Freitag, 17. August. Der Wentldl. Gerhur ericheint läglich sweimal, am Cege nain denn und Veiertagen einmal. S O#pseillen: Kbalglrrabe 36. Gebbame Ubr soum bus 1 Uihr annn. Prrieg aud Mesanendbruß ber Sseßlällichen Dersimsbrudere. Prebenammrta: Bantpien Brebsnenend bet urg# merter grans und fraute Gedellungen mit deutlicher engels gellt men ruhten an bis Eppebtllen, nbunghrube## Leiegramm-Bdrehe: Illerber, Ilk-Herseattt. Feraprec-Geichlut: Redehtlen Nr. 203. Ersedulen Tire. 112. „„„—* Segründet 1822. Illorgen-Husgabe. 85. Jahrgang. 1906.— Nr. 405. Bezussbreite K675" 18E— Sweimonatlich: In Munser dei dei Expedinon ufl L.oü: audmerns burc bir Boß(jchec mur der bie beiben lagsm uhenen einst Quartals, Du 2.84. Eiumonatlich! Iu Munder uit 1.60: ausmerst durch dis Boß diür jeden einzeinen Mouat bes Luertelg###ng uul 1.11. Eingelaummet: Zu baben in der Ern sion an din Oehuhbiener. Sramplar io bis. Auzeigenpreite: 3b: bie Betiagetie oder beren Raum 20 Dis Mleflemegetie an Sig Barsigen-Baachme: Sa Illdatter Königstrehe 39, ieme semzahBunomers=Veroauns bes Po= und Butte * Die Monarchenbegegnung. Der Telegraph meidet aus dem Taunus naturlich nur Reußerlichkeiten. Die ofßiziose„Nordd. Allg. Zig, bringt einen Begrußzungsartikel von 15 Zeiten, der außer der ehrerbietigen Sympathie die Hoffnung auf Festigung des Weltzum Ausbruck bringt. An den„Vermutungen über be#endete politische Gründe der Begegnung“ erklärt das offiziose latt sich nicht beteiligen zu können. Es fügt hinzu:„Der wirkliche Wert der Zusammenkunft erscheint uns auch ohne solche Kombinationen nicht gering; wir hossen, daß die Aussprache der Staatsoberhaupter Deutschlands und Großbritanniens der Festigung des Weitfriedens dienen werde.“ Rau sieht, daß der Offiztosus sich nicht auf den Standpunkt gewisser Blatter stellt, die kuhn annehmen, daß die beiden Ronarchen nur von Familiensachen und vom Wetter, aber nicht von Politik sprechen wurden. Eine politische„Aussprache“ wird vorausgesetzt. In hoflicher Form soll jedoch, wenn wir den offiziosen Artikel richtig verstehen, angedeutet werden, daß die deutsche Politik von der Zusammenkunft keine„besonderen Auregungen oder gar Abmachungen erwartet, sondern nur eine allgemeine Annäherung im Indes Friedens. Die zuiückhaltende Stellung unseres Auswärtigen Amtes kommt auch dadurch zum Ausdruck, daß die Begrußungsworte nicht als besonderer Artikel in dem üblichen halbamtlichen Sperrdruck, sondern einsach als erster Absatz der alltäglichen„Rundschau im Auslande“ erschienen sind. Im allgemeinen beachtet auch die unabhängige Presse Deutschlands eine zurückhaltende Ruhe. Viel redseliger ist die englische Presse, wenn man nach den Proben urteilen darf, die unser Telegraphenbureau vermittelt hat. Sehr auffallen muß die Gleichmäßigkeit der Hinweise verschiedener englischer Blätter auf die angebliche deutsche Politik im nahen Osten“. Man sieht daraus, daß den Engländern die wirtschaftlichen Bestredungen der Deutschen in Vorderasien schwer im Magen liegen und daß auch die tellung Deutschlands in Konstantinopel, ja sogar dessen Haltung zu Aegypten vielen Englandern noch Sorge macht. Die alten Vorurteile kommen also sogar bei diesem estlichen und friedlichen Vorgang zutage. Aus Aegypten wurden neuerdings schon Proben einer argen deulichseindlichen Preßhete gemeldet. Und doch steht kaum eine Tatsache der neueren Geschichte so klar und fest, als die freundliche Haltung Teutschlands gegenüber der englischen Herrschaft über Aegypten. Schon Jurst Bismarck hat der Besitzergreisung immer mit wohlwollender Neutralität gegenübergestanden, ja sie sogar mit sreundlichen Worten für Ingland begleitet. Und doch wäre es, so lange Frankreich noch Anspruche und Hoffnungen auf Aegypten hatte, für die deutsche Politik sehr leicht gewesen, den Engländern dort ernste Schwieeigkeiten zu machen. Als nun Frankreich durch den Delrasseschen Marokkovertrag auf Aegypten verzichtet hatte, lag ur Deutschland die Versuchung vor, seinen berechtigten Unwillen über einen Leit dieses Vertrages und über die herausfordernde Politik Deleasses auch dadurh zum Ansdruck zu bringen, daß es den ägyptischen Plänen Englands sich abhold eige. Aber er geschah das gerade Gegenteil: Deutschland gab sofort seine Zustimmung zu den Finanzvorschlägen Englands. Der Widerspruch Deutschlands richtete sich ausschließlich gegen Frankreich. soweit dasselbe Marokko für sich allein in Beschlag nehmen wollte, aber in keinert Weise gegen die Vorteile, die England aus dem Delcasseschen Vertrage ziehen wollte. Es ist wunderbar, daß troß alldem nach wie vor die tollsten Fabeln über schreckliche Ränke der deutschen Politik in Aegypten, auf der Sinai=Halbinsel, in den Oasen hinter Tripolis, am Goldenen Horn und wer weiß in welchen sonstigen Weltecken in der englischen Presse aufgetischt und von einem großen Teile des englischen Publikums geglaubt werden. Diese Verdächtigungen und die entsprechende Leichtgläubigkeit sind wohl im letzten Grunde auf die wirtschaftliche Eisersucht zurückzuführen. Viele Engländer können es durchaus nicht fassen, daß auch der deutsche Unternehmungsgeist das Recht hat, sich in freiem Wettbewerb auf der gemeinsamen Mutter Erde zu betätigen. Sie betrachten deutsche Eisenbahnanlagen, deutsche Niederlassungen, deutschen Handelsbetrieb in Kleinasten oder Mesopotamien 2c. als einen Eingriff in die unveräußerlichen Rechte Englands. Wenn der Wioerwille gegen den friedlichen wirtschaftlichen Wettbewerd Deutschlands sogar in den Artikeln der größeren Blätter über die Monarchenzusammenkunft sich nicht verhehlen läßt, so kann das natürlich für unsere Friedens= und Freundschaftshoffnungen nicht sehr förderlich sein. Aber wir brauchen die anscheinend fortdauernde Eisersucht auch nicht zu tragisch zu nehmen Ruhige Festigkeit, die sich jeder Unhöflichke t aber auch jeder Nachlauserei enthält ist offenbar die beste Taktik gegenüber der britischen Eigenart. sowohl für die amtlichen als auch für die privaten Beziehungen. In diesem Sinne scheint uns auch der erwähnte offizidse Artikel gehalten zu sein, und so begrüßt auch gern das deutsche Voll den könig lichen Besuch in respektvoller Freundlichkeit und zugleich obur alle Zudringlichkeit. Deutschland. Berlin, 16. August. Der Kaiser und die Vereinigten Staaten. Kaiser Wilhelm empfing am Dienstag vormittag abermals den Eigentümer der„New=Yorker Staatszeitung“. Mister Ridder und ebenso Mr. Speyer in Withelmshöhe. Die beiden Herren außerten sich nach der Audienz über die dabei gepflogene Unterhaltung und bemerkten, aus ihr sei hervorgegangen, wie sehr dem Kaiser eine glückliche Entwicke. lung der deutsch=amerikanischen Beziehungen am Herzen liege. In seiner zweiten Unterredung mit Herrn Ridder bekundete der Kaiser sein wärmstes Interesse an allen amerikanischen Verhaltnissen und sprach den Wunsch aus, mit den Vereinigten Staaten und dem amerikanischen Volke dauernd die sreundschaftlichsten Beziehungen zu pflegen. Ganz besonders habe er den Wunsch, selbst die Vereinigten Staaten zu besuchen undden Präsidenten Roosevelt, für den er große Bewunderung hege kennen zulernen. Anknupsend an diese Aeußerung des Kaisers bemerkte Mr. Ridder einem Vertreter des Kass. Tagebl. gegenuber „Wir drüben seden in dem Kaiser, wenn ich mich amerikanisch ausdrücken darf. einen gentalen Geschäftsmann“, der die politischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands in vollendeter Weise wahrznnehmen weiß. Wir schätzen ihn nicht nur wegen seiner ausgezeichneten staatsmännischen Fähigkeiten, sondern auch seiner großen menschlichen Eigenschaften wegen Es ist in unserem Lande ein vielfach gehegter Wunsch, daß der Kaiser einmal Amerike besuchen möge. Man dat in Deutschland keine Ahnung. kann sich überhaupt keinen Begriß devon machen, wie der Kaiser dort ausgenommen werden würde. nachdem soon der Besuch des Prinzen Heinrich so außerordentlich gunstig und einschneidend auf die deutsch amerikanischen Beziehungen eingewirkt dat.“ Selbstverständlich wird man gut tun, diese begeisterten Auslassungen nicht wörtlich zu nehmen und, wenn sie selbst den personlichen Empfindungen Ridders entsprechen sollten, nicht allgemein für die Amerikaner gelten zu kassen. Die Freis. Ztg erinnert daran, daß der Kaiserschon früber einmal einem Amerikaner gegenüber geäußert hat, daß er gern nach Amerika kommen mochte, aber nur glaube. daß er so viele Tage nicht ohne Verbindung mit der Regierung auf dem Weltmeere sein könne. Wenn auch seine Reise nach dem Nordkap mehrere Wochen dauere, so sei er doch immer erreichbar. Mit diesem Bedenken hat der Kaiser gewiß recht denn schon seine ausgedehuten Fahrten in Deutschland selbst noch mehr aber seine Reisen in dem außerdeutschen Europa haben, wie die Erfahrung gezeigt hat, schon ost auf die ordnungsmäßige Erledigung der Staatsgeschäfte einen hindernden Einfluß ausgenbt. Und selbst, wenn es durch die drahtlose Telegraphie ermöglicht werden konnte, daß der Kaiser auf einer Amerikareise immer in Fühlung mit den politischen Ereignissen bleidt, so gibt es doch eine sehr große Menge von dringenden Regierungsangelegenheiten, die sich niemale auf telegraphischem Wege erledigen lassen. * Dem Obersten v. reimling scheint seine Entgleisung im Reichstage ebenso wenig wie an höchster Stelle, bei den Farmern und Anfiedlern im südwestafrikanischen Schutzgebiete geschadet zu haben. Man hat ihn dort mit offer en Armen empfangen, weil man von ihm weniger diplomat sches Geschick als festes militärisches Zugreisen erwartet. Der„Tägl. Rundschau“ geht aus dem Schutzgebiete über die ersten Maßnahmen des Obersten v. Deimling nach seiner Ankunst ein Bericht zu, dererkennenläßt, daß der Schlendrian der sich nach mehr als zweijähriger Kriegführung hier und dort in der Schutztruppe breit zu machen begann, vor der energischen Faust des neuen Kommandeurs der Schutztruppe nicht mehr bestehen kann; in dieser Zuschrift heitzt es Das Gesuhl wird überdaupt jeder baden, kaß Obeist v. Teimling einer Sache, die er vertritt durch das Einsetzen seiner Personlichkeit dafur einen uder die sormelle Begründung hinausreichenden Wert gidt. Das hai er auch getan, als er hierher kam, in einer Sache, in der ein offenes Wort von udten war. In einer temperamentvollen Rede hat er seine Truppen begrußt, sie dingewiesen auf den ehrenvollen Namen, den sich die Schutztruppe mit vielen Opsern an Blut erworden habe, und sie an die Pflicht gemahnt, diesen Namen sich zu erhalten. Rücksichtslos und derd sprach er dann aus, daß die Ehre der Truppe gefährdet sei durch in die Heimat gedrungene Gerüchte über Raushändel, Dieziplin= losigkeiten und Unzucht, zund daß der„Suff dieses Erblaster Sädwestafriles, in dem die Bierflaschen wie Pflanzen aedeihen" unsere Soldalen innerlich und äußerlich zu Grunde zu richten drobe. Und dann appellierte er an ihr Kameradschaftsgefühl damit jeder, der selbdiensttanglich sei, sich auch melde und denen, die des Tages Last und Hite zumeist getragen. Ablösung verschaffe. Nach seinen Worten hat er auch gehandelt, und seine Anwesenheit allein schon verdurgt soldatischen und ethiichen Sinn in der Kriegführung. Wo er hinkommt, schwindet von selbst die Bequemlichtest, in die man sich auch auf dem Kriegspfade allmählich eingeledt hat. Er hal Offizieren ihre weißen Burschen. Militerdeamten ihre zweiten Reitpferde weggenommen, den Verbrauch der Soldaten im Bureau=, Garnisonz= und Intendantur= dienst eingeschränkt. Anderseite hai er dem gefährlichen Experiment, kriegsgesangene Witdoois aus Mangel an anderem Personal als Kolonnenführer zu verwenden, sie so in alle militärischen Geheimnisse einzuwethen und ihnen die beste Gelegenheit zu unauffälliger Verständigung mit Stammesgenossen zu geben, seine Mitwirkung versagt. Wenn er es noch dazu fertig bringt, Soldaten in größerer Anzahl an die Heimat abzugeben, wie er versprochen hat.— sast 4000 sind bereits vorher krankheitshalber nach Hause gesandt und dennoch Fortschritte in der Kriegsführung zu erzielen, so wird man seiner Tatkraft die Bewunderung nicht versagen können. Voll Vertrauen sah man ihn hier kommen, sals er sich jeden Empfang verdat. Automobil und Wagen nach Hause sandte und zu Fuß vom Bahnhof in seine Wohnung ging, um alles sich kümmernd. nach allem fragend. Das Vertrauen wuchs, als er inmitten angestreugter militärischer Vorbereitungen Zivilisten ihr zu verschaffen Zeit sand, denen er um ihrer Verdienste im Kriege willen Zusicherungen bequemer Ansiedlungsmoglichkeits gegeben halte, ohne daß sie bisher damit etwas erreichen konnten. Und vertrauensvoll sah man ihn nun nach dem Süden gehen, als er in seiner Drähine am kalten Wintermorgen von Windhul nach Swakop= mund abfuhr, obwohl ihm der Wagen Ddes Gouvernaurs zur Versügung gestellt war. Nimmt man dazu, daß v. Deimling als ein Mann des mäßigsten Ledensgenusses auch dem„Suff“, diesem Grundübel sudwestafrikanischen Ledens, zu Leibe geht, wo er kann, so muß man sich freuen, daß dieser Mann trotz manniglacher Entäuschung und Niederlage#dem Rufe seines Kaisers an einer nicht viel Vorbeeren verbeißenden Arbeit ohne Zögern gefolgt ist. * IZu dem Gesetz über die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst vom 10. August d. J. verössentlichen die zuständigen Minister jetzt Ausfahrungsanweisungen, in denen Bestimmungen getrossen werden über die Annahme den Vorbereitungsdienst und die Prüfung der Reserendare. Ueder den Bordereitungsdienn wird unter anderm vorgeschrieden: Der Vordereitungsdienst bei den Verwaltungsbehörden dauert mindestens dreiundeinviertel Jahre Mindestens 12 Monate hat der Reserendar bei einem Landrat. mindestens drei Monate bei einer Gemeinde= oder sonstigen Seldstverwaltungsbehörde zu erbeiten. Die übrige Zeit. mindestens aber ein Zeitraum von sunfzehn Monaten, in zur Beschäftigung bei der Regierung und bei dem Bezirksautschuß zu verwenden. Die Dauer der Beschättigung dei dem Bezirksausschuß bestimmt der Regierungsprasident. Eine gleichzeitige Beschaftigung bei dem Bezirksantschuß und der Regierung ist zulässig. Jeder Beamte, bei dem der Referendar beschäftigt wird, dat sich in einem Zeugnisse üder Leistungen und Befähigung des Reserendart auszusprechen. Das Zeugnis des Landrats dat sich auf den Verkehr des Reserenders mit den Kreiteingesessenen zu ersercken. Um der Prufungskommiision ein Urteil üder die Leistungen des Reterendars ausdesondere in schriftlichen Arbeiten zu geden, dat der Regierungspränident eine großere sohriftliche Arbeit des Reserendars vorzulegen. Die Arbeit muß von dem Reserendar selbständig angesertigt. von dem den Vordereitungsdienst leitenden Beamten eingehend zennert und vom Regierungspräsidenten eingeseden werden. Nach Adlauf der Vorbereitungszeit hai der Regierungsprasident zu prüfen od der Reterendar zur Prutung zugelassen werden kann. In das nicht der Fall. so ist der Reserender nach dem Ermessen des Regierungspräsidenten weiter im Vordereitungsdienste zu deschäftigen. Betreffe der Prufung wird bestimmt, daß sie nur einmal und im ganzen wiederholt werden kann. Eine Wiederhelung einzelner Teile findet nicht statt. IR die Prufung nicht bestanden, so wird der Reserendar von den Ministern für die Zeit von 6 9 Monaten an eine Regierung zuruckverwiesen. Wird die Prüfung zum zweitenmale nicht bestanden, so wird der Reterendar vom döderen Verwaltungsdienste ausgeschlossen.