Anstalt Erweiter 1864. t ung. dögen.— 1 Mark Kapital. n Versicherten. Versicherungen. pflichtige. uvaliditätsfalle. Vereinen. Buchhändler. gacht emwerden. Inserate und Anzeigen kosten die 1=spalBriefe und Gelder su. de Redaktion oder Expedition tige Petizeile oder deren Raum 10 Pfennige und Raum und bei gleichzeitiger Insertion es„Waldeckschmn Aneigers“ werden frauco Brilon wenn sie gleichzeitig in dem bei uns ebenfalls drei Malsden„Sauerländischen Anzeig rbeten.„„„„ swöchentlich erscheinenden„Sauerländischen Anzeiger“ für beide Blätter. Erscheint wöchentlich 3 Mal: Dienstags Donnerstags inserirt werden sollen, für beide Blätter nur 15 Pfg.] Amtlicde Anzeigender Fürstlichen Behörden werden Sonnabends Abonnementspreis für das Quarte] Den Einwohnern der Firstenthümer Waldeck undlunentgeltlich in den„Waldeckschen Anzeiger“, gepührenNr. 142 Dennerstag den 1. Desember. S f** S 1O O 1898 48. Jahrgang. derseiben in Inzeiger“ nur mit 15 Pfennigentgeltsich in den„Walegschen Anzeige „Anzeigensphlichtige, derrelben gegen##liche, Berechnung in den tich 8 Wrn.:„antup Wg-.-Pr Einmohr— Lm Sna 9; nd Scunavends. Hopagenenmpregg sur vus Copariutl, Wien Einwogaernt Iu. gugrgischmer Walzeck und Mark; durch die Post bezogen 1 Mark 25 Pfennige.[Pyrmont berechnen wir die Inserate und Anzeigen Bestellungen können bei jeder Postanstalt, in Arol= nur mit 8 Pfennige die 4=spaltige Petitzeile oder deren„Siauerländischen Anzeiger“(auf besonderes Verlangen.) en bei der Speper'schen Buchhandlung G. Schmidt) insertri., Sämmtliche Annoneen=Expeditionen nehmen für den Anzeiger Anzeigen entgegen. Dem Anzeigerswitd unentgeltlich beitgegeben: Wöchentlich, Somnabends, das„Alutriate Antrtaltungslatt: irten Für den Monat Dezember nehmen die betr. Postämter und die Exped. d. Bl. Bestellungen auf den Anzeiger entgegen. mit Ansicht von n und Umgebung v. d. Heyde, W. isengießerei und niede, n auf Lager bilen zusziehbarem Röhrenssel(kant. Feuerbüchsen seten! u von 10 Pfg. an 20„ und neuesten Mustern. überallhin franco. ler Ziegler Lüneburg. Amtliches. Bekanntmachung, betr. Maul= und Klauenseuche. Die diesseitige polizeiliche Anordnung vom 2. August d. Is., durch welche das Treiben oder Verbringen von Rindvieh, Schweinen, Ziegen und Schafen über die Grenzen der Gemeinden Medebach, Oberschledorn, Düdinghausen, Titmaringhausen, Referinghausen, Deifeld, Küstelberg, Grönebach und Hildfeld nach und aus dem Gebiete des Kreises des Eisenberg's verboten worden ist, wird hierdurch aufgehoben. Brilon, den 28. November 1898. Der Königliche Landrath J. V. Der Kreis=Deputirte Carpe. Bekanntmachung, Die Weihnachtssendungen betreffend. Das Reichs=Postamt richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit den Weihnachtsversendungen bald zu beginnen, damit die Packetmassen sich nicht vor den letzten Tagen vor dem Feste zusammendrängen, wodurch die Pünklichkeit in der Beförderung leidet. Bei dem außerordentlichen Anschwellen des Verkehrs ist es nicht thunlich, die gewöhnlichen Beförderungsfristen einzuhalten und namentlich auf weitere Entfernungen eine Gewähr für rechtzeitige Zustellung zu übernehmen, wenn die Packete erst am 22. Dezembber oder noch später eingeliefert werden. Die Packete sind dauerhaft zu verpacken. Dünne Pappkasten, schwache Schachteln, Cigarrenkisten 2c. sind nicht zu benutzen. Die Aufschrift der Packete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf das Packet gesetzt werden, so empfiehlt sich dle Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Bei Fleischsendungen und solchen Gezenständen in Leinwandverpackung, welche Feuchtigkeit, Fett, Blut 2c. absetzen, darf die Aufschrift nicht auf die Umhüllung geklebt werden. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Jormulare zu Post=Packetadressen für Packetaufschriften nicht verwendet werden. Der Name des Bestimmungsorts muß stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Packetaufschrift muß sämmtliche Angaben der Begleitadresse enthalten, zutreffendenfalls also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung usw., damit im Falle des Verlustes der Begleitadresse das betreffende Packet auch ohne dieselbe dem Empfänger ausgehändigt werden kann: Auf Packeten nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Packeten nach Berlin auch der Buchstabe des Postbezirks (C., W., SO. usw.