Werdan Weing 9 34 alstrng hologisch der Ach die Acch brüten acirt un Nach de um Käß n, fütten n Platz aber Käßig a äußererheit n Unruc im Spozie Kinden badische 6 zu S er roßherza igkeit# rung. üht seien es gelt 1 pflegen Thätz) nden, 1, rate zu leiste en Sch as hienz aller de 1 erlig land fol selche Nr. 206. — Gelsenkirchen, Mittwoch, den 3. September 1884. 10. Jahrgang. Preise, currenz sich innerhalb gewisser Schranken hält Eine berühmte wissenschaftliche Anstalt— ten Jas der einheimnische Produent einen erhöh, wird erzählt— setzte einmal einen Preis Zur Production empfindet. "] Danach 1 zu beurteilen sein, was von den Rlagen über Verteuerung der„unentbehrso wiro erzählt— setzte einmal einen Oreis auf die gründlichste Beantwortung der Frage. warum tote Fische schwerer seien als lehend“ un vie gtnnetie Wrmrug der Frage, den#f c wird au, beurteilen sein, was von .##r gegrere feien uis tebenoige, si tesen über Verteuerung der„unentbehrIpanis auserordentlich gelehrte Arbeiten über wert svensmitel“ zu halten ist und welchen diesen wvegennano wurden den Dreisrichterns##z die Ausführungen der radicalen Freieingesendet, keiner der herren Verfasser aber gudler ader die verderblichen Wirkungen der hate eine Untersuchung darübe. für not. ölle in Wirklichzet kommeh esdienste Aufmer enken. i. 1711 ung Zeitung ttes uo ehen W seur, r. Nr. ug sichen, er, gara Honig. tthauset ergebei# aß ich Tage zerei und gu ge trage mpfohlen mit. straße üble. 9 gi...ce sichung darüber für notwenoig gehalten, ob es überhaupt wahr ist, daß das Gewicht toter Fische dasjenige der lebendigen übertrifft. An diese alte Anekdote wird man erinnert, wenn man gewisse Dolksredner und Zeitungsschreiber unaufhörlich davon raisonniren hört, daß und warum die„unentbehrlichen Lebensmintel" durch die Zölle verteuert würden. Der Auseinandersetzungen darüber ist kein Ende: der Hauptpunkt, die Frage nämlich, ob seit Einführung der Hölle auf Getreide und Dieh wirklich eine Verteuerung der Lebensmittel Olatz gegriffen hat, wird dagegen regelmäßig mit Stillschweigen übergangen. Ganze Bibliotheken sind darüber zusammengeschrieben worden, daß der Zoll nicht vom Auslande, sondern vom Inlande getragen werde und daß dieses letztere den Schaden zu tragen habe. Daß ein soicher Schaden, d. h. eine Verteuerung von Brot und Fleisch vorliegt, hat aber noch nienachzuweisen vermocht. Im Gegenteil steht fest, daß die Dreise für diese Lebensmittel noy der Erschwerung der Einfuhr aus dem Auslande nicht gestiegen, sondern gesunken sind. Welcher Lärm wurde nicht s. Z. wegen des Schmaineg der Einfuhr von amerikanischem Tchhwemesteisch erhoben. Heute weiß jeder Geschäftsmann, daß der Oreis für Schweine seiturd Jas 20 und 25 pCt. zurückgegangen ist und dug die vor Erlaß des Derbots eingeführten amerikanischen Dorräte großen Teils unverkauft und unverkäuflich auf Tager liegen. Aehnlich wie mit dem Fleisch ist es mit dem Getreide zugegangen, dessen Oreise wesentlich die früheren geblieben sind. Einer Erklärung dafür wird es für practische Leute kaum bedürfen. Jede Erschwerung der Einfuhr ermutigt die einheimische Oroduction, weil diese erhöhte Aussicht darauf gewinnt, überhaupt wieder verkaufen zu können. Die Klagen über schlechte Dreise dauern fort, der Absatz aber ist nichts desto weniger erleichtert worden, weil die bloße Thatsache, daß auf die Zzeichneten Gegenstände ein Joll gelegt worden, der Aeverstutung aus dem Auslande einen senr Kat hise vorseschoben hat. Der Impormit der Gefahr zu rechnen, daß seine verzollte Ware unverkauft bleibt und daß ihm gus dem Versuch, dieselbe speculationsweise auf zu werfen, directer Schaden wächst. Die Folge davon ist, daß die Coni. wirn###erblichen Wirkungen der „f in Wirtlichten haven: ungefähr denselben Wert, wie die gelehrten Abhandlungen darüber, daß tote Fische schwerer sind, als lebende. 0 Die Berliner Bewegung. Die Berliner Bewegung ist eine eigenartige. Es wäre daher auch falsch, sie nach denselben Gesichtspunkten beurteilen zu wollen, wie sonst die Parteibewegung im Lande. Man muß mitten darin stehen, um ihre Bedeutung erfassen zu können. Es ist eine gemischte Gesellschaft, welche sich zur Bekämpfung der principtell regierenden Fortschrittspartei zusammengethan hat. Diese ist der gemeinsame Gegner, aber die Gefährlichkeit dieses Gegners finden die verschiedenen Gruppen auf verschiedenen Gebieten. Die Conservativen bekämpfen in der Fortschrittspartei die entgegenstehende politische Auschauung, die Gouvernementalen— eine Bezeichnung, die in unseren Augen nichts Odiöses hat— die grundsätzliche Opposition, die Antisemiten das Judentum, die ChristlichSocialen den kirchlichen Unglauben 2c. Es versteht sich von selbst, daß sich diese verschiedenen Gruppen nicht haarscharf scheiden, eine Grenzlinie läßt sich nicht ziehen. Es ist auch erklärlich, daß wer einmal in die Bewegung mit hineingezogen wird, schließlich auch von den Tendenzen anderer Gruppen etwas mit aufnimmt. Es gilt dies namentlich von den antisemitischen Tendenzen. Nan mag das bedauern, aber man sollte darüber nicht ohne weiteres den Stab brechen. Der Antisemitismus hat in Berlin tiefe Wurzeln gefaßt und es wird demselben beständig neue Nahrung zugeführt. Der Antisemitismus ist es vor allem, der die„Berliner Bewegung“ für die Fortschrittspartei gefährlich macht, denn er reißt in diese die empfindlichsten Lücken. Tausende, die als Antisemiten für Stöcker u. s. w. stimmen, würden ohne den Antisemitismus fortschrittlich stimmen. Man wird sich erinnern, daß Henrici, der einer der eifrigsten Apostel des Antisemitismus war, im Anfang sich offen als Anhänger der Fortschrittspartei bekannte. Der Schritt von der Fortschrittspartei zum Conservatismus ist in Berlin ohne Vermittelung kaum denkbar. Die nationalliberale Partei in Berlin bildete in den letzten Jahren ein solches Mittelglied nicht; sie glich vielmehr einer schiefen Ebene, auf der nur wenige haften konnten, sondern zum Fortschritt hinunter rutschten. Es hat den ###ls ob das jetzt anders, besser werden sbure. aber darüber wird mehr Zeit vergehen, als bis zu den kommenden Reichstagswahlen vorihnen der Antisemitismus bringt. Aber sie haben didaten, sofern diese sich im kirchenpolitischer, schiedenen antifortschrittlichen Gruppen inniger an— und an solchen fehlt einander zu schweizen. Wenn Love und Straße nicht— drosen. erstumntern Loorz in öffentlichen Versammlungen mit Schimpfworten betreffenden Wahlkreisen wirklich so weit einschüchsan Sar,. iet aus eschmst, sonderns dr Jute lchen Faiger scher. Löwe hat uns geschimpft. Schreiber dieses hatsragendsten Aufgaben, mit..“ eine Anzahl solcher Wandlungen mit angesehen. Reichstag, alerdings erst= es Kann man sich über dieselben wunderns Da wol zu beschäftigen haben wird, die Verhältnise anders liegen, wie in der Reichs Daß die Präsenstirte de ie Wedttäge. hauptstadt— und diese hat eben in iher Art Septennat Käuft. 1. eende schafts=, Social= und Colonialpolitik der Regierung klar ausgesprochen hat, so ist doch nicht daran zu maligen Legislaturperiode stimmen werden, andere haben sich sogar für die jährliche Bewilligung der Präsenzstärke der Armee ausgesprochen.# Die„Freiconservative Wochen=—sstärke der„m auogesprochen. Burch Correspondenz drartige Bestmmung würde es in Zukunft bei allen Wahlen sich in erster Linie um die = Lespenrenz schreibt:„Der Wahlkampf hat, obgleich der Termin für die Neuwahlen noch nicht definitiv feststeht, schon bedeutend an Lebhaftigkeit gewonnen und ist dadurch die Stellung der Parteien zu einander eine bei weitem klarere geworden. Der principiellen Opposition scheint sind, wenn aus den Aeußerungen der bedeutenderen ultramontanen Blätter ein Schluß gezogen werden darf, nun auch das Centrum zugesellen zu wollen. Es dürfte dies Verhalten nicht lediglich durch polnische Rüchsichten veranlaßt worden sei, mitgewirkt hat dazu jedenfalls die Ueberzeugung, daß, sollte es dem Reichskanzler gelingen, eine Majorität aus den der natsonalen Sache ergebenen Parteien, der beutschen Reichspartei, den Nationalliberalen und den nicht zum ultra=orthodoxen Flügel gehörenden Deutsch=Conservativen zustande zu bringen, das Centrum seine bisherige den Ausschlag gebende Stellung verlieren werde. Die Organe des Centrums führen demgemäß eine außerst heftige Sprache gegen die beiden gemäßigten Parteien und versuchen die Wiederholung ähnlicher Vorgänge wie im Duisburger Wahlkreise, wo die Deutsch=Conservativen sich bekanntlich für milsickeraee g. n.4 zn erster Ainie um die Milllarfrage handeln und der Bestand des deutschen Heeres von