bekam obiger wegen Aus. rechtfertigen. auch badische Renge gesehen iß die Farben regen können. doch nicht auf ilte ihn wegen Strafe. Wie directem Aufamerikanischen getroffen und ufenthalte bei ingenden und sind für den " Ende Juni Freunde am der Coblenzer r früher war, nig in Breslau ntreten. ertrunken.] aß Lieutenant und früherer in den letzten usse in Westin einem der ieu über den ch vor einiger den Auspicien gegründeten begeben. Er zibar ein und itteln mit sich. en, geht aus lug, als sich otsbemannung 1 Befindlichen eines Negers, hungsreisenden dlieb, um die s wurde eine Leichen aus).] Ach wie zog in weide me Sich mei cheenen Kenighen Wo so nonen stehen. dem scheenen meine Dante ie komm' ich Ländchen weiß ellsten, Mecht' Nr. 145. Gelsenkirchen, Montag, den 25. Juni 1883. Die„Enscher Zeitung“ erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn= und hohen Feiertage. Wochen=Beilage:„Illustrirtes Emscher Sonntagsblatt“. Insertionspreis: Die Petit=Zeile oder deren Raum 15 Pf., 8 „„ Reklamen 40 Bf. Verantworllicher Redacteur I. Diens i. Cellenkircher. Westfälische Bürger=Zeitung. (Früher: Der Neichsfreund.) Sincere et constanter. V VNTut Abonnementspreis: Mark.50 vierteljährlich im Voraus. Man abonnirtz bei der Expedition in Gelsenkirchen, Marktstraße 13, bei allen? Reichspostanstalten und bei den Filial=Expeditionen: Rud. Eick, Herne: W. Walbeck, Wanne; W. Pötter, Wattenscheid. 3 Druck und Verlag von. F. Dienst. ii. Sellen tirchen. Organ für die Stadt Selsenkirchen, die Zeuter Schalte, Becenderf, Wanne und Herne.— Auzeigeblatt für Gerichts, Civl=VerwaltungsNeubestellungen auf unsere Zeitung für das folgende Quartal werden schon jetzt von den Expeditionen und den Boten entgegengenommen. Die neu hinzutretenden Abonnenten erhalten das Blatt bis zum Anfang des nächsten Quartals gratis. Unsere geehrten auswärtigen Abonnenten bitten wir, das Abonement bei der Dost, sowie bei unseren Boten oder Expeditionen baldigst erneuern zu wollen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung stattfindet. Die Expedition. à Die Zurückziehung des Civilbeamten=Pensionsgesetzes. Mit der Herabwürdigung der Ergebnisse der letzten parlamentarischen Session hat die regierungsfeindliche fortschrittliche Presse so wenig Glück gemacht, sie sich nach neuem Agitationsstoff umsieht. Den Leuten glaubhaft zu machen, daß die Sicherung der gewerblichen Lohnarbeiter gegen Krankheitsfälle, die Abänderung der Gewerbe=Ordnung im Sinne verstärkten Schutzes der seßhaften Bevölkerung gegen die Ausbeutung durch Hausirer, betrügerische Geldvermittler und unzuverlässige Volksanwälte und daß endlich die Beseitigung der untersten Stufen der preußischen Klassensteuer nichts weiter als Beeinträchtigungen der„Volksfreiheit" bedeuteten, geht nun einmal auf die Dauer nicht. Auf die Agitationsmühle muß darum neues Korn geschüttet werden: glückt es mit Anklagen gegen die Ergebnisse des Einverständnisses zwischen Regierung und Volksvertretung nicht, so läßt sich vielleicht mit Beschwerden darüber etwas ausrichten, daß wichtige Arbeiten versäumt und durch die Schuld der Regierung verzögert worden sind. In den letzten Tagen ist die„Zurückziehung des Civilbeamten=Pensionsgesetzes“ zum Gegenstande solcher Beschwerden gemacht worden. — Im Laufe der letzten Session hatte die Regierung dem Reichstage zwei Pensionsgesetze, eines betr. die Regelung der Militärpensionen, ein anderes betr. die Erhöhung der Pensionen für Civilbeamte vorgelegt. Aeußerlich von einander unabhängig, standen diese beiden Gesetze innerlich in einem Zusammenhang, weil sie den Zweck verfolgten, den Beteiligten beider Klassen in gleicher Weise Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, beide Pensionsordnungen nach gleichen Grundsätzen zu regeln. Unter dem Einfluß der Fortschrittspartei, welche auch bei dieser Gelegenheit ihre Feindseligkeiten gegen den Stand bethätigte, dem das Vaterland seine Größe, Einheit und Sicherheit zu danken hat, — erhob die Mehrheit des Reichstags gegen das Militärpensiousgesetz Einwendungen, welche die Regierung zur Zurückziehung dieses Entwurfs nötigten. Consequenterweise zog die Regierung nunmehr auch das Civilbeamten=Pensionsgesetz in der Erwägung zurück, daß es nicht richtig sein würde, eine Klasse von Beamten(die Civilisten) gegen die andere (die Militärs) zu begünstigen und die beiden gleich verdienten Categorien von Staatsdienern mit verschiedenem Maße zu messen. Die fortschrittliche Presse hat keinen Anstand genommen, der Regierung daraus einen Vorwurf zu machen und die Behauptung in die Welt zu senden, daß die beabsichtigte gleiche Behandlung von Civil= und Militärbeamten und deren Pensionen eine Ungerechtigkeit, eine Benachteiligung der Ersteren gegen die Letzteren bilde und daß das Princip gleichartiger Behandlung der Pensionsgesetze ein neues, nirgend auf Gesetze begründetes sei! Mit anderen Worten: die Gerechtigkeit soll verlangen, daß die Civilbeamten vor den Militärs begünstigt werden und daß man die Angehörigen der Armee hinter diejenigen der Justiz und Verwaltung zurücksetzt. Brauchen über diese Zumutung noch Worte verloren zu werden? Liegt für alle Billigdenkenden nicht vielmehr auf der Hand, daß die Verantwortlichkeit dafür, daß einem Teil der Beamtenschaft sein volles Recht noch nicht geworden, nicht der für die Gerechtigkeit einstehenden Regierung, sondern denjenigen zufällt, welche es auf eine Verkürzung der Interessen des andern Teils abgesehen hatten? „Gleiches Recht für Alle“ ist bekanntlich ein Lieblingswort unserer Volks= und Freiheitsmänner,— wenn mit demselben wirklich Ernst gemacht werden soll, glaubt man aber die Sache umkehren und erst Beweise dafür fordern zu müssen, daß gleichartige Behandlung aller Staatsdiener die oberste Forderung der Gerechtigkeit sei. Im Uebrigen kann sich die Fortschrittspartei und ihre Presse beruhigen. Wenn auch unter der gegenwärtigen Constellation die Zurückziehung beider Pensionsgesetze notwendig geworden war, so hat dies doch nur die Bedeutung einer augenblicklichen Verzögerung. Beide Gesetze werden sehr bald wieder erscheinen und es wird dann hoffentlich gelingen, dieselben in einer den Wünschen der Beteiligten entsprechenden Weise auch gegen die Fortschrittspartei zu Stande zu bringen. Nede des Abg. Dr. v. Cuny. gehalten im preußischen Abgeordnetenhause am 22. Juni. M.., der Artikel 1 nach den Commissions= beschlüssen unterscheidet sich sachlich nicht von Artikel 1 und 2 der Regierungsvorlage zusammengenommen. Nur aus technischen Gründen hat die Mehrheit der Commission es für zweckmäßig erachtet, Artikel 1 und 2 in der gegenwärtigen Fassung zu verbinden. Interessant war bei den betreffenden Verhandlungen, daß die Herren von der conservativen Partei sich große Mühe gaben, die Vorlage dem Centrum mundgerecht zu machen.(Sehr richtig! links; große Unruhe rechts und im Centrum; Rufe aus dem Centrum: sehr gut!) Ich weiß nicht, ob die Herren Conservativen grade stolz auf dieses Lob aus dem Munde eines Collegen aus dem Centrum sein können.(Erneute Unruhen). Wenn sich sachlich der Artikel 1 der Commissionsbeschlüsse also nicht von Artikel 1 der Regierungsvorlage unterscheidet, so ist der Artikel 1 nach den Commissionsbeschlüssen ebenso für uns unannehmbar, wie es Artikel 1 der Regierungsvorlage sein würde(hört, hört! rechts), und da dieser Artikel 1 der Commission der Schwerpunkt des ganzen Gesetzes ist, so macht die Unannehmbarkeit des Artikels 1 das ganze Gesetz für uns unannehmbar. Diese Unannehmbarkeit hat keineswegs ihren Grund darin, daß die Staatsregierung durch dieses Gesetz den Versuch macht, auf dem Wege einheitlicher staatlicher Gesetzgebung die vorhandenen Schwierigkeiten zu heben, im Gegenteil, m.., darin stehen wir principiell auf demselben Boden, wie die Staatsregierung und wir würden nur wünschen, daß die Staatsregierung auf diesem Boden fester stände, als sie zu stehen scheint. Wir würden wünschen, daß diese Vorlage einen gänzlichen Abbruch der Verhandlungen mit der Curie bedeute (Beifall links); hoffen, darf ich leider nicht sagen, m.., wir haben diese Verhandlungen mit der Curie von jeher mit dem größten Mißtrauen angesehen und haben diesem Mißtrauen auch dadurch Ausdruck gegeben, daß wir im vorigen Jahre gegen die Bewilligung der Geldmittel für Errichtung einer Gesandtschaft am Vatican stimmten; wir gehen von dem Grundsatze aus, daß der Staat zuständig sei, im Wege einseitiger Gesetzgebung die Grenzlinie zwischen sich und der Kirche zu ziehen, dieser Grundsatz schließt ja nicht aus, daß man sich über die einzelnen vorkommenden Fragen mit der Kirche, mit ihren Organen, mit dem Oberhaupt der Kirche verständige und bespreche; allein, m.., dieser Weg darf nur mit äußerster Vorsicht beschritten werden und ich bedaure, sagen zu müssen, daß diese Vorsicht nicht beobachtet worden, daß die Art und Weise, wie die Staatsregierung jetzt vorgegangen ist, dazu beigetragen hat, jenen so wichtigen Grundsatz zu verwischen. M.., die Verhandlungen der preußischen Staatsregierung mit der Curie sind von jeher verhängnisvoll für den preußischen Staat gewesen; das ist mir so recht wieder klar geworden bei der Lectüre eines kürzlich erschienenen Werkchen, welches eine Materie betrifft, die ja die Aufmerksamkeit Aller im höchsten Grade auf sich gezogen hat und die so recht ein Zeichen der Zeit ist, ich meine die Mischehen. Das Werk, von dem ich spreche, ist ein sehr ernstes, wissenschaftliches Werk von einem Manne, der auf der Höhe der Wissenschaft steht, es ist das Werk: „Die Schließung gemischter Ehen in Preußen nach Recht und Brauch der Katholiken von Dr. Bernhard Hübler.