„Die Lippische Landes=Zeitungs erscheint mit Ausnahme der Sonn= und Festtage täglich und werden in derselben die amtlichen Bekanntmachungen des Amtsblattes für das Fürstenthum Lippe in besonderer Rubrik veröffentlicht. Redaction u. Expedition: Detmold, Leopoldstraße Nr. 117. Abonnementspreis für das Vierteljahr: In Detmold 2 Mark 25 Pf., auswärts durch die Post bezogen 2 M. 60 Pf.,— mit Bestellgeld 3 M. Inserate werden mit 12 Pf. für den Raum der einfachen Corpus=Spaltzeile berechnet. Verantwortlicher Redacteur August Klingenberg. Druck und Verlag der Meyer'schen Hofbuchdruckerei(Gebr. Klingenberg) in Detmold. sich, wie bekannt, zur Stärkung seiner Gesundheit begeben hatte, gestorben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben geschieden, der namentlich in den letzten Jahren im hannoverschen Kirchenregiment die nationale Seite betont und din welfisch orthodoxen Maßnahmen, so weit er konnte, entgegentrat. Freilich hatte sein beschwichtigendes und vermittelndes Bemühen nicht immer Erfolg, denn ihm standen Männer gegenüber, die mit diplomatischer Geschicklichkeit die Fähigkeit verbinden, ihre Wünsche in ein möglichst bescheidenes Gewand zu kleiden, aber nach ihrer Erfüllung die Kehrseite zu zeigen und auf strenge Durchführung beschlossener Maßregeln zu dringen. Dr. Lichtenberg war schon längere Zeit krank; namentlich schien der Tod seiner Gattin seine ohnehin angegriffene Gesundheit erschüttert zu haben. Seine amtliche Vertretung führte seit seiner Beurlaubung der Oberkonsistorialrath Abt Uhlhorn. Es wäre kein sehr glücklicher Griff, wenn die Staatsregierung diesen zum Nachfolger Dr. Lichtenbergs macht, am besten wäre es, wenn das seit dem 15. Juni 1866 bestehende, unter Berücksichtigung partikularistischer Wünsche beibehaltene hannoversche Kirchenreziment ganz aufgehoben und die hannoveisch: Landeskirche dem evangelischen Oberkirchenrath Preußens unterstellt würde. (Osn. Ztg.) Hannover, 27. Juni.(Die Versteigerung des von Bandelschen Nachlasses.) Die hiesige Presse scheint über das Ergebniß der gestrigen Versteigerung des von Bandelschen Nachlasses nicht genau unterrichtet zu sein. Die„Neue Hannov. Ztg.“ meldet:„Die Bandelsche Auktion verlief resul atlos, indem bei den bedeutenderen Sachen die Erben Höchstbietende blieben, und bei allen, die sonst unter den Hammer kamen, der Zuschlag vorbehalten wurde. Man hofft noch auf einen Käufer für die ganze Sammlung. event. wird ein neuer Verkauf angesetzt."— Dagegen meldet der„Hannov. Cour.“:„Gestern begann die Versteigerung der künstlerischen Werke von Bandel. Auf Veranlassung der Direktion der königlichen Nationalgallerie wurde die unter Nr. 1 des Nachlaßverzeichnisses aufgeführte Venus nicht auf das Gebot gebracht, weil eine Erwerbung derselben für den Staat in Aussicht gestellt ist. Für einige andere Marmorskulpturen wurden hinreichende Gebote nicht abgegeben. Dagegen wurden u. A. einige Reliefs in Gyps, Hermann und Thusnelda auf der Flucht, ein Fries zur germanischen Vorzeit, ferner die erfindende und die ausübende Tonkunst(Reliefs zu einem Beethoven=Denkmal), sowie die Flucht nach Aegypten zu verhältnißmäßig guten Preisen verkauft. Letztere, sehr fein komponirte und ausgeführte Arbeit wird nach Osnabrück kommen; die Gruppe„Heinrich der Löwe: kaufte ein Herr aus Hildesheim. Heute und morgen wird die Versteigerung fortgesetzt werden; nur ist zu wünschen, daß die Beiheiligung der reichen Fülle des Dargebotenen besser entspreche. * Aschersleben, 28. Juni.(Zum Tode des Freiherrn von Troschke.) Ueber das bereits gemeldete Unglück erhält die„Magd. Ztg." noch folgenden Bericht: In den letzten Tagen trafen von verschiedenen Kavallerieregimentern etwa 79 Pferde hier ein, die Verwendung finden sollen bei einer Uebungsreise, welche 50 Offiziere der Kriegsakademie unter Führung eines Offiziers vom großen Generalstabe von hier aus morgen antreten. Die Offiziere trafen heute Vormittag mit dem Zuge ein, der 9 Uhr 48 Minuten von Köthen kommt. Zu ihrem Empfange war der Kommandeur des 10. Husarenregiments, Oberstlieutenant Freiherr von Troschke, mit mehreren Offizieren auf dem Bahnhofe anwesend. Er fand bei dieser Gelegenheit und in Gegenwart der sämmtlichen Offiziere seinen Tod auf folgende Weise: Herr von Troschke sprach eben mit dem Bahnhofsinspektor, als der Zug(mit Verspätung) endlich auf dem zweiten Geleise einfuhr. Er wollte nun schnell über das erste Geleis gehen, ohne jedoch eine (hinterseits) in demselben Augenblicke langsam heranfahrende Maschine zu beachten. Der Bahnhofsinspektor ergriff ihn sofort, um ihn noch zurückzuziehen, Drei Tage in Amsterdam. Ein Vademecum für die Besucher der Kolonialausstellung. (Fortsetzung statt Schluß.) Café Krasnapolski in der Warmoetstraat, das größte Café nicht allein in Amsterdam, sondern in ganz Europa und schon aus diesem Grunde eine Sehenswürdigkeit. Die Grundfläche dieses Restaurants bedeckt 2500 gm und unten finden bequem 2000 Gäste Platz, während in den oberen Räumen für mindestens 700 Personen gedeckt werden kann. Die unteren Räume, am Abend elektrisch beleuchtet, gewähren mit ihren vielen tropischen Gewächsen, die zum Theil auf künstlichen(Kork=) Felsen aufgestellt sind, einen geradezu feenhaften Anblick. Wir st llen uns hier je nach der Größe unseres Appetits ein Menu zusammen, etwa bestebend aus Groentesoep(Potage brunoise) 25 Cts., Salmi van Gevogelte(Geflügetragoui) 60 Cts., Rostbeaf 40 Cts. und Gemüse 25—40 Cis., so daß wir für 1 Gldn. 65 Cts. schon ein sehr gutes und reichliches Mittagessen haben, zu dem wir entweder ein Glas Bier(20 Cts.) oder einen guten Schoppen (90 Cis. bis 1½ Gldn.) Tischwein trinken. Die Küche wird allgemein gelobt und mir persöglich hat es dort so gut geschmeckt, daß ich fast ausschließlich bei Krasnapolski gegessen habe. Mit dem Mittagessen können wir gegen 2 Uhr fertig sein, ein Viertelstündchen zur Verdauung und es bleibt uns noch der Nachmittag zu einem lohvenden Ausfluge, der urs gleich mitten in die Eigenthümlichkeiten des holländischen Lebens versetzen soll. Mittelst eines Dampfbootes sahren wir durch den Zuidersee zunächst nach dem, Amsterdam gegenüber auf der vorspringenden Landsptze Nordhollands liegenden, Tolbuis, von wo aus wir ein geradezu großartiges Panorama der Hauptstadt vor uns haben. Das Tolhuis ist ein Thee=(in leider vergebens, denn die Maschine warf schon Beide um. Während nun der Inspektor zur Seite geworfen worde, gerieth Herr von Tcoschke zunächst mit den Beinen und schließlich mit dem ganzen Körper unter die Maschine, die ihn zermalmte, so daß er nur noch als Leiche hervorgezogen werden konnte. Wesel, 26. Juni.