schwankenden parlamentarischen Patorkäten und den Zufälligkelten anderer polilischer Fragen abhängig gemacht werden. Zu einem so freventlichen Spiele mit der Wehrkraft Deutschlands ist aber die heutige Zeit, aller friedlichen Aussichten ungeachtet, nicht angethan. Alle dem Vaterlande aufrichtig zugethane Wähler können nur wünschen: die Armee dem parlamentarischen Parteikampfe möglichst entzogen zu sehen und schon aus diesem Grunde werden die DeutschConservativen hoffentlich überall in den gemäßigten Parteien die ihnen näherstehenden erblicken als in den Anhängern des Centrums, durch welche in Verbindung mit Deutschfreisinnigen, Polen, Welfen w. leicht eine die Größe und das Ansehen Deutschlands, durch Schwächung seiner festesten Grundlage bedrohende Majorität im Reichstage gebildet werden könnte." tchl siehen) Damst Wan gut tie. mache kr. 20 Siebenbürgen, Land des Segens, Land der Fülle und der Kraft! Mit dem Gürtel der Karpathen Und das grüne Kleid der Saaten, Land voll Gold und Rebensaft. Siebenbürgen, Land der Trümmer Einer Vorzeit, stark und groß, Texen tausendjähr'ge Spuren Ruhen noch in Deiner Fluren Ungeschwächtem Ackerschoß. Siebenbürgen, grüner Tempel Mit der Berge hohem Chor, Wo der Andacht Huldigungen Steigen in so vielen Zungen Zu dem einen Gott empor. Siebenbürgen, Land der Duldung, edes Glaudens sichrer Hort! Mho'st Du bis zu fernen Tagen ein Herd der Freiheit ragen Und als Weyr dem freien Wort! Siebenbürgen, süße Heimat! Unser teures Vaterland! Sei gegrüßt in Deiner Schöne, und um alle Deine Söhne Schlinge sich der Eintracht Band. Irene, Nar Rolike. die Braut eines Abends. Roman von M. Fischer. . Ich dachte, Du hättest gesucht, Irene von hlerisch, ausernen?“ sprach Mrt. Kenmore de„Heide##ug. Lhat, was ich konnte,“ antwortete Elaine ale iesgeben. dat Irene, sich in den Salon zu chillate unan den Spielen teilzunehmen. Sie ein, doch ungtüchelgerweise kom Nr. Kenmore dazu, und neckend nahm sie ihn mit sich. 4. Canitel Er betrachtet Irene nur als ein Kind!“„Vermäbl. „Als ein Kindv“, wiederholte Mary soöstisch. lriesen aiu uund Vermätlung wolen vir pielen!“ se st so alt. wie Du warst, als Dn—: Leinander, alg den delier Mödckentiunen burch Mary neige sich dicht an Elains Ohr. Die sch dem Salon u Tocdter Nlary Worte, die se ihr zuftüsterte, mußten eine ver= fähgen a. u uiderten, vo de nocg nicht bolnichtende Wirklung auf se heben, denn se wurde, und wohin due de teitichen Speile triebhen bleich wie der Tod und ihre Hand gris nach dem Kermore enfäher: 810 Herzen, wie um den wilden Schlag deselben zu ordentliche Sommerfest sillen. Mileidsos entfernten sich Mach und sodaß die nach Huns u eiu udeinein großes, Mrs. Brooke vos der Aerusten, die, Hiuter den eine.—— urten dctenden Gäte auf sbracen usanmensant Iyre Angen bickeal zund wer soel de Vroat. selah.. und weiter wogten Die luligen Tanzgneloden aurách. dreue Proter“ Hgadr es Hürmig Sand und im Sülber:]„Ihr Covaler, ae sian, aisen am. Bi. au. eidienr dun Gd ar- Auni unr uur staries Autliz..... e Guldo Kennoxs. pehrte sich anfangs beftig Neuigkeiten aus der Verwaltung. Central=Verein der deutschen LutherStiftung ist zur Annahme der ihm von der Stadtgemeinde Berlin im Betrage von 100000 M. und stürkies Antiig. Und Mr. Brooke kam noch immer nicht! Elaine saß wie unter einem Zauberbann. Sie ahnte nicht das entsetzliche Verhängnis, welches in dieser Stunde das grausame Schicksal spann Wie fhige g doppeller Wucht treffen sollte. Schrsch, sich nur von einer furchtbaren Last „Arme, arme Irene!“ flüsterten ihre bebenden Srreane Tercne über ecenr di. in more wehrte sich anfangs beftig gegen die ihm zugebachte Rolle, aber endlich gab er dem Drängen der ihn Umringenden nach und harrte gelangweilt der Dinge, die da kommen sollten. Irene, die sich gleichfalls widersetzt hatte, die Rolle der Braut zu übernehmen, erblickte in diesem Moment Marys zorniges Gesicht an der Thür und bestiguge se, die Rolle der Braut zu spielen. Galt es voch, Mary zu ärgern. Mit gesenkten Wimpern ließ sie sich von den Mädchen mit einem impeboisicten Brautschleier schmücken und die esnach ich wie mn P. lepsoen Thrine un Thrche dder Migrien= urd a. u cteier onicen und de hie Wangen herabstoß und auf das kostbare Kleid,#. und Orangebluten in das Haar flechten. das sie trug und das, gleich trügerischem Glanz, ihre v. nuder den gesentten Wimpern ein Herz voll Jammer und sitnsterem Eiend barg.“ 8eden vor greude leuchteten. a## wie zornig Mary sein wird!“ dachte ISteue ver sich.„Ich glaube, 1c habe mich nan genug an ihr gerächt, und sobald das Spiel vorüber ist, soll sie ihren Verehrer wieder zurück haben.“ 3 „Wer wird der Geistliche sein?“ erschallte von neuem die lebhafte Frage. „Mr. Clavering, Mr. Clavering!“ riefen „Er hat ganz das Aussehen eines Geistlichen, mit seinem langen, schwarzen Rock und der weißen Binde. Bitte, Mr. Kenmore, holen Sie ihn herbei.“ Gleichgültig begab sich Guido zu dem geistlich aussehnden jungen Mann, der, sinnend in die mondbeschienene Landschaft blickend, in einer Fensternische des Nebensaales lehnte. „Entschuldigen Sie,“ sprach er ihn in demselben gleichgültigen Tone an,„wir feiern eine Vermählung! Wollen Sie die Güte haben, die Trauung zu vollziehen?“ Träumerisch blickte Mr. Clavering auf. „Ist das nicht sehr plötzlich!“ fragte er. „Ziemlich!“ lachte Mr. Kenmore, und ohne weitere Worte zu verlieren, begaben beide sich in den anstoßenden Saal, wo eine Schaar kichernder Hochzeitsgäste sie schon erwartete. „Pie Leumore stellte sich lachend neben seine jugenbliche Braut. Man gab Mr. Clavering ein Gebetbuch in die Hand und stellte ihm den Bräutigam und die Braut vor. Schegug ze fnete das Eenewuch und die Handlung begann. Mit angehaltenem Atem blickte Mary dem als sei alles tiefer Ernst. Htem Schleter heror. caut unter psthtrich Ansern drdof, Eite, wpoltz hre Braut derx Stadt Leipzig im Betrage von 15 000sM. hachten Schenkungen die landesherrliche Gemigung erteilt worden. Durch eine frühere Verfügung des Finanz= nisters war den Kreissteuer=Einnehmern und Jeuer=Empfängern die bei denselben üblich gewesene olung der an die von ihnen verwalteten ssen mit der Post eingehende Wertndungen untersagt und darauf seitens des inisters des Innern ein gleiches Verbot an die Indanten der Kassen seines Ressorts in den Veraltungsbezirken gerichtet worden. Nachdem jetzt r Finanzminister eine andere Anordnung dahin troffen hat, daß einstweilen bei den Kassen, bei nen aus der Bestellung der Wertsendungen durch je Briefträger Schwierigkeiten erwachsen oder zu fürchten sind, die fernere Abholung der gedachten zendungen von der Post sowie die Abgabe oder ufrechthaltung der erforderlichen Abholungsirklärung zu gestatten sei, hat neuerdings auch „züglich dieser Anordnung der Minister des nnern eine entsprechende Verfügung für die Renanten der Kassen seines Ressorts erlassen. tend gestiegen, nicht nur die der Handwerker, sondern auch die Löhne der Feldarbeiter, und wenn das so bleibt, so wird die Auswanderung aus Deutschland nach Amerika merklich abnehmen.“ Diese Aeußerung steht doch in directem Gegensatze zu den Lehren der Fusionisten. Politische Tages=Rundschau. * Ferlin, 2. Sept. Der Kaiser, welcher heute, m Sedantage, nach 10 Uhr sein Palais verseß, um Heerschau über die in Berlin, Potsdam, Tharlottenburg und Spandau garnisonirenden ardetruppen zu halten, war, wo er sich zeigte, Begenstand unbeschreiblichen Volksjubels. Die große Herbstparade hatte tausende und tausende zu Fuß, zu Wagen und zu Pferde nach dem Halleschen Thore geführt und ein herrlicher Herbstag, genau wie heute vor 14 Jahren, erhöhte die illgemeine Feststimmung des Tages. Für den Abend sieht man vielfach Vorbereitungen zu einer NLC. Wie wenig das Centrum diejenigen Conservativen, welche sich ihm an den Hals werfen, in der gegenwärtigen Situation als wertvolle Bundesgenossen und Freunde ansieht, beweist die„Germania“, indem sie sogar die„KreuzZeitung“ unbarmherzig zu der„liberal=conservativen Mittelpartei“ wirft und ihr den Krieg erklärt. Der Vorschlag des„Westf. Merk.