ap v. d. Heya W. Eisengießerei un miede, ten auf Lager obilen“ ausziehbarem Röhren kessel(kant. Feuerbüchse ende geheilt ihpf. tt. inkeliteit. inlumsausen, Influenza ete. =Volta=Kreuz ktro=Volta=Uhr G. K. 88503 Dankschreiben derjenigen as Volta-Kreuz oder die sen. Bei Personen, die =Kreuz oder die Voltabeitet das Blut und das tormal und die Sinne st, was ein angenehmes ewirkt und die körperliche aft erhöht. Das VoltaVolta=Uhr werden unnackten Brust getragen. uz od. Uhr, bestehend aus lement nur Mk. 1,20. pel-Volta=Kreuz el-Volta-Uhr, elektrischen Elementen, #asche Wirkung. Stück Mk. 3.— ing des Betrages und rto(auch Briefmarken) ahme 20 Pf. mehr. Es giebt werthlose man bestelle nur bei eingetragenen Firma: n N.O. 18, Kaiserstr. 35. Nr. 60. oumebene den 21. Mai. * 1898 62. Jahrgang Erscheint Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends und kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk.15 Pf. bei den Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren Du. W—, Fiu Zurch die Post bezogen 1. Mr. 45 Pf. vierte. jah#lieh. Inserate und Anzeigen werden mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Kaum berechnet. Anzeigen ec., welche gleichzeitig im den bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger, auf genommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 15 Pf. die 1ewpaltige Pettzeile oder deren Raum. Kreisriatt für den Kreis Briton. dition dieses Blattes werden portofrei unter##### Anzeiger und amtlichen Unsere Filial=Expeditionen für Nied Marsberg und Büren, sowie sämmt Annoncen=Expeditionen nehmen Anzeigen den Anzeiger entgegen. s Cigarrenaus Hamburgs eld sparen Sie nd bleiben mein dauern enn Sie einen Versug matra=Deckblatt Cigars nlage machen.— Ver ück zur Probe für 5 M. Einsendung des Be## gegen Nachnahme und mit jeder Raucher einen erhält jeder Bestellen gratis stück 300 Eigarren ese Vergünnigung ha kai er. Gültigkeit, aus Mal und nicht be n. #r, Versandthaus imburg, Vilhelmstr. 4. für die Monate Mai und Juni gehmen die betr. Postämter und die Exped. d. Bl. Bestellungen auf den Anzeiger entgegen. Gedenktage für den Monat Mai. 2. Mai 1813. Schlacht bei Großgörschen. 4." 1848. Ausrufung der Republik in Paris. "„ 1 8 2 1. N a p o l e o n I. g e s t o r b e n. v.„ 1859. Alexander v. Humbold gestorben. 9.„ 1805. Schiller stirbt in Weimar. 0.„ 1631. Zerstörung Magdeburgs durch Tilly. „ 1618. Anfang des 30jährigen Krieges. v.„ 1871. Unterzeichnung des Frankfurter Friedens. 8." 1848. Beginn der Nationalversammlung in Frankfurt a. M. "„ 1804, Napoleon I. wird Kaiser. " 1848. Beginn der preuß. Nationalversammlung. " 1849. Dreikönigsbündniß in Berlin. „ 1453. Eroberung Konstantinopels durch die Türken. ).„ 1814. Erster Pariser Friede. 1.„ 1740. Friedrich der Große besteigt den Thron. runksucht nach 22jähriger e, zur sofortigen g, mit, auch obne lehen, keine fen sind 50 Pfg. en. Man adrese t Villa Chrise. Berlin, 18. Mai. Der Landtag heute Vormittag von Seiner Majestät dem Meine erste chinesische Mahlzeit. (Fortsetzung.) hoffte über diesen zweiten Gang dadurch Inwegzukommen, daß ich recht lange mit meinen ,#.#herumfischte. Ja, wenn nur meine bibe Nachbarin nicht gewesen wäre! Kichernd kobachtete sie meine Versuche, dann erbarmte sie ib meiner, der dieses Erbarmen gar nicht wollte! sie nahm ein Stückchen aus ihrer Schale und vob es mir in den Mund. So wurde ich auch fährend der folgenden Gänge bald von rechts, ald von links gefüttert, mein Schälchen Reissein wurde immer wieder halbgeleert weggesommen und durch ein neues gefülltes ersetzt. kun bemerkte ich erst, auf welche Weise dies gehah: Auf einem Seitentischchen standen zwei Peingefäße in heißer Kohlenasche. Die halbgecerten Schalen wurden bei jedem Gange vom K genommen und die Reste in das eine Geeb zusaumengegossen; dann wurden die Schalen us dem andern wieder gefüllt. War dieses ter geschöpft, so holte sich der Mundschenk den Pein aus dem andern Gefäß, in welchem die Lsammengesetzten Reste mittlerweile wilder warm worden waren! Peun Uhr. Immer noch wurden neue GeDee uufgetragen— es mochte wohl der zwölfte Kaiser und König im Weißen Saale des Königlichen Schlosses mit folgender Thronrede entlassen worden: Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern des Landtags! Bei Beginn dieser Legislaturperiode habe Ich dem Vertrauen Ausdruck gegeben, daß