— Die Uebergangedestimmungen setzen fest, daß fur jeden derzenigen Reserendate, welche sich zur Zeit des Inkraftiretens des Gesetze: und dieser Ausfuhrungsanweisung dereits im Verwaltungsvordereitungsdienste definden oder im Justizvordereitungsdiens der ihrer Uedernahme in die Verwaltung eine längere als neunmonatige Vorbereitung hinter sich baden, der Regierungsprasident einen besonderen Plan aufzustellen hat, der den Vorbereitungsdienst im Sinne dieser Anweisung unter entsprechender Kürzung der im 4 vorgeschriebenen Zeiten zegelt. Die Kürzung bai möglichst zu. gleichen Teilen an dem Vorbereitungsdieuste dei dem Landrat und an dem bei der Regierung stattzufinden jedoch so. daß die Beschäftigung dei der Regierung mindestens ein Jahr dauer!. Für diejenigen Regierungsreferendere, welche innerhalb der ersten secht Monate nach dem Inkrafttreten des Gesetzes ihren Vorderettungsdienst beendigen, tritt, sofern der Reserendar nicht Gelegenheit gehabt hal, eine der oben mitgeteilten Vorschrift entsprechende Arbeit zu fertigen, an ihre Stelle eine nach den bisherigen Grundsätzen zu fertigende schriftliche Arbeit. Im übrigen wird die Prütung nach dem Grundsätzen dieser Anweisung vorgenommen, wobei jedoch dem Reserendar nach Ablieferung der schriftlichen Arbeit eind genügende Vorbereitungszeit vor denKlausurarbetten und der mündlichen Prüsung zu lossen ist. # Allerlei ketzerische Auschauungen hat der badische sozialdemokratische Landtagsabg. Wilh. Kolb, Redakteur des Karlsruher Volksfreund“, in einer Mitgliederversammlung des dortigen sozialdemokratischen Vereins zum Besten gegeben: Nach dem Bericht des„Volksfreunds“ sprach Kold den Wunsch aus, daß auf dem Mannheimer Parteitag die Entlassung der„Vorwärt:“ Redakteure eingehend besprochen werde. In dieser Sache seien die Delegierten in Jena in schmählicher Weise hintergangen worden, so daß man sich in Mannheim damit beschäftigen müsse. Von deitter Seite werde in Mannheim der Antrag auf Verlegung des Zentralorgans gestellt werden; denn der„Vorwärts“ sei nicht mehr wie früher auf der Höhe. und ein Zentralorgan solle wenigstens den Streit und Zank nicht züchtigen. wie dies jetzt geschehe. Auch im Parteivorstand sei eine Neuorganisetion nbtig, weil er nicht mehr wie früher funktioniere infolge der durch die technischen Arbeiten hervorgerufenen Ueberlastung der Funktionäre, die nebenbei noch politisch tätig seien; der Parteivorstand müßte mindestent auf die doppelte Zahl erhöht werden. In ausführlichen Derlegungen dehendelte Kold sodann die Frage des Generalstreits und erklärte. daß er auch heute wieder aus denselben Gründen wie früber gegen eine diesbezügliche Resolution stimmen werde. Um den politischer Massenstreik mit dem Hinweis auf die Erringung eines bessern Wahlrechts zu rechtfertigen, müßte die Stellung der Sozialdemokratie zum Parlamentarismus fester gegründet sein. Viel besser wäre es, auf dem Parteitag Fragen zu dehandeln, die wirklich auch für die Arbeiter brennend seien; dann werde auch der Streit verschwinden. Kolb ist schon seit Jahr und Tag bei den okonomisch-hiftorischen Größen der Sozialdemokratie als Revisionist übel beleumundet; sein neuestes Pronunciamento gegen die Parteileitung wird ihm auch nicht die Zuneigung der Kautsky, Mehring und Genossen eintragen. n Aus der Statistik üder die Gefängnisse der Instizverwaltung in Preußen macht die„Nordd Allg. Zig.“ eingehende Angaben, die sich auf das Jahr 1903 04 beziehen. Bekanntlich ist in Preußen im Gegensag zu den meisten übrigen Staaten die Verwaltung des Gesäugniswesens zwischen zwoi Ressorts, dem Justizministerium und dem Ministerium des Innern, geteilt. Der Jnstizverwaltung untersteht nicht nur eine weit größere Anzahl von Gesangenen=Anstalten als der Verwaltung des Innern, sondern auch der größere Teil der Gesangenen defindet sich in Justiggesängnissen Während dem Ministerium des Jnnern(seit einigen Jahren unveränkert) nur 103 Anstalten, nämlich die sämtlichen zur Bosstreckung von Zuchthausstrafen bestimmten 38 Strafanstalten 20 größere Befängnisse und 50 in einem Teile der Rheinprovinz beurgene sogen. Kantongesäugnisse letztere mit einem täglichen Durchschnittsbestand von insgesamt nur 312 Gesangenen im Rechnungsjahre 198.04, unterstellt sind, detrug die Zahl der Instezgesängnisse nach der neuesten„Stattstil uder die Gesängnisse der Justizverweltung in Preußen“ am 31. März 1904 1019. Der tägliche #estand der dem Ministerium des Inner Juchtdäuser und Gesängnisse betrug im Rechnungsjahre 1903 04 14 949 Zuchtbans= und 10140 Gesdugnitgesangene feinschl. der Untersuchungs. Pelizei= Trausport= Haft= und Zwvildaftgetaugenen), zusammen 25 089 Personen, unter denen sich 1001 oder 4.04 Proz Untersuchungsgesangene befanden. Dagegen datten die der Instizverwaltung unterstehenden Gesä gnisse in demselben Johre eine durchschnittliche tögliche Belegung von 38.361 Gefangenen. unter denen X95 oder 24.89 Proz. Untersuchungsgesangene waren. Die Strafaustalten und Gesängnisse beider Veraltungen zusammen datten alto einen täglichen Durchschnittsbestand von 28 450 Gesangenen. Bringt man dieie Zahl in Beziedung zur Bevölterungszuffer Preutzens, so entfallen auf 100 000 Einwohner 160.56. die sich in Strafanstalten oder Gefäugnissen besanden. Was nun speziell die Gesängnisse der Justizverwaltung betrifft, so beträgt die Gesamtzahl der Untersuchungs. Straf= und Zivildaftgesangenen im Rechnungsjahre 1908 04 45938(d. f. 19282 weniger als im Vorjahre), von denen 311 229(— 12383) Straf. 144799( 6735) Untersuchungs= und 3314(— 168 Jivildaktgesangene waren. Ja den 13 größeren Justizgescugnissen, die 1903 04 im Tagetdurchschnitt mit 1019: Gesangenen belegt waren, wurden davon durchschnittlich 9227 oder 90.49 Proz beschaftigt. Die Arbeit brochte der Verwaltung im Rechnungszahre 1108 04, eine Einnad#e von 5128 600 Mk. gegen 5119.68: Ml im Vorjahre), wovon 3675 208 Mi.(gegen 3689544 Ml. Arbeitslöhne 31781 Ml gegen 2554 Mark Beiträge der Unternedmer der Unfallsersorge waren. Diesen Einnahmen standen an Ausgaden gegennder 243 848 Ml. Aufsichtslosten und Verpflegungszulagen 1549 Ml. Verträge zur Involidenversicherung 1 88.504 Ml. Ankaufspreise für Rodwaterielten: 796382 Ml.(im Verzahre 79742 Ml.) wurden an die Gesangenen gezadlt oder für sie reserviert. Von dem reinen Ardeitsverdienst entfallen auf jeden Gesangenen überdaupt 102.81 Mk. gegen 89#84 Ml. im Vorjahre). Die far die Gesangenen augesammelten Arbeitsbelohnungen werden ihnen bei der Entlassung Kleines Feuilleton. Die Belagerung von Port Arthur. Die großen Ereignisse des gewaltigen Dramas im fernen Osten. das gewaltige blutige Ringen zwischen Rußzland und Japan, haben Tänger denn ein Jahr die europäischen Völker beschäftigt. Die roßen Ereignisse, die Entscheidungsschlachten, aber nicht das Detail, nicht das langsame schrittweise Vordringen des Angreifers und der zähe Widerstand des Verteidigers. Das lag in der Natur der schematischen Art der Berichterstattung über den Krieg. Ihr farbloser Depeschenstil war bedingt durch die Notwendigkeit, dem Feinde die eigenen Erfolge zu verschleiern. Die wirklichen Kriegsereignisse, speziell das riesenhafte, heldenmütige Ringen um den Besitz Port Arthurs in seinen Einzelheiten, sind dem großen Pudlikum heute noch so gut wie unbekannt. Darum werden weite Kreise es begrüßen, daß die Literatur über die Belagerung von Port Arthur durch ein Werk sdes norwegischen Artilleriehauptmanns a. D. B. W. Nörregaard eine wertvolle Bereicherung erfahren hat. Das Werk trägt den Titel:„Die Belagerung von Port Arthur von B. W. Nörregaard. Hauptmann a. D. der norwegischen Artillerie, Spezial=Berichterstatter der„Daily Mail=London, der 3. kaiserlich japanischen Armee vor Port Arthur zugeteilt.“ Autorisierte, vom Verfasser durchgesehene Uebersetzung von Walther Schmidt. Premier= leutnant a. D. Mit Karten, Plänen und 25 Illustrationen. Verlag der Dieterichschen Verlagsbuchhandlung(Theodor Weicher) in Leipzig. Preis 5 Mk., gebd. 6 Mi. In dem gigantischen Kampfe zwischen Rußland und Japan m sernen Osten bildet die Belagerung von Port Arthur eine in sich abgeschlossene, selbständige Episode. Norregaard war in der Laae, der Belagerung vom ersten Tage an bis zur Uebergabe der Festung an Ort und Stelle anzuwohnen. Seit Sewastopol stellten die Kämpfe um Port Arthur die erste reguläre Belagerung einer wirklich modernen Festung im Laufe des letzten halbden Jahrhunderts dar. Alle Neuerungen auf dem Gediete der Befestigungskunst, alles, was an Wassen und Zerstörungsmitteln in neuester Zeit erdacht und erfunden worden ist, hat hier die Feuerprobe destanden. Aber auch abgesehen vom rein militärischen Interesse bilden diese gewaltigen Kämpfe ein ungemein fesselndes Schauspiel, voll von dramatisch bewegten Abschnitten und spannenden Szeuen. mit all ihren bewunderungswürdig ertragenen Leiden und der beldenmütigen Aufopferung und beroischen Hingedung, mit der auf beiden Seiten Blut und Leben für das Vaterland geopfert wurden. Der Verfasser schildert zunächst die Gegend. in der die erbilterten Kämpfe um Port Arthur sich abspielten, die Halbinsel Kuangtung und die Festung Port Arthur selbst, die Vorbereitung der Japaner zur Eroderung der Festung und die einzelnen Angriffe euf dieselbe. Nicht weniger als vier große Angrisfe der Japaner blieben erfolglos; die Stärke des neuen Port Arthur und die Stürke der Besatzung war von den Japanern gewaltig unterschäßt worden. Die Japaner glaubten zunächst. schon gleich im ersten Ansturm die Festung nehmen zu können. Sie wurden mit furchtdaren Verlusten zurückgeschlagen. Wie deprimierend diese Tatsache auf die Angreiser wirkte, zeigt die Erscheinung, daß ein ganzes zapanisches Regiment, nachdem ein anderes unter schweren Verlusten zuröckgeschlegen wer, wie ein Mann sich weigerte. vorzugehen. weil der Angriff den Soldaten, als sichere Vernichtung erscheinen mudte. Der Major der da. Beuime####te Iorang vor die Frout und schwang seinen Säbel; aber nicht ein Mann rührte sich Bald erkannten die Japaner, daß sich gegen eine auch nur einigermaßen zeitgemäß angelegte Festung mit dem gewaltsamen Angriff selbst bei guter artillertstischer Vorbereitung nichte ausrichten läßt, daß ur dem Ingententangriff die Ueberwältigung einer solchen Festung gelinge. Da er sich an die Festung herangraden muß, so kostet er zwar verhältnitmäßig viel Zeit, aber er ist darum auch um so sicherer. Dieser Ingenteurangriff erfordert das Zusammenwirken von Insanterte, Artillerie und Pionieren; keine Wasse kann es allein machen, nur mit vereinten Kräften ist das Ziel zu erreichen, und auf dem Wege dahin tritt dald diese. halt jene Wasse mehr in den Vordergrund. Die Japaner griffen nunmehr, durch die ungeheueren Verluste, die sie erlitten, gewitzigt. zum Bau von Laufgräben, und es ist ein wahres Riesenwerk, das sie hier geschaffen haben. leber 20 Kilometer dieser versenkten, durch Brustwehren und Eindeckungen geschutzten Annäberungswege an die Forts der Festung wurden von den Belagerern gebaut, eine langwierige und gefährliche Arbeit. Ueber 1 200000 mit Erde gefüllter Säcke wurden allein zum Bau von Brustwehren verwendet. Unter welchen Umständen sich der Bau dieser Laufgräben vollzog. mag folgende Episode zeigen, die Norregaard erzählt: Kleine russische Patrouillen schleichen sich durch die Nachi heran, das Gewehr mit aufgepflanztem Bajonett in der einen Hand und ein paar Handgranaten unter den anderen Arm gedrückt. Lautlos schleichen sie vorwärts, dis sie den dumpfen. regelmäßigen Laut der Spitzhacken gegen die harte Erde hören. Ein Schutz knallt. Die japanische Mannschaft wirft Spaten und Hacke hin und greift zu den Gewehren. Bald spielt das ganze Orchester auf. Da ein furchtbares Krachen: eine hohe Flamme schlägt emvor, ein neuer Knall und dann noch einer. Dann wieder tiefe Stille und finstere Nacht. Unten im Laufgraben liegt ein halbes Dutzend Toter, entsetzlich verstämmelt, ein Gemisch von Biut und Fleischstücken, die Ueberreste eines vor wenigen Augendlicken noch lebenden Mannes, die nun mit dem Spaten in einen Sack aufgeschauselt und fortgebracht werden. Die Beschießung Port Arthurs vom 30. Oktoder schildert Nörregaard also: Es war ein unvergleichlich großartiger Andlick. Der Rauch von Tausenden springenden Granaten und Schrapnells die Japaner verseuerten an diesem Tage allein über 20.000 Schuß aus den schweren Belagerungsgeschützen— hatte einen bläulichen Schleier über die ganze Landschaft gezogen. Der Rauch der Brisanzgrangten, der aus dem Nord Kilnan=Fort aufstieg, ließ es einem seuerspeienden Vulkan gleichen. Auch der zweite große Angriff der Japauer am 30. Oktober wurde von den Russen blutig ebgewiesen, so zwar, daß nicht nur die Truppen, sondern auch die Offiziere aufingen. Mut und Zuversicht zu verlieren. Es sind Szenen voll surchtbarer Entsetzlichkeit. die sich speziell beim Kampf um das Nord=Riknan=Fort abspielten. Am 26. November folgie der dritte große allgemeine Sturmangriff auf Port Artbur, speziell auf die östlichen Forts. Er wurde abermals unter schweren Verlusten für die Japaner abgeschlagen, nach lbstündigem, ununterbrochen mit der größten Erbitterung und Wildheit geführtem Kampfe. Am 27. November glang es endlich den Japagern, den vielgenannten 203 Meierpuges zu erobern, und damit waren sie in die Möglichkeit versetzt. die im Hasen von Port Artbur anfernde russische Flotte durch das Feuer ihrer großen Geschüpze zu vernichten. Am I. Jonnar 1905 ergab sich daraufhin bekanntlich die Festung. Die Frage; war es eine zwingende Rotwendl: keit für die Russen, die Festung am 1. Januar 1905 zu übergeden vernein! Norreggard entschieden. Die Rußen hatten noch Munition und Bedensmittel für einen Monat, und die Garnison destand noch aus 27 000 Mann. Die Festung durfte vor allem deehald nicht ubergeden werden weil dedurch eine gauze gapanische Armee in der Stärke von 100000 Mann frei wurde. die nun nach dem Norden gegen Kuropatkin gesandt werden konnte. Den wirklichen Grund zur Uebergade erblickt der Verfasser in der tiesen Mutlosigkeit, die sich der Russen bemachtigt hatte. hauptsächlich seit dem Tode des Generals Kondratienko. der Seeie der ganzen Verteidigung. Die Einnahme der Festung neunt der Verfasser einen großen orfolg der Japaner.