bum Sauerland und gegend. Blätter. S 1 MK. haltend Ansichten von 8. W. bei änder, Brilon. ste und größte ern-Lager übeck in Altona ei gegen Nachnehme Pfo.) gute neue ir 60 P. das Pfd. te Sorte M. 1. 35 unennur l.90 u. 308 zur M. 2.50 u. M. S. n 50 Pfd. 5% Rabatt. b bereitwilligst. en(Oberbett, Unterin exquisites Kraut# lde u fast nikotinfrei# 0 Pfd.=Beutel fco. 8 M echer in Geesena.9 Nr. 75. Bienstag den 28. Juni. Kaurtiandisch, Aitzrigrt. 1898 62. Jahrganz eschede, Warstein sberg, Fredeburg, Laasphe, Siegen Erschetm Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends #und kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk. 15 Pf. bei den Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren Mk. 25. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 Pf. vierteljährlich. Inserate und Anzeigen werden mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Anzeigen 2e., welche den bei uns bufgenommen werd ur 15 Pf. die 1espaltige Petitzeile oder deren Raum. Zugleich für den Kreis Brilon. Briefe und Gelder für die Redektion oder Exdition dieses Blattes werden portofrei unter d Press,„Sauerländischer Anzeiger und amtliches erbeten. Unsere Filial=Expeditionen für Niedes Marsberg und Büren, sowie sämmtich Annoncen=Expeditionen nehmen Anzeigen fü. den Anzeiger entgegen. Dem Anzeiger wird unentgeltlich beigegeben: Wöchentlich, Sonnabends, das„Illustrierte Anterhaltungsblatt“ Höihng saarenfabrik enstein sgrün, Sachsen. kämme. liemenscheiben. M Küchen= geräthe, Hobelbänke, Rosenstäbe. twagen. Heckbauer. Gesaugskasten. Staarkasten. 9 Stück sortirt, füh r, M. 6,— franco. inge Preisliste . 862. für M. 3.20. =Posikollt der □ 1. Kast 3 Mark ab hier iner, Neumünster i. H. Bestellungen auf den Anzeiger für das mit dem k. Mts. beginnende 3. Quartal 1898 werden in bekannter Art zu nachen gebeten. Die Expedition. Amtliches. Bekanntmachung, betreffend Vernichtung der Briloner KreisObligationen. Die von der Kreis=Communal=Kasse hierselbst bis zum Schlusse des Rechnungsjahres 1897/98 ingelösten Kreis=Obligationen sind heute durch euer vernichtet worden. Brilon, den 15. Juni 1898. Der Kreis=Ausschuß. Federath. Bekanntmachung, betreffend die Abhaltung einer Hauskollekte Zu Gunsten des Baues einer katholischen Kirche in Altendorf. Der Herr Oberpräsident hat durch Erlaß vom 20. Mai d. Is. die Abhaltung einer Hauskollekte zu Gunsten des Baues einer katholischen Kirche in Altendorf bei den katholischen Eingesessenen der Regierungsbezirke Arnsberg und Minden für das Jahr 1898 genehmigt. Die Kollekte wird durch besondere, von dem Vorstande mit Ausweis zu versehene Beauftragte abgehalten. Der von der Ortsbehörde zu beglaubigende, dem Kollektenbuche vorzuheftende Ausweis muß die Bemerkung enthalten, daß die Kollekte auf die katholischen Einwohner der Regierungsbezirke Arnsberg und Minden beschränkt ist. Brilon, den 18. Juni 1898. Der Königliche Landrath Federath. Deutschthum in Elsaß. Die Köln.=Zeitung läßt sich von einem alten Elsässer u. A. folgendes berichten: Die Zeiten sind andere geworden. Das Elsaß fühlt sich mehr denn je als ein deutsches Land. Die Alten fangen an zu vergessen, was Frankreich ihnen war. Die Jungen aber kennen Frankreich kaum oder nicht mehr. Der Zug nach Westen, um Frankreichs Schulen zu besuchen, geräth mehr und mehr ins Stocken. Werfen wir einen flüchtigen Blick in das Familienleben! Vater, Mutter und Kinder lesen vorwiegend gern deutsche Bücher. Die Bibliotheken besitzen zumeist auf dem Lande, nur noch wenige werthvolle französische Bücher, die von der Jugend wenig mehr begehrt werden, denen auch die Väter weniger Interesse zuwenden, als ehedem. Deutsche Zeitschriften haben die französischen nahezu verdrängt, und der Schreiber dieser Zeilen kann bezeugen, daß manche der namhaften deutschen Zeitschriften und Familienblätter schon 1870 hierzulande mehr gelesen und höher geschätzt wurden, als französische. Der elsässische Soldat dient mit wenigen Ausnahmen gern unter Deutschlands Fahne, und das zweifarbige Tuch ist im Elsaß ebenso gern gesehen, wie anderswo. Daß es leider vielfach vorkommt, daß beurlaubte Soldaten nicht mehr in ihre Garnison zurückkehren, ist bedauetlich. Das geschieht aber auch anderswo. Billigung findet solch ein Gebaren bei der Bevölkerung nicht, die gern den Werth der militärischen Erziehung anerkennt. Auch hat es mit der Denkart der betr. Familie, des Dorfes oder der Stadt gewöhnlich nichts zu thun. Andere Ursachen, der vom Wein erhitzte Kopf, schlechte Kameradschaft, auch oft das ewig Weibliche tragen meist die Schuld. Das Kapitel von der Schuljugend ist ein recht sonniges. Da wird dem Deutschthum die Bahn recht frei gemacht, auch in den Gegenden wo das welsche Patois die Volkssprache ist. In den Schulen des ganzen Landes wird durch den Einfluß der jüngeren Lehrerschaft ein vorzügliches Deutsch gesprochev. Heute wird der deutschen Erziehung der Jugend vom Elternhause aus nicht mehr hemmend in den Weg getreten, und der Vater schimpft nicht mehr, wenn sein munterer Junge etwa anstimmt:„Es braust ein Ruf,= „Unser Kaiser Wilhelm lebe“ oder„Heil Dir im Siegerkranz.