“ In diesem Werke ist u. a. die Rede von den Verhandlungen, die in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts durch den damaligen Gesandten v. Bunsen geflogen worden sind und die zu einem Breve des Papstes Pius VIII. über die Materie der gemischten Ehen führten. Damals hat die Staatsregierung sich in dem Glauben befunden, sie habe durch dieses Breve wirklich einen Erfolg erzielt; aber, m.., grade dieses Werk, von dem ich spreche, liefert den schlagenden Beweis, daß alle die Streitigkeiten und Schwierigkeiten, unter welchen Staat und Kirche bei der Frage der gemischten Ehen, insbesondere im Kölner Kirchenstreit gelitten haben, in dem ihren Ursprung haben, was die Staatsregierung damals für einen Erfolg gehalten. Leider sind wir nicht in der Lage, von den jetzigen Verhandlungen bessere Ergebnisse hoffen zu dürfen. Wir sehen auf der einen Seite die Curie ausgerüstet mit allen Mitteln, die eine Tradition langer Jahrhunderte ihr in die Hand gegeben, ausgerüstet mit den natürlichen Gaben, welche die hervorragenden Männer darbieten, welche die Geschäfte der Curie besorgen, die hervorragenden Männer italienischen Standes, deren Begabung für staatsmännische, für diplomatische Angelegenheiten eine ererbte ist; auf der einen Seite also diese Männer, bewundernswert in der Festhaltung der Grundsätze und Ziele und zugleich so elastisch in den Mitteln zur Erreichung derselben (Unruhe im Centrum) auf der andern Seite unsere Staatsregierung in der vollen Haltlosigkeit.(Großes Gelächter im Centrum und rechts.) Den großen Staatsmann, der sonst unsere auswärtige Politik mit so glänzendem Erfolge geführt hat, mit einem Erfolge, dem wir alle ohne Unterschied der Parteien zujubeln, vermögen wir bei den Verhandlungen mit der Curie und bei der Behandlung der kirchenpolitischen Frage überhaupt nicht wiederzuerkennen. (Sehr richtig! links; Unruhe rechts und im Centrum.) M.., über die Ziele und Mittel dieser Verhandlungen haben auch die in der vergangenen Woche stattgehabten Verhandlungen keinen Aufschluß gegeben, sie haben uns insbesondere auch nicht über die Zwecke aufgeklärt, die man mit Artikel 1 verfolgt und über die Beweggründe der gegenwärtigen Vorlage. Der Artikel 1 erscheint sowohl in den diplomatischen Verhandlungen der letzten Zeit, als auch in der gegenwärtigen Vorlage. Ich sehe davon ab, daß er sich auch bis zu einem gewissen Grade mit dem Artikel 5 der vorjährigen Vorlage deckt und beide Male in verschiedenem Lichte zu verschiedenen Zwecken in der Note vom 5. Mai. Man sollte wirklich gar nicht glauben, daß das eine Note vom 5. Mai ist und daß wir heute den 22. Juni haben; man sollte glauben, es müßten Jahre und Jahrzehnte zwischen der Note und der Vorlage liegen.(Sehr gut! links.) In jener Note verfolgte der Gedanke des Artikels 1 einen diplomatischen Zweck. Man will dadurch, daß man den Artikel 1 in Aussicht stellt, von der Curie ein diplomatisches Zugeständnis erlangen, nämlich die Bewilligung der Anzeigepflicht. Nun, m.., zu diesem Zwecke hat sich der Artikel 1 bereits als völlig ungeeignet erwiesen, das steht fest. Die Curie knüpft im Einverständnis mit den Herren vom Centrum, die sich so darüber im vergangenen Jahre auf verschiedenen katholischen Versammlungen ausgesprochen haben, die Bewilligung der Anzeigepflicht an Vorbedingungen, die der Staat nicht erfüllen kann, an Vorbedingungen inbezug auf die Vorbildung der Geistlichen und auf die kirchliche Jurisdiction. Also auf diesem Wege gelangt der Staat nicht dazu, daß die Kirche ihm die Anzeigepflicht bewilligt, in dieser Hinsicht ist der Artikel 1 ungeeignet. Nachdem sich das erwiesen hat, erscheint er in anderm Lichte, wenn ich die Vorlage richtig verstehe, denn eine Aufklärung in der Commission haben wir darüber nicht erhalten, als ein Mittel im Interesse des eigenen Landes und des Wohlergehens der eigenen Staatsbürger. Wenn wir nun mit der Staatsregierung darin übereinstimmten, daß der Artikel 1 ein geeignetes Mittel zu diesem Zwecke wäre, so würde unsere Stellung zu demselben eine ganz andere sein als gegenwärtig; allein, m.., die Ueberzeugung vermögen wir nicht zu teilen. Man hat uns seitens der Herren vom Centrum, möglicherweise auch von andern Seiten — wer kann denn jetzt alle unsere Gegner zählen, man dringt ja jetzt von allen Seiten auf uns ein (Heiterkeit rechts und im Centrum), indes, m.., wir geben uns noch nicht verloren—, man hat uns vorgeworfen, wir wollten den Culturkampf, wir lebten nur vom Culturkampf.(Sehr richtig! im Centrum.) M.., wir wünschen, daß der Culturkampf aufhört(Widerspruch im Centrum), wir haben vor dem Culturkampf existirt und wir werden auch nach ihm existiren und die Ereignisse der letzten Jahre haben uns mehr als einmal veranlaßt, im Namen der Partei Erklärungen zu veröffentlichen, daß wir ernstlich den Frieden zwischen dem Staat und der Kirche wünschen.(Unruhe im Centrum.) Aber m.., nur auf dem geeigneten Wege; dieser Friede soll keine Niederlage des Staates, er soll keine Verschlechterung sein, und wir stimmen gegen den Artikel 1, weil wir glauben, daß er in der gegenwärtigen Zeit und in dem Zusammenhang, in welchem er gegenwärtig erscheint, nicht ein geeignetes Mittel zur Herbeiführung des Friedens, sondern ein Mittel zur Verschlimmerung sei(sehr richtig! links), weil wir glauben, daß er den Interessen des Landes und dem Wohlergehen der eigenen Staatsangehörigen nicht dienen, sondern ihm schaden Unterschied, daß nur für die dauernde Besetzung der kirchlichen Aemter die Anzeigepflicht besteht, dagegen nicht für die Stellvertretung und Verwesung, also überhaupt für nur vorübergehende Verrichtungen, dieser Unterschied existirt allerdings auch in den Gesetzgebungen anderer Länder, allein dort wird die Anzeigepflicht bei Besetzung dauernder Aemter kirchlicherseits anerkannt und befolgt, während das bei uns grade Gegenstand des Kampfes ist. In jenen andern Ländern hat die Kirche also durchaus keine Veranlassung, kirchliche Aemter, die sie sonst dauernd besetzen würde, nur vorübergehend verwalten zu lassen; sie erkennt ja dort die Anzeigepflicht an und richtet sich nach den Vorschriften der staatlichen Gesetzgebung; bei uns aber wird eben die Anzeigepflicht nicht anerkannt, und wie die Dinge liegen, können wir auch nicht glauben, daß das vorliegende Gesetz zur Bewilligung der Anzeigepflicht führen werde. Also m.., die Anzeigepflicht wird nicht bewilligt, gleichzeitig wird aber eine ganze große Categorie von Geistlichen von der Anzeigepflicht befreit. Was heißt das? Darin liegt doch geradezu eine Aufforderung an die Kirche, in Zukunft in weitem Umfange von der festen Besetzung der Pfarrämter Abstand zu nehmen und sich durch Hülfsgeistliche zu behelfen. Der Umfang, den unsere Gesetzgebung gestatten wird und den die kirchlichen Vorschriften gestatten, ist allerdings ein sehr weiter. Man darf mir nicht entgegenhalten, daß der Art. 1 der Vorlage eine Grenze zieht, daß er eine Beschränkung auf diejenigen seelsorgerischen Aemter enthält, deren Inhaber überhaupt nicht dauernd angestellt werden, sondern unbedingt abberufen werden können und auf diejenigen, welche bloß zur Hülfsleistung und zur Stellvertretung berufen werden. M.., diese Berufung auf die Fassung der Vorlage kann unser Bedenken in keiner Weise entkräften. Trotz alledem, was man zur Erklärung der Vorschriften der Verwesung und der Stellvertretung auf der anderen Seite gesagt hat, ist es doch klar und ist wenigstens durch die Verhandlungen der Commission klargestellt worden, daß die Grenze eine schwankende ist; daß die Kirche in reichem Maße die Möglichkeit hat, das, was hier Stellvertretung genannt wird, thatsächlich zu dauernden Verwesungen zu gebrauchen, und der Begriff Hülfsgeistlicher ist nach Lage der Gesetzgebung auch ein sehr weitgehender. Allerdings gebe ich zu, daß unsere Gesetzgebung unter Hülfsgeistlichen nur diejenigen versteht, die in einem besetzten, nicht erledigten Pfarramte verwandt werden; allein, wenn das fragliche Amt erledigt wird, so hört die Möglichkeit, Hülfsgeistliche zu verwenden, damit in keiner Weise auf, sondern nach§ 5 des Gesetzes vom Jahre 1880 bleibt der Hülfsgeistliche auch nach Erledigung des fraglichen Amtes, hinsichtlich dessen er dem Amtsinhaber zur Hülfe beigegeben war, befugt, weiter zu functioniren. Von all' den anderen Möglichkeiten, die der Kirche geboten sind, die dauernde Besetzung der Pfarrämter zu umgehen, will ich nicht sprechen. M.., Herr Windthorst hat bei der ersten Lesung so wohlwollend sein Bedauern ausgesprochen, daß wir so spät zum Worte gekommen seien. Gerade um darauf zu erwidern, habe ich heute den Wunsch ausgesprochen, möglichst zuerst heranzukommen; Herr Windthorst ist also in der Lage, mich nachher möglichst schlecht zu machen, und ich bin auch überzeugt, daß er eifrig von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wird.(Heiterkeit.) Ich bin allerdings dadurch in eine schlimme Lage gebracht, wahrscheinlich werden nachträglich zu gunsten des Art. 1 Argumente vorgebracht werden, die ich bis jetzt noch nicht gehört habe, auf die ich also zu antworten nicht in der Lage bin. Ich muß mich jetzt beschränken, auf diejenigen Argumente zu antworten, die in der Presse vorgebracht worden sind. Ich antworte auf diese Argumente nicht wegen ihres Wertes. Ich bedaure, daß die Regierung ihre Vertretung in der Presse so wenig qualificirten Händen anvertraut—) ich antworte nur, weil diese Argumente eine gewisse Verbreitung erfahren haben und weil eine Nichtbeantwortung derselben leider den Glauben erzeugen würde, ich wüßte nichts darauf zu erwidern. Ein Artikel der„Nordd. Allg. Ztg.“, der inbezug auf Sachkenntnis und Kenntnis der Verhältnisse" genau auf der Höhe anderer Artikel der officiösen“ Presse steht, die in letzter Zeit namentlich auch, gegen meine Partei losgelassen worden sind, sagt: Wie könnt ihr fürchten, daß die Kirche wirklich die dauernde Besetzung der Pfarrstellen umgehen wird? Es wäre das ja ganz gegen das eigene Interesse der Kirche, denn die Kirche würde dann gar keine Geistlichen mehr bekommen, die Geistlichkeit würde überhaupt aussterben, es würden sich keine Candidaten mehr finden! Nun, m.., gebe ich zu, daß natürlich eine solche Auflösung der Seel * sorge in allerhöchstem Grade das wohlberechtigte allein der hier eingeschlagene Weg ist nicht der it schädigt, aber richtige. Dieses Mittel, das uns im Artikel 1 daraus zu folgern, daß überhaupt keine Theologen vorgeschlagen wird, führt im Gegenteil dazu, daß, würden, das heißt denn doch um einen vorübergehenden Vorteil zu erzielen, die inbezug auf staatliche Zustände schlimmer werden, als sie früher waren, wie kirchliche Verhältnisse verkennen. Demjenigen, daß der Keim gelegt wird zu einem neuen Kampfe ver dieses Argument braucht, kann es doch nicht unter Verhältnissen und Umständen, die für den Kasshen, Fernteni ele Staaten auch die Staat ungünsiger sind als sett und die im Gedauernd besetzt werden, folge eine größere Verbitterung haben werden. sondern daß dort die Staatsbeamten wenigstens zu Wir können diesen Weg daher nicht einschlagen, einem sehr großen Teil jederzeit abberufen werden wir können, so sehr wir der Regierung darin beiRitutanell, Pentere undersändig gus eimumen, daß sie den Weg einseltiger Gesetgebung stkutioneue Regime understandig auf die Spitze beschritten hat, leider nicht zu ihr das Vertrauen getrieben haben, sogar jederzeit mit dem Wechsel haben, daß sie auf diesem Wege beharren werde der Regierung abberufen werden. Glauben Sie, und die Verhandlungen der Commission haben daß sich in jenen Ländern keine Bewerber finden? nicht die von uns gewünschten Aufklärungen über Im Gegenteil, es ist gerade ein Krebsschaden jener die Intentionen der Staatsregierung gebracht; Läinder, daß wan sich dart aureder.schaden seuer ar Ieennonen der Statregierung gebracht; daß gan sich vorr geravezu um die Aemter die Regierung, wie wir wünschen, jene Verreißt.