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebes trägt es wesentlich bei, wenn die Packete frankiert aufgeliefert werden; die Vereinigung mehrer Packete zu einer Begleitadresse ist thunlichst zu vermeiden. Berlin, W., den 23. November 1898. Reichs=Postamt. I. Abtheilung. Kraetke. Die Veteranen der Freiheitskriege 1813/15 sind bis auf einen, den in Wolgast lebenden 106jährigen August Schmidt, zur großen Armee abgegangen. Aber es sind noch weit über 100 hochbetagte Frauen und Töchter verstorbener Freiheitekämpfer am Leben, die durchweg schwach und hilfsbedürftig, angewiesen sind auf die Fürsorge der Behörden und gutherziger Menschen. Diesen alten Damen, idie gleichsam das Vermächtnis der alten Veteranen an die Epigonen bilden, alljährlich eine Weihnachtsfreude zu bereiten, hat sich ein Comitee gebildet, an dessen Spitze der Vorsitzende des deutschen Kriegerbundes, General von Spitz, steht. Dieses Comitee bittet alle warmherzigen und patriotisch fühlenden Mitbürger und Mitbürgerinnen um Geldbeiträge,(die unter Angabe des Zwecks) gütigst an das„Bureau des deutschen Kriegerbundes, Berlin W. Kurfürstenstraße 97“ zu senden sind. Möge dieser Aufruf viele offene Herzen finden, so daß auch in die Behausung dieser alten Frauen am Weihnachtsabend ein Strahl der Liebe falle. Politische Rachrichten. Berlin Eine Kaisersiche Verordnung beruft den Reichstag auf den 9. dies. Mts. Tuich anstoslen: e e bhansce ege Inhalt: sprachen, Toaste, sträge, Lustspiele. segsamem Einband k. 80 Pf. Joh. Sengbusch. nübertroffen und seit 380 bewährt! 10 Pfo. im Beutel foo. acht M. lecher in Seesen, a.H. Die Komödianten. Erzählung von Fr. Ferd. Tamborini. Nachdruck verboten.] (Fortsetzung(: Die Familie des Präsidenten besuchte mit ihr große Gesellschaften, und sie wußte durch ihre Schönheit und Natürlichkeit, sowie nicht weniger durch den Ruf ihres Geldes die Aufmerksamkeit zu erregen. Auch die Theater wurden häufig besucht, denn es stand dem Präsidenten in seiner amtlichen Stellung überall eine Freiloge zur Verfügung. Olga stellte die Theaterbesuche über alle anderen Vergnügungen, und da sie die wenigsten Kosten verursachten, wurden sie am häufigsten benutzt, obgleich sie für den Seelenzustand der jungen Baronesse bedenklich zu werden begannen, die sich mit dem Feuer einer impulsiven Natur diesem bisher nicht gekannten, einschmeichelnden and heuchlerischen Genusse hingab. Sie kannte die Klassiker und ihre Werke nur aus der Lektüre und dem Studium, hier sah sie sie zum ersten Mal verkörpert, und bei dem Anblick irgend einer Schöpfung unserer Geistesheroen konnte sie alles um sich her vergessen und die Schicksale drr Bühnenhelden mit empfinden, als ob sie diese selbst durchlebte. Sie begriff nicht, daß es Menschen gab, die nicht ebenso fühlten wie sie, und sie konnte sich mit ihrer Freundin. der Tochter des Präsidenten, ernstlich erzürnen, wenn diese beim Verlassen des Theaters die Unterhaltung auf alle möglichen gleichgültigen Dinge führte. Allmählig wurden diese Theaterbesuche für Olga gefährlich, wie für jede leicht erregbare Natur, die den Schein von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden weiß. Man gab während dieser Saison zum ersten Mal den„Don Carlos“". Olga besuchte auch diese Vorstellung und fühlte sich schon nach der ersten Szene der Gegewart ganz entrückt. Sie schwärmte mit den beiden so innig verbündeten Freunden. Sie bemitleidete, sie bewunderte, und— beneidete die jugendliche Königin, die von Don Carlos geliebt wurde, der Olgas Herz bald ganz gefangen nahm. Sie umkleidete den Menschen mit dem Nimbus des von ihm dargestellten Helden, und verstand es nicht, beide auseinanderzuhalten. Verliebt in den Schauspieler, verliebt im schönsten wie im schlimmsten Sinne des Wortes, verließ sie das Theater und versäumte von jetzt ab keine Vorstellung, in der ihr jugenglicher Held beschäftigt wurde. Ein Unglück für Olga war es, daß ihr Don Carlos einer von den wenigen darstellenden Künstlern war, den die bessern und besten Kreife bei sich aufgenommen hatten, Er war von gutem Herkommen, hatte studiert und aus Liebe zur Kunst sein Studium verlassen, sein Ruf war der beste, und so konnte es nicht wundernehmen, daß man den ebenso gebildeten wie liebenswürdigen Künstler gern empfing. Olga begegnete ihm in den Gesellschaften befreundeter Familien. Ihre Verwirrung ihm gegenüber, dann die Bewunderung seines Talents und seiner Künstlerschaft, der sie in natüglichen Worten unverhohlen Ausdruck gab und nicht zum wenigsten der Liebreiz des jungen Mädchens konnten ihre tiefe Einwirkung auf den jungen Mann nicht verfehlen. Der Winter war mit strenger Kälte gekommen und hatte das Flüßchen an der Stadt mit spiegelglatter Eisfläche bedeckt. Alt und Jung huldigte dem Eissport und hier fanden sich auch Olga und Von Carlos, und während er sie einst Hand in Hanb mit Sturmeseile über den strahlenden Eisspiegel führte, gestand er ihr seine Liebe. Mit überströmenden Glücksgefühl hörte sie seine Worte an und gab, indem sie statt jeder Erwiderung seine Hände stärker drückte, ihrem Gefühl für den Geliebten Ausdruck. Nach Hause zurückgekehrt, Glückseligkeit im Herzen, berauscht von ihrer Liebe, konnte sie nicht an sich halten und gestand ihre: Freundin alles, was zwischen ihr und ihrem Richard vorgefallen war. Diese, ein nüchtern denkendes und praktisch erzogenes Mädchen, von ihren Eltern Berlin. Der Kaiser beabsichtigt eine Geschichte seiner Jerusalemreise zu schreiben und zu veröffentlichen. — Der Oberpräsident der