 12 Stunden besetzt. Für die Schmelz=, Hammer= und Walzwerke, wo die Leute vor den höllischen Hochösen und an den glühenden Stahlblöcken hautieren müssen, sollte man die Schichten zu acht Stunden einführen, was bei entsprechender Verkürzung der Pausen wohl ohne Verminderung des Tagelohnes möglich wäre. Aber abgesehen von solchen Einzelheiten zeigt die Krupp'sche Fabrikstadt alle Vorzüge eines modernen Groß betriebes. Die Firma verdient gut, und sie kann also etwas leisten für ihre Leute. Sie will es auch und zeigt sich dabei weitherzig und geschickt. So kann die Essener Fabrik für sich eine ganze Reihe von Wohlfahrtseinrichtungen schaffen und unterhalten, die anderswo durch das Zusammenwirken von Genossenschaften, Vereinen, Stadtverwaltungen u. s. w. beim besten Willen kaum zu erreichen sind. Ich möchte heute ein paar Worte sagen über eine Einrichtung, die neben den Kanonen- und Panzerplatten sich sehr idytlisch ausnimmt und manchem auf den ersten Blick gar nicht interessant vorkommt. Nämlich die Sparkasse für die Werksangehörigen. Die Einrichtung beruht auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit und der Verschwiegenheit. Wer nicht sparen will, oder wer bei anderen Kassen sparen will kann das lassen oder tun, ohne daß er dafür schief angesetzen wird. Ebenso kann jeder, der angesangen hat zu spaten, nach Belieben das Sparen wieder einstellen und sein Guthaben abheben, ohne daß ihm ein Wort gesagt wird. Den heilsamen Aureiz zum Sparen übt die Firma dadurch aus, daß sie recht beträchtliche Zuschusse für höhere Verzinsung und Sparprämien leistet. Wir hier im Osten müssen schon zufrieden sein, wenn unsere öffentlichen Sparkassen 3 Proz. Zinsen zahlen und dabei sogar noch den ganzen Einzahlungsund den ganzen Auszahlungsmonat unberechnet lassen. In Essen bezahlt die stadtische Sparkasse, zu der auch Krupp die Einlagen bringk, 3½ Prozent; die Firma legt aber für ihre Leute noch 1“ Prozent Zinseu zu, so daß die dortigen Arbeier ihre Einlagen mit 5 Prozent sest verzinst erhalten. Obesdrein setzt die Firma noch ein Prozent der Spareinlagen * Vor der Ueberspaunung des Rationalitäts. gedankens warnt das„Deutsche Protestantenbiatt in einem Leitartikel mit der Ueberschrift:„Christenkum und Patriottsmus:, es heißt do: glgtisch uie Mancher von uns der gewohnt ist zu singen. zum Sterden, deutsch bis in den Tod hinein!“ muß vielleicht erst zurch soztaldemokratische Reden und Zeitungen einmal berauf gesotzen werden, wie sehr der Patriotismus den Böttergegensatz und Zul Aurg. Me Weitderzigkeit. Und in unserer Bidel sleht. langt allgemeine Nachstenliade; an unseren Pflichten gegen den Nüchsten dars es nichts ausmachen, ob wir einen Deutschen, Franzosen oder Engländer vor uns haden. Diese Auseinandersetzungen hätten keinen Sinn, wenn das Protestantenblatt nicht glaubte, bei uns geschühe in der Pflege des Nationalbewußtseins zu viel. Es kommt zu Schlusse, der Patriotismus müsse, um mit dem Christentum in Einklang gebracht werden zu können, veredelt.„geheiligt“ werden. Darüber heißt es Wenn die Vaterlandsliebe vom Naturtriebe emporgehoben wird zur bewußten christlichen Pflicht, so findet sie von selbsihre Schranken, hinter deuen eine edie internationale Weitberzigten, sich erbedt. Da ist er nun das erste, daß der Christ sich durch seinen Patriolismus nicht verdlenden laßt zu solschem Urteil über des und die fremden Bölker. Wo die Vaterlondsliede nicht geheiligt ist, de dallen die Meuschen nur ihre Volkegenossen für vollkommene Menschen, alle anderen für Bardaren, Heiden. Wilde usw Soiche Gestunung derrschte durchnag im Putztunn„so dachten auch die Juden, aber nicht so der Dert. cher Patriotismus der Patriotismus eines christlichen Volkes. ist voll verblendeter Gitelke#t. tiemus unseres Volkes trägt vielsach einen phartscherdasten Ederakter. er ist noch rein naturhafter Trieb. Darum liegt dier für uns eine große Aufgabe, deren wir uns viel##ch bewußt geworden sind, geschweige denn, daß wir die Wege zum Ziele wugten: Heiligung und Verklärung der triebdalten Vaterlandsliebe in unserem Volke zur edlen, bewuhten, christlichen sind sehr ernste Bedenken gegen die Uebertreidung des Nationalitätssports, wie er von Alldeutschen und verwandten Geistern betrieben wird. Und Uebertreibung ist niemals gut selbst in den besten Dingen. Hätte die gewiß beachtenswerten Worte nicht das„Deutsche Protestantendlatt sondern ein Zentrumsblatt geschrieben, man würde sicherlich wieder das Lied vom„ultramontanen Reichsseind“ zu hören bekommen. Von den nach Ostafrike gefahrenen Reichstagsabgeordueten berichtet die jetzt hier vorliegende„Deutscheie Spmnteg 2. Jult. lontaten die siten Varszi enis: der„Kronprinz" derdrachte, in unserem Hasen von Am gleichen Vormittage stattelen sie den im Kulturgebäuhe unteg: gebrachten Holz= und Mineralsammtungen sowie dem für Prämien aus, die verlost werden. Also auch ein Stück Sparlotterie, aber in viel harmloserer Form, als die unglückselige Ider des Herrn Scherl. Es gibt nur je 1 Prämie zu 500, 300 und 100 Mark; im übrigen werden 4. bis 500 Präimien zu 50 Mark ausgelost, was den Spielteufel wohl nicht übermäßig wecken wird. Trotzdem würde ich es für besser halten, wenn dieser einprozentige Geschenksonds nicht zur Verlosung, sondern zur Erhöhung des Zinsfußes auf sechs Prozent verwendet wurde. Die Einzahlung erfolgt nicht unmittelbar durch die Sparer, sondern mittels vereinbarter Abzuge vom fälligen Lohn. Wer sparen will, hat schriftlich zu erklären, daß von seinem 14 tägigen oder monatlichen Lohn so und so viel als Spareinlage zurückbehalten werden soll. Dadurch soll eine stetige Zurücklegung von Notgroschen erzielt werden. Hat die Familie zeitweilig größeren Geldbedarf(z. B für Dn Kil. 34 benngt. Den Abschluß der erten Rücktehr bildete Exerzieren der Abkari=Kompagnie. Für Liedhaber wurden im Eingedorenen=Viertel mehrere Neger=Gomat geschlagen. Dem Abendessen im Offizierkasino folgte unter vorangehender Musik, die Uebersiedelung in den Klud, in dem Schwarde(Zentrum) mit einer warmen Rede für die nurch den donten Herrn Siedtarzt Exner gchalteng, Sozrbhzungzgcte dankte. Am Dienstag soh man sich das Bezirnsamt, die nommunsleinrichtungen und die Europherschule, die Zod=, Kai= und Weistanlagen(Kurasini) sowie die Kirchen, die uis Sesttelich, Bishen an. Drn Brzuag gums. Bindt. Bage. am Spätnachmittag des gleichen Tages, han u.—,—.— u maso, Sadaant. Zur Weiterfahrt nach Saufibar stiegen sle in mose auf den„Geueral über. Am Dieustag mittag führte Herr Basitrisamimann v. Wüchler ben Reichtiegre, geso### in Beglettung des Bezirksrstemutgliedes Brztschneide.—4 der Kommunalpiantage Aulepp=Schamda. werr Lehmann äußerte als ersahrener Fachmann(Lehmann is Rittergutspächter Sachsen=Weimar) vor allem dußerst auerkennend über Leiter der Plantage mit vieler Mübe auf eine musterhafte Höhe gebrachten Biehbestand. sowie über die praktischen, nach den Intentionen sprach sich Herr Leymann für eine Beardettung des Bodens mit Kali bezw. Phosphor aus. Der vor dem Ausflug unternommenen Besichtigung der Schultz#schen Brauereianlagen folgte der Besuch des F. Sünierschen Sügewerks. Lippelskirchtana. In bezug auf den Vertrag mit der Firma Lippelskirch schreibt die Handelskammer Siegen in ihrem Jahresbericht für das Jahr 1905 bei es in sachmänntschen Kreisen stets beR Se esec chce t#i#te, die, wie verlautet. sogar im Auslande BeRellungen machen mußte, um nachzukommen. Sollte der Vertrag des Rolonislamtes mit dieser Einzelfirma aufgehoben werden, so sei hierdurch nachdrücklich derauf hingewiesen, daß die Königliche Staatsregierung selbst in denjenigen Bekleidungsämtern. denen für den Frieden und die Mobilmachung große und hochprime Vorräte von Leder in den deutschen und Marinebedarf zur Verfügung steben, eine aus gezeichnete und bewährte Insitutlon: ####t, um sich selbst, besser als die Privatindustrie es vermag t#delloses Schubreug verzustellen. Dem Einwand, die meisten Bekleidungschmter seien den Kriegzunigrherie der Einzelstaaten unterstellt, während bas Rolonieiam eirekt Reichtengelegenbet kei. wichten wir Beperg,. aus die Bekleidungsamter dte Wf..„ amtes in Kiel und Wildelmshaven, denen die große, sehr gunstig gelegene und musterhaft geleitete Gerbervereinigung für Herres= und Marinebedars in Hannover zur Bieserung aller Bedarfsartikel zur Zu dem Monopol der Firma v. Tippelskirch u. Co. bringt der Hannov Anz einen längeren Beitrag, in dem es unter Wir stud in der Lage, auf Grund von durchaus zuderiasägen Mitteilungen aus Berlin festinstellen, daß im Herbst vorigen Jahres eine mililarische Ke., ai## bliede. Niemand zweiselt auch, daß er schließlich aber die Lage wird dophelt peinlich tadurch, deß der Abgang sich nicht so einsach vollziehen lötzt. In welcher Form soll er abgehen In vollen Gusden, mit Lod und Deuk für des, was er getaMit einer gewissen Kutle“ In voller Ungnade? Es kommt sehr arzuf an, was die Untersuchung gegen den Mazor Fischer kandelt oder wirklich um Bestechung im gröbsten Sinne des Wortes. und wer daran beteiligt ist. So entneht eine Zi# dis für einen Minister unertréglich sein muß. Er soll### hocste Autorität im Namen des Konigs außuben und ist gleicezeitig wie eine Art Angeklagter, über den das urteil von einem Gerichtsspruch abdängt; es in scwer Vergand, bet der Minister bis zu dieser Eutscheidung nicht wenign Urleub genommen hat. Die Landiagsersatzwahl in Rempen=Geidern, die durch den Tod des Zeutrumsabg. Pletz nötig geworden ist, wird am 15. September stattfinden Der Niederh. Volksztg“ zufolge soll unter den vom Wahlkomitee der Zentrumsparteiin Aussicht genommenen Kandidaten in erster Linie der Fabrikant und Rittergutsbesitzer H. Underberg in Rheinberg in Betracht kommen. Die Anträge zum sozialdemokratischen Parteitag, soe weit sie bisher vorliegen, werden, wie bereits kurz mitgeteilt, imVorwärts verossentlicht. Ihrer siund 120 an der Zahl, wotg neg zu bemerken ist, daß verschiedene Anträge sich auf mehrere beziehen. Von den Anträgen, die auch Angehörige anderer Porteien interessieren, erwähnen wir denjenigen Breslaus, wonach eine tegAgitation gegen den Militarismus in den breitesten Volkskreisen zu entsalten ist. Das soll durch Volksversammlungen und durch jährliche Verteilung von Fiugbiättern in Zeiten der Rekrutenaushedung gescheden. Sehr trag des Wahlkreises Teltow=Beeskow=Storkow, der den Wortlaut hat: Persönliche Polemiten sind in der Parteipresse möglichst zu vermeiden.“ Die Herren, heben, kennen ihre eigenen Genossen wirklich schlecht Auch in der Provinz haben einige kleinere Vereine einen ähnlichen Beschlun# saßt. Das wird aber alles nichts helfen. Der 3. Hamdurger Wahlkreis ist ärgerlich darnder, daß Mitglieder der sozialdemokretischen Fraktion an der bekannten elsäistschen Weinprobe im Reichstage teilgenommen haden. Sie erachten es als den Aufgaben unserer Abgeordneten entsprechend, Jahret eine militarische Kommissten unter dem Vorfite eines Oderstleutnants, die in Zindhuk zusammengstreten war, um auftragsgemäh üder die Trageversuche mit von Tipp=lskirch n ausgesprochen dat Das Lederzeug erwies fl.d als nicht haltdar. Es kam vor, daß Gewehrschuhriemen und andere Lederbestandteile nach kurzer Benutzung rissen. Auch die Stiefel trugen sich nicht gut Gelbst wenn man derückfichtigt, daß auf den darteg, schorten Steiurn, dus in Schlorhtoe)et, aufs zius seiachse B.sch=s. sollen vach zuet dis dei KLaoen dessen Abschrist in Windon! d### den utten tiegt, is seinerzeit au bes Obertommande der Schugtruppe, bei dem auch der Masor Zischer deschtftigt abgegangen. Man hat aber nie etwas von Folgen dieses Vernagtes seddtt. Woian mag det lupen“ Die Bhote 1., gelong, Gagen der teuren Tippelsturchschen Bieserungen ist in eut Kolonie Geger ummn baben. Bie Warbs und I. Auigaren angi,...#ichend, wenn diese sich zu Reklamezwecken mißbrauchen tagen Besonders zahlreich sind die Anträgs zu dem Thema Massenstreil In allgemeinen wird in ihnen ausgesprochen, daß schlussen des Jenaer Porteitages über den Massenstreit festhalten muß. Verschiebentlich wird ader gesordert, daß man sich in dieser Frage mit den Gewerkschaften zur rechten Zeit aufs engste in Verbindung setzen soll. Sehr charakteristisch ist der Autrog.2 bernim, dessen erster Absag, wie folgt, lautet:„Angr). verungluckten Wahlrechtsaktion des iecten Winters sordert der Partetag den Vorteiworston, eunsz, iher gewöhnliche Aktionen, die über den Rahmen der—. Agitation hinausgehen, in Zukunft nur dann zu beer sich vorher entschlossen dat, sie gegebenenfallt aud stäristen Mitteln(Demonstrationen, Massenstreus usw.) durchzuübren.: Die Genossen geden also dier heibs in Gegerzgg,gr.###. Tiraden der sozialdemokratischen Presse zu. deß Pre##g. aktion im Ansang dieses Jahres vollständig ins Wasr:#. 18. Sehr eingehend wird in mehreren Antragen auch das Toim# Sozialdemokratie und Volkterziehung dehandelt; die Gründung von Jugendorganisationen wird als entschieden notwendig bezeichnet. Auf die engere Verdindung von Partei und Gewerkschaften zielt edenfalls eine Anzahl von Anträgen hin. Dabei wird zum Teil auch versucht, die Lokolisten aus der sozialdem Partei auszuschließen. Unter den Antrügen, die der unter der Ueberschrift einer, wonach Doppelmandate zum Reicht= und Landiag in Zukunft nicht mehr zuzulassen sind. Ein verlangt, daß auf dem internationalen Kongreß 1907 führung einer Weltsprache beankragt werde, die in allen Ländern und Schulen neden der jewetligen Landet= reip. Muttersprade olligatorisch eingeführt werden soll. Ein energtschere Agitation für Trennung von Staat und Kirche. Mehrere Organisationen baden sogar schon Anträge für die Tagesordnung des Parteitages 1907 eingedracht. Die rreisten unier verlangen im P49ven, Jostzig lu., biteposfra### mie ams holfrage. Bekanntlich zieht sich die Ansholfrage wie Setschlange aus einem soztaldemorratischen Parteitag in den andern. da die führenden Geister sich scheuen, es zu einem prinzipiellen Beschluß in dieser Hinsicht kommen zu lassen. — Der Zentralversand des Aletteubundee Krauen erlätt auch in dem Namslauer Stadtdl., amtlichen Anzeiger für die städtischen Bedorden, einen Aufruf„an alle deutschen Frauen und Mädchen zur Bildung eines großen deutschen Frauendundes zum Besten unserer Flotte“. An der Stipe dieses Aufruts sleht ein is im:„Jutz uns, b: Schur galg, ung se a.### dessen Vorsteade uamer noch Fräulan Ltachen Müller in Hannover zeichnet. lockt dann weiter: Wie die winzigen. fleitzigen Ameisen rastlos die schweren Lasten zusammentragen, bis der große Bau vollendet ist. so laßt uns Scherstein um Scherstein stetige Zurücktegung von Rotgroschen e.. 89:2 Jamnn sei.„. J.gl. PGetienlf g T. fu: Minl zahlungen, Eitauf von Winterbedarf. Anschaffung von Kleidung oder Möbel. Ausstattung von Kindern. Reisen. Krankheitsfällen usw.), so wird von der Sparkasse das Nötige abgehoben, ohne daß die regelmäßige Einzahlung unterbrochen zu werden braucht. Bei der Abhebung von Guthaben braucht kein Grund angegeben zu werden; aber die Frauen, die meist diesen Gang besorgen, haben doch das Gefühl, daß man Spargeld nicht ohne Not abheben durse, und pflegen also ihre Rückforderung zu begründen, was die Beamten mit geduldiger Teilnahme anhören, ohne sich einzumischen. Denn einerseite ist es nicht gut, die Scheu vor der Rückforderung zu ertöten. und andererseits müssen sich die Beamten der Spareinrichtung wohl hüten, auch nur den Anschein einer Beeinflussung zu erDie Sozialdemokratie steht nämlich auf die Lauer. Sie hat trotz der großen Vorteile, welche die Firma den Sparern bietet, schon eine starke Agitation gegen die Spareinrichtung versucht unter dem Vorgeben, daß die Kenntms der Firma von dem Sparvermögen der Arbeiter zur Lohndrückerei führe. Die Aguation hat aber nicht viel ausgerichtet. Die Zahl der Sparer ist von Jahr zu Jahr gestiegen; jetzt beträgt sie über 9000. Allerdings noch nicht ein volles Drittel der gesamten Arbeiterschaft; doch wenn man bedenkt, daß es sich hier nicht bloß um gelegentliche einmalige Einzahlungen, sondern um den Entschluß zu dauernden Lohnabzügen handelt, so ist der Erfolg in sechs Jahren doch recht beträchtlich der gegenwärtigen Spareinlagen betrügt schon über 3 Mill. Im Punkte der Verschwiegenheithat man einen besonderen Trick erfunden. Auf den Lohntüten, in denen dem Arbeiter sein Lohn verabrricht wird, stehen all die anderen Abzüge (für die Krankenkasse usw.) außen verzeichnet. Der Sparkassenabzug jedoch ist nicht dabei, sondern er steht auf der Innensette der Verschlußklappe, sodaß also der oder die neugierigen Kollegen nicht sehen können. o# dur und und wod er teas. Sehr interessant ist die Tatsache, daß die gon. Sparertiarung(d. b. die schriftliche Bekundung des Arbeiters er wone sich fortan so und so viel vom Lohn für die Sparkasse anziehen lassen) in sehr vielen Fällen von den Frauen überbracht wird. Die sorgsame Frau hat ihren Mann bewogen, das Formular zu unterschreiben und sie überbringt es vorsichtigerweise eigenhändig. Die Frauen, denen die häuslichen zuerst auf die Schultern fallen, wissen auch den Wert der Notgroschen am besten zu wardigen. Ihr Loblied gipfelt gewöhnlich in der Bemerkung. nun brauchten sie bei unvorhergesehenen Bedürfnissen„anderen Leuten keine guten Worte Manchen Männern sagt man nach, sie hätten die Spendierhosen an, und in der Tat erwacht beim Manneleicht die Reigung. einmal was draufgehen zu lassen. Demgegenaber ist es recht und billig, gut und heilsam wenn die Frauen die Sparhosen anhaben, doch nicht bloß selbst ihre Haushaltungs. groschen zusammen halten, sondern auch den Mann zwingen. von dem Gesamteinkommen der Familie zu sparen. Zwingen! Den Mann zwingen! Ist das nicht gegen das Mannesrecht und den Hausfrieden“ Rich wat. g muß nur das Zwingen richtig verstehen. Das ist so einee muser, zärtliche Bearbeitung des lieben Männchens, die dieser gar nicht als Zwang empfindet, die aber in ihrer Zähigkeit sich langsam und sicher durchfrißt, wie ein Mäuslein Wir reden immer von allen möglichen und uumöglichen Frauenberufen, von dem Eintritt der Frauen in diese oder jene Laufbahn. Ich wundere mich, daß die Frauen noch nicht in die diplomatische Lausbahn kommen. Denn da## paßt das weibliche Geschlecht die Frau ist eine geborene Diplomatin und sie muß schon recht aus der Eun-Art geschlagen sein, wenn sie nicht ihren Mann„herumzukriegen weiß für so vernünftige Dinge, wie es; B. das Sparenist Es gibt ja leider auch leichtsinnige, verschwenderische Frauen, aber im allgemeinen haben doch die Sinn für das Sparen und die Vorsorge fur kun nisse. Der Mann hat seine eigenartigen Bedurnisse er laßt sich auch leicht von Genossen zu kostspieligen Genussen verleiten. Sein Selbstbewußtsein treibt ihn mitzumachen und wenn das Gewissen sich regt, so bildet er sich ein, daß er leistungsfühig geung sei, um alles wieder ins Lot zu bringen und auch den Bedarfusen der Zuchuft vereczt. zu gischen. Dazu kommt, daß sehr viele Männer nach genuß in eine gehobene Stimmung kommen. in der ihnen nicht bins die Rieunigsuchserei, sondern sogar die Groschenund Markrechnung als kieinlich erschemt. Die Männer rühmen sich, sie hätten mehr Verstand, als die Frauen. E# geht aber mit dem Männerverstand wie mit einer elestrischen Lampe, im allgemeinen strahzilt ste r99: schon, Dur, 4 5 Strom manchmal nunch und bonn u.. Gi.g, uis Bgrmuan in Augenblicke. Bei einer braven Frau dieten vir Vernunst in der Regel gleichmäßig auf derseiden Durchschnittshebe und darum ist es ganz racht wenn die Frau ihren Rann in ge wissen Angelegenheiten„bemutter!“. Der Mai.= son im Hause der Minister der östentlichen Arbeiten sein: aber die Frau kann sich ruhig den Posten des Finanznuniters erobern. Sie braucht sich ja den Tilel nicht deizulegen; wenn sie klug ist, so ubt sie überhaupt ihre perrschaft in stiller Tatsächlichkeit aus ohne davon zu reden das rosafarbene Leitseil braucht ja dem Manne nicht vor die Augen gehalten zu werden.— g0 mit 3 oder Wir gewöhnlichen Leute mussen und In„ Seec 3½ Prozent Ziusen für unsere Spargelder begungen Ader es kommt schließlich wennger auf die Ziusen als auf das bereit liegende Kapital an. In allen Familten Zeit zu Zeit größere Ausgaben auf einmal zu leisten, und odendrein stellen sich nur zu ost unvorhergeiehene Bedarfmsse ein. Wer nicht gespart dat der muß dann pumpen. Entweder muß er den Kopt dengen und irgend vo um ein Darlehn bitten, was ihm die Zins- und R#### oder er muß Sachen auf Borg nehmen. teurer und schlechter fährt. Pat er ader reiptzeitig gespart. von Lieferanten und statt der IZinsen, die er somst bezahlen müßte, hat er sogar Zinsen eingedeim „Abzahlung“ ist ein unangenehmes und kostwpieliges Verfahren. Vorauszahlen in die Sparkasse und nachher im Bedartsfalle Varzahlung das ist angenehm und vorDarum möchte ich aus dem Berucht über unsere### Biste die Ruhaunendunz wrdden,„Sgr Peen g. mit ihr etwas habt in der Kok. Und die Fragen riaten die Sparenigel im Hause sein; wenn es nicht andree gehen will mäßen be and onen geichillten Spagpan; anfaben Wissen, Welt und Ceben. Nochmals Dir Wanfcheirmte. Rongret der Weiserleculuner bei zünen in Bremen eine sehr scharfe Erklätung gegen Wanscheirute abgegeden. Einen eingebenden geichnung dieser Glaudene dot in der„Naturwisenschaftlichen „In der Angeiegenbeit der Mbäuschefente ertähren du eschasen feigrntr. u#n# e gicht euhe E# i3 nicht Aufgabt der Brelege#noren der logie und P#ochelogue zu untersuchen ob.— ..„####. humg u. Sö. riä. 45.— Semesse enseit, eie rts ei Samstag, von Sepes. n 206. Nr. 423.