90 liche Verwher ist bereitzäjuigt. Pherseeo begscher Zatung“ erschemt tiglich mnt Ausnabus der Souns und * Verles½, pgeiertage. Wochen= Beilage:„Jünstrirtes Emscher Sonntagsblatt“. Der Sputreignsertionspreis: Die Petit= Zeile oder deren Raum 15 Pl., Phriete Iutprap. Rellamen 40 Bf. sion nacht uctantwortlicher Redocteur F. Dienst in Helseokirchen. bebetbüchet und verbunden mit dem Amt Herner Tage Blatt. (Früher: Der Reichsfreund.) Sincere et constanter. Abonmementspreis: Rart.50 viertelsähelich in Voraus. Man abonnter außer bei der Expedition in Gelsenkirchen, Marktstraße 18, bei allen )postanstalten und bei den Filial=Expeditianen: Rud. Sis, Herwoz B. Walbeck, Manne; 190. Pötter, Wattenscheid. nd Vrlag von 8. Dienst in Gelfentirche: Drnd und pete er aers Orgen für die Diadt Gellenkischen, die Frater Sthalte, Becenderf, Wanne und Herut.— Ameigetlat sür Gerictoe, Civi=Veraaltungs und Müthireauch trafkamt #en Zucktr lichen gehl klässig. (Von wi erstan Ochsen stgewiche Bestellungen asie„Euscher Zeitung“ de nchf öst zAustr. Sonntagsblatt nen von den Postanstalten, unsern Zeitungsnd in der Expedition dieses Blattes noch rend entgegengenommen. Neueintretende Ahonneuten erhalten lits erschienenen Nummern der böchst den Erzählung„Die alte Lady“ von Möllhausen gratis nachgeliefert. 05 lud irs Europa im Jahre 1833. #r voi #inei Klippen, über welche das Friedensjahr dhinweggeglitten ist, haben der Mehrzahl tief unterhalb des politischen MeeresIn gelegen, daß nähere Auskunft über die#llein von denjenigen erteilt werden könnte, Steuer gesessen haben. Wir Mitreisende Rehöchstens die einzelnen höherragenden Punkte eu, an denen wir vorübergesegelt sind und Uen glücklich zurückgelegten Fahrt ihren Chaleingegeben haben; die uns zu Gesichte geLseuten Kriegswolken lagen oder liegen noch aufrtig im fernen asiatischen Südosten und gikanischen Süden, d. h. in Weltgegenden, unsere westlichen Nachbarn, die Franzosen inesgländer, ungleich mehr inbetracht kommen, die Bewohner Mitteleuropas. Haupterlebnisse Frankreichs sind während zi sechs Monate des scheidenden Jahres, Gambettas, die Kundgebung des Prinzen #, die damit im Zusammenhang stehende eßzung der Prinzen aus der französischen * die Bildung der Regierung Ferry's, die glung der 5 procentigen Rente in eine acheintige Rente, das Zustandekommen der Stadtüber die zeitweilige Absetzbarkeit der grund über die Exilirung rückfälliger Verliotschennd die viel besprochenen Verträge mit EAln#t großen Eisenbahngesellschaften gewesen, ## mandie Herrschaft über das französische Erigleichvesen in Händen halten. Beim Einbruch 8, ybstes starb der Graf von Chambord, dessen Zeise eswpartete politische Bedeutung bis jetzt dechabt hat. Das Jahr schließt unter dem i der über Frankreich hereingebrochenen en Schwierigkeiten, der Veränderungen, in dem Ministerium des Krieges, des sts und, der Auswärtigen Angelegenheiten unden haben und des anscheinend unlich gewordenen Krieges mit China. Von eptschiedenen in Aussicht genommenen franith Socialreformen ist nur die eine, die Abha der obligatorischen Arbeitsbücher, zu gekommen. Jenseits des Canals haben ober bolin Schah, Harfd. 9936 unn recht, Perd die irländischen Schwirigkeiten und die mit dieser zusammenhängenden revolutionären Umtriebe in den größeren Städten des Landes die Hauptrolle gespielt. Die beabsichtigt gewesene Zurückberufung der in Egypten stationirt gebliebenen britischen Truppen hat nicht in Ausführung gebracht werden können, weil ein im westlichen Sudan ausgebrochener religiös-nationaler Aufstand die Sicherheit der Südgrenzen des egyptischen Staates gefährdet.— Das Project der Erbauung eines zweiten Suezkanals, über welches die Verhandlungen noch fortdauern, hat die eminente Wichtigkeit neu bescheinigt, welche Egypten für England und dessen indischen Besitz hat. Im Leben der osteuropäischen Völker bildeten die im Jaunar 1883 zustande gekommene russischrömische Verständigung über die Wiederbesetzung der Bischofsstühle in Polen und Litthauen, die Umgestaltung der russischen Cavallerie, die Moskauer Kaiserkrönung und die Aufnahme einer Rentenanleihe im Betrage von 50 Millonen Rubeln die wichtigsten Ereignisse des Jahres.— Die großen Veränderungen, die sich während der letzten Monate innerhalb der panslawischen Welt vollzogen, haben die Sicherheit des europäischen Friedens unberührt gelassen. Fürst Alexander von Bulgaren sah sich im September dieses Jahres zur Entlassung der beiden russischen Minister Sobolew und Kaulbars und zu einer gleichzeitigen Verfassungsveränderung veranlaßt, die in Rußland aufangs Befremden erregte; Serbien, dessen Regierung eine folgenreiche Beränderung der kirchlichen Verhältnisse durchgesetzt hatte, wurde im Spätherbst zum Schauplatz eines Aufstandes, den die bei den Wahlen siegreich gewesene radicale Partei entzündet hatte, um die monarchische Ordnung in Belgrad umzustürzen und das freundschaftliche Verhältnis König Milans zur österreichischen Regterung# Vorgehen des Ministeriums Christicz ist es gelungen, dieser gefährlichen Bewegung Herr zu werden. Die Regierung Oesterreich=Ungarns, der durch den Hader der Nationalitäten in Eisleithauien, der durch die Wirren in Croatien und die Reibungen zwischen den Magparen und Slaven Ungarns wiederholte ernste Schwierigkeiten bereitet worden waren, darf dem abgelaufenen Jahre manche wichtige Errungenschaft nachrühmen. Bosnien und die Herzegowina haben sich in die neuen Verhältnisse mehr und mehr hineingefunden, Serbien ist der Verbündete des Kaiserstaats geblieben, die durch die Neuregelung der Donauschiffahrtsverhältnisse erzeugten Verstimmungen Rumäniens sind glücklich ausgeglichen worden und ein am 9. Mai dieses Jahres zu Wien abgeschlossener Vertrag sichert den Anschluß des Balkan=Eisenbahnnetzes an die österreichisch= ungarischen Linien und die Herstellung der wichtigen Schinenverbindung mit Saloniki.— Die Reform des westösterreichischen Schulgesetzes und der Erlaß eines Unterrichtsgesetzes für die Länder der ungarischen Krone sind zum Abschluß gebracht worden und an die Revision der westösterreichischen Gewerbeordnung hat sich die Ausarbeitung des Gesetzentwurfs betr. die Unfallversicherung der Arbeiter geschlossen. Wir dürfen hoffen, daß dieses wichtige Werk gelingen und den Ausgangspunkt einer Socialreform in dem uns so eng befreundeten Kaiserstaate bilden werde. Deutschlands Beziehungen zum Auslande sind trotz einzelner von mißleiteten Fanatikern des Westens und Ostens unternommenen Verhetzungsversuche während des gesamten Jahres durchaus freundliche gewesen. Mit Italien, das sich den beiden mitteleuropäischen Kaiserreichen bereits früher angeschlossen hatte, und mit Spanien, dessen Monarch als Gast Kaiser Wilhelms an den Herbstmanövern d. I. teilnahm, sind Handelsverträge abgeschlossen worden,— den Kaiser Franz Josef hatte unser Kaiser in Ischl aufbesucht, die Könige von Rumänien und Serbien, sowie die Erben der britischen und der österreichungarischen Krone sind Gäste unseres Hofs gewesen. Den Schluß dieser Reihe freundschaftlicher Beziehungen zwischen den gekönten Häuptern des mittleren und des südlichen Europa haben endlich die Besuche gebildet, welche unser Kronprinz den Königen von Spanien und Italien und dem Papste erstattete und deren glänzender Verlauf allenthalben Hoffnungen auf ein dauernd friedliches und freundschaftliches Einvernehmen zwischen den Culturvölkern des Weltteils geweckt hat. 2 Politische Wochenschan. II. Aus dem Auslande. Ebenso wie Deutschland, hatte in der vergangenen Woche auch das Ausland seine Aufler, Seöschlehsich dr Reiße de Beziehungen beider Länder gefährlich bezeichn Die Eroberung von Sontay scheint China noch nicht unmittelbar zu kriegerischem Vorgehen zu veranlassen. Es hat sich zunächst, wie es heißt, an England mit der Bitte um Vermittelung gewandt. Zu diesem Behufe hat der chinesische Botschafter# Marquis Tseng Paris verlassen und sich nach London begeben. Französische Preßstimmen erklären sich in dem gegenwärtigen Stadium gegen die Annahme von Vermittelungen seitens Frankreichs, da letzteres unmöglich nach der Besetzung Sontays sein Programm für Tonking aufgeben könne; stat dessen fordern sie, daß China für sein aggre