Mein Bestreben, den Bedürfnissen des Landes überall gerecht zu werden, in Ihrer Mitarbeit eine sichere Stütze finden werde. Meine Zuversicht hat sich erfüllt. Mit Befriedigung blicke Ich auf das während dieser arbeitsvollen fünf Jahre in gemeinsamer Thätigkeit Erreichte zurück. Zur dauernden Befestigung unseres Finanz= wesens ist eine Reihe von Maßnahmen eingeführt; insbesondere werden die Konvertirung der vierprozentigen Anleihen, die Aufstellung bestimmter Grundsätze für den Haushaltungsplan, die Wiedereinführung der obligatorischen Schuldentilgung und die Verabschiedung des Gesetzes, betreffend den Staatshaushalt, wesentlich dazu beitragen, auch für die Zukunft ein wohlgeordnetes Finanzwesen zu sichern. Die Finanzlage des Staates hat sich in der abgelaufenen Legislaturperiode fortgesetzt günstiger gestaltet. Während die ersten Jahre noch Fehlbeträge aufwiesen, haben die letzten Jahre mit Ueberschüssen abgeschlossen. Diese erfreuliche Entwickelung hat es möglich gemacht, die wachsenden Bedürfnisse auf allen Gebieten des Staatslebens in ausgiebiger Weise zu befriedigen. Die Ausgaben in allen Verwaltungszweigen haben bedeutend erhöht werden können, und eine Reihe seit längerer Zeit ungelöster Aufgaben ist nunmehr zur Durchführung gelangt. Die Lage der Beamten hat sich durch die Einführung des Systems der Dienstaltersstufen, die erhebliche Vermehrung der etatsmäßigen Stellen, die Anrechnung bestimmter Jahre für die Diätarien, die Erhöhung der Wittwenpensionen, die Aufhebung der Dienstkautionen wesentlich verbessert. Vor Allem ist es gelungen, die im Jahre 1890 begonnene allgemeine Erhöhung der Beamtengehälter nunmehr zum Abschluß zu bringen. Nur die Neuregelung der Gehälter einiger Klassen der Unterbeamten wird den Landtag in der nächsten Session noch beschäftigen müssen. Den seit Jahren hervorgetretenen Wünschen auf Verbesserung der Lage der Volksschullehrer ist durch das Gesetz vom 3. März v. Is. entsprochen worden, durch welches das Ziel erreicht worden ist, den Lehrern ein festes, den örtlichen Verhältnissen angemessenes Einkommen zu sichern. Mit Freude begrüße Ich nicht minder das Gelingen einer Verständigung zwischen den betheiligten staatlichen und kirchlichen Instanzen über die Neuregulirung der Gehaltsverhältnisse der evangelischen und katholischen Geistlichen. Ich hoffe zuversichtlich, daß die Reform für Staat und Kirche von bleibendem Segen sein wird. Für die Förderung des Hochschulwesens und des gewerblichen Unterrichts, für die wissenschaftlichen und Kunstanstalten sind erhebliche Mittel bereitgestellt worden. Die Neuordnung der Staatseisenbahnverwaltung hat sich in allen Theilen durchaus bewährt. Infolge des großen Aufschoungs der gewerblichen Thätigkeit hat sich der Verkehr der Eisenbahnen über Erwarten gesteigert. Zu meiner Befriedigung hat der Landtag sich bereit gefunden, aus den Ueberschüssen des Staatshaushaltes Meiner Regierung außerordentliche Mittel zur Verfügung zu stellen, um den stetig wachsenden Anforderungen des Verkehrs schneller und durchgreifender zu entsprechen. oder vierzehnte Gang dieses Banketts sein, und gar keine Aussicht auf ein baldiges Ende. Die Geschichte war recht langweilig: Mein Nachbar zur Rechten schob mir unter höflichen Verneigungen immer neue Bissen in den Mund, meine Nachbarin zur Linken kicherte fröhlich weiter und trank mir zu. Die anderen Gäste begannen ihre Befriedigung über die gebotenen Leckerbissen in einer Sprache zum Ausdruck zu bringen, zu der man keine chinesische Grammatik braucht, biedere, kräftige Naturlaute, die so recht von Herzen zu kommen schienen. Es war aber auch gar nicht anders möglich auf die vielen Zwiebeln, Knoblauch, die verschiedenen Oele, Fette, Wurzeln, Gemüse, Kräuter, Suppen, Leckereien, Präserven, Saucen, Fleisch= und Fischstückcen und den warmen Wein. „Odaliske bestand fest darauf, mit wir zu konbersiren. Sie fragte mich die allermerkwürdigsten Dinge, die von ihrem Nachbar zur Linken, meinem Dolmetscher, in erbärmliches Englisch übertragen wucden. Ich suchte meine Antworten durch Kopfnicken und Zeichen aller Art auszudrücken, um meinen Dolmetscher durch englische Antworten nicht in Verlegenheit zu bringen. Sprach ich wirklich mit ihm, so lachten die Dämchen alle laut auf und schrien yes, yes, was es nur Platz hatte: Clark benutzte foriwährend das Taschenruch, um die