70: 285 ctm. tion 32 Mk. al 28 Mk. äht per Stück 6½Mk. Nr. 117. Vienstag den 4. Oktober. . h e P A h r g r r. 1898. 62. Jahrgang den Filig 1 Mk. 25. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 Pf. vierteljährlich. Inserate und Anzeigen werhen mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Maum berechnet. Anzeigen ee., welche gleichzeitig in Dden bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger, aufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter zur 15 Pf. die 1eswpaltige Petitzeile oder deren Raum. Zugleich Amtliches Kreisblatt für den Kreis Brilon. Briefe und Gelder für die Redaktion oder Exp dition dieses Blattes werden portofrei unter der Adresse„Sauerländischer Anzeiger und amtliches Kreisblatt“ arbeten. Unsere Filial=Expeditionen für Nieder Marsberg und Büren, sowie sämmtich Annoncen=Expeditionen nehmen Anzeigen für den Anzeiger entgegen. arten wird unentgeltlich beigegeben: Wöchentlich, Sonnabends, das„Illustrierte Anterhaltungsblatt“ Autriches. Zur Wahl der Wahlmänner für die bevorstehenden Wahlen zu dem Hause der Abgeordneten ist Termin auf Donnerstag, den 27. October 1898 von Morgens 9 Uhr ab bestimmt. Indem hierzu sämmtliche Urwähler des hiefigen Kreises berufen werden, bringe ich die Urwahlbezirke, die Namen der Wahlvorsteher und deren Stellvertreter sowie die für das Wahlgeschäft bestimmten Wahlorte und Locale nachstehend zur öffentlichen Kenntniß. mit Ansicht von n und Umgebung ilon. att. Reise zurück Eisthover akt. Arzt. it für Chirurgie nkrankheiten Soest.(412) ort einen angehenden walter scheut, selbst mit en. laase, e Dauernheim stadt, Wetterau. (290) E R— Zeflügel gut u. billig# verlange Preisliste aler in Ulm a. D. ort ital.-Produkte.# in exquisites Kraut ilde u fast nikotinfrei 10 Pfd.=Beutel foo. 8 M. lecker in Seesen a. H Lid. Nr. 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 Urwahlbezirk.! Gemeinden, welche dazu gehören. Wahlvorsteher. Brion Obermarsberg Winterberg Bigge Altenburen Assinghausen Bruchhausen Brunskappel „Olsberg Siedlinghausen Thülen Messinghausen Madfeld Niederalme Scharfenberg Niedermarsberg Erlinghausen Heddinghausen Giershagen Padberg Beringhausen Medebach Dreislar Deifeld Düdinghausen Hallenberg Hesborn Züschen Grönebach Niedersfeld Stadt Brion 1. Beser 2.„„ II.„ 3.„„ III.„ Stadt Obermarsberg Stadt Winterberg Bigge, Hellmeringhausen Altenbüren, Antfeld, Eshoff, Grimlinghaus. Assinghausen, Wulmeringhausen Bruchhausen, Elleringhausen Brunskappel, Elpe, Wiemeringhausen Olsberg Siedlinghausen Thülen, Roesenbeck, Radlinghaus., Nehden Messinghausen, Bontkirchen, Hoppecke Madfeld Niederalme, Oberalme, Herrschaft Alme Scharfenbera, Rixen, Wülfte 1. Stadt N.=Marsberg I. Bezirk 2.„„ II.„ 3.„„ III.„ Erlinghausen, Udorf Heddinghausen, Leitmar, Canstein Giershagen, Borntosten Padberg, Helminghausen Beringhausen 1. Stadt Medebach I. Bezirk 2.„„ II.„ Dreislar, Berge, Medelon Deifeld, Küstelberg, Referinghausen, Titmaringhausen Düdinahausen, Oberschledorn Stadt Hallenberg Hesborn, Braunshausen Züschen, Liesen Grönebach, Hildfeld, Elkeringhausen, AltNiedersfeld, Silbach sastenberg Bürgermeist. Schomberg Kaufmann Schlüter Kaufmann Varnhagen Bürgermeister Fehling Bürgermeist. Steinrücke Vorsteher Plugge Vorsteher Nieder Vorsteher Stappert Vorsteher Meyer Vorsteher Körner Vorsteher Körner Vorsteher Pieper Vorsteher Leikop Vorsteher Kleff Vorsteher Schluer Vorsteher Schwarze Vorsteher Siebert Amtmann Petrasch Sanitätsr Dr. Rubarth Hüttendirektor Kleffner Vorsteher Wallmeier Vorsteher Schröder Vorsteher Schmidt Vorsteher Luckey Vorsteher Gerlach Amtmann Frey Hauptlehrer Schulte Vorsteher Imöhl Vorsteher Frese Vorsteher Lichte Amtmann von Olfers Vorsteher Guntermann Vorsteher Tielke Vorsteher Padberg Vorsteher Hankeln Stellvertreter. Gastwirth Lohmann Apotheker Cohaus Auctions=Commiss.Hüser Beigeordnet. Wiegelman Beigeordneter Fresen Vorsteher Kräling