Verhalten Frankreich ein Pfand oder vielmehr Kriegskostenentschädigung gebe, obwohl ein Krieg zwischen China und Frankreich noch gas nicht stattgefunden hat. Daß durch derartige Ansprüche die Verwickelung nicht gelöst werden würde, wird man sich auch in Frankreich nicht verhehlen. Der Kaiser von Rußland hat jüngst der Jagd das Unglück gehabt, aus dem geschleudert zu werden und sich eine schmerzhafte Contusion der Schulter zuzufügen. Die Heilung####te nimmt aber einen normalen Verlauf und ist de Gesamtbefinden des Czaren, wie berichtet wird, verhältnismäßig günstiges. Fürst Alexander von Bulgarien hat den Beschluß der Nationalversammlung wegen Einführung des Zweikammersystems genehmigt. Die so veränderte Verfassung von Tirnowo soll nun zunächst eine Probezeit von drei Jahren durchmachen, bevor die große Nationalversammlung sich über die endgültige Bestätigung derselben entscheiden wird. Die Radicalen sind jedoch mit jener Modification nicht einverstanden und haben sich zu neuem Kampfe## gegen das Ministerium Zankow entschlossen. Wrrre? in Italien hat man die hohe Bedeutung empfunden, welche der Reise des Erben der deutschen Kaiserkrone nach Italien beizumessen ist. Alle Kundgebungen von dort zeugen von der hohen Befriedigung, welche das italienische Volk über den Aufenthalt des Krouprinzen in Rom empfindet, wie auch nicht minder der Besuch beim Papste überall Verständnis und gerechte Würdigung findet. Die nunmehr beendete Reise wird sicherlich nicht ohne günstige Folgen für die internationalen Beziehungen Deutschlands und die von ihm vertretene Friedenspolitik bleiben. Frankreich hat in Tonking am Ausgang der vorigen Woche mit der Einnahme von Sontay einen größeren Erfolg erzielt, der einerseits die Lage des Ministeriums Ferry im Innern gestärkt, und befestigt hat, anderseits aber doch nicht geeignet erscheint, die schwebenden Verwicklungen mit China beizulegen, vielmehr dieselben in ein critischeres Stadium bringen dürfte. China hatte an Frankreich stets die Forderung gestellt, von einem Angriff auf Sontay und Bacningh abzusteheu, und die Ausführung dieser von Frankreich beabsichtigten militärischen Operationen als für die friedlichen Spezient— Politische Ferlin, 31. December. Der Verein###r Verbreitung christlicher Zeitschriften in Berlin hat,.# wie gelegentlich des Weihnachtsfestes des Vereinse### mitgeteilt wurde, die Lutherfestzeitung 227025 Exemplaren vertellt. „ Seine Majestät der König habenAusführung der notwendigen Instandsetzungen an der Ruine der Klosterkirche zu Chorin die Kosten bis zur Höhe von 10 500 M. zu bewilligen geruht. an 4 * Der Reichskanzler hat dem Bundesrat eine im Reichseisenbahnamt ausgearbeitete Denkschrift, welche die Abänderung und Ergänzung einiger Bestimmungen über die Beförderung verschiedener Fachartikel im Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutschlands enthält zur Beschlußfassung über die Anträge des Reichseisenbahnamts vorgelegt. Dieselben beziehen sich auf erleichterte Beförderung von Feueranzündern, welche unter dem Namen„Pasta“ befördert werden, und auf verschärfte Vorschriften für den Transport„gebrauchter Gasreinigungs= masse". Letzterer Antrag stützt sich auf die Thatsache, daß vor einiger Zeit in dem Bezirk der Die aie Laig. Ersäblung von Baldvin Mölhausen. von Abel angekündigte Stunde der Fahrt nicht ganz verstrichen, als der Wagen ##Länser der Colonie erreichte. Dort ab— so war es nach einer ernsten wischen den beiden jungen Leuten veriden— züchtig schüttelte sie ihre Röcke, X) Stroßhut band sie etwas fester, worauf deben dem Wege auf einen Baumstumpfen I. während Abel mit einem letzten flüchtigen siter fuhr. Einige Minuten später hielt er Blockhütte der alten Lady, die beim len des Wagens in die Hausthür trat purch kaum bemerkbares Reigen des Hauptes den hieß. vermute, Du bringst Alles,“ sprach sie #nig, das dampfende Pfeischen aus dem Munde und einige Angendlicke in der Schwebe „Wenigstens Alles, was in dem Güterschuppen hreren Tagen auf mich wartete,“ antwortete und ohne Säumen begann er, Kisten und abzuladen„wobei Miß Eva ihn mit ihren Armen kräftig unterstützte. verrichteten sie ihr Werk; erst nachletzte Aiste ihren Platz im Ladenreum anz ###ate, bob Abel „Ueberflüssig,“ hieß es ausdruckslos zurück, gich verstand mit Zange und Hammer umzugehen, als an Dich noch nicht gedacht wurde.“ Sie trat auf die Thürschwelle, zog zwei Dollars hervor und reichte sie ihm. „Unser alter Preis,“ bemerkte sie grämlich, ohne den jungen Mann anzusehen,„brauche ich wieder Jemandes Hülfe, so rufe ich Dich.“ „Wenn's nicht anders sein kann, nehme ich das Geld. Hätt's sonst gern aus Gefälligkeit gethan und um unserer alten Bekanntschaft willen,“ versetzte Abel, das Geld nachlässig in die Tasche schiebend. „Ich bedarf keines Menschen Gefälligkeit,“ erwiderte Miß Eva kalt,„am wenigsten der Deinigen. Willst Du nicht um Lohn fahren, so thun's zehn Andere für Dich.“ Sie wurde Elly's Gepäck ansichtig, welches neben der Thür auf der Erde lag.— Wie eine Wolke des Mißmutes eilte es über ihr Antlitz, und auf den Koffer weisend, fragte sie mürrisch: „Was soll das Ding hier? Pack's auf und mach' daß Du fort kommst. Bring's dem, welchem es gehört.“ „Ich nahm's für einen Fremden mit,“ erklärte Abel erzwungen sorglos,„er hat mich, es hier abzusetzen. Heute Abend noch wollte er hier sein und darüber bestimmen.“ Mitz Eoa soh dan zungen Manne in die Angen, wie um die Wahrheit seiner Behauptung en wich dem forschenden und git einem ### LEN9 K in Die alte Lady zuckte die Achseln und begab sich in's Haus zurück. „Der hätte sich eine geeignetere Gelegenheit zum Aufbewahren seines Bettels suchen können,“ sprach sie vor sich hin,„mich soll's nicht kümmern, was draus wird. Kommt's in unrechte Hände, bin ich nicht verantwortlich dafür“; damit schien Elly's irdische Habe vergessen zu sein, Da zu der späten Tagesstunde kaum noch Kunden zu erwarten waren, holte sie Zange und Hammer herbei, und unter ihren geübten Händen und starken Griffen öffneten die Kisten sich verhältnismäßig schnell. Sie hatte den Denkel der letzten zurückgeschlagen, als hinter ihr die Schritte eines Eintretenden vernehmbar wurden. In der Meinung, noch Jemand bedienen zu müssen, kehrte sie sich nachlässig um, und ihr sonst so starres Antlitz erhielt ein wenig mehr Leben, als sie eine ihr vollständig fremde Person vor sich stehen sah. Denn unter allen Menschen, welche in der Colonie selbst oder in deren Nachbarschaft wohnten, gab es keinen einzigen, dessen Gesicht ihr nicht vertraut gewesen wäre. Elly hingegen, mit dem festen Vorsatz gekommen, sich nicht einschüchtern zu lassen, sah nicht sobald die großen Augen mit einer gleichsam abstoßenden Kälte auf sich gerichtet, als sie ihren Mut sinken fühlte. Nur mit Mühe vermochte sie einen von tiefer Verlegenheit zeugenden Gruß hervorzubringen; ihre Verwirrung aber wuchs, als sie vergeblich auf erne Erwiderung wartete :#e standen die oerdn gershn,„cigechen Tocherct wünsche ic giht; anwortete Güh aus dem Munde nahm und das heimlich bebende Mädchen mit den Worten anredete: „Ich vermute, Du bist die Eigentümerin der Sachen, welche der leichtfertige junge Mann vor meiner Thür absetzte.“ „Als leichtfertig habe ich ihn nicht kennen gelernt, aber als gefällig und freundlich“ versetzte Elly, welche bei dem ungerechten Angriff auf Abel plötzlich ihren Mut wachsen fühlte,„unsere Wege waren dieselben, und da machte ich vor seitem Anerbieten Gebrauch.“ Miß Eva that wieder einige Züge aus der Pfeife und sah unbeweglich, jedoch mit einem kaum bemerkbaren Ausdruck von Erstannen in das nun: mehr furchtlos zu ihr erhobene Antlitz. Erst nach längerem Sinnen bemerkte sie gelassen: „Gefälligkeiten sind das beste Mittel, die Herzen unverständiger Kinder zusammen zu bringen. Man spricht von Liebe, wie vom guten Wetter. Schnell werden Rosenketten gewunden, an deren Stelle treten noch schneller häßlich klirrende eiserne Fesseln, welche zu sprengen die Kräfte dann nicht mehr ausreichen, und für einige lustige Liebesstunden hat man ein ganzes langes Leben bitterer Neue eingetauscht.