“ Zum Kaiser und seiner Regierung hat der Landmann volles Vertrauen und hofft, daß sich alles noch zum Guten wenden werde. Politische Nachrichten. Weimar. Der achtzigste Geburtstag des Großherzogs Karl Alexander wurde durch FestEine Woche. Kriwinal=Roman von M.... Nachdruck verboten.] (Fortsetzung.) „Moore,“ sagte er,„ich habe lange auf Sie ewartet. Setzen Sie sich. Nehmen Sie hier #uf dem Sofa Platz. Ich freue mich, daß Sie #ndlich da sind. Es sind freilich erst wenige Stunden verflossen, seit ich Sie zuletzt gesehen, ber Sie haben inzwischen sicher darüber nachgeDacht. Vielleicht haben Sie Ihre Nachforschungen sschon begonnen. Sagen Sie mir bitte jetzt, wie Sie über die traurige Begebenheit denken. Wir verstehen einander ja, es giebt nur eine Möglichseit. Er muß ja der Schuldige sein! Heute wird sein Name in aller Munde sein! Aber er kein gewöhnlicher Mann, kein gemeiner Verbbrecher. Wie wird es uns gelingen, die Spur #u finden, die Beweise zu schaffen?—— Und seit nun auch dies noch geschehen, um das Aulück voll zu machen“— er seufzte tief auf und ah mich forschend an—„seit auch dies noch eschehen—.“. Was meinte er nur damit? „Sprechen Sie Moore, sprechen Sie,“ fuhr mein Chef fort.„Sie wissen, daß ich mein ganzes Vertrauen in Sie setze. Wie denken Sie der die Sache? Ich berichtete die Ereignisse der verflossenen Nacht. Mein Chef hörte mir schweigend zu. Er blickte finster auf die Zeitung, die vor ihm lag. Nur als ich erzählte, wie ich von dem Neger getrennt worden und wie es mir trotz meiner Bemühungen nicht gelungen war, seiner habhaft zu werden, blickte er einen Augenblick von der Zeitung auf und sah mich mit einem eigenthümlichen Ausdruck an, der mir nicht verständlich war. Schließlich faßte ich meinen Bericht noch einmal kurz zusammen. Archibald Forster hatte den ihm zugefügten Schimpf gerächt. Entweder hatte der Neger den Mord allein ausgeführt, oder auch sein Herr war ihm behiflich gewesen. Nach vollzogenem Morde hatte der Neger sich durch einen Trunk stärken wollen. Benjamin Hood war unter irgend einem Vorwande nach Five=Points gelockt worden. Möglicherweise hatte Anny Hood ebenfalls eine Rolle in der Tragödie gespielt. Wer konnte das wissen? Vor allem handelte es sich darum, des Negers habhaft zu werden. Er mußte zum Geständniß gebracht werden. Warum nicht auch Archibald Forster verhaften. Nein, er nahm eine Stellung ein, welche dies erschwerte. Außerdem hatte es keinen Zweck. Im Gegentheil! Er mußte bewacht werden, wan mußte in Erfahrung zu bringen suchen, wo er sich während der letzten Nacht aufgehalten hatte 2c. Die Sache war ebenso dunkel, wie sie einfach erschien. Nur eine einzige Spur war vorhanden, und diese mußte zum Ziele führen. Bei Benjamin Hoods Compagnon mußte ich ebenfalls einen Besuch abstatten. Er sollte mir sagen, wo der Ermordete den gestrigen Tag verbracht hatte, um welche Zeit sie auseinander gegangen waren und ob Hood seiner Ansicht nach etwas besonderes vorgehabt hätte. Die wichtigste Person aber war ohne Zweifel der Neger. Ich schwieg. Der Chef reichte mir die Zeitung, welche vor ihm lag. „Moore, lesen Sie dieses und urtheilen Sie selber!“ Es lag etwas Unheilverkündendes in seiner Miene. Ich las: „Abermals ein Mord! In der verflossenen Nacht fand ein heftiger Auftritt in dem bekannten„Sternenkrug" statt. Infolge Veranlassung geriethen einige Neger— bekanntlich wird dieser Ort hauptsächlich von Farbigen besucht— in Streit, der sofort in eine allgemeine Schlägerei ausartete. Schutzleute waren natürlich weder auf dem Schauplatze noch in der Nähe vorhanden. Heute in aller Frühe fand man ein Opfer des Streites in einer entlegenen Straße in der Nähe des Kruges todt daliegen. gottesdienst, Schulfeier und eine öffentliche Fest veranstaltung begangen. Im Schlosse thal bei Eisenach war die Großherzogliche Familie versammelt. Der Kailer sandte ein herzliches Glückwunschtelegramm, in welchem er zugleich die Mittheilung machte, er habe angeordnet, daß zum Andenken an die Stifterin des