Postagent Ferd. Henne stellv. Vorsteher Schmidt Vorsteher Körner Vorsteher Beule Posthalter Padberg Kaufmann F. A. Schulte B. Kleff Ackerer Heinrich Linten Ackerer Heinrich Schulte Rentmeister Tecklenborg Gastwirth C. Schmier Justizrath Rath Schreinerm. Hoffmann A. Knippschith Landwirth Joh. Moers Landw. Jos. v. Canstein Gastwirth Jos. Könitz Landwirth Wilh. Siebers Schlosser H. Gerbracht Amtsbeigeordn. Schäfer Auct=Commiss. Debray Wirth Joh. Schmidt Lehrer Senger Lehrer Peters stellv. Vorst. Schnorbusch Vorsteher Völlmecke Vorsteher Harbecke Vorsteher Platte Vorsteher Lütteken Wahlort und Wahllocal. Brilon 1. Mädchenschule Brilon 1. Knabenschuse Brilon 4. Mädchenschule O.=Marsb. städt. Verwaltungsb. Winterberg Sitz.=Zim. i. Schulh. Bigge Knabenschule Altenbüren Mädchenschule Assinghausen Knabenschule Bruchhausen Knabenschule Brunstappel Schulhaus Olsberg Knabenschule Siedlinghausen Knabenschule Thülen Schulhaus Messinghausen Schulhaus Madfeld Schulhaus Niederalme altes Schulhaus Scharfenberg Schulhaus Niedermarsberg Amtsbüreau. „ Gasth. Glocke=Pöllmann „ Gasthaus Plitt Erlingh, Wohn. d. Wahlvorst. Heddinghaus.„„ Giershagen„„ Padberg„„„ Beringhaus.„„ Medebach Schulhaus dto. Dreislar Schulhaus Deifeld„ Düdinghausen„ Hallenberg„ Hesborn„ Züschen Grönebach Niedersfeld„ Brilon, den 29. September 1898. Der Königliche Landrath In Vertretung: Der Kreis=Deputirte Carpe. KIF TRRR doppelt gereinigte und gedische Cedern. ilfrei, gegen Nachn.(jedes m) Gute neue Bettf. 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M., t. 1 M. 40 Pig.: Feine daunen 1 M. 60 Pig. Pfg.; Polarfedern: M., weiß 2 M. 30 PfgSilberweiße Bett3 M. 50 Pfg., 4 M. 5 M.; chinesische Ganzfüllkräftig) 2 M. 50 Pfg. ackung zum Kostenpreise.— mindestens 75 M. 5% Rab. es bereitw. zurückgenommen. o. in Herford in Westi Bestelungen auf den Anzeiger für das mit dem 1. d. Mts. begonnene 4. Quartal 1898 werden in bekannter Art zu machen gebeten. Die Expedition. * Die Geschäftslage in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Für Deutschlands Industrie und Landwirth= chaft ist es ungemein wichtig, die Gestaltung wer wirtdschaftlichen Lage der Vereinigten Staaen von Nordamerika scharf im Auge zu k halten, wenn die großartige Produktion Amerikas an betreide und Vieh, Eisen, Stahl und Maschinen ler Art zeigt uns die große Nordamerikanische Republik als den größten und gefährlichsten Konkurrenten auf dem Weltmarkte. Dabei ist aber in diesem merkwürdigen Lande mit ganz seltsamen wirthschaftlichen und politischen Widersprüchen und Ueberraschungen zu rechnen. Wird doch gerade jetzt aus Amerika von einem räthselhaft stillen Geschäftsgange in den westlichen Staaten und dagegen von einem sehr flotten in den östlichen Staaten der Union berichtet. Ganz besonders groß ist der Aufschwung Amerikas auf dem Eisen= und Stahlmarkte, sowie auch in der Maschinen=Industrie. Die Aufträge für Eisen und Stahl sind äußerst umfangreich und Gußeisen behauptet eine hervorragende Stelle, da die Bestellungen von Röhren äußerst ergiebig sind. Die gießereien sind bis zur höchsten Höhe ihrer Leistungsfähigkeiten beschäftigt. Auch die Lage des amerikanischen Handels nach außen ist in starker Zunahme begriffen. Große Kapitalien wenden sich der Anlage auf den durch den Krieg den Vereinigten Staaten commerziell näher gebrachten Ländern zu. Die Bildung von geldkräftigen Syndikaten zur Erweiterung des Außenhandels ist in der Zunahme begriffen, besonders mit Rücksicht auf den Handel mit den westindischen Inseln. Die Gold=Einfuhr wird allem Anschein nach beträchtlich sein. Die Betriebsergebnisse der Eisenbahnen halten sich auf einer Höhe, welche diese Institute in gesunder Lage hält und den Landinhabern und Actionären vorzügliche Aussichten auf Gewinn gewährleistet. Nun kündigt aber ein hervorragender Kenner der amerikanischen Verhältnisse, Herr Simon W. Hanauer, einen demnächst bevorstehenden