“ Anstatt durch die dem kalten Empfang folgende herbe Bemerkung aufs neue eingeschi werden, breitete kindliches Lachen sich herziges Antlitz aus. Mutwille zuckte um Lippen, sprühte aus ihren Augen,##destraulich anhob: „Von Biahe 1 wihen und deir# u E sichmete#m, wo ste nher un inen Winkel stellten — Geree durch Sel hudtrection zu Frankfurt ein mit„gebrauchter sreinigungsmasse" beladener Eisenbahnwagen " gentzündung in Brand geraten war und die preußische technische Gewerbedeputation schärfere Transportbedingungen für erforderlich erachtet hat. uLo.“ Perlin, 31. Dec. Man darf gespannt sein, welche Haltung das Centrum nach der Ferienpause einnehmen wird. Der Verstoß, welcher durch den Verfassungs= Antrag gemacht werden sollte, wurde, als die überraschende Nachricht von dem beabsichtigten Besuche des Kronprinzen beim Papste eintraf, einstweilen aufgeschoben, und noch in diesem Augenblicke dürfte Herr Windthorst angesichts der durch jenen Besuch in Verbindung mit der Rückberufung des Limburger Bischofs geschaffenen Lage um so weniger seinen Operationsplan fertig haben, als man, wie es scheint, im Vatikan selber sich über die Situation noch nicht ganz klar ist. Die ultramontane Presse, welche allmählich zu fühlen beginnt, daß ihr optimistischer Jubel über die neueste Wendung etwas voreilig war, wird bereits ungeduldig und fordert vom Centrum, daß es auf Klärung der Verhältnisse dringe. So weit die Dinge sich bis jetzt übersehen lassen, scheint es keineswegs ausgeschlossen, daß die clericale Partei demnächst der Regierung in so schroffer Haltung gegenübersteht, wie nur je, zumal irgend eine Action nötig sein dürfte, um die etwas unsicher gewordenen Kämpferreihen im Parlamente wie im Lande wieder geschlossener um die Fahne Windthorsts zu schaaren. Und es läßt sich auch gar nicht verkennen, daß die Natur der gesetzgeberischen Aufgaben, welche die Folgezeit stellen wird, dem Centrum mehr und mehr eine gegnerische Stellung zur Regierung anweist; wir meinen den weiten Kreis jener Aufgaben, in denen es sich um Geltendmachung und Erweiterung des staatlichen Einfiusses auf wirtschaftlichem, geistigem und socialem Gebiete handelt. Dazu gehört zunächst die Durchführung des Staatsbahnprincips, welches von Windthorst in sehr betonter Weise in diesem Zusammenhange eifrig angegriffen wird. Dazu gehört ferner die Schulgesetzgebung in allen ihren Teilen, und es wird dem Centrum noch in der gegenwärtigen Session des Landtags, auch wenn es nicht mehr zur Vorlegung des Schuldotations= gesetzes kommen sollte, nicht an ausgiebiger Gelegenheit fehlen, den„Kampf um die Schule" gegen den Staat energisch wieder aufzunehmen. Dazu gehören endlich alle Bestrebungen auf dem socialen Gebiete, wie sie den Mittelpunkt der gesetzgeberischen Arbeit im Reiche bilden sollen. Es wird ein merkwürdiges Schauspiel sein, zu beobachten, wie grade diejenige Partei, welche man als Verbündeten gegen das liberale„Manchestertum“ nicht entbehren zu können und durch stückweise Preisgabe einer für den Staat hochwichtigen kirchenpolitischen Gesetzgebung gewinnen zu müssen meinte, sich mit der Zeit selbst als der zäheste und unbeugsamste * Begner derjenigen Bestrebungen enthüllen wird, in ##nen man auf ihre Unterstützung gerechnet hat. Wer zweifeln möchte, daß es so kommen wird, der vergegenwärtige sich nur die maßlosen Ausfälle, in welchen Windthorst beim geringsten Anlasse jede Erweiterung des Staatseinflusses als höchst gefährlichen Sockalismus“ zu denunciren sucht, der verfolge nur „ie Auseinandersetzungen, welche in den katholischen Organen über diese Fragen fort und fort stattfinden und sehr lehrreiche Lichter auf die Richtung der Centrumspartei werfen. Die Differenzen, welche sich im Sommer an die Beschlüsse der Haider Conferenz knüpften, sind keineswegs ausgeglichen, vielmehr ist das Mißtrauen gegen die im Cenrtum domicirende Politik Windthorst's bei denjenigen Katholiken, welchen es um eine Lösung der socialen Fragen ohne kirchenpolitische, staatsfeindliche Hintergedanken zu thun ist, im Wachsen, und die Declamationen des Centrumsführers beim Eisenbahnetat haben bei Blättern wie dem Wiener „Vaterkand" und der„Augsburger Postzeitung“ eine keineswegs freundliche Aufnahme gefunden Der Kampf gegen den Staat im Interesse der kirchlichen Macht wird mit schlauer Berechnung bereits von dem eigentlich kirchlichen Gebiete au ganz andere hinübergespielt, auf denen er, wenn er kirchenpolitische Streit in einer die elericalen Einflüsse stärkenden Weise beigelegt werden sollte, mit noch ganz anderer Heftigkeit entbrennen wird. Handelt es sich doch hier um die eigentlichen Gebiete der Macht im modernen Culturleben: die wirtschaftlichen Interessen, die solialen Fragen und die Erziehung. Windthorst selbst hat ja schon drohend darauf hingewiesen, daß der Kampf um die Schule heftiger und dauernder sein werde, als der Kampf gegen die Kirchengesetzgebung. Wenn setzt so demonstrativ gegen den Socialismus aufgetreten wird, wenn man das„Socialkönig= um der Socilaldemokratie als etwas gleich Gefährliches gegenüberstellt, so liegt darin offenbar Methode, und die Vertreter des Gedankens einer staatlichen Socialreform mögen sich nicht entgehen lassen, wie hier die ersten Linien ür eine entschiedene Frontstellung nach einer neuen Richtung gezogen werden. Das Stichwort vom „Socialkönigtum,“ welches im Hinblick auf die Kaiserliche Botschaft nicht mißverstanden werden kann, wird fortan wohl eine Rolle spielen. Je mehr dem Centrum das kirchenpolitische Operations= jeld geschmälert wird, um so entschiedener wird seine Gegnerschaft gegen die Staatsansprüche auf enen anderen Gebieten hervortreten, und wenn man jemals glauben konnte, durch staatliches Entgegenkommen in kirchenpolitischen Fragen im Centrum einen Bundesgenossen zu finden, so zeigt es sich immer deutlicher, daß allein die entgegengesetzte Wirkung durch eine solche Taktik erzielt werden kann. * Ferlin, 1. Januar. Der Kaiser empfing heute früh 9 Uhr den commissarischen Director der königl. Porzellaumanufactur, Geheimrat Lüders, und den artistischen Director derselben, Professor Sußmann=Hellborn. Dieselben überreichten eine prachtvolle Vase mit einer Darstellung des Niederwald=Denkmals. Hierauf beglückwünschte der Kaiser die Kaiserin in deren Gemächern. Beide empfingen dann gemeinsam die königlichen Prinzen und Prinzessinnen, mit denen der Kaiser dann den Gottesdienst im Dom besuchte. Die Kaiserin begab sich nach der Capelle des Augusta=Hospitals. Um 5 Uhr nachmittags findet größere Familientafel statt. * Berlin, 1. Januar. Bezüglich der Zurückberufung des Bischofs von Münster scheint ein Entschluß noch nicht in nächster Zeit bevorzustehen; indessen neigt man in hiesigen leitenden Kreisen sehr dazu, die Hand zum Frieden zu bieten. Man äußert in den gedachten Kreisen ziemlich unumwunden, daß es die Curie niemals leichter gehabt habe, als in diesem Augenblick, den kirchlichen Frieden herzustellen, und man hofft, daß sie diesen günstigen Moment nicht versäumen werde. * Die„Kreuzzeitung" erhält eine Bestätigung der Nachricht, daß darüber Verhandlungen gepflogen werden, ob das technische Unterrichtswesen wieder von dem Cultusministerium abzuzweigen und an das Handelsministerium zu übertragen sei. Es handle sich jedoch dabei nur um das gewerbliche Forthildungswesen, welches mit Rücksicht lauf seine engen Beziehungen zum Innungswesen vielleicht zweckmäßiger dem Handelsministerium zugeteilt werden könnte. * Die Verträge wegen der Berlin=Hamburger Bahn werden unmittelbar nach den Ferien dem Abgeordnetenhause zur Genehmigung zugehen. * Straßburg, 31. Dec. Die Straßburger Post meldet, der Statthalter habe letzthin ein besonderes Vertrauenszeugnis vom Kaiser erhalten und habe die schmeichelhafte Kundgebung seines kaiserlichen Herrn schon zur Kenutnis der ihm näher stehenden Kreise gebracht. Ob dieselbe allgemein veröffentlicht werden solle, stehe noch nicht fest. München, 1. Januar. Cultusminister v. Lutz ist vom Könige in den erblichen Freiherrnstand erhoben worden. Bekanntschaft auch möglich gewesen? Leugnen darf ich nicht, daß der Abel Fancy mir recht gut gefiel, wie auch Sie mir gefallen, trotz Ihrer ernsten Augen; aber damit ist nicht gesagt, daß gleich ans Heiraten gedacht werden muß. Mit vollen achtzehn Jahren ist man kein einfältiges Kind mehr und versteht zu unterscheiden. Verspreche ich mich aber einem Manne, so geschiehts nach reiflicher Prüfung und aus vollem Herzen; woher sollte da Reue kommen?