Goethe=Schiller= Archivs, die heimzegangene Großherzogin Sophie, Gemahlin des Großherzogs, eine photographische Kopie der in der Berliner Bibliothek vorhandenen Handschriften Goethes dem Archiv übergeben werde. Frankfurt a. M., 25. Juni. Die „Frankf. Ztg. meldet aus Heilbronn: Vor dem Rathause demonstrirte gestern eine große. Volksmenge durch Johlen und Pfeisen gegen die Wahl Hegelmeyers. Stadtjäger mit aufgepflanztem Gewehr versuchten vergeblich den Platz zu räumen und nahmen einige Verhaftungen vor. Der Tumult dauerte fort. Als die Demonstranten versuchten, das Rathaus zu demolieren, wurde die Feuerwehr alarmiert, welche einen Wasserstrahl auf die Menge richtete: Dieselbe wich theilweise zurück. Die Ansammlungen erneuerten sich gegen 1 Uhr Nachts. Die Demonstranten wurden durch requiriertes Militär zurückgetrieben. Letzteres besetzte sodann den Marktplatz und das Rathaus und dehnte später die Besetzung auf die umliegenden Straßen aus. Mehrere Fensterscheiben wurden durch Steine und Biergläser zertrümmert. Biele Verhaftungen wurden vorgenammen. Wien. Der stattgehabte Huldigungsfestzug der Schulkinder aus Anlaß des Kaiser=Jubiläums Wiens nahm einen imposanten Verkauf. 86000 Schulkinder defilierten vor dem Kaiser, der so gerührt war, daß ihm die Thränen in den Augen standen. Dem Bürgermeister dankte dee Kaiser mit den Worten:„Der Festzug war etwas Außerordentliches; er war mir ein Trost in dem tiefen Kummer dieses Jahres.“ — Aus Wien wird gemeldet, daß man aus Furcht vor den Ereignissen die Werthgegenstände der Königin=Regentin Christine nach Wien gebracht hat. Paris. Als ein neues Opfer des Dreyfushandels muß jetzt der Abg. Josef Reinach seine Uniform ausziehen. Bor einiger Zeit erschien im Pariser Siecle eine neue Notiz über den Dreyfushandel, deren Inhalt kurz darauf hinauslief, daß Esterhazy der alleinige Schuldige sei und beständig im Solte des deutschen Militärattachees Obersten von Schwarzkoppen gestanden habe. Die Angaben waren einem Artikel der englischen Zeitschrift„National Review" entnommen. Reinach wurde beschuldigt, nicht nur der Urheber des Artikels im Siecle zu sein, was zutreffend ist, sondern auch den Artikel der„National Review“ veranlaßt zu haben, was er entschieden bestritt. Ein Dekret erklärt Reinach seines Grades als Hauptmann der Landwehr für verlustig. — Die wirthschaftliche Krisis in Spanien nimmt zu. In der Provinz Barcelona sollen bereits mehr als 17000 Arbeiter beschäftigungslos sein und für die nächste Woche wird die Schließung weiterer Fabriken in Barcelona angekündigt. In den noch geöffneten arbeiten nur die Hälfte der Arbeiter und auch diese, nur drei Tage in der Woche. Mit dem Mangel an Arbeit stellt sich zugleich eine Preissteigerung einiger nothendiger Nahrungsmittel ein, so daß man in Barcelona mit trübem Blick in die Zukunft siebt. Urtheil lautete gegen Löhl auf 8 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Verlust der, bürgerlichen Ehrenrechte und Stellung unter Poltzeiaussicht, gegen Franz auf 2 Johre Zuchthaus. Konstantinopet, 25. Juni. Die Pforte richtete unter dem 21. ein Rundschreiben an die türkischen Vertreter in London, Paris, Petersburg und Rom, in welchem sie gegen jedes, ohne Befragung der Pforte zustande gekommenes Arrange ment betreffend Kretas Verwahrung eilegt. Washington. Von gut unterrichteter Seite wird erklärt, sobald das Geschwader Cameras in den Suezkanal eingelaufen sei, werde sofort ein aus den tüchtigsten und schnellsten Schiffen der Flotte des Admirals Sampson gebildetes Geschwader nach dem Mittelmeer abgehen, um die spanischen Häfen zu beschießen. Nach den aufgestellten Berechnungen hält man diesen Plan hier für leicht ausführbar.— Die Regierung kaufte 7 Transportschiffe zum Preise von 4 Mill. Dür. auf. Der Dampfer„Herward“ ist mit 2000000 Patronen nach Santiago unterwegs. Provinzial=Nachrichten. Arnsberg.(Schwurgerichtssitzung.) Am 24. d. M. wurde gegen die Dienstmagd Maria Vorr aus Attendorn wegen Brandstiftung verhandelt. Der Wahlspruch der Geschworenen lautete auf Schuldig, das Urtheil auf 1 Jahr Zuchthaus. Der zweite Fall betraf Unterschlagung und Urkundenjälschung. Angeklagt war der Posthülfsbote Kasspar Aßmann aus Bilstein. Derselbe wurde zu drei Monaten Gefängnis verurtheilt. — Die Verhandlung vom 22. d. M. betraf eine Anklage gegen den Agenten Heinrich Löhl aus Niederdresselndorf(Kr. Siegen) und Heinrich Franz aus Steinbach(Kr. Wittgenstein) wegen Münzverbrechen. Der Angeklagte hatte falsches Silbergeld angefertigt und verausgabt. Das — Höchst sonderbar ist nachstehende Anzeige, welche in einem in Münstereifel erscheinenden Blatte kürzlich zu lesen war!