(Dorgen-Rungabe. Glorkur. Dr. ##r, eit wir dem Deutschen Reiche ein gen1#t Wtee umen gaan Neich ncht tunge werten Zönnen, benn— ux Werf zusammengehetielt werben dis für den Dan Dauserichtses ubtig finh. #1 ber Biberelen Herrelnonden; mit. lozettung vordsientlichte Auschreiben Priebrich Ramsnaum beanttaltiche ghckter 855 1911 be 91111 en Gesichetichents aul D. Grann durandgegedene boziel scheft ihn vertoulich gar nicht von einm Derrn Sch#mder ueter der Hete derrunenen Nunon uich Berleden sines Auperdeurt ungproct weden wr. * Ueder den Elener Katholikentag schreibt nochmals die Teutsch Enangel Korresp.. Sie will natürtich absolut nicht die friedtertige Haltung des Katholikentages gelten lassen und führt an der„Ultrau outanidmus" kenne nicht die Tause als zemeinsames Band aller Christen, in der Praxis wurden ale evangelischen Tausen, inne Dusende von allen aus jungker Vergangenheit beweisen, in ihrer Guttigkeit angezweiseit und die Uebertretenden bedingungsweise wiedergetauft. Das ist eine erfindung. Die bedingte Tause wird nur vorgenommen, wo Zweisel berechtigt ist, daß die Tause von dem protestantischen Geistlichen unguttig gespendet Soiche Fälle kommen vor, sie bilden aber nicht die Regel. Daßz Vorsicht am Natze ist, versteht sich beimn Eindringen der Sottheit Chrim=Leugnung in die protestantische Geistlichkeit von selbt. Sehr lehrreich sind die Falle in Hamburg, 1vo e Kinderscharen von protest antischen Predigern unglittig getauft waren. Die„Deutsch=Evangel. Korresp. nimmt weiter daran Anstoß, daß auf dem Katholikentage in Essen die Los von Kom=Bewegung eine hochverräterische genannt worden ist. Ja, ist sie denn das nicht? Wir meinen. die deutschen Protestanten hätten alle Ursache, sich von jener Veuegung sernzehallen Betresss Anwendung der Zürforgeerziehung auf blinde und taubstumme Kinder haben der Unterrichtsminister und der Minister des Innern kürzlich an die Regierungspräsidenten nachstehende Verfügung gerichtet In den Ausführungsdestimmungen zu dem Gesetz über die Fürsorgeerziehung Minderjähriger ist darauf dingewielen, daß der § 1 des Geletzes auch diezenigen Fälle umsasse, in denen Eltern die ihnen gebotene Gelegenheit zur Pflege und zum„Unterricht“ ihrer nicht vollsinnigen Kinder kartnäckig zurückwiesen. Neuere Ermittelungen haben ergeben, daß die Zahl der bisher nicht in Anstellen nutergebrachten taubsummen und blinden Rinder immer noch erhedlich is. Nun hat zwar das Fursorgeverfahren in vielen Fällen nicht durchgeführt werden können, weil die gesetzlichen Veraussetzungen der Jursorgeerziehung von den Gerichten nicht in allen Teilen als tatlächlich erwiesen angeseden erden konnten. Es ist jedoch in neueren Entscheidungen des Kammergerichts zutressend ausgefährt worden, das der Widerstand des gesetzlichen Vertreiers gegen den Eintritt nicht voll. fluniger Kinder schulp#lichtigen Alters in eine Taubstummen= oder Bimdenanstalt in allen Föllen durch vormundschaftliche Auordnungen aus Grund des§ 1666 der Bürgerlichen Gesetzbuches beseitigt werden kdune. Da es dringend erwünsch: ist. daß tunlichst allen tandstummen und blinden Kindern die Wohliat eines geordneten Unterrichts zu teil werde, so sollen die nach#### Adsatz 1 des Fürsorgeerziehungsgesetzes derufeuen Beamten auf die vorerwähnten gerichtlichen Eutsche dungen aufmerksam gemacht und angewiesen werden, in allen Fällen, die zu ihrer Kenntnis gelangen. bei den Vormundschaftsgerichten entsprechende Anträge zu stellen. gester Schopfe nd wirket Niederlande. Die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages wird in den katholischen Blättern von Holland in den Betrachtungen über den Deutschen Katholikentag in Essen erneut in Anzegung gebracht. Die herrlich verlaufene 53. Generalversammlung der Katholiken Deutschlanos, an der auch viele holländische Katholiken teilgenommen haben, hat bei ihnen diese ernfte Anregung hervorgerufen. So schreibt Het Centrum, das Organ des verstorbenen Prälaten Dr. Schaepmann, weicher seibst auf einigen Katholikentagen als Redner ausgetreten ist: Mit Wehmnt verlassen wir die Stadt. in deren Mauern wir so herrlich=schöne, herzerhebende Tage verlebt haben, die niemals aus unserer Erinnerung schwinden werden. Und wenngleich mit begreiflichem Stolz und herzlicher Freude über die Kralt unserer deutschen Glaubensbrüder, wenden wir uns doch mit einem Gesühl eigener Unvollkommenheit und Unzufriedenheit zu dem kleinen. freien Niederland, wo auch so viele Katholilen wohnen, wo auch das katholische Leben und Wirken nicht stille steht, wo auch eine Anzahl tächtiger Männer arbeitet an der glücklichen Lösung der sozialen Fragen mit großem Eifer und unermüdlichem Fleiße, wo auch Begeisterung für die katholische Sache herricht, wo auch eine große Organisation alle Katholilen zu umschließen bestrebt, doch — wo noch kein allgemeiner Katholikentag abgehalten worden ist. Ich glaube, daß viele Niederländer in Essen gewesen sind und diese unvergeßlichen Tage mitgemacht haben, und ich darf wohl sagen, daß auch in ihren Herzen ein ebenso großes Verlangen nach dem ersten allgemeinen niederläudischen Katholikentag vorhanden in. Wie lange noch, wie lange! 847 P. A, Der Verfasser dieser Ausführungen hult die Beoenten, die gegen die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages geltend gemacht werden, mit Recht für nicht durchschlagend. Die Glaubenstreue und der Glaubenseiser der niederländischen Katholiken, werden auch einem allgemeinen niederländischen Katholikentage ein schönes Gelingen sichern. Die Begeisterung der Katholiken in den Niederlanden für die katholische Kirche ist wahrlich nicht geringer, als diejenige ihrer deutschen katholischen Glaubensbrüder, und an führenden katholischen Männern fehlt es ihnen auch nicht. Es ist nur eine kräftige und energische Initiative einiger weniger Männer notwendig. Und wenn die Auregung zu einem ersten allgemeinen niederländischen Katholitentag an das deutsche Sprickwort„Erisch gewagt ist halb gewonnen" ertanert, so müchten wir im Anschluß daran auf das deutsche Dichterwort hinweisen„Was heute nicht geschicht, ist morgen nicht getan, und keinen Tag sollst Du Das Mögliche sol der Entschluß sogleich deim Er wird es dann nicht zahren tassen un ubeder weii er uud: Frankreich. . Peris, 30. Aug. Wie aus gut unterrichteten kirchlichen Kreisen verlautet, tritt die permanente Bischofskommission doch schon am nächsten Sonntag nachmittag um 2 Uhr zu ihrer zwei Tage beauspruchenden Vorveratung im hiesigen erzbischöflichen Palais zusammen. Damit werden der am nächsten Dienstag schon boginnenden Plonar= versammlung des franzosischen Episkopats die Wege zu den kommenden Diskussionen etwas grednet. Die oben genannte Kommissior umsaßt nicht 17 B#tglieder(wie wir gestern bereits mitgeteilt hatten), sondern 18, da Paris nicht allet: den greisen Kardinal Richard, sondern auch dessen Koadjutor Migr Amette dahin entsendet. Neben den drei Kardindlen Rithzard=Paris. Lecol=Vordeunz und Coullie=Lyon gehören die Oberhirten noch folgender Diozesen der Dauerkommission an: Nir. Albi. Auch Auignon. Besancon. Bourges, Cambrai, Chambern, Reims. Rennes, Nonen. Sens. Teulouse, Tours. Damit sind die 17 Kirchenprovinzen Frankreichs, auf die noch östers verwiesen werden wird, vollzählig. Der radikatsozialistische Sitele, der seit einigen Tagen authekttische Schriftstücke zum gegenwärtigen Kirchenstreit— man weiß nicht, aus welchen Quellen— verössentlicht hat, rat den am 4. September zusammentreienden Bischösen an. sich von den valtkanischen Direktiven für die französische Landesangelegenheit frei zu machen. Der Wunsch dieser Blattes ist wohl der Vater dieses Gedankens. Vorlaufig wird sich der Episkopat hier den Anweisungen der Enzyklika Grarieim unterwersen und die Lösung folgender Frage versuchen: Was bliebe der Kultusorganisation in Frankreich mit Umgehung der Kultus= und kanonischen Vereine übrig“ Pius X. schrieb in seinem letzten Rundschreiben:„Ihr mußt also aus Wert gehen und zur Kultusorgantiation von samtlichen Rechtmitteln Gebrauch machen. Verschiedene Bischöse haben bereits erklärt, daß sie den Kuttus auf alle Fälle nach dem 11. Dezember 1896 in den Kircden weiterbetreiben. Diese Aufsassung erscheint zur Stunde noch etwas verfrüht. Vielleicht gibt es noch eine Einschwenkung zwischen Kirche und Staat. Die Croix' memnt, daß den Bischosen tierbei eine Vermittlerrolle zukomme. Das ist auch unsere Ansicht. Es kommt nur auf das Wie an. Der heilige Vater hat ja bekanntlich auch eine Tür zu Anknapfungs= punkten ossen gelassen. Wird aber die Regierung aus ihrer Reserve heraus zu bringen sein? Die Bischofsversammlung wird auf alle Fälle den Rechtsdoden des öfsentlichen oder privaten Kultus bei Umgehung der Kultvereine usw. untersuchen. Das ist außerordentli t wichtig. Nebenbei kommt der Konseren; auch das zweite Stück Arbeit zu, für die materielle Organisation der Kirchengemeinden auszukommen. ungemein schwierig sein. Das wird in manchen Diozesen Italien. Eine Rote des„Offervatore Romauo“. Der von Protestanten geleitete und der französischen Regierung unhestehende Pariser„Temps“ hatte in seiner Wut über die Ablehnung der Kultusgenossenschaften in der letzten Enzyklika deo Papstes gegen diesen den Vorwurf erhoben, der Papst habe die öffentliche Meinung gesalscht, indem er über die Beschlüsse des französischen Epistopales falsche Mitteilungen gemacht hätte. Auf diesen unverschämten Angriff antwortete am 28. August das päpstliche Organ Osservatore Romano: In den letzten Togen hat der„Temps“ auf seine nit uber die Beratuggen der französischen Bischöse in deren Versammlung vom Juni berichte, und die angedlichen Enthüllungen des Pariser Battet sind von der offizidsen amtlichen„Telegraphenagentur Italieis gesälig weiterverdreitet worden. Auf diese Veroffentlichung haben wir bisder jenen Wert gelegt, den sie ve. diente, und wir dätten nichts dazu bemerkt, wenn nicht jenes Blatt, alle Grenzen und jedes Maß überschreitend, sich erlaubt dütte, aus der von ihm fabrizierten Geschichte überans deleidigende und beschimpsende Schlutzfolgerungen gegen den Papst zu ziehen, der von ihm verwegen deschuldigt wird, in der letzten Enzyklike das Botum der Bischofsversammlung gefälscht oder verhüllt zu haben indem er es für beinahe einstimmig erklärte, was es in Wirklichkeit nicht gewren kri.„„ 85Am In seiner Erzählung üder die Veratungen der Wischoft dehaurtet der„Tempe“, daß sie auf die erste ihnen vorgelegte Frage Bistigt ihr das Treunungsgesey“ einstimmig mit Anena#me von zweien. in verneinendem Sinne geautwortet hütten, und daß sie dierauf mit 48 von 74 Stimmen, das heißt mit einer Mehrheit von 26. sich für die Kultusvereine ausgesprochen hätten. Und deshald, wenn der Papst in seiner letzten Enzyklike dehaupte, daß die Bischöfe jene Vereine fast einstimmig verworfen hätten, falsche er und verrate er die Wahrheit. Es gebört wirklich die ganze Unerfahren deit und Unkenututs eines protestantischen Blattes, wie„Tempe“, dirsichtlich der päpstlichen Autorität und der ihr gedührenden Ehr#n dazu, um die erste Frage für möglich zu dalten, die nach seiner Behauptung der Bischofsversammlung vorgelegt worden sei. Eine erlauchte Versammlung kirchlicher Oberhirten fragen, ob sie ein Gesetz annehmen oder nicht, das der Papst schon fermell und feierlich in einer ersten Enzyklika verworsen hat, hieße ihnen eine Beleidigung zusügen, die vielleicht dem Temps erträglich scheint, die sich aber gewiß kein Vorsitzender einer solchen Versammlung erlaubt hütte. Die erste Frage, die den versammelten französischen Bischöfen wirklich vorgelegt wurde, war: ob die RKultus#ereine. so wie das Gesetz sie vorschreidt, möglich seien ohne Verletzung der Beweis wurde von ihnen bisher nicht getiesert. Was sie vorgeden, sind teils kindliche, unkontrollierbare und unkontrollierte Behauptungen, teils bewußte, teils unbewußte Unwahrheiten, mit denen die Wissenschaft dieher nichts anfangen konnte. Die Untersuchungen von Fr. Grand=Maison, Paramelle. Auscher u. a. haden keinerlei Beziehungen der Wünschelrute zum Vorhandensein von unterirdischem Waffer festgestellt. Wenn solche scheindar vorhanden waren, dann beruhten sie auf Zusall, der hier eine um so größere Rolle spielt, als unterirdisches Wasser fast überall vorhanden ist. In wie weit Graf Wrschowetz und J. Beraz, die beiden meiß genaunten Quellenfinder, bewußt oder unbewußt andere täuschten, wird schwer festzustellen sein. Daß ihre Erfolge in den meisten Fällen keine waren, hat sich erwiesen. Wir selbst hatten Gelegenheit, ihren„Geschäftsbetrieb" bei Wasserversorgungen in Römersberg i H., Rotenburg a. T., Deidesheim, Nietleben bei Halle und Altscherbitz kennen zu lernen. Wir verweisen weiter auf die Warnungen, welche der badische Minister des Innern am 25. Mai 1888, auf grund seiner Erfah. zungen mit Herrn J. Beraz, erlassen dat. An jedem Punkt der Erde wird man auf Wasser stoßen, wenn man genügend tief bohrt, und in den Tiefländern und Tälern wird Wasser fast überall in mäßiger Tiefe auftreten, ausgenommen in Tonschichten. Die Tiese des unterirdischen Wasserspiegels schwankt im deutschen Mittelgebirge vielleicht zwischen 0 und 800 Meter. Das Vorhandensein von Wasser ist an sich kein Wunder und kein Grund, einen Erfolg Izu behaupten. Wir konnlen den Behauptungen der Rutengänger nur dann näher treten, wenn durch Nachprüfung der Beweis erbracht wäre, daß an allen denjenigen Stellen, wo die Rute kein Wasser anzeigte, auch tatsächlich keine vorhanden ist. Die Anhabe der Wänschelrutengänger, daß an einem bestimmten Punkt in bestimmter Tiese eine so und so starke„Wasserader“ sich befinde, und links und rechts davon nicht, ist unsinnig und lächerlich. Hunderte von Kilometern Schächte und Bohrungen und Tausende von Kilometern Stollen hat der Bergbau bereits in der Erde angelegt und damit uns die unterirdische Wasserverteilung und=Bewegung kennen gelehrt. Nur au wenigen Stellen in abflußlosen Becken, in gestauten unterirdischen Wasserausammlungen werden die tiefsten Regionen des Wassers sich im Ruhezustand befinden. Weitaus das meiste unterirdische Wasser ist, der Schwere folgend, in den Gesteinsvoren und=Klüsten in Bewegung.„Wasseradern“, seitlich begrenzt kanalartige Wasserstränge kennt die Quellenkunde nur wenig, sie kommen vielleicht im Kalkgebirge und in den Höhlen als unterirdische Bäche vor. Große Mittel müssen die Wünschelrutenleute aufwenden, wenn ihnen die Wissenschaft glauben soll. Wir können aber bezeugen, datz aus vielen Beispielen des vergangenen Jahrhunderte, besonders aus Frankreich, der Nachweis bereits erbracht worden ist, daß die Wünschelrute mit der unterirdischen Wasserverteilung nichts zu tun hat. Leider hal dieser Nachweis viele Millionen gekoßtet; sie würden sich noch vervielfachen, wenn viele Hineingesallenen sich nicht schämten, an die Oeffentlichkeit zu gehen. Die Wünschelrute kann sonach von einem ernsthaften und wissenschaftlich denkenden Menschen, der ein einigermahen entwickeltes Verantwortlichkeitsgefühl befitzt, nur als Aberglaube, als auf Einbildung und Täuschung deruhend zurückgewiesen werden, nicht minder aber auch das Verfahren der mit anderen unkontrollierdaren Mitteln galdanischen Retten, Rörverfählung usw. arbeitenden Wasserfinder J. Beraz und Graf Vrschowetz. Die Vertreter der Geologie zieden ihre Schlüffe auf die Verteilung und Bewegung des unterirdischen Wassers aus der Verteitung und Lagerung der seyr durchlässigen und wenig durchlässigen Schichten und Gestelne. 8 M Die Unterzeichneten fuhren dager keine Veramafung auf u beraläubische und längst widerlegte Behauptungen weiter einzugehen. Darin glauben sie sich eine mit dem überwiegenden Teil ihrer Fachgenossen. So wenig jedoch viele Zweisel und Einwände gegen die Echtheit und Wirksomkeit mancher sogen. Reliquie ihrer Berehrung Eintrag zu tun vermochten, so wenig wir weiter der Meinung find, daß die Verurteilung von 100 Nardenköttert die Kurpfuscherei vernichten wird, so wanig erwarten wir auch, daß die Wünschelrute verschwinden wird. F. Beyschlag." F. Wahnsckaffe Dr. phil., Geh. Bergrat u. Prof. Dr. phil., Ged. Bergrai u. Pros. K. Keilhad. A. Leppla Dr. phil., Pros., Kgl. Landesgeologe. Dr. phil., Kgl. Lendesgeologe. Die Trepangsischerei auf Thursday Jotand. Ein Haupterwerbezweig der Bewohner von Thursday Ikland(eine Insel der Prince of Wales Gruppe in der Torres=Straße) ist neben der Perlmutterfischerei die Trepangsischerei. Unter Trepang oder Tripang, auch beche de mer genannt, versteht man eßbare Arten der Holothurien, oder Seegurken. Dieselben haben eine rauhe, lederartige, mit Stacheln und Warzen besetzte4 werden einen Fuß und noch darüber groß und sind von walzenförmiger Gestalt. Ausgekocht, getrocknet und geräuchert, wird Trepang besonders nach China ausgeführt, wo dieses denußmittel sehr geschätzt wird und zugleich als ein Aphrodisiakun gilt. Die Fischerei von Trepang findet in der Weise statt, daß die Tiere Lei Ebbe einfach von den Rissen abgelesen werden, bis das Boot voll von ihnen ist. Aus tieferem Wasser sängt man je auch mit Fischspeeren, die mehrere Spitzen und an diesen Widerhaken aben, oder durch Tauchen. Beim Absuchen der Risse ist Vorsicht vor der Riesenmuschel(Trickzona gigaz) gebeten. Diese Muschel, deren Schalen eine Länge von 3 bis 5 Zuß und ein Gewicht von 2 bis 4 Zentner erreichen. liegt oft im seichten Wasser der Riffe mit weit geöffneten Schalen und schlägt die. selben bei einer Berührung mit lautem Schall zusau men, wobei das Wasser hoch aufspritzt. Gerät uun ein Trepingsischer in diese Schalen mit der Hand oder dem Fuß hinein, so sind solche Gliedmaßen verloren, indem sie„durch das plötzliche Schließen der ineinander greisenden Muschelschalen bis auf den Knochen durchschnitten werden, und werden erst wieder dann frei, wenn ein Durchschneiden der Schließmuskeln zwischen den Schalen erfolgt, in welchem Falle die letzteren sofort voneinander klassen. Das Zier der Tridacna=Muscheln wird roh oder gekocht gegessen und soll austerähnlich schmecken. In Europa sieht man die Schalen der Riesenmuschel hin und wieder in den Kirchen als Laufbecken und in Gärten als Schmuck. Die Perlenutter= und Trepangfischerei wird übrigens auch in dem zu unserer schönen Südsee=Kolonie gehörenden Bismarck=Archipel betrieben. Im Jahre 1896 gelangten von da schon 130 Zentner Perlmutter und 3000 Zentner Trepang zur Ausfuhr. Diese Ausfuhr wird freilich von der in der Torresstraße noch um das hundertfache übertrofer. Mlrche selber bat A. Nr 81r5 ie eitigen Rechte, mit danen das Leden det—.—## dugt. Uab bie Autwort bei Spiftspeit aul bien zyunst wor, Rimmt, Her, und saß sinstimmig verueinend. Und indem dis päpstliche Enzoklite bedauptet, daß biese Ber. eine von den Bischssen beinabe einstimmig verwersen wurden, entspricht sie nicht nur vollkommen der Wahrheit, sondern gebraucht bam auch bisselben Wberte, womit die Bischsie eutlärten, daß Vereine nicht möglich seien, wonn die wosentlichen Rechte deufrechterhalten würden. Du papstliche Enzosita desotzt sich mit der##gtttn Frage, betraffend die Möglichteit anderer kanonischer Orteine erst. nachdem sie festgestellt hat, daß die erste Frage durch das laß eiustimmige Botum der Versammlung zu Paris verneint Wiur fragen den Temps“ oder wen immer, od er es wagt. bleser unserer eingehenden und bestimmten Beheuptung, zu wider. prachen, aus der klar hervorgeht, daß, menn von Verhüllung der Wahrheit die Rede sein kann, dies nicht den Pap#t ein ungeheuerlicher Gedanke!), sondern dem Temps“ trifft, der— sei es aus Versehen oder döser Absicht, sich demüchl, zwei ganz verschiedene Teils des papstlichen Dotumentes zu vermengen. Der Osservatore Romano erwähnt serner die Behauptung des„Temps“, der hl. Stuhl habe auch bei seinem Proteste gegen den Besuch des Präsidenten Loubet in Rom eine Fälschung begangen und weist diese bereits seit langem widerlegte Beschuldigung zurück. Jemand anders— erklärt das romische Blatt habe in dieser Angelegenheit die Wahrheit getrübt, uämlich die französische Regierung, als sie in einer amtlichen Verofsentlichung diplomatischer Urkunden, die dem Volke die Ursachen des Bruches zwischen Frankreich und dem hl. Stuhle zeigen sollten, eine Note we ließ, welche Dinge bewies, die den Behauptungen der Regierung widersprachen. Im übrigen kann es nicht weiter überraschen, wenn die französische Regierung durch solche Preßzverleumdungen ihre Verlegenheit zu verbergen sucht. Rußland. Das Attentat gegen Stolypin. Ein Augenzeuge bes Allenleis, der Simbirster Gouvernements=Adelsmarschall W. N. Poliwanow, der in Begleitung des Präsidenten des Landschaftsamtes Beljokow mit dem Ministerpräsidenten Stelypin eine Unterredung gehabt hatte, erzählte der „Nowose Wremsa, daß gerade in dem Augendlick, als sie sich verabschieden wollten. plötzlich medrere destige Deteuntionen erfolgten. Weiter sagte er. laut„Frks. Zig.“:„E# war um 3.30 Uhr nachm. Ich wurde emporgehoben und fiel gleich darauf schwer auf die Diese nieder. Da ich nicht das Bewußtsein verloren hatte, erhob ich mich sofort wieder. Wir verließen des Kadinett und muhten dabei durch das Feuster in den Garten springen, weil die Ausgangstür durch Trümmer verbarrikadiert war. Von den Mauern war die Stukkatur abgefallen, die Möbel lagen in wilder Unordnung durchenander. Mit erregter Stimme rief der Minister laut:„Was ist geschehen" Wo defindet sich meine Famille!“ Ich erwiderte:„Eine Bombe!" Vom Garten aus demerkten wir, daß ein Teil des Hauses zerstört war. Alle, die sich im Empfangszimmer besanden, waren tot oder verwundet. Dem Kanzleidirektor des Moskauschen Generalgonverneurs A. A. Woroninar der Kopf abgerissen worden.