(Unglücksfall durch eine Granate.) Am heutigen Morgen hat sich auf der Spellner Heide während der Schießübung des Feldartillerieregiments Nr. 7 ein gräßliches Unglück zugetragen. Eine zum Abfeuern bereite Granate ging von hinten aus dem Geschoß los, riß einen bedienenden Kanonier in Fetzen und verwundete zum Theil in sehr erheblicher Weise noch vier Kanoniere und einen Unteroffizier, letzteren insbesondere auch durch Verbrennen des Gesichts und der Beine, einem Soldaten kostete die entsetzliche Katastrophe die Hand. Aerztliche Hülfe war selbstverständlich sofort zur Stelle. Die Verwundeten und der Todte sind zum hiesigen Garnisonlazareth gebracht. Der der Hand verlustige Soldat soll seinen Wunden auch bereits erlegen sein, wie soeben mitgetheilt wird.(Rh.=Westf. Ztg.) * Aus dem Sauerlande, 24. Jani.(Die Heidelbeere ein gesundes Nahrungsmittel.) Unser Volk freut sich jedesmal, wenn die Waldbeeren(Heidelbeeren) ordentlich blühen und viele Frucht ansetzen, weil man, vielleicht auf Grund langer Beobachtung, glaubt, daß dann ein gutes Kartoffeljahr eintreten werde. Die Kartoffel ist ja in unserer Gegend die tägliche Nahrung des armen Mannes. In diesem Frühjahr haben nun die Waldbeeren so reich geblüht wie seit langen Jahren nicht, und die Sträucher hängen übervoll von Beeren. Uebrigens sind die Beeren nicht nur frisch ein gesundes Nahrungsmittel, sondern auch, getrocknet aufbewahrt, ein den besten Rothwein übertreffendes Arzneimittel bei Störungen des Verdauungsapparates(Diarrhöe, Leibschmerzen, Darmkatarrhen, Magenbeschwerden u. s..) Die Beeren trocknen auf einem Bogen Papier an der Luft und Sonne sehr rasch, lassen sich Jahre lang aufbewahren und dient sowohl die Brühe als der Kompot der mit etwas Zucker aufgekochten Beeren zur Linderung und Heilung obiger Leiden.(W..) Sachsen=Weimar. * Weimar, 28. Juni.(Verlobungsgerücht.) Durch ein Brüsseler Telegramm der„Times“ ist das Gerücht in Umlauf gekommen, daß der holländische Thronfolger, Prinz Alexander von Oranien, sich demnächst mit seiner Kousire, einer Tochter unseres Großherzogs, verloben werde. Der Prinz, dessen Gesundheit lange Jahre hindurch zu den ernstesten Besorgnissen Anlaß bot, soll sich in letzter Zeit sehr gekräftigt haben. Prinz Alexander ist zweiunddreißig Jahre alt(25. August 1851 geboren); seine Kousine, Prinzessin Elisabeth, ist drei Jahre jünger als er(geboren 28. Febroar 1854). Oesterreich=Ungarn. * Nyiregyhaza, 27 Juni.(Tisza=Eszlarer Prozeß.) Der von dem Polizeichef und dem Oberstaatsarwalt mit Ueberwachung der Voruntersuchung beauftragte Sicherheitskommissar Barcza sagt aus, daß Moritz Scharf, zu welchem er zugelassen worden, ihm Anfangs die Ermordung der Esther in der bekannten Weise erzählt, später aber gestanden habe, daß er eigentlich nichts gesehen und daß man ihn nur dadurch zu seiner Aussage vermocht habe, daß man ihm mit ewigem Kerker gedroht habe. Moritz Scharf und der Comitatsbeamte, in dessen Obhut Moritz Scharf steht, stellen dies in Abrede. Auf die Bemerkung des Präsidenten Deutschland würden wir sagen Café) Garten größten Stils, in welchem neben Kegelbahnen, Schießbuden, allerlei Apparaten zu gymnastischen Uebungen u. s. w. Gelegenheit geboten wird, Konzerte zu hören oder auch in den reizenden einsamen Bosquetpartieen von dem Gewühl des großstädtischen Lebens auszuruhen; denn der Park bildet, um holländisch zu sprechen, een verkwikkelijk Zitje vor jeder, die vor eenige oogenblikken zich aan het stadsgewoel wenscht te onttrekken. Nachdem wic uns hier genügend ausgeruht, fahren wir mit dem nächsten Dawpfer nach't Schouw und besteigen dort, um auch dieses holländische Transportmittel kennen zu lernen, die Trekschuit, zu einer Fahrt nach Broek. Trekschuiten, jetzt verhältnißmäßig nur wenig in Gebrauch, sind lange Marktschiffe, welche auf den Kanälen durch ein am Ufer auf dem Leinpfade ziehendes Pferd langsam fortbewegt werden. Ein solches Fahrzeug bringt uns in etwa 25 Minuten nach Broek, jenem reinlichsten Dorfe der Welt, welches außer dieser Eigenschaft auch durch die s. Z. in ihm wohnende Mejouforouw A Fregeres eine nicht unbedeutende Berühmtheit erlangt hat. Besagte Mejouforouw besaß einen großen Schatz von holländischen Alterthümern und „Shuisteriijen“(Kuriositäten oder Kinkerlitzchen), die ihr um keinen Preis feil waren Sie verkaufte nur, die Besichtigung ihrer Schätze gern gestattend, ihr eigenes Porträt um 1 Gulden. Aber auch sie mußte sich von ihren wohlverwahrten Schätzen trennen, der Ted rief sie ab und ihre reiche Samwlung ging nun durch Kauf an eine Matschappij über, welche dieselbe in einem besonderen, in der Nähe des Amstelveen'schen Weges gelegenen Museum, genannt het„Broeker Huis“, vereinigt hat und gegen ½ Gldv. Entré zeigt. Diese Merkwürdigkeiten, die ich mir s. Z. von Mejoufvrouw Fregeres selbst habe zeigen lassen, finden wir also in Broek selbst nicht mehr. Wir sind aber mitten in echt holländischem Leben und haben vor Allem an den Zeugen Barcza, daß Zeugen behaupteten, er habe für seine Aussage viel Geld erhalten, sagt dieser, das seien jene, welche dem Untersuchungsrichter Bary einen Ehrenpokal gewidmet hätten. Zum Schlusse der heutigen Verhandlung wurde neuerdings dargethan, daß der Kanzlist Peczely mit jenem Mörder identisch ist, der in Illava zwölf Jahre Zuchthaus verbüßt hat. Derselbe hat den Mord an dem Gatten seiner Geliebten mit Hülfe der letzteren vollführt und den zerstückelten Leichnam des Ermordeten in den Fluß geworfen. Die Führungsliste der Gefängnißverwaltung zu Illava bezeichnet Peczely als liederlichen, des Diebstahls verdächtigen Menschen. * Nyiregyhaza, 28. Juni.