politischen Umschwung in den Vereinigten Staaten von Nordamerika an, der auch nicht ohne Einfluß auf die wirthschaftlichen Verhältnisse Amerikas bleiben dürfte. Die Politik des Präsidenten Mac Kinley und seiner republikanischen Partei hat sich anläßlich des Krieges mit Spanien in Bezug auf die Verwaltung der Kriegs=Angelegenheiten unglaubliche Blößen gegeben. Der ganzen amerikanischen Nation hat sich jetzt eine ungeheuere, mit Schmerz und Bitterkeit erfüllte Entrüstung bemächtigt beim Anblick der nicht durch Feindeshand, sondern durch Mangel an Vorräthen declwirten Regimenter, die kürzlich in die Heimath zurückgebracht wurden, nachdem sie erst vor einigen Wochen in Lebensmuth und Manneskraft, begleitel von den Hoffnungen ihrer Familien, die heimischen Gestade verlassen hatten. Scham und Wuth füllen republikanische und demokratische Herzen bei dem Anblick der zu Skeletten und Invaliden reducirten Brüder, die patriotischen Herzens als Freiwillige eintraten, um der spanischen Mißwirthschaft ein Ende zu machen, wie es die öffentliche Stimme der amerikanischen Nation verlangte. Es wird danach anzunehmen sein, daß die im November stattfindenden amerikanischen Wahlen die republikanische Partei von der Regierung verdrängen und wahrscheinlich die demokratische an das Ruder bringen werden. Die demokratische Partei hat aber wahrscheinlich ein ganz anderes WirthschaftsProgramm als die republikanische und huloigt vor allen Dingen nicht den hohen Schutzzöllen. Politische Kachrichten. Herbstbetrachtung. — Vorbei ist die Sommerglut und Vogelsang Die Scheunen sind gefüllt mit den Erzeugnissen des Sommers. Geerntet sind die Saaten, nicht mehr beugen sich im säuselnden Sommerwinde die vollen Aehren, über Stoppeln jagt der ungestüme Sturmgott dohin. Verklungen ist in Feld und Wald das Gezoitscher und Gesumme, zirp—zirp vernimmt das Ohr nicht mehr. Verlassen haben uns unsere Sommergäste, die Singvögel. Die Ameisen arbeiten schon fleißig und tragen emsig, wie viele andere Thiere, Wintervorräthe in ihre Erdpaläste. Nicht mehr fliegt die Biene von Blume zu Blume, um den süßen Saft einzuschlürfen, denn dahin ist Rosenduft und Bluwenpracht. Verblüht sind am Rande der Bäche und Teiche die farbigen Blüthen. Immer öder wird es in der Natur. Noch blüht vielleicht im Verborgenen ein Blümchen, doch auch dieses wird der rauhe Herbstwind knicken. Das prächtige Laub der Bäume verwelkt, eine Beute des Windes, der nicht ruht, bis kahl die Bäume ihre Aeste zum Himmel ausstrecken. Einem Stöhnen und Aechzen gleicht es, wenn der Nord über die Gipfel der Bäume dahinfegt und die Aeste entlaubt. Es ist kalt geworden, der Sommerüberzieher wird bald nicht mehr genügen; man muß ernstlich daran denken, sich wärmere Kleider anzuziehen. In den Zimmern kommt der Ofen wieder zu seinem Rechte, der schwarze Geselle, an den wir uns jetzt wieder gewöhnen müssen und an den wir uns ja auch ganz gern gewöhnen, denn— vorüber die blühende goldene Zeit, vorüber die Tage der Rosen! Berlin. Der vom Kaiser in Oeynhausen angekündigte Entwurf eines verschärften Arbeiterschutzgesetzes soll keineswegs eine Verschärfung der Strafbestimmungen des§ 153 der Gewerbeordnung bezwecken, wie es neuerdings hieß. Vielmehr würde der fignalifirte Gesetzentwurf, wie die Münchener„Allg. Zeitung“ erfahren haben will, in specialisirten Bestimmungen zum Schutze der persöglichen Freiheit auf dem Gebiete der allgemeinen Strafgesetzgebung bestehen.