“ Die Namen mehrerer Toten sind noch nicht festgestellt. Von den Verwundeten sind bislang der„Petersd. Zig zufolge erkannt worden: Stanislaw, Bernazki, Nikolai, Kumsurow, Dr. Fechner, Munch, Wiadimir Chodtewitsch. Gunther. Michailow, Birgalski. Dalewitsch, Weidemann. Matwei Belsajew. Peter Kasanzew, Gulowitsch und Dr. Jnssamzew.* Die Attentater, zwei Manner und zwei EFrauen, deren Passe auf den Namen des Riasauschen Kleinbürgers Morosem nedst Frau. des Edelmannes Mironow und der Dienstmegd Anna Monachowa lauteten, datten am 21. August an der Mortkaja eine Wohnung gemietet. Auf den Portier machten die Ankommlinge den besten Eindruck, da sie reichliches Trinigeld auch für die kleinsten Dienstleistungen spendeten. Als der Portier die Bagage vom Bahnhof abholle, sicl es ihm auf, daß die neuen Mieter einem lederdeschlagenen Kosser ihre besondere Aufmerksamleit zuwandten; ihn nahm die angedliche Magd. ein Mädchen von 20—22 Jahren, in Berwahrung. Am 23. August bestellte Mironow bei dem Hausknecht eine: verdeckten Wagen, um ins Theater zu fodren. Der Hausknecht begad sich zu dem am Maximilianows.. Pr. Nr. 12 ledenden Juhrherrn Lew Alerandrow und mietele eine elegant Kutsche für 10 Rubel, mit der sich die Ankommlinge auch tatfächlich in ein Gertentheater degaden. Am Samstag, dem Tage des Attentals erschien um die Mittagezeit beim Fphrberrn Alexandrow die Magd der Morosows und bestellte zu 2 Uhr eine Kutsche, die auch zur dezeichneten Stunde präzise eintraf. Als die neuen Mieter verauskamen, stei es dem Hausknecht und dem Portier auf, daß alle anders als fonst gekleidet waren: Frau Morosowa trug eine elegante schwarze Rode, während ihr Mann und Mironow eine Offiziersaniform angelegt datten, wodei Mironow einen Helm unterm rechten Arm trug. Nachdem die Gesellschaft den Wagen bestiegen hatte, setzte sich dieser in der Richtung nach der Vorochowaja in Bewegung. Etwa 10 Minuten später erschien die Dienstmagd Anna Mouachowa in der Portierstude und erklärte, sie wolle die Adwesenheit der Herrschaft zu einem Spaziergang durch die Stadt beuußen worauf sie in der Richtung welche die Equtpage genommen hatte, verschwand. Dem Umstande, daß sich die Zivilisten plötzlich in Offiziere verwandelt hatten, legten merkwürdigerweise die Hausknochte und der Portier keinerlei Bedeutung dei und erst am Abend, als sich die Nachricht von der Schreckensigt in der Stadt verbreitet datte. begann in den Harmlosen eine Adnung üder den Sachverhalt aufzusteigen. Von der Frau Morosows und ihrer angedlichen Magd sehlt die mett jede Spur. Die einzige Personlichkeit, die darüder dütte Auskunft gesen können, der Kutscher, ist seinen Verletzungen erlegen. Der dritte Attentater dat, wie die Polizei nunmehr festgestellt hat, auf den Paß des Rigaschen Polvtechnikers Elligt Wiadislawowitsch Dulewitsch ungefähr eine Woche in einem Chamdregarnie am Newski Prospekt geledt ob Bedensweise irgend welchen Verdacht erregt zu Städtisches. oone a Mäuber, 31. Auguß. 400 * Derienspiele. Am lozten Freitag sptelten— Ruoh, und 423 Mädchen, em Meuteg su? Rusben, vou benen 142 and Mauritzer Bezirk erst einen Turnmarsch ausgefahrt lo##ten Mittwoch haben 396 Knaden und 885 Mädchen gespielt. un. gemein wird seitens der die Spiele leitenden Herren Lohrer des gute Benchmen und der Spieleiser der Kinder gelodt. Edir michen nochmalt auf das am 3. Septemder Kattfindende Krieesviel aufmerksam.— Für die am Schluß der Ferien vorgesehenen turnerischen Wetilampfe um dat von Dr. Grellenz dem kommandierenden Gaueral geichenkte Banger hat der Spielgusschuß„Schleuderdallweit wersin, 150 Mele: Gettlaufen und Weitspringen" bestimmt. Ge wär: sehr erwünscht, daß sich an dem Wettkampfe aus joder Schule die desten Turner beielligten; es wird auf eine Beteiligung von ungefehr 60—80 Schülern gerechnet. Verjenige Schüler, der in allen drei volkeinmlichen Uebungen die döche Punktzahl erreicht dat, hat damit für seine Schule das Banner auf ein Johr erworben und erhält##. sich ein wertvolles Buch als Preis, die anderen Schüler, die am Wettkampfe teilgenommen, erhalten edenfalls bie zu einer noch festzuletenden Punktzahl Bücher als Erinnerungspreise; die Bucher baden bekanntlich sämtliche hieligen Buchhandlungen in luebenewürdigster Weise dem Spielausschaß zur Versügung gestelll. o' Ein Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Rodsohrer ereignete sich heute mittag auf dem Ludgeriplatz. Des Auto überfuhr das Fahrrad, det obllig in Trammer ging. Die Schuld an dem Unsall soll der Geschäbigie selbst tragen, der die Signale des Motorradfahrers nicht beochtete. ohne dort durch seine See##ichen Verdacht erregt zu haben. Am Tage des Attentats hatte er seine Wohnung verlassen und ist feitder nicht mehr zurückgekehrt. Eine dort vorgenommene Haussuchung verlief ergednislos. Im Gesäugntshosptlal, wo sich der vermeintliche Dulewitsch zurzeit defindet, bei er sich dald Nikitin, beld Saizew, dald Petrow genannt. Was die verschwundene Magd der Morosows detrifft, so verlautet, daß sie sich unter den bei der Explosion umgekommenen Personen befindet. Aus einem Brief einer jungen Dame, die in dem gaust ves Ministerprasidenten Stolypin als Gesellschafterin weilte, dieten folgende von der„Röln. Zig.“ wiedergegedene Stellen allgemeines e Jch bin also wirklich ganz undersehrt gublichen. Warr die Bombe auch nur eine Gekunde eher geworfen worden, wäre ich nicht mehr am Leden und die Frauzosin auch nicht mehr. Air waren mit der Bonne und den Kindern zusammen auf dem eingestüreten Bolkon. Ich war gerade über den Ilur diuüber in den mon gegangen, Mademoiselle war noch im Fiur, als der furchtdare Knall war. Feuster und Türen flogen uns entgegen, unter uns die Zimmer fort, neden uns edenfalle. Der Boden dog sich unter uns, so daß wir schon mit allem abgeschlossen datten und auf den Augenblick warteten, wo wir auch Kürzen würden. Von Angst keine Spur. Ich war so ruhig wie nie. Das mit anzusehzen, was unn folgte, war fürchterlich. Wir konnten das Zimmer nicht verlassen, da die Treppen fort waren. Außerdem konnte man vor Dampf und Rauch kaum atmen. so daß wir sicher waren, es brännte auch noch. Ich mußte also mit den drei Mädchen, die mit mir da oben waren, aus einen Belkon gehen, und von dort aus sahen wir dann, wie die entsetzlich verwundeten und toten Leute aus den Trümmern hervorgezogen wurden. Das Geschrei und Gestöhn werde ich nicht vergessen. Es war zum Wadnsiunigwerden. Aus dem Hause sind 9—11 Personen tot. Meinem Stubenmädchen ist ein Bein fortgerissen, von einigen Dienern hat man uberhaupt nichts gefunden. Die Tochter ist sehr schwer verletzt: beide Beine gebrochen, die Knochen sehr zerspiittert; vielleicht muß amputiert werden, man weiß es noch nicht. Auch sonst hat sie an den Beinen amin und besi bund iun worrum Phpnid keur er# zwucht sein. Ob sle leben wird. is fraglich. Der Kleine hat ein ein gebrochen, ist aber munter. Sonst ist von der Familie niemand verletzt, was ein Wunder ist. Viele Besucher— der Minister hatte Empfangstag— sind tot oder sterbend. Im Garten lagen tote oder entsetzlich zugerichtete Menschen umher, fortwährend wurden Leichen oder Verwundete in Laken vordeigeschleppt. Jn fahre gleich ins Haus zurück, um meine Sachen zusammenzusuchen. Ich glaude, es wird alles da sein, wenn man nur nicht alle meine voldsachen, die ich gerade an diesem Tage nicht angetan hatte, geKohlen dat! Wir fiud, nachdem alle Toten und Kranken verforgt waren, ins Wiuterpalais gefahren, we wir einen traurigen Einzng hatten Natütlich habe ich in der Nacht kein Auge angeten. Jc horte immer wieder alles. Außer den Kindern ist keiner in einer vormalen Verfassung. Eden telephonierte der deutsche Roninl an: obd ich lebte usw. Serbien. Beigrad 31. Aug.(Tel.) Auf der Reise wurde Ronig Peter in Kladow von einer rumänischen Mitston degrüßl. König Peter war mit Gefolge auf dem Schiff„Zar Rikolans“. die rumäuische Mission, bestehend aus General Crainiseann, einem Major und einem Hauptmann auf dem Ranonenboot„Serrsal“ in Kladow augekommen. Der Rönig empfing die Mission auf einer am Ufer errichteten Tribüne. Grainikeann begrüßte den König namens seines Hertschers. Der König bedankle sich mit herzlichen Worten. An den Empfang schloß sich ein Geiadiner zu Ehren der Mission an Bord„Zar Nikolaus“ an. Der König und Crainiseann wechselten Trinksprüche. Rumäuische Schiffe mit der Mission gaden dem Rönigsschiff des Geleit bis zur Stabt Drze Peienke. Drovinzielle Nachrichten. Dortmuno, 30. Aug. Der gestern von der Streilammer wegen Mitzhandlung zu 6 Monaten Gesängnis verurteilte Polizeibeamte Nüschenberg wurde sofort aus dem Rädtischen Sicherdeisdienst entlassen.— Auf Zeche Zollern I1 kam der Berzmann Heinrich Becker aus Castrop durch Einaimen giftiger Gase zu Tode.— Von dem kaiserlichen Guadenerleßt werden im Landgerichtsbezirl Dortmund nur 2 Personen betrossen. * A u m e n, 3 0. A u g. I m S t r e i t e w u r d e v e r g a n g e n e N a c h t der Arbeiter Küll in der grohen Vordach erschlagen. Der Teter warde verhallet “ Schwerte, 30. Augußt. Bekanntlich hat der diesige Kriegerverein in seiner letzten Generalversammlung die Reform des Unterstätzungswesens mit großer Mehrheit abgelehnt. Infolge dieser Ablehnung int jetzt allen Reverveofnizierer amtlich die Weitung zugegangen, dis zum 6. Sepiember aus dem Verein auszutreten. Diehrere Vorstanbomitglieder haben bereits ihren Austritt aus dem Verein erklärt. * Hagen,:0 Aug. Der Provinziglausschuß der Provinz Westsalen bestehend aus dem Herrn Overpräsident Freiherr von der Recle, Erz. Münster. Agl. Kammerderr von Landsberg. Exz., Steinfurt. Regierungeprasident von Coels-Arnsberg. Obervurgermeister Geheimrat Schmieding=Dortmund, Burgermeitter Stappethorst=Bielefeld, Landtagbadgeordneter Ostrov. Gutsbesitzer Schulze=Hannen u. a., insgesammt 19 Herren, unternahm deute eine Besichtigungsfahrt. Am Vormittag unternahm die Kommission von Jerst aus eine Fahrt zur Möhnetalsperre. Nachmitlagt begab sie sich nach Hagen, von hier aus mit der Kleinbahn zur Hatvertalsperre und von dort über Boerde zurück nach Hagen. wo die Herren im„Hotel Lünenschloß“ abstiegen. Morgen früh Uhr erfolgt die Weiterfahrt noch Bochum zur Besichtigung der Provinziel=Hedammenlehrat. stalt.„ Siegen, 29. Aug. Nach dem Bericht der Haudelskemmer Siegen für das Jahr 1905 hat sich die Förderung an Eisenstein im Werte um 1 558 82. Ml. vermehrt. Der Bergbau sieht im allgemeinen mit frischer Hoffnung der Zukunft entgegen. Tatsächliche Aufschlüsse auf einzelnen Gruden haben den Interessenten die Uederzeugung beigebracht, daß das Vorkommen des Eisensteins im hiesigen Bezirk in wesentlich größerer Teuse als bisher angenommen war, anhält und daß ferner der Eisenkein in der Teufe nicht in den Stärsen der Ablogerung abnimmt. sondern wahrscheinlich sich in größerer Mächtigkeit fortsetzt, als disher angenommen wurde. Die Herstellung von Roheisen hat sich um 69 013 Tonnen und im Werte von annähernd 4.5 Millionen Mark vermehrt. Die Puddel= Walz= Hammer=, und Stahlwerke haben ihre Erzeugung nicht unbedeutend vermehrt. Die Erzeugung in allen sonstigen Zweigen der Eisenindustrie i# geillegen. Hattingen, 30. August. Die Regierung hot nunmehr der Erdauerin der elektrischen S Langenderg Hattingen gestattei auch auf theinticher Sette d. h. von der westtälischen Grenze bis Langenberg(Sktld) auswärts die Geleise zu legen und die Masten zu setzen. Die Stadt Langenberg hatte diergegen Einspruch erhoben. Auf wreßtatticher Seite sind die Bauarbetten derotts dis kurz vor unserer Stadt brendet. * Lennep. 30. Aug. In der Schleiferei der ZangenSügen und Werkzeugfaprik von Gedr. Dusatis zersprang ein Schleissein von 2 Mtr. im Durchmesser. Während die eine Hälfte dtielt zur Eide siel. wurde die andert weggeschleudert. Der Steinkeloß streifte den Aermel eines Schleifers und IIemmte dat Bein eines jungen Mannes fest an den von ihm bedienten Schleifstein, der noch in Bewegung nar. Ehe die Triebwelle stillgesetzt werden konnte hatte der rotierende Schleifstein dem Bedauernewerten dereits das Fleisch dis auf den Ruochen weggerissen. Nur mit Hülse von Winden konnte der zersprungene Stein entsernt und der Schwerverletzte aus seiner Lage befreit werden. * Müldeim a d. Ruhr. 30. Aug. Eine sellene Gratulantin hat sich am Mittwoch deim Kaiser aus Anlaß der Tause dei eisten kaiserlichen Enkels eingefunden. Es ist dies dee Witwe Wilh vom Bruck. Hornstraße 12 wohnhaft. Bei diri idrer eis Söhne baden deutsche Kaiser die Patenschaft übernommen: Kaiser Wilhelm 1., Kaiser Friedrich III. und Kaiser Wildelm 11. Es ist dies die einzige Mutter im ganzen Deutichen Reich, die alle drei Koiser Paten ihrer Söhre neunen darf. Der im Jahre 1890 verstordene Mann der Frau wer 13 Polizeisergeant dierselbst and überrahm später eine Wirtschaft der Bruchstraße. Von den 11 Söhnen sind noch 9 darunter alle drei kaiserlichen Patenkinder. Interessant sein und vielleicht einzig dastehen, daß die Frau 11 Söhnen aber keiner Tochter das Leden gegeden dat. von den 11 Sohnen daben drei gedient, ein Soha tritt im Herbst dieses Jahres ein fäufter im nächsen Jahre deim Milttär ein. * Duisburg, 31 Ung. Das Pserd anes hiengen unternehmers wurde vom Starrkrampf befallen, so daß er das Maul nicht mehr aufmachen und nichtt mehr fressen konnte Auf Auraten von zwei binzugezogenen Verärzten muhte das Tier gethtet werden., d# mratsentierte eumn Bait von . Taiseurg- Ruprort, 30. August. Ein bosändisches Schiffermädchen siel im Nordhafen deim wasserschöpfen üder Bord. Ein Matrofe sprang ihm in voller Kleidung nach und konnte des Wädchen noch rechtzeitig retten. * et. Bito, 30 August. Einen Biedtransport von 19 Stück suchten 23 Treider am Samstag abend üler die beigische Erruge nach dier durchzuscmuggeln. Durch die Wachsamkeit des Grenzdeamten wurde dieser Plan zwar vereitelt, doch konnten nur vier Stück Rindvieh deschlagnahmt werden, da die Treider Zeit fanden, die anderen 15 Stück über die Oreuze zurückzubrungen. Von den Schmugglern sollen drei Mann erkannt sein. * Dasseivorf, 30. Aug. Mit der Frage der Bierdreiserdbhung deschäftigte sich heute mittag eine von der Taffeldorfer Wirteinnung einterufene Versamnlung. Im Gegensag zu dem Deutschen Gastwirteverdand datte der Dafseldorter Wit evereen mit den Ringdiauereien ein Abkommen veradredet, das dahin zielte. daß die Wirte die Erhöbung der Vierpreise tragen sollten, wogegen die Gastwirte eine Erhohung des Flaschendierverkaufs preises erwirkteu und außerdem eine Erdöbung des Vierpreises für den Stoadenverkauf in die Wege leiten sollten. Die Versammlung war gegenteiliger Ansicht und lebute jede Vierpreiverdöhung, bei sie direlt oder auf dem Wage der Kompensatton geplant, entschieden ab. * Sitorf(Regdz Köln) 30. August. Größere Erdwassen losten sich am ein Geleise. Dank der Aufmerksamkeit der Beamten ist ein Ungind verdütet worden. Der Schnellzug 10.44 Uhr, der dereits in dietem Geleise fuhr. wurde wieder zurückgeschoben und in ein auderes Kleis gesetzt. Der Verkehr wurde eingleisig mit geringer Verzögerung aufrecht erhalten. Der Erdrutsch wurde anf besondere eiementere Einflüsse zurückgesührt. Größte Vorsichtsmaßergein find gei Codienz. 30 August. Zu den von unt aus Soarburg gomeideten(berüchten üder ein verloten gegangenet grohesLee der Triener Domdanloltein wird der„Ab=drest Zte„miigeteilt. Leden. besw. 4 Los entfollene 30 000 Mart 1# am Frangetaß das große Los ger nicht nach Saardurg gesallt durch die Loiteriegeschäfte Pfgrdie in Etten dei Cobleuz nach hier verkauft wurde. Die auf dreset Summe von 100 000 Mark ist in zwei Loiten zu ge zur Auszahlung gelaugt. * Eingerdrück, 0. August Gestern abend keuhaus unweit Bingertrück an mit Schweteiktet beie dener und## Duisburg bestimmter Rahn der Ferma Winichermann#####1 K#ndig gesunten. Haunover, 30. Anz. Bei der Einsohet in dun dueßtere Bahnhof Rieß der um 2 Uhr nochmittags von Miade= kommende Persouenzug bei der Ueberführung der Brüderstrabe aus eine Rangiermaschine, die einen Versomen, aud einen Güterwmagen hinter sich hatte. Beide Lragen die etmet einander geschoben wurden enigle sten Zwei Veamte bei ein fahrenden Personenzuges, der über das Oelißquel binanderfehera war, wurden leicht verlegzt, von den Mersenden bei bageges uud. mand Verietzungen enlitten. Ein Daupigleis war jekeige der Gutgleifung der beiben Wogen eime 3 Stunden grtprert.— Heie Dt#nick Semülde loren angege Nr. 421. Oorgen-Rusgabe. Elorksr. Sematag zanmsetrogen. bis wir de P#ve das L##utsch= Aeich tocht lang emsgchertert angihte ulttg Trl. ttekt werden, dis für geines sechlenüle ##ielrats zut Geminnung von Nunensen un derausgegebens bonialbemsfrattiche Nen ihn persdulich par nichts augept. Es bei e Heern Schueeder neven seinen Tatigkeit s# ersehen eines Augestekten eradioht worden H. ismpel des#1f.. * Ueder den Eslener Katdollkentag schreibt nochmals die Deutsch Evangel. Korresp. Sie will natürlich ablokut nicht die friediertige Haltung des Katholtkentages gelten lassen und führt an der„Ultramoutanismus" kenne nicht die Tause alt zemeinsames Band aller Christen, in der wurden alle evangelischen Tausen, wnde Dußende von Fallen aus jungker Vergangenheit beweisen, in ihrer Guttigkeit angezweiselt und die Uebertretenden bedingungsweise wiedergetauft. Das ist eine Erfindung. Die bedingte Tause wird nur vorgenommen. wo Zweitel berechtigt ist, daß die Tause von dem protestantischen Geistlichen unguttig gespendet wurde. Soiche Fälle kommen vor, sie bilden aber nicht die Regel. Daß Vorsicht am Plapze ist, versteht sich beim Eindringen der Gottheit Chial=Leugnung in die protestantische Geistlichkeit von seidt. Sehr lehrreich sind die Falle in Hamburg, wo inze Kinderschaten von protestantiichen Predigern ungüitig getauft waren. Die„Deutsch=Evangel. Korresp. nimmt weiter daran Anstoß, daß auf dem Katholtkentage in Essen die Los von Rom=Bewegung eine hochverrdterische genannt worden ist. Ja, ist sie denn das nicht! Wir meinen. die deutschen Protestanten hätten alle Ursache, sich von jener Veuegung serngeballen Betreifs Auwendung der Zürsorgeerziehung auf blinde und taubstumme Kinder haben der Unterrichtsninister und der Minister des Innern türzlich an die Regierungsprasidenten nachstehende Verfügung gerichtet n bo. A. Minzer#gig#########, den Geseg über die stallen untergebrachten taubstummen und Kinder immer noch erheblich ist. Nun hat zwar das Fursorgeverfahren in vielen Jällen nicht durchgeführt werden können, weil die gesetzlichen Voraussetzungen der Fürsorgeerziedung von den Gerichten nicht in allen Teilen als totsächlich erwiesen angesehen erden konnten. Es ist jedoch in neueren Entscheldungen des Kammergerichts zutressend ausgefährt worden, das der Widerstand des gesetzlichen Vertreiers gegen den Eintritt nicht voll. stuniger Kinder schulpflichtigen Alters in eine Taubstummen= oder Bimdenanstalt in allen Fällen durch vormundschaftliche Auorduungen auf Grund des§ 1666 dei Bürgerlichen Gesetzbuches beseiligt werden könne. Da es dringend erwünsch: ist. daß kunlichst allen tandstummen und blinden Kindern die Wohltat eines geordneten Unterrichts zu teil werde, so sollen die nach##4 Absatz 1 des Fürsorgeerziehungsgesetzes derufeuen Beamten auf die vorerwähnten gerichtlichen Eutscheidungen aufmerksam gemacht und angewiesen werden, in allen Fällen, die zu ihrer Kenntuis gelangen. bei den Vormundschaftsgerichten entsprechende Anträge zu Niederlande. Die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages wird in den katholischen Blättern von Holland in den Betrachtungen über den Deutschen Katholikentag in Essen erneut in Anzegung gebracht. Die herrlich verlaufene 53. Generalversammlung der Katholiken Deutschlanos, an der auch viele holländische Natholiken teilgenommen haben, hat bei ihnen diese erufte Anregung hervorgerufen. So schreibt Het Centrum, das Organ des verstorbenen Prälaten Dr. Schaepmann, weicher selbst auf einigen Katholikentagen als Redner ausgetreten ist: Mit Wehmnt verlassen wir die Stadt in deren Mauern wir so herrlich=schöne, herzerhebende Tage verlebt haben, die niemale aus unserer Erinnerung schwinden werden. Und wenngleich mit begreiflichem Stolz und herzlicher Freude über die Kraft unserer deutschen Glaubensbrüder, wenden wir uns doch mit einem Gefühl eigener Unvollkommenheit und Unzufriedenheit zu dem kleinen. freien Niederland, wo auch so viele Katholiken wohnen, wo auch das katholische Leben und Wirken nicht stille steht, wo auch eine Anzahl tüchtiger Männer arbeitet an der glücklichen Lösung der sozialen Fragen mit großem Eifer und unermüdlichem Fleiße. wo auch Begeisterung für die katholische Sache herricht, wo auch eire große Organisation alle Ratholilen zu umschließen bestrebt, doch — wo noch kein allgemeiner Katholikentag abgehalten worden ist. Ich glaube, daß viele Niederländer in Essen gewesen sind und diese unvergeßlichen Tage mitgemacht haben, und ich darf wohl sagen, daß auch in ihren perzen ein ebenso großes Verlangen nach dem ersten allgemeinen niederläudischen Katholikentag vorhanden in. Wie lange noch, wie lange!