30. Jannar. ber btesen. Geruu erchetn tügie pneimsl. am Coge nen benn- und Teiertegen einmal. AS ##estilen: Khuigllrebe 56. Sestam s Uibr voum bis 1 Hhr alnd. Pestag und Mouellendhund ber Seitätlichen Deseinssrudere. Ceisgramm-Sdrebe: Mucher, Mäubersscht. Verebprech-Buichteh: Redehtien Nlr. 203, Grpedhlen Nrr. 112. Wesrsutt, werr. Segründet 1822. Illittags-Ausgabe. 35. Jahrgang. 2: 1906.— Nr. 51. esseche ie e 1. r E BA Glugelaummet:#uhehrs tn bur Sppeltten dn dmn Bndehelenm. seis 2n vie : Sa ihsatter Königitrebe 30, iemtstömtnch. 9Reichstags-Verbandlungen. Nachdruck verdeten.) 21= Berlin, 29. Januar. Im Reichstag wurde am Montag zunächst die Beratung des Unterstützungswohnsitzgesetzes zu Ende geführt. Die Dedatte bewegte sich in den alten Geleisen und brachte absolut nichte Neues. Die Redner der Rechten erblickten in der Vorlage eine dringend notwendige und sachlich auch gerechtsertigte Entlastung des platten Landes, während die Redner der Linken sich energisch gegen die drohende Mehrdelanung der Stadte zur Weyr setzten. In einer Kommission von 21 Mitgliedern wird man nun versuchen, zu einem Ausgleich der widerstreitenden Interessen zu kommen. Der zweite Teil der Sitzung galt der ersten Beratung des Hilsskassengesetzes. Um den vielsachen Schwindelgrundungen von Hilfskassen ein Ende zu machen, sollen die Hilfskassen fortan den Vorschriften des Privatversicherungsgesepes und damit der Aussicht des Privatversicherungsamtes unterstellt werden. In der Dedatte wurde die Tendenz der Vorlage allseitig begräßt, dagegen sand der vorgeschlagene Weg wenig Gegenliebe. Von allen Rednern. die heute zum Wort kamen, wurde die Ansicht geäußert, daß hier eine Kur nach Doktor Eisenbart vorgenommen werden solle, daß man also zwar— soweit dies durch Gesetze überhaupt möglich sei— das Unwesen von Schwindelkassen ausrotten, gleichzeitig aber auch den seit Jahren mit Erfolg tätigen soliden Hilfskassen das Lebenslicht ausblasen werde 30. Sitzung vom 29. Jannar 1906. Eröffnung 1½ Uhr. Am Tische des Bundesrats: Graf Posadowekp, Caspar, Hallen. Das Haus ist fast leer. Der Geseyentwurf über die geäuderte Abgrenzung einiger badtscher und dessischer Reichstagswadlkreise wird in zweiler Betatung angenommen. Der Unterstätzungs wehnsitz. Darauf wird die erste Lesung der Novelle zum Gesetz über den Unterstutzungswohnsit fortgelegt. Adg. Derzfeld Soz.): Das Gesetz und seine Begründung hat wenigsteus einen Vorzug, den Vorzug der Orsenheit. Mit unverhüllter Deutlichkeit wird uns gesagt, daß es eine Entlastung des Grunddesitzes dezweckt. Wir baden es also zu tun nicht mit einer Novelle zur Unterstatzung der Hillebedürstigen, sondern zur Unterstützung der Grundbesitzer.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Und es ist bezeichnend, daß der Sprecher des Zeutrums sich damit begnügt hal. mit zwei Säten seine grundsätzliche Zustimmung zu der Vorlage auszusprechen. Die Treider dieser Vorlage sind die osteldischen Junker. Die Bedauptung von der angedlichen Ueberlastung des Grundbesitzes durch Armenlasten scwedt vollständig in der Luft. Goweit überhaupt stattstische Angaden vorliegen, ergidt sich, daß Berlin ganz unverdaltuiemäßig döhere Armenlasten zu tragen dat als die osteldischen Bezirke. Will man ader das platte Land wirklich entlasten, so gede man den ländlichen Arbeitern das Koalitionsrecht, so führe man in Preußen das allgemeine, gleiche und gedeime Wahlrecht ein. (Zuruf rechte: Werden uns hüten!) Ja, das glaude ich Ihnen. Wenn es nach Ihnen(nach rechts) gegangen wäre, so wäre es allerdings am 21. Januar zu einem Blutbade und zu einem Bürgerkriege gekommen, der nur durch die Dieziplin der Arbeiter vermieden worden i8.(Beisall bei den Sozialdemokraten.) Die Zahl der Unterstützungsbedürftigen wird durch dieses Gesetz in keiner Weise heradgemindert. es wird nur die Last verschoden, die Landgemeinden und Gutsbezirke werden entlastet, die Städte werden beiastet. Es ist auch nicht wahr, daß auf dem Lande eine Leutenst besteht. Auf einem meckleuburgischen Gute legten wegen Lodndifferenzen die polnischen und galizischen Arbeiter die Ardeit nieder. Schon drei Tage darauf hatte der Gutsdesitzer— es war mitten in der Ernte— vollen Ersat au medlenbürgischen Ardeitern. Aber das Bezeichnende kommt nach: er klagte von dem Agenten, der ihm die fremden Arbeiter besorgt hatte. Schadeuersatz ein für die Mehrlöhne, die er, den heimischen Arbeitern habe bewilligen müssen. Also heimische Arbetter genug, wenn man sie nur anständig dezuhlt. Wir stehen auf dem Stanopunkte, daß die Armenlasten Staatslasten sein sollen, die durch Staatssteuern auszubringen sind. Es wird nichts im Wege stehen, die Ortearmenverdände zu vergrößern, wie dies der Abg. Trimborn für das Zentrum dereuts zugesagt dat. Die 16,000 Gutsverdände werden aufdören müssen, selbständige Armenverbände zu sein. Auf einem Gute des regiere den Fürsten Georg von SchaumburgLippe erhält eine Frau 18 Pfennige tägliche Armenunterstützung. Soiche Zahlen beweisen die Notwendigkeit, daß das Reich sich um die Materie kümmert. Die Bestimmungen über das Absch eden hilfsdedürfuger Personen können wir nicht billigen. Es ist eine Barbaret, daß unterstützungsbedürftige Ausländer, die jahrelang hier ihre Steuern gezahlt haben, ohne weiteres ausgewiesen werden können. Wir möchten ferner darauf hinwirken, daß die politische Entrechtung als Folge der Hüf bedürftigkeit aufhört. Dieser Grundsatz war vielleicht richtig zu einer Zett, wo jeder noch Arbett fand, der arbetten wollte. Ein embeitliches Armenrecht für ganz Deutschland ist immer noch nicht eingeführt. Die Elsaß=Lothringer gelten in dieser Beziehung noch als Ausländer. Auch das bayer'sche Heimatrecht entspricht nicht mehr der heutigen wirtschaftlichen Entwickelung. In unseren Wünschen ist nichts soztaldeme. hossen, daß sie in der Kommision derücksichtigt tranfoes enthalten, wir 5Abg. Schickert(kous.): Wenn es zum Blutvergleßen gekommen wäre. so hütte das niemand verschuldet, als der Voriedner und seine Partei(Sehr richtig rechts.) Er hat jo kein gutes Haar an unserer Armenpflege gelossen; aber in den letzten Jahren ist doch sehr viel gescheden. Auch auf dem Lande sind Krankendduser gedaut und verdessert worden, Armenbäuser und Armenpflegestationen. Wenn die Armenpflege zu wünschen tätzt, so liegt das am Mangel an Mitteln. Gröbere Freigebigkest kann man den Besitzern kaum zumuten. Ee muß doch die Bauern eigentämlich berühren, die selbst nur am Sonntag Stiesel und Schuhe tragen, wenn sie von einer auswärtigen Gemeinde eine teute Schuhrechnung erhalten. Unsere Gutsd#i###er stellen gewißz lieder heimische Arbeiter ein als ausländische. Leider stehen sie unter dem Zwange der übeln Lage der Landwirtschaft. Die Vorlage ist sehr viel desser als manche andere, die wir in der letzten Zeit beraten haben. z. B. als die Maß= und Gewichtsordnung. Die Abwanderung aus dem Osten wird sie freilich einschränken, das gebe ich dem Vorredner zu. Die Armenpflege zur Landes= ober gar zur Reichslache zu machen, wie es der Vorredner will, dafür würden sich die Steuerzahler schön bedanken; das würde die Rentensucht noch keigern, die jetzt schon groß genug ist. und die Willenskraft ähmen und die Ausgaben der Armenpflege ganz außerordentlich erdöhen. Es gibt ja ein radikales Mittel, das eine solche Vorlage unndtig machen würde, wenn man es nämlich den jungen Leuten dis zu einem gewissen Ledensjahre unmöglich macht, von der Heimat abzuwandern.(Hört, bört! links. Sie rufen zu früh: Hort. dört!) Mit einer soichen wesch:Aukung der Frei#gtaleit din auch ichnicht einverstanden, ich halte dies nicht für zeitgemäß und nich: mehr für durchfuhrbar. Will man das aber nicht, dann muß wan auch die Konsequenzen ziehen und die Ermeinden auf dem Lande, die sich das Adwandern mit gebundenen Händen gefallen lassen müssen, erleichtern auf Kosten der Gemeinden, die den Vortes: von der Zuwanderung baden. Empfehlens= wert wäre es. sich: di: Wohnsivzgemeinde, sondern grundsäglich die Arbei: sge#net#ude, wo die Arbeit geleistet wird, zum Träger der Arnerlast zu machen und die Wohnsitzgemeinde nur subsidfür eintreten zu lassen. Wer nicht, wie die Herren von der äußersten Linken, das Bestehende einfach einreißen und ein utepisisches Gedäude errichten will, der wird sich in der Kommission im allgemeinen auf dem Boden der Vorlage verständigen können. Adg. Gamp(Rv.): Die Fürsorgepflicht wird besonders von den kleinen Gemeinden drückend empfunden. Die Einführung der obligatorischen staatlichen Witwen= und Waisenfürsorge ist sehr wünschenswert, edenso die Kaatliche Krankenfürsorge, damit besondert auf dem Lande die Erlangung von Aerzten und Medizin erleichtert wird. Redner wendet sich dann gegen den Abg. Oerzfeld, der von der ländlichen Arbeiterfrage nichts verstede. Im Osten stehen sich die Arbetter materieß desser als im Westen. Die ganze Armenlast auf die Arbeitsgemeinde zu übertragen, wie der Herr Kollege Schickert vorschlug, kann ich nicht empfedten, das würde zu sehr großen Hörten führen. Ich halte es für ganz berechtigt, daß Gemeinden Personen, die idnen voraussichtlich dauernd zur Last fallen, entneder gernicht in ihren Verdend aufnehmen oder möglichst abschieden, wenigsteus se lange wie die Raatliche Fursorge noch nicht baden. Adg. Woiß(wirtschaftt. Bg.): Für die Herabsetzung der Altersgrenze von 18 auf 16 Jahre werden wir eintreten. bedenklich ist uns aber die Verkürzung der Fristen für den Erwerd und Verlust des Unterstützungswohnsitzes. Die Abwanderung von den ländlichen Bezirken macht auch im südwestlichen Deutschland immer bedenklichere Fortschritte. Die Vorortsgemeinden bekommen immer drückendere Schul= und Armenlasten. Dayer auch der häufige Wunsch nach Eingemeindung. Gegenüder dem Abg. Herzseld demerke ich, daß die gegenwärtige Vorlage nicht der Ausdruck der ländlichen Begehrlichkeit ist. Abg. Ablaß(fr. Vp.): Die Vorlage hat einen durch und durch agrarischen Charakter. Ihn sinanzielle Tragweite zugunsten des platten Landes und zu ungunsten der Städte ist eine außerordentlich große. Daß eine Landslucht in gewissem Grade besteht, ist richtig. Aber statt die Erun ursachen zu beseitigen, will man hier an den Folgeerscheinungen herumkurieren. Es ist auch richtig, daß die Armenlasten auf dem Lande vielfach recht drückende sind. Aber hier kann wirksame Abhüfe nur geschaffen werden durch die Bildung von Ortsarmenverdänden; in die auch die Gutsbezirke mit eindezogen werden.(Sehr richtig bei den Freisinnigen). Die hohen Armenlasten auf dem platten Lande haden ihren Hauptgrund darin, daß die Outsbezirke eigene Ar menderbände biiden. Staatssekretür Graf Posadowsty: Die Vorlage wird fortgesetzt als agrarische bezeichnet. Das ist durchaus verfedlt; sie wird doch nicht ausschließlich für das platte Land gemacht. sondern auch für die kleinen und mittleren Städte die mit den Agrartern an sich nichts zu tun haden. Und dann kann man doch nicht einfach alles als unberechtigt hinstellen, weil es den Agroriern zugute kommt. So gut wie die Industrie ihre berechtigten Forderungen hat, haden es auch die Agrarier. In Ellel=Lot#ringen war die Armenpflege früher lediglich charttativ. Das war in dem wohlbabenden und abgeschlossenen Lande damals auch möglich und ausreichend. Freilich, als die deutsche Okkupation einen regen Verkehr auch von Arbeitern ins Land drachte, als die großen strategischen Badnen gebaut wurden, reiche es nicht mehr aus. und die ellaß=lotbringische Regierung verständigte sich mit Preußen und Anzahl enderer Stosten daräder Fässebedärftige Perso einer Anzagt anderer Staaten barnder, onifebeontuinge verionen nicht mehr auszuweisen, sondern für Armenslege zu sorgen. ich dieler Ausweg wor auf die Dauer nicht ausreichend. Die elsatz=lothringtiche Regierung gett sehr ernstlich m ziner Aeuberpua um Aberuat Grach ens mndre nit der Absicht ung um. Meines Erach ens wäre es das einzig richtige, das deutsche Reichsgeser über den Unterstätzungswohnsitz einach auch in Eliaß=Lothringen einzuführen. Was Bovern an langt, so handelt es sich de um ein Reservatrecht, auf Grund dessen mit das Deutsche Reich zustande kam. Von dem, wos Herr von Meyer=Arnswalde üder das Soßem des Abschiebens gesagt hat. unterschreide ich jedet Wort. Damit erzeugt man Bagabunden. Mir sind Fülle bekannt, wo solch ein Mann von Gemeinde zu Gemeinde getrieden, überall aus der Arbeit enklassen wird und von einem Korrektionshaus nach dem andern kommt. Degegen gibte nur ein Mittel, daß man den Einzelstaaten die Armenlast abnimmt und größere Berbande schofft. Iih wünsche dringend, daß man die einzelstaatlichen Gesetze dahin abändert, daß durch Beschluß der hödern Verwaltungsbehörde Gesamtarmenverdende zwangsweise gebildet werden können. Wenn diese Krankauhäuser u. dergl. dauen, so würde die Armenpflege dadurch nicht verteuert werden. Dagegen werden die Verdündeten Regierungen den Gedanken, die Armenlanen auf den Staat zu Abernehmen, weit von sich weisen müssen. Auch darüder habe ich Ersahrungen. Je weiter die Stelle ist, die zadlen soll desto großer werden die