## kann wohl annehmen, daß der Artikel handlungen abzubrechen entschlossen ist, haben hauptsachlich gegen uns, als die entschiedensten wir aus den Erklärungen des Herrn Cultus### Gerrssgeäisen Brese ase ministers in keiner Weise entnommen. Wir „„#sit in Plesse überhaupt mit einer gewissen halten die Stellung der gegenwärtigen Regierung Vorliebe bedacht werden und nun erklärt der Artikel für eine falsche, für eine solche, die nicht zu dem uns entgegen, die Kirche übe ihren Einfluß nur auch von uns gewünschten Frieden führen wird. durch dauernd angestellte Pfarrer, nicht auch durch Wir halten das Mittel, welches die Regierung uns „Procuraterer gund, Soadiutoren, gegenwärtig vorschlägt, für ein ungeeignetes, das denn dem Schreiver dieses Artitels unverannt, nicht zu dem Zwecke führen wird, welchen wir mit seit Jahrzehnten in der katholischen Kirche der Regierung anstreben und wünschen. M.., vollzieht? Ich will offen gestehen ich bin geradezul wir vermögen also der Regierung auf di F. ossen gesteren, ich vin gerabezufwir bermögen alsb der Regierung auf diesem Wege ein Bewunderer der katholischen Kirche.(Hört, nicht zu folgen, wir vermögen die Verantwortlichkeit hörtl. und Lachen im Centrum.) Wenn ich darüber für die Regierung und ihre Politik und für das so thue ich es wahrlich nicht in dem Sinne, vorliegende Gesetz nicht zu übernehmen; wir werden im Gegenteit crche daher gegen den§ 1 und gegen das ganze Gesetz ##— Segentett, geraue weil ich ein Bewunderer der stimmen.(Lebhafter Beifall links.) katholischen Kirche bin, der in ihr herrschenden— ob das Centrum wegen dieses einzigen Artikels wahl zum Reichstag für den ausgeschiedenen das ganze Gesetz verwerfen würde und warnte die Herrn Petersen bevor. Es stehen sich der nationalPegisrugs ver der,wachsenden eleriealen Flut, die liberale Rechtsanwalt Mahla und der fortschrittlich, .: atich gotwendig zu einer Rückkehr in die ultramontane Gutsbesitzer Sertorius gegenüber Hoerate Strömung führen werde. Gegen den An= Das Centrum hat beschlossen, mit“' g Riverate=Siromung führen werde. Gegen den un, Das Eentrum hal beschlossen, mit auler Macht trag sprachen die Abgg. v. Wedell, Piesdorf und für letzteren Candidaten zu stimmen. Denn wie Art. 4 große die„Germanio“ sogt die Tartschrittspart „. se ron„Germana= sugr, die Fortschrittspartei gractiche, Zedeutung absprachen und im Falle seiner sich öffentlich und mit aller Entschiedenheit durch Wiederhr. stellung das Scheitern des ganzen Gesetzes ihren Candidaten, ihre Presse und den Abg. Albert befürchteten. Auch Abg. Büchtemann sprach gegen Träger gegen den Culturkampf und di. befarchielen, Nuch abg. Bachlemann sprach hegen Tlager gegen den Eultartampf und die Ausnahn den freiconservativen Antrag, weil derselbe die gesetze erklört; sie zeigt, wie ein ultramontat diseretionären Befuanisse d H:.. besehe eetut.g nr geite, oie em ultramontaner biverelbnaren Befugnisse der Regierung vermehre, Aufruf bemerkt,„Verständnis für die Gewissens. und ebenso mit großer Entschiedenheit der Abg.1 freiheit.“ Aus dem genannten Aufruf erfahr ebenso unn großer Entschiebenhenl der Abg. freihen. Aus dem genannten Auftuf erführen Windthorst. Der Cultusminister von Goßler er=wir auch, daß Herr Sartorius„für den Weinzollklärte, der Regierung sei zwar die Wiederher= ist; also auch schutzöllnerisch kann die Fortschrittsneuung des Art. 4 erwünscht, sie werde aber ihre partei werden wenn die Verhältnisse danach steuung des ull.= erwunscht, sie werde über ihte parkel werden, wenn die Verhältnisse banuch liegen. Zustimmung zu dem Gesetzentwurf davon nicht ab= und Herr Richter der morgen ip Lande Zeseimmelnig gn vem=Gesegennourf babon nichl ab= und Herr Richter, der morgen in Lanbau spricht. Vie. Situmgen der Eriseauseragiven der Maztopese Zuhdrer u Iuterese seiner ultranontaneg die Stimmen der Freiconserbaltben, der Rational= Hühoker zur Abwechslung ein Loblied auf das Eer gieg zud Seiger, Seessionisten abgelehnt und neue Schutzolligstem zu singen. Die„Germaniazuht über matertell gesehen und ausgel dem Ministerium 2 lfolgern ist man di hinweise auf die serialdirectors Dr. Verhalten der Or Thatsächlich läßt es Fürstbischofs und man geht ausgesprochenen A Stellung nehmen pischöflichen Anweis jedoch der Erlaß d senken; wie bei früh stelle fällt die schro hierbei angebrachte strafe, der Excomm hätte sich wohl in gut, ja vielleicht no Consequenz, der außerordentlichen Staatsweisheit, die sie, die Sache von ihrem Standpunkte aus Politischer Tagesbericht. § Berlin, 22. Juni. In der ersten Sitzung, betrachtet, überall hier bekundet hat; grade des= welche das Abgeordnetenhaus am Donnerswegen erscheint es mir so unnennbar unpolitisch, tag, den 21. Juni nach der 10tägigen Vertagung der Staar sich vieser katholischen Kirche gegen= wieder abhielt, standen zunächst anrir noynte, stunben gunachst vier Berichte über so stellen soll, wie er sich gegenüber einer aus dem Ministerium der öffentlichen stellt. M.., die katholische Arbeiten zur Beratung, nämlich: der Bericht seit Jahrzehnten in ihrer Entwick= über die Bauausführungen und Beschaffung lung von der frühern aristokratischen Verfassung der Eisenbahnverwaltung vom 1. Oct. 1881 einer monarchischen Verfassung, bis 1882, Berichte über die Betriebsergeb#u einer immer großern Centralisation. Das nisse der vom Staate verwalteten Eisensich im Verhältnis zwischen Papst und bahnen 1881/1882, Nachweis über die Bischöfen; was an Selbständigkeit und Unab=Verwendung des der Eisenbahnverwaltung vorhanden war, das 1für 1881/82 gewährten Dispositionsfonds baseter Wöidershruch in. 900000 Mark und endlich ee##erst gen ventrum.) Dieser Wider= Erwerb von Privateisenbahnen. Diespruch gerade beweist mir, daß dieses Argument selben wurden vom Hause zur Kenntnis genommen. doch nicht so ganz ohne Vegründung st.(Heiter. duute iur Fenntus oenonmen. keit.) Was das Verhältnis zwischen den Bischöfen NLC. Ferlin, 22. Juni. In der„Kölnischen und der niedern Pfarrgeistlichkeit betrifft, so hat Zeitung" veröffentlicht der Abg. von Eynern in daß die geistlichen Obern verpflichtet sind die Gegrrimtm Somue Stz:#eehrahler nind, vie hauses vom 11 d. Mts. gegebenen Versprechens Pfarramter bauerno zu besetzen und die Stellung die Abstimmungen deo Herrn Eugen Richter über des Pfarrers in der Weise zu sichern, daß er nur die seit 1873 erschienenen kirchenpolitischen Vorlagen. im Wege eines formellen Verfahrens wieder be42 seitigt werden kann. Allein, m.., wie steht es mit der Praxis der katholischen Kirche gegenüber diesem Satze? Der Journalist und Staatsmann der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung sagt: Ja, was hat denn die katholische Kirche für ein Interesse dabei? Dem gegenüber berufe ich mich auf Die dankenswerte Zusammenstellung ergiebt, daß Herr Richter für eine größere Anzahl der wichtigsten Maigesetze gestimmt hat: Gesetz betreffend die Verwaltung erledigter katholischer Bisthümer; Aufhebung der Art. 15, 16, 18 der Verfassung; Gesetzentwurf betreffend die Vermögensverwaltung in den katholischen Kirchengemeinden; Gesetzentwurf . c e s e b e n f a l l s n a c h d e n C o m= r e c h n e t h e r a u s, d a ß d i e d o r t i g e n U l t r a m o n t a n e n missionsvorschlagen angenommen. Nach kurzer über 6000 Wähler verfügen, von denen 4000 sicher Ems Debatte wurden dann noch die Gesetzentwürfe über sich an der Wahl beteiligen werden; der Fortschrit#schweden ist mi Viu Voniag hutet die beite Beratung der Borschat zu. sesten, uden se ihen Ansäagenssen Konreingen u. urd Sarüt 9e ammi S:. svolständige Wahlenthaltung auferlegte. Wie der Sns, 24. Juni. — prinn, 20. Juni. Die Entscheidung heiße Kampf entschieden werden wird, läßt sich###r. Majestät dem über das Kirchengesetz. Mit 245 gegen unter diesen Umständen nicht vorhersehen. Sollte von Schweden mit 87 Stimmen ist der entscheidende Artikel 1 der aber wirklich mit activer Unterstützung der Ultra=Polatt, die Generale kirchenpolitischen Vorlage im Abgeordnetenhause montanen und passiver der deutschconservativen der die Obersten Schüß angenommen worden; mit wenig geringerer Mehr= fortschrittliche oder vielmehr demokratische Candidat##brock aus Co heit wird das ganze Gesetz angenommen werden. mit dem Verständnis für clericale Gewissensfrei= Kaiser der Vorstell Die Ultramontanen haben einen Triumph gefeiert, heit und für die segensreichen Wirkungen der Schutz=Lsetzte er größer nicht denkbar ist und Herr Windt= zölle durchdringen, dann häten wir wieder eine Coblenz, 28. Ju horst hat alle ursache zu der siegesbelbußten über= wunderbare parlamentarische Species vor uns und##empfi herite Rmütigen Haltung, die er mehr und mehr zur wir wären gespannt, welche Partei sich dieses Sitzes Schau trägt. Der Staat hat seine Controle bei rühmen würde. Besetzung geistlicher Aemter thatsächlich in weiterem— Umfange preisgegeben, als es vielleicht in der*“ Bei der gestrigen namentlichen AbAbsicht und Meinung des Gesetzgebers lag; er hat stimmung über Art. 1 der kirchen=sReichsf eines der festesten Bollwerke der Maigesetze frei= politischen Vorlage haben Centrum, Ihieselben. willig geräumt und angesichts der großen zu= Deutscheonservative und Polen einMiau