„ Li. Bedens, Der Verfasser dieser Ausführungen hau die Beventen, die gegen die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages geltend gemacht werden, mit Recht für nicht durchschlagend. Die Glaubenstreue und der Glaubenseiser der niederländischen Katholiken, werden auch einem allgemeinen niederländischen Katholikentage ein schönes Gelingen sichern. Die Begeisterung der Katholiken in den Niederlanden für die katholische Kirche ist wahrlich nicht geringer, als diejenige ihrer deutschen katholischen Glaubensbrüder, und an führenden katholischen Männern fehlt es ihnen auch nicht. Es ist nur eine kräftige und energische Initiative einiger weniger Männer notwendig. Und wenn die Auregung zu einem ersten allgemeinen niederländischen Katholitentag an das deutsche Sprickwort„Frtsch gewagt ist halb gewonnen erinnert, so mächten wir iin Anschluß daran auf das deutsche Dichterwort hinweisen„Was heute nicht geschiebt, ist morgen nicht getan und keinen Tag sollst Du vergessen Das Mögliche sol der Entschluß sogleich deim Schopse sassen. Er wird es dann nicht fahren lassen und wirket weiler weiler uuucd: Frankreich. . Poris, 30. Aug. Wie aus gut unterrichteten kirchlichen Kreisen verlautet, tritt die permaueute Bischoftkvinmission doch schon am nächsten Sonntag nachmiittag um hr zu ihrer zwei Tage beanspruchenden Vorberatung im hiengen erzbischöflichen Palais zusammen. Damit werden der am nächsten Dienstag schon beginnenden Blonarversammlung des franzosischen Episkopats die Wege zu den kommenden Diskussionen etwas grednet. Die oben genannte Kommission umsaßt nicht 17 Mitglieder(wie wir gestern bereits mitgeteilt hatten), sondern 18, da Paris nicht allein den greisen Kardinal Ruhard, sondern auch dessen Koadjutor Migr Amette dahin entsendet. Neben den drei Kardindlen Richard=Paris. Lecot=Vordeaux und Coullie=Vyon gehören die Oderhirten noch folgender Diezesen der Dauerkommission an: Air. Albi. Auch, Avignen. Besancon. Bourges, Cambrai, Chambern. Reims, Rennes. Ronen, Sens. Teulouse, Tours. Damn sind die 17 Kirchenprovinzen Frankreichs, auf die noch östers verwiesen werden wird, vollzählig. Der radtkatsozialistische Sitele der seit einigen Tagen authentische Schriftstücke zum gegenwärtigen Kirchenstreit man weiß nicht, aus welchen Qnellen— veröffentlicht hat, rät den am 4. September zusammentretenden Bischösen an. sich von den vatikanischen Direktiven für die französische Landesangelegenheit frei zu machen. Der Wunsch dieses Blattes ist wohl der Vater dieses Gedankens. Vorlausig wird sich der Episkopat hier den Anweisungen der Enzyklika Grarimim= unterwersen und die Losung folgender Frage versuchen: Was bliebe der Kultusorganisation in Frankreich mit Umgehung der Kultus= und kanonischen Vereine übrig? Pius A. schrieb in seinem letzten Rundschreiben:„Ihr mußt also aus Wert gehen und zur Kultusorgantiation von samtlichen Rechtmitteln Gebrauch machen.“ Verschiedene Bischöfe haben bereits erklärt, daß sie den Kultus auf alle Fälle nach dem 11. Dezember 1896 in den Kirchen weiterbetreiden. Diese Aufsassung erscheint zur Stunde noch etwas verfrüht. Vielleicht gibt es noch eine Einschwenkung zwischen Kirche und Staat. Die Croix meint, daß den Bischösen hierbei eine Vermittlerrolle zukomme. Das ist auch unsere Ansicht. Es kommt nur auf das Wie an. Der heilige Vater hat ja bekanntlich auch eine Tür zu Anknupfungspuntten ofsen gelassen. Bird aber die Rezierung aus ihrer Reserve heraus zu bringen sein? Die Bischofsversammlung wird auf alle Fälle den Rechtsboden des öfsentlichen oder privaten Kultus bei Umgehung der Kultvereine usw. untersuchen. Das ist außerordentli b wichtig. Nebenbei kommt der Konserenz auch das zweite Stück Arbeit zu. für die materielle Organisation der Kirchengemeinden auszukommen. Das wird in manchen Diozesen ungemein schwierig sein. Italien. Eine Rott des„Osservatore Romtaus“. Der von Protestanten geleitete und der französischen Rezierung nnhestehende Pariser„Temps“ hatte in seiner Wut über die Ablehnung der Kultusgenossenschaften in der letzten Enzyllika des Papstes gegen diesen den Vorwurf erhoben, der Papst habe die öffentliche Meinung gesalscht, indem er über die Beschlusse des französischen Epistopates falsche Mitteilungen gemacht hatte. Auf diesen unverschämten Angriff antwortete am 28. August das päpstliche Organ Ofservatore Romano“: In den letzten Togen hat der„Temps“ auf seine Art über die Beratungen der franzöfischen Bischöse in deren Versammlung vom Juni berichte“, und die angedlichen Enthüllungen des Pariser Battes sind von der offiziösen amtlichen„Telegraphenagentur“ Italiens gesählig weiterverdreitet worden. Auf diese Verbssentlichung haben wir bisher jenen Wert gelegt, den sie verdiente, und wir hätten nichts dazu bemerkt, wenn nicht janes Blatt, alle Grenzen und jedes Maß überschreitend, sich erlaubt hätte, aus der von ihm fabrizierten Geschichte Aberans deleidigende und doschimpfende Schlußzfolgerungen gegen den Papst zu ziehen, der von ihm verwegen deschuldigt wird. in der letzten Enzyklike das Botum der Bischofsversammlung gesclscht oder verhüllt zu haben. indem er es für beinahe einstimmig erklärte, was es in Wirklichkeit nicht In seiner Erzählung üder die Veratungen der Bischose dehauptet der„Tempe, daß sie auf die erste ihnen vorgelegte Frage Billigt ihr das Treunungsgeseyz“ einstimmig mit Ausnahme von zweien. in verneinendem Sinne geantwortet hütten, und daß sie dierauf mit 48 von 74 Stimmen, das heißt mit einer Mehrheit von 26, sich für die Kultusvereine ausgesprochen hütten. Und deshalb, wenn der Papst in seiner letzten Enzyklike dehaupte, daß die Bischöfe jene Vereine fast einstimmig verworfen hätten. falsche er und verrate er die Wahrheit. Es gedört wirklich die ganze Unerfahrenheit und Untenutuis eines protestantischen Blgttes, wie„Tempe“, hinsichtlich der päpstlichen Autorität und der ihr gedührenden Edrfurcht dazu, um die erste Frage für möglich zu halten, die nach seiner Behauptung der Bischofsversammlung vorgelegt worden sei. Eine erlauchte Versammlung kirchlicher Oberbirten fragen, ob sie ein Gesetz annehmen oder nicht, das der Papst schon sormell und feierlich in einer ersten Enzyklike verworfen hat, hieße ihnen eine Beleidigung zufügen, die vielleich: dem„Temps erträglich scheint, die sich aber gewiß kein Vorsitzender einer solchen Versammlung erlaubt hätte. Die eiste Frage, die den versammelten französischen Bischofen wirklich vorgelegt wurde, war: ob die Kultusvereine so wie des Gesetz sie vorschreidt, möglich seien ohne Verletzung der heiligen bestim m. aum lab bie Autmert bei Spiftspets auf bieis Jeaes war, mt. kler, und saß einstimmig verneinend. Und indem die päpkliche Enzollika bedauptet, daß dirse Ver. von den Bischöfen beinabe einstimmig verworfen wurden, antspricht sie nicht nur vollkommen der Wahrhetl, jenbern gebraucht dam auch dieselben WDorte, womit die Bischsfe mllärten, daß zeue Vereine nicht möglich seien, wenn die wosentlichen Rechte der Rürche aufrachterhalten würden. Die päpstliche Enzollite beseßzt sich mit der zweiten Frage, betressend die Möglichkeit anderer, kanonischer Vereine erst. nachdem sie festgestellt hat, daß die erste Frage durch des las eiustimmige Botum der Versommlung zu Peris verneint Wiar fragen den„Tempe“ oder wen immer, od er ei wagt. dieser unserer eingehenden und bestimmten Behauptung zu wider. sprachen, aus der klar hervorgeht, baß, wenn von Felichung oder Verdüllung der Wahrheit die Rede sein kann, diss nicht den Pap# (ein ungeheuerlicher Gedanke!). sondern dem„Temps“ trifft, der— sei es aus Verseden oder döser Absicht, sich demühl, zwei ganz verschiedene Teils des papstlichen Dokumentes zu vermengen. Der Osservatore Romano erwähnt seiner die Behauptung des„Temps“, der hl. Stuhl habe auch bei seinem Proteste gegen den Besuch des Präsidenten Loudet in Rom eine Fälschung begangen und weist diese bereits seit langem widerlegte Beschuldigung zurück. Jemand anders— erklärt das römische Blatt habe in dieser Angelegenheit die Wahrheit getrübt, nämlich die französische Regierung, als sie in einer amtlichen Veroffentlichung diplomatischer Urkunden, die dem Volke die Ursachen des Bruches zwischen Frankreich und dem hl. Stuhle zeigen sollten, eine Rote wegließ, welche Dinge bewies, die den Behauptungen der Regierung widersprachen. Im übrigen kann es nicht weiter überraschen, wenn die französische Regierung durch solche Preßverteumdungen ihre Verlegenheit zu verbergen sucht. Rußland. Das Attentat gegen Stolypin. Ein Augenzeuge bes Allentats, der Simbirsker Gouvern ments=Adelsmarschall W. N. Poliwanow, der in Begleitung# Piasidenten des Landschaftsamtes Beijakow mit dem Ministerprändenten Stolypin eine Unterredung gehabt hatte, erzählte der „Nowose Wremsa, daß gerade in dem Augenblick, als sie sich verabschieden wollten. plotzlich mehrere destige Detenationen erfolgten. Weiter sagte er. laut„Frks. Zig.:„E war um 3.20 Uhr nachm. Ich wurde emporgehoben und ftel greich darauf schwer auf die Diese nieder. De ich nicht das Bewußtsein verloren hatte, erhod ich mich sofort wieder. Wir verließen des Kadinett und mußten dabei durch das Feuster in den Garten springen, weil die Ausgangstür durch Trümmer verbarrikadiert war. Von den Mauern war die Stukkatur abgesallen, die Möbel lagen in wilder Unordnung durcheinander. Mit erregter Stimme rief der Minister laut:„Was ist geschehen! Wo defindet sich meine Famille!“ Ich erwiderte:„Eine Bombe!“ Vom Gartzu aus be. merkten wir, daß ein Teil des Hauses zerstört war. Alle, die sich im Empfangszimmer besanden, waren tot oder verwundet. Dem Kanzleidirektor des Moskauschen Generalgonverueurs A. A. W o.roninner der Kopf abgerissen worden.“ Die Namen mehrerer Toten sind noch nicht festgestellt. Von den Verwundeten sind bislang der„Petersd. Zig zufolge erkannt worden: Stanislaw. Bernazki, Nikolai, Kumsurow, Dr. Fechner, Munch, Wiadimir Chodtewitsch, Gunther. Michatlow, Birgalski, Dulewitsch, Rederonn Matos Beigen, Beier Lotanemn Gnimtich und Inssamzew. Die Attentater, zwei Männer und zwei Frauen, deren e auf den Namen des Riasauschen Kleinbürgers Merosew nebst Freu, des Edelmannes Mironow und der Dienstmagd Anna Mona chowa lauteten, datten am 21. August an der Mortkaje eine Wohnung gemietet. Auf den Portier machten die Ankommlinge den besten da sie reichliches Trinigeld auch für die kteinsten Dienst der Beweis wurde von ihnen bisher nicht getiesert. Was sie vorgeden, sind teils kindliche, unkontrollierbare und unkontrollierte Behaup. tungen, teils bewußte, teils unbewußte Unwahrheiten, mit denen die Wissenschaft dieher nichts anfangen konnte. Die Untersuchungen von Fr. Grand=Maison, Paramelle, Auscher u. a. haden keinerlei Beziehungen der Wünschelrute zum Vorhandensein von unterirdischem Wasser festgestellt. Wenn solche scheindar vorhanden waren, dann beruhten sie auf Zusall, der hier eine um so größere Rolle spielt, als unterirdisches Wasser fast überall vorhanden ist. In wie weit Graf Wrschowetz und J. Beraz, die beiden meist genaunten Quellenfinder, bewußt oder unbewußt andere täuschten, wird schwer festzustellen sein. Daß ihre Erfolge in den meisten Fällen keine waren, hat sich erwiesen. Wir seldst hatten Gelegenheit, ihren„Geschäftsbetrieb" bei Wasserversorgungen in Römersberg i H., Rotenburg a. T., Deidesheim. Nietleben bei Halle und Altscherditz kennen zu lernen. Wir verweisen weiter auf die Warnungen welche der badische Minister des Innern am 25. Mai 1888, auf grund seiner Erfahrungen mit Herrn J. Berau, erlassen dat. An jedem Punkt der Erde wird man auf Wasser stoßen, wenn man genügend tief bohrt, und in den Tiefländern und Tälern wird Wasser fast überall in mäßiger Tiefe auftreten, ausgenommen in Tonschichten. Die Tiese des unterirdischen Wasserspiegels schwankt in deutschen Mittelgebirge vielleicht zwischen 0 und 800 Meter. Das Vorhandensein von Wasser ist an sich kein Wunder und kein Grund, einen Erfolg Izu behaupten. Wir könnten den Behauptungen der Rutengänger nur dann näher treten, wenn durch Nachprüfung der Beweis erbracht wäre, daß an allen denjenigen Stellen, wo die Rute kein Wasser anzeigte, auch tatsächlich keine vorhanden ist. Die Andabe der Wänschelrutengänger, daß an einem bestimmten Punkt in bestimmter Tiese eine so und so starke Wasserader“ sich definde, und links und rechts davon nicht, ist unsinnig und lächerlich. Hunderte von Kilometern Schächte und Bohrungen und Tausende von Kilomelern Stollen hat der Bergbau bereits in der Erde angelegt und damit uns die unterirdische Wasserverteilung und=Bewegung kennen gelehrt. Nur au wenigen Stellen in abflußlosen Becken, in gestanten unterirdischen Wasserausemmlungen werden die tiefsten Regionen des Wassers sich im Ruhezustand befinden. Weitaus das meiste unterirdische Wasser ist, der Schwere folgend, in den Gesteinsvoren und=Klüften in Bewegung.„Wasseradern“ seitlich begrenzt kanalartige Wasserstränge kennt die Quellenkunde nur wenig sie kommen vielleicht im Kalkgebirge und in den Höhlen als unterirdische Bäche vor. Große Mittel müssen die Wünschelrutenleute aufwenden, wenn ihnen die Wissenschaft glauben soll. Wir können aber bezeugen, daß aus vielen Beispielen des vergangenen Jahrhunderts, besonders aus Frankreich, der Nachweis bereits erbracht worden ist, daß die Wünscheleute mit der unterirdischen Wasserverteilung nichts zu tun het. Beider hat dieser Nachweis viele Millionen gekoftet; sie würden sich noch vervielfachen, wenn viele Hineingesallenen sich nicht schämten, an die Oeffentlichkeit zu gehen. Die Wünschelrute kann sonach von einem ernsthaften und wissenschaftlich denkenden Menschen, der ein einigermaßen entwickeltes Verantwortlichteitsgefühl befitzt, nur als Aberglaube, als auf Einbildung und Täuschung deruhend zurückgewiesen werden, nicht minder aber auch das Verfahren der mit anderen unkontrollierdaren Mitteln, galvanischen Retten, Körperfählung usw. arbeitenden Wossersinder J. Beraz und Graf Wrschowetz. Die Vertreter der Geologie ziehen ihre Schlüffe auf die Verteilung und Bewegung des unterirdischen Wassers aus der Verteitung und Lagerung der sehr durchlässigen und wenig durchlässigen Schichten und Gesteine. Die Unterzei hneten fühlen daher keine Veranlassung auf abergläubische und längst widerlegte Behauptungen weiter einzugehen. Darin glauben sie sich eine mit dem überwiegenden Teil ihrer Fachgenossen. So wenig jedoch viele Zweisel und Einwände gegen die Echtheit und Wirksamkeit mancher sogen. Reliquie ihrer Berehrung Eintrag zu tun vermochten, so wenig wir weiter der Meinung sind, daß die Verurteilung von 100 Nardenkötters die Kurpfuscherei vernichten wird, so wanig erwarten wir auch, daß die Wünschelrute verschwinden wird. F. Beyschlag." H. Waynschaffe. Dr. phil., Geh. Bergrat u. Prof. Dr. phil., Geh. Bergrai u. Pros. R. Keilhad. f. Leppia Dr. phil., Pros., Kgl. Landesgeologe. Dr. phil., Kgl. Landesgeologe. r sängt man sie auch mit Spitzen und an diesen Widerhaken u. Beim Absuchen der Risse ist VorDie Trepangsischerei auf Thursday Joland. Haupterwerbezweig der Bewohner von Thursday Island(eine Insel der Prince of Wales Gruppe in der Torres=Straße) ist neben der Perlmutterfischerei die Trepangsischerei. Unter Trepang oder Tripang, auch beché de mer genannt, versteht man eßbare Arten der Holothurien, oder Seegurken Dieselben haben eine rauhe, lederartige, mit Stacheln und Warzen besetzte Haut, werden einen Fuß und noch darüber groß und sind von walzenförmiger Gestalt. Ausgekocht, getrocknet und geräuchert, wird Trepang besonders nach China ausgeführt, we dieses Genußmittel sehr geschätzt wird und zugleich als ein Aphrodisiakum gilt. Die Fischerei von Trepang findet in der Weise statt, daß die Tiere bei Ebbe einfach von den Rissen abgelesen werden, bis das Boot voll von ihnen ist. Aus tieferem Wasser— Fischspeeren, die mehrere haben, oder durch Tauchen. sicht vor der Riesenmuschel(Trüidgona gigee) geboten. Diese Muschel, deren Schalen eine Länge von 8 bis 5 Fuß und ein Gewicht von 2 bis 4 Zentner erreichen, liegt oft im seichten Wasser der Risse mit weit geöffneten Schalen und schlägt dieselben bei einer Berührung mit lautem Schall zusammen, wobei das Wasser hoch aufspritzt. Gerät nun ein Trepangsischer in diese Schalen mit der Hand oder dem Fuß hinein, so sind solche Gliedmaßen verloren, indem sie„durch das plötzliche Schließen der ineinander greisenden Muschelschalen bis auf den Knochen durchschnitten werden, und werden erst wieder dann frei, wenn ein Durchschneiden der Schließmuskeln zwischen den Schalen erfolgt, in welchem Falle die letzteren sofort voneinander klaffen. Das Tier der Tridacna=Muscheln wird roh oder gekocht gegessen und soll austerähnlich schmecken. In Europa sieht man die Schalen der Riesenmuschel hin und wieder in den Kirchen als Taufbecken und in Gärten als Schmuck. Die Perlmutter= und Trepangfischerei wird übrigens auch in dem zu unserer schönen Südsee=Kolonie gehörenden Bismarck=Archipel betrieben. Im Jahre 1896 gelangten von da schon 130 Zentner Perlmutter und 3000 Zentner Trepang zur Ausfuhr. Diese Ausfuhr wird freilich von der in der Torresstraße noch um das hundertfache übertroffer. er Portier die Bagage vom Bahnhof daß die neuen Mieter einem lederAufmerksamkeit zuwandten; ihn Städtisches. onran e a Wr * Besienfpiele. Am lepten Sreiteg spiekte und 433 Mädchen, am Meuteg Zu2 Rucben, von benen 142 ant dem Mauriger Bezirk ers einen Turumarsch ausgeführt Lotten. Am Mittwoch haben 325 Knoden und 385 Mädchen geipiel!. gemein wird seitens der die Spiele leitenden Herren Loyrer des gute Benchmen und der Spieleifer der Kinder gelodt. ubir machen nochmalt auf des am 5. Septemder Kuttfiadende Krieasspicl aufmerksam.— Für die am Schluß der Ferien turuerischen Wettlämpfe um dei von Gr. Erzellen, dem kommaubierenden Geusral geschenkte Banger hat der Spieleueschoß„Schleuderdellweitwersen, 150 Mele: —## tlaufen und Weitspringen“ bestimmt. Es war: sehr erwünscht, daß sich an dem Wettkampfe aus jeder Schule die desten Turner beielligien; et wird auf eine Beteiligung von ungefähr 60—90 Schülern gerechnet. Verjenige Schtler, der in allen drei volkeinmlichen Uebungen die böchse Punktzahl erreicht hat, hat damit für seine Schule tus Banner auf ein Johr erworben und erpält s#r sich ein wertvolles Buch als Preis, die anderen Schüler, die am Wettkampfe teilgenommen, erhalten edenfalle bis zu einer noch festzuletzenden Punktzahl Bücher als Erinnerungspreise; die Bucher haden bekanntlich samtliche hiesigen Buchhandlungen in liebenewhrdigster Weise dem Spielausschaß zur Veragung gestellt. a' Ein Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Rodsohrer ereignete sich heute mittog auf dem Ludgeriplatz. Das Auto überfuhr des Fahrrad, das obllig in Trammer ging. Die Schuld an dem Unsall soll der Geschadigie selbst tragen, der die Signale des Motorradfahrers nicht beachtete. Drovinzielle Nachrichten. Dortmund, 30. Aug. Der gestern von der Stroflammer 81. Augus. spielten 430 Kund, Auaten Gefängnis verurteilte Sindruck, leistungen spendeten. abholte, fiel es ihm auf, daß die neuen# deschlagenen Kosser ihre besondere Aufme Iougeg. nahm die angedliche Megd, ein Mädchen von 20—22 Jahren, in Berwahrung. Am 28. August bestellte Mironow bei dem Hausknecht einen verdeckten Wagen, um ins Theater zu fahren. Der Hausknecht begad sich zu dem am Maximilianowsl1 Pr. Nr. 12 ledenden Fuhrherrn Lew Alerandrow und mietele eine elegante Kutsche für 10 Rudel, mit der sich die Ankommlinge auch tatsächlich in ein Gartentheater degaden. Am Samstag, dem Tage des Attentals. erschien um die Mittagszeit beim Iphrderrn Alexandrow die Magd der Merosows und bestellte zu 2 Uhr eine Kutsche, die auch für dezeichneten Stunde präzise eintraf. Als die neuen Mieter herauskamen, siel es dem Hansknecht und dem Portier auf, daß alle anders als sonst gekleidet waren: Frau Morosowa trug eine elegante schwarze Rode, während ihr Mann und Mironow eine Offiziersuntform angelegt datten, wodei Mirow einen Helm unterm rechten Arm trug. Nachdem die Gesellschaft den Wagen bestiegen hatte, setzte sich dieser in der Richtung nach der Gorochowaja in Bewregung. Etwa 10 Minuten später erschten jdie Dienstmagd Anua Mouachow: der Portierstude und erklärte, sie wolle die Abwesenheit der Herrschaft zu einem Spaziergang durch die Stadt deuugen worauf sie in der Richtung welche die Gquipage genommen hatte, verschwand. Dem Umstande, daß sich die Zivlisten plötzlich in Offiziere verwandelt hatten, legten merkwürdigerweise die Hausknechte und der Portier keinerlei Bedeutung dei und erst am Abend, als sich die Nachricht von der Schreckensigt in der Stadt verdreitet dakte. begann in den Hormlosen eine Adnung über den Sachverhalt aufnsteigen. Von der Frau Morosows und ihrer angedlichen Magd sehlt die myt jede Spur. Die einzige Personlichkeit, die de datte Auskunft gesen können, der Kutscher, ist seinen Verlezunge erlagen. Der dritte Attentater hat, wie die Polizei nunmehr s## gestellt hat. auf den Paß des Rigaschen Polviechnikere Elligt Wiadislawowitsch Dulewitsch ungefähr eine Woche in einem Chamdregarnie am Newski Prospekt geledt, ohne dort durch seine Ledensweise irgend welchen Verdacht erregt zu haben. Am Tage des Attentats hatte er seine Wohnung verlassen und ist feitder nicht mehr zurückgekehrt. Eine dort vorgenommene Haussuchuug verlief ergednislos. Im Gesäugutshospital, wo sich der vermeintliche Dulewitsch zurzeit gefindet, hei er sich dald Nikitin, bald Saizew, dald Petrow geuannt. Was die verschwundene Magd der Morosows detrifft. so verlautet, daß sie sich unter den bei der Explosion umgekommenen Personen befindet. Aus einem Brief einer jungen Dame, die in dem Laufe ber Ministernraßdenten Stolppin als Gesellschafterin weikte, dieten folgende von der„Röln. Zig.