„Königin gesucht König der Münstereifeler Schützen geworden, bin ich in der schwierigen Lage, eine Dame zu suchen, welche geneigt wäre, die Königswürde mit wir zu theilen. Ich beschreite daher„diesen nich mehr ungewöhnlichen Weg,“ indem ich geeignet Vertreterinnen des schönen und tugendhaften Ge## schlechtes bitte, unter Beifügung von Bild und väterlichem Steuerzettel, Angebote in der diton unserer Zeitung niederzulegen. Die Trauung kann nach oder vor der Thronbesteigung stattfinden. Schwiegermütterliche Verhältnisse werden bevorzugt. Hochachtungsvoll Junggeselle Lau.# ranzz, Schiitenlöwig. Dor Gefolg dieser. Srezigen ist unbekannt geblieben. — Mit beschränkter Haftpflicht ist in Repelen bei Mörs eine Gesellschaft ins Leben getreten, welche die Beschaffung homöopathischer Heilmittel und die Herstellung von der homöophatischen und der Naturheilmethode dienenden Anlagen zum Zweck hat. Die Gesellschaft hat das 27 Morgen umfassende„Repelner Moor“ angekauft, um daselbst Parks mit Badehäuschen usw. einzurichten. Mühlheiim. Vorige Woche erschien eine junge Dame in einem hiefigen Uhrwarengeschäft und äußerte, sie wolle auf Rechnung eines hiesigen Herrn bei welchem sie zu Besuch sich aufhalte, eine Damenuhr kaufen. Als die Dame die Auswahl getroffen hatte, verließ sie mit der Bitte, der Kaufmann möge die Uhr an den erwähnten Heren senden, den Laden. Kurze Zeit darauf traf der Geschäftsinhaber den betreffenden Herrn, und es stellte sich nun heraus, daß an der ganzen Sache kein wahres Wort war. Der mißtrauisch gewordene Geschäftsinhaber sah nun seinen Damenuhrenbestand nach und fand, daß eine goldene Damenuhr im Werthe von 65 Mk. fehlte. Da in Wesel bei der Verübung ähnlicher Schwindeleien eine Frauensperson in den letzten Tagen verhaftet worden ist, so glaubt man, daß man in derselben die Diebin und Schwindlerin ermittelt hat. Aus dem Rechtsleben. — Zu großer Genugthuung wird unseren Sonntagsjägern eine Entscheidung gereichen, welche am Montag der Strafsenat des Kammergerichts in der Revisionsinstanz gefällt hat. Auf Grund Er hatte einen Messerstich im Halse und einen zweiten durchs Herz. Es war ein herkulischer Neger, nach Aussage des Wirthes der Urheber des Streites. Vielleicht ist für unsere Leser von Lnsreste, daß der Ermordete ein Diener Architrsters war. Frau Anny Hood war bekanntlich vor ihrer Ehe die Gemahlin Mr. Archibald Forsters. Vorläufig sind wir nicht im Stande, näheres mitzutheilen.“ Das Blatt entfiel meiner Hand. meinen Chef an. Ich wollte sprechen, die Zunge versagte mir. Ich war nicht im Stande, ein Wort über meine Lippen zu bringen. Der Schlag traf mich so unvorbereitet. Ich hatte meine ganze Hoffnung auf den Neger gesetzt. Etwas hätte er doch sicher zu melden gehabt. Und nun war mir auch dieser Weg abgeschnitten. Archibald Forster war offenbar vom Glück begünstigt. Jetzt gab es niemanden mehr, der ihn hätte verrathen können! Wie er in dieser Stunde wohl triumphierte! Ich nahm die Zeitung abermals zur Hand. Ich hatte den Bericht über Benjamin Hoods Mord noch nicht gelesen. Es war ein langer Artikel. Der Platz, an welchem der Nord begangen war, war genau beschrieben, dann folgte Hoods ausführliche Lebensbeschreibung. Archibald Forsters Name wurde in wenig ehrenvoller Weisa erwähnt. Er war im allgemeinen wenig beliebt. Seit seiner Ehescheidung hatte man sich von ihm zurückgezogen. Eine Frau und noch dazu eine schöne Frau verteidigt man gern, ihr verzeiht man leicht einen Fehltritt; man wirft lieber die Schuld auf den Mann. Anny hatte ihren Mann niemals geliebt, ihre Eltern hatten sie zu der Ehe gezwungen. Forster war ein gewöhnlicher Abenteurer, der nach jahrelanger Abwesenheit plötzlich wieder in seiner Vaterstadt aufgetaucht war 2c. 2c. Der Artikel brachte nichts Neues in diese: Sache. „Haben Sie es gelesen?“ Ich gab dem Chef die Zeitung zurück. „Hier!