“ „Andere Menschen haben vor Dir ebenso gedacht," versetzte die alte Lady, und weder Mißfallen über die Kühnheit der jungen Fremden, noch Wohlgefallen an deren aumutiger Erscheinung offenbarte sich auf dem verwitterten strengen Antlitz. Sie blies ein Rauchwölkchen von sich und mit einer abwehrenden Handbewegung fuhr sie fort:„Du scheinst eine bewegliche Zunge zu besitzen— doch was rede ich über Dinge mit Dir, von welchen Du nichts verstehst, billiger Weise nie etwas verstehen solltest.“ „Sie sind nie verheiratet gewesen, Miß Blair,“ begann Elly wieder lachend,„da dürften Sie von dergleichen Dingen. gewiß nicht mehr verstehen, als ich. Aber so viel verstehe ich aus dem Grunde: Kommt der rechte Mann, so wird geheiratet und warnte mich die ganze Welt.“ „Unsinn,“ grollte Mißz Eva Blatr, und ihre Züge schienen noch ein wenig mehr zu erstarren, „heirale,#penn Du Lust hast; mich kümmert's nicht. Sage mir lieber Dein Anliegen,— dann Nachrichten. * Gelsenkirchen, 1. Januar. Dem Unterricht der weiblichen Handarbeiten in den Volksschulen auf dem Lande wird seitens der obersten Unterrichts=Verwaltung fortdauernd die größte Beachtung und Teilnahme zugewandt. Der Unterrichtsminister hat nämlich abermals die Bezirksregierungen veranlaßt, über den Betrieb des erwähnten Unterrichts in den Landschulen, und zwar über den Stand zu Anfang dieses Monats zu berichten, namentlich dabei aber ersichtlich zu machen, ob der Unterricht zu Anfang dieses Monats schon eingeführt oder wegen Mangels einer geeigneten Lehrerin oder aus andern Gründen noch nicht eingeführt ist, ob die Handarbeitslehrerin der Familie eines Lehrers der Ortsschule angehört, wie hoch die Bezahlung derselben sich stellt und welchen Durchschnittsbetrag die sonstigen Kosten, des genannten Unterrichts für Jahr und Schule erreichen. * Bei Zunahme der Vereinsmitglieder des märkischen Knappschafts=Vereins vermehren sich auch, wie man der„Dtm. Ztg.“ schreibt, die Krankheits= resp. die Beschädigungsfälle. Dieselben beliefen sich im vorigen Jahre durchschnittlich auf 1816 monatlich, und verursachten ungefähr 30 577 Mark an Ausgaben. Um bei Empfangnahme des Krankengeldes etwaigen Unzuträglichkeiten vorzubeugen, sollen anfangs nächsten Jahres neue Krankenscheine bei genanntem Vereine eingeführt werden. Die neuen Krankenscheine sollen mit Coupons versehen sein, welche bei Abgabe des Scheins an den zuständigen Knappschaftsältesten abgetrennt und den krankgewesenen Bergmann als Legitimation zurückgegeben werden. Derselbe kann dour,#el. der. nlth#en Lotzsindenden Knappschaftszenen Coupons das ihm zustehende Krankengeld erheben. Ferner soll vom nächsten Jahre an eine genaue Statistik über die Krankheitsfälle u. s. w. von den Kuappschafts=Aerzten geführt werden. * Gar häufig herrschen noch Meinungsverschiedenheiten darüber, ob Stammseidel geaicht sein müssen. Der nachfolgende, aus Düren mitgeteilte Fall dürfte zur Klärung beitragen: Vor einigen Tagen wurde in einer Dürener Restauration eine Wette darüber abgeschlossen, ob sogenannte„Stammgläser“, Eigentum des Gastes, auf ihren Rauminhalt geaicht sein müssen. Derjenige der Wettenden, welcher dies bestritt, stützte sich darauf, daß das Stammglas Privateigentum sei, nur von dem Eigentümer benutzt werde, und daß hinsichtlich der Füllung der Stammgläser ein privates Uebereinkommen zwischen Gast und Wirt bestehe und dieses Verhältnis nicht durch irgend ein Gesetz berührt werden könne. Auf eine hierauf bezügliche Anfrage bei der Behörde wurde nun folgende Antwort erteilt:„Nach§ 1 des Reichsgesetzes vom 20. Juli 1881 müssen alle Schankgefäße, welche zur Verabreichung von Bier u. s. w. dienen, mit dem Füllstrich und der Bezeichnung des Rauminhalts versehen sein, also auch sogenannte Stammgläser, es sei denn, daß dieselben höchstens ½0 Liter fassen, was wohl nicht vorkommen wird.“ * Der Krieg gegen die Windeln, von deutschen Aerzten schon oft, aber ohne durchgreifenden Erfolg aufgenommen, wird jetzt in England sehr lebhaft geführt und überhaupt eine menschlichere Behandlung der Säuglinge aufs Dringendste befürwortet. Namentlich warnt Professor Humpfrey in kräftigen Worten vor der schlimmsten aller Unbilden, die der junge Erdenbürger gleich nach seinem Eintritt in die Welt über sich ergehen lassen muß: jenen verhängnisvollen 2 Ellen Leinwand, welche die wichtigsten Lebensorgane, Herz, Lunge, Leber, Magen, gerade in der für ihre Entwickelung wichtigsten Zeit hindern. So werden viele regelmäßig auf das Zahnen geschobene Krankheiten, Krämpfe, Durchfall, Zuckungen, nicht selten frühzeitiger Tot verschuldet, oder auch lebenslängliches Siechtum. Wann endlich werden Mütter und Pflegerinnen allgemein einsehen, daß BewegungsFreiheit, frische Luft und entsprechende Nahrung für das Säuglingsalter unentbehrliche Lebensbedingungen sind? * Um den vielen irrigen Auffassungen, welchen man bei Annahme und Entlassung von Dienstboten begegnet, nach Möglichkeit vorzubeugen, mag Folgendes zur Information dienen: Nach der Gesinde=Ordnung vom 19. August 1844 muß Jeder, der sich als Gesinde vermieten will, über seine Person frei zu bestimmen berechtigt sein. Die Herrschaft, welche Gesinde mietet, muß sich von dessen Befugnis, den Dienst einzugehen, überzeugen. Hat Jemand mit Verabsäumung dieser Vorschrift ein Gesinde angenommen, so muß auf den Einspruch Desjenigen, welchem ein. Recht über die Person oder auf die Dienste des Angenommenen zusteht, der Mietscontract als ungültig sofort wieder aufgehoben werden.— Ferner hat— nach der Verordnung vom 29. September 1846— die Dienstherrschaft bei Entlassung des Gesindes ein vollständiges Zeugnis über die Führung und das Benehmen desselben in das Gesindebuch einzutragen. Schreibens=Unkundige haben mit dieser Eintragung eine glaubhafte Person zu beauftragen, welche diesen Auftrag mit ihrer Namensunterschrift bescheinigen muß. Weigert sich eine Dienstherrschaft, dieser Verpflichtung zu genügen, so ist sie dazu von der Polizeibehörde durch eine ihr vorher anzudrohende Geldstrafe von 3 bis 15 Mark anzuhalten.— Nach mehrfachen Entscheidungen ist diejenige Herrschaft, welche wissentlich in dem Dienstentlassungszeugnis falsche Angaben gemacht, der folgenden Herrschaft, welche aufgrund der erstatteten Eintragungen im Gesindebuch das Gesinde in Dienst genommen hat, für allen hieraus erwachsenen Schaden verantwortlich, weshalb hierauf noch besonders aufmerksam gemacht sei. * Bei vorsätzlichen Preßdelicten erlischt die strafrechtliche Haftbarkeit des verantwortlichen Redacteurs einer veriodischen Druckschrift nicht dadurch, daß er den Verfasser des Artikels benennt. (1. Strafsenat, 14. Juni 1883.) * Die preußische Arzueitaxe für das Jahr 1884 ist in G. Gaertner's Verlagshandlung (Herm. Heyfelder) in Berlin erschienen und in allen inländischen Buchhandlungen zum Preise von 1,20 Mark zu beziehen. * Auch die den Eisenbahnbetrieb vorbereitenden Handlungen, wie das Ausbessern des Bahnkörpers, fallen unter das Haftpflichtgesetz. (III. Civilsenat, 24. April. 1883.) * Der Bochumer Verein soll von der portugiesischen Regierung einen Auftrag auf Lieferung von 15 000 Tonnen(à 20 Ctr.) Stahlschienen erhalten. X Schalke, 2. Januar. Der letzte Tag des Jahres 1883 hätte für einen pflichttreuen Beamten leicht ein verhängsnisvoller werden können. Unser allbeliebter Wachtmeister ist von einem rohen Menschen vorgestern gegen Abend mit einem Ziegelstein ins Gesicht geworfen und nicht unbedentend verletzt worden. Den Thäter hat man noch am selben Tage in Gelsenkirchen verhaftet. Schalbe, 2. Januar. Die Sylvesterfeier unseres Kriegervereins im Locale der Frau Wittwe Böminghaus war eine äußerst gemütliche. Komische Gesang=Vorträge verschiedener Herren, worunter wir 2 Liedlein des Herrn B. besonders hervorheben, setzten die Lachmuskeln der Zuhörer in flotte Bewegung, dazu fröhliches Clavier= und Geigenspiel und eine heitere ungezwungene Unterhaltung, was Wunder, daß nur lachende Gesichter zu schauen! Auch unseres Kaisers wurde gedacht, lhe gult dr guste Tonst;: des wunbech— im neuen Jahee dem deutschen Vaterland! Dei der Festlichkeit war ein außerordentlich star * Aus Bruch bei Herne, 27. 