“ wiedergegedene Stellen allgemeines Ich din also wirklich ganz unversehrt geblieben. Ware die Bomde auch nur eine Sekunde eder geworfen worden, wäre ich nicht mehr am Leden und die Frauzosin auch nicht mehr. Air waren mit der Bonne und den Kindern zusammen auf dem eingestürzten Belkon. Ich war gerade über den Ilur hiuüber in den Salon gegangen, Mademotselle war noch im Flur, als der furchtdare Knall war. Feuster und Taren slogen uns entgegen, unter uns die Zimmer fort, neben uns edenfalle. Der Boden dog sich unter uns, so daß wir schon mit allem abgeschlossen datten und auf den Augenblick warteten, wo wir auch Kürzen warden. Von Angst keine Spur. Ich war so ruhig wie nie. Das mit anzusehen, was unn folgte, war fürchterlich. Wir konnten das Zimmer nicht verlassen, da die Treppen fort waren. Außerdem konnte man vor Dampf und Rauch kaum atmen, so daß wir sicher waren. es brännte auch noch. Ich mutte also mit den drei Mädchen, die mit mir da oben waren, aus einen Balkon gehen. und von dort aus sahen wir dann, wie die entsetzlich verwundeten und toten Leute aus den Trümmern dervorgezogen wurden. Das Geschrei und Gestöhn werde ich nicht vergessen. Es war zum Wadnsinnigwerden. Aus dem Hause sind 9—11 Personen tot. Meinem Stubenmädchen is ein Bein fortgerissen, von einigen Dienern hat man überdaupt nichts gesunden. Die Tochter ist sehr schwer verletzt: beide Beine gebrochen, die Knochen sehr versplittert; vielleicht muß amputiert werden, man weiß es noch nicht. Auch sonst hat sie an den Beinen große Wunden und soll durch den ungeheuren Blutverluß sehr geschwächt sein. Ob sie leben wird, is fraglich. Der Kleine hat ein Bein gebrochen, ist aber munter. Sonst ist von der Fomilie niemand verletzt, was ein Wunder ist. Viele Besucher der Minister hatte Empfangstag— And tot oder sterdend. Im Garten lagen tote oder entsetzlich zugerichtete Meuschen umher, fortwährend wurden Leichen oder Verwundete in Laken vordeigeschleppt. Jc fahre gleich ins Haus zurück, um meine Sachen zusammenzusuchen. Ich glaude, es wird alles da sein, wenn man nur nicht alle meine Goldsachen, die ich gerade an diesem Tage nicht angetan hatte, geKohlen det! Wir flud, nachdem alle Toten und Kranken verforgt waren, ins Winterpalais gefahren, we wir einen traurigen Einzug hatten Natärlich habe ich in der Nacht kein Auge zngeten. Ich hörte immer wieder alles. Außer den Kindern is keiner in einer normalen Verfassung. Eden telephonierte der deutsche Konsul an: od ich lebte usw. Serbien. Beigrad, 31. Aug.(Tel.) Auf der Reise wurde Rönig Peter in Rladow von einer rumänischen Mission begrüßl. König Peter war mit Gefolge auf dem Schiff„Jer Rikoland“. die rumäntsche Mission, bestehend aus General Crainiseann, einem Major und einem Hauptmann auf dem Kanonenboot„Seresul“ in Kladow angekommen. Der König empfing die Mission auf einer am User errichteten Tribüne. Crainiseann begrüßte den König namens seines Herrschers. Der Rönig bedankte sich mit herzlichen Worten. An den Empfang schloß sich ein Geladiner zu Ehren der Müssion an Bord„Zar Nikolaus an. Der Konig und Crainiseann wechselten Trinksprüche. Rumänische Schiffe mit der Mission gaden dem Königsschiff des Geleit bis zur Stadt Brza Peianka. beamte Rüschenberg wurde sofort aus dem städtischen Sicherbeusdienst entlassen.— Auf Zeche Zollern 11 kam der Bergmann Heinrich Becker aus Castrop durch Einatmen gistiger Gase zu Tode.— Von dem kaiserlichen Guadenerlaß werden im Landgerichtsbezirk Dortmund nur 2 Personen betrossen. * Aumen, 30. Aug. Im Streite wurde vergangene Nacht der Arbeiter Küll in der grohen Vordach erschlagen. Der Täter wurde verhaftet. “ Schwerte, 30. August. Bekanntlich hat der diesige Kriegerverein in seiner letzten Generalversammlung die Reform des Unterstätzungswesens mit großer Mehrheit abgelehnt. Infolge dieser Ablehnung ist jetzt allen Reierveossizierer amtlich Weisung zugegangen, bis zum 6. Sepiember aus dem Verein auszutreten. Mehrere Vorstandomitglieder haben bereits ihren Austritt aus dem Verein erklart. Dagen, 10 Aug. Der Provinzielausschuß der Provinz Westsalen bestehend aus dem Herrn Oderpräsident Freiherr von der Recke, Erz. Münster. Agl. Kommerderr von Landsberg. Exz., Steinfurt, Regierungepräsdent von Coels=Arnsberg. Oberbürgermeister Geheimrat Schmiebing=Dortmund, Bürgermeitter Stappelhorst=Bieleseld, Landtagbadgeoroneter Ostrov. Gutsdesitzer Schulze=Haunen u. a., insgesommt 19 Herren, unternahm heute eine Besichtigungsfahrt. Am Vormittag unternahm die Kommisston von Goest aus eine Fahrt zur Möhnetalsperre. Nachmitlags begad sie sich nach Hagen von hier aus mit der Kleinbahn zur Daspertalsperre und von dort über Boerde zurück nach Hagen. o die Herren im„Hotel Lünenschloß“ alstiegen. Morgen früh Uhr erfolgt die Weiterfahrt nach Bochum zur Besichtigung der Provinzial=Hekammenlehranstalt. Stegen, 29. Aug. Nach dem Bericht vrr Hunsels. kammer Siegen für das Jahr 1905 hat sich die Forderung an Eisenstein im Werte um 1 558 829 Ml. vermehrt. Der Bergdau sieht im allgemeinen mit frischer Hoffnung der Zukunft entgegen. Tatsächliche Aufschlusse auf einzelnen Gruden haben den Interessenten die Uederzeugung beigebracht, daß das Vorkommen des Eisensteins im hiesigen Bezirk in wesentlich größerer Teuse als bisder angenommen war, andält und daß ferner der Enteusein in der Teufe nicht in den Stärken der Abtagerung abnimmt. sondern wahrscheinlich sich in größerer Machtigkeit fortsetzt, als bisher angenommen wurde. Die Herstellung von Roheisen det sich um 69 013 Tonnen und im Werte von annshernd 4.5 Millionen Mark vermehrt. Die Puddel= Walz= Hommer=, und Stahlwerke baben ihre Erzeugung nicht unbedeutend vermehrt. Die Erzeugung in allen sonstigen Zweigen der Eisenindustrie in Hautingen, 20. Angust. Die Rezurung dot unnmehr der Erdauerin der elektrischen Strafendahustrecke Langenderg Hattingen gestattei auch auf theinischer Setie. d h. von der westfälischen Grenze bis Langenberg(Rhld) aufwärts die Geleise zu legen und die Masten zu setzen. Die Stadt Langenberg hatte hiergegen Einspruch erhoden. Auf wreßt##ttscher Seite siud die Banarbetten deroits dis kurz vor unserer Stadt deeudet. * Lennep. 30. Aug. In der Schleiferei der ZangerSägen und Werkzeugfaprik von Gedr. Busatis zersprung ein Schleissein von 2 Mtr. im Durchmesser. Während die eine Hälfte duelt zur Eide stel. wurde die andere weggeschlendert. Der Steinkeloß streifte den Aermel eines Schleifers und klemmte dat Beiu eines jungen Maunes fest an den von ihm bedienten Schleifstein, der noch in Bewegung nar. Ehe die Triedwelle stillgesetzt werden konnte hatte der rotterende Schleitstein dem Bedauernswerten dereits das Fleisch dis auf den Knochen weggerissen. Nur mit Hülse von Winden tonate der zersprungene Smin entsernt und der Schwerverletzte aus seiner Lage besreit Maideim a d. Ruhr. 30. Aug. Eine selkere Gratulautin dat sich am Mittwoch deim Kaiser auf Anlaß der Tause des ersten kaiserlichen Enkels eingefunden. Es ist dies der Witwe Wild vom Bruch, Hornstraße 12 wohnhaft. Bei drei idrer elf Söhne baben deutsche Kaiser die Patenscaaft übernommen: Kaiser Wilhelm 1., Kaiser Friedrich III. und Kaiser Wilhelm 11. Es ist dies die einzige Mutter im ganzen Deutschen Reich, die alle drei Kaiser Paten ihrer Söhre neunen darf. Der im Jahre 1899 verstordene Mann der Frau wor 13 Jahre Polizeisergeant dierselbst and überr ahm später eine Wirtschaft in der Bruchstraße. Von den 11 Söhnen sind noch 9 am Leben. darnnter alle drei karserlichen Patenkinder. Interessant dürtte es sein und vielleicht einzig dastehen daß die Frau 11 Sohnen aber keiner Tochter des Leden gegeben dat daben drei gedient. ein Sohn tritt im Herdst käufter im nächsten Jahre deim Militär ein. * Duisdurg, 31 Aug. Das Pferd einos hießigen Unterzehmers wurde vom Starrkrampf defauen, so daß es das Maul nicht mehr aufmachen und nichtt mehr freisen konnte Auf Auraten von zwei hinzugezogenen T#erüczten muhts das Tier getötet worden. Es repossentierte einen Abeal von : Daisburg= Ruprort, 30. August. Ein dosändisches Schissermädchen stel im Nordbafen drim Kafferschöpfen üder Berd. Ein Matrose sprang ihm in voller Kleidung nach und konnte das Mädchen noch rechtzeitig retten. * St. Bito, 30. August. Cinen Bichtrandpost von 19 Stück suchten 23 Treiber am Samstag abend nier die belgische Ereuge nach dier durchzuschmuggeln. Durch die Wachsamkent des Grenzbeamten wurde dieser Plau zwar vereitelt, doch konnten nur vier Stück Rindvieh deschlagnahmt werden, da die Treider fanden, die anderen 15 Stück übei die Grenze zurückzudringen. den Schmugglern sollen drei Mann erkannt vein. * Dasselvorf. 30. Aug. Mit der Frage der Bierpreiserdöhung deschäftigte sich heute mistag eine von der Duffeldorfer Wirteinnung einberufene Versamalung. Im Gegensag zu dem Deutschen Gastwirteverdand datte der Dufseldorfer Witteverein mit den Ringdianereien ein Adkommen veradredet, das dahin zuelte. daß die Wirte die Erhöbung der Vierpreise tragen sollten, wogegen die Gastwirte eine Erhohung des Fiaschendierverkaufs preiset erwirkteu und außerdem eine Erhöbung des Bierpverset für den Stradenverkauf in die Bege leiten sollten. Die Versammlung war gegenteiliger Ansicht und lebute jede Vierprenverdöhung, sei sie diren oder auf dem Wege der Kompensalion gerlaut entschicden ab. Sitors(Regdz Kein), 30. August. Gedhere Erdmassen losten sich am Eisendahntunnet dei Merteus und sverrtes den 11 Sohnen jefes Jahrei ein Zeit Von ein Geleise. Dauk der Aufmeiksamkeit der Beamten ist ein Ungind verdütet worden. Der Schnellzug 10 44 Uhr, der bereits in dirtem Geleise fuhr wurde wieder zurückgeschoben und in ein anderes Cleis gesetzt. Der Verkehr wurde eingleisig mit kgeringer Berzögerung aufrecht erhalten. Der Erdrutsch wurde auf besondere eicmeniare Einflüsse zurückgeführt. Größte Vorsichtsmaßregein sind getrosen. Codienz. 30 August. In den von uns aus Cearbuig gomeideten Gerüchten über ein verioten ergangenet grohes 2e# der Trierer Domdanlotterte wird der„Rh=krestt Zte mitgeteilt. dat dat große Lot gar nicht nach Saardurg getallen ist. kondern durch die Lotteriegeschäfte Pfordie in Eisen dezw. Voncelet in Summe von 100 000 Mark ist in zwei Leiton zu re 30(00 Mark senhaus unweil Bingerdrück ein mit Echrrteitiet beiabener und voch Duisturg bestimmter Kahn der Ferma Winichermann##### dndig gesuten. Hannover, 30 Anz. Bei der Einsohrt in den Bahnhof Rieß der um 2 Uhr nachmittags von Min mende Persouenzug bei der Uebersöhrung der Bri auf eine Rangiermaschine, die einen Personen, and einen Güterwagen dinder sieh hatte. Beide Atagen, die erwas ineinander geschoben wurden entgle sten Zwei Beamte det eim aupet der über bas Deitehanei binander’abern *••4 beider ##ate fahrenden, Versonenz##.4 uri nuure uus Coia...-ntgr'e wer, wurden leicht vertegt, von den Meisenden bei vogagen mand Veriehungen ensitten. Ein dauptgleit war infolg der, ü halben Rlogen eime 3 Siunden gespsrrt. nicht. noch nich Schafe der#a SeERIC Gemalde loren angege! etens grr Der salutiert der Me### Flotte: Pest testiert Franz 50 gewina els uue: ues be“ nung: Geiez Anlaß zu nehme Stwe: d## Gr#eSird Rore Kab F 4 en 4 3e— Samelog, snn Nlr. 823. Augrsmsatrogen bis wir dem Deutschen## und uudee Bepthen alte fet. un. de donn es müssen —4 dis für de zei Hille beirurenen Aunonendurtans„Fortichritt auf welchem durch Bersehen eines Augesteklten der Stompel des Hilfewerden ist. * Ueder den Eslener Raldellkentag schreibt nochmals die Teutich Evangel Korresp. Sie will natürlich absolmt nicht die friedsertige Haltung des Katholtkentages gelten lassen und führt an der Ustramoutanismus; kenne nicht die Lause als zemeinsames Band aller Christen, in der Praxis wurden alle evangelischen Lausen, wie Dusende von fallen aus jungster Vergangenheit beweisen, in ihrer Gattigkeit angezweiseit und die Uebertretenden bedingungsweise sctauft. Das ist eine erfindung. Die bedingte Tause wird nur vorgrnommen, wo Zweisel berechtigt ist, daß die Tause von dem pretestantischen Geistlichen ungultig gespendet wurde. Soiche Falle kommen vor, sie bilden aber nicht die Regel. Taßz Vorsicht am Platze ist, versteht sich beim Eindringen der Chrilu=Leugnung in die protestantische Geistlichkeit von seibs. Sehr lehrreich sind die Felie in Hambuirg, wvo ze Kinderscharen von protestantischen Predigern ungüitig #etauft waren. Die Deutsch=Evangel. Korresp. mimmt weiter baran Anstoß, daß auf dem Katholtkentage in Essen die Los von Rom=Bewegung eine hochverräterische genannt wordrn ist. Ja, ist sie denn das nicht! Wir meinen. die deutschen Protestanten hütten alle Ursache, sich von jener Veuggung sernngedallen Betresss Auwendung der Zürforgeerziehung auf blinde und taubstumme Kinder haben der Unterrichtsminister und der Minister des Innern kürzlich an die Regierungspräsidenten nachstehende Verfügung gerichtet In den Ausführangsbestimmungen zu dem Geser üder die Fürsorgeerziehung Minderjähriger ist darauf hingewieten von der § 1 des Geletzes auch diezenigen Fülle umfasse, in denen Eitern die ihnen gebotene Gelegenheit zur Pflege und zum„Unterricht hrer nicht vollsinnigen Kinder hartnäckig zurückwiesen. Neuere Ermittelungen haben ergebeu, daß die Zahl der bisher nicht in Anstellen untergedrachten taudsummen und biinden Kinder immer noch erheflich ist. Nun hat zwar das Fursorgeverfohren in vielen Fällen nicht durchgeführt werden können, weil die gesetzlichen Voraussetzungen der Fürlorgeerziehung von den Gerichten nicht in allen Teilen als tollächlich erwiesen angesehen erden konnten. Es ist jedoch in neueren Entscheidungen des Kammergerichts zutressend ausgeführt worden, das der Widerstand des gesetzlichen Vertreiers gegen den Eintritt nicht vollluniger Kinder schulpflichtigen Alters in eine Taubstummen= oder Bimdenanstall in allen Fällen durch vormundschaftliche Anorduungen auf Grund des§ 1666 dei Bürgerlichen Gesetzduches beseitigt werden köune. Da es dringend erwünsch: ist. doß tunlichst allen tandstummen und blinden Kindern die Wohliat einet geordneten Unterrichts zu teil werde, so sollen die nach##4 Absatz 1 des Fürsorgeerziehungsgesetzes derufeuen Beamten auf die vorerwühnten gerichtlichen Entscheidungen aufmerksam gemacht und angewiesen werden, in allen Zätten, die zu ihrer Kenntuis gelangen. bei den Vormundschaftsgerichten entsprechende Anträge zu stellen. Niederlande. Die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages wird in den katholischen Blättern von Holland in den Betrachtungen über den Deutschen Katholtkentag in Essen erneut in Anzegung gebracht. Die herrlich verlaufene 53. Generalversammlung der Katholiken Deutschlanos, an der auch viele holländische Natholiken teilgenommen haben, hat bei ihnen diese ernfte Anregung hervorgerufen. So schreibt Hei Centrum, das Organ des verstorbenen Prälaten Dr. Schaepmann, weicher seibst auf einigen Katholikentagen als Redner ausgetreten ist: Mit Wehmut verlassen wir die Stadt in deren Mauern wir so herrlich=schdne, herzerhedende Tage verlebt haben, die niemalt aus unserer Erinnerung schwinden werden. Und, weungleich mit begreiflichem Stolz und herzlicher Freude über die Kralt unserer deutschen Glaubensbrüder, wenden wir uns doch mit einem Gefühl eigener Unvollkommenheit und Unzufriedenheit zu dem kleinen. freien Niederland, wo auch so viele Katholiken wohnen, wo auch das katholische Leben und Wirken nicht stille steht, wo auch eine Anzahl tächtiger Männer arbeitet an der glücklichen Lösung der sozialen Fragen mit großem Eifer und unermüdlichem Fleiße. auch Begeisterung für die katholische Sache herricht, wo auch eine große Organisation alle Katholileu zu umschließen bestrebt, doch — wo noch kein allgemeiner Katholikentag abgehalten worden ist. Ich glaube, daß viele Niederländer in Essen gewesen sind und diese unvergeßlichen Tage mitgemacht haben, und ich darf wohl sagen, daß auch in ihren Herzeu ein ebenso großes Verlangen nach dem ersten allgemeinen niederläudischen Katholikentag vorhanden is. Wie lange noch, wie lange! 8 I. Bedmt. Der Verfasser dieser Ausführungen hau die Brventen, die gegen die Abhaltung eines allgemeinen niederländischen Katholikentages geltend gemacht werden, muit Recht für nicht durchschlagend. Die Glaubenstreue und der Glaubenseiser der niederländischen Katholiken werden auch einem allgemeinen niederländischen Katholikentage ein schones Gelingen sichern. Die Begeisterung der Katholiken in den Niederlanden für die katholische Kirche ist wahrlich nicht geringer, als diejenige ihrer deutschen katholischen Glaubensbrüder, und an führenden katholischen Männern fehlt es ihnen auch nicht. Esist nur eine kräftige und energische Initiative einiger weniger Männer nolwendig. Und wenn die Anregung zu einem ersten allgemeinen niederländischen Katholitentag an das deutsche Sprickwort„Frisch gewonnen“ erinnert, so möchten wir im Ansch das deutsche Dichterwort hinweisen schieht gester sassen weil er uuuich: jewagt ist halb luß daran auf gute nicht gesollst Du verin morgen nicht getan, und keinen Tag„„— Das Mögliche soß der entschluß sogleich deim Schopfe Er wird es dann nicht fahren lassen und wirket Frankreich. +1 Poris, 30. Aug. Wie aus gut unterrichteten kirchlichen Kreisen verlautet, tritt die permaneute Bischoftkommission doch schon am nächsten Sonntag nachmitttag um 2 Uhr zu ihrer zwei Tage beauspruchenden Vorveratung im hiesigen erzbischöflichen Palais zusammen. Damit werden der am nächsten Dienstag schon boginnenden Plonar= versammlung des französischen Episkopats die Wege zu den kommenden Diskussionen etwas grebnet. Die oben genannte Kommission umfaßt nicht 17 Mitglieder(wie wir gestern bereits mitgeteilt hatten), sondern 18, da Paris nicht allein den greisen Kardinal Richard, sondern auch dessen Koadjutor Migr Amette dahin entsendet. Neven den drei Kardindlen Richard=Paris, Lecol=Vordeaur und Coullie=Vyon gehören die Oderhirten noch folgender Diezesen der Dauerkommission an: Air, Albi. Auch Avignen. Besancon. Bourges, Cambrai, Chambery. Reints, Rennes, Rouen. Sons. Teulouse. Tours. Damnt sind die 17 Kirchenprovinzen Frankreichs, auf die noch östers verwiesen werden wird, vollzählig. Der radtkatsozialistische Sitele, der seit einigen Tagen authentische Schriftstücke zum gegenwärtigen Kirchenstreit man weiß nicht, aus welchen Quellen— veröffentlicht hat, rat den am 4. Setember zusammentretenden Bischösen an. sich von den vattkanischen Direktiven für die französische Landesangelegenheit frei zu machen. Der Wuusch dieses Blattes ist wohl der Vater dieses Gedankens. Vorlaufig wird sich der Episkopat hier den Anweisungen der Enzyklika Grarieeim= unterwersen und die Lösung folgender Frage versuchen: Was bliebe der Kultusorganisation in Frankreich mit Umgehung der Kultus= und kanonischen Vereine übrig? Pius X. schrieb in seinem letzten Rundschreiben:„Ihr müßt also aus Wert gehen und zur Kuliusorganiiation von samtlichen Rechtmitteln Gebrauch machen.“ Verschiedene Bischöfe haben bereits erklärt, daß sie den Kulius auf alle Fälle nach dem 11. Dezember 1896 in den Kirchen weiterbetreiden. Diese Aufsassung erscheint zur Stunde noch etwas verfrüht. Vielleicht gibt es noch eine Einschwenkung zwischen Kirche und Staat. Die Croix' meint, daß den Bischosen hierbei eine Vermittlerrolle zukomme. Das ist auch unsere Ansicht. Es kommt nur auf das Wie an. Der heilige Vater hat sa bekanntlich auch eine Tür zu Anknapfungs= punkten ossen gelassen. Wird aber die Rezierung aus ihrer Reserve heraus zu bringen sein? Die Bischofsversammlung wird auf alle Fälle den Rechtsboden des össentlichen oder privaten Kultus bei Umgehung der Kullvereine usw. untersuchen. Das ist außerordentli d wichtig. Nebenbei kommt der Konseren; auch das zweite Stück Arbeit zu. für die materielle Organisation der Kirchengemeinden auszukommen. Das wird in manchen Diozesen ungemein schwierig sein. Italien. Eine Rote des„Oßfervatore Romaue“. Der von Protestanten geleitete und der französischen Rezierung nahestehende Pariser„Temps“ hatte in seiner Wut über die Ablehnung der Kultusgenossenschaften in der letzten Enzyllika des Papstes gegen diesen den Vorwurf erhoben, der Papst habr die öffentliche Meinung gefalscht, indem er über die Beschlusse des französischen Epistopales falsche Mitteilungen gemacht hatte.„Auf diesen unverschämten Angriff antwortete am 28. August das päpstliche Organ Osservatore Romano“: In den letzten Togen hat der„Temps“ auf seine Art über die Beratungen der französischen Bischöse in deren Versammlung vom Juni berichte, und die angedlichen Enthüllungen des Pariser Baltes sind von der ofsizidsen amtlichen„Telegrepbensgenln; Italiens geschllig weiterverdreitet worden. Auf diere Verossentlichung haben wir bisder jenen Wert gelegt, den sie verdiente, und wi. dätten nichts dazu bemerkt, wenn nicht zenes Blatt. zeu und jedes Maß überschreitend, sich erlaubt hätte, an von ihm fabrizierten Geschichte Aberans deleidigende un schimpfende Schlutzfolgerungen gegen den Papst zu ziehen, der von ihm verwegen beschuldigt wird, in der letzten Enzyklike das Botum der Bischof#versammlung gesatscht oder verhüllt zu daben. indem er es für beinahe einstimmig erklärte, was es in Wirklichkeit nicht gewesen sei.