Proeinz Schleswig=Holstein, von Köller, hat sich in Schleswig von einem Mitarbeiter der„Politiken" über die nordschleswigschen Ausweisungen interviewen lassen. Die Unterredang dauerte eine Stunde lang. Herr von Köller erklärte, die Veranlassung der Ausweisungen sei rein lokaler Natur. Man habe über eine Politik Miquels, über Befehle aus Berlin, über einen Racheakt wegen der Wahlergebnisse usw. gefabelt. Asses das seien Erfindungen der deutschen Blätter, welche nie Bescheid wissen. Die Ausweisungen seien vielmehr auf seine, v. Köllers, Ordre als Antwort auf die antideutschen Agitationen und Hetzereien der Nordschleswiger erfolgt. teidiger zu bleiben. Es ist unrichtig, daß: Laborts Sekretär Hild nach der Teufelsiusel reist. Sully Prudhomme schließt sich in einem offenen Schreiben Denjenigen, die einen Aufschub des Picquart=Prozesses fordern, an. Zu den Unterzeichnern des Protestes gehört auch Sarah Bernhardt. Wien. Die Abendpost schreibt: Die Montagsblätter läuten die Jubiläumswoche mit Festklängen ein und präludieren die Feste des Kaisers und seiner Völker mit begeisterten Betrachtungen, worin sie den Tugenden des Monarchen als Menschen und Regenten huldigen und mit berechtigtem Hochgefühl des Uaterschieds zwischen einst und jetzt gedenken. Hiee und dort werden an dem festlichen Moment Ausblicke auf die heutige politische Lage der Monarchie im Innern und nach außen angekuüpft und überall klingt der Wunsch an, die Jubelfeier des Kaifers möge der Ausgangspunkt einer friedlichen Gestaltung im Innern werden. Paris. Die Friedenskonferenz hielt eine dreiviertelstündige Sitzung ab. Spanien nimmt die Forderungrn der Amerikaner an, die Ppilipvinen und den Sulu=Archipel gegen eine Entschädigung von 20 Millionen Dollar abzutreten. Amerika kauff alle Karolinen=Inseln an. Die Frage der cubanischen Schuld bleibt in Schwebe. der Provinzial=Nachrichten. Brilon. Dem Gymnasialobersehrer Herrn Professor Dr. Husmann hierselbst ist der Charaktec als Rath IV. Klasse Allerhöchst verliehen worden. Paris. Nach Meldungen der Blätter hat Frau Dreyfus folgende Depesche von ihrem Gatten erhalten:„Ich freue mich mit Euch Allen; meine geistige und körperliche Verfassung ist gut.“ * Brilon, 30. Nov. In unserer Stadt herrscht heute reges Leben, gilt es doch, die Eröffnung der Bahn Belecke=Brilon festlich zu begehen; die öffentlichen und Privat=Gebäude haben Flaggenschmuck angelegt. Unsere Festtheilnehmer rüsten sich zur Atfahrt nach Belecke, um die auswärtigen Festgäste abzuholen. Der Beckersche Saal, worin das Festessen stattfindet, ist prachtvoll geschmückt. Ausführlicher Bericht bringt die nächste Nr. d. Bl. — Die Antwort des französischen Ministerpräsidenten Dupuy auf das Verlangen der Senotsmehrheit, eine Vertagung des Prozesses Picquart zu veraglassen, lautet ablehnend. — Auf die Einnahme, welche durch den Verkauf der bekannten Broschüre Esterhazys erzielt wird, hat der Vetter Esterhazys bis zum Betrage von 32000 Francs Beschlag legen lassen.— Der„Rappel“ publiziert ein Telegramm aus Amsterdam, welches besagt, Esterhazy halte sich dort unter falschem Ramen im Hotel Krasnapolsky auf. Es wird angenommen, er werde sich nach Amerika einschiffen. Paris. Dreyfus richtete ein Telegramm an seinen Verteidiger Demange, worin er ihm für seine Bemühungen dankt und ihn bittet, sein Verfrühzeitig und in verständiger Weise auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die die Ehre einer jungen Dame in einer Großstadt bedrohen, erschrack und zog ihre Eltern in das Geheimnis. Da war nun allerdings für den Herrn Präsidenten eine höchst bedenkliche Situation geschaffen. Wie sollte er sich vor seinem Freunde, dem Baron vou Horst, rechtfertigen, da er doch die moralische Rechtfertigung übernommen hatte. Natürlich warf er zunächst seinen ganzen Groll auf den Theaterdirektor und hätte ihm am liebsten wegen der überlassenen Freiloge einen Prozeß an den Hals gehängt, da er diese für die Ursache der ärgerlichen Geschichte ansah. Aber was half jetzt aller Aerger und alles Klagen? Dem drohenden Scandal mußte vorgebeugt werden und er erklärte Olga rund heraus, daß sie während ihres Aufenthaltes in seinem Hause ihren Richard nicht wiedersehen dürfe, und nach Ablauf von acht Tagen zu ihren Eltern zurückkehren müsse. Olga versprach sich zu fügen, aber sie schrieb dem Geliebten alles, schwur ihm ewige Treue und nannte sich in ihrem Briefe nur seine Braut. Ohne die von dem Präsidenten zur Abreise festgesetzten acht Tage abzuwarten, schrieb sie einen Brief an ihren Vater, worin sie ihn von allem Vorgefallenen in Kenntnis setzte, sowie um seinen und der Mutter Segen für die Verbindung mit Richard bat. (Fortsetzung folgt.) A Brilon, 29. November. Bei der heute unter zahlreicher Betheiligung erfolgten Stichwahl eines Stadtverordneten der 3. Abteilung zwischen den beiden Herren Joh. Jakobi und Monteur Schneidermann wurde der bisherige Stadtverordnete Jakobi vom 