2ec., in „Dtm..“ mitgeteilt: Endlich### es de gischen Tätigkeit des Betriebsführers Herri mann auf Zeche„König Ludwig“ gelunge Wasser, die in so reichlicher Menge das A hinderten, vollständig abzubauen. Dure Legen von 40 starken Tubbingsringen ist Erfolg erzielt. Augenblicklich stehen die? förderungs= Maschinen stille, um erst im Jahre wieder das dann vorhandene Wa heben. Es dürfte dieser Erfolg den Bete zum frohen Genusse der Weihnachtsfreuder holfen haben. Nach einer weiteren Abteuf etwa 30 Meter ist das Kohlengebirge er Die günstigen Verhältnisse, die daselbst vi sichtlich angetroffen werden, werden dann aue serer Gemeinde zum Vorteil gereichen. * In der am 27. December in Hager gehaltenen Conferenz der märkischen Lehrer i u. a. auch die Angelegenheit der„Westfäl Lehrer=Zeitung" in Lippstadt besprochen. Es t allgemein bedauert, daß dieselbe mit Jahress eingeht, dagegen war es erfreulich, zu vernel daß Herr Buchhändler Bruns in Minden neue Zeitung unter dem Titel:„Lehrer=Ze für Westfalen und Rheinland“, herausgeben 1 Dieselbe erscheint vorläufig alle 14 Tage kommt die erste Nummer am 6. Januar zur Ausgabe. Da der Verleger bereits Anzahl namhafte Pädagogen als Miter! gewonnen, das Blatt auch in würdiger Ausstat erscheinen soll, so steht zu hoffen, daß die M keine vergebliche sein wird. * In der letzten Sitzung der zoologischen tion in Münster berichtete Professor Dr. Lan über eine neue, aber untrügliche Wanzenf a welche folgendermaßen construirt ist. Die Bettpfosten stehen auf Papierscheiben, welche zwei Ringen von Fliegenleim— Harz in ko dem Oel aufgelöst— versehen sind; die Boden herankommenden Wanzen bleiben ane der Ringe sicher kleben. Bald indes sind Tiere gewitzigt und versuchen nun, sich von Zimmerdecke herab auf den Schläfer fallen lassen. Um auch diese abzufangen, befestigt auf zwei an Kopf= und Fußende kreuzweis 4 nagelten Latten einen leichten Holzrahmen, der ein Baldachin das Bett überragt. Auf dem,9 men bringt man ein großes Papier an, de Rand mit einem Doppelstreifen von Fliegen bestrichen ist, und jede Wanze, welche auf di Wege in das Bett zu kommen sucht, bleibt dem Leim kleben. Da nun der im Bette si fende Mensch als bester Köder für die Tiere während wirksam bleibt, so werden im Laufe Sommers alle im Zimmer befindlichen We gefangen sein, vorausgesetzt, daß das Bett vorher davon befreit worden ist. Das M einer solchen Wanzenfalle ist, mit der gesa Ausrüstung eines Schlafcabinetts in einemr# den Präparat dargestellt, auf dem Museun sehen. * Die Handwerksburschen= und Vagabonden wird in Paderborn augenblicklich in höchst ein und practischer Weise gelöst. Von der E verordneten=Versammlung ist s. Z. nämlich Beschluß gefaßt worden, die Stadtmauer zw dem Western= und Neuhäuser=Thor niederreiße lassen. Das würde viel Geld kosten, wenn besondere Arbeiter dafür annehmen wollte. Zu stellte sich die dringende Notwendigkeit heraus überhandnehmenden Stadtplage der„armen R den“ einen Domm entgegen zu setzen; so hat der Herr Bürgermeister verordnet, daß au eingerichteten„Verpflegungsstation“ nur s. durchreisenden Fremden Unterstützung gewährt w soll, welche nach Niederlegung ihrer Legitimat papiere mindestens 2 Stunden am Abbruch Mauer gearbeitet haben. * Zwischen den Zechen„Richradt=Pörtingsi und der Station Kupferdret ist eine Telefonle eingerichtet worden; auch steht zu erwarten, sich die Zeche„Kaiserin Augusta“ dieser bindung anschließen wird. * In Mülheim a. d. R. wird die Erb. einer Badeanstalt mit Schwimmbassin, We bädern, römisch=irischem und russischem Dam beabsichtigt. Die Vorarbeiten zu dem P sind am 21. d. M. vollendet worden und die Angelegenheit jetzt vor die Oeffentlichkeit Die Kosten betragen 150000 M. welche Actien aufgebracht werden sollen, zur wele Stadt eine Zinsgarantie von 3 pCt. über Die Verwaltung der Anstalt wird dur städtischen Behörden besorgt. * Am 28. ds., abends 10½ Uhr, beCaßlerfeld bei Puisburg in einem mit Heuvo angefüllten Stalle Feuer aus. Dank de mühungen der Nachbarschaft und der schne schienenen Feuerwehr wurde das Feuer auf. Entstehungsheerd beschränkt, der Stall brann den Vorräten vollständig nieder. Heute 6 Uhr war das Feuer als erloschen zu betre * Vor einigen Tagen stürzte ein Beses von Heckinghausen am„Heckinghauser Kop“. Barmen einen steilen Abhang hinunter, brat“ Genick und blieb sofort tot. Wie mitgeteil““ soll der Verunglückte beim Absägen eines 2. baums vom Waldhüter überrascht, die Flz, griffen haben und dabei verunglückt sein Unglückliche war verheiratet und Vater## Kindern. * Ein auswärtiger Arbeiter, welcher im hause zu Gevelsberg internirt war und Irrenanstalt gebracht werden sollte, äußers eines nicht verabreichten Zwieback Dans r zum Fenster hinaus!“ Un meichtünft, 7 elihe gebrachenen ichtet, an. weiten aufgerissen und mit 34“ tertem Kopfe und cke auft# Pflaster. In e###4 den Kallsteinbrüchen zu jenen##### de ereignete sich gestern ein erer Uncksfe4 uu. Man war mit dem Trocknen Dynaußat## ronen beschäftigt und muß wohl bei die ab efährlichen Arbeit so notwendige Acht gelassen haben, denn plötzlich dirte eine Patrone, unter den Umstehenden liche Verwüstung anrichtend. Einer der Verist bereits auf dem Transport zum Krankengestorben. Drei andere Männer sollen re Verletzungen davongetragen haben. Der Spuler Heinrich Schrörs aus Gladbach hhrtete im August dieses Jahres mit einer ssion nach Cevelaer, stahl hier er eine Kiste ebetbüchern, die er mit frommster Miene an lger und sonst hausirend verkaufte. Außerdem ete er nech in Rheydt einen Koffer und auch noch in Kleinenbroich einen Diebstahl. rafkammer verurteilte den Dieb zu fünfzehn en Zuchthaus, fünf Jahren Verlust der lichen Ehrenrechte und erklärte Polizeiaufsicht lässig. Von welchem Nutzen oft die ViehversicherunInd, zeigt folgender Fall, der übrigeus zur dercht mahnt. Ein Metzger in Mülheim a. Rh. nen Stolz darin setzt, das beste Vieh zu erstand von einem Stammheimer Ackerer Ochsen zu 25 Thaler pro 100 Pfund htgewicht. Nach mehreren Tagen, als der inn erscheint, um das Geld zu holen, erihm der Metzger zu seinem nicht geringen en, daß das Tier im Innern faul gewesen, er keinen Gebrauch davon habe machen sondern es etnem kleinen Metzger verkauft Aus diesem Grunde könne er ihm höchstens fte des Wertes, statt 220 Thaler nur 110 geben. Der Verkänfer begab sich nach ind meldete es dem Vorstand der ländlichen rung. Dieser begab sich sofort in die um den Verbleib des Fleisches auszukundum es event. vom Tierarzt untersuchen i, fand es aber nirgends— weil es überar nicht verkauft war, sondern im Laden im zu reellen Preisen abzugehen. Sofort nahr der Metzger schriftlich die Wahl, entweder rüsts ten vollen Betrag zu zahlen, oder aber mit Fußs Gatsanwaltschaft Bekanntschaft zu machen. Fol###das erstere vor und zahlte. Dem Verach, schreibt die„M..,“ sind durch korfell manchem Landmann die Augen geprdin, so daß diese hinterher auch Nachhustellen und dem betr. Metzger noch ungen zugehen werden. her, sich * Bei Gelegenheit der Lutherfeier in Köln tauchte bekanntlich in den evangelischen Kreisen die Absicht auf, eine dritte evangelische Kirche zu erbauen und derselben zum Andenken an jene Feier die Bezeichnung„Lutherkirche" beizulegen. Die in jenen Tagen eröffneten Zeichnungen haben bis jetzt 54000 M. ergeben. Im Süden der Stadt, am Filzengraben, und im mittleren Stadtgebiet, in der Schildergasse, befindet sich je eine Kirche, weshalb man die Lutherkirche im Norden der Stadt zu erbauen gedenkt. * Cöln, 28. Dec. Noch immer haben die Behörden in der Mordaffaire Stockhausen hierselbst keinen sichern Anhaltspunkt gefunden und schon gewinnt im Publicum die Befürchtung Raum, es würden wiederum, wie in dem Falle Firmenich und Schmidt, denen noch andere aus früherer Zeit zur Seite gestellt werden müssen, die Täter unentdeckt und unbestraft bleiben. Im Kopfe eines Geisteskranken scheint übrigens der entsetzliche Mord die fixe Idee hervorgerufen zu haben, es sei der Täter. Vergangene Nacht nämlich ging ein junger Mann längere Zeit vor der Stockhausen'schen Wohnung auf und ab, dann trat er in eine gegenüber liegende Restauration ein, trank dort ein Special und zog einen Revolver aus der Tasche, den er längere Zeit betrachtete. Als er das Local verließ, wanderte er wieder vor dem Hause der ermordeten Leute auf und ab und trat schließlich an einen Eisenbahnbeamten heran, dem er erklärte, er sei der Mörder der Familie Stockhausen. Dieser führte den ihm unbekannten jungen Mann zum Polizeipräsidium. Hier aber wollte dieser von dem Mord nichts wissen. Er wurde vorläufig in Gewahrsam gebracht. 