„ msichhle In seiner Erzählung über die Beratungen der Wischose dehauptet der„Tempe“, daß sie auf die erste ihnen vorgelegte Frage Billigt ihr des Treunungsgesetz“ einstimmig mit Ausnahme von zweien. in verneinendem Sinne geantwortet hütten, und daß sie dierauf mit 48 von 74 Stimmen, das heißt mit einer Mehrheit von 26. sich für die Kultusvereine ausgesprochen hütten. Und deshald, wenn der Papst in seiner letzten Enzyklike dehaupte, daß die Bischöfe jene Vereine fast einstimmig verworfen hütten. falsche er und verrate er die Wahrheit. Es gebört wirklich die ganze Unerfahrengert und Untenututs eines protestantischen Blattes, wie„Temps“, hinsichtlich der päpstlichen Autorität und der ihr gedührenden Ehrfurcht dazu, um die erste Frage für möglich zu halten. die nach seiner Behauptung der Bischolsversammlung vorgelegt worden sei. Eine erlauchte Versammlung kirchlicher Oderbirten fragen, od sie ein Gesetz annehmen oder nicht, das der Papst schon formell und feierlich in einer ersten Enzyklile verworfen hat, hieße ihnen eine Beleidigung zusügen, die vielleicht dem Temps erträglich scheint, die sich aber gewiß kein Vorsitzender einer solchen Versammlung erlaubt hätte. Die eiste Frage, die den versammelten französischen Bischofen wirklich vorgelegt wurde war ... Geiet sie vorl# Bnter, u.: ob die Kultusvere 9 wie vue——, n— btschreidt, möglich seien ohne Verletzung der Beweis wurde von ihnen bisher nicht gctiesert. Was sie vorgeben, sind teils kindliche, unkontrollierbare und unkontrollierte Behauptungen, teils bewußte, teils unbewußte Unwahrheiten, mit denen die Wissenschaft dieher nichts anfangen konnte. Die Untersuchungen von Fr. Grand=Maison, Paramelle, Auscher u. a. haden keinerlei Beziehungen der Wünschelrute zum Vorhandensein von unterirdischem Wasser festgestellt. Wenn solche scheindar vorhanden waren, dann beruhten sie auf Zusall, der hier eine um so größere Rolle spielt, als unterirdisches Wasser fast überall vorhanden ist. In wie weit Graf Wrschowetz und J. Beraz, die beiden meiß genannten Quellenfinder, bewußt oder unbewußt andere täuschten, wird schwer festzustellen sein. Daß ihre Erfolge in den meisten Fällen keine waren, hat sich erwiesen. Wir seldst hatten Gelegenheit, ihren„Geschäftsbetrieb" bei Wasserversorgungen in Römersberg i H., Rotenburg a. T., Deidesheim, Nietleben bei Halle und Altscherditz kennen zu lernen. Wir verweisen weiter auf die Warnungen, welche der badische Minister der Innern am 25. Mai 1888, auf grund seiner Erfahrungen mit Herrn J. Beraz, erlassen dat. An jedem Punkt der Erde wird man auf Wasser stoßen, wenn man genügend tief bohrt. und in den Tiefländern und Tälern wird Wasser fast überall in mäßiger Tiefe auftreten, ausgenommen in Tonschichten. Die Tiese des unterirdischen Wasserspiegels schwankt in deutschen Mittelgebirge vielleicht zwischen 0 und 800 Meter. Des Vorhandensein von Wasser ist an sich kein Wunder und kein Grund, einen Erfolg Izu behaupten. Wir könnlen den Behauptungen der Rutengänger nur dann näher treten, wenn durch Nachprüsung der Beweis erbracht wäre, daß an allen denjenigen Stellen, wo die Rute kein Wasser anzeigte, auch tatsächlich keine vorhanden ist. Die Andabe der Wänschelrutengänger, daß an einem bestimmten Punkt in bestimmter Tiefe eine so und so starke„Wasseroder“ sich definde, und kinks und rechts davon nicht, ist unsinnig und lächerlich. Hunderte von Kilometern Schächte und Bohrungen und Tausende von Kilometern Stollen hat der Bergbau bereits in der Erde angelegt und damit uns die unterirdische Wasserverteilung und=Bewegung kennen gelehrt. Nur au wenigen Stellen in abflußlosen Becken, in gestanten unterirdischen Wasserausemmlungen werden die tiefsten Regionen des Wassers sich im Ruhezustand befinden. Weitaus das meiste unterirdische Wasser ist, der Schwere folgend, in den Gesteinsvoren und=Klüsten in Bewegung.„Wasseradern“, seitlich begrenzt kanalartige Wasserstränge kennt die Quellenkunde nur venig, sie kommen vielleicht im Kalkgebirge und in den Höhlen als unterirdische Bäche vor. Große Mittel müssen die Wünschelrutenleute aufwenden, wenn ihnen die Wissenschaft glauden soll. Wir können aber bezeugen, Beispielen des vergangenen Jahrhunderte besonders daß aus vielen Beisvirten drs bergungenen Jugthunterie. b aus Frankreich, der Nachweis bereits erbracht worden ist, daß die Wünscheirute mit der unterirdischen Wasserverleilung nichts zu tun hat. Leider hal dieser Nachweis viele Miltionen geteßtet; sie würden sich noch vervielfachen, wenn viele Hineingefallenen sich nicht schämten, an die Oeffeutlichkeit zu gehen. Die Wünschelrute kann sonach von einem ernsthaften und wissenschaftlich denkenden Menschen, der ein einigermahen entwickeltes Verantwortlichteitsgefühl besitzt, nur als Aberglaube, als auf Einbildung und Täuschung deruhend zurückgewiesen werden, nicht minder aber auch das Verfahren der mit anderen unkontrollierderen Mitteln, galvanischen Retten, Rörverfühlung iiw. arbeitenden Wassersinder J. Beraz und Graf Wischowetz. Wier 1echt unt emr in ür bnh un mr lind bie Autwert bei Spiffspets eul bieis Jengt war, ut Hler, und faß eindigasg#####t###n#. Und inbem bis päpkliche enpenliis bedauptet, deß diese Ber. Bischbfen beinabe einstimmig verwerten wurden, entallvumne der#-Schett ferbern elnaucht #n ane Rirch* Die Vertreter der Geologie zieden ihre Schlüsse auf die Verleilung und Bewegung des unterirdischen Wassers aus der Verteilung und Lagerung der sehr durchlässigen und wenig durchlässigen Schichten und Gesteine. Die Unterzei hneten führen dager keine Veranugung, auf a bergläubische und Iängst widerlegte Behauptungen weiter einzugehen. Darin glauben sie sich eine mit dem überwiegenden Teil ihrer Fachgenossen. So wenig jedoch viele Zweisel und Einwände gegen die Echtheit und Wirksamleit mancher sogen. Reliquie ihrer Berehrung Eintrag zu tun vermochten, so wenig wir weiter der Meinung find, daß die Verurteilung von 100 Nardenkötters die Kurpfuscherei vernichten wird, so wenig erwarten wir auch, daß die Wünschelrute verschwinden wird. F. Beyschleg." g. Waonschalfe, Dr. phil., Geh. Bergrat u. Prof. Dr. phil., Geh. Bergrai u. Prof. K. Reilhea. f. Leppla Dr. phil., Pros., Kgl. Landesgeologe. Dr. phil., Kgl. Landesgeologe. i und bestimmten Behauptung zu wider: dem kommand svorgeht, daß, wenn von Julchung oder# audschuß## 1 bie Mebe sein kann, eies nicht den Papst Wettlen danke!), sondern dem rempt“, trifft, ng. gune emand anders r ungelegenheit die Wahrheit bfische Regierung sentlichung diplomatischer UrDr. 3 Die Trepangsischerei auf Thursday Jsland. Ein Haiel der Prige. nsel. pemee os Wales Gruppe in der Torres=Straße ist neben der Perlmutterfischerei die Trepangsischerei. Unter Trepang oder Tripang, auch beché de mer genannt, versteht man eßbare Arten der Holothurien, oder Seegurken Dieselben haben eine rauhe, lederartige, mit Stacheln und Warzen besetzte Haut, werden einen Fuß und noch darüber groß und sind von walzenförmiger Gestalt. Ausgekocht, getrocknet und geräuchert, wird Trepang besonders nach China ausgeführt, wo dieses Genußmittel sehr geschätzt wird und zugleich als ein Aphrodisiakum gilt. Die Fischerei von Trepang findet in der Weise statt, daß die Tiere bei Ebbe einfach von den Rissen abgelesen werden, bis das Boot voll von ihnen ist. Aus tieferem Wasser sängt man sie auch mit Fischspeeren, die mehrere Spitzen und an diesen Widerhaken haben, oder durch Tauchen. Beim Absuchen der Risfe ist Vorsicht vor der Riesenmuschel(Tnidnona giga) geboten. Diese Muschel, deren Schalen eine Länge von 8 bis 5 Fuß und ein Gewicht von 2 bis 4 Zentner erreichen, liegt oft im seichten Wasser der Risfe mit weit geöffneten Schalen und schlägt dieselben bei einer Berührung mit lautem Schall zusammen, wobei das Wasser hoch ausspritzt. Gerät urn ein Trepangsischer in diese Schalen mit der Hand oder dem Fuß hinein, so sind solche Gliedmaßen verloren, indem sie Ddurch das plötzliche Schließzen der ineinander greisenden Muschelschalen bis auf den Knochen durchschnitten werden, und werden erst wieder dann frei, wenn ein Durchschneiden der Schließmuskeln zwischen den Schalen erfolgt, in welchem Falle die letzteren sofort voneinander klaffen. Das Tier der Tridacna=Muscheln wird rot oder gekocht gegessen und soll austerähnlich schmecken. In Europa sieht man die Schalen der Riesenmuschel hin und wieder in den Kirchen als Taufbecken und in Gärten als Schmuck. Die Perlmutter= und Trepangfischerei wird übrigens auch in dem zu unserer schönen Südsee=Kolonie gehörenden Bismarck=Archipel betrieben. Im Jahre 1896 gelangten von da schon 130 Zentner Perlmutter und 3000 Zeniner Trepang zur Ausfuhr. Diese Ausfuhr wird freilich von der in der Torresstraße noch um das hundertfache übertroffer. Sest aue btsalter aue. 43 in Gupggn, a vin im auc bisseinen zperi# womit die Dischhie entlärten. b. Vereine nicht möglich feien, wenn die wosentlichen Rechte der# aufrochterhatten würden. Due päpstliche Enzuklita besoßt sich mit der weiten Frage, betreffend die Möglichkeit anderer kanonischer Vereine erst, nachdem sie festgestellt hat, daß die erste Frage durch las einsimmige Botum der Versammtung zu Peris verneint en 1R. Wir fragen den„Temps“ oder won immer, ob er es wogt, Llusar unserer eingebenden und bestimmten. gasscbn. sprechen aus der klar bervorgeht, daß, wann von vulsch Verdmitung der Wahrde. ein ungeheuerlicher Gedanke!), sondern den 7 der— sei es aus Wersehen oder doser Absicht, sich demühl, zwei ganz verschiedens Teile des papstlichen Dokumentes zu vermengen. Der Osservatore Romano erwähnt ferner die Behauptung des„Temps“, der hl. Stuhl habe auch bei seinem Proteste gegen den Besuch des Präsidenten Loubet in Rom eine Fälschung begangen und weist diese bereits seit langem widerlegte Beschuldigung zurück.#mune unden— erklärt das romische Blatt habe in dieser gstrübt, uchmlich die franze... 44eg als sie in einer amtlichen Veröffentlichung diplomatischer kunden, die dem Volke die Ursachen der Bruches zwischen Frankreich und dem hl. Stuhle zeigen sollten, eine Rote wegließ, welche Dinge bewies, die den Behauptungen der Regierung widersprachen. Im übrigen kann es nicht weiter überraschen, wenn die französische Regierung durch solche Prezverleumdungen ihre Verlegenheit zu verbergen sucht. Rußland. Das Attentat gegen Stolypin. Ein Augenzeuge bes Allenlats, der Simbirsker Gouvernements=Adelsmarschall 2. N. Poliwanow, der in Begleitung des Prasidenten des Landschaftsamtes Beljakow mit dem Ministerpräsidenten Stelypin eine Unterredung gehabt hatte, erzählte der „Nowose Bremsa, daß gerade in dem Augendlick, als sie sich verabschieden wollten. plotzlich medrere destlg uationen erfolgten. Weiter sagte er. laut„Frkl. Zig.“:„Ee war um 3.20 Uhr nachm. Ich wurde emporgehoben und fiel gleich darauf schwer auf die Diese nieder. Da ich nicht das Bewußtsein verloren hatte, erhob ich mich sofort wieder. Wir verließen des Radinetl und muhten dabei durch das Feuster in den Garten springen, weil die Ausgangstür durch Trümmer verbarrikadiert war. Von den Mauern war die Stukkatur abgesallen, die Möbel lagen in wilder Unordnung durchenander. Mit erregter Stimme rief der Minister laut:„Was ist geschehen! Wo befindet sich meine Famille!“ Ich erwiderte:„Eine Bombe!“ Vom Garten aus demerkten wir, daß ein Teil des Hauses zerstört war. Alle, die sich im Empfangszimmer besanden, waren tot oder verwundet. Dem Kanzleidirektor des Moskauschen Generalgonverneurs A. A. 29 roniu nar der Kopf abgerissen worden.“ Die Namen mehrerer Toten sind noch nicht festgestellt. Von den Verwundeten sind bislang der„Petersb. Zig zufolge erkannt worden: Stanislaw, Bernauki, Nikolai, Kumsurow, Dr. Fechner, Munch, Wiadimir Chodtewitsch, Gunther, Michailow, Birgalski, Dulewitsch, nidemann. Matwei Belzajew. Peter Kasanzew, Sulewitsch und Inssamzew. Die Attent#ter, zwei Männer und zwei Frauen, deren Passe auf den Namen des Riasauschen Kleinbürgers Morosew nebst Frau, des Edelmannes Wironow und der Dienstmagd Anna Monachowa lauteten, datten am 21. August an der Mortkaje eine Wohnung gemietet. Auf den Portier machten die Ankommlinge den desten Eindruck, da sie reichliches Trinigeld auch für die kleinsten Dienst leistungen spendeten. Als der Portier die Banage vom Bahnhof abdolle, siel es ihm auf, daß die neuen Mieter einem lederdeschlagenen Kosser ihre besondere Aufmerksamkeit zuwandten; ihn nahm die angedliche Magd, ein Mädchen von 20—22 Jahren, in Verwahrung. Am 28. August bestellte Mironow bei dem Hausknecht einen verdeckten Wagen, um ins Theater zu fohren. Der Hausknacht begad sich zu dem am Maximilianowslt Pr. Nr. 12 ledenden Juhrherrn Lew Alerandrow und mietete eine elegante Kutsche für 10 Rudel, mit der sich die Ankommlinge auch tatsächlich in ein Gartentheater degaden. Am Samstag, dem Tage des Attentals. erschien um die Mittagszeit beim Fuhrberen Alexandrow die Magd der Morosows und bestellte zu 2 Uhr eine Kutsche, die auch zur dezeichneten Stunde präziss eintraf. Als die neuen Mieter erauskamen, siel es dem Hansknecht und dem Portier auf, daß alle anders als sonst gekleidet waren: Frau Morosowa trug eine elegante schwarze Node, während ihr Mann und Mironow eine Offiziersuntform angelegt hatten, wodei Mironow einen Helm unterm rechten Arm trug. Nachdem die Gesellschaft den Wagen bestiegen hatte, setzte sich dieser in der Richtung nach der Gorochowaja in Beiregung. Etwa 10 Minuten später erschten die Dienstmagd Anua Mouachowe der Portierstude und erklärte, sie wolle die Adwesenheit der Herrschaft zu einem Spaziergang durch die Stadt deunden worauf sie in der Richtung, welche die Equinage genommen hatte, verschwand. Dem Umstande, daß sich die Zivslisten plötzlich in Offiziere verwandelt hatten, legten merkwürdigerweise die Hausknochte und der Portier keinerlei Bedeutung bei und erst am Abend, als sich die Nachricht von der Schredenzigt in der Stadt verbreitet datte begann in den Harmlosen eine Adnung über den Sachrerhalt aufzusteigen. Von der Frau Morosows und ihrer angeblichen Magd sehlt die mett jede Spur. Die einzige Personlichteit, die darüder düitte Auskunft geben können, der Rutscher, ist seinen Verletzungen erlegen. Der dritte Attentater hat, wie die Polizei nunmehr sen gestellt hat, auf den Paß des Rigaschen Polviechuile Wiadislawowitsch Dulewitsch ungefähr eine Woche Chambregarnie am Newski Prospekt geledt ohne dort durch seine Ledensweise irgend welchen Verdacht erregt zu haden. Am Tage des Attentats hatte er seine Wohnung verlassen und ist feitder nicht mehr zurückgekehrt. Eine dort vorgenommene Haussuchung verlief ergednislos. Im Gefäugutshospilel, wo sich der vermeintliche Dulewitsch zurzeit defindet, hei er sich dald Nititin, beld Saizew, dald Petrow genannt. Was die verschwundene Magd der Morosowt betriffl. so verlautet, daß sie sich unter den bei der Explosion umgekommenen Personen befindet. Aus einem Brief einer jungen Dame, die in dem 4aufe eeo Ministerprasidenten Stolypin als Gesellschafterin weilte, dieten folgende von der„Röln. Zig.“ wiedergegedene Stellen allgemeines ee. Jch bin alse wirklich ganz unveriechrt geblichen. Wanr die Bombe auch nur eine Gekunde eher geworfen worden, wäre ich nicht mehr am Leden und die Französin auch nicht mehr. Air waren mit der Bonne und den Kindern zusammen auf dem gestürzten Belkon. Ich war gerade über den Flur dinüber in Ealon gegangen. Modemotselle war noch im Flur, als der furchtdare Knall war. Feuster und Taren flogen uns entgegen, unter uns die Zimmer fort, neden uns edenfalle. Der Boden dog sich unter uns, so daß wir schon mit allem abgeschlossen datten und au den Augenblick warteten, wo wir auch Kürzen würden. Von Angst eine Spur. Ich war so ruhig wie nie. Das mit anzusehen, was unn folgte, war fürchterlich. Wir konnten das Zimmer nicht verlassen, da die Treppen sort waren. Außerdem konnte man vor Dampf und Rauch kaum atmen, so daß wir sicher waren. es bränute auch noch. Ich mutzte also mit den drei Mädchen, die mit mir da oben waren, auf einen Balkon gehen, und von dort aus sahen wir dann, wir die entsetzlich verwundeten und toten Leute aus den Trämmern hervorgezogen wurden. Das Geschrei und Gestöhn werde ich nicht vergessen. Es war zum Wadnsinnigwerden Aus dem Hause sind 9—11 Personen tot. Meinem Stubenmädchen ist ein Bein fortgerissen, von einigen Dienern hat man überdaupt Städtisches. Beshuns am mn Criginstgechen amfehgre, Breichtr uns mit hrusncer Mäuder, 31. Auguß. * Desienfpiele. Aim letten Speiteg spietten 480 Ruch, und 425 Mädchen, am Montag Zu2 Ruaben, von benen 142 and dem Mauniger Bezirk erst einen Turamarich ausgeführt Lo#ten Am Mittwoch haben 396 Knaden und 38. Mädchen gespielt un. seitens der de####riele lettonden Herren Leyrer 6 Ruabe: gemein wird K.—— b. J1 Lsuun gute Benchmen und der Spieletfer der Kinder gelodt. Adir machen nochmalt auf das am 3. Geptemder Ktattst ndende Krisasspiel aufmerksam.— Für die am Schlutz der Ferien vorgesebenen turnerischen Wetilsmpfe um dai von Gr. Erzellen, dem kommaubiereuben General geschenkle Bonger hat der Spielchlenderdallweit wersen, 150 Meie: sen und Weitspringen“ bestimmt. Ee wäre sehr erwünscht, daß sich an dem Wettlampfe aus jeder Schule die desten Aurner beieiligien; es wird auf eine Beteiligung von ungefähr 60—80 Schülern gerechnet. Verfenige Schüler, der in allen drei volksihmlichen Uebungen die böchte Punktzahl erreicht dei, hat damit für seine Schule das Banner auf ein Jahr erworben und erhält s## sich ein wertvolles Buch all Preis, die andeten Schüler, die am Wettkampfe teilgenommen, erhalten edenfalls bie zu einer noch festzuletenden Punkizahl Bücher als Erinnerungspreise; die Bucher baden bekanntlich sämtliche hiesigen Buchhandlungen in lustenswürdiaster Weise dem Spielautschuß zur Versügung gestellt. g Ein Zusammensoß zwischrn einem Motortad und einem Rodsahrer ereignete sich heute mittag auf dem Ludgeriplatz. Das Auto überfuhr das Fahrrad, das obllig in Trämmer ging. Die Schuld an dem Unsall soll der Geschäbigie selbst tragen, der die Signale des Motorradsahrers nicht beachtete. id sie sich nach Hagen, von hier aus wit der Kleinbahn zur ##sperre und von dort über Boerde zurück nach Hagen, wo e Herren im„Hotel Lünenschloß“ atstiegen. Morgen früh 9#0 hr erfolgt die Weiterfahrt noch Botzum zur Besichtigung der rovinzm=Hebammenlehranstalt. Drovinzielle Nachrichten. Dortmund, 30. Aug. Der gestern von der Straflammer wegen Mitzhandlung zu 6 Monaten Gesängnis verurteilte Polizeibeamte Rüschenberg wurde sofort aus dem städttichen Sicherheitsdienst entlassen.— Auf Zeche Zollern 11 lam der Bergmann Heinrich Becker aus Castrov durch Einatmen gistiger Gase zu Tode.— Von dem kaiserlichen Guadenerlatz werden im Landgerichtsbezirk Dortmund nur 2 Pe onen betrossen. Aunem 3. Aug. Im Streite wurde vergangene Nacht der Arbeiter Küll in der grohen Vordach erschlagen. Der wurde verhaftet. Schwerte, 30. August. Bekanntlich hat der diesige Kriegerverein in seiner letzten Genetalversammlung die Reform des Unterstätzungswesens mit großer Mehrheit abgelehnt. Infolge dieser Ablehnung ist jetzt allen Aeterveofsizierer amtlich Weisung zugegangen, dis zum 6. September aus dem Verein uszutreten. Biehrere Vorstaudemitglieder haben bereits ihren Austritt aus dem Verein erklärt. Dagen, 10 Aug. Der Provinzlslausschuß der Provinz Westsalen destehend aus dem Herrn Oberpräsident Freiherr von der Recke. Erz., Münster. Agl. Kommerderr von Landsberg. Exz., Steinfurt, Regierungepräsident von Coels=Arnsberg. Oberbürgermeister Geheimral Schmebing=Dortmund, Burgermeitter Stappelhorst=Bieleseld, Landtagtadgeordneter Ostrov. Gutsbesitzer Schulze=Haunen u. a., insgesammt 19 Herren, unternahm heute eine Besichtigungsfahrt. Am Vormittag unternahm die Kommission Hoest aus eine Fahrt zur Möhnetalsperre. Nachmitlags begab sie sich nach Hagen von hier aus mit der Kleinbahn zur Haspertal“ 9 Uhr erfolgt die Weitersaht Stegen, 29. aug. Nach dem Bericht der Haudelskammer Siegen für das Jahr 1905 bat sich die Förderung an Eisenstein im Werte um 1 558 82. Ml. vermehrt. Der Bergdau sieht im allgemeinen mit frischer Hoffnung der Zukunft entgegen. Tatsächliche Aufichlusse auf einzelnen Gruden haben den Interessenten die Ueberzeugung deigebracht, daß das Vorkommen des Eisensteins im hiesigen Bezirk in wesentlich größerer Teuse als bisder angenommen wer, andält und daß ferner der Eitenstein in der Teufe nicht in den Stärsen der Ablegerung abnimmt. sondern wahrscheinlich sich in größerer Mächtigleit fortsetzt, als bisher angenommen wurde. Die Herstellung von Roheisen hat sich um 69043 Tonnen und im Werte von annühernd 4.5 MilMark vermehrt. Die Puddel= Walz= Hammer=, und Stahlwerke haben ihre Erzeugung nicht unbedeutend vermehrt. Die Erzeugung in allen sonstigen Zweigen der Eisenindustrie i Hautingen, 30. August. Die Rezurung bot unnmehr der Erdauerin der eleftrischen Strafendadustrede genderg Hattingen gestattei auch auf theiutscher Seite. d. k. von der westfältichen Grenze bis Langenberg(Ruld) auswärts die Geleise zu legen und die Masten zu segen. Die Stadt Laugenberg hatte diergegen Einspruch erhoden. Auf trest#ttscher Seite sind die Bauarbetten deroits dis kurz vor unserer Stadt drondet.„ * Leunep. 