in seinen Mund geschobenen Bissen auf unmerkliche Weise zu beseitigen. Sein ganzes Diner mußte unter dem Tische liegen. Die Hitze, der odeur chinois, der in dem Raume herrschte, der warme Wein, die Gerüche der Speisen hatte den Wein für uns zwei Kaukasier geradezu unerträglich gemacht, und wir ermunterten uns gegenseitig durch Zeichen, den Tisch für einige Minuten zu verlassen. Der Gastherr schien diese Zeichen zu verstehen, denn er selbst stand nun auf und sprach mit einer Verbeugung gegen mich einige Worte, auf welche die ganze Gesellschaft sich von ihren Sitzen erhob. Endlich! Erleichtert sprangen wir auf unter dem Eindruck, die Sache wäre beendigt:.: Zeremoniös kam aber der Dolmetscher auf mich zu, um mir zu sagen, der Hausherr woünsche uns Gelegenheit zu geben, ausgezeichnete Sängerinnen Cantons zu hören und ein paar Pfeifen Tabak zu rauchen; dann würden wir das Diner fortsetzen. Welcher Schrecken! Es stand uns also noch eine zweite Auflage Knoblauch und Zwiebel, Oel und Fett bevor! Wir begaben uns in den anstoßenden Raum, wo uns die Dienerinnen der Dämchen die eigenthümlichen Wasserpfeifen der Chinesen zu rauchen gaben und langbezopfte Aufwärter Thee servierten. (Schluß folgt.) Für die Erweiterung des Staatseisenbahnnetzes, sowie für die Förderung des kräftig aufblühenden Kleinbahnwesens sind die verlangten Mittel bereitwillig von Ihnen gewährt worden. Behufs Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der Arbeiter und geringer besoldeten Staatsbeamten sind erhebliche Beträge bereitgestellt; der Förderung dieses bedeutsamen Ziels wird auch in Zukunft besondere Fürsorge gewidmet werden. Die Errichtung der Zentralgenossenschaftskasse und ihre weitere Ausstattung mit staatlichen Mitteln wird, wie schon die bisherige Erfahrung bewiesen hat, zur Hebung des Genossenschaftswesens und zur Sicherung einer billigen Kreditgewährung für die Mittelklassen in Stadt und Land beitragen und den Zusammenschluß der schwächeren Kräfte im Wirthschaftsleben fördern. Das Zusammenkommen der Städteverordnung und der Landgemeindeordnung für die Provinz Hessen=Nassau ist ein erfreulicher Fortschritt. An Stelle der vielgestaltigen, zum Theil veralteten Gesetze ist ein einheitliches Gemeindeverfassungsrecht getreten, welches sich an die im übrigen Staatsgebiete geltenden Grundsätze anschließt. Die schwierige Lage der Landwirthschaft hat nach wie vor die volle Aufmerksamkeit Meiner Regierung in Anspruch genommen, welche fortgesetzt auf die Hebung und Förderung dieses für unsere heimischen Verhältnisse hochwichtigen Gewerbes bedacht ist. Das Gesetz über die Landwirth= schaftskammern hat eine korporative Vertretung dev Landwirthschaft ermöglicht. Durch die in zehn Provinzen bereits erfolgte Errichtung solcher Kammern ist die werthvolle Mitarbeit dieser zur Wahrnehmung der Gesammtinteressen der Landund Forstwirthschaft gesetzlich berufenen Organe gesichert worden. Von der von Ihnen beschlossenen Einführung des gesetzlichen Anerbenrechts nicht nur bei Renten= und Anfiedelungsgütern, sondern auch bei Landgütern in der Provinz Westfalen und eintgen rheinischen Kreisen verspreche Ich Mir eine günstige Wirkung für die Erhaltung des für unsere soziale und wirthschaftliche Entwickelung so wichtigen bäuerlichen Grundbesitzes. Den Handelskammern ist ein erweiterter Wirkungskreis und größere Bewegungsfreiheit gegeben worden. Die Bewilligung von weiteren hundert Millionen Mark zur Anfiedelung von deutschen Bauern in den östlichen Landestheilen wird zusammen mit anderen Maßnahmen zur Stärkung des Deutschthums dienen, zugleich aber auch allgemein die wirthschaftlichen Verhältnisse dieser Landestheile zu heben geeignet sein. Mit besonderer Genuthuung habe Ich es empfunden, daß Sie die von Meiner Regierung für nothwendig erachteten Mittel zur Beseitigung der durch die Hochwasser des vorigen Sommers herbeigeführten Schäden bewilligt haben. Die zur dauernden Sicherung gegen Ueberschwemmungsgefahren eingeleiteten Vorarbeiten sind in kräftiger Förderung begriffen. Geehrte Herren! Der Rückblick auf die abgelaufene Legislaturperiode ist ein erfreulicher. Zahlreiche Reformen sind zur Durchführung gelangt, langempfundene Bedürfnisse konnten befriedigt werden, und fast auf allen wichtigen Gebieten des öffentlichen Lebens sind erhebliche Verbesserungen erzielt worden. Diese Ergebnisse sind