Anspruche an die finanzielle Leistung. Es gidt Arme, die auf Armenpflege##udieren, edenso wie es Rentenempfänger gidt, die auf Reute Rtudieren. Es gidt Leute, die nicht arbeiten wollen, die es für angenehmer halten, von einem Armenhause nach dem andern zu zieden, und Leute, die sich ihrer Verpflichtung, für die Familie zu sorgen, entzieden. Da muß eine Instanz sein, die so nade ist. wenn es auch der Gesamtarmenverdand ist, daß sie energisch einschreiten kann. Die jezigen Verdättnisse sind unhaltder, weil des platte Land au sinanzieller Bleichsucht leidet und daneben an der Entvollerung. Ich kann einen Zeugen auführen, den auch der Redner der Sozialdemokraten anerkennen muß, den englischen Urbeiterführer, jetzigen Minister Burne, der erklärt dai, er wänsche kleine Siaote und größere Dorfer. Zenn man, wie es der sozialdemokratische Redner auch vorschlägt, die dal#### bedürstigen Auslander nicht mehr ausweisen wollte, so würden wir der Sommelpunkt für alle zweiselhalten Elemente aus ganz Europa werden; seder Sie doch nach England und dem freien Amerila. Der Wunsch. für den Verlust des Unterstätzungewohnsitzes eine Höchstaltersgrense zu setzen, wird sich schwer erfüllen lassen. Denn wem soll der Betressende zur Lan fallen, der Gemeinde, in der er zuletzt gewohnt hat, oder der allgemeinen Lande#lasse? Abg. Schrader(srs. Bag.): Gewiß gibtes auch berechtigte agrarische Forderungen. Ader daneden Reden leider so außerordent. lich viel underechtigte. Der Siaatosekretär hai zugestanden, daß. wenn wir eine wirkliche Erleichterung der Armenlasten namentlich für die kleinern Gemeinden wollen, nichte übrig bleidt, als größere Berdunde zu schaffen. Ee ist richtig, se geößer der Kreis ist, desto dursank natischer und besto weniger sparsam ist er. Die Aufgade wird sein, eine gewissenhafle Handbadung in den Einzelgeneinden zu verbinden mit einer subsidisren oder allgemeinen Hattung des großen Verdandes. Ohne gllgemeine Revision der Armenpflege kommen wir jebenfalle nicht vorwärte Die Vorlage gegt au eine Remmislion von 21 Mitgliedern. Es folgt die Beratung des Ottiskahhengesetzes. Durch den Geietentwurf sollen, um eins schürfere Kontrolls zu ermöglichen, die freien Hilfslassen dem Privelversicherunge=Geseg unterstellt werden. Abg. Gieederto(Z.): Der Tenden; des Entwurss. wonach die Schwindettassen deleitigt und die Hilfskassen auf eine gesunde Baste gestellt werden sollen, stimmen wir zu. Ader der Weg, den die Vorlaue einschlägt erscheint uns sehr dedenklich. es ist auffällig, daß die Vorlage aus den Trägern der öffentlich rechtlichen Versicherungen nur die Freien Hilfekassen deran greitt und beleitigen mill. Dieie daden sich doch bieder zientiich gut dewährt. und die Hilfskasse amofinden diese: Vorgehen als eine Art Ausnahmegelen, als einen Golag gegen ihre Seldständigkeit. Dem dai auch der Kongietz der Hilsekassen, der am 17. Jozuar dier in Beriin tagte, Ansdruck gegeben. Die vom Kongreß angenommene Resolution bringt zum Ausdruck, daß auch die Halfskassen selbst entschiedene Gegner der Echindellassen sind. und daß sie dereit sind, an deren Bekämpfung mitzuardetten. Die derusen sich derauf, daß sie. wie die Regierung zugidt, ihre Tangkeit bieher einwandfrei ausgeübt hader, und machen geltend. daß die Stellung der Oalislassen unter das Aufsichtsamt für Privatversicherungen gleichbedeutend sein wärde mit ihrer vonKändigen Beseitigung, und auch die Ardeiter sehzen diese Vorlage weiche ohne weiteres die freien seldständigen Hilsokassen beseitigen will., als das Prätudium zur künftigen Vernichtung der Selostverwaltung der Kossen an. Aus allen diesen Gründen bedauere ich, doß man die notwendige Reform des Hilfekassenwesene in dieser Art dewertstelligen will. Das erweckt im Lande draußen ein nicht undegründetes Mittrauen. Besonders drückend empfindet man es. daß man die Hilfslasse völlig diekretzonären Magnahmen der Aufsictsämter für das Privatversicherungswesen unterstellen will. Eine Institution. die den Ardeitern lied und wert geworden ist, die eine ehrenvolle distorische Vergangendett hat. sollte man nicht so ohne weiteret dinwegnehmen und unter das Reichsaussichttamt stellen. Auch anderen Krankenkassen z. B. den Betriedskranke kessen, bestehen doch auch zweifellos Mibsände. Aber niemandem wird es doch einfallen, diese deshald gleich dem Aufsichtsamt für Privatversicherungen zu unterstellen. Warum versucht man denn nicht eine Reform des Hilfskassenge'epes lelbß Die Hilfskossen würden seider geran an der Besoitigung der Ech vindelkassen miterdeiten. Deshald werden wir in dei Kommissionsberatung versuchen, in erster Linie auf dem Boden det Hülslassengelepes diejenigen Mohnahmen zu ergreisen, weiche notwen eig sind zur Betämpfung der Schwindetlassen. Uebertgupt ei die Sache gar nicht; wir hütten rudig warten können bis zu des allgemeinen Revision des Krankenversicherungsgesepes. Die Hisslasse fürchten, daß das Aufsichtsamt für die Privatversicherunge# den Hillskassen Bedingungen stellt, die einsach ihre Existenz anf der isherigen Grundlage unmöglich machen werden, sie fürchten also Ausnahmebestimmungen. Diese alten Hilsslassen haden ich### lauge vor der Einführung der staatlichen Kraukenversicherung des Arde tern große Vorteile gebracht und sollten auch deshalb besichen bleiden. Solange wir die Betriedskrankenkossen weiter besteher. lassen dürfen wir auch die Hilfskassen nicht ohne weiteret vernichten. Ich meine überhaupt, es müßte andere Wege geden um den gröbsten Mitzständen auf dem Gediete der Schwindellassen abzuhellen. Ich deule de vor allem an ein ichürseres Eingreisen auf Grund des Straigeseybuchen. Ich vermisse auch in der Begründung das ubtige Maierial zur Leurteilung der ganzen Sachlage. Ich hätte vor allem gewunsczt, daß uns eine Uebersicht üder die schwindelhaften Manipulationen und über die dagegen ergaugenen gerichtlichen Urteite vorgelegt worden wäre. Eine solche Zusammenstellung und ihrr Verbsentlichung hätte vielleicht schon in holem Maße abschredlend zewirtt. Wir können uns also mit der hier vorgeschlagenen legel ug nicht einve sanden erklären; wir wollen aber in der Kommission gern versuchen, einen anderen gangbaren Weg zu finzeu.(Beisall im Zentrum.) Redner beantragt schließlich. die B rlage au eine Kommission von 14 Mitgliedern zu verweisen. Ang. Lesche(Soz.) spricht im wesentlichen im Sinue der Vorredner und führt Klage daruder, daß die Regierung trotz Einlotung auf dem Hilsskassenlongreßz sich nicht bei vertre en lassen. Der Redner greift die Regierung heftig an, die mit desem Gesetz, wenn man die Erkichrungen des Reichslanzlers im Herreuhause damit zusammenhält, nichts anderes bezwetten könne, als der Selbstverwaltung der Kranken kassen zuleide zu geden. Er beantragt die Verweisung der Vorlags en die Kommission für den Privatversicherungsverttag. Staatssekretht Graf Pusadoweky: Taß Mißstände vort anden #ud. vird allsettig zugegeven. Die Vortage konnte nicht überraschen, denn ch habe sie in der vorigen Tagung angekundigt. Es ist unrichtig daß man mit dem bestetenden Hilsekassengesetz in der Lage ist, den beirügerischen Kassen entgegenzutreten, wenn das Gesey sich auf deu rein formalen Standpunkt stellte, daß die Kassen zugelassen verde: müssen, sobald die Formalien erfullt sind. Die einzige Amtshandlung, die die Aussichtsdehörde vornehmen kann, ist, die Kasse zu schlicßen, und dann is des Unglück in der Regel schon gescheven. Der Staatesekrettr gibt aus einen Akten eine Schilderung des Verfahrens einzelner Schnindellassen. Da wird in den Aufnahmebedingungen nach früheren Krankheiten, chronischen, veralteten Leiden und dergie chen gefragt und dann wird das Kraulengeld abgelehnt, bei einem Inßleiden, weil der Betressende früher einmal einen Armbruch ertitten hatte oder weil er vor einer Reihe von Jahren einmal auf einer Amerikareise zwei Tage seekrank war oder weil er drei Jahre vor seinem Beitritt zur Hasse einmal ein Abfuhrungsmittel eingenommen hatte. Der Staatssekretür erklärt: Ich din oberrascht üder den Widerstand gegen den Vorschlag der Verdündeten Regierungen, die Hilfskassen unter das Aufsichisamt für Privatversicherung zu stellen. Fruher war man deruder anderer Ausicht; auch in der„Sozialen Praxis“, du ausdrücklich als Vo bild für die neuen Bestimmungen den§ 7 des Privatversicherungsgesetzen emptahl Irgend eine Justanz die materiell rehtzeizig einschreiten kdune, müsse jedensalls geschaffen werden, schried die„Soziale Praxis. Nun, dann ist es aber doch an sich gleichailtig, od es eine dödere Verwaltungsdebörde oder das Kolegium des Aufsichisamts für Privatversicherung is. Ich habe seiten gegenüber einem Geiepentwurf ein solche: Maß von fachlichen Irrtamern in der Presse, Denkschriften, in Kongreßerkiährungen usm. gefunden. Feetlich ist io die ganze Materie des Hilfskaffengesedet sehr verwichtt. Der Daupteinwand. den man mocht, is die Defarchtung, daß schematisch, ädnlich wie bei den Versicherungsgeiellschaften, die Bilanz gepräft werden wird doß meitgebende manzielle Gerantien gefordert und dadurch dis freie Tstiateit der Arbeiterunstutzungskassen unmöglich gemacht werden wird. Jo kann ader versichern, daß jezt doch schon ei ganze Reibe kleinerer derartiger Unt rnchmungen unter der Aussitt des Aufsichtsamtes steven und damit gauz außerordentlich#nfrieden sind. Der Staatesekretär verliest am Schreiden des Präsidenten des Aufsichtsamtet, in dem erklart wird daß weder die Aufstellung anner versicherungstechnischen Bilan: noch die Anlegung einer Prämienreserde noch die Akstutung der Beittäge nach Art des Verfahrens bei den Versicherungsgesellschaften von den Kassen gefordert werden und daß das Aufsichtsamt keineswegs das bisberige Beitragsirstem einsach über Bord werken wird. Das System der Durchsoriltsbeitrige werde jel falls bleiden. Ob man, bemerkt der Staattsekretür weiter, in dai Versicherungsgesetz noch irgend eine Kautele bineinnimmt zugunsten der Halsskassen, muß Gege stand eingedeuder Erwögungen sein. Ich glaude ader in der Tat. alle die Befurchtungen. namentlich dinsichtlich der Seidstverwaltung sind irrtaml### Es soll lediglich der eine Zweck erreicht werden, daß dis zu einen gewissen Grade geprütt wird: ist die Kasse nach idrem Beitrag dem Reservesondt, einigermaßen imstande die Berpflic tungen, die se statutenmätzig übernommen dat. auch wirklich dauernd zu erfüllen, und daß man rechtgeitig ein schreiten kann, damtt die Mutglieder nicht um ihr Geid geprollt sind. Einen andern Zwack verfolgt das Gesey nicht. Wir werden Auferstebung. Roman von Felix Nabor. 6)(Nachdruck verboten.) 5. Mitten im Frühling kehrte Gabriel in die Heimat zurück; mit freudigem Lächeln grüßte er die Mühle. In diesem entlegenen Erdenwinkel wußte niemand etwas von dem, was geschehen war, hier hoffte er Ruhe, Vergessen und Frieden zu finden. Beim Anblicke des Schlosses flammte seine Liebe zu Maria Felice, deren Bild er inmitten aller Stürme stets auf em Grunde seines Herzens wie ein Heiligtum bewahrt hatte, auf neue empor. Ihre Liebe sollte ihn entschädigen für das, was er in den heißen Kämpfen verloren hatte; an ihrem Herzen wollte er Ruhe und Frieden suchen, ihr mildes Lächeln sollte den Stachel hinwegnehmen, der ihm tie in der Seele saß. Als er sie am Abend am Waldsaum gehen sah, lief er ihr entgegen.„Da bin ich,“ rief er in freudiger Aufregung. „Gabriel, mein Gabriel,“ rief sie jauchzend, und an dem freudigen Klang ihrer Stimme und an dem hellen Leuchten ihrer Augen erkannte er, daß sie ihm gut war. Sie saßen im Walde zusammen, unter demselben Eichbaum, unter dem sie einander ihre Liebe gestanden hatten, und sie sprachen von nichts anderem, als von ihrer Liebe. Als er während des Gespräches ihre Hand ergriff, blickte er sie erschrocken an. An dem schlanken weißen Finger saß ein glatter Goldreis. „Du trägst einen Ring!“ fragte er atemlos, und sein Herz drohte stille zu stehen. Maria Felice errötete, aber gleich darauf sagte sie lächelnd: „Ja, ich trage einen Ring— aber mit Widerwillen, das darfst Du mir glauden.“ Und ruhig zog sie den Ring vom Finger. „Rimm ihn, Gabriel, wirs ihn weg, wohin Du willst— mein Herz gehört Dir, Dir ganz allein!“ Gabriel war ganz trunken vor Seligkeit.„Mein einziges Olück!“ jubelte er,„meine Herzenskönigin!" Dann gingen sie Hand in Hand durchs Tal, glücklich wie Kinder, pflückten Blumen und staunten die schlanken Erlenstämme am See an, die sie als dünne Gerten gekannt hatten und die jetzt so stark geworden waren, daß sie sich nicht mehr beugen ließen. Oben vom Walde her rief der Kuckuck; sie liesen durch die Büsche und lachten, und Gabriel schrie:„Kuckuck, Glücksvogel, Wanschelwicht, sag an, wie lange leben wir!“ Lauschend standen sie stille; das Rusen des Vogels wollte ger kein Ende nehmen. Da lachten sie zusammen, und 2asdue(Stimme: Was te diese, und dann rief sie mit ihrer „Ruckuck, wie lange wührt unser priet sagte:„Das sind wohl an die hundert Jahre meinst Du, Maria, genügt uns das!