„Die Oreanisation ihres Heeres is vollständig unc deutschem Muster aufgedaut, und dieses Sostem dat in diesem Kriege seine erste praktische Prode in bewunderungswürdiger Weise destanden.“ Wir Deutsche konnen auf dieses Urteil mit Jng und Recht stolz sein. Der Versasser halt es für wahrscheinlich daß Japau eine Weltmacht ersten Ranges werden wird, daß es eine große Znkunst vor sich dat und einen tieigreisenden Einfluß auf die geschichtliche Entwickelung der gesamten Welt aufäben wird. Alle Militärmächte sind jetzt emsig an der Arbeit, die Erfahrungen des ostanatischen Krieges nutzdringend für die Ausbildung und die Bewaffnung des eigenen Heeies zu verwerten. Nichts ist verkehrter, als nach einem mechantichen Gebeimnis der japanischen Erfolge suchen zu wollen. Dieses Geheimnte liegt in nichts anderem, als in der durchgreisenden militsrischen und nationalen Erziehung des Volksheeres. Das lehrt auch die Belagerung Port Artburs. Und dies auch dem deutschen Volke zu zeigen, war für die Verlagthandlung der Grund das verliegende Werk übersetzen zu lassen, in dem ein scharf beobachtender Augenzeuge dieses rielenhafte Drama in allen Einzelbeiten entroll!. Die Belagerung Port Artdurs is nicht ein Ereignis, das nur das flüchtige Interesse des Zeitungslesers fesselt, sie is ein Vorgang von weltgeschichtlicher Bedentung an dessen Studium gegenwd#tig die Militärwissenschaft eitrig arbeitet. Und jeder neue Bericht über diese Kämpfe hat daher den Wert eines neuen Dokumentes zur Vötlergeschichte. Das neueste Werk üder die Belagerung von Port Artdur sollte vor allem von unseren Otfizieren aufwerksam gelesen werden; ebenso werden die Ofhmere des Beurlaubtenstandes auf die namentlich deim Festungskrieg zurückgeguisfen werden muß reiche Belehrung daraus schöpfen können. Ader auch nichtmit tärische Kreise werden in dem Werke, das wärmstens empfohlen sei. viet des Interessonten und Neuen finden Wie Jockens sich trainieren. Wenn man einen bekannten Jochker beim Rennen hieht. mit einer Haut wie Samt. Muskein wie Stadl und einem(bewicht das kaum mehr als das einer großen Puppe beitägl so macht man sich wohl kaum fer, was er durchgemacht baben wuß, ede er dieses Reiultat erreichte.#.. un 3u um Grstel Die einzige Zeit. in weicher ein JJoary von Proteision es wagen darf sich zu amüsieren. IR der Winter mährend dessen er vielleicht um 25 bis 30 Psd zunimmt. All dies muß aber i fort. und kommt auch schnesl wen. indald die ersten Frübtingstege das Nahen der Flochtenn=Seison verkünden. Ein Wann weicher ein Geschäft versteht, kann sie in 2. Tagen eines übersttingen Gewichtes von 30 Pfund entledigen. Dos Verfahren is in dem Tus=Jargon der Engldnder els„westing befann! Das wasting“ ist nach 211=Bils eine unangenchme und geührliche Gacge, besondert wenn es zu schuch ensgeiehtt wig Es find Rü#r befannt. in deuen ein Jvet in dem bpuuten fur diese Gewalttur medrfache Aumeein frudet Grad Weise seinen Tod war direkt auf diesen freiwillig spire mit.0 Ril. erschiede methoden an. Fund Archer Schwitzbade zu verdringen: er ab etmas trockenes, geröstetes Brod Stunde ein dampfendes Glas beißet wein, um die Tianspiration zu bei Sammp Loates geht in dicke## seine gewöhnliche beriade bestet trockenen. geröste Forddam erzählte sofort nach dem Weste 6 Meilen lange: Vormittags mil seite. se oft es n Ost müssen den. Ein Jocker w#hrend u einer Pinte Odanpagnet und einer Scheibleten Brotes stoast, nach jedem Spaziergange. daß er in seinen jAngeren Johren gewöhnt war. Früdstud aufzubrechen; er trug dann 5 bis 6 d eden so viel Beinkleider. Nach einem klotten. Spaziergange verdrachte er den übrigen Zei des schneüstem Galoppieren, wobei er das Pferd wechsogar noch deroischere Methoden angewendet werin Porkshere namens Jacqnes fleidete sich einZentner Pferdedecken und ging je schuell, els ihm irgend möglich war von Reviastie rach Gotforih Hall und wieder zutück, eine Entsernung von 6 engli'chen Weilen. Dies wiederdolte er dreimal dinnen 24 Stunden, so daß er insgesamt 18 Peilen zurücklegte und während dieser Zeit aß er uberdaunt nichte Al6 er gewogen wurde sand man, daß ei nicht weniger als 17 Pfand nom keits. John Osberne wurde einmal Pfund auf einem Spoziergang los; aber dieer Spazergang war auch 40 englische Werten sang und dauerte 9 Stunden, Bei dieser Gelegendeil aß er uur ein ia einem Wertsdause an der Landstrade gekauftei hartes Biskun und ein in Eisig serviertet gesottener Ei. John Arnuß aß einmel# Tage lang nichts als gelegentlich einen Apfel um sich baren: vonzudereiten, ein destimmtet P#erd für den Prinzen von Woter zu reiten. Benzamin Emiid einer der mutigsten Jokeot weicher mi einem gebrochenen Bein ein Rennen ritt und gewann, p#egte tagelang einem tiehgen offenen Jeuer gegenuder zu teden, indem er se gut wie gar nichts aß. und mesige Quantitchten Gengesbiktterten trank Jocen der nach einer wirklich schmrren Gutbettungster gen teilnimmt. ist eir wirklich demitleidenswertet habe die Hant ist sobundsichtig deß wan gede über durch derteibe wie durch eine Glasdecke sieht. Go grausann ercten der Deute gegen ihren Körre;, aber bie dedaupten, daß es durchans mut. Hunderte und Tausende von Pfund in Wetten und 6. iapen konnten ven ein poat Ungen Orwicht bri Jodrus zu vel oder au wenig abbengen. bis ze einer beh mmten Hohe antgelänbigt, der Nec wirs ge#de####de des Heimalsortet oder einem dort bestehenten #r entloßsene Geangens zur sosortigen oder ader Im Rochnungsjahre 199 04 in Geidngnißten der Justizverpere Freiheitssrafe verdühten. Antragt auf# #ntige Entlassung dem Justizminister unserbreitet von dusen 409 Antiügen 243(im Vorzahre 206) bewilligt. 106 Vorzahre 170, abgelehnt worden. eins zur Gausorge fhr entlossene Gesangeng zur sofortigen### ##mttlichen nbadigung apetianst. Im ugausgelug 1#00 Aus lat 40(im Vorzapis für 385) Gesangene, die in Austal! Verweltung allusg nas fhrmunchen, 15. Aug. Als Finanzmiuiste Fryr. v Riedel im Jahre 1901 aus dem Amte schied. schrieb ihm der Vorsipende der Zentrumsfraktion Dr. Daller, wie sehr er seinen Rücktritt bedauere; er hätte gewanscht, daß man noch manches Jahr mit ihm zusammenarbeite doch greise er, daß er sich nach einem solch arbeitsreichen Leden nach Ruhe sehne. Zugleich wiel Dr. von Daller mit Betriedigung auf die Haltung der Zentrumspresse hin, die den Adgang des Ministers in sumpathischen Worten b## sprochen hatte. Was hier gesagt ist, hat in der Zwischen keine Aeuderung erfahren. Als Staatsmimister außer Die hat Irhr. v. Riedel eine Stellung eingenommen, welche v### teilhafthaft absticht von einem anderen Beispiel. Er werde nie etwas tun, was die Zirkel der Regierung störe; im Gegenteil, wenn man seinen Rat beanspruche, werde er ihn gebe Das war Riedels ausgesprochene Absicht. Er hal sie gehalten Bei seinem Tode sei es ihm nachgerühmt, daß er, der kluge. gewandte, vielerfahrene Staatsmann sich von allem zurückhielt, was Storungen hätte bereiten konnen. Den Dank des Vaterlandes, den ihm ein erfolgreiches, langjähriges Wirken an seiner hohen Stellung für immer gesichert, hat Frhr von Riedel durch seine Haltung im Ruhestand aufs neue vermehrt. Es hat eine Zeit gegeben, wo Frhr. v. Riedel höhere Aspi rationen hatte. Nach dem Tode des Irhrn v. Lutz strebte er das Ministerprasi dium aufgrund des Ancienneichts. prinzips an. Allein die Ausnahme, welche Luß geschaffen hatte, blieb es; das Ministerprasidium wurde sachgemäß wieder mit dem Ministerium des Aeußern und des K. Hause! verbunden. Graf Crailsheim wurde demgemäß Mini sterprasident, und diesem folgte Frhr. v. Podewils. Frhr. v. Riedel wurde zum Ersatz in den erblichen Adelsstand erhoben. Niemals hat er als Minister daraus Konsequenzen für sein Denken und Handeln gezogen. Er ist allezeit der loyale, ja diedere Mann geblieben, der von aller Welt hochgeschätzt wurde eben wegen dieser seiner Eigenschaft. Auch die Gegner waren ihm trotz aller Gegensätze persönlich zugetan. In der Kulturkampfszeit war Frhr. v. Riedel Ministerium zweisellos das beruhigende Element. Seinem Auftreten als Bundesbevollmächtigter in Berlin verdankt man daß die Kapuziner und Franziskaner nicht ins Jesuitengesetz einbegriffen worden sind. Nun schlaft Irhr v. Riedel im Schoß der Erde der Auferstehung entgegen Das Vaterland trauert um einen der besten seiner Söhne, die Geschichte aber wird ihn einreihen unter die verdienstvollsten Staatsmänner des Landes. Frankreich. Der deurlaubte Kultusminister mper in Paris wieder ein, um an dem morgigen Ministerrate in Rambouillet teilzunehmen. Vor seiner Abreise von Quimper äußerte Briand in einem Privatgespräch über die Enzyklika, die Regierung habe abzuwarten, bis aus dem Verhalten der Bischöfe die eigentlich leitenden Gedanken der Enzyklika klar seien. Sache der Regierung sei es nicht, jetzt schon erraten zu wollen, was mit den verklausulierten Worten des Papstes gemeint ist. Der Minister hält jeden Widerstand gegen das Gesetz, welches ein großer Teil der Franzosen als notwendig hingenommen habe, für aussichtslos. Der Figaro meldet, daß die zweite Bischoftkonserenz für einen der ersten des November angesetzt werden wird. Türkei. Die fretische Prage. In diplomatischen Kreisen verlautet, daß nach dem Vertause des Meinungsaustausches, der zwischen den Regierungen der vier Schutzmächte Kretas und dem Oberkommissar Prinzen Georg, beziehungsweise dem König von Griechenland stattsand, mit dem Rücktritte des Prinzen als mit einem nicht mehr abwendbaren Ereignisse zu rechnen sei. Aus Athen wird berichtet daß König Georg, der in früheren Phasen der kretischen Frage den Rücktrittsabsichten. die sich beim Prinzen Georg schon zu wiederholtenmalen regten, entgegenzuwirken bemuht war, sich diesmal mit dem Entschlusse seines Sohnes in voller Uebereinstimmung befindet. Es heißt der König habe als Chef seines königlichen Hauses an die vier kretischen Schutzmächte die telegraphische Mitteilung gelangen lassen daß infolge ihrer jungsten Entschließungen in Sachen Kretas Prinz Georg den festen Entschluß gesaßt habe, vom Oberkommissariate zurückzutreten und daß er nicht nur nicht in der Lage wäre, seinen Sohn zur Aenderung dieses Vorhabens zu bestimmen, sondern eventuell, wenn die Erregung auf Kreta größere Ausdehnung annähme, sich sogar gezwungen sehen könnte, den Prinzen Georg von Kreta abzuberusen. Dem„Neon Asty zufolge hätte der König bei diesem Anlasse angeregt, ihm nach dem vorauszusehenden Rücktritte des Prinzen das Recht des Vorschlages eines für Kreta zu ernennenden„politischen Gouverneurs“ einzuräumen. Die Schutzmächte, welche in ihrer Antwort einmütig erklärten, daß sie auf das Verbleiben des Prinzen in seiner Stellung Gewicht legen, hätten diesen Vorschlag im Hinblicke auf die Souveränitätsrechte des Sultans abgelehnt, jedoch den Gedanken in ernste Erwägung gezogen, der kretischen Nationalversammlung die Wahl, beziehungsweise Präsentation eines von den Schutzmächten zu ernennenden politischen Gouverneurs anheimzustellen. Zu diesem teilweisen Entgegenkommen der Schutzmächte habe der genannten Quelle zufoige einerseits der Umstand beigetragen, daß Prinz Georg wissen ließ, er wolle sich jedenfalls aus Kreia zurückziehen, da seine Mission, wenn die Mächte einen von Griechenland zu designierenden kretischen Gouverneur bewilligten, ohnehi erledigt wäre, während er im Falle eines ungünstigen Bescheides der Schutzmächte absolut keine Neijung habe, eine Verantwortung für die weitere Entwicklung der Dinge auf Kreta zu tragen, andererseits der Umstand, daß der König von Griechenland es entschieden ablehnte, den Prinzen Georg im Oberkommissariate eventuell durch einen anderen Prinzen seines Hauses ablösen zu lassen. Amerika. Buenos Aires, 16. Aug. Staatssekretär Root zog m seiner Antwortrede auf den vom Präsidenten auszebrachten Trinkspruch einen Vergleich zwischen den vereinigten Staaten und Argentinien. Beide känder hätten die gleiche Entwickelung durchgemacht, hätten die gleichen Kriege im Innern, die gleichen Kämpfe gegen die Wilden zu bestehen gehabt und seien Schritt für Schritt vorgerückt. Beide Länder hätten eine gleiche Bestimmung. Kein Wolkchen stehe störend zwischen beiden Staaten. In den Vereinigten Staaten kenne man Argentinien nicht, wie man sollte. Aber man freue sich seines Blühens. Die herkömmliche Politik der Vereinigten Staaten sei es nicht, Bündnisse zu schließen, sondern sich mit den Brudervölkern zu verbinden durch das Streben nach Freiheit und Gerechtigkeit und gegeneitiger Hülfeleistung. Dersien. Die persische Versassung. Daß der Schah seinem Volke eine Verfassung gewährt gat, ist, wie die Reutersche Agentur hört, eine der Wirkungen der russischen Unruhen. In den Bazars und an den Quellen in Persien sind seit langer Zeit die Aufstände und das Verlangen nach Selbstregierung in dem benachbarten Zarenreiche lebhaft eröriert worden. Die wirtschaftlichen Verhaltnisse in Persien, die nicht gerade günstig sind, haben ebenfalls dazu beigetragen, den Wunsch für politische Freiheit im Volke zu erwecken. Ein mit den persischen Verhältnissen sehr vertrauter Herr sprach sich über