— Die vom Staatssecretär des Reichsamts des Innern, Grafen Posadowsky für die nächste Reichstags session in Ausicht gestellte Gewerbenovelle wird dem Vernehmen nach weitere Ausführungen der Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuches und des Handelsgesetzbuches enthalten, besonders die Verhältnisse der Handlungsgehilfen regeln und ferner Erleichterungen in Bezug auf die Concessionirung gewerblicher Anstalten aussprechen. Berlin. Der„Reichsanzeiger“ meldet: Der Kultusminister beabsichtigt, zur Wiederbelebung der früher verbreiteten Familienfitte und zur Förderung der vaterländischen Medaillenkunft eine Tauf=Medaille oder Plakette ausführen zu lassen und schreibt zu diesem Zwecke einen Wettbewerb für preußische und in Preußen lebende andere deutsche Künstler aus. Für den besten Entwurf sind 2000 Mark ausgesetzt; ferner hat das Preisgericht noch 3000 Mark zur Verfügung gestellt, um weitere Preise zu vertheilen. — Dem langjährigen Kammerdiener des Fürsten Bismarck, Pinnow, ist vom Kaiser eine Portierstelle im Schloß Bellevue bei Berlin verliehen worden. Pinnow wird diese Stellung Anfangs Oktober antreten. — Die Einwanderung nach Amerika, welche durch den Krieg unterbrochen worden war, hat nunmehr nach Einstellung der Feindseligkeiten wieder begonnen. In großen Scharen haben die Schiffe wieder Auswanderer nach den Gestaden der neuen Welt gebracht. Unter den 2000 Einwanderern der letzten Wochen nehmen die Deutschen mit 331 die zweite Stelle ein. Das größte Kontingent stellt Italien, die kleinste Zahl von Auswanderern England, nämlich nur 245. In den nächsten Tagen wird ein weiterer Zuzug 11000 Auswandern erwartet. Paris. Ein Mitglied des Kassationshofes erklärte einem Mitarbeiter des„Matin", der Kassationshof werde behufs gründlicher Prüfung der Revisionsfrage verlangen, daß Dreyfus nach Frankreich zurückgebracht und hier verhört werde. — Der„Figaro“ meldet aus Cayenne: Dreyfus weiß nichts von den Vorzängen in Frankreich selbst den Wächtern wurde verboten, Zeitungen zu lesen.— Frau Carnot, die Wittwe des er## mordeten Präsidenten der französischen Republik ist auf Schloß Presles gestorben. — Es erscheint nun sicher, das Dreysus binnen Kurzem nach Frankreich zurückkehren wird. Wie ein Telegramm aus Cayenne meldet, ist der französische Kreuzer„Dubourdieu" bei den Isles du Salut vor Anker gegangen. Das Krieusschift kann dort keine andere Aufgabe haben, als Dreyfus an Bord zu nehmen. Der Generalprokurator des Kassationshofes Manau hat die Unter suchung des Dreyfus=Dossiers beendet und dasselbe gestern Nachmittag dem Vorsitzenden der Krimis nalkammer Loew zugestellt. Brüssel. Die interparlamentarische Friedenskonferenz, welche hier zusammentrat und etwa hundert Parlamentarier aller Länder umfaßt sandte eine Glückwunschdepesche an den Zaren wegen seiner Friedensinitiative. Mittheilungen aus dem Kreise * Brilon, 2. Okt. Dem GendarmerieOberwachtmeister Herrn Carl hierselbst war es am gestrigen Tage vergönnt, auf eine 25jährigen# Dienstzeit zurückzublicken. Von vielen Seiten sind dem Jubilar Glückwünsche dargebracht und die ihm unterstellten Gendarmen des hiesigen Kreises haben ihrer Verehrung für ihren Vorgeetzten auch dadurch Ausdruck gegeben, indem sie ihm einen prachtvollen Säbel als Geschenk überreichten. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, noch recht lange im Dienste des Staates thätig zu sein! Brilon, 3. Okt. Auf recht einfache Weise hat sich ein beim Bahnbau beschäftigter auswärHerrn Elsuers 7 Kinder. Humoreske von Arthur Roehl. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Damit drehte sich der empörte Vater um und ließ den kecken Novellisten stehen. Herr Elsner sah, wie er sich zu Fräulein Grete hinüberbewegte, sie an siv heranzief und ihr voll Entrüstung eine Mittheilung machte, die das Mädchen gluthroth und leichenblaß färbt, und sie aus allen ihren Himmeln zu reißen schien. Er sah in dem hilflosen Blick, den sie bei den Worten ihres Vaters ins Leere bohrte, ihren Schmerz und seine Verurtheilung, aber er wußte nicht, wie er sich von dem falschen Verdacht, der ihm sein Lebensglück zu zerstören drohte, reinwaschen konnte. war so entschieden von ihrem Vater abgefertigt worden, daß ihm der Muth fehlte, sich ihm zu einem erneuten Versuch, die Situation aufzuklären, zu nähern. Er mußte fürchten, daß der alte Herr ihn gar nicht anhören würde, oder