sroee ameieie eea immis mit Ja gestimmt, die Freiconservativen Magenkatarrh, mun woh. zweisern, ob er die andern zerbrouetten mit Ausnahme der Abgg. Brämer, Del=und hat sich in brück, Schmidt=Saugerhausen, die Natio=Uzurückziehen müss #ie Smmn## noch lang zu behaupten versuchen nalliberalen haben einstimmig mit Rein gestimmt, wird. Zugestanonisse von der allergrößten practischen ebenso die liberale Vereinigung mit Ausnahme und princiviellen Tragweite sind gemacht worden Aha y i. und Prinelpiellen Tragweite sind gemacht wörden 1 Fürst Bismarck ist vor verb infolg zuruckziehen mussen. zum Besserm eingetre immer an das Kran Presden, 23. oes avg. v. Hönite. Von der Fortschrittspartei haben seierlichen Erlkrung, doß es danit den Kanzf Langerhans, Lieber=Hochheim, Löwe, Massers ein. gegen die noch bestehen bleibenden maigesetzlichen! Berlin, Mohr, Munckel, Parisius, Richter, der Masserstand 184 Bestinmungen nicht im geringsten aufzugeben ge Schwieder, Straßmann; 10 Mitglieder19 mehr sich aufgefordert fühle, der Fortschrittspartei fehlten. Ein erheb=#I nach Capitulation dieser einen wichtigen Festung den licher Unterschied zwischen dieser Abstimmung erfolgreichen Feldzug fortzusetzen, bis die Kirche der Schlußabstimmung über das ganze Gesetz dü und e n g u r s e m m u n g a b l t d u r g u n g e G e s e g b ü r f t e und mit ihr die Schule„frei“ d. h. vollständig nur bei der freiconservativen Partei zu erwarten derrschaft sind. Die eine sein indem eine größere Aurabl gp:. Weimar, 22. Ju legung des Herrn nationalliberale Par unter päpstlich=jesuitischer Herrschaft sind. Wie eine sein, indem eine großere Anzahl von Mitgliedern Wirkung des Gesetzes, die elericalen Ansprüche ins dieser Partei sich zur Opposition gesellen werden. Maßlose zu steigern, sehen wir schon jetzt vor uns. Und nichts berechtigt zu der Hoffnung, daß, während Bekanntmag der Tage wohrscheinsich mehe der Wunr ungzchen###.„wie die gationen; Aufschtsrecht des States bei der Verullg, 8ta.; ui ui persicht wie die ogtionen; Aufsichtsrecht des States bei der Ver und auf bus Hrugnis der mögensverwaltung in den katholischen Diöcesen. katholischen Geistlichen, welche Mitglieder der Bei vielen Abstimmungen, 13 unter 28 bat welgz, Mitglieder der Bei velen Absimnnungen, 13 unter 29, hat Conmisson waren und denen ig aug ene besere Her Nichter ohne Enschauldgung Kenntnis der Praxis in der katholischen Kirche macht einen eigentümlichen Eindruck, dieser VerZtg.“ Nun, m.., da haben wir gehört, daß in stellt, bei einem Politiker zu begegnen, der in Tendenz ic, die erledigten Pears cdnen de Angrisen auf seine Gegner gerabezu überschäumt, e g„Ei Atrriglen Pfucrämter möglichst sobald er ein einziges Mal ihren Platz im Vorlament wenig dauernd zu besetzen, sondern die dauernde Besetzung dadurch zu umgehen, daß man die Geistlichen nur vorübergehend auf beschränkte Zeit anstellt und ihnen nur einen Teil desjenigen Einkommens zuwendet, das dem Pfarrer zukommen würde. Ich verweise in dieser Beziehung auf die Statistik, welche sich in dem Commissionsbericht befindet. Dieses Bestreben verstößt gegen das Interesse der Bevölkerung und wir vermögen also eine Maßregel, welche die katholische Kirche gradezu mit Gewalt dahin drängen muß, diesen Weg einzuschlagen, auch in densenigen Diöesen, wo sich vinher eine solche Tendenz noch nicht gezeigt hat— wir vermögen eine solche Maßregel zum Besten der katholischen Bevölkerung nicht einzusehen. Es ist das Bestreben, die Seelsorge mehr und mehr Ssheietr ir sche zeistlichkeit in einer größern Abhängigkeit von der overn zu bringen, das dem Interesse des Staates direct widerstreitet. Dem Artikelschreiber ist wahrscheinlich weder der§ 18 unseres Gesetzes vom 11. Mai noch der analoge Paragraph der österreichischen Gesetzgebung erinnerlich gewesen. Bekanntlich schreibt unsere Gesetzgebung vor, wie es der Wunsch und das Interesse des Staates sei, daß jedes erledigte Pfarramt in Jahresfrist wieder besetzt werden sollte und unsere Gesetzgebung steht bekanntlich darin nicht allein. Die österreichische Gesetzgebung hat sich ihr nicht blos angeschlossen, sondern sie ist sogar weiter gegangen, denn sie * schreibt die Wiederbesetzung binnen Jahresfrist vor # für alle erledigten Aemter und Pfründen. M.., des ist mir wiederholt und zum Teil von Herren, welche auf einem von dem meinen nicht allzu entfernten politischen Standpunkt stehen, entgegengehalten worden, wir hätten Unrecht, dem Artikel 1 zu widerstreben, denn wir müßten es ja im Interesse aller Beteiligten mit Freuden begrüßen, wenn der Staat bestrebt sei, im Wege seiner Gesetzgebung auch ohne Zustimmung der Curie einen Zustand zu schaffen, welcher ihm ermöglicht, die Verhandlungen mit der Curie abzubrechen und weitere Schritte der Curie abzuwarten. Diesen Gedanken halten wir für einen völlig richtigen, sbonld erein tinzigrs Inntihren Plag im Partament leer findet. Sollte Herr Richter sein„Gefehlt ohne Entschuldigung" bei einer solchen Reihe der wichtigsten Gesetze damit erklären wollen, daß er den Gesetzesvorlagen im Herzen nicht wohlgesinnt war, so versperrt Herr von Eynern diesen Ausweg in der festesten Weise. Er bringt folgende Reminicenz: Am 10. December 1873 stellten die Abgg. Reichensperger und Genossen den Antrag, die Staatsregierung möge von der Verfolgung der Bahnen, welche mit der Falk'schen Kirchengesetzgebung betreten seien, ablenken und zu den in langjähriger Vergangenheit bewährten früheren Grundsätzen zurückkehren. Der Antrag sollte der Maigesetzgebung„halt!“ zurufen. Diesem Antrag entgegen stellten nun die Herren Virchow und Rickert den Antrag:„Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: In der Erwartung, daß die Königl. Staatsregierung den bestehenden Gesetzen Achtung verschaffen und den Erlaß der zur Ordnung der kirchlichen Zustände unentbehrlichen Gesetze herbeiführen wird, geht das Haus der Abgeordneten über den Antrag der Abgg. Reichensperger und Genossen zur Tagesordnung über.“ Zu diesem Antrage seines Freundes Virchow und des jetzigen Führers der Secessionisten stimmte Herr Richter mit„Ja“. Damit erließ er die Aufforderung an die Regierung, energisch auf dem eingeschlagenen Weg der Maigesetzgebung fortzuschreiten und wenn irgend Jemand für die daraufhin geschehenen Schritte verantwortlich gemacht werden kann, so sind es die Urheber dieses Antrags. Das sonst so vortreffliche Gedächtnis des Herrn Richter scheint in Hinblick auf die Notwendigkeit der Anlehnung seiner Candidaten an die ultramontanen Wähler etwas geschwächt worden zu sein. der Staat sein Einspruchsrecht gegen geistliche Er= Abendnummer: Die„N. A. Ztg.“ schreibt in der gestrigen NLC. Berlin, 23. Juni. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die zweite Beratung der kirchenpolitischen Vorlage fort. Die Verhandlung drehte sich heute vorzugsweise um den freiconservativen Antrag v. Bitter auf Wiederherstellung des in der Commission gestrichenen, das Einspruchsrecht des Staates regelnden Art. 4. Für den Antrag sprachen die Abgg. Francke und v. Zedlitz; letzterer zweifelte, nennungen zum großen Teil aufgiebt, die Curie den übrig bleibenden Rest der Anzeigepflicht anerkennt und die Bischöfe danach handeln; und zu erzwingen, was freiwillig nicht geschehen wird, hat der Staat auch keine wirksamen Mittel. Von liberaler Seite hat man vielfach als einen Vorzug der Vorlage anerkannt, daß sie aus der einseitigen selbständigen Autonomie des Staates ohne Rücksicht auf Abmachungen mit der Curie hervorgegangen sei. Aber welche Sicherheit haben wir, daß auch nur in diesem Punkte die eingeschlagene Bahn festgehalten wird? Die Redner des Centrums haben unaufhörlich betont, daß nur durch Verständigung mit der Curie ein wirklicher Frieden zustande kommen könne und der Cultusminister gab sich alle Mühe, die Annahme zurückzuweisen, als ob die Verhandlungen mit Rom fernerhin nicht fortgesetzt werden sollten. Auch das wagte die Regierung von Ferne nicht zu erklären, daß mit dem vorliegenden Gesetz etwas dauerndes geschaffen werden solle, daß damit die Grenze der Nachgiebigkeit erreicht sei, bis zu welcher der Staat im Interesse seiner katholischen Unterthanen glaube gehen zu können; hinter dem vorliegenden Gesetz erhoben sich sofort die weitergehenden Ansprüche der Ultramontanen und es ist keinerlei Aussicht, daß die Regierung auch nur diese Grenze standhaft zu verteidigen suchen werde, das Gesetz ist eine conservativ=clericale Abmachung, die, wie Herr Windthorst freudig hervorhob, auch auf andern Gebieten nicht ohne Nutzen sein wird. Daß auch ein ansehnlicher Teil der Fortschrittspartei, Eugen Richter an der Spitze, hinter diesen conservativ=clericalen Abmachungen herlief und den entscheidenden Schlag gegen die Maigesetze mitmachte, ist betrübend und kläglich.