1. Januar 1899 ab für eine 6jährige Wahlperioke mit 137 Stimmen gegen 92, die auf Schneidermann fielen, wiedergewählt. In Bezug auf diese Wahl des Herrn Jakobi in gefragt worden, ob dieselbe nicht im Sinne unserer westfälischen Städteverordnung anfechtbar sei, indem Jakobi den Militärehrensold beziehe, dieser Sold aber nur im Fall der Dürftigkeit mithin nur beim Vorhandensein eines Armutverhältnisses gewährt werde, sodaß der Bezug dieses Soldes eine öffentliche Armenunterstützung im Sinne der Städteordnung darstelle, die den Verlust des Bürgerrechts und infolgedessen den Verlust des Rechts, als Stadtverordneter gewählt zu werden, nach sich ziehe, diese Frage darf indeß selbst wenn der Ehrensold als eine Armenunterstützung aufgefaßt werden möchte, vorderhand verneint werden, da Jakobi den Ehrensold erst seit einigen Monaten beüber das Schriftwort, welches Ihre Majestät die Kaiserin in die der Gemeinde Olsberg geschenkte kostbare Bibel hineingeschrieben hat, Daniel 9,183 „Wir liegen vor Dir mit unserm Gebet, nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Deine große Barmherzigkeit.“ Herr Synodal=Assessor Pfarrer Frahme aus Soest begrüßte die feiernde Gemeinde Namens der Kreissynode und des Gustav=AdolfKreisvereins Soest. Der Ortspfarrer predigte über das Wort des Herrn:„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; Niemand kommt zum Vater, denn durch mich." Die am Ausgang eingesammelte Kollekte zum Besten der Kapelle ergab über 200 Mark. In der Nachversammlung, die im Schützenzelt stattfand, wurde von den verschiedensten Seiten eine Festgabe von nahezu 600 Mark. überreicht, außerdem dauernde Fürsorge in Aussicht gestellt. Fesselnd waren neben den unter abwechselndem Gesang gehaltenen Ansprachen in der Nachversammlung besonders die Mittheilungen, welche Herr Dr. Nebe auf Anregung des Ortspfarrers über den Verlauf der Reise nach dem heiligen Lande zur Einweihung der Erlöserkirche in Jerusalem den dankbaren Zuhörern machte. Um 7 Uhr erreichte die Feier ihr Ende. Wir nahmen den Eindruck mit:„Der Herr hat Großes an uns gethan; deß sind wir fröhlich.“ E7 Arnsberg.(Schwurgericht.) Die Verhandlung am 25. d. Mts., betr. Anklage gegen Heinrich Schnell aus Niederndorf, endete mit Verurtheilung des Angeklageen zu 3 Jahre Zuchthhus. Gegen dieses Urtheil hat der Vertheidiger das Recktsmittel der Revision angemeldet. Auf eine jemeinen Abf alle Gepäck sem Reisenden sen oder einen jelöster Fahr ziner nochmalt serden kann, tion folgenden auf diese Best semerken zugle auf einer Unte keisenden nich letzteren vieln gelösten Fahr sprünglichen G seranschassung oder zu einem er Gebäckabse □ — Am 27. wurde verhandelt„gegen den Postagenten Jung aus Deuz bei Siegen wegen Unterschlagung im Amte und Urkundenfälschung. Derselbe wurde zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt. Eine zaleite Sache wegen Sittlichkeitsverbrechen wurde wegen plötzlicher Verhinderung einer Zeugin bis zur nächsten SchwurgerichtsSitzungsperiode vertagt. Aus den n den Klagen# laut. Ein gre halb genöthigt, November weg zu setzen, wodi verloren ging Unternehmen Grunde außer dikat lehnte die Lieferungsmeng genmangel, sor — In der letzten Sitzung vom 28. d. Mts. wurde der Knecht Karl Wiegand aus Gotha wegen Brandstiftung zu 3 Jahre Zuchthaus verurtheilt. Münster. Eine katholische Oberlehrerinnen= Bildungsanstalt für ganz Preußen soll zu Ostern nächsten Jahres hier unter der Oberleitung des Bischofs Dr. Dingelstbd ins Leben treten. In einem zweijährigen Lehrgange sollen darin junge Lehrerinnen durch akademische Vorlesungen für die Oberlehrerinnen=Prüfung vorbereitet werden. Die neue Lehranstalt wird nach der„Germania“ auf Wunsch der preußischen Bischöfe eingerichtet. Zur Uebernahme von Vorlesungen sind mehrere Dozenten der Akademie in Münster sowic OberBürgerrechts aber der min= lehrer der höheren Lehranstalten gewonnen worden. destens einjährige Bezug der Unterstützung gesetzlich erfordert wird. Die Frage, zunächst persönlicher Natur, bietet neben dem persönlichen auch ein sachliches und grundsätzliches Interesse und ist daher, von der Persönlichkeit abgesehen, zur öffentlichen Besprechung geeignet. + Olsberg, 30. Nov. Gestern fand hier die Einweihung der neuerbauten evangelischen Kapelle durch den General=Superintendenten Herrn Dr. Nebe aus Münster statt. Groß war die Betheiligung von nah und fern. Etwa 20 Geistliche im Orvat nahmen theil. Unter Posaunenbegleitung bewegte sich der Festzug von dem Stationsgebäude, wo bisher der Gottesdienst abgehalten worden, zur nahen Kapelle. Vor derselben sangen die Kinder das Lied:„Thut mir auf die schöne Pforte"; alsdann erfolgte die Uebergabe des Schlüssels durch Herrn Hüttendirektor Schumann an den General=Superintendenten, durch diesen an den Superintendenten, durch diesen endlich an den Ortspfarrer, der im Namen des dreieinigen Gottes die Pforte aufschloß. Bald war die Kapelle nebst anschließendem Konfirmationsraum überfüllt von den hereinflutenden Schaaren der Festtheilnehmer. Die gottesdienstliche Feier mit vorausgehendem Weiheakte nahm einen schönen, herzerquickenden Verlauf. Der General=Superintendent hielt die Weiherede Iserlohn. Daß die sämmtlichen Schlüssel eines Rathauses innerhalb Jahresfrist zweimal gestohlen werden, ist gewiß selten und doch ist es hier der Fall; die Schlüssel wurden nämlich dem Magistratsboten aus dessen im Rathause belegenen Wohnung entwendet. Damals war allerdings Ebbe in der Stadtkasse, heute ist dieses nicht der Fall, denn die Steuern mußten bis Mitte dieses Monats entrichtet werden. Aber zu derselben verhelfen würden die Scklüssel dem Diebe doch nicht! Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, auch diesmal die Schlösser wieder zu erneuern. — Gegen Cypressenöl sich Man erhält d und wendet es Tropfen dessel! Nachts auf das der Kopflage ine mit dem inathmen.— enseiten vieler Bella Donna, ind oasselbe enehmen Gern urzer Zeit ger u empfehlen. Marburg. Nach dem soeben erschienen Verzeichnis der Studierenden an der hiesigen Universität beträgt die Gefammtzahl 1040, ferner 58 Hörer, darunter 10 Damen, sodaß die Gesammtzahl der Hörer 1098 beträgt, eine Zahl, die noch niemals im Wintersemester erreicht wurde. Davon sind Theologen 93, Juristen, 302, Mediziner 270, Philosophen 375. Außerpreußischen Reichslanden gehören 143, den übrigen europäischen und außereuropäischen Staaten 60 Studierende an. Wien.(T um Sonntag seichs ein unge ungen anrichtet wolkenbruchart iefgelegenen rat heftige He beobachtet wur! waren gefährde sunken, das Ll in der Riva g die Salzmagaz waaren beschäd wegen Einstürz Von den Schif o lange die§ In Viume ver sie aus der Schaden bei de ndustriellen Ar segt. Auch in sastein, verurs Unter dem nder für 18 ches Ihre Majestät die inde Olsberg geschenkte eben hat, Daniel 9,18 unserm Gebet, nicht ndern auf Deine große hnodal=Assessor Pfarrer je die feiernde Gemeinde und des Gustav=AdolfOrtspfarrer predigte ::„Ich bin der Weg das Leben; Niemand durch mich." Die am Mllekte zum Besten der Mark. In der Nachzenzelt stattfand, wurde iten eine Festgabe von bt, außerdem dauernde tellt. Fesselnd waren ndem Gesang gehalNachversammlung bewelche Herr Dr. Nebe arrers über den Vereiligen Lande zur Einin Jerusalem den 2. Um 7 Uhr erreichte nahmen den Eindruck roßes an uns gethan; urgericht.) Die Ver, b e t r. A n k l a g e g e g e n ederndorf, endete mit een zu 3 Jahre Zuchthat der Vertheidiger ion angemeldet. erhandelt„gegen den uz bei Siegen wegen ind Urkundenfälschung. ren Gefängniß verurwegen Sittlichkeitsötzlicher Verhinderung hsten Schwurgerichtsing vom 28. d. Mts. sand aus Gotha wegen Zuchthaus verurtheilt. lische Oberlehrerinnenreußen soll zu Ostern der Oberleitung des is Leben treten. In ge sollen darin junge sche Vorlesungen für g vorbereitet werden. nach der„Germania“ Bischöfe eingerichtet. sungen sind mehrere Münster sowic Oberten gewonnen worden. Eisenbahnangelegenheiten. Auf eine Zusatzbestimmung zu§ 12 der allgemeinen Abfertigungsvorschriften, wonach, im falle Gepäck mit einem Zuge eintrifft und, ohne dem Reisenden behändigt zu werden, mit demselben oder einem späteren Zuge auf Grund neugelöster Fahrkarten weiter zu senden ist, von einer nochmaligen Gewichtsermittelung abgesehen verden kann, macht die Königl. Eisenbahndirekion folgenden Hinweis:„Wir haben Anlaß, auf diese Bestimmung besonders hinzuweisen, und bemerken zugleich, daß bei einer Neuabfertigung auf einer Unterwegsstation die Mitwirkung des keisenden nicht in Anspruch zu nehmen, von dem Letzteren vielmehr nur die Vorzeigung der neu gelösten Fahrkarte und die Ausgabe des ursprünglichen Gepäckscheines zu verlangen ist. Die Heranschassung des Gepäcks zu der Abfertigung pder zu einem anderen Zuge ist lediglich Sache der Gebäckabfertigung. Havdel und Industrie. Aus den westdeutschen Industriecentren werden Klagen über ungenügende Kohlenlieferung aut. Ein großes Hagener Stahlwerk war deshalb genöthigt, sein Martinwerk vom 15. bis 22. November wegen Kohlenmangels außer Betrieb zu setzen, wodurch mehr als zehn volle Schichten verloren gingen. Neuerdings mußte dasselbe Unternehmen sein Puddel=Walzwerk aus gleichem Grunde außer Betrieb setzen. Das Kohlen=Syndikat lehnte die Nachlieferung der ausgefallenen Lieferungsmengen unter Hinweis auf den Wagenmangel, sowie Ausfälle in der Förderung ab. Zur Heilkunde. — Gegen Keuchhusten soll das ätherische ypressenöl sich als sehr wirksam erwiesen haben. an erhält dieses Präparat in den Apotheken und wendet es in der Weise an, daß man einige Tropfen desselben aus die Kleidung oder des Nachts auf das Kissen des Kindes, in der Nähe der Kopflage träufelt, sodaß die Kranken stets ine mit dem wirkenden Princip gesättigte Luft inathmen.