gar ohne Rücksicht auf seine Umzebung gegen ihn ausfallend werden und ihn vor allee Welt kompromittiren könnte, und doch mußte die Sache aufgeklärt werden. Fräulein Grete mußte— und zwar das heute noch auf dem Ball und ehe sie morgen vielleicht schon nach Diesden heimreiste, erfahren, das er kein Witwer und kein geschiedener Mann und auch kein Vater von sieben Kindern war. Sie mußte erfahren, daß er frei war, frei toie der Vogel in der Luft, ehe er sich sein Nest gebaut hat, und daß er sie liebte! Und dazu mußte er sich, wenn es nicht anders sein konnte, auch zu dem beschämenden Geständnis bequemen, wie der unselige Makel, wenn es ein Makel war, Vater von sieben Kindern zu sein, auf ihn gekommen: Er war zu jeder Beichte und zu jeder Reue bereit, nur wußte er nicht, wie er sich nach der Niederlage, die ihm für immer jede Jühlung mit ihr und ihrem Vater abgeschnitten zu haben schien, bei ihr Gehör verschaffen konnte. Er irrte eine Weile rathlos und verzweifelt durch den Saal, sich hinter Blumen=Oekorationen und glücklich lachenden Menschen, verschämt wie ein armer Sünder sich vor der Einen verbergend, die er doch nicht aus dem Auge ließ. Ec sann und sann, wie sich das unglückselige Mißverständnis aufklären ließ. Plötzlich tauchte in dem glänzendem Ballgewirr die Gestalt eines alten Bekannten vom Spreestrande vor ihm auf. Es war der Chef=Redakteur eines renommieten Berliner Journales. „Heda, Prulchen, was machen Sie für ein trübseliges Gesicht?“ rief ihm der Jouenalist lachend zu.„Amüsiren Sie sich nicht? Fehlt es Ihnen an Bekanntschaften im Saal? Wem soll ich Sie vorstellen? Der schönen Kollegin in rothem Sammet dort drüben, dem alten Herrn an ihrer Seite, dem man seinen freundlichen Zügen nicht ansehen kann, welch rücksichtslose Kritiken er schreiben kann. Oder wollen Sie mit dem kleinen dicken Dresdener Verleger, der unter dem Armleuchter da an der Thüre neben seinem bildsauberen Töchterlein steht, bekannt werden?“ Herr Elsner ergriff hastig, wie einen Rettungsanker, beide Hände des Journalisten. „Sie kennen den Herrn?“ stieß er hervor. „Ob ich ihn kenne. Es ist der Herausgeber der Dredener„Welt". Soll ich Sie zu ihm hinführen. Kann vielleicht ein Geschäftchen dabei herausschauen. „Nein, nein. Lassen Sie nur, oder wenn Sie wollen, nachher. Erst aber muß ich Sie noch um eine Gefälligkeit bitten.“ „Die Ihnen, wenn es in meiner Macht liegt, im Voraus gewährt ist.“ Herr Elsner faßte den Kollegen neroös an einem Knopfe seines Frackes. „Doktor,“ sagte er,„nicht wahr, meine Verhältnisse sind Ihnen bekannt? Wir verkehren miteinander seit Jahren und Jahren. Sie wissen bestimmt, daß ich nicht verheirathet bin?“ tiger Arbeiter erschaffen gen Kädchen, das nen Weidekam aus der Han ausbrach, rerse leider ist es n zu ermitteln. Niederma Bahnhofswirth angekauft hat, Königl. Eiseabe geschrieben, un am 10. Oktob Bredela hierselbst ist ibertragen. London. Wie das Reutersche Bureau erfährt, erhielt das Auswärtige Amt ein Telegramm vom Gesandten in Peking, Sir Macdonald, welches meldet: Ein Mitglied der Gesandschaft, Mortimore, wurde, als er mit seiner Gemahlind nach Hause zurückkehrte, von den Chinesen angegriffen, beleidigt und mit Steinen beworfen. Im weiteren Verlauf des Tages wurden amerikanische Missionare und der chinesische Sekretär der amerikanischen Gesandtschaft in ähnlicher Weise angegriffen, wobei letzterer einen Rippenbruch erlitt. — In Peking herrscht gefährliche Stimmung. Der Gesandte meldet, er habe wegen der Beschimpfung sehr energische Vorstellungen bei der chinesischen Regierung gemacht. — Die Ha Niedersfeld, eta am 1. Oktober haben dieserhal abgehalten. V abgehaltene Ver gegeben haben. gespannt. Provil — Die Gel Poppelsdorf ei neisteramt an. llichen Familien Dieser dankte u „Auf Wiederseh Marienwe der der Untersch dächtig ist, wur — Eine bei dem altbewährte Führten Handarb hogen. In bef on erweitertem Umschlage präse Nummer des n Pesern unter der uind Haushaltun pas wir gesehen dem Blatte viel Rtedaktion und V #a nur das Be hement auf da #ltesten aller S; handarbeiten— „Ich denke etroffen üter! „Und daß Der Journalist „Wer kann Wie, wenn S pären. Wäre „Aber ich Doktor, Sie sol ir den Gefalle #i Herrn Märt Ungelegenheit, hm zu sprechen, aß ich nicht ve bar und nicht aben.