„Der Standpunkt Lenzmann“ und die ultramontanen Wählerstimmen an so manchen Orten ziehen eben ihre Consequenzen; auch ein Mitglied der Secession befand sich unter den Totengräbern der Falk'schen Gesetzgebung. Das wird aber die fortschrittliche Presse nicht abhalten, nach wie vor mit der festen Geschlossenheit ihrer Partei zu prahlen und die mangelhafte Eintracht in wichtigen Fragen— bei den Natinnalliberalen zu beklagen. In einem fortschrittlichen Blatt finden wir die jüngste Entscheidung des Abgeordnetenhauses treffend als die Vollendung der Schienenlegung nach Canossa bezeichnet. Es wird noch öfter daran zu erinnern sein, daß auf der Locomotive des jetzt nach jenem welthistorischen Schloß abgehenden Zuges neben Herrn Windthorst und Herrn von Rauchhaupt auch Herr Eugen Richter steht. §t Am nächsten Montag steht im 2. pfälzischen Wahlkreise Landau=Neustadt die Ersatz„Wie in der nationalliberalen Partei, so hat sich auch, wie wir hören, in der freiconservativen Fraction des Abgeordnetenhauses eine sehr ernste Meinungsverschiedenheit über die Stellung zur kirchenpolitischen Vorlage herausgestellt. Schon in der. Sitzung der Fraction am 21. sollte die Schlußabstimmung bei der dritten Lesung des Gesetzes zur„Fractionssache“ gemacht werden; der Antrag mußte jedoch aus formalen Gründen auf eine neue Sitzung vertagt werden. Im Laufe des gestrigen Tages herrschte unter den FractionsMitgliedern eine lebhafte Aufregung. Wie wir erfahren, stellten die älteren Mitglieder, welche durch ihre hervorragende Thätigkeit bei der Maigesetzgebung und im Culturkampf bekannt sind, die Forderung, daß die Fraction in zweiter Lesung geschlossen für jeden Artikel des Gesetzes, dann aber in dritter Lesung gegen das ganze Gesetz stimmen solle, falls das Haus den von Freiherrn v. Zedlitz wiedereingebrachten Art. 4 der Regierungsvorlage ablehnen sollte. Diesem letzteren Verlangen widersetzte sich aber ein Teil der gemäßigteren, namentlich der neu eingetretenen Fractionsgenossen, welche dem Culturkampf fern stehen und ihren katholischen Wählern das Versprechen gegeben haben, Alles zu thun, um eine geordnete Seelsorge zu ermöglichen. Nahezu ein Fünftel der gestern anwesenden Mitglieder hielt sich moralisch für verpfllichtet, sofort aus der Fraction auszutreten, wenn die Fortsetzung des Culturkampfes zum Programm der Freiconservativen erhoben würde. Wenn wir richtig berichtet sind, soll dies in der gestrigen Abendsitzung von mehreren Herren ausdrücklich erklärt worden sein. Das Resultat war denn auch, daß eine namhafte Majorität für die Wiedererlangung des kirchlichen Friedens und die Unterstützung der Regierungspolitik„in dieser Frage“ eintrat und der obige Antrag abgelehnt wurde. Die vorstehende Darstellung entspricht u den wesentlichsten Punkten der Wahrheit nicht. Berlin, den 24. Juni 1883. Der Vorstand der freiconservativen Fraction. Stengel. Frhr. v. Zedlitz. v. Dziembowskl. Der bisherige Gen steher der Gemeinde Herr Landwirt Dietri in Ueckendorf ist unter er. in gleicher Eigensa Dauer von 12 Jahl gewählt worden. Ich habe diese Wiel Grund des§ 38 der La Ordnung vom 19. Mä stätigt, was ich hier dut Bemerken zur öffentlich bringe, daß der 2c. 25. v. Mts. in sein Am und für die neue Func verpflichtet ist. Bochum, 5. Juui 18 #gl. Landratsamt des gez. Schmieding, Vorstehendes wird Kenntnis der hiesigen gesessenen gebracht. Ueckendorf, 23. Juni Der Amtmann C Wegen Aufgabe eines werde ich am Mittwo Mts. zu Bochum, Ro folgende Gegenstände verkaufen, als: 5 Mille Cigarren, 3 1 Ciether, 3 Sprun kupfernen Kesseln, 2 3 Mantelöfen, 6 mahag. Leinewandsa Kommoden, 2 Nacht 2 Waschkommoden, 2 mit Matratzen, 1 Cylin 2 ovale Tische, 3 Soph Rohrstühle, 2 ovale ferner: 1 Dutzend tannene alte und neue, mit und(vollständigen## 6 Tische, 4 Wasserbänk. bretter, 2 Lehnbänke, 6 4 Glasschränke, 3 Kleit 1 Dutzend Tischtücher, Servietten, 4 Wan Taschenuhren, 2 golde uhren und mehrere Kü als: Porzellan=, B Kupfersachen u. s. w. K. Herder, Auci * Noch immer dauern die Erörterungen in der Presse über den Erlaß des Fürstbischofs Dr. Herzog von Breslau über die Abführung gewisser Ueberschüsse in den Kirchengemeinden an die Intercalarfonds der Diöcese und über das Diöcesenaurecht auf die Einkünfte kath. Pfarreien fort. Hierzu verlautet, daß das Geses## vom 20. Juni 1875 über die Vermögensverwaltung in den katholischen Kirchengemeinden von Anfang an in dem Cultusministerium nur als ein formelles, Dienstag, den 26.: abends 7½ Uh ißzt Gutsbesitzer Herr4 ## diesjährigen Gras seinem bei Strunk's Busa Wiesen nummerweise a gegen Bürgschaft meistbil kaufen. Gelsenkirchen. 20. 2 Dr. Schrei " Speeial=Arzt Haut= und Geschlecht Gedan,„Mäblenktret n ausgeschiedenen sich der nationalder fortschrittlichtorius gegenüber. mit aller imen. Denn wie tschrittspartei hat tschiedenheit durch d den Abg. Albert nd die Ausnahme. in ultramontaner ir die Gewissens. Aufruf erfahren für den Weinzolln die Fortschritts. sse danach liegen, n Landau spricht, er ultramontanen Loblied auf das Die„Germanian Ultramontanen denen 4000 sicher n; der Fortschritt se Wähler. Auch sich entschlossen, ischen Candidatur ihren Anhängern rlegte. Wie der wird, läßt sich hersehen. Sollte tzung der Ultraconservativen der kratische Candidat le Gewissensfreiungen der Schutzwir wieder eine 's vor uns und sich dieses Sitzes icht aber materielles Recht schaffendes Gesetz angesehen und ausgelegt worden ist. Sowohl unter dem Ministerium Dr. Falk, als unter seinen Nachhalgern ist man diesem Grundsatze gefolgt und die zinweise auf die Erklärungen des früheren Ministerialdirectors Dr. Förster und auf das bezügliche verhalten der Oppelner Regierung sind richtig. Thatsächlich läßt sich daher gegen den Erlaß es Fürstbischofs von Breslau nichts einwenden und man geht sicher fehl in der wiederholt ausgesprochenen Annahme, daß die Regierung Stellung nehmen solle oder müsse der fürstzischöflichen Anweisung gegenüber. Formell erregt zedoch der Erlaß des Fürstbischofs mancherlei Bedenken; wie bei früheren Schriftstücken von derselben Stelle fällt die schroffe Art des Ganzen und die kaum hierbei angebrachte Androhung der höchsten Kirchenstrafe, der Excommunication, auf. Derselbe Zweck hätte sich wohl in anderer, milderer Form ebenso gut, ja vielleicht noch besser erreichen lassen. ntlichen Abder kirchenCentrum, olen einFreiconservativen rämer, Delsen, die NatioNein gestimmt, Ausnahme des sittspartei haben Ja gestimmt; isch, Harders, seim, Löwesius, Richter, Mitglieder en. Ein erheblbstimmung und nze Gesetz dürfte lei zu erwarten von Mitgliedern zesellen werden. n der gestrigen Partei, so hat reiconservativen eine sehr ernste Stellung zur gestellt. Schon 21. sollte die Lesung des Gest werden; der i Gründen auf Im Laufe des den Fractions= ng. Wie wir glieder, welche bei der Maibekannt sind, zweiter Lesung Gesetzes, dann ganze Gesetz von Freiherrn er Regierungsletzteren VerTeil der geeingetretenen turkampf fern lern das Verthun, um eine Nahezu ein kitglieder hielt fort aus der fortsetzung des Freiconservaichtig berichtet endsitzung von worden sein. eine namhafte des kirchlichen Regierungsind der obige entspricht ikten der Ems, 23. Juni. Der Kronprinz von Schweden ist mittags hier angekommen und auf dem Bahnhofe von Sr. Majestät dem Kaiser, dem Prinzen Nicolaus von Nassau und distinguirten Schweden begrüßt worden. Der Kaiser geleitete den Kronprinzen nach dem Curhause. Ems, 24. Juni. An dem gestrigen Diner bei Sr. Majestät dem Kaiser nahmen der Kronprinz von Schweden mit dem Kammerherrn von Rosenblatt, die Generale von Scheliha und von Gélien, die Obersten Schüßler und Freiherr von Buddenbrock aus Coblenz teil. Am Abend wohnte der Kaiser der Vorstellung im Theater bei. Heute setzte Se. Majestät die Brunnencur fort. Coblenz, 23. Juni. Ihre Maj. die Kaiserin gempfing heute Vormittag den Besuch des Kronprinzen von Schweden. * Ferlin, 23. Juni. Die„N. A. Ztg.“ von heute Abend schreibt: Die von den hiesigen Zeitungen verbreiteten Nachrichten über das Befinden des Reichskanzlers sind insofern unrichtig, als dieselben von einem leichten Unwohlsein sprechen. Fürst Bismarck ist vor acht Tagen an einem heftigen Magenkatarrh, verbunden mit Gelbsucht, erkrankt und hat sich infolge dessen von allen Geschäften zurückziehen müssen. Seit gestern ist eine Wendung zum Besserm eingetreten. Der Fürst ist aber noch immer an das Krankenzimmer gefesselt. Presden, 23. Juni. Der Wasserstand erreichte gestern Abend 10 Uhr mit 218 cm über Null die größte Höhe. Dann trat ein Fallen des Wassers ein. Heute Vormittag 11 Uhr betrug der Wasserstand 184 cm über Null. Weimar, 22. Juni. Die Mandatsniederlegung des Herrn von Bennigsen hat die nationalliberale Partei in Thüringen in einige Bewegung versetzt, die vielleicht das Zeichen einer Rückkehr zu frischerer und strafferer Thätigkeit ist. In Jena fand eine Parteiversammlung statt, in der nach einem längeren Vortrage des Professors Dr. Delbrück über die nationalliberale Partei und die Wirksamkeit des Herrn von Bennigsen die Absendung einer sympathischen Adresse an den Letzteren auf Antrag des Reichstagsabgeordneten Prof. Dr. Meyer beschlossen ward. Ausland. Peteroburg, 22. Juni. Der Kaiser empfing heute Vormittag in Peterhof eine Deputation der Moskauer Deutschen, welche ihm eine Ergebenheitsadresse überreichten. Der Kaiser unterhielt sich in der huldvollsten Weise mit den Mitgliedern der Deputation in deutscher Sprache, dankte für die ihm ausgesprochenen Gesinnungen und gab dann der Bewunderung der kunstvollen, von Professor Skarbina gemalten Adresse Ausdruck. Nach der Audienz wurde für die Deputation ein Dejeuner servirt. Rom, 22. Juni. Die Krönungsbotschaft des Papstes wird morgen von St. Petersburg nach Warschau abreisen. Meteorologische Notizen. (9 Uhr vorm.) 23. Juni Bar. 756 mm. Therm.+ 14 R. W 25. Juni„ 753 mm„+ 1660 R. NW Aussichten: Das Wetter bleict mässig warm bei veränderlicher Bewölkung und schwachen Winden. Keine oder nur unwesentliche Niederschläge. Provinzielle Nachrichten. * Gelsenkirchen, 25. Juni. Die Erneuerung der Loose zur vierten Klasse 168. Lotterie, deren Ziehungs=Anfang am 20. Inli und Ziehungs=Ende am 4. August ist, muß bei Verlust des Anrechts bis 16. Juli, abends 6 Uhr geschehen. * Am 7. und 8. Juli findet in Amsterdam ein großer Gesangwettstreit statt, zu welchem Einladungen auch an deutsche Männergesangvereine erlassen sind. Die Preise sind sehr wertvoll und bestehen u. a. in einem in Gold getriebenen Tactstock, einem silbernen Lorbeerkranz, 1000, 750, 500 und 250 Gulden u. s. w. Aus Rheinland=Westfalen werden u. a. die Barmer Liedertafel und der Wittener Gesangverein„Niegedacht“ an dem Wettstreit teilnehmen. * Herne, 25. Juni. Dem Schulamtsbewerber Joseph Knust aus Padberg, Kreis Brilon, ist eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Herne provisorisch verliehen worden. # Crange, 22. Juni. Das am 1. Juli beim Wirte Abenhardt stattfindende 17. Stiftungsfest des Gesangvereins„Eintracht“ wird sich den vorhergegangenen voraussichtlich würdig Bekanntmachung. Der bisherige Gemeinde=Vorsteher der Gemeinde Ueckendorf, Herr Landwirt Dietrich Althoff in Ueckendorf ist unterm 27. Febr. er. in gleicher Eigenschaft auf die Dauer von 12 Jahren wiedergewählt worden. Ich habe diese Wiederwahl auf Grund des§ 38 der LandgemeindeOrdnung vom 19. März 1855 bestätigt, was ich hier durch mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis bringe, daß der 2c. Althoff am 25. v. Mts. in sein Amt eingeführt und für die neue Functionsperiode verpflichtet ist. Bochum, 5. Juni 1884. Kgl. Landratsamt des Landkreises. gez. Schmieding, Landrat. Vorstehendes wird hiermit zur Kenntnis der hiesigen Amts=Eingesessenen