— Da diesem Mittel keine der Schatenseiten vieler anderer bekannter Mittel(wie Bella Donna, Chinin, Bromoforn 2c) anhaftet ind oasselbe einen kräftigen, aber nicht unanJenehmen Geruch b sitzt, welchen die Kinder nach rzer Zeit gern einathmen, so ist dasselbe wohl su empfehlen. sämmtlichen Schlüsb Jahresfrist zweimal selten und doch ist ssel wurden nämlich dessen im Rathause ndet. Damals war dtkasse, heute ist dieie Steuern mußten trichtet werden. Aber en die Schlüssel dem wohl nichts anderes die Schlösser wiem soeben erschienen n an der hiesigen immtzahl 1040, ferDamen, sodaß die 8 beträgt, eine Zahl, semester erreicht wur93, Juristen, 302, 375. Außerpreußi143, den übrigen ckischen Staaten 60 Wetterbericht. Wien.(Telegramw.) Während der Nacht um Sonntag wüthete in vielen Theilen Oesterkeichs ein ungeheurer Orkan, der große Verwüst ingen anrichtete. In Triest überschwemmte ein volkenbruchartiger Regen Morgens 6 Uhr alle siefgelegenen Stadtteile. Eine Stunde später rat heftige Hochfluth, wie seit 1878 keine mehr seobachtet wurde, hinzu. Die Schiffe im Hafen waren gefährdet, zwei Dampfbarkassen sind verunken, das Lloydarsenal steht unter Wasser, die in der Riva gelegenen Bauten sind beschädigt, die Salzmagazine überschwemmt, die Kolonial= waaren beschädigt. Der Weg nach Miramar ist wegen Einftürzens einer Schutzmauer unfahrbar. Von den Schiffen konnten drei Stunden hindurch, so lange die Hochfluth dauerte, keines hinaus. In Viume verursachte die angeschwollene Recfina, die aus der Felsenschlucht heraustritt, großen Schaden bei den sich ihrer Wasserkraft bedienenden ndustriellen Anlagen. Das Meer ist heftig eregt. Auch in Salzburg, Zell am See und astein, verursachte der Orkan großen Schaden. Literarisches Unter dem Titel„Illustrirtes ender für 1899“ ist im Verlag von Rudolf Mosse, Berlin, ein Buch erschienen, das sich insofern von den üblichen Kalendern vorteilhaft unterscheidet, als es sich durch eine Fülle fürs praktische Leben berechneter Artikel als ein schter unentbehrliches Nachschlagebuch erweist. Von großem Wert sind namentlich die Erläuterungen von Rechtsfragen aus dem täglichen Leben, durch die der Leser mit dem neuen Bürgerlichen Gesetzbuch vertraut gemacht wird. Eine reich illustrirte Rückschau ruft die politischen Ereignisse des verflossenen Jahres zurück und auch sonst findet Mann und Frau auf allen erdenklichen Gebieten Anrezung in Hülle und Fülle, wie noch für Unterhaltung in hinreichendem Maße gesorgt ist. Die sämmtichen Messen und Märkte, eine illustrirte Todtenschau 2c. fehlen nicht. Bei der reichen inneren und äußeren Ausstattung— das 359 Seiten starke Buch eythält ca. 150 Illustrationen, sowie einen künftlerischen Farbendruck und ist prachtvoll gebunden— ist der Preis von 1 Mark ein lächerlich geringer. Wir können unsern Lesern das„Illustrirte Jahrbuch“ mit gutem Gewissen empfehlen. Buntes. — In den Kreisen der deutschen Bienenzüchier wird mit Recht über das Geschäftsgebaren der holländischen Honighändler Klage geführt. Die Einfuhr lebender Bienen ist zollfrei. Die Händler kaufen nun große Mengen von Bienen aus allen Herren Länder auf und führen die Körbe in Deutschland ein, um dann die Tierchen, wenn sie und ihr Erzeugnis heimatberechtigt sind, zu töten. Der Honig ist dann zollfrei über die Grenze gekommen. Nach Schätzungen rheinischer Imker sollen im vorigen Jahre 100000 Pfd. und in diesem Jahre bis jetzt sogar schon 300 000 Pfd. Honig auf diese Weise eingeführt worden sein. — Philadelphia. Eine Quittung über fast eine Milliarde Mark ist dieser Tage mit einem einzigen Federstrich ausgestellt worden. Am ersten Novemter hat der neue amerikanische Finanzminister Ellis Roberts bei Besitzergreifung des Inkassos zu Philadelphia über 199 231 360 Dollar quittirt. Die Quittung wurde photographiert und die Photographie wird ausgestellt werden. — Schlau.„Johann, Sie haben den Kalender nicht gestellt!“—„Ach, ich wollte den Herrn Baron nur nicht daran erinnern, daß heute der Erste und mein Lohn fällig ist!“ — Ein Börsianer sieht, wie ein anderer sich von einem übel beleumundeten Menschen äußerst herzlich verabschiedet.„Aber wie können sie nur diesem Spitzbuben so die Hand drücken!"— „Nur aus Vorsicht. Während ich seine Hand in meiner halte, bin ich wenigstens sicher, daß er sie nicht in meiner Tasche hat!“ — Herr:„Kann ich einige Meter Schwarz= bergerschen Flanell haben?“ Geschäftsmann:„Hab' ich leider nicht, aber ich werde ihn bestellen!“ — Herr:„Das trifft sich ja gut; ich bin der Reisende der Firma Schwarzberger.“ Sinnsprüche. Häng an die große Glocke nicht, Was jemand im Vertrauen spricht: ** * Mann mit zugeknöpften Taschen, Dir thut niemand was zu lieb; Hand wird nur von Hand gewaschen, Wenn Du nehmen willst, so gieb. * * Die Freuden, die man übertreibt, Verwandeln sich in Schmerzen. ** * Der echte Wert eines Briefes beruht nicht auf dem Ausdrucke, sondern auf dem Gedanken. *** Es ist noch kein Gelehrter vom Himmel gefallen, und kein großer Mann wurde jemals groß ohne eisernen Fleiß. Wer zu Hoffnungen ten verpflichtet. berechtigt, ist zu ThaAlbumblätter. Ein Album ist der Menschen inn'res Leben, Das aufbewahrt in Gottes Händen bleibt: Ein leeres Blatt wird jeglichem gegeben, Und jeder ist nur, was er darauf schreibt. ** * Ein Kindesauge, ein Maientag, Das sind zwei Himmelsgaben, An den ein Menschenherz sich mag In Ewigkeit erlaben. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. 10 Proz. Wextra Rabatt auf alle schon reduzirte Preise während der InventurLiquidation Muster auf Verlangen franco ins Haus. Modebilder gratis. -Todesfall eines Theilhabers und Neu-Uebernahme, veranlassen uns zu einem Wirklichen Ausverkauf— sämtl Bestände in Damenkleiderstoffef. Winter, Herbst Frühjahru. Sommer, u. offeriren beispielsweise: 6 Meter soliden Winterstoff zum Kleid f. M. 1.80 Pfg. 6 Meter soliden Santiagostoff zum Kleid f. M 1.80 Pfg. 6 Meter sol. Negligé u. Velourstoff zum Kleid f. M. 270 Pfg. 6 Meter solides Halbtuch z. Kleid f. M. 2.85 Pfg. sowie neueste Eingänge der modernsten Kleider- u Blousenstoffe für den Winter, versenden in einzelnen Metern b. Aufträg. v. 20 Mk. an franco Oettinger& Co. Frankfurt a. M. Versandthaus Stoff zum ganzen Herrenanzug f. M. 3 75 Pfg Stoff zum ganzen Cheviotanzug f. M. 3.85 Pfg. mit 10 Prozent extra Rabatt. 60 * 8 S„ SS C Emser Pastillen aus uen im Emser Wasser enthaltenen mineraHschen Salzen, welche diesem seine Heilkraft geben, unter Leitung der Administration der König-Wilhelms-Felsenquellen bereitet, von bewährter Wirkung gegen die Leiden der Respirations- und Verdauungs-Organe. Dieselben sind in plombirten Schachteln mit Controle-Streifen vorräthig in den meisten Apotheken und Mineraiwasser-Handlungen in ganz Deutschland. In Brilon bei Apotheker R. Cohaus. 1 Grossartige Neuhelt des 19. Jahrhunderts! Patentierte Trompete mit Pistonklang ähnlichem Tone und Pistonfacon. Alle Lieder, Tänze, Märsche, Signale darauf zu spielen. Von jedem Nichtmusiker sofort ohne Erlernen leicht zu blasen, daher amüsant für jedermann, im Freien wie im Zimmer. Aus bestem Messing gearbeitet und kostet nur Mk. 6.—, fein vernickelt 50 Pig. mehr. Versand gegen Nachnahme oder Voreinsendung. Diese Trompeie, das Hervorragendste auf dem Gebiete, eignet sich besonders für gesellige Vereinigungen, für Schulen und Turner, für Radfahrer, da die Trompete beim Fahren mit einer Hand geblasen werden kann, sowie für Damen, bei Land- u. Wasserpartien, bei festlichen Aufführungen etc. und können Gesänge, Kommerslieder etc mit 2, 3 und 4 Trompeten a's Duett, Terzett oder Quartett geblasen werden. (8. 73) Carl Schürmann, Musikwerke Haspe in Westfalen. * 85, Krur!. Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, dessen vorzügliche heilsame Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. Es ist dies das bekannte Verdanungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ullrich'sche Kräuter-Wein. Dieser Kräuter=Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit utem Wein bereitet, und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuter=Wein beseitigt alle Störungen in den Blutgefäßen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krank" machenden Stoffen und wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blutes, Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter=Weines werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht äumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ätzenden, Geundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome, wie Kopfschmerzen, Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen(veralteten) Magenleiden um so heftiger austroien, werden oftnach einigen Mal Trinken beseitigt. Stuhlverstopfung und deren unangenehme Folgenwie Beklemmung, Kolikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Bluthanstauungen in Leber, Milz und Pfortadersystem(Hämorrboidalleiden) werden durch Kräuter=Wein rasch und gelind beseitigt. KräuterWein behebt jedwede Unverdaulichkeit, verleit dem Verdauungssyhem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untauglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. eniche„Angenh, Blutmangel, Entkräftung sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemüthsverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, siechen oft solche Kranke langsam dahin. Kräuter=Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. Kräuter=Wein steigert den Appetit, fördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies. Kräuter=Wein ist zu haben in Flaschen à K 1,25 u. 1,75 in Brilon, Bigge, Warstein, Rüthen, Gelecke, Ramsbeck, Büren, Meschede, Fredeburg, Medebach, Usseln, Adorf, Niedermarsberg, Fürstenberg, Corbach, Eslohe, Arnsberg u. s. w. in den Apotheken. Auch versendet die Firma„Hubert Ullrich, Leipzig, Weststraße 82“, 8 und mehr Flaschen Kräuterwein zu Orizinalpreisen nach allen Orten Deutschlands porto= u. kistefrei. Vor Nachahmungen wird gewarnt! Man verlange ausdrücklich Hubert Ullrich'schen Kräuterwein. Mein Kräuterwein ist kein Geheimmittel; seine Bestand theile sind: Malagawein 450,0, Weinsprit 100.0, Glycerin 100,0 Rothwein 240.0, Ebereschensaft 150,0, Kirschsaft 320,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, amerik. Kraftwurzel, Enzianwurzel, Kalmuswurzel aa 10,0. Gothaer Fot SnePoreis.9.. Tunk. kr. 143 leinmaben en 3. Dezemb 734½ Versicherungsbestand am 1. März 1898: Millionen Mark. Bankfonds am 1. März 1898: 232½ Millionen Mark. Dividende im Jahre 1898: 30 ois 186% der Jahres-Normalprämie— je nach dem Alter der Versicherung.