31. Der. Am heutigen Getreidemarkte blieben Preise sämtl. Fruchtgattungen unverändert. Rüdöl und Kuchen unverändert. .(1. Qu. 19 40 Hafer 1. O. à 100 Kilo 15 60. Weizen 12.„ 1740" 2..— 100 Kilo 3.—— Raps 1.... 33— Landroggen /1. neu 15 60" 2.„„„„ 31 50 à 100 Kilo[2.„ 13 60 Kartoffeln„„„ 400 Gerste 100 Kilo 1550 Heu, per 50 Kilo 360 Buchweizen„ 15 50 Roggenstroh 600 Kilo 32 00 Rüböl per 100 Kilo in Partien von 100 Ctr. 69.00 Rüböl per 100 Kilo faßweise Preßkuchen per 1000 Kilo Kleien per 50 Kilo Weizen=Vorschuß 00 per 100 Kilo Berliner Börse. Berlin, den 31. December 1883. Fonds und Staats=Papiere. Deutiche Reichs=Anleihe..... 4 4 Preußische consolidirte Anleihe 12 71 50 142 5 60 do. Staats=Anleihe 1868 1850, 52, 53 62. 4 Staats=Schuldenscheine 3½ Oesterreichische Goldrente 4 „ Silberrente 4½ Papierrente 4½ Eisenbahn=Stamm=Actien. Verstaatlichte Eisenbahnen. Bergisch=Märkische Rheinische, abgestempelte „ L. B.(gar.) Gotthard vollgezeichnet.... 0 Russische Staatsbahn 0 102,10 100.80 100,80 9900 83,90 66.90 66,60 5 127.50 61/8 166.20 4 101,60 6 83,60 5 123.60 * Anzeigen, welche vormittags nach ½9 Uhr bei uns eingehen, können erst in der nächstfolgenden Nummer dieser Zeitung Aufnahme sinden. Nachen=Mastricht Brg.=Märk. I. und II. Serie III. A. B. 3¼ g. Lit. C. IV. Serie Berg.=Märk. V. Serie VI. Serie VII. Serie conv. VIII. Serie IX. Serie Bank=Actien. Zinsfuß überall 4 pCt., bei der Reichsbank 4½ 4 96.25 4½ 1 03,00 3½ 94.25 3½ 94,25 4½ 102,90 4½ 102,90 4½ 103,90 4½ 102,90 4½ 102,80 5 103,00 Handel und Verkehr. Köln, 31. December.[Schlachtviehmarkt.] Am heutigen Markte waren aufgetrieben: 213 Stück Ochsen, verkauft erste Qualität zu 75, zweite zu 65, dritte zu 55.; 20 Stück Stiere, verkauft erste Qualität zu 66, zweite zu 60, dritte zu 50 M. 348 Stück Kühe und Rinder, verkauft erste Qualt. zu 66, zweite zu 60, dritte zu 50.; 324 Stück Schweine, verkauft erste Qualität zu 50, zweite zu 48, dritte zu 46 M. pro 50 Kilogr. Schlachtgewicht. Am kleinen Viehmarkte vom 28. Decembei waren aufgetrieben: 165 Stück Schafe, verkauft erste Qual. zu 70, zweite zu 65, dritte zu 60.; 330 Stück Kälber, verkauft erste Qualität zu 72, zweite zu 68, dritte zu 62 M. pro 50 Kilogr. Schlachtgewicht. — Die Preise von frischen Häuten stellten sich: Ochsenhäute, beste auf 46 Pf., geringe 44 Pf. Kuhhäute beste auf 34 Pf., geringe 32 Pf. pro ½ Kilogr.— Fett kostete: bestes 35 Pf. geringes 33 Pf. p# per ½ Kilogr. Aachener Disconto=Gesellschaft Allg. Deutsche Handels=Gesellschaft Bank für Rheinland und Westfalen Bergisch=Märkische Bank „ Industrie=Gesellschaft Berliner#ndels=Gesellschaft Berliner Makler=Verein Cölnische Wechs.= und Bank Deutsche Bank Hyptheken=Bank 60% National=Bank Disconto=Commandit Dortmunder Bank=Verein Essener Credit=Anstalt Nationalbank für Deutschland Norddeutsche Bank Preußische Boden=Credit=Bank Reichsbank Schaaffhausener Bank=Verein Industrie=Papiere. Aachen=Höngen 7 4½ 2¼ 7½ 4 0 9 5½ 10 5 5 108,75 89 50 81.00 69 60 118.25 103 00 93 70 148,00 89 25 110.70 10½ 193,90 5 98.75 5 98,00 6½ 99,00 8½ 63 102.00 7,05 149.50 4 90.25 Annener Gußstabl=Fabrik Arenberg, Gesellschaft für Bergbau Bochumer Bergwerks=A. Lit. A. „ Lit. B. Bochumer Gußstahlfabrik Borussia, Bergwerk Vonifacius Bergwerk: Cölner Berawerks=Verein Cöln=Müsener Bergwerks=Verein Dortmunder Vergwerke Lit. A. „„ Oblig. Dortmunder Union 600 Mark " 400„ „„ 300„ Dortmunder Union Stamm=Pr. „ Part.=Obligation Gelsenkirchener Bergw.=Actien=Ges. Georg=Marien=Bergwerks=Verein Harkort Bergwerk " Maschin. Harpener Hütten Hibernia u. Shamrock Hörder Bergw.= u..=Act.=Ges. do. zusammengen. Louise Tiefbau Märkisch=Westfälische Bergw. Magdeburger Bergwerks=Act.=Ges. Mechernicher Oelheim Petroleum. 80% Phönix Berzwerks=.=G. Lit. A. Lit. B. Pluto, Bergwerks=Gesellschaft Westfälische Draht=Industrie „ Union Rhein.=Westf. Industrie Geld=Sorten und Banknoten. Dukaten per Stück Sovereigns per Stück 20 Francs=Stück per Stück Gold=Dollars per Stück Imperials(halbe) per Stück Imperials per 500 Gr. Englische Banknoten 1 Lstr. Franziösische Banknoten per 100 Fr. „sterreichische Banknoten 1010 Fl. " Silber=Coupons Russische Banknoten per 100 Rubel " Zoll=Coupons Umrechnungs= 1 Dollar= 4,25 M. 100 Francs= Gulden Oest. Währ.= 2 M. 7 Gulden = 12 M. 100 Gulden Hollano. Währ.= 1 Mark=Banco= 1,50 M. 100 Rubel= 1 Liv. Sterl.= 20 M Zinsfuß der Reichsbank. Discont 4 vCt. Lombarden 5 pCt. 144. 81 405 91.21 125.50 65.20 5½ 121,00 — 22.50 — 52,5 103,0 0 0 0 0 0 0 7 0 0 0 0 5½ 0 0 0 0 11 13 0 0 0 0 0 18.0 24. 83.0 107. 122,9 65,6 62. 28 97. 98 90 30.50 59.50 46, 59.1 200,0 171.5 31, 85 33, 63, 106 5 2 1 15 1393,5 2035 80,90 168,45 168,00 197,40 20,63 62 = 80 M. 1 Südd. Währ 170 M. 320 M Meteorologische Notizen. 31. Deobr. 1. Januar (9 Uhr vorm.) Bar. 767 mm. Therm.+ 05 R, „ 765 mm+ 050R SW SW Es kann nicht genug darauf hingewiesen werden daß ein erprobtes und altrenommirtes wie das von Haasenstein& Vogler in Köln,i Falle die vorteilhaftesten Bedingungen zu stel deden Nachweis zu liefern vermag, daß es an L. dafähigkeit nicht übertroffen wird. Vertretung für G, 0 37,75 kirchen und Umgegend: F. Dienst in Ges u5, Drenkhahn, 4 Drenichehn Grupe jählte. Ven, 29. Deobr. 1883. 14 tmachung. hierdurch zur öffent#inis gebracht, daß das igte Flurbuch der GeApppinghausen und die agen Karten, zu Bochum r= Amte, während des en Zeitraums, vom 4. 3884 ab offengelegt sein daselbst an zwei Tagen in she, nämlich am Diensteg#leitag in den Stunden ### 2 Uhr vormittags und nachmittags von allen ngesehen werdenkönnen 28. Decbr. 1883. Diimann: Schäfer: Hurne 1881. 9— Zürich 1883. Selwerke ###tücke spielend; mi Obers Expression, ManCoi rommel, Glocken, easiahn, Himmelsstimmen barfsu 2c. Steldosen Günstige Lotterie.Offerte per Original=Seio## der Köln. Dombau. Zieh. 15. Jan. 1884 4 3 M. Hauptg. 75000 M. der Ulmer Dombau. Zieh. 18. Febr. 1884§ 3 M. Hauptg. 75000 M. der Kölner St. Martins. Zieh. 5. Jan. 1884 à 1 M. Hauptg. 20000 M. Alle 3 Lose mit amtl. Listen vers. fre. gegen Einsendung von 7,60 M. Für 20 M. sende 2 Kölner, 2 Ulmer u. 8 Martins=Lose mit amtl. Listen frc. “ Agenten werden gesucht, erhalten Lose in Commission und bekommen hohen Rabatt. General=Debit Alugust Fuhse, Mülheim(Ruhr). ifsstelle bei Wilh. Bresser, Herne, Bochumerstraße14. T4. Herrlicher Zimmerschmuck! Gedenkblatt zur 400jährigen Geburtagsfeier 2 Martin Luthers. 4 Größe: 45: 55 Centimeter. Dasslationaldenkmal auf dem Niederwald Größe 45:55 Centimeter. Bekanntmachung. Auf Grund des§ 12 des Reichsimpfgesetzes vom 8. April 1874 werden die Eltern resp. Pflegeeltern und Vormünder derjenigen Impflinge, welcheder öffentlichen Impfung oder Wiederimpfung im Jahre 1883 entzogen geblieben sind, hierdurch aufgefordert, binnen 5 Tagen und zwar bis zum 8. d. M. den Nachweis zu führen, daß die Impfung resp. Wiederimpfung ihrer Kinder und Pflegebefohlenen erfolgt oder aus einem gesetzlichen Grunde unterblieben ist; widrigenfalls Bestrafung bis zu 30 Mark oder verhältnismäßige Haft eintritt. Gelsenkirchen, 1. Januar 1884. Die Polizei=Verwaltung: Vattmann. Ner nichlt fri Haben,“ B odge zuziehen. dessen „### ce spielend; ferner Cigarrenständer, Huschen, Photo, Schreibzeuge, „Briefbeschw., garren=Etuis, " Arbeitstische, iser, Porte##e 2c. Alles ets das Neueste ste besondersgehnachtsgeschenerrwaren. Doppelt gereinigte stanbfreie Federn, Daunen, Pflanzendaunen, garantirt federdichte Barchende u. Drells, sowie fertige Betten empfiehlt zu besonders niedrigen Preisen. R. D. Weldert, Gelsenkirchen, Kreuzstraße 1, neben der ev. Kirche. Die vier Kaiser. Kaiser Wilhelm, Sohn, Enkel und Urenkel. Bild kostet nur 1 Mark. Vorrätig bei F. Dienst, Gelsenkirchen. Heller, [Schweit). directer Bezug — heit; illustrirte nen sde france. Bannsgi and zuupict er 1887 1118 ·08 910 223 M Wne a Regeschirme stets in oter Auswahl. Btmann, Selsenkirche Bahnhofstr. 