30. Aug. In der Schielferei der Zangen=, Sägen und Werlzeugsaprik von Gedr. Busatis zer##prang ein Schleissein von 2 Mir. im Durchmesser. Während die eine Hälfte dtelt zur Eide stel. wurde die andert weggeschleudert. Der Steinkeloß Kreifte den Aermel eines Schleifers und IIemmte dat Bein eines jungen Mannes fest an den von ihm bedienten Schleifstein, der noch in Beiregung mar. Ehe die Triedwelle stillgesetzt werden konnte datte der rotierende Schleifstein dem Bedauerntwerten dereits das Fleise dis auf ven Ruochen woggerißsen. Nur mit Hülse von Winden konnte der zersprungene entfernt und der Schwerverletzte aus seiner Lage befreit Müldeim a d. Ruhr. 30. Aug. Eine sellene Sratulantin dat sich am Mittwoch deim Kaiser auf Anlaß der Tause des ersten kaiserlichen Enkels eingefunden. Es ist dies der Witwe Wilh vom Bruch. Hornstraße 12 wohnhaft. Bei drei ihrer elf Söhne baden deutsche Kaiser die Latenschaft übernommen: Kaiser Wilbelm 1., Koiser Friedrich III. und Koiter WVildelm II. Es ist dies die einzige Mutter im ganzen Deutschen Rrich, die alle drei Kaiser Paten ihrer Söhre nennen darf. Der im Johre 1899 verstorbene Mann der Frau woar 13 Jahre Polizeisergeant dierselbst und übernahm später eine Wirtschaft in der Bruchstraße. Von den 1! Söhnen sind noch 9 am Leden, darnnter alle drei katserlichen Patenkinder. Interessant därfte es sein und vielleicht einzig dastehen, daß die Frau 11 Söhnen, aber keiner Tochter das Leden gegeben dat von den 11 Sohnen daben drei gedient, ein Sohn tritt im Herbst dieser Jahrei ein fünfter im nächsten Jahre deim Militär ein. * Duisburg, 31 Ang. Das Pfe nehmert wurde vom Starrkrampf Maul nicht mehr aufmachen und nich Auf Auraten von zwei hinzugezogenen Tier getötet werden. as repossentierte einen . Paissurg- Ruprort, 30. Augus. Ein Schissermädchen siel im Nordhafen deim Lafferschöpfen über Bort. Ein Matrofe sprang ihm in voller Kleidung nach und konnte das Meschen noch rrchtzeitig mitn. * St. Witd, 30 August. Cinen Bieotranpott von 19 Einh suchten 23 Treider am Samttag abend üier die belgiiche nach dier durchzusenuggeln. Durch die Wachsamkent des Grenzdeamten wurde dieter Plau zwar vereitelt, doch konnten nur vier Stück Rindvieh beschlagnahmt werden, da die Treider Zeit fanden, die anderen 15 Stuck übei die Greuze zurückzudrungen. Von den Schmugglern sollen drei Mann erkannt vein. * Dasseivorf. 30. Aug. Mit der Frage der Vierpreiserbstzung deschäftigte sich heute mittag eine von der Dusfeldorfer Wirteinnung einberufene Versammlung. Im Gegensag zu dem Deutschen Gastwirteverdand datte der Duffeldorter Wittevereen nit den Ringdiauereien ein Abfommen verabrebet, das dahin zielte. eines hießigen Unter. allen, so daß es das mehr fressen konnie gürzten muhte das ms Weit von lagen tote oder entsetzlich zugerichtete Menschen umher, fortwährend wurden Leichen oder Verwundete in Laken vordeigeschleppt. Ic fahre gleich ins Haus zurück, um meine Sachen zusammenzusuchen. Ich glaube, es wird alles da sein, wenn man nur nicht alle meine Goldsachen, die ich gerade an diesem Tage nicht angetan hatte, geKohlen dai! Wir And, nachdem alle Toten und Kranken verforgt waren, ins Winterpalais gefahren, we wir einen traurigen Einzug hatten Natürlich habe ich in der Nacht kein Auge zngeten. Ich horte immer wieder alles. Außer den Kindern ist kriner in einer normalen Verfassung. Eden telephonierte der deutsche Ronsul an: ob ich lebte usm.“ Berbien. Beigrad, 31. Aug.(Tel.) Auf der Reite wurde Röni# Peter in Kladow von einer rumänischen Mission degrüßtl. König Peter war mit Gefolge auf dem Schiff„Jar Ni die rumänische Mission, bestehend aus General Crainiseann, einem Mejor und einem Hauptmann auf dem Ranonenboot„Seuesul“ in Kladow angekommen. Der König empfing die Mission auf einer am Ufer errichteten Tribüne. Grainissann degrüßte den Rönig namens seines Hertschers. Der König bedankte sich mit herzlichen Worten. An den Empsang schloß sich ein Gelabiner zu Ehren der Mission an Boid Zar Nikolaus an. Der König und Crainiseann wechselten Xrinksprüche. Rumänische Schiffe mit der Mission gaben dem Rönigsichlff des Gelett bis zur Stadt Beze Pelenka. verhatet worden. Der Schnellzug 10 44 Uhr, der dereits in dertem fuhr, wurde wieder zurückgeschoben und in ein anderes Ele#s gesetzt. Der Versehr wurde eingleisig mit ger nger Berzdgerung aufrecht erhalten. Der Endrutsch wurde auf besondere elementan Einflüsse zurückgesüdrt. Grötte Vorsichtsmaßregein sind getroßen Codienz, 0 August. In den von unt aus Soarbuig gomeideten(berüchten über ein berioren grgaugruet grohtsLr# der Trierer Domdanlottette wird der„Ab=Lcstt taß tat große Lei gar nicht nach Saardurg getallen durch die Lotteriegeschäfte Pferdie in Etten dezw. Boucciet in Cobleuz noch hier verkauft wurde. Due auf dreses Los entsollene Summe von 100 000 Marf iß in zwei Reiien zu ze 30 000 Mart Hiagersräck. Ji. Kugus, Scherm abmns i# an Frasye. senhaus unweit Vingerdruck nn mit Echweteiktes beladener i Duisburg bestimmter Kahn der Firme dneigesu Hannover, 30. Ang. Bei der Einsohet in den dießere Bohnhof stieß der um 2 Uhr nochmitlagt von mende Persouenzug bei der Uebersütrung der Brüdersrabe aus eine Raugsermaschine, die einen Perionen= und einen Gtterwagen hinter sich hatte. Beide Aragen, die ettonl ioeinendei geschoden wurden enigte sten Zwei Beamte bei eim fahrenden Personenzuget be. uen iu„,ngr'atera war, wurden leicht verlegt. mand Verietungen eisitten. ber beiben Krogen 9• 11 geiteng krr er aber des Oelschguel biue von des Metraben bei begegen uid Ein Heuptgleit mar infeign dri Snieime 3 Stanben grspsrrt.— Sairs De salutier der 2# Flotte Pest tchurt Franz J gewita als eine 4 licht er# nunet Geier Anlaß nehme Otwer!“ ## E. Rouen fan* wes: leich I. On 421 Meiesesebeleibieung Banh der Insalch## euest schmer schlatdigende Aenderungen Sder den Kaiser au. getamn Verbaublung enbeis mit der Berurteilung Vermischtes. Kostel, 30 Augußt. Auf einer Eingade dei bießigen Naturpetilezstus bis wurhe uunmchr ber Obßverten u. Si## Festogen für du Zeit von 2—8 Uhr unssmnt#agt Des Raubetm, 29. Aug. Heute wurde der 25 000s: Kur**. 4#.#n Aug Unles gnealitenr Seieuaten## Stodte### in der Bleicheren der Firma Grns W9 g! ne m Sinpist!- gnm bee: der Errießlen in Ucbertnaunung ber Tompi ,. n 4#i, Mcheiler noch nicht wieder zu idren Ardeitsplägen zurückgekehrt waren. Der De. Hese et hens in Steslge. **" Dog uahlche Muenn leren. Huversichtigleit von Arbeitern wird als Ursache des Braudes Winutragter unter. 6 Perionen###.##. Lampfer And noch uderföllig. Es derricht beitiger## Neueste Nacbrichten. Berlin, 31. Aug. Reichskanzler Jurst Bulow wird nur einige Tage hier bieiden. Er kehrt nach Norderney zurück und durste. Biattermeldungen zufolge, noch den ganzen September auf der ostfriefischen Jusel zubringen. Potsdam, 31. August.(Telegramm.) Heute 10 Uhr sond im Stadtschloß und Lustgarten der eintritt des Prinzen Oskar von Preutz 1. Garderegiment Ktatt. Der Prinz meldete sich zunächst im deim Kaiser in Gegenwart seiner direkten Vorgesetzten. Der Kaise degad sich darauf zu Pferde mit dem Prinzen und den direkten Borg sezien in den k-hgarten, we bot 1. Cerhgzerin eue enget ed ausgenellt war. Der Krouprinz und die der Bordesstaatea, der stendländischen Ostzueren und dos Retzteg. haus in Potedam wohnten der Feier bei, zu der aus Berlin surh Wiadimer, Ciaherzog Josef und der Oerzog von gpgeig Ehrengefolge Generalfeldmarschall v. Hahnke u. e. veren. Due Raserin, Kronprinzesin. Prinzeslin Eitel Prinzessin Victorie Luise und die Kronprinzestin een land mit den Demen wohnten der Heier vom Fenster des Stadtschlosses aus bei. Der Kaiser und die Prinzen, außer Prinz Koudert. trugen die Untform des 1. Garderegimente. Beim Heraustieten des Kaisers prclentierte das Regiment. Die Fahne der Le kompagnie und die diretten Vorgesetzten Vierecke. Prinz Oster leistete darauf den Fadneueid den der Kommandant des Hauptquartiers. Geuerallentnant v. Löwenseld. vorsprach. Hierauf hielt der Raiser ein Ansprache, worauf er dem Prinzen Oskar die Hand reichte. Der Kommandeur bei I. Gardereziment, erpiderte Por, 1azgt einem diet###chen Hurra auf den Fraiser, in das die Regements einstimmten. Die Musik spielte die Zuei Parademärsche des Regiments in Zügen und in Kompagnie. ronten beschlossen die Feier, an die sich eine Frühstückstafel bei den Mosecktten in Nenen Velait 141ot.„ Deurschisen Sowie 2 Ktel, 31. Aug(Tel.) Dat and; Voneg#.gggg#. Torpedoktenzern und 2 Torpedojägern bestehende schneg#### Geschwader traf heute vormittag 9“. uhr im diesigen Hafen ein. Bald nach 10 Uhr kam auch ein däuisches Geschwader aus 3 Rüsteupanzerschiffen nedst 2 Torpedodooten destehend dier Die Geschwader feuerten zunächst den Landessarnt und salutierten sodann vor der Flagge des Großadmirals und des Chefe der Marzestation„Ostsee". Die Mustkkapellen beider fremder Flotten spielten beim Einlausen die deutsche Nationalhymne. Pest. 31. Aug,(Telagramm.) Die ergung, Preste testiert gegen den Beschluß der Agramer Gemeindelums, un Kaiser Franz Joseph die Bitte zu richten, das Bosnien und die gowiga mit Kroatien vereinigt würden, und bezeichnet diesen Akt Das Amtsblalt licht geute den ersten Teil der Durchführungsverord. ungen der. 992 in J., 34 pom Vorl.wen,esceg rage Sandels-Nacbrichten. De Bochiruch ein un dssns bessnhenen benet in uuf un Sesie* Ven Frachturhandenstempel. Du a1a## verben 4 uu Thaansidert hatte beim Btustasshrnter dus schatsamte Beschwerde über die Bwechnung den Frachturtundensiempels geführt und beantragt, dam die Fracht von 25 M., die als Grease für die Berechnung dms Stempalbstragen von 20 oder 50 Pigdiente, für 10 t gelten sellts, und nicht, wie nach dem Wertlaut der(esstnen bieher angenommen wunde, für die ganm Latung. Hieraus ergab sich behauntlich, dass bei einer wirtechaftlichen Ausautsung von Wagen mit höberem Ladegewicht in überaus sahlreichen Tällen die Biempelbosten bedentend böber wurden, als b.t Verwendang von Wagen geringeren Lade, ewichts eder mange hafter Ausnutsung der Wagen. Dieser offenbere Widersinn wird jetst glocklich beseitigt, nachdem der Staateschretär mit Schreiben vom 28. August dem Btahlwerksverbamdie mitgetellt hat, dans er eich mit der Regelung der Angelegenheit im Eiune der vom Bichlwertereienen Auflamune euverstanden erblüst hate. nie vertreienes Anflsunge duvernstante Areabergische Akt.-Ges. für Ber gbau und Hüttenbetrieb. us Westialen wird Berliner Blattere geschrieben: Zu deujenigen Jedustriegsseller', Nen welche tnr ihre IIster segz über den Wochen:Nu#.#. Das Gesetz, wenn: ceite nlaß zu ernsten Streitigreiten zwischen Arder gedern und Arbeitehmern gegeten hat, trit übermorgen zz 7.9, ose W.detgeber Bewerden wird mit Ausständen gedron#, fu# as Gesetz in irgend einer Weise umgehen wollen. Insbesondere pird diesbezüglich unter den Kellnern und Bäckern agitiert. In Rouen haben die Bäckergehülfen für morgen den Ausstand angeDa Cornung beadsichtigen, den Generalstreik ins Werk zu jetzen. Die gegenwärtige Trockenheit gefährdet die Gesamternte der Proding Grogen... geamm.) und M., 111ewird Madrid, 31. Aug.(Telegtam, au— Melille wird berichtet, daß sich die Truppen doghis in Stürke von 6000 Mann auf dem rechten User des Mulaya zusammenziehen und Verstärkungen erwarten. Die Truppen des Sultans zählen 4000 Mann und sind gut bewaffnet. London, 81. Aug. Die„Moruingpost meldet aus Bei der Beratung des von der ins Ausland entsendeten ompission erstatteten Berichtes ergaben bich...... innerhalb der Konferenz Meinungsverschiedeniten und Tsaitse, der Führer der Kommission warf den Beamten vor, daß sie sich der Einführung der Konstitution widersetzten; S=Pscties die Konterenz nedgch Lnouuhen bgegpicht, o#ne was Tnle. ist bereits erlassen, das die Einfuhrung ver###, ohne indessen einen Termin dafür oder sonstige Einzelbeiten London, 31. Aug. Die Tribune meidet aus K“##4.4i; Starke Ueberschwemmungen nach der sehr Ernte haben in Bengalen und namentlich in Ostbengalen eine große Hungersnot verursacht. Zur Linderung der Not ißt die Bereitstellung eines Unterstützungsfonds vorgeschlagen worden. Unter den Eisenbahnarbeitern sind von neuem Unrnhen ausgebrochen. Die Eisenbahnwerkstätten der Ostindischen Bahn in Jamaistur sind wegen Ruhestörungen, in deren Verlauf fünf Indier durch Ponzisten leicht verwundet wurden, geschlossen,., Bericht,— Konstantinopel, 31. Aug.(Tel., Beruchir aus Burgos an das bkumentsche Patriarchat, besagen, der gesangene Met Basilius von Auchialo sei krank und werde saniecht beBork, 31. Aug. Die Amerikaner auf Kuba riesen den Schutz der Bundesregierung an.— Aus Winnipeg wird der Prif. Ztg.“ gemeldet, daß auf dem Winnipegsee ein deitiger Sturm wüte. Der Dampfer Prinzetz sei untergegangen wobei sechs Personen ertranken. Ueber das Schicksal zweier weiterer Dampfer sei man im Ungewissen. Reise und Verkehr. Bergnügungsfahrten nach berühmten weiteuropäischen Badeorten. Mit einer Touristenfahrt von besonderem eigenartigen Reiz beschließt in diesem Jahre die Hamburg=AmerikaZinie das Sommerprogramm ihrer Vergnügungsreisen, mit einer Rundfahrt durch die schönsten und beruhmtesten Weltbäder Westzuropas. Scheveningen. Ostende, Trouville, San Biarritz, Jersey, Guernsey, Ryde, Brighion und Helgoland, die gepriesenen sommerlichen Wallfahrtsorte der vornehmen Bebewelt aller Länder, sind die Reiseziele, zu denen das Touristenschiff seine Gäste tragen wird. Die landschaftlichen Schönheiten der genannten Orte, das Badeleben mit seiner Fülle interessanter Eindrücke, die köstliche Meerfahrt, die dem Touristen, bevor sie ihn zu neuen Schönheiten und Reizen führt, Gelegenheit gibt, die aus den Eindrücken des letzten Landaufenthalts gewonnenen Stimmunngen in sich ausschwingen und ausklingen zu lassen alles das gibt dieser Vergnügungsfahrt eine besondere Note. Auch die Zeit ist gut gewählt, dank des milden Seeklimas, dessen sich die genannten Orte erfreuen, zeigt sich auch im September nirgends eine Abnahme in der Lebhaftigkeit und Vielgestaltigkeit des Badelebens. Ungeschwächt tönen noch überall die Akkorde sommerlicher Lust und heiterer Lebensfrende fort. Auch die Begetation steht noch überall in schönstem Schmuck. Die beiden Kanalinseln Jersey und Guernsey insbesondere sind gerade in dieser Zeit ein einzig großer Blumengarten. Am 2. September tritt der Touristendampfer„Meteor die Reise an. Von Hamburg geht es zunächst nach Notterdam, von wo die Passagiere einen zweitägigen Ausflug nach Scheveningen unternehmen, dann über Ostende(1%, tägiger Aufenthalt) nach Havre zu einem Besuche des nahegelegenen reizenden Seebades der Pariser Trouville. Die spanischen Bader San Sebastian und Biarritz. Namen, die das Berz jedes Seetouristen höher schlagen lassen, sind die nächsten Reiseziele. Auf der Rückfahrt werden die Kanalinseln Jersetz und Quernsey sowie Ryde(Insel Wright) und Brighton, die Bäder der englischen Haulevolee, angelausen. Ueber Heig Ratien, weiene Jur mn1- unernehmen minen gans bedes Ikhein-Herne-Kanals zu ziehen nuch die Arenbersische Aktiengesellschaft Von den beiden Bergwenhssnlage disser gertighut lagt ahmlich die eiss andlich, die andere södlisch der Kansfhale, ind zwar in eiser su veringen Entlernun., dam die Erzeugnisse der in die Kanslech se verladen und mit diesen zum Vergelangen können. Die Gesellschaft beubeichtigt enen Hafes an dem Kanal zu errichten und diesen mit beiden Schächten durch eine Schleppbahn zu verbinden. Das mlage erforderliche Gelände bemtzt die Gesellschaft Perser verlautet, dass die Gesellschaft auch die KrriebHüttsswerkes an dem Hafen beabeichtige. hat aus dem Grunde viel Wahrscheinlichteit für tteubetrieb als Nebenzweck in dem Gesel schaftsstatut bereit: vorgeschen ist. Trotsdem können diese Mittellungen nur unter Vorlelalt wiedergegeben werden, da von der Gesellschaft selbst hierüber eine Auskunft nicht zu erhalten ist. Deutsche Mineralbl-Industrie, Akt.-Ges., Köln. sellschaft, über deren Gründung wir in Nr. 429 des #ichteten, werden nach der„Kuren-Ztg.; einstwellen * Unternehmungen eingelegt: Erdölwerke etzerdorf(Deutsche Hank), Rheinisch- Westfahe Erdölwerke vormale Renhold u. Schrader mit der eben Erdölrafhinerie in Hannover-linden, die holländische Maatschapp tet exploitle vas Ollebrongen ed de Rheinu.- Hut### mu ist von grosseren Unternehmungen die A.-G. Celle-Wietze, welcher die Nationalbank für Deutschland nabestcht, die GewerkHansa, die, der Deutschen Tietbohrgerellschaft gebörig, an deren Eleussischen T’etro’eumkonsern angeschlossen ist, sowie ferner die Vereinigten deutschen Petroleumwerke A.-O., weiche die alten Terrains im Besitz haben, aber wenig ertregreich sind.— Die Deutsche Mineralolindustrie-Akt.-Ges. wird der zweite grüssere deutsche Erdölkenzern sein. Der erete, der Kossere de schen Tiefbohr-Akt.-Ges., wurde vor einiger Zeit errichtet. Diese in Nordhausen domiallierende Gesellechalt nahm Trassaktion vor, durch.weiche sie die gesamte elnämische Peumindustrie in ihrer Han! vereinigte. Die Gesellschaft erward ch im Juni des laufenden Jahres die Gechelbronner Oelbergwerke in Schiltigheim und das Erdölunternchmen der Gute Hoffnung. Vorber hatte sie bereits die Werke der Eledssischen Petroleumgesellschaft erworben. Die Deutsche Detbohr-Aht.-Ges. ist nun aber wie an der eindssiechen so auch an der Wietzer Industaie interensiert, und zwar durch Bemits des E.ddlunternchinens der Gebbe V.. Verhandungen schereben, de zn ainer Geher. Tiefbohr-Alt.-Oes. auf die Deutsobe Mineralölindustrie-A.-G. würden. Die bereit erwähnte Hannoversche ErdölindustrieGewerbschaßt Hanse in Harburg wurde im Jahre 1903 errschtet. Sie förderte im Jahre 1904 10 800(00 Kg. Rebel. Sie erward zu ihrem urprünglichen Bauitz noch uuwfangegteng, Thrrzins in Thot### Wietze, die fruher der Berliser Handelsg#un uchörten. Dutche Thefbohr-Alt-Gie, brachlte.—-gpga# in S für Oelgerechtsame und Anlagen der Hansa 50060 M. in neuen Aktien. Dass es zu einer Verstandigung zwischen den beiden deutschen Erdölgruppen kommt, iat schon um deswillen wahlscheinlich, well beiden dieselben Bankbreuse nahestehen. Denn auch in der Verwaltung der Deutschen Detbohr-A.-O. ist der Kon#ern der Deutschen Banr, und zwar durch die Bergisch-Märtische Bank ur Essener Kreditanstalt vertreten. Callerstellen-Gewerkschaft, Kreield. der Gouerkschilt erfahrt der„Berl. B. G., dass der Duschezwischen Lust- und Oettemegenschacht in den nächsten erfolgen wird. Der Querschlag auf dem Kontekt bet bis jetst keine Kupfererte aufgeschlossen, sondern nur Spuren von Kupserkies und Naschit. Die Abteufpumpe ist eeit cn. 8 Tagen in Betrieb, die Sümpfungs- und Abteularleiten haben begennen, und ist die technische Leitung der Ansicht, dam die Pumpenanlagen zur Bewältigung der Wasserzutlüser genugen. Einen Aufschluss auf der Arslager. stätte in der grossen Mulde hofft men den Gewerken in 2—8 Monsien melden zu Rönnon. Hsserer uins I. 9 7. * Höhere Zementpreise. Aus Hansover wird vcm„0. 1. schrieben: In der am 26. August für die städtische Kanalisation Lauesburg in Pommern abgehaltene Bubmiesion über 880 Tcnnen à 170 kg netto Portlandzement ist als Miedestpreis der Betrag von 5685 M.— 6,75 M. pro Loane und als Höchstpreis der Betrag ven 7700 M.= 8.75 M. pro Tonse gefordert worden. Fa ist das ein Zeichen, dam man für die Zukunft mit erestuell höheren Zementpreisen zu rechnen haben wird, da der Jetzige hleeige Durchschnittspreis nur en. 5 M. pro Tonne beträgt. Für die Stettiner Fabrik Stern“, weiche 7040 M. gefordert hat, ergibt uich unter Abzug von Fracht und Aufuhr ein Preis von 6.50 M. pro 170 kg netto incl. 2 Die Aiktien-Relzlabrik Basgerhasses in Sangerhausen but 11(11½) Proz. Diridende. e A 155 * Die Deutsche Alrikabank in Hamburg gin neure die Aufnahme ihrer Tätigkeit bekannt. Sie übersimmt die Bauhabteilungen der Damara Namaqus-Gesellschaft in Swakopmund, Windbuh und Luederitzbucht, deren Geschafte in Deutschland durch die DiskontoGesellschaft und die Norddeutsche Bank ausgeführt werden. * Hecholenwerk Lübeck, Abt.-Ges. Die Verhandlungen Erwerbs von 1 400 000 M. Aktien der Gesellschaft durch die unläsget gegründete Firma Klöchser u. Ce. in Duisburg sind noch in der Schwebe. Sie betreffen nicht eigentlich Aktien der Unternehmens, sondern eine Pari-Option auf woiche. Die Option kann erst ab Juli 1907 ausgeübt werden; der etwaige Bemitzwechsel würde also mit Wirkung für diosen Termin erfolgen. Es ist, meindie„Fräft. Ztg.“, bezeichnend für die seitens der Reßiektahten vertretenen Zukuoftshoffnungen und Absichten, dass sie schon jetst, und obwohl frühestens im Mai n. J. der erste Hochofen in Betrieb seikann, einen Kaufpreis für die Option bewilligen wollen, der ein Agio von mchieren Hunderttausend M. auf die 1 400 000 Aktien bedeuten würde. Die derzeitigen Inhaber der Option, und kontrabenten Klöckners sind die Akt-Ges. für Moatan industrie und die Bankfirma Carl Cahn in Berlin, die dem Labecker Unternehmen bei der Gründung die Ueberoahme von 2 Mlll. M. 4½proz., bieher übrigens unkreierter Hypothekar-Cengationen zu 98 Pros. zusagten. Die fraglichen Aktien selbst eind derzeit in den Händen des Lübecker Finanzdepartemente und der dortigen Handelskammer, die s. Z. mit ihrer Zeichnung eingesprungen waren. Bei beiden Bebörden machen sich Wünsche geitend, die einen Uebergang der Aktien in den Beeitz Aussenstehender vermieden sehen möchten, speziell im Hinblick darauf, dass man krüber eisem Monopol der Lübecker Firma Posschl für Kohle- und Erslioferung an das Hochofenwerk vorbeugte und darum auch jetzt der Händlorfirme Klöckner, die bekanntlich die erste Halbjahrsoroduktion an Roheisen zum Vertrieb übernahm, keinen grösseren Einfluss auf die Verwaltung einräumen dürfe. Dieser Tage finden verrnigt. 1 Baupstabrihatisnsgihtsen Deutschlands; auf die für dis Ioamweh, ## aus günstigeses Bhmstiuchen Vottiats Bog1ga4### e eh, Sn. ien Humente wrich un Jahrachaten eine uutigehente Przchhtrng der Massssprodattien im grüssten Süle bei strenger Arbeiisnssung mlaubten vorsbglich gesehulten Arbeiterstamm beranzegen; auf die darchechaittlich bedeutend grössssen Betrisbekepitalien dem anglischen Pabrikanten im Verglsich sum deutschen zur V tägung sichen, und auf den leichteren und billigeren Boakkr 411, dm ereterer ganiesst, schlienslich auch auf die egenartige Osganinatien der Manchester- Exporthäuser.— Ausfahr von Beumwollwaren narh Oetasen beschränkt sich beseichsenderweins auf sterbfndige Qualitäten, bei deren Kalkulatton das um Vergleich zu Raglend bdligere, weil im Lande selbst erhaute, Rohprodukt die ausschlag. ebende Rolle spielt.— Die von Intien und Japen gelislerten meist mindernä tigen Baumwallvarg.###.