“ „Ich denke, ja, lachte diese, und dann rief sie mit nisches Lächeln brachte ihn zur Besinnung. Er sprach dann fliebend und klar, entwickelte seine Pläne und deutete auf die glänzende Laufbahn hin, die ihm in Aussicht stand, und endlich schilderte er in feurigen Worten seine Liebe zu Mania Felice und brachte seine Werbung vor. Der Freiherr saß kalt und starr da wie eine Statue, keine Muskel seines bleichen Gesichtes zuckte, nur die Augen schoffen Blipze, „Wer sind Sie““, fragte er endlich, kurz, scharf, schnei100,20 100 0 96.90 80.20 — 99.73 4. 4a. 97, Crefid. 1900 uer. 65 Dortmund. St.-Anl. Düsseldort 1883 Elberfelder St. 1890 Diesmal lauschten sie vergebens, der Kuckuck schwieg. „Dummer Vogel,“ rief Gabriel,„jetzt sind wir so klug wie vorher. Vielleicht will das besagen,“ sagte er,„daß unser Glück keinen Anfang und kein Ende hat. Es ist auch so recht.“ Als sie von einander schieden, sagte Maria Felice: „Leb wohl, Lieder! Morgen redest Du mit Papa, nicht wahr?“ „Ja,“ sagte er,„morgen will ich mir mein Glück er kämpfen."„ 14a. amart 1900 Sie lächelte ihm noch einmal zu und schwebte leicht wie#to. da. 98/## eine Else über den leuchtenden Wiesengrund. Gabriel sahl Staate-A. 1902 ihr nach, bis ihre schlanke Gestalt hinter den Büschen ver####tl.#d.-Schuldr. schwand. Gtncgr 8.-4ol.: Am anderen Tage kleidete sich Gabriel sorgfältig an, undiebe. Mein.-Ldeer, dem Freiherrn seine Aufwartung zu machen und um Marichode Anleide... Felices Hand anzuhalten. fandbg. Pr.-Anl. Die Mutter legte ihm die zitternde Hand auf den Arnsmeler Landeser. und fragte ihn, wohin er gehe. spo. Pr. 11. „Mein Glück will ich mir holen, Mutter“, sagte er, nahn####. 4 Prer.-Odl. das alte, liebe Gesicht zwischen seine Hände und küßte es.( da. 4% 90.10 97.20 Und die Mutter, die ahnen mochte, was ihm bevorstand. Preussische Plandbriefe. segnete mit rührender Einfalt ihren Sohn zu seinem Vorha####liner Phwpähr. 5/117.90 1964,60f Büchetrobe 3“ ben, indem sie ihm oas Kreuzeszeichen auf die Stirne machte 4o. da. 4% 116,60 110.00. 4e.# Und dabei netzten ihre Tränen sein Haupt. Ein Schauer lie##o. do. 4 197.90 101.90 Westf Land 4 durch seinen Leib, als er das heilige Zeichen auf seiner Stirnk; niederschmetternder Kälte als wofühlte. Warer denn dieses Segens würdig? Langsam schritt er den Bigs zum Schlosse hinauf; noch #e 90.50 101,10101.00 98.50 90.70 96.10 90.40 101.10 101. 20 99.26 96.25 101.70101 Losser Stadt-Aul. Hanser. 84.-A. 95 100,10 100 40 Hildesh. 81- Aul.—— Kölner St.-A. v. 98 99.76 89.76 de. de 1000 101. 80/191.80 Malh.-Nhr. A. 8%)—— niemals war ihm ein Gang so schwer geworden. SeineHand fuhr in die blütenschweren Zweige der Fliederbütsche, die den Weg säumten; ringsum schimmerten die Büsche im Blütenschnee, die Blumen leuchteten, die Bögel jubilierten, und über den Wiesen lag flimmernder Goldglanz— und doch war ihm das Herz so schwer. Vergebens spähte er nach Maria Felice— sie gab ihm kein Zeichen. Als er durch die düsteren, einsamen Gemächer des Schlosses schritt, von deren Wänden ihn die stolzen Ahnenbilder des alten Adelsgeschlechtes finster und vorwurfsvoll jähem Trotze anblickten, hob er in ja daupt.„Mit e euch nehme ich's auf.“ sagte er leise zu sich selbst,„Geistesadel ist höher als hundert ererbte Titel.“ Dann folgte er dem Diener in ein halbdunkles Gemach, in dem ihm der Freiherr stolz und kalt entgegentrat. Alles an ihm war streng und unnahbar. Die Augen blickten kalt und forschend aus dem marmorbleichen Gesicht; die Lippen fest geschlossen, die schlanken, weißen Hände auf den dunklen Sammet des Gessels gestützt, die dunklen Augen hochmütig auf den Eintretenden gerichtet— so sah er Maria Feliens Vater vor sich. Etwas wie Furcht besiel ihn, als er in dieses starre Gesicht blickte, und als er auhub, von seiner Jugend und von seinem Verkehr mit Maria Felire zu sprechen. Kang es wie unbeholsones Stammeln von seinen Lippen. Grst des Freiheren hohmneresihmernrinhrt Amter, uls wure dieser Nichts—„Gabriel!!“ „Gabriel— der Sohn des Müllers.“ „Der Sohn des Müllers!“ rief Maria Felices Vater und erhob seinen Arm, daß er wie eine drohende Rute über Gabriels Haupt schwebte.„Und Du— Du wagst es. die Augen zu meiner Tochter zuerbeden Du#— der Abtrünnige der Volksverführer!“ Gabriel knickte zusammen, als hätte ein Hammerschlag sein Haupt getroffen. Der Freiherr wußte alles. Aber gleich darauf slammte sein Stolz empor; dieser gechätzige„Du“ hatte ihn wie ein Peitschenhieb ins Gesicht tret einen Schritt vorwärts, drohend blißte er ihn in getrusen. Er ims aumn Car aus seinen Augen. Aber der Freiherr hatte nur ein kaltes, höhnisches Lächein. Ohne ein Wort zu sagen. stand er auf. öffnete die Tür und sagte kurz und barsch:„Hinaus!“ Gabriel rührte sich nicht. „Sie sollten wissen, daß Sie einen gebildeten Mann vor sich haben,“ sagte er stolz. Der Freiherr lachte kurz. „Anständige Leute machen keine solchen Geschichten, wie man von Ihnen vernommen hat; auch kommen sie nicht mit Rehlstaub auf dem Rocke um um die Hand zu werden,“ sagte er scharf und schneidend. Gabriel blickte auf seinen Nermel, wo die# der Hand seiner Mutter in fanf schmalen, sichtbar war. Der Hohn des Feriherrn tnafihn wie ein Bligd einer Baronesse die Berührung von weihen Strichen alche uin eutig. schlag ins Herz. Er berührte die weihen Streifen mit seinen Lippen und sagte, sich stoiz emporrichtend:„Es is Medlstaud, das ist wahr! Und er rührt von der Hand meiner Mutter her. dessen drauche ich mich nicht zu schämen.“ Der Freiherr war betrossen von dieser Antwort und sagte nur kurz und gemessen:„Maria Felice wird die Braut Bittort v. Hohenberg; am Sonntag ist die öftentliche Verlobung. Sie werden einsehen, daß wir miteinander fertig sind.“ „Ader sie liebt ihn nicht“ schrie Gadriel.„Sie liebt mich. — mich allein!“ Des Frriherrn Gesicht verfinsterte sich. „Gehen Sie,“ sagte er und deutete gebieterisch nach der Türe. Gehen Sie sonst rufe ich den Diener herdei.“ Da schwankte Gabriel hinaus und es war ihm als sei die helle, stradlende Welt plötzlich üderz ihm zusammengedrochen es wurde so finster in ihm, als wäre die Sonne erloschen. Alles Glück war dahin! Den Glauden an Gott hatte er langst verloren, nun war ihm auch der Glaube an die Menschen der loren gegangen. Run war er ganz arm in seinem Hergen ein Bettler Wie er nach der Mühle kam, wußte er nicht. saß er brütend in der kleinen Kammer und starrte in Und als er die Qnal nicht mehr ertragen konnte, s## der Heimat— Glaude. Liede Glück. Ruhe dahin! Er hatte nur noch sich selber und ein Grad— das Seah seiner Liede. Mit Gott und der Weit zerfallen floh er in dut Einsamkeit. Der Geldpunkt, der int realen Leben eine## große Rohe spielt machte ihm keine Corgen. Geine Gedichtt die kurz zuvor in neuer Auflage erschrenen waren, dakten ihnn eine hübsche Summe eingebracht, und der Konful datte ihel einen Scheck aufgenöngt, den er nur bei einem Bankdaust vorzuweisen brauchte. um ein paar Jahrr lang forgenfort ieben zu können. Und so reiste er nach einer kurzen Benachruchtigung Konsule nach Italten. Im Säden im Lande der## konsule nach Italien. Im Säden im m blumengeschmückten Uhern schöne# die Puinen alter Städte in den Sianz Die Bumer a Himmels hineinnagen, im wermen Scheine Italiens hoffte er Oenesung für feine Herzenirsunde Loder An br erseet an eine geborstene E diefes glänzendblaue Riesemauge Eine wundervolle Süille ein faher Zauder lag aber# See, ganz geschaffen zum Einnen und Kodument. Aöcke lagen unher auf dem Boden, über den e 91. Ptehe e Prasen. uuen gens durfe ei. in sellemmener### — S ptet benritten werhen J0, darf wehl is betigen Jaher der Abe 4rimen eine eie Regierung gerichtet bet. mit be. eiumel grünslich eufaurdumen. Einzeldetten e Geteret dngemente Seuge bon(ia. Sa.): Beß auf bem Gehtete des —tallensstens preies im Mrgen tuegt. lonn wohl ernstlich beßratten weshen 30 barf wedl berau erinnern, daß ers timhern einen bringeuben Appell an en Sowindelkall „—„„ n s gidt nicht nur eine Schzwindelkossen, die schtietzlich den Botried einstellen 1 es get aud feiche, die troy der unselldeßten Geschäfts. geeosrung secht auf Rorteren, meil sie es verheben, burch allerband ###sfe du Berhcherten um die versprochenen Leistungen zu betrügen. Redner gidi eine Auzadl von Beispielen, wie einzel# Rehen es versanden daden, durch verichleierte Kautel: in dm Aufucdmedebingungen, sich ihren Ver####chtungen zu entzieden. Trotzdem siud meine politischen #renube siumätig für Ablebnung bieter Vorlage, weil ##e denin eund Geistrdung derzenigen Hilfslassen erblicken. bis bieder eins burcens einmenb'reie Tätigkeu entiellet baden. S# gidt eins Meuge von freien Hiltskaffen die den versicherung malde. gattschen Orundiägen nicht entsprechen. trotzdem ader schon jahrelang eins io begewereiche Tätigten ausgendt baden und voranssichtlich auch wetter außüden würden. Ee gehi idnen eden wie jenem Kranten. der. tretzdem der Arzi ihn els boflnungslet aufgegeben hatte, wieder seland wurde. und der nun vom Arzie sich sagen lossen mußte Ha nach don Bodnen der Medizin Aud Sie eigentlich tei(Heiter) 6i Aub gegen able Megein wieber gelund seworben. Ge Lerieten aud manche Hillstellen, bie noch den Rezein der Veroerungsiechntf icen läugst tet iein mühten. Jo dalte es über#xpt für sumäglich, mit ein und demseiben Grsege die Schwindel. „#u zu unterdrüden und die einwandfreien Kossen nicht zu #ädigen; dier mutte man disserenzieren, indem mon jede der beiben Rategorten ihren besonderen Gesepzen unterstehlte. Und hierfür wird der rechte Zeitpunkt gekommen sein dei einer aI gemeinen Relorm des gesamten Kronken keisenwesens, die sich vor allem die Aufgade Rtellen müßte. die Krankenversicherung mit der Iuvalidenversicherung organisch zu Pereizigen. Redner spricht sich schließtich für die Ueberweitung der ##uge an eine Rommillion von 14 oder 21 Mitgliedern aus. Hierauf wird die Weiterderatung auf Dienstag, 1 Uhr, vertagt. Soi#t 6 Uhr. wurde er in Dänemark erzogen, und in den Jahren 1839 bis 1941 studierte er in Vonn. Im Frühjahr 1843 vermählte er sich mit der Prinzessin Laise von Hessen Kassel und wurde 1648 Ches der dünischen Gardekavallerte. Ai3 solcher machte er als der einzige Prinz des Gesamthauset Schleswig=Hotstein den eosten deutsch= dänischen Krieg 1848—1350 auf dänische Seite mit. ais Belohnung ionterden des . beischlotz die dünische Regierung, ihm beim Auserden danischen Könighauset die Thronfolge zu verschaffen. Londoner Protokall(1852) und durch das Thronfolgeg vom 31. Juli 1853 wurde er zum Thronerden bestimmt. dem Tode König Friedrichs VUI. am 15. November trat der Prinz tatsächlich als König Christian IX. von Dänemark die Regierung an. Als erste Regierungshandlung(18. November 1963) genehmigte er eine gemeinschaftliche Versassung für Dänemark und Schleswig obwohlkurz vorder(16. November) der Erdprinz Friedrich von Augustenburg sich als Friedrich VU1. von Schleswig=Holstein hatte proklamteren lassen. Oesterreich und Preußen, unterstatt von England und Rußzland sorderten nun sofortige Rücknahme der Versassung vom 18. November und Räumung Schleswigs, und als diese verweigert wurde, überschritten preußische und osterreichische Truppen am 1. Februar 1864 die Eider und eroderten ganz Schleswig und Jutland. Dänemark mußte, vom Ausland verlassen, im Friedeusvertrag vom Oktober 1864 auf Schleswig=Holstein und Ounbenure-5 zuluch: Darlamentarische Nacbrichten. Berlin, 29. Jaunar. In Reicdstesskreisen verlautet, daß die Diaten in der Form eines Pauschales in Höbe von 3000 Mark in der Session gewährt werden sollen, von dem für jeden Adwesenheitstag ein entsprechender Abzug gemacht werden soll. Die Vorlage soll für die lausende Seiston noch rückwirkend in Kraft treten.— Der L.=A.