persische Angelegenheiten zu einem Vertreter der Reuterschen Agentur folgendermaßen aus Obwohl der Koran, sagte er, in Persien das Gesetz ist, so gibt es dort doch keine Regierung. Ein Kabinett existiert, aber die Minister sind nur Minister dem Namen nach, die Macht liegt in den Händen des Großveziers. Aber selbst 1 dessen Autoritat erstreckt sich nicht weit über die Grenzen der Hauptstadt. Die Provinzen werden von einer Anzahl von Statthaltern regiert, die meistens Mitglieder der königlichen Familie sind. Diese Statthalter erfreuen sich einer absolut autokratischen Macht und viele betrachten die Landstriche, die ihnen anvertraut sind, als Zitronen, die ausgepreßt werden müssen. Der Schah hat schon lange die Absicht gehabt, seinem Volke eine gewisse politische Freiheit zu geben. Auf den Rat des letzten Großveziers, des Prinzen Ain ed Dauleh, jedoch führte er diesen seinen Plan nicht aus. Seit der Großrezir entlassen wurde, hat der Schah dann aber besseren Ratschlagen sein Ohr geliehen. Er erfreut sich dabei der Unterstutzung des liberal gesinnten jetzigen Großveziers Muschir ed Dauteh. Die Geistlichen, die als direkte Vertreter des Propheten und als große Landbesitzer einen großen Einfluß auf das Volk ausüben, sollen zwar dem politischen Fortschritte teilweise Hindernisse in den Weg gelegt haben, doch glaubt man iu der Londoner persischen Gesandtschaft, daß die Geistlichkeit die Schaffung einer Nationalversammlung, worin sie sehr stark vertreten sein wird, willkommen heißen wird. In Kreisen, die kommerziell in Persien interessiert sind, wird der Schritt des Schahs mit Freude begrüßt, als ein Beweis einer Fortschrittspolitik die mit der Zeit eine große Wirkung auf die kommerziellen Möglichkeiten haben wird. Die Mitglieder der persischen Kolonie in London machten der dortigen persischen Gesandtschaft am Samstag nachmittag ihre Aufwartung. Sie wurden offiziell durch den Geschäftsträger„von der Entscheidung des Schahs, eine Versassung zu geben, unterrichtet. Der Geschaftsträger erklärte den Anwesenden, der Schah habe den Plan auf Kosten der Regierung intelligente persische Knaben nach verschiedenen europaischen Ländern zu senden, damit sie sich dort ausbilden und nach ihrer Rückkehr nützliche Staatsbürger würden. Ein Glückwunsch= und DankesTelegramm wurde on den Schah und an den Muschir ed Dauleh abgeschickt. China. Chinesisches Heerwesen. Ein militärischer Berichterstatter schreibt der„Wiener Poli Korresp“: Die Grundlage der im Jahre 1902 beschlossene chinesischen Heeresreform bildet die Aufstellung einer aus 36 Divi konen bestehenden Armee dis zum Jahre 1922. Bisder sind unte der umsichtigen Leitung Duan=Shi=Kais, des Generalgonverneurs der Provinz Petschilt, insgesamt sieden neue Divisioner ormiert, die die sogenannte Peiyangarmee bilden, und zwar stehen avon die erste und dritte Division in Pao=Ting=Fu. die zweite in Shau=Hai=Kuan, die vierte in Ma=Chang, die fünfte in Tsi=Nan=Iu. die fechete in Peting und die sledente in Cheng=Ting=Ju. Division setzt sich aus vier Insanterieregimentern zu 3 Vataillonen. einem Kavallerielegiment zu drei Estadrons, je f#nf Batterten Feld- und Gebirgsartillerie zu sechs Geschußen. einem Pionier einem Treindataillon zusammen; diese Truppen erreiche eiatsmätzige Stürke von 96550 Mann, und rechnet man daz Troß von 1400 Mann an Vferdewärtern. Röchen 2., die in China nicht in den Stand eingerechnet werden, so zählt jede Division auf Friedensfuß 11000 Mann. Die sieden Divisi mußten demnach zusammen 77000 Mann stark sein. Die erste oder Mandschudiision ist aber die zur Stunde noch nicht vollzählig, sondern desteht nur aus der ersten Brigade mit 5500 Mann die zweite Brigade ist noch in der Aufstellung begriffen und soll dis Ende des Jadres ihre Organisation vollendet dabe. drtig desehligt General Yuan=Shi=Rai 71 500 Mann. Verzögernd wirkt auf das Temvo der Heeiesorganisation der Umstand, daß in China die allgemeine Wedrpflicht noch cht eingesührt ist und die Truppen nur angeworden werden. Infolge der guten Besoldung in der Andrang zwar ein sehr großer, ader im Gegensatze zu fruder wird deute nicht jedermann angenommen sondern nur gesunde kräftige Leute von destem für die das Heimatsdorf Bürgschaft zu leisten dat. kommen die Anwerdung in Frage. Auch wird einige Kenntuis im Lesen und Schreiden verlangt. Die Provinzen Schantung liefern die meisten und besten Rekruten. Der Neuangewordene muß sich verpflichten, drei Jahre aktiv bei der Fahne zu dienen, dann wird er zur Reserve entlassen, in der er sieden Jahre dleibt, und erhält als Reiervist eine monatliche Pension von einem Tael, die er sich aus der Kreiskasse seines Wodusigzes unter Vorlegung seiner Dienstpapiere abzudolen hat. So kenut die Regierung stets den Anfenthalt aller Reservisten und kann sie Bedarfsfalle leicht einziehen. Gute Fortschritte macht die Heranbildung des Oftiztersahet. Die Hauptkadettenanstalt in Pao=Ting-In bildet die Pflanzschule für das gesamte Offizierkorps; 800 Zöglinge werden hier jährlich ausgebildet, die nach vierjährigem Kurse als Leutnants in die Armer eingestellt werden. Als Lehrer sind unter anderen ünf zapanische Offiziere augestellt, wie ja überhaupt Japau in großem Umfange an der Reorganisation des chinesischen Deeres beteiligt ist. Aber auch die drei ehemaligen deutichen Offiziere wurden in Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste deerwesen Chinas noch heute in ihren Stellungen gelassen. begensatz zu anders lautenden Angaben ausdrücklich festgestellt sein mag. Die Lehr= und Instruktionsdücher, desgleichen die Reglements. sowohl in den Kadettenanstalten wie im Dienstbrauch der Armee sind in der Mehrzahl aus dem Japanischen bernommen. In der wichtigen Frage der Bewasfnung gebt das Bestreben des Oberkommandos der Peiyangarmee dahin, das H# einheitlich zu bewaffnen. Bei der Insanterie ist diese Ziel fast schon erreicht, denn sechs der neuen Divisionen sind mit Mausergewehren und Karadinern M. 88 ausgerüstet, nur die erste Division führt zurzeit noch das Meidii= oder Dreißigjahrgewehr von 6.5 Millimeter Kalider, mit dem gegenwärtig die japanische Armee bewaffnet ist. Die Prüfungskommission hat sich ader auf Grund der Erfahrungen des russisch=japanischen Krieges jetzt endgültig für das Mausergewehr entschieden, so daß auch die erste Division schon bald mit dieser Waffe versehen sein wird. Die Meidiigewehre sollen dann an die Polizeitruppen und an die Schulen abgegeben verden. Bei der Artillerie hat sich eine einheitliche B waffnung bisher nicht durchführen lassen. Reden modernste Geschützen finden sich bei einzelnen Divisionen noch alte Modelle verschiedener Herkunft aus den siebenziger und achtziger Jadren. Das hauptsächlichste Hindernis der Gleichmäßigkeit der autilleristischen Ausrüstung ist der Umstand, daß die Artillerieprüfungskommission noch keine Wahl eines bestimmten Geschüzmodells getrosfen hat. In Frage steht Material von Krupp. von Schneider=Erenzot und aus Japan. Bis jetzt sind von Kanonen bei den sieben Divisionen der Peiyangarmee vorhanden: Zwölf Batterien zu sechs Geschützen 7,5 Zentimeler Kalider, Kruppscher Rohrrücklaufgeschütze 1904, zehn Batterien zu sechs Geschutzen von 7.5 Zentimeter Kalider Schneider=Creuzot=Geschütze N. 1905 und fünf Batterien zu sechs Geschützen von 7.5 Zentimeter Kaliber japanischer Feldgeschütze A. Meidii 30. Volkswirtschaftliches u. Soziales. Ortsübliche Tagelöhne für das Jahr 1906. Nach den Bestimmungen des Krankenversicherungsgesetzes (§ 8) werden alljährlich von den höheren Verwaltungsbehörden die ortsüblichen Tagelöhne gewöhnlicher Tagearbeiter festgesetzt, die dann für die Bemessung des Krankengeldes maßgebend sind. Bei dieser Festsetzung scheiden einmal aus die höher gelohnten qualifizierten Arbeiter, und andererseits solche, welche wegen Gebrechen u. dergl. die Leistungen eines Durchschnittsarbeiters nicht aufweisen. Da letztere gegenüber ersteren an Zahl und Bedeutung zurücktreten, ist der Durchschnittslohn aller Lohnarbeiter höher als der auf Grund des Krankenversicherungsgesetzes festgesetzte ortsübliche Tagelohn. Ueber die ortsüblichen Tagelöhne für das Jahr 1906 enthält nun die„Soziale Praxis(Nr. 45) eine detaillierte Zusammenstellung, die insofern von Interesse ist, als sie Aufschluß gibt über die Lage der wirtschaftlich am schlechtesten gestellten Arbeiter in den verschiedensten Landesteilen. Das genannte Zentralblatt für Sozialpolitik knüpft an diese Zusammenstellung eine Reihe vergleichender Bemerkungen. Durch die traurigsten Lohnverhältnisse zeichnet sich die Provinz Schlesien unvorteilhaft aus. Hier findet sich in den drei Kreisen Nimtsch, Goldberg. Haynau und Falkenberg das absolute Minimum von 1 Mk. Ferner bleibt der ortsübliche Tagelohn in großen Teilen der Regierungsbezirke Posen, Marienwerder, Allenstein, Gumbinnen und Königsberg unter dem Satz von 1,50 Mk. Es ist also der Osten und Nordosten Deutschlands, der in erheblichem Umsange Löhne unter 1.50 Mk. aufweist. Wenig günstiger steht der Regierungsbezirk Frankfurt a. O. da. Ein größeres zusammenhäugendes Gebiet, in welchem ein ortsüblicher Tagelohn von weniger als 1 für „50 Mk. häufiger vorkommt, bildet dann noch das Königreich Bayern, also der Südosten Deutschlands; besonders ungünstig liegen die Lohnverhältnisse hier in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberfranken. Im übrigen Deutschland finden sich ortsübliche Tagelöhne von weniger als 1.50 Mk. nur vereinzelt vor. Durch relativ höhere Löhne. d. h. solche über 2.50 Mk. zeichnet sich der ganze Westen und Nordwesten Deutschlands aus; im übrigen Gebiete des Reiches findet sich ein ortsüblicher Tagelohn von mehr als 2.50 Mk. im großen und ganzen nur bei einer Reihe größerer Städte und in deren nüherer Umgebung. Bezeichnet man als die untere Orenze des ortsüblichen Tagelohnes den Satz von 1 Mk, als höchste denjenigen von 3.60 Mk, so ist der ortsübliche Tagelohn im Osten und Nordosten des Neiches im allgemeinen der unteren Grenze näher, je weiter man nach dem Westen kommt, umsomehr nähert er sich der oberen Grenze. Der Zug nach Westen ist also leicht erklärlich. Im allgemeinen sind die ortsablichen Tagelohne in den Städten höher als aus dem platten Lande; doch kommt auch das Umgekehrte vor. So hat die Stadt Rapebuhr; B. einen ortsäblichen Tagelohn von 1.20 Mt., während für den Kreis Neustettin im übrigen als ortsüblicher Tagelohn 1.60 Mk festgestellt ist. Aehnlich liegt die Sache bei der Stadt Pollnow im Kreise Schlawe(1.40—1,70). Unter diesen Gesichtspunkten hat also die Statistik der ortsüblichen Tagelohne auch sozialstatiftischen Wert. □ Nachen, 16. Aug. Das Hüttenweil„Rote Erde“ ist heute früh teilweise Pillgelegt. Von viertausend Arbeitern des Werkes werden vorläufig noch rund 1500 auf dem Lager= und Versandplatz deschäftigt. 0 Rombach, 16. Aug. Vom Vorstand der Rombacher Hüttenwerke wird mitgeteilt, daß die bezüglich eines Streike auf den Rombacher Hüttenwerken verbreiteten Nachrichten undegründet sind. () Emden, 16. Aug. Da eine hiesige Firma einen Hafenarbeiter wegen Beleidigung eines ihrer Beamten entlassen hatte, stellten heute, wie gemeldet, sämtliche Hasenarbeiter die Arbeit ein. Sie beschlossen ader in einer Versammlung, die Arbeit wieder auszunehmen, da die Firma sich verpflichtete, den Arbeiter dinnen drei Tagen wieder einzustellen, wenn er die Beleidigung zurücknehme. In der Versammlung wurde ausgesprochen, daß eine allgemeine Arbeitseinstellung wegen einer Privatsache nach dem Statut des Ortsverbandes der Arbeiter nicht zulässig fei. Städtisches. in Berichte re getele Mäuster, 16. August. *. Die Loddenheide wird in letzter Zeit von mancherlei Gesellschaften, Vereinen und der Jugend nicht nur zur Vornahme von Spielen usw. denutzt, sondern es wird darauf auch allerlei Unsug von halbwüchligen Jungen getrieden. In einem Schreiben des Königl. Garnisonkommandos an die Leitung der Ferienspiele wird über die vielen herumliegenden Flaschen, Scherden und Papier geklagt, die eine ernste Gefahr für die exerzierenden Truppen und pferde bilden und um Abstellung dieses Uebelstandes dringend ersucht. Die an den Ferteuspielen teilnehmenden Kinder werden streng an das Aussammeln des Frühstückpapiers gewöhnt, aber trotzdem seien die Eltern nochmals darauf dingewiesen, daß sie ihren Kindern aus Herz legen, die Papierstucke nicht auf die Heide zu werfen, anderensalls sich das Garnisonkommando gezwungen sieht, die weitere Benutzung der Heide zu verdieten. Was andere Gesellschaften leichtsinnig kun, darunter müssen die erholungsbed###ftigen Kinder leden. Besonders die Sonntagsspieler sseten auf die traurigen Folgen ihres untesonnenen Tuns aufmerksam gemacht. Ungewshnter Besuch stellte sich heute mittag im sudlichen Stadtteile ein. Drei Storche erschtenen aus nördlicher Richtung kommend, umkreisten einige Male den neuen städtischen Wasserturm und ließen sich dann auf demselben nieder. Die Gaste wurden namentlich von der lieden Jugend angestaunt, lietzen sich ader in ihrer Ruhe durchaus nicht stören. Nachdem sie mehrere Stunden verweilt, setzten sie ihre Reise fort. Orovinzielle Nacbrichten. “ B e c k u m, 1 6. A u g. D i e Z e m e n t f a b r i k R h e i n i s c h= W e s t f ä l i s c h e Industrie erhielt eine Auzaßl Arbeiter aus Oberschlesten, die nachts durch ein Fudrwerk von Neudeckum abgeholt wurden. Am Kreuzkamp in der Zeidmark wurde der Wagen von ca. 30 Personen gewaltsen angehailen. Nachdem die Pferde abgeängt worden waren, wurden die Oberschlesier durch Stockschlage und Steinwürse vom Wagen getrieden und nach Neudeckum zurück. sezagt. Die fremden Arbeiter wurden, It. Glocke“, noch in der Racht durch Pelizeimannschaften von Neudeckum geholt und zu der genannten Zementfabrik gedracht Einige Arbeiter sind mehr oder weniger schwer verletzt. Die Täter sind teilweise bekannt. Mehrere Verhaftungen wurden bereits vorgenommen. O Becholt, 16. August. In der gestrigen Stadtverordneten=Bersammlung wurde u. a. über einen# trag der Lehrer detr. Erdöhung des Grundgehalts auf 1 und der Mieisentschädigung auf 5°0 Mi verhandelt. Der Antrag wurde nach längerer, eingehender Dedatte einstimmig abgelehut Hierdei wurde u. a. betont, daß noch im vorigen Jahre eine Regelung der Gedälter und Mieteentschädigungen der Lehrer erfolgt ei Wenn man dem Autrag der Lehrer stattgade, würden die städtischen Beamten edensalle bald eine Gehaltsaufdesserung deautragen. * Erie, 15. klugust Ein achtjähriger Knade geriet unter die elektrische Straßendahn und wurde sofort getotet. Batgendorimund, 15. Aug. Die Gemeindevertretung deschloß die Errichtung eines Bolksgartens; die Kosten belaufen sich auf 77000 Mk. 9 Herne, 15. Aug. Das Sutachten des Bergwertsdirektors Mever von der Hidernie im Vorussiaprozeß wird in einer Zuschrift„aus dem Ruhrrevier“ an die Post in folgender Weise besprochen. Es ist nadeliegend, nach den Gründen zu fragen, die Herrn Bergwerksdirektor Mever zur Adgabe eines Gutachtens dewegen, das den Neußerungen der anderen vier Gerren Sachverständigen so diametral wie möglich entgegenstedt. De sei von vornherein mit allem Nachdruck demerkt, daß über die völlige Lauterkeit seiner Absichten absolut kein Zweisel erhoben werden kann. Es braucht auch solcher Grunde nicht zur Beantwortung dieser Frage. Herr Mever hat das Gluck. einer Gesellschaft anzugebören, die ihm fur seine Bestredungen reichtiche Mittel zur Verfugung stellen kann und auch stellt, er selbst deschäftigt sich seit Jahren eingehend mit der Frage des Rettungswesens im Bergbau, er ist mit Recht stolz auf die bezüglichen Einrichtungen seiner Gesellschaft, die nicht zuletzt seiner Initiative entsprangen; darum legt er auch deu denkdar höchsten Maßstab an derlei Einrichtungen. Daß er dabei über das Ziel hinautschießt und sich unbewußt zum Ungerechtwerden gegen andere, von den Verdältnissen minder Begünstigte verleiten läßt. ist für diese wohl detrübend. kann ader nicht gegen die Lauterkeit seiner Absichten sprechen. Jedenfalls ist er in der Karren Vertretung seines Standpunktes ein leuchtender Beweit gegen die Behauptung der unternehmerseindlichen Presse, den Zechenverwaltungen sei an einem wirksamen Arbeiterichug nichts gelegen. Und es ist wahrscheinlich nichts trauriger, als daß man wagt, gejade ihn als Argument für diese Behanptung anzuführen. * Watteuscheid. 