gebracht. Ueckendorf, 23. Juni 1883. Der Amtmann Cramer. Wegen Aufgabe eines Geschäfts werde ich am Mittwoch, 27. d. Mts. zu Bochum, Rottstraße 53, folgende Gegenstände meistbietend verkaufen, als: 5 Mille Cigarren, 3 Pianinos, 1 Ciether, 3 Sprungherde mit kupfernen Kesseln, 2 Tafelherde, 3 Mantelösen, 6 Kochöfen, 2 mahag. Leinewandschränke, 4 Kommoden, 2 Nachtconsölchen, 2 Waschkommoden, 2 Bettstellen mit Matratzen, 1 Cylinderbureau, 2 ovale Tische, 3 Sophas, 1 Dutz. Rohrstühle, 2 ovale Spiegel; ferner: 1 Dutzend tannene Bettstellen, alte und neue, mit Matratzen und(vollständigen Federbetten, 6 Tische, 4 Wasserbänke, 6 Küchenbretter, 2 Lehnbänke, 6 Anrichten, 4 Glasschränke, 3 Kleiderschränke, 1 Dutzend Tischtücher, 2 Dutzend Servietten, 4 Wanduhren, 6 Taschenuhren, 2 goldene Damen= uhren und mehrere Küchengeräte, als: Porzellan=, Blech= und Kupfersachen u. s. w. Auctionator. anschließen. Für den instrumentalen Teil des Concertes ist mit Auferlegung großer Opfer die bewährte Giesenkirchen'sche Capelle aus Dortmund gewonnen, während der gesangliche Teil, nach den von gütigst mitwirkenden Vereinen eingesandten Liedern zu urteilen, ganz besonderen Genuß verspricht. Von dem sich auch diesmal zeigenden Interesse des verehrlichen Publicums für derartige Feste zeugt der rege Verkauf der Eintrittskarten, welche von den Vereinsmitgliedern im Vorverkauf zu 75 resp. 25 Pf. abgegeben werden. Möge der Himmel seiner Zeit sein freundlichstes Gesicht zeigen und allgemeinste Beteiligung die Bestrebungen des Vereines, nur gutes zu bieten, unterstützen. * Bochum, 19. Juni. Ein Aufsehen erregender Beleidigungs=Prozeß gegen die beiden katholischen Geistlichen zu Eickel, die Herren Pastor Hackmann und Caplan Schneider, gerichtet, gelangte in der heutigen Sitzung des königl. Schöffengerichts zur Verhandlung. Dieselben sollten laut der vom Bergmann Aloys Heyek daselbst eingereichten Anklageschrift, wie wir dem„M. Spr.“ entnehmen, am 11. Februar d. J. dessen Ehefrau, eine Hebamme, als sie in der dortigen Kirche erschien, um ein Kind zur Taufe zu bringen, beleidigt haben, und zwar in Gegenwart der Taufzeugen und anderer Personen, dadurch, daß ersterer ihr zurief:„Sie sind ein schlechtes Frauenzimmer, ich taufe keine Kinder, die Sie zum Taufstein bringen, verlassen Sie auf der Stelle das Gotteshaus!"— letzterer, indem er sie an den Arm faßte und sagte:„Gehen Sie fort, wir wollen Sie hier nicht mehr haben.“ Die eidlichen Aussagen der seitens der Verteidigung, welche von Herrn Rechtsanwalt Dr. Schwering geführt wurde, laudirten Defensional=Zeugen ließen nun aber die Sache in einem ganz anderen Lichte erscheinen. Es ergab sich, daß der Pfarrer bei qu. Gelegenheit vor Beginn der Taufhandlung leise und höflich die Hebamme in die Sacristei genötigt mit dem Bemerken, er habe ihr etwas mitzuteilen, daß die Frau dieses Ersuchen aber trotzig zurückgewiesen, und daß erst hierauf der Geistliche laut und allerdings jetzt in Gegenwart der umstehenden Leute— der Frau erklärt hat, er dürfe sie zum Tauf=Act nicht zulassen, weil sie eine geschiedene Frau sei, deren Mann noch lebe. Nach diesen Worten hat der Pastor sich in die Sacristei zurückgezogen, wobei Frau Heyek einem Bergmann gegenüber der sie ersuchte, doch ruhig zu sein, äußerte:„das fehle auch noch, daß er(der Berg= mann) sich um die Rattenfänger kümmere.“ Sodann trat, wie die Zeugen angeben, Herr Caplan Schneider, anscheinend im Auftrage des Herrn Pfarrers, hervor, um das zu taufende Kind, sowie die Taufpathin in die Sacristei zu führen. Die Hebamme blieb in der eigentlichen Kirche zurück. Nachdem die Taufe in der Sacristei vollzogen, entV fernten sich Zeugen und Geistlicher unbemerkt durch ein Hinterpförtchen, um einen Scandal mit der jedenfalls noch in der Kirche sitzenden und sehr aufgeregten Frau zu vermeiden. Bezüglich der Personalien der Letzteren bekundete ein Polizeibeamter, daß dieselbe, nachdem ihr erster Mann in's Zuchthaus gewandert, im Concubinat mit ihrem jetzigen Gatten gelebt, welch' lästerlichem Verhältnis ein uneheliches Kind entsprossen und sie erst dann, nachdem die erste Ehe durch Richterspruch aufgelöst, mit dem 2c. H. zur neuen vor dem Standesamt geschlossenen Ehe geschritten.— Der Spruch des Gerichts lautete auf völlige Freisprechung der beiden Herren Geistlichen, indem, wie der Herr Vorsitzende bei Publication der Urteilsgründe anführte, ganz abgesehen davon, daß die katholische Kirche die Ehe für unauflöslich halte— es könne dieser Punkt füglich ganz unerörtert bleiben— der Pfarrer völlig correct und seiner amtlichen, seelsorgerischen Pflicht entsprechend gehandelt, wenn er eine solch' übel beleumundete Person, wie die klägerische Ehefrau es sei, bei Spendung des jedem Christen heiligen Tauf=Sacraments ferngehalten. ch) Portmund, 21. Juni. Herr Pastor A. Ch. C. Heller, Pfarrer an der hiesigen St. PetriNicolaikirche, bekannt als ausgezeichneter und productiver Geschichtsforscher der Vergangenheit Dortmunds, wird demnächst seine schriftstellerische Arbeit:„Beitrag zur Geschichte Dortmunds während des siebenjährigen Krieges“ gedruckt im Buchhandel erscheinen lassen. Eine eingehende, sehr interessante„Beschreibung des Altars in der St. Petri=Kirche zu Dortmund,“ hat derselbe bereits im Separatabdruck aus seiner„Geschichte der evangelischen Gemeinden zu Dortmund“ herausgegeben. Das erstgenannte Geschichtswerk verspricht um so interessanter zu werden, als dem Herrn Pastor Heller ein sehr reichhaltiges Material aus allen Urkunden zur Verfügung steht. Dortmund, 22. Juni. Von jetzt ab können sämmtliche Einzelreise= und Retourbilette, welche für die Strecke Dortmund=Camen=Hamm oder für die Parallelstrecke Dortmund=Unna=Hamm Gültigkeit haben, nach Belieben der Reisenden entweder zur Fahrt via Camen oder via Unna benutzt werden. Dortmund, 22. Juni. Gestern Abend wurde in einem Hause der Bornstraße ein grausiger Selbstmord verübt. Eine junge Frau, deren Mann zur Zeit zum Militär eingezogen ist, war vor acht Tagen in Wochen gekommen. Ihre Schwiegermutter, welche zur Pflege herbeigeeilt war, fand, als sie von einem Ausgange zurückkehrte, die Thür des Zimmers, in welchem sich die Wöchnerin befand, verschlossen vor. Als man schließlich nach Wir bitten, die letzte Seite zu beachten! Fraction. iembowsk. rterungen des Fürstslau über den KirchenDiöcese und ikünfte kath. ß das Gesetz isverwaltung von Anfang in formelles, " dererlauf. vienstag, den 26. Juni er., abends 7½ Uhr, läßt Gutsbesitzer Herr H. Strunk den diesjährigen Graswuchs in seinem bei Strunk's Busch belegenen Wiesen nummerweise auf Credit gegen Bürgschaft meistbietend verkaufen. Gelsenkirchen. 19. Behmer. Dr. Schreiber, Speeial=Arzt für paut= und Geschlechts=Leiden. Dohum, Mädlenstraße Nr. 14 erordnung über das gewerbsmäßige Verkaufen und Feilhalten von Petroleum vom 24 Februar 1332. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, König von Preußen 2c. verordnen im Namen des Reichs, auf Grund des§ 5 des Gesetzes vom 14. Mai 1879, betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats, was folgt: § 1. Das gewerbsmäßige Verkaufen und Feilhalten von Petroleum, welches, unter einem Barometerstande von 760 Millimetern, schon bei einer Erwärmung auf weniger als 21 Grade des hundertteiligen Thermometers entflammbare Dämpfe entweichen läßt, ist nur in solchen Gefäßen gestattet, welche an in die Augen fallender Stelle auf rotem Grunde in deutlichen Buchstaben die nicht verwischbare Inschrift „Feuergefährlich““ tragen. Wird derartiges Petroleum gewerbsmäßig zur Abgabe in Mengen von weniger als 50 Kilogramm feilgehalten oder in solchen geringeren Mengen verkauft, so muß die Inschrift in gleicher Weise noch die Worte:„„Nur mit besonderen Vorsichtsmaßregeln zu Brennzwecken verwendbar“, enthalten. Die Untersuchung des Petroleums auf seine Eniflammbarkeit im Sinne des§ 1 hat mittelst des Abel'schen Petroleumprobers unter Beachtung der von dem Reichskanzler wegen Handhabung des u erlassenden näheren Vorschriften zu erfolgen. og ird, die Untersuchung unter einem anderen Barometerstande als 100 Welummetern vo genommen, so ist derjenige Wärmegrad maßgebend, welcher nach einer vom Reichskanzler zu veröffentlichenden UmrechnungsWärnegrode eusgzich.e ###„Diese Verordnung findet auf das Verkaufen und Feilhalten von Peltvieum in den Apotheken zu Heilzwecken nicht Anwendung. Als Petroleum in Sinne dieser Verordnung gelten das Rohpetroleum und dessen Destillationsproducte. § 5• Diese Verordnung tritt mit dem 1. Januar 1883 inkraft. lirkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beizedrucktem Kaiserlichen Insiegel. Gegeben Berlin, den 24. Februar 1882. (L..) Wilhelm. v. Boetticher. Abschrift der Kaiserlichen Verordnung bringen wir den beteiligten Gewerbetreibenden mit dem Bemerken zur Kenntnis, daß die Stadt Duisburg einen Abel'schen Petroleumprober angeschafft und dem Chimiker Dr. Schreiber dortselbst zur Vornahme der PetroleumPrüfungen übergeben hat. . Die Untersuchungskosten belaufen sich auf 2 M. pro Liter, wenn Deyorde die Probe einsendet, hingegen auf 3., wenn Private das Petroleum direct dem Chemiker zur Prüfung einsenden. Gewerbetreibende, welche gewillt sind, Petroleumproben untersuchen zu lassen, können innerhalb 14 Tagen Quantitaten von je 1 Liter in versiegelten Flaschen unter Deponirung der Kosten im diesseitigen Bureau abgeben. Schließlich machen wir darauf aufmerksam, daß Gewerbetreibende, wenn in ihren Geschäftslocalen Petroleum vorgefunden wird, welches inbezug Entflammbarkeit und Aufbewahrung den bestehenden Vorschri ten nicht entspricht, auf Grund des Gesetzes vom 14. Mai 1879 beir. den Verkehr mit Nahrungs=, Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen, bestraft werden müssen. Gelsenkirchen, den 14. Juni 1883. Die Polizei=Verwaltung: Vattmann, Gewerbeschule für Frauen und Töchter Untericht: Handarbeit Rottstraße 44. Wäschezurichtung, Putzmachen, Kleidermachen, Plätten, Kochen und Buchführung. Auswärtige Schülerinnen finden im Institut Aufnahme. Anmeldungen zu jeder Zeit. Prospecte gratis. Die Versteherin Marie Mager. wieder vorrätig bei F. Gelsenkirchen Marktstr.