###. den ihre Konkurregsfahtzheit sbegwngend uuf ei vo. udichen billigen Löhse. Die dsumene Baumvollindustrie wird in erster Liste ihre Hoffnung auf die Hebung der Kaufkraft der ebinssiscur* D e s t e n b- a h l l e n i s c h e W i r t s c h a ß b e r i c h u n g e n. D u s e n t z e t r liche Unglück, dar die letste Erdbebenkstestrephe über weite Gebievon Chile, im besonderen über die Halenstadt Valparaiso gebracht hat, kann kaum irgendwo berzlichere Teilnahme und tiefsron Mitempfinden gefunden haben als in Hauburg. innigsten Beziehungen verkahpden Hamburge Hasde und Verkehr mit dem jeruen Lande, das hi. wiederum seine Entwioklung zu nicht vertiagem Tel Hamburge Basier. n4 dur wat uu. cüeniechen Annabernd 800 Millionen Pesos reprasentint.—.— Einfahr und Ausfuhr, und mindeslene ein Drittel entfällt nach dem Durchschaltt der Jetsten Jahre auf das Deutsche Reich, dessen Waren natergemden in erster Reibe über Hamburg nach der Wexth#ste verschift wurden. Balpeter bildet die Grundlage chllenischen Exports und damit auch des Reichtums der Repubiia Hauptsschlich die Einkünfte aus dem Verkauf der Erreugelsss der übrigens viellach in deutschen Händos befindlichen Balpeterwerke ermöglichen dem Lande die Auschaffung von Bedarts- und auch Lususgegenständen sowie von Halbstoffen der europdischen Industrie. Hhlen betrugen die Ablieferuagen von Chilenalpeter Importulätzen in Jahre 1#M: Hamburg 51 * Lauden, 21. Ang.(dig. Drebtberiebt des Westt, Werter.) Schlam. Chili-Luster 85%. par 8. Monzt Sien 180%. pur 2. Moust 184½. dert. Oele und Opirltus. * Batia, 31. Aug.(Eig. Werber) Bassl Sepidr.(59.40) 99.20, Oetdr.(50.10) v3.16, Dostr.(18 70) 64.30 Nn 67,0) S1. 20. * Parts, 51 Aug.(Eig. Drahtber. 4es„Pestt. Berke#, Nou ohle brthimgten Auf. Schtan Bar. Seminns Sept.-Des. 64.75 Jan.-April 64.25 * 1.a# Aeg. 44.50 323 Amerikanische Warenkurse. (Zigener Drahtbericht des„Westt. Merkur.) * New-Vert, 31. Aug. Baenvelle Okt.(8.94; 8#0, (9 14) 9/418, Jan.(9.21, 0.15, Nurr(9.25, 9.27. wetig. Neu-Tert, 31. Aug. Veiten, Set. 618½ 78, f. grig. "(bleage, 31. Aug. Peisen. Sept. 10% BbIf.(48• 48½ stetig Hafer Bost.(29-.) 29% Der Nou-Terb, 31. Aug. Seiten. Ser. 778% 7 bleage, 31. Aug. Weisen. Sept.(70%) Sep.—... Sept.(20% 2% * Chleage, 31. Aug. Bebmals. Sept.(8.77) Sept.(16.20) 17.—. Morgen: Feiertag. Berliner Börse. Bigener Deuttbericht der„Nestälische BüeSchleseks euin beiben Hir Südeer ihe „Aischen Pugerepralien im Sanie Jso5. Janiburg 219 610 t, Düsb##cben 176 800 f, Belgien 160 900 t. Grossbritannien 98000 t, Rotterdam 99 000 t, Nerd- und Westfranhreich 59 000 f, Itahen 40000 t, Französ#sches Mittelmser 10 400 t, andere gurophische Hälen 65 000 t, issgesamt 1 222 270 t. Ibse gewaltige Ziller, die sich für Hamburg ergibt, würde noch eine Erl öhung erfahren, venn die für west- und süddeutsche Abnehmer bestiminten Salpetermengen, die nach belgischen und bolländischen Hälen verschifft wurden, der deutschen Einfohr hinzugerechnet würden. Mit besonderer Genugtnung musste überall die Nachricht aufgenommen werden, darn die Salpsterhälen wenig eder garnicht von dem Lidbeben in Mitlerden schalt gesogen ssten. Ausser Salg#eter eind er sonstige Mineralien, zumal Erse, die für die Ausfuhr Chlles in Betracht kommen, Jed und Borarkalk, sodann die mannigfachsten pflanzlichen Erseugaiese und echliesslich tierische Produkte, unter deuen leder in erster Reibe zu bensen ist. Bertdem die Grenzstreitigkeiten mit Argentinsen Leigelegt und, widmet Chile seine besondere Aufmerksambeit der Kultiv erung der Magelhsensländer, deren Vichreichtum und Holzbestande nur der gewissenhalten Hand barren um nicht nur dem Eigenbedart der eüdamerikanischen Länder reichen Verteil zuzuführes, sondern such den europhischen Konsum is reichliebem Masse zu versorgen. Eine selbst nach amerikanischen Begrifes ungeheuerliche P’reiesteigerung hat der Boden in jeuen den in den letzten beiden Jahren erfahren; derin liegt der deutlichste Beweis für die Richtigheit der Erwartangen, uie auf die X twichlung jeoer Länder geretzt werden. Valparalso und Santinge bilden den Ausgangspunht manniglacher Bestrebunzen, Cchlle eisem burdestenden Indautriestast anzzu,gstalten. Drszu. Prmichr#### haben haut anhon einen zu reichen Erloig grictotz, e#honcet machte sich in den letsten Jahren an den chilenischen LaugthandeisAätsen ein bedenklicher Uebereiler für NesUnterschmengslust, die hiernach in der Bevöll erung Chiles steckt, eich auch nach dem Unglück, von dem das Land beimgenucht ist, wieder bewähre, damit sich nur nech dichter die Fäden zwischen Chils und Dentschland epnser 1 * Oesterreichtsch-Ingarische Gank, Wien, is der benn.alratmitzung vom Dooserstag schilierte der Oeneraleshrath, Lienge die wirtschaftliche Lage der Monarchte al schr—stti# Industrie wie Landwirtschaft erfreuen sich einer guten Die grösseren Ausprüche anf dem heimischen Geldmarkt dienen den Bedürfnissen. Regers Wirtschafteieben sei so lange nicht 30 6. 91. 6. Wechs. Amst, karz 169,10 91.15— 20.450— 91.20— 91.20— 85.15 85.11 2½ 3½ 172.90 172.00 140,75 141 40 174,70 174, 240/59 240 d. 185,76 186,00 166 40 160 25 113,60 112.76 I. 126,25 130.20 260,00 200, 20 146.25 145.20 . 190,40 196 50 169 76 160.25 . 98.20 96.50 97.20 Oestm. TieisrahDumeld. F. Alt. Dyroamtt Trust Meitr. Hochtele Iech weiler Bergw. ui Berer " Gassstal Georg-M.-Il. 81.-A St. Pr.-A. Glächsal-Brausrei Gr. Beri. Sw.-B. Hamb. Pabett al Agerl echter: uicht rollständm anlgertschnflsichen zur Abwehr= dae ein Autrag auf Aen ehr Brüssel Loodon Parse Italien " Wien Privatdiskent Beri. Handelages Darmstädter Hank D.-Asist.Bank. Deutsche Benk Ochent-Kommant Dresdser lank Dresdner Bankv. 113.00 112.76 Essener Kreditanst. 164 50 104.40 Hanpov. Bank 183,00 122 C0 Nat.-Bankf. Dischl Oesterr. Kreditane Oenabrucker Bank Pr. Zentr. Bod Kr Schaffh. Bankv. 5½ 80 Recheenl. 32 3½ 4 Preuss. Kons. 98 80 99.90 35 Preus. Kons 97.00 97.20 35 Rächs Hente 36.10 96 20 8½ a Rb. Obl. S.19 97.76 97.75 4 Westl Pr.-Anl. 107.60 102,80 %%S" u. 1915—"— Münst. Stadt-Aal. 86.50 66.50 45 Westi. Plandbr. 161.10 161.10 3½*„„— 95.40 4# Rh-W. Hentbr. 102,40 162. 44 67.80 90.04 1# Rb.-Westf. Bod Kr. Plandbr. S 9 101.70 101.70 3½ E de. 8.6 95.70 96.79 4 1/ 5 Argent. kuss.— 96.20 6% Buemen. Anes St-Anl., u. U. 102.00 102,20 Lune Tiefb. St. Pr. 58 Chinesen 1896 101.90 191,76 Magieb Bergu. 4½S„ 1896 97,75 97.ve Mamener Bergu. 13 Italiener. 163.80— Mech. Web. Lunden 5g Nexikaner...— 101.90 Menden u. Schwerte 45 Outerr Ooldr. 92.76— St. Pr. 1"" Kronsar.— 96,76 Nordd. Lleyd 4½#" Silberr. 190.10— Nerdd. Woll-Käm15 Rumäner 1838— 91,70] mprei..... 1## Runs Kons 1859—— Nordstern Bergu. 1"" inn. Russenhank 15 Spanier 15 Unger. C Hark. Brockenb. er. "" 8. Pr. Harpeser Berge Hesper Lisen Hedwigebütte Hlengstenberg Herbrand Waggon Hochdahl V-A. Hörder St. Pr.-A. Hosch Stahle Hamboldt Masch. Isssbeck-Brauerei Koiner Bergu Köln- Müs. Bergu. Konig Wilb. oon. A. "" 84. Pr. Könsgborn Bergw. Kuppersbusch Laurahüfte Lindsahr Unas 36. u. 31. 6. 140.75 140.76 161,86 163 00 173,90 172.90 128.26 129 10 256.90 256.50 156.00 155.30 157,26 15%,00 226,50 220,60 229 10 229 O0 113.50 116 50 93.90 93.80 103.60 104, 20 140.60 146.25 186.40 196.25 162,80 161.2 350.00 575.52 77.25 77.20 136,00: 20 50 196 80 106.30 131.10 132.00 216,2C 215.20 220,00 221,75 193.50 200O 165 00 163,80 216.80 211.25 112,80 110.20 210/60 21:.90 242,50 242.50 127.80 127.80 97.75 etriches Die böhmische Gersienusfahr nach Deutschland trotz der Zellerböbung recht Jebhalt. Dre B#berese Milzereien Norddeutschiands und des Rbeinlands eroßurten dissmal die Kampague mit löhmieeher statt wie gewöhslich mit un arischer Gerstr, da leirtere nicht trocten eingebracht, zum Vermälzen nicht geeixnet ist. Jetzt eind deutache Känfer revervierter, da nuch deutschen Predekt, das eich wegen des Regens ver* F a l l s s c m e n t e i n e s P a r i s e r B a n t h e u s e s. A u s P a r i s v i r d lrment einen dertigen Bans hauser, das ale Verkaufer nenwerten und ale Käufer von russischen Jndustriewerten Anleihe von 1993. Di. Icjeg. ionale Finanzkomm amon hat die Ausgabe der Serien G and H im Betrage von 0700000 Frea der 4proz. von 1902 genchmigt. Der Erlos aus dissem Teil der Anleihe# für den Bau der Verbindungestrecke von Larisea bis zur fürk Oreaze dienen. Getreide. Verlis, 31. Aug.(Eig. Drahtber. des.Westt. Merbar.) Predauhtesbersa Naum Spt(177.) 13, N6.,# 17%½, Dur(17%%) 174/. Nur- 8r. 149, 10 u# (136“.) 153%/. Der.(188) 157% Hater Sept.(142½)— (130%) 149½. Ams amerll. Mined Sept.(126“.) 126 1/. (127½) 127 Werrenmehl 22.50 bis 24.50. Reggeameh: 16.20 bis s Part, 81. Asg.(Eig. Drahtber. des.W Weiter schön. Kröffaungekuree 15 K 15 71 Oat.-Ung. 99.20 69.10 Oberschl. Eis.-Bei. 133.50:33,50" Eis.-Ind. —— Oressten u. Keppe 95.10 95.10 Ossahr. Kupfer . 1904 Sudésterr. Lomb. Gmade Prrste 1483 149.99 14440 33.90 34 90 177.40 176.80 Cauade Pociße(Rhein Sgieg Lus. Prises Heury 144.60 145,50" Stahl126 * Aats Gustahl Vikteriahr. Bosgerte Welzw. Buderen besordes Bernr onsol. Schalle 320.00 131.50 Schuchert Mettr. „ 64.26 64.001 Schulz Knandt-Al 63.76 53.50 Siemens u. Halste 249.30 249,10 Stoib. Zinkh. 127,50 127.50 Tecklebg. Schiff294.75 295.60 Thale Ens. V.-A. 145.75 149.7 Anf. 31. stetin Ang. 22.23 Sept. 2223 Sept.-Dez. 19.55 Nov.-Fobr. 19.45 Beggen etstig Ang 10— Sept. 16.15 Sept.-Dez. 16.15 Vov.-Febr. 16.75 ###tf. Merkar.) Auf. Schluss 31 126,10 126 50 Wam. Gelemk 322.60 131.50 Westeregeln Alls 464 00 44 3.66 Westt. Kupis Dech.-Lun. sese 823.80 222.60]" Draht Disch.-Uebs. Eleit. 161 00 101, 30" Stchl Unies C.. 34 30 84.70 Wiching Cament " D. 164.90 104.60 Wissene Bergw. Brauerei 344.60 34S 50 Wittener Gusst. Germ.-M. 291.00 2010" Stahir Lowenbrin. 310,00 210.00 Warmrevsr Uaienkr. 368,10 366,16 Zellst. Wellh. Wechbor Aug. 21.90 Sept. 22.15 Sept.-Dm. 22 25 Nor.-Fotr. 22.45 . stetig Ang. 34.20 Sept. 32.25 Sept.-Des. 32.25 Nor-Fohr. 29.33 la### 22.10 22.13 22.30 11.80 29.13 29.70 29.63 29.40 Oesterr. Kredit Berl. Handel Deutsebe Bank. Diskente Dresdser Bank Caande Padße Besprechungen statt, in denen die Beseitigung dieser Schu versucht werden soll. Das gesamte Aktienkapital beträgt Wieviel davon der sogenannte Lübecker Hlocs auf eich Bank-Schaaffhausenscher Bankverein erfährt die„Frhft. Zig.“: Für jede der beiden Aktienbeträge werden Kossortles gebildet, denen alle Berliner Grossbenken und Grossüirmen, ausserdem auch französisebe Bankseiten und vermöge des bekannten Abkommene zwischen des Drendner Bank und Morgas u. Co. auch amerikanische Häuser angehoren werden. Die Tührung und für desmn Aktien bei dur Dresdner Bank. Der. Veterrzhrg. kurs, den die Konsortien für beide Aktien in gleicher„oue bewilgen aalen, darhe auf Mette erus 157 Pros. un Verenegrgggn###. Neue Geschäfte oder Fusionen eind mit den Kapttaleve.—-4rung.2 Mähchantinns, und Bahräder-Tabrik Barah. Stasser Stettin. Die Verwaltung teilt mit, dams bisber ein erbeblicher Mehrumaats zu verzeichnen ist. Bedeutende Verluste hat die Gesellschaft bis jetzt in Russland nicht gehabt. Die Schreibmaschinen-Abteilung eteichel sich get. Wag. e#e tn# * Die deutsche Baumwolllnouserte nat amst mngese. Zeit den Wansch, ihren Expert nach Chlss zu beben; besondere im Jahre 1902 wurde angesichts der mieslichen Lage der beimischen Industrie der Gedanke an eine grosse Exportaktion erwogen. Damals aber gelang es zn wenig wie brüber, in Oetssien ins Oeschäft ss kommes. Die Gründe bierfür hat der„Oetssistiscbe Verein“ in einer Deuksohrift„Alests der deutschen Beumwolllsaustrie nach Gins“ zusammengestellt und erörtert. Die wird darin, wie wir der No.-Fehr. 16.75 16.75 1 Lhrurpest, 11. Aug. GEig. Drahtb. 4. Wes#g## Boter Winterweisen Sepi.(611½) 6/1%. träge. Banter amerihanmscher Mais Sept.(4/8%) 46%, Der. . aee * Hambarg, 31. Aug., nachm. 3 Uhr.(Eig. Drehtberient des„Westf. Merkur.)(Schlussbericht.) RübenI. Predukt Basis 88% Rendement neue(lussos frei an Berd Hamburg Aug. 18.80, Sept. 18.80, Ott. 18.50. Der. 18.20. März 18.45, . Hageoburg, 81. Aug.(Eig. Drastberieht des westt Merkar) Kernzucher 8P%, ehns Auot 805-012. Narbgretchte%, ehne Bact 7,80-7.55. Stimmung still. Brodrafbgade# 19,25-00,00. Krystallzucher 1. mit Sack 00.00-00.00. Gem. Rafflunde mit Sack 18.75-19.00. Gem. Melile mit rubig. Bei Alnahme von mindestere 200 Zentnern Santner. Rchrucker I. Preduht Traneito frei an bord Hamburg 11h Sl. 1865 urk. Ok.dur. 18.35 04. 18.45 Gd., 18.55 Br., Mai 16.65 G4., 18.70 Brf. rahig. Wechenumsatz 934 000 Zentner. Beumwolle. Bremen, 31. Aug.(Big. Drehtbericht des„Westt. Se B5 Th rc, Drehtberleht des„Wesft. Merker. Basmselle Umssts 4000 Ballen, deven für Spehulation und Expert 400 Ballen. fundens für Amerihaner bese träge. Pruis: 3.41. geed erdinary Lieferungen:—. ruhtg. Ang.(5.08) 5.13. Asg.-Sept.(3.,03) 5. 8. Sept.-Okt.(4.93) 4.58, Ott.-Nov.(4.92) 4.92. Nev.-Des.(4.92) 4.92, Des.-Jan.(4.93) 4.94, Jan.-Fobr.(4.95 Tehr.-Märs(4.p7) 4.97, Märs-Aprü(4.90) 4,90, April-Mai(5.0 Rallee. * Hambarg, 31. Aug., eschm. 3 Uhr.(Big. Dr des„Westl. Herkur.)(Schlussbericht.) Geed ar 10 Uhr 30 Min.(E bericht des„Wesll. Merbur.) Kaßee goed er Ast. 47, Der. 46%, Mirs 47. Mai 47⅛. eistig. Oetalle. Sles 154½ pu u. Minn 121" 4 rahtberteht des„Westt. ger 4. Moust 65% 447,25 414 181,00 161.75 289 00 200.50 397,8S 267.75 177 25 179.00 218.00 217.50 140.50 141.60 245.80 246.10 72.00 72.00 103,00 109.75 530.00 631.80 147.69 146.70 149,76 149.90 15676 15555 13965134.35 157,20 157.23 824 60 224.90 145.10 145,0C 133.30 132.20 226.60 124, 20 123.60 122.20 217.80 216,76 326.63 327.25 117,60 117,83 133.50 132.00 176.25 174.59 204 00 223.0e 149.50 149.50 111 00 f11.00 72.00 72.90 12640 125.50 t. 163.60 167.80 126 40 156.50 184.30 194 50 162.50 162 20 146.75 140 25 147.00 127.50 134 00 224.20 i 320.75 220, 00 137.60 137.30 220.70 119.20 123.80 112 50 166.75 157 75 210.90 214 00 272 00 774 20 315.28 32120 143.50 145.50 Lel. S 86-10 213.50 312.69 172.50 172.60 241.00 240.35 106.90 120.10 100.60 100.40 177.10 170.10 Cannda Pacße Baltimorr and Ohio 120.40 120.50 Lombarden 84.60 34.60 Russen 1902 71.90 71.20 Tendens: still. Türkenleose 4%5 JaganBoch. Garsst Dertm. Unien Laurahette Ceuseidatter 144.25 1447 94.25 84.35 248.40 247.20 96.60 05.80 244.60 264.75 524 e 624. 226.60 110.75 316.90 815 23 A.-Socbeot, t.S. Tendens-Berten t. * Bertin, 31. August. Die Birre regte beute im und M.eissatsommatte gegn geden Arichterung, die dams! seröckzuführen ist, dam man bei der jetrigen Aufwärtetenegung pemel in Mertenaiteoneste unes Orunt wruntete. der in epäter Stunde behannt gewordenen Kapstalserböhung der Drusdner Bank und des Schaaffbausruschen Bankvereim tschaische Momente mitwirkten. Se kam en, dem beute Bantaktien träge Jagen. In Mituukung hiervos war der Mostenaktienmarkt gleschfalle end wicher. Des Oesamtrerkets gotabets och ubnecl. echnächere Verlauf Neuyerhs übte eisen Druck auf Amertharer aun, Cauoda um 1 Pres. nusdriger, Pords endg. Beichmsleb. 87/1 Beseenlert fahrtsaktien weiter echwächer; Pachstfahrt 1 Pro " Pros. schwücher. Trast Dyaamit gleichtall: welteren Verlauf war der Kurostand sich haltend Rbeinstabl. Täglicher Geid uber LIchme 4“. P 2. Börsenstunde war der Kurestand werter eingeengtem Verbehr. Die Spetulstsen verbselt sie Brichtuahgen, Meicus mrecnder: Fast. desgleschen Liord. Alles soneher anrerändert. In der a. Börsenstunde war die Tendens aunt bensibis ues Beus; geürce: Lodmermarttes iust. Wusener auf Drrsdendengerächte## Audert Lio Eine beuchteuswerte Neuerung. Du Forrschnter de bernen Grmitumgt. Haurtige mude# geun dr### und Gatt afrzichern.v inurr miht bem drn 2# stimentrn bietet man in den desteren Lekalen saa= 1 Sccünte, eft in großer Auswahl, und reti wich and ipent emmm Gurnbe Raßr mrbr Pgg.#### ube Erieg gechetes.# eun Aues dohrm uu erdwin dm Sihen urarchunst austen bei Bohrrntaffrrt## Rechreuuns Waigaßer krostit und gun v beger## Sschenc Betrungge Nür. 421. wettatten Merten. piember 1956. — eiung — camsten. betc. 900 mmens Geld peube an dl für den BAl ####l, detr. dur eoe bur ch iun Kmderhaut K Fraus Borgesoyern Verlag Hildesheim. Agrie abht Bischefe von Mildesbein 61971-1909 * D e s b r e n d. 4.— I l. g e l. 4 5 0 M.— ptäne für du Stedt und der 2# für 190 .— b##gl betr. dir Gencsmizung aines Vertrages wogen Vorpachtung der Aüduuschen Anbatat kert. bes Brngihus Unwersicht zu Münhes das Wintrrdaldjahr 1902 07 s desgl. detr. den Ankauf von Erundstücken an der Wartender An 9) desgl. drtr. den Ankauf einer Grundsläche zur Erdreiterung der Ludgertstraße: 10 desgl. deer. die Neuwat eines stellvertieienden Schiede mannes für den Brauk I. 11 desgl., detr. die Ersatzmad eines Stadtverordunten 13)##tgl. ertr. bie Budauflastung der Porzelle Htur L. Nr. 1010/69 an Schillerstraße: 13 desgl., deir. die Genehmigung eines Vertrages wegen Kanaltsierung des Bohlweg#### von der Staufenstraße dis zum Schiffahrterdamm und die Kanalisation einer Stricke des Schiffahrterdammet vom Bodiweg bis zum sogen. 14 besgl., deer. die Umänderung des Snaßennamens„Au d Wiesen“ in„Steverdesstr.: 13) desgl., beir. die Uebernah###e einer selbstschutdnerisch. Bürzschaft zu Gunsten des Bauvereins für die Stadt Münster dezüglich des von diesem erdauten Hauses an der Kettelerstraße. Münster, den 31. August 1906. Der Stadtvererdnsten-Versteher: „Hlurmi FKetrin Gulun!. 9. m. ö. 10. Haltern In Westf. Neueste Erfindung auf dem Gebiete des Lichtes und der Kraft. XIT AM m, chürn mwrg Nr. NT8Tf1. D. R. F. angemetet. Einladung zur Generalversammlung(II. Ordentlichen Mitgliederversammlung) des Katholischen Frauenbunges in münchen. in den Prinzenfaten des Gafé Zulipeld, Dingang Saivaterpietz, von Meutag, den u., Die Dienstag, ben 6. Wevember 1900. 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Septemder, fährt ein Vorzug zum Personenzug Nr. 376 von Telgte nach Münster: Telgte ab 1 Uhr nachmittogs Münster an 2“„„„ Der Zug hält aus den Zwischenstationen nur zum Aussteigen. 3670 Münster, im August 1906. Königl. Eisenbahndirektion. Goldene Klassiker= Bibel Preis 110 Mt.) tadellos neu, zu verausen. Angebote an 5439 Lehrer Rehmann, Olfen. ! Gaslichtanlage!! Gaomaschine(Amberg) für 25 Flammen, fast neu, fehlerlos, gefadrtos, intiges, weißes sehr billig im Betrieb, auch für Kochund Heuzwecke, ist wegen Eins. städt. Dases villig zu verkaufen. Jede weitere Auskunft wird erteilt. L. Potthoff, voin Köuigswinter. 11esg e Uhr deche V 7 Aeushunt, ber Gerse hähag II. Oetiel über die Taiigtell bes sammlung Reremder 1904 in Prankurt a. M IX1. Kassender-cl und Entlastung der Odagmetherin. IV. San dn Reoisoren, V Gast Fie un Versgache ien eihe Aatungeait aurgnhet. di Anschluhe an dachte Gersammtung Rlubet eins Gusfchus Sibung hatt zus Orgingungsmat: enden Gorhande Mitglieder. 9s 9 2 Uhr. u. Berlammlung. Motrrate. 1, Ztei und Mos uud— senun II. Formen und Mittel der böderen muüdchenbildung. Dietussten — Rl.(Oeften illen Versammlung im kettelischen Gesenschaftshaus, Grunnstraße V. Vortrag:„Die kabelliche Frauenbringgung und bir carlialive und Jeziele Arben.“ Dienztag, den 6. Rovember 1906: Vermittags e Uür: Oeilige Wesse für bi. imerstraße. bermittege 9 Uhr: IV. Oeisammlung, Beferal: 1.„Zur Ortentierung üder die 11.„Uufere Aufgade und Siellung in der Dienstboienfrage.“ Otstassion. i versterdenen Bundesmtiglieher in der Theatiner=Hosiirche, Theadie Organisatton der kathellschen weitlichen Krankenpflege.“ Saues er die Smenoeurngaumiung sund do ptinztens I. Ge,u— /10 dim Smeal=Hakraactes ein. em unang mut ehms beilktn### g# Jerran Nucrag muß eine vollständige Beara Herren daben zu allen Versammlungen Jzutritt,„ Nein Rauch! Hein Ruea! Mein Neplwen! Opirtias Wagit . 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Die Auszahlung der Gewinne wird durch dieselben bar ohne jeden Abzug erfolgen. Die Ziehung erfolgt im Ziehungssaale der Königlichen Eeneral=LotterteDirektion zu Berlin am 23. bis 26. Ottober 1906. Die Lotterie-Kommissten des Jentral=Komitees des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz. B. von dem Knesedeck. Dr. Koch. Havenstein. Dr. Struß. Deutsche militärdienst- Lekens- u. Versicherungs-Anstalt a. G. in Hannover. — Brrichtet im Jahre 1676.— Militärdienst-Versicherung. Lebens-Versicherung Gesamiversichernngsbestand: 300 Hillieses Mari Versicheraagussmme. Gesamtvermögensbestand:. 130 Millionen Mark. Gesamtauszahlungen:.. 70 Millionen Mark. Im Jahre 1905 nurdes 21 Milliesen Mart Versieberangs. uum beastras. Die Deutsche Milltärdienst- und Leben-VersicherungsAnstalt a. G1. in Hannever übernimmt unter Ausseret günstigen Bedingungen die Vereicherung von Kapitallen auf den Fall der Erfallungder allgemeisen Wehrpflicht i. Deutechen Hleiche— Milltardienst-Versicberangen— und für den Fall der Erreichung einen bestimmten Lebensalters oder des vorberigen Ablebens mit Eluschluss der Kriegsgefahr— Lebens-Versieberungen. Auch bietst sich vorzüglichs Gelegenheit zur Beschaffung von Kapitalien für Tüchteranssteuer-, Stadienzweche etc. Alle leberschüsse fallen den Versieherten zu. 43 222) ves S 3 P Tcn 8 Mittelmeer= fahrten — W burg!: Ohloder is98 Beiucht werden dt. en- uag, Seeme Gemazich Dr tm u. audvine # Große Orientfahrt auf Saifs W. in 22 Sruus: Jeuuar isor Gelucht werhen #i. Hellen Blüstraute(Miese Edemer Sarle Bhaiss. Elereabrien. Matro gast crmut ur Saium Cerzusg. Jokta(Jeruselem Bridiedem #rben. Leus Glerr a Birüns Aiben) Gerates Büches Pelerm: Tregzent Seierre Smms aurschaun von b#t 100 an aufwürte nliächen L. weichreuder Setdaupe: „Meishe“ imn Seuna 19 Bebruar 1o67. Orsocht W un a es Larit. Azin B.a5.-uura von Otzrd und selem Betdiedem. 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