15. Aug. Auf der Bochum=Essener Chaussee wurden gestern abend auf einen Herrschaftswagen 5 Revolverschusse abgegeben, offenbar in der Absicht eines Raudes. Die Schüsse gingen sehl, der Wagen entkam. Die Täter konnten durch reitende Gendarme verhaftet werden. Bochum. 15. Aug. Die dem rheinisch=westschlischen Verbande ungeschlossenen Brauereien versenden heute ein gleichlautendes Schreiben an die Wirte, worin die Erhöhung des Biern 1 Mk. für das Hektoliter zum 1. Geptember bekannt gegeben wird. Der Ausschlag wird mit der durch die Brausteuer durch Zölle und Lohnerhöhungen bedingten Vermehrung der Selbstkosten begründet. Carnap, 14. August. Auf der Kolerei der Zeche Mathias Stinnes wurde durch die Explosion eines großen Gasrodres der Maschinensteiger Stratenhoff, sowie drei Arbeiter schwer verletzt. An dem Aufkommen eines der verletzten Arbeiter, die ins Krankenhaus trausportiert wurden, wird gezweiselt, während bei den übrigen die Verletzungen nicht direkt ledensgefährlich sind. Die Ursache der Explosion ist noch unaufgeklärt. * Iserlohn, 15. Aug. Jur Bierpreiser 5 5hu In der Reichshalle fand heute abend eine von etwa 80 Wirten des Kreises Iserlohn besuchte Versammlung statt. Der Vorsitzende der Westsättschen Zone. Derwenich=Hagen, gab einen Ueberblick über die derzeitige Lage und riet, von einer Plotestkundgedung abzusehen, die angesichts des festgeschlossenen Brauerringes unzweckmäßig und wertlos sei, vielmehr den ringsreien mitlleren und kleineren Brauereien durch alsdaldige Ueberweisung von Aufträgen das Ruckgrat zu stärken, um so wenigstens eine Konkuirenz gegen den Ring zu schaffen. Nach ziemlich angeregten Auseinandersetzungen, bei denen der Faschendierhandel besondert grell deleuchtet wurde, kam eine Resolution zustande, wonach die Vorsitzenden der einzelnen Vereine es übernehmen. Unterschriften von denjenigen Wirten zu sammeln, welche Bier von ringsreien Brauereien zu beziehen beabsichtigen, und das Mater ial an den Zonenvorsitzenden einzureichen, behufs Beschlußfassung in der Jonenversammlung am 28. d M. in Witten. Köln, 15. Aug. Ein etwa vierjähriger Knabe s#iel gestern nachmittag am Leystapel in den Rhein und ertrank. Der Verein Kölner Installateureerläßt eine Bekanntmachung. der er mitteilt, daß er durch die fortwährende Erhöhung der Arbeitslöhne sowohl wie auch beständige Steigerung der Preise ### Metalle sowie die sonstige enorme Belastung des Gewerdes genötigt sei, die Durchschnittspreise für Arbeiten um 20 Prozent zu erhöhen. Bonn, 15. August. Die Arbeiten am Kaiser Wilhelm=Denkmal werden rüstig gefördert. Zur Entfüllung, die am 6. Oktober Kattfindet, werden die Rudentischen Korporationen vollzählig vertreten sein. An demselben Tage son Immatrikulation des dritten kaiserlichen Prinzen Rattfinden. Metternich. 15. Aug. Der Fuhrmann Mock der die Pferde des Kalkosendrennereibesitzers Kröll in die Mosel zur Schwemme ritt, ist dabei ertrunken. * Seisendeim. 15. Aug. Die Haushälterin Strobecker aus rankfurt a. M., weiche seit kurzem bei einem hiefigen Raufmenn bedienstet war, wurde wegen Gistmordsversuchs an ihrem verstordenen Ehemann auf Erluchen einer Frankfurter Bedörde verhaftet und ins bortige Unterluchunesgeidnente abertährt Wachen 10 Aug. Do den Auschahlungtach aten u# einem Neubeu in der Reimannstraße wurde ein Arbeiter####r schhilet. Due Feuerwehr holte den ledendig Begrabenen zweistündiger angestreugter Tätigkeit lebend und nur Außerlich verletzt, zutage.— In Gibrath bei Geilenkirchen 60 jähriger Aderer in einer Sandgrude durch nachstur massen verschüttet und getbtet. Codienz, 14. August. In Weißenthurm tbtete der B### einen Kuaben. Tries, I5. Aug.. In der letzten Stuaflammersitzung ein Urteil gesaut, das für einen bestimmten, häufig wieberkehrente. Verstotz gegen das Nahrungsmittelgesetz von prinzieller Beden ist. Metzger, die wegen zu hohen Wasserzusates de7 der Wurstfabrikation angeklagt waren, wurden##### stets freigesprochen, da das Nahrungsmittelgesetz keine Norm bezüglich des Wasserzusatzes festgestellt hat. Gegen ein seiche teisprechendes Urteil des Schöffengerichts legte der Amttaure Berufung ein. In der Berufungsinstanz behauptete der angelle Metzger, seinem Schwartemagen— um welchen sich im vorliegen: Falle die Anklage handelte— nur soviel Wasser zugesetzt zu haten. wie es im Metzgereigswerle allgemein üblich sei. Die seitene Gerichtschemtters vorgenommene Untersuchung ergab, daß in einer Sorte Schwartemagen, die mit 50 Pfg. pro Pfund verkauft n 80 Proz. Wasser, 9 Proz Leim und zusammen 11 Proz. und Fleischfasern, Fett, Knochen und Salz enthalten seien. Eiweiß sei keine Spur vorhanden. Ein Pfund eines solchen Schu# magens enthalte noch nicht den Nährwert eines Butterbrodes. Der Staatsanwalt betonte, daß endlich einmal gerichtlicherseits eine Norm geschaffen werden masse. Es handle sich hier um eine grode Täuschung und die Betrogenen seien in der Regel dürftige Arbeiter oder kleine Handwerker. Diesem Treiben müsse im Interesse des kleinen Mannes energisch entge engetreten werden, da wodl ka semand eine Ahnung davon habe, welch enorm geringen Wert verhaltnismätzig teure Wurst habe. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe von 100 Mark. Daß eine derartige Verarbeitung des Schwartemagens tatsöchlich die allgemein übliche ist, ging aut dem Gutachten eines als Sachverständigen vernommenen Metzgermeisters hervor. Dieser erklärte, auf 100 Pfand Schwartemagen kamen 45 Pfund Fleich und Knochen, die übrigen Zusätze konnte nicht entbehrt werden, wenn nicht mit Verlus gearbeitet werken sollte. Das Gericht war mit dem Staatsanwalt der Ausicht. ein Wasserzusatz von 80 Proz. als Wurstsälschung angesehen werden müsse. Der Augeklagte wurde zu einer Geldduße von 50 verurteilt, das Urteil wird durch die Zeitungen veröffentlicht. Saarbrüken, 15. Aug. Ein Flaschenputzer der Aktienbrauerei erschlug nach kurzem Wortwechsel seinen Meister mit einer Bierflasche O Oonabrück, 16. August. Am Sonntag den 19. Auguß. wird in Oenadrück im Hotel Germania ein Bezirkstag des Münsterläudischen Bezirks Gabels. bergerscher Stenographen= Vereine abgehalten. Das Hauptinteresse erweckt der Vortrag des Vorsitzenden des Deutschen Gabelsbergerschen Stenographenbundes, des Herrn Oberlehrere Pfass=Darmstadt, über das Thema:„Der Weg zur deutschen Einheitestenographie!“ Dieses Thema, das seinerzeit vom Oberlankesgerichtsrat Marz im preußischen Abgeordnetenhause angeschnitten worden ist, gipfelt bekanntlich in der Ider der Einberufung einer ähnlichen Konferenz, wie sie einstmals vom Bundesrat einberusen worden war zur Einfuhrung einer Deutschen Embeits=Orthographie. Der Vortragestoff interessiert nicht nur die Gabelsbergiener, sondern auch die Anhänger aller anderen Ersteme. Der Vortrag wird abends 6 Uhr gehalten. Kirchliche Nacbrichten. Dildesbeim, 15. Aug. Vor acht Monaten Rand die Diozese in Trauer an der Bahre des am 18. Dezemder im& Lebenszahle verstordenen Bischofs Wilhelm, dessen seierliche Beisetzung im Den am 22. Dezember erfolgte. Vier Monate blieb die Dibzese vernarst. dann erhielt sie durch die am 25. April erfolgte Wahl der dieberigen Kapitulervikars Dr. Adelf Bertram in diesem wieder einen neuen Bischos, dessen feierliche Konsekration und Jntd sation heute unter großer Anteilnahme der Didzesanen Der Fürstdischof von Breslau. Kardinal Kopp. der B von Osnadruck und der Bischof von Padert die vor acht Monaten an der Trauerfeier teilnahmen, waren an heutigen Tage wieder erschienen, um den neuen Bischof und in sein Hirtenamt einzusetzen. Auch der Vertreter der Staatsbedörden. Oderpräsident Dr. Wengel, in dessen Hand Bische Bestram vor wenigen Togen den Treueid ablegte, war zu der feierlichken Amtseinsetzung, degleitet von dem Oderpräsidialrat Dr. Hempfiig, erschienen. Ferner war noch u. a. auwe prasident Fromme. Oberdürgermeister Struckmann, Regierungs- und Kommunaldeamte. Offiziere. viele Geistliche Deputationen katholischer Vereine von vier und auswärts und eine große Volksmenge die aus Stadt und Land herdeigeströmt war, um der feierliche Handlung beizuwohnen. Daf Innere der Rathedrale war nicht geschmückt, sondern nur hell erleuchtet. Festlicher Girlandenschmut umrahmte nur den Haupteingang„Turmportal“. Um 6 Uhr beginnend, wurde die Konsekrationsfeier durch einstündiges Fesgeäute von den Türmen des Domes und den Abrigen Iatholischen Kirchen eingeleitet. Während dieser Zeit versammelten sich diDeputationen katholtscher Vereine mit ihren Fahnen, sowie die Gymnastal= Seminar= und Volksschüler und marschierten zum Domhol zur Spalierbildung zwischen der bischöflichen Kurie und dem Dom. Geistliche in großer Zazl begaben sich dann in## Domlirche, wo sie sich auf dem Chor versammelten. Die Mutg des Domkapitels nahmen zunächst am Hauptportal des Domet Aufstellung, wo sie den Oderrrasidenten erwarteten, ihn bei dessen Ankunft empfingen und zu seinem Ehrensitz im Dome geleiteten Darauf begad sich die übrige Geistlichleit nach der bischöflichen Kurie. um von dort Bischof Vertram und die anderen Bischtse abzuholen und unter Glockengeldute in den Dom zu leiten. Bein Eintreffen der Bischöfe sang der Domchor unter Orchestertegleitung Die Antiphon eors monder magnns Am Hochaltar angela verrichteten die Bischöfe ein Ktilles Gedet, worauf dann der Weiteakt begann. Die Konsekration erfolgte im Auftrage des Parster durch Kardinal Kopp unter Assistenz der Bischöse von Ofnadrück und Pederdorn nach dem vorgeschriebenen Rutne Nach der Bischofsweide richtete der Bischof eine Ansprache an die Gemeinde— Worte der Liede und der Vertrauens, wie er##ch ausdrückte. Darauf wurde der Oberpräsident und die Bischofe wieder hinausgeleitei aus dem Dom und die Zuschauer zerstre sich. In der dischöflichen Kurie sand alsdann Empfang statt. 2 Uhr war aus Anlaß der Konsekration und Inthronisation det Bischofs im katbolischen Vereinshause ein Festmahl vere staltel, an dem über 30 Personen teilnahmen. Den Ehrenr##### an der Tafel nahm Kstrdinal Kovo ein rechtt reden i## Oderprüsident Dr. Wengel und links der neugeweihte Bischof Dr. Vertram, denen sich die übrigen Herren, die Geistlichen u anreihten. Den ersten Trinkspruch an der Tafel weihte Bischof Dr Bertram dem Parst und dem Kaiser. Darauf nahm Nerdinal Kopp das Wort zu einem Trinkspruch auf den geweihten Bischof indem er hervorhod, daß dieser ein Kind der Didzese und ein Sodn der Stadt Hildesheim sei und sich als bester Schüler des Gymnasiums Jorephinum ausgezeichnet dade, seine tdeologischen Studien dade er in Würzburg gemach: hade er sich durch Fleiß und Veranlagung ausgen auch literarisch hervorgetreten mit der Geschichte wovon allerdings noch den zweite Band sehle. zurückgekehrt, sei Dr. Vertram vom verstortenen Diszesanverwaltung berufen und sei so die treueste und zuvertälsigste Stüge seines Bischofs gewesen, der ihn als leinen Nachfolger bezeichnet hade. Das Domkapitel bade Dr. Vertram denn auch gleich zum Verweser des Bietume bestellt. Der Einzige der sich gegen seine Wahl zum Bischof gesträndt dale sei Dr. Vertram seldst gewesen. Der Redner schloß mit dem Wunsche das der heute Geweihte recht lange den Bischetestad führen möge, keime Didzese sei zwar nicht groß, aber wegen idter nisse schwer zu regieren. In das dierauf auf ausgebrachte Hoch stimmte die Festgesellscha“: Bischof Dr. Vertram dankte Freude über die Anwesenheit des Kardeale ein treuer Führer gewesen sei, eteno üder beiden Bischöse von Ounadruck und Paberde des Oberprändenten Dr. Wengel, der durch sei gute Verdältnis zwischen Staat und Tiozese der Oderprösident noch recht, recht lange eine möge, war der Wunsch des Redners mit dem deuten ein Hoch weihte. Oderprtfident Dr. Wengel zollte dem kennung für die getroffene Wodl; er bei sichseines schweren Amtes mit Gerechtigkeit u# ein friedliches Nedeneinanderieden beider Konse Besonders erfreut sproch Dr. Wendei sic über die Nu# des Kard nals Dr. Kony aus der auch ein Kind der D## und dessen Klugbeit er schon vor Jahrzehnten kennen und gelernt bade. In ein Hoch auf den Kardinel ließ der seinen Trinkspruch ausklingen. Bischof Dr. Bertram nabm noch einmal de um seine Auhänglichtent an seine Vaterstadt erkeunen zu er ein Hoch auf die Stadtverwaltung auszubringen das Ode meister Struckmann mit einem Trinkspruch auf ein tiges Zusammenwirken des Bischoft mit der Stadsverne widerte. Der Redner warf dabei einen Rücktlick auf## gangendheit, bis in die Alteste Zeit dinein der netzi gen bei der 64.; wie mige es wodl in Oeldetheim audge ie er scherzend, zur Zeit des ersten Bische“e das Bistum feien viel Giter als der Pürgern Verbslinis der Bischofe zur Stadt fei wesen; die Stadt habe nicht immer mit dem Beschof in Frreden geledt. Heute bei es anders, und die Verdäitnisse Zuicht##techter sondern desser geworden. Oeute feien es meist nicht mehr materiebe sondern geistige Interessen die Stadtverweitung und Bische“ zu: sammenführten— Werte der Wenschenltede, bei denen unddt geragt werde dist Du kathoftich oder evengelisch— abende en etes bes grweihten Bischefs emn ercherGesel. es Die 4 Hill K. en 5 sprach und zu G #c On 40: Worgen Ausgabe. Westidlischer(Derhat Neueste Nacbrichten. Zur Cronberger Monarcenbegegnung. Sronbera. 