(nahe der Beichsbanhnebenstelle. Kierurr=Kota? Fr. Overkamp zu Wanne. Hut=,Mutzen=, Regen= u. Sonnenschirm=Lager empfiehlt zur bevorstehenden Frühjahrs=Saison das Neueste m. Hüten(auch garnirte Damenhüte), Mützen, Regen= und Sonnenschirme in allergrößter Auswahl zu den billigsten, nie dagewesenen „„„. Preisen. Gleichzeuig oringe mein Manufactur=Geschäft in empfehlende Erinnerung. 699 Anfertigung nach Maaß.— Reelle Bedienung Balbi's Erdbeschreibung. 7. Auflage. 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Adrian Balbi's Erdbeschreibung ist in ihrer siebenten Auflage das erste geographische Handbuch, welches bereits der letzten Volkszählungen in den Jahren 1880 bis 1882 im Deutschen Reiche, in Oesterreich=Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweiz, Westrußland und selbst jene in Britisch=Ostindien enthält. Im topographischen Teile der einzelnen Länder wurde auf praktisch bedeutsame Partien besonderes Gewicht gelegt, und die Bedeutung jedes Ortes für Industrie und Handelsverkehr hervorgehoben. Das Werk, dessen Register mit besonderer Ausführlichkeit bearbeitet wird, dient somit gleichzeitig als zuverlässiges statistisches Lexikon. 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Tr 5r 5r 8 6 So Tr . * — a vo. verschiedenen vergeblichen Oeffnungsversuchen die Thür mit Gewalt aufbrach, bot sich ein schrecklicher Anblick dar. Die junge Frau lag mit durchschnittenem Halse tot im Bette. Es scheint, daß dieselbe sich in einem Fieberanfalle mittels des neben ihr liegenden Tranchirmessers entleibt hat. Das Kind fand man gänzlich unversehrt neben der jungen Mutter. Bommern, 22. Inni. Ueber die enorme Leistungsfähigkeit eines Rebhuhnes im Eierlegen kann ich Ihnen heute, schreibt man dem„W..“, einen hübschen Beweis liefern. Vor ungefähr vierzehn Tagen fand ein hiesiger Stationsbeamter in seinem neu angelegten Garten beim Ausreißen eines Strauchs unter letzterem ein Rebhuhnnest mit achtzehn Eiern. Das Nest war selbstverständlich hierdurch vertilgt und nun nistete sich das Rebhuhnpaar in nächster Nähe unter einem andern Strauch ein, und befinden sich heute in dem neuen Nest bereits wieder zwölf Eier. Schade, daß diese productive Hühnerrage nur mit Pulver und Blei gezähmt werden kann! Hamm, 19. Juni. Heute tagte hierselbst der Westfälische Hauptverein der Gustav= Adolf=Stiftung. Nach einem einleitenden Gesange der Zöglinge des Friedrich-Wilhelm=Stifts eröffnete der Consistorialrat Niemann aus Münster die Verhandlungen mit einem Gebete, in welchem auch fürbittend zweier Männer gedacht wurde, die eifrige Mitglieder des Directoriums bisher gewesen sind, augenblicklich aber schwer krank darnieder liegen, des Generalsuperintendenten Dr. Wiesmann und des Consistorialrats Dr. Smend in Münster. Als Gäste nahmen an den Verhandlungen teil Consistorialrat Natorp aus Düsseldorf und der Präses der Westfälischen Provinzialsynode, Polscher. Als außerordentliche Festgeschenke wurden dargebracht vom Hauptverein Lippe=Detmold 1690., vom Frauenverein in Hamm schöne Altargeräte und von einem ungenannten Gliede der Gemeinde Hamm Wertpapiere im Betrage von ca. 5500., von welcher Summe je 2000 M. für die Gemeinden Beckum und Horst, der Rest von ca. 1500 M. für das Friedrich=Wilhelm=Stift in Hamm(Diaspora=Confirmanden=Anstalt) bestimmt wurde. Zu Deputirten für die Versammlung des Central= vereins in Lübeck wurden gewählt: Consistorial= rat Niemann=Münster, Pfarrer Groscurth=Iserlohn, Ehrenamtmann Freiherr v. Werthern=Soest und Kaufmann Lohe=Iserlohn. Die Festpredigt des heutigen Tages hält der Pfarrer lic. theol. Spitta aus Obercassel, diejenige des morgenden Superintendent Dryander aus Berlin. Als Festort für das nächste Jahr wurde Altena bestimmt. Aus dem Kreise Siegen. Unweit der Ladestelle Brachbach, unterhalb Niederschelten(Bahnstrecke Siegen=Betzdorf), wird von einem Consortium Siegerländer ein neues Hochofenwerk angelegt, wozu die Erdarbeiten begonnen haben. Es mag dies Belag dafür sein, daß man der gegenwärtigen Flaue und Ungunst im Roheisengeschäfte eine nicht lange Dauer prognosticirt und wieder Hoffnung zu einer besseren und festeren Haltung und Gestaltung der genannten Branche der Eisenindustrie hegt, womit denn auch eine Neubelebung des Bergbaues Hand in Hand gehen würde. * Aus Mülheim a. d. R. wird berichtet: Nachdem in der letzten Sitzung der Repräsentation die Geldsumme für die drei Orgeln in den neuen Kirchen bewilligt worden war, hat die Baucommission nach eingehender Prüfung der vorgelegten Kostenanschläge nunmehr sich entschieden, den Gebrüdern Großjohann in Gütersloh den Bau der drei Orgeln zu übertragen. Diese Firma ist zwar keine altrenommirte, aber eine durchaus solide, wie aus den von verschiedenen Gemeinden, so z. B. Schalke, ihr ausgestellten Zeugnissen hervorgeht. Büsseldorf, 20 Juni. Ein gefährlicher Mensch wurde, wie der„Düsseld. Anz.“ berichtet, am Samstag von Gladbach aus ins hiesige Arresthaus gebracht. Es ist der steckbrieflich lange Zeit verfolgte Porrio, Hauptmitglied der Diebesbande, die in der Gegend von Gladbach ihre Thaten verübte und von denen einer einen Polizei=Sergeanten in Gladbach erschoß. P. und der berüchtigte Vent hatten sich immer der Verhaftung zu entziehen gewußt, während ihre Genossen längst festsaßen. P. erschlug später den V. bei Teilung eines Raubes in einer Kiesgrube im Jülicher Gebiet, hielt sich darauf längere Zeit in Düsseldorf auf und kehrte schließlich in die Gegend von Gladbach zurück, wo er von Neuem stahl und verschiedene Betrügereien verübte. Dem Herrn Polizei=Commissar Mardersteck gelang es endlich durch unermüdliche Thätigkeit, den gefährlichen Menschen aufzuspüren und zu verhaften. P. hatte sich in einem Kornstücke häuslich niedergelassen und man fand dort ein mächtiges Lager allerlei gestohlener Gegenstände.— Vom 1. Juli ab wird der Dienst auf dem TelegraphenAmt nicht mehr des abends 9 Uhr, sondern nachts 12 Uhr geschlossen, und die Fernsprech=Leitung in der ersten Hälfte des Monats Juli dem Verkehr übergeben werden. * In Köln starb im Alter von 69 Jahren der Geheime Regierungsrat Alexander Meyer, der Vorsitzende der rheinischen Deputation für das Heimatswesen. Der Verstorbene, ein allgemein geachteter Beamter, ist laut dem„Allg. Anz.“ in Hamm in Westfalen geboren worden. Köln, 22. Juni.„Auf jeder Kreuzblume der Domtürme steht ein Mann!" Diese Neuigkeit machte gestern Nachmittag Hunderte von Köpfen in der Umgebung des Domes aufschauen zu der schwindelnden Höhe. Es war ein merkwürdiger Anblick und verursachte gewagte Combinationen von dem Austrag einer Wette, zwei Wahnsinnigen u. s. w. So tragisch war die Sache nicht: es handelte sich, laut der„Köln..=Ztg.“, um die Reparatur der Spitzen beider Blitzableiter. Diese Revision findet jährlich statt und war diesmal veranlaßt durch Beschädigungen, die der Blitz bei einem der letzten Gewitter an den Ableitern beider Thürme hervorgebracht hatte. Julda, 20. Juni. Der Cultusminister v. Goßler traf, wie schon kurz berichtet, heute Mittag 1½ Uhr in Begleitung des Oberpräsidenten Grafen v. Eulenburg in unserer Stadt ein. Bischof Kopp, Landrat v. Trott, Geistl. Inspector Rollmann und Oberbürgermeister Rang nahmen denselben am Bahnhof in Empfang. Alsdann fuhr er laut der„H. M..“ an der Seite des Bischofs im bischöflichen Wagen unter Hochrufen der aufgestellten katholischen Volksschüler und Realgymnasialschüler in die Stadt. Nach eingenommenem Frühstück wurden verschiedene Schulen wie das Seminar, Gymnasium und Realgymnasium besucht. Um 5 Uhr fand im bischöflichen Palais das Diner statt, zu welchem die Spitzen der Behörden Einladungen empfangen. Heute Abend gegen 10 Uhr werden die Herren Fulda wieder verlassen. Eusbüren, 20. Juni. Heute tagte hier die General=Versammlung des landwirtschaftlichen Provinzialvereins für das Herzogtum Arenberg=Meppen und die Grafschaften Bentheim und Lingen. Die Versammlung war von allen Seiten sehr zahlreich besucht. Den einzigen Gegenstand der Tagesordnung bildete der Schifffahrts=Canal von Dortmund nach der unteren Ems. Nach mehrstündiger eingebender Beratung wurde einstimmig ohne jeglichen Widerspruch folgende Resolution beschlossen: „Die Versammlung würdigt in vollem Maße die hohe Bedeutung eines Schiffahrt=Canals von Dortmund nach der unteren Ems zur Förderung der Interessen der Industrie, des Handels und der Landwirtschaft. In dem Bewußtsein der Solidarität aller wirtschaftlichen Interessen bekundet daher die Versammlung der hohen Königlichen Staatsregierung ihren Dank für die Einbringung der betreffenden Gesetzvorlage und den gleichen Dank dem hohen Abgeordnetenhause für die mit sehr großer Majorität erfolgte Annahme dieser Gesetzesvorlage. Die Versammlung wendet sich auf Grund einstimmigen Beschlusses an das hohe Herrenhaus mit der vertrauensvollen Bitte, in Erwägung der gesamten Verhältnisse die durch die bisherigen Vorgänge geweckten und gerechtfertigten Hoffnungen nun nicht noch an letzter Stelle durch eine Ablehnung der Vorlage zu vernichten.“ *.# Die Unsitte, Nadel nin den Munzu nehmen, hat, wie die„Staatsb. Ztg.“ meld, wieder ein schweres Unglück herbeigeführt.### zwölfjährige Tochter des Productenhändlers Hagg, in der Marezzofabrik zu Charlottenburg verschluch vor etwa drei Wochen eine stählerne Nadel# schwarzem Glasknopf, die sie, der unausrottbare Unsitte so vieler Frauen und Mädchen folgen beim Ankleiden zwischen den Zähnen gehalten hatte, Alle ärztliche Hilfe, an der es der geängstigt Vater nicht fehlen ließ, erwies sich leider umsonstam Montag früh ist das bedauernswerte Kin an den Folgen der eigenen Unvorsichtigkeit gestorben *.* Westend, 18. Juni. Von den Dorz munder Brieftauben, welche am Sonntag früh 5 Uhr von hier anfgelassen worden sind haben die ersten schon nachmittags 3 Uhr den heimischen Schlag wieder erreicht und ihrem Besitzer Herrn Wencker, den ersten Preis eingebracht. Diekleinen gefiederten Boten haben also die Tour welche circa 400 km in der Luftlinie beträgt, in 10 Stunden zurückgelegt. ** Eine der ältesten Linden Deutsch lands, ein Baum, dessen Alter auf tausend Jahre geschätzt wird, steht inmitten des Dorfes Unsted# im Ammergau, am südlichen Abhange des Großenberges. Von dort aus bietet sich ein herrliche Blick in das reich gesegnete Thal der Nette und auf das sagenumwobene Harzgebirge. Der Umfang des altehrwürdigen Stammes beträgt unten am Wurzelstock über fünfzig Fuß. Die Krone der Linde grünt noch alljährlich in dichtem Laubschmuch und breitet weithin ihren kühlenden Schatten aus. *.