nicht zum Wenigsten Ihrer treuen Arbeit und dem verständnißvollen Entgegenkommen zuzuschreiben, welches Meine Regierung bei Ihnen gefunden hat. Am Ende einer zehnjährigen Regierungszeit empfinde Ich mit aufrichtigem Danke, daß die bereitwillige Mitarbeit der Landesvertretung Mir Mein landesväterliches Bestreben, die Wohlfahrt Meines Volkes zu fördern und zu heben, in hohem Maße erleichtert hat. Hieraus schöpfe Ich zugleich die Zuversicht, daß es unter Gottes gnädigem Beistand auch in der Zukunft gelingen wird, das Erreichte festzuhalten und den neuen Aufgaben, welche unsere Zeit in immer steigendem Umfange stellt, zum Segen unseres theuren Vaterlandes gerecht zu werden. Politische Kachrichten. Fankfurt a. M., 18. Mai. Heute, am fünfzigsten Gedenktage der Eröffnung des Frankfurter Parlaments, wurden im Kaiserscale des „Römer“ die ehemaligen Mitglieder der Nationalversammlung Dr. W. Jordan=Frankfurt a. M., D. G. Mosing=Wien, Professor Sepp=München, v. Mayfeld=Schwanenstadt(Oesterreich), Landgerichtspräsident Schorn=Bonn von dem Magistrat der Stadt Frankjurt feierlich begrüßt. Bei der Festlichkeit waren der Magistrat, die Stadtverordneten und zahlreich geladene Gäste anwesend. Oberbürgermeister Adickes begrüßte die Theilnehmer an dem Feste in längerer Rede und brachte den Willkommentrunk aus silbernem Pokale dar, worauf Professor Sepp in längerer Erwiderung den Dank der Gefeierten aussprach. Heute abend findet ein Festkommers statt. Wien. Das„Fremdenblatt" betont die große Bedeutung der Zugeständnisse eines Gegenbesuches durch den Kaiser von China beim Prinzen Heinrich von Preußen und sagt: In diesem Zugeständniß spricht sich der Wandel der Zeit und das Aufsteigen Deutschlands zur Colonialmacht aus. Der Besuch des Prinzen Heinrich in Peking ist trotz der Inbesitznahme von Das merkwürdigste Mädchen der Erde. Ein menschliches Wunder im wahrsten Sinne des Wortes ist die Tochter eines Mestizenpaares auf der Insel Trinidad in Westindien. Die jetzt 26jährige Evatima Tarso hat sich zwar nie in der Oeffentlichkeit gezeigt, doch ist sie sehr vielen Aerzten in Indien, Australien und Amerika bekannt. Bis jetzt ist dieses wunderbare Wesen all den studierten Männern, die unzählige Experimente mit dem Mädchen angestellt haben, ein geheimnisvolles Rätsel geblieben, dessen Lösung voraussichtlich keinem Menschen gelingen dürfte. Ein englischer Arzt, der die Reise nach dem fernen Indien nicht scheute, um sich vou der Wahrheit der wunderbaren Berichte, die ihm über die Tarso zu Ohren kamen, zu überzeugen, erzählt nun folgende Thatsachen: Das merkwürdige Mädchen hat nie in ihrem Leben das Gefühl des Schmerzes kennen gelernt. Miß Tarso ist vollkommen gefeit gegen jede Krankheit, selbst das stärkste Gift kann ihr nichts anhaben. Tiefe Nadelstiche in das weiche Fleisch ihres Körpers und unter die Nägel ihrer Finger, die Berührung eines rotglühenden Eisens oder ein derber Messerschnitt bedeuten diesem Weibe gar nichts. Sie empfindet nicht das geringste Unbehagen und nach einigen Stunden ist jede Wunde geheilt: Noch seltsamer erscheint jedem Arzte die sonderbare Fähigkeit, die Zirkulation ihres Blutes völlig in der Gewalt zu haben. Ein Durchschneiden der Pulsader hat bei diesem Phänomen durchaus nichts auf sich. Miß Tarso läßt spasseshalber den roten Strahl hoch aufspritzen, und wischt im nächsten Moment die Blutspuren von der Wunde, aus welcher ohne ihren Willen kein Tropfen weiter entweichen kann. Lächelnd spielt das Mädchen mit den giftigsten Schlangen, die sie oft erst durch Kneifen zum Biß reizen auß. Der Biß einer Kobra hat auf sie kaum die Wirkung, die der Stich eines harmlosen Insekts auf ein gewöhnliches Menschenkind ausübt. Die Bazillen der tödtlichsten Krankheiten sind ihrem Blute übermittelt worden, doch ohne den mindesten Einfluß zu haben. Dr. Playfaire, der sich tagelang mit diesem Weltwunder beschäftigte, ist der Meinung, daß der Grund der vollkommenen Empfindungslosigkeit in der gänzlichen Isolierung der Gefühlsnerven von dem Hauptnervensystem zu suchen sei. — Das Singen der Telegraphendrähte hat weder mit dem Magnetismus noch mit der Elekt ricität etwas zu schaffen, sondern ist einfach die Folge der Vibration, in welche sie durch seitliche Luftströmungen, im gewöhnlichen Leben Wind genannt, versetzt werden. Kiautschou nur ein Besuch der Freundschaft und verfolgt