14. Aug.(Telegramm.) Heute vormittag . Uhr veriuß Rönig Sduard Schloß Friedrichsdos. Er werde vom Ratter, dem Prinzeupear Friebrich Rarl von Hossen und der Krouprinzeshu zur Bohn gebracht. Hier hatten sich eingunden der englische Botschafter Lascollos, der Loudrat des Oderinausbretses Dr. Mitter von Worx und der Bürgermeister von Stonderg Pietsch Am Ferstenpavillon veradichtedete sich der Konig von den ihn deglettenden Farstlichteiten. Bosenders t111e wer der Abichieb vom Raiser. Beide Ronaichen kühzten sich Gebenn begiellete der Raiser, der wieber : Untform der Poseuschen Jöger zu Pferde trug, den Rönig zum Galouwagen und unterdielt sich mit ihm, dis der Zug um 9.45 Uhr der Behados verließ. Mit dem König verließ auch der Bototter Latcalles Cronberg. Der Röuig föhrt üder Sachsenhausen#ichabenburg noch Martenbeh. Nach der Abfedet des Röuigs begrüß: der Keiser dis zur Beiabschiedung erschienenen Herren und kehrte dann im Automobil mit deu prinzlich dessschen Herrschafteu und der Kronprinzetsin n Grieckenland noch Schloß Friedrichshof zuruck. Cronverg, 16. Ang.(Telegramm.) Der Kaiser, der Prinz und die Pruzetsin Friedrich Karl von Hessen, die Kronp#inzestin von Griechenland und dereu altester Sohu haben heute 10.35 Uhr mit Gelolge Schlod Friedrichshol verlassen und sind im Aulomodil nach Homdurg zur Deukmalsentdalo gefadren Etwo 20 Meter vor dem Schlohzturm versagte inf#lge eines keinen Maschienbesektes des leise#liche A##tomobil, so daß der Keiser mit seinen Verwandten in das nachzende umsteigen mußte. Das kefekte Automodil blied zurück mußte in Reraratur gebracht werden. Crondera, Iv. Aug.(Telegramm.) Der Kaiser. und beinzessin Friedrich Karl von Hessen, die Kronprinhu von Gliectenland, sowie deren dltester Sohn Georg verluetzen deute mit Gefolge um 10 Uhr 35 Minuten Schloßz Friedrichs= he# und sind im Automobil nach Homburg zur Denkmaisent##llung abgefahren. Hombure v. d. H., 16. Aug.(Telegr.) Der Kaiser mit Gefolge und Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen trafen im Automodil gegen 11 Uhr dei günstigem Wetter ein. Die Stadt Hemburg tung Flaggeuschmuck. An dem verdallten Deukmal am Eisabetdbrunnen hatten sich versammelt der Krouprinz und die Kronptinzessin von Griechenland mit dem Priuzen Geoig und der Großfürstin Georg Nichaelowitsch und Gefolge, der Edes des Geheimen Zwilkadinetts. v. Lucanus, der Edes des Militärkadinetts. Graf v. Hülsen=Hacieler, der Oderpräsident der Provinz Hessen=Nassan, v. Windheim der Regierungsprasident v. Meister. Landrat Dr. Ritter : Marx, der Kommandierende General des 18. Armeekorps. v. Eichhorn, die Homburge. Behörden, die Ge stlichkett und der Bürgermiister dei ehemaligen Amtes Homdurg sowie die Schulen und Vereine mii ihren Jahnen. Das Jusilierregiment von Gersdorff datte die Eyrenkompagnie gestellt. Unter Glockengeläute ttaf der Kaiser am die Unisorm des 1. Garde=Regts. zu Fuß mit den Generalfeldmarschallsabzeichen. Der Kaiser schritt die Froni der Ehienkompagnie ab und begrüßte die Anwesenden. Der Blumentaliche Männerchor intonierte Die Himmel rühmen". Hierauf dielt der Kaiser, an das Denkmal tretend, eine Ansprache. Dann ließ er die Ehrenkompagnie präsentieren, und die Hülle siel. Der Kaiser salutierte vor dem Denkmal, während der Chor Kreuzers„Dir möcht' ich diese Lieder werhen" sang. Dann betrachteten der Kaiser und die Fürstlichkeiten das Denkmal. Hierauf überrahm der Oderdürgermeister das Denkmal in den der Stadt. Die Truppen paradierten, das Musikkorp# soielte die Nationalhymne. Der Kaiser zog hierauf eine Anzahl Personen ins Gespräch und verteilte selbst die verliehenen Ordensauszeichnungen. Während dessen wurden zahlteiche Kränze am Denk mal niedergelegt. Ein Parademarsch beschloß die Feier. Homburg. 16. Aug.(Tel.) Die Rede des Kaisers dei der Tenkmalsenthüllung lautet: So ost ich in Homdurg v. d. H. Aufenthalt genommen habe. stets habe ich freudig empfunden, daß die hiesige Bevölkerung das Andenken an das landgräfliche Haus Hessen=Homburgtreu und liebevoll im Herzen bewahrt und gern alles dessen gedenkt, was Homburg der landesväterlichen Fürsorge der Landgrafen zu verdanken hat. Nachdem in den schönen Kuranlagen meinen unvergetlichen Eltern und meinem in Gott ruhenden Herrn Großvater als Ausdruck der ihnen gezollten pietdtvollen Dankdarkeit treffliche Denkmüler gewidmet sind, war es mir ein Bedurfnis des Herzeus, meinerseits diesem echt beutschen Fürstengeschlecht dier in unmitteldater Nähe der Heilquelle, die alljährlich so vielen Tausenden Gesundbeit und Lebensmut von neuem spenden, ein Zeichen inniger Berehrung und treuen Gedenkens zu errichten. Und uahrlich! Die Homburger Landgrafen haben es verdient. daß ihre Persönlichkeiten und ihre Rutmestaten in den Herzen der Nachwelt einen Ehrenplatz erhalten. In es nicht eine kerrlicke Reihe reckenhafter Gestalten, die au unsern geistigen Augen vorüberziehen. Mit einer stattlichen äußern Erscheinung waren bei ihnen alle Vorzuge edlen Geistes und reinen Cdarakters verbunden. Im Jahre 1622, als Tillis Scharen Westdeutschland verheerend durchzogen, von Friedrich 1. begründet, einem Enkel Philipps des Großmütigen von Hefsen, regierte das landgräfliche Haus fast 2“, Jahrhunderte lang zum Gegen Homburgs und nicht ohne Einfluß auf die Geschicke Preußens und Deutschlands, getreu seinem Wahlspruch:„Schlicht und recht, das behüte mich.“ Mit meinem Hause waren die Homdurger Fürsten in treuer Wassendrüderschaft verbunden, und stets haden sie ihren Heldenarm geliehen, wenn in schicksalsschwerer Zeit Hülfe willkommen war. Als der Große Kurfurst nach den schreckensvollen Verwüstungen des 30jährigen Krieges seinen Staat wieder aufdaute, trat Friedrich mit dem silbernen Beine mit seinem Reiterregiment Landgraf von Homburg in die brandenburgischen Dienste. Der 18. Juni 1675, der ruhmreiche und für die Größe des Hohenzollernstaates entscheidende Tag von Fehrdeilin, an welchem die neugebildeten Regimenter die Feuertaufe erhielten, schmückte auch sein Kaupt, nit wohlverdientem Lorbeer, und wie er als todesmutiger rfahrer, der selbst nach dem Verlust eines Beines seinem Heldenberufe treu bleidt, für alle Zeit die höchste Bewunderung verdient, so hat er auch als Landetherr zum Wohle seines Landes und Polkes Großes getan. Er ist der Erbauer des jetzigen Schlosses. Den um ihres Glaubens willen vertriebenen französischen Reformierten und den Woldensern schenkte er eine neue Heimat. Die blühenden Dörfer Friedrichsdorf und Dornholzhausen geben davon noch heute beredtes Zeugnis. Ackerbau und Gewerbe wurden von ihm mit landespälerlicher Weisheit gefordert. Den Enkel dieses Helden. Friedrich Karl, sehen wir fast noch im Knabenalter in das preußische Heer eintreten. (Forts. folgt) Homburg, 16. Aug. Anläßlich der heutigen Enthallungsfeier des Landgrasendenkmals hat Seine Majestät der Kaiser verliehen: den Roten Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife und mit der Kgl. Krone dem Schöpfer des Tenkmals Bildhauer Fritz Gerth; die Brillanten zum Kgl. Kronenorden 2. Klasse dem Geheimen Baurat Professor Dr. Jacobi=Homburg; die Kgl. Krone zum Roten Adler= orden 3. Klasse dem Gymnasialdirektor Geh. Regierung##at Dr. Schul;Homburg; den Roten Adleronden 4. Klasse dem Oderbürgermeister von Homburg Maß; den Kgl. Kronenorden 3 Klasse dem Kurdirektor Frhr. v. Maltzahn=Homburg. Eine Reihe von Orden und Ehrenzeichen wurde an eine Anzahl alter Homburger verliehen. Cronberg, 16. Aug.(Telegramm.) König Eduard hat dem Landrat Dr. Ritter v. Marx den Royal ViktorinUrden verliehen. London, 16. Aug.„Standerd“ erklärt in einer Beprechung der Monarchenbegegnung in Cronberg. daß er die Bedeutung und das Interesse nicht unterschäte, da sie öffentlich zum Ausdruck bringe, daß die Oderhäupter der größten See= bezw. Militärmächte freundschaftliche Begrüßungen ausstauschen wünschen. Es müsse aber darauf hingewiesen werden, daß bei dem Fehlen Eduard Greys bei der Zusammenkunft alle Untertanen es als selbstverständlich annehmen, daß irgend eine für die Nation bindende Abmachung auch nicht einmal zum Gegenstand der Erörterung gemacht werde. Nachdem das Blatt sodann betonte. daß die Richtung der auswürtigen Politik Englands und die Verautwortung für dieselde Sache des isteriums und nicht der Krone bleide, eröriert es die Frage, od zine Verständigung angebracht wäre, wenn schon der Zeitpunkt, solche Fragen aufzurollen, vielleicht nicht gerade günstig nei.„Standard bedauert, daß einige deutsche Blätter Neigung zeigten, an England: Haltung in bezug auf Argypten theoretische Betrachtungen zu knüpfen und erklärt, daß England nlemals zu einer Aenderung des bestehenden Zustandes seine Zustimmung geden werde. Borlin, 16. Aug. Nach einem Telegramm, welches der„Sächs. Arbeiterzig, aus Rutzland zuging, stezt die Verschickung des ehemoligen deutschen Reichstagsabgeordneten Parpus nach S1strien bevor. Hamburg, 16. August.(Tel.) Nach einem Telegramm aus Royhaffa sins die auf der Studtenreise durch Deutsch=Ostafrike begristenen Reichstagsabgeordneten von Mombasse nach Apasse abgereist. Stuttgart, 15. Aug. esterg nachmittag##rzte sich eine #4 pti undeksante Frau ull ewei Kindern im Alter von 8 und Hecpen in Berg kei Stuttgart in den Re#arkanal. Ein Mäddes zmeilen Baris, 16. Aug. Die ständige stangssiiche Artilleriekommissien hei auf Grund der von den Japanern im letzten Kriege erreichten Zislerfolgs und der bei den jängsten Menbvern des franzdsischen Mittelmeergeschwaders gemachten Versuche beschlossen, der Reeierung bas Aubringen jegenannter Zielbrillen auf den großen und mittleren Kriegtschiffen zu empfehlen. Beigrad. 16. Aug. Wdie gemeldet wird. passieren tagtäglich viele griechisch: Jamilien Serdien, die aus Bulgerten nach der Türkei und Grtechenland auswandern, de sie neue Gewelttätigkeiten seitens der Bulgarten defarchten. Die Flüchtlinge erzühlen der dulgarisch: Pobei werde fortwährend von Agitatoren gegen die Griechen ausgereizt und drohe mit allgemeiner Niedermepelung der Griechen.(Frts. Zie. Warschau, 16. Augus.(Telegramm.) Der gestrige Tag in dier blutig verlaufen. Die Zahl der Toten bezw. Schwerverwundeten soll annähernd 240 betragen. Stwa 40 bavon sind Polizisten. In Plosch wurde gestern eine Bombe geworsen, wodurch 5 Pelizisten getdtet wurden. Sandels-Nacbrichten. Der Nauhdruck aller mit eisem beseichseten Artibel ist am mit(duellenensabe sonatter * Das Bbrialsch-Westfällsche Kehlensyndikat über die Ureschen der Kehleuhaappheit. Wie wir bereite in Nr. 404 des„Westfäl. Merkur: kurs mittellten, wurde in der am Mittwoch in Essen abgehaltenen Versammlung der Zecbenbesitzer auch Bericht erstattet über die Monate Januar bis Juli 1906 einschliesslich. Wir entnchmen dem Berichte folgenden: Der arbeitstägliche Kohlenabeats für Rechsung des Syndikats stellte sich wie lolgt: im Januar 151 850 t, im Pebruar 159 259 t, im März 155542 t, im Apeil 144 596 f, im Mai 149 087 4, im Juni 147 177 t, im Juli 149 464 t. Die Gegeaüberstellung vorsteheuder Zahlen zugt, weiche Behwierigkeiten uns in der Abwickelung unserer Lieferungsverpflichtungen erwachsen eind. Das günstige, Absatzergeboin der ersten drei Monate, auf Grund dessen wir unsere diesjährigen Verkaufsverhandlungen durchführten, berechtigte zu den besten Aussichten für ein gutes, sich in regelmsengen Hahnen abwicheindes Geschäft. Die Leutungen der Zeohra gungen indensen bereits mit Beginn des zweiten Vierteljahre. in erhedlichem Masse zurück und die zur Befriedigung unserer Abschlunsverbindlichkeiten notwendigen Mengen konnten bis beute bei weitem nicht erreicht werden. Hinzu kam, durs die Auferderungen der Verbraucher mangels genügender Vorräte und infolge der anhaltend angespannten Beschäftigung der kohlenverbrauchenden Gewerbe, namentlich der Eisenindustrie, immer grösser wurden; die mistandenen Ruchstande konnten nicht nachgeliefert werden, sle erböbten sich vielmehr. Diess Schwierigheiten wurden dadurch noch erheblicher, daue die Staatseisen bahnverwaltung, durch die Erfahrungen des vorigen Jahres voruichtiger geworden, rechtzeitig für eine Erhöbung der Bestände sorgen wollte und jetzt von uns die Lieferung der ihr vertraglich zustehenden Mehrmengen forderte, um im Herbet und Wister dafür auf Mehrlieferungen zu verzichten. Daus die vertraglichen Rechte dieser Mehrforderung aber zu einer Zeit geltend gemacht werden, wo eine Befriedigung er Anforderungen der Privathundschaft unmäglich ist, hat zu einer Verschärfung der gegenwartigen Lage des Ruhrkchienmarktes beigetragen. Von der vorzeitigen Ansammlung von Vorräten seitens der Eisenbahn dürfte such kaum eine gunstige Einwirkung auf dee Wegenmange zu erwarten sein, denn die dadurch im Herbet mehr verlügber werdende Anzahl Wegen stcht in keinem Verhältnis zu der nech im mithengen Frfahrungen zu erwartenden hohen Fehlziffer. Im dengen meinen wir, dans die Zechen, wenn die Eisenbahr die Leistung der vollen Vertragsmengen fordert, billigerweien die Stellung ausruichenden Wegesmatertals verlangen können, andernfalls muns die Eisenbahn die Ausfalle mittragen. Ueber die Urssche der Minderlieferungen unserer Mitglieder haben wir uns in unseren früheren