* Wie der Superintendent der deutschen Mission im Zululande, Herr Weber, mitteilt, ist der Missionar Schröder, welcher ganz allein lebte, am 6. d. M. ermordet worden; sein Körper hatte 6 Speerwunden und der Leib war aufgeschnitten. Ein anderer deutscher Missionar Horman, welcher in der Nähe Ohams lebt, soll ebenfalls ermordet worden sein. Da die deutsche## Missionäre keineswegs Parteipolitik im Zululande# getrieben haben sollen, betrachtet man diese Mordthaten als sehr schlimme Zeichen der Stimmung des Volkes. " Marc Twain, der bekannte amerikanische Humorist, erhielt von einem amerikanischen Würdenträger einen Brief, den zu beantworten er nicht für nötig fand. Darauf ließ die hochgestellte Persönlichkeit dem ersten Briefe einen Bogen Papier und eine Marke folgen. Darauf erwiderte Twain per Postkarte:„Papier und Marke erhalten, bitte um Couvert.“ Bekanntmachung. Das Bureau der 1. BezirksCompagnie(Bochum.), welche die Garde= und Specialwaffen, sowie Ersatz=Reservisten und Recruten contröllirt, wird mit dem 1. Juli 1883 aus dem Hause des Wirts Jansen, Friedrich= u. Rottstraßen=Ecke in das Haus„„Roonstraße 43“ verlegt. Bochum, 21. Juni 1883. Königl. Bezirks=Commando. Bekanntmachung. Die zu 18380 M. veranschlagten Arbeiten und Materiallieferungen zu dem Neubau einer 4klasssgen evangel. Schule an der Maiktstr. hiersebst sollen vergeben werden und sind die Offerten bis zum 30. Juni cr., abends 6 Uhr, einzureichen. Plan, Kostenanschlag und Bedingungen sind im Rathause, Zimmer 4, einzusehen. Gelsenkirchen, 21. Juni 1883. Der evangel. Schulvorstand: Vattmann, Bürgermeister. Standesamts= Nachrichten des Amtes Schalke. Geburten: Bertha Bernyardine T d Fabr F Stroickmann a Braub. Joseph Alezander S d Fabr I Parzak a Sch. Johann Bernhard Sd Bergm W Kerstermann a Bulmke. Ernst S d Wirts G Willms a Sch. Johann S d Arb W Henn a Bulmke. Georg Andreas S d Bergm W Frings a Sch. Johanna Maria Emma Td Beram A Putz = Heßler. Ernst Kail S d Bergm K Wunderlich a Bulm. Margaretha Elisabeth Henriette T d Bergm ., Schritt&a Sch. Wilbelmine senrle 2. d Bergm G Schröer a Sch. Bertha T d Bergm A Jobs a Sch. Johann Vincenz S d Bergm B Student a Sch. Albert Friedrich S d Fahr W Katz a Sch. Cäcilia Elisabeth Td Fabr F Elfert a Sch. Sterbefälle. Karoline Tieschbiereck 3 M alt a Sch. Ehefrau Elisabeth Hoose geb Hunstieger 35 J alt a Sch. Wilhelm Musebrink 9 M alt a Braud. Johann Winter 9 J 6 M alt a Bulmke. Oeconom Friedrich Schulte 34 J 6 M alt a Hüllen. Schuster Cospar Willecke 67 J alt a Sch. Gertrud Büning 6 M alt a Bulmke. In einem Prtwathause finden ordentliche Leute gute Kost cgutes Kogis. Daselbst ein schönes möblirtes Zimmer zu vermieten. 966 Dickern bei Wanne, 276. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von X Preußen 2c. verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt: § 1. Schankgefäße,(Gläser, Krüge, Flaschen 2c.), welche zur Verabreichung von Wein, Obstwein, Most oder Bier in Gast= und Schankwirtschaften dienen, müssen mit einem bei der Aufstellung des Gefäßes auf einer horizontalen Ebene der Sollinhalt begrenzenden Strich(Füllstrich) und in der Nähe des Strichs mit der Bezeichnung des Sollinhalts nach Litermaß versehen sein. Der Bezeichnung des Sollinhalts bedarf es nicht, wenn derselbe ein Liter oder ein halbes Liter beträgt. Der Strich und die Bezeichnung müssen durch Schnitt, Schliff, Brand oder Aetzung äußerlich und in leicht erkennbarer Weise angebracht sein. Zugelassen sind nur Schank=Gefäße, deren Sollinhalt einem Liter oder einer Maßgröße entspricht, welche vom Liter aufwärts durch Stufen von ½ Liter, vom Liter abwärts durch Stufen von Zehnteilen des Liters gebill#et wird. Außerdem sind zugelassen Gefäße, deren Sollinhalt 1/4 Liter beträgt. § 2. Der Abstand des Füllstrichs von dem oberen Rande der Schankgefäße muß a) bei Gefäßen mit verengtem Halse, auf dem letzteren angebracht, zwischen 2 und 6 Centimeter, b) bei anderen. Gefäßen zwischen 1 und 3 Centimeter betragen. Der Maximalbetrag dieses Abstandes kann durch die zuständige höhere Verwaltungsbehörde hinsichtlich solcher Schankgefäße, in welchen eine ihrer Natur nach stark schäumende Flüssigkeit verabreicht wird, über die vorstehend bezeichneren Greuzen hinaus festgestellt werden. Der durch den Füllstrich begrenzte Rauminhalt eines Schankgefaßes darf a) bei Gefäßen mit verengtem Halse höchstens 1/80. b) bei anderen Gefäßen höchstens 1/80 geringer sein als der Sollinhalt. § 4. Gast= und Schankwirte haben gehörig gestempelte Flüssigkeitsmaße von einem zur Prüfung ihrer Schankgefäße geeigneten Einzel= oder Gesamtinhalt bereit zu halten. § 5. Gast= und Schankwirte, welche den vorstehenden Vorschriften zuwiderhandeln, werden mit Geldstrafe bis zu einhundert Mark oder mit Haft bis zu vier Wochen bestraft. Gleichzeitig ist auf Einziehung der vorrchriftswidrig befundenen Schankgefäße zu erkennen und kann die Vernichtung derselben ausgesprochen werden. § 6. Die vorstehenden Bestimmungen finden auf festverschlossene (versiegelte, verkapselte, festverkorkte u. s..) Flaschen und Krüge, sowie auf Schankgefäße von 1/20 Liter oder weniger nicht Anwendung. § 7. Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1884 inkraft. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen Insiegel. Gegeben Bad Gastein, den 20. Juli 1881. (L..) Wilhelm. v. Boetticher. Indem vorstehendes Reichsgesetz hiermit wiederholt zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird, machen wir besonders die Gast= u. Schankwirte darauf aufmerksam, daß sie rechtzeitig die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen haben, um sich in ihren Wirtschaften bis zum 1. Januar 1884 mit vorschriftsmäßigen Schankgefäßen für die Verabreichung von Wein, Obstwein, Most und Bier(§—), sowie mit gehörig gestempelten Flüssigkeitsmaßen zur Prüfung ihrer Schankgefäße(§ 4) zu versehen, da vom 1. Januar 1884 ab sämtliche in den Gast= und Schankwirtschaften zur Verabreichung der qu. Getränke dienenden Schankgefäße, welche die vorschriftsmäßige Inhaltsbezeichnung nicht tragen, oder sonst den Anforderungen des Gesetzes nicht genügen, ausnahmslos der Einziehung unterliegen. Die Bezeichnung der Schankgefäße mit ihrem Sollinhalte nach den Bestimmungen dieses Gesetzes trägt nicht den Character einer amtlichen Festellung und haben die Aichungs=Aemter sich jeder Mitwirkung bei der Bezeichnung der zur Verabreichung von Getränken dienenden Schankgefäße zu enthalten. Auch ist selbst die außeramtliche Uebernahme der bezüglichen Arbeiten durch die Aichmeister nur vorübergehend und mit möglichster Beschränkung gestattet. Den Gastund Schankwirten bleibt es daher überlassen, sich auf beliebige Weise die Bezeichnung der in Rede stehenden Gefäße mit dem Sollinhalte zu verschaffen, wobei es selbstverständlich ist, daß sie für die Richtigkeit der Bezeichnung haften. Arnsberg, den 15. Mai 1883 Rezierung, Abteilung des Innern. gez. Kesler. der sich vor Futtermangel schützen Landwilt, will, mache einen Anbauversuch mit Englischen Zullerraden. Diese Futterrüben, die ertragreichsten aller bisher bekannten, bedürfen nach der Aussaat keinerlei Bearbeitung mehr, sie haben ausgewachsen—3 Fuß Umfang und sind—10 ja bis 15 Pfd. schwer. Erste Aussaat im Laufe des Aprils, zweite von Anfang Juni bis in die ersten Tage des Augusts, letztere auf solche Felder, auf denen schon eine Vorfrucht abgeerntet wurde. In 13—14 Wochen sind die Rüben ausgewachsen, die zuletzt ausgesäten werden, da sie ihre Dauerhastigkeit und ihren Nährwert bis zum hohen Frühjahr behalten, zum Winterbedarf aufgehoben. — Das Pfund dieses von mir aus den größten Züchtereien . Jogenen Samens gebe ich mit 4 Mark ab. 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Gorfriglulig von Teirzeigen in zu Original-Insertionspreisen empfiehlt sich die Expedition der Emscher-Zeitung(F. Dienst) natürliches, kohlensaures Mineralwasser aus dem Hermannsborn im Teutoburgerwalde. Angenehmstes, erfrischendstes, absolut reines und an feiner Kohlensäure außerordentlich reiches Getränk; Magen, Nieren und Blut stärkend, als Tafelwasser für den täglichen Gebrauchfür Gesunde und Kranke von bedeutenden ärztlichen und Hemischen Autort äten empfohlen. Niederlage für Schalke und Umgegend bei S. Neuwahl, Schalke. Daprren von 15 Pf. an, auf starkem Papier gedruckt Fenster=Glas □' 20 Pf., sowie alle Sorten Farben fertig zum Anstrich billigst. Ringstraße Nr. 6 und Kreuzstraße, vis a vie Gasthof Pottböhmer, 13 10 22 — S Nr. 14 * Die gnicher hohen Feiertag Insertten Verantwor Algemeines Orgal Aus Das Befinden nach den aus Ems ein erfreuliches. Die Br nach der Ankunft beg gesetzt und nebenhei größere Ausflüge am Montag besucht um die dort weile den nächsten Tagen Königs von Dänem in Wiesbaden zur C auf seiner Durchrei Der Bundes Sitzungen ab, um zu erledigen, name entwürfe in der Fa Verhandlungen de sind, Beschluß zuf Vorlagen der verflo Bundesrat in der 1 stimmung erteilt: kassengesetzes steht gleichfalls im Bun ordnungsnovelle Ar änderten neuen Verö überhaupt geben wi Die Session d Ende entgegen. N geordnetenhauses, w politischen Gesetzent Arbeiten beendet, derum eine Plenars wird am 28. Jun nehmen und sowohl entwurf als auch Vorlagen Beschluß das Herrenhaus lehnenden Antrags Vorlage genehmiger netenhause beschloss waltungsgesetze sein Für die künft liegt inzwischen ber die Beratuug einer welche die Versta Eisenbahnwese soweit es sich delt, ihren Ab einer Mitteilung, di zu Ende der vorig Gesellschaften der findlichen sechs gr Staats Offerten gemacht worden. Wert der Objecte nahme seitens der aber auch die Zust bezüglichen Vorlag werden. Die in vorige gehabte Ersatzw einer heftigen Fehl und den Social 50 Prinze Noman Sie war ihm ihre Zaghaftigkeit Grund haben. Li sie nach dem Sopl Die Lichter d noch immer. Der grün erfüllte den Lichter zu erlöscher und eine Viertelstu herabgebrannt und mäßig den Ranm. Gesicht erschien gei züge waren langsa etwas schwer. Um die zehnte gehen. Aennchen „Gute Nacht, Ihren Entschluß „Gute Nacht!“ Sinnend trat War sie denn so Sie blieb alle ihr gelungen, Els zu begeben. Nun dessen magere Ha