auch schwerlich andere Ziele, als den Kaiser, dem Hofe und dem Volke von C einen deutlichen Begriff von Deutschland und seiner freundschaftlichen Gesinnung beizubringe und die sonstigen Beziehungen zu erleichtern. Paris. Das Blatt„Menschenrecht“ meldet Major Esterhazy wurde in einem Modemagazin# plötzlich irrsinnig. Paris. Die hiesige Ausgabe des„NewYork Herald“ meldet aus Manila, die spanischen# Behörden seien eifrig bemüht, die Aufständischen zur Treue für Spanien zu bewegen. In der Umgebung von Manila und in fast allen Provinzen herrsche Ruhe; nur in zwei Provinzen set eine aufständische Bewegung eingetreten. Dey Geschäftsverkehr in Manila ist theilweise wieden aufgenommen und die Läden wieder geöffnet. Washington. Die Unzufriedenheit üben die letzten Mißerfolge ist im Zunehmen begriffen Es mehren sich die Stimmen, welche den Seng anklagen, das Land unvorbereitet in den Krie gestürzt zu haben. Man ist entrüstet über d### planlose Kriegführung und wirft dem Admirc Sampson Unsähigkeit zur Bekleidung eines Flotten kommandos vor. In offiziellen Kreisen schiel man alle Schuld an den Mißerfolgen der Pressch zu, welche durch Registrierung jeder Schiffsbes# wegung den Spaniern die besten Kundschafterdienst leiste. Prasident McKinley hat dieserhalb di strengste Zensur verfügt gegen die Presse bezügg lich der Verbreitung militärischer Nachrichten. Washington. Während die Beziehungen# zwischen den Vereinigten Staaten und Großbri# tanien sich immer herzlicher gestalten, ist oon Verhältniß Amerikas zu Frankreich nicht so, win es die Behörden in Washington wünschten. Die Reciprocitätsverhandlungen zwischen Washingto## und Paris sind gegenwärtig so gut wie suspen dirt. Die Haltung der französischen Regierung wird auf Sympathieen für Spanien zurückgeführ Andererseits nehmen die Reciprocitätsverhandlunge der Vereinigten Staaten mit England bezüglich der westindischen Inseln einen befriedigende Fortgang; auch Kanada dürfte bald mit den Ver einigten Staaten in gegenseitige Verhandlunge## treten. 000 Mittheilungen aus dem Kreist Brilov, 20. Mai. Der Magistrat lä# heute durch die Schelle bekannt machen, daß d## Verwaltung der hiesigen Stadtkasse vorläuf dem Herrn Kirchenkassenrendanten Hillebran übertragen ist. Wären mehrere Dräthe von verschieden# Stärke und Spannweite, nach den Gesetzen d### Schalltheorie gestimmt, vorhanden, so würde schmelzende Accorde hören, wie bei der Aeols harfe, welche eben auch nur dann tönt, wen in sanfter Luftzug ihre Saiten, welche zur Ver tärkung des Tones auf einen Resonanz soden gezogen sind, in Schwingung setzt, eis heftiger stoßzweise wehender Wind macht sie ver tummen oder in grellen Dissonanzen aufschreien So hört man das fragliche Singen auch nich venn der Wind eine der Drathleitung gleichlat# ende Richtung hat, und eben so wenig, wen derselbe gleichwohl seitlich, aber ungleich, und ierend und jeden Augenblick die Richtung ändern weht, wohl aber im stärksten Grade, wenn#### stetiger horizontal gehender Luftstrom den durc sein eigenes Gewicht mäßig gespannten Dratsunter einen rechten Winkel trifft, eine Erscheinung welche häufiger des Abends und Nachts, als an Tage stattfindet. Süter: Nachbarstadt letzten Zeit h insofern unter „Einbrecher“ schreckend zu einer Art BeOeffnungen g hatte sich der immer einer der Frau Wi unge Mädche Kesser dedrot von seinem Ot chlafende Sch erwacht und fliehen gezwur forschungen u Erregung übe Zeit bei Fra bruchsversuch derartig erreg dorf ein Betre zur Verfügun oder die Thl als wie zu er entlarbt wort selbst zur Auf die Entdeckung Familie fremt man es nämli fernten Vern einem 18 jähri in Haft genor freien Fuß ge von neuem bereits die Th führung des richtsgefängni Emmer absichtigte der aus dem bena halber hier au Elten zurückzu eines Schlagan und nach weni — Die 6 amerikanischen worden. Wie die Getreideft heute auf 90 Pf. bei Ausbr. zent gestiegen Kriegsrisiko be Werte für di Dampfer nach —(Poesie und Prosa.) Sie:„Nicht wah an dieser herrlichen Aussicht kann man sich#### nicht satt sehen?“— Er:„Hast Recht, Altz geh'n wir in ein Restaurant, ich hab auch Hunger!