“ Er reichte mir ein anderes Blatt und deutete auf eine Spalte. Genau dasselbe. Benjamin Hoods Lebensbeschreibung, wennmöglich noch ausführlicher. Dieser Artikel war in mehrere Abschnitte eingetheilt; der letztere lautete: „Quosque tandem? Ist dies Alles nicht ein neuer Beweis für die Unbrauchbarkeit unserer Obrigkeit? Ein Verbrechen nach dem anderen wird verübt. Die Polizei untersucht die Sache, glaubt, eine Spur entdeckt zu haben, folgt derselben— und bringt nichts an Tageslicht. Müßte hier nicht eine Veränderung eintreten? Und zwar bald? Wie lange sollen wir diesen Zustand der Unsicherheit noch dulden? Wie lange wird es dauern, und wir sind ann hellen Tage nicht mehr sicher auf der Staße! Mir wollen hoffen, daß derjenige, den dieser Tadel hauptsächlich trifft, sich dies als Warnung dienen läßt und freiwillig die Stelle verläßt, der er nicht gewachsen ist. Bei aller Achtung für seine sonstigen vorzüglichen Eigenschaften halten wir es— wie peinlich die Sache auch sein mag — für unsere Pflicht, dieser unangenehmen Wahrheit Ausdruck zu geben. Sicher wird sich eine andere Stellung finden, in welcher sdie betreffende Persönlichkeit ihre ausgezeichneten Fähigkeiten besser verwerthen kann. Ich legte die Zeitung hin und sah den Chef abermals an. Er saß noch immer mit gerunzelter Stirn und zusammengepreßten Lippen da. Als er sah, daß ich meine Lektüre beendet hatte, legte er seine Hand auf einen ganzen Stapel von Zeitungen und rief verzweifelt aus: „Und hier, und hier, Moore! Immer und überall dasselbe! Und wir vermögen so wenig zu thun?“ „Fassen Sie Muth, mein Chef!“ erwiederte ich.„Weshalb verzweifeln! Wir haben in der letzten Zeit viel Unglück gehabt, aber so Gott will, wird es nicht lange währen, bis die Sache glücklich zu Ende geführt ist und sie foll uns unsere Ehre und das Vertrauen der Bevölkerung wieder erringen! Ich bin kein Mann von nd Festtagen u aus Karthal öffengericht, ztprachen word esen an, daß andelt habe, d perden müsse, u #ltig sei. Die Revision ein, de Oberstaatsanal Beder die Kabin pelche die äußer Festage betreffe, pelcher sich auf ezöge, und eben hemeine Landes ine geeignete## peit über den 9 837 hinausgehe ächlich gede es bungen, welche — Zur War luger Männer u. vorziehen, möge Opfer eines Kur Fabrikarbeiter ar Auf ein Beschwü on einem soge borden war. D doch derart, da gaus begab, wo ung zu weit vor beleistet werden! Rann starb unte — Der Sa #emeinen ein g beizen beginnt banchen Orten ##her der Witt #istet und läßt, ##erläuft, eine bffen. Auch u achrichten gün rken, in denen Frost zerst blüht und vo heint; die Son Wetters v# elen Worte rflossenen so— ehe sterm an körder gest telle gescha ver Person Der Che and. 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Da ähnlicher Schwindeden letzten Tagen bi man, daß man d Schwindlerin erdi Sachuung, don 3 nd Festtagen untersagt, war nämlich der Rentner . aus Karthaus angeklagt, aber sowohlt vom Schöffengericht, wie von der Strafkammec, freiesprochen worden. Letztere nahm zwar als erviesen an, daß M. gegen die Verordnung gehandelt habe, daß er aber doch freigesprochen perden müsse, well die Verordnung nicht rechts##ltig sei. Die Staatsanwaltschaft legte hiergegen Revision ein, deren Zurückweitung aber von der Oberstaatsanwaltschaft selbst beantragt wurde. Beder die Kabinettsordre vom 7. Februar 1837, belche die äußere Heilighaltung der Sonn= und Festtage betrefse, nach 9 366 des N.=St.=G.=B., velcher sich auf Störungen der Sonntagsruhe ezöge, und ebensowenig das Gesetz über die Allemeine Landesver##altung von 1883 könnten Eine geeignete Grundlage für eine allgemeine so weit über den Rahmen der Kabinettsordre von 837 hinausgeheade Veordnung bieten, denn thatsächlich gede es eine große Zahl von JagdausAbungen, welche die Sonntagsruhe nicht stören. Zur Heilkunde. — Zur Warnung für solche, welche den Rat luger Männer und Frauen demjenigen von Aerzten vorziehen, möge folgender Fall dienen. Das Opfer eines Kurpfuschers wurde ein jugendlicher Fabrikarbeiter aus Langendreer. Derselbe hatte Auf ein Beschwür Heilpflaster gelegt, welches ihm von einem sogenannten„Privatarzte“ gegeben worden war. Das Geschwür verschlimmerte sich doch derart, daß er sich ins hiesige Diakonissenaus begab, wo ihm leider, weil die Blutvergifung zu weit vorgeschritten war, keine Hülfe mehr beleistet werden konnte. Der junge unglückliche Mann starb unter unsäglichen Schmerzen. Deeknsaite vortragen zu haben. In größeren Gebieten, den ößtliche. Provinzen- leidet sie unter Dürre, in den westlichen dagegen unter übergroßer Näsß. Den Haser wird an vielen Orten vom Unkraut überwuchert, auch zeige sich der Drahtwurm. Immerhin geht die Note im Durchschnitt noch über das Mittel hinaus. Die Kartoffeln sind im allgemeinen ungleichmäßig aufgelaufen; in vielen Niederungen ist das Saatgut versault. Auf größeren Gütern konnte die Aussaat zum Theil erst Anfang Juvi beendet werden. Recht erfteulich, lauten die Berichte über den Klee. Die Heuernte ist auf trockenen Wiesen in vollem Gange und liefert gute Erträge; dagegen haben die Flußwiesen die Hoffnungen größtentheils nicht erfüllt. zieben. sung wird unseren ing gereichen, welche