“ Der Journa schob die F lsner in seiner s zu dem Pul „Mensch!“ der aber waru „Weil ich F Hoktor, und ihr weil er gl indern.“ zängen in Frankreich verboten, Zeitungen# , d i e W i t t w e d e s e r## französischen Republik storben. r, daß Dreysus binnen rückkehren wird. Wie e meldet, ist der franeu" bei den Isles du m. 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Bredelar. Dem Herrn Forstmeister Grebe hierselbst ist die Oberförsterstelle Hofgeismar svertragen — Die Handelsleute von Siedlinghausen und Niedersfeld, etwa 300 an der Zahl, beabsichtigten, sam 1. Oktober in einen Streik einzutreten und haben dieserhalb bereits mehrere Versammlungen abgehalten. Veranlassung dazu soll eine in Hagen abgehaltene Versamulung von Sensenfabrikanten egeben haben. Auf den Ausgang ist man sehr gespannt. dasselbe durch jede Buchhandlung, oder vom Ver leger(O de Liagre, Leipzig, Georgenstr. 20 b) bezogen werden. Desgleichen verschickt letztgenannter Verlag gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken gern zwei Probenummern gratis und franko. Provinzial=Nachrichten. — Die Geburt seines 25. Kindes meldete in Poppelsdorf ein Maschinist auf dem Bürgermeisteramt an. Der Beamte händigte dem glücklichen Familienvater den betreffenden Schein aus. Dieser dankte und empfahl sich mit den Worten: Auf Wiedersehen!“ Marienwerder. Oberpostassistent Reimer, der der Unterschlagung und Briefberaubung verdächtig ist, wurde verhaftet. Literarisches. — Eine bedeutende Umwandlung hat sich mit dem altbewährten, seit Jahren aufs beste eingeführten Handarbeitsblatt„Die Arbeitsstube“ vollsogen. In besserer, vorzüglicherer Ausstattung, n erweitertem Umfange, in neuew, effektvollem Umschlage präsentiert sich die erste(Oktober=) Nummer des nunmehr 28. Jahrgangs seinen Lesern unter dem neuen Titel:„Die Arbeitsslube ind Haushaltungsschule.“ Es wird, nach allem, was wir gesehen haben, die elegante Ausstattung dem Blatte viele neue Freunde zuführen, zumal Rtedaktion und Verlag zusammengearbeitet haben, #m nur das Beste zu bieten. Ein Probeabonsement auf das 1. Quartal 1899— dieses ltesten aller Spezialblätter auf dem Gebiete der Handarbeiten— kostet nur 1 Mark und kann Buntes. (Renommage.) Gast:„Auf dieser Speise. karte ist ja alles gestrichen!“— Kellner:(ihm ins Ohr flüsternd):„Im Vertrauen— Renom. mage— die zwei Speisen, die noch zu haben sind, waren überhaupt die einzigen, die wir tochten!“ —(Kindermund.) Tante(welche sich für gewöhnlich schminkt und pudert):„Komm, Fritzle, laß De jetz wascha, daß De schö’ bischt.“ — Fritzle:„Tanta! Warom bischt Du denn net soö', wenn De g’wascha bischt?“ —(Gut bedient.) Aktuar:„Ihr Alter ist 20 Jihre?— Das ist doch unmöglich!“— Dame:„Sie haben mich wohl für jünger gehalten?“ —(Ein schüchterner Herr.) Dame:„Wie schüchtern sind doch manche Herren! Begegne ich kürzlich einem hübschen jungen Manne, lasse absichtlich mein Taschentuch fallen, er hedts auf, und behält's!“ —(Aus Kindermund.) Die Mutter warnt: „Kind, Du darfst nicht fordern! Ich gebe Dir von selbst!" Als die Speise aber gar zu verlockend, flüstert das Kind zaghaft:„Ach, liebe Mama, gieb mir doch von selbst!“ —(Immer Kaufmann.) Vater(zum Bräutigam seiner Tochter, der die Verlobung rückgängig machen will):„Nein, mein Bester, selbstausgesuchte Ware wird bei mir nicht zurückgenommen.