“ — T Folge ha und Weit (Art genl Abei Zeite Landwirt Jahren vo7. Jea Fostite, der Raup gewandt falschen krankheit, bäumen, Runkelrü das erste Die höch Bekämpfu vorjährig Hamburg große si der Freundschaft und mndere Ziele, als den em Volke von C von Deutschland undbesinnung beizubringe igen zu erleichtern. „Menschenrecht“ meldet, 1 einem Modemagazing Ausgabe des„NemManila, die spanischen üht, die Aufständischen zu bewegen. In der nd in fast allen Pro in zwei Provinzen s## ing eingetreten. Dey ist theilweise wieden sen wieder geöffnet. ie Unzufriedenheit üben m Zunehmen begriffen ten, welche den Seng bereitet in den Krie ist entrüstet über d# d wirft dem Admirch bekleidung eines Flotten iziellen Kreisen schiel Mißerfolgen der Pressch erung jeder Schiffsbes# esten Kundschafterdienst ey hat dieserhalb d## egen die Presse bezügg ärischer Nachrichten. ährend die Beziehungen# Staaten und Großbri# her gestalten, ist oo# frankreich nicht so, wi ngton wünschten. 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Seinen Kopf hatte er mit Leiner Art Beutel verhüllt, wobei für die Augen Oeffnungen gelassen waren. Derartig verkleidet, hatte sich der Mensch über Nacht in das Schlafhimmer einer etwa 20jährigen verlobten Tochter der Frau Wittwe Güth eingeschlichen, hatte das unge Mädchen geknebelt und außerdem mit dem Messer dedroht. Der Verbrecher mußte schließlich von seinem Opfer ablassen, da die im Nebenzimmer schlafende Schwester durch das entstandene Geräusch erwacht und der Mensch durch ihre Hilferufe zu fliehen gezwungen war. Eifrig wurden die Nachforschungen nach dem Verbrecher geführt. Die Erregung über diesen wie über einen vor kürzerer Zeit bei Frau Greve verübten ähnlichen Einbruchsversuch hatte in Gütersloh die Gemüther derartig erregt, daß dem Bürgermeiste Mangelsdorf ein Betrag bis zu 1000 Mk. für denjenigen zur Verfügung gestellt worden war, welche den oder die Thäter ausfindig machten. Schneller als wie zu erwarten stand, ist nun der Verbrecher entlarvt worden. Hatten schon die Verbrecher selbst zur Aufregung beigetragen, so nicht minder die Entdeckung derselben. Nicht mit einem der Familie fremden und verkommenen Menschen hat man es nämlich zu thun, sondern mit einem entfernten Verwandten der betreffenden Familie, einem 18 jährigen Burschen. Vorgestern bereits in Haft genommen, war er gestern wieder auf freien Fuß gesetzt worden; bald darauf erfolgte von neuem seine Verhaftung und er hat auch bereits die That gestanden, worauf die Ueberführung des Burschen in das Bielefelder Gerichtsgefängniß geschah. Emmerich, 18. Mai. Gestern abend beabsichtigte der Schreinermeister Arnold Rademaker aus dem benachbarten Elten, der sich Geschäftehalber hier aufgehalten hatte, mit dem Zuge nach Elten zurückzukehren, als er plötzlich in Folge eines Schlagaufalles auf dem Bahnsteig niederfiel und nach wenigen Augenblicken verschied. wieder. Man wende sich an Jean SouheurAntwerpen, dann erhält man eine das Fostit betreffende Broschüre gratis und franko. Der Versandt erfolgt ab deutschen Lägern. Havdel und Industrie. — Die Getreidefrachten sind durch den spanischamerikanischen Krieg sehr in die Höhe geschnellt worden. Wie aus Hamburg berichtet wird, ist die Getreidefracht von Amerika nach Europa bis heute auf 90 Pf. bis 1 Mk, gegen 40 bis 50 Pf. bei Ausbruch des Krieges also um 100 Prozent gestiegen. Die Assekuranz=Prämie gegen Kriegsrisiko beträgt 1/8 Prozent vom deklarierten Werte für die prompte Verschiffung neutraler Dampfer nach atlantischen Häfen. .) Sie:„Nicht wah cht kann man sich#### :„Hast Recht, Alt int, ich hab auch sch Landwirthschaftliches. — Der verflossene milde Winter wird zur Folge haben, daß im Sommer der Obst=, Gartenund Weinbau von Ungeziefer und Parasiten aller Art geplagt sein wird. Deshalb ist angebracht, bei Zeiten den Kampf gegen diese Feinde der Landwirthschaft aufzunehmen. In den letzten Jahren sind am Rhein wit bestem Erfolge die Souheur in Antwerpen fabrizierten Fostite,(Pulver und Brühe) zur Vernichtung der Raupen, Schnecken, Blatt= und Blutläuse angewandt worden. Für die Bekämpfung des falschen Mehltanes, Brandes, der Blattfallkrankheit, Peronospore 2c. an Weinstöcken, Obstbäumen, Beerensträuchern auch, an Kartoffeln, Runkelrüben 2c. war das Souheur'sche Fostit das erste und ist es heute noch das beste Mittel. Die höchste Auszeichnung, die für Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten auf der vorjährigen großen Gartenbau=Ausstellung zu Hamburg ertheilt ward, erhielt Fostit— die große silberne Medaille. Auch die Deutsche Landwirthschafts=Gesellschaft sowie