“ verdreitet eine neur Bartante, die der Wahrdeit am nächsten lommen dürftr. Danach soll die Verlage, die voraussichtlich schon in allernboster Zeit dem Bundesrat zugehen wird, sich im wesentlichen dem vom Reichstage medrsach angenommenen Gesegentwurse anschließen, der bestimmt, daß neden freuer Jahrt auf den drutschen Eisendahnen der Mitgieder des Reucdstages für die Dauer drer Anwesendeit bei den Sizungen das Neuchstages Anwesendeitsgelder in Höhe von 20 Mk. für den Tag erhalten. Davon werden die Tagegeider abgerichnet, die ein Muglied des Reichstages in seiner Eigenschaft als Muglied des drutschen Landtages für deeseide Zeit deziedt. Die Bedingungen über die Festlegung und Zahlung der Auwesenheitsgelder bestmamt der Reichstag ##. dessen Präsidium. Außerdem ist in Erwigung gezogen worden und wird viellercht in dem Regierungsentwurf vorgeschlagen werden, die Auwesendeitsgeider nur für eine degreuzte Dauer enwa für ocht Monate in einem Kalenderjahre zu bewikigen. Ferner son Beselubfühigkeit des Reichstags vorgeschriedene Zadl der gesetzlichen Anzadl der Muglteder, alse 199, bei den Absen üder Vorlagen und Antrüge in zweiter, alle nicht enti Leiung und namentlich über Antrüge auf Schluß der e, wesentlich heradgesent wird. Endgüttiges stünde in vung üörigens noch nicht fest. Deutschland. Berlin, 29. Januar. Les= und Perionalnanricten. des Kaisers fällt der Ball im Königl. Schloß nuar wegen des Abiedens des Königs von ark aus. Dant Für die Vermählungsfeier des Prinzen Gitel Friedrich, die bekanntlich am 27. Fedruar, dem Tage der Silberhochzeit des Kaiserpaares, in Berlin stattAinden wird, ist vorläufig folgendes Programm festgesetzt worden: Samstag, den 24. Fedruar, Einzug der Herzoginbraut, Familientasel; Sonntag, 25., Kirchgang des Brautpaares zum Tom; Montag, 26., Empfang der Deputationen, natasel im Schloß und Galaoper; Dienstag, 27., Trauung in der Schloßkapelle und Hochzeitsmahl. Neue Mitglieder des Herrenhauses. Wie schon mitestesfer beir enr duch fur Shuder enr keihe von Persönlichkeiten durch die Berufung in das preusische Herrenhaus ausgezeichnet. Der Regierungspräsisem z D. v. Colmar=Meyenburg gehört zu den beamten, die 1899— er war damals Regierungspräsident in neburg— wegen ihrer ablehnenden Haltung gegen die Kanalvorlage gemaßregelt worden sind. Politisch ist er im übrigen nicht hervorgetreten. Mit der Berufung des Pro fessors v. Bergmann geht ein alter Wunsch des Aerztestandes in Erfüllung, der schon lange eine Vertretung im Herrenhause durch eine seiner Berühmtheiten begehrte. Herr v. Holleben war bekanntlich nach einer raschen diplomatischen Laufbahn 1897 zum deutschen Botschafter in Washington ernannt worden und hat diesen wichtigen Posten rund fünf Jahre, bis zum Januar 1903, innegehabt. Der Geheime Kommerzienrat Heinrich Lueg in Dusseldorf füllt eine Lücke wieder aus, die durch den Tod seines Bruders Karl in der Vertretung der rheinischen Industrie im Herrenhause eingetreten war. Er war der Leiter der großen Düsseldorfer Ausstellung im Jahre 1902 und wurde seinerzeit wegen der großen Verdienste, die er sich um das Gelingen dieser Ausstellung erworden hat, von der Stadt Düsseldorf zum Shrenbürger ernannt König Christian IX. von Dänemark. Ganz unerwartet brachte am gestrigen Spätnachmittage der Telegraph aus Kopenhagen die Kunde von dem plötzlichen Ableben des Königs Christian, des Restors der Monerchen Europas. Wenn das hohe Alter des Königs auch die Plötzlichkeit des Todes erklärlich macht, so kommt die Kunde von dem Ableben des„Schwiegervaters von Europa“, wie König Christian II. in Anbetracht seiner weitverzweigten Familienbeziehungen zu den europäischen Dynastien genannt wurde, doch überraschend und um so unerwarteter, als in den letzten Wochen nichts von einer Krankheit oder auch nur einem leichten Unwohlsein aus Kopenhagen verlautete. Am lessen, MöbelMontag vormittag noch hatte der König in gewohnter Weise die große Montagsaudienz erteilt. Da er sich müde fühlte. ging er zu Bett, um vor der Tafel zu ruhen. Die Kaiserin= inn, gegr. 1831. Witwe von Rußland begab sich um 3 Uhr zum— König, der sich nicht wohl fühlte. Die Kaiserin rief die Mitglieder der Königssamilie herbei, von denen sich auch mehrere einfanden. Kurz vor 3 Uhr 40 Minuten starb der König still und ruhig. Lauendurg verzichten. .— u Krieges gab der König zahlreiche Beweise versonlicden Mutes. Nach einer Truppenmusterung in Schleswig besuchte er am 3. Fedruar das Zeutrum der Dannewirkstellung, als diese von den Oesterreichern angegrissen wurde, und ging am 22. März unter dem hestigsten Granatieuer durch alle Schanzen der von den preußischen Truppen beschosfenen Duppelstellung; als in der am meisten ausgesetzten Schanze 11 dicht neden ihm eine Granate sprang und das Gefolge unwillkürlich Deckung suchte, behielt der König seine rutzige unveränderte Haltung. Dem Friedensschlusse folgte eine trübe Zeit. König Christian IX. ging an die Regelung der Verhältnisse im Innern und löste, als der Reichsrat Schwierigkeiten bei der Versassungsreform machte. Folkething und Reichsrat auf. Nach längeren Verhandlungen einigte man sich über einen Entwurf. und im Tezember 1865 war das Gesetz sanktioniert. Entsprechend der Resorm wurde der Reicherat am 12. Mai 1866 für immer geschlossen. Im Jahre 1867 schloß die Regierung der Vereinigten Staaten mit Dänemark einen Vertrag über den Verkau der westindischen Inseln St. Thomas und St. Jean. ein Vertrag, der freilich nie in Wirkung trat, da der Senat in Washington die Ratisikation verweigerte. In den fiebziger Jahren führte der König mit seinen östers gewechlelten Ministerten die Reorganisation der danischen Kriegsmacht durch und bewirkte Reformen auf den Gedieten des Kommunalwesens, des Handels und der Verkehremittel. In den Jahren 1872—1876 hatte die Regierung gegen eine zähe Opposition im Folkething, die schließlich eine Mehrheit von 74 Stimmen zusammenbrachte, zu kämpfen. Als sich die Opposition dann spaltete gelang es dem Ministerium Estrup im Jahre 1880, wei wichtige Gesetze, Landheer und Marine betreffend, durchzubringen. Jedoch trat der Konflikt zwischen der Regierung und der vereinig ten Linken im Folkething bald wieder hervor, und als nach einem Attentat auf den Ministerprandenten im Oktover 1885 die Sitzungen des Rechetags aufgeschoben wurden, mußte gar zur samosen „Selbstbesteuerung zur Verteidigung des Vaterlandes" geschritten werden, um die vom Reichstage abgelehnten Anleihen zur Anlage von Feitungswerken für die„Verteidigung Kopenhagens gegen Ueberraschungen von der Seeseite her“ durcdfuhren zu können. 1890 wurde das widerspenstige Jolkething aufgelöst. Die Neuwahlen fielen aber ungünstig für die Regierung aus. Erst nach einem zehnjährigen budgetlosen Regiment und der Vollendung der Beseitigung troß des Widerspruchs der Volksvertretung kam ein Ausgleich zustande, auf Grund dessen Estrup zurücktrat und mehrere„gemäßigte“ Kadmnette folgten. Endlich 1901, nach dem inzwischen die Königin aus dem Leden geschieden war, entschloß sich Christian IX. zur Berufung des radikalen Ministeriums Teuntzer, dessen Zusammensetzung der Mehrheit des Folkethings entsprach; seither hatte der Acdizigjährige den Frieden mit seinem Volke und fand er den Mut, auch nuch außen versöhnliche Gesinnungen zu zeigen. Dreiundvierzig Jahre lang hat König Christian den Thron Danemarks inne gehabt; aber politisch hatte er nur „Pech“. Da tried der König nach dem Stil des Habsdurger Kaisers Friedrich IV. eine Heiratspolitik, und noch mehr als dei Oesterreich traf es zu:„in, kolir kunirte, unde!“ Seine sämtlichen sechs Kinder machten die denkbar besten Partien. Das Hauptverdienst daran datte der patriarchalische Ton, der in der Familie herrschte. Hier fühlten sich die fremden„souveranen Besucher" sern von dem ermüdenden Getriede der großen Welt, und der bidlisch=kordiale Wandel in der Königssamilie zog die Besucher immer wieder nach Kopenhagen. Besonders Zar Alexander III. fühlte sich nirgends wohler als in Fredeneborg, dem einzigen Orte, wo er ohne Schutzwache frei einhergehen konnte. Und als er einst in einer Jagdhütte sehen mußte, daß das Damwild ganz zahm war, weil der alte gute König nicht duldete, daß etwas abgeschossen wurde, ühlte er den Frieden dieser Szeue so sehr, daß er mit Tränen von dem Platze schied und ungern in sein raudes Rußland heimkehrte, wo er bald genug„vom Leden kommen“ sollte. Wenn auch Dänemark nie wieder zu dem Einfluß wie unter der Großen Margareta gelangen wird, so ist doch das eine sicher, daß er nimmer von der Karte verschwinden wird, dazu ist die Zahl der Verwandten zu groß, und es würde gegen den Angreiser alsbald noch ein ganz anderer„diplomatischer Feldzug" entbrennen, als es schon 1864 der Fall war. Seine älteste Tochter Alexandra heiratete am 10. März 1863 den englischen Thronfolger, jetzigen König Eduard VIl. und seine zweite Tochter Dagmar vermählte sich mit dem russischen Großfürsten Alexander, der später als Alexander III. den russischen Thron bestieg. Sein zweiter Sohn Wilhelm wurde als Georg l. am 6. Juni 1863 König von Griechenland und seine dritte Tochter Thyra vermählte sich am 21. Dezember 1878 mit dem Sohne des früheren Königs von Hannover, Herzog von Cumberland, während sein jungster Sohn Waldemar si.y am 22. Oktober 1885 mit der Prinzessin Marie, Tochter des Herzogs von Chartres, verPont.— König Christian ist geboren am 8. April 1818 auf Schloß Bottorp bei Schleswig als vierter Sohn des 1831 verstorbenen herzogs Friedrich Paul Leopold von Schleswig=Holstein= Sonderburg= Glücksburg. Nach dem Tode seines Vaters Fähllch erblatzte und langsam erlosch, wie eine purpure Von bläulichem Lichte übergossen lag der See, leichte Dünste umsäumten seine User, und wenn sich in ihm eine Welle hob. so gleißte er wie ein riefenhafter Silberpanzer und sprühte in Millionen Funken. Näher und näher lockte ihn das funkelnde Auge. Wie ##r Traume trat er dicht an den See, die Wellen netzten seinen „ noch ein Schritt— und der See zog ihn hinab. Da stand er plötzlich stille. Auf dem schwankenden SpieGee Püchr enn ut bestcheuntn su sehen. Der bleiche Mund schien sich zu öffnen. klang es ihm entgegen. „Maria Felice,“ schrie er auf und sprang zurück.„Mein guter Engel, Du hast mich gerettet.“ (Fertt foigt.) Mainz: Bernh. Auer III. Mainze Speditions= und Lagerhaus. Amtlich Bahnspedition. ürchen: Flacher& Flhardt. Frankreich. Ruhsand. Die Boeialten in 99. Jau. Aus Rigs wird der D. S.: gemeibet: An Samstag wurde Graf Gred von Sambsdonl! Besiger des Oates Brrhigen in Rutiend. zwei Eberst von Jsiarm Guts auf der Rehrt uad Luckum ermerdet. Er war zur Besichtigung des Qutet, das er schon im Dezemder verlassen datte, hinausgefahren. Dor in seiner Beglaitung defindliche Baron Kaul Roenno, Beseämädtigter von Reimen, wurde schwer verwundet. Der unbstannte Thter ist entiommen. Japan. Tokio, 19. Jon. Beneral Rokanurs, PrasPrästdent der Staatseilenwerte, berichtete vor dem Budgeie das Hauptziel der Werke, in Kriegszeiten die Unat dängigkeit remder Zufuhr zu erzielen, sei schon erreicht, daß aber ein weiterer Ausbau des Ardeitsfeldes der Werke notwendig jet, um der Rotwendigkeit des Imports, der vor dem Kriege jührlich 210 000 Tonnen detrug und sich künftig wahrscheinlich noch steigern werde, aus dem Wege zu gehen. Das Einanzloubikat berettet die Aufnahme einer Anleide im Auslaube vor; man erwartet, daß des Perlament bie Verlage, welche die Aufnahme der Anleibe genehmigt, trot der Oppesition ansimmt. bent der nausschusfe, Städtisches. cemige A enae Mäuser, 30.Jannar. * Personalten. Gerichttafsesser Reuser in Königsberg eines Vorstandes beim Stemvel= u " asler. is als Verwalter der Stelle Aer Sitht User Wi S. Erdschaftssteueramte nach Münster i. 29., Oderzollinspektor Othrmenn in Proztten als Obersleuerinipettor nach Dertmund, und Regierungs= und Forstrat Spiegel von und zu Becels. heim unter Uebertragung der Inspektionsgeschäfte der Forstinspektion Potsdam=Ederswalde an die Königl. Regierung zu Pottdam versetzt worden.— Die bisherigen Gerichtsreierendare Iryr. Thilo v. Wertdern und Zrhr. Karl Wollf=Metternich sind zu Regierungereferendaren ernannt und zum Vorbereitungs. dienst für die döhere Verwaltung zugelassen worden.— Der Schulvorseder Dr. Ludwig Bornemann in Hamburg fist vom 1. Kpril 1906 ab mit der kommissarischen Verwaltung des Kreisschulinipettionsbezieks Gelsenkirchen=Hattingen unter Auweilung seines Wohnsives in Geisenkirchen deauftragt worden.— Der Obergrenzkontrolleur Vorius in Gradow ist als Obersteuerkontrolleur nach Livpstadt versetzt worden. ∆ Kammerderr v Bogelsang auf Hovedissen bei Heepen W. is zum Mitglied des fachmännischen Beirates der Kaiserlichen biologischen Anstalt für Land= und Forstwirtschaft für die Zeit bis zum Ablauf des Jahres 1910 berufen worden. Drovinzielle Nachrichten. * Sterdefälle in der Provimz Westfalen. Auf je 1000 zu Anfang des Jahres redende entsielen Sterbefälle(einschließlich Totgedorene) im Mittel der Jahre von 1881 bis 1890— 24,4. von 1891 bie 1900— 21.7. im Jahre 1902— 19.6 und 1904— 20.0. Von 1000 Ledendgedorenen Karden im 1. Ledensjahre im Jahre 1903— 150, 1904— 156. Unter 1000 Gestordenen(ohne Tot„ten) waren Kinder bis zu 15 Jahren im Jahre 1903— 530. gedur 1904 Paris, 29. Jan. Die Inventuraufnahme des Vermögen: der Kirchen in den verschiedenen Städten des Landes wird fortgesetzt. In Meulins kam es zwischen dem Inspektor, der die Eintragungen vornahm. und einem Anwesenden zu Tatlichkeiten. In Remiremont und Aleug on weigerten sich die Geistlichkeiten, die Türen der Kirchen zu öffnen. In Dannes war vor der Kirche eine überaus große Menge verlammelt. die Kirchenlieder sang. Ein Domherr verlas einen Protesl. Paris, 29. Jan. Im Auftrag des Deutschen Kaisers Aberreichte der Marine=Attacht der deutschen Betschalt, Konterabmiral Stegel, dem Prasidenten der Republik die von Kaiser Wildelm gezeichneten vergleichenden Tabellen der Kriegsklotten. Herr Loubet nahm sie mit dem Ausdruck seines lebhaften Interesses und derzlichtten Dankes entgegen. Tokio, 29. Jan. Der frühere jupanische Gesandte in Petersburg Kurino ist zum Betschafter iu Peri# wruaunt worden. Großbritannien. Die Wahlen in England. Lendon, 29. Jau. Nuch den bis deute nechmittag baib 4 10 eingegangenen Wadlergednlssen sind gewählt werden 885 Liderale, 42 Arbeiterparteiler, 84 Nationalisten und 155 Unionisten. Es setzlen nur noch die Ergednisse aus vier Waßlkreisen. Nietberg, 29. Jan. Dem hiesigen Schulverbande wurde seitens des Kultusminisers zum Neudau einer sechsklastige athollschen Schuls eine Bauhilfe von 20000 Mark de willigt. * Minden I. 19., 30. Jan. Der an der höheren Mädchen. schule und dem damit verdundenen Lehrerinnen=Seminar i Minden angestellte Oderlehrer Schulze ist vom Minister der geistlichen und Unterrichts=Angelegenheiten zum Direktor des Röniglichen Lehrerteminars zu Oels in Schlesien ernannt worden und wird die Gielle am 1. Fedruar d Is. bereits übernehmen.