37. 15 1884.15933 265. Auslage., 5618 1884. Die Armee=Einteilung und Quartierliste des Deutschen Reichs=Heeres und der Kaiserlichen Marine für das Jahr 1884. Nach amtlichen Mitteilungen bearbeitet. Mit 34 Abbildungen und Beschreibung von Orden und Ehrenzeichen. 25. Jahrgang. 265. Gesamt=Auflage. 40 Seiten groß Octav, sauber geheftet und beschnitten. Vorzüglich empfohlen u. zur Instruction bei allen Truppenteilen eingeführt. Ladenpreis 50 Pf. ord., 37 Pf. netto baar. Partiepreise: 776 mit 60% oder à 20 Pf. baar, 117/100 à 17½ Pf., 235/200 à 15 Pf. baar. Des größten Absatzes fähig, bezogen fast alle Handlungen große Partien und zwar: Mittler'sche Sort.=Buchhandlung(A. Bath) in Berlin 1575 Exemplare, Adolf Müller in Brandenburg./H. 1067, Kaulfuß'sche in Liegnitz 507, Steudel jun. 850, A. Rathke 343, L. Keseberg 1387, I. Brumby 281 u. s.., weil diese Armeeliste die im Rabatt lohnendste und gangbarsteist. Baarbestellungen erbittet und expedirt prompt Ernst Stechert’s Militär- u. Schulbuchhandlung in Potsdam. Evang. Arbeiterverein Gelsenkirchen. Die Beerdigung unseres teuren Mitgliedes Adam Fietsch findet Mittwoch, den 2. Jan., nachmittags 3 Uhr, von der Zeche Alma aus, statt.— Die Mitglieder werden gebeten, 2½ Uhr im Vereinslocale mit Vereinsabzeichen anzutreten. Um rege Teilnahme bittet Gelsenkirchen, den 1. Jan. 1884. Der Vorstand. Vaterl. Frauen=Verein Donnerstag, den 3. Januar, nachmittags 2 Uhr: Versammlung zum Nähen und Stricken. Stadt=Theater in Düsseldorf. Direction: C. Simons. Mittwoch, den 2. Januar 1884: Zar und Zimmermann. Komische in 3 Acten von Albert Lortzing. Vellchen-Abfall-Seite in vorzüglicher Qualität empf.: à Packet(3 Stück) 40 Pf. A. Springorum. sch fordere die Ehefrau Raster auf, die Beleidigung, die sie gegen die Witwe Gödert ausgesprochen hat, gegen Frau Maschovsky binnen 3 Tagen zurück zu nehmen, da ich sie sonst gerichtlich belangen werde.“ Frau Maschovsky. Kieler Sprotten in feiner goldgelb geräusherter Ware aus erster Hand. Versandt per Post in Kisten ca. 240 St. Inhalt frauco gegen Nachnahme. Eine einzelne Kiste 2,00—.50. Zwei Kisten Poststück 3,00—3,50. Bei ergiebigem Fange werden obige Preise bedeutend ermässigt. Bei Abnahme mehrerer Colli billiger. Speckbut 1ge werden im Laufe des Winters per Kiste 45—50 Stück für 2,50 bis 3,00 geliefert. Preislisten über sämtliche ConsumArtikel gratis und franco. H. Kreimeyer, A. L. Mohr Nachf. Seefisch- u. Consumartikel-Export. Ottensen bei Hamburg. Letzte 20 ung Köln. Pomb.=Lotteriesan 84 ung S 75000 M. 2c. bar ohne Abzug. Nur Original=Lose versende incl. sro. Zusendung amtl. Gew.= Liste à Mark.50. Der Hauptcoll. A. I. Pottgießer, Köln. Ulmer .) Zieh. 18. Febr.)4 3 M. Liste 20 P * Mit dem heutigen Tage eröffne ich in meinem neuerbauten Hause an der Friedrichstraße, Gelsenkirchen, eine Wagenschmiederei u. Schlosserei. Ich halte mich den geehrten Bewohnern von Gelsenkirchen und Umgegend bestens empfohlen. Gelsenkirchen, den 2. Jan. 1884. Friedr. Evers, Schmiedemeister. Eine Frau od Mälchen für Hausarbeit für den Vormittag gesucht. Von wem sagt die Expedition d. B. unter Nr. 1. vom 15. October 1883 ab. Von Gelsenkirchen nach Wanne 6,18.43 10,36 2,08 4,19 5,43.52 1,19(Wanne Abf. nach Münster 6,45 10,52 2,19 5,52 10,04 1,39.] Von Bochum nach Ueckendorf=Wattenscheid 5,30 8,08 11,44 1,48 .30 7,50 10,16 9,02 svon Ueckendorf=W. nach Kray=Essen 5,43 6,55.21 11,54 2,01 3,43 7,30 9,15. Von Dahlbusch nach Essen 5,41 6,52 8,18 11,45 1,55.39 (5,22 bis Kray) 7,29 9,10. Von Dahlbusch nach Gelsenkirchen 7,31 9,05 12,15 4,01 2,53 5,49 8,28 11,45. Von Essen nach Gelsenkirchen(rhein.) 6,52.47 11,53 2,36 5,30 8,08 11,28. Essen nach Gelsenkirchen Von Essen nach Schalke 8,07 2,17 4,54.50. Von Gelsenkirchen nach Deutz=Köln 5,39 6,54.49 11,30 12,41 2,22 5,02 8,35(10,55 nur bis Essen, Altenessen Abf. 6,10 u. 4,47 Eilzug.) Von (Köln=Minden) 5,55 8,15 10,00 1,40 3,50 5,15.20. .57 Von Schalke nach Wanne 12,04 4,39.44. Von Schalke nach Sterkrade 5,52 927 2,29 8,04. Von Wanne nach Schalke 5,40 9,15 2,20.55 Von Schalke nach BismarckWinterswyk 8,28.26 9,11(Bismarck Abf. 8,37 2,42 5,52.20.) Von Schalke nach Essen 6,56.20 1,17 7,35. Von Gelsenkirchen nach Essen 5,36 6,47 8,13 11,40 1,50 3,34 (5,17 nur bis Kray) 7,24.05 [von Kray nach Dortmund (.01.56 12,02.45 5,9 8,17(11,37 nur bis Bochum)s. Von Wanne nach Dortmund 8,56 10,51 4,30 9,03.56.45 Herne Abf. 9,05 11,01 4,40 .13 1,56.] Von Herne nach Deutz=Köln 6,34 8,28 11,09 1,59 8,13[Wanne Abf. 5,31, 6,43 8,39 11,19 12,33 2,10 4,54 8,24(10,46 nur bis Essen)]. Von Herne nach Bochum 7,11 1,12 7,35. Von Bochum nach Herne 6,40 12,21 6,37. Von Wanne nach Ueckendorf=Wattenscheid=Bochum 5,33 8,40 12,40 4,05 5,32 8,00 10,50. Von Ueckendorf=Wattenscheid nach Wanne 6,08 10,30 2,03 5,15 7,35 9,18 1,07. Von Ueckendorf=Pattenscheid nach Dortmund 7,08.03 12,09 2,52 5,46 8,24(von Ueckendorf=Wattenscheid nach Bochum von Wanne kommend 5,47 1,00 4,25 11,10.) W Puzigk P Whmg hhezchm Vermischtes. *.* Eine Doppel=Verhaftung vor dem salais des Kaisers eeregte in Berlin dieser Tage großes Aufsehen. Die„Germania" berichtet darüber: Zwei reducirt gekleidete Individuen hatten, wie verschiedene Augen= und Ohrenzeugen übereinstimmend berichteten, vor dem Kaiserlichen Palais Aufstellung genommen und hatte dort der eine von ihnen die unfläthigsten Schimpfreden und Majestätsbeleidigungen so laut geführt, daß dieselben von dem zufällig vorübergehenden Hofmarschall Grafen Perponcher gehört wurden. Letzterer benachrichtigte sofort einen der beständig vor dem Kaiserlichen Palais stationirten Criminalbeamten von dem Geschehenen, der seinerseits mit Unterstützung eines anderen Schutzmannes die Verhaftung und Ueberführung nach der Polizeiwache in der alten Münze bewirkte. Beide Individuen, von denen jedoch nur der eine die Majestätsbeleidigungen ausgestoßen haben soll, wurden von dort sofort ach dem Molkenmarkt überführt. Betrunken hienen sie keineswegs zu sein. *.* In Göttingen revanchirte sich ein ruder Studio, welcher von einem Schneidermeister, m er 36 Mark schuldete, unbarmherzig getreten ir, für dieses„Treten" dadurch, daß er dem äubiger, als Betrag seiner Forderung einen oßen Beutel mit dreitausendsechshundert einzelnen ennigen durch einen Dienstmann zuschickte. ** Herr Dr. Brehm, der„Tier=Brehm“, t heute nach New=York zu einer Vorlesungsburnée ab. Er hat in 3 Monaten 50 Vorlesungen zu halten und erhält dafür nach dem „Berl. Börs.=.“ 15000 Dollars. An diese Tour wird Herr Dr. Brehm voraussichtlich eine Studienreise knüpfen. *.[Der Reisewagen des Kronprinzen.) Die Rückfahrt unseres Kronprinzen erfolgte in demselben äußerlich gänzlich unscheinbaren Salonwagen, in welchem er die Reise angetreten hat. Die innere Ausstattung desselben ist allerdings eine überaus splendide. Fauteuils, Chaiselonques und amerikanische Schaukelstühle gruppiren sich im Hauptsalon um einen prächtigen Rauchtisch; ein Buffet von entzückender Arbeit mit Spiegelaufsatz, eine nach Art der Schiffsuhren in die Wand eingelassene Uhr und andere Kleinigkeiten vervollständigen das Ameublement dieses mit schwellenden Teppichen belegten und mit Gobelins tapezirten Raumes. Der sich anschließende Schlafraum enthält ein breites und bequemes Schlafsofa; Kissen und Laken ruhen in der Wandfüllung. Zu Häupten 3 Bettes hängt ein seidenes Schlummerkissen, das kronprinzliche Wappen in herrlichster ld= und Seidenstickerei zeigt. Dem Bette gegenr steht ein von zwei Gasleuchtern gekröntes Wäsche= und Kleiderspind. Die angrenzenden kleineren Räume sind mit entsprechender ähnlicher Eleganz ausgestattet. *.