des Kammergerichts t hat. Auf Grund Ernteaussichten. — Der Saatenstand in Preußen ist im allemeinen ein guter bis mittlerer. Der Winterheizen beginnt stark zu schossen und zeigt an banchen Orten sogar bereits Aehren; er hat #sher der Witterung am besten Widerstand geistet und läßt, falls die Blüthe ohne Störung ##erläuft, eine durchaus befriedigende Ernte erpffen. Auch über den Winterroggen lauten die achrichten günstig; abgesehen von einzelnen Be#rken, in denen die Blüthe durch Regen, Sturm der Frost zerstört wurde, hat er meist gut abblüht und voll angesetzt. Am wenigsten gut heint die Sommergerste den schnellen Wechsel Wetters von der anhaltenden Nässe zur id ann hellen Tage e! erjenige, den dieser dies als Warnung Stelle verläßt, der aller Achtung für kigenschaften halten sache auch sein mag er unangenehmen Sicher wird sich in welcher sdie begezeichneten Fähigund sah den Chef immer mit gerunpreßten Lippen da. ne Lektüre beendet auf einen ganzen if verzweifelt aus: ore! Immer und vmögen so wenig Chef!“ erwiederte Wir haben in der t, aber so Gott en, bis die Sache ind sie foll uns n der Bevölkerung kein Mann von elen Worten. Heute ist Mittwoch. In der #rflossenen Nacht wurde der Mord verübt. so— ehe sieben Tage und sieben Nächte, von esterm an gerechnet, verstrichen sind, wird der körder gefunden werden, alle Beweise zur stelle geschafft sein. Wir werden nicht allein Besitz seines Namens, sondern auch in dem ner Person sein.“ Der Chef erhob sich und reichte mir die and. „Haben Sie Dans für Ihra Worte, Moore! habe mich nicht in Ihnen geiert. Sie find Mann und dafür habe ich Sie stets gehalIch habe Ihr Gelübde, ich baue auf Sie. setze meine ganze Hoffnung in Sie. Wir beide stehen uns.“ Er seufzte tief auf und wandte sich ab. Ich ür ebenso erregt wie er: Es ward mir schwer, einer Erregung Herr zu werden. Unfähig, * Wort zu äußern, verneigte ich mich stumm #d verließ das Zimmer. Jetzt begann die Sache allen Ernstes. Jetzt #t es, Augen und Ohren offen zu halten! war kein gewöhnlicher Verbrecher, mit dem es zu thun hatte. Und vielleicht war auch Imldig die schöne, unvergleichliche Anny (Fortsetzung folgt.) Literarisches. — Metsterlich versteht es die so überaus beliebte Zeitschrift„Vom Fels zum Meer“(Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart, Berlin Leipzig), ihre Leser durch gediegene, abwechselungsreiche Unterhaltung wie prächtigen Bilderschmuck fortwährend zu überraschen und zu fesseln. Viel Interesse, zumal in der gegenwärtigen Reisesaison, beanspruchen wieder in den vorliegenden Heften 20/21 die reich illustrierten Aufsätze. Mit der Fülle des Inhalts geht eine geschmackvolle Anordnung des Stoffes. Hand in Hand, welche den Heften den Stempel echter Vornehmheit aufdrücken. — Das moderne Deutschland hat, was Moden anbetrifft, nie eine glänzeudere Vertretung gefunden, als in dem hierin unerreichten, tonangebenden großen Modenjournal„Große Modenwelt“, mit bunter Facher=Vignette, Verlag John Henry Schwerin, Berlir, welche das beste an künstlerisch ausgeführten Illustrationen und einen über alles orientirenden Modenbericht, sowie ausführlichste Beschreibungen bietet. Alle Buchhandlungen und Postanstalten nehmen Avonnements auf„Große Modenwelt“— nicht zu verwechseln mit Blättern ähnlichen Titels!— entgegen. Gratis Probenummern liefern erstere und der Verlag. — Das Duellwesen früherer Zeiten findet eine kraftvolle Illustration in dem Bilde„Ein gerichtlicher Zweikampf im Mittelalter," welches die zweiie Juninummer von„Mode und Haus“ Verlag John Henry Schwerin, Berlin, ziert. Letztere bietet uns von neuem den Beweis, daß „Mode und Haus“ wirklich ein Universalblatt für die Familie und das Haus und immer bestrebt ist, aktuell zu sein.„Mode und Haus“ koster nur 1 Mk. vierteljährlich mit Colorits und achtseitiger Romanbeilage 1,25. Mk. und ist von allen Buchhandlungen und Postanstalten zu beziehen. Gratis=Probenummern durch erstere und den Verlag: Da kommt Rezari eines Tages zum The aterschnrider und sieht bei dieser ben jungem Choristen arbeiten.„Mein Sohn“, redete en ihn an,„Du hast eine sehr schöne Stimme, wie, hoch kommst Du?“„Mit Mühe bis zum G!“„So, dann sing. A!“„Herr, das geht nicht.“ Sing A und dann H, oder ich will Dich....“„O, Herr, ereisern Sie sich nicht! K—H—A—H.“ „Bravo!“ rief Rozart!