“ Albumblätter. Hast Du das Deine recht gethan, Was gehn Dich der Leute Reden an. Wer für alles gleich Dank begehrt, Der ist des Dankes selten wehrt. Laß sie nur spotten, laß sie nur schelten, Das von Gold ist, das wird schon gelten. * Hell Gesicht bei trüben Dingen, Und bei frohen still und ernst— Und gar viel wirst Du vollbringen. Das Wort Gottes wäre nicht so schwer, Wenn nur der Eigennutz nicht wär. ** Wer in sich den Himmel findet, Kann die Erde leicht verschmähen. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Uiterarischer erein ZAnarne“ Satzungen: Zweck: Der unter dem Protektorate hoher — Persönlichkeiten im vierten Jahre bestehende literarische Verein„Minerva“ bezweckt— im Kampf gegen den zersetsenden Einfluss der Hintertreppenliteratur— das Verständnis für die unsterblichen Schöpfungen der Lieblingsdichter aller Nationen durch würdig illustrierte u. sachlich erläuterte Ausgaben zu fördern, und somit Der die Anschaffung einer besonders wohlfeilen Hausbibliothek Jedermann zu ermöglichen. Beitritt: Mitgliedkann Jedermann werden. — Der Eintritt kann jederzeit erfolgen. Jedes Mitglied ist berechtigt, obiges Vereinszeichen mit der Umschrift„Mitglied de: literarischen Vereins Minerva“ zu führen. Zur Ausgabe gelangen Veröffentlichungen: 14tägige Hefte(je 32 Seiten, reich illustriert), die jährlich je nach Umfang eine Anzahl vollständiger, in sich abgeschlossener„Klassischer Meisterwerke“ bilden.— Mit den besten Erscheinungen der neueren und neuesten Literatur werden die Mitglieder gleichfalls durch das 14tägige Vereinsorgan„Internationale Literaturberichte“ bekannt gemacht. Beitrag: Die Mitgliedschaft wird durch einen vierteljährlichen Beitrag von Mk. 2,50— unter Ausschluss jeder weiteren Verbindlichkeit— erworben und gewährt das Recht auf kostenlosen Bezug aller im Vereinsjahr erscheinenden Publikationen, einschliesslich des Vereinsorgans. Druck- und Illustrationsproben der Vereins- Publikationen kostenlos durch die Geschäftsstelle des„L.-V.-M.“, Leipzig, Grenzstr. 27. Beitritts-Anmeldung ebendahin. Vorräthig in Brilon bei M. Friedländer. eg äiu ech ur un. etroßs üter die wunderliche Frage. „und daß ich auch nie verheirathet war?“ di. Journalist lachte. „Wer kann darauf schwören?“ scherzte er. Wie, wenn Sie heimlich verheirathet gewesen #ären. Wäre das nicht möglich?“ „Aber ich wars nicht. Ich war es nicht, doktor, Sie sollen es beschwören. Wenn Sie fir den Gefallen thun möchten, einen Moment Herrn Märtens hinüberzugehen und in einer ingelegenheit, die mich betrifft, ein Wort mit m zu sprechen, Sie sollen es ihm beschwören, aß ich nicht verheirathet bin und es niemals ar und nicht daran denke, sieben Kinder zu aben.“ Der Journalist traute seinen Ohren nicht. : schob die Finger seiner Rechten, die Herr sner in seiner Hand hielt, an dem Handgelenk s zu dem Pulse empor. „Mensch!“ rief er.„Phantasieren Sie? der aber warum sonst dieser Auftrag?“ „Weil ich Fräulein Märtens liebe, theurer Hoktor, und ihr Vater sich meiner Liebe wideratzte, weil er glaubt, ich wäre Vater von sieben indern.“ (Fortsetzung folgt) Aus der Zeit Wilhelms III., des vormaligen Königs von Holland(71877), erzählt das bekannte Familienblatt„Illunrierte Chronik der Zeit“ folgende ergötzliche Geschichte: Der König ging im Jahre 1870 ernstlich mit dem Gedanken um, Preußen den Krieg zu erklären. Man erzählte sich in Haag damals allgemein, daß der König die Kriegserklärung bereits in seinem Schreibtisch liegen habe. Bei der Größe der Gefahr, welcher Holland durch diese Politik entzegengiag, entschloß sich der frühere Ministerpräsident Thorbeck;, ein ernstes Wort mit dem König zu reden. Thorbecke war tcotz seiner grotzen Verdienste dem König indessen sehr unsympatisch. Besonders mißfiel Wilhelm III. die unerschütterliche Ruhe, welche Thorbecke als echten Holländer niemals verließ. An jenem Tage der Unterredung trat Thorbecke mit feierlicher Miene in das Gemach des Königs, der ihn mißtrauisch musternd mit dem gewöhnlichen:„Guten Morgen, Herr P ofessor, was giebt's neues in der Welt?“ empfing. „Sire, nichts Besonderes, nur die Haager erzählen sich viel dummes Zeug!