— Der Rataster=Kontrolleur Steuerinspektor Guckow in Husum is nacd Minden versetzt und mit der Verwaltung des Katosteramtet 1 beauftragt worden.— Für die Verwaltung der Stempelverteilungestelle in Buddecke ist nach der Bekan gtmachung der Provinzial=Steuerdirektion zu Münster on Stelle des bisderigen Verwalters Lümkemann nunmehr der Reudant der städtischen Gesanstalt. Ritter. in Lüddecke vom 1. Fedruar ab bestellt worden.— Mit Genehmigung des fürstlichen Staateministeriume Detmold is fur deu verkordenen Gedeimen Regierungs= und verderat Naetder in Minden der Königlich Preußische Regierungs= und Gewerderat Müller in Minden Geverdeaufsicht im Fürstenium Liove deauftragt. “ Uuma, 29. Jon. Im vorigen Winter wurden im diesigen katholischen Krankendause 777 Kronke verpflegt. gegen 656 im Vorjahre. Die Zadl der Sterdetälle betrug 41. Ge dlieden am Jahretschlasse 72 Kranke in Pflege. Auf jeden Verpflegten sielen im Durchschnitt 33 Pflegetage. * Langsoede, 23. Jan. Im nüchtten Statsiohre werden dier 250 Prozent Rummunaisteuern erhoden. Ratt 210 Prozent in diesem Jahie.— Die Gemeindevertretung deschloß, die etwa 50 Meier lange dölzerne Ruhr=Brücke durch eine eiserne zu erseven. Gummersdach, 29. Jan. Die dem Landtagtabgeordneten Krawinlel gehörige Baumwellspiunerei in Bolhausen stedt seit deute mittag in Flammen. Deu zahlreichen Feuerwedren ist es dieder nicht gelungen, des Feuers, des. wie vermutet wird, durch Selbstentgündung der Beumwolle entKanden ik. Herr zu werden. Die Fadrik is vriI###nd: andardrannt. Die Lagerhäuser und Bureaugedäude blieben unveriehrt. * Köln, 26. Jon. Im November vorigen Jahres bestabt Dinstmädchen Magdalene Margareie Becker ihre Dienstgederin in Bradl bei Koln um eine beträchtliche Ttenge wert. voller Schmucgegensande und uktien. i von 28268 Gert. Sie flächtete nec Louben und machte die Bekanntschaft dreier junger Männer, denen sie die geKodlenen Wertgegenstände zur Verdußerung üdergas. Von dem Erldse scheint sie jedoch nur einen geringen Teil erdalten zu daden. geung aber, um dier privatieren zu können. Scotland Pard forichte inzwischen der Diedin nach und diese wurde endlich auch aus. geforscht und festgenommen. In der Untersuchungsdaft nannte sie die drei jungen Männer, denen sie die gestodlenen Vvertsachen zur Veräußerung übergeben dat. Einer derselden, der 19jährige Johann Köpp. wurde derauf auch ausgekorscht und festgenozmen und ein Teil der Schmuckgegenstände, die er verkauft datte aufgebracht und von der destodlenen Dienstgeberin Frau Klein, die als Zeugin derübergekommen war, als ihr gedörig erkannt. Frau Klein fügte dabei ihrer Aussage hinzu, daß die Becker dreimal versucht hatte sie und idrenGatten durch Andreden der Dähne der Gusleitung und durch das im Schlafzimmer ausströmende Gas zu ersticken. Die Becker wurde zur Auslieferung an Deutschland verurteilt; Kop# dagenen dis auf weiteres zurückgestellt, de man hofft, auch seine beiden anderen Mithelfer auszuforschen und festzunehnen * Montadaur, 26. Jan. Am 17. d M. sand vier die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers statt. An Stelle des ausgeschiedenen und nicht wiedergewählten Vorsteder Leuthner wurde Gerichtssekretür Demme mit nenn Stimmen gewäblt, während der Kaufmann Ad. Flügel sieden Stimmen und Rechtsanwalt und Notar Dr. Wentrup eine Stimme erhietten. Montodank i# ein Stüdichen von ungefähr 3700 Einwodnern mit etwe 3.00 Natdoliken. 400—450 Protestanten und 50—100 Judei. Von den 18 Stadtverordneten sind 15 katdolisch. 2 protestanttich und 1 teraelitisch. Bei der letzten Wadl Ende des verflofenen Jahres. lam der zweite Protestant ine Siadtvererdnetenkollegium. Und diesen erst vor einigen Wochen Gewädlten, der noch niemals Stadtverordneter gewesen ist, hat man jezt zum Siedlverorbnstensorsteder erkoren, während der zweite Proiestant stellvertretender VorReder ist. Trier, 26. Jan. In der„Trierischen Landeszeitung waren mehrere Artikel unter dem Titel„Wildschadengeschict aus der Eisel nach der Natur gezeichnet von Bfarrer Follert in Irtel“ erschienen, die an der Hand tatsüchlicher Vorkommnisse die Mängel des Wildschadengesetzes und die unrichtige Handbadung dietes Gesetzes dartun sollten. Ein besonders krasfer Fall war angeführt, wo ein Ackerer in Ferschweiler Katt 40 Mark Wildschadenersetz, den auch der betressende Sachverständige für nicht zu doch erachtete, nur 10 Mark erhtelt. Der Ackerer dei seinen beiden Zeugen noch je 5 Mark geden müssen, so daß er nach Adzug seiner eigenen Auslage noch einige Mark dütte beilegen müssen, zu dem Schaden, den er gehabt dade. In dieser VerOsfentlichung erblickte Bürgermeister Faßbender den Verwurf. er bade den geschädigten Adketer zugunsten des Jagdpächters Tudor. eines Ausländers, ungerecht behandelt. Es wurde vom Vorgesetzten des Bürgermeisters, Landrat v. Kesseler in Bitburg gegen den Verfasser und gegen die„Triertsche Landeszeitung Strafantrag geselt. In der gestrigen Straftammerverhendlung in der die netigkeit der Angaben im allgemeinen Hergelegt wurbe, lam es zu einem Bergleiche, wonech Pferter Godert erflärt, daß er nicht hade bedaupten wollen. Bürgermeister Haßdender hade den Ges##digten denachteiligt, um den Jagspächter zu begünstigen, ferner daß er bis von ihm für gleubwärbig scheltenen nach der Auflageschrift als unwahr derausgesten! ngaden, die sic nach der Anl.-ge. e... uis unlsubt Grungenen, haben, nict mebr aufrecht erhalte, und daß ihm die Absicht der Oeradsetzung der Tätigkeit des Bürgermeistert ferngelegen bade. Ale urrichte wurde hiernech anerfannt, daß die beiden Zeugen des Geschädigten 5 Mark erhalten datten und daß der Sachverständige den Gebenerieß von 40 Mart für nicht zu doch ertürt habe. Statt n daren Geldzahlung dat vielmehr der Ackerer einige Loge für * gearbeitet. Was die Ausfage dis Sochverstäudigen ungett se at dieser früher die Richtigkeit der Angaden Foberts ansbrückie MAotist, nechter konnts er sie bessen itbec nicht mahr erinnern Gür die Monate Februar und Mürz werden Bestellungen aus den#entäl. Oderkur“ in d## Expedition und von allen Postanstalten fortwährend entgegengenommer. Das Abonnement für die Ronate Gebyuer und Nürz kostet in der Stadt Münster 2 Mt., für die aus. wärts wohnenden Bezieher 2.84 Mk. Provenummern werden auf Wunsch unentgeitlich und srautbert zuggfande. * Odusorüc 29. Jon. Der Hocm hat durch den Rektor der deutschen Natione Anima, Mon#igase Dr. Lohninger, dem deil der Pasgregdeng und den Rordichen Leterewengigs, sowie das Eroebbiesiger Didzese und den Nordischen onen angsammel: Peterspfenntg. un ond Ergonis der für die durch Gedbeten tligen Vater den Getrag Missionen angeiamme geschavigten Bewohner Kaladriens veranstalteten Kirchenlo#gite überreichen lassen. Darauf dat der Hochnürdigste Herr der####. nadrücker Volkszig“ zufolge, von Seiner Heiligkeit ein eigendandiges Schreiben erhalten das in deutscher(leber n Agurien, Jus in brnischl.—ishung Jelgender. maden lautet:„Ehrwürdiger Bruder! Wenn schon Deine und der Deiner Odhut anvertrauten Gläudigen Ergedenheit gegen Uns und diesen Apostolischen Stuhl durch andere Beweise bestens dergeian ist. se ist doch das, was Du zur Steuerung Unterer unverschuldeten Notlage beigetragen haß, ganz hervorragend. Jndem Wir für die Summe, die Du Uns durch Unsern geliebten Sohn Josephus Lohninger jüngst überwiesen dast— udmlich 30 090 Lire als Beidülfe für den Peteropfennig und dann 11 000 Lire für die unglücklichen Kaladrier— Dir und den Gebern horzlich danken erteilen Wir Dir. Ehrwürdiger Bruder, der Geistlichkeit sowe dem Dir anvertrauten Volke von ganzem Herzen den Aposteltich Segen. Im votikauischen Palaste am 1. Dez 1205. Plus 4. Papst An Unsern Ehrwürdigen Bruder Hubertus Boß. Stt#ho von Osnadrück.“ Das Schriftstück zeigt die flaren, Garakterestzichen Schriftzüge des Papstes auf pergamentortigem Papier, des als Wasserzeichen das Porträt und das Wappen Gr. Heitigkeit teügt. * Wilhelmshaven, 27. Jan. Von den ältern Schißen der Glotte werden in diesem Jahre sechs die 25. Wiederkehr det Tages seiern, au dem sie vom Stapel gelaufen fin# und zwar die Linienschisse„Bavern" und Württemberg, das Panzerkanonenboot„Biene“ die ehemaligen Korvetten Carola und Olga und endlich das Artillerteichulschiff„Mars'. Im eltive Dienst befindet sich von den 6 Jubilaren nur noch Mart“. * Delmendorst, 28. Jan. Die englische Arbeita. zeit für den Samstag jeder Woche hat die Linoleun#adr Hansa“ eingeführt. Die Fadrik deschaftegt ihre Ardeiter an den Samstagen allo von 6 Uhr morgens bis mittags 2 Uhr mit einer einmaligen Unterbrechung von einer halden Stunde Frühstücke. pause Für die Arbeiter der Hansa beteutet diese Neuerung eine „beitszeitverkürzung von 3 Stunden wöchentlich, bei Fortzahlung des bisherigen Lohnes. Vermischtes. Breslau, 28. Jan. Wie die sozialdemokratische Vollsmoch. mitteilt, schweden gegenwärtig gegen ihre Redakteure Klaß und Aldert zusammen I 4 Strafprezeise. Der dritte Redektsur Löde ist bekanntlich kürzlich zu einem Jahre Gefänguis vennsteil: worden. Posen, 29. Jan. In Gratz beging der Buchhalter Benski Selbstmord. Er verließ während des Diners anläßlich der Kaiserseier den Soal und schoß sich eine Kugel in den Kopf. Darmstadt, 29. Jan. Der Gerichtsallesser Wür## der bekanntlich in der Hergenhausener Mordassäre durch sein scharfei Vorgeben dekannt wurde, ist durch Verfügung des Jus#z. ministers seines Dienses entboden und durch anderen Affsessor ersetzt worden. Luxemoura, 28. J Jan. In Medernoch in Luxemburg munden die Ueberreite eines römischen Lagers freigelegt in dem Münzen. Urnen und Bruchstücke eines kunstvoll gearbeiteten Drusments gefunden wurden. Tüvingen, 28. Jan. Das Corps Frauconia(um Kosener S. c) ist wegen Gefährdung der össentlichen Ordnung und der akademischen Disziplin von der akademischen Diegipiene: dehörde bis 1. Januar 1967 suspendiert worden. dem Corpt war schon vonges Jahr die Auslssung angebroht worden. Newyork, 28. Jan. Von Shaik, der Kapilän der verotanten Dampfere„Slocum“, wurde zu zehn Jahren Zuchtdauverurteilt. In der Begründung des Urteils wird gelag der Kapitän habe seine Mannschaft nicht für den Fall des Aufbruchs eines Feuers instruiert; auch die Rettungsgürtel seien nicht in Ordnung gewesen Manchen, 29. Jan. Gestern vormittag nech Ankunft dei Frankforter Schnellzuget wurde die Kriminalpolizei zum Hauptdahnhof beordert Zwei von Frankfurt im Solatwagen angelangte Reisende wollten um 6000 Mark denonlen worden sein. Der Schlafnegenschaffnen versücherte, die ##tten ihre Abteile von inneu verlolossen gebadt. Du gaugt Salafwagenabteilung sei von niemand außer thm selber, betnete worden. Der eine der beiden Reisenden gad auch zu. morgens Mänchen die Brieftasche mit dem Geld noch betossen zu daben; er müsse sie deim Ankleiden verloren hoben. Kriminaldeamte dur#hsuchten alle Räume des Wagens— alles vergedene. T. Geld r verschwunden. Amsterdam, 28. Jan. In der Geueralversammlung der Holländischen Hupotdekendank wurde mitgeteilt, daß der veruntreute Betrag. sowert derrits ersichtlich 23.0 000 Jl. beträgt und daß die Inhaber rechtmähiger Pfendbriete ohn Schaden davonkommen werden. Ueber die Verpflichtungen gegenüder den Personen, die in unrochtmäßiger Wbeie in den Besr von Pfanddriefen gelangt sind, destede noch keine Sicherbeit. Ausoeimer! wird deadsichtigt, deren Ausprüche auf dem Gerichtswege zu deImpfen. Madrid, 29. Jan. Der Dampfer Eider, der die fonnz##fische Kolonie am Marchica mit Waren versorgte, strandet: vergangene Nacht infolge eines Sturmes: ocht Personen ertrauke peei warden gerattet. S Eine Kassernbochzeit wird sehr ledensfrisch geschildert in dem Buche von J. M. Eyrenfeld„Ein Ritt ins Jululand“. Siet was ist das deim Kraal dort für ein buntee Gewimmel von losen Kafferndurichen und Männern und Mädcen! Und de brt: je ein weißer Beamter in englischer Unisorm! Als wit aulame: erklärte der Beamte und. es gete eine Hochzeit. Auf einer Kaßfer dochzeit sind Gaste pern geseten, und sind es gar weide Ga2kann glaubt der Kasfer, durch deron Bewirtung so etwes wie Standeserdödung zu erieden. Ader wühlten einen Platz von de aus wir das Festgewudl überschanen konnten. Wädrend wr eine kleinen Imditz nahmen sorgten einige braune Raffennknaben für unsere Pferde.„Ss finden,“ so erklärte uns der Beamte be jeder Kafferndochzeit zunöast drei Tänze statt. im Ruael dei Biäutigams. in demjenigen der Braut und zulegzt wieder im Kroel des Bräutigamt. Um diesen legten Tanz alle die Hauptseeet dandelt es sich deute.