das Ministerium Landwirthschaft wiesen empfehlend auf dieses Heilmittel gegen alle Pflanzenkrankheiten hin. Wer Fostit einmal benutzt hat, braucht es immer Literarisches. Nansen's„In Nacht und Eis"(Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig) hat, wie selten ein Werk, seine Leser bis zuletzt in Spannung erhalten; niemand wird das Buch aus der Hand gelegt haben, ohne das Gefühl des Bedauerns, daß es schon zu Ende ist! Der Wunsch nach einer Fortsetzung von„In Nacht und Eis“ soll nicht unerfüllt bleiben. Es ist der Verlagshandlung gelungen, die Berichte zweier Theilnehmer an der Expedition Nansen's zu erwerben, eine willkommene Ergänzung der Mittheilungen des Leiters der Expedition. Die beiden auf den Tagebüchern ihrer Verfasser basirten Erzählungen sind, reich mit Abbildungen ausgestattet, als Supplementband zu„In Nacht und Eis" erschienen. Bernhard Nordahl, der seine Erzählung der ganzen Drift der„Fram“ unter dem Tite!„Wir Framleute“ zusammenfaßt, war der Elektrotech= niker an Bord der„Fram“ und vertritt den Standpunkt der„Mannschaft“ mit ebenso viel Geschick als Freimuth. Lieutenant Hialmar Johansen gehörte zunächst auch zur„Mannschaft", da er sich als Heizer hatte anwerben lassen, um überhaupt mitgenommen zu werden. In aller Munde ist jedoch sein Name, seit er Nansen auf der einzig dastehenden Schlittenreise begleitet hat. Was er auf dieser kühnen Fahrt erlebt hat, berichtet er getreulich in„Nansen und ich auf 86° 14,“ (86 Grad 14 Minuten ist der höchste jemals erreichte Punkt auf dem Wege zum Nordpol, kaum 400 Kilometer von dem ersehnten Ziele entfernt). Nordahl spricht es aus, daß unter den Framleuten keiner, auch Nansen nicht, von Fehlern frei war; er läßt aber auch deutlich erkennen, wie gerechtfeitigt das Vertrauen der Mannschaft zu dem genialen Führer war. Er schreibt gewandt und versteht es, auch den Humor zur Geltung kommen zu lassen. Johansen entrollt in seinem Berichte eine wahre Robinsonade, die auch trotz Nansen's Darstellung ihren vollen Zauber geltend macht. In einem Lande, in welchem der berühmte Polarforscher Payer sich und seine Begleiter für verloren hielt, wenn sie nur ein paar Tage von ihrem Zufluchtsorte dem,„Tegetthoff“, fern geblieben wären; in einem Lande, wo nur Bären und Walrosse hausen und wo furchtbare Stürme die Eisdecke des Polarmeeres hier zerreißen, dort zu einem Wirrsale von Eisrücken aufthürmen: da verbrachten Nansen und Johansen fünsviertel Jahre. Nur Naturen, die mit riefiger Körperkraft und höchster turnerischer Gewandheit größte Geistesenergie verbinden, waren dazu fähig. Im Vollbewußtsein ihrer Kraft verloren beide unter den widrigsten Umständen nicht den Humor und die Hoffnung, und so wird denn aus der Schilderung des Aufenthalts in der weltverlorenen„Winterhütte“ eine arktische Idylle. Unglaubliche Versuche machen sie, sich zu waschen, sie etabliren eine Schneiderwerkstatt und friedlich leben sie zusammen mit ihren„Hausthieren": Polarfüchsen und Eisbären. Wie narrt sie der tückische Zufall! Standen sie doch einst, während sie nur einmal in 24 Stunden zu essen hatten, an einer Stelle, an welcher Jackson, der Leiter der englischen Expedition auf Franz=Joseph= Land, für Nansen ein reiches Nahrungsmitteldepot angelegt hatte; eine neidische Schneewehe verbarg ihnen diese Kostbarkeiten! Dann aber kam die Erlösung! Ein neues Leben beginnt unter dem gastlichen Dache der ungeahnt nahen englischen Expedition auf Kap Flora. Spaßhaft ist es zu lesen, wie sich Johansen, der das Englische nicht beherrscht, mit den keiner andern Sprache mächtigen Engländern nur durch die Zeichensprache verständigen kann. So bilden beide Berichte eine nothwendige Ergänzung der Erzählung Nansen's. Da jeder, Johansen wie Nordahl, in packender Darstellung zu schildern und dabei sich doch eine besondere Färbung zu erhalten weiß, wird der dritte Band von„In Nacht und Eis“ jedem Leser von Nansen's Werk erwünscht sein. Die äußere Ausstattung schließt sich aufs engste den ersten beiden Bänden an. Insbesondere ist auch dieser Band reich mit Abbildungen geschmückt; einen besonderen Schmuck bilden 4 Chromotafeln nach Nansen's Aquarellen. Auch dieser Band, elegant gebunden, kostet 10 Mark und ist auch in 18 Lieferungen zu 50 Pf. erhältlich. Buntes. Leipzig. Ein drastisches Mittel, einem Dieb auf die Spur zu kommen, wandte ein Mann an, dem