(Tisza=Eszlarer Prozeß.) Der erste heute vernommene Zeuge ist ein gegenwärtig in Arad seiner Militärpflicht genügender junger Mann, der Esther auf ihrem letzten Gange gegen Mittag gesehen hat; seine Aussage ist ohne Belang. Bei dem Verhör des nächsten Zeugen, eines Israeliten, verwahrt sich Vertheidiger Eötvös gegen das Benehmen des Publikums, welches die Belastungszeugen ermuntere und die Entlastungszeugen einschüchtere. Der Präsident erwidert, daß das unliebsame Benehmen der Zuhörer diese unliebsame Beschwerde rechtfertige und iym die Amtsführung erschwere; er richte deshalb nochmals eine Ermahnung an das Publikum. Der Zeuge Wertheimer hat den Angeklagten Lustig nach dem Gottesdienst auf dem Heimwege gesehen. Sodann wird der gewesene Lehrer des Moritz Scharf vernommen. Frankreich. * Paris, 28. Juni.(Bildsäule der Republik; Maßregeln und Furcht gegen die Cholera.) Die Bildsäule der Republik wurde in vergangener Nacht aus der Gießerei in der Rue Villiers auf den Platz der Republik gebracht. Grévy wird der Enthüllung des Standbildes, welche am 14. Juli programmmäßig stattfinden soll, nicht beiwohnen.— Die Regierung hat an die Präfekten aller Küstendepartements die Weisung geschickt, strenge Maßregeln gegen die Cholera zu ergreifen. In Paris herrscht große Unruhe bezüglich der Cholera in Aegypten, zumal der gegenwärtige Gesundheitszustand von Paris ziemlich schlecht ist. Britisches Reich. * London, 28. Juni.(Friedenswunsch.) Der „Standard“ veröffentlicht eine Depesche aus Hongkong, in welcher es heißt, daß China den Wunsch nach Erhaltung des Friedens hege, aber die herausfordernde Haltung Frankreichs arbeite der chinesischen Kriegspartei in die Hände. Der englische Gesandte Sir Harry Parkes werde sehnlichst von Japan erwartet; der Handel beginne ia Folge der Unsicherheit der Lage bereits zu stocken. Amerika. * Newyork, 25. Juni.(Die Kommission für das Auswanderungswesen) hat heute mehrere Beschlüsse gefaßt, welche dahin gehen, die Landung armer irischer Auswanderer in Amerika zu verhindern. Die Kommission schlägt vor, diejenigen Auswanderer, für welche die erglische Regierung die Reisekosten bezahlt hat, wieder zurückzuschicken. dem Fürstenthum Lippe und Umgegend. * Tetmold, 30. Juni.(Vom Ertrinken errettet.) Gestern Nachmittag wagte sich in der Badeanstalt an der Werre ein vorwitziger Junge, obgleich des Schwimmens unkundig, aus dem für Nichtschwimmer abgegrenzten Raum heraus und gerieth in Gefahr zu Gelegenheit, echt holländische, penible Reinlichkeit kennen zu lernen. Die sauberen mit Klinkers gepflasterten Straßen führen zu den meist grün und weiß angestrichenen Häusern, die in der Mitte eine Hauptthüc zeigen, welche für gewöhnlich keine, den Zugang vermittelnde Treppe aufweist. Dies erklärt sich daraus, daß diese Thür nur bei besonderen Ereignissen, Familienfesten, Hochzeiten, Taufen, Begräbnissen u. s. w. benutzt und in diesen Fällen durch eine besondere(bewezliche) Treppe zugänglich gemacht wird. Die Bewohner von Broek sind meist Fabrikanten des Zoetemelksche Kaas, jenes bekannten Süßnilchkäses, der bei uns unter dem Namen„Edamer“ käuflich ist. Lassen wir uis durch einen solchen Käsebauern in sein Haus führen, so bringt er uns zunächst in den wichtigsten Theil desselben, den Kuhstall, der freilich so sauber gehalten ist, daß er ganz gut als Besuchszimmer dienen kann. Wird doch den Kührn, wenn sie im Stall stehen, der Schwanz an einem in der Decke befindlichen Ring festgebunden, damit sie sich mittelst desselben nicht beschmutzen können. Auch die Zubereitung des Käses wird uns gezeigt, doch ist ein Trinkgeld von ½ Glon. stehende Sitte. Haben wir noch Zeit, so setzen wir unsere Fahrt bis Monickendamm fort, wo wir einen Eiablick in den großartigen holländischen Anchovishandel thun können. Außerdem finden wir hier das Grab des edlen Jan Nieuwenhuizen, jenes bekannten Stifters der „Matschappij tot nut van't allgemeen“, die, seit 1787 bestehend, so unendlich viel zur Beförderung der Bildung und guter Sitten in den unteren Klassen beigetragen hat. Abends gegen 8 Uhr können wir von diesem in jder Beziehung lohnenden, uns mitten in das holländische Leben hineinführenden Ausfluge zurück sein, und es erhebt sich nun noch die Frage, was wir mit dem Abend anfangen sollen. Nun, den in Amsterdam amüsant zu verbringen, ist nicht gerade schwer. Was zunächst die Bewältigung des Durstes, den der ertrinken. Im Wasser befanden sich zwar Schwimmer genug, aber der Hülferuf wurde in dem allgemeinen Lärm von ihnen wohl überhört, genug, der Junge wäre umgekommen, wenn nicht der das Militärbaden beauf sichtigende Offizier und zwei Unteroffiziere in vollem Zeug ins Wasser gesprungen wären und ihn noch eben zur rechten Zeit herausgezogen hätten. Vielleicht giebt dieser Vorfall den Herren Lehrern Veranlassung zu einer erneuten Warnung an die Jugend, beim Baden den abgegrenzten Raum nicht zu überschreiten. * Minden, 27. Juni.