“ Als Tanzplatz diente ein würdiges Gcbaut:. der Ochtenkraal. Dieser wird dei den Kasfern nre mit Stueu verzu; der angesammelte Mist war daber dulverdürte: Ston! für des Tanzen ein recht weicher Boden. An einer Sete dauerie die Braut, umspeichert von ihren wenigen Har elzgkeiten, ein paar irdenen Schüssein. Decken einigen Gurtein und einem Kaffervierkessel. Die Braut seldst war den Blichken der Sterdiuche entzogen. Mädchen hielten über. und seitwärts ausgeipannte Rear: schirme und vor ihr eine große dunte Docr Jept Rellten sich die Hochreitsgüste reihenweise zum Tanze auf. Bor der verdeckten Braut Kanden zerst die Weider, dann die Mädchen, der jungBurschen, zulegzt die Männer. Et waron ver'chtebene anwesend und geder Redte keine Leute in besondem oner Reuden Die Soringerei gung nun kes. Bold hallte eine dichte Standmelle deu wirren Menschenkatuel ein. Nachdem die Hodder##sgöste eingenbgrn#e Ansali Zäuze gesempft und beiimmn Buier geidner itten. tielt der Vater der Braut mit grodem Wertiomaß eim Ansprache an den Bräutigam deren kurger Sinn wer HoitDeine Frau lieb und wert. laß de nicht Not keiden und iehtog: sie nicht. Dann kam die Brauk aus ihrrm Versteck derver aul ging. begiettet von zwei Bäbern mit den undrimerbtachen andgespannten Regenschirmen um die Oecheestegühhe und srunder in idr Versteck zurück. Die Decke wurde wirden dicht um die ersann! dann nehm die Szene einen amtlichen Sburaller au. Wer vom englischen Megistrat geiendte Poluetbsener, von einem leubetkandigen Kaffer degleitet, ruft die verseckte Braut vor sich in du Mitte des Biehfrasis und fragt sie im Namen drs Orisere ADe: wiaß Du““„J0 wil brirelen.“„Aben!“„Dooien Flona.“ Während dieser Werte richtetr die Prast der Spier eruns greder Messers gegen den zwischen den Mürnern Arbenben Ordutegen und bis faffniche Zirtiche im Cchuntrasl in zu Subr. Dr englische Magistrat ummt von urder Oedertt grnau wegen der Oüttentare, dun der Kosler für gobet Seerd rühriec gatten mut Der grode elseuele Zon werbe nnn mit Begubr. rung abgestampft Iuzwischrs wat der Bestecie geselecen auf Amsbeicdter gelocht worden. Ein Fretz= und Se#grtage wit ich nod teins geichen besann und Brigertr bir Tauzont der Aaße aufe söchhe. Des Oedsritsteß artere in Matersi eud. Der Chrbartet donnt der mitbe Raffer bann nrctt mrhr on wensglben bie Oduptlinge. Dei uiderwärtigen Echenwpsete lett, brödhen wir und dei Seite und bü#ten und in einer der Oütsen in woleer öbrehr. den. Die ganze Nacht berburc sonte Bürmen und Bodrn drr Tonsenben zu underen Ohren. NN. 511(Mitte Dienstag, ben 36. Jonner 1905. Neueste Nacbrichten. □ Oscalt, 18 San. Oiu Ualall mit 191110# #sbsenge eneigurte sich deute morgen gegen 11“ Uhr in der P##pwast odrn der Adma Vornd Mosüug dier. Dort wollie der Sei#den Joz Caveils aus Bochelt auf einem Ge und unterhalt der Trassmtilen tros Berbett eine Bogerschale mit Bod einem unter bedenden Ardetter in Empfang ncbmen. Hierdei ##gr## ion bes Gabs bei Wbehe in den Rleibern am Rüden und ##ienderte ihn mit veram. Er schlug mit dem Kopf und den Beinen ppes enon ub ein üder der Welle desindlichen Holzdalken, wodurch ber Hinterlept formlich zerichmettert wurde, auch die Beine waren nehretemele gedrochen. Wie schrecklich die Beiche zugerichtet wer. ##t:#ie icen darans schließen, daß die Welle 120 Umbsebungen in einer Minute mechl; der Ted wer haber jefert eingeiter Seettu, 29. Jan. Noch einer Meidung der Boss Stg“ aus Paris 1e#t es bort angeuchm auf beh der Ariegswinißer Etienne u pünige Gutbüllung des Teutmals für die Bultschisfer der Poriier Belagerung von 1870.71 dazu denutzt hal um in wiederdeiten und eingedenden Wendungen Frautreichs Friedensl###de zu detonen odue dieie Bemerkungen durch eine einzig# bregssiler Aalpelung abguschwächen, bie der Anlaß dort nodepes bütte 30. Jon.(Teiegramm.) Bei dem gestrigen Baulett der Americen Allecietu el Commerce führtef der Botschafter Cdarlemagne Tower aus, die deutscheamer. k##nische Freundschaft habe im Laufe des letzten Jadret uns erktenliche, demerkenswerte Festigung erfahren Beide Weltmichte daden sieh in dem Bestreden zusommengesunden, den Frieden und du Kultur durch wissenschaftliches gemeinsames Wirten zu fordern. Die Weisden des Koisers dabe in demselden Made den Wert erkonnt, den deutsches Wissen für Amerita bade. wie auch den Nutzen, den Deutschlend aus dem praktiichen Geschaftsleden der amerikanischen Staaten ziede. Doder bade er den Prosessorenausteusch angeregt. Beabody bade in Deutichlank die desten Eindrücke gesammelt und werde in der g i Gon ir drssmen dir Gant fier Aun# zuo. beiden Bündern zum Nutzen gereichen werde. Gedeimrat etzmann grist auf die Rede zurück und gad der Hoffnung Ausdruck, daß Towers Wunsch in Erfüllung geden möge. Ferner sprachen Prosessor Hassenderg und Geheimiat Lewald, der den Ruten beionte, den die Ausstellung in St. Louis Deutschland und Amerika nicht nur in indust##eller und kommerzieller Hiusicht geb#acht dabe, sondenn auch dadurch, daß viele dervorragende Deutsche mit Ametike Beziehungen angeknüpft haden, die für beide Nationen egendriugend find. Straßburg, 29. Jan. Polizeikommisser Stephanu. der belanntlich flüchtig geworden isl. wurde in Veric verda1..: rconnittga.p prern. In. musut in Hussin OT.ya..I. Leipzig, 29. Jon. Gegen die„Beipziger Belleze##tung find zwei Majentdtebeleidigunge: rozesse angestreugt worden, der eine wegen des das jüchstiche Rönigshaus beschimpfenden Artikels vom 20. Januar.„Aldertinische Prohile“, der andere wegen des Leitartikels in der letzten Samstagsnummer„Borussische Hungerleiderei“. Es schweden dereits zwei Prozesse gegen das Blatt wegen Aufreizung dei den Wadlrechtskrawallen und Beleidigung des Landtags. Peterodurg, 29. Jan. Nach dem vorgestrigen Festmadle der drutschen Koionie sind von den Teituchmern 82.000 Mark gezeichne worden, dir anläßlich der bevorstedenden sildernen Hocdzeit dee Katters und der Kaiserin als„Kaiser Wildelm II. und Kaiser in Augußte Bittoria=Sti ftung“ dem„Kaiser Wildelm I.=Sutt“, überwiesen werden sollen. Zum Prüsidenten der Sitzung wurde der daverische Se sandte Zror. v. Gutenberg, zum Vieepräsidenten 2# hess bestimmt. Kopendagen, 29. Jon. Der vom Instizminister in Audien, empfangenr Versicherungsagen! Böse, der wegen Eindruchkes verurtetlt worden war, ader steis seine Unschuld beteuerte, der rohte den Miuister mit anem Revolver. Dem Minister gelang es ader, Böse die Wasse zu entrrißen, bevor fie abgeseuert werden war. Böse wurde verhaftet; a ist vermutlich getstesgestort. Belarad, 30 Jau.(Telegramm.) In der Klubäitzung der Begierungspartei legte der Ministerprasident die Entwickeungbes Ronfliltes mit Oeßerreic: Unger dar. Nach längerer Dedatte wurde die Antwort der Regierung auf die Forderungen Oesterreich=Ungarns gebilligt. Der Ministerprüsident betonte. die Regierung sei nach wie vor beroit, das Einvernehmen mit Oesterreich=Ungarn zu pflegen. Algeciras, 30. Jan.(Tel.) Der Gulken sotzte auf den Kopf Rateulis 150000 Pesetel. Zum Adieden König Christians von Däuemark. Kopendagen, 29. Jan. Aus Anlaß des Hinscheidens des Königs ist überall in der Stadt daldmast geflaggt. Vor den Zeitungsdureaus siedt man große Menschenansammlungen. Die Audtenz deim König datte sich lange Zeit ausgedehnt. es wurden zahlreiche Personen vorgestellt. Nach der Audtenz nahm der König # Früdstück ein und giug gegen 8 Uhr zu Beit. Bei Eintritt des uodes des Königs waren die Kaiserin=Witwe von Rußzland, Prinz Hans von Schleswig-Holstein und die beiden Leidärzte anwesend. Der Krouvring erschten in dem Augenblick, als der König verschied. Später versammelten sich die Abrigen Mitglieder der königlichen Familie. Während der Frühstückstalel, an welcher die Kaiserinwitwe und Prinz Hans teilnadmen, fühlte sich der König unwohl und legte sich zu Bert. Ale sich sein Befinden verschlimmerte, wurden die beiden Leidärzte herbeigerufen, deren Bemühungen jedoch vergedlich waren. Du amtliche Bekanntmachune über den Tod des Königs besagt, daß der Tod um 3 Uhr 10 Minuten unter Sympsomen von Herzschlag eingetreten ist. Morgen mittag 12 Uhr erfolgt auf Amalienborg und zwar vom Palais Christians VII., die Proklamierung des neuen Königs. Der Ministerpräsident überreichte anläßlich des Uhronwechsels dem Könige die Demission des Kabinelts. Der König sprach den Wunsch aus, daß die Minister die Gechäfte weiterführen. Nach vorläufiger Bestimmung soll die Angelegenheit formell in der morgen stattfindenden Staatsratssitzung geregelt werden. Beide Kammern des Reichstages halten morgen nachmittag 1.30 Uhr Sitzungen ab. Um 3 Uhr versammeln sich die Mitglieder des Reichstoges im Saale des Folkethings zur Entgegennahme der königl. Botschaft über die Thronbesteigung des Königs Frederick VIllAuf die Nachricht von dem Ableden des Königs wurde die Sitzung des Folkethings sofort durch den Präsidenten aufgehoben. Berlin. 29. Jan. Der Kaiser war bei der Nachricht vom Tode des Königs Christian tief erschüttert; er sandte sofort ein warmes Beileidstelegramm an König Frederik. Eine Deputation der 6. Ulanen aus Hanau soll sich zur Beisetzung nach Kopenhagen begeben. Der Ball im Königlichen Schlosse am 81. Jan. fällt auf Besehl des Kaisers wegen des Adledens des Rönigs Christian aus. Berlin, 80 Jan.(Telegramm.) Wie der„Lok.=Anz.“ von maßgedender Stelle hört, hat Kaiser Wilhelm dem dänischen Hof mitteilen lassen, daß er pershnlich der Beisetzung in Kopenhagen beiwohnen werde. Emunden, 29. Jan. Die heute nachmittag hier eingetroffene Nachricht von dem Adieben des Königs von Dänemark hat die Königin Marie tief ergriffen. Die Familie des Herzoge von Cumberland unterbricht ihren Aufenthalt in Penzing und reiß sofort zur Beisetzung nach Kopenhagen.— Der hiesige Bürgermeister sandte namens der Stadt Gmunden eine Beileidsderesche nach Kovendagen anläßlich des Todes dieses langjährigen Besuchers und treuen Freundes des diesigen Kurortes. Christiania, 30. Jan.(Telegramm.) Der Tod des Dänenkönigs ist hier mit großer Teilnahme aufgenommen worden. Hier sind die Theater geschlossen. König Heakon sattete im Laufe des Nachmittags persönlich einen Beileldebesuch ab. Die Unruhen in Rußland. Petersburg, 30. Jan.(Telegramm.) Der Staatsrat begann die Prüfung dee Gesetzentwurfs detr. die Vereinigungen, der vom Ministerrat gemäß dem Manifest vom 30. Ottoder 1905 ausgearbeitet vorden ist. Petersburg, 30. Jan.(Tel.) Der Stadthauptmann verbet leute, eine Mohammedaner=Versammlung abzuhalten. Fiume, 80. Jon.(Telegramm.) Sämtliche Arbeiter der hiesigen Torpedofabrik siud wegen allzu großer Streuge des Febrikleiters in den Ausstand getreten. Die Rude ist nicht estört. Niew, 30. Jan.(Telegramm.) Aus Homel kommen bine Depeschen an; man ist lediglich auf Gerüchte angewiesen. Die Behörde scheint die Macht über die Kosalen verloren zu Paste besen. Di9 B.. a baben, die zu plündern anfingen. Die Läden sind ausgeic die Vereinsbank. Die Arbeiter der Eisenbahnwerkn sich auf die Seine der Juden gestellt. Zur Konferenz in Algeciras. Algectras, 29. Jan. Amtlich wird bekannt gegeben: Die Konserenz besaßzte sich mit der Prütung der von der marokkanischen Pelegation fermulierten Anträge, betreffend die Berbesserung der gegenwärtig bestehenden Steuern und die Schaffung deuer Steuern. die dazu bestimmt sein sollen die Einfünfte n scheristschen Staatsschapes zu erhöhen. Was den Entwurf ##r die Erhöhung der Zölle betrifft, so ißt die Beratung vierüber bis zu dem Zeitpunkte verschoben worden, wo sümtliche Belegierte die von ihren Regierungen verlangten Instruktionen shalten haben werden. Zu Beginn der Pratung der von der narotkanischen Delegation vorgeschlogenen neuen Steuern unter#cht: die Konserenz zunächst die Frage, ob und unter weichen BeAugungen bie Einführung einer allgemeinen Steuer ##### Audusriebetzi#b; sewehl für die Mieroflaner wie Aür bes Auslend zugulesfen Jet. gat Sandels-Nacbrichten. * Verdlagung von Zomant. Die ven der Känigl. Girchtien Köls benötirte Leisrung von 10 420 000 L, uns an den Mindestherderuden zu vergeben. Die hasten angebeten: Zementfahrth Neunkirchen, Neunkirchen, 1 Mill. kg. 1.94 M., 2 M1l. ix 2 M. Schiechensement, frei Neunkurchen: Zementfabrik Viktorta, Thele am Hars 2 Mai k. 2 M Fersellesssment, dei Thele; Vriedz. Maller. Köln, 5 Mlll. ug 2.46 M. eustnd. Fortlandssment, frei Köln-Halse; Rbeia.-Westfal. Jement-Byndi###at B#chum, die ganse Menge 2.80 M. Pertland-Zement frei Neubecham; 5 ail. ür 2.71 M. Portlandsament, frei Ur. anb: 2 Mill kg 2.61 M. Portlandsement, frei Neubeckum; 5 Mfll. bg 2.71 M. Eisenportlandsement, frei Urbach; 5 Mill. ig 2.44 M. Eisesportlandsement, krei Duisburg, Herm. Ressehrans, Ko u. 2 Mlll. ag 2.45 M. beig. Zement frei Aschen: Lüdenscheider Pertland- Zementfebrik, Lädensebeid, 1 Mill. ig 2.55 M. Pertlandssment, frei La4mmscheld: Emil Schwalm, Duisburg, 8.84 M. beig. Pertlandsement, frei Kele oder Dosselderf; Baumaterielten- und VertriebsOeselischent, Kels, 10 490 000 Ax 1.15 M. Meiserhalt, hei Gesche. Die Prein verstehen sich für 100 bg. Schlegel-Brauerei A.