„Uebe Die= und Du wirst es weit in Deiner Kunst bringen. Und er hatte Recht!: Als der ehemalige Schneider starb, hinterließ er zwei Millionen Franken und einen in der ganzen Welt gefeierten Namen — Rubini! —(Eheleben auf Sumatra.) Ein reizendes Bild entwerfen französische Blätter von dem Ehrleben auf der Insel Sumatra. Das Vermögen des Hauswesens gehört dort der Frau und der Ehemann hat dort nur ein Ziel im Auge: die heißgeliebte Gattin— auf Sumatra wird jede Gartin heiß geliebt— zu bereichern. Ehescheidungen kommen sehr selten vor, vielleicht deshalb, weil die Eheleute nicht zusammen wohnen. Der Gatte besitzt ein besonderes Haus und begiebt sich nur am Abend zu seiner Frau. Söhne läßt man bis zu ihrem vierten Lebensjahre unter der Obhut der Mutter, dann wohnen sie mit dem Vater zusammen, während dieTöchter vom Tage ihrer Geburt an im väterlichen Hause wohnen. Wenn sie sich verheiraten, baut man ihnen ein Haus dicht bei dem Hause des Vaters. Wenn ein verheirateter Mann stirbt, wird vor dem Hause seiner Frau ein Mastbaum mit einer Flagge aufgestellt. Die Witwe hat erst dann das Recht, eine neue Ehe zu schließen, wenn der Wind die Flagge zerrissen hat. Das Loos der verheirateten Frau ist aber in diesem glücklichen Lande so beneidenswerth, daß die Witwerschaft dort beschwerlicher ist, als in andern Ländern. Deshalb verkauft, man auf Sumatra sehr leichte Stoffe, echte Musselingewebe, die eigens für die Herstellung von„Trauerflaggen“ bestimmt sind. Die sanfteste Brise, das schwächste Windwehen, reißte die dünnen Fahnenstoffe entzwei und kaum sind einige Wochen ins Land gegangen, so hat die junge Witwe bereits einen Tröster gefunden —(Modern.) Max(zu seinen Eitern, die ihn wegen einer Unart bestraften):„Diese Behandlung hab ich jetzt satt!... Ich werd mir nächstens einen Verleger suchen und„Enthüllungen“ herausgeben!“ —(Belohnung.) Schmieren=Direktor:„Wer heute am bravsten spielt, kriegt morgen die Rolle, in welcher er auf der Bühne eine Leberwurst zu verzehren hat!“ Buntes. — Ein eigenartiges Geschick hat einen der bekanntesten Berliner Finanziers betroffen. Der auf viele Millionen geschätzte Herr ist nach Berliner Blättern von der fixen Idee befallen, Hungers sterben zu müssen. Um ihm diese unglückliche Vorstellung auszureden, ist man auf den Gedanken verfallen, Effektenbestände aus seinem Besitz zu veräußern und ihn die dafür eingehenden Kassenposten selbst buchen und kontrollieren zu lassen. Der Andlick des Geldes soll den Unglücklichen von seinem Hungerwahn kurieren. —(Was aus einem Schneider werden kann!) Ende der dreißiger Jahre war am Theater zu Bergamo in Italien ein Chorist engagirt, der aber außerdem, um seine alte Mutter besser unterstützen zu können, nebenbei noch als Schneidergeselle thätig war. Dieser Geselle hatte durch seinen hübschen Gesang die Aufmerksamkeit des berühmten Sängers Rozari erregt, welcher sich vornahm, den Burschen einmal anzusprechen. Das gelang ihm sonderbarerweise nicht. Albumblätter. Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort. Wie die Flamme nicht verarmet, Zündet sich an ihrem Feuer Eine andre wachsend fort. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Munsterischer Anzeiger Münster i. W. 2 Ausgaben täglich in größtem Format. Auflage 19.500 Eremplare. Bezugspreis: vierteljährlich 1 Mk. 25 Pig. Inserate 18 Pfg., von außerhalb des = Reg.=Bez. Münster 20 Pfg. für die Zeile. Wirlbunrs vom Sauerland und Umgegend. 20 Blätter. Preis 1 Mk. enthaltend bunte Ansichten von Arnsberg, Meschede, Warstein, Brilon, Marsberg, Fredeburg, Berleburg, Laasphe, Siegen Heilung+ Nr. 76. # d. d. Naturheilverf. ohne Arznei und Berufsstör d. schwersten Unterleibs=, rheum., Mag.=, Nervenl.=, Asthma, Flechten, Mannesschwäche, veraltete Harnröhr.=u. sämmtl. Frauenkrankh. Auswärts briefl., absol. sichere Erf. Kuranstalt Berlin, Friedrichstr. 10. Direktor Bruckhoff. □ Bei Anfragen Retourmarke erbet. (42) u. 8. W. Zu haben bei M. Friedländer, Brilon. Sandlosten A um Verückung AITRTEFER W e eichmnfüerden! S.Matheus. Berin Kaiser hühenstel Jetzt Schicklerstraße 4. Große Perliner System Kuhn. Nicht mehr Rothes Schloß! Sondern jetzt nur Berlin W., Leipzigerstraße 117/118. Hohenzollernhaus. Gründlichste theorethische wie praktische Ausbildung in Herrenschneiderei, Damenschneiderei, Wäscheschneiderei nach dem bewährten, allgemein als sicherstes anerkanntes System Kuhn. Eleganter Schnitt! 