(Brieftauben.) Einige Mitglieder des hiesigen Vereins für Vogelschutz, Geflügel= und Singvögelzucht, welche vornehmlich der Brieftaubenzucht und=Uebung ihre Aufwerksamkeit widmen, haben insofern einen schönen Erfolg erzielt, als von 23 ihrer Tauben, welche in Köln aufgelassen wurden, 19 in verhältnißmäßig sehr kurzer Zeit hierher zurückkehrten, trotzdem beim Aufflug in Köln ein heftiges Gewitter tobte und der Fernblick durch dunkle Wolkenmassen arg behindert war. In nächster Zeit wollen die Herren 50 ihrer klugen Lieblinge nach Berlin senden, um sie von dort den Weg zur fernen Heimath suchen zu lassen. Verein Wilhelmsdorf. * Detmold, 29. Juni. Seit Anfang dieses Monats wird von der Arbeitsnachweisestelle und der Herberge ein entsprechender Gebrauch gemacht, die Anstalten sind in lebhaftem Betriebe. Sichtlich ist schon eine Sonderung eingetreten zwischen den gewerbsmäßigen Faullenzern, den Landstreichern, welche dem Richter überantwortet werden, und denjenigen arbeitswilligen Personen, welche zur Zeit Arbeit nicht finden können. Von den letzteren haben innerhalb 10 Tagen 47 die Herberge, nach vorgängiger Feststellung ihrer Verhältnisse, aufgesucht und angemessene Verpflegung, je nach der Zeit der Ankunft auch Quartier für eine Nacht, gefunden, und bei scharfer polizeilicher Kontrole ist zu Klagen keine Veranlassung gewesen. Diese für den Sommer große Frequenz der Herberge wird voraussichtlich gegen den Herbst und Winter noch weit größere Dimensionen annehmen. Es reichen aber die bislang vorhandenen Geldmittel bei weitem nicht aus, um die gesteigerten Bedürfnisse zu befriedigen. Jeder, der dem Vereine noch nicht beigetreten, sollte doch bedenken, daß je mehr jener sich ausdehnt, desto seltener das lästige und auch gefährliche Eindringen der Bettler in die Häuser werden wird, daß in der Vereinsherberge besser für die armen Reisenden gesorgt wird, als da wo die Branntweinflasche kreist, und ferner, daß durch den Eintritt in den Verein selbstredend Niemandem benommen wird, nach wie vor verschämten Hausarmen beizustehen. Man wird aber billig anstehen, ernten zu wollen, wo man nicht gesät hat, darum seine Mitwirkung dem Vereine nicht länger versagen und hierzu den Nachbarn die Hände reichen. Auffallen muß ferner, daß so wenige Mitglieder von den unentgeltlich vom Vereine dargebotenen Hausmarken Gebrauch machen, und doch sind diese Blechschilder von nicht geringer Bedeutung für die Abwehr der Landstreicher und für die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder. Vor Allen sollten unsere Mitbürger auf dem Lande sich hiermit gegen die Bettlerzüge zu wehren suchen, welche gerade im Sommer während der Arbeiten auf dem Felde den wenigen auf den Gehöften zurückbleibenden Personen zur großen Belästigung gereichen.“ Man lasse sich also die geringe Mühe nicht verDeutsche ja schon, um sich„aus dem Rauhen herauszutrinken“, am liebsten mit Bier zu beseitigen pflegt, anbelangt, so befinden sich namentlich auf der Warmoetstraat eine so große Anzahl vorzüglicher deutscher Bierlokale, daß man vor lauter Pschorr, Münchener Kindl, Meininghaus u. s. w. ordentlich in Verlegenheit geräth, welche Sorte edlen Gerstensaftes man wählen soll. Ist man des Biertrinkens müde, so bietet sich auf der Kalverstraat in den vielen Casés ein reges Leben und Treiben, das zu beobachten dem für äußere Eindrücke Empfänglichen große Freude gewährt. Wer aber hieran nicht genug hat, sondern lieber musikalische, equilibristische und dergleichen Genüsse liebt, der kommt erst recht in Verlegenheit, denn im„Neß“, der Verlängerung der Warmoetstraat, findet er Haus bei Haus die Stätten, wo jene Künste ihren Sitz aufgeschlagen und im eigentlichsten Sinne des Wortes ganze internationale Schaaren von ihren Jüngern und Jüngerinnen herbeigezogen haben. Nur daß mir der Leser nicht zu lange dort sitzen bleiben möge; denn bei Zeiten wecke ich ihn zum II. Tag. Heute machen wir es umgekehrt wie gestern; um das großartige Leben und Treiben in der Ausstellung auch am Nachmittag und Abend kennen zu lernen, werden wir uns derselben erst auf die Mittagszeit zuwenden und haben auf diese Weise den Morgen für die Besichtigung anderer Merkwürdigkeiten frei. Wenn wir nun für diese Wanderung etwa wieder den„Dam“ als Ausgangspunkt nehmen, so liegt es sehr nahe, zunachst dem denselben links begrenzenden königlichen einen Besuch abzustatten, jenem merkwürdigen Gebäude, das auf so vielen Pfählen ruht,„als er dagen in het jaar zin met en eentje er voor en een negentie er achter— een radicaal middel zeggen de schooljongens, om 13,659 in het geheugen te prenten. Ohne Haupteingang auf dem Markt wird es von den Holländern nicht mit Unrecht„het gebouw drießen, den Beitritt zum Verein anzumelden und auf dem Rathhause bezw. bei den Vorstehern die Vereinsabzeichen unentgeltlich in Empfang zu nehmen. Industrie, Handel und Verkehr. * Hannover, 28. Juni.(Central=Schlacht= und Viehhof.) (Amtlicher Bericht.) Zu heutiger Viehbörse waren aufgetrieben: 32 Stück Großvieh, 133 Stück Schweine, 260 Stück Kälber, 84 Stück Hammel. Die Preise sind: Großvieh: I. Sorte fehlt, II. Sorte 63—66., III. Sorte 57—63 M. für 100 Pfd. Schweine per 100 Pfd. 44—53 M. Kälber per Pfd. I. Sorte 70 Pf., II. Sorte 60 Pf. Hammel per Pfd. 65 Pf.(Alles Schlachtgewicht.) Der Handel war in Schweinen recht gut, dagegen in Kälbern, des verhältnißmäßig großen Auftriebs wegen, matter. Wochenmarktbericht. * Detmold, 30. Juni. Weizen pr. 50 Kilo 10,50 M. Roggen, pr. 50 Kilo 7,50 M. Mengekorn, pr. 50 Kilo.— M. Gerste pr. 50 Kilo 7,50 M. Raufutter, pr. 50 Kilo—.— M. Hafer pr. 50 Kilo 7,— M. Heu pr. 50 Kilo 2,40 M. Stroh, pr. 50 Kilo 2,— M. Kartoffeln pr. 50 Kilo 4,— M. Rindfleisch, bestes, pr. Kilo 1,20 M. Kalbfleisch, bestes, pr. Kilo .— M. Hammelfleisch pr. Kilo 1,20 M. Schweinefleisch pr. Kilo 1,20 M. Speck, geräuchert, pr. Kilo 1,70 M. Schinken, geräuchert pr. Kilo 1,60 M. Butter pr. Kilo 1,80 M. Eier 9 St—,40 M. Kopfsalat 4 Stück—,10 M. Kartoffeln, neue, pr. Metze—.60 M. Erbsen, neue, pr. Metze—,35 M. Bohnen neue, pr. Kilo—,35 M. Kohlrabi 3 Stück—,10 M. Kirschen pr. Kilo—,70 M. Marktberichte. * Bielefeld, 29 Juni. Weizen 20,25, Roggen 15,50, Gerste Ia 20,—, Gerste IIa 15,—, Hafer 14,—, Bohnen 22,50, Buchweizen 16,—, Rüböl 76,10, Raff. Oel 29,60, Raps 21,—, Kocherbsen 21,—, Futtererbsen 17,50, Spiritus—.—, per 100 Kilo. Berlin, 29. Juni.