-G. in Bechum. Des bereite gemeldeten Terrasuanhauf bpgrundet die Vervaltung mit der Steigeru den Bierahsatues, de eie Ersen-nises der Breuerei sich einer immer mehr zunchmen den Beliebtheit ertreuen. Die Gesallschan benbeschtigt ibten Betrieb durch Anlege eiam vie Neabau einen Btallgebäudes und Vergrömerung der Bierkeiler in den nächsten Jahren zu erweitern. Derum het eich die Brauerei eis derart umlangrrichen Terrme gesiebert, dass ihr in Bezug auf die Ausichnsar und Vergrösentung des Bstrieben in heiner W. mehr Schwierirheiten erwachten kö ven. " t=ins- und Spirgel-Nanelektur zu Geisenkirchen-Schalke. Der am 24. Mars steitbudenden Ceneralversammlung soll, wie wir erfahren. die Verteilung einer Diridende von 14 Pros. 10 Frez. i. V. vorgeschlage werden; alsdans verbleibt ein Invortrag von 117 983(12. 120) M. * Bergwerbagen llschaft Hilbernia, Herne 1. W. Angesich des über Ervart-n günstigen, bereits mitgsteilten Ausweisen fur### 4. Quartal erschrint er nicht ausgeschlossen, dam die Dividende der Gesellechalt pro 1906, weiche bisher auf 10½ Prus. gechätzt wurde, wieder 11 Pros., wie is den zwei letsten Jahren, betragen wiad * G e w e r h s c h a f t A l t e H a s s e, S p r e c h h ö r e l. W i e w i r h ö r e n, liegt der Oewerterhaft nunmehr ein Vertrag mit dem Koblensyndikat vor, wonach sich die Gewerhschaft mit dem Syndihat bengl. ihrer Förderung verstladlgt, und das Syndihst sich verzdichtrt, eie(ewertschalt nient mehr zu bekampten. Der Erstritt der Gewerkschaft in das Kohlenayndikat ist jedoch vorläußg nicht au erwarten. de die Zeche die Vorbedingungen dazu sicht erfüllen kann Gerreshelmer Glasbättanwerte vormals Ferd. Meye in Gerrecheim. Vos masngebrader Beite wird bestätist, ders innerhalb der Verwaltung zur Zeit Erörterungen auf eins Erböhung 4 Aktieskspitals enbweben. Die Aufeichterstemstzung. in die Angele enhert beraten werden soll, ist für die erste Hälfte der Februar anberaumt. Die Kapttaleerböhung wird veraussientlich nicht anter 1 Millien Mart bet agen. De unr Autrag dürfts den Aktionaten laum überaschend kommen, da er sehon in den letsten Jahren mit eser Drüöhung des Aktienkapstale rechssten. Noch in der letzten Oeneralversammlung im Mi s v. J. wurde von der Verwaltung darauf bingewiesen, des Neuanlagen und sonstige Elorichtungen im Bstriebe einen Kostenaufwand von über 1 Million Mart erfordert heten. Man mbere in Zukunft eparaaner wirtschaften, wolle man sicht zu einer Erhöhung des Aktionkapstals sohre ten. Aber trots aller Versicht in der Finauswirtschalt schent die Verwaltung nusmehr zu der Ueberzengung gekommen zu sein, dam angerschts der burtgesetsten Vermehrung und Verbessernen der Ania en eine Kaptelssrübbeng nicht mehr zu umgehen ist. Ueber das abgeaufene Oeschäftzjahr veriantet, dass such die im Jahre 1904 erwortee Glastabrit Wittehind in Mindes aulriedenstellende Resultate beferte und daus die im vorigen Jahre auigenommene Pebrrtatoe ven Bun- und Drabiges de. Erwartungen entspricht. In Feige des gebesserte Geramrenultalen wird anen die Dividende genstiger anstalen als im vortergehenden Jaune und voraumichtlich mit 10 Pron.(1. V. 7⅛ Prez.) in Verschlag kommen. Die Aussichten für des laufende Geschäftsjahr darten ale 4.-9. Bengverbererdte Priedrieh Wülbelushalte un Ao. beim u. d. Raar. De. des Ischaft tmit jeist durch Zickular mit, dass die mit Wirkung ab 1. Juli 1900 mit der Deat ebLozembargischen Bergwerts- und Hütten-Altiengesellschalt is Bechum, weiche als ihre Rechte und Verbindlohherten aber sommen hei, verschmo am werden mt. De hand lagerte tliche Eintragung der betreffenden(eneralvereammlungs-Beschlllems ist erfoigt und dis Firma bt erlosslen Internatienale Kchleuberrwerts-Akt.-Ges., Köln. Uster dieer Furma mt geutern in dem deschästalotale den A. Scheaffhauseasoben Bankveroiun in Köls von einer unter Fuhruer des letsteren etchenden Bankengruppe uins Aktiengesellschaft mit einem Orundhaptal von 16 Mill. M. und mit dem Gitse in Köln gegründet werde, an welcbe uins deutsche und eine transbussche Gruppe## sur Halfte betehgt eind. Die Gess lschaft besbuchtirt, Kohlenbergbau in Lothriagen zu betreiben. Der Gruppe gehören auf deutacher Sute die 1 ternationale Bobrgesellschaft, der A. Schaaffuausensche Bankverein, die Bank für Handel und Indastrie, die Berliser Handelsgesellsshaft, die Drendser Bank, die Nahona lbank für Deutsch#d und die Internationale Rank in Lazemburg an Die Hauptbeteiligten auf kanzösischer Seite eind: eine Groppe, an deren Spitee die Banque de:T sien Perisienns eicht, zu weicher die Firmen Heine u. Ga., Hottiaguer u. Ce., Mallet früres u. Ge., Miraband, Pasran u. Ge., de Neußise u. Ce. Veroe u. Oe rehören, sowie eine Sweite Gruppe, weiche von der Drms Sauerbech, Thalmann u. Ge. vertreten wird In den Aufsichtsrat der Ges-llschaft treten ein die Herren: Landrat Laugen in Koln, Voreitsender, George Heine in Pans, stellvertretender Verutsender, Camte Armand in Parts, Bankdiretter Deraburg in Berlin, K. Dreuz in Peris, Bergassenser Jansgen in Cappenberg bei Lünen, Kommerzienrat E. Klöchser in Dusburg. I. Monaier in Parn, Kommernienrat Oewald in Koblenz. Oeberaldrektor Raky in Erkeens, Dr. W. Ratbenau in Berlis, R. Racal-Duval in Parm, Regierungarat Samuel in Berlin, Bankdirektor v. Steiger in Frankfurt a. M., A. de Soubeyran in Paris und Margun de Vernou-Ronneail in Paris. * Rbeislsch-Westfällsche Diekente-Gesellschaft, Akt.-Ges. in Aschen. Ie der gestrigen Generalve sammlung telte der Veretzende des Aufsichtsraten,(ich. Kommerzeerat Dellus, bei Begins mit, dars der Plats Düsseldort ein wichtigen Glied in der Reibe der rheinisch-westfälischen Nie erlassungen der Diekonto-Gesellschaft sa. Deshalb hate man die Griegenheit benutst, durch Aufnahme der Düsseldorfer Bank in Dusseldert Funs zu tassen. Der Vorstand der Diskosto-Gesellechaft erachte die Uebernahme der Bank als eine seur geeiguete Grundlage für die Estwickelung des Geschäfts der Gesellschaft in der geidkraftigen Stadt Dusseldort und ihrer Umgebung. Derauf wurde der bereits mitgeteilte Vertrau mit der Düsseldorfer Bank verlenen Die Versammlung erklärte sich mit der Ueber ahme der Bank einverstanden. * Allgemeine Elektrizitäts-Gesellechaft in Berlis. Die Bezugerechte auf die nonen Aktien der Gesellechaft wurden an der gestrigen Börse zum ersten Meie gehandelt. Die Notis stellte sich auf 2 Proz. Essen, 29. Januar. Die rbeiniech-westfälischen Eisengrosshändler erhöhten die Preise für Stabeisen, Bleche und Bandeisen um 5 M. pro Toans; die für Hafeisen und Drahtstifte um 10 M. 1. Tal. e. * Versicherange- Aktien.(Notierung vom 29. Januar.) Aschen-Munobener Feue 11 800 B. Bertiner Feuer 4050 G. Berliner Hagel 600 B. Berliner Leben 4000 B. Colonia Feuer 8400 C. Cosoordis Leben 1250 G. Deuteche Feuervern. Bertin 1150 bB. Deutsche Rückand Mitvereich. 125060. Deutsche Transport-Versich. 2600 G. Deutscher Lloyd 2400 b. Dresdser Allg. Transport 270060. Eberfeider Vaterl. Feuer 6500 C. Frankf. Transport, Untall u. Giss 1405 C., do. neue 1209 G. Germanin Leben 1150 50. Kölniscbe Hagel 2606. Köln. Rückvers. 1905 50. Leipziger Feuer 6350 60. Magdeburger Feuer 4750 b. Magdeburger Hagel 285 ch.0 Magdeb. Rückv. 1190 50. Nordstern Leben 3650 b0. da. Uefall und Altern 1720 b0. Oldenb. Vers. 1960 bB. Preuss. Lebensvers. 1040 B. Preum. National Stett. 1500 b. Rbein. Westl. Rückv. 355 B. Thuringis Erfurt 3830 B. Zransatlantische Gater 750 bB. Uaion Allg. Vers. 1400 b. Union Hagel 860 ab.G. Vikteris in Berlir 8600 G. Westd. Vom.-Akt.-Ges. 15800. Wülhelme Magd. Allg. Unt. 1790 b. a. 29. Jan. Amtlicher Bericht der Netierungekommmsten. Auftrieb: 68 Ochsen, 551 Kühe u. Kalben, 185 Bullen, 1281 Schweine, 2 Schafe, 563 Külber. Preiss für 50kg Schlschtgewicht. Ochemn: 1) Vollfleischige, ausgem. Ochsen böchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 75—77 M., eüddeutsche 00 M. 2) Jun sicht ausgemästete, Altere ausgemästete Ocheen 71—74 Junge, dier genährte junge— altere Ocbsen 00—00 fl. 4) Gering genährte Ochsen jeden Alters 00-00 M. Kalben u. Kühe: 1) Velldeischige ausgemästste Kalben böchsten Schlachtwertes 72—74 M. 2) VollSeischige, ausgemästete Kühe böchsten Schlechtwertee bis zu 7 Jahren 68—70 M. 3) Aellere ausgemästete Kübe und wenig gut entwichelte jüngere Kühs und Kalben 64—66 M. 4) Mherig gegährte Kühs und Kalben 56—61 M. Ballen: 1) Vellfleischige ausgemistete Balleu bis zu 5 Jahren 70—71 M. 2) Vollberschige Angere Bullen 85—08 M. 3) Mäsrig genährte jüngere und ditere Ballen 60—64 M. 4) Oering genährte jüngere und altere Ballse 00—00 M. Schafe: 1) Mastlämmer u. jüngere Masthammel 62—00 M. 2) Aaltere Masthammel 00—00 M. 8) Mleng genührte Hammel und Gchale(Mersschale) 00—00 M. Preise für 50 kg Lebendgewicht. Külber: 1) Doppelender 66—70 M. 2) Teiste Masthälber(VollmilchMast) und beste Sanzhälber 54—55 M. 3) Mittiere Meschalber und gate Sanghülber 48—52 M. 4) Geringe Ganghülber und altere gering genährte Kälber(Trosser) 40-46 M. Schweine: mit 20 Pros. Tur. 1) Volldstschigs Bchweine der beineren Ressmn und deren Kreusungen im Alter bis zn 1¼ Jchren 76—400 fl., ausgerachte 74 M. 8) Feischige Schweine 76—72 M. 2) Genng eatwichelte Schweine, sowie Bauen 00—00 M. 4) Ausländische Bebweine unsr Angabe dur Hertunft) 00 M. Tandens: drsssrich lengsam, Kletorie lehhaf. * Amtlich destgestellte Marktpreise der Bladt Münster vom 28. Jon. bis 28. Jan. 1906. Weinen inländischer per 100 Kg. 18.00, 17.25, 17.— M., do. ausländischer 81.—, 20,25, 10.50 M., Rargen, isländtecher 17.00, 16.25, 15.50 M., de. ensländiecber 19.25, 18.75, 18.25 M. Gerste inländische 16.—, 15.—, 14.— M., de. ausAndiesbe 22.—, 17.50, 14.25 M. Heter inländischer 16.75, 15.75, 14.75 A., 4e. ausländischer 18,—, 16.75, 18.— M. Sctoms 26.—, 23.— M. Beham 24.—, 24.— M. Lisem 60.—, 40.— M. Kartofsin 6.50, 6.— M. Rachtstreh 4.50, 3.75 M. Krammstret 8.—. 2#0 M. Sis(Kles) 7.— 4.— M., Bes(Wissen) 5.50, 4.30 M. Rindfls##ch ger 1 Kllegr. 2.00. 1.20 fl., Schweinebeisch 2.00, 1.40 M. Kalbdssch 2.90, 1.50 M. Hammelßeisch 1##0, 1.40 M. Spect, gerbuch 1.20, 1.90 Ml. Easbutter 2.40. 1.90 M. Der 60 Stück 4.20, 4.20 M.— Vorsiehende betierungen verstehen nich bei höchsten, mittleren und niedrigsten, reug. höcheten und siedriensen Preisen. * Deisburg, 29. Jan. Fruchtmarkt. Weisen, inländischer M. 18,80-18.25. Donan 00.00-00.00, Schwarzmeer 18.50·20.00, Asow 18.50-20.00, Amerikaner 18,10-20.00. Roxgen, inländischer 16.20-16.50. Denan 00.00-00,00. Schwar amser 17.75-18.75, Asou 17.75-18,75. Hater inländischer 15,20-15.40, Desan 00.00-40,00. rusmecber 16.25-17.75. Futtergerste, runsische 14,00-14.25, Mais amerik. 12,50-15.00. Deuan 0000-00.00, Gaqusatiso 0000 00.00, Buchweizen 16.00-17.25. Wesenmehl Nr. 000 24,25-25.25. Kr. 00 23,50-24.00. Raggesmehl Nr. 0 28/0-28.75, Nr. 0/1 22.00 22.50. Bellmschl 11,75-12.50, Grand 9.75-10.50, Kleie 10,50-11,00 emschliesslich Gact. Alles die 100 Kllogramm. Neum, 29. Jan. Preduktesbörse. Weisen nsuer I. 17.70, 42 Il. 16.70. Beggen osser I. 16.10, ll. 15,10, 1lI. 00.00. Hafer seuer I. 15,20, 1I. 14.70, alter 00.00 M. per 100 kg. Kleie 5,80 M. per 50 kg. New-Yorker Börse. * New-Terk, 29. Januer. Schlumspreise. Weisen dust, Mais ststig, Hofer etstig.* Essener Börse. Amtlieber Kursbericht vom 29. Jonuar. Tchlen-Kuus Nachir. Angeh Kebia-Kars Alte Hanse Altendert Aerusta VIkt Blankenburg Boruszis Caroline b. Holzw. Chroies Magaus Ver. Charistte 1420 2675 11 800 1460 2910 11 700 Graf Schwerin 11 825 11 300 Heinrich 4704 4800 Heiene& Amalie— 19 100 Hercales— 11 800 Jch. Deimslebg. 8860— Kaser Friedrich 1209 1326 König. Eliesbeth 20 900 21 200 König Laduig. 29 809 Langenbeuhe — Lothringen 24 4 Mont Casis.. 29 50 Poertingssiepen.— Redelf b. Caast. 6 Schürd.(charl. Biebenplaneten Ver. Theppe Thamenie Unser Prits Victer Vieterin Hedwigsburg Hercyais Hohenfels Hobensellern 36 200 1996 9640 97 200 29 000 4. Gr. Dahlhasser Tiefd. Ver. Deutschland Dorstteld 16 500 Eintrarbt 8200 Bruid 64 700 Fr. Vegel-Unverb. Friedt Nachter Friedrich 4. Gr. Pr. Mepmsese Germanin (Actisszegen Graf Bismarck Kall Alssanderhall Beienrede Bernhardehell Barboch 14 890 16 350 Carisfand— 11 600 Desdemons 845e 6476 Kaiserode Glechauf b. Sond. 19 900 20 060 Neustamsfurt Hanes Silberberg—— Wilbelmehall Nächste Börsenversammlung ündet am Montag, 5. Februar 1906. Nachmittage von 3% bie 5 Uhr, im„Derliser Het“(Hetel Hartmann) statt. Bmen, 29. Jan. Kchlesmerkt. Marktlege in Industmebohlre unverändert keet. Nechfrage nach Hausbrandt# der milden Witterung etwan schwächer. 39 756 se 200 — 11 400 8900 9000 7635 7650 — 10 100 20 000 19 700 18 660 16 675 5. Februar 1906. ellichtes unfelg Berliner Börse. Ergänsungstabelle un den telegr. Abendkursen. Dest. Tess u. Seat-Taplerr. 26.1. 20.1.1 /20.1. 20.1. 96.80 Pomm. Frev.-Anl.—— 3% Prev.-A. 98.99 88.10 Dx. Beichs-Schals Bed. 8t.-Anl. 1901 de. de. 3½ Aayerische Anl. 4 en. de. 3½ da. Eish.-0bl Draunschw.-Lig. Dremer Anl 1890 4o. de. 1896 Gr. Hem. St.-A. 1899 de. de 93.00 de. da. 1698 Hamb. Staater-at. do. amert. 1900 de. da. 98/99 do. Staate-A. 1902 Mechl. Eb.-Schuldv. de. conn. 90/94. 100,20 100 20 Oldendg. 81.-Anl. 98.90 90.20 Bache. Mein.-Ldser. Säche Anleibe Brandbg. Pr.-Anl. Casseler Landeser Han. Pr. VII. VII. Ostpr. 4 Prov.-Obl. 104,50 104. 