Berichten wiederholt geausert. Neben Wagenmangel, der entgegen früberen Erfabrungen sch diesmal auch im Frühjahr bemerkber gemacht und die Verladungen der Zechen störte, waren an die vielen Feier- und Posttage, die die Belegschaft von ihrer Arbeitsstatte fern hielten und die Förderung beeisträchtigen. Auch der Mangel au geschalten Leuten und die Weigerung der organisierten Bergarbeiter, Ueberschichten zu verfahren, haben den Zechen die Möglichket gesommen, die durch die anhaltende dotte Beschäftigung der Eisenindustrie gegebenen günstigen Abeatzbedingunges andinantzen. Wir stehen diesen Verhaltnissen machtles gegenüber und konnen nur bedauern, dass man uns verschiedentlich für die allenthalben eingetretene Koblenknappheit verantwortlich zu machen versucht hat. Auch müssen wir die uns von ungenugend unterrichteter Seite gemachten Vorwürte entechieden zurüchweisen, dass wir durch Kingehen übermäsniger Ausland:verpflichtunges zur Erhöbung der Kohlenmasgels beigetregen hätten, denn wie eingange erwähnt, stütsten sich unsere Verkaufamssspahmen mit Recht auf die Ergebnisse des ersten Vierteljahres. Wilrend diesen Zeitraume waren auch die Anforderungen der Elssalndustrie noch mäseig und liessen die geradeaustürmieche Nachfrage nach Brenustellen, wie sie sich epäter zeigte, nicht voraussehen. Es ergab uich sewar im März d. J. wegen mangelnder Abrufe der Eisenindustrie ein Ueberschuns an Gasflammförderkohlen, den wir nur im Auslonde unterbringen konnten. Unsere niederhoten Informationen über die voraumichtlicbe Entwickelung des Eisenmarktes hatten zudem nicht den Sgewunschten Erfolg. Wenn auch die Beschaftigung allgemein als recht gut bes#ichnet wurde, so machte man andererseits auf veründerte Verhaltnisse auf dem Auslandmarkte aufmerkram, wo ein gewisser Stillstand eingetreten sei, und eine Abechwächung der Konjeaktur wurde als nicht unwahrscheinlich bezeichnet. Angesichts dieser Umstände ist es wohl zu verstehen, wenn wir im Interesse der Aufrechterhaltung einer gleichmasnigen Förderung die sich uns bistenden Gelegenheiten zum Verkauf ins Ausland nicht unbenutst vorübergehen liessen. Im Mai d. J. wurden dann plötalich entens der Eisenindustrie erhebliche Mehrforderungen an uns gestellt, denen zu entsprerhen infolge des miwischen eingetretenen bedeutenden Ruckgangs der Förderung Treitag, den 11. August 1905. Unter den gegenwärtigen Verhältnissen treten die gleichen Schwierigkeiten auf, weiche sich in den Jahren der Hochkenjunktur 1899 1900 gezeigt und viele unberechtigte Angriffe geges uns bervorgeruien haben. Es handelt sich um die Hüttensechen, die zu Zeiten eines flotten Geschäftsganges zur Beiriedigung des gesteinerten Selbstverbrauche ihrer Hütten diegenigen Mengen dem freien Verkehr entziehen, weiche bisher dem Markte zur Verfügung standen. Auch nachdem die Hüttenzechen im Syndikat vereinigt eind, versorgt ein grosser Tail von ihnen ohne Rücksicht auf die dem Syndikat gegenüber eingegangenen Verpflichtungen z nächst seine eigenen Betriebe lausreichend mit Brennstoffen, für weiche unter den gegenwärtigen Verhältnissen das Syodikat Ersatamengen von anderen Zechen nicht beschaffen kann. Die Vorräte aus unseren eigenen und den Zechenlägern haben wir den Verbrauchern zugeführt, und zur Verminderung der Kohlenknapphoit sind wir aum Ankauf esglischer Kohleübergegangen. Auch haben wir eine Reihe unserer Abnehmer im In- und Auslande veranlasst, sich an Stelle der von uns gehauften nennenswerten Meugen mit englischen Kohlen zu versorgen; mit den auf diese Weise frei gewordenen grösseren Mengen hahen wir wieder anderen Ve brauchern aus der Verlegenheit heilen können. Dass uns diese Massnahmen Opfer auferlegen, braucht wohl nicht besondererwähnt zu werden. Unser Umschlagsverkehr in den RheinRahrhäfen ging wahrend des ersten Halbjahrer, abgeschen von unvermeidlichen Störungen, die ihre Uresche in vorstehend dargelegten Törderungsschwierigkeiten hatten, Im allgemeinen flott von statten. Der Waserstand des Rheins war durchweg so günstig, dass eine volle Entlaltung des Schiffsverkehre möglich gewesen wäre, wenn genügend Kohlen hätten berangeschafft werden können Die nach Koks aller Sorten herischende rege Nachtrage konnte trots der grossen Erzeugung nicht voll befriedigt werden. Auch vermochten die Brikettfabrihen der lebhaften Nachfrage nicht zu genügen. Vergleicht man die Törderung im Oberbergamtebezirk Dortmund mit der Oesamtförderung in Preussen und dem Deutschen Reich, ergibt sich, dass der Oberbergamtsbesirk Dortmund in der Förderung annähernd gleichen Schritt mit den übrigen Revieren gehalten hat. Der Zewachs der Törderung im Oberbergamtebezirk Dortmund im ersten Halbjahr 1906 gegenüber dem gleichen Zeitraum 1904(das Halbjahr 1905 kann wegen der Streikmonats zu einem Vergleich nicht herangezogen werden) ist danech recht erheblich und beträgt annähernd 14 Proz, der Gesamtferderung. Immerhin ist die Zunahme der Förderung nicht derart, wie die Leistungen der ersten drei Monate erwarten hiessen, und auch nur diess Leistungen vermochten das Endesgohnis gegenüber den anderen Revieren nicht zu verschieben. Denn wie gezagt, setsten die Minderlieferungen unserer Mitglieder mit Begion des 2. Vierteljahres unerwartet ein und haben die grossen Abentaschwierigheiten verurnacht, weil für unsere Verhaufsmessnahmen das Ergebnis der ersten drei Monate grundlegend gewesen ist. In dem ungleichen Verhüllsie#wisehen Nachfrage und Jörderung ist im laufenden Monat keine Aenderung eingetreten. Die Zechen haben ihre Leistungelübigkeit sicht erhöhes können, doch die rege Nachfrage nach Breunstoffen hält unveründert an. Ueberdies nähern wir uns dem Herbet, der durch den Bedari. Hausbrand kohlen gesteigerte Anforderungen bringt, deren Erfüllung neue Absatsschvlerigheites verursachen wird. * Vem Dertmunder Hafen. Die Einschmen beianten eich pro 1905 auf 366 688 M, und die Amgaben anf 223 300 M., eodens bin Betriebsüberschure von 198 474 M. sich eegibt. Der Antell des Staates hieren beuilfert sich agl bs 119 M., mitbis verbleiben der Stadt 193 161 M. oder gleich 2,16 Pros des ul Bnd. 1904 05 b. mumenaug A. eni die Peter: *#l. Bertheld, Meminglisient-brik und Schriftgiesserei, Alt.-Ges. in Bertia. Ueber die Wirkung, die die rumischen Unruhen im leulenden Jahre auf die Gesallschaft, weiche in Petersburg und Mechau Tabriken bstreibt, gehabt haben. teilt die Verwaltung des Unterschmens folgenden mit: Infolge das letzten Petersburger Aumstandes, der die Zeitungenstzereien und im Zusammenhen mit die Schriftgiesssreien in Mitieidenschalt zux burger Tahrik einige Zeit hinduich sum Stillstehen gezwungen gewosen. Iliess Schwierigkeiten ssten inden jeist wieder behoben. Dlre Verlaste der Oesellechaft an ihrer rumsischen Kundschaft hätten binber einen grösseren Umfang zicht erreicht. Die weitere Entwichelung des russischen(Jeschäftre und ihr Liufluss auf das Geschäftsergehne der Gesallschaft für des laufende Jahr lasse sich nicht abseben, de die Verhältnisse in Ramsland soch völlig ungeklärt seien. * Vem Verucberungswesen. Dar Kaiserlich: Aufsichtsamt für Privatversicherung hat der Alllenz, Verucherungs-Ak.-Ges. in Berlin, die beantregte Aenderung des Geschäftsplans, weiche die Einführung einheitlicher Bedingungen für die Kollektivunfallversicherung zum Gegenstand hat, der Deutschand, Lebensverzicherungs-Akt.-Ges. zu Berlin, die Aufnahme des Betriebes der Unfall- und der Haftpflichtversicherung im Leutschen Reiche, der Nürnberger Lebensverzicherungs-Bank in Nürnberg, die Auf ahme des Betrieben der Hattpflichtvereicherung im Deutschen Reiche und der Gladbacher Feuerversicherungs-Alt.-Oes. in M.-Giadbach, die Aufnahme des Beirieben der WasserleitungeschadenVereicherung in der Schweis und durch Vertugung vom 6. August 1906 die Aufnahme des Betriebes der Einbruchdiebstahl-Versicherung in der Schweis genehmigt. * Drestner Gardisen- und Spitzen-Nanufahter-Akt.-Ges., Dresden. Wie der Bericht des Vorstandes ausführt, war es in dem am 31. Mu 1906 abgelaufenen Geschaftsjahr 1905 06 unmöglich, die Verhaufspresse für lertige Ware in Einklang mit den Preisen für Rohmatertallen zu bringen. Die Abechreiburgen und Rückstellungen betragen inkl. 100 000 M.(181 600 M. i. V.) Rückstellung auf Aktienbesits an dem Warechauer Unternehmen 333 549(1. V. 344 588) M. Aus dem 589 787(441 037) M. betragenden Rringewinn wird die Vertellung von 15(l. V. 12) Proz. Dividende vorgeschlagen 27 869(6358) M. sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. In den verflossenen zwei Monalen des neuen(eschäftsjahres hat sich nach dem Bericht der Abnatz weiter erböht, so dass man für des laufende Jahr wieder einem gunstigen Abschluss entgegensehen könne. * Von der Berliner Börse. Die Notierung ist beantragt für 20 000000 M. Spros. u. 20 000 000 M. 4pres. Pfandbrieie der Lasdschaft der Provinz Westfalen, sowie für 1 500000 M. neue Aktien der Bergbau-Akt-Oes. Massen. * Eisengiesserei und Maschisenfabrik, Akt.-Ges. in Bautzen. Die Besserung der Geschäftslage hielt dem Bericht des Vorstander zufolge auch in dem zu Ende gegangenen Oeschäftsjahr 1905 06 an. Das ganse Jahr hindurch war das Unteruchmen voll beschaftigt; die Produktion der Giesserei einschhiesslich des eigenen Bedarfen hob sich Im Geschäftsjahr 1900/(6 etwas, nämlich auf 1 173 303(1 165 365) kg. Der Gesamtumpets verminderte sich jiedoch auf 588 206(609 281) M. Die Debitoren betragen 253 282(175 416) M. die Kreditoren einechliesslich Angahlungen 141 242(21 012) M. Die Abschreibungen auf die Immobilien und Mobilien hat di Verwaltung in der bieberigen Weise vergenommen, sodans von dem Bruttogewinn von 141 371 M. unter Hmzuziehung des Vortragen aus dem Jahre 1904/05 und des Mietsertragskontos ein Reingewinn von 35 194 (31 759) M. verbleibt. Dieser sell wie folgt verteilt werden 6(0) Pros. Dividende= 16 800 M., Zewendung zum SpezialRaserveionds 9000 M., Tantième au den Aufsichterat 1200 M., Tantieme an den Vorstand und Prokuristen 2100 M., Gratifikation an Beamte 1900 M., Arbeiter-Unterstätsungsionds 1800 M., Vortrag 2694 M. Bei Beginn des reuen Geschäftzjahres hatte das Unterschmen Auftrige in Höbe von en. 200000 M. in Arbeit und vorllegen, desen weitere geloigt sind. Die Oeneralversammlung findst am 21. August statt. * ven Peucet Glashättenwerke A.-G. in Priedrichshaln N.-L. Die Gesallschaft, die zu Beginn des Jahres 1906 errichtet wurde, weist per 31. März 1906 einen Gesamtertrag von 575 000 M aus. Bei 39000 M. Abschrabungen beträgt der Reingewinn 129.000 Mark. Es gelangt eise Dividende von 7 Proz. gleich 105 000 Nerk auf das 1½ Milllosen Mark betragende Aktienhapttal zur Verteilung. Auf seue Rechnung werden 2000 M. vorgetragen. In der Blla s erechenen als Aktiva unter anderen 361 000 M. Grundstuche, 676000 M. Gebäude, 233 000 M. Maschinen und Schächte, 252 000 Mart Weren- und Fabrikationsheate, 434000 M. Deb toren und 132 000 M. Kreditoren. Auf den Immobillen ruben 125000 M. Hypotheten. Die Gesellschaft verfügt über ein Delkrederchonto in Böhe von 68 000 M. * Persellanfabrik Könlgsselt, Könlgaselt in Schlesien. Der Aufuchturat beantragte die Verteilung einer Uhvidende von 12½ Proz. (vie I. V.) * Vom amerihanischen Eisesmarbt schreibt des Fachblatt #res Age“: Während der vergangesen Woche fanden weitere Käufe in Roheisen zu steigenden Preisen statt. Die Kautbewegung im August hat eine bisher noch nicht dagewesene llöbe erreicht. Umfangreiche Käufe in Bessemer- und Giesserei-Eiera mit Lieierungetriet im ersten Halbjahr 1907 wurden getätigt Bis sum Ende des Jahres wurde tatsächlich das ganse für die Stahlbereitung zur Verfägung stebende Eisen verhauft: 100 000 Tonnen Bessemer Risen wurden in den mittlern und westlchen Gebieten mit Lieferungsfriet für die erste Hälfte des nächsten Jahres zum Preise von 17% Doll. die Toene verhauft. Die Verhäufe in besischem E sen im Osten Sstrugen in diesem Monat 230 000 Tonnen. Die Preise für Giesserer##ro wunten um 50 Ceets erbeht und zeigen noch eine weitere „elgerung. Sodliches Giesserei-Eisen wurde zu 15 Deller, östliches und peoneylraniesches wurden zu 18“, Dollar die Toase verhauft. In Schwarz- und Weisslllechen wurden Aufträge bie Ende Desember vergeben. * Betriebselnnahmen. Die Halberstadt-Blaslenburger Lisenbahn vereinnahmte im Juli 9069 M, und eett Jabresbeginn 71 820 M. mehr als im Vorjahre.— Schlesische Kleinbahn-Abt.-Oes. Ensahmen im Juli 216051 M. (+ 17647 M.) mit 1. Januar 1 857 909 M.(+ 157010 Orlestbehen. Bruttosinnahmen vom 16.—22. Juli 253368 Fr. (+ 28 Fr.), aut 1 Janpar 6837291 Fr.(— 593899 Fr.)— Maoedonieche Eisenbehn(Salonl-Monsstir). Einnahmen vom 16.—22. Juli 36 388 Fr.(+ 10276 Fr.), seit 1. Januar 1 808 320(" 256 397) Fr.— Anstolische Eisenbahnen Einnahmen vom 16.—22. Juli 177071(— 25 864) Fr., seit 1. Januar 4286 413(Getreide. * Berila, 16. Aug.(Eig. Drahtber. des„Westf. Aer Predubtesbörse Weiree Sept.(172½) 172½. Oit.(173 174. Der.(175%) 175%. Reggen Sept.(133½) 154. 01 (184½) 155. Der.(130) 156 1/8. Hafer Sept.(151“) 151% D. (133) 152½. Mau amerll. Mized Sept.(—). De (—)—. Weisenmehl 22.28 bis 24.50. Reggeamt 21.50 * Paris, 16. Aug.(Eig. Drahtber, des„Wes Wetter schön. Eröffnungekurse Schlus 16 Hafer oh: 19.10 bis Anf. Schluss 8t Sept.-Des. Nov.-Fobr. Beggen Roter (4/7% 4ug Sept. Sept.-Dez. Nov.-Febr. * Liverpeel, Winterwein Bunter amerikaniecber 4/6%. träge. Kallee. nschin. 8 Cmr. g. Drahtber * Hambarg, 16. Aug., nachm. 8 Uhr.(Eig. D des„Westf. Merkur.)(Schlussbericht.) Gerd E. F. in. d.2 rhe. rlcht #tf. Mersur.)(Schlussbericht.) Goed average Gantor 89%, Der. 20. mars sor. Mai 40%, stetig. * Harre. 16. Aug., vorm. 10 Uhr 30 Min.(Eig. Dradtbericht des„Westl. Merkar.) Kaffee good average Ganten Sept. 48, Dez. 48½. Märn 48 1/. Mai 49“. ruhig. Sucker. * Hambarg, 16 Aug., nachm. 3 Uhr.(Eig. Dradt beriel: des„Westf. Merkar.)(Seblussbericht.) Raben- Rohrucker I. Produht Base 88% Rendement neue(lsance frei an Bord Hambarg Aug. 16.15, Sept. 17.95, Obt. 17.70, Der. 17.65. Märr 17.90, Mai 18.10. stetig. * Magdeburg, 16. Aug.