„Weizen flau, per Juni=Juli 185.—, per Sept.=Okt. 190,25 M. Gek. 600 Ztr. Roggen matter, per Juni=Juli 143,—, Sept.=Oktbr. 146,25 M. Gek.— Ztr. Hafer behauptet, per Juni=Juli 132,75, Septbr.=Oktbr. 137,— M. Set.— Ztr. Rüböl flau, loko mit Faß 69,—, ohre Faß 68.—, per Juni 69,50, Septbr.=Oktbr. 60,50 M. Gek. 400 Ztr. Spiritus matter, loko 56,—, per Juni=Juli 56,20, Aug.=Sept. 56,60, Sept.=Okt. 54,10 M. Gek.— 1. Petroleum besser, loko 24,—, per Sept.=Okt. 24,—, Oktbr.=Novbr. 24,40 M. Gek.— Ztr. * Köln, 29. Juni. Feiertags wegen heute kein Getreidemarkt. * Witten, 28. Juni. Weizen per 100 kg 20,50., Roggen 15,—., Gerste 14,—., Hafer 14,—., Kartoffeln 10,— M. Butter ½ kg.— M. * Bremen, 29. Juni. Petroleum ruhig, loco.50, per Juli 7,50, Aug. 7,65, Aug.-Dez. 7,95. Schmalz Marke Wilcox loco 50, per Juni=Juli 49½. Speck, halb short halb leng, loco—. Neueste Nachrichten. * Aachen, 29. Juni. Heute Nachmittag gegen 2½ Uhr brach in dem Droguengeschäft von P. I. Monheim auf dem Büchel Feuer aus. In wenigen Stunden standen die Häuserviertel Büchel, Antoniusstraße, Klein=Kölnstraße und das Rathhaus in Flammen. Gegen 5 Uhr waren die beiden Thürme des altehrwürdigen, geschichtlich so berühmten und bekannten Baues niedergebrannt. Auf telegraphische Bitte ist die Kölner städtische Feuerwehr wit zwei Spritzen nebst voller Bemannung noch um 6 Uhr Abends mit Schnellzug von hier fortgefahren, um Hülfe zu bringen. Von den beiden abgebrannten Thürmen des Rathhauses gehörte der westliche oder Granusthurm zur alten Pfalz; der östliche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Kaisersaal ist gerettet, ebenso die werthvollen Sammlungen. * Hamburg, 29. Juni. Bei der heutigen Reichstagswahl wurde nach hartem Wahlkampfe Bebel(Sozialdemokrat) mit 11710 Stimmen gewählt; Rabe(Fortschritt) erhielt 11615 Stimmen. * Landau, 29. Juni. Nach amtlicher Feststellung erhielt bei der Reichstags=Ersatzwahl in Landau=Neustadt Mahla(nat.=lib.) 9290, Sartorius(Fortschritt) 9208 Stimmen. 72 Stimmen zersplitterten sich. Mahla ist somit gewählt. * Brüssel, 29. Juni. Die Centralsektion der Repräsentantenkammer lehnte gestern die Regierungsvorlage bezüglich der Erhöhung der Alkoholsteuer mit 4 gegen 3 Stimmen ab. Die Vorlage, betreffend die Wahlreform, wurde mit demselben Stimmverhältniß ange, nommen. * Brüssel, 29. Juni. Die Centralsektion der Repräsentantenkammer lehnte auch die Steuern auf Tabak und Kaffee ab. * Lima, 29. Juni. Der Kongreß Perus, welcher in Arequipa zusammentrat, ermächtigte die Regierung, mit dem Präsidenten Iglesius einen Friedensvertrag auf Basis der Abtretung Tarapacas an Chili abzuschließen. Meteorologische Beobachtungen vom 29. Juni. Morgens 8 Uhr. London: Heiss. Ein umfangreiches Gebiet hohen Luftdrucks, welches an der ostdeutschen Grenze bis zu 770 mm ansteigt, lagert über Mittel- und Südeuropa, charakterisirt durch stilles, warmes, trockenes und wolkenloses Wetter. Nur über Irland und Umgebung dauert die trübe, regnerische Witterung noch fort. In West- und Norddeutschland herrschen 20 Grad Wärme, Utrecht meldet sogar 26 Grad. An der deutschen Küste liegt die Temperatur—6 Grad über der nermalen. Sonnen=Aufgang 3 U 42., Untergang 8 U. 24 M. Mondes Aufgang 1233 Mrgs., Untergang 344 Vorm Für den Inseratentheil verantwortlich: A. Newes in Detmold. zonder ingang“ genannt im Gegensatz zur gleich daneben liegenden Börse, die man wezen ihrer vielen Eingänge den„ingang zonder gebouw“ betitelt hat. Das sehr sehenswerthe Innere des Gebäudes zu schil dern, ist hier nicht der Platz; der Leser wird ja selbst schauen; nur auf die wunderbare Aussicht vom Thurm des Schlosses möchte ich ihn ganz besonders aufmerksam machen; Amsterdam aus der Vogelperspektive— een verrukkelijk schouwspel, zelfs voor den eenvoudigsten plattelander, die nu toch ook eens uit de hoogte op de hoofstad kan nederzien. Thatsächlich ist der Blick auf den Z ydersee mit seinem Mastenwald und eine Anzahl nordholländischer Dörfer, auf die liebliche blaue Amstel mit ihren grünen Ufern — die schöne blaue Donau der Holländer— der Ausblick auf die Dome von Haarlem, Amersfort und Utrecht ein überaus überraschender. Von Amsterdams Museen besuchen wir vor Allem„Het Trippenhuis“(Rijks-Museum van Schilderisen) schon um der beiden berühmtesten Bilder Rembrandts willen, „Die Nachtwache" und„Die Stalmeesters", von denen Anton Springer mit Recht meint:„Ein reicheres, geradezu greifbares Leben und eine so bezaubernde Farbenpoesie, wie diese Werke offenbaren, hat die Kunst nie wieder geschaffen. Man denkt unwillkürlich an Shakespeares Gestalten und erkennt in den beiden größten Helden der nordischen Kunst verwandte Nationen und eine gleichartige Richtung der Phantasie.“ Auch das Museum v. d. Hoop im Universitätsgebäude, das Museum Fodor und die Historische Galerij van Artist Amicitiae seien den Kunstfreunden unter meinen Lesern empfohlen. Einen praktischen Wink möchte ich noch bezüglich der Kataloge geben, die in diesen Museen sehr theuer sind und nicht unter 1 Gldn. kosten. Man hat dieselben nicht nothwendig, wenn man Bädekers Reisehandbuch mitnimmt, das gerade die holländischen Kunstschätze mit großer Ausführlichkeit urd tiefem Verständniß behandelt Der Morgen läßt uns noch Zeit zu einem Besuche des Zoologischen Gartens oder Artis, wie man in Amsterdam(abgekürzt für Artis Natura magistra) sagt, zu dessen Lob ich füglicherweise nichts hinzuzufügen brauche. In der Nähe befindet sich das Panorama der Belagerung von Haarlem 1572, dessn Besichtigung ich ebenfalls nicht dringend genug empfehlen kann. Nach Skizzen von Charles Rochussen gemalt, sticht es vortheilhaft ab von so vielen modernen Panoramen, die mit Vorliebe blutige Szenen behandeln. Um auch in den kolossalen Handel Ansterdams einen Blick zu thun, lassen wir uns einen kleinen Weg zum Rijks-Entrepôt, das übrigens gar nicht weit entfeint liegt, nicht verdrießen und finden hier die riesigen Magazine und Docks, in welchen die Waaren, welche vorläufig zollfrei bleiben sollen, unter Aufsicht des Staates lagern. Damit aber wäre der Morgen reichlich ausgefüllt und wir gehen jetzt zur Ausstellung, um dort weitere Studien zu machen und auch das am Nachmittage besonders rege, wirklich internationale Leben und Treiben kennen zu lernen. Auch den Abend— wir diniren um 6 Uhr in der Ausstellung— können wir heute auf dem elektrisch erleuchteten Platze der Tentoonstelling amüsant verbringen; denn in einem besonderen Annexbau findet Grand Concert des Ambassadeurs statt, in welchem die Elite der Pariser Chansonetten*), Jongleure u. s. w. auftritt, womit das Programm unseres II. Tages wirksam abgeschlossen wäre. Ueber das des III. demnächst mehr! (Rh.