“, in Duisburg mit den„Freisinnigen" zu practiren, hat natürlich den Beifall des führenden ultramontanen Blattes. Eine ähnliche Abmachung, meint die„Germania“, habe schon in Schlesien die besten Erfolge gehabt und könnte auf viele Wahlkreise ausgedehnt werden. Daß die„KreuzZeitung“ dem gegenüber noch immer zu laviren und sich an die„Germania“ heranzuwerfen sucht, macht keinen besonders würdigen und für ihr politisches Verständnis günstigen Eindruck. * Berliner Blätter erinnern, daß mit dem 9. d. das Gesetz vom 9. Juni d. I. gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen vollständig inkraft tritt, wonach die Herstellung, der Vertrieb und der Besitz von Sprengstoffen, sowie die Einführung derselben aus dem Auslande, unbeschadet der bestehenden gesetzlichen Beschränkungen, nur mit polizeilicher Genehmigung zulässig ist. Stützen des Thrones u. s. w. wieder einmal in langer Rede zu verwerten und so die Grundlage zu dem Kernsatze zu schaffen, daß nur ein Centrumsmann in den Reichstag gewählt werden dürk * Lendon, 2. September. Der„Times“ wird aus Peking heute früh telegraphirt, daß in den Straßen Anschläge angeheftet sind, in welchen der Krieg gegen Frankreich proclamirt und gleichzeitig allen Bewohnern unter strengen Strafen anbefohlen wird, sich jeder Belästigung der Angehörigen anderer Nationen zu enthalten. * Edinburgh, 2. September. Gladstone stellte gestern Abend vor einem großen Meeting in Abrede, daß England die Colonisation der Deutschen eifersüchtig betrachtete; er sei vielmehr vom Gegenteil überzeugt. Die Richtschnur Englands müsse sein, sich gegen andere so zu verhalten, wie England wünsche, daß andere sich gegen England verhalten. Gladstone äußerte sein lebhaftes Bedauern über das Scheitern der Conferenz, lehnte aber über die künftige egyptische Politik jede Auskunft ab, bevor Northbrook und Wolseley ihre Missionen erfüllt haben würden. Illumination. Wie man hört, hat der Kaiser nach „Schluß der Parade einige Beförderungen und Ordensverleihungen an verdiente Militärs vollzogen. §* Der deutsche Kronprinz wird demnächst in Franken und der Oberpfalz Inspection über einzelne Teile der bayrischen Armee abhalten und außer preußischen Offizieren auch den Hauptmann v. d. Tann vom bayrischen Armeecorps in seiner Begleitung haben. §* Der Exgesandte am Berliner Hofe, Sargent, ist neuerdings wieder von einem Berichterstatter des„California=Demokrat“ interviewt worden. Was Sargent über sein Verhältnis zum Reichskanzler sagte, das hat er schon verschiedenen anderen Reportern erzählt, ebenso, daß nach seiner Meinung außer Bismarck Lasker am meisten zur Herstellung des deutschen Reiches beigetragen habe. Letzteres ist nun mal fixe Idee bei ihm. Hoffentlich fällt es ihm nicht ein, einmal die Geschichte der Begründung des deutschen Reiches zu schreiben. Ueber den Kaiser äußerte sich Sargent sehr ehrfurchtsvoll, während sein Urteil über den Krouprinzen an eine Bemerkung in dem berüchtigten Buche„La société de Berlin“ erinnert, dessen intellectueller Urheber noch immer nicht bekannt ist. In Berlin verkehrte Sargent bekanntlich fast ausschließlich in fusionistischen Kreisen. Was werden seine ehemaligen Freunde aber zu folgender Auslassung sagen? „Bismarck versteht es besser, als alle anderen europäischen Regierungen, den Socialismus in Schranken zu halten. Im ganzen findet die socialistische Bewegung bei den Deutschen keinen Anklang, wenn auch das Feld für eine derartige Bewegung vorhanden ist und es nicht an den Bedingungen fehlt, welche die Ausbreitung der Lehre begünstigen, denn die Lage des Volkes ist eine traurige. Es herrscht ungeheure Armut unter den arbeitenden Klassen, und doch haben sich die Verhältnisse in der letzten Zeit bedeutend gebessert und der Wohlstand ist größer, als er noch vor einigen Jahren war, ehe Bismarck seine Schutzzollpolitik durchgeführt hatte. Durch diese Politik hat Bismarck den deutschen Fabrikinteressen in hohem Grade genützt. Englische Waren werden immer mehr durch deutsche Fabrikate verdrängt und infolgedessen sind die Löhne bedeu8* Zweidrittel des dänischen Handels mit dem Auslande entfallen auf Deutschland und Großbritannien. Nimmt man jedes Land für sich, so beträgt zwar die zwischen Dänemark und Großbritannien umgesetzte Warenmenge das Doppelte der zwischen Deutschland und Dänemark umgesetzten, aber gleichzeitig ist der Wert des Umsatzes mit Großbritannien erheblich geringer als der Wert des Umsatzes mit Deutschland, und was für uns besonders ins Gewicht fällt: im Umsatze mit Großbritannien überwiegt der Ausfuhrhandel, während bei dem Handelsverkehr mit Deutschland der Einfuhrhandel die Ausfuhr übersteigt. Was speciell den Umsatz im Jahre 1882 betrifft, so hat derselbe nach dem im„Deutschen Handelsarchiv“ vorliegenden Berichte inbezug auf den Handelsverkehr mit Deutschland sowol im Einfuhr= wie im Ausfuhrhandel eine noch nie dagewesene Höhe erreicht. Im Jahre 1882 betrug die deutsche Einfuhr nach Dänemarck 97½ Millionen Kronen, die dänische Ausfuhr nach Deutschland 60 Millionen Kronen. * Straßburg i.., 1. September. Der Kaiserliche Statthalter Generalfeldmarschall Frhr. von Manteuffek hat, nach der„Straßb. Post“, gestern Abend einen sechswöchentlichen Urlaub nach Bad Gastein und Salzburg angetreten. * Aus München schreibt man der„K..“: Auf politischem Gebiete sind aus der abgelaufenen Woche zwei Versammlungen erwähnenswert. Die erste vereinte den Ausschuß der nationalliberalen Partei zur Beratung eines vorgelegten Statutenentwurfs und der weitern Vorbereitungen für die nahe Reichstagswahl, wobei die Einberufung, einer größern Versammlung für Mitte September und die Aufstellung einer für alle liberalen Elemente annehmbaren Candidatur, wie wir dieselbe in diesen Spalten schon wiederholt als dringend geboten bezeichneten, in Sicht genommen wurde. Die zweite war vom katholischen Wahlverein berufen und gab dem Landtagsabgeordneten und Magistratsrate Biehl Gelegenheit, seine vielverbrauchten Phrasen über den durch die Gewerbefreiheit herbeigeführten Untergang des Mittelstandes, die Notwendigkeit selbständigen Vorgehens der Handwerker, im Kampfe gegen das internationale Capital, die Gegnerschaft der besten Provinzielle Nachrichten. * Gelsenkirchen, 3. Sept. Der gestrige Kernfesttag gehörte unsern Schulkindern. Morgens fand einstündige offizielle Feier in den Schulklassen statt. Mittags 1 Uhr setzte sich der gemeinschaftliche Festzug evangelischer und israelitischer Schulkinder von dem Hiberniaplatze aus, welcher als Sammelplatz bestimmt war, in Bewegung nach dem Kriegerdenkmale auf dem Kaiserplatz. Man glaubte vielseitig, die katholischen Lehrer würden ihren Kindern, um bei ihren patriotisch gesinnten Mitbürgern und den Eltern ihrer Kinder nicht anzustoßen, den Ausmarsch gerne gestatten— doch nein— dieselben haben sich— wie es scheint— nach deren Colleginnen richten zu müssen geglaubt, welchen der Sedantag wol noch nicht recht zum Bewußtsein gekommen sein mag. Was es mit der offiziellen Sedan=Feier in der Schule unter diesen Umständen auf sich gehabt haben mag: Es soll nicht unsere Sache sein, wiederholt darüber zu berichten. Wir begreifen hierbei nicht, daß die Localschulinspection dort nicht ins Mittel greift, um das einträgliche Bürgerband, welches nach kürzlich verlebtem Schützenfeste, meinen wir, sich enger um die Bürger geschlossen habe oder doch habe schließen sollen, allgemächlich befestigen zu helfen. Alles hat aber bekanntlich seine Grenzen. Die Grenze wird leider an patriotischen Festlichkeiten stets gezogen. Man wird uns entgegenhalten, eine derartige Kritik gehöre nicht in den heutigen Festbericht. Und doch gehört sie dahinein.—— Lassen wir also den Kinderfestzug durch die Augusta=, Vereins=, Kirch=, Neu= und Friedrichstraße nach dem Kaiserplatze marschiren. Dort angekommen, hielt Herr Lehrer Rode eine Ansprache an die Kinder, die Ereignisse aus dem Kriege von 1870 und 71 und die verhängnisvollen Augenblicke der Gefangennahme Napoleons mit seiner ganzen Armee bei Sedan in die Erinnerung zurückrufend. Redner knüpfte an die Worte unseres Kaisers an: „Welch eine Wendung durch Gottes Fügung", Gott dankend, daß er das deutsche Heer von Sieg zu Sieg führte. Dem französischen Volk, das sich stets als das erste Volk der Welt betrachtet habe, sei es am Sedantage 1870/71 zum Bewußtsein gekommen, daß es unter Napoleon nicht hätte weiter gehen können. Daher der unendliche Siegesjubel am 2. September, der ein Tag sei, den Gott gemacht. Redner belehrte die aufmerksam lauschende Jugend, die Errungenschaften Deutschlands zu beschützen und zu behüten. Sollte später einmal wieder der französische Störenfried es wagen wollen, so mögen auch sie, die Knaben, Deutschlands Ruhm mit Gut und Blut verteidigen, um Deutschlands Glanz der Welt zu erhalten. Wir Alle wollen dem lieben Heldenkaiser und Deutschland treu bleiben bis zum Grabe! Wilhelm I. der allgeliebte Kaiser lebe hoch.