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Es ist dies das bekannte Verdanungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ullrich'sche Kräuter-Wein. Dieser Kräuter=Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit utem Wein bereitet, und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuter=Wein beseitigt alle Störungen in den Blutgefäßen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachenden Stoffen und wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blutes, Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter=Weines werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht äumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, ätzenden, Ge) undheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome, wieKopfschmerzen, Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen(veralteten Magenleiden um so heftiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. Stuhlverstopfung zen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Blutanstauungen in Leber, Milz und Pfortadersystem(Hämorrboidalleiden) werden durch Kräuter=Wein rasch und gelind beseitigt. KräuterWein behebt jedwede Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssyfrem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untauglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Bagekis, eilichte Kurse grah, Ttutmängel, Enllräftung sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines krankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemüthsverstimmung, sowie häusigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, siechen oft solche Kranke langsam dahin. Kräuter=Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. Kräuter=Wein steigert den Appetit, fördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beschleunig und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Kräfte und neues Leben. Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiven beweisen dies. Kräuter=Wein ist zu haben in Flaschen à K 1,25 u. 1,75 in Briton, Bigge, Warstein, Rüthen, Belecke, Ramsbeck, Büren, Meschede, Fredeburg, Medebach, Usseln, Adorf Niedermarsberg, Fürstenberg, Corvach, Eslohe, Arnsberg u. s. w. in den Apotheken. Auch versendet die Firma„„Hubert Ullrich, Leipzig, Weststraße 82“, 3 und mehr Flaschen Kräuterwein zu Originalpreisen nach allen Orten Deutschlands porto= u. kistefrei. Vor Nachahmungen wird gewarnt! Man verlange ausdrücklich Hubert Ullrich'schen Kräuterwein. Gelenk=Entzündung. Mein Kräuterwein ist kein Geheimmittel; seine Bestand theile sind: Malagawein 450,0, Weinsprit 100.0, Glycerin 100,0 Rothwein 240,0, Ebereschensaft 150,0, Kirschsaft 320,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, amerik. Kraftwurzel, Enzianwurzel, Kalmuswurzel aa 10,0. Seit drei Jahren war ich mit rheumatischer Gelenkentzündung, chronischem Gelenkrheumatismus mit Anschwellungen behaftet, in einer Weise daß ich vielfach arbeitsunfähig war. Bei Bewegungen empfand ich ein lebhaftes Stechen; als Folgeerscheinung trat eine außerordentliche Schwäche und Kraftlosigkeit im ganzen Körper, besonders aber in den Beinen ein, so daß ich kaum gehen konnte. Da ich trotz aller Kuren, die ich gemacht habe, keine Heilung finden konnte, habe ich mich, durch Geheilte veranlaßt, an die Privatpoliklinik in Glarus gewandt. Diese Anstalt hat mich dann brieflich behandelt und wie ich heute uu meiner Freude bezeugen kann, von meinem hartnäckigen Uebel vollkommen befrei Die Schmerzen und Anschwellungen sind verschwunden; die Kräfte sind rückgekehrt; ich kann jetzt meine Arbeiten ohne Mühe verrichten und meinem Verdienst ohne Beschwerde alle Tage nachgehen. Ich spreche für diese Heilung öffentlich meinen Dank aus, bin auch gerne bereit, allen die sich für den Fall interessiereng Auskunft zu ertheilen. Haagen bsLörrach i Baden, den 14. April 1898. Geor# Säger, Fabrikarbeiter. Die Echtheit der Unterschrift des Georg Säger bieg beurkundet. Haagen Baden, den 14. April 1898. Müller, Bürgermeister. Adressen „Privatvollklinik, Kirchstraße 405, Glarus“(Schweiz). Vonneratn den 30. Juni. Eichem Diesto ind kostet in Brilo sei den Filial=Expe Mk. 25. Pf. und f. vierteljahrli sen mit 10 Pf. die Kaum berechnet. 9 en bei uns ersch Lufgenommen werd ur 15 Pf. die 14 Dem Be uf den Anze k. Mts. I 898 werden hachen gebete Ar Poliz Auf Grund de ber die Polizeiver H. S. S. 265) er die Allgemein buli 1883(G. 6 Immung des Kre olizeiverordnung § 1. Das B Barnungstafeln u. anums, der zugeh sbesondere auch unnels und Bah ahnstrecke Brilonrilon ist Unbefug § 2. Auch ein im§ 1 bezeich nannten Bahnlin d Ueberfahrten b ndet ein solches Ein Kriwinal=I Germain: E er liegt Palast I* Granit auf eleganten d die schöne schen Grün ver hen Anstrich: * Wohnhäuser. ue vertünden #. das aristokre uhi ganz durch Erchen sind hier Am Vormitt Esth Avenue. Da hält die ter vier Wänd ngen der verfl engen der komn Wenn aber d Tag sich sein für die Bewo M. Friedländer's Buchdrueickerei Beilo