wiederholt aus seinem verschlossenen Keller Brennholz gestohlen worden war. Er praktizierte nämlich in einen kräftigen Kloben eine Patrone hinein und wartete der Dinge, die da kommen sollten. Mit einer gewissen Genugthuung bemerkte er bald darauf, daß das präparierte Holzstück verschwunden war. Einige Zeit später bemerkte er im Hause einen ihm bekannten Ofenbauer und erkundigte sich nach dem Zwecke seiner Anwesenheit. Denken Sie sich nur, erwiederte der Ofenbauer, bei der Haushälterin Ottilie Büchele da oben ist der Ofen plötzlich geplatzt und da habe ich ihr einen neuen setzen müssen! Der Holzbesitzer machte ein mehr vergnügtes als erstauntes Gesicht und beeilte sich, der biedern Hausgenossin seinen Besuch zu machen. Er setzte ihr auseinander, daß der Ofen nur durch eine Patrone zum Platzen gebracht sein könne und daß sie selbst sich nur dadurch von dem Verdacht, sein Holz gestohlen zu haben, reinigen könne, daß sie ihm die Patronenhülse zeige; er wolle ihr dann sagen, ob es seine sei oder nicht. Frau Büchele war über diese„Dreistigkeit" fürchterlich empört und hatte nichts Eiligeres zu thun, als ihn wegen Beleidigung anzuzeigen. Die Gegenpartei blieb aber auch nicht unthätig und schließlich erging am 10. März ein Urtheit des Landgerichts Augsburg dahin, daß Frau Büchele wegen schweren Diebstahls, begangen mittels falscher Schlüssel, zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt wurde. Gegen das Urtheil legte die Angeklagte Revision ein, die vor dem Reichsgerichte zur Verhandlung kam. Sie wurde, da sie sich nur gegen die thatsächlichen Feststellungen richtete, als unbegründet verworfen. — Ein Collo mit einer halben Million Franks in Papieren und zwölftausend Franks in Gold, die der Lyoner Mittelmeerbahn=Gesellschaft gehören, ist auf der Station Bastille der Pariser Gürtelbahn abhanden gekommen. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. * 838• 90 59 SS.901 8 8 8998 E#ssCaS! B Sos Se.— o S##. 701 On #nßasng S S3 SSSES 2 ang —4 Lj# - bS•nS9. S HEUSSSNN Miud eniden Neuheiten in Künstler=Postkarten in Aquarell=Chromo: Pfingstgrüße, 3 verschiedene Karten Jagdkarten, Radfahrerund Turnerkarten. Gruß vom Skattisch, gemüthliche Skatscene. Mondscheinkarten der sämmtlichen Bayerischen Königsschlösser zu haben bei M. Friedländer, Brilon. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von e# 122 auf den Namen des Gastwirths badbera. Band 3 Blatt 18 Artirel Par#reg.-— F Finn u. renr. 4 auf den Namen des Gastt Josef Becker zu Beringhausen eingetragenen Grundstücke: Flur 11 Nr. 13, 39 und 144 Flur 12 Nr. 122 Flur 13 Nr. 41 Flur 14 Nr. 847/291, und 292 mit nachstehenden Gebäulichkeiten Haus, Hofraum, Stallung und Scheuge Flur 14 Nr. 732/79 Flur 15 Nr. 34 bezw. Separations=Abfindungen am 14. Juli 1898, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht zu Beringhausen in dem Sieber'schen Wirthshause(Gerichtslokal) versteigert werden. Die Grundstücke sind mit 13,11 M. Reinertrag und einer Fläche von 3,31,52 Hektar zur Grundsteuer, mit 75 M. Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts— etwaige Abschätzungen und andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei, Abtheilung II eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum der Grundstücke beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 15. Juli 1898, Vormittags 9 Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. Brilon, den 20. Mai 1898. Calatphänzen,“. Wrsing, Biümenkonl, Konlrabi, PREZKUhl, starke Selleriepflanzen sind zu haben bei Brilon Zehnlstrasge. Mendelagöriner. K70 4—5 mödlilte Hilmer Königliches Amtsgericht. (K. Nr. 3/97) sind auf sofort zu vermiethen. Auf Verlangen auch Kost im Hause. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. (706) Holländ. Labak. Unübertroffen und seit 1880 bewährt! 10 Pfd. lose im Beutel foo. acht M B. Becker in Seesen, a. H“ Eltern u. Vormünder, welche um das Wohl und die Zukunft der Töchter und Mündel besorgt sind, werden auf die Lehranstalten des Fröbel=Oberlin= Vereins in Berlin, Wilhelmstraße 10, aufmerksam gemacht. Die jungen Mädchen werden in 3 Abtheilungen ausgebildet. I. Zu Kinderfräulein. Zu dieser Abtheilung währt der Lehrkursus 3 Monat, und kostel 30 Mk. Lehrhonorar für den ganzen Cursus. Der Lehrplan umfaßt: Kinderpflege, Erziehungslehre. 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