— Ein donnerndes Hoch brachte die Schuljugend aus, worin die vielen erwachsenen Festversammelten und dann in„Heil Dir im Siegerkranz“ einstimmten. Wegen des drohenden Regens mußte die Feier gekürzt und der Festzug nach dem Festzelte in Bewegung gesetzt werden. Herr Wilhelm Vogelsang hatte bekanntlich dort für Bewirtung der Schuljugend gesorgt. Leider ließ das Arrangement behufs Verteilung von Butterbrödchen(die erst gestrichen werden mußten), Kuchen und Limonade viel zu wünschen übrig, sodaß lange Zeit darüber herging, ehe alle Kinder versorgt waren. Die Kinder hatten viel Freude, und der sich in den Festestummel mischende starke Regenschauer wich bald, sodaß große Kinderpolonaisen und Spiele im Freien unternommen werden konnten. Um 6 Uhr kehrte der Festzug zurück, nachdem Herr Lehrer Oberwinter dem Veranstalter und Festgeber, Herrn Wilhelm Vogelsang hier, im Namen aller Kinder den Dank ausgesprochen und ein dreifaches donnerndes Hoch ausgebracht hatte. Im Zelte war mittlerweile für Concert= und Ballmusik von dem Festgeber gesorgt. Wir waren zwar nicht dort, doch darf angenommen werden, daß für Erwachsene dortselbst Sedan in recht patriotischer deutscher Art und Weise bei Wort und Lied gefeiert wurde. 1 Zu Anfang vorigen Monats berichteten wir über das seitens der Gelsenkirchener Bergwerks=Actien=Gesellschaft auf ihrer Zeche Fürst Hardenberg neu eingerichtete Soolbad. Die Frequenz dieses neuen Bades hat auch im abgelaufenen Monat nichts zu wünschen gelassen; in den vorhandenen 5 Zellen wurden nicht weniger als 2049 Bäder verabreicht. Das Unternehmen hat entschieden eine ganz bedeutende Zukunft, denn es wurde uns von competenter Stelle versichert, daß der Jodgehalt des Wassers den der Kreuznacher Wasser, die bekanntesten der jodhaltigen, noch bedeutend übersteige.— * Zum Zwecke der demnächst stattfindenden Neuwahl eines Abgeordneten zum Reichstage findet in den nächsten Tagen eine neue Aufnahme der Bevölkerung statt. Seitens unserer Polizeibeamten werden die bekannten Formulare an den Familien abgegeben werden und sind dieselben von den betr. Wählern auszufüllen. Die Formulare, deren genaue Ausfüllung dringend erwünscht ist, werden wieder abgeholt. Wahlberechtigt sind alle diejenigen Personen, welche dem deutschen Reiche angehören, das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben und hier wohnhaft sind. Von der Berechtigung zum Wählen sind ausgeschlossen; 1. Personen, welche unter Vormundschaft oder Curatel stehen; 2. Personen, über deren Vermögen Konkurs= oder Fallit=Zustand gerichtlich eröffnet worden ist und zwar während der Dauer des Konkurs= oder Fallit=Verfahrens; 3. Personen, welche öffentliche Armenunterstützung beziehen, oder im letzten der Wahl vorhergegangenen Jahre bezogen haben; 4. Personen, denen infolge rechtskräftigen Erkenntnisses der Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte entzogen ist, für die Zeit der Entziehung, sofern sie nicht in diese Rechte wieder eingesetzt sind. Ist der Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte wegen politischer Vergehen oder Verbrechen entzogen, so tritt die Berechtigung zum Wählen wieder ein, sobald die außerdem erkannte Strafe vollstreckt, oder durch Begnadigung erlassen ist. Das„Leipziger Tageblatt“ bringt folgende Nachricht, welche, wenn richtig, die Benutzung der Post zur Wechseleinziehung bedenklich erscheinen lassen müßte: Einem Postamt der falen war von einem Handlungshause ein mit Domizil versehener Wechsel zum Inkasso übersandt worden, der von dem Domizilaten aber nicht honorirt wurde. Obgleich der Postauftrag deutlich mit dem Vermerk:„Sofort zum Protest" versehen war, übersah das betreffende Postamt doch, solchen erheben zu lassen, und schickte Wechsel und Auftrag einfach an den Auftraggeber zurück, und zwar nach 10 Tagen. Auf eine Beschwerde des den Streich, den sie Mary spielte. Kenmore jedoch, auf den die feierlichen Worte nicht ohne Eindruck blieben, fühlte sich ernster gestimmt, als je zuvor. Endlich glaubte Mary, es nicht mehr ertragen zu können. „Um Gottes willen, Mutter, unterbrich diese wahnsinnige Handlung!" flüsterte sie aufgeregt, den Arm Mrs. Brookes ergreifend. „Sei nicht thöricht, Mary,“ erwiderte die Dame unwillig,„es ist ja alles nur Kinderspiel.“ Guido Kenmore und Irene hatten das bindende „ja“ gesprochen, die Ringe waren gewechselt und der Geistliche sprach, zu ernst für dieses Kinderspiel, die Worte: „Was Gott zusammengefügt, das soll der Mensch nicht scheiden.“ Gratulationen wurden von allen Seiten dem jungen Paare entgegengebracht. Irene entschlüpfte unbemerkt zu Elaine, welche, Zeugin des letzten Teiles der Ceremonie, sie bleich und mit ängstlichem Herzklopfen erwartete. „O. Du liebe, gute Ellie, wie ernst Du drein schaust!“ rief Irene zärtlich.„Doch die Sache gefiel mir zuletzt selbst nicht mehr. Es kam mir alles so wirklich vor. Einmal hatte ich große Lust, davonzulaufen.“ Mrs. Brooke warf einen zornigen Blick auf ihre jüngste Tochter. Morgen wollte sie dieselbe schon abstrafen. Diesen Blick jedoch auffangend, eilte Irene, sich erinnernd, zu Mr. Kenmore, und sprach zu ihm schelmisch: „Ich gebe Ihnen die Erlaubnis, sich nun wieder ganz und gar Mary zu widmen. Sie werden ue- behen de wicber anbwithen.: Einen Moment ruhten seine Augen forschend auf ihrem schelmischen, reizenden Antlitz, dann wandte er sich und näherte sich langsam Mary, die ihn kalt empfing. „Ich wußte bisher nicht, daß Sie der Gesellschaft der Kinder den Vorzug geben,“ sagte sie gereizt. „Ich ziehe dieselbe auch durchaus nicht vor, Miß Mary," erwiderte er gleichgültig.„Doch da hieß es gute Miene zum bösen Spiele zeigen. Möchten Sie eine Promenade auf der Terrasse machen?“ „Ja,“ antwortete Mary lebhaft. Eine bessere Gelegenheit zu einem traulich Gespräch bot sich nicht. Sicherlich würde es dabei zu einer Erklärung zwischen ihnen kommen. Sie nahm seinen Arm und sie schritten zusammen auf die Terrasse, wo sie eine Zeit lang, ein jedes mit seinen Gedanken beschäftigt, auf= und abwandelten. „Wann verließen Sie Baltimore?“ fragte Mary plötzlich. „Heute erst erinnerte ich mich meines Versprechens, Sie, sobald es meine Zeit erlaubte, zu besuchen,“ antwortete er.„Ich hatte keine Ahnung, daß ich Sie nicht zu Hause treffen würde. Ich befürchtete, daß Sie mich vergessen haben könnten, und war froh, Gelegenheit zu finden, Sie heute noch zu sehen.“ Er wußte, daß Mary vor aller Welt ihn als ihren Verlobten betrachtete, obwol er noch nie ein Wort von Liebe zu ihr gesprochen hatte, noch daran dachte, sie zu heiraten. „Als ob ich jemals meinen Aufenthalt in Baltiwert enossen Uhontes, sogte Mlonn sensimental. „Ich hoffe, es wird uns bald wieder das Glück zuteil werden, Sie in Baltimore zu sehen,“ sagte er galant.„Ihre Freunde haben mir unzählige Grüße an Sie aufgetragen, und daß sie sich freuen würden, Sie bald wieder begrüßen zu können.“ „O, wie werde ich mich auf meinen Besuch in Baltimore freuen,“ erwiderte Mary entzückt, die unter den bewundernden Blicken Mr. Kenmores den ihr durch Irene zugefügten Aerger vollständig vergaß und ihre gute Laune rasch wiedergewann. Nun, da sie ihn allein für sich besaß, fürchtete sie ihre jüngere Schwester nicht mehr als Rivalin, und sie hoffte viel von diesem Beisammensein im Mondlicht und in der Nähe des Meeres, dessen Wogen murmelnd an dem Strand entlang rollten. Es gelang ihr über alle Maßen, Mr. Kenmore für sich zu gewinnen. Er hatte sein gelangweiltes Wesen gänzlich abgelegt und lauschte aufmerksam ihren Worten. Sein Blick drückte unverkennbare Bewunderung ihrer Schönheit aus, als plötzlich Irene, bleich und bebend, die großen Augen wild aufgerissen vor Schrecken, auf sie zustürzte. „Mr. Kenmore, o, Mr. Kenmore!“ rief sie außer sich.„Drinnen im Saale sagt man, daß Mr. Clavering ein wirklicher Geistlicher ist und daß— daß die Vermählung kein Spiel, sondern ernste Wirklichkeit gewesen sei! Mein Gott, mein Gott, es kann, es darf nicht sein! O, gehen Sie, Mr. Kenmore, gehen Sie und sagen Sie ihnen, daß alles nicht wahr ist!“ Momentan herrschte Stille, die Mary laut aufschreiend unterbrach. beren, mit welcher derselb durch die Post beanst sheid des Herrn Postdire in der Lage sei, die E tönnen, da, nach§ 19 Bnung vom 8. März 18 #waltung eine Gewähr für Ar für rechtzeitige Rück= od sauftrags nebst Anlage ni X Schalke, 3. Sept. In Volksschulen(die Töchter Bogymnasium haben bekan anern Morgen die übliche S übrige Zeit des Sedantag Ann frei.— Außer dem #chsten Sonntag auch der #d zwar in geschlossenem a Sedanfest. Die Krieger Bießen im Goor'schen Buse Lonhalle. Musik: Klenke'sch #eis 50 Pf. à Person. Gi ste zu wünschen. * Wie ein an und für Epazierstöckchen unter Umstän #chen Werkzeug im Sinne Eerden kann, beweist folgend Spr.