(220) Vertreter in Brilon: Ludwig Potthast. Magen- und Darmkatarrh. Durch Ihre briefliche Behandlung bin ich nun Gott sei Dank von meinem chronischen Leiden(Darm= und Magenkatarrh, Verstopfung, Magenbeschwerde, Blähungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit), gänzlich befreit, und verpflichte ich mich gerne, meinen Dank öffentlich zu bezeugen. Sollte mich später irgend ein Leiden heimsuchen, so werde ich mich wieder an Sie wenden. Ostettringen b/Türkheim i/Bayern, den 8. März 1898. Ludwig Böck, Oekonomie= Die Echtheit der Unterschrift des Ludwig Böck bestätigt: Ettringen, E schein Dien un sostet in Br bei en Filial= Mk. 20. Pf. 1 Pf. vierteljäh sen mit 10 Pf. Raum berechnet. den bei uns e aufgenommen u nur 15 Pf. die Den Baumeister. den 9. März 1898. Müller, Bürgermeister. Kirchstraße 405, Glarus“(Schweiz) 1 Adresse:„Privatpoliklinik, 1 Geschenk(Mundharmonika 2c) gratis im Werthe von Mk. 1 bis Mk. 5, der Höhe des Auftrages entsprechend, füge jeder Sendung von 5 Mk. an bei. Conzert-Ziehharmonikas, Prachtinstr. ff. Musik, 36 cm hoch, off. Nickelklaviat. 3fach, 11falt;, Doppelb.: Metallschutzecken 2c. 10 Tast„2chörig, 50 St. 2 Bässe, Mk. 5,50 10" 3chörig, 70„ 2„„ 7,50 10" 4chörig, 92= 2„„ 9.50 10„ 6chörig, 123, 2„„ 19.— Accordzithern(vorz. Fabrikat) verlockend im Ton, nebst Schule, Verpack: und allem Zubehör. 3 Man, 20 Saiten, 40 cm gr. M. 4.— 6„ 25„ 52„„ 7,50 9" 32„ 52„„ 14.— Porto für jede Ziehharm. u Accordzither 80 Pfg. gegen Nachn: Ferner empfehle billigst in bester Waare alle übrigen Ziehbarmonikas Accord=, Guttarre=, und Conzert= 2c. Zithern, Blasaccordeons, Mundharmonikas, Streich= und BlasInstrum. 2c. Katalog postfrei und gratis. Reelle Bedienung. Umtansch gestattet. Franz E. Glaß. Untersachsenberg i. S., Nr. 40. Gratis 100 Preise! mit Cuhn's Wasch-Ertrakt mit rothem Band. Giebt schönste Wäsche! Ueberzeugen Sie sich davon. ½ Pfund=Schachtel à 15 Pfg. — Ueberall zu haben.— Uebertrifft jedes Waschmittel! Man beachte die Gratis=Preißzhere theilung. 4—•-— Musikalischer Hausfreund. Blätter für ausgewählte Salonmusik. X. Jahrgang. Monatl. 2 Nr.(mit Textbeilage) Preis pro Quartal 1 Mk. Probenummern gratis und franco. J. Jengbusch, Verlag. Leipzig. vonnodenganelengenanane M. Friedlander's Buchdruckerei Brilon, beihnachten.s 20 verschiedene reizend. Spielsachen für Kinder jed. Alters, unter and. spielend. Leierkast spielent. Vcterrasten, gehende Uhr, Marchen= u. Bilderbuch 2c. Mk. 5.— franco Nachnahme. Versandhaus Danner, Berlin N. Swinemünderstr. 57. Für der nehmen die Exped. d. A Zum fünfzigjä züher an Asthma (Luftmangel) leidet, erhält umsonst und portofrei die durch D. R. G. geschützten Eck's Asthma=Tafeln z. Probieren. Man schreibe seine Adresse per Postkarte an die Adler=Apotheke in Frankfurt a. M. (45) NER• lebend. ital. Geflügel gut u. billig beziehen will, verlange Preisliste von Hans Maler in Ulm a. D. Grosser Import ital.-Produkte. daß Alle existierenden MusIKe Instrumente u. Saiten empfiehlt billign unter Garantie. Hugo Kletetschka, Klingenthal in Sachsen. Preiskataloge umsonst und postfrei. (88.) älteste und größte Bettfedern-Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrei (nicht unter 10 P gegen Nachnahme fd.) gute neue Bettfedern für 60 P. das Pfd. vorzüglich gute Sorte M. 1.25 prima Halbdaunennur l.80 u. 2 M reiner Flaum nur M. 2.50 u. M. 3. Bei Abnahme von 50 Pfd. 5% Rabatt. Umtausch bereitwilligst. Fertige Betten(Oberbett, Unterbett und 2 Kissen) prima Inlettstoff auf's Beste gefüllt einschläfig 20, 25 80 u. 40 M. 2schläfig 30, 40, 45 u. 50 M. Fünfzig Jahr der Kaiserhron der habs uf welchem er Kaisers Ferdinan um 2. Dezember Wirren gelangte Regierung über durchtobte sein! schen Provinzen stadt Wien selber schall Fürsten W war. Und wie? Josefs durch die Bepräge erhielt, Sierungszeit dur ßerer ernster Kri In letzterer Bezi für Oesterreich 1866, welche dem Erschütterungen nach Thristbaum-Confect# darauf wurde hochf. inel. Kiste, cg. 240 große oder 440ntboten, der kleine Stck. enthaltend, Mk. 2.50 p. Nachn. Friedr. Mietzsch, Dresden A. 4/01 c8) Vi Erzählung Eine Depes Hause bef Brief. Der E war unwöglich bethörtes Mädzurückzuführen. das herrschaftlic Mutter, noch d Heimkehrende z natelang vom errschaft wä Diener Auch auf d trat niemund, Olga endlich d Mutter mit t kalten Miene, larmen wagte 1 sbekettette. Bis er vor ihr, u und sprach mit