“ „Hoffintlich doch nur von meinen Ministern und nicht von mir!“ „Sire, auch von Ihnen!“ „Auch von mir? Was denn, mein verehrter Herr Professor,“ fragte der König gedehnt. „Sire, ich kann es kaum wiederholen!" „Ich wünsche es aber zu hören!“ „Nun, Sire," begann Thorbecke, langsam jedes Wort betonend—„die Haager sagen, Eure Majestät wäre v rrückt geworden...“ kam der kühne Redner nicht Dunkelroth vor Zon riß der König das sorere,silberne Tintenfaß vom Tisch, um es dem Minister ins Gsiot zu schleudern. Doch das Sereibzeug hatte sich in die Tstdeck= verwickeltt und ebenso rasch halte sich Thordeck= in seiner ganzen Länge aufgerschiet, war dicht an den König h rangetreten und sallte gelassenn Tones, aber mit eisigem Richdruck: „Sire, ioenn Sie mir das Tintenfaß an den Kopf werfen, dann haben die Hlager recht!" Der König ließ die Hand sinken, während Tho becke dann ehrerbieti1, aber mt seh deutlichen Worten die Nothwendigseit der N utralität Hollands nachwies und den König aurstließlich zu überreugn wußte. Einig= Seunden spire# verbreitete sich die Kunde, diß Wlhelm III. das gefährlibe Schriftstück eigenhändig zerissin habe. —(Gedankensplitter.) Ideale und Aale haben mit einander gemeinsim, daß sie einem leicht entschlüpfen, wenn wan sie festhalten will. Kche aschn s 10 e E Viertel= und Zehntel=Loose Preußischer Klassen=Lokterie sind gegen Nachzahlung der Vorklassenbeträge noch zur 4. Klasse abguigeben. Der Königl. Lotterie-Einnehmer in Arnsberg, Oberstlieutenant a. D. Sinhuber.(266) Grossartige Neu heit des 19. Jahrhunderts! Patentierte Trompete mit Pistonklang ähnlichem Tone und Pistonfacon. Alle Lieder, Tänze, Märsche, Signale darauf zu spielen. Von jedem Nichtmusiker sofort ohne Erlernen leicht zu blasen, daher amüsant für jedermann, im Freien wie im Zimmer. Aus bestem Messing gearbeitet und kostet nur Mk. 6.—, fein vernickelt 50 Pfg. mehr Versand gegen Nachnahme oder Voreinsendung. Diese Trompete, das Hervorragendste auf dem Gebiete, eignet sich besonders für gesellige Vereinigungen, für Schulen und Turner, für Radfahrer, da die Trompete beim Fahren mit einer Hand geblasen werden kann, sowie für Damen, bei Land- u. Wasserpartien, bei festlichen Aufführungen etc. und können Gesänge, Kommerslieder etc. mit 2, 3 und 4 Trompeten a's Duett, Terzett oder Quartett geblasen werden. (S. 78) Carl Schürmann, Musikwerke Haspe in Westfalen. Lichtdruck-Postkarten Lungenleidenden bringe ich zur Kenniniß, daß die Privatpoliklinik in Glarus meine Frau von einem chronischen Lungenkatarrhe mit Husten. Auswurf, Atembeklemmung, Mattigkeit, Verstopfung und Schmerzen in Brust und Rücken durch briefliche Behandlung vollkommen geheilt hat. Vorher hatten wir uns an einige Orte gewandt, ohne Hülfe zu finden, weshalb dieser Erfolg um so höher anzuschlagen ist. Meine Frau erfreut sich jetzt des besten Wohlseins und ist wieder so rüstia wie in früheren Tagen. Steeden, Post Runkel (Nassau), den 12. April 1898. Wilhelm Naß. Daß Wilhelm Naß von hier vorstehende Unterschrift in meiner Gegenwart eigenhändig vollzogen, wird hiermit bescheinigt. Steeden, den 12. April 1898 Weibemann Bürgermeister. Adresse: „Privatpoliklinik, Kirchstraße 405, Glarus“(Schweiz). Kiltgeariner. u Katrurtk Taschen=Jahrbuch für das Jahr 1899. 11. Jahrgang. Herausgegeben von R. Schmitt, Kgl. Kreissekretär, und W. Deimel, Kgl. Steuersekretär. Preis pro Kalender(in weichen Calikoeinband gebunden) Mk. 2,80, (Verlag von E. Griebsch, Verlags=Buchhandlung, Hamm i. W.) Mentzel und von Lengerke's Landwirthschaftlicher Hülfs- u. Schreib-Kalender. Zweiundfünfzigster Jahrgang 1899. Ausgabe mit einer halben Seite weiß Papier pro Tag in Leinen gebunden à 2 Mk. 50 Pfg., in Leder gebunden à 3 Mk. Ausgabe mit einer ganzen Seite weiß Papier pro Tag in Leinen gebunden à 3 Mk., in Leder gebunden à 4 Mk. Landw. Frauenkalender 1899 gebunden à 2 Mk. 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