* Prinz Wilhelm, welchem die Tugenden des Hohenzollernhauses in Fleisch und Blut übergegangen sind, nimmt seine Aufgabe mit ungewöhnlichem Ernst. Für Vergnügungen nimmt sich der Prinz nur wenig Zeit; sein Leben ist strenger Pflichterfüllung und tüchtigster militärischer Ausbildung geweiht. Und dies letztere nicht allein in practischer, sondern auch in theoretischer Beziehung. Es stehen dabei dem Prinzen die bewährtesten Kräfte aus dem Generalstabe zur Seite. In seiner Lebensweise bethätigt auch der Prinz die Schlichtheit der Hohenzollern. Die Zimmer, welche ihm für seine Person im Berliner Residenzschlosse angewiesen sind, lassen an Einfachheit nichts zu wünschen übrig. Man darf behaupten, daß mancher Major, wenn auch nicht gemütlicher, so doch stilvoller eingerichtet ist. Er erfüllt eben damit zugleich einen Wunsch des Kaisers. Der Prinz hat ein Schlafzimmer mit einem Bett, wie wir es in jedem Bürgerhause finden, und ein Arbeitszimmer, daß außer der üblichen Ausstattung als vornehmlichstes Stück einen großen MahagoniSchreibtisch mit grüner Platte enthält. Ein einfaches Dintenfaß, eine Klingel und ein weißer Aschbecher bilden die einzigen Requisiten desselben. Der Aschbecher namentlich darf nirgends fehlen, da der Prinz ein sehr starker Raucher ist. Außer diesen Räumen stehen dem Prinzen noch Zimmer und Schlafsalon für seinen Kammerherrn, der ihn jedoch selten begleitet, sowie ein gleiches für den Adjutanten und ein Cabinet für den Kammerdiener zur Verfügung. Auch seines Kammerdieners bedarf der Prinz wenig. Er steht sehr früh auf und macht seine Toilette, die ihn kaum eine Viertelstunde in Anspruch nimmt, selbst. Der Kammerdiener, welcher ihm hierauf den Thee servirt, findet den Prinzen dann schon am Schreibtisch und rauchend. Das äußerlich ernste Wesen des Prinzen weicht von ihm, sobald er in Gesellschaft ist. Durch seine Lanne und treffenden Witz— ein Erbteil seines erlauchten Vaters— versteht er schnell seine ganze Umgebung zu erheitern. Das Familienleben des Prinzen ist, das bedarf gar keiner weiteren Versicherung, das denkbar glücklichste. Ist die Prinzessin mit dem Prinzen gleichzeitig in Berlin, so bewohnen sie immer die im ersten Stock des königlichen Schlosses belegenen Hohenzollernzimmer. In ihrer Einfachheit ist die Prinzessin eine treffliche Gefährtin ihres Gemahls. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist das Sticken und das Malen. Namentlich in der Porzellanmalerei leistet die Frau Prinzessin— und übrigens auch der Prinz— sehr Tüchtiges. Auf der prinzlichen Tafel ist ein Service in Gebrauch, dessen Malerei von der Prinzessin selbst gefertigt ist. Der Weihnachtsaberglaube ist in Berlin noch sehr verbreitet. Hier einige Beispiele der in der jetzigen Zeit am meisten zur Geltung kommenden uralten Ueberlieferungen. Die Wäscheleine darf vom Weihnachtsabend bis Neujahr nicht auf dem Wäscheboden hängen bleiben, sonst gibt es ein großes Unglück. Am Weihnachtsabend müssen Rogen=Karpfen gegessen werden; denn Fischrogen bedeutet Geld. Arme Lente, welche sich keine Karpfen verschaffen können, kaufen sich einen Häring mit Rogen. Wenn man Fischschuppen von Weihnachtskarpfen im Portemonnaie trägt, hat man das ganze Jahr über Geld. Alle Träume, welche man zwischen Weihnachten und Neujahr hat, gehen in Erfüllung. Kinder, welche in der Christnacht geboren werden, haben die Gabe der Prophezeiung. Am Weihnachtsabend wird ein Fingerhut mit Sand gefüllt und das so entstehende Sandhäufchen auf ein Stück Papier gelegt. Für jedes Familienglied wird ein ganz genau bestimmtes Häufchen gemacht. Derjenige, dessen Häufchen am Morgen des ersten Feiertages zusammengefallen vorgefunden wird, stirbt in dem kommenden Jahre. *[Eineoriginelle Weihnachtsbitte.] Willi, der Sohn eines Berliner subalternen Beamten, hat schon seit zwei Weihnachten auf einen neuen Sonntagsanzug gewortet. Da die bescheidenen Bittschreiben der Vorjahre nicht ausreichten, so wandte sich der vielversprechende vierzehnjährige Dichter mit folgender gereimten Bitte an die „klüfteverleihenden Mächte“: Liebes Christkind! Es wächst das Kind mit jedem Jahre, Es wächst die Nase im Gesicht, wachsen abgeschorne Haare— Getrag'ne Hosen wachsen nicht! Der Hering wächst in salz'gen Fluten, Die Tulpe wächst im Sonnenlicht, Es wachsen Frösche, Affen, Puten— Getrag'ne Westen wachsen nicht!— Die Palme wächst im Wüstensande, Mit jedem Vers wächst mein Gedicht, Der Cactus wächst im Mohrenlande— Getrag'ne Röte wachsen nicht! Die Schlußzeilen der drei Strophen sind leider durchaus richtig. Hoffentlich glückt es dem braven Jungen diesmal, so schreibt das„Kl..“, zu einem neuen Anzuge zu kommen. *.* Ein Biedermann aus Neu=Süd=Wales hat an die Londoner„Shakespeare=Gesellschaft“ geschrieben, daß er gegen Zahlung von 30000 Pfund Sterling den Namen des Mannes nennen wolle, der die Shakespeareschen Dramen, Lustspiele und Sonette geschrieben hat. Vielleicht läßt der Mann noch mit sich handeln. *.*[Auch eine Rache.]„O Mama, Doctor Bergmann gar sotben Feschellt.## Dir um meine Hand anzuhalten.—„Nun lisbes Kind, Du mußt ihn nehmen.“— Aber ich deschte, Du könntest ihn nicht ausstehen.—„Ihn nicht ausstehen? Ja, das ist richtig und deshalb will ich seine Schwiegermut! werden! Mode=Gedil Was trage doch für Röcke Jetzt unsere Modepöppeicher, Mit Zwickercher und HäckelcherUnd ausgeschnittene Jäckel her Und hinni hängt a Kesselche, Das wackelt stets an Bisselche. Und rund herum Volaniercher, Das machts noch viel pikantercher. Voll Kittercher und Flittercher. Mit ausgeschnittene Miedercher. Sie trage falsche Zöppercher, Und Straßen=Kehrungs=Schleppercher Was windisch wie die Fähnercher! Was ausgestopfte Beenercher! Und himmelhohe Nestercher, Was Schmink und Schönheitspflästenzer. Was trage sie für Stiefelcher, So eng,'s wird einem übelcher, Mit Waden wie Streichhölzercher,# So gehen sie wie auf Stelzercher. Wie tragen Modepöppercher, Jetzt gar so hoch die Köppercher, Verkruppelt ihre Leibercher Und das nennt man jetzt Weibercher?! Hierauf erschien folgende schlagende Erbiderung: Was trage unsere Jüngelcher, Die Finger doch voll Ringelcher, So eitel wie die Mädelcher, Auch vorn und hinten Scheitelcher! Schlank sind sie wie Streichhölzercher Und tragen Nasenquetschercher, Und Hütercher wie Kübelcher. Und glanzlackirte Stiefelcher. Sie reite auch auf Gäulercher Und hawwe große Mäulercher, Grünschnawweliche Schnäuzercher, Wenn manchmal auch ka Kreuzercher. Gelsenkirchen.[Neue Erfindung.] Von den Obertelegrafen=Assistenten Ed. v. Mengden in Kölist ein Apparat construirt worden, mittelst dessen Repe raturen 2c. an Dampfschornsteinen ohnes sicher ausgeführt werden können. Der App E patentirt und in den Besitz des Civilingenie s0 Eckardt in Dortmund übergegangen. S 30 Jahren hat bereits Heir Eckardt in unserem I g, bezirk mit diesem sog. Steigeapparate zahlreich arbeiten ausgeführt, als: Anbringen des Blitz 9i: Binden, Geraderichten und Ausfugen. Alle beiten geschehen während des Betriebe; sof blicklich wird das Binden und Ausfugen##, Dampfschornsteine des Walzwerkes Grillo, in Schalke nach dem neuen Verfahren aus Vorzüge dieses Steigeapparates sind: 1) 100 Fuß in einer Minute, 2) vollständis diese gegen Hinabstürzen, 3) absolute Rettung-öff, Krampf oder sonstigen Krankheitsanfällse.“ Hände bleiben zur Arheit an jeder be sersch am Kamine frei, 5) Ersparnis des Gers fsehr Naon u. Loslans ohche. Ziebung 4. u. 5. 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Adrian Balbi's Erdbeschreibung ist in ihrer stebenten Auflage das erste geographische Handbuch, welches bereits die Ergebnisse der letzten Volkszählungen in den Jahren 1880 bis 1882 im Deuischen Reiche, in Oesterreich=Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweiz, Westrußland und selbst jene in Britisch=Ostindien enthält. Im topographischen Teile der einzelnen Länder wurde auf practisch bedeutsame Partien besonderes Gewicht gelegt, und die Bedeutung jedes Ortes für Industrie und Handelsverkehr hervorgehoben. Das Werk, dessen Register mit besonderer Ausführlichkeit bearbeitet ist, dient somit gleichzeitig als zuverlässigstes Geographisch=Katistisches Jezikon. Alle stattstischen Daten entsprechen den jüngsten, mit größter Sorgfalt gesammelten Erhebungen aus den Jah ren 1879 bis 1882. Als besonders wichtige und umfassende Bereicherung der siebenten Auflage sind fünf doppelseitige, in vielfachen Farbendruck ausgeführte Karten zum Allgemeinen Teil (Isothermenkarte, Regenkarte der Erde, die Vegetatione gebiete der Erde, die Völker= und Religionskarte der Erd 50 Textkarten und 400 Illustrationen, darunter 120 Vol bilder) zu nennen.— Das Werk ist auf holzfreiem Papis gebruuchkt. #N. Hartleben's Verlag in Wien.