50 de. de. a½ 99.10 97.90 102.80 103.90 99.70 89.90 101.70/101.70 96.90 100.20 93.80 89.80 100.00— 80.40 86.80 100.90 108.00 100 00 — 90.40 — 99.73 99.00 89.10 KR.XXIIXII. 101. 10 101 80 4o. XVIII. 93.60— de. II.II.XIV. 68.00 fs.e0 Vestpr. Prov.-Anl. 104.76 164.75 Altons St.-Anl. 102.70 108.75 Barmen 1890(101.00 10140 Berliner 84.-Anl 99.60 9e.80 de. 76 78 100.00 99.20 Bielefelder 8t.-Anl. 101.40 101.85 Bonner S 8t.-Anl. 88.00 38.90 de. de. 3½ 99.6e 90.90 Crefid. 1900 ver. 05 101, 10 191.60 Dortmund. St.-Anl. 98.60 98.70 Düeseldorf 1838 96.10 99.40 Elberfelder St. 1890 101,10/191. 60 de. 1839 98.20 90.26 Kassser Stadt-Anl. 1101,70 101.7e Hanner. St.-A. 95 100,10 100 40 Hildesh. 81.- Anl.— Kölner St.-A. v. 98 96.76 99.76 de. de 1000 101, 80/191.80 Nalh.-Rür. A. 9½—— Presssisebe Püntirfeh. Berliser Plandbr. 5/127.80 130, 60 de. de. 4% 116.80 116. 00 4e. 42 4 "*% 48 6 Landsch. Ceatral 4. 4s. 5 Bächsische 4 101.90 101.89 101.80 101. 70 96.49 99.80 67.20 87.80 99.50 90.50 97.20 87.90 Balg. 81.-Anl. 99—— d.. da. u. 166,99 193.80 Chis. Anl. v. 1983—— de. von 1996 198.N0 103. 70 Chine. Anl. 1896 96.40 96.49 Griech. Aul. 81/84 62.50 92.20 de. enan. Geldr. 8e.fe 86.40 W ∆ 5 Sert. am. Anl. 19 Burtett-Lesns base 166 Au: 16.49 Ourungsgrn6 30 Drr.-Stüche Inper ei. usueg. Bl. 10 Amsihen. Neien de. de. Beius de. Coup. u. N.-I. Beigisabe Neien ##i Aein 1 I. 6.106 10.10 419194 1836 419 4n 418— 81.90 81.93 96.47 90.43 Bächetnobe 3½ 98.10 90.20 4o. 8 67.00 07.1# Westf. Land 4. 102. 80 102.80 de. de 9½ 93.30 97.90 Westpr. ritteruch. I 106.00 100.16 1. 42 19Ses 990 de 3½ II 86.30 en de. de. 3 T 89.90— da. 4a. 3 II/ 82.70 96.70 de. neulandsch. 3½ 96.20 96.00 4n. de. 1 96.e9 86.40 5 Sit. Bossreste Anl. 84 92.10 89.10 de. 4. en 99.76 89.76 4n ds. 88 97.49 97.20 de. 6e 69—— Du.Alr S1.-A. 100 I. 96.40— Maild. 45 Lire-L. 86.60 86.00 da. 10 Lim-I. 84.99 87.60 Mesinser B.-dnl—— Wisser Comm.-A.—— Wimer Ipvest.-Anl. 106. 0 106 80 81.88 91.83 106.80 101.80 91.49 91.80 118.86 18.80 Oesterr. Not. 100 Kr. 96.10 66.10 Dam. Neien 100 R. 416.80 218.76 Zeül- bepees bleise— le. Hypsth.-B. 172.1017.1 A. 123.90 124 00 B. 100.80141.20 71 de. Csotit 110.60 110.70 de. Hypethath.— 164.#0 Drosl. Diss.-B. abg. 123.76/ 122 75 Damsser Landeno. 116.00 116.00 Deutache Eflect.-B. 112.50 112 60 do. Hyp.-Bi. 100 E. 162.20 153 20 Deisb.-Rahr. B.— Eberfeid, Bankv. 116.80 117.50 Easener Benkverein 193.60 122 76 Gethser Grunder. 166.76 166 50 de. Privatbenk 126,80 110.20 Hemb. Hyp.-M. 166.50167 00 de. Wechslerbk. 96.25 95.29 Glldesheimer Bank 163.26 161 76 Landbenk 184,76/124 75 . Andas Keung Wisseid.#. 99 u. 20 Marhseche Bant sts4an1 Mechl. Sart 40S f116 de. Gypn.-Aanr 1u2 995 141. u.. 96.# 80.7 Greditbenk. 124 80ß 24 S Mälhamer Bant 114 889 11.# Nertd. Credit-Alt. 121.10/121.4 de Grunderd.-B. 1111 84p 11 Oid. Sper- u. Leihd. Pl#l#ische Bast /166 de. Hyp.-Bt. Pomms Sof.H. Diss-G. 14%84 142.49 Sächsuache Bank 121 80/121.50 Schwarzb. Hyp.-S. 121.7081 20 24 de. Lantb. 40 g. 110.8% 4 19. 80 Schager Benk—— Wertd. Bder.-Anst. 1143, 6611 63 20 Dassete nbser... 86,00 66.50 Dässeld, Höisl 166,80 169 60 Schlegel Bocham 189.80 162.00 Schwabenbrün 160,80 160.76 Wickl. Kupp. 810.50 220.00 Acoumalat-#b. 8:6,70 2 16, 80 do. Besse& Co. 96.00 91.90 #.-##f. Montan-Ind. 143.00 144.26 Adier. Cem. eonv. 129 40 187.76 Allg. Berl. Omaib. 206,00 f b 4 60 Alsen Portl.-Am 820,10 221.00 Llamie. Industrie 921.80 324, 00 de. ssus 210,60 311 20 ###halt. Kohlen 127.00 120.20 Annsburg Steingut 181 50 161.00 Annener Gum. ev.„ 90.25 93.26 Aplerbeck Brgd 196,26 187.50 Lreuberg Berghan 700,00 704. 00 Arusdorter Paper 181.50123.40 burg Wollw. 89.76 83.50 Bendir Holzbearb. 97.50 99.10 Brg. Mirt. Inl.-O. 126.30 126.50 Berlin-Anh. Masch. 234.10 224.00 Bergmann Eektriz. 300.00 310.50 Berhner Klektr.-W. 195.90 196.00 Berselles Bergw. 123.30 123.50 Bisief. Masch. Dürt. 410,00 410. 60 Braunschw. Kohl. 243.00 245.00 de. Pr.-Act. 263.00 103 25 Braunsch w. Jutesp. 21 3.00 214.00 Breiner Wollhm. 299.76 339.76 Caroline b. Oflb. 886.00 397.25 Cassster Federstahl 119.90 520.50 Charletteshütte 71.00 70.00 Chem.-Fahr. Weiler 176.50 176.80 Chem.-Fabr. Albert 344,76 344. 20 Cantu. Electr. Nrüg. 74.00 74.10 Domnsersmarchh. 264,70 356 00 Düsseld. Drabtind. 63.00 61.26 #o. da. V.-A. 84.25 82.10 de. Weggon 391.76 293.20 Dasseld Masch. 121.60 122.00 Eiatr. Braunkohlen 336.80 641.15 Elberfeider Farben 917.60 516.80 Elberfelder Papser 336.00 243.60 Elet. Licht u. Kraft 136.60 196.80 Em.- u. St. Ullr. 163.76 103.76 V.-Eisen Mannst. 191.76 196.00 do. Verzag.. 168.60 106.50 Flensig. Schiflhen 194.76 192.50 J. Preriche& Coo. 186.10 157.90 Gassotor Deutr. 118.40 110.50 Gen. f. eichtr. Unt. 145,40 146.75 Giedb. Woll-Ind. 171,76 174.60 Deutenbsteie. Beaureruste Grevenbr. Masch. 84.80 65.40 Harburg- Wien G. 267,80 266 20 Harkert Brgu M.-F. 160.70 101.20 Hedwigshatte 196.80 197 20 Heianebehall Ch. 196.60 196.20 Hemmeer Cament /113 30 114.10 Hörter Cament 84.50 36.#0 Kahwert Ascheral. 176 10 170.14 Kischser& Co. 367.50 256 50 Kbisch Walseng. 166801180 00 Königin Mar V. A. 71#### 72.50 Lepp, Tiefbohrg. 295,Cefa##S4 Leopoldahall.. 82.ac 81.25 do. 58 Pr.-Act. 126, 20120.25 I. Ibwe& Co. A.-O. 263 84167.80 Lothringer Eisen 46.14 49.20 Loth. La. 6g Pr.-4 92.04 91. 70 194.00107 20 Lunebrg. Wachebl. 118.50 116,80 Markische Maschf. 99.e0 99.10 #. Bergwerk 114.84 117.20 Marienhätte Aoten 106.50116 Mechern. Bergwert 79.00 76.60 Geggener Walsw. 186.80191.50 de. ssus 179.00 131.20 Mulhmmer Bergw. 201 00 201.84 Oberechl. Kolsrk. 167.70 167.20 de. Pertl.-Cam. 213.70 119.20 Oid. Eisenbütt. ev. 102.20 108, 75 Ebein. Anthrac. K. 160.50/160% Rbein Chamotte 99.10 97.20 #h. Bebein.-Web. 106 7 0/1 64 M de. Westf lnd a20.50 231.9# Riebeck Most.-W. 881.60 224 0 Rolendshatte 186 00 24. 00 Seinuschow Cm. 171.84171.20 Schlossf. Schulte 136.259124.80 Bieg.-Solung. Gum. 126.0041 20, 75 Stadtberger Hütte 114,50416.20 Stahl& Solke 126,60136.75 Stausfurt. Chem. F. 147,041 47.25 Stettiner Cham. Akt. 364. 20351. 50 Testonms Misburg 201, 90s 91###0 Thederhall Ver. Dampfziegel Vogt≈ Well Vorwehler Prt. C. Wendereth, A.-O. 132.50121.20 10.20 Se 11 Westl. Boden-A.-G. 126 50117.90 Wille, Demetkmaß 120, 144.80 191.00161.60 184.50164.20 188 541 99. 75 Veut Jntung. 168.20 103.30 — 900 uun 160 Jeuck Schleswig-Beist. 4 11 Wetter-Nacbrichten. Wetterbericht vom 29. Jannar, 8 Uhr vormittegs. 2 55 Nams der Be. S g edts. E et tichtung obemstunge: S*= #o. E:; Wind. ve Uun Bitterungtberian der letzten 24 Stunden Vorkum Hamdurg bachen annover Sder Manchen Scilly 761.6 SW bedeckt 763.7 SW 6 Regen 769.1 ESW 1 bedeck! 767.: WSW5 bedeckt 705.3 WSW 3/bedeckt T72.1 EW 3sbedeckt 173.7 W 4sbeiter 766.6 WSW 4/bedeckt Aberdeen 763.0 RRW 2/dedeckt Lers... m7as 5 sstetect —oen.. 766.8 W 3sSchner 8.71# dagen 759.: WeW!Nedel 41— rande 797.2 WNW2 heiter—9#* 0 meist bewölkt — meist bemöllt 0 meist demelkt Nachm Norschl. e meist bewöllt e meist bemellt 9 verwiege dester — andalt. Norschl. — muist beweilt —9 Kopen euere) Pete Wien. Rom Brindist Heifiuglers Jurich vese B Shellenl.#.##!— 711.7 2 alwoikenl. 1.2####— #eo.e NW esgeiter 7.71 c!— 743.: WRW 7/bedest g####— 776.oS 1/Nedel—##*1— 29. Janvar: Abends 11% Uhr: Die tiese Deprrision äber Nortenrode war heute bis zum weihen Moere fortgeschritton, während das Hochdruckgediet fertgesetzt üder der Alipengegen lagerte. In Deutsoland wehen infolge dieser Druckverteitung ziemlich Ktarle, sbdirestliche dis westliche Winde mit meis trütem. wildem Wetter. sel enweise ist Rogen gefallen. Da bald eine naue Sierung vom Nordmesten folgen wird, so ist eine welentlichWetteränderung nicht zu erwarten. Wetter-Drognose. (Unbefugter Nochbrud wird gerichtlich eenfeigt.) 30. Januar: Zeitweise aufdeiterubet, verwiegenb welllget bie trüdet, windiges, mildes Wetter mit etwas Regen. 31. Januar: Vorherrschend weilig bis trüb, milb. mindig etwas Regen. 1. Fedruar: Wesselnd bewällt, seitweile beiter, milb, minbig Regenschauer. Abend etwes fälter. (Deteorologische Beobachtungen in(Dünfte: am 30 Januer. mergens 7% Uhr. Tbesmemeter noch Ceilius: 5“ Geilius— t“ sisaumme. 10 We1 1.40. Ttin. 1 9e. Oerantwertäc für ben reballleurden Cui Heuptrebereren Sossser enesunt i#s di Enerigen- und Shaflemsrell: G. Chn. Seufen deile in andudse. NSUiunon. TADM Die Elitemarke deutscher Sect-induetrie, ull dee Egeoschaffer der selendetetes Gultenge. Votmter Cari Urecher, Munster i. W., Telrra. — Destsche Milliärtienst- Lokens-u. Verzicherungs-Austal& G. u Hannover. — Brrichtet im Jahre 1676.— Militärdienst-Versieberung, Lebens-Versicherung Rauchfleisch Giamiversicherungabestend: 390 Hillieses Hart Versicherusgnsnm:. Gesamtvermögensbestand:. 180 Millionen Mark. Gesamtauszahlungen:.. 60 Millionen Mark. Im Jahre 1904 murden 30 Milliesen Mart VereichersagsDie Deutsche Milltärdienst- und Lebene-VersicherungeAmtalt a. G. In Hannever übernimmt unter dusserst günstigen Hedingungen die Versicherang von Kapitallen auf den Fall der Erfllangder allgemeinen Wehrpflicht i. Deutschen Reiche— Milltärdienst-Versicherungen— und für den Fall der Erreichung eines bestimmten Lebensalters oder den vorberigen Ablebens mit Elnschless der Kriegegefahr— Lobene-Vereicherungen. Auch bietet sich vorzüglichs Gelegenbeit zur Beschaffung von Kapitallen für Tächterauesteuer-, Studleusweche ete. Alle Leberschüsse fallen den Verstcherten zu.(g 222) 7 der Straßen=Polizelcm 10. Mal 1878 bezm. in jetzt der patentamtlich geschützte Name für den weit und dreu dekannten, bei Arzt und Hubittum gleich beiiebten bflebbrust Jeher Poustht des Eobers und fauge imm a. RREIIE RHEINBERGan SAnten Gege## 194, Anerkannt bester Bitterilkör! Underberg-be###hmp. Nr. 91. dMltegs-Ausgabe. amiliennachrichten. Seiue* 7 5.— ri 30 3. Ssien. Jebans Gageten Woilhel45 S. 6sen.— erich Meimamans. 30p. nueuschen.— Zran Deichr. #l. Morte ged Stein. 40 3. ####ng-Ruprost.— Swe Adam Thoden. Kuttz ged Findrück, 71 3.. Düßrideis= Beimerswertt.— Der. #####ild. 64 3. Dasselderf.— bus Smi Brüßer Heurtatte ged. L#ichdoum, 49 B., Eckratz.— Batul Carottur Heis, 45, Dalselben!— Srüul Nach unten brennendes Neues bodel Bos Auerlicht Oesstsche Beichs-Petente 9. 45 J. DalNatalue Micetay 72 J. Codtenz— Frau Haupt. e 9 Ju Jlrg, Lu#se ged. Radt elder, 75 J., Riederlapnstein. Joz. Schafer, Prrusrrurruaeeen Helene Driessen Antelt Zenielde Verlobte Bechelt, Jasser 1906. ansanasannaanaaan Nur echt zu haben bei den Gasanstalten sewie allen Geschäffen, weiche durch unser Plahat mit dem reten 2# Lves kanntlich sind. Gesgiüblicht Alnlengesellechat Todes- Anzeige. Boit dem Allmüchtigen bei es in setncm unersorschlichen Morgen 10 Uhr unsern guten Reutner Edmund Lau zu sich in tu Ewigkeit zu nehmen. Er stand nach lüngerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlvordereitet durch einen chutstl. Ledenswandel und gestärkt durch den öfteren Empfang der hl. Sterdesakramente, 82. Lebensjadre. Die Seeie des tzuren Verstorbenen wird der christlichen Fürditte, desonders dem Priester deim dl. Medopfer empfotzten. Neuenkirchen(Bez. Münster), Adenau(Bez. Codienz), den 29. Januar 1906. Die trauernden Angehörigen. Die Beerdigung findet am Dounerstag, den 1. Fedruar, morgens ½9 Uhr statt, gleich darauf das feierliche Serlenamt. A Eilt sehr! Ziehung destimmt in 5 Tagen! Gedr günstig! 700000 Mart bar. 30.000 M., 75.000 M., 50.000 M., 30.000 M. 2c. Straßburger Lose 3,30 M., Wohlfahrtslose 3,30 22 (nach anewärts für Porto und Liste zu 20 Psg. exern.) 66 efte A. Rolef,# Allen Lesern d. Itg. zwocks Reklame ein N. Ooili g. Rchn. ## spren. 2 Pfd. Lose fll. Anchovis, 30 nen M. Der. 20 50 Sardell er. 1 Sick. Lachs u. 1 ganz. Kieler Rauchal. Eides zus. nur 3M. Soig. Vor. Degeners Zischerer Export Swinemünde 244 Oftfer. Joh. Aloys Bruun, Emailleur u. Goldschmied, Münster i.W., empfichtt einer hochwürdigen Geistlichkeit seine in eigener Werkstatt aus freier Hand gefertigten(7) Kirchengeräthe und Gefäße G. 2 R.Weber Gebr. be##emschele Fabrik von Gasbadeöfen Verlangen Sie Kataleg. Verhauf durch den Installatsur. 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Indem wir dicse Vorschristen diernit erneut in Erinnerung briugen. sahn wir glechzritg borant anf. aiksam, daß Außerachtlassung## Bestimmungen nicht alletn Bestrafung zur Foige dat, sondern gegedenen Faus auch zu Ersapansprüchen etwaiger Geschädigter fuhren kann. 823 Abj. 2 B. G. B Münster, den 25. Jan. 1906. Die Polizei=Verwaltung. Dr. Jungebledt. Nk. K 000.— sichem I. Oppothek zu lechen actucht. Ofl. end I. 339 an dir 24. 84, erbeten. □ Hartmann’s Landreisen I. Reis 4. Mad am5b er. Adoste Carto, Rem. Nespel, FletenVenedig— Dauer der Reis2 Tage. Preis Mk. 8·0. 5 nur 4 Retee + 800. Ferienreiss Ostem 1906 nach Luzern, Mailand, Veneder Norenz, Rom. Nespel, LazerPran kord— Daur Persknich. Fühnag s: inci Wein und sehr begucme: Reisen Verlengen Sie Prespchte von Jos. Hartmann's Reise-Bureau Bonn Ein Oppetd. bof. gesucht H. 86 a. du Erpen der Zeitung, Odtrup. Automobil-Centrale Opel-Darracg a. u. Grai Adolistr. 63/65, Düsseldorf. Telephon Ho. 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