“ zufolge, in junge Burschen stehen #loudernd am Fenster eines perer Bursche, der mit den niemals irgend welchen st hat, vorbeikommt. Er Scherz einen Schlag über Stocke und fügt lachend noc Ober den Kopf hinzu. Hier Uhne daß es wegen der bei n Schläge einen Streit arauf geht der Bursche, der sopf bekommen, nach Hau Ihmerzen, legt sich zu Bett ie Mutter den Arzt holt. ###nd die Obduction der Leich #b und inwieweit der Schla tock schuld am Tode des 9# Somite Herr Dr. Majunke des Landtagswahl Standesamts=Nachrichtei des Amtes Schalke. Geburten: Anna Marie Hedwig, T. Bergm. J. Bradler aus Br Marie Auguste, T des Bahr J. Baukelmann. Robert Fried #S. d. Bergm. W. Wellhausen Braub. Otto, S. des Tagelö Woblgemuth aus Bulmke. Wilhelmine, T. des Beram. Reidt aus Heßler Gustav, S Bergm. Chr. Freth aus B Theodor, S. des Fabr. Mirchaux. Emma Auguste, T Beigm. H. Leuschner aus Aufgebote. Bergm. A. Dominik aus B mit G. Warschkowitz geb. Ba aus Bickern, beide evgl. Fab G. Klimasschewski mit W. Urb beide evgl. Beram. Fr. Kleist Bulmke mit G. Waschk geb. W aus Bulmke, beide evgl. Heiraten. Schlosser K. Bramkamp er Louise Tischbiereck kath. B Louis Biegala aus Brb. mi tonie von Hasselt. Sterbefälle. Tagel. Johann Borschofsk Heßler, 75 J. Bergm. Kopp aus Heßler, 17 J. Schi geselle Wilh. Schneider aus 22 J. Auguste Friederike B aus Blk., 9 M. Heinrich Niehoff aus Bik. 9 T. Ein schönes Ladenloc mit Wohnung Geängstigt und bleich blickte Irene in das schöne Gesicht des jungen Mannes, der bei ihren Worten erschrocken zurückgeprallt war. Plötzlich entriß er sich Marys Händen, die sich fest um seinen Arm klammerten, und eilte, ohne ein Wort zu äußern, in den Salon. Für Irene aber war der Schlag zu viel gewesen. Sie konnte sich nicht länger aufrecht halten. Schwer sank sie zu den Füßen Marys nieder, wie vernichtet und gebrochen von der Sturmeswucht dieser Stunde. Verächtlich berührte Mary mit ihrem Fuße dit zarte, hingestreckte Gestalt des jungen Mädchens. „Stehe auf, Irene," befahl sie streng,„und sage mir die Wahrheit. Ist es in der That, wie Du sagtest, oder ist es wieder einer Deine kindischen Einfälle?“ Irene versuchte es, sich zu erheben. Je klammerte sie sich an das Geländer der Terrasse Voll fiel das Mondlicht auf ihr geisterhaft bleiches Angeteh Vorwurfsvoll richtete sich ihr Bliak auf virn# strenge Antlitz ihrer Schwester, die sich nicht#### wegte, um ihr beizustehen und von der sie keis# Mitleid zu erwarten hatte.„ „O, Mary, es ist nur zu wahr,“ sprach schmerzlich.„Mr. Clavering ist ein Geistlicher. Er hatte keine Ahnung, daß nur ein Spiel war. Niemand hier kannte### genauer, da er in dieser Gegend fremd ist#### sich nur seiner Gesundheit wegen seit kurzer 3 hier aufhält. O, Mary, Mary!“ brach sie. zweifelt aus,„was soll ich anfangen? liebe Guido Kenmore nicht! Ich kann sein nicht werden! Ich will es ist auf den 1. Novor. in kirchen zu vermieten. Zu er unter Nr. 1638 in der Exped. Eine schöne von 8 Räumen mit Nell Garten soll auf den 1. N vermietet werden. Zu er unter Nr. 1639 in der Exped Zeinen Nordhauser u. Le Kautab empfiehlt Heinr. Bültma Tabak= u. Cigarrenf Gelsenkirchen, Marktstr beren, mit welcher derselbe zugleich Schadlosung durch die Post beanspruchte, erfolgte der sheid des Herrn Postdirectors, daß derselbe sht in der Lage sei, die Ersatzleistung verfügen können, da, nach§ 19 unter IX der Postnung vom 8. März 1879, von der Postswaltung eine Gewähr für rechtzeitige Vorzeigung für rechtzeitige Rück= oder Weitersendung des stauftrags nebst Anlage nicht geleistet wird". Schalke, 3. Sept. In den einzelnen Klassen Volksschulen(die Töchterschule und das Realpogymnasium haben bekanntlich Ferien) fand nern Morgen die übliche Sedan=Schulfeier statt; übrige Zeit des Sedantages hatten die Kinder un frei.— Außer dem Kriegerverein feiert ichsten Sonntag auch der evang. Arbeiterverein, zwar in geschlossenem Kreise bei Stallberg, i Sedanfest. Die Krieger veranstalten Preissießen im Goor'schen Busch und Ball in der konhalle. Musik: Klenke'sche Capelle; Eintrittsbeis 50 Pf. à Person. Gutes Wetter wäre dem ste zu wünschen. * Wie ein an und für sich ganz unschuldiges pazierstöckchen unter Umständen zu einem gefährhen Werkzeug im Sinne des Strafgesetzbuches #erden kann, beweist folgender Fall, der sich, dem M. Spr.“ zufolge, in Breckerfeld zugetragen. wei junge Burschen stehen mit einem Mädchen laudernd am Fenster eines Hauses, als ein anrer Bursche, der mit den Beiden gut bekannt ist ind niemals irgend welchen Streit mit ihnen gesabt hat, vorbeikommt. Er giebt dem einen im scherz einen Schlag über den Rücken mit dem Stocke und fügt lachend noch einen zweiten Schlag ber den Kopf hinzu. Hierauf entfernte er sich, hne daß es wegen der beiden nicht böse gemeinn Schläge einen Streit gegeben hätte. Bald sarauf geht der Bursche, der den Schlag über den kopf bekommen, nach Hause, klagt über Kopfschmerzen, legt sich zu Bett und stirbt, während die Mutter den Arzt holt. Am folgenden Tage sand die Obduction der Leiche statt, um festzustellen, bb und inwieweit der Schlag mit dem Spazierstock schuld am Tode des Mannes. * Herr Dr. Majunke hatte von dem Wahl comite des Landtagswahlkreises Kempen=Geldern eine Adresse erhalten, in welcher dem lebhaftesten Bedauern über die Mandatsniederlegung desselben Ausdruck gegeben ward. In den vom 25. August aus Berlin datirten dankenden Antwortschreiben des Herrn Dr. Majunke heißt es:„Es hat nicht meiner persönlichen Neigung entsprochen, schon jetzt aus meiner litterarischen und parlamentarischen Stellung zu scheiden, indeß als katholischer Priester erkenne ich in dem Wunsche meines Bischofs Gottes Stimme, und werde ich gern und freudig dem an mich ergangenen Wunsche Folge leisten.“ * Laut der„Düss. Zig.“ hat der Reichskanzler Fürst Bismarck die an ihn ergangene Einladung zum Standefest in Züsseldorf angenommen, jedoch sein Erscheinen von seinem Gesundheitszustand abhängig gemacht. Das Schreiben des Kanzlers äußert die Freude desselben, noch einmal in seinem Leben an den Rhein zu kommen, spricht das größte Interesse an den Festlichkeiten aus und schließt mit der Hoffnung, daß diesmal nicht, wie so oft, der Gesundheitszustand dem Schreiber ein Vergnügen verderbe. * In Elberfeld hat der unerbittliche Tod am 2. Sept. kurz vor 5 Uhr den Oberlehrer am hiesigen Realgymnasium Herrn Dr. phil Wilhelm Kaiser plötzlich dahingerafft. Schmerzlich überrascht vernehmen die vielen Freunde des Verstorbenen die unverhoffte Trauerkunde. Herr Dr. Wilhelm Kaiser hat zwölf Jahre hindurch als Oberlehrer an der genannten Anstalt erfolgreich gewirkt. Bis zum Jahre 1872 war er an den Realschulen zu Essen und Mülheim an der Ruhr thätig gewesen. Der Verstorbene stand noch in der vollen Blüte der Manneskraft. Er war geboren zu Arnsberg am 1. Februar 1841. * In Zonn ist am 2. September, morgens 9 Uhr, der sich um das deutsche Vaterland so hoch verdient gemachte Generalfeldmarschall Herwarth v. Bittenfeld aus dem Leben geschieden. Derselbe, 1796 geboren, nahm teil an den Befreiungskriegen 1813—15, zeichnete sich bekanntlich u. a. aus in den Feldzügen 1866 und 1870/71. Auf dessen Biographie kommen wir zurück.— Ferner starb daselbst nachmittags 3 Uhr der langjährige Curator der Universität, Geheimer Oberregierungsrat Dr. Wilhelm Beseler. * In Anbetracht der noch immer schwebenden Gefahr der Cholera=Einschleppung in Deutschland hat sich das General=Commando des 8. Armeecorps zu Coblenz veranlaßt gesehen, die Zeit der Herbstübungen zu benutzen, um in den verschiedenen Garnisonen geeignete Vorkehrungen gegen diese Gefahr zu treffen. In jeder Garnison tritt eine besondere militärische Sanitäts=Commission zusammen, die aus einem ältern Offizier, einem Militär=Oberarzte und dem Vorstande der Garnisonverwaltung besteht. Diese Commission ist angewiesen, während der jetzigen Abwesenheit der Truppen sämtliche Casernements vom sanitären Standpunkte aus einer Revision zu unterziehen und vorgefundene Mißstände sofort zur Sprache zu bringen. Erwähnte Besichtigung hat sich zunächst auf die Düngergruben und Aborte zu erstrecken, dann aber auch auf folgende Punkte: Ob die Zimmer nicht zu stark belegt, ob dieselben genügend hell und ventilirt sind. Finden sich hier Uebelstände vor, so soll dafür gesorgt werden, daß, wenigstens so lange die Choleragefahr noch andauert, eine Ausquartierung nach den Manövern stattfinden kann. Die Commission hat ferner darüber zu wachen, daß die Belegung der Kasernen während der Herbstübungen durch zur Uebung eingezogene Ersatzreservisten derartig geregelt wird, daß sämtliche Räume wenigstens vierzehn Tage leer stehen sowie gelüftet und gründlich gesäubert werden. Die Betten sind an die frische Luft und in die Sonne zu bringen. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Beschaffenheit des Strohes in den Strohsäcken zu richten. Die sämtlichen Brunnenwasser ferner werden nochmals untersucht und diejenigen, welche in der Nähe von Aborten der Kaserne oder der Nachbarhäuser liegen, werden bezeichnet, um selbst dann, wenn sie gutes Wasser haben, beim ersten Cholerafall in der Stadt geschlossen zu werden. Schließlich hat die Commission noch inbetracht zu ziehen, ob nach eingetretenen Erkrankungen bei großer Entfernung der Kaserne von den Cholera=Lazarethen Pferdebahnen zum Transport der Kranken benutzt werden können. * In Mainz erschoß sich auf dem Tritonplatz ein junger Mann, der einige Tage in einem dortigen Hotel gewohnt hatte; in den Taschen des Selbstmörders fand man einen Pfandschein auf den Namen Hans Stubenrauch, Student, lautend, ferner zwei Pfennige an Bargeld. Der junge Mann hatte zwei Schüsse auf sich abgefeuert. Die erste Kugel traf ihn nicht, während die zweite direct in den Kopf ging und den Tod alsbald herbeiführte. Ueber die Verhältnisse des jungen Mannes erfährt das„Mzr. Tabl.“, daß derselbe in Berlin und Tübingen studirt hat. Nach frühern Aussagen, die er in seinem Hotel gemacht hatte, war er wegen eines Duells, in welchem er seinem Gegner einen Schuß durch den Arm beibrachte, zu einer dreimonatlichen Festungshaft verurteilt worden, welche Strafe er in Ehrenbreitstein abbüßen sollte. Warum er sich eigentlich den Tod gegeben, ist bis jetzt noch unaufgeklärt. Ueber die Heimat des Selbstmörders ist auch noch nichts Bestimmtes ermittelt; nach eine: Version soll derselbe aus König im Odeuwald sein. Neuß, 2. Septbr.[Fruchtpreis.] 44 S izen(1 Qu. 1680 Hafer alter à 100 Kllo 15 Weizer,.2.„ 15 00" neuer„„" 15 2 80 neuer„ 2." 15 80„ neuer 100 Kilo 13."—— Raps 1.„ Landroggen /1. neu 14 80" 2. à 100 Kilo 12." 13 80 Gerste 100 Kilo 1530 Buchweizen„.—— Preßtuchen per 1000 Kilo 15 20 26 50 26 30 Kartoffeln„„„ 400 Heu per 50 Kilo 360 Roggenstroh 600 Kilo 28 00 125 Meteorologische Notizen. (9 Uhr vorm.) 2. Septbr. Bar. 753 mm. Therm.+ 199R. W 3. Septbr.„ 753 mm"+ 170R W Am zwanzig Flaschen Sect. Novellette von A. Röder. (Fortsetzung) „Unser neuer Stern ist, erwiderte jener, unzweifelhaft eine große Sängerin und eigentümliche Schönheit, so eine beauté du diable, wie der Franzose undefinirbar und doch treffend sagt. Gleichwol vermag ich mich zu Deiner hochpoetischen Ansicht nicht aufzuschwingen.“ „Und was das merkwürdigste ist, wurde von anderer Seite bemerkt, die Primadonna soll gänzlich unnahbar sein, so eine reine„keusche Mädchenblume“, fügte der Sprecher etwas ironisch hinzu.“ Standesamts=Nachrichten des Amtes Geburten: Anna Marie Hedwig, T. des Bergm. J. Bradler aus Braub. Marie Auguste, T des Bahnarb. Baukelmann. Robert Friedrich, d. Bergm. W. Wellhausen aus Braub. Otto, S. des Tagelöhner Woblgemuth aus Bulmke. Anna Wilhelmine, T. des Beram. Joh. Reidt aus Heßler, Gustav, S. des Bergm. Chr. Freth aus Braub. Theodor, S. des Fabr. Franz Mirchaux. Emma Auguste, T. des Beigm. H. Leuschner aus Heßler. Aufgebote. Bergm. A. Domtnik aus Braub. mit G. Warschkowitz geb. Bagirski aus Bickern, beide evgl. Fadr. A. G. Klimasschewski mit W. Urbanski beide evgl. Beram. Fr. Kleist aus Bulmke mit.Waschk geb. Wentzek aus Bulmke, beide evgl. Heiraten. Schlosser K. Bramkamp ev. mit Louise Tischbiereck kath. Bergm. Louis Biegala aus Brb. mit Antonie von Hasselt. Sterbefälle. Tagel. Johann Borschofski aus Heßler, 75 J. Bergm. Anton Kopp aus Heßler, 17 J Schreiner= geselle Wilh. Schneider aus Bik., 22 J. Auguste Friederike Bronner aus Blk., 9 M. Heinrich Georg Niehoff aus Bik. 9 T. Polizei=Verordnung. Ein schönes Tabentocal mit Wohnung ist auf den 1. Novor. in Gelsenkirchen zu vermieten. Zu erfragen unter Nr. 1638 in der Exped. d. Bl. Eine schöne Wohnung von 8 Räumen mit Keller und Garten soll auf den 1. Novbr. vermietet werden. Zu erfragen unter Nr. 1639 in der Exped. d. Bl. Zeinen Nordhauser u. Lemgoer Kautabar empfiehlt Heinr. Bultmann, Tabak= u. Cigarrenfabrik, Gelsenkirchen, Marktstr. 11. Auf Grund des§ 11 des Gesetzes über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1850 verordnen wir hierdurch für den gonzen Umfang un eres Verwaltungsbezirks, was folgt:§ 1. Vom 1. October 1884 an darf niemand in das von tym gani oder teilweise bewohnte Haus gegen Entgeld Personen unter Gewährung von Wohnung und Kost(Kostgänger) oder unter Gewährung von Wohnung und Bett(Quartiergänger) aufnehmen oder bei sich behalten, wenn er nicht für diese Personen genügende Schlafräume hat, welche den nachfolgenden Bestimmungen entsprechen: a. Die Schlafräume dürfen mit den eigenen Wohn= und räumen des Kost= und Quartiergebers und seiner Hausangehörigen weder in offener Verbindung stehen noch durch eine Thür verbunden sein. 6 b. Jeder Schlafraum für Kost= und Quarnerganger muß gevielt mit einer Thür verschließbar und mindestens mit einem Fenster in der Außenwand des Hauses versehen sein; auch darf derselbe mit einem Abtritt weder in offener noch in verschließbarer Verbindung stehen......4 c. Der Schlafraum muß für jede der denseiven greichzeitig benutzenden Personen mindestens 10 Chm. Luftraum entholten. d. Für je zwei Kost= oder Quartiergänger muß mindestens ein Bett und ein Waschg schirr vorhanden sein. e. A. der Thür des Schlafraumes muß auf der Innenseite eine Tafel hängen, auf welcher die zulässige Zahl der den Schlaf" r a u m g l e i c h z e i t i g b e n u t z e n d e n K o s t= o d e r Q u a r t i e r g ä n g e r a n g e Die Richtigkeit der Angabe wird auf der Tafel selbst nach der Meldung(§ 3) von der Polizeibehörde bescheinigt. Die Kost= oder Quartiergänger dürfen nur in den für sie bestimmte Räumen Schlafstätten haben und benutzen. Diese Räume dürfen nicht von. Personen verschiedenen Geschlechts als Schlastäume benutzt werden. S 3. Wer Kost oder Quartiergänger bei sich aufnimmt,(§ 1) muß davon unter Angabe der Zahl der auszunehmenden Personen und der für dieselben bestimmten Räumlichkeiten der Ortspolizeibehörde binnen sechs Tagen Anseige machen. Eine Vermehrung der Zahl der Kost; oder Quarnerganger und jede Veränverung der Räumlichkeiten ist in gleicher Weise und innerhalb derselben Frist zur Anzeige zu bringen. S 4. Jede Zuwiderhandlung gegen die vorstehenden Bestimmungen wird mit Geldbuße von drei bis zu dreißig Mark, an deren Stelle im Unvermögensfalle entsprechende Freiheitsstrafe tritt, bestraft. S 5. Mit dem 1. October 1884, dem Tage des Inkrafttreiens der vorstehenden Polizei=Verordnung wird die für die Stadt=Kreise Dortmund und Bochum, sowie für die Landkreise Dormund und Bochum und den Kreis Hagen unter dem 11. Januar 1879 erlassene Regie. ungs=Polizeiverordnung aufgehoben. Arnsberg, den 6. Juni 1884. Königliche Regierung, Abteilung des Innern. Wird hiermit verössentlich Gelsenkirchen, den 28. Juni 1884. Die Polizei=Verwaltung: Vattmann. Heute(Mittwoch), 3. September er.: der Geschwister Olk, Concert=Gesellschaft aus Berlin (Inhaber des Ehrenpreises für Musik am blauen Bande), unter Leitung des 12jährigen Violin=Virtuosen Huge Olk, Schüler des Prof. Joachim und Emilie Suncet. — Anfang 7 Uhr. Ende 11 Uhr. Prädikate über die Leistungen der Gesellschaft von hohen Personen und Musikkennern stehen jedermann zur Verfügung und können im Orginale eing sehen werden. Mittwoch und Donnerstag finden die beiden letzten Concerte der Geschwister Olk statt. Jeden Tag neues Orogramm.— Ziehung unwiderruflich Ziehung unwiderruflich dn 6. Sctober 1884. g 15. Jeedr. 1864. Lott. Abteikirche Knechtsteden## Beecker Kriegerdenkmal-Lott. 1. Hauptgew. 15000 M. Gold# 1. Hauptgew. 3000 M. Süber. Lose à 1., 11 Lose 10 Mk. Liste u. Pto. 30 Pf., Ausl. 40 Pf. * B e i d e L o s e m. L i s t e 2. 4 0 M. e m p.( A g e n t e n w e r d e n g e s u c h t) die Gen.=Ag. A. Fuhse, Mülheim(Kuhr) u. d. Verkaufsst Gesellschaft Verein, Gelsenkirchen. Mittwoch, 3. Sept., abends 8 Uhr: Ballotage. Vaterl. Frauen=Verein Gelsenkirchen. Donnerstag, den 4. Septbr., nachmittags 2½ Uhr: Versammlung zum Nähen und Richt zu übersehen! Haarflechten Ketten werden sauber und dauerhaft gearbeitet; auch werden ausgekämmte Haare zu den höchsten Preisen gekauft. P. Kittel, Friseur, Gelsenkirchen, Bahnhofstr. Nr. 45. Tapelen in schöner Auswahl von 13 Pf. an Spiegel= u. Fenster=Glas owie alle Sorten Farben, fertige Oelfarbe empfiehlt zu sehr billigen Preisen C. Handwerk, Gelsenkirchen, Kreuzstraße, nahe am alten Markt. Specialität: Eylinder=Remontoir= Bringe meine gut abgelagerten Evang. Gesangbücher g. Dienn sowie sämtliche Parfümerien, Mundwasser, Haarfärbemittel und die nur allein bekannten, echten Gebr. 