(Eig. Dredtbericht des Westt. Nerkur.) Kernzucher 88“, ohne Sach 8.70-8,80. Nechpredukte 5% chne Bank 6,80-7.00 Stimmung ruhig. Brodrafßunde 1. ehne Faus 19.00-00,00. Krystallsucher 1 mit Sack 00,.00-00.00. Gem. Raffande mit Sach 18.50-18,37. Gem Melis mit Back 18.00-18.25. Btimmung ruhig. Bei Abnahme ven mindestens 200 Zentnern alles nette Lentner. Rehsucher 1. Preduht Traaute hrus an Bord Hambure Aug. 18.00 C4., 18.15 Brl., Sept. 17,75 0d., 17.90 brt. 04t. 17.60 G4., 17.70 Brt. Okt.-Des. 17.55 04., 17.65 Brf., Jon.-Mür17.75 G4., 17.80 Br. Mai 16.00 C4., 18.05 brf. ruhig. Baumwolle. * Bromen, 16. Aug.(Eig. Werber.) Baumwelle. Opland mitdl, loss(54“) 66% Flg. * Liverpesl, 16. Acg., mittagvelle. Umsats 8000 Hallen 500 Ballen. fenden: West N Nr. Billig. für 45 Min.#### fr Sochuietion und# l. 1039 /5 " 12 Ur Nov.(4.28, 5.19, Nov.-Dhs.(5.25) 5.20, Des.-Jas.(5.24) 6.10. JasPehr.(5.26) 5.20, Pehr.-März(6.27) 5.22, Uhrs-Apell(5.90) 6.24, April-An(5,81) 5.25. Oele und Spirltus. Drahtber ——. Oaton(#6.20 „Vestt. Merls * Bertin, 16. Merkar) Rustl Deztr.(58.10) 58.60. * Paris, 16. Aug.(Eig. Drehtber. Vetter schhe. Eröffnungeturen. Anf. Schlas ug.(Eig.„Drahtberieht de3.0 441 ober(56.20)#####. 11. u. 4ng. 11. 44#4 44.6 (Detalle. " L e n d e n, 1 3. A u g.( E i g. D r e h t b e r i e n t 4. Merber.) Anlang. Chill-Kupfer 82½. per 3. Mosst 69%. fest. Zins 180½. per 3. Monat 180 1/8. stetig. " L o n d e n, 1 6. A u g.( E i g. D r a h t b e r i c h t d.„ W e a t f. Merkur.) Schlass. Chili-Kupfer 83½. per 3. Monst 85¼, ruhig Zien 188½. per 3. Monat 180%, stetig. Amerikanische Warenkurfe. (Zigener Drahtbericbt des„Westl. Merkar.) New-Terk, 16. Aug. Baumwelle. Olt.(9.40) 9.42, Der.(9.51) 9.52, Jan.(9.60 9.62, Nur(9.72) 974, etetig. * Neu-Terk, 16. Aug. Veiten. Sept.(77½) 77¼. wullig. *(hlenge, 16. Aug. Weisen. Sept.(70¼) 70%. Mais. Sept.(48% 48%. willig. Hafer. Sept.(30½) 30% * Chleage, 16. Aug. Schmalz. Sept.(8.67) 8.72. Por##. Sept.(17.20)—.—. Berliner Börse. Eigener Drahtbericht des„Wertfälischen Merkar“ Schlsschursa. Weche. Amst. kur" Brüssel " Losden " P a r i a " Italien " Wien Privatdishont Berl. Handelsgen Darmstädter Hank D.-Anat.Hank. Deutsche Bank Trekentafommant Dresdner Bank Pr. Zentr. Bod Kr. Schaffb. Bankv. 3½ 2 D. Reichsen! 32 3½ 4 Preum. Kons. 38 Preus. Kons. 3g Säche Rente 3½ 5 Rh. Obl. 8.19 15 Westt Pr.-Anl. 3½ S" u. 1915 Münst. Stadt-Anl. Audr 4# Rh.-Westf. Bod. 18 Italiener 5% Meriksser 4# Osterr. Goldr. 45" Krossar 1.5" Silberr. 1 Rumaner 1898 15 Rum Kons. 1889 45" inn. Anl. Russenbank 15 Spanier... 15 Unger. Goldr Ost.-Ung. Stastab. Sudosterr. Lomb. Canada Paciße Bosspende Welsu. Buderen Conoordis Berg u. Coseol Schalle Dtsch.-Lus. seue Dtsch.-Uebe. Elett. Dertm. Unsen C. b " Braueres# 345 0e 345.93 N " Germ.-Ih. 199.75 200 50 " Lowenbrau 213,00 f1l.eCW 16 264 60 254 00 165.50 167.02 50 239 10 232.50 227.80 225.20 108 50 106 C0 84 00 32.75 103.00 102.25 141.25 141.25 186.10 185.10 161.8 101.80 370.50 375.50 77.50 77.80 137,90 136.25 101.25 100.20 M33 213 191,10 190.20 167,00 164 50 200.71 9.90 117,00 1.0.25 297.75 297.50 137,80 236 00 127.50 127.25 99.80 97.50 438 00 442.00 186.75 166.50 139.25 223. 00 — 112.50 923.50 526.50 147,80 146.90 " Unsenbr. Oesterr. Kredit Berl. Handel Deutsche Bank Diskonto Dresdner Benk Canada Pegäc Baltimere and 01 Lomberden Russen 1902. Tendens: 361.00 Wachber 211.50 211.00 Tarte 169.40 163.40 233.50 133 25 183.40 183.60 167.76 127.60 . 1 6 6. 2 5 1 6 4. 4 0 sio 120.70 110.40 33.60 33.60 98.76 72.00 4“" Japane: Boch. Gussst. Dortm. Unien 313.50 A. 6. 00 116.00 110 5 114.90 114.90 174.00 174.20 291,76 203 50 144.00 145.74 206.00 110 70 72.10 72.20 127.60 127.19 168.76 103.57 186 29 195.50 184.60 193.74 162.76 162.70 127.25 129.0 125.60 126.00 234 00 154 90 223.75 230.80 130.80 119.60 112.75 121. 70 123.25 121.60 163.00 11 3.50 204.00 205 25 270 30 262 75 346.00 344.50 144.90 143.40 boo bn 111 146.76 145.03 4.40 243.25 343.10 99 20 86.75 841ll. Beichebank-Diebent: 4#. 5 Tendens-Berten t. * Bertin, 16. August. D.e sumeist in den markt, ängigen Werten uneinheitlich. Diekento% Prosent beuner. In Hettenakten berrechte bemere Haltung auf den auregenden Bericht des Iron Age, woenach weiter Käufe in Roheisen zu steigenden Preisen in der abgelsnlcee Woche stattfanden, und dam die Preise für Giesserei-Eieen um 50 Crets erböht werden. Bergwertsaktten unsinheitisch; der günstige Berscht der Achlengyndkats fand wonig Beachtung. Nur Geisenkirche er#. Prosset beser. Fondsmarht Susserst stall. 1902er Rames um 0.30 nlednger, später nachgebend. Darasfhin trat alenthalben Mattigkeit ein, dn den Nachrichten über den Kriegarustand im Kauherur grössete Bedeutun, besgelegt wurde. Im Elosabal ealtienmarkt berrochte matte Haltung. Lemtereen schwächer auf ungönstagen Detodrasarwemn, Fransonen auf Realtserungen gedrücht, Aweridaner eel wächer, Peuneylrante fest auf Neuyert. Schiffahrtealtsee uuregelanduung und teiis schwächer. Allgomerse Eleitrasstäts-Oerellschaft ant wacher. Thglichen Geld 8“,. Za Begios der 2. bererefunde berrachte stochendes Gesebän in allen Marttgobssten, der Kurestend war nabese unverändert Schwücter weren Lerabätte, Rbwostabt beher. 1902er Russen 72.10. Du Berschtselgang war der Oesamitaten aureründert bei Anstall der meisten Kuren, Schuffabrtenktsss anecbend In der 3. Börssantunde wur die Tendens lusties. Spres. Reichoenleibe 96.75 auf portielle Verbäufe, drusn beine Nachtrege gegenüberstand. Jodustrirwerte der Hememarhtes ramemt echwüchen. Gerweider Eises urodnger auf Buschlem der Neusmierton. Oerantwertlich for den, Oeuptrrbethrur a bS 5b.* 00 belw, eun üur bpatnhun zui#n 840119 D De. e e### 800 Banen. Tundens für Amerikgper less ruhig. Frem: 5.06., Sbrimeih-Urtms unt vense ures sun gmntin.—" Amerikantsche geed erdinery Lieterusgen:—. ebstig. 1 und geriange um Du. Nuhn Frosenpurf, wernereg. ein wrchellAns(6.2) 5.20, Aug.-Spi(8uN) 8.26, Eep.-ON.(8. 93) 4 10, OMf. dr 695.(Dorgen Ausgabe. Westlällseer Wiberkur. Destsche Biltürtsast- Lolens- u.Verzicherungs-Anstal& G. Hamssrer. — Brrichtet im Jehre 1014.— Militärdienst-Verzicherung, Lebens-Versicherung Gmsmiewencbresgebestend: 300 Billieses Hart Verurchersagnsamme. Gesamtvermögensbestand:. 130 Millienen Mark. Gesamtauszahlungen:.. 70 Millionen Mark. In Jahre 1pes nantss 21 Billisses Mart Texeieberangeun beaairas Anstalt a. G. is Hannever übersimmt unter Ausseret günstigen dmngungen die Vereichersun ven Kapitallen auf den Fall der ErRallaageer allgemeinen Wehrpflicht i. Deutechen Reiche— Milltardienst-Vereieberungen- und für den Fall der Erreiebung einen bsstamten Lebensalters oder der vorberigen Ablebens mit Einschluss der Kniegegefaln— Lebene-Versicherungen. Auch biete: sich vorzügliche Gelegenbeit zur Beschaffung von Kapitalien für Töchternunstener-, sindienzweche ete. Alle Leberechüuse fallen den Versicherten an.(g 222) Hohenturikuren Gomarstem. „Die Porte des Kanrtales. Gasther Wonberg. 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Einjähr., Primguer u. besond Sbtturienten, für Gymnas., Realgymn, Real= und Obetrealschule, auch ältere Berufe. Zeitersparnts. Vorzugl. Erfelge. In den letzten Jahren über 50 Aoitur., zadlreiche Sinjährige en stmnden. Erste Empf. v. d. dochm Geit Delegaten Orülat Kleineldam-Berll Direktoren u. a. Bornehmes, eigens zum Pensionat eingerichtetes u großen, gesund Räumen, Garten, Rad. ospelt e# F., Fonitruhe Ginjübrige in. 62. eistlichtett, dem Herrn Furstbischöft. ##a, Zeutrumsabsterdusten, Haus Prospin in. surch Begründer Direttor 4p ., Sad. Diepenbeek(Belgien). Direkte Eisendahnlinte zwilchen Asches und Löves. Deutsch-französ.-engl. Pensionat der Ursulinen. Pensionspreis 425 Fres., Haushaltungspensionat 575 Fres Umgangssprache ranzösisch Nüheres durch Prospekt. 3a29 für Tochter besserer Stände. des Verbandes kath kaufmännischer Vereinigungen Deutschlande, in aber 111 Jibeim vertreten Otto Neuhaus, Münster, Babahelstr. 35. Die Tuchsabrik I. G. Vocke, Dramscht bei Oduabrück, Großtee u. Altestes Orschäft dieserurt, übermmmt Wollen zur guten und biltigen Anferngung von Herrenu. Damenstoffen, Schlaf= und Pserdedecken, sowir Wed= und Strickgarnen. die ab gefertigten kräftigen Bucketins, Cocviols, Rammgarnen, Loden=, Ueberzieder= und Damenkleiderstoßfen, welche zu billigen Preisen dirrkt an Prwate abgegeben werden.— Muster siehen eranko zu Diensten.— Alte, getragene Wollsachen werden grundsätzlich nicht verardettet. 8223 Bei Anfrage von Mustern ditte auf dicse Zeitung Bezug zu nehmen. 1000. O00 Anluärts! Illustrierte Monsteschrift zur Wechung „urwarte: und Fürderung der Ideale der Astbelischen stadlerenden Jugend, besenders an Gymansien. Real- und Progymnasien, Lebrerseminarien und ühnlieben Austaltes. Redigiert von Dr. Baum. Monatlich erscheint ein Ileft von 64 Seiten mit Kunstberlagen und Tertillustrationen Preis vierteljährlich M. 1.50— Fr. 210— K. 2.10— Sb.—.50. „Diese neue Zeitschrift für die katholische studierende Jugend fallt eise Lucke aus, die bieher in den betreffenden Kreisen unangenehm empfunden wurde. Es schlte uns bis jetzt eine von wissenschaftlichen Gesichtspankten getragene, von katholischem Geiste durchdrungene Zeitschrift grossen Stiles, wie„Aufwärts sie zu bieten verspricht. Wir machen die katholischen Eltern, Lehrund Erzieher gern auf die vielversprechende, Monatsschrift aufmerksam und empiehlen deren Bezug auf das wärmste.“ 21n(Faldaer Zeitung.) Verlag von J. Büeler, Schwyz(Schweiz). Herbst=Exerzitien in Steyl. An den nachstehend benannten Tagen finden zu Sicyl Exerzitien oder dl. Uebungen statt, und zwar ist der Begtun derselben jedesmal an dem zuerst genannten Tage um 6“ Uhr abends, deutsche Eisenbahnzet(weshalb die geehrten Exerzitanten und Exeizuantinnen erst des Nachmittags, nicht des Vormittags hier eintreffen mögen, keinesjalls aber schon tags vor dem Anfang); der Schluß ist an dem zuletzt genannten Tage um 9—10 Uhr vormittags. Am vorletzten Tage wird gebeichtet, am letzten Tage ist gemeinschaftliche heilige Kommunion. Die Exerziianten und Exerzitantinnen erhalten gegen geringe Vergütung Kost und Wohnung im Rissionshause, resp. im Hause der Missionsschwestern. Im Missionshause: Priester: 20.—24. August(Montag— Freitag). 3.—7. September(Montag—Freitag). 24.—28. September(Montag—Freitag). Für Leyrer: 27.—31. August(Montag—Freitag). 1.—5. Oktober(Montag—Freitag). Für Gymnastasten: 31. August—3. Septbr.(Freitag—Montag Für Männer u. Jünglinge: 7.—10. Septhr.(Freit.—Mont.) 10.—14. September(Montag—Freitag). Die Anmeldungen sind zu richten an das„Missionshaus zu Steyi, Post Kaldenkirchen(Rhld.)“. Im Kloster der Missionsschwestern: Für Lehrerinnen: 4.—8. September(Dienstag— Samstag). 2.—6. Oktober(Dienstag—Samstag). Für Frauen: 21.—25. August(Dienstag—Samstag). 1.—4. September(Samstag—Dienstag). Für Jungfrauen: 25.—29. August(Samstag—Mittwoch). 11.—15. September(Dienstag—Samstag). 22.—26. September(Samstag Mittwoch). Für Frauen und Jungfrauen: 15.—18 September(Samstag—Dienstag). Die Aumeldungen sind zu richten an das„Kloster der Missions Tesen Dr. Nuhn's eeeiweiß=Ereme 1. Gsbraue der einzig empfehlenegwerte Daut= Ereme. Gr=# ztelt auffallenbe Scenbeit, Jugendfrische, entsernung al. Dautunreinigkeiten Lommer spressen. Nur echt mit Namer Dr. Nubn, Nurubera.!Oter: Modren=Prog. Ludgertstraße und Spiekerdef. Gebild. Mädchen, 19 Jahre alt. sucht per Ansang Oktoder Stellung zur Erlernung d. Küche u. d Hausdaltes odne gegenseinge Vergütung dei Famttienanschluß in besserem kath Hause. Gst. 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Zurück. e, a Nuchchekarter Der Geskadschen Ghendetuen glich emm RARRRRRAARÄARAN 11•."* Verthlund. West-nhellwag 57, 59, 61, 63. Mäbelfabrik liohe Strasse 188-130. Ausstellung von ca. 250 Nusterzimmern. Salons, Wohnsimmer, Speisezimmer, Schlafzimmer, Küchen, in allen Preislagen, Stil- und Holsarten Grosse. unerreichte Auswahl in Gardinen, Teppichen, Dekorationen. Läufer. Ausfuhrung von leineren Bauarbeiten, Dielen, Treppen, Kamine. Wandvertafelungen, Iloirdecken. 8s4 Schlachtviehpreise nach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach ogenen teiograpbischen Berichten dearbeeitet von stischen Landwirtschaftskammern(Biedverwertungostelle) Berlin W., Kotdener Zeutralße#e der PreuAuftrieb: Tendenz: Rinder Kälver Schafe Schweine Rinder Kälder Schafe Schweine 13. Ochsen. a) vollfleischige, ausgemästete höchst. Schlachtwertes b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausge nastete c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere„ d) gering genährte jeden Alters Bullen. a) vollfleischige, ausgemästete bis zu 5 Jahren b) vollfleischige, jüngere c) mäßig genährte jungere und gut genährte ältere.... d) gering gendyrte Färsen und Kühe. a) vollsteischige, ausgemästete Fürsen d) vollsteischige, ausgemäsigte Kühe bl c) älterr ausgemästete bruye und Küde und Fürsen 4) mäßig genährte Kühe und Kürtn 4) gering denährte Kühe und Färsin Rälder. *) teyste Mähte, Bogplichmash) und dov, Haugauz= e) nüttlere Mastläfber und güte Sangtülber.... 4) geringere Sädgtasten........... e) cteres gerind genühttes Zungvieh(Fressel) Falheche.... hf#. Schlachtwertes Schlachthggiee gut entwichelte Scwei e) fleischig c) geting entwiccte 6) Sauen *) Külber- und Schajeleih uch e.#.# 11. 8. 3461 1571 13757 9019 lebdaft langsam slott rutzig langsam Hott glatt gut sett uuis tossen Bet. 1364 Mi. Mt. Met. 9—5150—31 30—51 40—43 42—44 43—44 36 37—38 37—39 —30—— 40—48 41—48 40—47 40 48 36—3740—4 34—3629—32 35—36 32—33 33—37 35—36 27—29— 28—3 24—25— 56—58 60—62 47—50 51—54 32—38 40—43 27—29— 39—4 82—33 56—58 30—55 44—49 K-11 Uri ir Ue# dal ech. Mi. M4. pet. wie 51 47—48 49—50 49 45—46 42 44—43— —* P ISLERTMPINS Kalser Steindr uch Caln. Kamekestrasse 14. Fertige Haustein-Fassaden. Prime Reierensen u. Zeugnuse über Höchste Leistungsfähigkeit. Bahshele Grefeld, M.-Glatbech. Regierung Coblem:. Pretigs.- Nusern Wir Mruster i. W., Pelzei-Prändlen „„„ u. Hannorer. Ober-Pestdirektien Celte Heierten bameldort, Minden, Bleicheid Rathägper Aschen, Hagen i. W., Resklsgheu###. Beisfeld, Rheydt u. a. v. sen: Vertreier-Besuch— Anschläge gratze n 76 170—72#5 5S 48—31 56—57] 54 49—51 36 53—55 49—4 35—33 27—26 45—30 33—31 a m 39—40 82 97 1— 31—99——— 74—7577 70—74 68—99 6: 63—55 dir Motigen fül Schweins nuddnet I S.oJue WVulz-Cxlrac! bestes Putzmittel für alle Metalle k. 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