=Westf. Ztg.) * Auch die Leserinnen dürfen ruhig diese Konzerte mitbesuchen; denn der offizielle„Wegwiszer“— und der muß es doch wissen, schreibt:„Zij wordt ook zoodanig ingericht, dat getrouwde heeren er hunne dames mede kunnen brengen, wat thans nog slechts in zeer weinige cafechantants te Amsterdam bet geval is.“ Am 5. Juli d. S. 1. Ziehung Fünfte Lotterie von Baden=Baden. Gewinne mit Haupt10000 gewinnen i. Werthe v. 1000 U 60000., 30000., 15000., 12000 M. 2c. LesssaPMie.! inel. Reichsstempelsteuer. Original=Vollloose, gültig für alle 5 Ziehungen, à 10 Mk. 50 Pf. inel. Reichsstempelsteuer sind zu beziehen durch 2C. Molling, General=Debit, Hannover, und die durch Plakate erkenntlichen Verkaufsstellen. Zocher schdiüscher Grand stücke werden darauf aufmerksam gemacht, daß die jährlichen Pachtbeträge am 1. Juli er. an die Kämmereikasse zu zahlen sind. Detmold, den 27. Juni 1883. Der Magistrat. Petri. Versammlungdes Detwolder Turnvereins am Montag, 2. Juli d.., Abends 8½ Uhr im Odeon. Der Vorstand. Zu dem am Sonnabend, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli stattfindenden Verlebecker lade ich die geehrten hiesigen und auswärtigen Besacher ein, mich in menem zu besuchen. Für gute Speisen und Getränke sowie gute Bedienung wird bestens gesorgt. C. Foche, Berlebeck. Zur schönen Aussicht. Tanzvergnügen am Sonntag, den 8. Juli bei C. Harbord. Sonntag, den 15. Juli Dangersest auf dem Felsenkeller bei Varenholz. Ein kleiner schwarzer Hund, gelbbraun gefleckt, mit langem Behang, auf den Namen Zulu hörend, ist gestern entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben Langestraße 39. Statt besonderer Anzeige. Die'ückliche Geburt eines kräftigen Mädchens beehren sich anzuzeigen Kühn, Bezirksfeldwebel und Frau Helene, geb. Meyer. Nachdem'es dem Herrn über Leben und Tod gefallen, uns vor zwei Jahren zwei Söhne im Alter von 8 und 5 Jahren innerhalb 8 Tagen zu nehmen, hat er heute unsere innigstgeliebte und unvergeßliche Tochter Marie im 17. Lebensjahre nach schwerer Krankheit zu sich in das Jenseits abgerufen, was wir hierdurch mit schmerzerfülltem Herzen Theilnehmenden anzeigen. Blomberg, 28. Juni 1883. Karl Stübbe und Frau. Am 28. Juni entschlief sanft nach langen Leiden meine geliebte Frau Tina geb. Husemann. Professor Husemann. Göttingen, den 29. Juni 1883. Bad Meinverg. Am Sonntag, 1. Juli, Nachmittags präcise 4 Uhr, wird in der hiesigen Kirche zum Besten der Meinberger Armenspinnschule ein geistliches Concert. stattfinden. Ausführende: Orgel: Herr Th. Vehmeier, Violine: Herr Concertmeister Schmidt= Maßde burg, Bioloncell: Herr Wagner= Göttingen. Eine herrschaftliche Familie sucht zim 1. Oktober eine möglichst freiliegende mit Garten in Detmold zu miethen. Offerten sind zu richten an den Teutoburger Wald-Verein. Von Mitte August ab sucht eine Dame mit Kindern in der Nähe Detmolds, am liebsten in Berlebeck oder Hiddesen auf einige Wochen Pension. 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Für mein Handlungsgeschäft suche zu Michaelis d.., eventuell schon früher, einen Tehrlng. Lage, den 29. Juni 1883. Adolf Kirchhoff. Zu beziehen durch die Klingenberg’sche Hofbuchhandlung(H. Hinrichs) in Detmold und Lemgo und Gustav Kotzenberg in Lage: Grundriss Gesucht. Zum 1. Oktober wird ein Mädchen gesucht, das in der Küche Bescheid weiß und plätten kann. Gartenstraße 15. Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit zum 1. Oktober gesucht nach Bremen von Frau Staatsanwalt Caesar. Detmold, Gartenstraße. Ein erfahrenes Kindermädchen sucht zum 1. Oktober Frau Winkelsesser. HAANTTORA(Nord=Amerika) 00 Millionen Acker für Ansiedlungszwecke. Reise von Europa ca. 14 Tage. Berichte der 4 deutsch. Ackerbau=Delegirten, die Manitoba besuchten, sowie des Herrn Dr. Lorenz Ritter v. Stein, k. k. ordentl. Prof. in Wien, Kart. u. Brosch. bez. Manitoba gratis u. fco. durch die Canada=Agentur, 15, Water St., Liverpool. 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Redakteure waren im Jahre 1882 die Angeschuldigten Moser und Sponholz. Grünewald suchte nach den Behauptungen der Anklage seinen Lebensunterhalt nicht durch Heranziehung von Abonnenten zu gewinnen, sondern durch Mittheilungen verleumderischen Inhalts gegen Personen aus dem Adel und dem Kaufmannsstande in der Weise, daß vorher im Briefkasten des„Unabhängigen“ die Veröffentlichung mehr oder weniger verblümt in Aussicht gestellt und nur gegen Zahlung von Geldsummen unterlassen wurde, andernfalls wurden in der Regel mit dem Zusatze„Fortsetzung folgt; die Beschimpfungen fortgesetzt, bis auf irgend eine Weise der Angegriffene zur Abfindung sich verstand.) Der Gerichtshof verortheilte den ehemaligen Kellner und Sekretär der„Deutschen Reichsglocken, späteren Redakteur und Herausgeber des„Unabhängigen“ Wilhelm Grünewald zu sechs Jahren Gefängniß und sechs Jahren Ehrverlust, den Kaufmann und Redakteur Josef Moser zu viereinhalb Jahren Gefängniß und vier Jahren Ehrverlust, den Kaufmann Anton Sponholz zu vier Jahren Gefängniß und vier Jahren Ehrverlust, den Weinreisenden Alexander Lodomez zu einem Jahr Gefängniß und zwei Jahren Ehrverlust. Dr. jur. Vogelsang und Buchhändler Sawatzki wurden freigesprochen. Der eigentliche Leiter der Erpresserbande, Hauptmann a. D. v. Schleinitz, ist bekanntlich entflohen. *„* * Köln, 25. Juni.