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Soweit ich Fräulein Mantau nach meiner kurzen Bekanntschaft mit ihr zu beurteilen vermag, ist sie eine echte Priesterin ihrer Kunst und über der vulgären Theatermoral jedenfalls turmhoch erhaben.“ „Pah, eine Sängerin und unnahbar, wie reimt sich das zusammen?“ Mit diesen Worten hatte sich ein unbemerkt Eintretender am runden Tische niedergelassen. „Sieh' da, Herr v. Hein, rief man von allen Seiten, dem Angekommenen die Hand entgegenstreckend. Schon von der Reise zurück?“ „Wie Sie sehen, meine Herren. Doch— wie heißt die Theatergöttin, der die Herren ein solch' naives Glaubensbekenntnis zu Füßen legten?“ „Sie Crösus und Don Juan wissen nicht, wem seit drei Tagen die bewundernden Augen der Männerwelt wie die Kletten anhängen, wem die poetischen Episteln selbst des strengsten unter den Kritikern gewidmet sind?" bemerkte einer aus der Gesellschaft mit einer Wendung des Kopfes nach Reis. „Sie sprechen in Rätseln. Sollte während meiner 14tägigen Abwesenheit das Unzulängliche Ereignis geworden sein?“ „Von Regina Monteau, unserer jüngst engagirten prima donna, ist die Rede, Unglücklicher.“ „Ah, die berühmte Künstlerin aus W.... Demnach scheinen die oft abgebrochenen Engagementsunterhandlungen doch zu einem Resultate geführt zu haben. Sie war es also, der das Lob der Tugend und Unschuld galt. En effet; eine excellente Dame.“ „Kennen Sie die Sängerin näher?“ „Nicht persönlich, nur vom Hörensagen. Man will nämlich wissen, zwischen dem Prinzen Ernst zu W. und unserer neuen Diva bestände ein Verhältnis derart, wie es Karl Wartenburg in seinem bekannten Roman so interessant zu schildern weiß.“ „Auf verläumderische Klatschereien, wie sie die Ränkesucht neidischer Colleginnen und das Bedürfnis einer sich langweilenden Gesellschaft nach Piquanterien hervorbringt, ist nichts zu geben, erwiderte Ludwig ernst. Zumal ist es ja von früheren Scandalgeschichten her bekannt, daß die Kunst Basilios am Hofe zu W. eine liebevolle Pflegestätte gefunden hat.“ „Nur nicht so furchtbar ernst, mein lieber Herr Kritikus; Theaterblut— leichtes Blut. Du selbst hast uns ja schon oft durch bezeichnende Mitteilungen bewiesen, wie das Volk der weltbedeutenden Bretter in Herzenssachen denkt und handelt. Ist doch ein unschuldiges Mädchenherz wie eine Burg mit Papierwällen, um wie viel leichter ist es für den geübten Stürmer, die Schatzkammer der Theaterdame von heute zu erobern, die ihre Kunst gerade für gut genug hält, um der Laune ihres genuß= und gefallsüchtigen Persönchens zur dienstbaren Magd zu werden! Eine interessante Conversation, eine hübsche Larve und— die Hauptsache— ein unerschöpflicher Geldbeutel sind Waffen, vor welchen das Herz, auch der tugendstärksten Mimin bereitwillig capitulirt.“ „Bei Regina dürftest du weder mit Deiner Causerie noch mit den sonstigen Attributen Deines philosophischen Donjuanismus Glück haben, mein Bester,“ entgegnete Ludwig zuversichtlich.„Zu einer Liaison im Theaterstil scheint mir die Dame viel zu gebildet zu sein.“ „Donner und Doria!“ rief Herr v. Hein mit Lachen aufspringend, solls zwanzig Flaschen Sect gelten, daß ich mich heute in 14 Tagen der Gesellschaft als begünstigter Liebhaber präsentire?“ (Fortsetzung folgt.) Reinigung von Abwässern. * Dortmund, 28. Aug. Vorgestern nahmen die von der Firma Franz Rothe Söhne in BernFirma Franz Rothe Söhne in burg bei den hiesigen städtischen Klärbassins vorgenommenen Reinigungsversuche der Abwässer ihr Ende. Der Röckner'sche Apparat, mittels dessen diese Versuche gemacht wurden, hat sich während der achttägigen Probe durchaus erprobt, die Urteile der Fachmänner und Interessenten erkennen die Vorzüge dieses Systems, das nicht nur die Abwässer aus gewerblichen Anlagen, sondern auch die Schmutzwässer der städtischen Canale klar und geruchlos aus dem Apparat treten läßt, unumwunden In den letzten Tagen waren den Herren an. Rothe zu ihren Versuchen, die sich anfangs nur auf die Abwässer der Brauereien und anderer industriellen Werke erstreckt hatten, auch die aus dem Hauptcanal sich ergießenden Schmutzwässer der Stadt überlassen worden und es ergab sich hier, wo die Schlammmasse eine viel compactere war, ein ebenso befriedigendes Resultat. Daß wir über den Röckner'schen Apparat in unseren früheren Berichten nicht des Guten zu viel gesagt, beweist das uns jetzt vorliegende Gutachten des Gerichtschemikers Dr. Kaysser, welches die von uns hervorgehobenen Vorzüge in vollem Maße bestätigt. Herr Dr. Kaysser bezeugt nicht nur, daß die zugesetzten Chemikalien, deren Preis ein sehr niedriger sei, eine vollständige Ausscheidung aller verunreinigenden Stoffe in vollkommen unschädlicher Form erzielen und daß nur absolut klares, farb= und geruchloses Wasser den Apparat verlasse, er constatirt auch als einen der größten und in sanitärer Beziehung ganz besonders hoch anzuschlagenden Vorzug des Röckner=Rothe'schen Verfahrens, daß die Reinigung in abgeschlossenem Raum vor sich gehe, infolgedessen weder die solchen Abwässern eigentümlichen pestilenzialischen Gerüche noch die von denselben geführten Miasmen der Luft sich mitzuteilen vermögen. Den Reinigungsversuchen wohnte als offizielle Vertreter der Regierung der kgl. Gewerberat Osthues von hier an und wurden Durchschnittsproben der königl. Regierung zu Arnsberg zur besonderen Prüfung übergeben. Wie groß das Interesse für die Experimente war, zeigte die Menge der von hier und auswärts erschienenen Besucher, die sich teils aus staatlichen und städtischen Vertretern, teils aus Besitzern resp. Leitern industrieller Werke und aus Fachmännern zusammensetzten. Wir können heute den schon aufgezählten Namen noch folgende aus der Präsenzliste beifügen: Berghauptmann Prinz zu SchönaichCarolath, Bergrat Hiltrop, Eisenbahnbetriebs=Inspector Schmitz, Regierungs=Maschinenbauführer Francke, die Directoren Brauns und Ottermann von der„Union", Fabrikbesitzer Jul. Overbeck, samtlich von hier, Director Massenez=Hörde, Ehren. amtmann Deusemann=Dorstfeld, Ehrenamtmann Schulze=Vellinghausen= Stockum, Stadtbaumeister Maiweg-Witten, Chemiker W. Schulte=Bochum, Bürgermeister Tamm=Lünen, Oberbürgermeister Hache und Reg.=Baumeister Krämer von Essen, Polizei=Commissar Bergmann=Dülken, FabrikDirector Samuel=Soest, Zinkhütten=Director Weynen=Bergeborbeck, Reg.=Baumeister BonerHamm, Oberbürgermeister Jäger und Stadtbaumeister Menrer von Elberfeld, Stadtbaumeister Zorn-Mülhausen in Thüringen, Apotheker VigenerBiebrich a. Rh., Stadtbaumeister= Irion=Stuttgart 2c. Wie wir hören, sind den Herren Rothe schon verschiedene Aufträge zugegangen. Als Vertreter der Firma für die Provinz Westfalen ist Herr R. Frentrop hier aufgestellt. wurden. Heute Vormittag fand Frei=Concert Festzelte und sodann im„Kaiserhofe“ Festeß statt, bei dem Herr Oberstlieutenant von Ung Wesel, als Stellvertreter des verhinderten Rements=Commandeurs Herrn Oberst Kühne in schwug, vollen, zündenden Worten auf den Kaiser toasten Herr, Bürgermeister Prentzel=Hagen brachte ein auf die Deputirten des 56. Regiments aus un der Vorredner dankte mit einem Hoch auf St. und Kreis Hagen. Nachmittags fand auf den Neumarkt die von Herrn Polizei=Inspector Schnübs commandirte Parade statt, der Tausende von schen als Zuschauer beiwohnten. Den Beschluß machte Concert und Ball im Festzelte; das Fe## verlief unter reger Beteiligung der Kameraden und der Bürgerschaft auf das Schönste. Nr. 207. ** * Großes Jubiläum. * Hagen, 31. August. Gestern und heute wurde hier unter regster Beteiligung aller Schichten der Bevölkerung das fünfundzwanzigjährige Jubiläum der Stiftung des 7. Westfälischen InfanterieRegiments Nr. 56(stationirt in Wesel) gefeiert. Das Regiment, am 28. Juli 1859 gegründet, hat im Kriege von 1866 bis 1870/71 ruhmreichen Anteil an den großen Entscheidungsschlachten, an einer großen Menge kleinerer Gefechte genommen, u. a. bei Königgrätz, Gravelotte, Le Maus 2c. tapfer mitgekämpft; der Verlust des Regiments betrug im Kriege von 1866 18 Offiziere und 337 Unteroffiziere und Mannschaften, im deutsch=französischen Kriege 54 Offiziere und 1344 Unteroffiziere und Mannschaften. Das Fest wurde gestern Abend durch einen kameradschaftlichen Commers in dem eigens erbauten Festzelte eingeleitet, bei welchem Toaste auf Se. Majestät den Kaiser, das Jubel=Regiment, die Ehrengäste ausgebracht Auf sofort ein zuverlässiger erster Backergeselle gesucht von W. Beckmann, Aettendorf. Erbarbeiter gesucht. A. Kusche, Gelsenkirchen. Ein Dienstmädchen auf 15. September gesucht. Schalke, Friedrichstr. 264. Ein Mädchen auf halbe Tage auf sofort gesucht. Wo, zu erfragen unter Nr. 1627 in der Exped. d. Bl. Gutgekochtes Leinöl fertige Oelfarben, alle Sorten trockene Farben, Fußbodenu. Möbellacke, Pinsel, Weißquasten, Bürstenwaren empfiehlt zu den billigsten Preisen Carl Gelsenkirchen, Bochumerstr. 51½ Berechtigte Landwirtschaftsschule und Ackerzu Cleve. Vermischtes. „(Verbot der sogenannten Leichenessen. In vielen Gegenden unseres Vaterlandes namentlich auf dem Lande herrscht noch der Ge brauch, daß an eine Beerdigung sich ein meh oder weniger größeres Mahl anreiht, das nich selten zu einem förmlichen Gelage und zu eine wahren Schwelgerei sich erweitert. Der Volke. mund spricht daher auch nur von einem„Leichenschmaus". Gegen diese auch noch in Thüringen bestehende Unsitte richtet sich eine Verfügung der großherzoglichen Bezirksdirector zu Dermbach# durch welche ein Edict, betr. das Verbot der sog. Leichenessen, vom 22. Juli 1750 in Erinnerung gebracht wird. Der betr. Paragraph lautet## „Und wie Wir alle Trauermahle oder sog. Leichenessen, weniger nicht alles Aufsetzen einiger Speise, Confituren oder Getränks vor, bei oder nach der Leichen=Bestattung, hiermit bei Vermeidung von fünfzig Thalern Strafe verbieten.“ Diese Leichenschmäuse widerstreiten, wie der Herr Bezirksdirector mit Recht sagt, den richtigen Begriffen der im Hause herrschenden Trauer und sind mit Rücksicht auf den bedeutenden Aufwand, den sie erfordern, für die Hinterbliebenen oft eine unerschwingliche Last. Es werden nun die Gemeinderäte angewiesen, in jedem Trauerfalle der nächsten Monate, event. auch länger, den Hinterbliebenen die Bekanntmachung durch den Ortsdiener vorzulegen, etwaige Contraventionen aber zu ahnden. Desgleichen werden die Pfarrer, sowie die Gendarmerie zur kräftigen Mitwirkung bei Avschaffung der Unsitte ersucht *.[Ueberseeische Auswanderung.] Die überseeische Auswanderung von Deutschen über deutsche Häfen und Antwerpen betrug nach den Erhebungen des kaiserlichen statistischen Amtes im Monat Juli d. I. 10498, in den Monaten Januar bis Juli 100799. Für das Vorjahr waren die betreffenden Zahlen 11469 u. 105 614, Die„Emscher Zeitung“ ersche Beilage:„Illustrirtes Emsch Raum 15 Vi., Reklamen 40 Allgemeines Orgar Bestrebungen Ansehens und der H deutschen schule z Beginn des Wintersemesters für die Landwirtschaftsschule Vorschule und Ackerbauschule: Mittwoch, 15. October 1884. Aufnahmeprüfung: Dienstag, 14. October, morgens 9 Uhr. Denjenigen Schülern, welche das Zeugnis für den einjährigfreiwilligen Militärdienst nicht beanspruchen, giebt die Ackerbau(Schulgeld 20 M. pro Semester) Gelegenheit, in einem Cursus von 1½ Jahren(2 Wintersemester und dem dazwischen liegenden Sommersemester) nicht nur zur weiteren Fortbildung in den Elementarfächern, sondern auch ganz besonders zur Aneignung eines entsprechenden Maßes von Fachkenntnissen. Zu weiteren Mitteilungen sind gerne bereit: Heir Rittergutsbesitzer W. Gerpott auf Schmitthausen bei Cleve, die Herren Stadtverordneten Kaufmann Th. Remy und Thierarzt Angenheister hierselbst, sowie der Unterzeichnete. Die Anmeldungen nimmt entgegen Dr. Fürstenberg, Director. „ O Erfrischend, wohlschmeckend, kühlend. e Bon vom 20. Mai 1884 ab. 0 Pr. 1 Giune, cinte Wautr. blicklich ist unter Umrühren ein Glas Brause-Limonade fertig. 23 mit empfiehlt F. Dienst, Gelsenkirchen. mit Citronen-, Erdbeer-, Himbeer-, Johannisbeer-, Kirschen- und Orangen-Geschmack, sowie einer Sorte, geeignet durch Aufgiessen von Wasser und Wein zur Herstellung eines Glases Stial."„fior Ainlätioln Die Brause-Limonade-Bonbons(patent. in d. meist. Staaten) bewähren sich vorzüglich bei allen Erfrischungsbedürfnissen, und sind daher sowol im Sommer als im Winter, ganz besonders auf Reisen, Landpartien, Jagden, Manöver sowie Bällen, Concerten, Theater etc. zu empfehlen. Auf die bequemste und schnellste Art in einem Glase Wasser— geben sie ein höchst angenehmes und kühlendes. dabei sanitäres Getränk. Schachteln à 10 Bonbons 1 Mk.— Pfg. da. à 5„ 0" 55„ Kisichen,mit 96„ 9" 60„„ Ror Esgen ausser deutschen mit engl., span., holländ, nenisch., schwed., russ., arab., indisch., chines., französ. „" etc. Etiketten. Perner Brause-Bonbons mit medicamentösem Inhalte nach ärztlicher Vorschrift mit genauer Angabe der im Bonbon enthaltenen Dosis des Arzneimittels.(Eisen, Chinin, Pepsin, Magnesium sulphuricum, Kaljum bromatum, Lithium carbonicum, Natrium salicylicum, Cofféinum) nur in Apotheken erhältlich. Von Gelsenkirchen nach Wanne .46.43 10,36 2,08 4,19 5,43.52 1,19(Wanne Abf. nach Münster 6,05 10,53 2,19 5,52 10,04 1,39.] Von Gelsenkirchen nach Deutz=Köln 5,34.12 8,49 11,30.,32 E 2·22.02.35. Von Wanne nach Dortmund 8,56 10,51 4,30 9,03 9,52.45 13 1561 Von Gelsenkirchen nach Essen 5,20 6,44.13 11,40 1,50 3,34 (5,17 nur bis Kran) 7,24.05 (5,34 nur bis Langendreer) (von Kray nach Dortmund 6,58 8,56 12,02.45 5,39 8,17(11,37 nur bis Bochum)]. Von Bochum nach Ueckendorf=Wattenscheid 5,30 8,05 11,41 1,46 3,30 7,20 10,46 9,02(von Ueckendorf=W. nach Kray=Essen 5,43 6,55 8,21 11,54 1,59 „ 3,43 7,30 9,15. Von Dahlbusch nach Essen.25 6/49,.18 11.45 1,55.39 (5,22 bis Kray) 7,29 9,10. Von Dahlbusch nach Gelsenkirchen 46 5 461 2468 Gebr. Stollwerck, Köln. Die Brause-Limonade-Bonbons sind in fas es eiagren Seitersenhe aeries! N a in 148# allen Wieuerlagen Ston weren Sche. Chocbladen und Bonbone vorräthig, oder werden auf Verlangen von denzelben verschrieben. F ferge zur=Geimat nbest Restauration und Hospiz „„h aur bestens empfohlen. 8,08 11,28. Von Essen nach Gelsenkirchen (Köln=Minden) 5,20 8,15 10,00 1,40 3,50 5,15.20.20. Von Herne nach Deutz=Köln 5,39 8,28 11,09 1,59 8,13[Wanne Abf. 5,26, 559 6,02.39 11,19 12,23 2,10 4,54 8,24 (11,04 nur bis Duisburg)]. Von Schalke nach Wanne 5,52 10,38 4,39.40. Von Schalke nach Sterkrade 5,53 .23 2,29 8,04. Von Wanne nach Schalke 5,40 9,15 .20 7,55. Von Wanne nach Ueckendorf=Wattenscheid=Bochum 5,27 8,40 12,30 3,55 5,29 8,00 10,07. Von Ueckendorf=Wattenscheid nach Wanne 5,47 10,30 2,01.05 7,35 9,18.07. Ner Uekerdortellottenscheid nat Dortmund 7,05 9,03 12,09 2,52 5,46 8,24(von Ueckendorf=Wattenscheid nach Bochum ven„Wanne kommend.#2 14,00 11,10.] Von Schalte nach BlomarcMntert wyk 8,28 2,33 6,20 9,09. Von Schalke nach Essen 6,58 9, 1,17 735. Von Essen nach Schalke 8,07 2,# .48. Von Herne nach Bochum 7,10.12 7,35. Vonöochon uad Herns See13!! 637. In entschiedenem GeFreisinnigen, welche, unt weichende Stimmung in der Nation, fortfahren, hebung des Ansehens un des deutschen Reiches in dern zu bekämpfen oder zeigen die Nationalliber ständnis für diese wichti hat zu Ende der vorige liberale Verein in Hannov einstimmig angenommen: „Die von dem natio Hannover berufene Der neuen deutschen Unter seeischen Ländern als Handelsbeziehungen und gen mit großer Freude. Zusicherung des keichsk fertigten Unternehmung des Reiches zuwenden die in dieser Richtung besondere auch über die subvention ihre lebhaft Sie giebt sich der frei daß die Früchte deut geistes und deutscher Tr herrenlosen Ländern für und ganz dem deutschen werden.“ In gleicher Weise tr Oresse mit voller Wärn für die nationale Sache die jüngst gemeldeten Dobemerkt die„Magdeb. glückverheißende Anfang werkes hat zugleich auf's gerechtfertigt das Zutrau Staatsweisheit des unsere lenkenden Ranzlers gewese Sinnes alle übersch bei Seite schob, der wertlos fand, von d frage in's Allgemei hinein zu reden,## die Gelegenheit sich dem kühnen Untern rasche That seinen und den vollen morc deutschen Reiches z ganze Größe und Tre Schrittes heute schon zu unmöglich, aber wir ha sache, auch der weiter Dinge, die sich nun, nac Anstoß gegeben, unaufha gleich rückhaltlos zu verti Irene, die Braut 5 I Roman von M Mary erbebte. Eift bei den flehenden Worte erwacht. „Irene,“ stieß sie mit „wenn es wahr ist, w Kenmores Weib bist, so b mich und ich bin Deine Du lebst, sollst Du diesen ich Dich hasse!“ Kaum waren diese bebenden Lippen entschli Elaine und Guido Kenn betraten und sich ihnen n Irenes Blick hing fle jungen Mannes. „Ist es wahr?“ stieß „Ja, es ist wahr,“ a Stimme.„Der Mann Geistlicher und Sie sind angetrautes Weib!“ Ein durchdringender ausdrückend, antwortete eine gebrochene Lilie Füßen ihres jungen Gatt 5. Cap Als Irene aus ihrer t befand sie sich in dem alt das sie vor einigen orgloses Kind verlassen Locken, die über ihre Stir und verwirrt. Elaine mit de