(Heimkehr des Kölner Männergesangvereins.) Die Feier der Heimkehr des Kölner Männergesangvereins dürfte gewiß auch für weitere Kreise Interesse bieten. Ein großer Theil der anderen Gesangvereine hatte sich nicht nehmen lassen, die lorbeerumlaubten Sangesbrüder bei ihrer Heimkehr auf dem Bahnhof zu empfangen. Um ihre Vereinsbanner geschaart, brachten sie dem Verein beim Eintreffen des Zuges, der sie aus der Ferae hierher trug, ein jubelndes Willkomm entgegen, zugleich mit einer unabsehbaren Menge, in der sich natürlich auch zahlreiche Vertreterinnen des schönen Geschlechtes befanden. Mit Blumenspenden überschüttet, uma mt, geküßt, sahen sich die Sänger in ihrer Heimath mit einer Herzlichkeit empfangen, wie sie es sich wohl kaum hatten träumen lassen. Unter klingendem Spiele setzte sich vom Bahnhof aus ein langer Zug in Bewegung, durch die festlich geschmückten Straßen nach dem Gürzerich hin. Tausende Menschen hatten sich dort eingefunden, um die Sänger zu begrüßen, und der Riesensaal vermochte nicht alle, die an der Empfangsfeierlichkeit th.ilzunehmen gedachten, aufzunehmen. In Lied und Wort, mit Trompeten= und Posaunenschall wurden hier die Sangesbrüder gefeiert. Wagner’s mächtige Ouverture zu„Tannhäuser“ eröffnete den Reigen, dann folgte Kreutzer's„Tag des Herra“, gesungen von der„Polyhymniar. Herr Oberbürgermeister Dr. Becker brachte dem Verein im Namen der Stadt Köln Gruß und Willkommen dar, und gipfelte seine kurze, herzliche Ansprache in einem Hoch auf den Schirmherrn des Kölner Männergesangvereins, den deutschen Kaiser und König von Preußen. Dieses fand in dem Herzen der Festversammlung begeisterten Wiederhall. Es folgte die Nationalhymne und dann der Chor: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, gesungen vom „Kölner Liederkranzn. Nachdem den Sängern der Ehrenwein gereicht war, sprach der Präsident des gefeierten.reins dem Herrn Oberbürgermeister sowie den Anwesenden den Dank aus für den überaus warmen Empfang; die Absingung der„Wacht am Rheinn brachte die Festlichkeit zum Abschluß.(Elb. Ztg.) *„* * Köln, 27. Juni.(Revision der Blitzableiter am Kölner Dom.) Vor einigen Tagen erfolgte eine Revision der Blitzableiter auf den Domthürmen, weil beide Spitzen bei dem am Sonntag vor 8 Tagen über Köln sich entladenden Gewitter getroffen worden waren. Auf dem südlichen Thurm war die große massive Platinspitze in einer Länge von 10 Centimeter vollständig geschmolzen und mußte abgefeilt werden,— eine schwierige Arbeit, die indessen gelang. Sonst hat die Leitung die Thürme vor den verheerenden Wirkungen des Strahles glücklich bewahrt. * ** Eine Fahrt im„Blitzzuge“ schildert ein Herr aus Hamburg, welcher die erste Reise des„Blitzzuges von Paris nach Konstantinopel mitmachte. Den Namen „Blitzzug" führte dieses neue internatiorale Verkehrsmittel bei der ersten Fahrt mit doppeltem Recht. Der erste Zug war in der That ein„Blitzzug“, nicht allein der Schnelligkeit seiner Fahrt wezen, sondern weil es um den Zug und neben ihm unaufhörlich blitzte. Durch alle Länder begleiteten uns Gewitter. Was den Luxus dieses„Blitzzuges“ anlangt, so ist hier das Höchste geleistet, was bisher bei Zügen, die für öffentliche Benutzung bestimmt sind, geboten worden ist. Ueberall liegen in den Waggons 2 Zoll dicke ächte Smyrna=Teppiche; die Wände der Waggons sind halb mit japanesischen Ledertapeten bedeckt, die mit ReliefGoldpressung verziert sind, halb mit wunderschönen Gobelins. In dem Restaurationswagen findet man große Speisezimmer=Stühle, ebenfalls mit Leder bedeckt, und bequeme Tische. Die Fenster bestehen aus dicken Spiegelscheiben und die Gaseinrichtung ist aus prächtigem polirten Kupfer hergestellt. Die Beleuchtung wird aus dem eigenen Gasreservoir des Zuges gespeist. Eine schöne Renaissanceuhr schmückt den Speisesaal, dem prachtvolle himmelblaue Vorhänge aus Damast ein besonders behagliches Aussehen verleihen. Elektrische Klingeln gehen durch den ganzen Zug, und an vielen Stellen sind Vorrichtungen für laufendes Wasser angebracht. Die Betten sind breit und lang und mit ausgezeichneter Polsterung versehen. In dem Speise, saale wird die vortreffliche französische Küche servirtein Küchenchef und ein Unterchef bereiten die Mahlzeiten. Auf dem Tische prangt krystallklares Eis; man erhält Eiswasser servirt, vortreffliche Weine und Biere, Pal Ale, jedwede Art von kohlensaurem Wasser, trefflichen Kaffee, gutes Obst, kurz Alles, was ein ver wöhnter Gaumen wünschen kann, und Alles, was den in dieser Jahreszeit nicht eben geringen Durst der Reisenden zu stillen geeignet ist. Das Essen wird reichlich servirt, so daß man verpflegt ist, wie in einem der ersten Hotels. Das Dejeuner(Frühstück) besteht aus fünf Gängen, das Diner(Mittagessen) aus acht Platten. Der Champagner kostet nicht mehr, wie in einem ersten Berliner oder Hamburger Restaurant, und man trinkt treffliche französische Landweine für 1 M 50„ die Flasche. Man hat in dem Zuge ein sehr weiches gleichmäßiges Fahren, trotz der Schnelligkeit von 70 Kilometer(9 Meilen) in der Stunde. und Landwirthschaft. * Mittel gegen Insekten. Der„Feierabend des Landw.“ empfiehlt als erprobte Mittel, um Bremsen, Stechmücken, Stechfliegen u. s. w. von unseren Säugethieren, insbesondere den Pferden fernzuhalten, die folgenden Einreibungen: Nach Martin wirkt eine Mischung von 64 g Asa foetida mit 0,21 Weinessig und 6,4 bis 6,51 Wasser unfehlbar. Diese Lösung wird mittelst eines Schwammes auf jene Stellen der Hausthiere aufgetragen, die am meisten den Fliegenstichen ausgesetzt sind. Ferner seien Waschungen mit dem Absud von Wallnußblättern bemerkt. Zu diesem Behufe koche man die Wallnußblätter in Essig ab und nehme alle 14 Tage eine Waschung jener Hausthiere vor, die den Stichen der Zweiflügler ausgesetzt sind. Auch genügt eine Abreibung mit grünen Wallnußblättern, nur muß dies in kürzeren Zwischenräumen erfolgen. Verdünnter Tabakabsud, wobei auf 1 Theil gewöhnlichen Tabak 30 bis 40 Theile Wasser kommen; dann verdünntes Benzin oder Petroleum, auf einzelne Körperstellen aufgetragen, haben ebenfalls gute Wirkung. Auch kann hier noch der Wunden Erwähnung gethan werden, die unbedeckt gehalten bleiben müssen. Diese sollen vor andringenden Fliegen, die ihre Eier oder Larven in dieselben legen wollen, durch Bestreichen mit Terpentinöl, sehr verdünnter Phenylsäure oder stinkendem Thieröl geschützt werden. In Mecklenburg ist vielfach zum Schutz der Pferde gegen Insekten auf Waldwiesen das Verfahren in Gebrauch, mit einer Mischung, bestehend aus Hirschhornöl, ungereinigter Karbolsäure und Petroleum zu gleichen Theilen das Haar der Pferde an den besonders leidenden Theilen leicht zu befeuchten und soll man hierdurch stets die Wirkung erzielen, daß Fliegen sowohl als Bremsen die gefeuchteten Stellen ängstlich meiden. Die„Wiener Landw. Ztg.“ empfiehlt als einfaches Mittel die Kürbisblätter, mit welchen man im grünen frisch abgepflückten Zustande die Zugthiere vor dem Ausfahren tüchtig reiben möge. Den Geruch können die Insekten nicht vertragen. Verlag der Meyer'schen Hofbuchhandlung in Detmold. DOaFer Anleitung HOSEN, und Pflege der Rosen und Obstbäume von C. Voß, Lehrer in Schieder bei Pyrmont. Preis 60 Pf.*PaTT Fünfte UBS 1 vermehrte und II.T Auflage. BAUITZE Eine kurze und bündige Anweisung zur Veredelung und Pflege der Rosen und Obstbäume, jedem Rosen= und Obstbaumfreunde zu empfehlen, da sie von einem erfahrenen Praktiker geschrieben ist. (Volksschulfrd. Königsberg.) .... Zur Veranschaulichung der einzelnen Operationen sind treffliche Abbildungen beigefügt, welche selbst den ersten Anfänger in der Rosenzucht davon überzeugen, was im gegebenen Falle zu thun ist. (Hess. Schulztg.) Zu beziehen durch jede Buchhandlung. bahtoletesbt u. imürt ieder. f. 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So wird zunächst eine Reihe von Artikeln die brennende Frage der Unterrichtsreferm beleuchten und der Hygiene=Ausstellung in Berlin interessante Beiträge zum Kapitel der„Gesundheitspflege in der Families entnehmen, so wie ein erhebendes Bild der muthigen Streiter entrollen, welche in Siebenbürgen seit Jahren so unerschrocken für das Deutschthum kämpfen. Daneben sollen wieder zahlreiche unterhaltende und belehrende Artikel aller Art Platz finden, darunter, als besonders hervorzuheben, die interessante Rubrik:„Im Congoland“ mit Illustrationen nach den Originalaufnahmen des Dr. Pechuel=Loesche. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. 2 tüchtige Wassersormer und 3 Ziegelarbeiter gegen hohen Lohn auf sofort gesucht von Wilh. Breuker, Maurermeister. Lenringsen bei Menden, Kreis Iserlohn. Uebersetzungen von Inseraten in die gangbaren Sprachen verursachen den Kunden von Haasenstein& Vogler in Hamburg keinen Extra=Aufwand. 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Reisenden an sie verwiesen werden. Wenn inzwischen der Bedarf befriedigt oder sonst weg gefallen ist, wird um Ab meldung in gleicher Weise ersucht. 2. Alle Reisenden sind nach dem Rathhause bezw. an die Vorsteher zu verweisen, wo ihnen Arbeit nachgewiesen oder, wenn solche nicht vorhanden, eine Anweisung auf die Herberge des Vereins ertheilt wird. 3. Die Herberge des Vereins befindet sich Bruchstraße 29, die Reisenden, welche sich mit der Verpflegungsanweisung zu 2 daselbst einfinden, erhalten, und zwar die Vormittags bis 11 Uhr sich Meldenden Mittagsbrod, die Nachmittags Ankommenden Abendbrod, Nachtquartier und Frühstück. Demnächst werden die Reisenden auf dem kürzesten Wege nach Wilhelms dorf verwiesen. 4. Zum Rendanten des Vereins ist der Magistcatsexpedient Bröker bestellt. Derselbe nimmt auf dem Rathhause während der Büreaustunden die Vereinsbeiträge an und verabfolgt da gegen unentgeltlich an die Mitglieder die an den Häusern anzubringenden Bleischilder mit der Inschrift„Verein Wilhelmsdorf". Auch nimmt Herr Bröker dort die Anmeldung neuer Mitglieder entgegen. Vorstand des Vereins Wilhelmsdorf in Stadt und Amt Detmold. Heinrich Zanz in Männheim grösste Fabrik des Continents für landwirthschaftliche Maschinen, empfiehlt seine berühmten in etwa 120,000 Exemplaren verbreiteten Dreschmaschinen für alle Betriebe und Verhältnisse, Locomoblien, Futterschneidmaschinen. Kataloge mit herabgesetzten Preisen gratis und franco. SCFIONERS FAMEYENDEATT Illustrirte Wochenschrift ersten Ranges. Auslage 75000 Exemplare! Zum bevorstehenden Quartalswechsel laden wir zu einem Versuchs=Abonnement höflichst ein. Schorers Familienblatt wird in der nächsten Zeit eine Reihe von Erzählungen und Novellen hervorragender Schriftsteller wie E. Werner, Karl Emil Franzos, Aug. Silberstein, Julius Grosse, Kolomän Mikßäth, M. v. Reichenbach, Friedrich Friedrich, P. K. Rosegger 2c. bringen; ferner eine große Auswahl illustrirter Artikel: Die Deutschen in der Fremde, das Sahara=Biunenmeer, Gauner und Vagabunden, leuchtende Thiere, die deutsche Marine, aus der Hygieneausstellung rc.; ferner die Fortsetzung der graphologischen Briefe an eine Dame, illustrirte Modeberichte, musikalische Beiträge, Rundschau der Gegenwart 2c. 2c. Preis vierteljährlich nur H..,60. Oder in 15 Heften zu 50 Eine Probe=Nummer ist durch alle Buchhandlungen, sowie auch direkt von der Verlagshandlung, J. H. Schorer in Berlin, SW., Dessauerstraße 12, gratis zu beziehen. Man abonnirt auch nach begonnenem Quartal in allen Buchhandlungen und Postämtern, bei den Postämtern jedoch nur auf die Wochenausgabe. Abfahrt und Ankunft der Züge in Detmold. Abfahrt: 50 Mrgs., 845 Vm., 1215 Nm., 138 Nm, 30 Nm., 746 Abds. Ankunft: 754 Vm., 11 10 Vm., 25 Nm., 327 Nm., 455 Nm., 1030 Abds.